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Du betrittst die Rubrik Late Arrivals aka Nachzügler aka Laatkomer aka Stosunkowo Późno Hier findest Du im Genre-Mix Infos und Rezensionen von etwas älteren Veröffentlichungen von Bands und Interpreten,, die wir aus den untschiedlichsten Gründen erst vor kurzem in unserem Promo Pool aufgenommen haben.  Ihr wollt Euch zusätzlich zu unseren Rezensionen selbst vorstellen mit Euren Werken in der neuen Kolumne “DIY - Self Review”? Schickt uns Eure Musik zu (physikalisch an die im Impressum angegebene Adresse - digital an promo@music-newsletter.de), Eure eigene Rezi (mit Eurem eigenen Blut handgeschrieben - Scherz natürlich nur! - digital bitte ausschließlich als pdf)  und vergesst bitte auch nicht biographische Infos und ein oder zwei Pressefotos von Euch oder Eurer Band. 

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THE MAGNETTES “UGLY YOUTH”  Zurück zur Übersicht - Back to the previous page

The Magnettes - Ugly Youth

TRACKLISTING:

01.  Killers In A Ghost Town
02.  So Bad
03.  Sad Girls Club
04.  Renegades
05.  Bones
06.  Pajala State Of Mind
07.  Cheer
08.  Ugly
09.  Lovers / Losers
10.  Young & Wild
11.  Parking Lot
12.  Young & Wild (Acoustic)

Label: Digsin LLC

INDIE ROCK

Für Fans von:  Lykke Li – Icona Pop – The Ting Tings

SCHWEDEN

Hört man die Songs der jungen Band THE MAGNETTES, ist der erste Eindruck der, dass man schon mal alles ähnlich gehört zu haben glaubt. Die Biographie gibt dann auch einen Überblick, wie man sich den Sound des 2015 gegründeten schwedischen Trios vorstellen mag. „Icona Pop“, „Lykke Li“, „The Cardigans“ – die Vergleiche passen gut. „Ugly Youth“ ist das Debüt Album der drei Musiker, das digital bereits im Juni 2017 veröffentlicht worden ist, die physikalische CD wurde am 23. März 2018 nachgelegt. Die ersten beiden Stücke – der Titelsong und „So Bad“ (die Idee zum Intro ist wohl beim Klassiker „Purple Rain“ abgestaubt worden) beeindrucken nicht unbedingt und plätschern angenehm, aber nicht aufregend vor sich hin, auch wenn der Gesang gut gefällt. Der „Sad Girls Club“ zieht das Tempo an und sorgt erstmals für Party-Feeling, die schnelleren und mehrstimmig gesungenen Passagen erinnern an den Alternative-Pop der „Ting-Tings“. Die Band proapagiert auch in ihrer Bio, dass sie vom „Riot Grrrl Punk“ beeinflußt ist – davon gibt es allenfalls sporadische Lichtblitze wie im „Pajala State Of Mind“, in dem die schwedische Heimatstadt Pajala „besungen“ wird. Weitere Anspieltipps sind das gut tanzbare „Bones“ und „Lovers/Losers“, bei dem wohl vor allem in den USA die militanten Jugendschützerinnen wieder mit Sicherheit aufgrund des Textfragements <We ain‘t like losers – motherfuckers burn> den beliebten „explicit lyrics“ Sticker gefordert hätten. Da in Deutschland die in dieser Hinsicht beurteilenden Experten meistens nur über ihre Schulenglischkenntnisse verfügen, ist wohl deswegen dieser verunglimpfende Kelch an den Schweden vorübergegangen.

Fazit: 12 Songs, die zwischen aufregend gut und zu sehr nach Radioeinsätzen schielendem Belanglos-Pop pendeln und - THE MAGNETTES sind ganz eindeutig – obwohl mit Thomas Bäcklund Thuneström ein Mann mitspielt – eine Band für Mädels. Vielleicht ist ja auch das Mitwirken des Bassisten einer der Gründe, warum sich Sanna Kalle und Rebecka Digervall nicht ganz aus ihrer Haut trauen, auch wenn in „Lovers/Users“ das eine oder andere profane Textfragment zu hören ist.

VÖ: 30.06.17

Verfügbar: CD (VÖ: 23.03.18) &  Digitales Album

Empfehlung: K K K K K K K K K K

Web: http://themagnettes.se/  &  https://soundcloud.com/themagnettes

TOURDATEN

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Mrs. R&B And The $oulshakers “The Two Tone Tracks”  Zurück zur Übersicht - Back to the previous page

Mrs R+B and the Soulshakers

TRACKLISTING:

01.  Found Some Real Good Lovin
02.  Promise Mr. Thomas
03.  What Good’ll It To Me
04.  Close To The Bone
05.  Boppin’ With The Blues
06.  Spinach Song
07.  Doggone It
08.  Don’t Touch Me
09.  Big Fine Daddy
10.  Disgusted
11.  Cadillac Baby
12.  Squeeze Me
13.  Get Down With It

Label: Broken Silence
Promotion: JH Blues Agency Vibrations

BIG BAND BLUES

Für Fans von:  Sharon Jones -  Louis Jordan - The Blues Band

NIEDERLANDE

Wer die Musik von „Sharon Jones“ und ihren “Daptone Kings“ mochte, wird in Anbetracht der Tatsache, dass die Sängerin ja verstorben ist und es die Formation in dieser Besetzung nie mehr geben wird, erfreut zur Kenntnis nehmen, dass es mit der Band MRS. R&B AND THE $OULSHAKERS mehr als nur Ersatz gibt. „The Two Tone Tracks“ ist das aktuelle Studio Album der Gruppe aus unserem Nachbarland und bietet einen gelungenen Mix aus swingendem Jive-Blues und Party-Doo-Wop. In ihrer Heimat Holland (oder Niederlande, wie es ja richtigerweise in den letzten Jahren immer mehr propagiert wurde) hat die Band schon seit den 90er Jahren hunderte von Konzerten gespielt, u. a. auch als Support-Act für den großen Meister “B. B. King”. Ganz vorne am Mikrofon steht die blonde Nancy Van Deursen mit begeisternder „schwarzer“ Stimme, hinter ihr macht eine 10köpfige Truppe ordentlich Dampf mit fetten Bläsersätzen und den obligatorischen Drums, Guitar, Keyboards und Bass. In „Closer To The Bone“ zeigt Gitarrist Pieter Bartels mit einem wundervoll groovenden kleinen Solo etwas von seiner Fingerfertigkeit, danach bekommt auch Posaunist Theo Perrée Gelegenheit, sich gekonnt einzubringen. Während der knapp 45minütigen Angelegenheit gibt es kaum eine Möglichkeit zu verschnaufen, weil durchgehend Tempo gemacht wird, die schnellsten Tunes sind „Found Some Real Good Lovin“ (171 bpm) und „Boppin‘ With The Blues“ (177 bpm), zu dem sogar die erfahrensten Tänzer ihr Rock’n’Roll-Tanzbein schwingen können. Zwei Alben gibt es bisher von den Niederländern – dieses und ein vorangegangenes Live-Album, das mit Sicherheit auch mal einen Hörgang wert ist, weil ich mir gut vorstellen kann, welch schweißtreibende Angelegenheit ein Auftritt dieser Gruppe sein dürfte. Gefühlvoll geht aber auch, wie der Slow Blues „Don’t Touch Me“ zeigt, der den Zuhörer direkt auf die Tanzfläche eines halbdunklen rauchvernebelten Clubs führt und im 6/8th Shuffle schwelgen lässt, einmal mehr schüttelt hier Gitarrist Bartel auf seiner “Gretsch” ein zauberhaftes Solo aus dem Handgelenk. Die Hammondorgel (XK3) von Peter Wijnhoven sorgt hier gemeinsam mit der exzellenten Vocal Performance von Madame Van Deursen für grandiose Atmosphäre. Ebenfalls hörenswert: „Cadillac Baby“ und der Fats-Waller-Klassiker „Squeeze Me“ und ganz am Ende des starken Albums steht noch als Bonus-Track der saustarke Blues-Funk-Cracker „Get Down With It“ und damit schließt sich der Kreis wieder zu der Musik von der oben erwähnten Sharon Jones. Und wenn sie schon nicht zur Fußball-WM fahren dürfen – Musik aus der Niederlande befindet sich immer noch auf hochklassigem Niveau und kann locker in der internationalen ersten (Blues) Liga mitspielen.

VÖ: 06.10.17

Verfügbar: CD & Digitales Album

Empfehlung: K K K K K K K K K K

Web: https://youtu.be/8gvL-nCkNRw  &  https://youtu.be/rhKfUWMewt0  & http://nancydee.nl/

TOURDATEN

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CHANGO “14 dag EXTRA”  Zurück zur Übersicht - Back to the previous page

Chango - 14 Dag Extra

TRACKLISTING:

01.  Von Hümmö
02.  I heas maschian
03.  Schlåchtross
04.  1000 Teile
05.  Orient Express
06.  West’n (Instrumental)
07.  Hunger nåch mehr
08.  Tånz
09.  Oans
10.  Silikon (Instrumental)

Label: Scream Records
Web: www.arnobriggman.com

NEO KRAUT ROCK

Für Fans von: Moonwood - Brian Jonestown Massacre - Tame Impala

ÖSTERREICH

Traditionelle mehrstimmige Gesänge und artrockiger Shoegaze Sound sind das Markenzeichen von CHANGO, einer der Band, die nicht – wie es eventuell der Name suggeriert aus dem Lateinamerikanischen – sondern wohl aus Skandinavien kommt. Aber da hat mich dann doch der Albumtitel„14 dag EXTRA“ völlig in die Irre geführt, denn bei diesem Trio handelt es sich überraschender Weise um eine österreichische Band, dessen vielschichtige mit durchgehenden Tempowechseln konzipierte Musik mit ähnlich gestrickten Bands wie den schwedischen „Sister Maj“ oder Neo-Krautrock-Projekten wie den kanadischen „Moonwood“ verglichen werden kann. Die Anspieltipps nach einem ersten Hördurchgang (jedes Album wird bei uns immer 3x gehört) sind das „Schlachtross“, der „Orient Express“, der instrumentale „Westn“, das mit archaischen „Black Sabbath“ und „Golden Earring“ Fuzz-Riffs unterspülte „“Hunger nach mehr“ und das psychedelisch hämmernd-groovende „Oans“. Gesungen wird im landestypischen Dialekt, was zusätzlich die Ungewöhnlichkeit des Projekts unterstreicht und der Band ihr Alleinstellungsmerkmal verleiht. Ganz klar sehr gewöhnungsbedürftig für die Masse der 08-15-Hörer, aber vor allem für die Art’n’Prog-Rock-Experten dürfte dieses beim kleinen von Produzent Arno Briggmann betriebenen Independent Label “Scream Records” veröffentlichte Album eines der Highlights des Jahres 2018 sein. “Goldenes” Vinyl ist auf 300 Exemplare limitiert

VÖ: 01.12.17

Verfügbar: CD & Vinyl & Digitales Album

Empfehlung: K K K K K K K K K K

Web: http://www.chango.band/  &  https://changoband.bandcamp.com/album/14dag-extra

TOURDATEN

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BARA JONSON AND FREE “SYNERGY - THE ALBUM”  Zurück zur Übersicht - Back to the previous page

Bara Jonson And Free - Synergy

TRACKLISTING:

01.  Appetite
02.  Crazy Days
03.  Synergy    VIDEO
04.  Luckiest Girl Alive
05.  The Great Pretend
06.  Safe Ground
07.  To The Moon
08.  Fairytale Me
09.  The American Fall
10.  Love Is A Loud Guitar
11.  A Mother’s Wish
12.  With You

Label: The Finest Noise
Web: www.finestnoise.de

COUNTRY POP

Für Fans von:  Texas Lightning - Sugarland - Fleetwood Mac

SCHWEDEN

Coole Verpackung dieses Albums! Anstatt irgendeinen CD Deckel zu öffnen, entfaltet man die Pracht wie ein Pösterchen und hat dann die Disc in der Hand. Auf der Innenseite sind alle Texte abgedruckt – original recordings made in Yla Studios Sweden und damit ist klar – BARA JONSON AND FREE kommen aus Skandinavien. Mittlerweile läuft der erste Song – ein luftiger leichtfüssiger Pop Song mit Country-Einschlag, wie man sie von den deutschen Eurovisionsteilnehmern „Texas Lightning“ oder dem Duo „Sugarland“ kennt, gesungen von einer tollen weiblichen Stimme. Die dann erstmal Pause hat zu Beginn des zweiten Stücks– jetzt krame ich nach den Infos, die aber zunächst auch nicht zu viel hergeben als die Notiz, dass es sich beim vorliegenden Act um ein Duo handelt, das sich im Herbst 2012 gegründet und jetzt mit „Synergy“ seinen ersten Longplay veröffentlicht hat – irgendwo zwischen verschiedenen Web-Meldungen finde ich dann heraus, dass die beiden Hauptpersonen Jonas Tancred und Malin Östh heißen, die sich hier in als „Second Life Musical Duo“ verwirklichen.

Der Titelsong erinnert – was den Rhythmus und die mysteriöse Americana-Atmosphäre betrifft - an den legendären 80er Jahre Vietnam-„Stan-Camauflage-Ridgeway“-Kracher, ebenfalls ein tolles Stück von den beiden Hauptpersonen gesungen. Die überaus kompakt spielende Band begleitet das Duo unter Einblendung von Americana, Country-Rock, Bluegrass und Songwriter-Folk, ohne sich stilistisch allzusehr bei einer dieser Richtungen anzubiedern. Das Aufsetzen einer Vinyl-Nadel auf dem Plattenspieler gibt es zu hören am Anfang von „The Great Pretend“, akustische Cajon-Tropfen beginnen den ruhigen, gefühlvollen „Safe Ground“ – die ambiente Stimmung wird aufgelockert durch zwischen dem Text gesungene nordische Melodien, wie man sie aus einer Vokalise kennt. „To The Moon“ führt dann wieder hinein in gutgelaunte country-pop-rockige Gefilde.

Was das VÖ-Datum betrifft, gibt es wieder mal Unklarheiten, amazon.de verkauft das Album angeblich seit 26. August 2017, vom Label gibt es die Info “23.03.18”, aber die Angabe auf der Webseite der Band bestätigt dann eine Album-Release-Party vom 26. August. Humorvoll dafür die Warnung: <this LP contains music with great potential to cause involuntary earworms, emotions and sudden urge to sing and dance> - das unterschreibe ich vorbehaltlos mit der Prämisse, das diese starke Musik wohl in Deutschland außer von ein paar musikliebhabenden Insidern wohl auch wieder nicht mit der Aufmerksamkeit bedacht wird, wie sie es verdient hätte. Country Musik in Deutschland – ja, wenn es Johnny Cash ist und Pop Musik – ja, wenn sie in die Charts kommt und nur dann von diversen Mainstream Dumpfbackensendern gespielt wird. Die Hoffnung liegt wieder mal auf „Ego FM“ und ähnlichen Stationen. Zu wünschen wäre es diesen beiden hochkarätigen Musikern aus Schweden auf jeden Fall!

VÖ: 26.08.17

Verfügbar: CD & Digitales Album

Empfehlung: K K K K K K K K K K

Web: www.barajonsonfree.com  & https://soundcloud.com/barajonsonfree/sets/synergy-the-album

TOURDATEN

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THE CADILLAC KINGS “THE SECRET OF MY SUCCESS”  Zurück zur Übersicht - Back to the previous page

The Cadillac Kings - The Secret Of My Success

TRACKLISTING:

01.  For Richer, For Poorer
02.  Five Wont Getcha Ten
03.  Wasted
04.  Cadillac Shake
05.  I Ain’t Gonna Miss Ya
06.  In The Night
07.  Left-Handed Woman
08.  Flatfoot Sam
09.  One Step Forward
10.  The Secret Of My Success
11.  Stalkin’ Blues
12.  Everybody’s Out
13.  No Good woman
14.  Soleil De La Louisiane

BLUES ROCK

Für Fans von:  Alain Toussaint – Dr. John – Tom Principato

ENGLAND

Alter Schwede! Wie sagte doch der inzwischen ausgemusterte Otto Rehagel: Es gibt keine alte oder junge Spieler – es gibt nur gute oder schlechte usw …THE CADILLAC KINGS sind eine Gruppe, deren Gesamtalter mindestens dreistellig ist, aber die 5 Musiker performen den Auftakt „For Richer, For Poorer“ ihres Studio Albums „The Secret Of My Success“ mit einem Tempo, das selbst manche junge Götter blass vor Neid werden lässt. Dem astreinen swingenden Rock’n’Roller und seinen 174 bpm folgt ein knackiger Blues-Rocker namens „Five Won’t Getcha Ten“, dessen vibrierender Delta-Sumpf-Groove an die Klassiker von John Fogerty oder Tom Principato erinnert und der selbst das Zeug zum Klassiker hat. Und die fünf Freunde (und ihre Instrumente) praktizieren einen äußerst variablen und kurzweiligen Mix, der die knappe Stunde Spielzeit (58:31) wie im Flug vergessen lässt: Das Akkordeon wird ausgepackt im Zydeco-Rocker „Cadillac Shake“, „In The Night“ führt direkt nach New Orleans und fordert auf zum ausgelassenen Mittanzen und mittendrin legt sich ein geiles Piano Solo auf den sexy-funky Rhythmus und ich kröne das Stück schon mal jetzt zu einem Blues-Highlight des aktuellen Dekade! Das Original hat übrigens ein gewisser Professor Longhair zum ersten Male 1953 aufgenommen. Wo? In New Orleans. Und die Musik aus dem US Bundesstaat Louisiana spannt sich wie ein roter Faden durch dieses Album.

In der britischen Band spielen Mike Thomas (vocals, harmonica, slide guitar), Mal Barcley (guitar, vocals), Tim Penn (piano, accordion, vocals), Roy Webber (drums, vocals) und Paul Cuff (kontrabass, fender bass). Die Harmonica gibt es erstmals so richtig fett zu hören im cajun-bluesigen „Left-Handed Woman“, eine von 10 Eigenkompositionen. Der Rest der insgesamt 14 Songs steht den vorangegangenen an musikalischem Niveau in Nichts nach – wie behauptete doch der gute „Stevie Ray Vaughan“ einst: „The House Is Rockin“ und das tut es mit dem „Bo-Diddly-groovenden „The Secet Of My Success“, der „mungo-jerry“-reminiszenten Skiffle-Jugband-Perle „Stalkin‘ Blues“, dem gypsy-jazzig angehauchten Vaudeville-Jump-Blues „Everybody’s Out“, dem wundervollen 6/8tel Shuffle „No Good Woman“ (eine Cover Version eines 60er Jahre Louisiana-Swamp-Oldies) und dem finalen blues-rockenden „Soleil De La Louisiane“.

Fazit: Das zweite Album (von bisher zwei Zusendungen), das uns die JH BLUES VIBRATIONS Agency hat zu kommen lassen, das wir in der Rubrik CD des Tages (und wohl auch am Ende der Woche wieder als Album der Woche) präsentieren. „The Secret Of My Success“ ist eines der grandiosen Party-Alben, das wie die Klassiker von Johnny Winter, Stevie Ray oder George Thorogood das Zeug zum Kultalbum hat. THE CADILLAC KINGS – Synonym für – wie es so schön im Digipack heißt – „House-Rockin‘ Rhythm & Blues“, bei dem sich das Bier von selbst entstöpselt und – yes! – ich habe eine neue Lieblingsband!

VÖ: 05.08.16

Verfügbar: CD & Digitales Album

Empfehlung: K K K K K K K K K K

Web: https://www.cadillackings.co.uk/home & die Band-Infos der Blues Agency

TOURDATEN

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Mighty Steel Leg Experience “The Heartbeat Agency”   Zurück zur Übersicht - Back to the previous page  

Mighty Steel Leg Experience

TACKLISTING:

01.  Back In Town
02.  The Heartbeat Agency
03.  People Come And Go   STREAM
04.  Morning Bender
05.  Too Pretty
06.  Suffering Is Fun
07.  Stay   STREAM
08.  Blame
09.  Back
10.  See me Go
11.  A Girl Like You
12.  I Will Try For You

Label: In Bloom Publishing
Web:  http://inbloompublishing.de/

FOLK ROCK POP

Für Fans von:  Ezio – America – Peter Sarstedt – Paul Simon

DEUTSCHLAND

Ein toller von akustischen Gitarren und akzentuierten Bass-Licks getragener Groove eröffnet das Album „The Heartbeat Agency“ vom deutschen Songwriter-Duo MIGHTY STEEL LEG EXPERIENCE. In meinem Gehirn zermartert sich derweil das Erinnerungsvermögen, das mir verklickern möchte, dass ich diesen Song doch schon wo anders gehört habe - und dann plötzlich - überkommt es mich siedendheiß - “Back In Town” klingt fast verdammt ähnlich wie das 1995er „30 And Confused“ von der englischen Folk Rock Gruppe EZIO – mit dem Unterschied, dass es hier keinen Gitarrensolo gibt. Unglaublich – diese Ähnlichkeit! Wer da wohl von wem …  :-)

Auch der Titelsong gefällt akustisch-rockig mit romantischem Kuscheleinschlag, in „People Come And Go“ gibt es sogar fürs Genre recht ungewöhnliche Xylophon-Klänge zu hören. Auch ansonsten ist das Songmaterial der beiden Musiker universell und variabel konzipiert, die zwei Stimmen ergänzen sich punktiert wie die berühmte Faust aufs Auge – ungemein schwer, nicht sofort infiziert zu werden von der Leidenschaft, die Ingo Lechner und Bernhard Pricha an den Tag legen. Alle Instrumente wurden von den Beiden eingespielt, lediglich in „Too Pretty“ (sehr schönes Gitarrensolo!) und „Stay“ war Christoph Müller-Bombart mit Pedalsteel und elektrischer Gitarre beim Aufnahmeprozeß involviert. Und auch wenn sich die eine oder andere Song-Idee mehrere Male dupliziert („Suffering Is Fun“) ist „The Heartbeat Agency“ ein exzellent produziertes und auf musikalischem TOP-Niveau stehendes Album geworden. Musik, von der man einfach gar nicht genug bekommen kann/möchte. Weitere Highlights neben bereits genannten Songs sind “See Me Go” und “Morning Bender”. Eine Frage muss ich dann doch noch unbedingt heraus hauen: Warum schickt man nicht anstelle des Langweilers Michael Schulte, der uns mit Sicherheit auch dieses Mal wieder den letzten Platz im Wettbewerb einbringt, solch ein großartiges Musikprojekt wie die MIGHTY STEEL LEG EXPERIENCE zum Eurovision Song Contest? Aber dazu müsste man wohl erst bei der Universal Music Group, die die ESC-Geschichte schon seit Jahren in Deutschland steuert, in Vertragsdiensten stehen.

Lustig: Dass die prüden Webseite-Betreiber von iTunes das vollbusige Cover mit einem schwarzen Streifen verschandelt haben, zeigt eigentlich, dass man diese Leute schleunixt in einem FSK-Seniorenheim einsperren sollte. Das genannte VÖ bezieht sich übrigens auf den Release der physikalischen CD, digital war das Album bereits ab Juli 2017 in diversen Online-Shops verfügbar, “The Heartbeat Agency” ist das zweite Studio Album des Duos.

VÖ: 03.11.17

Verfügbar: CD &  Vinyl & Digitales Album

Empfehlung: K K K K K K K K K K

Web: http://gomighty.de/ & https://soundcloud.com/mightysteellegexperience

TOURDATEN

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PHYRIA “THE COLORS AMONG US”  Zurück zur Übersicht - Back to the previous page

Phyria - The Colors Among Us

TRACKLISTING:

01.  Chasing Melody
02.  Speak
03.  Mono: Chromatic
04.  Circles
05.  We Left The Old World
06.  Town
07.  The Distance
08.  This Is Goodbye
09.  Places Down Below
10.  Narrow Lines
11.  The One I Know

Label: Kick The Flame
Web: http://kicktheflame.de/artists

ART & NEO PROG

Für Fans von:   Porcupine Tree - Saga - Tesla - Spock’s Beard

DEUTSCHLAND

Es gibt immer wieder Momente, in denen man glaubt, schon alles gehört und gesehen zu haben, zumindest finden sich sehr oft diverse Berührungspunkte in unserem Leben mit Altbekanntem. Die sich spätestens nach dem dritten Hörgang als Ohrwurm manifestierende „Chasing Melody“ beginnt wie der „Rocky“-Soundtrack-Klassiker „Eye Of The Tiger“ (nur etwas schneller und in der Tonlage nach open temperiert, nach einigen Sekunden übernehmen „U2“ Gitarren, wiederum ein paar Takte später befinde ich mich in einem Alternative Emo Rocker, wie sie früher mal von Bands a la „The Cure“ oder „The Smiths“ gespielt worden sind. Schwierig natürlich besonders für praktizierende Musiker, sich der allgegenwärtigen Beeinflußung durch Medien und selbstgetätigte Hörgewohnheiten zu entziehen, wenn man dann auch noch mutig versucht, sich nicht von der stetig wachenden Beschallungsflut beeinflußen zu lassen und um eigene Musik zu schreiben. Ein Alleinstellungsmerkmal besitzen PHYRIA auf jeden Fall – nämlich die tolle Stimme von Sänger BENJAMIN HAMMANS. Auch die mördermässig klingenden Stammestrommeln von Drummer MICHAEL ZETTL sind außergewöhnlich. Mit einem „Van Canto“-Intro geht es weiter mit „Speak“ – ich werfe gleich den Beatcounter an – unterlasse es aber dann doch, weil das Stück von Rhythmuswechseln durchgezogen ist, die ein wildes Abtanzen unmöglich machen. Trotzdem ist es das erste Highlight, das sogar vereinzelt von monumentalen Heavy Riffs durchzogen wird. „The Distance“ gefällt mir von der Grundausrichtung ebenfalls gut, aber irgendwo kommt es mir beim ersten Hörgang vor, als ob die Band viel zu sehr darauf bedacht war, ein komplexes Kunstgebilde zu erschaffen mit zahlreichen Breaks und Tempowechseln, anstatt sich darauf zu besinnen, dass Musik manchmal auch nur einfach Spaß machen sollte. Allerdings: Manche Titel wie „We Left The Old World“ öffenbaren ihre robuste Schönheit erst beim zweiten konzentrieren Hören. Weitere Anspieltipps: “This Is Goodbye” und “Mono:Chromatic“. Die Band wird komplettiert von Fabian Swars am Bass und Jonas Janßen an den Gitarren. FAZIT: Gut gespielt und gut produziert – keine Frage – PHYRIA bieten gut strukturiertes Kopfkino für intellektuelle Musikhörer – den richtigen Kick verspüre ich beim Anhören von „The Colors Among Us“ erst beim zweiten und dritten Anhören, als ich mich freimache vom Zwang, eine objektive Bewertung des Albums abzugeben. 

VÖ: 07.10.16

Verfügbar: CD &  Digitales Album

Empfehlung: K K K K K K K K K K

Web: http://www.phyria.com/ & https://phyria.bandcamp.com/ (das 2012er Debüt Album)

TOURDATEN

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Legende KAUFEMPFEHLUNGEN

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NDS - 1,749

Sagenhaftes Album, gehört in JEDE Sammlung, für die einsame Insel

KKKKKKKKKK

NDS 1,750

Sehr gutes Album, genre-spezifisch unter den  besten  1000 aller Zeiten

KKKKKKKKKK

NDS 1,850

Empfehlenswertes Album, gehört in die gut sortierte Plattensammlung

KKKKKKKKKK

NDS 1,950

Ganz gut gelungen, es gibt aber vergleichbare Alben im Genre

KKKKKKKKKK

NDS 2,050

Kann man hören, rein in die Sammlung,  bei Bedarf wieder hervorholen

KKKKKKKKKK

NDS 2,150

Durchschnittliches Album,  nur für Edel-Fans empfehlenswert

KKKKKKKKKK

NDS 2,250

Nicht so gelungen, es gibt Bessere im Genre und auch von diesem Act

KKKKKKKKKK

NDS 2,350

Langweilig, Weihnachtsgeschenk für Feinde und Finanzbeamte

KKKKKKKKKK

NDS 2,450

Schwaches Album, CD und  Cover als Unterlage im Katzenklo

KKKKKKKKKK

NDS 2,550

Grauenhaftes Album, ab damit in die Verbrennungsanlage

KKKKKKKKKK

NDS 2,650

Kackastrophal, ein Verbrechen an der musikalischen Menschheit

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Hier findet Ihr weitere empfehlenswerte Alben, die auf unserer Webseite vorgestellt worden sind. Klickt entweder auf das Cover-Artwork, um zum Album zu kommen oder auf den Verzeichnis Link Eurer Wahl!

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