www.music-newsletter.de

NEUE CDs KW 04-2018

Ab sofort gibt es an dieser Stelle immer am Montag Morgen gebündelt die neuen Rezensionen der abgelaufenen Kalenderwoche - unabhängig vom Alter der Veröffentlichung - die neuesten Infos zu Promo Eingängen, die noch nicht rezensiert worden sind, gibt es beim Link “Neue CDs”. Die besten 10 Alben der abgelaufenen Woche werden wie gehabt in der Rubrik “Ohrgamsus der Woche” gelistet.

Neue CDs

Genre Übersicht

Neue CDs

Neue Rezensionen

Startseite

 

 

 

 

 

Im Not A Blonde - The Blonde Album

Stan Kolev - Perceive

Various Artists - Farewell Alligator Man

N Flying - The Hottest

Braxton Burke - Johto Legends

I’M NOT
BLONDE

STAN
KOLEV

FAREWELL,
ALLIGATOR MAN

N FLYING
“THE HOTTEST”

BRAXTON
BURKS

 

 

 

 

 

Soundtrack - The Polka King

Inga Lühning Andre Nendza

AdvenA - Realität

Rocks CD 62

Calin Crisan - Ne iubim ca nebunii

THE POLKA
KING

INGA LÜHNING
ANDRE NENDZA

AdvenA
“REALITÄT”

ROCKS
CD 62

CALIN CRISAN
LUMINITA PUSCAS

 

 

 

 

 

Mo Kalamity - One Love Vibration

Black Rebel Motorcycle Club - Wrong Creatures

Ammouri - Dare To Be Happy

Accordion Affairs - Elle

Rare Tracks 2017

MO’
KALAMITY

BLACK REBEL
MOTORCYCLE CLUB

AMMOURI “DARE
TO BE HAPPY”

ACCORDION
AFFAIRS

RARE
TRACKS 2017

 

 

 

 

 

Fleetwood Mac - Fleetwood Mac Deluxe

Michael Schenker - A Decade Of The Mad Axeman

Exuvi - The Rain After The Human

Various Artists - Grammy Nominees 2018

Sam Cooke - 100 Hits

FLEETWOOD
MAC

MICHAEL
SCHENKER

EXUVI “RAIN
AFTER HUMAN”

GRAMMY
NOMINEES

SAM
COOKE

 

 

 

 

 

MoniNayo - The Brown Skin Agenda

Hubert Porter  - Calypsos From Jamaica

Systemsprung - Rotstich

Various Artists - Sunshine Dance 9

Various Artists - Springbok Compilation

MONI
NAYO

HUBERT
PORTER

SYSTEMSPRUNG
“ROTSTICH”

SUNSHINE
DANCE 9

SPRINGBOK
SAMPLER

XXXXXXXXXXXXXXXXX

XXXXXXXXXXXXXXXXX

XXXXXXXXXXXXXXXXX

XXXXXXXXXXXXXXXXX

XXXXXXXXXXXXXXXXX

LEISTUNGSSTARKE FIRMEN EMPFEHLEN SICH

 

 

 

Various Artists “2018 Celebration Of The New Year”   Zurück zur Übersicht - Back to the previous page

DANCEFLOOR

Für Fans von:  Disco Soul - Hi NRG - 80ies Dancefloor

SAMPLER

Ein bißchen erinnert der „Nu Disco Mix“ von „All Night Long“ an die Remixes des Klassikers „I’m Every Woman“ (Cover Version von Whitney Houston, das Original von Chaka Khan). DAVE LEATHERMAN ist einer der Protagonisten, die den aktuellen „Springbok“ Sampler beschallen. Auch der Rest der 12 Tracks beschwört den antiken analogen Disco-Funk der 80er Jahre, WILL THE FUNKBOSS besorgt es uns mit „Magic“ und „Body Rock“ – aber irgendwie will keine richtige Stimmung aufkommen, weil den meisten Stücken der richtige entscheidende Kick fehlt, um a) sich auf dem Dancefloor durchzusetzen und b) für Begeisterung vor den heimischen Lautsprechern zu sorgen. Da fällt der Kinderreim <tausend mal gehört – tausend mal ist nix passiert> ein oder war das etwa ein Song von Klaus Lage und Konsorten? Am Ende bügele ich die Rezi einfach ab mit den Worten: Ganz nett, aber unerheblich und ohne Bedeutung.

Various Artists - Springbok Compilation

VÖ: 01.01.18

Verfügbar:  Digitales Album

Kaufempfehlung:  K K K K K K K K K K

Stöbern beim Label:  https://soundcloud.com/springbok-records

TOURDATEN

xxxxxxxxxx

xxxx

xx

xxxxxxxxxxxxxxxxxxxxx

xxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxx

xxxxxxxx

xxxxxx

xxx

xxx

xxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxx

SAM COOKE “100 HITS”   Zurück zur Übersicht - Back to the previous page

SOUL OLDIES

Für Fans von:  Otis Redding - Jackie Wilson - Ben E. King

USA (MISSISSIPPI)

Mit SAM COOKE isses wie mit Jimi Hendrix, der Band Kansas oder dem Sänger Barry Ryan. Alle kennen DEN einen Hit, dabei hat der Mann Hunderte von Songs gesungen. Bei besagtem Sam Cooke ist es der Klassiker „You Send Me“, der oft genudelt wird, seine anderen Lieder kennen nur Wenige. Das kann jetzt nachgeholt werden, „100 Hits“ beinhaltet Klassiker der 50er und 60er Jahre mit zuckersüßen  Interpretationen, die dem 4er Pack seine Einzigartigkeit verleihen. Wer auf den Schmuse-Soul einer kurzen Zeitspanne (1957 – 1964, mehr Zeit war dem am 11. Dezember 1964 im Alter von  33 erschossenen Sänger nicht vergönnt) steht und hier nicht zugreift, dem - sorry – ist hier auch nicht zu helfen. Das aktuell günstigste Angebot habe ich im online-Shop von „World Of Music“ (WOM) gefunden – 13,99 möchte man dort für die 4 CDs. Das sind 0,14 Cent pro Lied – wer mag da nicht zugreifen.

Sam Cooke - 100 Hits

VÖ: 17.11.17

Verfügbar:  4-CD

Kaufempfehlung:  K K K K K K K K K K

Highs: https://youtu.be/S28tILqie1o & https://youtu.be/vWFJLUBwpSY  & Ruhestätte

TRACKLISTING

xxxxxxxxxx

xxxx

xx

xxxxxxxxxxxxxxxxxxxxx

xxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxx

xxxxxxxx

xxxxxx

xxx

xxx

xxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxx

ACCORDION AFFAIRS “ELLE”   Zurück zur Übersicht - Back to the previous page  

Accordion Affairs - Elle

TRACKLISTING:

01.  Vas-Y
02.  Nada
03.  Elle
04.  Teo
05.  C
06.  Koca Kavak
07.  Don Quxiote
08.  Knappengebet
09.  Laurita
10.  Crusade
11.  Leaving

Label: JazzSick Records
Web: www.jazzsick.com

MODERN JAZZ

Für Fans von:  Al Di Meola’s World Sinfonia - Guy Klucevsek

DEUTSCHLAND

Eines der ältesten populären Musikinstrumente ist das Akkordeon, das ich in den 70er Jahren als „Schifferklavier“ kennen lernen durfte – eine meiner „Verflossenen“ spielte dieses für Ungeübte schwer zu handhabende und zu koordinierende Tasteninstrument, das gerade am Anfang ein gutes Maß an Körperbeherrschung, Kraft und Koordination erfordert. Im letzten Jahrhundert hatte es ein paar wirklich herausragende Instrumentalisten gegeben, denen es gelungen war, diese komplexe Bestie zu bändigen. Musiker wie Astor Piazzola, Dino Saluzzi oder später Richard Galliano sind Musikfans natürlich ein Begriff und ihre Alben werden heute von Jazz Fans geliebt. Musikalisch wurde das Monstrum, das es aber auch in wesentlich kleineren und leichter handzuhabenden Versionen gab, meistens im Tango oder im Jazz eingesetzt, in den 00er Jahren waren es Musiker wie Hubert von Goisern, die es  in der zeitgenössischen immer beliebteren Folx-Pop-Szene einsetzten. Viel mehr zum Thema “Akkordeon” gibt es in Kürze: Schon seit mehr als 1 ½ Jahre plane ich ein umfangreiches Special zu diesem tollen Instrument und seinen Geschwistern, doch die gesammelten und stetig wachsende Flut von Informationen ließen mich diesen Report immer wieder verschieben. Im Frühjahr 2018 wird es dann endlich soweit sein.

Gestern hatte ich erstmals das hier vorgestellte (fantastische) Album in der Mangel: Der Akkordeonist (und Pianist) JÖRG SIEBENHAAR hat sich mit dem Kontrabassisten KONSTANTIN WIENSTROER und dem Schlagzeuger PETER BAUMGÄRTNER zusammengetan und als ACCORDIAN AFFAIRS zelebrieren sie 11 Stücke – 4 Eigenkompositionen, 5 kultige Jazz & Latin Standards sowie 2 (modern arrangierte) traditionelle Beiträge. Dabei wird höchstes musikalisches Niveau an den Tag gelegt, virtuose Sperenzchen sind in jedem der Stücke zu hören, aber vordergründig sind es die Melodie, das Zusammenspiel und der Ausdruck, die durchgehend begeistern und beim ersten Male fällt es sehr schwer, die handelsübliche Vorgehensweise mit Highlights-Picking oder favorisierte Anspieltipps zu benennen. Die transparente meisterhafte Produktion macht es sehr einfach, die unterschiedlichen Pfade der drei Instrumente gleichzeitig zu verfolgen. „Vas-Y“ (Auf geht’s!) heißt der spannende Auftakt, der sich gleich wie ein roter Faden durch die lebhafte Grundstimmung des gesamten Albums zieht. In den Produktionsnotizen wird auch auf eine Besonderheit hingewiesen – Chef Siebenhaar spielt Akkordeon UND Piano gleichzeitig: <Die linke Hand gleitet über die Tasten des Flügels und greift gleichzeitig durch den Bassriehmen des Akkordeons, um den Balg zu führen> - gut nachzuvollziehen am Anfang des Titelsongs, einer wundervollen Lounge-Blues-Jazz-Ballade. In der Miles-Davis-Komposition „Teo“ (das Original gibt es auf dem 1961er Album „Someday My Prince Will Come“) lässt Siebenhaar sein „Akko“ kompakt im Hintergrund sägen und vermittelt kurz den Einsatz eines nicht vorhandenen Bläsersatzes, Baumgärtner zaubert zurückhaltend perkussiv, Wienstroer setzt zur Mitte des Stücks zu einem gefühlvollen lyrischen Solo an. „Koca Kavak“ ist ein Ausflug in die osteuropäische Orientalik und lässt vor dem geistigen Auge des Zuhörers dichte Wälder, vernebelte Berghänge und urbane einsame Täler entstehen. Die Musik erinnert mich an dieser Stelle ansatzweise an die New-Age-Trance-Abenteuer der lange nicht mehr existierenden World-Jazz-Legende „Shadowfax“. „Don Quixote“ ist ein wunderbarer Crossover aus Modern Jazz und relaxt groovendem Lounge-Pop und auch hier glänzt jeder Instrumentalist mit einem superfeinen kurzen Solo.

VÖ: 05.05.17

Verfügbar: CD & Digitales Album

Empfehlung: K K K K K K K K K K

Web: http://www.peterbaumgaertner.com/projekte/accordion-lounge.html

TOURDATEN

xxxxxxxxxxxx

xxxxxxx

xxxx

xxxxxxxxxxxxxxxxxxx

xxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxx

x

xxxxxxxxxxxxxxx

xxxxxxxxxxxxxxxxxx

AdvenA “Realität”  Zurück zur Übersicht - Back to the previous page

AdvenA - Realität

TRACKLISTING:

01.  Realität
02.  Herztod
03.  Lass es regnen!
04.  Splitter
05.  Aurora
06.  Phoenix
07.  Am siebten Tag
08.  FFA
09.  Der Wille
10.  Alles was glänzt (Instrumental)
11.  Wasser zu Wein (Instrumental)

 

PROG METAL

Für Fans von:  Animals As Leaders - Dir En Grey - Kataklysm

DEUTSCHLAND

Prolog: „Realität“: Wind bläst durch die Eingeweide. In der Ferne bimmelt eine schwere Kirchenglocke mit tiefem Klang. Ob es die Glocke aus Bad Griesbach im Rottal ist, kann ich nicht sagen, aber von dort kommt die Band AdvenA, die sich mit der lateinischen Bezeichnung für „Der Fremde“ schmückt.

Fremd ist nicht, was mir die deutsche Gruppe nach 108 Sekunden um die Ohren knüppelt: Astreiner progressiver Thrash Metal, der aber nicht nur die Keule herausholt, sondern von intelligenten frickelnden Breaks durchbrochen wird. Die Instrumentalisten wüten mit der gleichen Klasse, wie sie Bands wie die „Animals As Leaders“ oder „Citay“ an den Tag legen. „Gesungen“ wird in deutscher Sprache, die Vokalisten Ddaniel Esterbauer und Dominik Jagenteufel (auch Gitarre) wechseln sich ab, ab und zu wird im Doppel gegrunzt (guttural) und gekeift, dass ich mich gar nicht mehr aus dem Zimmer traue. Denen möchtest Du nicht begegnen, denke ich. „Herztod“ ist ein melodischer Todesstrahl mit sinfonischer Umrahmung, die Rhythmus-Fraktion zelebriert meisterhafte Rhythmuswechsel in irrem Tempo, Drummer Dennis Stirner malträtiert seine Doppelfußmaschine wie ein 100m-Olympionike. Das erste Highlight kommt mit „Splitter“, einem wundervollen Crossover aus Headbänger und wildem Mosher, weitere fette Kopfnüsse sind „FFA“ und das Instrumental „Alles was glänzt“ mit zauberhaften nicht erwartetetn Celtic Folk Klängen, in „Aurora“ lässt Gitarrist Christoph Kohlmeier seine 7saitige Ibanez aufschreien. Fazit: Kein Metal Mainstream, den AdenA praktizieren, sondern eine komplexe intelligente Mischung, die in der leicht angestaubten Schublade Thrash eine filigrane Prise Technical Death hineinsprüht und Beides mit eisenhartem Mob zu einem saustarken Album verquirlt.

Epilog und etwas Eigenwerbung: Auch wenn die Promo jetzt erst gekommen ist und das Album bereits im Dezember 2016 veröffentlicht worden ist: Vorgestellt haben wir es trotzdem. Das noch mal an dieser Stelle: Auch wenn Ihr älteres Material habt, dass bisher noch nicht ausreichend gewürdigt worden ist – her damit. Wobei wir allerdings auch keine Garantie geben, wie die Rezi ausfällt, weil wir keine Musik schönreden, wie es so oft aus marketingtechnischen Gründen getan wird. Ob’s gut ist, das habt alleine Ihr in der Hand. Wir teilen mit den Besuchern unserer Webseite lediglich nur unsere subjektiv-objektiven Empfindungen (in dieser Reihenfolge).

VÖ: 16.12.16

Verfügbar: CD & Vinyl & Digitales Album

Empfehlung: K K K K K K K K K K

Web: https://www.advenaband.de/ & https://youtu.be/C444KTl4Qn4

TOURDATEN

xxxxxxxxxxxx

xxxxxxx

xxxx

xxxxxxxxxxxxxxxxxxx

xxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxx

x

xxxxxxxxxxxxxxx

xxxxxxxxxxxxxxxxxx

N. FLYING “THE HOTTEST” (EP)  Zurück zur Übersicht - Back to the previous page

K-POP

Für Fans von:  Infinite - Super Junior - Big Bang - Monsta X

SÜDKOREA

N FLYING sind eine Boy Group aus Südkorea, die einen Mix aus Pop-Rock und Hip Hop praktiziert. Im Juni 2017 ist das Quartett um einen fünften Member aufgestockt worden und nachdem die Band zuvor im überfrachteten Mittelfeld herumdümpelte, scheint es mit dem neuen Frontman Yoo Hwe-seung aufwärts zu gehen. Unterstrichen wird das von der EP „The Hottest“, die 6 K-Pop-Knaller beinhaltet. Highlight ist das auch als digitale Single verfügbare „Hot Potato“, das direkt nach online-Stellung in einer Woche auf über 350.000 View-Klicks auf youtube gekommen ist, wer das Lied noch gar nicht kennt – hier ist ein Audioclip mit der Möglichkeit, sich den übersetzten Text anzusehen: https://youtu.be/XzXE5vechVk  - aber auch die anderen Stücke (wie die kuschelige Midtempo-Ballade „In The Alley“  oder das englisch gesungene „I Know U Know“) schinden mordsmäßig Eindruck.

N Flying - The Hottest

VÖ: 03.01.18

Verfügbar:  CD & CD+DVD  & Digitale EP

Kaufempfehlung:  K K K K K K K K K K

Web: https://www.fncent.com/ (Label) & http://nflying-official.jp/

TOURDATEN

xxxxxxxxxx

xxxx

xx

xxxxxxxxxxxxxxxxxxxxx

xxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxx

xxxxxxxx

xxxxxx

xxx

xxx

xxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxx

“Farewell, Alligator Man: Tribute To The Music Of Jimmy C. Newman” Zurück zur Übersicht - Back to the previous page  

Various Artists - Farewell Alligator Man

01. Caleb Klauder: You Didn’t Have To Go
02. Kelli Jones: I Wanna Tell All The World
03. Caleb Klauder: If You Tried As Hard To Love Me
04. Joel Savoy: Alligator Man
05. Reeb Willms: I Thought I’d Never Fall In Love Again
06. Caleb Klauder: Let’s Stay Together
07. Kelli Jones: Blue Darlin’
08. Reeb Willms: Cry Cry Darlin’
09. Joel Savoy: The H. Brown Shuffle
10. Reeb Willms: Let The Whole World Talk
11. Kelli Jones: Got You On My Mind
12. Caleb Klauder: The Great Big Fais-Do-Do
13. Reeb Willms: Again In Your Arms
14. Joel Savoy: I Don’t Know What I’m Going To Do

Label: Valcour Records

CAJUN-COUNTRY

Für Fans von:  Nathan Abshire - Patsy Cline - The Balfa Brothers

USA

JIMMY C. NEWMAN hat sich seinen Spitznamen „Alligator Man“ durch sein gleichnamiges 1991er Album erworben, als er für einen Grammy nominiert gewesen war und mit diesen Songs eine ganze Nation begeisterte. In einer Zeit, als Hip Hop und pop-elektronische Produktionen begannen, die Charts zu bevölkern und auch die Medien  sich bevorzugt auf die neuen Trends stürzten. Der in Louisiana geborene Musiker war schon zu Jugendzeiten das Aushängeschild der lokalen Cajun Music Szene gewesen, in seiner Karriere hat er hunderte von Cajun- aber auch Country-Folk oder Western Swing Songs aufgenommen. In späteren Jahren war er regelmäßig Gast bei den kultigen Shows der “Grand Ole Opry”. Im Juni 2014 ist Jimmy C. Newman im Alter von 86 Jahren an einer Krebserkrankung gestorben, das auf Zydeco und Cajun spezialisierte ortsansässige Label Valcour Records hat daraufhin einige seiner schönsten Lieder von genre-affinen Interpreten und seit Jahren über die Musik verbandelten Musikern neu aufnehmen lassen und herausgekommen ist ein superber Sampler mit 14 erstklassigen Beiträgen von hierzulande noch recht unbekannten Bands und Acts, darunter auch der Mitlabelgründer JOEL SAVOY, der sich so ganz nebenbei in drei Stücken als exzellenter Violinist outet. Ehegattin KELLI JONES (sie spielt hauptberuflich in der Gruppe „Feufollet“ Gitarre und Fiddle: https://youtu.be/K2hTcLQ7V3w  und https://youtu.be/SlTKlYO6NLE ) darf ebenfalls 3x ans Mikrofon, sehr gut gefällt hier allem „I Wanna Tell All The World“). Am Bass stand übrigens bei den Aufnhamen  u. a. mit Gary Newman der Sohn der verstorbenen Songwriter-Legende. Weitere Highlights des Albums sind „Let’s Stay Together“ von CALEB KLAUDER und der Western-Swinger „The H. Brown Shuffle“ von JOEL SAVOY. Fazit: Musik, bei der sich sogar die trägen Krokodile aus der sumpfigen Landschaft ans Tageslicht wagen, um zum Tribut-Album von „Alligator Man“ JIMMY C. NEWMAN eine flotte Polka aufs Parkett zu legen. Für Musikfans, die gerne die originäre im Süden der USA beliebte Country Musik hören, dürfte dieses Album ein Highlight des noch jungen Jahres 2018 sein!

VÖ: 08.12.17

Verfügbar: CD &  Vinyl & Digitales Album

Empfehlung: K K K K K K K K K K

W www.valcourrecords.com/cds/farewell-alligator-man-a-tribute-to-the-music-of-jimmy-c-newman-1

TOURDATEN

xxxxxxxxxxxx

xxxxxxx

xxxx

xxxxxxxxxxxxxxxxxxx

xxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxx

x

xxxxxxxxxxxxxxx

xxxxxxxxxxxxxxxxxx

Various Artists “Sunshine Dance Vol 9”   Zurück zur Übersicht - Back to the previous page

DANCEFLOOR

Für Fans von:  Euro Disco - Dance Pop - Hip House - Trance

SAMPLER

135 Minuten lang brettert es aus den Lautsprechern, aber es gibt mehr Masse als Klasse und die überwiegende Anzahl der Stücke sind schon steinalt. Vieles glaubt man schon tausend Mal gehört zu haben und dem ist wohl auch so, langweilige Schagerschnulzen wie „No One Like U“ vom sich auf unterstem „DSDS“-Niveau bewegenden Sänger Magnus Kihlberg aka CLIFF WEDGE lassen nach der Kotztüte greifen, gutgelaunte Fetenschnulzen mit anzüglichen Texten sorgen dagegen für Erheiterung beim tanzenden Volk: Die Besten sind “Tanzt ihr Nutten” von RETHELSTRASSE (hier im ultimativen “God Radio Mix”), “Slam” von MARC MENDEZZ, “Be Free” von THE BOOGEYMAN und der balkan-folk-poppige “Sambadance” von ROLIS BRASILFUNK. Das Gute: In der Summe kostet das digitale Album bei amazon.de gerade mal 3,99 Euro (bei junodownload dagegen stolze 13,99 Euro).

Various Artists - Sunshine Dance 9

VÖ: 29.12.17

Verfügbar:  Digitales Album

Kaufempfehlung:  K K K K K K K K K K

Listen: https://youtu.be/J_cU4EescKY & https://youtu.be/tfdkB6Ng3Rw

TOURDATEN

xxxxxxxxxx

xxxx

xx

xxxxxxxxxxxxxxxxxxxxx

xxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxx

xxxxxxxx

xxxxxx

xxx

xxx

xxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxx

Calin Crisan & Luminita Puscas “Ne Jubim Ca Nebunii”  Zurück zur Übersicht - Back to the previous page

TURBO POP

Für Fans von:  Goran Bregovic - Lepa Brena - Zdob Shi Zdub

RUMÄNIEN

Wer vom Bucovina-Pop von Shantel oder dem Power-Turbo-Folk von Goran Bregovic angetan ist, sollte in das aktuelle Album des rumänischen Sängers CALIN CRISAN hineinhören. Die Credits teilt er sich mit Kollegin LUMINITA PUSCAS, mit der er schon bei seinem 2016er Vorgängeralbum ein Duett gesungen hat (haben wir Euch im Worldmusic-Newsletter vorgestellt, remember? https://youtu.be/If1RA2Fp7mE ). Die Weltmusikkomponente wird in den meisten Songs mit gutgelaunten Schlagermelodien umgarnt und der eine oder andere Cracker („Aa Fac Mereu, Mereu“) könnte mutige Discjockey sogar zum Einsatz in einer Disco-Fox-Runde animieren. Mit „Inima, Dusman Ascuns“ gibt es sogar einen artverwandten Tango – in den 1930er Jahren war diese importierte Musikrichtung allgegenwärtig in Bukarest, das seinerzeit als Hochburg des Chansons und internationaler Tango-Künstler galt.

Calin Crisan - Ne iubim ca nebunii

VÖ: 05.01.18

Verfügbar:  CD & Digitales Album

Kaufempfehlung:  K K K K K K K K K K

Das komplette Album als Stream: https://youtu.be/i2i5qScWJ6A

TOURDATEN

xxxxxxxxxx

xxxx

xx

xxxxxxxxxxxxxxxxxxxxx

xxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxx

xxxxxxxx

xxxxxx

xxx

xxx

xxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxx

BLACK REBEL MOTORCYCLE CLUB “WRONG CREATURES”  Zurück zur Übersicht - Back to the previous page

Black Rebel Motorcycle Club - Wrong Creatures

01.  DFF
02.  Spook
03.  King Of Bones
04.  Haunt
05.  Echo
06.  Ninth Configuration
07.  Question Of Faith
08.  Calling Them All Away
09.  Little Thing Gone Wild
10.  Circus Bazooko
11.  Carried From The Start
12.  All Rise

Label: Vagrant Records
Web: www.vagrant.com

ALTERNATIVE ROCK

Für Fans von:  The Brian Jonestown Massacre - Foo Fighters - Live

USA

BLACK REBEL MOTORCYCLE CLUB die Achte! Im Frühjahr 2001 ging’s los mit dem selbstbetitelten Debüt Album „B.R.M.C.“, das von Medien, Kritikern und Musikfans gefeiert wurde. In den folgenden 15 Jahren hat sich die Band ihren Status als eine der beliebtesten Alternative Rock Bands mit starken Konzerten und noch besseren Alben erarbeitet. Tribales Getrommel gibt es am Anfang von „Wrong Creatures“ – nach dem kurzen Auftakt „DFF“ (01:24 Minuten) brummt der erste Riff im summenden altbekannten Stoner Fuzz Rock Frack, das neue Material der Lieblinge der TV-Serie „Sons Of Anarchy“ (waren mindestens 10x vertreten mit ihren Liedern in den 7 Staffeln) gefällt nach wie vor, aber die herausragenden Momente bleiben bis auf zwei Ausnahmen dieses Mal außen vor. Mit “Echo” und “Question Of Faith” wird sogar die rockkuschelige Komponente bedient. Auf jeden Fall dürfen sich Fans der Band schon mal darauf einstellen, dass es auch ein paar Beiträge für das geplante SoA“-Spin-Off „Mayan MC“ geben. Die Story über eine aufstrebende Latino-Gang in Kalifornien wird wohl aller Voraussicht nach im Herbst über die Glotze flimmern. Besetzungstechnisch hat sich nichts geändert beim BRMC – nach wie vor sind die Gründungsmitglieder Peter Hayes (Vocals, Guitar, Synthies) und Robert Levon Been (Bass, Vocals) sowie der 2008 eingestiegene Drummer Leah Shapiro im Boot, Album-Highlights sind das im „Blue-Monday-New-Order“-Tempo cool groovende „King Of Bones“ und „Little Thing Gone Wild“ – beide wurden schon im Vorjahr als Single veröffentlicht. Etwas befremdlich nehme ich zur Kenntnis, dass BRMC – wenn man „Calling Them All Away“ als Maßstab nimmt – auch gut als „U2“-Kopie durchgehen könnten. Und gesamtgesehen hätte ich dann doch ein bißchen mehr erwartet nach 5jähriger Veröffentlichungspause, verglichen mit den vorherigen wuchtigeren und rockigeren Alben kochen BRMC auf „Wrong Creatures“ dieses Mal nur ein laues Süppchen.

VÖ: 12.01.18

Verfügbar: CD & Deluxe Vinyl Box & Digitales Album

Empfehlung: K K K K K K K K K K

Web: http://www.blackrebelmotorcycleclub.com/ & https://youtu.be/nBjg8zSqvQc

TOURDATEN

xxxxxxxxxxxx

xxxxxxx

xxxx

xxxxxxxxxxxxxxxxxxx

xxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxx

x

xxxxxxxxxxxxxxx

xxxxxxxxxxxxxxxxxx

STAN KOLEV “PERCEIVE”    Zurück zur Übersicht - Back to the previous page

DANCEFLOOR

Für Fans von:  Beats International - Massive Attack - Diplo

BULGARIEN

Einen saustarken Mix aus ambienter Elektronik und trip-hoppigem Dubstep hat wieder mal der bulgarische DJ & Produzent Stanimir Kolev für sein neues Album “Perceive” zusammengestellt. Nachdem der Mann aus Sofia lange Zeit nichts mehr hat von sich hören lassen, sprüht er jetzt vor Energie. Das neue Album ist binnen kürzerster Zeit seine vierte Veröffentlichungen in einem halben Jahr. Ruhigere Tracks wechseln sich mit zackigen Grooves ab. Highlights sind u. a. der Dubstepper “Cymatics”, der Drum’n’Bass Knaller “Sri Yanta“, der funky Nu-Disco-Cracker “Changes”, das orientalisch angehauchte “Elysian” und die auf einem “Kraftwerk”-Sample aufsetzende saxy Downtempo-Perle “Furiously Happy”, in dem sogar das kleine Töchterlein des Produzenten zu hören ist und mutig wage ich schon jetzt im Januar die Prognose, dass dieses hier eines der besten elektronischen Dancefloor-Alben des Jahres 2018 ist!

Stan Kolev - Perceive

VÖ: 15.01.18

Verfügbar: CD & Digitales Album

Kaufempfehlung:  K K K K K K K K K K

Kostprobe vom Album: https://www.stankolev.net/music 

TRACKLISTING

xxxxxxxxxx

xxxx

xx

xxxxxxxxxxxxxxxxxxxxx

xxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxx

xxxxxxxx

xxxxxx

xxx

xxx

xxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxx

SOUNDTRACK “THE POLKA KING”   Zurück zur Übersicht - Back to the previous page  

Soundtrack - The Polka King

01.  Ole Ole Polka
02.  Pennsylvania Polka
03.  Everybody Polka
04.  Kosil Ojciec Siano
05.  Miala Baba Koguta
06.  Lou Laroue Show Polka
07.  More Is My Love
08.  Clarinetter’s Polka
09.  To Be An American
10.  Pierogy Baby Polka
11.  Polka Bubbles
12.  Red Apple Oberek
13.  Thank You So Much Jesus
14.  Rappin’ Polka

WORLD POP

Für Fans von: Weird Al Yankovic - Global Kryner - Haunted Cologne

USA

Holadi-Holadiadaa … JACK BLACK ist wieder für eine Menge Blödsinn gut. Und zwar heftig. In der musikalischen Comedy-Biographie spielt er einen polnischen Unternehmer und Polka-Sänger, der sich auf macht, um mit den unterbezahlten Musikern seiner im Bekanntenkreis zusammengestellten Band die Welt zu erobern. Den Soundtrack hat Black selbst eingespielt mit der auch im Film praktizierenden „Polka Band“ - es gibt knapp 40 Minuten vitalen Turbo-Pop und Polka-Rock, der Fans von Tony Marshall, Shantel oder Anhängern der Russen-Disko gleichermaßen gefallen dürfte. An traditionellen Instrumenten wird natürlich nicht gespart – neben kräftigen Bläsersätzen gibt es jede Menge Akkordeon-Vibes und Klezmer-Klarinetten zu hören. Mit der „Ole Ole Polka“ startet die Party und die Polka ist auch der dominierende Begriff in den 14 Songtiteln: Es gibt die “Pennsylvania Polka”, die „Everybody Polka“, die kohlenhydratreiche „Pierogi Baby Polka“, die rosaroten „Polka Bubbles“, die instrumentale „Clarinetter’s Polka“ und am Ende sogar eine „Rappin‘ Polka“. Auf Netflix gab es kurz nach dem Release den kompletten Film in deutscher Version, wer allerdings den kräftigen, schlüpfrigen Humor der Originalversion so richtig nachexerzieren möchte, sollte sich die englischsprachige Version ansehen, convenient wie fast immer bei Netflix haben Musik- oder Filmfans (im Gegensatz zu anderen Anbietern) aber die Möglichkeit, auch die deutschen Untertitel mitlaufen zu lassen. Mit „Red Apple Oberek“ hat Black sogar eine authentisch-wirbelnde 6/8tel getaktete Live Aufnahme von Jan Lewan & His Orchestra mit auf den Soundtrack gepackt. Lewan ist die reale Figur, deren biographische Aufbereitung im Film behandelt wird. Ausgelassene Atmo ist durchgehend angesagt und es würde mich auf jeden Fall nicht wundern, wenn demnächst in diesem Theater die eine oder andere bessere Bierzeltkapelle einen dieser Album-Songs aufgreift, um im Zelt für ausufernde Stimmung zu sorgen. Fazit: Tenacious D sind (zumindest im Moment) tot, es lebe die neue „Jack Black Polka Band“, die auf dem Soundtrack zum Film „The Polka King“ ein facettenreiches gutgelauntes Spektakel inszeniert. In den USA ist der Film vor allem deswegen erfolgreich, weil es dort in diversen Bundesstaaten (u. a. Wisconsin) eine große Polka-Szene gibt, die sich mit einigen Festivitäten rund ums Jahr regelmäßig selbst feiert. Eine der bekanntesten und beliebtesten Organisationen ist die in Chicago ansässige “International Polka Association”: http://www.ipapolkas.com/

VÖ: 05.01.18

Verfügbar: CD & Digitales Album

Empfehlung: K K K K K K K K K K

Web: https://www.netflix.com/de/title/80173395

TOURDATEN

xxxxxxxxxxxx

xxxxxxx

xxxx

xxxxxxxxxxxxxxxxxxx

xxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxx

x

xxxxxxxxxxxxxxx

xxxxxxxxxxxxxxxxxx

EXUVI “THE RAIN AFTER THE HUMAN”     Zurück zur Übersicht - Back to the previous page 

DOWNTEMPO

Für Fans von: Chillout - Vaporwave - Space Ambient

SPANIEN

Sehr meditativ und fast bewegungslos geht es zur Sache auf „The Rain After The Human“, dem neuen Album von EXUVI, einem spanischen Elektronik-Produzenten, der im ambienten Downtempo-Umfeld unterwegs ist. Nach dem interessanten Debüt „Anhedonia“ im Herbst 2017 ( https://exuvi.bandcamp.com/releases ) gibt es bereits ein paar Monate später den Nachfolger, der dem ersten Longplay in nichts nachsteht, was die einfühlsame Visualisierung eines kosmonautischen Bilderreigens betrifft. Zwar nicht jedermanns Sache, aber ich bin mir sicher, Musikfans (oder auch praktizierenden Musikern) gelingt es, beim konzentrieren Hörgang nach einem hektischen Allerweltstag schnell in die gemütlich ausgestatteten Räume einer wohltuenden Traumfabrik abzudriften. Anspieltipps: „Mornings Before“, “Ya No Nieva” und “Burning Door”. Für das nebulöse Cover Artwork hat der Komponists selbst gesorgt.

Exuvi - The Rain After The Human

VÖ: 12.01.18

Verfügbar:  Digitales Album

Kaufempfehlung:  K K K K K K K K K K

Web: https://kaisekidigital.bandcamp.com/album/the-rain-after-the-human

TRACKLISTING

xxxxxxxxxx

xxxx

xx

xxxxxxxxxxxxxxxxxxxxx

xxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxx

xxxxxxxx

xxxxxx

xxx

xxx

xxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxx

Hubert Porter & The Jamaican Calypsos “Calypsos From Jamaica”  Zurück zur Übersicht - Back to the previous page

CALYPSO-JAZZ

Für Fans von:  Byron Lee & The Dragonaires - Tabou Combo

JAMAIKA

In den 1950er Jahren war es lange vor dem populären Reggae vor allem der “Mento”, der auf der karibischen Insel Jamaika die Menschen zum Tanzen animierte. Und wenn sich lokale Musiker dann noch für den Jazz vom benachbarten amerikanischen Festland begeisterten, war es nur eine Frage der Zeit, dass die traditionelle Musik mit modernen Elementen verschmolz. HUBERT PORTER & THE JAMAICAN CALYPSONIANS gehörten seinerzeit zu den Lieblingsorchestern der Insel, das Label “Dub Store Records” hat jetzt deren Album “Calypsos From Jamaica” ausgegraben - für Nostalgiker ist diese bisher nur als 10” Vinyl verfügbare und längst nicht mehr verfügbare Wiederveröffentlichung ein richtig feines Schmankerl mit einem Ausflug in eine längst vergangene Epoche.

Hubert Porter  - Calypsos From Jamaica

VÖ: 11.01.18

Verfügbar: CD & Digitales Album

Kaufempfehlung:  K K K K K K K K K K

Web:  https://youtu.be/E8ooScpX4B0  und https://youtu.be/ibQcQ1rd60k

TRACKLISTING

xxxxxxxxxx

xxxx

xx

xxxxxxxxxxxxxxxxxxxxx

xxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxx

xxxxxxxx

xxxxxx

xxx

xxx

xxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxx

I’M NOT A BLONDE “THE BLONDE ALBUM”  Zurück zur Übersicht - Back to the previous page

Im Not A Blonde - The Blonde Album

TRACKLISTING:

01.  Daughter
02.  Walls Coming Down
03.  Not Today
04.  A Reason
05.  Five Days
06.  Waterfall
07.  Pinball
08.  Rain In August
09.  The Road

Label: Inri Records
Web: www.inritorino.com

ALTERNATIVE POP

Für Fans von:  The B-52s - Gossip - Blondie - Shonen Knife

ITALIEN

2016 war das Jahr des Affen, 2017 das des Feuer-Hahns und 2018 wird ganz klar das Jahr des Duos. Nachdem in kürzester Zeit schon einige sehr interessante Duo-Alben über den Promotisch wanderten, liegt jetzt das nächste „Zweier“-Album vor mir. I’M NOT A BLONDE nennt sich der Firmenzusammenschluß von Chiara Castello und Camilla Matley, die „The Blonde Album“ vorstellen, an dem zwar äußerlich auf den ersten Blick nichts wirklich blond zu sein scheint, aber die Musik erinnert schon irgendwo an die Musik der Pop Rock Band „Blondie“, ha, ha. Treibende Elektro-Pop-Gitarren-Vibes im Auftakt „Daughter“, in den folgenden „Walls Coming Down“ und „Not Today“ wird ein munterer Querschnitt aus 80er und 90er Alternative-Indie-Pop geboten, wobei in letztgenanntemStück die Spannungsschraube dynamisch angezogen wird und das Song-Arrangement aufregende Reminiszenzen an den Wave-Rock der amerikanischen „B-52s“ freisetzt. Gleichzeitig das erste Highlight des Albums. Und es kommt mir vor, als ob die Mädels jetzt erst warm geworden sind, noch gegenwärtiger sind die Songs von Kate Pierson, Cindy Wilson & Co in Track 4 „A Reason“. Wilder aufmüpfiger Gesang mit inbrünstigen Ecken und Kanten, superfein ausgetüftelte Vocal-Arrangements in „yes“schem Canon-Gesang, wie ihn früher mal ein Ion Anderson zelebriert hat und ich bediene die Wiederholungstaste, weil soviel in diesem Stück passiert, dass ich es unbedingt noch einmal hören möchte. Irgendwo erwarte ich auch jeden Moment, dass B-52 Fred Schneider mit seiner messerscharfen Stimme um die Ecke springt. Mindestens genau so aufregend sind „Waterfall“ und „Pinball“, während „Five Days“ die romantische Kuschelecke bedient mit verträumtem Solo in der Mitte.

Zwei italienische Girlies sorgen am Anfang des Jahres 2018 für eine erste Überraschung – „The Blonde Album“ ist ein popmusikalisches Kleinod, dessen Feinheiten sich gar nicht einmal sämtlich beim ersten Hördurchgang erschließen. Die beiden Multiinstrumentalistinnen sind vom Brit-Punk der 80er und vom Alternative-Pop der 90er beeinflußt, ziehen aber ebenso gekonnt ihr eigenes „Ding“ durch, am 01. Februar 2018 sind I’M NOT A BLONDE als special Guest im „Privatclub“ in Berlin-Kreuzberg auf der Bühne und ich freue mich auf weitere Konzerte.

VÖ: 26.01.18

Verfügbar: CD & Digitales Album

Empfehlung: K K K K K K K K K K

W https://youtu.be/XxWeEa55WkQ & https://youtu.be/CIHagqDYIcs (Interview englische Subs)

TOURDATEN

xxxxxxxxxxxx

xxxxxxx

xxxx

xxxxxxxxxxxxxxxxxxx

xxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxx

x

xxxxxxxxxxxxxxx

xxxxxxxxxxxxxxxxxx

MO KALAMITY meets SLY & ROBBIE “ONE LOVE VIBRATION”   Zurück zur Übersicht - Back to the previous page 

Mo Kalamity - One Love Vibration

TRACKLISTING:

01.  Kingdoms Of Africa
02.  Open Your Eyes
03.  Fire
04.  Moonlight
05.  Leave Out Babylon
06.  Strength Of A Woman
07.  What Kind Of World
08.  Throw Down Your Guns
09.  Kingdoms Of Africa Dub

Web: Sofia Thea Records

REGGAE

Für Fans von:  Marcia Griffiths - Etana - Carline Davis

KAP VERDE

Der Zusatz „Sly & Robbie“ elektrisiert natürlich jeden Reggae-Fan, der sofort weiß, auf was er sich freuen darf: Roots-Reggae kombiniert mit zeitgenössischen Dancehall-Pop-Soul-Vibes. Das trifft auch zu auf das neue Album der kapverdischen Sängerin MO’KALAMITY. Wer den relaxt swingenden Reggae der „Royal Rasses“ oder den von Sängerinnen wie „Marcia Griffiths“ mag, kann unbenklich zugreifen bei „One Love Vibration“. Der gesangliche Vortrag allerdings ist etwas gewöhnungsbedürftig. Die Sängerin würde ich nicht unbedingt im Reggae-Genre sehen, mit dem Tempo hat sie so ihre Schwierigkeiten und auch in den höchsten Tönen klingt es nicht unbedingt so sattelfest, aber Geschmäcker sind halt nun mal verschieden – ich denke, gefühlvolle soulige oder weltmusikalische Pop-Balladen würden ihr auf jeden Fall besser zu Gesicht stehen – auch weil ihre englische Aussprache eher belustigend und bemüht wirkt. Schade, dass sie nicht in der Landessprache singt, aber da waren wohl wieder die berühmt-berüchtigen Marketingstrategieen maßgeblich. Ob aber immer mehr Kohle verdient wird, wenn man die eigentliche Seele der Musik vernachlässigt? Fraglich. Aber sei es wie es ist – die Grooves – klar - bei DEM Produzententeam - sind gut, die Anspieltipps des 9-Track-Albums sind „Fire“, „What Kind Of World” und „Strength Of A Woman“.

VÖ: 26.01.18

Verfügbar: CD & Vinyl & Digitales Album

Empfehlung: K K K K K K K K K K

Web: http://www.mokalamity.com/ & https://soundcloud.com/sofiathearecords

TOURDATEN

xxxxxxxxxxxx

xxxxxxx

xxxx

xxxxxxxxxxxxxxxxxxx

xxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxx

x

xxxxxxxxxxxxxxx

xxxxxxxxxxxxxxxxxx

BRAXTON BURKS “JOHTO LEGENDS”  Zurück zur Übersicht - Back to the previous page

Braxton Burke - Johto Legends Pokemon Gold und Silber Edition 340

TRACKLISTING:

01. Journey To Johto (Overture)
02. The Adventure Begins
03. A Morning In New Bark Town
04. Route 29
05. Battle! Wild Pokemon
06. Violet City
07. Sprout Tower
08. Battle! Pokemon Trainer
09. Johto Pokemon Gym
10. Battle! Johto Gymn Leader
11. Azalea Town
12. Trouble At Slowpoke Well
13. Battle! Team Rocket Grunt
14. Goldenrod City
15. National Park
16. Ecruteak City
17. The Burned Tower
18. A Tale Of Three Beasts I. The Fire
19. A Tale Of Three Beasts II: Resurrection
20. A Tale Of Three Beasts III: Encounter
21. Lake Of Rage
22. Team Rocket Strikes Back
23. Dark Cave
24. Battle With Ho-Oh
25. Whirl Islands (Surf Theme)
26. Luigi’s Song
27. Battle! Rival Trainer (Johto Version)
28. Final Showdown! Pokemon Champion Battle
29. Ending Theme
30. Epilogue: The Road To Tojo Falls (Route 26)

Label: Materia Collective
Web: www.materiacollective.com

Info: Links die Abbildung der originalen “Gold Edition” des 1999 veröffentlichten Spiels. Mittlerweile (im September 2017) ist das Spiel auch für Systeme der Nintendo 3DS-Familie veröffentlicht worden.

SINFONIK-SCORE

Für Fans der Soundtracks: Final Fantasy - Herr der Ringe  

USA

Kennt Ihr BRAXTON BURKS. Nein? Macht nichts? War mir bisher auch kein Begriff. Bis mir jetzt das Album „Johto Legends“ untergekommen ist. Der Mann kommt aus dem “Jimi-Hendrix”-Geburtsort Seattle und hat sich vor Jahren auf das Komponieren und Arrangieren der Musik von Videospielen spezialisiert. Zwei Longplay Alben hat er bereits veröffentlicht -  „Kanto Symphony“ und „Double Team!“ bündeln diverse orchestrale Aufbereitungen der Musik diverser Pokemon-Spiele, darunter auch „Pokemon Red And Blue“ (Pokémon Rote Edition und Blaue Edition), die er aber nicht nur am Reißbrett (PC) komponiert hat, sondern auch mit realen Musikern eingespielt hat. Mittlerweile sind schon 99 Pokemon-Spiele auf unterschiedlichen Platformen veröffentlicht worden (viele davon aber nicht in Europa, sondern nur in Fernost und in den USA), das letzte und neueste im November 2017: Pokémon Ultrasonne und Ultramond, die Jubiläumsausgabe Nummer 100 ist übrigens für 2018 geplant.

Jetzt gibt es ganz neu ein knapp 77 Minuten langes sinfonisches Adventure namens „Johto Legends“, das sich die Musik des 1999 erschienenen Spiels “Pokémon Gold and Silver” (Pokémon Goldene Edition und Silberne Edition) vorgenommen hat, die nicht einmal nur für Fans des Spiels interessant sein dürfte, sondern auch für Musikverrückte, die einfach mal zwischen hartem Rock und alternativem Indie Folk Punk und whatsoever eine entrückte entspannende Bestrahlung mit klassischer gutproduzierter Musik hören wollen. Burks hat ein paar auf Videospiele spezialisierte Musiker um sich geschart und die originalen Sounds live neu aufgenommen. Die Violinistin Michaela Nachtigall beispielsweise ist eine Meisterin der Violine und Viola, bedient aber auch andere skurille Instrumente, die den besonderen Sound von Spielen wie „Pokemon“, „Super Mario“ oder der „Banjo-Kazooie“-Serie ausmachen. Ein Beispiel ihres Könnens seht Ihr in diesem Video: https://youtu.be/SbEpOxA9VAM. Und warum überhaupt „Johto“? Weil das der Name der Region ist, in der das Spiel stattfindet, es handelt sich um eine teil-fiktive Region, die hauptsächlich in der alten Kulturlandschaft „Kansai“ auf der japanischen Hauptinsel „Honshu“ liegt. Die „Johto Legends“ Anspieltipps für Interessierte sind: „Journey To Johto (Overture)“, „Route 29“, „Battle! Wild Pokemon (Johto Version)“, der weltmusikalisch angehauchte und mit traditionellen japanischen Instrumenten bestiegene „Sprout Tower“, das an die liebliche Melancholik der „Herr der Ringe“ Soundtracks von Howard Shore erinnernde „Goldenrod City“ und die dreiteilige Suite “A Tale Of Three Beasts”. Mit dem metallischen dröhnenden “Battle! Rival Trainer” begibt man sich auf die Spuren des Gitarren-Maestros “Steve Vai” und auch Jazz haben die Girls & Boys drauf, wie das gutgelaunt swingende “Team Rocket Strikes Back” zeigt. Das finale Fazit lässt eigentlich nur eine Bemerkung zu: “Johto Legends” von BRAXTON BURKS ist ein klanglicher Leckerbissen!

VÖ: 19.01.17

Verfügbar: CD &  Digitales Album

Empfehlung: K K K K K K K K K K

Web:   https://braxtonburks.bandcamp.com/releases

TOURDATEN

xxxxxxxxxxxx

xxxxxxx

xxxx

xxxxxxxxxxxxxxxxxxx

xxxxx

xxxxx

xxxxx

xxxxx

x

xxxxxxxxxxxxxxx

xxxxxxxx

xxxxxxxx

Various Artists “ROCKS CD 62” (Ausgabe Rocks Januar 2018)   Zurück zur Übersicht - Back to the previous page

ROCK

Für Fans von: Hard Rock - Classic Metal - Blues Rock

IM HANDEL BIS 13.02.18

Zwar nur 8 Songs dieses Mal - entweder sind die Tonträgerfirmen nicht mehr an solchen Veröffentlichtungen interessiert, um die Promos ihrer angestellten Künstler der Allgemeinheit vorzustellen oder die Magazine verlangen zuviel dafür. Sei es wie es ist - es gibt richtig geile Rock Musik auf diesem CD Sampler mit Liedern von den aktuellen Alben oder EPs der hier vertretenen Bands. Meine Faves sind die “Rock And Roll Queen” von DOWN’N’OUTZ, “The Future Is Now” von JESPER BINZER, der “Gypsy Kiss” von PHIL CAMPBELL AND THE BASTARD SONS sowie das verdächtig - dem Sound der Orgel geschuldet - nach den alten Klassikern von “Free” klingende “So Much Better Than This” von HOT’N’NASTY - das neue Album der deutschen Blues Rocker trägt den Titel “Dirt” und erscheint am 02. Februar 2018. Rocks CD 62: Kurzes Mini-Album, aber dafür mit großartigen Songs gespickt.

Rocks CD 62

VÖ: 06.12. 17

Verfügbar: CD (Zeitschriftenbeilage Rocks)

Kaufempfehlung:  K K K K K K K K K K

Webseite des Musikmagazins: https://www.rocks-magazin.de/

TRACKLISTING

xxxxxxxxxx

xxxx

xx

xxxxxxxxxxxxxxxxxxxxx

xxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxx

xxxxxxxx

xxxxxx

xxx

xxx

xxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxx

Various Artists “Rare Tracks 2017” (Ausgabe Visions Januar 2018)   Zurück zur Übersicht - Back to the previous page

ROCK

Für Fans von: Alternative Rock - Indie Folk - Hard Rock

IM HANDEL BIS 30.01.18

Das Dortmunder Musikmagazin “Visions” geht in das Jahr 2018 mit einem Doppelpack und beweist gleich mal Qualität - im Gegensatz zu einem Fußballclub aus der gleichen Stadt. Auf zwei CDs darf sich der Musikfan freuen, der sich das Magazin besorgt. Verfügbar ist die Januar-Ausgabe bis einschließlich 30. Januar, einen Tag später erscheint Heft Nummero 293! “Rare Tracks 2017” beinhaltet Musik, die - von einigen Ausnahmen abgesehen (At The Drive In, Mastodon) - bisher auf mit wenig Exemplare begrenzt veröffentlichten Singles oder EPs verfügbar war. Und weil auch diese CD nur noch bis zum Ende Januar 2018 verfügbar sein wird, trägt sie ihren Titel im Gegensatz zu ähnlich betitelten Samplern anderer Musikmagazine völlig zu Recht. Highlights sind “Quick Fix” von MOTORPSYCHO, “Royals” von EBBOT LUNDBERG, “Die Tricks der Verlierer” von TURBOSTAAT und “Helter Skelter” von KADAVAR

Rare Tracks 2017

VÖ: 20.12. 17

Verfügbar: CD (Zeitschriftenbeilage Visions)

Kaufempfehlung:  K K K K K K K K K K

Webseite des Musikmagazins: http://www.visions.de/

TRACKLISTING

xxxxxxxxxx

xxxx

xx

xxxxxxxxxxxxxxxxxxxxx

xxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxx

xxxxxxxx

xxxxxx

xxx

xxx

xxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxx

Inga Lühning & Andre Nendza “Hodgepodge Vol. 1”   Zurück zur Übersicht - Back to the previous page  

Inga Luhning Andre Nendza mc

TRACKLISTING:

01.  Graceland
02.  Brain Works
03.  Wölfe mitten im Mai
04.  Secret Heart
05.  Entfernung
06.  Take Heart
07.  Deep Water
08.  Blame It On The Boogie
09.  Vorstadtfeierabend
10.  Sunmaker
11.  No Reason
12.  Before Sunrise

ALTERNATIVE JAZZ

Für Fans von:  Bobby McFerrin - Badi Assad - Hazmat Modine

DEUTSCHLAND

Musik, die ich so nicht erwartet hätte. Zumindest nicht nach dem ersten Blick aufs Cover. Das Label – „JazzSick Records“ – klar – da ist die Musikrichtung deutlich angesagt. Das erste Stück ist ein Cover Song – der US Songwriter Paul Simon hat ihn in den 80er Jahren im Original gesungen auf seinem afrikanisch-poppigen gleichnamigen Album. Stimme – Kontrabass – Perkussion – Satzgesänge – das wars. Spartanisch zwar und minimalistisch instrumentiert – und doch passiert so viel. Gefällt mir fast sogar besser wie das Original. INGA LÜHNING und ANDRE NENDZA haben sich als Duo gefunden, musikalisch kennen gelernt haben sie sich bereits viele Jahre vorher. 2009 hat Nendza, der Leiter der “Offenen Jazz Haus Schule” in Köln, die Sängerin eingeladen, um am zweiten Album seiner Band A-Tronic mitzuwirken. Danach ist man sich immer wieder mal über den Weg gelaufen, bis man 2016 den Entschluss traf, das vielfältige musikalische Interesse in einem Duo umzusetzen. Nach ersten Proben und Konzerten ist man ins Studio gegangen und hat das Album nahezu live aufgenommen, lediglich beim Mastering hat der Toningenieur Christian Heck die Songs mit seinem Feinschliff versehen.

7 der 12 Lieder sind Eigenkompositionen, „Brain Works“ startet mit bassigem Groove, Gesang und (just a little bit of) Fingerschnipping. Das Tempo wird kurz angezogen, Nendza spaziert los mit seinem ruhelosen „Walking Bass“ und lässt zwischen den Zeilen ein paar furiose Licks aus dem Handgelenk perlen. Inga Lühning wechselt gekonnt zwischen akzentuiert gesungenen Passagen und locker eingestreutem Scat-Gesang. Deutsch gesungen wird auch und zwar in den beiden „Franz-Josef-Degenhardt“-Kompositionen. Ein deutscher Polit-Songwriter, den heute leider nur noch die älteren Musikfans kennen. Vielleicht ändert sich das jetzt. „Wölfe mitten im Mai“ und der spannend arrangierte „Vorstadtfeierabend“ führen den Zuhörer in eine vergangene politisch wirre Epoche unseres Landes, atemberaubend hier die Lühning-Nendza-Umsetzung. Und obwohl die Message immer noch brisant ist und u. a. den „roten Knecht“ anprangert, springt die Sängerin mit zarten Vocals und einschmeichelnder „Annett-Louisan“-Stimme durch den Text. „Take Heart“ wartet auf mit dem im Jazz-Genre eigentlich weniger gebräuchlichen „Kazoo“ – einem Instrument, das vor allem und sehr oft in der britischen Jug- oder Skiffle-Szene eingesetzt wird. Die Band „Mungo Jerry“ ist dafür ebenfalls bekannt. Mit dem Disco-Klassiker „Blame It On The Boogie“ hat man sich sogar an einen Oldie der „Jackson Five“ gewagt und das vokal-jazzige Arrangement passt hier ebenfalls exzellent. Frontfrau Inga flattert mit Leichtigkeit bis in die höchste Tonlage hinauf. Mit dem „Sunmaker“ folgt ein weiteres Highlight – groovige 95 Beets in der Minute, furioses Bass Playing – getoppt vom rhythmischen Beatboxing (Nendza) und gutgelaunter Gesangsmelodie (Lühning). Eine weitere starke Eigenkomposition!

VÖ: 24.11.17

Verfügbar: CD &  Digitales Album

Empfehlung: K K K K K K K K K K

Web:   http://www.luehning-nendza.de/ & https://youtu.be/aAHY0wrFWjE

TOURDATEN

xxxxxxxxxxxx

xxxxxxx

xxxx

xxxxxxxxxxxxxxxxxxx

xxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxx

x

xxxxxxxxxxxxxxx

xxxxxxxxxxxxxxxxxx

FLEETWOOD MAC “FLEETWOOD MAC” (Deluxe Edition)     Zurück zur Übersicht - Back to the previous page

Fleetwood Mac - Fleetwood Mac Deluxe

Fleetwood Mac - Fleetwood Mac Deluxe

Tracklisting CD 1:

01. Monday Morning
02. Warm Ways
03. Blue Letter
04. Rhiannon
05. Over My Head
06. Crystal
07. Say You Love Me
08. Landslide
09. World Turning
10. Sugar Daddy
11. I’m So Afraid
12. Over My Head (Single Version)
13. Rhiannon (Single Version)
14. Say You Love Me (Single Version)
15. Blue Letter (Single Version)
000000
Original Label: Reprise Records

Tracklisting CD 2:

01. Monday Morning (Early Take)
02. Warm Ways (Early Take)
03. Blue Letter (Early Take)
04. Rhiannon (Early Take)
05. Over My Head (Early Take)
06. Crystal (Early Version)
07. Say You Love Me (Early Version)
08. Landslide (Early Version)
09. World Turning (Early Version)
10. Sugar Daddy (Early Take)
11. I’m So Afraid (Early Version)
12. Over My Head (Burbank Studios 1976)
13. Rhiannon (Burbank Studios 1976)
14. Why (Burbank Studios 1976)
15. World Turning (Burbank Studios 1976)
16. Jam # 2 (Remastered)
17. I’m So Afraid (Early Take Instrumental)

Tracklisting CD 3:

01. Monday Morning
02. Warm Ways
03. Blue Letter
04. Rhiannon
05. Over My Head
06. Crystal
07. Say You Love Me
08. Landslide
09. World Turning
10. Sugar Daddy
11. I’m So Afraid
12. Over My Head (Single Version)
13. Rhiannon (Single Version)
14. Say You Love Me (Single Version)

Tracklisting DVD:

Identisch mit CD 1, alle Songs gibt es als
Surround 51 und 24/96 Stereo Mixes
00000000
Lineup Fleetwood Mac bei den Aufnahmen:
00000000
Christine McVie: Vocals
Stevie Nicks: Vocals
Lindsey Buckingham: Guitars
Mick Fleetwood: Drums, Percussion
John McVie: Bass
0000000
Waddy Wachtel (Guitar on “Sugar Daddy”)
Produktion: Fleetwood Mac mit Keith Olsen)
0000000

POP & SOFT ROCK

Für Fans von: Little River Band - Fotomaker - Eagles - Air Supply

USA / UK

Kein Anniversary- oder Jubiläums-Album, dafür kommt die Neuauflage des FLEETWOOD MAC Albums „Fleetwood Mac“ immerhin drei Jahre zu spät, aber der Trend der erweiterten Massen-Wiederveröffentlichungen setzt sich auch im neuen Jahr fort. 1975 war die Wiedergeburtsstunde der britisch-amerikanischen Band, die Ende der 60er Erfolge in der Besetzung mit Chef & Gründer Peter Green gefeiert hatte und einen langsamen Weg der Verwandlung von einer herausragenden Blues Rock Gruppe zur Pop Band mit softrockigem Ambiente und sinnlichen Melodien gegangen war. „Fleetwood Mac“ 1975 erklomm im Juli den ersten Platz der US TOP 200 Billboard Album Charts, hielt sich 122 Wochen lang unter den besten 200 und davon alleine 37 Wochen in der TOP 10. Der Erfolg wurde nur noch getoppt vom 1977er Nachfolger „Rumours“, der alleine 36 lange Wochen auf der TOP Position stand und auch heute noch zu den erfolgreichsten und besten Pop Alben der Musikhistorie gehört. Alternative Pop war geboren, lange bevor mit diesem Begriff überhaupt gehandelt wurde. Das Meisterwerk des 1975er Albums war natürlich „Rhiannon“, aber auch einige der anderen weniger spektakulären Album-Beiträge („Over My Head“, „Monday Morning“, das folk-bluesige „World Turning“) besitzen auch heute noch magisches Flair, die Stärke der Band war immer die Variabilität, in den einzelnen Songs mit unterschiedlichen Sänger(inne)n zu agieren. Die große Stunde von Stevie Nicks war damals noch nicht gekommen, sie sang die Lead Vocals lediglich in „Rhiannon“ und „Landslide“, (damals noch) Lebensgefährte Lindsey Buckingham sang die rockigeren Tracks (4 an der Zahl), Christine McVie war die Beauftrage in den ruhigeren melancholischen Balladen (ebenfalls 4), gemeinsam gab es von Buckingham und McVie ein Duett – die Ur-Männer im Hintergrund waren John McVie und Bandnamensgeber Mick Fleetwood, die mit Bass und Drums die elementaren Basis-Fäden in den Händen hielten. Die 2018er Neuauflage wurde um 4 Single-Versionen der Original-Klassiker erweitert. Und wer jetzt denkt <ja, ja, und wer braucht die zusätzlich?> . die Single Version „Over My Head“ unterscheidet sich wesentlich von der Album-Version in punkto Arrangement, Sound und Aufnahme.

Spannend wird es für die Fans der Gruppe auf Disc 2 – hier befinden sich alternative Demo Versionen und diverse bei Promo-Pressevorführungen Live gespielte Takes. Die dritte CD ist komplett gespickt mit Live Aufnahmen in diversen Locations, unter den Songs gibt es hier auch die beiden Klassiker „Oh Well“ und „The Green Manalishi“ aus der frühen Blues-Rock-Phase zu hören, allerdings erreicht Gitarrist Buckingham nicht mal ansatzweise das gigantische Niveau des ehemaligen Gitarrenvirtuosen Peter Green. CD 2 ist lediglich für Alles-Sammler interessant: Bei den „Early Takes“ macht der Zuhörer die Erfahrung, dass diese Aufnahmen im Gegensatz zu den perfekt gemasterten des Original Albums noch recht dünn und blutleer klingen, aber interessant auch zu hören, dass „Blue Letter“ mit astreinem Rock’n’Roll-Shuffle durchgezogen wurde und „Monday Morning“ beispielsweise noch viel perkussiver gespielt wurde – der Gesang von Buckingham klingt rein und unbehandelt, was wiederum bestätigt, was oft live in FM-Konzerten von ihm zu hören war, dass er nicht unbedingt einer der besten Sänger seines Fachs war, aber dieses Manko hat er oft mit Inbrunst und Leidenschaft ausgebügelt. Ich selbst habe die Macs 1980 live bei einem Open Air gesehen und war enttäuscht von der Musik und auch dem Gesang, der im Konzert lange nicht so ausgewogen und ausgereift klang wie auf den Alben. Wie man später dann auch überall nachlesen konnte, war das überwiegend dem damaligen Drogenkonsum einiger Personen geschuldet.

Das war im Sommer 1976 noch nicht der Fall gewesen, denn hier schmettert STEVIE NICKS beim in den kalifornischen “Burbank Studios” am 06. Dezember 1976 live gespielten 6 ½ minütigen “Rhiannon” eine ihrer besten Vocal Performances ever ins Mikrofon. Hammer! Das ist gleichzeitig die Brücke zur dritten Disc: Hier gibt es durchgehend Live Aufnahmen aus den Jahren 75 (Connecticut und New Jersey) und 76 (Santa Barbara). Mit dem bluesigen „Get Like You Used To Be“ geht’s munter los und in diesem Context geht’s weiter mit „Station Man“ und „Spare Me A Little“, bevor dann mit „Rhiannon“ der erste Hit vom 75er TOP-Album Fahrt aufnimmt. Das Lied, das sich eine Hexe aus dem mittelalterlichen Wales zum Thema gemacht hat gehört auch heute noch mit zum Besten, das die Post-Peter-Green-Band jemals aufgenommen hat. Die Beliebtheit dieses Stücks hat sich bei Musikfans bis heute erhalten,  bestes Beispiel sind die Eltern der heute erfolgreichen Folk-Rock-Songwriterin Rhiannon Giddens, die ihrem Töchterlein den Namen des FM-Klassikers verpasst haben.

Disc 4 ist nahezu identisch mit CD 1 – hier darf sich der Fleetwood-Mac-Maniac auf eine DVD mit den 5.1. Surround und 24/96 Stereo Mixes der 15 Lieder der ersten Disc freuen. Convenient zu den 4 CDs gibt es für FM Novizen, die sich damals nicht die LP gekauft haben, in dieser Deluxe Edition das Original Album auf Vinyl.

VÖ: 19.01.18

Verfügbar: 3 CDs + 1 DVD + Vinyl-LP

Empfehlung: K K K K K K K K K K

Web:  https://fleetwoodmac.com/ & https://soundcloud.com/fleetwoodmacofficial

TRACKLISTING

xxxxxxxxxxxx

xxxxxxx

xxxx

xxxxxxxxxxxxxxxxxxx

xxxxx

xxxxx

xxxxx

xxxxx

x

xxxxxxxxxxxxxxx

xxxxxxxx

xxxxxxxx

AMMOURI “DARE TO BE HAPPY”  Zurück zur Übersicht - Back to the previous page

Ammouri - Dare To Be Happy mc

TRACKLISTING:

01. Fill Your Heart With Love
02.  Monsters Of Your Own Creation
03.  Starlight
04.  Dare To Be Happy
05.  Bad Illusion
06.  Manipulation
07.  Not Anymore
08.  More Than Everything
09.  He Knows Everything About Me

Label: Pride & Joy Music
Web: www.prideandjoy.de

HARD ROCK

Für Fans von:  Doro Pesch - Lita Ford - Pat Benatar - Ratt

SCHWEDEN

Die deutsche Rock Sängerin Doro Pesch bekommt Konkurrenz aus dem skandinavischen Raum. Als ich die Stimme von Marina Ammouri im ersten Stück „Fill Your Heart With Love“ aus dem Debüt Album „Dare To Be Happy“ höre, erinnert mich ihr Vortrag stark an den Gesang der ehemaligen „Warlock“-Frontfrau. Und ulkig: Erst gestern - Zufälle gibt es - habe ich mir die DVD mit dem gleichnamigen („Warlock“) Uralt-Western (mit Richard Widmark, Henry Fonda und Anthony Quinn in den Hauptrollen) angesehen, in dem ebenfalls zwei Frauen eine wichtige Rolle spielen, die sich dabei aber nicht in die Quere kommen. Das dürfte auch hier nicht der Fall sein, denn die Szene ist zurzeit nicht unbedingt mit starken Frontrauen im Hardrock Bereich gesegnet, sodass genügend Platz (auch im heimischen Regal) sein dürfte für den Neuankömmling AMMOURI. Die Geschichte hat Hand & Fuß – die Dame schreibt ihre Lieder selbst, produziert (auch schon erfolgreich für artfremde wie die portugiesische Sängerin Mila Ferriera oder die Schwedin Regina Lund) und weil sie eine ausgebildete Konzertpianistin ist, weiß sie sich gut im Studio in Szene zu setzen. Im Studio waren u. a. Staffan Österlind, Tony Borg und John Berg (alle drei Guitars), Pontus Egberg (Bass, kennen Fans durch seine Arbeit für „King Diamond“) sowie Johan Kullberg (Drums, spielt auch für „Therion“ oder „Hammerfall“) zugegen. „Dare To Be Happy“ ist ein grundsolides Ding und gefällt allen Hardrockfans, die auf die Musik von eben erwähnter Doro oder Lita Ford oder ähnlichen Bands wie „Krokus“, „Accept“ oder den „L. A. Guns“ steht. Highlights des Albums sind das auch als Video verfügbare „Monsters Of Your Own Creation“, „Starlight” und der Titelsong.

VÖ: 12.01.18

Verfügbar: CD &  Digitales Album

Empfehlung: K K K K K K K K K K

Web: https://youtu.be/SGKHptGnF7s & https://youtu.be/8jL6T8oizt4

TOURDATEN

xxxxxxxxxxxx

xxxxxxx

xxxx

xxxxxxxxxxxxxxxxxxx

xxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxx

x

xxxxxxxxxxxxxxx

xxxxxxxxxxxxxxxxxx

SYSTEMSPRUNG “ROTSTICH”  Zurück zur Übersicht - Back to the previous page

Systemsprung - Rotstich

01.  Revolution
02.  Farben
03.  Du rockst mit mir
04.  Keinen Millimeter
05.  Ins Gesicht
06.  XXX
07.  Get Out
08.  Frag Dich
09.  Wenn ich
10.  Mädchen und Junge
11.  Hey Danke
12.  Wiedersehen
13.  Dieser eine Sommer
14.  Trink doch mit
15.  Jeden Tag

PUNK ROCK

Für Fans von: Donuts - Kellergeister - Baffecks - Tot und Mordschlag

DEUTSCHLAND

SYSTEMSPRUNG spielen einen Mix aus Street Punk und Alternative Rock, wobei ich vor allem den Gesang in ersterem einordne würde. Der Auftakt „Revolution“ (Video-Link siehe unten) klingt holprig, unrhythmisch und die Backing Vocals erinnern eher an das Geheule einer Horde pickeliger pubertärer Wolfswelpen, aber auch der Gitarrensolo hört sich an, als ob gerade ein Novize erklärt bekommen hat, wie das so funktioniert mit dem Griffbrett. Eine grauslige Revolution, der ich mich erst mal nicht anschließen möchte. Die „Farben“ gefallen mir besser, weil hier einfach gerade drauf los gerockt wird – wenn ich schon nicht spielen kann, muss ich wenigstens Druck machen – wie es schon in den 70ern die Urväter „Sex Pistols“ (oder „The Jam“) vorgemacht haben, die haben auch schräg gespielt, aber die konnten es wenigstens. Auch hier – der Gesang ohne Inbrunst und der fürs Genre so wichtigen Leidenschaft – Chefsänger Julian hört sich an, als ob er gerade anderweitig beschäftigt ist. Bitte etwas mehr Konzentration. Auch der Solo (dieses Mal etwas strukturierter) klingt, als ob er im Nachhinein irgendwo in einem Nebengebäude aufgenommen worden ist. Warum nicht 1:1 das Ding Live einspielen, was gerade beim Punk so wichtig ist? <ich glaub das wird spannend> lautet die erste Zeile in „Du rockst mit mir“ und genau das möchte ich jetzt eigentlich gar nicht mehr! Ich höre zwar das Album noch komplett durch bis zum Ende, aber neue Erkenntnisse ergeben sich auch da nicht mehr und so lege ich den „Rotstich“ ab in der Schublade mit dem Etikett <mit einem guten Produzenten wäre das Resultat wohl besser gewesen>. Und noch ein ernstgemeinter Tipp: Versucht’s mit einem Frontsänger, der’s richtig drauf hat (da gibt’s genügend in der hessischen Szene, die auf Euren Anruf warten!) und entlastet Euren multinstrumental eingebundenen Chef Julian Canosa Dominguez. Aber die Hoffnung stirbt zu letzt, jetzt heißt es üben, üben, üben und nochmal üben (vor allem mit Klick-Tracking) - Potential ist auf jeden Fall tief drinnen gelagert - Stücke wie “Wenn ich” offenbaren sogar Ohrwurmqualitäten (bereits nach einem Hörgang bin ich in Versuchung, den Refrain mit zu grölen!). Also - einfach den Brass über diese Rezi im Proberaum in Energie umzusetzen. Viel Spaß dabei!  Auf ein Neues, Junx!

VÖ: 09.01.18

Verfügbar: CD & Digitales Album

Empfehlung: K K K K K K K K K K

Web: https://soundcloud.com/systemsprung & https://youtu.be/4O9MWsj9rAs

TOURDATEN

xxxxxxxxxxxx

xxxxxxx

xxxx

xxxxxxxxxxxxxxxxxxx

xxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxx

x

xxxxxxxxxxxxxxx

xxxxxxxxxxxxxxxxxx

Michael Schenker “A Decade Of The Mad Axeman”      Zurück zur Übersicht - Back to the previous page

Michael Schenker - A Decade Of The Mad Axeman

Michael Schenker - A Decade Of The Mad Axeman B

Tracklisting CD 1:

01. I Want You
02. Night To Remember
03. Cross Of Crosses
04. Ride On My Way
05. Miss Claustrophobia
06. Before The Devil Knows You’re Dead
07. Storming In
08. How Long (3 Generations Guitar-Battle Version)
09. Lord Of The Lost And Lonely
10. To Live For The King
11. Land Of Thunder
12. Black Moon Rising
13. Live And Let Live
14. Rock City
15. Saviour Machine
16. Bulletproof

Tracklisting CD 2: Live Performances

01. Welcome Howl (Tokyo 2010)
02. Let Sleeping Dogs Lie (Tokyo 2010)
03. Rock My Nights Away (Tokyo 2010)
04. Attack Of The Mad Axeman (Tokyo 2010)
05. Rock You Like A Hurricane (High Voltage 2011)
06. Hanging On (High Voltage 2011)
07. Doctor Doctor (High Voltage 2011)
08. Armed And Ready (Tilburg 2012)
09. Rock Bottom (Tilburg 2012)
10. Horizons (Madrid 2015)
11. Lights Outs (Madrid 2015)
12. Vigilante Man (Madrid 2015)
13. Desert Song (Tokyo 2010)
14. Love Is Not A Game (Tokyo 2010)
15. Doctor Doctor (Tokyo 2010)
000000

HARD ROCK

Für Fans von:  UFO - Europe - MSG - Dokken - Montrose

BRD / UK

Vor kurzem habe ich in einem deutschen Fußballmagazin an einem wöchentlich regelmäßigen Quiz teilgenommen (die Insider wissen, um welches Mag es sich handelt) und dort die Quizfrage beantwortet, wer die jüngste Bundesligaprofi aller Zeiten war – die Antwort: Nuri Sahin (Borussia Dortmund) mit seinen 16 Jahren hält den alleinigen Rekord. Gäbe es einen Rekord für den jüngsten Gitarristen in einer gestandenen Profiband, so würde dieser Award mit Sicherheit nach Hannover vergeben, denn dort war es der Knabe Michael Schenker, der in diesem Teenageralter auf der Bühne in der Band „Scorpions“ spielte. Mittlerweile sind über 45 Jahre vergangen und Gitarrengott Schenker gehört immer noch zur Creme de la Creme der Rockgitarrenmaestros – Zeit für eine weitere Retrospektive mit Liedern aus der umfassenden Diskographie des deutschen Musikers.

Und auch wenn sich der Hannoverander freudestrahlend zeigt auf dem Cover mit seinem Markenzeichen, der Dean Flying V (sprich: Flei-Jing-Wieh – im deutschen Volksmund in den 70ern und 80ern als „Flying Arrow“ bezeichnet, allerdings spielte MS in den 70er Jahren noch das Modell vom Hersteller “Gibson”). Von den ersten Jahren gibt es gar nichts zu hören – „A Decade Of The Mad Axeman“ bündelt lediglich die drei Studio Alben der „Temple Of Rock“-Ära – musikalisch ist es okay – speziell was die solistischen Leistungen des Chefs betrifft – aber was die Auswahl der Sänger betrifft, hat Schenker sehr oft danebengelegen. Gary Bardon (die ersten drei Stücke) ist schlicht überfordert und langweilt, Michael Voss macht seine Sache minimal besser, wäre aber ebenfalls viel besser im Schlagerbereich aufgehoben. Viel stärker präsentiert sich der schottische Frontman Doogie White, der das Mikro 2013 übernommen hat und der mächtig Dampf macht, stimmlich an Ronnie James Dio erinnert und wesentlich besser zum Dampfhammer-Rock von Schenker passt. Die Highlights auf CD 1: “Live And Let Live”, “Before The Devil Knows You’re Dead” (zwar 2011 aufgenommen, aber in diesem Stück gastierte bereits der Schotte White), “Rock City” und der Besuch im “Land Of Thunder”. CD 2 beinhaltet ausschliesslich Live Material und hier gibt es eine Ansammlung von einigen alten kultigen Sachen wie “Doctor Doctor”, “Lights Out”, “Rock Bottom”, “Armed And Ready” und dem instrumentalen “Attack Of The Mad Axeman”, mit dem sich der deutsche Gitarrist in den 80er Jahren selbst seinen Spitznamen erspielte.

VÖ: 26.01.18

Verfügbar: 2 CDs + Digitales Album

Empfehlung: K K K K K K K K K K

Web: http://www.michaelschenkerhimself.com/ & https://soundcloud.com/themichaelschenkergroup

TRACKLISTING

xxxxxxxxxxxx

xxxxxxx

xxxx

xxxxxxxxxxxxxxxxxxx

xxxxx

xxxx

xxxxx

xxxxx

x

xxxxxxxxxxxxxxx

xxxxxxxx

xxxxxxxx

MONI NAYO “THE BROWN SKIN AGENDA”   Zurück zur Übersicht - Back to the previous page

HIP HOP

Für Fans von: Da Brat - Eve - Nicki Minaj - Rasheeda

USA (GEORGIA)

Nach dreijähriger Pause gibt es ein neues Lebenszeichen von MoniNayo, einer US Rapperin, die 2015 mit dem Debüt Mixtape „Pussy Power: The Plot Thickens“ vorstellig geworden war. Der Mix aus Neo-Soul und zeitgenössischem Conscious Hip Hop findet jetzt auf „The Brown Skin Agenda“ seine Fortsetzung, auch wenn sich die großartigen Ideen des Debüts auf dem 28 ½ minütigen selbstproduzierten Mini-Album dieses Mal nur auf ein Mindestmaß beschränken. Die Highlights sind „Long Time Coming“, „Let Your Hair Up“ und „Her First Perm“, der Rest ist eine Aneinanderreihung von belanglosen Loops und Beats’n’Grooves. Und starke Tracks wie die „Lost Ones“ ( https://youtu.be/QkfZUyR1Reg ) oder die „Harlem Renaissance“ ( https://youtu.be/bDThlg9cx_0 ) sind dieses Mal leider nicht zu hören.

MoniNayo - The Brown Skin Agenda

VÖ: 15.01.18

Verfügbar: Digitales Album

Kaufempfehlung:  K K K K K K K K K K

Web:  https://soundcloud.com/moninayo & https://youtu.be/dkBDNtJirW8

TOURDATEN

xxxxxxxxxx

xxxx

xx

xxxxxxxxxxxxxxxxxxxxx

xxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxx

xxxxxxxx

xxxxxx

xxx

xxx

xxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxx

Various Artists “GRAMMY NOMINEES 2018”   Zurück zur Übersicht - Back to the previous page

POP & R&B

Für Fans der Sampler: Bravo Hits - NRJ Hits - Bravo Black Hits

SAMPLER

Am 28. Januar ist es wieder mal soweit. Die Grammy Awards werden verliehen und das zum 60. Mal. Neu ist, dass das Event nach 14 Jahren nicht mehr in Los Angeles, sondern in New York über die Bühne geht. Der Madison Square Garden wird der Schausplatz des Großereignisses, bei dem sich Stars aus aller Welt treffen, aber in diesem Jahr die Rocker und Metal-Spezialisten außen vor bleiben. Ein Grund, warum auch diverse Bands (“Avenged Sevenfold”) ihre Teilnahme abgesagt haben. Der jährliche Sampler der Nominierten präsentiert nur einen geringen Anteil der vertretenen Genres - zu hören gibt es die üblichen Charts-Kandidaten (Bruno Mars, Lorde, Kelly Clarkson, Lady Antebellum, Pink, Coldplay), die sich auf zahlreichen artverwandten Samplern befinden. Und auch in diesem Jahr wird die zur kommerziellen Mainstream Veranstaltung verkommene Verleihung nicht im deutschen TV übertragen.

Various Artists - Grammy Nominees 2018

VÖ: 12.01.18

Verfügbar: CD & Digitales Album

Kaufempfehlung:  K K K K K K K K K K

Web: https://www.grammy.com/grammys/news/60th-grammy-awards-full-nominees-list

TRACKLISTING

xxxxxxxxxx

xxxx

xx

xxxxxxxxxxxxxxxxxxxxx

xxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxx

xxxxxxxx

xxxxxx

xxx

xxx

xxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxx

Legende KAUFEMPFEHLUNGEN

KKKKKKKKKK

NDS - 1,749

Sagenhaftes Album, gehört in JEDE Sammlung, für die einsame Insel

KKKKKKKKKK

NDS 1,750

Sehr gutes Album, genre-spezifisch unter den  besten  1000 aller Zeiten

KKKKKKKKKK

NDS 1,850

Empfehlenswertes Album, gehört in die gut sortierte Plattensammlung

KKKKKKKKKK

NDS 1,950

Ganz gut gelungen, es gibt aber vergleichbare Alben im Genre

KKKKKKKKKK

NDS 2,050

Kann man hören, rein in die Sammlung,  bei Bedarf wieder hervorholen

KKKKKKKKKK

NDS 2,150

Durchschnittliches Album,  nur für Edel-Fans empfehlenswert

KKKKKKKKKK

NDS 2,250

Nicht so gelungen, es gibt Bessere im Genre und auch von diesem Act

KKKKKKKKKK

NDS 2,350

Langweilig, Weihnachtsgeschenk für Feinde und Finanzbeamte

KKKKKKKKKK

NDS 2,450

Schwaches Album, CD und  Cover als Unterlage im Katzenklo

KKKKKKKKKK

NDS 2,550

Grauenhaftes Album, ab damit in die Verbrennungsanlage

KKKKKKKKKK

NDS 2,650

Kackastrophal, ein Verbrechen an der musikalischen Menschheit

xxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxx

xxxxxxxxxxxxx

xxxxxxxxxxxxx

xxxxxxxxxxxxx

xxxxxxxxxxxxx

xxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxx