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Du befindest Dich in der Rubrik NEUE KLASSIK CDs. Das umfangreiche Genre Klassik gehört eigentlich nicht zu unserem Spezialgebiet, auf das wir uns fokussieren möchten, aber da sich ab und zu doch mal ein Album in unsere Redaktion verirrt und weil wir ein paar Leute unter uns haben, die eine klassische Ausbildung genossen haben und damit angeben möchten, werden wir Euch ab und zu ein paar Alben vorstellen, die wir Euch nicht vorenthalten dürfen. Hier sind Rezensionen von empfehlenswerten Klassik Alben, ein Verzeichnis mit Infos zu älteren Klassik CDs wird angelegt & steht voraussichtlich ab Januar 2145 zur Verfügung. Promos dürfen natürlich ab sofort zugeschickt werden :-)

Klassik CDs

Übersicht

Verzeichnis

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LEISTUNGSSTARKE FIRMEN EMPFEHLEN SICH

 

 

 

JEAN RONDEAU “DYNASTY: BACH FAMILY CONCERTOS”  Zurück zur Übersicht - Back to the previous page

Jean Rondeau - Dynasty 340 Jean Rondeau - Dynasty B 340

TRACKLISTING:

Johann Sebastian Bach:
Harpsichord Concerto No 1 d-moll BWV 1052:
01.  Allegro
02.  Adagio
03.  Allegro

Johann Christian Bach:
Harpsichord Concerto No 6 f-moll WC 73:
04.  Allegro di molto
05.  Andante
06.  Prestissimo

Wilhelm Friedemann Bach:
07.  Sonata FK 7 in G-Dur: Lamento

Johann Sebastian Bach:
Harpsichord Concerto No 5 f-moll BWV 1056:
08.  Allegro
09.  Largo
10.  Presto

Carl Philip Emanuel Bach:
Harpsichord Concerto Wq 23 d-moll H 427:
11.  Allegro
12.  Poco Andante
13.  Allegro assai

14. Johann Sebastian Bach:
Harpsichord Concerto No 4 in A-Dur BWV 1055
II: Larghetto

Label: Erato / Warner Classics
Web: www.warnerclassics.com

KAMMERSINFONIK

Für Fans von: Emmanuelle Haïm - Hervé Niquet -  Pascal Dubreuil

FRANKREICH

Das Harpsichord war eines der gebräuchlichsten Musikinstrumente der Renaissance und im barocken Zeitalter. In den letzten Jahren ist diese Abwandlung des Klaviers wieder mehr und mehr im Kommen und wird neben seinem Einsatz in kammersinfonischen Ensembles auch sogar in indie-popmusikalischem und elektronischem Ambiente eingesetzt. JEAN RONDEAU ist einer der jüngeren Meisters des Harpsicord, er hat eine fundierte Ausbildung am renommierten Pariser „Conservatoire National Supérieur de Musique“ genossen und bisher zwei Solo Alben veröffentlicht. „Dynastie“ ist das neueste Album des Franzosen, gemeinsam mit Antoine Touche (Cello), Fanny Pacoud (Viola), Evoline Kiener (Fagott), Thomas De Pierrefeu (Kontrabass) sowie Sophie Gent und Louis Creac’h (beide Violine) hat er sich die Werke der „Bach“-Familie (Johann Sebastian, Johann Christian, Wilhelm Friedemann und Carl Philip Emanuel) vorgenommen, knapp 80 Minuten lang trifft furiose Virtuosität auf extravagante Emotion. Eines der Album-Highlights ist das in seiner Gesamtheit genossene „Concerto No 1 BWV 1052 in d-moll“, das seinerzeit für das Harpsicord geschrieben worden war. Dem lebhaften „Allegro“ folgt die langsamere und in g-moll gespielte dreiviertel-getaktete „Adagio“-Passage und dieser wiederum das fröhlich sinfonisch aufbrausende finale „Allegro“, in dem Violinen und Viola noch einen Zahn an Intensität zulegen und Chefkoch Rondeau sich von der allgemeinen Erheiterung losgelöst und jenseits aller staubigen Patina treiben lässt. Rock & Roll der 1730er Jahre! Interessant auf jeden Fall auch der „direkte“ Vergleich der Familienmitglieder, die sich a) vom kompositorischen Niveau und b) auch die stilistische Ausrichtung betreffend durchaus vom großen Meister JSB unterschieden. Eine Tatsache, die sich vor allem praktizierenden (Tasten) Musikern gut erschließt.

Ganz großes “Ohren-Kino” wird dem Zuhörer auch im “Concerto Wq. 23 in d-moll H 427” von Carl Philip Emanuel Bach geboten. Der fünfte Sohn des Großmeisters JSB wurde u.a. von seinem Mentor und Paten Georg Philipp Telemann, einem engen Freund des Hauses, betreut und unterrichtet. Seine Kompositionen tragen zur Unterscheidung von anderen vor der jeweiligen Ziffer die Buchstaben Wq, weil sie vom belgischen Bibliographen Alfred Wotquenne katalogisiert worden sind. Im Gegensatz zu den eleganteren Werken seiner Verwandten empfinde ich seine Musik  oft als expressiver und dynamischer. Er war auch einer der interessierten Komponisten gewesen, die schon damals mit den Mysterien der elektronischen Musik herum experimentierten, in dem er sich an Stücken für diverse mechanische Instrumente wie der  “Music Box” oder der “Spieluhr” versuchte.

VÖ: 03.02.17

Verfügbar: CD & Vinyl  & Digitales Album

Empfehlung: K K K K K K K K K K

Web:  http://www.jean-rondeau.com/ & https://youtu.be/XcsfDxojdV8

TOURDATEN

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Studio De Musique Ancienne De Montreal “Orlando Di Lasso”     Zurück zur Übersicht - Back to the previous page 

CHORAL

Für Fans von: Carmina Mundi - Rostocker Mottenchor - Accentus

KANADA

ORLANDO DI LASSO ist kein lateinamerikanischer Cowboy, der sich gut für das Einfangen von streunenden Kühen eignet, sondern ein niederländischer Komponist, der in der Renaissance aktiv gewesen ist und sich vor als Meister der Polyphonie hervorgetan hat und den Stil der franko-flämischen Schule geprägt hat. Der am 14. Juni 1594 verstorbene Komponist – eigentlich als Orlande de Lassus bekannt – hat Zeit seines Lebens über 2000 Vocal-Kompositionen geschrieben. Der renommierte Chor STUDIO DE MUSIQUE ANCIENNE DE MONTREAL hat sich unter der Leitung von ANDREW McANERNEY 13 geistliche Motetten des Niederländers vorgenommen und diese neu eingesungen. Choralmusik für die Passion und andere besinnliche Tage – wer sich für die Musik von „Pentatonix“, The Silver Lake Chorus“ oder den Soundtrack des Films „Der Name der Rose“ begeistert, sollte unbedingt einen Hörgang wagen.

Studio De Musique Ancienne De Montréal - Orlando Di Lasso

VÖ: 07.04.17

Verfügbar: CD  & Digitales Album

Kaufempfehlung:  K K K K K K K K K K

Web: http://smamontreal.ca/ & https://youtu.be/vZOUdNlcseI

TOURDATEN

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Gustavo Dudamel / Wiener Symphoniker “Neujahrskonzert 2017”    Zurück zur Übersicht - Back to the previous page

Gustavo Dudamel - New Years Concert 2017

TITELVERZEICHNIS:

01.  Nechledil March
02.  Les Patineurs, Op. 183
03.  ‘S gibt nur a Kaiserstadt, “s gibt nur a Wien, Op. 291
04.  Winterlust, Polka schnell, Op. 121
05.  Mephistos Höllenrufe, Walzer, Op. 101
06.  So ängstlich sind wir nicht! Pokal schnell, Op. 413
07.  Piique Dame: Overture
08.  Hereinspaziert! Walzer, Op. 518
09.  Mondaufgang
10.  Pepita-Polka, Op. 138
11.  Rotunde-Quadrille, Op. 360
12.  Die Extravaganten, Walzer, Op. 205
13.  Indianer Galopp, Op. 111
14.  Die Nasswalderin, Polka Mazur, Op. 267
15.  Auf zum Tanze! Polka schnell, Op. 436
16.  Tausend und eine Nacht, Walzer, Op. 346
17.  Tik-Tak Polka, Polka schnell, Op. 365
18.  Mit Vergnügen, Polka schnell, Op. 228
19.  Neujahrsgruß
20.  An der schönen blauen Donau, Walzer, Op. 314
21.  Radetzky-Marsch, Op. 228

SINFONIEKONZERT

Für Fans von: Strauss - Beethoven - Mozart - Vivaldi

LIVE ALBUM

Seit etlichen Jahren warten begeisterte Klassikfans auf die jeweiligen Neujahrskonzerte, die kurz nach dem ausgestrahlten Event auch regelmäßig als hochwertige CD-Editionen vorliegen. Dieses Mal war es dem venezolanischen Meisterdirigenten GUSTAVO DUDAMEL vorbehalten, das Konzert gemeinsam mit den WIENER PHILHARMONIKERN zu gestalten. Laut Infos ist der 36jährige, der vor einigen Jahren durch seine Aktivitäten mit dem “Simón Bolívar Youth Orchestra” zu internationalen Ehren gekommen ist, der bis dato jüngste Dirigent des Wiener Orchesters gewesen. Gleich beim Hören des Auftakts wird dem Zuhörer das Gefühl vermittelt, hier absolut keinen Fehlgriff getan zu haben. Der gut gelaunte beschwingte „Nechledil March“ eröffnet den Reigen von insgesamt 20 wundervollen Highlights, von denen ich nach dem ersten Hörgang den majestisch rotierenden auch als „The Skates Waltz“ bekannten Walzer „Les Patineurs“ aus dem Opus 183 des französischen Komponisten Émile Waldteufel hervorheben möchte genauso wie die mit stupender Leichtigkeit brillierende „Pepita Polka“, ein Meisterwerk der romantischen Epoche, das der Komponist Johann Strauss Jr. erstmals im 1853 veröffentlicht hatte. Weitere Anspieltipps: Die „Rotunde-Quadrille, Op 360“ vom gleichen Komponisten, vom Daddy Johann Sr, der allerdings nie im Wilden Westen gewesen ist meines Erachtens, stammt der „Indianergalopp“ vom Opus 111 – lustig: Der gleiche kitschige Ritt über die fiktive Prairie wurde vom Wiener Philharmonie Orchester bereits 1990 beim Neujahrskonzert gespielt, damals noch unter der Leitung des indischen Stardirigenten Zubin Mehta. Und nach dem kurzen Neujahrsgruß aller Beteiligten an die anwesende Zuhörerschaft gibt es natürlich vor Ort die klassische Landeshymne „An der schönen blauen Donau“, die in unserem Nachbarland zum selbstverständlichen Standard am Jahreswechsel gehört wie hierzulande der Comedy-Klassiker „Diner For One“. Am Ende zeigt das unrhythmische Geklatsche der Massen zum finalen „Radetzky-Marsch“, dass es in Österreich doch noch ein paar unmusikalische Leute gibt. Ab 27. Januar ist das komplette Konzert auch in der DVD- und Blu-ray-Version verfügbar.

VÖ: 13.01.17

Verfügbar: CD & Digitales Album & DVD & Blu-ray

Empfehlung: K K K K K K K K K K

Webseite des Labels: https://www.sonyclassical.com/news

TOURDATEN

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Legende KAUFEMPFEHLUNGEN

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NDS - 1,749

Sagenhaftes Album, gehört in JEDE Sammlung, für die einsame Insel

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NDS 1,750

Sehr gutes Album, genre-spezifisch unter den  besten  1000 aller Zeiten

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NDS 1,850

Empfehlenswertes Album, gehört in die gut sortierte Plattensammlung

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NDS 1,950

Ganz gut gelungen, es gibt aber vergleichbare Alben im Genre

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NDS 2,050

Kann man hören, rein in die Sammlung,  bei Bedarf wieder hervorholen

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NDS 2,150

Durchschnittliches Album,  nur für Edel-Fans empfehlenswert

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NDS 2,250

Nicht so gelungen, es gibt Bessere im Genre und auch von diesem Act

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NDS 2,350

Langweilig, Weihnachtsgeschenk für Feinde und Finanzbeamte

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NDS 2,450

Schwaches Album, CD und  Cover als Unterlage im Katzenklo

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NDS 2,550

Grauenhaftes Album, ab damit in die Verbrennungsanlage

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NDS 2,650

Kackastrophal, ein Verbrechen an der musikalischen Menschheit

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