Musikmagazine September

VORSCHAU

 

 

INDIE MUSIKMAGAZIN FÜR STUDENTEN, MÜSLIVERNICHTER & BWL-LEHRER

musikexpress

INHALT AUSGABE # 02 -11 (Februar 2011) - Erscheinungsweise monatlich

Der “Emm-Eh” ist immer das erste Musikmagazin im Monat, das sich am Kiosk zur Schau stellt. Das Titelbild ist für die Februar Ausgabe sehr gut gewählt mit dem “daftpunkigen” Aufmerksamshascherl. Als ich im Laden war, ging das Heft durch mindestens 10 interessiert blätternde Musikfans, mitgenommen hat es aber keiner! Woran es wohl gelegen hat? An Jay-Z’s Aussage “Rap habe seit Obama’s Amtsantritt an Bedeutung verloren” wohl kaum, auch nicht am 10seitigen unterhaltsamen Dossier über die Beatsteaks , eher schon an der 256. Story (grobe Schätzung) über die Sportfreunde Stiller. Wie beim “Springer”-Brüderchen Rolling Stone gibt es auch hier eine 10seitige Vorschau über hoffnungsvolle Newcomer des Jahres 2011. Und sonst? Social Distortion, Cher, Salem, Ginga, Hercules And Love Affair, Sam (nicht Jim) Beam spricht über sein Projekt Iron & Wine, Daftpunk runden ein interessantes Heft ab mit einem Feature über ihr elektrorockiges Soundtrack-Album zum Film Tron: Legacy. Die CD-Beilage beinhaltet 10 Songs (Hurts, Neon Indian, Aloe Blacc, Fritz Kalkbrenner)

Sehr gute CD-Beilage mit 10 TOP-Songs aus dem Jahr 2010, leider hat mir der satanische Rotz, mit dem das Cover auf das Heft geklebt war, die Cover-Rückseite zerfetzt

Fazit: Bunt gemischtes Musikmagazin mit sehr guter CD-Beilage, die allerdings bei einer Spielzeit von gerade Mal 41:23 Minuten etwas länger hätte sein können  4,90 € für 132 Seiten

 

 

HEAVY METAL MUSIK- UND MAILORDERMAGAZIN DES LABELS NUCLEAR BLAST

BLAST!

INHALT AUSGABE Winter 2010/2011 - Erscheinungsweise vierteljährlich

”Pünktlich wie die Maurer” denke ich mir, als ich das neue “Blast”-Heftchen aus dem Postfach ziehe. Als registrierter Kunde bekomme ich das Mag regelmässig - mittlerweile sogar zweimal - aber ohne CD-Beilage, die es nur für “Käufer” gibt. Dumm gelaufen! Auf dem Titelbild reitet die blonde Kämpferin Doro (sieht irgendwie operiert aus) einen teuflischen Drachen. Neben der Präsentation ihrer neuen CD gibt es auf 5 Seiten CD-Rezensionen, zahlreichen Features und Interviews von Gruppen, die unlänxt mit neuen Releases aufgewartet haben. (Die neue Behemoth-DVD wird mit FSK-Flatschen angeboten, auf meine Anfrage, ob man den Drex-Flatschen abziehen oder abkratzen kann, habe ich allerdinx noch keine Antwort bekommen.). Im Heft gibt es massig Sonderangebote (CDs des Labels Soulfood werden u. a. für günstige 3,99 Euro angeboten, Prophecy-Scheiben gibt es ab 4,99 Euro!), dazu Klamotten, Flaggen, Trinkhörner, Gürtel mit (unechten) Patronen und im Wikingerspezial gibt es sogar Helme und Kettenhemden. Höxt interessant finde ich die Quartette “Seuchen”, “Insekten” und “Tyrannen” - muss ich mal nachsehen, ob mein ehemaliger Chef dabei ist.

Fazit: Das Kundenmagazin des Musik- und Mailorder Versands Nuclear Blast mit einer Menge Sonderangebote pünktlich zur Vorweihnachstszeit - 0,00 € für 116 Seiten

 

 

DER KLASSIKER FÜR JAZZMUSIKER & GENRE-INSIDER

TOP Musikmagazin! JAZZPODIUM TOP Musikmagazin!

INHALT AUSGABE # 9 (September 2010) - Erscheinungsweise 10 x im Jahr

Während sich in den letzten 15 Jahren Neuankömmlinge einige Scheibchen der Marktanteile im genrebedingten Zeitschriftenmarkt abschneiden wollten, steht die Institution JAZZPODIUM in ihrem 59. Jahrgang als Fels in der Brandung - passend zum Titelbild mit einem ernst, aber stolz posierenden Wolfgang Dauner. Die aktuellen Themen: Sonny Rollins wird 80 Jahre alt, Gitarrist Christian Hassenstein glänzt mit ZEN-Philosophie und der Posaunist Trombone Shorty erzählt, wie ihn vor allem seine Strassenmusik-Zeit in New Orleans geprägt hat. Weitere Features sind Christina Fuchs, Florin Niculescu, Jan Luley, Peter Materna und Nils Wogram gewidmet. Weltmusikalische Themen: Die brasilianische Sängerin Paula Morelenbaum und das südafrikanische Trio Themba Mkhize. Gelungen finde ich innerhalb der Rezensionen 2 Seiten mit neuen & aktuellen CDs der Sinti, Roma, Manouches und Gitans! Exzellent: Der Serviceteil mit Touren, Clubs, Radio und Festivals

Fazit: Das Jazzpodium bleibt eines der besten Musikmagazine. Die mathematische Gleichung lautet: Jazzpodium = literarisches Entertainment für Jazzaholics. 4,60 € für 84 Seiten

 

 

MUSIKMAGAZIN

ROCKS

INHALT AUSGABE # 05-2010 (September/Oktober) - Erscheinungsweise 2monatlich

Ist Classic Rock ein Musik Genre? Nun - die Bandbreite ist riesig: Van Halen, Foreigner, Survivor - Antenne Bayern würde sogar Supertramp dazu nehmen. Wikipedia sieht in dieser Schublade gar die die Yardbirds oder die Kinks, während das Musikmagazin ROCKS eigentlich alles unter diesen Deckmantel schiebt. Auf dem Cover des 2monatig erscheinenden ROCKS Magazins lächelt ein alter Bekannter. Eddie Van Halen sieht blendend aus wie zu seiner besten Zeit. Auf 9 Seiten gibt es eine Special Story, in der aber nur alte Kamollen aufgewärmt werden. Für neue CDs sind andere zuständig: Die heiss erwartete Scheibe der Supergruppe Black Country Communion wird diskutiert. Dazu gibt es einen schönen Report über Supergruppen der Musikhistorie. Features über Bad Company, King Diamond, die Michael Schenker Group, Walter Trout und die erstklassige, aber leider hierzulande kaum bekannte Boogie Rockband Foghat machen Spass auf deren neue Platten.

Fazit: Zurzeit bestes Rockmagazin in Deutschland. Einzig die harte Metalfraktion wird nicht bedient, vielleicht denkt man mal über einen Ableger nach? 5,90 € für 132 Seiten + CD-Beilage

 

 

MAINSTREAM METAL MAGAZIN AUS DEM AXEL SPRINGER VERLAG

TOP Musikmagazin! METAL HAMMER TOP Musikmagazin!

INHALT AUSGABE # 02 -11 (im Verkauf bis 15. Februar) - Erscheinungsweise monatlich

“Geballter Wahnsinn” steht links unten auf dem Cover des Magazins. Ein “blutiger Belphegor” posiert - passend zum Feature im Heft - und grinst charmant in die Kamera. Der Wahnsinn hat Methode: Die tätowierte Metal Sängerin Britta Görtz, blutverkrustete Musiker von Legion Of The Damned, der frisch rasierte Jesse Leach, der vermodeerte Sargeist, der kamilledampfbadgeschädigte Oliver Hartmann und eine coole Piraten-Werbung von Dimmu Borgir-Knüppelknecht Silenoz. “On Top” gibt es eine ultra phätte CD-Beilage (10 Songs bei einer Spielzeit von 42:44 Minuten mit Times Of Grace, Helrunar, Artas, Falkenbach, Arafel & Mr. Big - ja, genau die mit dem schmalzigen “Be With You” - würgg!). Megagalaktisch ist das riesengrosse Poster von Phil Lynott (spontan habe ich mich entschlossen, den Monat Februar zum “Thin Lizzy Monat” zu erklären), die 6seitige Tourstory über Rammstein im Madison Square Garden und der Tour Report von Avantasia sind auch nicht ohne. Metallisten finden die Volldröhnung auf 22 mit CD-Rezensionen vollgespickten Seiten. So kann das Jahr weiter gehen!

Metal Hammer Feb 2011

Fazit: Starkes Metal Mag aus dem Hause Springer, da hüpft das Herz des Musikfans - alle Biker, Türsteher und Friedhofsgräber tanzen ums lodernde Feuer 4,90 € für 140 Seiten + CD-Beilage

 

 

MUSIKMAGAZIN FÜR KLASSIK LIEBHABER

FONO FORUM

INHALT AUSGABE September 2010 - Erscheinungsweise monatlich

Das Cover ziert der Jubilar Sonny Rollins, der im September 2010 seinen 80. Geburtstag feiert. Als “letzter Gigant des Jazz” wird er bejubelt. Nun, ja - da sind den Zeitungsfritzen wohl etwas die Gäule durchgegangen, vielleicht kennen sie sich im Genre Klassik gut aus, aber im Jazz ....? Dem “Giganten” sind nur 2 Seiten gewidmet, weitere Porträts, Features und Interviews gibt es von und mit der Geigerin Julia Fischer, den Pianisten Lang Lang und Pierre-Laurent Aimard sowie dem Stardirigenten Riccardo Muti. Im Heft klebt eine DVD-Beilage mit der Musik-Dokumentation “Das Beethoven Projekt Eroica”. Allerdings prangt auf dem Cover eine riesengrosses FSK “0”, dass mir fast schon übel wird. Die Null steht für den Intelligenzquotienten derer, die für diese Art der Kennzeichnung verantwortlich sind. Aber das ist eine andere Geschichte. Der Löwenanteil des Magazins gehört den CD-Rezensionen, die quer gemischt neue Platten aus den Bereichen Sinfonik, Kammermusik, Jazz, Weltmusik, Oper, Vokal und Piano vorstellen. Am Ende gibt es 44 zusätzliche Seiten mit Equipment- & HiFi-Anzeigen.

Fono Forum September 2010

Fazit: Unterhaltsames Musikmagazin für Klassikliebhaber, allerdings sind die redaktionellen Beiträge im aktuellen Heft sehr oberflächlich. 7,50 € für 170 Seiten + DVD-Beilage

 

 

MUSIKMAGAZIN FÜR KLASSIK LIEBHABER

STEREO

INHALT AUSGABE September 2010 - Erscheinungsweise monatlich

Das Magazin STEREO gehört zu den Magazinen, die ihrer Zeit immer voraus sind. Bereits am 05. September halte ich das Oktober-Heft in den Händen. Zum Preis des normalen Heftes bekommt der Käufer noch das HiFi Jahrbuch dazu, dass ansonsten 9,80 € kostet. “Die neue Musikalität” ist die Überschrift des Artikels, der die neue CD-Player-Generation vorstellt. Wer jetzt allerdings eine tolle Übersicht mit mindestens 10 - 15 Geräten erwartet, wird enttäuscht: 4 hochpreisige Klangdiamanten zwischen 800 - 3000 Euro werden präsentiert und genau da sieht das Magazin auch seine Zielgruppe, nämlich den Leser mit einer gutgefüllten Geldbörse. Aber genau da sitzt auch das Problem der HiFi-Industrie, denn heute leisten “0815” Geräte fast genauso viel wie die teuren “Kästen”. Sehr interessant ist das Special “Hören im Alter”, in dem der HNO-Präsident Roland Laszig Therapiemöglichkeiten für Heavy Metal Geschädigte vorstellt. Der Test von drei Aktivmonitoren, der Praxis Tipp “Brummstörungen” und der Workshop “Lautsprecherkauf” komplettieren das Magazin, aber das Highlight ist die Präsentation des edlen Plattenspielers “Diamond” von Scheu Analog.

Fazit: Fachmagazin für HiFi-Freaks, auf rund 18 Seiten findet der audiophile Musikliebhaber Tipps zu neuen CDs aus den Bereichen Rock, Pop & Jazz. 5,30 € für 2 Magazine (342 Seiten)

 

 

MUSIKMAGAZIN FÜR DEN CROSSOVER ORIENTIERTEN JAZZFAN

JAZZ THING

INHALT AUSGABE 85 (September/Oktober 2010) - Erscheinungsweise 2monatlich

JAZZ THING erscheint alle zwei Monate, einmal mit der Beilage “Blue Rhythm”, die aber eigentlich gar keine Beilage mehr ist, sondern sich zum integralen Bestandteil des Magazins gemausert hat. Es gibt weltmusikalische Themen und Interpreten, wie man sie in keinem anderen deutschsprachigen Printmagazin findet. Die Dame, die auf dem Cover so verschmitzt blickt, ist Esperanza Spalding. Neue CD, neue Jeans und leider nur ein Tourtermin in Deutschland. Weitere Features im Heft: Drummer Joe Chambers, der R&B Sänger John Legend, die Powerfrau Janelle Monae, der Pianist Django Bates, der Public Enemy Produzent Hank Schocklee und der Keyboarder George Duke unternimmt vor seinem Auftritt in München einen Einkaufsbummel in einem Plattenladen. Einen neuen Geheimtipp gibt es auch mit der Südafrikanerin Simphiwe Dana. Im Serviceteil findet der Musikliebhaber Tourdaten, Plattentips und in der kleinen, aber feinen Rubrik “Offbeat” gibt es die fachliche Auseinandersetzung mit der Vuvuzela und endlich erkennt jemand ausser mir, dass mit diesem Plastikrohr auch Musik gemacht werden kann.

Jazz Thing 85

Fazit: Magazin für Musifans, die a) genug Kohle haben, um sich die vorgestellten, geilen Platten zu kaufen und die b) auch mal über den eigenen Gartenzaun gucken - 6,00 € für 132 Seiten

 

 

MUSIKMAGAZIN SPEZIALISIERT AUF HARDCORE, METAL & EMO

FUZE Magazine

INHALT AUSGABE # 23 (August/September 2010) - Erscheinungsweise zweimonatlich

In Solingen gibt es eine Fabrik, die seit Jahrzehnten scharfe Messer fertigt, seit einigen Jahren finde ich ab und zu am Bahnhofskiosk ein ebenso scharfes Musikmagazin, das erstens ziemlich günstig ist vom Preis und zweitens sehr liebevoll aufbereitet daher kommt. Die Schreiberlinge sind Musikfans, das merkt man an jedem geschriebenen Satz, hier werden keine Bands oder Interpreten in die Pfanne gehauen und CDs oder Platten hochgelobt, weil deren werbende Firmen eine Anzeige geschaltet haben. Der Gewinner ist der Musikfan, der kompetente Tipps bekommt, welche Neuerscheinungen “gut” sind (ist trotzdem Ansichtssache, wirft mein Mettl-Redaktör Bertram ein) und welche den Kauf gar nicht lohnen. Im aktuellen Mag gibt es Interviews und Profiles von Life Of Agony, Refused, 36 Crazyfists, Ceremony, Devil Sold His Soul und meinen neuen Lieblingen Kvelertalk (Black Metal Ruuuules). Von diesen kompetenten Leuten würde ich mir einmal eine CD-Beilage wünschen, aber weil das Heft nur alle zwei Monate erscheint, kämpft es wahrscheinlich um jeden Abonnenten. Verstanden?

Im Abonnement kosten 6 Heft 10 Euro - am Bahnhofskiosk kostet das Mag 2, 50 Euro - in diversen Locations liegt das Heft kostenlos aus

Fazit: Liebhabermagazin für Rockfans, die sich nicht mit Altbekanntem zufrieden geben - ein Heft, in dem es so gut wie keine Werbung gibt - lobenswert! 2,50 € für 48 Seiten

 

 

HEAVY ROCK MAGAZIN AUS DER STADT DES KOMMENDEN DEUTSCHEN FUSSBALLMEISTERS

TOP Musikmagazin! ROCK HARD TOP Musikmagazin!

INHALT AUSGABE # 03 -11 (im Verkauf bis 15. März) - Erscheinungsweise monatlich

Grosses Entsetzen beim ersten Durchblättern des neuen “Rockhard” Magazins! Die beigefügte CD glänzt durch Abwesenheit. Eine Woche später komme ich dazu, beim Händler zu reklamieren, aber der hat kein Exemplar mehr vorrätig und weiss nichts von einer herausgefallenen CD. Verzweifelter Anruf in der Red des Mags - die sonore & freundliche Stimme “Roland” meint: “Kein Problem” und sichert mir eine zugesandte CD zu. Zwei Tage später habe ich sie tatsächlich samt Heft im Postfach! Super Service! Im aktuellen Heft: Neben dem Monster Poster von “Kiss” und einem 6seitigen Megabericht über “In Extremo” gibt es starke Features über “Social Distortion”, “Bullet”, “Onslaught”, “Desultory”, meine Lieblinge “Crowbar”, “Belphegor” & “Hell”. Es gibt massig CD Rezensionen und im Serviceteil findet der Leser Tourdaten, (lustige) Leserbriefe, Konzertberichte und die schon erwähnte CD- Beilage mit 16 Tracks u. a. von “Destruction”, “Necros Christos”, “Varg”, “Lazarus AD”, die ich mir aus o. a. Gründen aber noch nicht habe anhören können. Den Link zur Rezi gibt es hier ab Samstag!

Da ich jetzt ein Heft zu viel habe - wer es will, dem schicke ich es kostenlos zu - kurz ne eMail schreiben (aber die CD-Beilage bleibt bei mir, sorry!)

Fazit: Geiles Heavy Rock Magazin, das alle Sub-Genres (Metalcore, Death, Math, Black, True, Alternative, Sludge & Technical Death) bedient 5,90 € für 148 Seiten + CD-Beilage

 

 

HEAVY ROCK MUSIK MAGAZIN

BREAK OUT

INHALT AUSGABE # 01 -11 (Februar/März/April 2011) - Erscheinungsweise vierteljährlich

Das BREAK OUT Mag, das bei der Abstimmung zum besten Musikmagazin 2010 abgeschlagen im hinteren Feld landete mit neuem Anlauf: ”Auf geht’s in die letzte Runde” startet das Editorial der ersten Ausgabe im Jahr 2011 - Abgesang auf einen Klassiker? 2005 erschien das Break Out noch 8x im Jahr, ab 2008 nur noch 6x und wie es aussieht, kommt das Magzin im neuen Jahr jetzt nur noch vierteljährlich. Im Mag gibt es Stories & Features über die kalifornischen Hardrocker Buckcherry, die Heavy Pop Mädchen Band Indica, die Power Metal Gruppe Jag Panzer, John Waite, Mama’s Boys, Magnum, Cornerstone, den Songwriter Richard Marx (Heavy Rock?), die Sängerin Beth Hart (Heavy Rock?), die norwegischen TNT u. a., die Titelstories sind den wiedererstarkten Mr. Big, den Ihren Abschied vorbereitenden Scorpions und den zuletzt schwächelnden Stratovarius gewidmet. Im Service-Teil gibt es über 100 CD-Rezensionen, News, Tourdaten und alles andere, das die Herzen der Heavy Rock Fans erfreut. Der gewerbliche Anzeigenanteil ist angenehm niedrig und beträgt gerade einmal sieben Seiten

BreakOut #1-2011

Fazit: Unterhaltsames Hochglanz Magazin, in der Mitte gibt es ein zweimonatiges Kalenderblatt (März/April) mit einem Porträt-Foto der Gruppe Tokyo Blade  3,00 € für 60 Seiten

 

 

TOP REGGAE MAGAZIN FÜR RASTAFARIS, PFEIFENRAUCHER & HANF-GENETIKER

TOP Musikmagazin! riddim TOP Musikmagazin!

INHALT AUSGABE # 02 -11 (März/April 2011) - Erscheinungsweise zweimonatlich

“Ich bin der Grösste” tönt Tony Matterhorn auf der Titelseite des neuen Reggae Magazins und stellt sich selbst damit auf den Gipfel über alle anderen Dancehall Konkurrenten. Die anderen vorgestellten Interpreten & Gruppen werden darüber nur lächeln: Lutan Fyah, Clinton Fearon oder Israel Vibration sind zu lange im Geschäft, um von diesen Sprüchen beeindruckt zu sein. Im Jahrespoll gibt es die grössten Flops des Jahres. Zu Recht wird dort das Portal “MySpace.com” genannt, das Unwort des Jahres lautet “Lena” und obwohl Frau Meyer-Landrut mit Reggae nichts am Hut hat, sitzt der Frust über Millionen verkaufter Tonträger wohl auch hier bei Musikfans tief. Neben einem tollen Bericht über die Reggae Szene in Mali gibt es ein 8seitiges Special über Sex im Dancehall Genre und die beigefügte regelmässige CD ist natürlich schon allein die Ausgabe fürs Heft wert: 15 messerscharfe Tracks von Luciano, Mono & Nikitaman (im April & Mai auf grosser Deutschland-Tour), Jahdan Blakkamoore, The Unlimiters & Anthony B. Im Service-Teil gibt es auf 20 Seiten CD- & DVD-Reviews und Literatur-Tipps.

Fazit: Gewohnt gute und rundumfassende Informationen über die internationale & einheimische Reggae Szene im deutschsprachigen Raum 5,50 € für 100 Seiten + CD-Beilage

 

 

ROCKMAGAZIN FÜR PUNKROCKER, HARDCORE-FETISCHISTEN & SCHÄUBLE-GEGNER

TOP Musikmagazin! OX TOP Musikmagazin!

INHALT AUSGABE # 94 (Februar/März 2011) - Erscheinungsweise zweimonatlich

Das rockige Magazin OX nähert sich dem grossen Hunderter-Jubiläum: Die 94. Ausgabe bringt das gewohnt gute Sammelsurium aus Punk, Rock, Hardcore & Non- Mainstream-konformem Lifestyle-Entertainment. Grafisch eines der besten Musikmagazine Deutschlands - der Leser darf sich durch 42 Interviews pflügen, die vor allem eines zeigen: Hier arbeiten Musikjournalisten, die ihre Musik nicht nur lieben, sondern die sich auch mit der Musik der Befragten auseinandergesetzt haben. Lustig: Im Ox-Shop gibt es ein Kochbuch für vegetarische Punkrocker & eines für “normale” Menschen, die ebenfalls kein Fleisch essen. Diese können sich sogar ein regelmässiges Magazin namens “Kochen ohne Knochen” bestellen. Die CD- Beilage ist eine der besten des bisherigen jungen Jahres (u. a. mit Boxhamsters, Bonsai Kitten, Volksmetal, The Stattmatrazen & den Ruhrpott-Metalgöttern “May The Force Be With You”). Zum Album des Monats wird “Black Lightning” von “The Bellrays” gekürt - auf 33 Seiten gibt es über 500 Reviews. Die Frage bleibt, warum dieses Magzin immer noch nicht in Oxnfurt verkauft wird!

Fazit: TOP Musikmagazin für Rocker, die sich das Motto “Gib dem Mainstream keine Chance” unter den Fingernagel graviert haben.  4,90 € für 116 Seiten + CD-Beilage

 

 

SONDERHEFT DES MONATLICHEN MAGAZINS ZILLO

ZILLO MEDIEVAL

INHALT AUSGABE # 01 -2011 - Sonderheft

Schon mal was von “Pampatut”, “Ranunculus”, “Papatan” oder “Omdulö” gehört? Oder geht Euch die ewig im Radio gedudelte Mainstream-Musik gegen den Sender? Dann wird es Zeit für das neue Zillo-Medieval Magazin. Die beiliegende CD präsentiert 72 Minuten lang 19 Mittelalter Bands & Acts mit deren aktuellen Songs. Es gibt eine Menge Dudelsack, Schalmei, Minnegesang und sogar mittelalterliche House Music - Harlekins Traum haben ihren Beitrag gar in ein wildes Turbo-Folk-Rock-Gewand gesteckt. Im Heft selbst gibt es neben den Porträts einiger Bands auch die schwerpunktmässige Auseinandersetzung mit der König Artus Legende, eine Einführung in das LARP (Live Action Role Play) - z. b. wie man sich ein eigenes Kettenhemd anfertigt, gemütliche Raubritter erfreuen sich des Berichts “Beerenweine”. Interessant auch die Berichte über “Sex im Mittelalter” und die “Burgruine Drachenfels” - nur dass das DIN-A-4 Pösterchen mit der holden Mittelalter-Maid Monica Luise, die sich genüsslich über einen Waschtrog beugt, nicht heraus genommen werden kann, ohne das Heft zu zerfetzen, gibt einen dicken Punktabzug!

Fazit: Historisches (Musik) Lifestyle-Magazin für Raubritter, Burgfrolleins, Strumpfstricker, Scharfrichter, Hebammen & Dudelsackbläser 6,90 € für 84 Seiten + CD-Beilage

 

 

MAGAZIN FÜR MUSIK, PRODUKTION & DJ-ING

Beat

INHALT AUSGABE 03 (März 2011) - Erscheinungsweise monatlich

Sechs Voll-Versionen beitet die beiliegende DVD, natürlich interessant für Soundtüftler, Bastler & innovative DJs, die gerne mit dem PC unterwegs sind. iPages ibetet dabei über 2000 Mailadressen von Konzertveranstaltern, Clubbetreibern, Studio, Musikjournalisten und Plattenfirmen. Sehr gut auch die Vollversion “Toontrack EZdrummer Lite, die Drumsounds von Yamaha, Zildjan & Sabian bringt (inkl. eines Workshops). Wer im Jahr 2010 eine Ausgabe versäumt hat, bekommt zudem den kompletten Jahrgang (1100 Seiten!) als pdf-Datei Das Heft selbst ist in die Rubriken ”Personality” (hier gibt es ein Interview mit dem Elektronik Rocker Robert Miles), “Workbeat” (im Mini-Beatoskop wird der Song “Only Girl” von Rihanna analysiert), “Band Promotion 3.0” gibt Tipps zum Arbeiten mit Promo-Agenturen), “Softbeat” (im Test u. a. der Elysa Alpha Compressor und der “Cakewalk Sonar X1”) unterteilt. In der Abteilung “DJ & On Stage” können sich interessierte über den Pioneer CDJ-350 (bei Dr. Music bereits im Einsatz) informieren. Der DJ & Produzent Chaim Avital spricht über sein Debut Album.

Fazit: Informatives Fachmagazin für DJs & Remixer, die sich selbst produzieren möchten, aber auch für Bastler auf der Suche nach neuen Sounds ,5,90 € für 100 Seiten + DVD-Beilage

 

 

MAGAZIN FÜR VOLKSMUSIK & SCHLAGER

STADLPOST

INHALT AUSGABE Winter 2010/2011 - Erscheinungsweise 2monatlich

Die STADL POST fristet ihr Dasein meistens zwischen all den Kreuzworträtsel- oder Kochrezeptmagazinen, dieses Mal habe ich sie inmitten von irgendwelchen Strickheften entdeckt. Das grossformatige Schlagermagazin aus dem Nachbarland Österreich stellt 11 Fragen an den ehemaligen Strassenmusiker Michael Hirte, ist mit dabei, als Helene Fischer die “Krone der Volksmusik” verliert, stellt mit Florian & Seppi die neuen Gewinner des Musikantenstadl-Nachwuxwettbewerbes vor, porträtiert Oswald Sattler, Johnny Hill & Carolin Reiber und ist zu Gast bei der Promi-Wirtin Rosi Schipflinger aus Kitzbühel. Natürlich gibt es kein Heft ohne das “Stadl Kochbuch”, in dem dieses Mal der Steirer Andreas Gabalier “Tafelspitz mit Erdäpfel-Rösti” zubereitet. In der Rubrik “Bücher sind die besten Freunde” erfahren Leser, dass “Der zerissene Schleier” von Jens J. Kramer und “Ein Date für drei” von Debbie Carbin zu den monatlichen Highlights für Bücherwürmer gehören. Im Serviceteil Tourdaten, Autogrammadressen und die Vorschau auf die grosse Stadlpost Muttertags Gala am 07. Mai 2011 in Wien.

Fazit: Das Kundenmagazin des Musik- und Mailorder Versands Nuclear Blast mit einer Menge Sonderangebote pünktlich zur Vorweihnachstszeit - 0,00 € für 116 Seiten

 

 

MUSIKMAGAZIN FÜR HYPERAKTIVE MENSCHEN, DIE GERNE AUF FELLEN HERUM KNÜPPELN

Sehr gutes Fachmagazin für Schlagzeuger drums & percussion Sehr gutes Fachmagazin für Schlagzeuger

INHALT AUSGABE JULI / AUGUST 2010- Erscheinungsweise 2monatlich

Das beste deutsche Schlagzeugmagazin wartet auch dieses Mal mit hochkarätigen Reportagen, Interviews und Berichten auf. Es gibt ein Interview mit der Perkussionslegende Evelyn Glennie, das nicht nur für Drummer interessant ist. Der Fusion Drummer Steve Gadd erzählt über seine Studio-Produktionen mit Steely Dan und Paul Simon und der bayerische Drummer Guido May spricht über seine Arbeit mit der James Brown Horn Section. Praktizierende Instrumentalisten finden zahlreiche Workshops (“Improvisieren auf den Mallets”, “Open Rolls Phrasierungsübungen”, in der Rubrik “Notenlesen” wird die Arbeit mit 7/4 Rhythmen erklärt und in der Abteilung “World-Rhythmen am Set” spricht Phil Maturano über das griechische “Zembekiko”. Drei Playalongs mit Noten und Playing Guide gibt es auch wieder: “Hold On” von Yes, “Yaleo” von Santana und “100 Little Curses” von Street Sweeper Social Club.
Weitere Berichte umschliessen die Firmenstory Zildjian und das Internationale Drum-Festival Altenkirchen.
Technik- und Praxisreports sowie schlagzeugspezifische CD- und DVD-Rezensionen runden das Heft genussvoll ab.

drums and percussion juli august 2010

Fazit: Sehr gutes Fachmagazin für Schlagzeuger, informativ & unterhaltsam 5,00 € für 172 Seiten inklusive einer CD-Beilage mit 3 Playalongs (Yes, Santana, Street Sweeper Social Club)

 

 

LIFESTYLE HEFTCHEN FÜR GELANGWEILTE GIRLIES

MAXI

INHALT AUSGABE # 90 (gültig bis August 2010) - Erscheinungsweise vierteljährlich

Eigentlich kein Musikmagazin, aber weil auf dem Cover eine CD-Beilage klebte, konnte ich meine gierigen Finger nicht vom Heft lassen. MAXI gibt es bereits seit gefühlten Jahrhunderten, so ca. 2 x im Jahr gibt es eine CD und immer dann greife ich zu. Im unterhaltsam aufbereiteten Magazin sind zahlreiche Bilder von Mode Püppchen, rund die Hälfte der 172 (genau genommen 96) Seiten bestehen aus Werbung, Promotion & Kauftipps. Gibt es auch redaktionellen Content? Die Wahrheit über vegetarische Ernährung, wie man einen Urlaub mit seinen Eltern überlebt, den Bericht einer 23jährigen über ihren Hautkrebs, 2 Frauen stellen ihr gegründetes Netzwerk für Profi-Sportler-Gattinnen vor und im Dossier erfährt die interessierte Leserin, wie man sich am besten mit seinen Nachbarn verträgt. Am meisten beeindruckt haben mich die Shampoo- und Mandelbutter-Kur-Beilage der Firma Guhl (bitte nicht verwechseln mit dem leichenfressenden Ghul!) und das Horoskop, das mir empfiehlt, dass ich mir selbst einige Chill-Out-Abende verordne. Das geht in Ordnung, die passende CD dazu (8 gute atmosphärische Songs) habe ich ja jetzt dank MAXI bekommen.

Maxi Juli 2010

Fazit: Junge Leserinnen bekommen ein lustiges und schnell durchzublätterndes Heftchen , das den Kauf aufgrund der guten CD Beilage durchaus rechtfertigt. 2,50 € für 172 Seiten + CD-Beilage

JETZT NEU !!! INFOS ZU DEN BEIGEFÜGTEN CDs DER MUSIKMAGAZINE !!! JETZT NEU

 

 

MUSIKMAGAZIN FÜR MENSCHEN, DIE ES RICHTIG KNÜPPELDICK MÖGEN

Bestes Metalmagazin des Monats LEGACY Bestes Metalmagazin des Monats

INHALT AUSGABE 66 (MAI/JUNI 2010) - Erscheinungsweise 2monatlich

Im Editorial ruft die Legacy Redaktion zur Old School Revolution auf: “Wir sind ein Print-Magazin, wird sind Old School und wir sind stolz darauf.” Darauf ein Prosit, Ihr alten Wikinger, denn Ihr seid in diesem Monat das beste Musikmagazin (von 38 bewerteten). 260 Seiten - voll gepackt mit mörderischen Metal Geschichten über Exodus, 1349, Keep Of Kalessin, Bolt Thrower (Yes!), Soulfy, Negator und zahlreichen anderen finster drei blickenden Bürschchen, die uns Metallos seit Jahren mit gnadenlosem “Haudrauf” versorgen.

So, aber jetzt Scherz beiseite. Die Redaktöre des Magazins leben ihr Musik Genre. Die gut recherchierten Stories sind gut und spassig zu lesen, auch wenn der eine oder andere metallische Käufer mit Sicherheit schon Schwierigkeiten bekommt, die immer kleiner werdenden Hieroglyphen zu entziffern. Im Magazin steckt so viel an Informationen, dass es eigentlich unglaublich ist, wie viel “Stoff” in so ein Heft passt. Auf 20 Seiten gibt es jetzt auch seit kurzem in der Entertainment Corner Tipps zu Games, DVDs und Literatur. Gut angelegte Kohle!

Legacy # 66

Fazit: Herausragendes Metal-Musik Magazin, das allen Anderen qualitativ meilenweit voraus ist! 6,50 € für 260 gutturale Seiten, 2CDs mit ausserordentlich guter Musik gibt es als Beilage

 

 

MAGAZIN FÜR TANZENDE MENSCHEN, DIE SICH UNGERN KNÜPPEL ZWISCHEN DIE BEINE WERFEN LASSEN

 GROOVE 

INHALT AUSGABE 124 (MAI/JUNI 2010) - Erscheinungsweise 2monatlich

Von der übergrossen Schwarte, die gerade noch einmal in King Kong’s Koffer gepasst hat, ist das groovige Mag “Groove” zum handlichen Heftchen gereift und wenn es so weiter geht, passt es bald sogar in eine trendmässige Mini-Handtasche einer Disko-Diva. Aber Sch(m)erz beiseite!

Im aktuellen Heft gibt’s wieder eine Menge über elektronische Musik und Clubkultur, wie es auch der Subtitel brav verheisst: Die Kiosk-Ausgabe kommt mit Beilagen-CD, auf der sich knackige Minimal Techno oder Deep House Acts tummeln. Vom Delano Smith Remix von Norm Talley’s “Cosmic Waves” kann ich gar nicht genug bekommen! Im Interview sind LCD Soundsystem und Trentemöller, kurze Features von Sis, Scuba, Walls und Reboot, die CD-Rezensionen stellen knapp, bündig & ansprechend neue Dancefloor und Club Longplays vor, 2 Kurzberichte über Equipment (Pioneer Mixer und Traktor Controller) für DJs komplettieren ein unterhaltsames Heft, nur grafisch sind die Macher - aber ist wohl trendy zurzeit - auf dem Stand der 70er.

Groove # 124 - 2010 (Ausgabe: Mai/Juni 2010)

Fazit: Unterhaltsames Magazin für Menschen, die elektronische Musik und deren Schöpfer vergöttern 3,90 € für 116 Seiten inklusive einer CD-Beilage (14 Tracks, Spielzeit: 77:13)

 

 

MUSIKMAGAZIN AUS ÖSTERREICH

skug Journal für Musik

INHALT AUSGABE 4-6 2010- Erscheinungsweise vierteljährlich

Seit rund 2 Jahren besorge ich mir auch immer das Magazin “skug” aus Österreich, wenn es irgendwo in der Auslage ist. Herausgeber ist der Verein zur Förderung von Subkultur in Wien. Zielgruppe sind Musikliebhaber jenseits des Mainstreams.

Im aktuellen Heft erfährt der Leser, wen Richie Havens als “Missing Link” zwischen John Coltrane und Malcolm X bezeichnet, Martin Rev von den “Suicides” ist auf dem Titelbild mit obercooler (Sonnen)brille abgelichtet, im Heft spricht er über Doo Wop und elektronischen Free Jazz. Es gibt ein Feature über das Anti-Pop Consortium aus New York, in der Partyzone werden die Locations “Klub Moozak” und “Hertzbeat” vorgestellt, im Bericht über Zeni Geva wird der Begriff “Arschlochismus” seziert und in der Rubrik “Reviews” werden neue CDs von Avantgarde Musikern wie Ryhs Chatham, der Ceephax Acid Crew und dem brasilianischen Songwriter Cibelle vorgestellt. Zu guter Letzt überzeugt ein Kurzbericht über das neue Elektronic Darling Ikonika.

skug # 4-6 2010

Fazit: Interessantes Musik- und Lifestyle Magazin für Intellektuelle und Fans, die nicht am schlagzeilenträchtigen Ballyhoo der Pippifax-Medien interessiert sind 4,00 € für 86 Seiten

 

 

ALTBACKENES TEENIE-LIFESTYLE MAG FÜR HINTERWÄLDLER

 YOUMEU

INHALT AUSGABE 4 (April 2010 *) - monatlich

Ein neues Magazin. Das “YouMeU” Magazin. Drei “Gefährliche” Pop Gören zieren das Titelbild. Wer jetzt aber an Courtney Love, Amy Winheouse oder gar Patti Smith denkt, liegt völlig falsch. Es handelt sich lediglich um “wavig” geschminkte Teenie-Mädels, die zwar mit Gitarre und Bass abgelichtet wurden, aber irgendwo drängt sich mir der Verdacht auf, dass sie diese Instrumente nicht einmal spielen können.

Aber blättern wird doch einfach mal durchs Heft. Auf Seite 11 erfahre ich, dass es sich bei DRM um einen technischen Kopierschutz handelt, auf Seite 15 lese ich, dass Jojobaöl der Haut Feuchtigkeit und die nötige Portion Fett gibt, eine Snowboarderin gibt auf Seite 25 den Tipp “Wenn Ihr einen Traum habt, im Leben, versucht ihn zu leben”, auf Seite 41 erläutert eines der gefährlichen Pop Gören, dass Tokio Hotel zu ihren musikalischen Vorbildern gehört und auf Seite 50 gibt es gar den Tipp, welche Ort der richtige für ein kommendes Grillvergnügen ist. Ganz nett ist dann noch ein Interview mit der Sängerin des Gospel Projekts Spirit’n’Jazz.

YouMeU Ausgabe 4 - 2010

Fazit: Neues Lifestyle Magazin mit Potential, das aber - sollte sich schwerpunktmässig nicht viel verändern - das Ende des Jahres nicht erleben wird. 2,50 € für 84 Seiten
* am 04.05.10 war das für den 25. April 2010 angekündigte Mai-Heft noch nicht ausgeliefert.

 

 

MAINSTREAM ROCK MAGAZIN

READY2ROCK  

INHALT AUSGABE # 1 April/Mai 2010 - Erscheinungsweise zweimonatlich

Alles neu macht der Mai! “Ready2Rock” ist ein neues Rockmagazin, das versucht, den Etablierten etwas Dampf zu machen. Eine CD-Beilage gibt es auch mit (nur) 8 Tracks, zu denen sogar eine Würzburger Rock Band namens SHYLOCK einen Track beigesteuert hat.

Im aktuellen Heft (nur 68 Seiten) findet der Leser einige Interviews und Stories von Krokus, den Stage Dolls, Joe Bonamassa (starkes Bild vom Gitarristen inmitten seiner umfangreichen Gitarrensammlung!), Foreigner, Axel Rudi Pell und Foreigner. Grafisch und optisch ganz gut gestaltet, ist das 4farbige Hochglanzmagazin ganz unterhaltsam zu lesen - die “Neue Revue” für Hardrock- Fans! CD-Rezensionen gibt es noch nicht, weil die Schreiberlinge fehlen. Es werden auch noch interessierte Rockfans gesucht, die fürs Magazin schreiben wollen, aber das nur unentgeltlich. In der Rubrik “Rock Classics A” werden Klassiker von AC/DC, Accept, Aerosmith, Bryan Adams oder Asia” vorgestellt, von Alice Cooper haben die Redaktöre wohl noch nichts gehört.

Ready2Rock

Fazit: Nachdem es mit “Rocks”, “Eclipsed” und “Good Times” hochwertigere Konkurrenz gibt, wird es schwierig werden, sich auf dem Markt zu etablieren 5,90 € für (lediglich) 68 Seiten

 

 

MUSIKFACHMAGAZIN FÜR LIEBHABER DER SINFONISCHEN FILMMUSIK

 CINEMA MUSICA 

INHALT AUSGABE 1/ 2010 - Erscheinungsweise vierteljährlich

Das Titelbild ziert mit DANNY ELFMAN einen der erfolxreichsten Filmkomponisten der letzten Jahre. Über sieben dicke phätte Seiten gibt es ein langes Interview und massige Details zur Filmmusik von Disney’s TOP Film “Alice im Wunderland”. Der Leser erfährt einiges über die Arbeitsweise des 56jährigen und über die besondere Zusammenarbeit mit dem Regisseur Tim Burton. Infos gibt es auch zum Soundtrack “Wolfman” und darüber, warum der komponierte Score vom Studio zunächst abgelehnt wurde.

Weitere Interviews haben mit John Frizzell (“Legion”), Garry Schyman (der Komponist der Musik für das Computerspiel “BioShock 2”) und Helmut Zerlett (“Jerry Cotton”) statt gefunden. Ein sehr gutes Special ist der türkischen Filmmusik gewidmet. Ein 4seitiges Feature beschäftigt sich dem polnischen Komponisten Abel Korzeniowski, der die Musik für die Literaturverfilmung “A Single Man” geschrieben hat. Rezensionen aktueller Soundtracks runden ein gelungenes Musikmagazin ab.

Cinema Musica Ausgabe 1 - 2010 - Der abgebildete Herr auf dem Titelbild ist übrigens nicht Mathias Sammer, sondern Danny Elfman! Und im Hintergrund ist Lady Gaga, ist doch wohl klar, oder?

Fazit: Klasse Musikmagazin für Liebhaber der Filmmusik. Bei Abonnement gibt es eine CD Prämie - 7,50 € für 84 Seiten (Problem ist, dass das Mag nie zum vorgegebenen Termin erscheint)

 

 

MUSIKMAGAZIN FÜR ANGEHENDE UND FORTGESCHRITTENE GITARRISTEN

Gutes Musikmagazin! guitar  Gutes Musikmagazin!

INHALT AUSGABE März 2010 - Erscheinungsweise monatlich

Ein Mensch der etwas auf sich und seine Gesundheit hält, betätigt sich jeden Tag wenigstens ein paar Minuten sportlich, auch wenn’s nur die Finger sind, die er bewegt. Das Magazin “guitar” ermöglicht es musikinteressierten Gitarristen, ihre Skills (= technischen Fertigkeiten) zu verbessern, indem es Workshops und Transkriptionen von populären Rock- oder Pop-Songs anbietet.

Im aktuellen Heft: Komplette Transkriptionen von Iron Maiden (“Can I Play With Madness”), Anton Karas (“The Harry Lime Theme”), The Doors (“Back Door Man”), Tenacious D (“The Road). Stories, Features und Workshops zum Skunk Anansie, Smoke Blow, Joan Armatrading, und Audrey Horne. In der Rubrik Test & Technik gibt es ein Fender American Special und Berichte über den Aria Cliff-Burton-Bass und die neuen Boss Twin Pedale. Die beiliegende CD enthält alle sich im Heft befindlichen Workshops und Songs. Schön finde ich es, dass mit der Münchner Band Grantig auch einmal ein einheimischer Act die verdiente Würdigung bekommt.

guitar März 2010

Fazit: Sehr gutes (elektrisches) Gitarrenmagazin für Anfänger und “halbfertige” Profis - wer allerdings komplexeres sucht, greift lieber zum “guitar techniques” 5,50 € für 212 Seiten

 

 

MUSIKMAGAZIN FÜR SPANNER

KinKats

INHALT AUSGABE FEBRUAR / MÄRZ 2010 - Erscheinungsweise zweimonatlich

KinKats ist das erste Print-Magazin der Welt, das sich ganz der Alternativ-Szene und speziell seiner erotischen Seite verschrieben hat. Junge Frauen und Männer werden in professionellen Shootings nach ihren Vorlieben abgelichtet. So steht es zumindest in den Mediadaten der Zeitschrift. Der Verkaufspreis wurde ausserdem um 60 Cent angehoben.

Der Chefredakteur steht auf “Rothaarige”, denn neben dem Titelbild gibt es ein doppelseitiges Poster (eines, meine Herren der Schöpfung, nicht zwei, denn ich kann ja nur eines aufhängen!) mit rotbehaarten Schönheiten, von denen die Eine so dümmlich guckt, als ob man ihr den Vibrator weggenommen hat. Musik gibt’s auch: Jeweils 2 Seiten Stories über Judas Priest, Billy Talent, Smoke Blow, Gluecifer, Airborne und Nick Cave. Auf 8 überflüssigen Seiten entblättert sich das Ascheberger Titelmädchen, 23 schlecht fotografierte Seiten zeigen 3 weitere Grufti-Models und irgendwie hat sich mir der Sinn des KinKat-Daseins noch nicht richtig erschlossen. 

KinKats Ausgabe 2 - 2010

Fazit: Kinderplayboy Magazin, das aufregend wirken will, aber trotzdem sehr langweilig geraten ist, weil überall der rote konzeptionelle Faden fehlt,  4,50 € für 132 Seiten

 

 

FACHMAGAZIN FÜR 10 FINGER SPEZIALISTEN

okey ORGEL / KEYBOARD / DIGITALPIANO

INHALT AUSGABE  No. 92 (JANUAR / FEBRUAR 2010) Erscheinungsweise 2monatlich

Eine Schwalbe macht noch keinen Sommer, aber ein im Schwalbenweg verlegtes Musikmagazin kann durchaus interessant sein für praktizierende Musikliebhaber. Spass beiseite - Das Magazin okey richtet sich an sämtliche Musikfreunde, die Spass haben an Tasteninstrumenten und unterscheidet auch nicht sondern zwischen Rock- oder Klassikfans.

Im aktuellen Heft ein tolles Features über den Rhythm & Blues Organisten Georgie Fame, es gibt interessante Workshops für aktive Musiker (u. a. Recording, die Registrierung von keyboards, es gibt einen kompletten Notensatz von Frederic Chopin’s “Nocturne Opus 9”), die Reihe “Historie der Orgel” hat “Elektronische und digitale Sakralorgeln” zum Thema und dazu gibt es Tests (u. a. die neue Johannus Symphonica 35, das Akkordeon Roland FR-7x, das neue Digitalpiano Casio PX-730). Tasten-Freaks finden zudem in der 6seitigen Mailorder- Service-Fundgrube eine Menge CD-Schnäppchen.

okey #1 JanFeb2010

Fazit: Gutes Musikmagazin von Fachleuten für aktive Musiker 4,80 € für 108 Seiten

 

 

MUSIKMAGAZIN FÜR SCHLAGZEUGER & PERKUSSIONISTEN

STICKS  MAGAZIN FÜR SCHLAGZEUG * PERKUSSION

INHALT AUSGABE  01 / 2010 (Januar) - Erscheinungsweise monatlich

Die Januar Ausgabe von “Sticks” ist die letzte Ausgabe, die erscheint. (Schweigen) Reingelegt. Es ist die letzte Ausgabe, die in gewohnter Form erscheint. Ab Februar tragen die Macher des bisher preisgünstigsten Musikmagazins der Konkurrenz Rechnung und veröffentlichen das Mag monatlich mit beiliegender CD. Der Preis wird dann von 2,50 € auf 4,90 € angehoben

Im Januar-Sticks gibt es informative Interviews mit Ray Luzier (Drummer bei Korn), Wolfgang Haffner (u. a. bei Till Brönner), Farouk Gomati (Jan Delay) und dem Instrumenten-Entwickler Bill Saragosa. Im Test sind Snaire Drums von Tama und Kirchhoff, Hi-Hats der Firma Sabian und Fiberglas Congas von Toca. Workshops erläutern die Kunst des Besenspiels (mein albanischer Hausmeister hat gedacht, es sei eine Anleitung zum Schnee Schippen), der Bongo-Workshop beschäftigt sich mit Fill-Ins und im Play Along gibt’s Songs von Creed (“Overcome”) und Chris Rea (“On The Beach”).

Sticks Januar 2010

Fazit: Klasse Magazin, übersichtlich, informativ, mit tollen Interviews, ich bin seit Jahren immer wieder begeistert, obwohl ich gar kein Schlagzeuger bin! 2,50 € für 84 Seiten

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UNTERHALTSAMES LIFESTYLE-MAGAZIN FÜR BASSISTEN

BASS PROFESSOR

INHALT AUSGABE JANUAR/FEBRUAR/MÄRZ 2010 - Erscheinungsweise 3monatlich

Auch Bassisten sind Menschen, die sich musikalisch weiterbilden möchten und müssen und genau für diese Gattung des Homo Bassus Tieftonika gibt es auch ab und an intellektuelle Magazine zur Weiterbildung. Die schlechte Nachricht gleich am Anfang: Das Heft ist um 20 Seiten dünner geworden und dafür um 40 Cent teurer. Wo doch gerade die Bassisten zur am wenigsten verdienenden Musikergattung gehören.

Der aktuelle Bassprofessor (erscheint alle drei Monate) bietet Stories und Features, die nicht ausschliesslich für Instrumentalisten, sondern auch für “normalkleingeistige Musikliebhaber” wie mich interessant sind: Es gibt Stoff über Jimmy Haslip, Yolanda Charles, Armin Malic und Any Mayerl. Im Test dazu werden einige Instrumente, vorgestellt, der Bericht über die Musikmesse in Shanghai interessiert allerdings nicht wirklich. Die Workshops sind auch nicht unbedingt hilfreich, die abgebildeten Noten des Black Sabbath-Klassikers “Heaven And Hell” sind allenfalls Herausforderung für bassistische Novizen.

Bass Professor # 1 - 2010_1

Fazit: Unterhaltsames Hochglanz-Magazin, der “Playboy” für Bassisten, grafisch gut aufbereitet, allerdings vermisse ich ein Poster einer viersaitigen Schönheit. 4,90 € für 138 brummende Seiten.

 

 

FACHMAGZIN FÜR MUSIKALISCHE BOTANIKER

grow! MAGAZIN

INHALT AUSGABE  01 / 2010 (Januar/Februar) - Erscheinungsweise 2monatlich

Das Magazin um die kleine Hanfpflanze erscheint 2monatlich und ist immer noch aus dem Verkehr gezogen worden. Es lebe die Pressefreiheit! (Indiz, dass es wohl auch “höhere Kreise” stoffig lieben)

Im aktuellen Heft: News & Facts (in Amsterdam wurden 2,6 Tonnen Marijuna beschlagnahmt, Obama möchte Cannabis als Medizin durchsetzen, fände ich auch cool vor einem Zahnarztbesuch), Berichte über die Hanfmesse in Wien und den Cannabis Cub in Holland, brauchbare Basis Informationen zum Umgang mit Cannabis (ganz nett für Einsteiger). Weitere Stories: Ein Berliner Strafverteidiger spricht über die Gratwanderung zwischen Anbau zum Eigennutz und Handeltreiben, es gibt einen Artikel über die Herstellung von Marijuna-Öl zu medizinischen Zwecken und in der Rubrik “homegrowing” findet der geneigte Leser Tipps zum Trocknen, Maniküren und Lagern von Blüten. Sehr schön auch die 2seitige Händler Übersicht und der riesengrosse Jahreskalender!

grow! # 1 - 2010

Fazit: Kompetenter Führer und unterhaltsames Magazin gleichzeitig - Nonplusultra für Zimmerpflanzenliebhaber und solche, die es werden wollen. 3,00 € für 84 Seiten

 

 

SERBISCHES LIFESTYLE-MAGAZIN AUS BELGRAD

 GRAND  

INHALT AUSGABE 120 (15. Januar 2010) - Erscheinungsweise 14tägig

Das serbische Lifestyle Magazin “GRAND” wartet im aktuellen Heft mit einem dicken phätten Interview auf, das mit Seka Aleksic geführt wurde. Dort spricht sie vor allem über ihr aktuelles Album “Slucajni Partneri”, das im Dezember 2009 veröffentlicht worden ist. Wiener (13.02.) und Münchner (05.03.) haben die Gelegenheit, Seka Live zu sehen. Mehr bei den Tourdaten.

Ausserdem im aktuellen Heft: Ana Kokic spricht zum ersten Mal über die Zeit ihrer Schwangerschaft, wie sie ihre weitere Karriere angeht und gibt nebenbei auch einige Tipps für werdende Mütter. Die CD-Beilage ist auch nicht ohne: Die aktuelle Turbo-Folk CD “Ovde Se Ne Place” der 35jährigen Sängerin Viki Miljikovic liegt bei, zusätzlich gibt es noch eine DVD, kurze Features über Tanja Savic, Lepa Brena und Indira Radic. In der Mitte des Magazins findet der Genre-Fan sogar einen Poster-Jahreskalender mit den beliebtesten serbischen Stars beigeheftet. Dr. Music hat sich 5 Exemplare besorgt. Wer eines will: musicinfos@t-online.de

Fazit: Serbisches buntes Lifestyle-Magazin 3,00 € für 60 Seiten (inkl. CD, DVD + Poster)

 

 

KLASSIK MUSIKMAGAZIN

 ensemble MAGAZIN FÜR KAMMERMUSIK

INHALT AUSGABE 1/ 2010 - Erscheinungsweise zweimonatlich

Bereits in den 70er Jahren konnte ich mich immer für klassische Musik, die von kleineren Gruppen vorgetragen wurde, begeistern. Später habe ich dann erfahren, dass es sich beim Musiktypus um das Genre Kammermusik handelt. Seit einigen Jahren gibt es ein tolles Musikmagazin, das sich ausschliesslich diesem Bereich der klassischen Musik widmet.

Im aktuellen Heft gibt es Porträts und Interviews mit der Violinistin Janine Jansen, dem Nathan Quartett, der Klassikband Spark und der Frauenband Flautando Köln. Ein grösseres Feature ist dem polnischen Apollon Musagetes Quartett gewidmet, deren Debut CD in den nächsten Wochen erscheint. Die Rubrik “Komponisten” stellt den Cellisten Johann Benjamin Groß vor, das musikwissenschaftliche Institut Zürich gibt Einblicke in ein Katalogisierungsprojekt und in der Abteilung “Werkstatt” beschäftigt sich Oliver Radke mit der Herstellung von Griffbrettern für Saiteninstrumente. Dazu gibt es Tipps zu DVDs, Noten und CDs

ensemble Ausgabe 1/2010

Fazit: Anspruchsvolles Fachmagazin für Kammermusiker oder Liebhaber der klassischen Musik generell - kein “Easy Reading” Stoff für Einsteiger. 4,80 € für 92 Seiten

 

 

MUSIKMAGAZIN FÜR FOLK, LIED UND WELTMUSIK

FOLKER

INHALT AUSGABE NOVEMBER / DECEMBER 2009 - Erscheinungsweise 2monatlich

Musikmagazine, die explizit über die akustische Szene berichten, kann man an einer Hand abzählen. Den Folker gibt es bereits seit 1998 - die aktuelle Ausgabe ist die zweiundsiebzigste.

Im Magazin gibt es in der Rubrik “5 Minutes” die Kurzporträts der Blaskapelle Alpcologne, der Rockband Tinariwen, des exzellenten Flatpickers (und Gitarristen) Bebbe Gambetta, des Flamencosängers Diego el Cigala und der Afrobeat-Legende Tony Allen. Im Artikel “Lieder vom Dach der Welt” wird die Sängerin Soname Yangchen aus Tibet vorgestellt. Die Titelstory gehört der Musikerin Johanna Zeul, man ist zu Gast bei der Geigenbaufamilie Schlegel und das Special der Ausgabe widmet sich den Herausforderungen, die Musiker (u. a. wird der Fall Barbara Clear erläutert) und Veranstalter mit der GEMA haben. Es gibt einen Bericht über das 16. Lörracher Stimmenfest und im Serviceteil findet der Folkie CD-Tipps, DVD-News sowie ein 24seitiges Heft im Heft mit Veranstaltungstipps.

Folker 06-09

Fazit: Liebhaber- & Insider-Musik-Magazin für Freunde der Folk- und Weltmusik. Wer sich für Interpreten abseits des Mainstreams interessiert, ist hier genau richtig. 6,00 € für 80 Seiten

 

 

UNTERHALTUNGS- UND LIFESTYLE-MAGAZIN FÜR SCHLAGERFANS

Meine Melodie MAGAZIN FÜR SCHLAGER & VOLKSMUSIK

INHALT AUSGABE # 12 (Dezember 2009) - Erscheinungsweise monatlich

Der Schlagerfan bekommt ein kurzweiliges, informatives Heft und auch die Gelegenheit, sämtliche Melodie-Hefte der Jahrgänge 2000 - 2008 zu kaufen, weil Renate Stephan aus Freital diese für 0,60 Euro pro Heft verkauft. Im Horrorskop erfährt man als Fisch, dass man den Gürtel enger schnallen soll!

Im aktuellen Heft: Norbert Trier tröstet (endlich) die Witwe des lang verstorbenen Trompeters Freddy Breck. Die Amigos verraten, warum das Weihnachstfest 2009 besonders wichtig ist, Michelle verrät, dass sie ein Engel mit gebrochenen Flügeln ist (ab zum Orthopäden!) und Gaby Albrecht zeigt in ihrer heimischen Küche, wie man richtig Rotkohl schneidet. Im Medizin-Teil gibt es die besten Strategien gegen das Tinnitus-Pfeifen im Ohr. Alles Quatsch, Dr. Music empfiehlt einen Konzertabend neben dem Lautsprecher des Supergitarristen Mike Viertel, das pfeift dann so gut, dass man den Tinnitus nicht mehr hört. Im Horrorskop erfährt die Jungfrau, dass der Geldbeutel immer prall gefüllt sein wird. Na, denn!

meine Melodie - Dezember 2009

Fazit: Informatives Klatsch-Magazin, das kompetent (kicher!) über die Schlager- und Volksmusik- Szene berichtet. Und ein Kreuzworträtsel gibt es selbstverständlich auch! 1,95 € für 48 Seiten

 

 

FACHMAGAZIN FÜR GITARRISTEN UND BASSISTEN

Gitarre & Bass

INHALT AUSGABE  SEPTEMBER 2009 - Erscheinungsweise monatlich

Seit Jahren DER Klassiker im Deutschen Markt, wenn es um das geliebte Instrument “Gitarre” oder auch den 4Saiter geht. 1986 kam die erste Ausgabe, damals noch nicht so zielgruppenorientiert als “Musiker”-Magazin.

Im aktuellen Heft: Stories und Interviews über und mit der Legende B. B. King, Ten Years After, Joe Walsh, Bassist Nikki Sixx von Mötley Crue, Dusty Hill von Sieh Sieh Topp und von Jimmy Page und John Paul Jones werden Instrumente und Equipment vorgestellt. Es gibt eine Riesenmenge Produkttests von Gitarren (die neue Yamaha NX-Akustikgitarrenserie wird präsentiert), Bässen (die wunderschöne Capone 5 von LeFay), Verstärkern und Effektgeräten (4 “Geräte” der Firma Keeler Designs). Auf über 30 Seiten gibt es brauchbare Workshops für 6-Saiten- und 4- bzw. 5-Saiten-Fetischisten - nur am abgedruckten Leadgitarrensolo von Led Zep’s “Good Times Bad Times” muss ich mein Veto einlegen, denn die Noten, die hier angegeben wird, sind mit Sicherheit nicht so von Jimmy Page gespielt worden!

Gitarre & Bass September 09

Fazit: Weiterbildende Infos für Gitarristen oder Bassisten - hoher Spassfaktor auch beim Lesen - abgedeckt werden unterschiedliche Stilrichtungen, TOP-Magazin 4,60 € für 246 Seiten

 

 

ENGLISCHES FACHMAGAZIN FÜR KLASSIKLIEBHABER

GRAMMOPHONE

INHALT AUSGABE  SEPTEMBER 2009 - Erscheinungsweise monatlich

“The World’s best classical music magazine”, heisst es im Untertitel - nun ja, mit solchen Formulierungen sollte man immer etwas vorsichtig sein. Um das Heft so richtig geniessen zu können, sollte der Musikliebhaber über das Schul-Englisch erhaben sein, denn sonst bleiben viele Pointen und Texte unverstanden.

Die Herausforderung, vor fast alle ausländischen Magazine ihre Leser stellen: Bevor der Interessent zum ersten grösseren Feature auf Seite 36 kommt, muss er sich durch eine Riesenmenge an Kurzportraits und Meldungen durchwühlen. Aber dann wird’s gut: Antonio Pappano gibt tiefe Einblicke, aus welchem Blickwinkel er sich an die Aufnahmen von Verdi’s Reqiuem gewagt hat. Jeremy Nicholas verrät, welches Stück von Ravel am besten für eine Party geeignet ist und auf über 50 Seiten bekommt der Leser kompetente Reviews von CDs (fein säuberlich getrennt in die Sparten Kammermusik, Sinfonik, Filmmusik usw), DVDs und Literatur. Eine kleine HiFi-Ecke gibt es ebenfalls.

Grammophone September 2009

Fazit: Sehr gutes Musikmagazin für fortgeschrittene Klassikfans 10,95 € für 132 Seiten

 

 

MUSTER-MUSIKMAGAZIN FÜR ALTERNATIVE-ROCK-HARDROCK-INDIE-PUNK-MUSIK

SLAM  alternative music magazine

INHALT AUSGABE  MAI / JUNI 2009 - Erscheinungsweise 2monatlich

SLAM macht seinem Namen alle Ehre, haut auf den Tisch und fegt alle anderen Musikmagazin hinweg. Das Musikmagazin aus Österreich ist DAS beste sich auf dem Markt befindliche Musikmagazin für Alternative Rock!

Im aktuellen Heft: Die schwedische Band Tsool, Heaven Shall Burn, Billy Talent (dickes phättes 8seitiges Special mit Interview!), Amorphis, Sworn Enemy, Aquefrigide, Dan Dryers, The Bottrops und und und ... - zur CD des Monats wurde die Neue von Dinosaur Jr. gekürt, die beiliegende CD enthält u.a. Tracks von Cats on Fire, Psychopunch, Black President, The Butterly Effect und Fake Problems, ein doppelseitiges Poster mit einem starken Bild von Kill Switch Engage gibt es auch noch und als ob das nicht schon genug wäre, haben sie dem neuen Heft auch noch ‘ne DVD (mit Clips u. a. von Millencolin, Kreator, Sick Of It All, Adolescents) beigelegt. Dafür wurde zwar dieses Mal der Preis um 3 Euro erhöht, der Gegenwert, den der Musikfan jedoch bekommt, ist klasse

Slam!

Fazit:Tolles Musikmagazin, das in Österreich verlegt wird, aber zum Glück auch bei uns erhältlich ist. Hat dem musikexpress schon seit einiger Zeit den Rang abgelaufen 6,90 € für 132 Seiten

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TEENIE & JUGEND MUSIKMAGAZIN

POPCORN

INHALT AUSGABE NOVEMBER 2009 - Erscheinungsweise monatlich

Das Magazin POPCORN gab es in den 70ern, wurde eingestellt, kam in den 80ern wieder als Postermagazin und hat sich den letzten Jahren in die Schlacht um das beliebteste Jugendmagazin geworfen. Steht man in der Bahnhofsbuchhandlung vor dem riesigen Regal, hat man die Wahl zwischen rund 30 bunten Heftchen, von denen jedes Einzelne mit Schlagzeilen, die sich meistens auf marktschreierischem Niveau bewegen, um sich wirft.

Im aktuellen POPCORN erzählt Justin Bieber (natürlich exklusiv), was er liebt, was er hasst und wie er flirtet. Es gibt 3 Megaposter und 15 kleinere (u. a. Sido, Shakira, Jimi Blue, An Cafe (!), Green Day und sogar zwei gen Sonnenuntergang springende Delfine). 2 Herzen gibt es auch als Anhänger-Mojos (siehe oben) :-) - der Musikfan erfährt, dass Tokio Hotel’s Bill Kaulitz bereits 4 Jahre ohne Liebe & Sex lebt und Leserin Ana möchte von der Popcorn Helpline wissen, was sie tun muss, wenn sie beim Sex “oben ist”. Musikalisch passiert nicht viel.

Popcorn November 2009

Fazit: Geld besser für ‘ne Packung Kaugummi anlegen 2,20 € für 100 Seiten

 

 

FACHMAGAZIN FÜR PIANISTEN & KLAVIERSPIELER (EIGENTLICH DAS GLEICHE, ODER?)

PIANO NEWS

AUSGABE 05 / 2009 (September / Oktober 2009)

Wenn sich ein Pianist informieren möchte, wer und was in der Szene angesagt ist, wird an den alle zwei Monate erscheinenden Piano News nicht vorbei kommen. Das Magazin geht vor allem auch inhaltlich bei Interviews in die Tiefe. Die Veilseitigkeit des informativen Angebots unterstreicht sich durch die vorgestellten Künstler: Cedric Pescia erklärt seine fremden Klangwelten, Marino Formenti spricht über sein Konzept-Album “Kurtag’s Ghosts”, das kleine und feiner Schweizer Label Claves wird vorgestellt, die Piano Legende Wilhelm Backhaus erfährt eine ausführliche Widmung, der Klavierrestaurator Arno Stocker bringt dem Leser näher, wie er einen Flügel komplett nach seinen Ideen entworfen hat. Haiou Zhang erzählt über erfolgreiche Selbstvermarktung, im Instrumententest wird das Rolands-V Piano vorgestellt und im Workshop Teil gibt es Tipps für Barpianisten und eine notierte Single-Line- Improvisation über eine Walking Bass Line. Konzert Tipps und CD Rezension sind im Service Teil

Piano News # 5 - 2009

Fazit: TOP Piano-Magazin für sämtliche Tastenfetischisten, grandioso! 4,30 € für 116 Seiten

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ALTERNATIVE & INDIE ROCK - MUSIK MAGAZIN AUS DORTMUND

VISIONS

INHALT AUSGABE OKTOBER 2009 - Erscheinungsweise monatlich

Nicht bunt und poppig, sondern edelsilbergrau präsentiert sich das Rockmusik-Magazin VISIONS im Oktober 09. Passend zur Jahreszeit, wie ich finde. Doch der Inhalt des Heftes ist alles andere als Grau!

Im aktuellen Heft: Natürlich wieder eine CD-Beilage mit 11 (allerdings starken Alternative Rock und Indie-Pop) Tracks und einer Spielzeit von 44 Minuten. Zwei Poster werden angekündigt, obwohl es nur ein doppelseitiges ist - das eine Bild allerdings ist klasse und zeigt den verstorbenen Alice In Chains - Sänger Layne T. Staley. Stories gibt es über Pearl Jam, die Editors, New Model Army, Ulme, Alberta Cross, Horse The Band, The Heavy und das Manchester Orchestra. Interviews mit Bela B., Sometree, Alice In Chains und im Serviceteil gibt es massig Plattenrezensionen, DVD-Neuvorstellungen und Konzertberichte. Zur CD des Monats wird die neue von Alice In Chains gekürt und im Blind Date outen sich die Musiker von Dinosaur Jr. als absolute “America”-Fans!

Visions Oktober 2009

Fazit: Dickes phättes Rock-Magazin, das auch mal - im Gegensatz zum musikexpress - über das Schubladendenken hinaus geht - 4,90 € für 148 Seiten inklusive CD-Beilage (11 Songs)

 

 

MUSIKMAGAZIN FÜR GOTHIC-TEENIES, DIE KEINEN WERT AUF REDAKTIONELLE INHALTE LEGEN

DARK SPY  BIZARRE - UNDERGROUND - MUSIC

INHALT AUSGABE 29 (3-2009) - Erscheinungsweise alle 2 - 2 1/2 Monate

Optisch toll aufbereitetes Gothic-Wave-Düsterrock Musikmagazin, das aber dort schwächelt, wo es wichtig wäre - nämlich bei den musikalischen Inhalten

Im aktuellen Heft: Die beiliegende CD ist das beste Beispiel, wie man Schrott schönreden kann. Beim musikalischen Beitrag von “Place4Tears” steht z.b.:
“Das Album besticht durch einfühlsamen Gothic/Wave ... filigrane Arrangements werden nicht selten durch krachende Gitarren durchbrochen - so kann man es auch umschreiben, wenn ein Act, der höxtens in der fünften musikalischen Liga spielt und das noch mit verstimmter Gitarre, obwohl sich doch heutzutage jeder Musikus ein billiges Stimmgerät leisten könnte. Grauenhaft! Der dunkle Spion suggeriert Mystik, erfüllt diesen Anspruch aber allenfalls auf Seite 39, weil dort das Schriftbild so richtig schön klein und nahezu unleserlich ist. Guter Trick, den eigenen (wahrscheinlich) redaktionellen Müll weg zu retuschieren. Und von “Bizarre” absolut keine Spur!

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Fazit: Bunt bebildertes Heftchen für Gotheenies ohne Anspruch, die Musik auf der CD ist bis auf drei Ausnahmen (Terrorfrequenz, Insectrum, 2Bullet) oberflächlich langweilig  3,90€ für 68 Seiten

 

 

MUSIKMAGAZIN FÜR GOTHIC-, DARK WAVE-, ELECTRO- UND EBM-LIEBHABER

Gothic magazine for underground culture

INHALT AUSGABE  Sommerausgabe 2009 - Erscheinungsweise 2monatlich

Eines der ältesten Magazine, das sich mit der “schwarzen Musik” beschäftigt. Startete Mitte der 90er, musste dann aber das Feld den mittlerweile grossen Konkurrenten Sonic Seducer oder Zillo überlassen. In den letzten Jahren aber wieder als wertvolle Alternative etabliert. Die Herausgeber haben dazu gelernt, denn nachdem es die letzten Hefte in 4 verschiedenen Editionen gab, bietet man das Magazin nun als reguläres Heft mit einer und im Abonnement mit zwei zusätzlichen CDs an.

Im aktuellen Heft: Insgesamt gibt es Infos zu sage und schreibe 83 Bands oder Interpreten, manche Infos sind minikurz, andere wiederum grösserer Features wie die von Holyhell, The Kick, Placebo, Schöngeist, ASP oder Fischerspooner. Als Beilage findet der Käufer 8 Din-A-4 Pösterchen um Ab- oder Aufhängen und die obligatorische CD mit dem Genre angehörenden Tracks von The Cold, Frozen Plasma, Lyronian, Mechanical Moth, Noyce TM, Chainreactor und den oberlangweiligen Illuminate.

Fazit: Grafisch erste Sahne, sehr übersichtlich gestaltet und bei Stories und Interviews merkt der Leser instinktiv, dass hier wirkliche Fachleute tätig sind. Bravissimo.  6.95 € für 148 Seiten

 

 

HEAVY METAL & HEAVY ROCK MUSIK-MAGAZIN

 HEAVY DAS MAGAZIN FÜR ALLE HEADBANGER

AUSGABE JULI / AUGUST (Nummer 123)

Knarzende Türen und schummerige Orgelsounds starten die beigefügte CD des Metal-Magazins HEAVY. Dieses Mal haben sich die Jungs wirklich Mühe gegeben. Die mysteriösen Sounds gehören zum Stück “Touch Of Destiny” der bulgarischen Prog-Metaller KROSSFIRE. 13 starke Tracks gibt’s von eher bisher unbekannteren Bands - nicht schlächt, Herr Spächt!

Ansonsten jede Menge Interviews mit Lita Ford (ach, die gibt’s auch noch!), Judas Priest, Korpiklaani, Unanimated oder Artillery, den wiedererstarkten Thrashern Asphyx - Studioreports klären auf über Projekte von Behemoth, Pump und U.D.O. (nein, nicht der Lattek!), ein Label Special durchleuchtet Karthago Records und die schwermetallische Titelstory ist den Krefeldern Blind Guardian gewidmet. Pluspunkte gibt es, weil das Bastel- Cover für die CD sehr convenient aufbereitet ist und auch die Hintergrundinfos zu den Bands der CD optimal informativ sind. Metal-Fans, die das Heft noch nicht haben: Bis ca. 24. August wird’s noch offiziell verkauft.

Fazit: Hier hat man wirklich das Gefühl, ein Musikmagazin in den Händen zu halten, das von Bangern kommt, die hinter ihrer Musik stehen. Fäuste high up für 4,50 € und 84 Seiten

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MUSIK- UND LIFESTYLE-MAGAZIN FÜR SCHLAGERFREUNDE

Stars und Melodien für Volksmusik & Schlagerfreunde

INHALT AUSGABE 3/ 2009 (09. April 2009) - Erscheinungsweise vierteljährlich

Durch Zufall entdeckt, solche Hefte werden in der Bahnhofsbuchhandlung nicht in der “normalen Musikauslage” ausgestellt, sondern zwischen den Näh-, Häkel-, Bastel- oder Strickmagazin. Eindeutiger Fall von Fehlplatzierung.

Im aktuellen Heft erfährt der Schlagerfreund, dass die Schlager-Legende Howard Carpendale auf keinen Fall ein zweites Mal heiraten will, dass die beliebte Sängerin Helene Fischer in Sibirien geboren ist, dass die in den 70er Jahren erfolgreiche Tanja Berg (Remember: “Ich hab dir nie den Himmel versprochen”?) jetzt als Dozentin an einer Musikschule arbeitet und was Bernhard Brink über Semino Rossi sagt. Deplatziert in einem Musikmagazin sind allerdings Rezepte über Erdbeerkuchen, Tipps zur Vorbeugung von Blasenentzündungen und 2 als Werbung getarnte Seiten über Freizeitmode. So findet man kein jugendliches Publikum. Aber ich denke, den Anspruch hat man auch gar nicht im Sonnenverlag.

Stars und Melodien

Fazit: Nettes Heftchen, es gibt sogar ein Schwedenrätsel, der Preis ist zwar okay, aber wenn der Schlagerfan wirklich Informationen sucht, macht er das besser im Internet - 1,95 € für 48 Seiten

 

 

MUSIKMAGAZIN FÜR PUNKER & INDIE HARDCORE-ROCKER(INNEN)

TRUST  Punk/Hardcore/Underground

INHALT AUSGABE  No. 135 (April/Mai 2009) - Erscheinungsweise 2monatlich

TRUST führt den Leser zurück in die Anfänge der 80er Jahre, als Hefte noch mit Matritzen (nein, nicht Matratzen - auch nicht Matterazzi!) und geklebten Kopien hergestellt wurden. Bunte Bilder gibt es nicht, dafür schwarzweisse Seiten, da kommt der Verdacht auf, dass es sich hierbei um ein sogenanntes Fanzine handelt.

Im aktuellen Heft: Seven Sioux (spricht man Sssuh - nicht Siux!), Brat Pack, Freddie Yauner und ein Tour Booker Special auf 6 Seiten (Fortsetzung wird fürs nexte Heft angekündigt, schön clever!), das aber null Lese-Spass macht, weil es grafisch aufbereitet ist, als ob man vor ’ner riesigen Kloh-Kachelwand mit draufgeschriebenen Sprüchen steht. Ein Interview gibt es noch, aber den Namen der Band konnte ich nicht entziffern wegen des irren-wirren Schriftbildes, das wohl den Hieroglyphen Pate gestanden hat. Und wenn der frustrierte Musikfan jetzt denkt, von den o. a. Künstlern kenne ich gar keinen, denkt Euch einfach, der Bohlen kennt sie auch nicht!

Trust Me - Ich bin Dein Freund

Fazit: Interessantes Magazin, das trotz aller Kritik oben doch mehr redaktionellen Content verbreitet als das Müsli-Musik-Magazin aus dem Springer Verlag. 2,50 € für 68 Seiten

 

 

LIEBHABERMAGAZIN FÜR TANGOLEHRER (UND TÄNZER)

TANGO DANZA ZEITSCHRIFT FÜR TANGO ARGENTINO

INHALT AUSGABE # 2 / 2009 (April/Mai/Juni) - Erscheinungsweise vierteljährlich

Edel aufgemachtes Schmuckstück, das man schon beim kurzen Durchblättern genussvoll mit Wohlwollen zur Kenntnis nimmt. Für einen einmaligen Kauf in Ordnung, aber wer in die Tiefe gehen möchte, der wird informative Botschaften zu dieser Musikrichtung viel besser in Fachbüchern oder auf verschiedenen Internet-Portalen finden. Denn redaktionell passiert nicht sehr viel

Im aktuellen Heft: Der Tango-Fotograf Carlos Vizzotti, ein kurzes Feature des Tango-Ensembles Ciudad Baigon, ein Interview mit 2 (sich bereits in den 70ern befindlichen) Tango-Senioren. Der Tangotänzer und -lehrer Michael Rühl wird vorgestellt, auf 19 Seiten gibt es tangierende Anzeigen und auf 33 Seiten Veranstaltungs-Tipps. Zieht man Titel- und Rückseite wie auch das Inhaltsverzeichnis ab, bleiben gerade mal 45 Seiten Lesestoff. Aber schliesslich soll nicht das Gehirn der Leser in Anspruch genommen werden, sondern die Tanzbeinchen - also: Raus aus dem Sessel und rinn in die nexte Tanzschule!

Tango Danza

Fazit: Tolle Bilder, wer das hochpreisige Magazin nicht kennt und dem Genre aufgeschlossen ist, kann durchaus mal einen Blick wagen. 8,00 € für 100 Seiten

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