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NEUE CDs KW 12-2017

Ab sofort gibt es an dieser Stelle immer am Montag Morgen gebündelt die neuen Rezensionen der abgelaufenen Kalenderwoche - unabhängig vom Alter der Veröffentlichung - die neuesten Infos zu Promo Eingängen, die noch nicht rezensiert worden sind, gibt es beim Link “Neue CDs”. Die besten 10 Alben der abgelaufenen Woche werden wie gehabt in der Rubrik “Ohrgamsus der Woche” gelistet.

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Mother Black Cat - Thousand Faces

Hanno Busch Trio - Share This Room

Soundgarden - Ultramega OK

Depeche Mode - Wheres The Revolution Remixes

Shelter Dreams - Dreamin

MOTHER
BLACK CAT

HANNO
BUSCH TRIO

SOUNDGARDEN

DEPECHE
MODE

SHELTER
DREAMS

 

 

 

 

 

Jackie Mitto - Keyboard King

Andrea True - Disco Pop

Moby - Suara Remixes

Alexandria - Cut Of Cloth

Roog Dennis Quin - Igohart

JACKIE
MITTOO

ANDREA
TRUE

MOBY
SUARA MIXES

ALEXANDRIA

ROOG &
DENNIS QUIN

 

 

 

 

 

Clint Holmes - Rendezvous

The Polish Ambassador - Color Of Flight

Gnoc - Relentless

Weber - Autumn Dance

Tamikrest - Kidal

CLINT
HOLMES

THE POLISH
AMBASSADOR

GNOC
“RELENTLESS”

WEBER
“AUTUMN DANCE”

TAMIKREST
“KIDAL”

 

 

 

 

 

Champion Jack Dupree - Rockpalast CD

Guided By Voices - August By Cake

Jori Hulkkonen - Nuclear Winter Garden

Skullflower - The Black Iron

Twenty Sixty Six And Then - Reflections On The Future

CHAMPION
JACK DUPREE

GUIDED
BY VOICES

JORI
HULKKONEN

SKULLFLOWER

TWENTY SIXTY
SIX AND THEN

 

 

 

 

 

Alex Clare - Tail Of Lions

Dayme Arocena - Cubafonia

Frances - Things Ive Never Said

Various Artists -The Gerry Goffin And Carol King Songbook

ReCode aka REDXIII

ALEX
CLARE

DAYME
AROCENA

FRANCES
COOKE

GERRY GOFFIN
CAROLE KING

RECODE
aka REDXIII

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LEISTUNGSSTARKE FIRMEN EMPFEHLEN SICH

 

 

 

DEPECHE MODE “WHERE’S THE REVOLUTION” (Remixes)  Zurück zur Übersicht - Back to the previous page  

Depeche Mode - Wheres The Revolution Remixes

TRACKLISTING:

01.  Where’s The Revolution
01.  (Original Studio Version - 105,0 bpm)

02.  Where’s The Revolution
01.  (Ewan Pearson Remix - 129,5 bpm)

03.  Where’s The Revolution
01.  (Algiers Remix - 70,0 bpm)

04.  Where’s The Revolution
01.  (Terence Fixmer Remix - 120,1 bpm)

05.  Where’s The Revolution
01.  (Autlux Remix - 139,1 bpm)

Label: Columbia Records

DANCE ROCK

Für Fans von:  Apoptygma Berzerk - New Order - Cabaret Voltaire

ENGLAND

„Where’s The Revolution“ möchten DEPECHE MODE wissen. Ja, wo isse nur? Eine solche wird von DM auf jeden Fall schon mal nicht entfacht. Moderate elektronisch-poppige Klänge wie man sie von der vor über 25 Jahren gegründeten Band schon hundertfach gehört hat, bestimmen das Klangbild. Ganz nett, aber auch nicht aufregend neu. Für den 17. März ist das neue Studio Album „Spirit“ angekündigt worden, 12 Tracks auf der regulären und 5 weitere auf einer zweiten Bonus Disc. Wer es sich erlauben kann, holt sich schon mal die Maxi mit diversen spannenden Remixes, die mir auch a whole lot besser gefallen als das Original. Die CD gibt es mit 5, ab Mitte März verfügbares Doppel-Vinyl mit insgesamt 9 alternativen Versionen. Der englische und in Berlin residierende DJ Ewan Andrew Pearson hat einen 129,5-bpm-Remix mit zitternden Slidegitarren gefertigt. Die in Atlanta ansässige Band ALGIERS hat assistiert im „Algiers Remix“, der französische Industrial-EBM-Spezialiast Terence Fixmer lässt seinen Remix mit fetten Bässen brummen (120,1 bpm) und mit AUTOLUX hat sich eine weitere (Alternative Rock) Gruppe einen Song von Dave Gahan & Co vorgenommen. Welche Version besser ist, obliegt dem persönlichen Geschmack und vor allem dem Einsatzgebiet (Rock Club, Disco, Rave etc) – ich selbst finde eigentlich alle brauchbar. 

VÖ: 03.03.17

Verfügbar: CD & Digitale EP & Vinyl

Empfehlung: K K K K K K K K K K

Web:  http://www.depechemode.com/ & Video “Where’s The Revolution”

TOURDATEN

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MOBY “SUARA REMIXES”   Zurück zur Übersicht - Back to the previous page  

Moby - Suara Remixes

01.  Go
01.  (Victor Ruiz Remix - 126,8 bpm)

02.  Porcelain
01.  (Julian Jeweil Remix - 125,1 bpm)

03.  Natural Blues
01.  (Reinier Zonneveld’s Homage Remix - 123,0 bpm)

04.  Go
01.  (Victor Ruiz Warehouse Mix - 126,9 bpm)

05.  Why Does My Heart Feel So Bad
01.  (Oxia Remix - 119,9 bpm)

06.  Natural Blues
01.  (Victor Ruiz Remix - 125,9 bpm)

07.  Why Does My Heart Feel So Bad
01.  (Oxia Dub Mix - 122,0 bpm)

TECHNO

Für Fans von:  Autechre -  Faithless - Joey Beltram - The Orb

USA

„Twin Peaks“ ist wieder schwer in Moby … äh … Mode! Seitdem im letzten Jahr die Nachricht durch alle Medien geisterte, dass die 90er Jahre Kultserie fortgesetzt wird oder mit einer neuen Remake-Fassung bedacht wird – wie auch immer – steht die Fan Community Kopf und in allen Ecken twinpiekst es wieder. Der Pay-TV-Sender „Sky“ hat jetzt sämtliche Folgen aller 2 Staffeln wiederholt, nachdem man vor ca. 7-8 Jahren zu blöd gewesen ist, sich die Rechte zu sichern – damals musste die bereits laufende Wiederholung der kompletten Serie nach 12 Folgen zum großen Ärger der Kunden abgebrochen werden. Jetzt hat es nach mehrjähriger Verzögerung endlich geklappt. Der Avantgarde Rocker Jamie Stewart aka Xiu Xiu (und viele andere) bedienen sich bereits im TP-Fundus und veröffentlichen skurrile Cover Versionen und ein Ende ist nicht abzusehen. Der Mann, der bereits in den 90er Jahren die Clubs und Diskotheken eroberte mit seinen technoiden Kult-Variationen des filmischen Titelthemas, war MOBY (Richard Melville Hall) gewesen und er ist es auch, der jetzt die Hymne „Go“ auf seiner aktuellen EP „Suara“ mit zwei neuen Versionen in die Umlaufbahn schickt. Der brasilianische DJ Victor Ruiz ist der Remixer, dem es gelungen ist, den „Remix“ und den „Warehouse Mix“ mit starkem Trance-Ambiente zu inszenieren, dass dem Hörer eigentlich gar keine andere Möglichkeit lässt, als hypnotisch abzu(drehen)tanzen. Jetzt schon Kult! Die restlichen 5 Tracks sind belanglos und langweilig schon beim ersten Anhören, lediglich das old school technoide „Porcelain“ kann mit seinem dumpfen dröhnenden „Julian Jeweil Remix“ Punkte sammeln. Und bevor uns jetzt die Damen der Schöpfung mit eMails zu überschütten, wer denn wohl das schöne Cover Artwork zu verantworten hat - hier ist die Webseite des Künstlers und Katzenfetischisten: https://www.instagram.com/gaas_artwork/

VÖ: 06.03.17

Verfügbar: CD & 2-Vinyl & Digitale EP

Empfehlung: K K K K K K K K K K

Web:  http://moby.com/  & https://soundcloud.com/suara/sets/suara-262-moby-suara-remixes 

TOURDATEN

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Twenty Sixty Six And Then “Reflections On The Future”    Zurück zur Übersicht - Back to the previous page

Twenty Sixty Six And Then - Reflections On The Future

Twenty Sixty Six And Then - Reflections Artwork

Tracklisting CD 1:

01.  At My Home
02.  Autumn
03.  Butterking
04.  Reflections On The Future
05.  How Would You Feel
06.  At My Home (Studio Live Version) (07:58)

Line Up:

Geff Harrsion (vocals)
Neit Marvos (organ)
Steve Robinson (organ, piano, vibraphon)
Gagey Mrozeck (guitar)
Dieter Bauer (bass)
Konstantin Heinrich Bommarius (drums)

Special Guest:

Wolfgang Schönbrot (flute, Track 06)

Tracklisting CD 2:

01. The Way I Feel Today (Studio Live V) (11:11)
02. Spring (Duet For Two Hammonds) (13:02)
03. I Wanna Stay (Munich Session) (03:59)
04. Time Can’t Take It Away (Munich Session) (04:40)
05. Winter (Demo 1970)
06. I Saw The World (Demo 1970)
07. Steve Robinson (You Are Under My Skin) (04:34)

Special Guests:

Donna Summer (vocals, Track 04)
Wolfang Schönbrot (flute, sax, Track 01)
Curt Cress (drums, Tracks 03 & 04)
Davy Crockett (bass, Track 03)

Label:

MIG Music GmbH
Web: www.music-gmbh.de

PROGRESSIVE ROCK

Für Fans von: Babe Ruth – King Crimson – King Pin Meh – Yes (60er)

DEUTSCHLAND

GEFF HARRISON – der Name ist natürlich Programm bei jedem, der sich halbwegs in der deutschen Rock Szene auskennt. Der Mann mit englischem Namen ist nach Deutschland „ausgewandert“, wurde Anfang der 70er heimisch im Mannheimer Raum und war dort auch Bestandteil einer der interessantesten Rock Bands der 70er Jahre.  Damals gab es leider noch nicht die Medienvielfalt der heutigen Zeit, im Jahr 2017 würde diese Gruppe wohl zu einer der herausragenden Erscheinungen der jetzigen Musikszene gehören. Im Jahr 1972 haben TWENTY SIXTY SIX AND THEN das Album „Reflections On The Future“ veröffentlicht – ein spritziges Feuerwerk, das mit einem furiosen Mix aus Fusion-Jazz-Rock, Psychedelic Kraut und progressivem Art Rock begeistert. Das originale Album (5 Stücke) ist jetzt um (auf CD 1) einen plus (auf der Bonus Disc 2) sieben Tracks ergänzt worden und stellt mit diesem Package ein absolutes Must Have für Prog Rock Fans und Musiksammler dar. Der ausgedehnte Titelsong (15:47 Minuten) erinnert an die epischen 60er Jahre Meisterwerke der britischen Gruppe „Yes“, wobei ab & an die Musiker auch auf Fragmente der damals zeitgenössischen Musik zurückgegriffen haben (in Minute 02:30 vermeine ich einen kurzen “Ray-Charles-Hit The Road Jack-Gedächtnis”-Riff zu erkennen), STEVE ROBINSON war damals neben seiner Tätigkeit als Keyboarder zudem noch einer der wenigen Vibraphonisten im Genre. Und wer sich seinerzeit an den Gitarrenorgien von Jimmy Page (auf den ersten Zep-Alben) ergötzen konnte, bekommt hier mit GAGEY MROZECK einen Saitenspezialisten zu hören, der damals mindestens auf dem Niveau wie der Zep-Gitarrist gespielt hat. Mit „Reflections On The Future“ hatten die 6 Protagonisten der Band ein Meisterwerk geschaffen, das auch heute noch einzigartig ist und mitreißt. Leider sollte es das einzige Album der Band bleiben.

Auch die Querflöte fand damals ihre Einsatzberechtigung in „At My Home“. Und zwar auf der Re-Issue in der „Studio Live Version“, einer weiteren alternativen Hammer-Version dieses Stücks! Gespielt von WOLFGANG SCHÖNBROT, der auf CD 2 ebenfalls zu hören ist in der 11:11 Minuten langen „Studio Live Version“ von „The Way I Feel Today“, einem Track, der damals ebenfalls nicht auf die Original LP gepackt worden war. Einer der Gründe war - hat mir Steve Robinson bei einem Telefonat erzählt - dass das Medium Vinyl-Schallplatten seinerzeit nicht die klangtechnische Kapazität für überlange Alben besaß.  Ich habe die ganze Zeit überlegt, an wen mich die charismatische Reibeisenstimme von Harrison erinnert und spätestens beim Hören dieses Bonus Tracks erlebe ich mein Deja Vu: Der Mann hört sich an wie Leslie West (von der Gruppe „Mountain“) zu dessen besten Zeiten.

Im „Spring (Duet For Two Hammonds)“ – sicherlich irgendwo inspiriert vom „Deep Purple“-Monster „Child In Time“ – orgeln VEIT MARVOS und Komponist STEVE ROBINSON um die Wette, von letzterem Musiker gibt es noch eine (ebenfalls bis dato) neuere unveröffentlichte soul-jazzige Nummer „You Are Under My Skin“, in dem der Gitarrist THOMAS KLAMA mit coolen hardrockigen „Steve-Vai“-Licks herumwühlt. Das Stück war seinerzeit für das Album geschrieben worden, wurde aber nicht berücksichtigt. Später hat Rainer Geyer, wie der Komponist mit Geburtsnamen heißt, den Song in den 80er Jahren auf einem Vierspurrekorder neu aufgenommen. Gesang und Gitarre wurden in einem Take eingespielt. Die elektronischen Drums hat “Konni” Bommarius beigesteuert.

Bei einer Münchener Recording Session waren die Tracks „I Wanna Stay“ und „Time Can’t Take It Away“ eingespielt worden, am Schlagzeug saß mit dem Jazz Drummer Curt Cress (u. a. auch für „Passport“ aktiv) kein Unbekannter, im Hintergrund ist eine gewisse DONNA SUMMER (!!) zu hören, die einige Jahre später unter der Fuchtel von Giorgio Moroder den internationen Hit „Love To Love You, Baby“) landen sollte. Geil wie in fast jedem Stück das Gitarrensolo von GAGEY MROZECK und Chefsänger GEFF HARRISON drückt eine seiner eindringlichsten Performances ins Mikrofon. Ein sensationelles Kultstück! Zwei rare 1970er Demo Versionen von „Winter“ und „I Saw The World“ komplettieren die phantastische Re-Issue des Albums „Reflections On The Future“ – im Nachhinein betrachtet ein kultiges Meisterwerk deutscher Rockgeschichte!

Das für damalige Zeiten gut passende futuristische Cover hat der Freiburger Künstler Günter Karl Bose entworfen. Aufgenommen hatte man das Album im Studio von Dieter Dirks, der Anfang der 70er neben Conny Planck in Musikerkreisen als einer beliebtesten Produzenten  gehandelt wurde. Im 12seitigen Booklet gibt es dokumentarische Infos zur Entstehungsgeschichte der Band und zum weiteren Werdegang der Musiker. Schlagzeuger Konstantin Heinrich „Bommi“ Bommarius, der danach bis 1976 in der Gruppe „Karthago“ gespielt hat, ist 2014 bei einem Autounfall tödlich verunglückt. Ihm ist die Re-Issue auch gewidmet worden. Hier ist die diesbezügliche  Archivmeldung vom Nachrichtenportal Rhein-Neckar. Weitere Infos zu den Musikern und ihren späteren Nachfolge-Projekten gibt es im Mai in unserem exklusiven Special “Art & Fusion Rock in Deutschland”.

VÖ: 24.02.17

Verfügbar: 2-CD & Digitales Album

Empfehlung: K K K K K K K K K K

Web: http://www.mig-music.de/en/releases/twenty-sixty-six-and-then-2/

TRACKLISTING

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WEBER “AUTUMN DANCE”   Zurück zur Übersicht - Back to the previous page  

Weber - Autumn Dance

TRACKLISTING:

01.  Resurrection Blues (Tutu)
02.  Apres La Mousson
03.  Shape Of My Heart
04.  Monkey Business
05.  Autumn Dance
06.  Face In The Crowd
07.  Fireplace

Label: Sonic Market
Web: zurzeit nicht aktiv

MODERN JAZZ

Für Fans von:  Grover Washington Jr - Steve Gadd - Steps Ahead

DEUTSCHLAND

Ein anerkennendes „Aaahhh!“ entspringt meinen Gedanken, als ich die ersten Töne vom „Resurrection Blues“ höre. Der in Klammern angefügte Beititel „Tutu“ verrät natürlich die Inspirationsquelle, der die Grundidee des Stücks entstammt. Bei WEBER handelt es sich um ein Modern Jazz Quartett aus Deutschland, bei dem Namensgeber Roland Weber am Schlagzeug sitzt und – großes Erstaunen – sogar singt. Singende Perkussionisten oder Schlagzeug sind gerade im modernen Jazz eine Rarität. Der Auftakt ist ein phantastisch klingendes kleines Meisterwerk, das mit spielerischer Eleganz und verführerischen Slow-Grooves begeistert. Wenn ich einem Stück sehr selten die Höchstnote vergebe beim ersten Hören, so ist das hier bei dieser (von Marcus Miller und Cassandra Wilson komponierten und auf dem 1999er Album “Travelin’ Miles” platzierten) Cover Version auf jeden Fall angesagt.

<the cold clear night - stillness before the light - the blues move thru - resurrective beyond to you - the song sleeps inside you - till you call it out> singt der Chef und schließt das erste Kapitel von „Autumn Dance“ Nicht weniger lebhaft, sogar noch eine Spur filigraner startet „Apres La Mousson“, eine von 5 Eigenkompositionen. Ein ganz starkes Solo gibt es zu hören von Pianist MARTIN SASSE, der sich relaxt vom Groove treiben lässt, dann das Tempo schlagartig anzieht, wieder zurückfällt mit versierten Anschlagsverzierungen und erneut eine Kostprobe seiner exzellenten Rhythmik gibt. Wem der Name des Pianisten bekannt vorkommt, er hat schon in Formationen von Till Brönner, Billy Cobham oder dem Gitarristen Tommy Emmanuel mitgewirkt. Saxophonist ALBERTO MENENDEZ darf sich im zweiten Teil des Stücks austoben. Der Musiker hat bisher ein Solo Album veröffentlicht, spielt in der Band von „Uwe Ochsenknecht“ und hat sogar schon in der Truppe des Salsa-Star-Pianisten Eddie Palmierie mitgewirkt. Komplettiert wird das Line Up von Bassist KONSTANTIN WIENSTROER, der den „Sting“-Klassiker „Shape Of My Heart“ mit einem schönen lyrischen Solo untermauert. Modern Jazz mit einer Portion Romantic Flavor und Roland Webers Stimme passt toll zum gefühlvollen Ambiente. Eine Nummer, wie sie „Sadé“ Fans gefallen dürfte, weil auch hier weichgezeichnete sonorore Saxophon-Licks den Raum zwischen den Strophen erwärmen. Auch der Titelsong und „Face In The Crowd“ überzeugen auf ganzer Linie mit ihrem Mix aus gutgelauntem Modern Jazz und relaxten Vibes, die ansatzweise zwar in die Ecke „Smooth Jazz“ hinein schielen, aber zu keiner Zeit mit der kitschigen Atmosphäre einer belanglosen Fahrstuhlfahrt konform gehen. Als besonderer Gast ist auf dem Album der im Alter von 2 Jahren erblindete Keyboarder JÖRG SIEBENHAAR zu hören.

VÖ: 03.11.17

Verfügbar: CD & Digitales Album

Empfehlung: K K K K K K K K K K

Web:  Keine aktuelle Webseite des Quartetts bekannt - Bezugsmöglichkeit bei amazon

TOURDATEN

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SINEAD O’ CONNOR “THE LION AND THE COBRA”   Zurück zur Übersicht - Back to the previous page  

Sinead O Connor - The Lion And The Cobra mc

TRACKLISTING:

01.  Jackie
02.  Mandinka
03.  Jerusalem
04.  Just Like U Said It Would B
05.  Never Get Old (feat. Enya)
06.  Troy
07.  I Want Your Hands (On Me)
08.  Drink Before The War
09.  Just Call Me Joe

Label: Chrysalis Records
Web: http://chrysalisrecordings.com/

TIME TUNNEL OLDIE

Für Fans von:  Björk - Kate Bush - Tanita Tikaram

IRLAND

Zwei Jahre, bevor sie mit dem „Prince“ Cover „Nothing Compares 2 U“ einen weltweiten Megahit feiern sollte, strickte SINEAD O’CONNOR noch ihr goth-punk-rockiges Konzept, dessen Songs man noch das Wilde und Ungestüme und vielleicht auch irgendwo das Unausgegorene anhört, das dem Ganzen aber trotzdem seinen besonderen eigenwilligen Charme verlieh. Die Highlights des 1987er Debüt Albums sind das wave-rockige „Mandika“, zu dem sie durch die TV-Serie „Roots“ inspiriert worden ist, das elektronisch-groove-dröhnende „Jerusalem“ mit starkem Gitarrenbeitrag von Rob Dean, den die Meisten damals schon durch seine Aktivitäten in der Band „Japan“ kannten. Das von Homer gedichtete Epos um die antike untergangene Stadt „Troy“ diente als Vorlage zum gleichnamigen Stück. Im Video zur Single springt die irische Sängerin als „goldige“ Sirene durch die Flammen: https://vimeo.com/169276014  -  „Never Get Old“ mit einem gesprochenen Beitrag von Kollegin „Enya“ entwickelt sich nach anfänglichem ruhigen Beginn zur epischen Celtic-Folk-Rock-Hymne, die bedauernswerte Weise viel zu früh nach 04:39 Minuten ihr Ende findet. Die ruhige Ballade „I Want You Hands (On Me)“ kann man im Nachhinein irgendwo als Vorgänger des zukünftigen oben bereits erwähnten Hits sehen.

SINEAD O’CONNOR war 1987 mit “The Lion And The Cobra” ein sensationell gutes Debüt Album geglückt, das zwar – kommerziell gesehen – 1990 vom Nachfolger getoppt wurde, aber dieses musikalische TOP-Niveau hat die damals 20jährige nie mehr erreicht auf ihren Nachfolge-Alben.

VÖ: 04.11.87

Verfügbar: CD & Vinyl & MC & Digitales Album

Empfehlung: K K K K K K K K K K

Web: http://www.sinead-oconnor.com/ 

TOURDATEN

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GNOC “RELENTLESS”   Zurück zur Übersicht - Back to the previous page  

Gnoc - Relentless

TRACKLISTING:

01.  I’m That Nigga
02.  I Don’t Fuck Wit ...
03.  I’m Killen These Niggaz
04.  Work, Work, Work
05.  Watch It Stack
06.  Let’s Get It Poppen
07.  I Can’t Be Without You
08.  I Love My Son
09.  Never Got To Say Goodbye
10.  Ain’t No Loality
11.  Umma Get Another One
12.  I’m Relentless

Label: Diamond & Gold Cut

RAP & HIP HOP

Für Fans von:  Ace Hood - Childish Gambino - Rick Ross - E40

USA

Gino Carnell ist GNOC aus Nevada. Vor rund 10 Jahren hat der damals von Snoop Dogg protegierte Las Vegas Rapper sein  Debüt The Only Way to Eat /On My Way to Fame“ mit dem Knaller „I’m Official“ veröffentlicht: https://youtu.be/kHq7DBlH9Zw -  Zahlreiche Mixtapes und 4 Studio Alben später kommt mit „Relentless“ die Nummer 6, 12 neue Hip Hop Grooves, die irgendwo zwischen West Coast, modischem Trap und bei Insidern beliebtem Underground Fragmenten pendeln, GNOC überzeugt mit Street Credibility und führt seine Zuhörer direkt  Highlights sind „I’m Killen These Niggaz“, das düster dröhnende „Umma Get Another Me“ und „Watch It Stack“, in dem mich der Rapper stimmlich an einen gewissen O'Shea Jackson Sr. (ha, ha) erinnert,während minimalistische Instrumentierung und schmusiger Sprechgesang in der Ballade „I Can’t Be With Out You“ die Coolness der ruhigen Songs von James Todd Smith (noch mal ha, ha) Ende der 80er zurückbringt. Und so gar nicht gangster-like: Eine Lieberklärung an seinen Erstgeborenen hat er mit „I Love My Son“ ebenfalls in petto. Für die in der Mitte des Albums platzieren langweiligeren Tracks ist am Ende Wiedergutmachung angesagt mit dem groovenden Titelstück.

VÖ: 07.01.17

Verfügbar: CD & Digitales Album

Empfehlung: K K K K K K K K K K

Bezgusmöglichkeit:  https://www.cdbaby.com/cd/gnoc5

TOURDATEN

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SOUNDGARDEN “ULTRAMEGA OK” (Expanded Re-Issue)   Zurück zur Übersicht - Back to the previous page

Soundgarden - Ultramega OK

01.  Flower
02.  All Your Lies
03.  665
04.  Beyond The Wheel
05.  667
06.  Mood For Trouble
07.  Circle Of Power
08.  He Didn’t
09.  Smokestack Lightning
10.  Nazi Driver
11.  Head Injury
12.  Incessant Mace
13.  One Minute Of Silence
14.  Head Injury (Early Version)
15.  Beyond The Wheel (Early Version)
16.  Incessant Mace (Early Version)
17.  He Didn’t (Early Version)
18.  All Your Lies (Early Version)
19.  Incessant Mace (Extended Mix, Early Version)

HARD ROCK

Für Fans von: Aerosmith (70er) – Guns N’Roses – Monster Magnet

USA

So, so – da war’n se also nicht mit dem Endergebnis zufrieden gewesen und haben’s trotzdem veröffentlicht. Ein lange geplantes Remastering des Debüt Albums „Ultramega OK“ wurde ewig und immer verschoben, ich selbst habe die Band zum ersten Mal gehört im Jahr 1991, als sie „Badmotorfinger“ in die Umlaufbahn geschossen hatten und auch in Deutschland ein paar Konzerte gaben. Dieses 88er Album kannte ich bisher gar nicht, jetzt liegt es als erweiterte Re-Issue vor mit den 13 originalen (überarbeiteten) Songs und 6 zusätzlichen Tracks. Und wenn ich die erste Töne des Auftakters „Flower“ denke ich mir <aha, jetzt weiß ich auch, wo „Kula Shaker“ wahrscheinlich ihre Inspiration zum Hit „Govinda“ abgestaubt haben>. Der Rest des Albums ist ein ultraphättes Gemisch aus Hardrock, Sleaze, Grunge und headbängendem Stoner Rock. Schwachpunkte gibt es keine und im Nachhinein – ist aber vielleicht auch nur der Rookie-Bonus – gefällt mir das Teil sogar noch besser als die damaligen Nachfolger. Am Anfang von „Beyond The Wheel“ klingt Shouter Chris Cornell, als ob er doch gerade tatsächlich von einem Bagger überrollt worden ist, kurz danach schraubt er sich mit seinem Organ (ha, ha) in ultimative Höhen bis zur dreigestrichenen Oktave hinauf. „Mood For Trouble“ erinnert – auch die Stimme von Cornell – leicht an die 70er Jahre Stücke von „Aerosmith“ und meistens stehen ja Sänger und Gitarrist im Focus der Öffentlichkeit – was Bassist Hiro Yamamoto hier so treibt, ist einfach erste Sahne! Weitere Highlights: „Smokestack Lightning“, der „Nazi Driver“, der Psycho-Rock’n’Roller „Head Injury“ und der „Black Sabbath“-Klon „Incessant Mace“. Bei den 5 Bonus Tracks handelt es sich lediglich jeweils um die „Early Version“, den Unterschied hört man gut, wenn man die Stücke miteinander vergleicht, die neue „Head Injury“ klingt satter und druckvoller, das uralte Original dröhnt allerdings in seiner ungehobelten und ungeschliffenen Version sogar noch vehementer und outet sich als ein aufmüpfiges Brüderchen von „Train-Kept-A-Rollin“ (die Tyler-Perry-Band, ya know?). Vom Album gibt es auch eine limitierte (aquamarinblaue) Analog-MusiCassette, bei der sich die 13 Tracks von CD 1 auf Seite A und die 6 zusätzlichen “Early Birds” der CD-EP und der 12” Vinyl Maxi auf Seite B befinden. Zur Cassette gibt es den Download-Code für das komplette digitale Album. Sehr convenient!

VÖ: 10.03.17

Verfügbar: 2- CD & 2-Vinyl & MC & Digital

Empfehlung: K K K K K K K K K K

Web: http://www.soundgardenworld.com/ & https://www.youtube.com/user/SoundgardenVEVO

TRACKLISTING

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THE GERRY GOFFIN & CAROLE KING SONGBOOK     Zurück zur Übersicht - Back to the previous page 

60ies OLDIES

Für Fans von: Sunshine Pop - Beat - Surf Rock - Indie Pop

SAMPLER

GERRY GOFFIN war in den USA einer erfolgreichsten Songwriter der 60er Jahre gewesen, seine Lieder wurden von THE DRIFTERS („Up On The Roof“), LITTLE EVA („The Loco-Motion“), THE CRYSTALS („He Hit Me“), BRENDA LEE („Will You Love Me Tomorrow“) und vielen anderen zu internationalen Hits gesungen. Mit der Sängerin CAROLE KING ging er eine Partnerschaft ein, von 1959-1969 waren die beiden auch miteinander verheiratet, Töchterlein Louise war später selbst in den 70er Jahren als Sängerin unterwegs. Das Album „The Gerry Goffin & Carole King Songbook“ beinhaltet 30 Songs, darunter einige längst vergessene Perlen aus den Jahren 1960-1962 und ist ein feiner Release für Fans der frühen 60er Jahre Pop Musik. Goffin war bis in die 90er aktiv, hat u. a. auch für Whitney Houston („Saving All My Love For You“) geschrieben. Am 14. Juni 2014 ist er im Alter von 75 Jahren gestorben.

Various Artists -The Gerry Goffin And Carol King Songbook

VÖ: 13.01.17

Verfügbar: CD  & Digitales Album

Kaufempfehlung:  K K K K K K K K K K

Label: http://souljamrecords.com/  & https://youtu.be/FUKFbk7heNI (ein Highlight)

TRACKLISTING

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DAYME AROCENA “CUBAFONIA”   Zurück zur Übersicht - Back to the previous page  

Dayme Arocena - Cubafonia

TRACKLISTING:

01.  Eleggua
02.  La Rumba Me Llamo Yo
03.  Lo Que Fue
04.  Maybe Tomorrow
05.  Negra Caridad
06.  Mambo Na’ Ma
07.  Como
08.  Todo Por Amor
09.  Angel
10.  It’s Not Gonna Be Forever
11.  Valentine
12.  Yambu Improvisado

Label: Brownswood Recordings

AFRO CUBAN JAZZ

Für Fans von:  Flora Purim - Celina Gonzalez - Eddie Palmieri

KUBA

Nachdem sich die Insel Kuba politisch immer weltoffener gibt, drängen auch die dortigen Musikformationen und Musiker vermehrt auf den internationalen Markt, ohne Restriktionen befürchten zu müssen. DAYME AROCENA ist vor einigen Jahren vom Acid Jazz Produzenten Gilles Peterson entdeckt worden, unter seinem Gusto entstand 2015 das erste internationale Album, jetzt kommt der dritte ambitionierte Longplayer namens „Cubafonia“. Pompös inszenierter Latin Jazz trifft auf weltmusikalisches und von einer all-female Band gespieltes afrokubanisches Ambiente. „La Rumba Me Llamo Yo“ ist starker High Class Salsa Jazz, wie man ihn sonst nur von der benachbarten Insel Puerto Rico kennt. Die Sängerin zieht alle Register von luftig umherspringenden Vocals bis hin zu exquisiten Scat-Orgien und die exzellenten Musikerinnen verzieren die originären Rumba-Vibes mit komplexen ungeahnten Rhythmuswechseln. Allerdings hat die Sängerin auch erhebliche Probleme mit Stücken, in denen sie versucht, in der englischen Sprache zu singen. Hier können weder Intonation noch Aussprache für Begeisterung sorgen, beispielhaft dafür „Maybe Tomorrow“. Für diese flauen Momente entschädigen jedoch dann wieder tolle authentische latinekse Beiträge wie „Negra Caridad“, das ich mir mit einem dementsprechenden Remix sogar als Renner in einschlägigen Diskotkeken/Clubs vorstellen könnte. Weitere Highlights sind der gefühlvolle Rumba „Todo Por Amor“ und das traditionell angehauchte per-capella-Stückchen „Yambu Improvisado“.

VÖ: 10.03.17

Verfügbar: CD & Vinyl & Digitales Album

Empfehlung: K K K K K K K K K K

Web: http://daymearocena.com/en/ & https://daymearocena.bandcamp.com/ 

TOURDATEN

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JORI HULKKONEN “NUCLEAR WINTER GARDEN”   Zurück zur Übersicht - Back to the previous page  

Jori Hulkkonen - Nuclear Winter Garden

TRACKLISTING:

01.  Quitting The Game
02.  Some Of You Might Survive
03.  A New Cold War
04.  Strangest Positions
05.  Baryonic Truth
06.  Red Magic
07.  If I Was Your Doctor
08.  Infinite Man

Label: My Favorite Robot Records
Web: www.myfavoriterobotrecords.com

AMBIENT

Für Fans von:  Afrobaltic Sound Kimara - Dataholix - Kebacid

FINNLAND

JORI HULKKONEN ist einer der wenigen DJs und Produzenten im Elektronik- oder DJ-Bereich, der sich mal nicht hinter einem Fantasie-Pseudonym versteckt. Der finnische Musiker ist schon seit Mitte der 90er Jahre aktiv, seit 2012 betreibt er seine eigene Radio-Show, in der er der Genre-Community Raritäten und Neuheiten vorstellt, mit Sicherheit wird in den nächsten Wochen auch etwas eigenes Material darunter sein vom neuen Album „Nuclear Winter Garden“, das wieder mal 8 zeitlose Schmuckstücke für die Schubladen Ambient, Chillout und Downtempo beinhaltet. „Quitting The Game“ besticht mit majestätisch-pompösen Melodiebögen, bei denen die Sonne jedes triste Nebelgebinde durchbricht, zu Beginn von „Some Of You Might Survive“ dominieren brummende Loops und perkussive Langsamkeit, dann übernimmt ein mit Echo und Hall überzogener Synthie-Zuckerguß die Führung durch die ambiente Landschaft. Mit dem hypnotischen „kraftwerk“igen Drum-Loop in „A New Cold War“, zeigt der Finne, dass auch er (klar, wer nicht?) irgendwo von Deutschlands Elektronik-Legende beeinflusst ist. Ich muss mich schwer zurückhalten, nicht ein repetitiv gestammeltes „Trans Europa Express“ beizutragen. Trotzdem eines der Highlights des Albums. Auch der tiefsinnig flötende „Infinite Man“ erinnert an deutschen Elektronik-Kult, wahrscheinlich dem Umstand geschuldet, dass ich zufälliger Weise vorgestern Nacht im WDR eine Dokumentation über „Tangerine Dream“ gesehen habe. Spannend auch noch „Strangest Positions“ - ein Aneinanderreihen von mathematischen Formeln und schwebenden Space-Sounds. Höchst angenehm auch die Tatsache, dass die klangliche Farbvielfalt von Hulkkonen sich zu keiner Zeit an sonst üblichen Esoterik-Klischees bedient. Die empirische Schlußfolgerung lautet Jori Hulkkonen + Nuclear Winter Garden = intellektuelle, zeitgenössische Ambient-Elektronik.

VÖ: 10.03.17

Verfügbar: CD & Digitales Album

Empfehlung: K K K K K K K K K K

Web: http://www.jorihulkkonen.com/https://soundcloud.com/theofficialjorihulkkonen

TOURDATEN

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THE POLISH AMBASSADOR “COLOR OF FLIGHT”   Zurück zur Übersicht - Back to the previous page  

The Polish Ambassador - Color Of Flight

TRACKLISTING:

01.  Take Wing
02.  Punjab Shuffle
03.  Que Rico (feat. saQi)
04.  All Night Long
05.  Return
06.  Love Is All
07.  Dark Between Stars
08.  La Que Quiero (feat. Ryan Herr & Chico Mann)
09.  Moon Mobius
10.  Underway By First Light
11.  Turtle Bird (feat. Scott Nice)
12.  Midnight Radio
13.  Can’t Gallop With You

FUNKY CHILLOUT

Für Fans von: Robots With Rayguns - Zoungla - Kugan Dub Lagan

USA

David Sugalski ist THE POLISH AMBASSADOR, seit seinem 2006er Debüt “ Diplomatic Immunity” hat er sich zu einem der beliebtesten Crossover-Elektronic-Produzenten der kalifornischen Westküste gemausert, wie er auch wieder mit seinem aktuellen Album „Color Of Flight“ unter Beweis stellt. Südafrikanische Fröhlichkeit paart sich in „Take Wing“ mit gutgelaunten Funky Grooves, der „Punjab Shuffle“ vermischt indische und westeuropäisches Ambiente und das weltmusikalische Durcheinander wird fortgesetzt in „Que Rico“, in dem madagassische Akkordeonpower auf pumpende Latin-Cumbia-Power trifft. Hätte mich jetzt sogar nicht verwundert, wenn der kolumbianische Wonneproppen „Shakira“ kurz mal um die Ecke gekuckt hätte. Erinnert mich auch etwas an die Musik vom französischen „Gotan Project“. Einen quirligen Mix aus Dub-Reggae und Electronica Lounge gibt es in „Return“ zu hören. Mit „Dark Between Stars“ hat der Produzent & DJ einen coolen Hip Hop-Chillout-Groover geschaffen und im Soft-Latin-Rocker „La Que Quiero“ gastiert an der akustischen Gitarre Multiinstrumentalist CHICO MANN, der im letzten Jahr eine tolle Single mit der R&B Sängerin Kendra Morris (remember das tolle „Banshee“ aus der TV-Serie “Ray Donovan”?) produziert hat. Newsletter-Abonnenten kennen das Stück bereits seit einziger Zeit, für alle Anderen ist dieser Link interessant: https://chicomann.bandcamp.com/

VÖ: 10.03.17

Verfügbar: CD & Digitales Album

Empfehlung: K K K K K K K K K K

Web: https://thepolishambassador.bandcamp.com/album/color-of-flight

TOURDATEN

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ROOG & DENNIS QUIN feat. BERGET LEWIS “IGOHART”     Zurück zur Übersicht - Back to the previous page 

DANCEFLOOR

Für Fans von: Sue Chaloner - Trijntje Oosterhuis - June Noa

NIEDERLANDE

<that’s what we need right now – we need some melody> brüllt Gospel-Soul Sängerin BERGET LEWIS mit ergreifender Stimme und veredelt den dampfenden House Knaller von ROOG & DENNIS QUIN. Nach der 2016er „2A EP“ ist es die zweite Gemeinschaftsproduktion des Niederländers Rogier van Bueren und Dennis Hennequin. Von „Igohart“ gibt es drei alternative Versionen – den krachenden „Original Mix“, den tech-housigen „Josh Butler Remix“ sowie den „Frag Maddin Remix“. Die Interpretin, die auch für die Bands „Ladies Of Soul“, „Total Touch“ oder den „ZO! Gospel Choir“ aktiv ist und erstmals international auf sich aufmerksam gemacht hat in der Backup Band von „Trijntje Oosterhuis“ gesammelt hatte, stellt sich im März bei unseren Nachbarn mit der eigenen Band vor. Zwei Solo Alben gibt es bisher vom niederländischen Stimmwunder (2003 – „Finally“ und 2007 – „Berget Lewis“).

Roog Dennis Quin - Igohart

VÖ: 03.02.17

Verfügbar: CD  & Vinyl Maxi & Digitale EP

Kaufempfehlung:  K K K K K K K K K K

Label:  http://www.roogofficial.nl/ & http://bergetlewismusic.nl/

TOURDATEN

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HANNO BUSCH TRIO “SHARE THIS ROOM”   Zurück zur Übersicht - Back to the previous page  

Hanno Busch Trio - Share This Room

01.  Sanctuary IV
02.  Cautious Tones
03.  In Every Heart
04.  Sanctuary II
05.  And So Will You Soon
06.  I Said Too Much
07.  My Silence Is My Self Defense
08.  Sanctuary I
09.  Share This Room
10.  And So It Goes
11.  Sanctuary III

Label: Frutex Tacks
Web: www.frutextracks.de

JAZZ

Für Fans von: George Benson - John Scofield - Pat Metheny

DEUTSCHLAND

Das HANNO BUSCH TRIO sind (natürlich logisch) Hanno Busch (Gitarre), Claus Fischer (Bass) und Jonas Burgwinkel. Die drei Musiker – wie es Genre-Insider schon vermuten - spielen Jazz und haben das gemeinsame Album „Share This Room“ veröffentlicht. Soweit die ersten Fakten. Den Gitarrist selbst haben viele deutsche Musikfans und TV-Gucker unbewußt schon auf dem Bildschirm gesehen. Hanno Busch hat viele Jahre in der Band “heavytones” gespielt, das war die Hausband der Show “TV Total”, die beim Sender “Pro 7” von Stefan Raab moderiert worden ist. Musikalisch das Album mit einem ambienten zarten Kleinod, das an die verlorenen mystischen Melodiebögen einer „Terye Rypdal“-Produktion und – auf das Gitarrenspiel des Chefs bezogen – an die filigrane Musik von Joe Scofield erinnert. Im nachfolgenden „Cautious Tones“ geht es lebhafter zu, „gefühlvoll“ trifft es aber auch und zudem ist des Zuhörers äußerste Konzentration gefordert, um das Dargebrachte schon beim ersten Male zu erfassen. Jeder Musiker erzählt kunstvoll sein eigenes schmuckvoll verziertes Geschichtchen und trotzdem driftet die Komposition zu keiner Zeit ins Free Jazz Lager ab, sondern bleibt als gemeinschaftliches gut arrangiertes Gebilde stehen. Nach 4 Minuten zieht das Tempo an – das Thema steigert sich zum ersten Höhepunkt. Ein gutgelauntes (fast fröhliches) Thema gibt es im darauf folgenden „In Every Heart“, Hanno Busch spielt komplexe Arpeggios mit spielerischer Leichtigkeit, während die Rhythmusfraktion ein scharfes Gemisch aus swingendem BeBop zelebriert.

Einen zu diesem Zeitpunkt nicht erwarteten Funky Groove gibt es im (leider nur) kurzen Intermezzo „Sanctuary II“, „Miles Davis“ trifft auf „Larry Coryell“ sind meine spontanen Gedanken. „And So You Will Soon“ schwebt zwischen mysteriösen verhallten Sounds, groovendem Lite-Jazz-Funk und explosiver Artistik. „I Said Too Much“ ist ein weiterer Funk Cracker und die nächste Überraschung kommt mit dem gar nicht so ruhigen „My Silence Is My Self Defense“, wo Hanno Busch so richtig heavyrockig losledert und damit zeigt, dass er sich auch in bluesrockigen Gefilden wohlfühlt. Das Titelstück ist eine Solonummer, hier zaubert der Gitarrist mit überlappenden Loops, wie Insider sie u. a. vom viel zu früh verstorbenen „Michael Hedges“ gekannt haben. Spontan fallen mir auch die experimentellen „Frippertronics“ ein, die hier ansatzweise gestreift werden.

Neben 10 spannenden Eigenkompositionen gibt es auch eine Cover Version. „And So It Goes“ gehört zu einem meiner Lieblingssongs des New Yorker Songwriters „Billy Joel“, seine instrumentale Cover Version hat Hanno Busch mit tollen Harmonien und sensiblen Phrasierungen dekoriert und er zeigt einmal mehr mit dieser gefühlvollen Interpretation, über welch umfangreiches Musikvokabular er verfügt.

FAZIT: Intellektuell-Artistischer Jazz im kunstvoll geschmückten Raum – „Share This Room“ fordert das HANNO BUSCH TRIO auf seinem zweiten Studio Album von seiner Zuhörerschaft – selten habe ich mich so wohl gefühlt, wenn experimentelle Klanggebilde gleichzeitig von virtuoser Performance geprägt werden. Definitiv eines der spannendsten Jazz Alben des Jahres! 

VÖ: 10.03.17

Verfügbar: CD & 2-Vinyl & Digitales Album

Empfehlung: K K K K K K K K K K

Web:  http://hannobusch.com/  &  https://youtu.be/aIV-br5m1YM (Album Teaser)

TOURDATEN

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JACKIE MITTOO “THE KEYBOARD KING AT STUDIO ONE”   Zurück zur Übersicht - Back to the previous page  

Jackie Mitto - Keyboard King

01.  Get Up And Get It
02.  Black Organ
03.  Killer Diller
04.  Totally Together
05.  Hot Tamale
06.  Reggae Rock
07.  Oboe
08.  Juice Box
09. Summer Breeze
10.  Drum Song
11.  P. Cafe
12.  Black Organ
13.  Stereo Freeze
14.  Wall Street
15.  Darker Shade Of Black

REGGAE OLDIE

Für Fans von: The Skatalites - Desmond Dekker - The Melodians

JAMAIKA

Den Namen JACKIE MITTOO halt wohl bisher kaum einer irgendwo so richtig wahrgenommen, dabei ist der Mann mit 100%iger Sicherheit schon seit etlichen Jahren in den weltwweiten Wohnzimmern von Genre-Fans gespielt worden, ohne dass diese irgendwo den gerade erwähnten Musiker überhaupt zur Kenntnis genommen haben. Bei  gerade älteren und vor allem Reggae Platten oder CDs war es früher leider so, dass biographische Informationen zu Bands oder Interpret(inn)en sehr spärlich mitgeteilt wurden – die Titelliste auf dem Back Cover und das war es auch meistens schon. Natürlich gab es interessierte und gute Labels wie Island Records beispielsweise, die tiefgründiger informierten. Jackie Mittoo ist ein Member der Gruppierung „The Skatalites“ gewesen und jetzt klingelt es (wie bei mir) auch bei den meisten Reggae- oder Rock Steady-Fans. Songs wie „Guns Of Navarone“, „Coconut Rock“ oder „Jumbo Malt“ hat bestimmt jeder in seinem Regal oder heutzutage in der modischen Cloud. 1990 ist Mittoo gestorben und zurzeit gibt es wieder mal eine Flut an Wiederveröffentlichungen der Oldies des Musikers, die – vorausgesetzt man begeistert sich für den Sound der 60er und 70er – empfehlenswert für die jede Genre-Kollektion sind.

„They Keyboard King At Studio One“ beinhaltet 15 coole Tracks für Old School Reggae Fans, die sich für den authentischen Rock Steady von „Desmond Dekker“ oder von „Toots And The Maytals“ begeistern. Diverse Songs des Albums sind irgendwann in den 60er und 70ern als Vinyl Singles veröffentlicht worden und waren hierzulande nur über den Import-Weg (meistens übers englische online-shops, okay, das war jetzt nur ein Scherz) zu bekommen gewesen. 2000 gab es den ersten CD-Release beim Londoner Label „Universal Sound“ (in keinster Weise verwandt & verschwägert mit dem Major Label „Universal Music“). Musikalisch ist das hier Dargebotene erste Sahne, Mittoo selbst lässt seine Hammondorgel oft swingen und brummen wie ein gut aufgelegter Bienenschwarm und natürlich haben auch einige Musiker seiner originären Band für starke instrumentale Soli oder hypnotisch groovende Perkussion gesorgt. Klangtechnisch gibt die Scheibe nicht allzuviel her, die meisten Stücke wurden damals aus Zeit- und Kostengründen in einem Take eingespielt und auch das damalige Aufnahme Equipment gehörte nicht unbedingt zur Creme de la Cremo eines gut ausgerüsteten Studios. Highlights: „Totally Together“ (eine swingende instrumentale Variable des „Santana“-Klassikers „Evil Ways“), „Get Up And Get It“, „Reggae Rock“, das 9 ½ minütige „Oboe“ und die an die Musik von „Booker T. & The M.G.s“ erinnernde „Juice Box“.

Am 16. Dezember 1990 ist JACKIE MITTOO im Alter von 42 Jahren im kanadischen Toronto gestorben. In seinem musikalischen Vermächtnis stehen heute ungefähr um die 20 Solo Studio Alben und ungefähr halb so viele „Best Of“-Zusammenstellungen. Mindestens eine davon sollte jeder „true Reggae Lover“ in seiner Sammlung haben, dieses Album hier ist sehr empfehlenswert! Und jetzt wo die ersten sonnigen Frühlingstage kommen – auf den Balkon setzen - „was“ Gutes rauchen und die Nachbarn teilhaben lassen an diesen geilen gutgelaunten Classics!

VÖ: 10.03.17

Verfügbar: CD & Digitales Album

Empfehlung: K K K K K K K K K K

Web: https://soundsoftheuniverse.com/sjr/product/jackie-mittoo-the-keyboard-king-at-studio-one

TOURDATEN

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Champion Jack Dupree “Live At Rockpalast - Cologne 1980”    Zurück zur Übersicht - Back to the previous page

Champion Jack Dupree - Rockpalast CD

Champion Jack Dupree - Rockpalast B

Tracklisting CD 1:

01.  Intro
02.  I Don’t Know
03.  One Scotch, One Borbon, One Beer
04.  Schooldays
05.  Ain’t That A Shame / Swanee River Hop /
05.  On Blueberry Hill
06.  Drinkin’ Wine Spo-Dee-O-Dee
07.  Marriage (Talk)
08.  Bring Me Flowers (While I’m Living)

Line Up:

Champion Jack Dupree (vocals, piano)
Kenn Lending (guitar)

Special Guest:

Rambling Jack Elliott (vocals, guitar)

Tracklisting CD 2:

01. Jack’s Pinetop Boogie
02.  You Can Make It If You Try
03.  Baby, Don’t Go
04.  Bad Luck
05.  Rockin’ The Boogie
06.  Salt Pork, West Virginia
07.  Down By The Riverside
08.  The Saints
09.  Mean Old Frisco
10.  It’s Now Or Never

Label:

MIG Music GmbH
Web: www.music-gmbh.de

Video Format: DVD9/NTSC (4:3)

BLUES & BOOGIE

Für Fans von: Roosevelt Sykes - Roy Milton - Jimmy Yancey

USA

Wohl eine der schillerndsten Persönlichkeiten, die es in der populären Blues oder Jazz Musik gegebeben hat, war der US Musiker CHAMPION JACK DUPREE gewesen. Im Alter von 8 Jahren in ein Waisenhaus in New Orleans gesteckt, begann er früh mit dem Erlernen von Fertigkeiten am Piano, die auch unbewusst geprägt wurden von der damaligen lokalen Musik der 1920er und 1930er Jahre. Später hat er als Koch gearbeitet, ein gewisser Joe Louis hat ihn dann überredet, eine Karriere als Boxer zu beginnen, und nach über 100 mehr oder weniger erfolgreichen Kämpfen bekamm William Thomas Dupree den Spitznamen „Champion Jack“ verpasst, den er fortan mit sich herumtrug und der zu seinem Markenzeichen werden sollte. Als er seinen Lebensmittelpunkt wieder mal nach Chicago verlegt hatte, traf er dort u. a. die Legenden „Big Bill Broonzy“ und „Tampa Red“, etwas später kam es zu ersten Plattenaufnahmen. Die Musikerlaufbahn wurde jedoch jäh unterbrochen durch den zweiten Weltkrieg, Dupree diente als Koch in der US Navy und wurde nach einer verlorenen Schlacht  in einem japanischen Militärgefängnis eingebunkert. Nach dem Krieg feierte er seinen ersten kommerziellen Erfolg mit dem „Walkin‘ Blues“ und es folgten Tourneen durch die USA und auch nach Europa, wo er in London den Blues Musiker „Alexis Korner“ traf. Der neue Way Of Life gefiel, Dupree siedelte nach Europa um und verbrachte dort viele Jahre mit Plattenaufnahmen und Konzerten (u. a. auch beim legendären „Montreux Jazz Festival“, von diesem Gig gibt es das 1973er Album „King Curtis & Champion Jack Dupree – Blues At Montreux“). Ich selbst habe den Boogie-Woogie-Pianisten einmal im November 1970 gesehen im Rahmen der legendären„American Blues & Folk Festival“-Reihe, die durch mehrere deutsche Städte tourte. Das Datum weiß ich leider nicht mehr genau.

Im Sommer 1980 war CHAMPION JACK DUPREE zu Gast im WDR Studio B in Köln, um dort einen „Rockpalast“-Auftritt zu spielen, der jetzt als erstklassiges Deluxe-Päckchen mit einer DVD und 2 CDs veröffentlicht worden ist. Zu hören gibt es das komplette damals gemeinsam mit Kenn Lending an der Gitarre aufgenommene Konzert. Der dänische Gitarrist war auch viele Jahre mit seiner eigenen “Kenn Landing Blues Band” als Backup zahlreicher Musiker unterwegs (u. a. für “Louisiana Red” und “Mickey Baker”). Sechs Studio Alben gibt es von der Gruppe, das letzte 2001 (“Psychedelic Mind”). Nach einem humorvollen „Intro“ <shakesbeer said, men must drink beer> lässt sich der “Champion“ (CJD) in einen der für die 30er & 40er Jahre typischen Barrelhouse Boogie fallen – „I Don’t Know“ wurde original 1958 vom US R&B Sänger (und ebenfalls Pianisten) Willie Mabon gesungen und bedient das typische <why does that woman treat me bad> Klischee. In Minute 02:40 macht auch Gitarrist Lending erstmals auf sich aufmerksam mit einem starken bluesigen Solo.

„One Scotch, One Bourbon, One Beer“ ist der erste gut gelaunte Boogie, der die Mitarbeit der anwesenden Zuhörerschaft einfordert und spätestens ab diesem Moment hat CJD sein Publikum voll im Griff. Im Verlauf des 120minütigen Konzertes singt er über seine „Schooldays“, gibt Tipps, was bei einer „Marriage” beachtet werden muß, er singt über „Mean Old Frisco“ und „Bad Luck“, gibt kulinarische Tipps in „Drinkin‘ Wine Spo-Dee-O-Dee“ und streut natürlich den einen („Jack’s Pinetop Boogie“) und den anderen („Rockin‘ The Boogie“) Klassiker ein und zwischendurch wird das Programm immer wieder aufgelockert mit markanten und leicht schlüpfrigen Texten.

Wer natürlich ausschließlich durch die transchiert-auseinanderlegende Spezialistenbrille sieht, wird bei schnelleren Pianokaskaden  (wie beim Auftakt der zweiten Disc) den einen oder anderen rhythmischen Fauxpas bemerken, aber das ist meines Erachtens gar nicht unbedingt so sehr wichtig für die Beurteilung dieses Albums, das vor allem vom leidenschaftlichen Vortrag und dem Charme des am  21. Januar 1992 in Hannover im Alter von 81 Jahren verstorbenen Musikers lebt. „Salt Pork, West Virginia“ – im swingenden “Louis-Jordan”-Klassiker assistiert mit „Rambling Jack Elliott“ eine weitere Folk-Blues-Legende an der Gitarre und am Mikrofon und gemeinsam zelebrieren die Beiden noch mit „Down By The Riverside“ und „The Saints“ zwei der größten Negroe-Spirituals (so hießen diese Teile früher wirklich) aller Zeiten.

FAZIT: Authentisches Kneipen-Feeling der 40er & 50er Jahre und das bei einer Rockpalast-Sendung. CHAMPION JACK DUPREE ist (wie immer) gut drauf und das anwesende Publikum leistet am 28. Juli 1980 mit seiner guten Laune einen erheblichen Beitrag, dass die Blues-Boogie-Party funktioniert und im Nachhinein als ein unvergessliches Event in der Rockpalast-Historie betrachtet werden darf.

VÖ: 24.02.17

Verfügbar: DVD+2CD & Digitales Album

Empfehlung: K K K K K K K K K K

Web: http://www.mig-music.de/en/releases/champion-jack-dupree-2/

TRACKLISTING

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TAMIKREST “KIDAL”     Zurück zur Übersicht - Back to the previous page 

ARAB ROCK

Für Fans von: Tinariwen - Terakraft - Amadou & Mariam

MALI (AFRIKA)

TAMIKREST sind eine Tuareg Band wie die Kumpels von “Tinariwen”, von denen sie maßgeblich beeinflusst sind und deren Songs sie auch zu Beginn machgespielt haben. Sie singen ebenfalls in der “Tamashek”-Sprache, Chef ist Gründungsmitglied &  Songwriter Ousmane Ag Mossa. Die nächste Similarität ist, dass auch hier die elektrischen Gitarren eine Symbiose mit traditionellen afrikanischen Instrumenten eingehen. Einziger signifikanter Unterschied ist, dass sich im offiziellen Line Up zwei “Mädels” befinden. “Kidal” ist das aktuelle (und fünfte) Album der Gruppe, musikalische Unterschiede zur “Konkurrenz” von Ibrahim Ag Alhabib gibt es nicht viel, in den Texten werden ebenfalls soziale Mißstände angeprangert, als Highlights nach dem ersten Durchhören empfehle ich “Wainan Adobat”, die schwermütige slidegitarren-geschwängerte Ballade “Atwitas”, der atmosphärisch tolle Wüstenrocker “Ehad Wad Nadorhan” und “Adoutat Salilagh”.

Tamikrest - Kidal

VÖ: 17.03.17

Verfügbar: CD  & Vinyl & Digitales Album

Kaufempfehlung:  K K K K K K K K K K

Web: http://www.tamikrest.net/  &  http://label.glitterhouse.com/artists.php?show=8

TOURDATEN

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FRANCES “THINGS I’VE NEVER SAID”      Zurück zur Übersicht - Back to the previous page

Frances - Things Ive Never Said

TRACKLISTING:

01.  Don’t Worry About Me
02.  Love Me Again
03.  Drifting
04.  Cloud 9
05.  Let It Out
06.  No Matter
07.  Under Our Feet
08.  Grow
09.  Say It Again
10.  Sublime
11.  The Last Word
12.  When It Comes To Us
13.  It Isn’t Like You
14.  Cry Like Me
15.  Borrowed Time
16.  The Smallest Thing

SONGWRITER POP

Für Fans von:  Adele - Natasha Bedingfield - Amy Macdonald

ENGLAND

Und ein weiteres Mädel aus dem United Kingdom (Großbritannien) drängt auf den stark überfüllten Markt der Songwriterinnen, die Jahr für Jahr zu Hunderten aus den Übungsräumen kommen und sich einen Platz auf den internationalen Bühnen erhoffen. Sophie FRANCES Cooke überrascht mit einem außerordentlich guten Album, mit toller Stimme und „simplen“ Songs, die mal nicht im R&B-Pop-Radio-Mainstream-Sound untergehen, sondern klar strukturiert und perfekt ausgewogen in der Produktion überzeugen. Schon der Auftakt, eine Ballade (die sonst gar nicht so mein Ding sind) überzeugt mit feinen Satzgesängen und gefühlvollem Vortrag. Ihre Songs schreibt das Girlie überwiegend am Klavier, die Grundlagen hierfür hat sich die 23jährige Krebsfrau während ihrer Zeit am „Liverpool Institute For Performing Arts“ drauf geschafft. Eine erste kaum beachtete Single („Fire May Save You“) hat sie für das französische Label „Kitsune“ aufgenommen, es folgten zwei EPs für das Indie Label „Communion Records“ und im letzten Jahr hat sie sich der Major Capitol Records gekrallt, nachdem sie bei den 2016er Brit Awards in der Kategorie „Critic’s Choice Award“ nominiert gewesen ist. Gewonnen hat dann zwar Jack Garratt, der mit seinem Debüt auch in Deutschland punkten konnte, aber jetzt ist es schlußendlich so weit, dass auch FRANCES mit ihrem ersten Solo Album in das kunterbunte Licht der Öffentlichkeit eintritt.

Die Deluxe Edition von „Things I’ve Never Said“ beinhaltet gebündelt Songs der vorangegangen EPs, aber auch neue Songs wie die Hammerballade „Love Me Again“, die jedem „Adele“-Fan gefallen dürfte oder das romantische pop-rockige „Drifting“ und ist auf jeden Fall der Standard Version (nur 11 Songs) vorzuziehen. Und je länger das Album fortschreitet, desto mehr lasse ich mich sogar von belanglosen „Britney-meets-Kylie-meets-Ke$ha“-Pop Stückchen wie „No Matter“ vereinnahmen. Einer guten Stimme verzeiht man halt manchmal jede Sünde ha, ha. Die weiteren Anspieltipps sind das toll gesungene und mit kammersinfonischen Celtic-Folk-Pop-Elementen ausgeschmückte „Sublime“ und das dance-poppige „Borrowed Time“.

VÖ: 17.03.17

Verfügbar: CD & Deluxe CD & Digitales Album

Empfehlung: K K K K K K K K K K

Web:  http://www.francesmusic.com/  & https://vimeo.com/165020803 (“Don’t Worry About Me”)

TOURDATEN

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SHELTER DREAMS “DREAMIN”   Zurück zur Übersicht - Back to the previous page  

Shelter Dreams - Dreamin

TRACKLISTING:

01.  Dreamin
02.  Not Enough
03.  Goin Down
04.  Mean Baby
05.  Every Second
06.  No No
07.  Maybe Over The Border
08.  Sunwave

Line Up:

Jay Dee: Vocals, Guitar, Harmonica
Jörg Morbitzer: Leadguitar
Ralf Renno: Bass
Tobias Renno: Drums

BLUES ROCK

Für Fans von: Robin Trower – SRV – Frank Marino – Leslie West

DEUTSCHLAND

<Hallo, mein Name ist Jay Dee und ich habe die Band 2007 gegründet. Unser Stil: New Classic Rock mit Blues und Funk Elementen. Was die CD an sich betrifft, mache ich alles selbst – Vocals – Gitarre – Mixing- Songwriting – Produktion – Herstellung – Vertrieb ….>  begrüßt mich das beiliegende Presse-Info-Blättchen. JAY DEE ist ein Selfmade-Mann, der mit seiner Band SHELTER DREAMS die CD „Dreamin“ vorlegt. Knapp 44 Minuten lang gibt es einen geilen Mix aus – und das bestätigt die obige Selbstanalyse – Heavy Blues und hartem Rock um elementare Funk-Partikel angereichert. Der Titelsong schiebt ein bißchen in die texanische „ZZ“-Ecke, die Stimme des Chefs klingt aber nicht ganz so whiskey-guttural-geschwängert wie die von Herrn Gibbons. Das erste Highlight ist „Not Enough“, bei dem ich mich in die guten 70er Jahre zurückversetzt fühle, als ich mich für die Klassiker von Robin Trower und Frank Marino begeistert hatte und diese Nummer hier ist mindestens genauso niveauvoll konzipiert wie die Songs der beiden Kultgitarristen. Leadgitarrist JÖRG MORBITZER wühlt sich durch das Stück mit Feedback und funky „Purple-Haze-E-Neunern“ und lässt an geeigneter Stelle einen Hammersolo dröhnen. <Groovy> würde jetzt der Kettensägenverkäufer „Ash Williams“ aus der TV-Serie „Ash VS Evil Dead“ einstreuen. In der Band spielen des weiteren die beiden Brüder Ralf (Bass) und Tobias Renno (Drums), Vorstandsvorsitzender Jay Dee sorgt zusätzlich für starke Mundharmonikaparts.

Going Down“ erinnert mich irgendwo an den „Kiki-Dee“-Klassiker „I’ve Got The Music In Me“ und offenbart ebenfalls aufdringliche Ohrwurmqualitäten, die sogar noch getoppt werden von „Mean Baby“, einem weiteren geilen Knaller, der die Fenster öffnet und die Sonne in Seele und Kopf hereinlässt – ganz spontan würde ich am liebsten anfangen zu tanzen – ein wunderschöner Southern-Funk-Rocker in der Tradition der „Atlanta Rhythm Section“ oder der „Allman Brothers“ – schon jetzt einer der besten Rock Songs des Jahres 2017! Beim Rocker „No No“ dagegen macht sich etwas Enttäuschung breit, weil mir das Ende dann doch zu sehr nach konstruiertem Cover-Mix aus „Free Bird“ und „Stairway To Heaven“ klingt. Die Band hat – so auch im Info zu lesen – am Anfang ihrer Karriere mit Cover Songs begonnen – einen davon gibt es auf dem Album – das bereits 2007 einmal als Demo veröffentlichte „Maybe Over The Border“, das vom vor allem in Insiderkreisen sehr geschätzten New Yorker Folk Rock Songwriter David Munyon geschrieben worden ist. Die Version von SHELTER DREAMS zielt allerdings stark in die „Mark-Knopfler-Dire-Straits-JJ Cale“-Ecke.

VÖ: 20.01.17

Verfügbar: CD & Digitales Album

Empfehlung: K K K K K K K K K K

Web: https://www.shelterdreamsband.com/ & https://www.cdbaby.com/cd/shelterdreams

TOURDATEN

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ALEX CLARE “TAIL OF LIONS”     Zurück zur Übersicht - Back to the previous page 

SONGWRITER

Für Fans von: Underworld - Jamie Woon - Imagine Dragons

ENGLAND

Höchst interessante Mischung einer Band namens ALEX CLARE, die alternativen Rock, poppige Melodien und elektronisch dröhnende Elemente und Loops miteinander mischt. Stoff, der größtenteils mit Sicherheit nicht im Radio gespielt werden dürfte - weil zu komplex, andererseits aber doch wieder intellektuell genug, um Fans zu gefallen, die dem üblichen Mainstream nichts abgewinnen können. “Tell Me What You Need” und “Love Can Heal” zelebrieren Drum’n’Bass-Tempi und wuchtige Dubstep-Riffs, “Open My Eyes” wirkt wie ein Mashup aus “Depeche Mode” und “Underworld” und der geilen Stimme von Frontman Alexander George "Alex" Clare geschuldet aus “OneRepublik”. Die weiteren empfehlenswerten Anspieltipps sind “Get Real”, “Surviving Ain’t Living” und “Gotta Get Up”. “Tail Of Lions” ist das vierte Album des Musikers, Vinyl gibt es mit dem Download-Code fürs digitale Album

Alex Clare - Tail Of Lions

VÖ: 11.11.17

Verfügbar: CD  & Vinyl & Digitales Album

Kaufempfehlung:  K K K K K K K K K K

Web: www.alexclare.com/home.html  & https://youtu.be/1LHS2Gdb2ns (Stripped Version)

TOURDATEN

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ALEXANDRIA “CUT OF CLOTH”   Zurück zur Übersicht - Back to the previous page  

Alexandria - Cut Of Cloth

01.  Prelude
02.  Glow
03.  Walk Away
04.  You Ain’t Gotta Lie
05.  Problem (feat. Lord Narf)
06.  Gone
07.  Good Before You
08.  Cut Of Cloth
09.  Time Will Tell
10.  Complement
11.  Show Me
12.  Never Too Much
13.  Get It Right
14.  Tempo Go
15.  Riot
16.  Good Life

NEO SOUL

Für Fans von: Ledisi – Avery*Sunshine – Aaliyah – Terri Walker

USA (GEORGIA)

Nicole Alexandria ist ALEXANDRIA, eine R&B Songwriterin aus Atlanta im Bundesstaat Georgia. Die 28jährige Löwin (DoB: 01. August 1989) hat sich mit ihrer 2011er Debüt EP „Fight For Love“ im Neo Soul Lager platziert und diesen Weg setzt sie mit dem neuen Studio Album „Cut Of Cloth“ fort. Mamma Alexandria hatte ihr Talent sehr früh erkannt und dafür gesorgt, dass sie Gesangsunterricht nahm und sich auch an diversen schulischen Projekten beteiligte. Die Begeisterung fürs Singen erhielt allerdings einen gehörigen Dämpfer, als sie sich als 16jährige bei der Casting Show „American Idol“ (vergleichbar mit dem deutschen „DSDS“) bewarb und dort nicht über die Auditions hinausgekommen war. Nach ihrem High School Abschluß ergab es sich, dass die dann 18jährige die Bekanntschaft des renommierten Produzenten Christopher "Deep" Henderson machte, der sie unters seine Fittiche nahm und sie ermunterte, Musik zu schreiben und zu spielen und diese übers Social Network zu propagieren. Myspace war zunächst der Nährboden für ihre Songs und binnen kurzer Zeit hatte sie sich eine relative große Fangemeinde erschlossen. Zwei der damaligen (allerdings noch nicht sehr ausgereiften) Demo-Versionen können hier gehört werden: https://myspace.com/thisisnikkia/music/songs

Im Frühjahr 2014 gab es - inzwischen beim ortsansässigen Label “Aweful Records” untergekommen - mit „Rebirth“ den ersten Studio Longplay, dem zwei weitere EPs (2015: „Bad“; 2016: „Promise“) folgten. Von der 2016er EP gibt es drei Titel auf dem neuen Album, das komplett wie alle vorangegangen Releases von Label Kollege „Ethereal“ produziert worden ist. Der Musiker aus Atlanta ist ständig auf der Suche nach neuen Beats und Grooves und er hat wieder für einen kolorierten Soul-Space-Chillout-Mix gesorgt, in dem die Sängerin mit gefühlvollen und lieblich-süßen Vocals versinken darf. Allerdings macht sich zur Mitte des Albums etwas Langeweile breit, weil sich die oft sehr spartanisch gestrickten Klangmuster in der Summe zu sehr ähneln. Die Highlights: „Problem“, bei dem das Hip Hop Newcomer Babe „Lord Narf“ (das Energiebündel hat vor einem Jahr den Insider-Hit „Get Some Money“ gefeiert) assistiert, der ambiente Chill-Funk “Time Will Tell“ und das groovige “Get It Right”.

Wer mal einen Blick hinter die Kulissen des noch jungen sympathischen Indie Labels “Awful Records” in Atlanta wagen möchte, klickt auf diesen Link: https://youtu.be/SQCnGFj3umg  

VÖ: 17.01.17

Verfügbar: CD & Digitales Album

Empfehlung: K K K K K K K K K K

Web:  https://soundcloud.com/alexandriaofficial

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STUDIOPROJEKT REDXIII “CCCLXV”  Zurück zur Übersicht - Back to the previous page  

ReCode aka REDXIII

TRACKLISTING:

01.  Finding Home
02.  Not Dead Yet
03.  Falling Further
04.  Anti Deam
05.  Lost Again

Lineup:

Zakk Cash (Vocals)
Devan Allen (Guitars, Clean Vocals)
Michael Kuza (Bass, Harsh Vocals)
Kyle Dunn (Guitar)
David Nigg (Drums)

NU METAL

Für Fans von:  Rage Against The Machine - Incubus - Chthonic

USA (GEORGIA)

Brüllender Metalcore & Nu Metal aus Atlanta, Georgia und wieder mal des beste Beweis, dass es dort nicht nur Blues, Soul und Jazz gibt. Ist aber sowieso nur eines der zahlreichen Klischees, die mit diversen Lokalitäten in Verbindung gebracht wird. Indien = Bollywood / Chicago = Blues / Nashville = Country / Düsseldorf = Höhner (ha, ha). Scherz beiseite, in der US Metropole gibt es mehr Metal Bands als im gesamten bundesdeutschen Gebiet, eine davon sind REDXIII aka ReCoded, die sich im letzten Jahr zusammengefunden haben und deren Members schon jahrelang in diversen lokalen Bands geshreddert haben. Der bisher nur als Studio Projekt geplante Act mit Zakk Cash (vocals), Devan Allen (guitar), Kyle Dunn (guitar), Michael Kuza (bass, vormals unterwegs als Vokalist mit einer eigenen Industrial-Metal-Band) und David Nigg (drums) ist ein wirkliches <hot thing>, der Bandname ist angelehnt an den Charakter Nanika aus dem SciFi-Fantasy-Merchandising-Spektakel „Final Fantasy“ und wie der wolfsähnliche Namensgeber strotzt auch die Debüt EP „CCCLXV“ vor intensiver Kraft, von den 5 Tracks ist eigentlich jeder gleichwertig, aber ganz oben in meiner persofave-Liste des Monats steht die monströse Hammer-Hymne “Lost Again” und es sollte mit dem Teufel zugehen, wenn dieses Projekt nicht zumindest im Bundesstaat und in den USA für ein steigendes Fangefolge sorgt. In „good old Germany“ haben sie auf jeden Fall schon einen! Und der günstige selbstbestimmbare „Name Your Prize“ fürs digitale Album sollte zudem auch hier künftig für steigende Wachstumsraten sorgen, oder? Und vorsichtig: Mit gleichem Namen gibt es bereits Gruppen aus dem englischen Blackpool und aus Colorado, die aber nicht verwandt & verschwägert mit der hier vorgestellten Truppe sind. Hier gibt es die EP: https://studioprojectatl.bandcamp.com/album/ccclxv

VÖ: 03.03.17

Verfügbar: Digitale EP

Empfehlung: K K K K K K K K K K

 Hier gibt es die EP: https://studioprojectatl.bandcamp.com/album/ccclxv 

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Skullflower “The Black Iron That Hasxxxxxxxx
Fell From The Stars, To Dwell Within (Bear It Or Be It)”     Zurück zur Übersicht - Back to the previous page 

NOISE

Für Fans von: Voltigeurs - Black Sun Roof - Planning For Burial

ENGLAND

Der Meister der dröhnenden Fuzz-Noise-Bewegung meldet sich zurück mit neuem Album und schreibt damit einen weiteren Meilenstein in die 1987 begonnene Diskographie. Bei „Musik“ wie dieser lässt sich gut diskutieren, ob’s überhaupt eine solche ist oder nur eine Vielzahl an überlappenden Klangmustern ohne Raum, Rhythmus und Zeit. Die von SKULLFLOWER benutzten Parameter sind zweckgebundene Geräusche, die dem Zuhörer das Tor zur nichtalltäglichen Wirklichkeit öffnen und der Erzeugung hypnotischer Bewusstseinszustände dienen. „Instrumente“ wurden von Matthew Bower gespielt, der das Projekt zurzeit als One-Man-Show betreibt, die psychedelisch-düster sägende Violine hat Samantha Davis bedient. Die Protagonisten haben bereits beim 2015er Album „Military Temples (For Coil)“ zusammengearbeitet.

Skullflower - The Black Iron

VÖ: 11.11.17

Verfügbar: CD  & Vinyl & Digitales Album

Kaufempfehlung:  K K K K K K K K K K

Web: https://skullflower.bandcamp.com/ & https://youtu.be/ppqd0p7TxIY

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MOTHER BLACK CAT “THOUSAND FACES”   Zurück zur Übersicht - Back to the previous page  

Mother Black Cat - Thousand Faces

TRACKLISTING:

01.  Breathing Fire
02.  Thousand Faces
03.  After Dusk
04.  Blind Addiction
05.  The Lucky One
06.  Till The End
07.  Remember Me
08.  Nothing You Could Do
09.  Once You Come Home
10.  Baby Girl
11.  Let It Roll

Label: Housemaster Records

HEAVY ROCK

Für Fans von: Melissa Etheridge – Heart – Blue Murder – The Cult

DEUTSCHLAND

MOTHER BLACK CAT – schon der Name der Band suggeriert mir ein schweres Heavy Rock Geschoß, als das sich das vorliegende Album dann auch bei den ersten Tönen entpuppt. Auch wenn ich nicht unbedingt eine weibliche Stimme an der vordersten Front erwartet hätte. Klangtechnisch erinnert mich das erste Stück „Breathing Fire“ an eine Mixtur aus „King’s X“, „The Cult“ und „Flyleaf“. Ich krame im dafür angelegten Ordner (TX, Ilona!) nach den dort abgehefteten Label-Infos und finde erstmal kein Lineup (Besetzung), während ich mir den Auftakt ein weiteres mal genußvoll in die Ohren zementiere. Es ist 08:15 am Morgen und finde, dass es gar nichts Besseres gibt, als einen Tag mit solch einem Monsterteil zu beginnen. Also schnell ab ins Web und auf die Seite der Band gekuckt. Eine Gruppe aus Braunschweig (!?), in der ANIKA LOFFHAGEN (Vocals), TOM BARTELS (Gitarre), JÖRN LOFFHAGEN (Bass, auf den Bandfotos mit cooler „Steampunk“-Brille) und JAREK KUREK (Drums) spielen, mit <kiss-ass female fronted alternative hard rock> bezeichnen die Musiker selbst ihre stilistische Ausrichtung und mittlerweile hämmern die „Thousand Faces“ mit knackigen 140,7 bpm in die Ohrmuschi und als ich das Stück als mein erstes daily Highlight markieren möchte, kommt nachfolgend der Pogo-Party-Bänger-Mosher „After Dusk“, denn ich so geil finde, dass ich meine Anmerkung schnell revidiere. <i’m gonna rock this place> singt ANIKA und unterstreicht damit ihre exzellente Vocal Performance. „Blind Addiction“ steht den 3 bereits gehörten Schlagern nicht nach in Vehemenz und druckvollem Sound, obwohl mit etwas langsam-düsterem Ambiente gestrickt, und toll auch hier die gut arrangierten Satzgesänge. Und im Outro nehme ich mit einem Schmunzeln wahr, dass wohl auch dieser Axeman in seiner Jugend ein bißchen von „Steve Vai“ beeinflußt worden ist (ha, ha, wer auch nicht?). In „Remember Me“ und „Baby Girl“ bekommt er weitere Hot Spots mit etwas längeren Soli, bei denen er auf seiner ESP LTd (die Seite des Herstellers: http://www.espguitars.com/) so richtig schön abledert.

Der melodiöseste Beitrag des Albums ist die superfeine Power-Rockballade „The Lucky One“, die aufgrund phantastischer Melodieführung - gepaart mit Sound und Gesang von ANIKA - regelrechtes Gänsehautfeeling auslöst und man lässt sich auch Zeit, mit einer kurzen instrumentalen Bridge den Höhepunkt des Songs vorzubereiten, wenn Gitarrist Tom ab Minute 03:03 zu einem (leider nur kurzen) epischen Solo ansetzt. Das Stück bekommt die Höchstnote von mir, weil es zu einem dieser Meisterwerke in der Kategorie <auf wolke sieben setzen, Arme ausbreiten und davon fliegen> gehört. Weitere Highlights des Albums sind der Bänger „Nothing You Could Do“, die gefühlvolle Melodic Rock Hymne „Once You Come Home“ und das heavy-blues-rock getränkte „Let It Roll“, in dem eine psychedelisch rockende „Steppenwolf“-Orgel für zusätzliches Entzücken sorgt.

FAZIT: Starke Vocal Präsenz mit einer Stimme, die das leidenschaftliche Niveau einer Melissa Etheridge und die Starkstrom-Melodie-Power von Ann Wilson (Heart) kombiniert. Ein Gitarrist, der mit zum besten gehört, dass Deutschland derzeit gitarrentechnisch anbietet und auch wenn Bass und Drums nicht so markant bei dieser Rezi in Erscheinung treten, tragen sie ihren wichtigen Teil zum exzellenten Bandgefüge bei, der vielseitige Jarek hat bereits für „Emil Bulls“, „KMFDM“ und DSDS-Gewinner „Alexander Klaws“ (!) gespielt, während Tieftöner Jörn die Musik der (mir leider nicht bekannten) regionalen Bands „reset to zero“ und „One Punch Society“ wesentlich mitgeprägt hat.

VÖ: 27.08.09

Verfügbar: CD &Vinyl & Digitales Album

Empfehlung: K K K K K K K K K K

Web: http://www.motherblackcat.com/https://youtu.be/OZF1XoRZ54c (2016er Konzert)

TOURDATEN

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CLINT HOLMES “RENDEZVOUS”   Zurück zur Übersicht - Back to the previous page  

Clint Holmes - Rendezvous

TRACKLISTING:

01.  Stop This Train (Original: John Mayer)
02.  At The Rendezvous
03.  I Loves You Porgy / There’s A Boat That’s Leavin’
03.  Soon For New York
04.  Every Time We Say Goodbye
05.  All Of Me (O: Sam Smith)
06.  Say Something (feat. Ledisi)
07.  Maria
08.  The Perfect Trance
09.  Marie (O: Randy Newman)
10.  My Way
11.  What You Leave Behind

VOCAL JAZZ

Für Fans von: Tony Bennett - Kurt Elling - Jamie Cullum

USA

Beim Song „Stop This Train“ denke ich natürlich unweigerlich an den Reggae Klassiker, der so oft mit Cover Versionen bedacht worden ist, aber beim genauen Hinhören und Lesen des Ttiels entpuppt sich der hier besungene angebliche Klassiker als ein ganz anderes Stück. Nicht „Stop That Train“, von „Clint Eastwood“ (natürlich nicht der Schauspieler) zu Hitehren gebracht und von der jamaikanischen Band „The Spanishtonians“ erstmals 1965 gespielt, sondern „Stop This Train“, ein Song von „John Mayer“ geschrieben für dessen Album „Continuum“ (2006). Anyway – CLINT HOLMES singt den Song in einer wundervollen vocal-jazzigen Version mit chillout-igem Lounge Groove und inbrünstig wirbelnder Violine. Clint Holmes ist ein in England geborener Sänger & Songwriter, dessen Talent zur Musik von den Eltern in die Wiege gelegt worden ist (Daddy: Jazz Musiker – Mutter: Opernsängerin).

1973 hatte er seinen ersten Hit „Playground In My Music“, auf den er noch heute festgenagelt wird, aber über all die Jahre hat er sich zu einem Jazz Sänger entwickelt, der auch in Las Vegas für ausgebuchte Shows sorgt und 16 Jahre nach seinem letzten Album mit einem in „Harrah's Hotel and Casino“ aufgenommenem Konzert wieder mal ein Lebenszeichen von sich gibt mit dem neuen Album „Rendezvous“. Er singt sich gemütlich durch 11 gutgelaunte Legenden der Musical-, Pop- und Jazz-Historie. Im fingerschnippenden und von feinem Hammondorgel-Sound (gespielt vom großartigen Joey DeFrancesco) unterlegten knapp 7minütigen „At The Rendevouz“ gibt er ein paar Details preis aus seinem Werdegang und wie er zum Jazz gekommen ist: <so when i was about 12 years old – my dad  edward louis holmes - took me to buffalo new york to hear his music – they started to do jam sessions three o’clock Sunday afternoon – some fathers took their kids to ballgames – my dad took me to the jazz>

Die Stimme gefällt des Sängers gefällt gut, die Musik klingt lange nicht so aufgesetzt wie die eines Michael Buble und am Ende zieht die Band das Tempo an und Holmes zeigt mit einer furiosen Scat-Einlage, das er sein „Handwerk“ von der Pieke auf gelernt hat. Im Medley „I Loves You Porgy/There's a Boat That's Leavin' Soon for New York“ wird er begleitet vom „Count Basie Orchestra“ und singt ein swingendes Duett mit DEE DEE BRIDGEWATER. Auch im Kuscheloldie „Every Time We Say Goodbye“ steht mit JANE MONHEIT keine Unbekannte an seiner Seite, in „What You Leave Behind“ sorgt Jazz Saxophonist DAVE KOZ für starke Fills und „Say Something“ entfernt sich überraschend aus den Vocal Jazz Räumlichkeiten und macht es sich auf dem gefühlvollen Soul-Pop-Teppich gemütlich, auch geschuldet dem starken Duett, das Holmes mit R&B-Göttin LEDISI bestreitet. Und was das Mädel aus New Orleans auch  singt – es ist einfach geil!

Eine schöne Version gibt es über „Maria“ aus der West Side Story, nicht verwandt & verschwägert mit der nachfolgenden „Marie“, die im Original von Songwriter Randy Newman für dessen 74er Album „Good Old Boys“ besungen worden ist. Mit „The Perfect Trance“ kommt noch ein romantischer Kuschel-Rumba, der von Holmes mit butterweichen Vocals gestreichelt wird. Es folgt dann leider noch das unvermeidliche „My Way“, das ich mittlerweile nicht mehr hören kann, egal von wem es auch interpretiert wird.

VÖ: 20.01.17

Verfügbar: CD & Digitales Album

Empfehlung: K K K K K K K K K K

Web: http://www.clintholmes.com/ & https://youtu.be/5RLOrqX2A3Y (Interview)

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ANDREA TRUE ”DISCO-POP”   Zurück zur Übersicht - Back to the previous page  

Andrea True - Disco Pop

TRACKLISTING:

01.  But Is That Love
02.  Hootchie Kootchie Floozies
03.  Makin’ Music For Money
04.  More, More, More
05.  Open Up Baby
06.  Still Goin Down
07.  The Unkidest Cut
08.  War Machine
09.  Whatever Happend To Love

Label: Novoson Music
Web: www.novoson.es

NEW WAVE OLDIE

Für Fans von:  Blondie - The B-52s - The Motels - Talking Heads

USA

ANDREA TRUE war eine US Sängerin, die vor allem Mitte der 70er Jahre ein paar Diskothekenhits und mit „More, More, More“ sogar einen internationalen Chart Hit gelandet hatte. Nach ihrer Karriere als Porno-Sternchen traf sie den Produzenten Gregg Diamond, der sie unter die Fittiche nahm und sie mit ein paar Disco-Songs ausstaffierte. Die Andrea True Connection veröffentlichte zwei Studio Alben, dann war erst mal der Disco-Zug abgefahren für das ehemalige Starlet. 1980 gab es für das italienische Label „Ricordi International“ einen Reanimationsversuch mit dem Album „War Machine“, das auf die erfolgreiche „Blondie“-Schiene sprang und so präsentierte die damals 37jährige 9 Songs im new-wave-rockigen Kleidchen. Andrea Marie Truden, wie die Interpretin mit Geburtsnamen heißt, ist am 07. November 2011 im Alter von 68 Jahren gestorben und natürlich gibt es  diverse Billiglabel wie das spanische Unternehmen „Novoson“, das dafür bekannt ist, dass es gerne Musik posthum verramscht. Auf manchen Webseiten wird das Album sogar in der Kategorie „Nu Disco“ angeboten, was natürlich absoluter Schwachsinn ist. Auf „Disco-Pop“ ist nichts neu, 8 der „War Machine“-Songs wurden unbearbeitet (mit dünnem 1980er Sound) übernommen und der einstige Philly-Soul-Pop-Knaller „More, More, More“, den es als Bonus gibt anstelle des originalen Album Tracks „Rock 'N Roll-Let It Go“, ist immer noch (auch klanglich) das beste Stück dieser verdeckten ReIssue. Anspieltipps: Der „The B-52s“-Klon „Hootchie Kootchie Floozies“ (ein Duett mit Schlagzeuger Tony D'ambra) und der Disco-Boogie „Still Goin‘ Down“.   

VÖ: 22.03.17

Verfügbar: Digitales Album

Empfehlung: K K K K K K K K K K

Web Infos: https://de.wikipedia.org/wiki/Andrea_True

TOURDATEN

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Legende KAUFEMPFEHLUNGEN

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NDS - 1,749

Sagenhaftes Album, gehört in JEDE Sammlung, für die einsame Insel

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NDS 1,750

Sehr gutes Album, genre-spezifisch unter den  besten  1000 aller Zeiten

KKKKKKKKKK

NDS 1,850

Empfehlenswertes Album, gehört in die gut sortierte Plattensammlung

KKKKKKKKKK

NDS 1,950

Ganz gut gelungen, es gibt aber vergleichbare Alben im Genre

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NDS 2,050

Kann man hören, rein in die Sammlung,  bei Bedarf wieder hervorholen

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NDS 2,150

Durchschnittliches Album,  nur für Edel-Fans empfehlenswert

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NDS 2,250

Nicht so gelungen, es gibt Bessere im Genre und auch von diesem Act

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NDS 2,350

Langweilig, Weihnachtsgeschenk für Feinde und Finanzbeamte

KKKKKKKKKK

NDS 2,450

Schwaches Album, CD und  Cover als Unterlage im Katzenklo

KKKKKKKKKK

NDS 2,550

Grauenhaftes Album, ab damit in die Verbrennungsanlage

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NDS 2,650

Kackastrophal, ein Verbrechen an der musikalischen Menschheit

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