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Du befindest Dich in der Rubrik NEUE JAZZ CDs. Hier sind die Rezensionen der Jazz Alben, die in den letzten 4 Wochen besprochen worden sind. Infos zu älteren Jazz CDs findest Du beim Link “Verzeichnis”. Zur Übersicht geht es zurück mit “Übersicht”, ganz rechts ist der Link zur “Startseite”.

 

 

 

 

NEUE JAZZ CDs

Übersicht

Verzeichnis

Startseite

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JAZZ-CLIP DER WOCHE

 TRIOSCAPES “SEPARATE REALITIES”

Am Anfang stand eine Idee: Der “Mahavishnu Orchestra” Fan DAN BRIGGS hatte sich schon immer für die Musik von John McLauhglin’s Gruppe begeistert. Die Band, in der die Legenden Billy Cobham, Jan Hammer, Rick Laird und Jerry Goodman spielten, hatte 1973 ein bahnbrechendes Album mit dem Titel “Birds Of Fire” aufgenommen, auf dem es auch das Stück “Celestial Terrestial Commutes” gab. Bassist Briggs kontaktierte den Holzbläser Walter Fancourt und den Schlagzeuger Matt Lynch, um den Song für eine Live Show einzustudieren. Die drei Musiker hatten Gefallen an ihren Jam Sessions und “ruckzuck“ entstand der Gedanke, ein komplettes Album einzuspielen. Gesagt, getan - im Mai 2012 erblickt das Debut Album “Separate Realities” von TRIOSCAPES, wie sich das Trio nannte, das Licht der Welt und es ist eines der besten Jazz Rock Alben, das ich in den letzten Monaten gehört habe!

Wer den Clip hier nicht sehen kann, klickt auf diesen Link:
http://www.youtube.com/watch?v=reyZ5DqSyvs

TRIOSCAPES im Web:
http://www.metalblade.com/trioscapes/

WENN DU DEN VIDEO-CLIP NICHT SEHEN KANNST,
DANN HAST DU JAVA-SCRIPT DEAKTIVIERT

JOE LOVANO “CROSS CULTURE” Zurück zur Übersicht - Back to the previous page

Joe Lovano - Cross Culture

TITELVERZEICHNIS:

1. Blessings In May
2. Myths And Legends
3. Cross Culture
4. In A Spin
5. Star Crossed Lovers
6. Journey Within
7. Drum Chant
8. Golden Horn
9. Royal Roost
10. Modern Man
11. Pm

Label: Blue Note Records
Web: www.bluenote.com

Time:

6:17
4:59
6:35
4:29
7:34
5:41
4:21
5:17
5:54
2:44
7:52

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MODERN JAZZ

Für Fans von: Albert Ayler - John Coltrane - Joe Henderson

USA

Wundervoller Modern Jazz, den der US Jazz Saxophonist auf seinem neuen Album zelebriert, dem mittlerweile 33. in der bereits über 40 Jahre andauernden Karriere. „Cross Culture“ ist der Titel und genauso darf es sich der Jazz Fan auch vorstellen – es ist ein Ritt übers weltmusikalische Parkett der Kulturen. Im Auftakt „Blessings In May“ kocht jeder Musiker in seinem begleitenden US FIVE ENSEMBLE sein eigenes leckeres Süppchen und trotzdem spielen alle problemlos und „tight“ wie aus einem Guss. Exzellente Arbeit auf den Becken und den Toms von Drummer Otis Brown, im freejazzig angehauchten „In A Spin“ erhält Pianist James Weidman Gelegenheit, mit virtuosem Spiel zu glänzen – dazu duelliert sich Lovano selbst, in dem er Sopran- und Tenorsaxophon in einem irrwitzigen Duett miteinander verschmelzt. In der sexy Ballade „Star Crossed Lovers“ führt der warme, heisere Ton des Horns den Zuhörer direkt in einen kleinen, intimen Club auf die halbverdunkelte Tanzfläche, auf der sich die Paare gefühlvoll aneinander reiben. Bussi Bussi Bussi

Na gut, jetzt ging meine Phantasie wieder mal mit mir durch! Okay – back to reality! “Journey Within” zeigt Gitarrist Lionel Loueke, wie er ein wahres Sammelsurium an exzellenten Voicings, verminderten Skalen und komplexen Two-Hand-Tappings offeriert. Tribale Perkussion vom anderen Stern gibt es von allen irdischen Beteiligten – wie es der Titel schon verrät – im „Drum Chant

FAZIT: Wie immer ein Fest für Sinne & Ohren, aber das ist bei einem Album von JOE LOVANO auch gar nichts anders zu erwarten. Musik für die „real music lovers“, die Insider und alle anderen Fans, die sich die Zeit nehmen, mit offenen Ohren die instrumentalen Geschichtchen aufzusaugen, die hier von diesen exzellenten Musikern „erzählt“ werden. Tipp: Kopfhörer drauf & einfach geniessen!

VÖ: 08.01.13

Verfügbar: CD & Digitales Album

Bewertung Album: K K K K K K K K K K

Link: http://www.joelovano.com/ & http://www.myspace.com/joelovanojazz

TOURDATEN

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KAREN SOUZA “HOTEL SOUZA”  Zurück zur Übersicht - Back to the previous page

VOCAL JAZZ

Für Fans von: Norah Jones - Sarah Vaughan - Sade

USA (NEW JERSEY)

Wer sich auf die samtweiche, dunkle Stimme von KAREN SOUZA einlässt, wird sich von ihr von durch 11 kammersinfonisch arrangierte Klangräume im „Hotel Souza“ getragen. Das begleitende COOLTRANE ORCHESTRA erzeugt mit dezenter Zurückhaltung wundervolle Chill-Atmosphäre - als Zuhörer hat man das Gefühl, unmittelbar vor der Sängerin zu stehen, wie sie sich mit gefühlvollen Schwingungen zu den zarten Akkorden des Pianisten wiegt, um kurz danach gemeinsam mit dem „Night Demon“ zum warmen Klang des Altsaxophons zu schwelgen, in „Delectable You“ übernimmt der swingende Besen des Schlagzeugers die Aufgabe eines Fingerschnipp-Grooves, die Interpretin scattet gefühlvoll zum kurzen Gitarrensolo. Der Soul Klassiker “I Heard It Through The Grapevine” wird bei der Hotelbesitzerin zur gehauchten Brise, die den Arm streift und Gänsehaut verursacht. Musik für die Nacht oder den sensitiven Abend zu Zweit.

Karen Souza - Hotel Soza

VÖ: 06. 11. 12

Verfügbar: CD & digitales Album

Kaufempfehlung: K K K K K K K K K K

Web: http://www.karensouza.com/ & http://soundcloud.com/ksouzaofficial 

TOURDATEN

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SARAH LYN “LAND OF BLUE”

POP JAZZ

Für Fans von: Natalie Merchant - Luthea Salom - Norah Jones

BELGIEN

Ein neues Gesicht in der popmusikalischen Landschaft Europas. Welcome im Haifischenbecken der medialen Öffentlichkeit, SARAH LYN! Die Belgierin erfreut sich in der Heimat schon regionaler Aufmerksamkeit und mit ihrer Band, die aus TOP Leuten wie dem Gitarristen Dave Vermeulen besteht, begeistert sie regelmässig bei Konzerten im Nachbarland Seit Dezember gibt es auch ein in Eigenregie veröffentlichtes Debüt Album. „Land Of Blue“ bietet 12 englischsprachige Songwriter-Pop-Stücke, die mit radiotauglichen Melodien & sogar („Endless Nights“ und “The Bus Leaves At Three”) mit jazzig angehauchtem Flair ausgestattet sind. Bereits beim zweiten Durchhören merke ich, dass ich mich von den weichen Grooves verzaubern lasse & die eine oder andere Melodie beginnt, sich im Kopf einzuzementieren. Empfehlenswerter Anspieltipp: “Sing”

Sarah Lyn - Land Of Blue

VÖ: 20. 12. 12

Verfügbar: CD & digitales Album

Kaufempfehlung: K K K K K K K K K K

Das Album als Stream: http://soundcloud.com/sarah-lyn

TRACKLISTING

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SOLE GIMENEZ “EL CIELO DE PARIS” Zurück zur Übersicht - Back to the previous page

Sole Gimenez - El Cielo De Paris

TITELVERZEICHNIS:

1. La Bohme
2. Ma Solitude
3. La Mala Reputacion
4. La Vie En Rose
5. Himno al Amor
6. Je Ne Veux Pas Travailler
7. Las Hojas Muertas
8. Non, Je Ne Regrette Rien
9. Aquella Tarde
10. Bajo El Cielo De Paris
11. Por Que Te Vas
12. Habanera De Carmen
13. Ne Me Quitte Pas

Label: Warner Music Spain

Time:

4:03
4:26
3:23
3:05
3:13
3:20
3:35
4:24
2:43
3:36
4:54
3:25
4:42

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CHANSON JAZZ

Für Fans von: Patricia Kaas - Bea de la Vega - Kristin Asbjørnsen

SPANIEN

Gefühlvoller & musikalisch exzellenter Vocal Jazz mit einem Hauch Latin Pop, der sich neben einer dicken Portion Chanson auch einige Tango Nuevo & Bossa Elemente einverleibt hat. Die spanische Sängerin SOLE GIMENEZ hat bis 2006 in der Band „Presuntos Implicados“ gesungen, veröffentlicht jetzt ihr viertes Studio Album „El Cielo De Paris“ und führt den Zuhörer mit 13 tollen Songs ins swingende Paris der 50er Jahre. Anspieltipps sind „La Mala Reputacion“, der „Edith-Piaf“-Klassiker „La Vie En Rose“ und der Ragtime-Groover „Je Ne Veux Pas Travailler“. Den luftigen Eurovisionsschlager „Porque Te Vas“ verwandelt sie in eine inbrünstig intonierte Liebesballade und mit ihrer „Bizet“-Adaption des Stücks „Habanera De Carmen“ ist der 49jährigen Wasserfrau eine phantastische Version gelungen. Begleitet wird die Interpretin von so exzellenten Musikern wie dem Saxophonisten Francisco Blanco, dem Akkordeonisten Igor Tukalo und dem Gitarristen Jauma Llombart, in „Bajo El Cielo De Paris“ und „Ne Me Quitte Pas“ begeistert der eingeladene ANTONIO SERRANO mit wundervollem Mundharmonikaspiel. Die filigrane Klangtransparenz ist dem versierten Produzenten Vicente Sabater zu verdanken.

FAZIT: Definitiv zum Ende des Jahres 2012 eines der feinsten Jazz Alben des Jahres! Die spanische Sängerin SOLE GIMENEZ streichelt 49 Minuten lang die Seelen ihrer Zuhörerschaft. “El Cielo De Paris” bietet Musikfans vollwertigen Musikgenuss!

VÖ: 06.11.12

Verfügbar: CD & digitales Album

Kaufempfehlung: K K K K K K K K K K

Webseiten: http://www.solegimenez.com/en/ 

TOP CDs

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SHARON BEELER “MOVIN’ IN A SLOW GROOVE”  Zurück zur Übersicht - Back to the previous page

VOCAL JAZZ

Für Fans von: Diana Krall - Jozee Devoua - Lola Haag

KANADA

28 Jahre lang ist SHARON BEELER als Musiklehrerin in der “Secondary Music School” tätig gewesen, hat während dieser Zeit diverse Vocal Jazz Ensembles und Schulchöre gegründet, die allesamt mit einigen Awards ausgezeichnet worden sind. Selbst hat sie mit der „Prime Time Big Band“ bei Jazz Festivals in Kanada und in den USA gesungen - nun ist es Zeit für das Debut Album der Kanadierin. SHARON BEELER präsentiert auf ihrem Erstling 13 Jazz Klassiker, die sich die Background Beschallung eines ruhigen Abends eignen, ohne aber in langweiliger Smooth-Jazz-Atmosphäre zu versinken. Die Sängerin singt klasse - am besten gefallen mir das zuckersüsse und trotzdem mit schwungvoller Power intonierte „Misty“, das superfein groovende „So Nice (Summer Samba)“, das hervorragend auf die Tanzfläche eines Cocktail Clubs passen würde, sowie die von gefühlvollem Orgelspiel umrahmte Jazz Ballade “All Is Fair In Love”.

Sharon Beeler - Movin In A Slow Groove

VÖ: 06. 11. 12

Verfügbar: CD & digitales Album

Kaufempfehlung: K K K K K K K K K K

Webseite: http://www.sharonbeeler.ca/ 

TOURDATEN

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TANIA MARIA “CANTO” Zurück zur Übersicht - Back to the previous page

Tania Maria - Canto

TITELVERZEICHNIS:

1. Chorinho Brasilero
2. Intimidade
3. Canto
4. Samba Do Gato
5. Florzinha
6. Vou Te Amar
7. Ca C’est Bon
8. Ze Marmita
9. Carlos Song
10. Thanks Mr. G

Label: Naive Records
Webseite: www.naive.fr

BOSSA JAZZ

Für Fans von: Astrud Gilberto - Elis Regina - Flora Purim

BRASILIEN

TANIA MARIA ist eine der vielseitigsten Bossa Jazz Sängerinnen, die ich in letzter Zeit gehört habe. Die Brasilianerin singt in Englisch oder in ihrer portugiesischen Heimatsprache, vermischt in ihren Songs auch Pop, Samba und Afro-Latin-Beets & Grooves. „Canto“ ist das gefühlte 32. Album der 64jährigen, die ihre Songs am Piano selbst komponiert und auch im Studio ohne Overdubs einspielt. Manchmal gibt sie ein höllisches Tempo vor wie im Auftakt „Chorinho Brasilero“, dass es sich anhört, als ob die begleitenden Musiker - obwohl exzellent - Mühe haben, ihr zu folgen. Sie singt mit rauchiger Altstimme, die es ihr im Überwachungsstaat Deutschland wohl unmöglich macht, hierzulande aufzutreten, weil sie dann gegen das Nichtraucherschutzgesetz verstossen würde. Die meisten ihrer Kompositionen sind schnellere Uptempo-Tracks, aber sie versteht es auch, in ruhigen komplexstrukturierten Balladen wie dem Titelsong „Canto“ zu überzeugen. Hier gibt es keine künstlich verursachte Billig-Romantik, sondern seelenvolle Musik, mit der die Sängerin dem Hörer ihre innersten Gefühle offenbart.

Einfall herrlich der swingende 11 ½ minütige „Samba Do Gato“, der mich stark – obwohl sie ja am Piano sitzt – dazu animiert, an den Klassiker „On Broadway“ des Gitarristen George Benson zu denken, weil die Dame hier einen genauso infizierenden Groove präsentiert, der jedes Körperglied zucken lässt und zum Finale hin scattet sie – wie auch im eben genannten Benson-Oldie - im konkurrenzfähigen Wettbewerb mit den komplexen Akkordfolgen, die sie auf die Tasten haut. So, und jetzt schmeisse ich meine Tastatur erst einmal in die Ecke und möchte den Song noch mal komplett hören und mir dazu einen abtanzen! Ganz klar einer der besten Samba-Jazz-Titel des Jahres!

FAZIT: Kein Bossa Jazz von der Stange, mit dem sich all die Nachahmerinnen (Diana Krall, Melody Gardot) so gerne schmücken, das hier ist der authentische Stoff aus Südamerika, der eher Fans einer Maria Joao oder Astrud Gilberto gefällt. 

VÖ: 24.09.12

Verfügbar: CD & digitales Album

Kaufempfehlung: K K K K K K K K K K

Webseite: http://www.taniamaria.org/ & http://tania.maria.free.fr/english.html (ältere Infos)

TOURDATEN

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Sergio Mendes “Dance Moderno Revisited By Brazilian Love Affair”  Zurück zur Übersicht - Back to the previous page

LATIN JAZZ

Für Fans von: Herb Alpert - Charlie Palmieri - James Last

ITALIEN

Heute würde man die Musik von SERGIO MENDES als „Cocktail-Jazz“ abqualifizieren, damals war es grandioser Latin-Jazz und genau das ist es für mich heute auch noch. Die Musik, die der Maestro in verschiedenen Jahrzehnten auf die Menschheit losgelassen hat, war genial, hochgradig tanzbar und versprühte in jeder Note gute Laune & schickte Sonnenstrahlen in die Seele. Das BRAZILIAN LOVE AFFAIR PROJECT hat sich der Musik des brasilianischen Komponisten und speziell seines ersten Albums „Dance Moderno“ aus dem Jahr 1961 angenommen und sie mit einem aktuelleren Jazz-Dance-Kleidchen versehen. Wer die Originale kennt, wird gut damit umgehen können, wenn er nicht zum harten Kern gehört, jüngere Hörer werden auf diese Art und Weise auf die originäre Musik des Komponisten aufmerksam gemacht und der/die eine oder andere wird dadurch eventuell dazu animiert, sich näher mit den zeitlosen Klassikern zu befassen.

Sergio Mendes - Dance Moderno Revisited

VÖ: 25. 09. 12

Verfügbar: CD  & digitales Album

Kaufempfehlung: K K K K K K K K K K

Webseite: http://www.myspace.com/brazilianloveaffairproject

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JONATHAN FRITZEN “MAGICAL”  Zurück zur Übersicht - Back to the previous page

SMOOTH JAZZ

Für Fans von: Bob James - Steve Baxter - Kaori Kobayashi

SCHWEDEN

JONATHAN FRITZEN ist ein Pianist, der „Smooth Jazz“ in seiner urtypischsten Form zelebriert, wie es ihn zu Beginn der 80er noch als qualitativ herausragende Musik von George Duke, Earl Klugh oder Spyro Gyra zu hören gab, bevor dieses Genre dann von japanischen Nachfolgerhorden zur Fahrstuhlmusik verwässert wurde. Der Schwede gehört zur neuen Generation, die wieder sichtlich Spass hat, diese Art von Musik zu spielen. Es gibt es einen gelungenen Mix von schnelleren Tracks, in denen bekannte Gäste mitwirken. Im Titelsong „Magic“ spielt der Saxophonist BONEY JAMES, im relaxt schaukelnden „Sweet Spot“ darf der Gitarrist PAUL BROWN seiner Gibson L5 verträumte Licks entlocken. JF erfindet das “Smooth” Rad zwar nicht neu, liefert aber auf “Magical” 11 zauberhafte zeitlose Soft-Jazz-Grooves ab, die toll produziert sind und folge dem 52 ½ Minuten lang von der ersten bis zur letzten Minute audiophiles Vergnügen bereiten.

Jonathan Fritzen - Magical

VÖ: 21. 08. 12

Verfügbar: CD  & digitales Album

Kaufempfehlung: K K K K K K K K K K

Webseite: http://www.myspace.com/brazilianloveaffairproject

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MIKE STERN “ALL OVER THE PLACE” Zurück zur Übersicht - Back to the previous page

Mike Stern - All Over The Place

TITELVERZEICHNIS:

1. AJ
2. Cameroon
3. Out Of The Blue
4. As Far As We Know
5. Blues For Al
6. OCD
7. You Never Told Me
8. Half Way Home
9. Light
10. Flipside
11. All Over The Place

Label: Heads Up
Website: www.headsup.com

Time:

8:53
5:46
6:15
6:33
7:06
8:07
6:18
6:29
6:14
7:22
6:20

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JAZZ ROCK

Für Fans von: Larry Carlton - Kazumi Watanabe - Scott Henderson

USA

Den Mann habe ich 1999 Live im Aschaffenburger Colos-Saal gesehen und ich ärgere mich heute noch grün’n’blau, dass ich damals keinen Fotoapparat dabei gehabt habe. Ich stand direkt vor der Bühne – Mike direkt vor mir – ich hätte ihm mit ausgestrecktem Arm die Gitarre verstimmen können – was natürlich nie in meiner Absicht lag. Es war eines der besten – von geschätzten – mittlerweile so um die 2000 – erlebten Konzerte, die ich bisher gesehen habe in meinem musikverrueckten Leben. MIKE STERN habe ich zum ersten Male 1983 gehört, als er auf dem “unfuckingfassbar” guten „Miles Davis“ Album „Star People“ herumhobelte. Damals weniger als Solokünstler unterwegs, verschönerte er zahlreiche Alben, die sich im Jazz-Rock-Fusion-Bereich tummelten.

„All Over The Place“ ist das mittlerweile 15. Solo Album des 59jährigen US Musikers und was soll ich sagen/schreiben? Es ist wie die anderen vor diesem – genial gut – ein süsses Dessert-Leckerli vor allem für Musikfans, die ihr Dasein dem Anhören von gutem Jazz-Gitarren-Fusion-Rock verschrieben haben. Begleitet wird der Gitarrist von TOP Musikern wie Esperanza Spalding, Kenny Garrett (stark im Auftakt „AJ“). Randy Brecker, Anthony Jackson, Richard Bona, Will Lee und Victor Bailey. Bei der Bestellung des “mike-stern’schen” Newsletter auf der Webseite des Musikers gibt es übrigens den starken Weltmusik-Track “Cameroon” als kostenlosen MP3- Download. Es lohnt sich – der Song ist klasse!

Fachpresse & Kritiker überschlagen sich regelmässig mit Lobeshymnen über MIKE STERN und das selbstredend völlig zu Recht. Wenn er im eben schon erwähnten „Cameroon“ ab Minute 02:01 loslegt und zunächst einen Pat-Metheny-Gedächtnis-Solo einwirft, um dann ab 02:34 in seiner unnachahmlichen Art bluesig- elektrisch mit chromatischen Lines davon zu eilen und ab 03:00 mit aufschreienden „Santana“-Licks um sich zu wirft, dann zeugt das für pure Spielfreude. Wunderbar das auf einem blubbernden Funk-Basslauf herumreitende Saxophon Solo!

Out Of The Blue“ kombiniert indische Rhythmik mit Gänsehaut verursachendem jazzigem New Age Content, absolutely hörenswert das berauschende Zwiegespräch vom Gitarristen mit Bassist Anthony Jackson und der meisterhaften Beckenarbeit von Schlagzeuger Dave Weckl – stark auch die Einlage von Trompeter Randy Brecker. Gefühlvoll kann der Gitarrist ebenfalls punkten („You Never Told Me“) und mit „Light“ wagt er sogar einen kleinen Ausflug in popmusikalische Karibik-Flair-Gefilde.

FAZIT: Ich kenne sie alle – die Alben von MIKE STERN aus dem amerikanischen Massachussetts – und daher fällt es mir leicht zu behaupten, dass es sich beim neuen „All Over The Place“ um eines seiner abwechslungsreichsten und besten Alben – wenn nicht sogar um das Beste – handelt.

VÖ: 19.06.12

Verfügbar: CD & digitales Album

Kaufempfehlung: K K K K K K K K K K

Webseite: http://www.mikestern.org/ & http://www.myspace.com/mikesternjazz

TOURDATEN

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ARILD ANDERSEN “CELEBRATION”  Zurück zur Übersicht - Back to the previous page

SINFONIK JAZZ

Für Fans von: Max Gregor - Jan Garbarek - Lalo Schifrin

NORWEGEN

Jazz aus Norwegen wird hierzulande salonfähig, wobei der hier vom Bassisten ARILD ANDERSEN gespielte Mix aus Modern Jazz & orchestralem Swing keine neuen Erkenntnisse bringt und schon in den 60er Jahren von versierten Besetzungen wie dem Max Gregor Orchestra praktiziert worden ist. Auf „Celebration“ feiert der 66jährige 6 Kompositionen aus der eigenen Feder, begleitet wird er vom „Scottish National Jazz Orchestra“ & dem Tenor Saxophonisten Timmy Smith, der auch als „musical director“ fungierte. Das 62minütige Album wurde live aufgenommen im königlichen Konservatorium von Glasgow und dass sich der Fan auf eine ausgewogene Produktion mit herausragendem Sound freuen darf, ist kein Wunder, diese Tatsache trifft auf alle beim Münchner ECM Label veröffentlichten Werke zu. Tipp: Einen spritzigen Weissburgunder einschenken oder einen staubigen Roten – auf die Couch (für Österreicher: aufs Sofa) “flacken” & geniessen!

Arild Andersen - Celebration

VÖ: 08. 06. 12

Verfügbar: CD  & digitales Album

Kaufempfehlung: K K K K K K K K K K

Web: http://www.arildandersen.com/ & http://www.snjo.co.uk/

TOURDATEN

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BETTINA POHLE & RALF RUTH TRIO “JUST [b]” Zurück zur Übersicht - Back to the previous page

Bettina Pohle And Ralf Ruh Trio - Just B

TITELVERZEICHNIS:

1. You And The Night And The Music
2. Blame It On My Youth
3. Is You Is Or Is You Ain’t (My Baby)
4. The Man I Love
5. Big Spender
6. Come Rain And Come Shine
7. Nature Boy
8. Don’t Get Around Much Anymore
9. Beneath The Midnight Moon
10. Angel Eyes
11. Teach Me Tonight
12. Good Bless The Child
13. Bye Bye Blackbird

Label: Octason Records
Webseite: www.octason-records.de

Time:

2:46
4:34
4:25
4:50
1:59
4:41
5:55
3:43
4:42
5:03
4:04
5:31
4:12

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VOCAL JAZZ

Für Fans von: Caecilie Norby - Nikki Yanofsky - Hilary Cole

DEUTSCHLAND

Auf dem Cover der CD lehnt eine attraktive Blondine an einem Baum, in den der Grafiker des Artworks ein paar Erklärungen zum englischen Verb „To B“ „geritzt“ hat. „I Sing, Therefore I Am“ und „Home Is Where My Heart Is“ sind zwei der Anmerkungen, die in der Auflistung zu lesen ist. Gefühlsmäßig versuche ich die Musik schon mal einzuordnen – ich tendiere zu den Musikrichtungen „Klassik“ oder „Jazz“. Na gut, dann mal rein in den Player mit der CD – mal sehen, ob ich recht behalte!

Gleich bei den ersten Takten des vorliegenden Albums fällt der erstklassige Sound auf. Schlagzeug und Piano steigen ein – ein kurzer Break - dann kommt die Stimme der Sängerin & die haut mich gleich einmal um. Warm & sonor schwebt die Sängerin durch den ersten tollen Swinger „You And The Night And The Music“. Das vorliegende Album „Just [b]“ wurde von der Berliner Jazz Vokalistin BETTINA POHLE und dem RALF RUH TRIO eingespielt. Zärtlich wird die Seele des Zuhörers in „Blame It On My Youth“ gestreichelt - wenn Bassist Lars Gühlke und Schlagzeuger Peter Horisberger in Minute 01:27 in den Song hinein gleiten, ist Gänsehaut Feeling angesagt – eine wundervolle „Cocktail Jazz“ Ballade!

Is You Is Or Is You Ain’t (My Baby)“ ist fingerschnippender Cool Jazz – geht ein bisschen in Richtung „Nina Simone“ - die Sängerin lässt sich relaxt in den Groove hinein fallen, Ralf Ruh glänzt mit wunderbaren Akkord „Voicings“. Das Täuschungsmanöver des Albums gelingt dem Quartett mit „The Man I Love“ – die Komposition beginnt ruhig & balladesk - nimmt plötzlich ab Minute 02:19 rasante latinjazzige Fahrt auf, um sich ab Minute 04:07 fast unmerklich & kurzzeitig als swingender Walking Blues zu präsentieren.

Mit „Big Spender“ gibt es einen Song aus dem 1966er Musical „Sweet Charity“ (eine der bekanntesten Versionen des Stücks ist die von Shirley Bassey) und eines der Album Highlights ist der „Nature Boy“, in dem Drummer Horisberger dezent & gefühlvoll auf dem Rahmen seines Schlagzeugs voran galoppiert. Musik zum Träumen gibt es im wundervoll melancholischen „Beneath The Midnight Moon“ (mit romantischem Vocal Phrasing und dem zauberhaftem Piano Spiel von Ralf Ruh) und mit einem humvorvollen „Bye Bye“ verabschieden sich die 4 gutgelaunten Hauptpersonen - zuvor gibt es im groovenden „Bye Bye Blackbird“ 4 Minuten lang eine der schönsten Performances der exzellenten Sängerin.

FAZIT: Traditioneller & doch moderner Vocal Jazz ohne sich an gängigen verkaufspolitischen Vorgaben zu orientieren. Toller Stoff für Puristen, aber auch für Neuankömmlinge im Genre. BETTINA POHLE aus Berlin singt & flüstert mit weicher, dunkler & verführerischer Stimme, wie ich sie lange nicht mehr diesem Genre gehört habe. Einfach lecker! Die Empfehlung zum Anhören: Ein feingliedriger, trockener & gleichzeitig spritziger Weissburgunder Kabinettwein aus dem Frankenlande.

VÖ: 14.02.12

Verfügbar: CD & digitales Album

Kaufempfehlung: K K K K K K K K K K

Webseite: http://bettinapohle.com/

TOURDATEN

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JOHN SURMAN “SALTASH BELLS” Zurück zur Übersicht - Back to the previous page

John Surman - Saltash Bells

TITELVERZEICHNIS:

1. Whistmans Wood
2. Glass Flower
3. On Staddon Heights
4. Triadichorum
5. Winter Elegy
6. Aelfwin
7. Saltash Bells
8. Dark Reflection
9. The Crooked Inn
10. Sailing Westwards

Label: ECM Records
Web: www.ecmrecords.com

Time:

06:32
03:13
07:32
03:36
08:17
02:17
10:40
03:27
02:41
10:37

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NEW AGE JAZZ

Für Fans von: Eric Dolphy - Jan Garbarek - Dudu Pukwana

ENGLAND

Der filmmusikerfahrene Komponist JOHN SURMAN mixt auf seinem neuen Album „Saltash Bells“ einen ruhigen Cocktail aus freiem und modalen Jazz, der sich hier einmal in einem ambienten New Age Kontext bewegt. Das Album hat Surman solo eingespielt, sämtliche Instrumente wurden vom Multinstrumentalisten im Osloer Rainbow Studio aufgenommen & arrangiert. Wer zudem einen Blick auf den Namen des Labels geworfen hat, der weiss, was ihn erwartet. Meditative Melodiebögen, die von spacigen Klang-Texturen umrahmt werden, im von Glöckchensounds umrahmten „On Staddon Heights“ hüpft die Klarinette auf einem lustigen vom Altosaxophon vorgegebenen Basslauf umher, in der 8minütigen „Winter Elegy“ bearbeitet der 67jährige seine Holzblasinstrumente mit zartem Ansatz und verwandelt eine einfache Melodie in ein filigranes, sensibles Meisterstück.

Im kurzen „Dark Reflections“ wird der Zuhörer von tiefen und reichen Timbres überrascht, einer Fähigkeit, die sonst nur mit dem Spiel der klassischen Klarinette assoziiert wird. Das Highlight aber hat er sich für den Schluss aufgehoben. In das kammersinfonische Szenario von „Sailing Westwards“ hat er wohl jedes Instrument hineingepackt, das gerade zur Verfügung stand, sogar eine Mundharmonika kommt zum Einsatz und tapeziert eine aussergewöhnliche Klangwand, auf der sich mehrere Holzblasinstrumente, Perkussion und Synthie gleichzeitig vergnügen. Über der melancholischen Grundstimmung entfalten sich komplexeste Melodien, die sogar Musikfans verzaubern, die sich überhaupt nicht für Jazz interessieren. Zwitschernde Nachtigallen lösen die Komposition in friedfertiges Wohlgefallen auf. Eines der schönsten New Age Jazz Stücke, das ich im letzten Jahr gehört habe.

INFO: JOHN SURMAN hat sich bereits in jedem Bereich der Jazz Musik einen Namen gemacht. Er ist seit über 50 Jahren aktiv, hat in kleineren Fusion Projekten, aber auch grösseren Ensembles gespielt. Seine “Mitstreiter” waren John McLaughlin, John Abercrombie, Alexis Korner, Albert Mangelsdorff, Miroslav Vitous, Jack DeJohnette und viele andere. Auf dem neuen Album “Saltash Bells” bewegt sich der Musiker im filigranen New Age Bereich, ohne ein einziges Mal in belanglosen Smooth abzudriften.

VÖ: 08.06.12

Verfügbar: CD & Vinyl & digitales Album

Kaufempfehlung: K K K K K K K K K K

Webseite: http://www.metalblade.com/trioscapes/

TOURDATEN

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TRIOSCAPES “SEPARATE REALITIES” Zurück zur Übersicht - Back to the previous page

Trioscapes - Separate Realities

TITELVERZEICHNIS:

1. Blast Off
2. Separate Realities
3. Curse Of The Ninth
4. Wazzejazzlebof
5. Celestial Terrestial Commuters
6. Gemini’s Descent

Line Up:

Dan Briggs (bassguitar)
Walter Fancourt (saxophone, flute)
Matt Lynch (drums, percussion)

Label: Metal Blade Records
Website: www.metalblade.com

Time:

05:29
11:27
05:52
07:37
05:21
04:52

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JAZZ ROCK

Für Fans von: Bunny Brunel - Oddjob - Tacuma Jamaaladeen

USA

Ein Mix aus Jazz Rock und metallischem Gewüte? Habe ich bisher auch so noch nicht gehört – wenngleich es der Gitarrist Mike Stern Mitte der 80er Jahre mit seinem ultralauten Jazz Rock auch schon ziemlich heftig getrieben hatte. TRIOSCAPES haben 2011 zusammengefunden und kombinieren die intellektuellen Klanggebilde des “Mahavishnu Orchestra” mit einem kernigen Rhythmusgeflecht aus metallischen Gedröhne. In „Seperate Realities“ röhrt der Bassist los wie es Tacuma Jamaaladeen zu seinen besten Zeiten getan hat, Saxophonist Fancourt zeigt, dass er sich in seiner Jugend wohl mit den avantgardistischen Spieltechniken eines David Murray auseinander gesetzt hat. Das speedige Jazz-Banger-Monstrum „Blast Off“ mit seinen erstaunlichen 180 beets in der Minute steht beispielhaft für alle anderen Tracks der CD, lediglich „Gemini’s Descent“ verstrahlt am Ende etwas ruhigeres Ambiente mit spaciger Dschungel-Atmo. Wer in den 80er Jahren die Musik der beim legendären Windham Label stationierten New Age Band „Shadowfax“ mochte, dem wird auch dieser Track gefallen.

FAZIT: Fette Jazz Rock Scheibe mit hohem Spassfaktor! Nur mit der Findung einer Zielgruppe werden sich die drei Musiker etwas schwerer tun. Den etwas verknöcherten Puristen wird es zu laut sein, vielen Rock Fans zu komplex. Tipp: Album anschaffen, immer wieder mal anhören und darüber freuen, dass man in einigen Jahren eine DER Kultscheiben in der Sammlung hat, die jeder sucht und für die manche dann sogar ein Schweinegeld hinlegen würden.

VÖ: 08.05.12

Verfügbar: CD & Vinyl & digitales Album

Kaufempfehlung: K K K K K K K K K K

Webseite: http://www.metalblade.com/trioscapes/

TOURDATEN

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Legende KAUFEMPFEHLUNGEN

KKKKKKKKKK

Sagenhafte Platte, gehört in JEDE Sammlung!
Die Platte für die einsame Insel

Platte für die einsame InselPlatte für die einsame InselPlatte für die einsame Insel

KKKKKKKKKK

Sehr gute Platte, ist genre-spezifisch unter den besten 1000 aller Zeiten an zu siedeln

KKKKKKKKKK

Gute Platte, sehr empfehlenswert, gehört in die gut sortierte Plattensammlung

KKKKKKKKKK

Ganz gut gelungen, sollte man haben, es gibt aber vergleichbare Platten im Genre

KKKKKKKKKK

Kann man hören, rein in die Sammlung und bei Bedarf wieder hervorholen

KKKKKKKKKK

Durchschnittliche Platte, sollte man umtauschen dürfen. Nur für Edel-Fans

KKKKKKKKKK

Nicht so gelungen, eigentlich überflüssig, nur für dicke Geldbeutel interessant

KKKKKKKKKK

Langweilige Platte, kann man seinem Feind zu Weihnachten schenken

KKKKKKKKKK

Schwache Platte, das Cover als Unterlage im Katzenklo und die CD als Untersetzer

KKKKKKKKKK

Grauenhafte Platte, ab damit in den Müllcontainer oder in die Verbrennungsanlage