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Hier gibt es Rezensionen der Jazz CDs, die in den letzten 14 Tagen besprochen worden sind. Infos zu älteren Jazz CDs findest Du, wenn Du auf den Button “Verzeichnis” klickst. Die beste Jazz CD des vergangenen Monats kannst Du gewinnen. Infos dazu gibt es beim Button ”Jazz CD des Monats”.
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WAYNE JONES “RUN FOR COVER”
Der australische Bassist WAYNE JONES mit einem Videoclip, den er im eigenen Home Studio aufgenommen hat. Den Song “Run For Cover” gibt es auf seinem 2006er Debut Album “Forgotten Melody”, das er wie auch den Nachfolger “Saturday Street” (2009) auf seinem eigenen Label “Dim & Dimmer” veröffentlicht hat. Seit September 2011 gibt es das neue Mini Album “Closed For The Holidays”. Wayne Jones spielt einen “Empathy” 6Saiter von “Status” & benutzt “D’Addario” Saiten.
Wer den Clip hier nicht sehen kann, klickt auf diesen Link: http://www.youtube.com/watch?v=nSjVmdFXmKk
WAYNE JONES im Web: http://www.wayne-jones.com/bass-guitar/ http://myspace.com/waynejonesbass
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WENN DU DEN VIDEO-CLIP NICHT SEHEN KANNST, DANN HAST DU JAVA-SCRIPT DEAKTIVIERT
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WAYNE JONES “CLOSED FOR THE HOLIDAYS
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TITELVERZEICHNIS:
1. Closed For The Holidays 2. Feeling Playful 3. Barcelona 4. Children Who Lose Their Way 5. Perfect Mistakes 6. Strawberry On A String
Line Up:
Wayne Jones: Bass, Programming Rick Braun: Trumpet Ron Peers: Guitars Fallon J Williams III: Drums Mike MacArthur: Saxophone Dave Carter (Keyboards) Paula Vargas (Percussion)
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Time:
3:44 3:49 4:11 4:09 3:46 4:18x
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SMOOTH JAZZ
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Für Fans von: Marcus Miller – Wayman Tisdale – David Sanborn
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AUSTRALIEN
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Australier vergessen nie. Möchte man meinen. Mit dem Bassisten WAYNE JONES habe ich mich im April auf der Musikmesse in Frankfurt über Gott & die Welt & natürlich auch über die Musik unterhalten, ohne überhaupt zu wissen, wer er ist. So am Rande erwähnte er dann, dass er daran arbeitet, ein Album zu veröffentlichen mit seinen Kompositionen. „Dann schick mir mal ein Album zu, ich stelle es auf meiner Webseite vor!“ Wir tauschten Visitenkarten, aber irgendwie habe ich ihn dann doch über die Monate aus den Augen verloren. Vor zwei Wochen war es dann plötzlich soweit: Der Postbote überreichte mir ein Päckchen aus Australien – mit der CD eines Musikers namens WAYNE JONES. Im April hatte ich mich noch über seinen Namen amüsiert geäussert (sein Vater war einmal glühender John Wayne Fan gewesen); jetzt läuft die CD im Büro rauf & runter!
In jungen Jahren war der Australier ein begeisterter Schlagzeuger gewesen, verlor aber bei einem Unfall seinen linken Daumen. Die Trauer über sein Handicap währte nicht lange, er bekam einen Bass in die Hände und begann sehr schnell, einige der bereits vorhandenen Rhythmustechniken auf dem Saiteninstrument einzusetzen. Mittlerweile hat er sich “Down Under” zu einem der renommiertesten Jazz Musiker gemausert. Seit über 15 Jahren spielt Wayne Jones den Status Bass „Empathy“ mit einem Graphithals und erreicht dadurch und durch eine Höherstellung der Tonabnehmers einen phätten Bass Sound mit hervorragendem Sustain.
Das Album heisst „Closed For The Holidays“ und ist – dann leider doch nur eine EP geworden (Spielzeit: 23:42 Minuten) mit 6 Stücken, aber die haben es allesamt in sich. Der Australier spielt auf seinem 6Saiter komplexe Melodien, funky Thumpin’N’Slappin“ Techniken, die sich hinter der Spielfertigkeit eines Mark King oder Larry Graham nicht zu verstecken brauchen und er bringt diese Licks so mit ein, dass sie in der Gesamtheit des Songwritings nicht weiter stören. Wer sich früher für den Smooth Jazz Funk von Tom Scott, Earl Klugh, Grover Washington, Marcus Miller oder George Duke begeisterte, findet mit dem Mini Album „Closed For Holidays“ hervorragenden Stoff. Die TOP Stücke neben dem Titelstück sind das funky „Feeling Playful“, „Perfect Mistake“ und die gefühlvolle Ballade “Barcelona”, die er in Spanien während eines Aufenthaltes geschrieben hatte - mit dem Blick auf das Meer - vor einer Bodega sitzend.
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VÖ: 12.09.11
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Verfügbar: CD & digitales Album
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Kaufempfehlung: K K K K K K K K K K
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In die Songs reinhören kann man hier: http://www.wayne-jones.com/bass-guitar/?page_id=204
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LEISTUNGSSTARKE FIRMEN EMPFEHLEN SICH
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TERRI LYNNE CARRINGTON “THE MOSAIC PROJECT”
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TITELVERZEICHNIS:
1. Transformation 2. Got Lost In His Arms (feat. Gretchen Parlato) 3. Michelle 4. Magic And Music 5. Echo 6. Simply Beautiful 7. Unconditional Love 8. Wistful 9. Crayola (feat. Esperanza Spalding) 10. Soul Talk 11. Mosaic Triad 12. Insomniac 13. Show Me A Sign 14. Sisters On The Rise (A Transformation)
Label: Concord Records
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MODERN FUNK JAZZ
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Für Fans von: Esperanza Spalding - Cindy Blackman - Glenna Powrie
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USA
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TERRI LYNE CARRINGTON spielt Schlagzeug, arrangiert & produziert und ist auf ihre Art & Weise eine Powerfrau, die es verdient hat, in der neuen Kategorie „Starke Frauen“ zu stehen. Die 46jährige Jazzmusikerin hat sich über all die Jahre als Instrumentalistin ein Renommee erspielt wie kaum eine andere Jazzfrau. Mit „The Mosaic Project“ hat sie im Juli 2011 ein starkes fünftes Studio Album veröffentlicht. Begleitet wird die 46jährige von einer hochkarätigen Riege von weiblichen Gästen (den Sängerinnen Cassandra Wilson, Nona Hendryx, der Perkussionistin Sheila Escovedo, der Trompeterin Ingrid Jensen und der „Grand Ole Dame“ Dee Dee Bridgewater)
Die besten Stücke: Der Auftakt „Transformation“ ist ein lockerer Easy-Listening-Swinger ohne Fahrstuhl-„Approach“, in „I Got Lost In His Arms“ mit GRETCHEN PARLATO (gefühlvoll & verführerisch) am Mikrofon dominieren schwarze Funk Licks, die Vibes erinnern mich an die „deep soul“ Balladen der „Ohio Players“ (eine Funk-Soul-Band, die ihre beste Zeit Mitte bis Ende der 70er Jahre hatte), die instrumentale Eigenkomposition „Unconditional Love“ mit starkem Pianospiel und schönen Klarinettensoli. Das von ESPERANZA SPALDING geschriebene und gesungene „Crayola“ ist lebhaft & schrullig, „Soul Talk“ präsentiert mit der ehemaligen Labelle- Mistreiterin NONA HENDRYX ebenfalls eine alte Bekannte und das abschließende „Sisters On The Rise“ ist ein astreines Soul-Funk-Piece, wie ich sie in den 80er Jahren gerne von der Keyboarderin Patrice Rushen gehört habe, die - wie sich dann im Nachhinein heraus stellt - auch ihre flinken Fingerchen mit im Spiel gehabt hat.
Und wer es gerne „beyond the road“ mag - „Michelle“ ist die abenteuerlichste Cover Version des legendären Beatles-Titels, die ich bisher gehört habe während meiner rund 45jährigen Historie als Musikfan.
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Fazit: Kein Jazz Album für Puristen, aber wer nichts gegen einen komplexen Mix aus Soul, Funk, Jazz und Pop einzuwenden hat, ist bei „The Mosaic Project“ genau richtig. Qualitativ gute Alben wie dieses hier gibt es leider immer noch viel zu wenig
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VÖ: 19.07.11
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Verfügbar: CD & digitales Album
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Kaufempfehlung: K K K K K K K K K K
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Webseite: http://www.terrilynecarrington.com/
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RENEGADES OF JAZZ “HIP TO THE JIVE”
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TITELVERZEICHNIS:
1. Hooked On Swing 2. Krabine 3. Get A Wiggle On 4. Blow Your Horn 5. Voodoo Juju 6. Cascade 7. Black Milk 8. Jitterbug 9. Apple Sauce 10. Hip To The Jive 11. Solitaire 12. You Better Run
Label: Wass Records Webseite: www.kudosrecords.co.uk
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Time:
5:00 4:22 5:47 4:30 4:30 4:16 5:07 4:30 4:10 3:27 5:47 4:19
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JAZZ HOUSE & NU JAZZ
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Für Fans von: United Future Organization - Dusty - Funk D’void
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DEUTSCHLAND
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Acid Jazz, so taufrisch, als ob das Genre erst gestern ins Leben gerufen worden ist. RENEGADES OF JAZZ ist DAVID HANKE, der mit „Hip To The Jive“ ein geniales Sammelsurium an hippen Beats & swingenden Grooves & toll inkludierten Samples veröffentlicht hat. Jeder der 12 Tracks (Spielzeit: 55:51) ist extrem tanzbar – die Highlights: „Blow Your Horn“, der Samba-Disco-House „Voodoo Juju“, der Uptempo-Knaller „Black Milk“ und das treibende, jazzfunkige Megateil „Apple Sauce“. Positiv: Eine zum grossen Teil instrumentale Dröhnung, weil zum Glück auf Sänger(innen) und meistens auf Dancefloor-Produktionen installierten belanglosen Säusel-Gesang verzichtet wurde. Die einzigen Stimmen, die es zu hören gibt, basieren auf Samples oder den stimmentfremdeten Vocals, die Hanke selbst konstruiert hat. Er muss zudem ein grosser Gitarrenfan sein, weil es in fast jedem Stück eine dicke Packung mit Licks, invertierten Akkordfolgen und in „You Better Run“ sogar ein wildes, freejazziges Crescendo aus virtuosem „Gedudel“ & bluesigen Legato-Runs gibt, gespielt vom Gitarristen Paul Curtis.
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Fazit: Wer gerne tanzt, wird in „Hip To The Jive“ seine Erfüllung finden. Gute Kondition ist jedoch unabdingbar, denn wer mal mit dem Herumtoben angefangen hat, kann nicht mehr aufhören. Zu Risiken und Nebenwirkungen fragen Sie Ihren Arzt oder Ihren Apotheker oder lesen Sie die Packungsbeilage = das Booklet durch
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VÖ: 05.09.11
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Verfügbar: CD & Vinyl & MP3 Album
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Kaufempfehlung: K K K K K K K K K K
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Webseite: http://www.renegadesofjazz.com/ & http://www.renegadesofjazz.com/
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KONZERTDATEN
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Hier gibt es Infos zu weiteren Jazz - CDs
HERBIE HANCOCK (“The Imagine Project”), LUCIANA SOUZA (“Tide”), THE CLAUDIA QUINTET (“Royal Toast”), TOK TOK TOK (“Revolution 69”), BRAD MEHLDAU (“Highway Rider”), KIM WATERS (“Love Stories”), DEE DEE BRIDGEWATER (“Eleanore Fagan - 1915-1959”), ALESSANDRA MAGNANINI (“Someway Still I Do”) u. a.
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Legende KAUFEMPFEHLUNGEN
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Sagenhafte Jazz-Platte, gehört in JEDE Sammlung! Die Jazz-Platte für die einsame Insel
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Sehr gute Jazz-CD, ist genre-spezifisch unter den besten 1000 aller Zeiten an zu siedeln
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Gute Jazz-Platte, sehr empfehlenswert, gehört in die gut sortierte Plattensammlung
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Ganz gut gelungen, sollte man haben, es gibt aber vergleichbare Jazz-Platten im Genre
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Kann man hören, rein in die Jazz-Sammlung und bei Bedarf wieder hervorholen
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Durchschnittliche Jazz-Platte, sollte man umtauschen dürfen. Nur für Edel-Fans
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Nicht so gelungen, eigentlich überflüssig, nur für dicke Geldbeutel interessant
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Langweilige Jazz-Platte, kann man seinem Feind zu Weihnachten schenken
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Schwache Jazz-Platte, das Cover als Unterlage im Katzenklo und die CD als Untersetzer
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Grauenhafte Jazz-Platte, ab damit in den Müllcontainer oder in die Verbrennungsanlage
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