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Du befindest Dich in der Rubrik NEUE R&B CDs. Hier findest Du die Infos & Rezensionen von aktuellen R&B und Soul CDs sowie den R&B Videoclip der Woche. Infos zu älteren R&B und Soul CDs gibt es beim Link “Verzeichnis”. Zu allen Genres kommst Du mit einem Klick zur “Übersicht”.

Neue R&B CDs

Übersicht

Verzeichnis

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LEISTUNGSSTARKE FIRMEN EMPFEHLEN SICH

Cassey Doreen

 

 

 

SAM COOKE “100 HITS”   Zurück zur Übersicht - Back to the previous page

SOUL OLDIES

Für Fans von:  Otis Redding - Jackie Wilson - Ben E. King

USA (MISSISSIPPI)

Mit SAM COOKE isses wie mit Jimi Hendrix, der Band Kansas oder dem Sänger Barry Ryan. Alle kennen DEN einen Hit, dabei hat der Mann Hunderte von Songs gesungen. Bei besagtem Sam Cooke ist es der Klassiker „You Send Me“, der oft genudelt wird, seine anderen Lieder kennen nur Wenige. Das kann jetzt nachgeholt werden, „100 Hits“ beinhaltet Klassiker der 50er und 60er Jahre mit zuckersüßen  Interpretationen, die dem 4er Pack seine Einzigartigkeit verleihen. Wer auf den Schmuse-Soul einer kurzen Zeitspanne (1957 – 1964, mehr Zeit war dem am 11. Dezember 1964 im Alter von  33 erschossenen Sänger nicht vergönnt) steht und hier nicht zugreift, dem - sorry – ist hier auch nicht zu helfen. Das aktuell günstigste Angebot habe ich im online-Shop von „World Of Music“ (WOM) gefunden – 13,99 möchte man dort für die 4 CDs. Das sind 0,14 Cent pro Lied – wer mag da nicht zugreifen.

Sam Cooke - 100 Hits

VÖ: 17.11.17

Verfügbar:  4-CD

Kaufempfehlung:  K K K K K K K K K K

Highs: https://youtu.be/S28tILqie1o & https://youtu.be/vWFJLUBwpSY  & Ruhestätte

TRACKLISTING

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SPELLLING “PANTHEON OF ME”  Zurück zur Übersicht - Back to the previous page  

Spellling - Pantheon Of Me

TRACKLISTING:

01.  Walk Up To Your House
02.  Choke Cherry House
03.  Phantom Farewell
04.  Interior World
05.  Live With Me
06.  They Start The Dance
07.  Nine Of Nights
08.  Bolt From The Blue
09.  Higher Ground
10.  Blue (American Dream)
11.  Place Without A Form
12.  Black Wax
13.  Lift Your Arms Around

AVANTGARDE SOUL

Für Fans von:  Björk - Tori Amos - Hauschka - Sigur Rós

USA

Die jungen „schwarzmusikangehauchten“ modernen Sängerinnen praktizieren längst nicht mehr den reinen Soul, sondern vermischen das einstige Genre mit Electronica, Indie Pop und einer Nuance experimenteller Abenteuerlichkeit. Meshell Ndegeocello hat es in den 90ern vorgemacht, mittlerweile bewegen sich zahlreiche Newcomer in der Spur der US Musikerin. SPELLLING nennt sich ein neuer Act aus dem kalifornischen Oakland, der 6-Track-Debüt-EP zu Beginn des Jahres folgt jetzt der erste Longplay mit insgesamt 13 Songs. Am Anfang geht es ruhig und bedächtig und wie im „Choke Cherry Horse“ melancholisch-düster zur Sache – spontan fallen mir vergleichsweise die schrägen Arrangements der isländischen Sängerin „Björk“ ein. Absolut keine Musik für fröhliche Sonnenkinder und Hörer – an dieser Stelle darf ich wieder meinen Lieblings(hate)ausdruck anbringen – der Mainstream-Radio-Dumpfbackensender. Psychedelische Orgelklänge umrahmen verschobenes polyphones Stimmengewirr in „Phantom Farewell“ – als „Freak Faith Folk“ möchte die Songwriterin ihre Musik verstanden wissen – in der „Interior World“ schwellen synthetische Akkorde an und verdampfen wieder zwischen minimalistisch eingebrachten Gitarrenlicks, in „Live With Me“ sägt der Klang eines mächtigen Cellos zu wisperndem, jammerndem Gospel-Soul-Gesang, mittelalterliche Trommeln und mystisch schwebende Synthiemelodien verleihen dem Ganzen einen mittelalterlichen LoFi-Charakter. Ein abenteuerliches Album, das nur dann genießbar ist, wenn man als Zuhörer mit unvoreingenommener Experimentierfreudigkeit ausgestattet ist. Was die Ungewöhnlichkeit des Projekts unterstreicht: „Pantheon Of Me“ ist bisher ausschließlich als analoge MusiCassette und als digitale Kopie verfügbar.

VÖ: 09.09.17

Verfügbar: MC & Digitales Album

Empfehlung: K K K K K K K K K K

Web:  https://spellling.bandcamp.com/album/pantheon-of-me-2 

TOURDATEN

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ACE TEE “TEE TIME”   Zurück zur Übersicht - Back to the previous page  

Ace Tee - Tee Time

TRACKLISTING:

01.  Bounce auf dem Beat
02.  Hamburg City Vibe
03.  Nice aus
04.  Jumpa
05.  Bist du down?
06.  Bist du down? (Ticklish Remix)

Label: Four Music
Web:  www.fourmusic.com

R&B & HIP HOP

Für Fans von:  Neneh Cherry - Queen Latifah - Foxy Brown

DEUTSCHLAND

Was sich den Namen betreffend nach kultigem US Ganxta-Rap anhört, erweist sich überraschender Weise als Hip Hop und Soul aus deutschen Landen. Nicht Ace Hood oder Ace G. – nö, das ist eine deutsche Rapperin und Sängerin mit ghanaischen Wurzeln, die mit saucoolen Old School Beats aufwartet, die mich im ersten Stück etwas an das Ambiente im „Salt-n-Pepa“ Klassiker „Let’s Talk About Sex“ erinnern. Stark. Der  „Hamburg City Vibe“ beginnt mit akustischen Gitarren, danach mutiert das zweite Stück der EP zu einem groovigen Mix aus „Neptunes“-Rhythmik und traditionell-afrikanischer Komplexität – die in Berlin als Tarin Wilda geborene ACE TEE singt über die Stadt, in der sie ihre Jugend verbracht hat. Eine starke Einlage gibt es von KWAM.E, einem Rapper, der wie die Newcomerin aus Ghana stammt und mit dem sie bereits im von Kennern der deutschen Hip Hop Szene gut angenommenen Song „Bist Du Down?“ zusammengearbeitet hat. Den gibt es wie das ebenfalls schon vorher veröffentlichte „Jumpa“ auf dieser Debüt EP, die auch noch den starken Track „Nice Aus“ mit deffem „Zapp-Roger-Troutman“Funk-Riff beinhaltet. Die „Tee Time“ aus dem Norden Deutschlands schmeckt so deftig frisch wie ein scharfer „Fisherman‘s Friend“-Drops – geile Sängerin – geile Produktion – das Beste, das ich in diesem Jahr bisher gehört habe – die deutsche Hip Hop und Soul Szene betreffend.

VÖ: 08.09.17

Verfügbar: CD & Digitale EP

Empfehlung: K K K K K K K K K K

Web: https://soundcloud.com/aceteee  &   https://youtu.be/beNAT-vIAxE

TOURDATEN

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KIM TIBBS “KIM”  Zurück zur Übersicht - Back to the previous page

Kim Tibbs - Kim

TITELVERZEICHNIS:

01.  I Need You For Your Love!
02.  Soul!
03.  My Better Side
04.  Drifting
05.  For
06.  Move!
07.  Come On By
08.  My Reason For Life
09.  Could I Make A Life With You
10.  My Heart Belongs To You
11.  A Building That’ll Last
12.  River
13.  Soul! (Remix)

Label: Expansion Records

NEO SOUL & R&B

Für Fans von: Chaka Khan - Deniece Williams - Patti Labelle

USA

Eine Sängerin, die als ihr Hauptinstrument eine Orgel „herumträgt“, gibt es auch eher selten zu bewundern. Stimmlich erinnert die derzeit in London lebende US Vokalistin KIM TIBBS an Macy Gray und Randy Crawford, sie würzt ihre Songs mit einer Portion lasziver Schlüpfrigkeit und charakterstarkem Soul, mit „Kim“ stellt die Songwriterin ihren ersten Longplay vor, der gewaltigen Eindruck schindet bei jedem, der sich halbwegs für Soul oder zeitgenössischen R&B begeistert. Das selbsterklärende „Soul!“ kombiniert acid-soul-jazzige Grooves a la „Incognito“ mit der unbekümmerten und gutgelaunten Fröhlichkeit einer „Deniece Williams“ und ist ganz nebenbei einer der besten Genre-Songs des Jahres 2017! Den 12 Eigenkompositionen des fantastischen Debüts liegt als Bonus der club-taugliche und um ein paar bpm noch oben geschraubte House-Remix dieser Perle bei. Auch die restlichen Songs stehen den bereits genannten in nichts nach und überzeugen durchgehend, sogar durch sanfte Balladen flattert Madame Tibbs mit der Leichtigkeit einer Nachtigall, in “Move!” gibt sie eine Kostprobe ihrer Fertigkeiten an der Hammondorgel und am Ende des herausragend produzierten Albums „Kim“ bin ich fast davon überzeugt, gerade eine der zurzeit besten aktiven Soul-Stimmen des Planeten gehört zu haben.

FAZIT: Absolutes Must Have für jeden Fan der Black Music Community! Das Debüt “Kim” ist bereits eine Woche nach Veröffentlichung völlig zu Recht an die Spitze der UK-Soul-Album-Charts gestürmt.

VÖ: 15.09.17

Verfügbar: CD & Digitales Album

Empfehlung: K K K K K K K K K K

Web: https://soundcloud.com/kim-tibbs & https://www.kimtibbsmusic.com/

TOURDATEN

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SABRINA CLAUDIO “CONFIDENTLY LOST” (EP)    Zurück zur Übersicht - Back to the previous page 

R&B & SOUL

Für Fans von: Ciara - Kehlani  - Teyana Taylor - Candice Boyd

USA (FLORIDA)

Mit verführerischer Stimme säuselt sie durch „Too Much Too Late“ und spart nicht mit Falsetto-Kapriolen und herausfordernden Sprüngen durch die Tonlagen. SABRINA CLAUDIO ist ein Newcomer aus Florida, die in jungen Jahren ihr Herz an den Soul verloren hat und den Idolen Mariah Carey und Mary J. Blige nacheiferte. Mittlerweile stehen ihre Vocals auf eigenen kräftigen Füssen und die 7-Track-EP dürfte zu einem Überraschungserfolg werden. Die musikalischen Arrangements hinter der Stimme sind komplex verwobenene Neo-Soul-Jazz-Gebilde, die faszinieren. „Runnin‘ Thru Lovers“ ist eine der schönsten Soul-Balladen des ersten Halbjahres und auch „Orion’s Belt“, „I Don’t“ und die akustische Version von „Tell Me“ überzeugen auf ganzer Linie und der Vergleich mag gerade mir erlaubt sein – dieses niedliche White Gal klingt schwärzer als die meisten Black Sissies derzeit dazu in der Lage sind.

Sabrina Claudio - Confidently Lost

VÖ: 03.03.17

Verfügbar:  Digitale EP

Kaufempfehlung:  K K K K K K K K K K

Web: https://soundcloud.com/sabrina-claudio/sets/confidently-lost 

TOURDATEN

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LIZZ WRIGHT “GRACE”  Zurück zur Übersicht - Back to the previous page

Lizz Wright - Grace

TITELVERZEICHNIS:

01.  Barley
02.  Seems I’m Never Tired Of Lovin’ you
03.  Singing In My Soul
04.  Southern Nights
05.  What Would I Do Without You
06.  Grace
07.  Stars Fell On Alabama
08.  Every Grain Of Sand
09.  Wash Me Clean
10.  All The Way Here

Label: Concord Records
Web:  www.concordmusicgroup.com

GOSPEL & SOUL

Für Fans von: Michelle David - Bessie Smith - Oleta Adams

USA

Wahnsinn wie schnell doch die Zeit vergeht. Da erinnere ich mich kurz daran – weil ich gerade ihr neues Album in den Händen halte – dass ich im Jahr 2003 ihr Debüt Album gehört habe und – schwupps – sind schon wieder fast 15 Jahre vergangen. LIZZ WRIGHT wurde Anfang der 00er Jahre als DIE Entdeckung im Vocal Jazz gehandelt, die ersten fünf Studio Alben hatte sie beim damals führenden Genre Label „Verve Records“ veröffentlicht, das Neue erscheint wie auch der 2015er Vorgänger „Freedom & Surrender“ bei Concord Music, das zur Universal Music Group gehört. <well done> muss ich den Fachleuten des Unternehmens bescheinigen. Mit „Grace“ unterstreicht die Sängerin aus dem einst von Ray Charles besungenen Bundesstaat Georgia, dass sie sich ihre immense stilistische Vielfalt beibehalten hat. Gospel – Soul – Blues – Jazz – Folk – mit vibrierender Heiserkeit wandert sie durch die 10 Lieder. Mit „Barley“ wird gleich ein starkes Album-Highlight zu Beginn kredenzt – vibrierende Blues Vibes treffen auf virtuose Acoustic-Folk-Fingerpickings, viel Gefühl gibt es in der sentimentalen Gospel-Ballade „Seems I’m Never Tired Lovin‘ You“ und hiermit wird eigentlich auch die Richtung fürs komplette Album vorgegeben: Wenige roder kaum Jazz, aber dafür sehr viel Blues’n’Soul. Wobei mir an dieser Stelle der markige Spruch <sind wir nicht alle ein bißchen jazz?> einfällt. Diese Tatsache untersteicht die klasse Cover Version „Singing In My Soul“, ein Oldie, der im Original von Sister Rosetta Sharpe gesungen worden ist. Der der oft gehörte Radio-Country-Pop-Klassiker „Southern Nights“ (war ein Hit für Glen Campbell in den 70ern gewesen) erstrahlt in neuer romantischer Schönheit – vergleichbar mit der Sonne, die das Firmament erhellt nach einer langen finsteren Nacht.

FAZIT: Wer LIZZ WRIGHT bisher als Vocal Jazz Sängerin auf dem Tender hatte – hier praktiziert die US Vokalistin einen sensationellen Mix aus Soul, Blues, Gopsel und Folk Spirituals. Begleitet wird sie von einer herausragenden Mannschaft, die sich u. a. aus Marc Ribot (Gitarre), Jay Bellerose (Schlagzeug) und Patrick Warren (Keyboards) zusammensetzt und dass der langjährige musikalische Begleiter, Arrangeur und Chordirigent Kenny Banks Sr. im Studio mitgeholfen hat, versteht sich von selbst.

VÖ: 15.09.17

Verfügbar: CD & Digitales Album

Empfehlung: K K K K K K K K K K

Web:  http://lizzwright.net/ & https://youtu.be/PrHNp4TlNQY (Piano Version)

TOURDATEN

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SHEILA E. “ICONIC MESSAGE 4 AMERICA”   Zurück zur Übersicht - Back to the previous page  

Sheila E - Iconic Message For America

01.  FNA Message 2 America
02.  Come Together (feat. Ringo Starr)
03.  Everyday People (feat. Freddie Stone)
04.  Inner City Blues / Trouble Man
05.  It Starts With Us (Speech: Dolores Huerta)
06.  Jesus Children Of America (feat. Israel Houghton)
07.  JB Medley (feat. Bootsy Collins)
08.  Blackbird
09.  One Nation Under A Groove / Mothership Connection
10.  Pusherman
11.  Respect Yourself
12.  I Am Funky
13.  Yes We Can Can (feat. Angela Davis)
14.  America: Free (feat. Candy Dulfer)
15.  What The World Needs Now Is Love

FUNKY SOUL

Für Fans von: Meshell Ndegeocello - Prince - Maceo Parker

USA

SHEILA ESCOVEDO! Das erste Mal, als ich sie gehört habe, war 1979 gewesen auf dem Album „Don’t Let Go“ vom US Fusion-Jazz-Keyboarder George Duke, der sich damals zeitweise im Soul-Funk-Sektor herumtrieb. Wem gehörte diese Frauenstimme, die da eine Geschwindigkeits-Rap-Einlage herunter schmetterte, als das aufstrebende Genre Hip Hop sich noch in seinen Kinderschuhen befand und die meisten späteren Rap-Stars noch in die Windeln sch… äh … machten. Ich war begeistert und den Namen des Girlies, das auf diesem Album auch für die Timbales zuständig war, hatte ich seitdem nie mehr aus den Augen/Ohren verloren. Mitte der 80er war SHEILA E., wie sie sich dann plötzlich nannte, ein von Prince protegierter Star mit eigenen Solo Alben und mehreren internationalen Hits (u. a. “The Glamouros Life”, “A Love Bizarre”, “Sex Cymbal”). Als sie dann Ende der 90er in der Band des Minneapolis-Funksters spielte, durfte ich mich sogar 3x live von ihrer immensen Power überzeugen. Mit Sicherheit hat sie damals viele Girlies darin beeinflußt, sich ebenfalls mal am Schlagzeug zu versuchen. Später wurde es dann etwas ruhiger um Sheila Cecelia Escovedo, wie die gebürtige Schützin mit vollem Namen heißt. Und jetzt steht plötzlich das neue Studio Album „Iconic Message 4 America“ zur Verfügung mit – ich gehe mal davon aus, ohne eine Note gehört zu haben und weil es die Titel verraten – einer ganzen Menge von Funk Crackern. Die Perkussionsprinzessin hatte gerufen und es kam eine erlesene Schar von Gästen in Studio, um zeitgenössische Cover Versionen von einigen Soul-Funk-Klassikern der Musikhistorie neu zu interpretieren.

Und nach kurzem Intro geht’s dann auch direkt hinein in einen schmissigen Groove <we’re gonna have a funky good time> ist die erste gesungene Hookline und dann – ha, ha – wird doch tatsächlich das „Star Spangled Banner“ (die US-Nationalhymne) über den knackigen Rhythmus geträllert – zwischendrin darf Malcolm X ein paar inbrünstig geschmetterte Sprachfetzen einstreuen – die party-freundliche US Community dürfte wird wohl komplett auf diese tanzbare politische Message abfahren, es sei denn, man gehört zufälliger Weise zum Kuh-Glucks-Klan. Mit dem “Pusherman” (Original: Curtis Mayfield), „Everyday People“ (O: Sly & The Family Stone), “Innercity Blues” (O: Marvin Gaye) werden weitere uralte Klassiker aufgewärmt, eines der Album-Highlights ist natürlich der 6 ½ minütige „George-Funkadelic-Clinton“-Monsterjam „One Nation Under A Groove / Mothership Connection“ und „Respect Yourself“ (O: The Staple Singers) macht ebenso mordsmäßig Laune. Auch sonst hat die praktizierende Heerschar von Musikern voll ihren Spaß – „Come Together“ kombiniert  in einem furiosen Medley die Beatles-Songs „Revolution“ und „All You Need Is Love”, später kommt mit dem in ein kammersinfonisches Federkleidchen gesteckten „Blackbird“ eine weitere Lennon/McCartner-Komposition angeflattert und mit „America“ gibt es einen Update des Prince-Klassikers von dessen 1987 Album „Around The World In A Day“ – mit Candy Dulfer am Saxophon. Ach ja, einen der besten R&B-Songs des Jahres 2017 gibt es auch noch: Den Hammer-Gospel-Soul „Jesus Children Of America“ mit der phantastischen Stimme von ISRAEL HOUGHTON und dem sensationellen Mundharmonikaspiel von Stevie Wonder – erinnert stark an die Klassiker des Gospel Ensembles „The Sounds Of Blackness“ in den 90er Jahren. Gänsehaut garantiert.

Hier spricht SHEILA E. kurz in einem Interview über ihr neues Album: Hier spricht Sheila E. kurz über ihr Album: https://youtu.be/f-OVlrbFTeM - hier ist ein Song-Trailer: https://youtu.be/AG-ObD-gf5w und hier sehr Ihr eine Live-Performance von “Come Together”: https://youtu.be/ODuhZQdSLjo

VÖ: 01.09.17

Verfügbar: CD & Vinyl & Digitales Album

Empfehlung: K K K K K K K K K K

Web: https://www.sheilae.com/

TOURDATEN

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H.E.R. “H.E.R. Volume 2”   Zurück zur Übersicht - Back to the previous page

HER - HER Volume 2

TRACKLISTING:

01.  Every Kind Of Way
02.  Say It Again
03.  Still Down
04.  Avenue
05.  Gone Away
06.  I Won’t
07.  Changes
08.  Lights On

Label: RCA Records
Web: www.rcarecords.com

R&B & NEO SOUL

Für Fans von:  Aaliyah - Blu Cantrell - Monica - Toni Braxton

USA

Volumen 1 ist mir entgangen und beim Hören des ersten Tracks der neuen EP „Volume 2“ entschließe ich mich spontan, dieses Vergnügen eiligst nachzuholen, um mein schwarzmusikalisches Bewußtsein mit dieser tollen Stimme zu erweitern. Und soundcloud sei Dank gibt es dort natürlich die Möglichkeit, sich die komplette EP anzuhören, die seit September 2016 auch in einschlägigen Download-Portalen (amazon, iTunes usw) zur Verfügung steht. Hier ist der Link: https://soundcloud.com/iamhermusic/sets/her-volume-1  - Musik startet von alleine und läuft automatisch durch bis zum Ende der EP.  Um die Person von H.E.R. wurde lange Zeit ein regelrechtes Geheimnis gemacht, wer sich wohl hinter dem Künstlernamen der Sängerin verstecken würde. Das Label RCA Records hat dann aufgelöst, dass es sich beim mysteriösen Newcomer um eine gewisse Gabi Wilson handelt, die 2015 unter eigenem Namen eine Single namens „Something To Prove“ veröffentlicht hat. Kurz danach wurde der Song „Jungle“ nachgeschoben und im letzten Jahr auch für die erste EP berücksichtigt. Was dürfen Musik-Fans erwarten?  Durchgehend balladesker Schmuse-Soul vom Niveau der Sängerinnen „Aaliyah“ oder „Blu Cantrell“ – wer sich für gefühlvollen R&B begeistert, sollte nicht versäumen, reinzuhören: https://soundcloud.com/iamhermusic/sets/h-e-r-volume-2  - die Anspieltipps sind „Every Kind Of Way“, „Lights On“ und „I Won’t“, der Rest – vor allem die musikalischen Arrangements und Ideen betreffend – versinkt allerdings in einfallslosem, belanglosen Bettlaken-Soul.

VÖ: 16.06.17

Verfügbar: CD &  Digitales Album

Empfehlung: K K K K K K K K K K

Web: https://soundcloud.com/iamhermusic & http://www.her-official.com/

TOURDATEN

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JOCELYN BROWN “JOCELYN BROWN”   Zurück zur Übersicht - Back to the previous page  

Jocelyn Brown - Jocelyn Brown

TRACKLISTING:

01.  Somebody Else’s Guy
02.  Mindbuster (Miami Collective Mix)
03.  Friends Always (Original Mix)
04.  Hardage feat. Jocelyn Brown: Beautiful Day
05.  It’s You
06.  Hardage feat. Jocelyn Brown: Daydreaming
07.  Mindbuster (House Bros. Vocal Mix)
08.  Friends Always (Soulful Club Mix)
09.  That’s Just Me
10.  Not Yet

Label: Bacci Brothers Records
Web: www.baccibros.com

R&B & DANCE

Für Fans von:  Martha Wash - Loleatta Holloway - Gloria Gaynor

USA

Eine der beliebtesten Sängerinnen im Dancefloor-Sektor ist JOCELYN BROWN, die eigentlich leider nie so richtig als Solistin in Erscheinung getreten ist, dafür aber bei mindestens hundert Projekten (u. a. für die Bands „Incognito“ oder „Heatwave“ mit einem Guest Feature auf sich aufmerksam gemacht hat. Ende der 70er war sie am Anfang ihrer Karriere Vokalistin in der kurzlebigen Girl Group „Musique“ gewesen, die mit „In The Bush“ sogar einen Disco-Hit in den einschlägigen US Charts gelandet hatte. Das englische Label Bacci Brothers hat einige der aktuelleren Features der Sängerin gebündelt und veröffentlicht diese jetzt auf dem Album „Jocelyn Brown“. Groovy und funky (103,1 bpm) geht’s los mit „Somebody Else’s Guy“, etwas schnelleres Tempo (125,2 bpm) legt der Oldie House-Stomper „Mindbuster“, den sie mit OLIVER CHEATHAM aufgenommen hat, an den Tag. Hier gibt es den aktuelleren 2010er „Miami Collective Mix“ zu hören. An siebter Stelle kommt noch der etwas schnellere (127,6 bpm)  „House Bros Vocal Mix“. Sehr schön auch die akustische soulsinfonische Ballade „It’s You“, in der JB einmal mehr ihre immer noch vorhandenen tollen Gesangsqualitäten unter Beweis stellt. Das Stück gab es 1984 als B-Seite der Single „I'm Gonna Make It To The Top“. Label Chef & Keyboarder Robert Bacci hat den 90er Acid Soul Jazz Hit „Daydreaming“ neu aufgelegt und mit phantastischem Neo-Phillysoul-Ambiente ausgestattet. Überraschend: Einer der besten Songs des Albums ist eine gefühlvolle Soul-Ballade! Auch „That’s Just Me“ und „Not Yet“ zeigen die akustische und romantische Seite der Sängerin aus North Carolina. Ganz klar: „Jocelyn Brown“ ist ein absolutes Must Have für Fans von Jocelyn Lorette Brown!

VÖ: 26.05.17

Verfügbar: CD & Digitales Album

Empfehlung: K K K K K K K K K K

Web: https://de.wikipedia.org/wiki/Jocelyn_Brown & https://soundcloud.com/jocelyn-brown

TOURDATEN

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TANIKA CHARLES “SOUL RUN”   Zurück zur Übersicht - Back to the previous page  

Tanika Charles - Soul Run ms

01.  Intro
02.  Soul Run
03.  Two Steps
04.  Sweet Memories
05.  More Than A Man
06.  Money
07.  Love Fool
08.  Heavy
09.  Endless Chain
10.  Waiting
11.  Darkness And The Dawn

Label: Record Kicks
Web: www.recordkicks.com

SOUL

Für Fans von:  Sharon Jones - Bettye LaVette - Marva Whitney

KANADA

Mit unbekümmerter Stimme singt sie durch die 11 Songs ihres Debüt Albums „Soul Run“ und predigt eine knappe halbe Stunde den klassischen „real Soul“ einer vergangenen Ära. Wer die Musik von „Sharon Jones“ und ihren „Dap-tones“ mochte, kann durchaus mal reinhören in die Songs von TANIKA CHARLES. Die kanadische Sängerin, die jahrelange Erfahrungen als Session Musikerin gesammelt hat, wagt mit diesem Album den mutigen Schritt zur Solokarriere. Die Eigenkompositionen sind durchgehend ganz nett, allerdings hakt es an der Produktion, Stücke wie „More Than A Man“ klingen holprig und hölzern und in diesem Stück stolpert der Gitarrist zudem unbeholfen durch das vom Schlagzeuger veranstaltete Rhythmus-Geflecht, da wäre vielleicht ein Fachmann nicht schlecht gewesen, der das Ganze vom neutralen Standpunkt aus betrachtet und aufnahmetechnisch hilfreich zur Seite steht. „Money“ und „Love Fool“ gefallen etwas besser, weil hier einfach straight forward drauf los gespielt wird ohne den Versuch, irgendwelche Schnörkel einzubauen. Die Sängerin selbst ist gut bei Stimme, aber ich werde den Eindruck beim weiteren Hören nicht los, dass ein versierter Produzent mit einigen kleinen, aber wichtigen Detailänderungen wesentlich mehr heraus geholt hätte aus diesem ambitionierten Projekt. Und hat denn wirklich niemand beim Abmischen oder beim Endmix gehört, dass die Sängerin in “Waiting” leicht neben der Spur singt? Das beste Stück ist „Endless Chain“, allerdings hat hier eindeutig der Klon-Teufel zugeschlagen, denn ganz frech wurden hier Songidee und Rhythmus-Fundament vom „Rascals“-Klassiker „Groovin“ geklaut.

VÖ: 07.04.17

Verfügbar: CD &  Vinyl & Digitales Album

Empfehlung: K K K K K K K K K K

Web: https://tanikacharles.com/ & https://tanikacharles.bandcamp.com/album/soul-run 

TOURDATEN

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LEELA JAMES “DID IT FOR LOVE”   Zurück zur Übersicht - Back to the previous page  

Leela James - Did It For Love

01.  Hard For Me
02.  Don’t Mean A Thang
03.  Don’t Want You Back
04.  Real Talk - Relationshsips (Interlude)
05.  I Remember
06.  Good To Love You (feat. Dave Hollister)
07.  There 4 U
08.  This Day Is For You
09.  Take Me
10.  All Over Again
11.  Out Love
12.  Did It For Love

Label: BMG Rights Management
Web: https://www.bmg.com/

SOUL

Für Fans von:  Melinda Doolittle - Rebecca Ferguson - Angela Bofill

USA

Mit „Music“ hatte sie 2005 ihren ersten Hit gefeiert, mit starker Stimme eröffnet sie ihr nagelneues Album „Did It For Love“. LEELA JAMES is back in town und in den HiFi-Anlagen der Funk & Soul Community. Der Ballade „Hard For Me“ folgt das erste Highlight mit „Don’t Mean A Thang“ und spontan wünsche ich mir ein Duett mit Joss Stone, weil sich die intensive Klangfarbe der  kalifornischen Sängerin hammermäßig anhört wie die minimal jüngere englische Soul-Schwester. Äußerst schwach finde ich, dass es kein Vinyl gibt – besitzen doch die meisten Black Music Fans noch haufenweise schwarzen Rillen und gerade in diesem Segment sitzt auch meines Erachtens immer noch die größte Käuferschicht, meine lieben Label-Verantwortlichen! „Don’t Want You Back“ ist ebenfalls eine Ballade und eigentlich bin ich nicht so sehr der Fan von langsamen Songs, aber die Leela kann singen was sie will, es ist einfach saugut. Mit Dave Hollister, dem ehemaligen Vokalisten der Band „Blackstreet“, steht sie zusammen am Mikrofon in „Good To Love You“ – ein wundervolles Duett (101,9 bpm), das die guten alten Philly-Soul-Zeiten aufwärmt. Sogar fast noch besser gefällt mir der Uptempo-Track „There 4 U“ (124,9 bpm), die Bläser und die funky Grooves erinnern an die Arrangements von Maurice White, dem Schöpfer von „Earth, Wind & Fire“ – irgendwo auch eine Reminiszenz an die ersten Alben von Deniece Williams. Mit „This Day Is For You“ geht es danach wieder hinein in die sweet-soulige Ecke, die Piano-Ballade „All Over Again“ dürfte vor allem den Fans von „Adele“ sehr gut gefallen und nach dem begeisterten Hören von „Our Love“ behaupte ich ganz einfach mal, dass Leela James ganz klar eine der besten Soul-Sängerinnen ist, die derzeit unterwegs sind.

Fazit: Vergeßt all die Beyonces und Rihannas und wie sie alle heißen -  DAS hier ist der „real soul“, den es immer noch gibt im Jahr 2017, wie LEELA JAMES auf “Did It For Love” wieder einmal unter Beweis stellt.

VÖ: 30.03.17

Verfügbar: CD & Digitales Album

Empfehlung: K K K K K K K K K K

Web: http://www.leelajames.com/ & https://soundcloud.com/leelajamesofficial

TOURDATEN

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ELHAE “AURA II”   Zurück zur Übersicht - Back to the previous page

NEO SOUL

Für Fans von:  Akon - Marques Houston - D’Angelo - Drake

USA (GEORGIA)

Cooler Mix aus Neo Soul und Hip Hop, der in North Dakota zur Welt gekommene ELHAE (BiNa: Jamaal Jones) hat in der Jugend - bedingt durch den Umzug seiner Eltern - sein Domizil in Georgia aufgeschlagen und wurde dort sehr früh vom Hip Hop der Region infiziert. Zu den Aufnahmen des neuen Mini Albums „Aura II“ hat er ein paar Hochkaräter ins Studio gebeten. TY DOLLA $IGN („Bang Your Life“), Grammy Gewinner ERIC BELLINGER („Slip & Fall“) und ROCKIE FRESH („Circa 09“) sind drei Kollegen, bei denen er ebenfalls schon einige Features abgeben durfte. Musikalisch experimentiert der Sänger gerne mit Samples und selbst entworfenen Sounds, die stark vom Bettlaken-Soul der 70er und 80er beeinflusst sind. Wer die klassischen Balladen der „Isley Brothers“ oder von Meister “Smokey Robinson” mochte und darüber hinaus „R.Kelly“-Fan ist, wird Gefallen finden an den 10 Songs des Newcomers.

Elhae - Aura 2

VÖ: 14.04.17

Verfügbar: CD & Digitales Album

Kaufempfehlung:  K K K K K K K K K K

Web: https://soundcloud.com/elhae

TOURDATEN

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ALEXANDRIA “CUT OF CLOTH”   Zurück zur Übersicht - Back to the previous page  

Alexandria - Cut Of Cloth

01.  Prelude
02.  Glow
03.  Walk Away
04.  You Ain’t Gotta Lie
05.  Problem (feat. Lord Narf)
06.  Gone
07.  Good Before You
08.  Cut Of Cloth
09.  Time Will Tell
10.  Complement
11.  Show Me
12.  Never Too Much
13.  Get It Right
14.  Tempo Go
15.  Riot
16.  Good Life

NEO SOUL

Für Fans von: Ledisi – Avery*Sunshine – Aaliyah – Terri Walker

USA (GEORGIA)

Nicole Alexandria ist ALEXANDRIA, eine R&B Songwriterin aus Atlanta im Bundesstaat Georgia. Die 28jährige Löwin (DoB: 01. August 1989) hat sich mit ihrer 2011er Debüt EP „Fight For Love“ im Neo Soul Lager platziert und diesen Weg setzt sie mit dem neuen Studio Album „Cut Of Cloth“ fort. Mamma Alexandria hatte ihr Talent sehr früh erkannt und dafür gesorgt, dass sie Gesangsunterricht nahm und sich auch an diversen schulischen Projekten beteiligte. Die Begeisterung fürs Singen erhielt allerdings einen gehörigen Dämpfer, als sie sich als 16jährige bei der Casting Show „American Idol“ (vergleichbar mit dem deutschen „DSDS“) bewarb und dort nicht über die Auditions hinausgekommen war. Nach ihrem High School Abschluß ergab es sich, dass die dann 18jährige die Bekanntschaft des renommierten Produzenten Christopher "Deep" Henderson machte, der sie unters seine Fittiche nahm und sie ermunterte, Musik zu schreiben und zu spielen und diese übers Social Network zu propagieren. Myspace war zunächst der Nährboden für ihre Songs und binnen kurzer Zeit hatte sie sich eine relative große Fangemeinde erschlossen. Zwei der damaligen (allerdings noch nicht sehr ausgereiften) Demo-Versionen können hier gehört werden: https://myspace.com/thisisnikkia/music/songs

Im Frühjahr 2014 gab es - inzwischen beim ortsansässigen Label “Aweful Records” untergekommen - mit „Rebirth“ den ersten Studio Longplay, dem zwei weitere EPs (2015: „Bad“; 2016: „Promise“) folgten. Von der 2016er EP gibt es drei Titel auf dem neuen Album, das komplett wie alle vorangegangen Releases von Label Kollege „Ethereal“ produziert worden ist. Der Musiker aus Atlanta ist ständig auf der Suche nach neuen Beats und Grooves und er hat wieder für einen kolorierten Soul-Space-Chillout-Mix gesorgt, in dem die Sängerin mit gefühlvollen und lieblich-süßen Vocals versinken darf. Allerdings macht sich zur Mitte des Albums etwas Langeweile breit, weil sich die oft sehr spartanisch gestrickten Klangmuster in der Summe zu sehr ähneln. Die Highlights: „Problem“, bei dem das Hip Hop Newcomer Babe „Lord Narf“ (das Energiebündel hat vor einem Jahr den Insider-Hit „Get Some Money“ gefeiert) assistiert, der ambiente Chill-Funk “Time Will Tell“ und das groovige “Get It Right”.

Wer mal einen Blick hinter die Kulissen des noch jungen sympathischen Indie Labels “Awful Records” in Atlanta wagen möchte, klickt auf diesen Link: https://youtu.be/SQCnGFj3umg  

VÖ: 17.01.17

Verfügbar: CD & Digitales Album

Empfehlung: K K K K K K K K K K

Web:  https://soundcloud.com/alexandriaofficial

TOURDATEN

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DAVID CORREY “LOST ART”   Zurück zur Übersicht - Back to the previous page  

David Correy - Lost Art

01.  Never Felt This Way
02.  Say My Name
03.  How Bad (feat. Kite Status)
04.  Ride It
05.  100
06.  Candy (feat. Killy Kyleon)
07.  Down
08.  You Remind Me
09.  Lethal (feat. Young Breed)
10.  Grip (feat. Smoova)
11.  Deeper
12.  Bring It
13.  How Does It Feel
14.  My Way
15.  I Want It All

NEO SOUL

Für Fans von:  The Weeknd - Marques Houston - Akon

USA

Gleich zu Beginn investiert DAVID CORREY sehr Gefühl mit „Never Felt This Way“, einer feinen Neo Soul Ballade mit ambientem Chill. Die slow vibes setzen sich fort im schlüpfrigen „Say My Name“, einer fürs Genre typischen Selbstbeweihräucherung, die er auch in den restlichen Stücken unters Bettlaken trägt und dabei die „Lost Art“ beklagt, dass heutzutage fast keiner der Bruthas mehr in der Lage ist, sein Babe mit dem richtigen Respekt zu behandeln respektive zu befriedigen. Gesanglich erinnert er mich an den von dessen Vater nicht geliebten Sohn (und Bruder) aus der TV-Hip Hop Serie „Empire“ – Hip Hop Heads wissen, wen ich meine. Die Musik ist ein Konstrukt aus „Usher“, „R.Kelly“ (als dieser noch richtig gute Musik zu Wege brachte) und „Akon“. Entdeckt worden ist der im brasilianischen Recife geborene und später von amerikanischen Eltern adopierte David Correy im Jahr 2012 während der Casting Show „X-Factor“, bei der er sich bis unter die Finalisten gesungen hat, ein etwas ältereres Porträt der damaligen Zeiten: http://the-x-factor-usa.wikia.com/wiki/David_Correy - Musikfans und vor allem die Fußballfans hierzulande dürften den Sänger spätestens seit 2014 kennen, als er gemeinam mit “Aloe Blacc” und der Band “Monobloco” den offiziellen WM-Song “The World Is Ours” gesungen hatte: https://vimeo.com/126755421

Erstes Highlight ist „How Bad“ mit einem Beitrag von Rapper KITE STATUS, der gleichzeitig für die Promotion und die Veröffentlichung des Albums auf dem hauseigenen Label „Urban Rock Records“ zuständig war. Noch lebhafter und ebenfalls ein gutes Beispiel, dass auch ein Slow Groove auf den Dancefloor funkionieren kann, ist „Ride It“, an der Hand geführt von einem brummenden Funk-Retorten-Bass, der irgendwo an den 80er Jahre Klassiker „Superbad“ von Chris Jasper erinnert. „Candy“ baut auf einem Gitarren-Sample der „Isley Brothers“ auf, „Down“ ist beste Radio-R&B-Pop-Unterhaltung, „You Remind Me“ bedient sich ausgelutschter Hip Hop Muster, „Deeper“ ist ein schöner „Prince“-Klon, in dem ich gesangliche Elemente aus der „Purpe-Rain“-Phase feststelle, „How Does It Feel“ und „My Way“ sind gute Neo Soul Exponate.

Fazit: Sehr gute Stimme, abwechslungsreiches Album, gute Produktion, aber das Gefühl, alles schon tausend Mal ähnlich gehört zu haben, werde ich zu keinem Zeitpunkt los. Rotuiniert gutes Debüt Album, wenn man einmal von dem 2009 in Eigenregie veröffentlichten „Urban Rock Odyssey“ absieht.

VÖ: 24.01.17

Verfügbar: CD & Digitales Album

Empfehlung: K K K K K K K K K K

Web: https://soundcloud.com/davidcorrey  &  http://urbanrockrecords.com/

TOURDATEN

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JAMES BROWN “BLOWBALL”   Zurück zur Übersicht - Back to the previous page  

James Brown - Blowball

01.  Don’t Let It Happen To Me
02.  Strange Things Happen
03.  Gonna Try
04.  It Was You
05.  Fine Old Foxy Self
06.  Can’t Be The Same
07.  I Want You So Bad
08.  Messing With The Blues
09.  Try Me
10.  I Won’t Plead No More
11.  It Hurts To Tell You
12.  You’re Mine, You’re Mine
13.  I’ve Got To Change
14.  Got To Cry
15.  Why Do You Do Me
16.  There Must Be A Reason

SOUL OLDIES (50ies)

Für Fans von:  Otis Redding - Johnny Ace - Sam Cooke

USA

Natürlich sorgt die Entdeckung, dass es ein neues (digitales) Album von JAMES BROWN gibt, für freudige Nervosität bei Soul- und vor allem den Fans des Sängers, der am 25. Dezember 2006 im Alter von 73 verstorben ist. Aber hinter dem Fantasie-Titel „Blowball“ verbirgt sich eine Mogelpackung, denn sämtliche Titel befinden sich auf dem zweiten Studio Album von „James Brown And The Famous Flames“ aus dem Jahr 1959. Es war damals eine Ansammlung von Outtakes und Single-B-Seiten, die es nicht auf das im gleichen Jahr veröffentlichte Debüt Album  „Please Please Please“ geschaffen hatten. Größtenteils  sind weniger bekannte Raritäten , die es bisher kaum auf „Greatest Hits“ oder „Best Of“-Kompilationen gab. 1984 ist das Album als CD-Re-Issue von Polydor veröffentlicht worden. 16 Songs sind es an der Zahl, allesamt im bluesig-souligen 60ies R’n’B-Shuffle-Kleidchen aus einer Zeit als R’n’B noch nicht R&B war, sondern als sich der Soul eigenständig machte, um das heimelige Blues-Wohnzimmer zu verlassen. Das Baby “Funk” war noch nicht geboren, die „Sex Machine“ steppte noch etwas schüchtern über die Bühnen der USA, aber stimmlich war der spätere „Godfather Of Soul“ schon damals in TOP-Form, wie das groovige „Fine Old Foxy Self“ (mit starkem Saxophonsolo von Clifford Scott) zeigt: https://youtu.be/6hL0bwtFTZU  und wer mal wissen wollte, wo der Song „At The Hop“ von Woodstock-Legende „Sha Na Na“ seinen Ursprung hat, hört sich „Can’t Be The Same“ an: https://youtu.be/oE-n3gUKpek  Ulkiger Weise wird dieses „neue“ digitale Album bei amazon.de für 9,99 Euro angeboten, aber wer ein bißchen sucht, findet das Original sogar zum digital wesentlich günstigeren Preis von gerade Mal 3,99 Euro: Klick! Eine derzeit nicht verfügbare “Hörkassette” hat es auch mal gegeben: Klick! und Vorsicht: Im worldwideweb werden mehrere obskure Alben unter dem Titel „Try Me!“ angeboten, das authentisch Orginale ist nur das mit dem hier angegebenem Tracklisting.

VÖ: 07.01.17

Verfügbar: Digitales Album

Empfehlung: K K K K K K K K K K

Das 1959er Album mit originalem Tracklisting: https://en.wikipedia.org/wiki/Try_Me!

TOURDATEN

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Various Artists “# 5 Gavin Hardkiss”   Zurück zur Übersicht - Back to the previous page

Various Artists - #5 Gavin Hardkiss

Der kalifornische Dancefloor Produzent/Remixer GAVIN HARDKISS hat für das  Label BBE Music einen coolen Mix zusammengestellt. Auf dem Sampler “# 5 Gavin Hardkiss” treffen sich wilder psychedelischer Soul der 70er, gutgelaunter Dance-Funk der 80er und ein Sammelsurium von Crossover-Geschichten von Interpreten und Bands, denen keine Stilrichtung heilig ist und die mutig sind, Alles mit Allem zu vermischen. Der Soul-Jazz Sänger & virtuose Vibraphonist ROY AYERS ist mit 3 super Songs vertreten, der von uns an anderer Stelle vorgestellte Afrikaner EJI OYEWOLE ebenfalls und dass es sich bei LIVING COLOR nicht um die Heavy-Soul-Rock-Formationen von Vernon Reid handelt, wissen vor allem Genre-Insider. Alle Songs sind im Original (Singles, Maxis, EPs) auf dem von Gavin mit seinen Brüdern Robbie und Scott gegründeten Label “Hardkiss” veröffentlicht worden und stehen erstmals als Kollektion zu Verfügung.

Genre: Soul - Jazz - Funk

TRACKLISTING:

01.  Roy Ayers: Tarzan
02.  Roy Ayers: Kwajilori
03.  Eji Oyewole: Charity Begins At Home
04.  Eji Oyewole: Gele Odun (Oil Boom)
05.  Those Good Intentions: We Know How To Boogie
06.  Living Color: Plastic People (G&D Edit)
07.  Rim Kwaku Obeng: Gas Line
08.  Rim Kwaku Obeng: Sunkwa (Life First)
09.  Eji Oyewole: Unity In Africa (Kasowopo Kasekan)
10.  Larry Achiampong: Exodus
11.  Roy Ayers: Baby Doll
12.  TJ: Love Flower
13.  TJ: Time Is Wasting

Herkunft: USA (Kalifornien)

VÖ: 30.12.16

Label: BBE Music
Web: www.bbemusic.com

Verfügbar:
Digitales Album

Kaufempfehlung:

KKKKKKKKKK

Web: https://www.bbemusic.com/downloads/bbe20-anniversary-mix-series-5-gavin-hardkiss/

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Lorine Chia & Romero Mosley “When Morning Comes”   Zurück zur Übersicht - Back to the previous page

NEO SOUL

Für Fans von: Amy Winehouse - Macy Gray - Kendra Morris

USA

Vor kurzem haben wir sie erst vorgestellt mit der EP „Blended Babies“, kurz danach kommt von LORINE CHIA gleich ein weiteres kleines Häppchen, das sie dieses Mal gemeinsam mit dem Produzenten ROMERO MOSLEY eingespielt und aufgenommen hat und dem sie auch – die vollen Credits abgibt – ein Umstand, der zeigt, wie wichtig heutzutage die „Hintermänner“ der Pop Musik geworden sind. Natürlich gibt’s auch dieses Mal die volle Ladung Neo Soul mit tollen relaxt groovenden Songs wie „A Little While“. Highlight der 6-Track EP ist „Let It Go“, in dem die Sängerin mit stoischer Ruhe die sexy-heisere Coolness von Macy Gray zelebriert, während sie von einem hypnotisch pumpenden Downbeat-Hammondorgel-Vibe (80,0 bpm) vorangeschoben wird, über den eine wirbelnde Violine auflockernde Fill-Ins tropfen lässt. Aber auch der erstklassige “Find Your Love”-Groove sorgt für beschwingtes Tanzvergnügen!

Lorine Chia And Romero Mosley

VÖ: 06.01.17

Verfügbar: CD (EP) & Digitale EP

Kaufempfehlung:  K K K K K K K K K K

Web: https://soundcloud.com/lorine-chia  &  http://lorinechia.com/about.html

TOURDATEN

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LORINE CHIA “BLENDED BABIES EP”     Zurück zur Übersicht - Back to the previous page 

NEO SOUL

Für Fans von: Amy Winehouse - Macy Gray - Kendra Morris

USA (GEORGIA)

Ein neues Gesicht wurde in den letzten Jahren als kontinuierlicher Geheimtipp gehandelt und erobert schlußendlich die Herzen der amerikanischen Soul-Fans in Windeseile. Nach einem mehr oder weniger kommerziell nicht erfolgreichen Debüt, das aufgrund kaum vorhandener Vertriebswege nicht ins Rollen kam, hat LORINE CHIA im letzten Jahr in kürzester Zeit 3 EPs veröffentlicht. Ihr Gesang in „How We Ride“ von der EP „Blended Babies“ erinnert an einen funky Mix aus den Klassikern von Chaka Khan & Patti LaBelle, während die Musik mit einem starken Gitarren-Sample in den psychedelischen Soul der frühen 70er Jahre abtaucht. Produziert hat das kalifornische Duo “The Blended Babies”, das schon für “Anderson.Paak” und “Asher Roth” geliefert hat. Ihre „Amy“-Reminiszenz gibt die gebürtige Kamerunerin ab in „I Just Want To Love You“ und man darf gespannt sein, was noch von der Sängerin kommt im Jahr 2017!

Lorine Chia - Blended Babies EP

VÖ: 16.12.16

Verfügbar: CD  & Digitale EP

Kaufempfehlung:  K K K K K K K K K K

Web: https://soundcloud.com/lorine-chia  &  http://lorinechia.com/about.html

TOURDATEN

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JOHN LEGEND “DARKNESS AND LIGHT”   Zurück zur Übersicht - Back to the previous page  

John Legend - Darkness And Light

01.  I Know Better
02.  Penthouse Floor (feat. Chance The Rapper)
03.  Darkness And Light (feat. Brittany Howard)
04.  Overload (Miguel)
05.  Love Me Now
06.  What You Do To Me
07.  Surefire
08. Right By You (For Luna)
09.  Temporarily Painless
10.  How Can I Blame You
11.  Same Old Story
12.  Marching Into The Dark
13.  Drawing Lines
14.  What You Do To Me (Piano Demo Version)
15.  Love You Anyway

R&B & GOSPEL POP

Für Fans von:  Ben Harper - Anthony Hamilton - Gregory Porter

USA (OHIO)

So langsam muss sich John Roger Stephens vorkommen wie ein hochdekoriertere General der US Army, so wie er die Auszeichnungen für seine bisherigen Veröffentlichungen anhäuft (u. a. 10 Grammy Awards). Bei den kommenden Grammy Verleihungen wird allerdings leer ausgehen, weil es das neue Album „Darkness And Light“ (das erste nach dreijähriger Pause) erst seit Dezember gibt und sich die jeweiligen Jahres-Nominierungen nur aus den Releases des vorangegangen Fiscal Years (Oktober 2015 – September 2016) ergeben. Mit der inbrünstigen Ballade „I Know Better“ gibt JOHN LEGEND gleichmal eine neue Kostprobe seiner charismatischen Stimme zum Besten, im funky-poppigen „Penthouse Floor“ (Mitte November auch als Single veröffentlicht) wartet der erste Gast mit Chancelor Johnathan Bennett, der – und da sind wir wieder bei den Gammys – in der Kategorie „Best New Artist“ nominiert worden ist. Allerdings ist er als CHANCE THE RAPPER schon seit 2012 unterwegs im Business und hat bereits drei Mixtapes und mehrere EPs aufgenommen. Wer sich sonst noch unter den diesjährigen Nominees befindet: https://www.grammy.com/nominees

Im Titelsong gibt es eine Vocal Performance von BRITTANY HOWARD, übrigens eine meiner derzeitigen Rock-Lieblingssängerinnen. Hauptberuflich ist die Gitarristin in der Band „Alabama Shakes“ aktiv. Gesanglich bewegt sich das neue Material ohne Frage auf höchstem Niveau, was jedoch Songideen und deren instrumentale Umsetzung betrifft, dominiert Mittelmaß. Gut durchzuhören, aber so richtig zünden möchte – bis auf 2 rühmliche Ausnahmen – kaum einer der neuen 15 Songs. Mit 12 müssen sich die Käufer der regulären Standard Edition zufrieden geben. Weitere Anspieltipps sind “Love Me Now” (eine Live Performance der gefühlvollen Ballade gibt es, wenn Ihr auf diesen Link klickt: https://vimeo.com/197183998) und  “Drawing Lines”.

VÖ: 02.12.16

Verfügbar: CD &  Digitales Album

Empfehlung: K K K K K K K K K K

Web: http://johnlegend.com/https://twitter.com/johnlegendhttps://vimeo.com/197183998

TOURDATEN

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Legende KAUFEMPFEHLUNGEN

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NDS - 1,749

Sagenhaftes Album, gehört in JEDE Sammlung, für die einsame Insel

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NDS 1,750

Sehr gutes Album, genre-spezifisch unter den  besten  1000 aller Zeiten

KKKKKKKKKK

NDS 1,850

Empfehlenswertes Album, gehört in die gut sortierte Plattensammlung

KKKKKKKKKK

NDS 1,950

Ganz gut gelungen, es gibt aber vergleichbare Alben im Genre

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NDS 2,050

Kann man hören, rein in die Sammlung,  bei Bedarf wieder hervorholen

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NDS 2,150

Durchschnittliches Album,  nur für Edel-Fans empfehlenswert

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NDS 2,250

Nicht so gelungen, es gibt Bessere im Genre und auch von diesem Act

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NDS 2,350

Langweilig, Weihnachtsgeschenk für Feinde und Finanzbeamte

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NDS 2,450

Schwaches Album, CD und  Cover als Unterlage im Katzenklo

KKKKKKKKKK

NDS 2,550

Grauenhaftes Album, ab damit in die Verbrennungsanlage

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NDS 2,650

Kackastrophal, ein Verbrechen an der musikalischen Menschheit

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