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Du befindest Dich in der Rubrik NEUE GREATEST HITS & BEST OF CDs. Hier findest Du Infos & Rezensionen von aktuellen “Greatest Hits CDs”. Infos zu älteren “Best Of” CDs gibt es beim Link “Verzeichnis”. Zu allen Genres kommst Du mit einem Klick zur “Übersicht”.

BEST OF CDs

Übersicht

Verzeichnis

Startseite

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SAM COOKE “100 HITS”   Zurück zur Übersicht - Back to the previous page

SOUL OLDIES

Für Fans von:  Otis Redding - Jackie Wilson - Ben E. King

USA (MISSISSIPPI)

Mit SAM COOKE isses wie mit Jimi Hendrix, der Band Kansas oder dem Sänger Barry Ryan. Alle kennen DEN einen Hit, dabei hat der Mann Hunderte von Songs gesungen. Bei besagtem Sam Cooke ist es der Klassiker „You Send Me“, der oft genudelt wird, seine anderen Lieder kennen nur Wenige. Das kann jetzt nachgeholt werden, „100 Hits“ beinhaltet Klassiker der 50er und 60er Jahre mit zuckersüßen  Interpretationen, die dem 4er Pack seine Einzigartigkeit verleihen. Wer auf den Schmuse-Soul einer kurzen Zeitspanne (1957 – 1964, mehr Zeit war dem am 11. Dezember 1964 im Alter von  33 erschossenen Sänger nicht vergönnt) steht und hier nicht zugreift, dem - sorry – ist hier auch nicht zu helfen. Das aktuell günstigste Angebot habe ich im online-Shop von „World Of Music“ (WOM) gefunden – 13,99 möchte man dort für die 4 CDs. Das sind 0,14 Cent pro Lied – wer mag da nicht zugreifen.

Sam Cooke - 100 Hits

VÖ: 17.11.17

Verfügbar:  4-CD

Kaufempfehlung:  K K K K K K K K K K

Highs: https://youtu.be/S28tILqie1o & https://youtu.be/vWFJLUBwpSY  & letzte Ruhestätte

TRACKLISTING

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ZEDD “STAY +”   Zurück zur Übersicht - Back to the previous page  

Zedd - Stay Plus

TRACKLISTING:

01. Stay (feat. Alessia Cara)
02. Get Low (feat. Liam Payne)
03. Ariana Grande feat. Zedd: Break Free
04. Beautiful Now (feat. Jon Bellion)
05. Zedd & Aloe Blacc: Candyman
06. Zedd & Grey: Adrenaline
07. Ignite (League Of Legends World Championship)
08. Hailee Steinfeld & Grey feat. Zedd: Starving
09. Stay (feat Alessia Cara) (Yasutaka Nakata Remix)
10. Get Low (feat. Liam Payne) (KUURO Remix)
11. DJ Snake & Justin Bieber: Let Me Love You (Remix)
12. Zedd Mega Nonstop Mix

Label: Universal Music Japan
Bezugsmöglichkeit bei amazon.jp (ca 18 Euro zzgl Versand)

DANCE POP

Für Fans von:  Below Bangkok - Nthonius - Skrillex - Denzodeus

DEUTSCHLAND

Der im Alter von 4 Jahren nach Kaiserslautern imigrierte und in Russland an der kasachischen Grenze geborene Songwriter Anton Igorevich Zaslavski ist zuletzt den meisten Musikfans mit seinem Künstlernamen ZEDD aufgefallen, als er für die Sängerin ALESSIA CARA den Hitsong „Stay“ produziert hat. 2010 gab es die erste Single „Anthem“, 2012 folgte das erste Album „Clarity“, im gleichen Jahr mit „Spectrum“ der erste internationale (in Japan) TOP-10-Erfolg, in Deutschland ist der erste große Hit dagegen bisher ausgeblieben, oben erwähntes „Stay“ konnte sich nur bis auf Rang 13 schieben, während er im musikalisch viel aufgeschlosseneren Österreich die Notierung auf Platz 3 verbuchen konnte. Nur für den japanischen Markt ist jetzt die Zusammenstellung „Stay +“ erschienen mit 11 seiner besten und beliebtesten Songs, die Auswahl ist dabei nicht nur beschränkt auf die eigenen Kompositionen, sondern beinhaltet auch Gastfeatures bei den US Sängerinnen ARIANA GRANDE und HAILEE STEINFELD und einen Remix, den der Russland-Deutsche für DJ SNAKE & JUSTIN BIEBER angefertigt hat. Track 12 ist der von ihm selbst produzierte „Zedd Mega Nonstop Mix“, in dem er gekonnt das gesamte Register aus zeitgenössischem Dancefloor-Pop, Dubstep und Chiptune-Elementen verarbeitet. Verglichen mit anderen hierzulande hochgejubelten „Beatmaker-Würstchen“ ist ZEDD derzeit einer der besten Mainstream-Electronic-Pop-Produzenten.

VÖ: 27.12.17

Verfügbar: CD (Import) & Digitales Album

Empfehlung: K K K K K K K K K K

Web: https://www.zedd.net/homehttps://soundcloud.com/zedd

TOURDATEN

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CILLA BLACK “HER ALL-TIME GREATEST HITS”   Zurück zur Übersicht - Back to the previous page

OLDIES

Für Fans von:  Petula Clark - Sandie Shaw - Dusty Springfield

ENGLAND

CILLA BLACK war in den 60er Jahren eine der beliebtesten Sängerinnen Großbritanniens. Die Karriere ging 1964 los mit den beiden Nummer-Eins-Hits „Anyone Who Had A Heart“ und „You’re My World“, der erstgenannte Songs war von Burt Bacherach eigentlich für Dionne Warwick geschrieben worden, aber Cilla überflügelte mit ihrer Version die US Diva und verkaufte allein auf der Insel in drei Wochen über 500.000 Exemplare der Single. „Her All-Time Greatest Hits“ stellt bis auf den Song „Love Of The Loved“ (kam 1963 auf Platz 35) und zwei 1993 veröffentlichte Singles sämtliche Chart-Platzierungen der Interpretin vor. Wer auf den Brit-Pop-Sound der 60er Jahre steht und die breitwandigen Arrangements des „Beatles“-Produzenten George Martin liebt, sollte sich dieses Schmankerl auf jeden Fall ins Regal stellen. Am 01. August 2015 ist Cilla Black im Alter von 72 Jahren gestorben.

Cilla Black - Her All Time Greatest Hits

VÖ: 03.11.17

Verfügbar: CD & Digitales Album

Kaufempfehlung:  K K K K K K K K K K

Label: http://www.cillablack.com/

TRACKLISTING

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DEEP PURPLE “A FIRE IN THE SKY”   Zurück zur Übersicht - Back to the previous page

CLASSIC ROCK

Für Fans von:  Whitesnake - Uriah Heep - Nazareth - UFO

ENGLAND

„A Fire In The Sky – Selected Career Spanning Songs“ ist ein „Purple“-Album, das einige der wichtigsten karrierebestimmenden Songs der Rock Legende zusammenfasst.  40 Lieder gibt es zu hören – die Vinyl 3fach Ausgabe beinhaltet nur 27 – äußerst schwach – warum dann als Vinyl kaufen? Es beginnt (auf CD) mit den beiden Titeln „Hell To Pay“ und „Vincent Price“ vom 2013er Album „What Now?“, danach geht es chronologisch zurück bis zum ersten 68er Studio Album „Shades Of Deep Purple“, von dem es hier „Mandrake Root“ und den ersten Hit „Hush“ zu hören gibt – anders als bei den meisten „Best Of“s, die vorne anfangen mit der diskographischen Aufbereitung. Und ein wichtiges Stück der DP-Früh-Ära fehlt leider auf diesem Triple-Album: Das geniale rock-sinfonische “April”, mit dem die Band im Jahr 1969 als eine der ersten überhaupt die Genres Rock und Klassik miteinander verbunden hatte.

Deep Purple - A Fire In The Sky

VÖ: 03.11.17

Verfügbar: 3-CD & Vinyl & Digitales Album

Kaufempfehlung:  K K K K K K K K K K

Label: http://www.deeppurple.com/ 

TRACKLISTING

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JOHNNY CASH “100 HITS”   Zurück zur Übersicht - Back to the previous page

CTRY OLDIES

Für Fans von: Willie Nelson - Jerry Reed - Kris Kristofferson

USA

Für JOHNNY CASH Fans unerheblich, weil die sowieso schon bestimmt die meisten  der hier dargebotenen Songs im Regal stehen haben, ausserdem ist der Titel “100 Hits” irreführend, weil viele dieser Lieder die Charts nicht mal von ganz unten gesehen haben. Der Duden weiß, dass ein “Hit” ein erfolgreiches Produkt ist, das sich in den Verkaufscharts platzieren konnte. Vielleicht haben die Verwantwortlichen aber auch an einen “Auftragsmord” gedacht, mit dem das kleine Wörtchen “Hit” in gewissen Kreisen ebenfalls umschrieben wird. Wer sich trotzdem über den Content der 4er CD-Box informieren möchte, klickt auf den Link unten im Kasten, der Euch direkt zum Tracklisting beim ausführenden Label “Not Now Music” führt. Und eventuell finden ja gerade die Country-Fans bei dem einen oder anderen angebotenen Sampler ein lange gesuchtes Objekt, womit wir auch wieder unsere Informationspflicht erfüllt hätten.

Johnny Cash - 100 Hits

VÖ: 25.11.17

Verfügbar: 4-CD & Digitales Album

Kaufempfehlung:  K K K K K K K K K K

Label: http://www.notnowmusic.com/100-hits-3364.html

TRACKLISTING

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THE DOORS “THE SINGLES”   Zurück zur Übersicht - Back to the previous page

ROCK OLDIES

Für Fans von: Steppenwolf - Alabama Shakes -  Rolling Stones

USA

Schön ordentlich hat das Label Rhino Records alle originalen Singles der Kult Band THE DOORS zusammengefasst auf dem Doppel Album „The Singles“.Für Nostalgiker eine schöne Zeitreise in die 60er Jahre – für mich selbst eine coole Abwechslung, wieder mal in die uralten Klassiker, die sich sowieso schon in anderer Form in meiner Sammlung befinden, hineinzuhören. Wer die originalen Alben der Band besitzt, kann sich diese Zusammenfassung auf jeden Fall sparen, es sei denn, man möchte sich auch mal die bekanntesten Hits kompiliert auf einem Album geben.  Allerdings – wer auf eine komplette Sammlung der Band Wert legt: Einige Songs wie „Who Scared You gab es seinerzeit nur als Single-B-Seite. CD 1 stellt die Band mit Frontman Morrison in den Vordergrund, während sich die zweite Disc den Nachlassenschaften von Robbie Krieger, John Densmore und Ray Manzarek widmet.

The Doors - The Singles

VÖ: 15.09.17

Verfügbar: 2-CD & Limitierte Box & Digitales Album

Kaufempfehlung:  K K K K K K K K K K

Label: https://www.thedoors.com/

TRACKLISTING

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BRYAN ADAMS “ULTIMATE”   Zurück zur Übersicht - Back to the previous page

Bryan Adams - Ultimate

BRYAN ADAMS hat wieder mal zwei neue Songs geschrieben, für ein komplettes Album hat es aber leider nicht gereicht. Grund genug jedoch für das Label, eine weitere Konserve mit altbekannten Hits zu veröffentlichen, die dem neuen Material den würdigen Rahmen verleihen. Aber bei „Ultimate“ handelt es sich lediglich um eine abgespeckte Version seiner Klassiker, weil es 17 der 21 Lieder schon auf der 2005er Doppel CD “Anthology” gegeben hat und die ist mit insgesamt 36 Songs immer noch die viel bessere Alternative für einen Kauf, sollte man noch nicht alles von Mr. Adams im Regal stehen haben. Neu sind „Go Down Rockin“ und „You Belong To Me“, zwei Songs des 2015er Albums „Get Up“ sowie die beiden neuen Kompositionen. „Ultimate Love“ ist ein gutgelaunter Boogie-Rocker mit flotten 161 bpm und „Please Stay“ eine schmusige Schnulze in bester „Bryan-Adams“-Tradition, die aber auch zeigt, dass der Zahn der Zeit mittlerweile am stimmlichen Niveau des Sängers genagt hat.

Genre: Rock & Kuschel Pop

TRACKLISTING:

01.  Go Down Rockin’
02.  Can’t Stop This Thing We Started
03.  Run To You
04.  Ultimate Love
05.  Heaven
06.  It’s Only Love (feat. Tina Turner)
07.  Here I Am (from the soundtrack “Spirit: Stallion Of The Cimarron”)
08.  When You’re Gone (feat. Melanie C.)
09.  Cloud Number Nine
10.  (Everything I Do) I Do It For You
11.  You Belong To Me
12.  Summer Of ‘69
13.  Have You Ever Really Loved A Woman?
14.  Somebody
15.  Please Forgive Me
16.  Cuts Like A Knife
17.  The Only Thing That Looks Good On Me Is You
18.  All For Love (feat. Sting & Rod Stewart)
19.  Back To You (Live Version)
20.  Please Stay
21.  18 Til I Die

Biographische Daten:

* 05. November 1959
in Ontario (Kanada)

Instrumente:
Gitarre, Bass, Piano,
Mundharmonika, Vocals

VÖ: 03.11.17

Label: Polydor Records

Tourdaten

TOP Studio Alben:

Cuts Like A Knife (1983)
Reckless (1984)
Waking Up The Neighbours (1991)
18 Til I Die (1996)
Room Service (2004)

Kaufempfehlung:

KKKKKKKKKK

Web: http://www.bryanadams.com/ & https://youtu.be/WKXih-tFuAs (“Ultimate Love”)

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JOHN CARPENTER “Anthology: Movie Themes 1974-1998”   Zurück zur Übersicht - Back to the previous page  

John Carpenter - Anthology

TRACKLISTING:

01.  In The Mouth Of Madness
02.  Assault On Precint 13
03.  The Fog
04.  Prince Of Darkness
05.  Santiago
06.  Escape From New York
07.  Halloween
08.  Porkchop Express
09.  They Live
10.  The Thing
11.  Starman
12.  Dark Star
13.  Christine

FILM MUSIK

Für Fans von:  Ennio Morricone - Brad Fiedel - Harry Manfredini

USA

In den Credits und Produktionsnotizen von rund 50 Filmen hat er sich verewigt in der mittlerweile auch schon über 40 Jahre andauernden Karriere. In einigen davon hat er sogar das „Mädchen für alles“ gespielt, in dem er als Regisseur, Produzent, Screen Writer, Schauspieler und Filmkomponist gleichzeitig tätig gewesen ist. JOHN CARPENTER wird als Kultfigur gehandelt und er hat mit seinen Horrorfilmen das Genre wesentlich beeinflußt. „Halloween“, „Escape From New York“ (in den 80ern in den Videotheken mit dem Titel „Die Klapperschlange“ verfügbar), „The Fog“ oder das 2005er Remake des Kultfilms, in dem Carpenter als beratender Produzent fungierte. Neben den handelsüblichen Soundtracks gibt es in diesem Jahr nach den beiden „Lost Archives“-Alben bereits den dritten Longplay, der seine Werke auf einer Zusammenstellung bündelt, jedoch lediglich auf einige wenige Themen seiner Filme reduziert. Denn „Anthology – Movie Themes 1974-1998“ kann leider nur als halbfertige Werkschau betrachtet werden, weil a) einige seiner wichtigen Filme gar nicht berücksichtig worden sind und b) die Spielzeit der CD mit mauen 42:36 Minuten ein Witz ist. Warum lässt man sich nicht einfach herab und lässt Veröffentlichungen dieser Art produzieren von Fachleuten, die gleichzeitig Liebhaber sind? „Ghosts Of Mars“ mit geilem metallischen Gitarrensolo – eines seiner besten Titelthemen überhaupt – fehlt beispielsweise. Eine Schande.

Das bekannteste Thema ist natürlich der Titel des Klassikers „Halloween“, das wohl beliebteste ist gleichzeitig eines der Album-Highlights: Das Titelstück des dystopischen Thrillers „Assault On Precint 13“, der in den 80ern in den Videotheken unter dem Titel „Das Ende“ zu sehen gewesen ist. Die düstere klaustrophobische Atmosphäre, als diverse Protagonisten durch Zufall in einem seine Pforten schließenden Polizeirevier am Rande eines Stadtteils von einer gewalttätigen Gang angegriffen und belagert werden, ist auch heute noch unerreicht und konnte auch durch die Neuaufbereitung eines Remakes in den 00er Jahren nicht mal ansatzweise erreicht werden. Es ist der Hauch düsterer Endzeit-Atmosphäre, die sich durch die meisten Carpenter-Filme zieht, ob es nur das eben angesprochene „Das Ende“, „Die Fürsten der Finsternis“, „Die Klapperschlange“ oder die jüngeren „Ghosts Of Mars“ sind, die von oft beim oberflächlichen Hören minimalistisch wirkenden Klängen begleitet wurden. In „Mouths Of Madness“ und im bluesigen „Porkchop Express“ offenbarte Carpenter in späten Jahren sogar ein Faible für hardrockige Instrumentals. Weitere Highlights: Die Titelmelodien der Thrillers „They Live“ („Sie leben“) und des eiskalten SciFi-Krachers „The Thing“ (intelligenter deutscher Titel: „Das Ding aus einer anderen Welt“).

Eine Warnung vorab: Die Musik von JOHN CARPENTER ist nicht unbedingt geeignet für Musikliebhaber, die ihren Focus auf virtuose (Elektronik-)Spielereien setzen, denn die gibt es hier nicht. Carpenter-Musik taugt eher für Liebhaber seiner Filme, die einzelne Themen den jeweiligen Schinken zuordnen können/möchten und somit kommt natürlich auch dem Nostalgiefaktor eine wichtige Rolle zu. Aber wer Carpenter-Filme und Filmmusik von vorne herein mag, wird das meiste hier dargebotene wahrscheinlich sowieso schon in irgendeiner Medienform besitzen und daher erübrigt sich der Kauf in den meisten Fällen. „Halloween“-Freunde dürfen sich auf jeden Fall schon jetzt auf den 18. Oktober 2018 freuen, wenn ein völlig neuer „Halloween“-Film in die Kinos kommt, der die handelsübliche in diversen Sequels praktizierte Handlung ad acta setzt und eine direkte Fortsetzung des ursprünglichen zweiten Films aus dem Jahr 1981 sein soll. Ich bin schon gespannt – hoffentlich gibt es auch dann eine starke Release-Umsetzung wie vor 10 Jahren praktiziert beim ersten Rob-Zombie-Remake, als die DVD seinerzeit als superlimitierte und hochwertige Collector’s Edition für Liebhaber erschienen ist.

VÖ: 20.10.17

Verfügbar: CD & Vinyl & Digitales Album

Empfehlung: K K K K K K K K K K

Web: http://www.theofficialjohncarpenter.com/ & https://youtu.be/D9Edz3fD2fQ

TOURDATEN

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HANSON “MIDDLE OF EVERYWHERE - The Greatest Hits”   Zurück zur Übersicht - Back to the previous page

RADIO POP

Für Fans von:  Jonas Brothers - Nelson - Kings Of Leon

USA

Die Karriere der drei Brüder Isaac, Taylor und Zac HANSON kam ins Rollen durch den 1997er Hit “MMMBop” und die darauf folgenden drei Studio Alben verkauften sich gut. Danach stagnierten die Absatzzahlen und der Major “Mercury Records” wollte die Band zu einem Sublabel abschieben, was gar nicht gut ankam bei den Musikern. Man überwarf sich mit den Label Verantwortlichen und gründete nach einem Zwischenstop bei “Island Records” das eigene Label “3CG Records”, bei dem seit 2004  veröffentlicht wird. “Middle Of Everywhere - The Greatest Hits” bündelt die besten und beliebtesten Songs der letzten 15 Jahre, darunter auch sehr gute und weniger bekannte wie “Strong Enough To Break”, die superfeine Ballade “Broken Angel” und “Watch Over Me”. Einen neuen Song gibt es ebenfalls: “I Was Born” hat man gemeinsam mit sämtlichen jüngeren Familienmitgliedern eingesungen.

Hanson - Middle Of Everywhere

VÖ: 08.09.17

Verfügbar:  CD & Digitales Album

Kaufempfehlung:  K K K K K K K K K K

Web: https://hanson.net/home & der neue Song: https://youtu.be/p8IkOMrxcHs

TOURDATEN

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THE PRETTY THINGS “GREATEST HITS”    Zurück zur Übersicht - Back to the previous page 

60ies OLDIES

Für Fans von: The Tremeloes - The Yardbirds - The Beatles

ENGLAND

THE PRETTY THINGS sind wie die “Animals” oder die “Tremeloes” ein typisches Kind der 60er Jahre. Das 1963 in London von Phil May, Dick Taylor, Brian Pendleton, John Stax und Viv Prince gegründete und nach einem Song von Blues Musiker Willie Dixon benannte Quintett durchlebte seine erfolgreichste Phase in dieser Dekade. Von der Band, die auch heute noch in leicht veränderter Besetzung aktiv ist, gibt es unzählige Kollektionen mit alten Hits. Die vom Label Madfish Music veröffentlichten “Greatest Hits” sind zwar nicht identisch mit gleichlautenden Album Titeln früherer Jahre, neue Erkenntnisse gibt es aber nicht und von den 25 hier vertretenen Songs haben es nur einige wenige wirklich in die Hitlisten geschafft. Wer nichts von der Band im Regal hat und sich mit dem monauralen Garagen-Blues-Rock der ersten “Rolling Stones”-Alben anfreunden kann, für den ist dieses Album einen Gehörgang wert.

The Pretty Things - Greatest Hits

VÖ: 13.10.17

Verfügbar:  CD & Vinyl & Digitales Album

Kaufempfehlung:  K K K K K K K K K K

Web: http://www.theprettythings.com/  &  http://www.madfishmusic.com/

TRACKLISTING

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THE BEAT “HARD TO BEAT - BEST OF THE BEAT”    Zurück zur Übersicht - Back to the previous page

The Beat - Hard To Beat

The Beat - Hard To Beat B

Tracklisting CD:

01.  Mirror In The Bathroom
02.  Tears Of A Clown
03.  Ranking Full Stop
04.  Can’t Get Used To Loving You
05.  Hands Off ... She’s Mine
06.  Twist & Crawl
07.  Too Nice To Talk To
08.  Jackpot
09.  Rough Rider
10.  I Am Your Flag
11.  Doors Of Your Heart
12.  Sole Salvation
13.  Best Friend

Tracklisting CD 2:

14.  I Confess
15.  Drowning
16.  Save If For Later
17.  Big Shot
18.  Noise In This World
19.  Two Swords
20.  Get-A-Job
21.  Whine & Grine: Stand Down Margaret
22.  Ackee 1-2-3
23.  End Of The Party

Label: BMG Rights Management
Web: http://www.bmg.com/de/

SKA KLASSIKER

Für Fans von: The Selecter - The Specials - The Nighthawks

ENGLAND

THE BEAT hatten ihre beste und erfolgreichste Zeit Ende der 70er und Anfang der 80er, als sie im Zuge der hippen „Second Wave Of Ska“ mit frischem Sound geile Hit Singles wie „Mirrors In The Bathroom“ „Hands Off … She’s Mine“ und „Twist & Crawl“ (allesamt vom 80er Debüt Album „I Just Can’t Stop It“) kreierten. Die Briten segelten in der Erfolgsspur von „The Police“ und „Madness“ und als die Ska-Welle langsam, aber sicher wieder verebbte und von anderen Substilrichtungen verschluckt wurde, widmeten sich die einzelnen Musiker Boys wieder ihrer stilistischen Herkunft (Garagen-Rock und Brit-Rock) und 1983 war die 8köpfige Originalbesetzung  von THE BEAT bereits Geschichte. Bassist David Steele und Gitarrist Andy Cox gründeten etwas später die international erfolgreichen „Fine Young Cannibals“. Später gab es vereinzelte Wiederbelebungsversuche ehemaliger Bandmembers mit hier und da bei Festivals gespielten Konzerten. Die meisten der originalen Songs funktionieren auch heute noch gut im genreverwandten Umfeld und können gebündelt auf dem starken Album „Hard To Beat – Best Of The Beat“ ins heimische CD-Regal gestellt werden. Highlights neben oben bereits erwähnten sind „Tears Of A Clown“ (geniale Cover Version des „Smokey-Robinson“-Klassikers), „Ranking Full Stop“, “Jackpot” und “I Confess” vom finalen 82er Studio Album “Special Beat Service”, mit dem sich die Band langsam dem Sound der britischen Kollegen von “Spandau Ballett” oder “Graham Parker” näherte.

VÖ: 25.08.17

Verfügbar:  CD & Digitales Album

Empfehlung: K K K K K K K K K K

Web: http://www.thebeatofficial.com/ & http://www.thebeatuk.com/

TRACKLISTING

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CAN “THE SINGLES”    Zurück zur Übersicht - Back to the previous page 

KRAUT ROCK

Für Fans von: Amon Düül - Einstürzende Neubauten - Cluster

DEUTSCHLAND

Im Jahr 1971 machte der Song “Spoon” als Titelmelodie des „Durbridge“-Krimis „Das Messer“ die Band CAN mit einem Schlag bekannt. Auch die noch psychedelischere Rückseite „Shikaku Maru Ten“ war hörenswert. Diese beiden Songs (A- und B-Seite) befinden sich wie 21 weitere Kultklassiker der Band aus Köln auf dem Album „The Singles“. Chronologisch geht es 1969 los mit dem verstörenden „Soul Desert“, in dem sich der japanische Sänger exzessiv zwischen dem Text in irrsinnigen Eskapaden verliert. Wer hören möchte, von wem Bands wie „Pere Ubu“ wesentlich inspiriert worden sind, hört sich diese geniale Psycho-Avantgarde-Perle unbedingt an. Weitere Anspieltipps sind der humorvolle Krautrocker „Turtles Have Short Legs“, das funkrock-abenteuerliche „I Want More“ und das freejazz-elektronisch wuselnde „Vernal Equinoxi” mit einem voll schrägen Gitarrensolo von Michael Karoli.

Can - The Singles

VÖ: 16.06.17

Verfügbar:  CD & Vinyl & Digitales Album

Kaufempfehlung:  K K K K K K K K K K

Web: https://spoonrecords.com/ & https://youtu.be/E1WOKKEH4cw

TRACKLISTING

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HOWARD JONES “BEST OF 1983 - 2017”    Zurück zur Übersicht - Back to the previous page 

SYNTHIE POP

Für Fans von: Nik Kershaw - Thomas Dolby - Pet Shop Boys

ENGLAND

Die Musik von HOWARD JONES war eigentlich nie so richtig mein Fall gewesen, obwohl der englische Keyboarder und Syntie-Pop-Songwriter auch mehrere Songs gesungen hatte, die auch ihren Weg in meine Sammlung gefunden hatten. Während sich die ersten drei Studio Alben des 62jährigen Widders gut verkauften, stagnierten die Verkaufszahlen der Nachfolgealben. Jetzt gibt es in Form einer 3-CD-Best-Of-Packung die Möglichkeit, die bekanntesten Songs der über 30jährigen Karriere zu feiern. Wer auf die Musik der 80er steht, der wird sich auch heute noch an “New Song”, “What Is Love”, “Like To Get To Know You Well” (kommt in einer coolen Reggae-Version) und vielen Anderen erfreuen. Die dritte Disc beinhaltet unveröffentlichte Live Versionen und den neuen “Robbie Bronniman Mix” von “You’re The Buddah”. 42 Songs bei einer Spielzeit von 197 Minuten zum relatv günstigen Preis (ca 21 Euro bei amazon.de).

Howard Jones - Best 1983-2017

VÖ: 28.07.17

Verfügbar: 3-CD & Vinyl & Digitales Album

Kaufempfehlung:  K K K K K K K K K K

Web: http://www.howardjones.com/  & https://soundcloud.com/howardjonesmusic

TOURDATEN

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FOREIGNER “40”   Zurück zur Übersicht - Back to the previous page

COVER ROCK

Für Fans der Cover Bands: Born4Jovi - 200Bar - Cliff - Liv.It

USA

Gleich vorne weg: “Foreigner 40” ist die absolute Mogelpackung und eine Frechheit, weil den Classic Rock Fans die originalen Hits der klassischen Alben versprochen werden. “Remastered” heißt hier nichts anderes wie Neu aufgenommen mit anderem Sänger, der das Charisma des Originalsängers Lou Gramm nicht mal ansatzweise erreicht in den Klassikern “Feels Like The First Time”, “Dirty White Boy” oder “Hot Blooded”. Wer sich damit zufrieden gibt, ein Doppel Album mit 39 Songs zu kaufen, die so auch von den meisten guten Cover Rock Bands gespielt werden, kann zugreifen. Alle anderen Musikfans, die gerne die guten alten Knaller von FOREIGNER hören, besorgen sich lieber die originalen CDs und zurzeit auch fast überall wieder angebotenen Vinyl-Scheiben. Ein schal schmeckender 40-Jahre-Jubiläums-Cocktail, den die Seniorenband von Gitarrist Mick Jones da unters Volk bringen möchte.

Foreigner - 40

VÖ: 19.05.17

Verfügbar: 2-CD & 2-LP & Digitales Album

Kaufempfehlung:  K K K K K K K K K K

Web: http://www.foreigneronline.com/

TOURDATEN

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Mother’s Finest “Love Changes: The Anthology 1972-1983”    Zurück zur Übersicht - Back to the previous page

Mothers Finest - Love Changes The Anthology 1972-1983

Mothers Finest - Love Changes The Anthology 1972-1983 B 350

Tracklisting CD 1:

01. You Move Me
02. Dear Sir And Brother Mann
03. Monster People
04. Bone Song
05. Living Hero
06. Middle Of The Night
07. Funky Mountain
08. Run Joe
09. Fire
10. Dontcha Wanna Love Me
11. Rain
12. My Baby
13. Give You All The Love (Inside Of Me)
14. Baby Love
15. Thank You For The Love
16. Dis Go Dis Way, Dis Go Dat Way
17. Mickey’s Monkey
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Label: SoulMusic Records
Web: http://www.soulmusic.com/

Tracklisting CD 2:

01. Hard Rock Lover
02. Piece Of The Rock
03. Truth’ll Set You Free
04. Don’t Wanna Come Back
05. Love Changes
06. Can’t Fight The Feeling
07. Watch My Stylin’
08. Somebody To Love (Live Version)
09. U Turn Me On
10. Evolution
11. Secret Service
12. What Kind Of Fool
13. Victory
14. Love Me Too
15. Everybody Needs Somebody
16. Big Shot Romeo
17. What You Do To Me
18. In My Baby’s Arms
19. Some Kind Of Madness
20. Take Me To The Middle (Of Your Luv)xxxxx

FUNK ROCK & SOUL

Für Fans von: Graham Central Station - Ike & Tina Turner

USA (GEORGIA)

MOTHER’S FINEST. Kult. Legende. Tags: Energetische Live Band – Black Hard Rock & Roll – Atlanta Georgia - Funk Rock – Joyce Kennedy – Mo Moses – Glenn Murdock. Und in Deutschland natürlich: WDR Rockpalast. Die legendäre bundesweit übertragene 2. Rocknacht. MF haben die versammelte deutsche Zuschauer Community damals regelrecht aus ihren Sesseln und Sofas geblasen mit dem 57minütigen Auftritt. Am Montag darauf waren – und das stimmt – binnen eines Tages sämtliche MF-Platten bundesweit ausverkauft. Die erste (eigentlich die Zweite) kannte ich damals bereits – hatte sie über einen GI bekommen, die zweite „Another Mother Further“ konnte ich erst eine Woche später in Beschlag nehmen – dafür musste sie dann zur Strafe ca. eine Woche lang in „Repeatschleife“ auf dem Plattenteller rotieren. Auch mittlerweile nach 39 Jahren bin der Meinung, dass dieser Auftritt von MF eines der besten im TV übertragenen Konzerte aller Zeiten ist. Und weil ich schon damals der musikverrueckte Sammler war, hatte ich die komplette Rocknacht auf meiner HiFi-Anlage mitgeschnitten.

Los geht’s mit einem eher unspektakulären Soul Song. „You Move Me“ – war mir irgendwo gar nicht mehr bewusst, dass es diesen Song gibt. Weil man wohl  immer drüber hört und die klassischen Funk Rock Hämmer rauf & runter nudelt. Joyce singt hier mit der Inbrunst einer Aretha – tja, die Boys & das Gal konnten auch anders, wenn sie wollten – mit viel Gefühl, wie sie später auch in der superben Ballade ”Love Changes” bewiesen haben – die beste Version gab es auf der 1979er Live LP. Auch „Dear Soul And Brother Mann” glaube ich noch nicht gehört zu haben, hier schrubbt der Gitarrist schon ein paar funky Akkorde und zeigt, dass er auch einen coolen Blues Solo spielen kann. Organist Mike Keck erinnert mit seinem Spiel (und Sound) an die Musik von „Grand Funk Railraod“ auf deren 70er Scheiben (z. b. „E Pluribus Unum“) – MF waren mit Sicherheit auch irgendwo beeinflußt von Mike Farner und dessen Band – aber wer eigentlich damals nicht? Beide Songs repräsentieren eine 1972 veröffentlichte Single vom eigentlichen Debüt Album der Band, das bis zum 2010er Re-Issue nicht mehr verfügbar gewesen ist. Viele Fans (auch ich) hielten damals das gleichnamige 1976er Album für das Debüt der Truppe. Die funkrockigen „Monster People“ kannte ich bis zum heutigen Punkt überhaupt nicht. Göttlicher Gesang von Missus Kennedy in der phantastischen „Philly“-Soul-Ballade „Living Hero“ – ein Schande, dass dieser Song erst jetzt veröffentlicht wird. Auch „Middle Of The Night“ und „Funky Mountain“ sind zwei Hammersongs, die seinerzeit für ein zweites Studio Album geplant waren, aber erst 2010 vom Label „Wounded Bird Records“ auf eine 2-CD-ReIssue des 1972er Debüt Albums gepackt worden war. Geil, dass diese geilen Stücke wie auch „Run Joe“ jetzt auch international verfügbar gemacht worden sind. Vom 1983er Album “Another Mother Further” gibt es auf der zweiten Disc übrigens die komplette Breitseite (alle 10 Stücke), vom 1981er “Iron Age” nur 2 Songs, vom 1978er “Mother Factor” 4 Stücke und vom 1977er Meilenstein “Another Mother Further” bis auf “Burning Love” ebenfalls die volle Pracht!

Die Highlights sind natürlich die altbekannten Klassiker für die Ewigkeit: „Fire“, „Mickey’s Monkey“, „Dis Go Dis Way, Dis Go Dat Way“ oder „Truth’ll Set You Free“.Am 09. September gastieren MOTHER’S FINEST nahezu in der Originalbesetzung im Aschaffenburger Colos-Saal und da werde ich mich zum bereits dritten Mal (nach 1982 und 1986, als sie als “Vorgruppe” von Ted Nugent spielten!) volldröhnen lassen und das wird bestimmt DAS geilste Konzert im Jahr 2017. Fazit: 8 Songs, die bis auf einer 2010er Re-Issue des 1972er Debüt Albums noch nie veröffentlicht worden sind und die in bombastischem Sound in die Birne hämmern, machen diese Anthologie für die Fans der besten Funk-Rock-Gruppe aller Zeiten zum absoluten Must Have. Und jetzt warte ich in freudiger Erregung auf einen Nachfolger, der die Jahre 1983 bis heute abdeckt. Und vielleicht lassen sich die Verantwortlichen da etwas einfallen und packen ein paar Stücke der Soloprojekte der einzelnen Bandmitglieder mit drauf. Und wenn nicht, dann mach ich mir’s halt selber (ha, ha!)

VÖ: 17.03.17

Verfügbar: 2-CD & Digitales Album

Empfehlung: K K K K K K K K K K

Web: http://www.mothersfinest.com/ 

TOURDATEN

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TINA ARENA “Greatest Hits & Interpretations”    Zurück zur Übersicht - Back to the previous page

Tina Arena - Greatest Hits And Interpretations

Tina Arena - T Shirt Deluxe CD

Tracklisting CD 1 (Greatest Hits):

01. I Need Your Body
02. The Machine’s Breaking Down
03. Strong As Steel
04. Chains
05. Sorrento Moon
06. Heaven Help My Heart
07. Wasn’t It Good
08. Burn
09. Now I Can Dance
10. If I Didn’t Love You
11. Soul Mate #9
12. Symphony Of Life
13. Roc Project ft. Tina Arena: Never (Past Tense)
14. You Set Fire To My Life
15. Only Lonely
16. Reset All
17. I Want To Love You

Tracklisting CD 2 (Interpretations):

01. Morgan Evans: If I Didn’t Love You
02. Danii Minogue ft. Tina Arena: Sorrento Moon
03. Clare Bowen: Still Running
04. Jessica Mauboy & The Veronicas: Chains
05. Alex Hope: Only Lonely
06. Ben Abraham & Ainsley Willis: Wasn’t It Good
07. David Thibault: I Need Your Body
08. Jimmy Barnes: When You’re Ready
09. Katie Noonan: Burn
10. Kate Miller-Heidke: Heaven Help My Heart
11. Tina Arena: Wouldn’t It Bee Good
12. Tina Arena: I Want To Know What Love Is
13. Tina Arena: Show Me Heaven
14. Tina Arena: Never Tear Us Apart

Label: EMI Music / Positive Dream
Web: http://www.emimusic.com.au/ xx

POP & DANCE POP

Für Fans von:  Kylie Minogue - Laura Branigan - Sarah Connor

AUSTRALIEN

Tina Turner – ja. Tina Charles – auch noch okay. Aber TINA ARENA? Ist früher spurlos an mir vorübergegangen. Mitte der 90er Jahre, als die damals aktuelle Disco Musik mir damals vorkam wie die Krankheiten Beulenpest und Cholera, startete die internationale Erfolgsstory der australischen Sängerin mit Liedern, die sich an den damals noch erfolgreicheren Kylie Minogue und Madonna orientierte. Hits wie „Chains“, „Sorrento Moon“, Heaven Help My Heart“ und „Show Me Heaven“ schafften sogar den Einzug in deutsche Charts. Mittlerweile gibt es 10 Studio Alben, 4 Live Alben und mit „Greatest Hits & Interpretations“ schon das 5. Best-Of-Album von  Filippina Lydia Arena, wie die Sängerin mit Geburtsnamen heißt, die am 01. November ihren 50. Jahrestag begeht.

Auf dem Doppel-Album befinden sich (Disc 1) 17 ihrer (besten oder) bekanntesten Songs, darunter auch das pop-rockige "The Machine's Breaking Down" mit heißem Gitarrensolo eines gewissen Ross Inglis, der das Lied auch geschrieben hat und sich klanglich an der Musik von „Power Station“ (remember die Band mit Robert Palmer?) orientiert. Das Stück war ursprünglich auf dem 1990er Album „Strong As Steel“, auf dem besagter Inglis auch an weiteren Tracks beteiligt war und spontan schreit der kleine fiese Mann in meinem Hirn <Bildungslücke!!!!>

Über Gesang, Klangfarbe und Performance lässt sich natürlich vortrefflich diskutieren – ist Geschmackssache wie so oft – ist aber auch nicht schlechter als die oben genannten Vergleiche oder Britney oder Belinda oder Laura Branigan und wie sie alle heißen. Auch der 90er Titelsong gefällt mir eigentlich ganz gut und da gewinnt wohl wieder mal meine versaute Kindheit die Oberhand, als ich mir als Verrueckter die Platten von Melanie, Ohio Express, Gilbert O’Sullivan, Mungo Jerry und sogar Graham Bonney (Ups!) gekauft habe. „Strong As Steel“ würde ich heute als romantischen Synthie-Pop kategorisieren. CD 1, die den Untertitel „Retrospective“ trägt, umfasst die Zeitspanne vom 1990er „I Need Your Body“ bis hin zur aktuellen 2015er Single Veröffentlichung „I Want To Love You“. Highlights oder Anspieltipps sind u. a. der kuschelige Rumba „Sorrento Moon“ (bei dem ich erstaunt feststelle, das Missus Arena ja - nochmal Ups- ne richtig geile Stimme hat) und der Disco-Tanzbären-Abba-Klon-Fox „Now I Can Dance“ (117,8 bpm). Was stört: Dass eine gestandene Sängerin wie TINA ARENA nicht an diesen dümmlichen elektronisch erzeugten einfallslosen Gitarren-Licks vorbei kommt, wie sie im 2013er „Only Lonely“  dröhnen.

CD 2 - Interpretations (Reimagine) – beinhaltet 9 Cover Versionen von australischen Interpet(inn)en, die sich an Tina-Arena-Songs versuchen, darunter – man höre & staune – Rock Shouter JIMMY BARNES und DAVID THIBAULT, der Drittplazierte der 2015er französischen Ausgabe der Casting Show „The Voice“.  Einige sind zwar für Sammler und für Liebhaber von Cover Versionen interessant, aber diverse Beiträge (wie „Sorrento Moon“ von Kylie-Schwester DANII MINOGUE oder „Chains“ von JESSICA MAUBOY) erreichen im entferntesten nicht das Niveau des Originals. Gut dagegen „Wasn’t It Good“ von BEN ABRAHAM und AINSLEY WILLS, die aus dem Tina-Arena-Stück ganz unspektakulär eine tolle Joni-Mitchell-Nummer gemacht haben. Am Ende hat sich die Chefin selbst vier Klassiker vorgenommen, darunter mit “Wouldn’t It Be Good” (Original: Nik Kershaw) und “Never Tear Us Apart” (O: Inxs) zwei Nummern, die mir eigentlich schon immer gut gefallen haben im Original. Und auch die Foreigner-Ballade “I Want To Know What Love Is” singt die Australierin hammermäßig gut!

Die limitierte Deluxe Edition beinhaltet zu den 2 CDs eine “Tina-Arena”-Kaffeetasse (oder einen Humpen, wie man will - das Fassungsvermögen sind immerhin ordentliche 450ml, geht also bei Bedarf fast ne ganze Pulle Bier rein, ha, ha!), ein weißes T-Shirt mit dem Artwork der 90er Jahre Single “I Need Your Love” (Abbildung rechts oben neben dem Cover) und eine signierte Autogrammkarte.

VÖ: 21.04.17

Verfügbar: 2-CD & Deluxe Set & Digitales Album

Empfehlung: K K K K K K K K K K

Web: www.tinaarena.com  & https://vimeo.com/11220704 & https://vimeo.com/54169928

TOURDATEN

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TRUCK STOP “DER WILDE WILDE WESTEN”   Zurück zur Übersicht - Back to the previous page

COUNTRY

Für Fans von:  Brunner & Brunner - Tom Astor - Jonny Hill

DEUTSCHLAND

DAS Super-Album für Trucker, Beerdrinker und Hellraiser sowie für Country-Fans, die eigentlich keine Ahnung vom eigentlichen Genre haben, aber für Schlager a la Gunter Gabriel (das war der peinliche Heckenpisser in der ekligen „Show“ Dschungelcamp für alle TV-Glotzer-RTL-Neanderthaler) schwärmen. Das Triple-Album startet mit dem Titelsong und dem auch über Waterkant-Grenzen hinaus bekannten Tanzbären-Oldie „Der wilde, wilde Westen“. Die bekanntesten Hits der mittlerweile 40jährigen Karriere der Hamburger Band wurden vom Label Electrola zusammengefasst und neben den Mainstream-Radio-Klassikern „Ich möcht so gern Dave Dudley hör’n“ und „Old Texas Town“ gibt es sogar richtig starke Songs, die zeigen, dass die Musiker von TRUCK STOP auch musikalisch eine ganze Menge drauf haben  (u. a. „Hillybilly Country Lilly“ oder der Jive-Rock’N’Roller „Black Jack“).

Truckstop - Der wilde wilde Westen

VÖ: 10.03.17

Verfügbar:  3-CD & Digitales Album

Kaufempfehlung:  K K K K K K K K K K

Web: http://www.truck-stop.de/ & https://youtu.be/OlroLx3WXec

TRACKLISTING

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Legende KAUFEMPFEHLUNGEN

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NDS - 1,749

Sagenhaftes Album, gehört in JEDE Sammlung, für die einsame Insel

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NDS 1,750

Sehr gutes Album, genre-spezifisch unter den  besten  1000 aller Zeiten

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NDS 1,850

Empfehlenswertes Album, gehört in die gut sortierte Plattensammlung

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NDS 1,950

Ganz gut gelungen, es gibt aber vergleichbare Alben im Genre

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NDS 2,050

Kann man hören, rein in die Sammlung,  bei Bedarf wieder hervorholen

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NDS 2,150

Durchschnittliches Album,  nur für Edel-Fans empfehlenswert

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NDS 2,250

Nicht so gelungen, es gibt Bessere im Genre und auch von diesem Act

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NDS 2,350

Langweilig, Weihnachtsgeschenk für Feinde und Finanzbeamte

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NDS 2,450

Schwaches Album, CD und  Cover als Unterlage im Katzenklo

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NDS 2,550

Grauenhaftes Album, ab damit in die Verbrennungsanlage

KKKKKKKKKK

NDS 2,650

Kackastrophal, ein Verbrechen an der musikalischen Menschheit

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