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Hier gibt es ein paar Eindrücke der diesjährigen US Grammy Verleihung, die am 12. Februar 2012 im Staples Center von Los Angeles stattfand, die Show wurde vom Sender Pro 7 Live übertragen.
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GRAMMYS 2012
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GRAMMYS 2012
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DAS GRAMMY ALBUM DES JAHRES: ADELE “21”
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Die englische Sängerin hat bei den 54. Grammy Verleihungen die höchste Auszeichnung bekommen. Das am 19. Januar 2011 veröffentlichte Album “21” wurde mit dem Titel “Album Of The Year” ausgezeichnet. Mit diesem Link hier kommt Ihr zur Dr. Music-Rezension vom 24. Januar 2011! Ein kurzer Auszug: “Eine Platte, die Auseinandersetzung mit den Songs verlangt. Beim ersten kurzen Hineinhören dachte ich noch, na ja – nix besonderes, als ich dann eine halbe Stunde später konzentiert zuhörte: Die Kehrtwendung. ADELE infiziert und zieht den Hörer mit ihrer starken Interpretation mitten hinein in die Songs, aus denen es kein Entrinnen gibt. Bluesig-soulig-gospeliges Pop Album und eindeutig besser als das Debut vor 2 Jahren)” Weiterlesen ....
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54. GRAMMY VERLEIHUNG 2012
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Sechs Grammys hat sie abgeräumt, die englische Sängerin ADELE! “Rolling In The Gold!” heisst es auf der Webseite des Veranstalters, beim Klick auf den folgenden Link gibt es die Liste mit allen Gewinnern und Nominierten http://www.grammy.com/nominees - die 23jährige Adele Laurie Blue Adkins gewann die Kategorien “Best Album Of The Year”, “Best Pop Solo Performance”, “Record Of The Year”, “Best Pop Vocal Album”, “Best Short Form Music Video” und “Song Of The Year”. “Thank you so Much, this is ridicolous!” meint die blonde Sängerin, als sie zum wiederholten Male auf die Bühne gerufen wurde!
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Los ging es mit einem Altmeister. BRUCE SPRINGSTEEN eröffnete die 54. Veranstaltung der Grammy Verleihung mit dem Song “We Take Care Of Our Own” (vom neuen Album “Wrecking Ball”, das im März erscheint) und wurde u. a. begleitet von Little Steven und anderen langjährigen Weggefährten. Im Publikum steht Paul McCartney im weissen Anzug und klatscht begeistert den Rhythmus mit. Ein “Hey, Hey” treibt sämtliche Zuschauer von ihren Sitzen. Tosender Applaus - was für ein starker Auftakt!
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Die Live Übertragung wird vom Rapper (und Schauspieler) LL COOL J moderiert, der das beste Beispiel ist, wie man in den USA von ganz unten (1986 war er als junger Rapper aus der Bronx mit seinem Debut Album gestartet) nach ganz Oben durchstarten kann. 26 Jahre später moderiert er dieses Weltereignis, bei dem Millionen Zuschauer vor der TV-Glotze hängen - was für eine Karriere!
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Niedergeschlagenheit, Betroffenheit, Stille, Trauer - eine grossartige Anspreche von LL COOL J mündet in ein kurzes “Our Heavenly Father, thank you, that you have given us the opportunity to share Whitney Houston with you. Amen” Dann geht’s weiter: ADELE wird im Bild gezeigt und aufs Herzlichste begrüsst (“Adele, Welcome Back!”). BUNO MARS betritt die Bühne - sieht aus wie der junge LITTLE RICHARD - schreit “Yo, tonight we’re gonna celebrate Music - tonight - we’re gonna celebrate Whitney Houston” und zeigt, dass er in jungen Jahren auch vom Altmeister James Brown beeinflusst worden ist!
Nach 15 Minuten gibt es die erste Werbeunterbrechung (es kommen noch einige, die auch schnell langweilen, weil Pro 7 wohl nur wenig Werbung für diese nächtliche Stunde verkaufen konnte - es gibt lediglich ständig die Hinweise auf das Finale “Unser Star für Baku” und den Clint Eastwood Film “Grand Torino”, der eine Woche später im Programm des TV Senders ausgestrahlt wird).
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BONNIE RAITT und ALICIA KEYS kommen auf die Bühne und präsentieren den ersten Grammy Sieger am heutigen Abend - zuvor gibt es eine Hommage an die ebenfalls kürzlich verstorbene Blues Sängerin Etta James. Alicia Keys zieht sich gut aus der Affäre, auch wenn sie - wie so oft bei ihren Live Konzerten - auch einmal paar Töne daneben trifft. Aber wen interessiert das hier schon - ihre Fans am wenigsten! Für die beste “Solo Pop Performance” sind ADELE, LADY GAGA, BRUNO MARS, KATY PERRY und PINK nominiert. “... and the Grammy goes to...” wird man noch des öfteren hören an diesem Abend - natürlich räumt hier die englische Sängerin ADELE für ihren Song “Someone Like You” ihren ersten (und insgesamt dritten - bereits 2009 war sie 2x erfolgreich) Grammy ab! Die 21jährige hebt ihr Kleidchen an, stakst auf die Bühne und bedankt sich im charmanten “Oxford-English”. Danach ist wieder LL an der Reihe - er kündigt CHRIS BROWN an, der ein Medley seiner bekanntesten Songs vorstellt.
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FERGIE und MARC ANTHONY (mit Hello Everyone! How cool it is to see a Rap Icon hosting this event! LL Cool J!” feiern sie den Moderator) sind an der Reihe. Sie verkünden die “Best Rap Performance” des Jahres. Die Gewinner sind JAY Z & KANYE WEST mit dem Song “Otis”, sie verweisen CHRIS BROWN, NIKKI MINAJ (sprich: Nikki Miehnaasch wie im Wort “Bagage”) und WHIZ KALIFA auf die hinteren Plätze. Die sympathische REBA McENTIRE sagt eines der “hottest duets of the night” an: JASON ALDEAN & KELLY CLARKSON singen eine feine Ballade zusammen. Jason ist nicht so gut drauf, singt ein paar falsche Harmonien, hat auch während der Performance ein paar Probleme mit seinem “drahtlosen” Mikrofon, Kelly aber ist wie immer einfach TOP in Form!
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51 Minuten dauert die Übertragung bereits an. JACK BLACK steht vor der Halle, in der das Grammy Event stattfindet an diesem Abend und sagt die FOO FIGHTERS an. Die Band ist für 4 Grammys nominiert worden und legt einen guten Auftritt hin. Danach geht es direkt in den nächsten Werbespot!
LL COOL J ist wieder da und sagt einen gemeinsamen Auftritt von RIHANNA und COLDPLAY an. Die Choreographie ist ganz nett, aber der Auftritt ist musikalisch eher durchschnittlich & langweilig. Für Antenne Bayern Hörer halt! Da war jeder schlechte Auftritt (gab es da überhaupt welche?) von Michael Jackson aufregender! RIHANNA gibt sich zwar nach wie vor als gut attraktive Partylöwin, aber an ihrem dünnen Kopfstimmchen hat sie nach wie vor nicht gearbeitet. Muss sie aber auch nicht, weil sich ihre Songs nach wie vor millionengut verkaufen. CHRIS MARTIN von Coldplay zeigt im kurzen Auftritt auch, dass er nicht unbedingt zu den grossartigsten Sängern im Universum gehört. Egal - wie sagt der Hesse? “D’Gosch abputze & weidermache!” Und das Stück “Paradise” ist trotzdem einzigartig gut!
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Die “Best Rock Performance” gewinnen die FOO FIGHTERS (bedanken sich besonders bei ihrem Produzenten Butch Vig, der mit Dave Grohl bereits für Nirvana zusammen gearbeitet hat. Das aktuelle Album sei in seiner Garage aufgenommen worden, sagt Grohl und erzählt, was ihm am Herzen liegt: “To me this award means a lot, it shows the human element of making music is what’s most important! Singing into a microphone and learning to play an instrument - learning to do your craft - that’s the most important thing!”), danach sind MAROON 5 an der Reihe und singen ein schönes “Beach Boys”-Medley, das zwar nicht ganz die Qualitäten der Surf-Pop-Legende erreicht, auch wenn sich auf der Bühne zwei Fender Stratocaster Gitarren und ein Fender Jazz Bass die Ehre geben. Bei “Wouldn’t It Be Nice” geht dem Sänger zudem etwas die Puste aus. Danach sind dann plötzlich die BEACH BOYS selbst auf der Bühne - die Haare sind dünner geworden, die Stimmen klingen nur noch wie ein Abglanz alter Zeiten, Lady Gaga wippt gelangweilt mit, die Vocal Harmonien kommen zwar immer noch besser wie die von Maroon 5, aber auf diesen Auftritt hätte ich auch verzichten können. Interessant: Mike Love sieht heute aus wie der ehemalige Vereinspräsident des 1. FC Köln (Wolfgang Overath) - bei der Geburt getrennt?
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Plötzlich steht die Legende STEVIE WONDER auf der Bühne, zückt seine Mundharmonika und spielt ein kurzes Solo. Holt danach Paul McCartney auf die Bühne, der singt mit einem Streichorchester - und es hört sich romantisch gut an. Zurecht tosender Applaus! Danach: GIL SCOTT HERON wird als “Father Of Hip Hop” geehrt, CHRIS BROWN gewinnt einen Grammy (Fergie wird eingeblendet, wie sie im Publikum klatscht). Danach sind THE CIVIL WARS an der Reihe, die einen der besten Auftritte am Abend hinlegen. Eine super Performance des Duos aus Nashville, das aus Joy Williams und John Paul White besteht - ein magischer Moment! Danach gibt es die Sängerin TAYLOR SWIFT mit “Mean”.
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ADELE gewinnt ihren nexten Grammy (“Rolling In The Deep” wird als “Song Of The Year” ausgezeichnet), MIRANDA LAMBERT und DIRKS BENTLEY ziehen den Gewinner der Kategorie “Best Country Album Of The Year” (LADY ANTEBELLUM) aus dem Umschlag, LL COOL J und Schauspielerin KATE BECKINSALE sagen KATY PERRY an. GWYNETH PALTROW holt sich ADELE auf die Bühne und diese legt mit ihrem Song “Rolling In The Deep” eine mitreissende Performance hin - Standing Ovations gibt es vom Publikum! Was für eine Sängerin!
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Später werden noch die Porträts von einigen Musiker(innen) und Business-Leute eingeblendet, die im Vorjahr gestorben sind - darunter AMY WINEHOUSE, CLARENCE CLEMMONS, JOE ARROYO, GARY MOORE, HUBERT SUMLIN, ANDREW GOLD, LIZ ANDERSON, DOBIE GRAY und viele andere - das Schlusslicht bildet WHITNEY HOUSTON und dann geht es auch nahtlos über zum - einer der Höhepunkte der diesjährigen Grammy-Verleihung - emotionalen Auftritt der R&B Sängerin JENNIFER HUDSON (sang und spielte im Film “Dream Girls”), die den Houston-Klassiker “I Will Always Love You” zum Besten gibt. Der anschliessende Werbeblock würgt alle Gefühlswallungen ab.
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Hier sind noch ein paar weitere Screenshots zur TV-Veranstaltung - die interessanten externen Links zur Grammy Veranstaltung habe ich ganz unten eingefügt. Eine Liste mit den Siegern der 78 prämierten Kategorien (im Vorjahr waren es noch 109 gewesen) gibt es an dieser Stelle ab Donnerstag Morgen.
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