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NEUE CDs KW 47-2016

Ab sofort gibt es an dieser Stelle immer am Montag Morgen gebündelt die neuen Rezensionen der abgelaufenen Kalenderwoche - unabhängig vom Alter der Veröffentlichung - die neuesten Infos zu Promo Eingängen, die noch nicht rezensiert worden sind, gibt es beim Link “Neue CDs”. Die besten 10 Alben der abgelaufenen Woche werden wie gehabt in der Rubrik “Ohrgamsus der Woche” gelistet.

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Various Artists - Progressive Psy Trance 26

The Earhart Light - Nur das Flüchtige blüht

Bella Wolf - Bella Wolf

Unlimits - U

Alborosie - Presents His Majesty Riddim

PROGRESSIVE
PSY TRANCE

THE EARHART
LIGHT

BELLA
WOLF

UNLIMITS
“U”

HIS MAJESTY
RIDDIM

 

 

 

 

 

Santana - Live House Of Blues

Queen - On Air

Agnes Obel - Citizen Of Glass

The Nose - Monster

SANTANA

QUEEN
“ON AIR”

MILLER
ANDERSON

AGNES
OBEL

THE
NOSE

 

 

 

 

 

ZZ TOP - Greatest Hits From Around The World

2 Billion Beats - Be Nice To Each Other

Riverside - Eye Of The Soundscape

Common - Black America Again

BAP - Noir

ZZ TOP

2 BILLION
BEATS

RIVERSIDE

KORN

B.A.P
“NOIR”

 

 

 

 

 

Klaus Schulze - Another Green Mile

Pretty Maids - Kingmaker

Altered Perceptions - From Rise To Ruins

Quartz - Fear No Evil

Peter Broderick - Partners

KLAUS
SCHULZE

PRETTY
MAIDS

ALTERED
PERCEPTIONS

QUARTZ

PETER
BRODERICK

 

 

 

 

 

Crippled Black Phoenix - Bronze

2 Chainz - Hibachi For Lunch

Charles Butler And Trinity - Make It

Barrow Wight - Kings In Saurons Service

Cold Blood Murder - From Russia With Hate Vol 3

CRIPPLED
BLACK PHOENIX

2 CHAINZ
MIXTAPE

CHARLES
BUTLER

BARROW
WIGHT

COLD BLOOD
MURDER

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LEISTUNGSSTARKE FIRMEN EMPFEHLEN SICH

 

 

 

B.A.P “NOIR”   Zurück zur Übersicht - Back to the previous page

BAP - Noir

TRACKLISTING:

01.  Le Noir
02.  Skydive
03.  Ribbon In The Sky
04.  Killer
05.  Fermata
06.  주소서
07.  I Guess I Need U
08.  Chiquita
09.  걸어가
10.  지금
11.  Kingdom

Label: TS Entertainment

B.A.P sind:
Bang Yong-guk aka Yongguk
Kim Him-chan aka Himchan
Jung Dae-hyun aka Daehyun
Yoo Young-jaeaka Youngjae
Moon Jong-up aka Jongup
Choi Jun-hong aka Zelo

K POP

Für Fans von:  EXO - TVXQ - U-KISS - GOT7 - Shinwa

SÜDKOREA

Ungewohnt sanfte Klänge von B.A.P. und nein – hier ist nicht die Kölner Band gemeint, sondern eine sechsköpfige Boy Group aus Südkorea, die im asiatischen Raum schon seit ein paar Jahren beliebt und erfolgreich ist. Der jazz-poppige Auftakt „Le Noir“ bleibt aber bis auf das kuschelromantische “지금” (die deutsche Übersetzung: “Jetzt!”)   die rühmliche Ausnahme, der Rest des zweiten Studio Albums präsentiert den bereits vom 2014er Debüt bekannten Mix aus Dance-Pop, Hip Hop und Kindergartenmelodien. Highlights sind „Ribbon In The Sky“ (nicht verwandt & verschwägert mit dem „Stevie-Wonder“-Klassiker), „Killer“ (wie auch das starke dance-funk-poppige „Chiquita“ eine Eigenkomposition aus der Feder des Produzententeams des Labels „TS Entertainment“), mit "주소서" (deutsch: Bete!) gibt es sogar einen phätten Rap Track, der sogar der internationalen Hip Hop Community gefallen dürfte, auch wenn man nicht gerade der koreanischen Sprache mächtig ist. Im Song geht es u. a. um einen Jugendlichen, der seine Sünden bereut und den Weg aus der Einsamkeit sucht. Wer den Text auswendig lernen möchte, klickt hier: http://klyrics.net/b-a-p-%EC%A3%BC%EC%86%8C%EC%84%9C-lyrics-hangul-romanization/ und am Ende steht ein weiterer Knaller mit dem bombastischen “Kingdom”. Die Deluxe Edition, die uns hier nicht vorliegt, beinhaltet zwei alternative instrumentale Versionen von “Fermata” und “Skydive” und ein Poster. Und wen’s interessiert: B.A.P ist die Abkürzung für “Best Absolute Perfect” - na, denn!

VÖ: 11.11.16

Verfügbar: CD & CD Deluxe  & Digitales Album

Empfehlung: K K K K K K K K K K

Infos: http://cafe.daum.net/TS-ASIAN   & https://youtu.be/7VEZuvy0-cc (Video “Skydive”)

TOURDATEN

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AGNES OBEL “CITIZEN OF GLASS”   Zurück zur Übersicht - Back to the previous page

Agnes Obel - Citizen Of Glass

TRACKLISTING:

01.  Stretch Your Eyes
02.  Familiar
03.  Red Virgin Soil
04.  It’s Happening Again
05.  Stone
06.  Trojan Horses
07.  Citizen Of Glass
08.  Golden Green
09.  Grasshopper
10.  Mary

Label: Play It Again Sam

CHAMBER POP

Für Fans von:  Ane Brun - Lana Del Rey - Björk - Bat For Lashes

DÄNEMARK

Schwermütige Melancholie und tiefgründig wimmernde Violinen (gespielt von John Corban, der in der Gruppe „Ensemble Portmantô“ spielt) und Celli (Frederique Labbow) dominieren im Auftakt „Stretch Your Eyes“, mit dem die Songwriterin & Sängerin AGNES OBEL ihr neues Album „Citizen Of Glass“ eröffnet. Keine fröhliche Vorweihnachtsstimmung, sondern trübe Weltuntergangs-Chemie. Auch „Familiar“ bleibt zunächst in der ruhigen Spur, überrascht dann aber spätestens nach dem dritten Hörgang, weil sich die Melodie beginnt, im Ohr festzusetzen. „Red Virgin Soil“ verstärkt das kammersinfonische Ambiente, ist aber lebhafter und dürfte in der klassischen Musik als freudig umherhüpfendes Andante durchgehen. Gesang? Pustekuchen! Instrumental wie auch der später auf der Bildfläche erscheinende “Grasshopper”. Dreampoppiger Hall erfüllt „It’s Happening Again“ – Daniel Matz bedient das in Pop-Produktionen selten gehörte „Trautonium“, der Berliner Sounddesigner hat vor vielen Jahren einmal unter seinem Pseudonym Ziggy36 einen Remix für den deutschen Hip Hopper Peter Fox gefertigt („Haus am See“ – der „Rock Paper Scissor Mix“). Zartgliedrige Akustik ornamentiert das akustische „Stone“ und die „Trojan Horses“ nähern sich im Walzer-Takt vorsichtig an mit sinfonisch-anmutiger Behutsamkeit. Mein Damen & Herren, liebe Mädels, liebe Junx - das Highlight: „Björk“sche Polyphonie verziert „Golden Green“ – die dänische Musikerin verzaubert die Zuhörerschaft mit einem melodisch-modalen Zuckerguß.

FAZIT: Feingliedriger Chamber Pop durch & durch, wer Spektakuläres möchte, greift besser zu “Taylor” oder “Gaga”, wer einen Sinn für atemberaubende Schönheit hat, muss „Citizen Of Glass“ unbedingt in sein CD-Regal stellen. Vinyl gibt’s auch und dazu den Download-Code fürs digitale Album. Mitte November ist die dänische Songwriterin zu Gast in München und in Berlin - neben Zürich und Lausanne die einzigen Konzerte im deutschsprachigen Raum.

VÖ: 21.10.16

Verfügbar: CD & Vinyl & Digitales Album

Empfehlung: K K K K K K K K K K

Web:  http://www.agnesobel.com/  &  https://soundcloud.com/agnes-obel-1

TOURDATEN

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ALBOROSIE “ALBOROSIE presents HIS MAJESTY RIDDIM”   Zurück zur Übersicht - Back to the previous page

Alborosie - Presents His Majesty Riddim

TRACKLISTING:

01.  Alborosie: Red
02.  Gentleman & Clay: Dunns River Falls
03.  Mr. Vegas: Unite
04.  Sizzla Kalonji: No Waste No Time
05.  Etana: Healing Tree
06.  Christopher Martin: B4 It’s Too Late
07.  Dann I: Put In The Work
08.  Yung Jr: Mr. Boss Man
09.  Sandy Smith: Crying Out
10.  Skygrass: Blessed
11.  Martei Korley: Toxic Love
12.  Alborosie: Majesty Riddim

Label: Greensleeves Records

REGGAE

Für Fans von:  Tarrus Riley - Stephen Marley - Freddie McGregor

ITALIEN

Der italienische Reggae-Gott ALBOROSIE ist sehr umtriebig und meldet sich bereits ein halbes Jahr nach seinem letzten Studio Album zurück mit neuem Output. Für „Alborosie Presents His Majesty Riddim“ hat er eine erlesene Künstlerschar ins Studio gebeten. Nach dem Motto „One Riddim Under A Groove“ haben sich einige seiner Genre-Kumpels den Song „Red“ vorgenommen und haben diesem ihre eigenen alternativen Versionen verpasst. Einer der hierzulande bekanntesten Vertreter ist natürlich GENTLEMAN, der sich in „Dunns River Falls“ mit CLAY das Mikrofon teilt, die meisten anderen „männlichen“ Stimmen ähneln sich größtenteils, was nicht gerade für eine abwechslungsreiche Darbietung spricht. Eine sehr gute Figur macht allerdings Reggae Sängerin ETANA, die mit ihrem „Healing Tree“ über eines der favorisierten Themen im Leben eines Rastas singt, nämlich „Ganja“, „Sinsemilla“ und Marihuana“. Sollten sich einige Ministranten auf diese Webseite verirrt haben – das sind keine Erzengel oder Mädels, sondern weltweit beliebte Heilkräuter. Mit SANDY SMITH darf später “Crying Out” ein weiteres Mädel ans Mikro. Seit ihrem Hit “No Joking Thing” ist die Sängerin immer öfter auf diversen Samplern zu finden. Den Song kennt Ihr gar nicht? Klick: https://youtu.be/b68qg0UArYg  - Gut auch das jamaikanische Weißbrot  Damarah Danni, der seit einigen Jahren als DANN-I für Furore sorgt. Die Version des ehemaligen Sängers der Band “Que” trägt den Titel “Put In The Work”, einfach groovy und mit gutem Timing! Ababa Jahnoi Reid aka YUNG JR. lässt sich über den “Mr. Boss Man” aus. Der Newcomer ist der Sohnemann von Dancehall-Legende “Junior Reid”. Deutsche Reggae-Fans kennen den jungen Jamaikaner spätestens seit dessen Beitrag auf der CD-Beilage des Musikmagazins “Riddim” im Oktober 2013. Und am Ende hat Alberto D'Ascola (Geburtsname von Alborosie) natürlich auch die instrumentale Version übrig gelassen, über der sich alle aufstrebenden Reggae-Sänger austoben können.

VÖ: 28.10.16

Verfügbar: CD & Digitales Album

Empfehlung: K K K K K K K K K K

Web:  https://www.youtube.com/results?search_query=alborosie+presents+his+majesty+riddim

TOURDATEN

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ALTERED PERCEPTIONS “FROM RISE TO RUINS”     Zurück zur Übersicht - Back to the previous page 

HEAVY METAL

Für Fans von:  Suffocation - Meshuggah - Revocation - Coprofago

USA (ILLI-NOISE)

ALTERED PERCEPTIONS trümmern mit dem gutturalen Presslufthammer durch die Gegend, das geisterhaftmelodiöse Glöckchen zu Beginn von „Rise“ täuscht, in den 10 Tracks des Albums „From Rise To Ruins“ werden blühende Landschaften in Schutt und Asche gelegt. Die Band aus dem Bundesstaat Illinois, die ihre Releases bisher zum kostengünstigen NYP-Download auf bandcamp angeboten hat, ist beim beim Label „Artery Recordings“ untergekommen, wo schon starke Acts unter Vertrag stehen, wenn ich da an „Alesana“ oder die Metalcore Girl Group „Conquer Divide“ denke. Die 4 Boys spielen ein wildes Gemisch aus zeitgenössischen Schubladen: Brutal Death – Math Metal – Metalcore – Prog – Sludge – alles drin in der phätten Packung. Highlights: “Luminiscent”, “Sacrifice” und das tobende “Immortal”, mit dem die Band an der Unsterblichkeit klopft.

Altered Perceptions - From Rise To Ruins

VÖ: 28.10.16

Verfügbar: CD  & Digitales Album

Kaufempfehlung:  K K K K K K K K K K

Web: http://alteredperceptions.bandcamp.com/ & https://youtu.be/HxOMwN-cvmQ (“Ruin”)

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UNLIMITS “U”     Zurück zur Übersicht - Back to the previous page 

J ROCK

Für Fans von:  Malice Mizer - Moi Dix Mois - An Cafe

JAPAN

Die Gruppe UNLIMITS ist 2002 gegründet worden. Wo die Bands in Fernost sonst Weise fein säuberlich in Männlein und Weiblein getrennt sind, praktiziert das Quartett von Beginn an seinen „mixed-couple-Stil“ mit 2 Sängerinnen (von denen jede ein Instrument spielt) und männlichen Instrumentalisten. Ansonsten geht es wie im J-Rock-Visual-Kei-Lager üblich ordentlich zur Sache mit druckvollen Riffs, knackigen Funk-Bass-Einlagen („Last Dance“) und pompösen Keyboard-Wänden. Für westliche von den Dumpfbackenradiosendern verseuchte Ohren klingen die gesungenen Melodiesprünge teilweise befremdlich, aber wer sich offen auf die Musik einlässt, wird schnell feststellen, dass zwar alles etwas komplexer, aber doch filigraner gespielt wird. Highlights des fünften Studio Albums: Das bubblegumrockige „Tonight Tonight Tonight“, “Prism&Blues” und “Saigo No Kotoba”.

Unlimits - U

VÖ: 23.09.16

Verfügbar: CD  & Digitales Album

Kaufempfehlung:  K K K K K K K K K K

Web: http://unlimits.jp/  &  https://youtu.be/9qLB_7pAnLQ (Video “Last Dance”)

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BARROW WIGHT “KINGS IN SAURONS SERVICE”   Zurück zur Übersicht - Back to the previous page

Barrow Wight - Kings In Saurons Service

TRACKLISTING:

01.  Intro
02.  No Sleep Till Gondor
03.  Osgiliath
04.  The Cult
05.  Grond
06.  Knights In Saurons Service
07.  In League With Sauron
08.  Dwimmerlaik
09.  Harrower Of The Dark
10.  The Palantir

Label: Heavy Chains Records
Web: www.heavychainsrecords.com

TOLKIEN METAL

Für Fans von:  Speedwolf - Motörhead - Venom - Chrome Division

KANADA

Irgendwo dröhnt im Hintergrund die „Hells-Bells“-Glocke von AC/DC, während ganz vorne eine Gitarre avantgardistisch und mit kreischendem Feedback herum frickelt. Ich befinde mich am Beginn des Debüt Longplays von BARROW WIGHT – das an den Auftakt ansetzende „No Sleep Til Gondor“ ist ein tiefergelegter fuzzgetränkter Mix aus ultraverzerrtem „Alice Cooper“-Ambiente und wuchtigem Sludge Metal. Klangtechnisch sollte man keine Ansprüche stellen, weil’s überall schrill scheppert und rüttelt. An vierter Stelle folgt das erste Highlight „The Cult“: „Metallica“ (ich höre Anleihen beim 84er „Jump In The Fire“) trifft auf den rotzrockigen Garagen Punk von „Motörhead“ und nimmt gegen Ende Tempo auf. Schade, dass man hier den „Fade Out“ vorgezogen hat, anstatt dem Stück noch einige sicherlich vorhandene Entwicklungsmöglichkeiten zu lassen.

Die Band kommt aus Kanada, hat sich 2006 gegründet und hat ihren Namen aus der „Tolkien“-Saga „Der Herr der Ringe“ geborgt, denn dort sorgen die „Barrow-Wights“ für Unbehagen bei Menschen, Hobbits und Elfen und sind Beschäftigte des finsteren Gesellen „Sauron“. Und dazu passt dann auch das „blackened death“ angehauchte zweite Highlight „In League With Sauron“,  das sogar in krautrockpsychedelische Sphären abtaucht mit jazzigem Piano. Die Musik der Kanadier ist gut, wer auf düstere sich überwiegend mit der Tolkien-Fantasy-Thematik befassenden Texte und radikalen handgemachten Trio-Metal steht, ist hier auf jeden Fall richtig. ANTERO WIGHT klingt jedenfalls wie die Reinkarnation von „Lemmy Kilmister“ – wieviel Jack-Daniels-Bottles er sich wohl einverleibt hat, damit er diese Stimme bekommt? Bass spielt er ebenfalls und zur Seite stehen ihm Gitarrist Akiva und Drummer Elf Ripper. Vinyl gibt‘s leider nicht, dafür aber hat das australische Label „Heavy Chains Records“ sogar für eine analoge MusiCassette gesorgt, ein coole Investition für hoffnungslose Nostalgiker.

VÖ: 30.09.16

Verfügbar: CD &  MC & Digitales Album

Empfehlung: K K K K K K K K K K

Web:  http://heavychainsrecords.bandcamp.com/https://youtu.be/4YhCQ9whU5s

TOURDATEN

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BELLA WOLF “BELLA WOLF”   Zurück zur Übersicht - Back to the previous page 

Bella Wolf - Bella Wolf

TRACKLISTING:

01.  The Devil You Know
02.  Saqsaywaman
03.  Turn Up
04.  Look Up
05.  Ponteio
06.  La Muela Del Diablo
07.  Jonglei
08.  Interlude
09.  Wouldn’t You Rather
10.  Thanks, But I Think I’ll Stay In

LATIN JAZZ

Für Fans von:  Ray Barretto - Pedrito Martinez  - Miguel Zenón

AUSTRALIEN

Jazz Musiker oder Bands aus Australien sind eher die rühmliche Ausnahme, kaum jemand, der ein paar Jazz Acts von „Down Under“ in seinem Regal stehen hat. Mit dem Debüt Album der Formation BELLA WOLF kann das nun geändert werden. Und wo die meisten Formationen aus dem lateinamerikanischen Raum eher das Kollektiv betonen, spielt die Band aus Melbourne zwar ebenfalls den rudimentären Latin Jazz, lässt aber seinen Musikern genügend Freiheit für solistische Eskapaden. Bandgründerin & Flötistin Erica Tucceri bestimmt im Auftakt „The Devil You Know“ gemeinsam mit Trompeter Fabian Acuna das Geschehen, im nachfolgenden „Saqsaywaman“ bekommt Pianistin Selene Messinis ihren Hotspot. Die Keyboarderin ist studierte Hochschuldozentin und leitet neben den „Bella Wolf“-Aktivitäten ihr eigenes Modern Jazz Trio. Namensgebend für das Stück war übrigens die Ruine einer peruanischen Inkafestung, die im 16. Jahrhundert von den spanischen Eroberungsbanausen erobert und zerstört worden ist (soweit der wöchentliche historische Geographiebeitrag auf music-newsletter.de).

Der aufreibende Flötenbeginn am Anfang von „Turn Up“ erinnert mich an den Kultklassiker „Ruckzuck“ vom ersten „Kraftwerk“ Album (1968), was am kraftvollen Ansatz der Bandleaderin liegt, aber schnell geht’s dann ab in aufregendes Latin-Jazz-Funk-Gewässer, in dem vor allem Bassist Matt Hayes ganz starke Synkopen spielt. Das Highlight bisher. In „Look Up“ necken sich die Beteiligten zunächst mit ruhigeren Melodiesegmenten, um sich dann wie auf Kommando wie im Rausch gegenseitig zum freejazzigen Höhepunkt zu treiben. „Ponteio“ ist eine gutgelaunte frische Brise mit Ohrwurmqualitäten, hier sind es vor allem die relaxt groovenden Passagen, die sehr gut gefallen. Auch hier wird mit knackigen Funk-Vibes für gehobene Abwechslung gesorgt. Weiteres Highlight ist der Kracher „Wouldn’t You Rather“, in dem die Musiker einmal mehr für gehobene Virtuosität sorgen, besondere Gäste sind hier Tenorsaxophonist James Vincent und Gitarrist James Pownall, der einen Solo extraordinaire aus dem Handgelenk schüttelt, der auch einem „Allan Holdsworth“ ein anerkennendes Nicken abgerungen hätte. Superb!

VÖ: 02.10.16

Verfügbar: CD & Digitales Album

Empfehlung: K K K K K K K K K K

Web: http://www.bellawolfmusic.com/  &  https://bellawolf.bandcamp.com/album/bella-wolf

TOURDATEN

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CHARLES BUTLER & TRINITY “MAKE IT”  Zurück zur Übersicht - Back to the previous page

Charles Butler And Trinity - Make It

TITELVERZEICHNIS:

01.  Jesus Reigns (feat. Maranda Willis)
02.  Great & Mighty (feat. Travis Malloy)
03.  Make It (feat. Jeremiah Hicks)
04.  Today (feat. Brittney Wright)
05.  Yes You Are
06.  The Blood
07.  Bless Your Name (feat. Cheryl “Coco” Gamble)
08.  Excellent
09.  Amazing Worth (feat. Tiyah Askia)
10.  Great God

Label: Anointed Sounds Records

GOSPEL & R&B

Für Fans von:  Sounds Of Blackness - Mississippi Mass Choir

USA

Ich muss immer lachen, wenn ich in den Monaten vor der Weihnachtszeit die vollmündigen Ankündigungen der Promoter lese, die wieder mal DIE eine Gospel Truppe (meistens sind es ja die „Harlem Gospel Singers“) als die Besten ihres Fachs ankündigen. Alternde Gospel Sänger(innen), die natürlich gut sind, aber dem Alltagsstress und der überdimensionalen Konkurrenz in den Staaten entfliehen, um in Europa noch ein paar Kröten zu verdienen. Und das deutsche Volk nimmt es gerne an und wird so in der dunkleren Jahreszeit mit einigen Spirituals versorgt wird, die sich sowie so immer wie die berühmten Eier auf der Stange (oder waren das die Hühner?) gleichen.

 Der Markt in den USA ist riesig, es gibt dort sogar – man höre & staune – seit den 80er Jahren Charts, in denen die bestverkauftesten Gospel und CCM-Alben erfasst werden. Ist aber für die Leser des Black Music Newsletters auch nichts Neues mehr. In diesem Jahr wird das aktuelle Album von CHARLES BUTLER & TRINITY sicherlich auch in dieser Liste stehen. Der Mann hat vor etwa 10 Jahren als Musiklehrer an einer High School begonnen, hatte (lange bevor es “Glee” gab) einen Schulchor zusammengestellt und war mit diesem zu zahlreichen Festivitäten eingeladen worden. 2011 hat der engagierte Dirigent die Gruppe TRINITY gegründet (nicht verwandt & verschwägert mit der ähnlichen lautenden R&B-Gospel-Truppe “Trin-i-tee”, die sich 2013 aufgelöst hat) und mit dieser das 2014er Debüt Album “Better” aufgenommen. Einer der Höhepunkte seines Schaffens war im letzten Jahr die Zusammenstellung eines 100köpfigen Chores, der mit gewaltigem Stimmbild begeisterte während der jährlich durchgeführten “Million March Man” Parade, die ihr 20. Jubiläum feierte.

„Make It“ ist das zweite Studio Album der seit 2011 aktiven Gospel Sensation, das dann auch gleich auf von Null auf den zweiten Platz der Gospel Charts flog in der ersten Woche nach dem Release. Und genau dieses „Make It“ möchte ich vor allem den Soul Fans im Zuge der kommenden Weihnachtsveröffentlichungen ans Herz legen – anstatt Euch den hundertsten Sampler mit den Uraltschmarrbeuteln („Last Christmas“, „I Believe In Father Christmas“) zu besorgen, schafft Euch lieber dieses Album an mit 10 wahren Crackern.

Gleich der Auftakt „Jesus Reigns“ wirft einen um mit der geballten Gospel-Power des Chors und der Stimme der unvergleichlichen MARANDA WILLIS (nicht verwandt & verwschägert mit dem „Bruce“), das folgende „Great & Mighty“ hat etwas von der allgegenwärtigen Radio-R&B-Pop-Mentalität, obwohl auch gut gesungen von den special guests TRAVIS MALLOY und ARYKA MONCRIEF. Dagegen macht der Titelsong mit JEREMIAH HICKS in der Leadvokalisten-Rolle wieder richtig Dampf und kombiniert funky Soul mit der Botschaft, wer den  christlichen Glauben sucht, dadurch  Frieden, Freude und Erfüllung erfährt. Gleichwohl wird in “Excellent” darauf hingewiesen, dass Toleranz und Anerkennung fremder Sitten und Gebräuche wichtige Bestandteile des menschlichen Daseins sind. BRITTNEY WRIGHT obliegt die singende Hauptrolle im funkpoppigen „Today“, die Sängerin aus Ohio gehört seit einigen Jahren zur Creme de la Creme im Genre, hat bisher zwei Solo Alben veröffentlicht und erste internationale Erfahrungen in den Bands von Fred Hammond und auch Wynton Marsalis gesammelt. Disco Power gibt es mit “Great God”, ein Stück, das ansatzweise an die Klassiker der “Sounds Of Blackness” erinnert.

FAZIT: Wer aktuelle zeitgenössische Gospel Musik aus den USA hören möchte mit aufregenden Interpreten und Musikern, greift hier zu, wer sich lieber weiterhin am Spiritual-Retro-Schnitzel der „Harlem Gospel Singers“ bedient, der weiß gar nicht, was er hier alles versäumt.

VÖ: 03.06.16

Verfügbar: CD & Digitales Album

Empfehlung: K K K K K K K K K K

Web:  https://twitter.com/CharlesButlerJr  & https://youtu.be/MU6XceWLUPU (Live Clip)

TOURDATEN

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2 CHAINZ “HIBACHI FOR LUNCH”  (Mixtape)   Zurück zur Übersicht - Back to the previous page 

DIRTY SOUTH

Für Fans von: Outkast - Dorrough - Lil Wayne - Curren$y

USA (GEORGIA)

Neues Mixtape von Tauheed Epps aka 2 CHAINZ. Bereits eine Woche nach der Veröffentlichung auf datpiff.com 127.000 Mal heruntergeladen. Die Highlights: „Diamonds Talking Back“ mit coolem Sample und starkem Flow und humorvollem Südstaatenslang <pinky ring ping – index finger ping – middle finger ping – whole lot of rings whole lot of watches – watchband ostrick nest wrist faucets – chain show em options – rings so big you could go boxing – diamonds talking back yours ain’t saying nuttin> Im romantisierten „Good Drank“ helfen QUAVI und GUCCI MANE und in „Doors Open“ betreiben der Rapper und die ebenfalls in Atlanta ansässige “Trap”-Maschine FUTURE ein cooles Wexelspiel. Gemeinsam schaukeln sie diesen Dirty-South-Cracker zu relaxt groovenden 106 Beets in der Minnitt.

2 Chainz - Hibachi For Lunch

VÖ: 27.10.16

Verfügbar: Digitale EP

Kaufempfehlung:  K K K K K K K K K K

Web:  http://www.datpiff.com/2-Chainz-Hibachi-For-Lunch-mixtape.809865.html

TOURDATEN

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2 BILLIONS BEATS “BE NICE TO EACH OTHER”    Zurück zur Übersicht - Back to the previous page 

DANCEFLOOR

Für Fans von: Daft Punk - Little Boots - Scissor Sisters - Modjo

ENGLAND

Tom Lonsborough und Col Hamilton sind das Produzententeam 2 BILLION BEATS und wie viele andere Klangbastler haben sie zwar ausreichend Ideen, aber nicht die geeigneten Stimmen, um ihre Lieder erfolgreich unters Volk zu bringen. Für das neue Album “Be Nice To Each Other” haben sich die beiden Musiker die gesanglichen Dienste von Marietta Smith und Dieter Lynch gesichert und den englischen Vokalisten gelingt es, die Beats’n’Grooves mit Leben zu erfüllen. Empfehlenswerte Anspieltipps des Debüt Albums sind der an die 90er Italo-House-Stomper erinnernde “Papa”, das groovige “Warm Feeling”, der Hi-N-R-G Schieber “How Does It Make You Feel (I’m A Lover)”, das mit 116 bpm gar nicht mal so langsame „Slow Down“ und der hypnotische funky Dancer „Time In The Sun“.

2 Billion Beats - Be Nice To Each Other

VÖ: 03.11.16

Verfügbar: CD & Digitales Album

Kaufempfehlung:  K K K K K K K K K K

Web: http://www.2billionbeats.co.uk/ & https://soundcloud.com/2billionbeats

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COMMON “BLACK AMERICA AGAIN”   Zurück zur Übersicht - Back to the previous page   (cf)

Common - Black America Again

01.  Joy And Peace (feat. Bilal)
02.  Home (feat. Bilal)
03.  Word From Moe Luv (Interlude)
04.  Black America Again (feat. Stevie Wonder)
05.  Love Star (feat. Marsha Ambrosius)
06.  On A Whim (Interlude)
07.  Red Wine (feat. Syd & Elena)
08.  Pyramids
09.  A Moment In The Sun (Interlude)
10.  Unfamiliar (feat. PJ)
11.  A Bigger Picture Called Free (feat. Syd & Bilal)
12.  The Day women Took Over (feat. BJ The Chicago Kid)
13.  Rain (feat. John Legend)
14.  Little Chicago Boy (feat. Tasha Cobbs)
15.  Letter To The Free (feat. Bilal)

CONSCIOUS RAP

Für Fans von:  Gil Scott-Heron - Jungle Brothers - Brand Nubian

USA (ILLINOIS)

Der Mann ist gefühlte 150 Jahre alt. Ha, ha. Als Schienenverleger „Elam Ferguson“ war er bereits im vorletzten Jahrhundert beschäftigt gewesen im ständig wandernden Kaff namens „Hell On Wheels“. Bei TV-Serien-Fans klingelt es jetzt natürlich. Kann sich in dieser Kolumne eigentlich nur noch um den schauspielernden Rapper COMMON handeln. Dem ist auch so. Die meisten Musikfans kennen den Mann durch diesen 2007er Song: https://vimeo.com/5353699  - mittlerweile aber sind wieder ein paar Jahre ins Land gezogen und jetzt steht das brandneue und elfte Studio Album von Lonnie Rashid Lynn, Jr (Birth Name) zur Verfügung. Start der musikalischen Karriere war 1992 mit dem Debüt „Can I Borrow A Dollar?“ – damals im Untergrund hochgejubelt, die erste Nebenrolle in einem Film hatte er im 2002er „Brown Sugar“ ergattert. Erstes Album-Highlight ist „Home“ (mit der begleitenden Stimme von „Bilal“), durchzogen von einem phätten Old-School-Groove der 90er und irgendwo erkenne ich sogar eine versteckte Reminiszenz an den spirituellen Klassiker „John Brown’s Body“. Deff!

Ein Album, das zur rechten Zeit kommt zur politischen Szenerie in den USA. Ein alter Bekannter meldet sich ebenfalls zu Wort. STEVIE WONDER ist zu hören im Titelsong, der genau wie die meisten Lieder weit wegzielt von jedwedem Radioeinsatz. Kein Hiphop für schmierige Casting-Show-Reime-Kopierer,  sondern intelligenter Stoff für intellektuelle Hörer, die mehr suchen als effektvolle Studiobasteleien oder eingängige Melodien, obwohl’s auch die hier gibt. Die schon im September veröffentlichte Single „Love Star“ mit der wundervollen Stimme von MARSHA AMBROSIUS packt gnadenlos zu und möchte nach drei oder vier Hörgängen gar nicht mehr aus dem Ohr. Wer die Klassiker von „Mtume“ aus den 80er Jahren mochte, wird dieses Stück lieben. Auch in „Red Wine“ verzaubert eine kuschelige Stimme, nämlich die von Sydney Bennett, vielen besser bekannt als „Syd the Kyd“, nach kurzem Intro übernimmt der Chef aber wieder selbst und schmettert seine coolen nasalen Vibes ins Mikro. Später ist „Syd“ ein weiteres Mal zu hören im Verbund mit dem R&B Sänger „Bilal“ in „A Bigger Picture Called Free“. Apokalyptische Weltuntergangsstimmung predigt der Rapper in „The Day Women Took Over“ (Hilary hat’s auf jeden Fall erstmal versaut, der deutsche Oberhobel Dittsche ist sogar der Meinung, das wäre ein abgekartetes Spiel zwischen ihr und dem “Trump”eter gewesen, aber das ist eine völlig andere Geschichte) - Neo Soulist Bryan James Sledge veredelt den Refrain mit seinem Philly-Soul-Falsetto und eine in die Gehörgänge schneidende „Miles-Davis“-Trompete verleiht dem Song nostalgisches „Blaxploitation“-Feel. Gospel-Flair gibt’s im piano-balladesken „Rain“, was am tollen Beitrag von JOHN LEGEND liegt. Ganz am Ende der CD gibt’s mit „Letter To The Free“ den Song, den COMMON zur filmischen Doku „13th“ beigesteuert hatte. Der Film handelt vom immer noch allgegenwärtigen Rassismus im Justizsystem der USA – eine Problematik, die sich mit dem neu gewählten Prez auch nicht grundlegend ändern wird.

VÖ: 04.11.16

Verfügbar: CD &  Vinyl & Digitales Album

Kaufempfehlung: K K K K K K K K K K

Web: http://thinkcommon.com/ & https://vimeo.com/188353336 & https://twitter.com/common

TOURDATEN

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THE EARHART LIGHT “NUR DAS FLÜCHTIGE BLÜHT”   Zurück zur Übersicht - Back to the previous page 

The Earhart Light - Nur das Flüchtige blüht

TRACKLISTING:

01.  Versöhnung (schillernd grau)
02.  Nicht Bach, sondern Berg
03.  Kraft der Erinnerung
04.  Poltergeister
05.  Hoffnung überall
06.  An der Hand
07.  Wahrheit der Zeit
08.  Herzschlag (Tanzversion)
09.  Durchgangsreise
10.  Wir üben das Verschwinden
11.  Krieg

Label: CKP Records
Promo: www.finestnoise.de

INDIE & NEO FOLK

Für Fans von: Dunkelschön - Fairport Convention - Wolfsheim

DEUTSCHLAND

Als Musikfan hat man ja manchmal ein gewisses Vorurteil, wenn man einen Titel eines Albums oder den Namen einer Band oder eines Interpreten liest, was einen erwartet. Kennen Einige von Euch bestimmt. Bilder & Fotos eingeschlossen. „Nur das Flüchtige blüht“ habe ich vor einem Tag auf meinen Tisch bekommen und ich habe ein Singer-Songwwriter-Album erwartet von einem deutschen Musiker, der sich irgendwo versucht im Glanze von „Ed Sheeran“ oder „Ben Howard“ zu profilieren. Doch bereits das erste Stück ist eine wohlklingende angenehme Überraschung. Ein bittersüßer traumhaft schön klingender Akustikgitarrensound, wie ich ihn so eigentlich oft in der esoterischen Black Metal Schublade vorfinde, eine weiche weibliche Stimme singt von „Versöhnung“ und ganz weit im Hintergrund ist ganz kurz sogar eine dezent jaulende Feedbackorgie auszumachen. Der Gesang stammt von Sandra Steger, die neben Stefan Wißmann, Lars Aulbach und Markus Lübeck in den Credits aufgeführt ist. Dazu kommt ein sehr gefühlvoll von Nils Helfrich gespieltes Flügelhorn. Ein lange vergessener Kult-Act kommt mir kurz in den Sinn, als ich das folkrockige „Nicht Bach, sondern Berg“ höre – erinnert irgendwo an die akustischen 60er Jahre Klassiker der deutschen Krautrocklegende „Amon Düül“.

Aber hier ist die deutsche Band THE EARHART LIGHT, die sich vorstellt mit dem vorliegenden Album, das laut Label-Infos das zweite nach dem 2013er „Der Sommer ist vorbei“ ist. Das erste atemberaubende Highlight ist die „Kraft der Erinnerung“, die mit mediterranem Ambiente umgarnt wird und im 6/8tel (3/4tel) Takt in die Ohren schwebt, die Seele berührt und von mir spontan zu einem der besten Songs des Jahres 2016 erklärt wird. Auch hier veranlasst mich eine Gedankenkette, das Gehörte mit gelebter/gehörter musikalischer  Vergangenheit zu verknüpfen. Der wundervoll schaukelnde Folkrocker kombiniert die hypnotisierende Kraft des Klassikers „Wundervoll“ der deutschen Band „Wolfsheim“ mit den grandiosen Satzgesängen von „Uriah Heep“ (remember „Lady In Black“?). Ein Lied für die Ewigkeit und geradezu prädestiniert für die Endlosschleife. Stoff wie dieser ist schuld, dass ich mich seit meiner Teenagerzeit so sehr für Musik begeistere.

So – jetzt aber Schluss mit der Lobhudelei, es warten schließlich noch die „Poltergeister“, doch diese sind anders als die altbekannten Plagegeister, die man aus diversen Filmen kennt. <mein haus ist jetzt bereit – poltergeister kommt vorbei – seid willkommen tretet ein – hier hat’s lange nicht gespukt – euch zu sehen tut mir gut – in den fenstern brennt noch licht – doch am ende des tunnel nicht> - musikalisch geht es etwas in die „The Cure“-Richtung, auch hier sorgen Akustikgitarre und dezente kaum spürbare Perkussion für tolle nebulöse Stimmung. Der exzellent zwischen den Akkorden umherlaufende Bass erzählt dabei sein eigenes instrumentales Geschichtchen und ich empfehle, beim zweiten Hörgang auch einmal ganz bewusst auf die tiefen Töne zu hören.

Stimmung pur auch in „Hoffnung überall“ – Piano, Flügelhorn, Gitarre und Gesang verschmelzen gekonnt zur melancholischen Überballade. Elektronische Drums geben das Tempo (121 bpm) vor für den Deutsch-Pop-Rocker „An Der Hand“ – gefällt mit Sicherheit allen Fans der Bands „Gleis 8“, „Frida Gold“ oder gar „Wir sind Helden“. Das nächste Highlight wird eröffnet von Tobias Meister (dem Synchronsprecher des US Schauspielers „Brad Pitt“) mit einem Zitat aus dem Film „Der seltsame Fall des Benjamon Button“ danach folgt der eigentliche Song: „Herzschlag“ - <sieh nur zu wie schön ich tanze – schau nur zu wie hoch ich steig - > singt Frontfrau Sandra zum wunderschönen Groove – Erinnerungen werden wach an einen lange vergessenen „Erdbeermund“. Spontan überlege ich mir, wie es wohl wäre, wenn ich zu diesem Stück einen alternativen Remix anfertigen würde, der das Stück auf die Nummer Eins der US-Billboard-Charts trägt?

FAZIT: Faszinierendes Neo-Kraut-Folk-Indie-Rock-Pop-Projekt von THE EARHART LIGHT, dem ich trotz oben getätigter Vergleiche absolute Eigenständigkeit bestätige. Empfehlenswert für Musikfans, die dem Radioalltag entfliehen möchten und sich lieber von intelligentem Songmaterial verzücken lassen.

VÖ: 25.11.16

Verfügbar: CD & Digitales Album

Empfehlung: K K K K K K K K K K

Web: http://www.theearhartlight.de/  &  https://soundcloud.com/theearhartlight

TOURDATEN

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Miller Anderson “Collectors Premium: Bluesheart / Chameleon” Zurück zur Übersicht - Back to the previous page

Tracklisting ”Bluesheart” (2007):

01.  High Tide And High Water
02.  Fallin’ Back Into Blue
03.  Little Man Dancing
04.  Help Me
05.  House Of The Rising Sun
06.  Runnin’ Blues
07.  Smokestack Lightnin / Wang Dang Doodle
08.  Sending Me Angels
09.  Houston (Scotland)
10.  Vigilante Man / Crossroads
11.  Jon Lord Blues Project: Houston (Live)
12.  Little Man Dancing (Solo Acoustic Live)

Tracklisting “Chameleon” (2008):

01.  City Blues
02.  By The Light
03.  Bad Mouth Mama
04.  Fog On The Highway
05.  Little Brother
06.  Me And My Woman
07.  Rich Man, Poor Man
08.  Eye On The Prize
09.  The Dreamer
10.  Sing Your Song
11.  Nothing Is Any Fun (unreleased Demo)
12.  Late At Night (unreleased Demo)

BLUES ROCK

Für Fans von:  Eric Clapton - Delbert McClinton - Roy Buchanan

ENGLAND

Manchmal muss ich mich schon sehr über die Technik wundern, die auch – wie halt die Menschen auch – sehr wankelmütig ist. Im einem Player wird eine Laufzeit von 66 Minuten und 54 Sekunden angezeigt, im nächsten steht dann plötzlich wieder 66:53 im Display. Aber egal – während ich mich mal wieder wundere (hatte die Katja Ebstein doch irgendwo recht ) – erfüllen starke Vibes die gute Stube – MILLER ANDERSON ist ein Blues Gitarrist, der sich schon seit mehreren Jahren einer stetig wachsenden Fangemeinde erfreut. Der Mann hat natürlich schon ein paar tolle Schoko-Alben veröffentlicht, seit kurzem gibt es sogar noch eine äußerst deliziöse „Pralinenschachtel“ von MIG Music in Form eines Doppel-Albums, das die beiden 2007 und 2008 veröffentlichten Alben „Bluesheart“ und „Chameleon“ beinhaltet, ergänzt um 4 Bonus Tracks.

Wer auf die Musik von Gallagher, Principato, Vaughan, Trower, Marino und was weiß ich steht, wird jedenfalls begeistert sein vom hier Dargebotenen. Angefangen beim blues-funk-groovigen „High Tide And High Water“, eine von 14 starken Eigenkomposition über die Klassiker „House Of The Rising Sun“ und „Crossroads“ bis hin zum Extra Track „Houston (Scotland)“, den der Musiker gemeinsam mit dem „Jon Lord Blues Projekt“ aufgenommen hatte und der bis dato in dieser Live Version auch nur auf dem Projekt-Album verfügbar war.

Highlights sind neben dem Auftakt der sumpfige Delta-Blues-Rocker „Fallin‘ Back Into The Blue“ mit vibrierenden „CCR-Run-Through-The-Jungle“-Gitarren und der vom Chef selbst gespielten phantastisch klingenden Mundharmonika. „Little Man Dancing“ mit zackigen Wah-Wah-Stakkatos und federnden „Hendrix“-Licks, bei denen Miller seine gesamte Blues-Trick-Kiste (Pull-Offs, Hammer-Ons, Bendings, Vibrato) aus dem Handgelenk packt. Knackig & erfrischend: Der schnelle (176 bpm) Rock’n’Roller „Houston (Scotland)“. Mit nicht ganz so viel Tempo (165 bpm) ist die Live-Version mit dem Jon Lord Blues Project unterwegs und der zweite Bonus Track ist eine erstklassige live gespielte „Solo Acoustic Version“ von „Little Man Dancing“, die zeigt, dass MA sogar nicht einmal unbedingt eine Band hinter sich brauchen würde.

Wen’s interessiert: Die Vinyl LP ist damals auch als auf 750 limitierte dunkelblaue Pressung veröffentlicht worden, da allerdings nur ohne die auf der CD befindlichen Cover Version des „Sonny Boy Williamson”- Klassikers „Help Me“ und auch ohne die 2-Stück-Kombi „Vigilante Man / Crossroads“.

Mit phätter Slidegitarre geht’s hinein in das „Chameleon“ und wie das Viech seine Farbe ändert, genauso abwechslungsreich war ist das ein Jahr später auf den Markt gekommene Nachfolger-Album gewesen. Die Besetzung war – bis auf Drummer Paul Burgess – eine andere – hier spielten Kris Gray am Bass und Frank Tischer an den Tasten. Aufgenommen wurde – man höre & staune – im hessischen Fulda und wieder darf sich der Musikfan über einen richtig satten Mix und eine starke transparente & ausgewogene HiFi-Produktion freuen. Die Instrumente klingen, als ob die Band direkt vor einem steht. „By The Light“ ist feinster Gospel-Blues,  „Bad Mouth Mama“ geht southern-rockig nach vorne, „Fog On The Highway“ ist ein Slow Blues in der Tradition von „B.B.“ oder „Albert“ oder „Freddie“ (alles Kings, ha, ha!), aber auch hier wird nicht einfach routiniert heruntergeschrubbt, wie es viele tun, sondern besonders in den Turnarounds ist die virtuose Spielfreudigkeit in jeder Note zementiert.

Auch den „Boss“ hat der Miller Anderson drauf, der „Little Brother“ ist ein schöner „Heartland“-Rocker und würde sich zwischen den altbekannten „Springsteen“-Songs wohl fühlen. Ob der gut klingende „Dulcimer“ selbst vom Chef gespielt wurde oder ob er der Tastatur von Frank Tischer entlockt wird, vermag ich nicht 100%ig  zu bestätigen. Für die Fans des Chicago-Blues gibt’s „Me And My Woman“ und mit „Rich Man, Poor Man“ guckt sogar der Bruder des „Rory-Gallagher-Out-On-A-Western-Plane“-Klassikers kurz mal um die Ecke, geil! Den souligen „Otis“ (Redding) holt er raus in „Sing Your Song“. Am Ende gibt es zwei intime Einblicke in das (gar nicht mal so schlecht klingende) Übungsraumszenario der Band mit zwei bisher unveröffentlichten Demo-Versionen.

VÖ: 29.07.16

Verfügbar: 2-CD-Collector’s Edition & Digitales Album

Empfehlung: K K K K K K K K K K

Webseite des veröffentlichenden Labels: http://www.mig-music.de/en/releases/miller-anderson-8/

TOURDATEN

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CRIPPLED BLACK PHOENIX “BRONZE”   Zurück zur Übersicht - Back to the previous page 

Crippled Black Phoenix - Bronze

01.  Dead Imperial Bastards
02.  Deviant Burals
03.  No Fun
04.  Rotten Memories
05.  Champions Of Disturbance
06.  Goodbye Then
07.  Turn To Stone
08.  Scared And Alone (feat. Belinda Kordic)
09.  Winning A Losing Battle
10.  We Are The Darkeners
11.  A Future Shock
12.  Denisovans

Label: Season Of Mist
Web: www.season-of-mist.com

PSYCHEDELIC ROCK

Für Fans von: Black Mountain - QOTSA - The Fiery Furnaces

ENGLAND

Shoegaze-mässig geht’s los auf dem neuen Album von CRIPPLED BLACK PHOENIX, im Intro passiert erst mal gar nichts, dann aber kommen schon die ersten breitwandig gezimmerten Gitarrenakkorde, und ein Gesang, der irgendwo an die lange vergessenen großen Tage der „Grunge“-Ära erinnert. Das englische vom Multiinstrumentalisten Justin Greaves gegründete Alternative Rock Art Grindhouse Projekt geht in sein zehntes Jahr. Wer finanziell kann, besorgt sich auf jeden Fall die auf 350 Exemplare limitierte orangefarbene Vinyl-Edition, weil – die CD-Käufer und digitalen Daunlohder verzeihen mir bitteschön – halt nun mal Vinyl immer noch das Maß aller musikalischen Dinge ist. Sound – Bass – Transparenz – Handling – Präsenz im Plattenregal usw. Welche Editionen außerdem noch angeboten werden, erfahrt Ihr bei einem Klick auf die Seite des Labels. Die Musik ist – vorausgesetzt man hat ein Faible für psychedelisch angehauchte Musik der 70er – absolutely geil – wer sich für das Megaprojekt von „Acid Mothers Temple“ begeistert, kann unbedenklich zugreifen bei „Bronze“, dem zehnten Studio Album von CBP. Highlights sind der 9minütige Monsterjam „Champions Of Disturbance“, das kolossale „Turn To Stone“ und die Post-Rock-Ballade „Scared And Alone“ mit der zuckersüßen Stimme der schwedischen Songwriterin Belinda Kordic. „Pink-Floyd“iges gibt’s in „Losing A Battle“ zu hören, „We Are The Darkeners“ geht  – was am Gesang von Greaves liegt – in Richtung „Black-Ozzy-Sabbath“. Standard gibt’s mit 10 und Deluxe mit den um „A Future Shock“ und „Denisovans“ erweiterten Bonus Tracks.

VÖ: 04.11.16

Verfügbar: CD & 2-Vinyl & MC & Digital Copy

Empfehlung: K K K K K K K K K K

Web: http://www.crippledblackphoenix.co.uk/  &  https://riseupandfight.bandcamp.com/album/bronze

TOURDATEN

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SANTANA “LIVE AT THE HOUSE OF BLUES” Zurück zur Übersicht - Back to the previous page

Santana - Live House Of Blues DVD fsk 0

Santana - Live House Of Blues DVD Inlay

Tracklisting CD 1:

01.  Soul Sacrifice
02.  Jingo
03.  Evil Ways
04.  Everybody’s Everything
05.  Shake It
06.  Anywhere You Want To Go
07.  Choo Choo
08.  All Aboard
09.  Samba Pa Ti
10.  Batuka
11.  No One To Depend On
12.  Leave Me Alone
13.  Suenos

Tracklisting CD 2:

01.  Caminando
02.  Blues Magic
03.  Echizo
04.  Come As You Are
05.  Yambu
06.  Black Magic Woman / Gypsy Queen
07.  Oye Como Va
08.  Ronald Isley Intro
09.  Love Makes The World Go Round
10.  Freedom In Your Mind
11.  Toussaint L’overture
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LATIN ROCK LIVE

Für Fans von:  Los Lobos - Los Hermanos - Los Lonely Boys

USA

Im Frühjahr 2016 ist viel Tam-Tam um die neue Scheibe von SANTANA gemacht worden. Die Wiedervereinigung (schönes Wort, oder?) der legendären Originalband, die sich 1971 nach drei Studio Alben (“Santana”, “Abraxas” und “Third”) verabschiedet hatte, um dann später wiedergeboren zu werden mit neuen Musikern, hat weltweit Musikfans und vor allem all diejenigen, die bereits in den Jahren 69-71 die Platten der ersten über die Landesgrenzen hinaus bekannten Latin-Rock-Gruppe gekauft hatten, elektrisiert. Und das völlig zu Recht! “Santana IV” war/ist ein exzellentes Rock Album und ein paar Tage vor dem offiziellen Release ist ein Konzert am 21. März 2016 im “House Of Blues” im “Mandalay Bay Resort And Casino” von Las Vegas mitgeschnitten worden. Das hier ist die Location. Zurzeit spielt die Santana Band dort erneut ein paar Konzerte bis einschließlich Februar 2017. Wer telefonisch Tickets bestellen möchte: 1-702.632.7600. Anmerken möchte ich noch, dass von der wahren Originalbesetzung Chepito Areas (Conga, Timbales) und David Brown (Bass, gestorben am 04. September 2000 im Alter von 53 Jahren) nicht mehr dabei, sie werden aber gleichwertig ersetzt von den Nachfolgern Karl Perazzo und Benny Rietveld. Neal Schon war erst beim dritten Studio Album zur Band gekommen.

Mit dem Klassiker schlechthin geht’s los. Wer wie ich so sehr vom „Woodstock“-Fieber infiziert worden ist, kann gar nicht anders, als begeistert sein von dieser genialen instrumentalen Hymne. Ich glaube, bis zum heutigen Tage habe ich das Stück schon über tausend Mal angehört und bin immer noch begeistert davon. Es war das Jahr 1970, als ein Jahr nach dem legendären Festival in den USA der 3er-Vinyl-Pack in den Läden stand und viele deutsche Musikfans erstmals mit dem Begriff „Santana“ konfrontiert worden ist. Gut, „Bravo“-Leser hatten beim intensiven Studium der regelmäßig abgebildeten internationalen Charts schon ein Jahr zuvor festgestellt, dass sich da ein Lied namens „Jingo“ in der US TOP 10 herum trieb. Und jetzt also die live umgesetzte Deluxe Edition mit DVD und 2 CDs, auf denen das Herz eines jeden Classic Rock Fans bis aufs Letzte befriedigt wird. Natürlich gibt es die großen Hits aus der damaligen Ära, aber auch einige der neuen Songs des vierten Studio Albums. Und was soll man groß über die Klassiker schreiben, die hier routiniert, aber genau so wundervoll gespielt werden wie vor 45 Jahren!

Besagtes „Jingo“ startet an Position 2 und spätestens, wenn Carlos ab Minute 00:52 mit seinem Solo losröhrt, das übrigens nicht exakt dem ähnelt wie dem im letzten Jahrhundert, bin ich begeistert von diesem minimalistischen Ohrwurm. Einer meiner absoluten „Santana“-Alltime-Faves ist „Evil Ways“, der hier nicht so leichtfüssig wie im Original, sondern etwas rockiger daher kommt. Warum hat keine Cover Band dieses Samba-Rumba-Kultstück im Programm? Antenne Bayern und Radio Gong lassen grüßen. Im Stück geht es um einen Mann, der vom Malochen nach Hause kommt, seine Alte ist nicht da, die Kartoffeln am Herd sind schon kalt geworden und er zieht sein Fazit <this can’t go ooooonnnn…..> der Chef nutzt den instrumentalen Mittelteil, um die Band vorzustellen.

Neuen Stoff gibt’s auch zu hören, nämlich „Shake It“, in dem mich die Gitarrenorgien spontan an die gemeinsam eingespielten Meisterwerke von Pat Travers und Pat Thrall erinnern, aber hier sind es Carlos und Neal, die sich gut ergänzen. Das Latin Rock Schublade wird wieder geöffnet mit „Anywhere You Want To Go“, schon einer der besten Songs des aktuellen Studio Albums. <i can see the sunshine and the oil on your skin> - auch in diesem Song strahlt die kalifornische Sonne und wenn Maester GREGG ROLIE zum Solo ansetzt und dann die Gitarristen ihre Soli drübersetzten, gibt es eigentlich keine Attribute, die diesen Moment besser beschreiben können als <einfach himmlisch>! Weitere Highlights der ersten Disc: „Batuka“, „No One To Depend On“ und „Leave Me Alone“, ebenfalls einer der neuen Songs.

Das Konzert wird auf Disc 2 fortgesetzt mit 5 Stücken des 2016er Albums. Nach dem Latin-Rock-Jam „Caminando“ folgt „Blues Magic“ mit herrlich verzerrtem Gitarrensolo, dezenter Rumba-Perkussion im Hintergrund, Neil Schon mit bluesigen Gitarrenakkorden und dann kommt der Meister mit einem seiner für ihn typischen abgehobenen solistischen Ausflüge. Und unglaublich, was für eine geile soul-bluesige Stimme der bereits 69jährige Gregg Rolie immer noch hat. Am Ende es neuen Sets wird’s funky mit „Yambu“, Bassist Rietveld jagt sein Instrument durch einen verzerrten Octave Divider, bevor DER Santana-Klassiker schlechthin aus den Lautsprechern dröhnt. „Black Magic Woman“ – Experten streiten immer noch, welche Version besser ist – die von „Carlos“ oder das Original von „Peter (Fleetwood Mac) Green“  - und sorry – alle Cover Bands dieser Welt – ich hab schon so viele gehört, die sich an diesem Song versucht haben – ich selbst habe ich schon in Gruppen gesungen, die das Stück gespielt haben, aber die meisten Musiker haben nicht im Ansatz diesen Spirit erreicht, den SANTANA auch nach über 47 Jahren noch in die Performance dieses Klassikers legen. Ist halt ein Unterschied, ob man Noten einfach spielt oder sie auch mit jeder Faser des Körpers und der Seele auslebt. Nahtlos geht’s über zur „Gpysy Queen“ und dem Rock-Rumba-Cha-Cha überhaupt: „Oye Como Va“. Und dieser Song zündet ebenfalls heute noch!

Und dann kommt ein Mann, der mit viel Lob angekündigt wird. Aber hört selbst, was Carlos sagt: <i been on this planet for a little while – i came here from tijuana in 1962 – and on the jukebox was playing this one song - and whatever money i made – i was doing dishes - whatever money i made - i was puttin it in the jukebox for this one song – and this song was driving the nation and the world crazy - this man - before i introduce him to you - who wrote this song - he is more important to me than the statue of liberty or the golden gate – when the beatles came over here - apparently the british invasion invaded us with our own shit – they were doing this at the ed sullivan show – and this song is called “twist and shout” – this man is an icon icon icon icon - mister ronnie isley> Der ehemalige Leadvokalist der legendären Soul-Funk-Truppe “Isley Brothers” betritt gutgelaunt die Bühne mit Sonnenbrille und Goldkette. „Love Makes The World Go Round“ und „Freedom In Your Mind“ gibt es mit seinem immer noch tollen Gesang. Dass die Band danach mit unbändiger Spielfreude bis zur finalen „Toussaint L’Overture“ loslegt, muss wohl an dieser Stelle nicht noch extra betont werden.

VÖ: 21.10.16

Verfügbar: DVD+2CD & Blu-ray & DVD+3LP

Empfehlung: K K K K K K K K K K

Web: http://www.santana.com/  & https://youtu.be/WAzK3mAlmrA (neue Single mit “Santana”)

TOURDATEN

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THE NOSE “WHO’S THE MONSTER NOW?”   Zurück zur Übersicht - Back to the previous page 

The Nose - Monster

TRACKLISTING:

01.  Dee
02.  Lonesome Rider
03.  Now
04.  Hope
05.  Spoon Of Sugar
06.  And
07.  On My Demand
08.  Jusqu’a Toi
09.  Happy Zombie Army
10.   Pirate Queen
11.  What?
12.  They Took The Tank

Label: Gash Records

ALTERNATIVE ROCK

Für Fans von: PJ Harvey - Garbage - Juliette Lewis - Sugarcubes

ÖSTERREICH

THE NOSE? Da war doch was – yep! Vor zwei oder drei Jahren ist eine „blaue“ CD ins Redaktionsbüro geflattert. Wenn ich mich erinnere aus Österreich und wieder richtig! Hinten auf dem Cover der CD steht „Wien“. Das ist – für die deutschen geographieschwachen Mädels – die Metropolhauptstadt Österreichs. Die Stadt mit Charme – mehr sogar als München jemals haben wird. Und die Stadt, aus der die Mozartkugeln kommen, die Ihr so gerne verdrückt, ha, ha! Mittlerweile hat mich der erste Song „Dee“ fast aus dem Sessel gehoben – druckvoller Alternative Rock mit 160 bpm und dicken fettem Heavy-Anstrich. Auch der „Lonesome Rider“ zieht mit breitwandig wummernden Riffs seine Bahnen, die sexy voice gehört – ich hoffe, ich hab’s richtig gelesen im 8seitigen Booklet, in dem übrigens alle Texte abgedrückt sind - RONITA RUBIA! Eine Stimme zum Verlieben – und schon schraubt sie die Vocals eine Nuance höher – einer der beiden Gitarristen wirft einen schrägen Lick in den Schlussakkord – geil! „Now“ brummt ebenfalls punkheavyrockig aus den Lautsprechern – ist mit 138,2 bpm so was wie ein erster Höhepunkt des Albums. Und in diesem Kontext geht es munter weiter – ein Highlight jagt das andere – die Band ist definitiv erwachsener geworden, was die musikalische Ausrichtung, die Produktion, das Arrangements der Songs und die Ideenvielfalt betrifft.

Ranita (das „o“ habe ich mittlerweile ich durch das wahrhaftige „a“ ersetzt) zieht die Intensität unmerklich nach oben, die Band folgt ihr bedingungslos, „Spoon Of Sugar“ (160 bpm) gefällt mir sogar noch besser als alles Vorangegangene, die Band hat spürbar und hörbar immensen Spaß. „And“ ist komplexer als die vorherigen Tracks, ein dreckiger kurzer Fuzz-Gitarrensolo erfreut jeden Sechssaiten-Fan und dann kommt mit „On My Demand“ der nächste Hammer-Track, der richtig Dampf macht, auch hier gibt’s wieder fettesten Gitarrenstoff. Gitarrist EL MARIACHI möchte ich auch nicht unbedingt bei Nacht begegnen – obwohl – ich bin mir sicher, einem gemütlichen Umtrunk wäre er nicht abgeneigt, vielleicht trifft man sich ja mal während eines Konzertes, ha, ha. Aber eigentlich - wenn ich mir die die Ranita auf der WS der Band ansehe - mit Lockenwicklern sieht die auch zum Fürchten aus!

E.E jun unterwandert den zweisprachig gesungenen Titel „Jusqu’a Toi“  mit einem hypnotischen Basslauf – unerwartete perfekt arrangierte Schlager-Eurovisions-Gesangsharmonien im Mittelteil - <lock the door i want more> singt Ranita in bester „B-52s-Manier“ zwischendrin – mittlerweile hat sich der Song zum Ohrwurm mit starker Hookline entwickelt - geiler Track – ich betätige zum ersten Mal spontan die Repeat-Taste. Das brüllende Gegenstück folgt auf dem Fuße. Müssen Horrorfilm-Fans sein, da habe ich eine „Nose“ dafür. „Happy Zombie Army“ – wer den Film „Scouts VS Zombies“ gesehen hat, weiß mittlerweile, dass auch Untote sehr musikalisch sind und ich bin mir sicher, hier klappern die Knochen zu 153 satten bpm! Hammer Album!

VÖ: 05.08.16

Verfügbar: CD &  Digitales Album

Empfehlung: K K K K K K K K K K

 www.the-nose.at  & https://myspace.com/thenoseaut/music/songs & https://youtu.be/w42I9nK_eSY

TOURDATEN

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KLAUS SCHULZE “ANOTHER GREEN MILE”   Zurück zur Übersicht - Back to the previous page 

Klaus Schulze - Another Green Mile

TRACKLISTING:

01.  Between Twilight And Dawn
02.  In The Streets, In The Rain
03.  The Wisdom Of Leaves
04.  The Story Does Not Untold
05.  Follow Me Down, Follow Me Down
06.  Voice’n’Harmony

Label: Mig Music GmbH
Web: www.mig-music.de

CHILL TRANCE

Für Fans von:  Jean-Michel Jarre - Riyuichi Sakamoto - Pink Floyd

DEUTSCHLAND

Die Legende ist zurück. Nein, es handelt sich hier nicht um Rocky Balboa, Apollo Creed oder Evander Holyfield. Der Mann, um des hier geht, ist aber ebenso ein Schwergewichtler in seiner Kategorie. KLAUS SCHULZE darf und wird auch völlig zu Recht als einer Pioniere genannt, wenn es um das Thema elektronische Musik geht. 1969 war der Multinstrumentalist dabei, als das 1969er Debüt Album der Kultband „Tangerine Dream“ aufgenommen worden war, 1972 gab es erste Solo Album des gebürtigen Berliners, dem „Irrlicht“ sollten noch zahlreiche andere folgen bis zum aktuellen „Stars Are Burning“, das 2014 in die Umlaufbahn geschickt worden war. Der  Solo Debüt wurde 2006 wieder neu aufgelegt, vier Jahre zuvor gab es die letzte von bis dato 6 Kompilationen oder „Best Of“-Paketen und auf diesem 5er CD-Set war auch das hier vorliegende „Another Green Mile“ vertreten. Das Album mit dem nebulösen grünen Cover erfährt jetzt seinen Single-CD-Release, mit dabei ein bisher unveröffentlichten Bonus Track. „Between Twilight And Dawn“ ist ein 13minütiger esoterischer Spaziergang zwischen kosmonautisch schwellenden Akkorden und gefühlvoll-avantgardischem Oboen-Melodie-Reigen, der in einem Meer von wogenden Moll-Dur-Kadenzen verschmilzt. Das von Tobias Becker („Katzengold“) gespielte Holzblasinstrument erweckt in mir Erinnerungen an die gefühlvollen Passagen aus Strawinskys Ballett „L'Oiseau de feu“. Der Wuppertaler Thomas Kagermann erfüllt das folgende „In The Streets, In The Rain“ mit Leben durch seinen operettenhaften Gesang, Hypnotisch dezente Perkussion steigert die Spannungskurve gemeinsam mit dem sonor kratzenden Cello von  Thomas Tiepold bis zur kathedralisch-groovenden Epik in “The Wisdom Of The Leaves” - fallende Herbstblätter, die den nahen Winter ankündigen (by the way: John Schnee lebt!) und ihr musikalisches Geschichtchen eines kurzen intensiven Laublebens erzählen von der ersten Knospe über tobende Sommergewitter bis hin zum welkenden Ablösen vom Mutterbaum. Musikalisch hervorragend inszeniert vom deutschen Musiker. Die Blaupause für New-Age-Chillout-Vertonungen.  Im folgenden “The Story Does Not Unfold”, die Thematik der beiden vorangegangen Stücke verwächst zur Symbiose aus poetisch intoniertem Dadaismus und schwebenden Synthie-Sounds.

Ein hammermäßiger Groove durchzieht den Track “Follow Me Down, Follow Me Down”. Ganz sicher eines der besten Downtempo-Chillout-Stücke der letzen Monate. Zarte unaufdringliche Melodik wird getragen von berauschenden Synthie-Loops, zu denen sie eine im galaktischen Hintergrund dröhnende elektrische Gitarre gesellt. Ein knapp 29minütger “Long John” (*), der an die großen Klassiker von “Neu” oder “Popol Vuh” heranreicht. Dürfte auch bei vielen “Steve-Hillage”-Fans für Entzücken sorgen.

Zusätzlich gibt es noch den von JULIA MESSENGER gesungenen pumpenden Downtempo-Dance-Bonus Track “Voice’n’Harmony”, der bisher nur auf der limitierten 10er Box “Contemporary Works I” veröffentlicht worden ist. Lediglich den missratenen am Ende deutlich zu hörenden Übergang zum auf der ursprünglichen Original CD folgenden “Eleven 2 Eleven” hätte man besser auflösen können.

(*) Info: “Long Johns” ist ein Begriff, der sich seit dem 18. Jahrhundert vor allem in Kreisen der “US Armee” breit gemacht hat und bezeichnet die langen (weißen) Unterhosen, die von Soldaten oft getragen wurden (und auch noch werden) in Regionen, in denen der Gefrierpunkt deutlich unter Null ist. Dr. Music hat zwar nie lange Unterhosen getragen - er hasst sie eigentlich - aber nichtsdestotrotz pflegt er seit den 90er Jahren eine regelmässige mit diesem Namen betitelte Chartliste, in der sich alles (jedes Stück) platziert, das über eine Gesamtlänge von mindestens 10 Minuten verfügt. Und “Follow Me Down, Follow Me Down” ist dort derzeit die unangefochten Nummer Eins!

VÖ: 30.09.16

Verfügbar: CD &  Vinyl & Digitales Album

Empfehlung: K K K K K K K K K K

Web: http://www.klaus-schulze.com/  &  http://ks.synthmusic.info/ & https://vimeo.com/187523972

TOURDATEN

Tags: Electronic - Avantgarde - Techno - Klaus Schulze- Space Rock - Psychedelic- Julia Messenger - Tobias Becker- Downtempo

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Various Artists “PROGRESSIVE PSY TRANCE Picks Vol. 26”   Zurück zur Übersicht - Back to the previous page 

PSY TRANCE

Für Fans der Sampler: Raumklang - Goa Culture - Future Classics 

SAMPLER

5,99 Euro wollen sie bei amazon.de für den knapp 2 ½ stündigen 20-Tracker, cooler Preis. Bei „beatport“ ist man mit erstaunlichen 15 Euro und 87 Cent bei der Sache. Was für ein preislicher Unterschied für das gleiche Produkt! Die 26. Ausgabe der Psy-Trance-Reihe aus dem Hause „Spin Twist Records“ erfindet das Rad nicht neu, beinhaltet aber einen starken Mix aus Psytrance, Prog House und den beliebten Substyles „Suomi“ und „Psybient“. Highlights sind “Ever Since” von NEELIX, die rumpelnden Loops in “Breaking Dread” von DAY DIN (der “Day Din & Kronfeld Remix” nimmt allerdings erst nach einem 2minütigen Intro so richtig Fahrt auf), KRONFELD selbst trampelt später herum mit dem “Pink Elephant” und natürlich löst „The Cowboy“ mit dem legendären Ennio-Morricone-Mundharmonika-Sample begeisterte Schwingungen bei jedem Rodeoreiter aus.

Various Artists - Progressive Psy Trance 26

VÖ: 11.11.16

Verfügbar: Digitales Album

Kaufempfehlung:  K K K K K K K K K K

Label im Web:  http://www.spintwist.de/  & https://soundcloud.com/spin_twist_records

TRACKLISTING

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PETER BRODERICK “PARTNERS”   Zurück zur Übersicht - Back to the previous page

Peter Broderick - Partners

PETER BRODERICK ist einer der Musiker, die sich schwerlich in eine einzige musikalische Schublade stecken lassen. Während er sich bei seinen Aktivitäten für die dänische Indie Pop Rock Band “Elterklang” noch im radiofreundlichen consumertauglichen Metier herumtreibt, gibt er sich auf seinen Solo Veröffentlichungen meist introvertiert und undurchsichtig wie es jetzt wieder auf dem Mini Album “Partners” zu hören ist. Experimenteller Minimalismus trifft auf verwegene Melodienvielfalt, die spontan erinnert an die avantgardistischen Abenteuer des Kultmusikers John Cage, dessen reduzierte Spieltechniken er sich hier zu eigen gemacht hat. Mit “In A Landscape” hat er sich denn auch eine der bekannteren Cage-Kompositionen vorgenommen. Eine Herausforderung für Mainstream-Musik-Fans!

Genre: Avantgarde (Piano Solo)

TRACKLISTING:

01.  Partners
02.  In A Landscape
03.  Carried
04.  Under The Bridge
05.  Conspiraling
06.  Up Niek Mountain
07.  Sometimes

Label: Erased Taped Records
Web: www.erasedtapes.com

Herkunft: USA (Oregon)

VÖ: 19.08.16

Label: Erased Taped Records

Tourdaten

Biographische Infos:

* 20. Januar 1987

Kaufempfehlung:

KKKKKKKKKK

Web: https://peterbroderick1.bandcamp.com/album/partners  & http://www.peterbroderick.net/

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COLD BLOOD MURDER “FROM RUSSIA WITH HATE ”   Zurück zur Übersicht - Back to the previous page

Cold Blood Murderer - From Russia With Hate Vol 3

Eine Sirene, die durch Mark und Bein geht und in der Nacht losgelassen, wohl jede ortsnahe Feuerwehr zum Einsatz veranlasst. COLD BLOOD MURDER sind ein extrembrutales Slam Down Projekt aus Moskau, das einen vergnügten Mix aus Grindcore, Deathcore und Avantgarde Punk in den Äther klopft. Die abgehackten russischen Lyrics tun ihr übrigens dazu, die Schlager der Russen ultrahart zu verpacken. Highlights auf Volume 2 sind der „Dictator“ und der Double-Bass-Knüppel „I Don’t Give A Fuck“ und auf der Fortsetzung (Volume 3) geht’s sogar noch ‘ne Spur härter zur Sache mit den rap-metallischen Grindmonstern „The Choice“ und “Hasta La Muerte”. Beide Mini-Alben gibt’s auf der bandcamp-Seite der Gruppe zum günstigen “Name Your Prize”-Download. Extreme-Metal Fans! Zugreifen!

Genre: Death Core

Tracklisting “From Russia With Hate Vol 2”

01.  Intro
02.  Piece Of Shit
03.  I Don’t Give A Fuck
04.  Dictator
05.  Decomposing Flesh
06.  13
07.  Insects

Tracklisting “From Russia With Hate Vol 3”:

01.  The Choice
02.  System Surrogate
03.  Hasta La Muerte
04.  Processed
05.  Chaos
06.  Chaos
07.  Thurday In Blood (feat. Alexander Frobium)

Herkunft: Russland

VÖ: 2014

Label: LCOH Records
(nicht mehr aktives Label)

Verfügbar: Digitales Album

Besetzung / Lineup:

Nikita Nikolaev (Gitarre)
Bogdan Pisavnin (Drums)
Andrey Tishenko (Bass)
Unholy Dude (Vocals)

Kaufempfehlung:

KKKKKKKKKK

Web: https://coldbloodedmurder.bandcamp.com/ & https://youtu.be/k_sbJW8FDMw (stream Volume 3)

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PRETTY MAIDS “KINGMAKER”  Zurück zur Übersicht - Back to the previous page

Pretty Maids - Kingmaker

TITELVERZEICHNIS:

01.  When God Took A Day Off
02.  Kingmaker   VIDEO
03.  Face The World
04.  Humanize Me
05.  Last Beauty On Earth
06.  Bull’s Eye
07.  King Of The Right Here And Now
08.  Heavens Little Devil
09.  Civilized Monsters
10.  Sickening
11.  Was That What You Wanted

Label: Frontiers Records

HARD ROCK

Für Fans von:  Bon Jovi - Tesla - Night Ranger - Sammy Hagar

DÄNEMARK

 Ein PRETTY MAIDS Album, das mit Mönchsgesängen beginnt. Hatten wir auch noch nicht, ob sich die Dänen wohl auf einen Eroberungszug begeben haben und dabei die Studios von Michel Cretu zertrümmert haben und durch Zufall auf alte „Enigma“-Bänder gestoßen sind? Mitnichten, der erste Song „When God Took A Day Off“ mutiert dann schnell zum rockriffigen Monster, wenn da nur nicht diese verdammten von Ronnie Atkins intonierten Schlagermelodien (vor allem in der Strophe) wären. Hansi Hinterseer als Produzent? Stimmt auch nicht, es ist wieder Jacob Hanson, der seine Finger bereits beim 2014er Vorgänger „Louder Than Ever“ an den Reglern gehabt hat. Zum Glück kommt der Titelsong dann doch mit dem gewohnten Maß an Härte, thrashige Mörder-Grooves hämmern aus den Lautsprechern und verbreiten das erste Mal so richtig Partystimmung, iTunes-Käufer und Japaner erfreuen sich der um 1 ½ Minuten längeren Version – eine regelrechte Frechheit gegenüber allen anderen Fans, die sich aufgrund dieser Tatsache mit einem Nichtkauf gegen dieses Album entscheiden sollten. Zwar gibt es auch noch eine auf 1000 Exemplare limitierte hochwertige Box, die eine 18cm große Figur des Cover Artworks beinhaltet, aber auch die hat nur die regulären 11 Tracks zu bieten. Vinyl gibt’s auch in rot.

Auch noch gut: „Humanize Me“, “Sickening” und die (6saitige) Axt schwingenden “Civilized Monsters”. Auch die restlichen Songs sind ganz nett zu hörende, aber größtenteils massentaugliche Radio-Mainstream-Ware wie das poppige „Last Beauty On Earth“, das in ein Ohr hinein und zum anderen wieder herausrauscht. Die Keyboards fallen erstmals so richtig auf in “Heavens Little Devil”, die Tasten wurden bei den Aufnahmen bedient von “Anubis Gate”-Member Kim Olesen, der den im Februar 2016 ausgeschiedenen Morten Sandager ersetzt hat.

FAZIT:  Die hübschen Mägde als trauriger „Bon Jovi“-Verschnitt. Es kommt mir vor als ob die Texte der dänischen PRETTY MAIDS dieses Mal stark von den Geschehnissen der TV-Serie “Vikings” geprägt sind, aber das hier Dargebotene ist allenfalls „etwas“ härterer Rock (als „Avenue Sunrise“) – gut geeignet als Beschallung für Seniorenheime betagter Motorbiker und halbtauber Classic Rocker.

VÖ: 04.11.16

Verfügbar: CD & Vinyl & Digitales Album

Empfehlung: K K K K K K K K K K

Web: http://www.prettymaids.dk/  &  https://myspace.com/pmaids/music/songs 

TOURDATEN

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QUARTZ “FEAR NO EVIL”  Zurück zur Übersicht - Back to the previous page

Quartz - Fear No Evil

TRACKLISTING:

01.  Fear No Evil
02.  Rock Bottom
03.  The Stalker
04.  Rapture
05.  Zombie Resurrection
06.  Barren Land
07.  Walking On Holy Water
08.  Dangerous Game
09.  Born To Rock The Nation
10.  Riot In The City
11.  Dead Man’s World
12.  Scream At The Devil

Label: High Roller Records

CLASSIC METAL

Für Fans von:  Saxon - Judas Priest - Angel Witch - Ozzy Osbourne

ENGLAND

Der eiernde (nicht abwertend gemeint, oder doch?) Gesang erinnert an die uralten Schlager von „Uriah Heep“, allerdings erreicht die Stimme von Chefsänger David Garner nicht ganz die 3-Oktaven-Größe von „Heep“-Shouter David Byron. Ne Orgel gibt’s auch nicht, dafür aber gut ausstaffierte Rock-Gitarren, die sich anhören, als ob die „Wishbone Ash“ der 80er Jahre wiederbelebt worden sind. Das war, als Laurie Wisefield und Andy Powell den Löwenanteil der damaligen Kompositionen fabrizierten. Was QUARTZ aus Birmingham auf ihrem Comeback Album „Fear No Evil“ praktizieren, hört sich nicht ganz so „wicked“ (böse) an wie dargestellt/gewollt im Titel – es gibt 12 Classic Heavy Rocker, die allen Fans gefallen dürften, die sich (heute immer noch) für den damals jungen Heavy Metal der 80er Jahre begeistern. Die Highlights oder (wie auch immer) empfehlenswerten Anspieltipps sind „Rock Bottom“ (auch wenn man es schon tausend Mal ähnlich zu hören geglaubt hat), die „Zombie Resurrection“ und die Party-Nummern “Dangerous Game” und “Born To Rock The Nation”.

Interessant für hoffnungslose Nostalgiker, die meisten Songs glaubt man irgendwo schon mal ähnlich gehört zu haben und die 5 Boys tun auch nicht viel dazu, um sich ein gewisses Etwas an Eigenständigkeit zu bewahren, im Outro von „Rock Bottom“ gibt es die Lache von Ozzy, der auch im hölzern klingenden „The Stalker“ geschickt vom pentatonischen Gesang von Frontman Garner geklont wird. Während sich andere Bands wie „Priest“ oder „Maiden“ vor allem auch klangtechnisch weiterentwickelt haben, hobeln QUARTZ immer noch auf dem antiquierten Sound der 80er herum, aber insgesamt ist „Fear No Evil“ ein recht unterhaltsames Album geworden.

Das letzte offizielle Studio Album von QUARTZ war das 1983er “Against All Odds” gewesen, von der Originalbesetzung der 1974 noch als “Bandy Legs” gegründeten Formation sind bis auf den im September 2016 gestorbenen EX-Sänger Mick Taylor noch alle Originalmembers übrig (Geoff Nicholls - Gitarre, Keyboards, Vocals; Malcolm Cope - Drums; Mick Hopkins - Gitarre; Derek Arnold - Bass).

VÖ: 28.10.16

Verfügbar: CD & Vinyl & Digitales Album

Empfehlung: K K K K K K K K K K

Web: http://quartztheband.co.uk/v2/  &  https://youtu.be/sS7KH6ugSFY

TOURDATEN

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QUEEN “ON AIR”    Zurück zur Übersicht - Back to the previous page

Queen - On Air

Queen - On Air

Tracklisting CD 1:

01.  My Fairy King
02.  Keep Yourself Alive
03.  Doing All Right
04.  Liar
05.  See What A Fool I’ve Been
06.  Keep Yourself Alive
07.  Liar
08.  Son And Daughter
09.  Ogre Battle
10.  Modern Times Rock’n’Roll
11.  Great King Rat
12.  Son And Daughter

Infos:

Tracks 01-04: 05. Februar 1973 BBC Session
Tracks 05-08: 25. Juli 1973 BBC Session
Tracks 09-12: 03. Dezember 1973 BBC Session

Tracklisting Disc 2:

01.  Modern Times Rock’n’Roll
02.  Nevermore
03.  White Queen (As It Began)
04.  Now I’m Here
05.  Stone Cold Crazy
06.  Flick Of The Wrist
07.  Tenement Funster
08.  We Will Rock You
09.  We Will Rock You
10.  Spread Your Wings
11.  It’s Late
12.  My Melancholy Blues

Infos:

Tracks 01-03: 03. April 1974 BBC Session
Tracks 04-07: 16. Oktober 1974 BBC Session
Tracks 08-12: 28. Oktober 1977 BBC Session

CLASSIC ROCK LIVE

Für Fans von: AC/DC (70er) - Ian Gillan Band - Blue Öyster Cult

ENGLAND

Mein Gott, manchmal nimmt der Veröffentlichungswahn der Tonträgerindustrie schon skurrile Formen an. Da gibt es doch tatsächlich ein neues Uralt-Relikt der britischen Band QUEEN, bevor diese überhaupt in aller Munde gewesen ist. Lang noch vor den ersten internationalen Erfolgstiteln (u. a. „Killer Queen“, 1974) war die Band zu Gast bei der britischen BBC, die  damals die ersten (und auch spätere) Auftritte und Interviews konserviert hat. „On Air“ präsentiert einen Rückblick in diese Zeit, ist in zwei Versionen verfügbar, einmal als 2-CD-Edition mit BBC Aufnahmen der Jahre 1973-1977, und dann als superbe Deluxe Box mit 6 CDs, bei der es weitere Live-Aufnahmen der Jahre 1973-1986 gibt, darunter auch 8 Stücke, die am 21. Juni 86 auf dem Maimarktgelände in Mannheim gespielt worden sind. Die Discs 4-6 beinhalten Interviews mit diversen Bandmitgliedern, die von Beginn an bis zum Ableben der „queen’schen Formation geführt worden sind. Für Fans der Band natürlich absolutes Must Have – Einsteigern in die königliche Materie empfehle ich vorab erstmal das 1975er Studio Album „A Night At The Opera“ und die beiden „Greatest Hits I & II“ aus den Jahren 1981 und 1991. Aber vorsicht: Diese Band zeigt sich hier anders als auf ihren studiopolierten Alben mit der ungehobelten Energie einer Punk-Garagen-Band.

Gut gefallen vor allem „Keep Yourself Alive“ (damals die Debüt Single) und „Doing All Right“ aus der ersten BBC-Session überhaupt am 05. Februar 73 – ulkig: In letztgenanntem Stück klingt Mercury in den höheren Gesangspassagen noch wie der Knabe eines Kirchenchors. Im Booklet ist der Name des Sängers in den Info-Notizen der ersten Session sogar noch mit dessen Geburtsnamen Freddie Bursara angegeben. Der zur Mitte einsetzende Satzgesang zeigte schon zart, welches unglaubliches Potential in der Band schlummerte.

Einige Raritäten gibt’s ebenfalls zu hören: Das bluesige „See What A Fool I’ve Been“ beispielsweise hat es seinerzeit vor 43 Jahren lediglich als B-Seite der 1974er Vinyl Single "Seven Seas of Rhye" gegeben. Natürlich gibt es auch ein paar Duplos (doppelte Versionen) – „Liar“ oder „We Will Rock You“ wurde bei mehreren BBC-Konzerten live gespielt, auf „On Air“ hat man nicht einen dieser BBC-Songs vergessen. „Son And Daughter“ war die B-Seite der Single „Keep Yourself Alive“ gewesen und zeigte noch die starke Beeinflussung vom britischen Blues-Boom der 70er Jahre, die noch junge QUEEN zeigt sich hier als „Led-Zep“-Schwester und Gitarrist BRIAN MAY hat unglaublichen Spaß mit einem hammergeilen Gitarrensolo. Allein diese rare Live-Aufnahme ist eigentlich schon die Anschaffung des Doppel-Albums wert. Mit der „Ogre Battle“ bewies die Gruppe außerdem, dass sie dem allgegenwärtigen Hype um einen Oger namens Shrek weit voraus war. Der hier vorgestellte schwergewichtige Unhold vermischt Hardrock-Riffs mit für die damalige Zeit innovativen neoklassischen Satzgesängen.

Den von Roger Taylor geschriebenen Titel „Modern Times Rock’n’Roll“ gab es schon mal wie einige Songs dieses Doppelalbums auf dem 1989er Album „At The Beeb“, das in den USA auch als „Queen At The BBC“ veröffentlicht worden war. Der schnelle Rock’n’Roller erinnert mich irgendwo an den „Immigrant“ Song von „Led Zep“. Auf der zweiten Disc gibt es eine hammermäßige alternative (und wesentlich schnellere) Version des Party Klassikers  “Will Rock You”, die ich so bisher auch noch nie gehört habe. Die 3er Vinyl-Edition beinhaltet alle 24 Songs der 2-CD-Edition. Dazu gibt es den Download-Code für die digitale Kopie der Standard Version. Fazit: Sogar ich als Nicht-Queen-Fan bin beeindruckt von diesem Mega-Package, weil sich QUEEN im Gegensatz zu den meisten weichgespülten Studio Versionen hier als beinharte Rocker präsentieren.

VÖ: 04.11.16

Verfügbar: 2-CD & 3-LP & Digitales Album

Empfehlung: K K K K K K K K K K

Web: http://www.queenonline.com/http://www.queenworld.com/ (Fanclub “Queen”)

TOURDATEN

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RIHANNA “LOVE ON THE BRAIN (Dance Remixes)”   Zurück zur Übersicht - Back to the previous page 

DANCEFLOOR

Für Fans von:  Shontelle - Wynter Gordon - Teairra Mari

USA

“Love On The Brain” vom aktuellen RIHANNA Album “Anti” mit vier alternativen Remixes. Der “Don Diablo Remix” vom niederländischen DJ Don Pepijn Schipper kommt mit 80,4 bpm als kongenialer Mix aus Trap & Dubstep, US Produzent Matt Masurka hat den “Gigamesh Remix” mit dem Reminszenz-Sample des “Tears For Fears”-Klassikers “Everybody Wants To Rule The World” versehen (122,1 bpm), der “John Blake Remix” faulenzt in der ambienten Chillout-Downtempo-Schublade herum (57,4 bpm), wird trotz Geschwindigkeitsreduzierung nicht langweilig und der australische Songwriter Ry Cuming lullt die Fans der Sängerin mit einem kuschelromantischen Intro ein, bevor er die Dance Community in Verzücken versetzt mit dem deep-housigen “RY X Remix”. Eine Maxi, die zeigt, was möglich ist, wenn man einen einzigen Song bei diversen Fachleuten in Bearbeitung gibt.

Rihanna - Love On The Brain Dance Remixes

VÖ: 17.10.16

Verfügbar: EP & Vinyl-Maxi & Digitale EP

Kaufempfehlung:  K K K K K K K K K K

Web:  http://www.rihannanow.com/  &  https://vimeo.com/191546664 (Live Version)

TOURDATEN

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RIVERSIDE “EYE OF THE SOUNDSCAPE”    Zurück zur Übersicht - Back to the previous page

Riverside - Eye Of The Soundscape

Riverside - Eye Of The Soundscape B

Tracklisting CD 1:

01.  Where The River Flows
02.  Shine
03.  Rapid Eye Movement (2016 Mix)
04.  Night Session - Part One
05.  Night Session - Part Two

Lineup:

Mariusz Duda (Vocals, Bass, Acoustic Guitar)
Michał Łapaj (Keyboards)
Piotr Kozieradzki (Drums)
Piotr Grudziński (Guitar)
Marcin Odyniec (Saxophone)

Tracklisting Disc 2:

01.  Sleepwalkeers
02.  Rainbow Trip (2016 Mix)
03.  Heavenland
04.  Return
05.  Aether
06.  Machines
07.  Promise
08.  Eye Of The Soundcape

Label: InsideOutMusic
Web: www.insideoutmusic.com

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ART ROCK

Für Fans von: Blackfield - The Flower Kings - Sylvan - Echolyn

POLEN

Die Art Rock Band RIVERSIDE ist schon seit 2001 unterwegs und gefällt Fans, die sich für die Musik von „Pink Floyd“, „Porcupine Tree“ oder auch „Dream Theater“ interessieren und in diversen Interviews mit polnischen und internationalen Medien haben die Musiker auch vereinzelt durchblicken lassen, dass sie von all diesen Genannten wesentlich beeinflusst worden sind bei ihrer musikalischen Selbstfindung. „Eye Of The Soundscape“ ist bereits das siebte Album der Formation aus Warschau und wie es mit der Band weitergeht, ist noch relativ unklar, nachdem Gründungsmitglied und Gitarrist Piotr Grudzinski im Februar 2016 überraschend nach einem Kreislaufzusammenbruch während eines Konzertbesuchs gestorben ist. Sein Gitarrenspiel ist noch auf dem kompletten Album zu hören - die Musik, die aus 4 neuen Songs und Alternativ-Versionen früherer Stücke besteht, wurde auf 2 CDs verteilt und beinhaltet den von der Gruppe gewohnten Mix aus psychedelisch-ambieten Chillout-Rock und elektronisch eingefärbter Snythie-Elektronik. – 4 neue Songs waren während der Recordingsessions zu einem neuen geplanten Studio Album schon komplett konserviert worden, als sich der tragische Vorfall ereignete. “Rapid Eye Movement” und “Rainbow Trip” wurden neu abgemischt, der Rest des Doppelalbums besteht aus instrumentalen alternativen Versionen, die vor allem für Fans, die bereits den alten Stoff im Regal haben, interessant sein dürfte.

Wer auf schnörkellosen handgemachten Art Rock steht ohne kunstvoll verzierten Bombast, ist bei RIVERSIDE genau richtig. Die Band nimmt mit dem durchgehend instrumentalen „Eye Of The Soundscape“ Abschied vom langjährigen verstorbenen Bandgefährten Abschied, man darf gespannt sein, wie es mit der Gruppe weitergeht. Fakt ist, dass die polnische Musikszene mit Piotr Grudzinski einen großartigen Musiker verloren hat, der bereits in den 90er Jahren zahlreiche Fans mit seinem exzellenten Spiel in der Heavy Metal Band “Unnamed” begeistert hat.

Highlights des Doppelalbums sind das groovende “Sleepwalkers” (mit dem sich die verbliebenen Bandmembers einmal mehr als “Stephen King”-Fans outen, wie sie bereits mehrmals in polnischen Musikmagazinen (u. a. im Webzine “Musick”) verlautbart haben, “Aether” vom 2015er Album “Love, Fear and the Time Machine”, dort aber nur auf der Bonus Disc der Deluxe Edition verfügbar. Auch vom neuen Album gibt es eine auf 200 Exemplare limitierte Edition, die das komplette Package mit 3 Vinyl-LPs (blaues Vinyl) und 2 CDs beinhaltet.

VÖ: 21.10.16

Verfügbar: 2-CD & 3-Vinyl-LP & Digitales Album

Empfehlung: K K K K K K K K K K

Web: http://www.riversideband.pl/en/ & https://www.youtube.com/user/riversidepl

TOURDATEN

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ZZ TOP  “Live Greatest Hits From Around The World”  Zurück zur Übersicht - Back to the previous page

ZZ TOP - Greatest Hits From Around The World mc

01.  Got Me Under Pressure
02.  Beer Drinkers & Hell Raisers
03.  Cheap Sunglasses
04.  Waitin’ For The Bus (feat. John Harman)
05.  Jesus Just Left Chicago (feat. John Harman)
06.  Legs
07.  Sharp Dressed Man
08.  Rough Boy (feat. Jeff Beck)
09.  Pincushion
10.  La Grange
11.  I’m Bad, I’m Nationwide
12.  Tube Snake Boogie
13.  Gimme All Your Lovin’
14.  Tush
15.  Sixteen Tons (feat. Jeff Beck)

BLUES ROCK LIVE

Für Fans von:  38 Special - The Black Crowes - Blues Traveler

USA (TEXAS)

Und wieder mal eine Live Scheibe von ZZ TOP. Die letzte, an die ich mich erinnern kann (“Live From Texas”), war enttäuschend gewesen - die hier vorliegende CD „Live Greatest Hits From Around The World“ beginnt mit miesem garagen-rockigen Demo-Sound, der zwar nicht im Entferntesten die Wucht und Intensität der Studio Aufnahmen aus den Lautsprechern springen lässt - HiFi-Freaks sind außen vor - aber dafür zeigt sich das texanische Trio mit der ungehobelten, kernigen Energie eines gut abgehangenen Motorbikers. „Beer Drinkers & Hell Raisers“ klingt voller, runder und hier (Las Vegas) hört sich Billy Gibbons wieder an, als ob er sich mit Keith (Richards) gerade ein paar Bourbon Bottles in den Hals geschüttet hat. Sein Gitarrensolo kommt zudem dreckig mit dem wüstenstaubigen Ambiente der 70er Jahre – geile Version!

Und es geht quer weiter über den Erdball – Paris (Hammerversion von „Cheap Sunglasses“), Sao Paolo, Berlin (in der Zitadelle Spandau am 02. Juli 2015), Dallas, Rom und in London steht sogar mit JEFF BECK einer der Lieblinge von Billy Gibbons auf der Bühne – „Sixteen Tons“ und „Rough Boy“ gibt es mit der britischen Gitarrenlegende zu hören. JAMES HARMAN bedient die geil klingende Harmonica im Medley „Waitin’ For The Bus/Jesus Just Left Chicago“ (die beiden Blues Rocker wurden dem Country-Volk in Nashville um die Ohren gehauen), den “Tube Snake Boogie” habe ich nie so gut gehört wie in dieser im Rom gespielten Version. Und es geht quer weiter über den Erdball – Paris (Hammerversion von „Cheap Sunglasses“), Sao Paolo, Berlin (in der Zitadelle Spandau am 02. Juli 2015), Dallas, Rom und in London steht sogar mit JEFF BECK einer der Lieblinge von Billy Gibbons auf der Bühne – „Sixteen Tons“ und „Rough Boy“ gibt es mit der britischen Gitarrenlegende zu hören. JAMES HARMAN bedient die geil klingende Harmonica im Medley „Waitin’ For The Bus/Jesus Just Left Chicago“ (die beiden Blues Rocker wurden dem Country-Volk in Nashville um die Ohren gehauen), einzig der Klassiker “Tush” (in Chicago) ist lediglich nur eine lasche Kopie seiner zahlreichen Brüderchen & Schwesterchen.

FAZIT: Auch wenn die Songs schon zigmal gehört worden sind und sich natürlich in unterschiedlichen Versionen schon auf den im Regal schlummernden CDs und Vinyl-Scheiben befinden, „Live Greatest Hits From Around The World“ ist ein „Must Have“ für jeden Fan der „Tres Hombres“!

VÖ: 09.09.16

Verfügbar: CD & 2-Vinyl & Digitales Album

Empfehlung: K K K K K K K K K K

Web:  http://www.zztop.com/  &  https://twitter.com/ZZTophttp://suretone.com/ (Label)

TOURDATEN

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Legende KAUFEMPFEHLUNGEN

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NDS - 1,749

Sagenhaftes Album, gehört in JEDE Sammlung, für die einsame Insel

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NDS 1,750

Sehr gutes Album, genre-spezifisch unter den  besten  1000 aller Zeiten

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NDS 1,850

Empfehlenswertes Album, gehört in die gut sortierte Plattensammlung

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NDS 1,950

Ganz gut gelungen, es gibt aber vergleichbare Alben im Genre

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NDS 2,050

Kann man hören, rein in die Sammlung,  bei Bedarf wieder hervorholen

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NDS 2,150

Durchschnittliches Album,  nur für Edel-Fans empfehlenswert

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NDS 2,250

Nicht so gelungen, es gibt Bessere im Genre und auch von diesem Act

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NDS 2,350

Langweilig, Weihnachtsgeschenk für Feinde und Finanzbeamte

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NDS 2,450

Schwaches Album, CD und  Cover als Unterlage im Katzenklo

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NDS 2,550

Grauenhaftes Album, ab damit in die Verbrennungsanlage

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NDS 2,650

Kackastrophal, ein Verbrechen an der musikalischen Menschheit

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