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Du befindest Dich in der Rubrik Neue Re-Issues und Wiederveröffentlichungen. Hier findest Du die Infos, Ankündigungen oder Rezensionen von wiederveröffentlichten Alben - quer durch alle Genres.

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STONE SOUR “HYDROGRAD” (Deluxe Edition)  Zurück zur Übersicht - Back to the previous page

Stone Sour - Hydrograd Deluxe

Stone Sour - Hydrograd Deluxe B

Tracklisting CD 1:

01. YSIF
02. Taipei Person/Allah Tea
03. Knievel Has Landed
04. Hydrograd
05. Song # 3
06. Fabuless
07. The Witness Trees
08. Rose Red Violent
09. Thank God It’s Over
10. St. Marie (feat. Pearl Aday)
11. Mercy
12. Whiplash Pants
13. Friday Knights
14. Somebody Stole My Eyes
15. When The Fever Broke

Original Release: 30. Juni 2017
Label: Roadrunner Records
Label: Roadrunner Records

Tracklisting CD 2 (Bonus CD Deluxe Edition):

01. Burn One Turn One
02. Bootleg Ginger
03. Live Like You’re On Fire
04. Subversive
05. Unchained
06. Bombtrack
07. Outshined (Live At Sphere Studios)
08. Song # 3 (Acoustic Version)
09. Mercy (Acoustic Version)
10. Rose Red Violent Blue (Acoustic Version)
11. The Witness Trees (Acoustic Version)
12. Mercy (Live At Sphere Studios)
13. Fabuless (Live At Sphere Studios)

Corey Taylor (vocals, guitar, keyboards)
Christian Martucci  (leadguitar, backing vocals)
Josh Rand (guitar)
Johny Chow  (bass, backing vocals)
Roy Mayorga (drums, percussion)

HEAVY ROCK

Für Fans von:  Disturbed  - Papa Roach - Stone Temple Pilots

USA (IOWA)

Den Musikern und den Label Verantwortlichen ist es egal – vielen Fans nicht. Bereits im Juni 2017 ist das Studio Album „Hydrograd“ von STONE SOUR veröffentlicht worden mit 15 Stücken, jetzt legt man eine Deluxe Edition nach mit einer zweiten Disc, die 13 Lieder beinhaltet. So verschafft man sich halt die Möglichkeit, das gleiche (nur etwas erweiterte) Produkt zweimal zu verkaufen. Zumindest hätte man dem Fan, der bereits das Original Album besitzt, die Gelegenheit geben sollen, sich die neuen Tracks auf einer Single Disc zu besorgen. Aber egal – der Fan beißt in den sauren Apfel, während die Label Abgeordneten die neue Version in den üblichen social media Kanälen mit Fake Reviews hochjubeln, um den Absatz anzukurbeln. Das Original hatte im letzten Sommer als eines der besten Rock Alben des Jahres 2017 mit einem NDS von 1,900 abgeschnitten, jetzt sind die zusätzlichen Songs der Bonus Disc dran: Los geht’s mit dem krachenden “Burn One Turn One” - einem Crossover aus Metalcore und dem für die Band so atypischen Hardrock, in dem Gitarrist Martucci einen kurzen Solo fliegen lässt. Mit 156 bpm absolut tauglich für die Rock-Disco! “Bootleg Gringer” marschiert in die Groove-Metal-Ecke (135 bpm), “Live Like You’re On Fire” und dass die Band über einen der aktuell besten Leadgitarren der Szene verfügt, gibt es im selten ge-coverten “Unchained”, in dem Saitenfetischist Christian Martucci ein weiteres Mal zeigt, dass er sich nicht mehr hinter seinem Idol Eddie Van Halen zu verstecken braucht, das Stück gibt es im Original auf dem vierten Van-Halen-Album “Fair Warning”, das im Jahr 1980 veröffentlicht worden ist. Und Chef-Sänger Corey Taylor hört sich hier auch an wie der aus einem Jungbrunnen gestiegene David Lee Roth. Mit dem Crossover-Donnerwetter “Bombtrack” (das Original von “Rage Against The Machine” und “Outshined” (O: Soundgarden) gibt es zwei weitere hochkarätige Cover Versionen, die schon alleine den Kauf der Deluxe Edition rechtfertigen. Der Soundgarden-Klassiker ist wie “Mercy” und “Fabuless” live in den “Sphere Studios” am Magnolia Boulevard in Los Angeles eingespielt worden und zusammen mit den akustischen Versionen von vier originalen Studio Album Songs muss ich leider resümierend zusammenfassen: Diese Deluxe Edition ist ein absolutes Must Have für jeden Fan von STONE SOUR!

VÖ: 24.08.18

Verfügbar: 2-CD Deluxe Edition

Empfehlung: K K K K K K K K K K

Web:  https://www.stonesour.com/  &  https://soundcloud.com/stone-sour

TOURDATEN

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BIG COUNTRY “WHY THE LONG FACE” (Deluxe Edition)  Zurück zur Übersicht - Back to the previous page

Big Country - Why The Long Face Deluxe

Big Country - Why The Long Face B 350

Tracklisting CD 1:

01. You Dreamer
02. Message Of Love
03. I’m Not Ashamed
04. Sail Into Nothing
05. Thunder & Lightning
06. Send You
07. One In A Million
08. God’s Great Mistake
09. Wildland In My Heart
10. Take You To The Moon
11. Far From Me To You
12. Charlotte
13. Post Nuclear Talking Blues
14. Blue On A Green Planet

Original Release: 05. Juni 1955
Label: Cherry Red Records

Tracklisting CD 2:

01. I’m Not Ashamed (Single Edit)
02. One In A Million (1st Visit)
03. Monday Tuesday Girl
04. In A Big Country (Acoustic Version)
05. Crazytimes
06. Blue On A Green Planet (Cool Version)
07. You Dreamer (Single Edit)
08. Ice Cream Smile
09. Magic In Your Eyes
10. Bianca
11. Hardly A Mountain (HITW Tapes)
12. Golden Boy Loves Golden Girl (HITW Tapes)
13. Can You Feel The Winter (HITW Tapes)
14. I’m Eighteen
15. Vicious
16. On The Road Again
17. All Go Together (Acoustic Version)

Tracklisting CD 3:

01. River Of Hope
02. King Of Emotion
03. Big Yellow Taxi
04. The Buffalo Skinners
05. Summertime (feat. Kym Mazelle)
06. The Night They Drove Old Dixie Down
07. Eleanor Rigby
08. Winter Sky
09. Sling It
10. I’m On Fire
11. Where The Rose Is Sown
12. Come Back To Me
13. Ruby Tuesday
14. Teenage Lament
15. Down On The Corner
16. Hey Hey My My (Into The Black)
17. You Dreamer
18. I’m Not Ashamed

Tracklisting CD 4:

01. You Dreamer (Demo)
02. Message Of Love (Demo)
03. I’m Not Ashamed (Demo)
04. Sail Into Nothing (Demo)
05. Thunder And Lightning (Demo)
06. Send You (Demo)
07. God’s Great Mistake (Demo)
08. Wildland In My Heart (Demo)
09. Take You To The Moon (Demo)
10. Far From Me To You (Demo)
11. Charlotte (Demo)
12. Post Nuclear Talking Blues (Demo)
13. Crazytimes (Demo)
14. What About Peace (Demo)
15. Normal (Demo)
16. God’s Great Mistake (Alternative Demo)
17.
18.

ALTERNATIVE ROCK

Für Fans von:  Simple Minds - The Cardigans - The Cranberries

SCHOTTLAND

BIG COUNTRY sind Kinder der 80er Jahre und neben den Bands „The Cure“, „The Simple Minds“ oder „U2“ aufgewachsen und irgendwo auch von der musikalischen Ausrichtung und dem Sound dieser Gruppen geprägt. „Why The Long Face“ war im Jahr 1995 das siebte Studio Album der schottischen Gruppe gewesen und erfährt jetzt eine hochkarätige Wiederveröffentlichung mit einer deliziösen 4-CD Box, auf der sich jede Menge rarer und bisher unveröffentlichter Aufnahmen befinden. Das Quintett wandelte zu dieser Zeit schon immer aufgrund gesundheitlicher Probleme des Leadvokalisten am Rande der Auflösung und dazu sollte es dann auch letzten Endes 2001 kommen nach dem Tode von Chefsänger, Songwriter und Mitbegründer Stuart Adamson. Davon war auf „WTLF“ allerdings nichts zu hören, die Band zeigte sich in den 14 Songs des originalen Albums in TOP-Form und begeisterte mit einem ausgewogenen Mix aus druckvollem Alternative Rock, phätten Gitarrenriffs und – Phrase – eingängigen Melodien, die sich beispielsweise wie der Refrain von „I’m Not Ashamed“ nach 3-4maligem Hören als Ohrwurm entpuppen und auch nach mittlerweile über 23 Jahren immer noch abgerufen werden können.

Die Highlights des Original Albums auf CD 1 sind „Message Of Love“ mit feinem Gitarrensolo, das mit tollen „Eagles“-Vocal-Harmonien arrangierte country-rockige „One In A Million“, das celtic-folk-punkige „God’s Great Mistake“ mit einer minikurzen „Chicago“-Reminiszenz (ältere Classic Rocker werden beim Hören wissen, was ich meine) und der slidegitarren-bluesige „Post Nuclear Talking Blues“. CD 2 stellt diverse (kürzere) Single-Versionen der Album-Originale vor, dazu akustische und alternative Versionen und bisher Unveröffentlichtes, das es seinerzeit lediglich auf den EP-CDs . Von den unbekannten Songs gefallen vor allem das „Monday Tuesday Girl“, das mandolinen-folkige „Ice Cream Smile“, die Cover-Versionen der Klassiker „I’m Eighteen“  (im Original von Alice Cooper) und „Vicious“ (O: Lou Reed). Beide gab es seinerzeit auf der streng nur in England veröffentlichten limitierten EP der Single „You Dreamer“.

CD 3 beinhaltet ein im März 1996 in London aufgenommenes Konzert, 13 Lieder des Sets hatte es bereits auf dem „Castle Communications“ veröffentlichten Live Album „Eclectic“ gegeben, hier ist zum ersten Mal das komplette Konzert mit allen 18 Stücken zu hören. Sehr gut gefallen „Big Yellow Taxi“ (die „Ioni Mitchell“-Cover Version mit einem Gast-Feauture der schottischen Songwriterin Carol Laula), die Americana-Ballade „The Buffalo Skinners“, in der vor allem der britische Violinist Robert James Beckingham mit gefühlvollem Spiel begeistert. Der Musiker, dessen Schwester die Komponistin und „Art Of Noise“-Gründungsmitglied Anne Dudley ist, hat das komplette Konzert mitgespielt. Im Gershwin-Klassiker „Summertime“ legt die R&B Sängerin Kym Mazelle eine hinreißende Vocal Performance aufs Parkett. Die ganz beinharten “Big Country” erfreuen sich an der vierten Disc mit 16 bis dato völlig unveröffentlichten Demo-Versionen der bisherigen Songs des originalen Studio Albums.

VÖ: 26.06.18

Verfügbar: 4-CD Deluxe Edition

Empfehlung: K K K K K K K K K K

Web: http://www.bigcountry.co.uk/  &  http://www.bigcountryinfo.com/

TOURDATEN

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BRUCE SPRINGSTEEN “LONESOME DAY”   Zurück zur Übersicht - Back to the previous page

ROCK

Für Fans von:  Little Steven - Nils Lofgren - Steven Van Zandt

USA (NEW JERSEY)

BRUCE SPRINGSTEEN mit neuer EP – ob da wohl auch ein künftiges Album vor seiner Veröffentlichung steht? Vier lange Jahre nach „High Hopes“ gibt es aber keine Hoffnung auf neuen Stoff des Meisters, denn „Lonesome Day“ war Bestandteil des 2002er Albums „The Rising“ gewesen und die jetzt wieder auf den Markt geworfene EP beinhaltet auch mit den Live Aufnahmen von „Spirits In The Night“ und „The Rising“ die gleichen Lieder wie bei ihrem Erst-Release im Dezember 2002. Damals gab es noch - wie es zur Jahrtausendwende in Mode war - das im legendären Ashbury Park gedrehte Video zur Single als “enhanced content”. Der fehlt beim digitalen Re-Issue. Nichtsdestotrotz gehört “Lonesome Day” zu einem der besten Springsteen-Songs des aktuellen Jahrhunderts. Und ab August dürfen sich Fans über ein neues Live-Album mit  einem am 05. Juni 1981 in London gespielten kompletten Konzert freuen!

Bruce Springsteen - Lonesome Day

VÖ: 18.05.18

Verfügbar:  Digitale EP

Kaufempfehlung:  K K K K K K K K K K

Web: http://brucespringsteen.net/  &  https://youtu.be/SAMkFVJ-ews

TOURDATEN

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ARCHIVE “NOISE”   Zurück zur Übersicht - Back to the previous page

INDIETRONIC

Für Fans von:  Hooverphonic - Miossec - Death In Vegas

ENGLAND

ARCHIVE praktizieren einen gepflegten Mix aus Prog Rock, Psychedelic Neo Folk und elektronischem Trip Hop. Die Band hat sich bereits 1994 gegründet und wird im kommenden Jahr höchstwahrscheinlich ihr 25jähriges Jubiläum feiern. „Noise“ war 2004 das vierte Album des auf teilweise 12 Musiker angewachsenen ursprünglichen Londoner Quartetts gewesen. Wer auf die Musik von Bands wie „Hooverphonic“, „Mogwai“ oder „Unkle“ steht, dürfte keine Probleme haben, ”Noise” zu einem seiner Lieblinge zu erklären. Tolle Melodien und feingliedrige Art-Electronic-Gebilde sind die signifikanten Merkmale dieses Albums, dessen limitierte und eine Bonus-Video-DVD beinhaltenden Deluxe Edition mittlerweile zu einem der gesuchtesten Sammlerstücke gehört. Highlights: Der Titelsong, das elektronisch-dröhnende “Pulse”, das Emo Shoegaze Masterpiece “Me And You” und - alles unter 18 liest weg - “Fuck U”.

Archive - Noise sc 195

VÖ: 15.03.18

Verfügbar: CD & Vinyl & Digitales Album

Kaufempfehlung:  K K K K K K K K K K

Web:  http://www.archiveofficial.uk/ & https://www.youtube.com/user/archiveofficial

TOURDATEN

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THE FLAMING LIPS “SEEING THE UNSEEABLE”   Zurück zur Übersicht - Back to the previous page

POST PUNK

Für Fans von:  Pere Ubu - Snakefinger - Joy Division - The Cure

USA (OKLAHOMA)

Die 6er CD-Box „Seeing The Unseeable: The Complete Studio Recordings Of The Flaming Lips 1986-1990“ beinhaltet die ersten vier Studio Alben der 1983 gegründeten Noise Rocker aus Oklahoma City. Auf Disc 1 – 4 gibt es fein säuberlich und chronologisch geordnet die originalen Studio Outputs der Jahre 1986 bis 1990, die CDs 5 und 6 beinhalten Raritäten, die es bisher nur als Single B-Seiten, für diverse Zeitschriftenbeilagen publizierte Flexi-Discs oder gar nicht gegeben hat. Wer die Band überhaupt noch nicht kennt und auf die Musik von „Joy Division“, “The Cure”, „Pere Ubu“ oder „The Red Krayola“ steht, die damals neben vielen anderen zu den Vorreitern der New Wave Bewegung gehörten, sollte sich sich auf jeden Fall einen Hörgang gönnen mit dieser exzellenten Compilation. Das komplette Tracklisting findet Ihr auf der Partnerseite musikverrueckt.de (Link unten rechts)

The Flaming Lips - Seeing The Unseeable

VÖ: 29.06.18

Verfügbar: 6- CD-Box & Digitales Album

Kaufempfehlung:  K K K K K K K K K K

Web: http://www.flaminglips.com/

TRACKLISTING

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Pete Townshend “Who Came First” (45th Anniversary Edition)  Zurück zur Übersicht - Back to the previous page

Pete Townshend - Who Came First Expanded

Pete Townshend - Who Came First Expanded

Tracklisting CD 1:

01. Pure And Easy
02. Evolution
03. Forever’s No Time At All
04. (Nothing Is Everything) Let’s See Action
05. Time Is Passing
06. There’s A Heartache
07. Sheraton Gibson
08. Content
09. Parvardigar

Original Release: 1972
Original Label: Track Records (Polydor Records)
Re-Issue auf CD: 2006
Re-Issue Label: SPV Gmbh (in Deutschland)

Besondere Extras:
24seitiges Booklet
Pete-Townshend-Poster

Tracklisting CD 2:

01. His Hands (Instrumental)
02. The Seeker (2017 Edit)
03. Day Of Silence
04. Sleeping Dog
05. Mary Jane (Stage A / Alternative Take)
06. I Always Say (2017 Edit)
07. Begin The Beguine (2017 Mix)
08. Baba O’Riley (Instrumental)
09. The Love Man (Stage C)
10. Content (Stage A)
11. Day Of Silence (Alternative Version)
12. Parvadigar (Alternative Version)
13. Let’s Action (Incomplete Take)
14. There’s A Fortune In Those Hills
15. Meher Baba in Italy
16. Drowned (Live In India)
17. Evolution (Stone)
17. (Live At Ronnie Lane Memorial Concert 2004)

LO FI ROCK & POP

Für Fans von:  The Who - Mount Eerie - Ween - Beach House

ENGLAND

PETE TOWNSHEND – der Gitarrist war mit Sänger Roger Daltrey einer der Haupt-Songwriter der Rock Band „The Who“ gewesen. Mitte der 60er Jahre startete die britische Gruppe ihre erfolgreiche Karriere mit zahlreichen aufeinanderfolgenden Hits, 1972 war es dann soweit, dass der Mitbegründer der heute zu den Kultbands gezählten Acts sein erstes Solo Album „Who Came First“ veröffentlichte. Solo Alben waren damals ein Steckenpferd einzelner Musiker und es gab sie noch nicht so häufig und meistens gingen sie auch – von Medien Mainstream vernachlässigt – kommerziell unter. Gute Beispiele sind/waren die solistischen Eskapaden von Musikern wie Mark King, Stuart Hamm oder John Paul Jones. Diese Veröffentlichungen kennt heutzutage kaum noch jemand. Townshend verfolgte neben der Band-Karriere aber immer schon Aktivitäten wie die Tätigkeiten als Produzent (und Mitspieler) bei Projekten wie „Thunderclap Newman“ (feierten den Nummer-Eins-Hit „Something In The Air“) oder „Arthur Brown“ (ebenfalls ein internationaler Hit mit „Fire“) und die Pläne, ein Solo Album zu veröffentlichen mit Songs, die nicht so sehr zum „Who“-Konzept passten, lagen schon lange in seiner Schublade. Im Oktober 1972 kam „Who Came First“ in die Läden mit 6 eigenen Songs und 3 Fremdkompositionen.

2006 folgte eine Re-Issue mit 9 Bonus Tracks und seit ein paar Wochen ist die 45jährige „Anniversary Edition“ mit 8 weiteren bis dato unveröffentlichten Stücken verfügbar. Interessant natürlich für die Alles- Sammler und Townshend-Maniacs! Das Solo Debüt (es sollten insgesamt 6 Solo Alben bis zum heutigen Zeitpunkt werden) hat Townshend fast im Alleingang eingespielt, in zwei Songs (im country-folkigen „Evolution“: Ronnie Lane und im psychedeisch-poppigen „Forever’s No Time At All“: Billy Nicholls und Caleb Quayle) gibt es besondere Gäste zu hören. Die meisten Lieder sind ganz nett - die Begeisterung hielt sich damals und hält sich auch heute noch in Grenzen – weil gerade der Gesang vom Meister lange nicht das Niveau besaß seines Band-Mitstreiters Daltrey – auch wenn die Qualitätsansprüche an guten Gesang heutzutage (und vor allem hierzulande) aufgrund vieler meist zweitklassiger Casting Show Teilnehmer sehr gesunken sind. Die Musik ist zeitlos, wem damals die Alben „Quadrophonia“ und „Who’s Next“ gefallen haben und wer sich nicht am teilweise kastratenhaften, dünnen Gesang des Chefs stört, könnte auch hier einen Hörgang wagen. Die besten Tracks des Original Albums: "Nothing Is Everything (Let's See Action)", das 1971 von „The Who“ als Single veröffentlicht worden war (hier ist die ursprüngliche blues-rockigere Demo-Version von Komponist Townshend zu hören) sowie “Parvardigar”, das ich immer über all die Jahre verdächtigt habe als Inspirationsquelle für den Weihnachtsklassiker “I Believe In Father Christmas” des ELP-Bassisten Greg Lake. Die 2006 erstmals veröffentlichten Songs der Re-Issue-Bonus-CD sind allenfalls für Alles-Sammler interessant, Stücke wie “The Seeker” sind dazu klangtechnisch - auch wenn sie mit dem schönen Attribut “Remastered” geschmückt worden sind - unterste Schublade und hören sich teilweise an, als ob sie von irgendeinem uralten Tonbandmaster oder gar einer ausgenudelten MusiCassette direkt überspielt worden sind. Die Tracks # 09 - # 16 auf der zweiten Disc hat es bisher noch nie in irgendeiner Form auf einem Medium gegeben. Die Anspieltipps auf CD 2 sind “I Always Say”, der akustische Rocker “Drowned” und das live am 08. April 2004 in der Londoner Royal Albert Hall anläßlich eines Ronnie Lane Memorial Konzerts gespielte “Evolution (Stone)”.

Vinyl gibt es zwar auch im Zuge der Expanded 45th Anniversary Edition, aber da nur die 9 Songs des 1972er Original Albums.Wer sich bei amazon.de eine Audio-DVD des Albums bestellen möchte, legt dafür unglaublich günstige 499 Euronen auf den Ladentisch. Dazu kommen 3 Euro Versandkosten - wer da nicht zugreift ....

VÖ: 09.02.18

Verfügbar: 2-CD & Vinyl & Digitales Album

Empfehlung: K K K K K K K K K K

Web: https://www.thewho.com/came-first-expanded-edition-today/

TOURDATEN

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Metallica “The $5,98 E.P. Garage Days Re-Visited” (Remastered)  Zurück zur Übersicht - Back to the previous page

Metallica - Garage Days Remastered

TRACKLISTING:

01.  Helpless (Original: Diamond Head)
02.  The Small Hours (O: Holocaust)
03.  The Wait (O: Killing Joke)
04.  Crash Course in Brain Surgery (O: Budgie)
05.  Last Caress / Green Hell (O: Misfits)

Original Label: Elektra / Vertigo Records
Label Re-Issue: Blackened Recordings

Besetzung bei den Aufnahmen:

Kirk Hammett (leadguitars)
James Hetfield (vocals, guitars)
Lars Ulrich (drums)
Jason Newsted (bass)
 

THRASH METAL

Für Fans von: Anthrax - Exciter - Megadeth - Kreator

USA

METALLICA waren schon in aller Munde – in den USA liessen die damals 12jährigen bereits den Klassiker „Ride The Lightning“ in ihrem trendy-modischen „Walkman“ (der Vorläufer vom späteren Discman) dröhnen, der bahnbrechende Nachfolger „Master Of Puppets“ war eine der bis dato kommerziell erfolgreichsten Platten einer Heavy Metal Band  (1986) gewesen, als plötzlich im Sommer 1987 „The $5.98 E.P.: Garage Days Re-Revisited“ in den Läden herumstand. Ich hatte noch das Glück, mir ein Vinyl-Scheibchen zu sichern, bevor die idiotische Industrie begann, sich ihr eigenes Massengrab auszuheben, in dem sie nach und nach Vinyl einstellte. Mittlerweile ist aber die am Freitag, dem 13. April 2018 wieder veröffentlichte EP erneut als schwarzes Scheibchen verfügbar. Sinn der damaligen EP war, den nach dem Tode von Cliff Burton neu eingestiegenen Jason (nicht Vorhees, sondern) Newsted vorzustellen mit 5 Cover Versionen von Klassikern der „New Wave Of British Heavy Metal“ Bewegung aus den 80er und 70er Jahren. Damals wurde die EP mit 5,98 $ angepriesen und sie sollte nach Vorgabe der Band auch nicht über diesem Preis verkauft werden (die Original MC beinhaltete u. a. den Sticker <if they trey to charge more, STEAL IT!>), heute liegt lediglich die digitale Kopie unter diesem Preis (4,59 bei amazon.de). Dass die Industrie aus ihren Fehlern gelernt hat, zeigt die zurzeit wieder viel breit gefächertere VÖ-Politik mit CD, Vinyl und (ha, ha) „Hörkassette“. Als Anspieltipps der EP seien alle 5 Tracks empfohlen, mir selbst gefallen (und haben es damals schon) am besten der Auftakt „Helpless“ (im Original von „Diamond Head“), das punk-metallische „Last Caress/Green Hill“ („Misfits“) und „Crash Course in Brain Surgery“ („Budgie“), in dem der Neuankömmling Newsted gleich einmal mit einem kurzen knarzenden Bass-Solo zeigen darf, was er drauf hat. Nicht unbedingt das Beste von der kalifornischen Truppe, aber uneingeschränkt eine Party-Platte, die auf jeden Fall in die Sammlung eines jeden METALLICA-Fans gehört. Auf der Band-Webseite können diverse Bundles (u. a. CD + T-Shirt) bestellt werden, orangefarbenes Vinyl war allerdings schon innerhalb weniger Stunden ausverkauft.

VÖ: 13.04.18

Verfügbar: CD & Vinyl & MC & Digitales Album

Empfehlung: K K K K K K K K K K

Web: https://www.metallica.com/ & https://youtu.be/ZZ9cyFnkb38

TOURDATEN

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Wishbone Ash “Twin Barrels Burning”  (Expanded Deluxe Edition)  Zurück zur Übersicht - Back to the previous page

Wishbone Ash - Twin Barrels Burning Deluxe

Wishbone Ash - Twin Barrels Burning Deluxe B

Tracklisting CD 1:

01. Engine Overheat
02. Can’t Fight Love
03. Genevieve
04. Me And My Guitar
05. Hold On
06. Streets Of Shame
07. No More Lonely Nights
08. Angels Have Mercy
09. Wind Up
10. Cat And Dog Fight (Bonus Track)
11. Go For The Gold (Bonus Track)
12. Night Hawker (Bonus Track)

Tracklisting CD 2:

01. Engine Overheat (US Mix)
02. Can’t Fight Love (US Mix)
03. No More Lonely Nights (US Mix)
04. Wind Up (US Mix)
05. Streets Of Shame (US Mix)
06. My Guitar (US Mix)
07. Hold On (US Mix)
08. Genevieve (US Mix)
09. Angels Have Mercy (US Mix)

Label: Cherry Records
Web: www.cherryred.co.uk

CLASSIC ROCK

Für Fans von: Coney Hatch - Fotomaker - Angel - Kingdom Come

ENGLAND

Kaum eine andere Band hat so viele Veränderungen durchlebt wie die britische Gruppe WISHBONE ASH. 1969 gegründet hatte die Band ihre erfolgreichste Phase in den Jahren 1970 bis 1975, in denen so glorreiche Alben wie „Wishbone Ash“, „Pilgrim“, „Argus“ oder das Doppel Album „Live Dates“ veröffentlicht worden waren. 1975 gab es dann den ersten markanten Einschnitt, als Gitarrist Ted Turner die Gruppe verließ und der US-Gitarrist Laurie Wisefield dessen Posten übernahm. Von da an waren Sound und Konzept stetigen Veränderungen unterworfen und die variablen Changes sorgten immer wieder mal für Unmut und Diskussionen bei Fans, die aber trotz allem nie das schlingernde Schiff verließen, sondern immer tapfer und stoisch den Pfaden des Quartetts folgten, die seit einigen Jahren nach diversen Rechsstreitigkeiten in zwei unterschiedlichen Formationen unterwegs sind. Ich habe schon beide Gruppen gesehen und meiner Meinung nach haben eigentlich alle Beide ihre Daseinsberechtigung. Je mehr „Wishbone Ash“, desto besser finde ich! 1982 war die Band jedenfalls noch als alleinstehendes Projekt unterwegs, Chefsänger Martin Turner, der mit seinem Gesang und dem lyrischen Bass-Spiel den WA-Sound von Beginn an wesentlich geprägt hatte, war schon beim 81er Vorgänger „Number The Brave“ nicht mehr dabei gewesen, seinen Job hatte für das neue Album der von ”Uriah Heep” gekommene Trevor Bolder übernommen, Wisefield und Andy Powell bespielten weiter die Gitarren, von den ehemaligen genialen zweistimmigen Battles gab es allerdings nur noch ganz wenige zu hören, diese Stilistik wurden mittlerweile von Newcomern wie „Iron Maiden“ wesentlich aufregender praktiziert. „Twin Barrels Burning“ präsentierte sich zudem hardrockiger denn je zuvor – alles schön dem US Mainstream angepasst – es war seit “New England” der große Wunsch gewesen, sich in den USA markanter zu etablieren, was aber gesamtgesehen doch nie so wirklich klappte, weil die dortige Konkurrenz viel zu groß war und mittlerweile auch musikalisch auf höherstehenderem Niveau spielte - aus Kanada beispielsweise waren es großartige Truppen wie „Rush“ oder „Triumph“, bei deren US Touren WS auch  als Support Band engagiert wurden.

Wer dieses Album hier noch gar nicht kennt: „Engine Overheat“ startet mit wuchtigen Riffs – Andy Powell verliert sich in einer sehr guten Slidegitarrenorgie – auch perkussiv punktet der Opener und etabliert sich zu einem gut tanzbaren (115 bpm) Classic Rocker. Ganz klar einer der besten Songs der WA-Phase der Jahre 1979-1985! Weitere Highlights sind das funk-rockige „Me And My Guitar“ sowie „Streets Of Shame“, der Rest wie u. a. „Can’t Fight Love“ und „No More Lonely Nights“ passt sich ganz klar den damaligen ohrwurm-trächtigen Hörgewohnheiten („Def Leppard“, „Foreigner“, „Little River Band“) und – das muss fairerweise auch gesagt werden – WA waren zu dieser Zeit nach dem Ausstieg von Martin Turner gesangstechnisch nicht mehr auf dem Niveau der ersten Jahre, was sich vor allem in den melodiöseren Titeln wie „Hold On“ zeigt. Interessant wird es für die älteren Fans bei den drei bis dato noch nicht veröffentlichten Bonus Tracks, die durchaus abrocken und verwunderlich ist, dass man diese guten Tracks „Night Hawker“, „Go For The Gold“ oder „Cat And Dog Fight“ seinerzeit nicht auf das Original Album mit draufgepackt hat. CD 2 beinhaltet die alternativen US Mix-Versionen des Albums, für mich nichts Neues, weil ich mir schon damals immer viel lieber die US Alben besorgt habe, wer ein gutes Ohr hat, merkt schon ein paar klangliche Unterschiede. Auch die instrumentalen Arrangements unterscheiden sich nuanciert – gut zu hören in „Hold On“, zu dessen Beginn in der US Version die in gutem Tempo gespielten Geschwindigkeits-Arpeggios aus dem Mix genommen worden sind, weil damit wohl mancher Radiohörer überfordert gewesen wäre. Was bei mir schon damals in den 80er Jahren die Vermutung ausgelöst hat – wer nicht viel Ahnung von Musik hat, hört Radio – alle Anderen wissen den wirklichen Wert von guter Musik zu schätzen.

Abschließende Info: Nach diesem Album stieg Laurie Wisefield aus der Band aus, verschwand erst mal von der Bildfläche, damals gab es halt noch nicht die internationale Web-Vernetzung, bei der jede noch so kleine Spur verfolgbar ist. Erst 1990 sollte er wieder für ein „A-ha“-Erlebnis bei vielen Musikfans sorgen, als er im Lineup der Tourband von „Tina Turner“ auftauchte. Er ist auch auf dem Album “Live In Europe” der US Sängerin zu hören.

VÖ: 09.02.18

Verfügbar: 2-CD & Digitales Album

Empfehlung: K K K K K K K K K K

Die Einen http://wishboneash.com/  und die Anderen:  https://www.martinturnermusic.com/

TOURDATEN

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Wishbone Ash “Raw To The Bone”  (Expanded Deluxe Edition)  Zurück zur Übersicht - Back to the previous page

Wishbone Ash - Raw To The Bone Deluxe

Wishbone Ash - Raw To The Bone 1985

Tracklisting CD 1:

01. Cell Of Fame
02. People In Motion
03. Don’t Cry
04. Love Is Blue
05. Long Live The Night
06. Rocket In My Pocket
07. It’s Only Love
08. Don’t You Mess
09. Dreams (Searching For An Answer)
10. Perfect Timing
11. She’s Still Alive (Bonus Track)
12. Apocalypso (1986 Sessions)
13. Valley Of The Tears (1986 Sessions)
14. Nkomo (1986 Sessions)
15. Talk To Me (1986 Sessions)

Tracklisting CD 2:

01. Long Live The Night (BBC Session)
02. Cell Of Fame (BBC Session)
03. Love Is Blue (BBC Session)
04. People In Motion (BBC Session)
05. Living Proof (Live At Hammersmith, London)
06. Cell Of Fame (Hammersmith, London)
07. The King Will Come (Hammersmith, London)
08. Blowin’ Free (Hammersmith, London)

Andy Powell (guitar, backing vocals)
Laurie Wisefield (guitar, backing vocals)
Mervyn Spence (leadvocals, bass)
Steve Upton (drums)
Andrew Brown, Steve Butt (keyboards)
Brad Lang (bass)

CLASSIC ROCK

Für Fans von: Survivor - Foreigner - Journey - REO Speedwagon

ENGLAND

Drei Jahre nach dem 1985er „Twin Barrels Burning“ kam das Album „Raw To The Bone“, das dort ansetzte, wo der Vorgänger aufgehört hatte: Hardrockige, aber doch für etwaige Radioeinsätze weichgespülte Gitarren-Riffs mit melodiösem Gesang, der wie im Auftakt „Cell Of Fame“ endlich wieder etwas an die originären Vokal Arrangements der ersten Alben ähnelte und das lag hauptsächlich am sehr guten Vokalisten Mervyn Spence, der den Job des Bassisten Trevor Bolder übernommen hatte und so ganz nebenbei über eine TOP Stimme verfügte, die ihm neben seinen tieftönenden Künsten auch schnell als Leadsänger etablierte. Seine Dienste wurden nur kurze Zeit benötigt, nachdem Laurie Wisefield zum Ende des Jahres aus der Band ausgestiegen war, reformierte sich die Originalband, um ein reines instrumentales Album vorzubereiten, Spence widmete sich fortan seinen Solo Projekten. Auch „Raw To The Bone“ wurde jetzt mit einer „Expanded Deluxe Edition“ bedacht und im Gegensatz zum Vorgänger “TBB”, bei dem man einfach als zweite Disc die US Remixe des Original Albums inkludiert hatte, dürfen sich WA-Fans auf CD 1 zusätzlich über 4 bisher unveröffentlichte Songs aus dem Jahr 1986 und auf CD 2 ein paar rare bei zwei BBC Konzerten live gespielte Songs freuen, die es bisher nur auf diversen Bootlegs (Raubpressungen) zu hören gab. Die live gesungenen Klassiker “The King Will Come” und “Blowin’ Free” erreichen aber nicht mal ansatzweise die Klasse der Originale, bei letzterem zieht es mir vor allem bei den Harmonie Vocals die Schuhe aus. Lustig: Das pop-funkige „Nkomo“ hat sich allem Anschein nach von den Synthie-Vibes des „Prince“-Klassikers „1999“ anstecken lassen. Aber trotz allem wohlgefälligen Bonus Content ist dieses dreizehnte Studio Album meiner Meinung nach immer noch das bisher schwächste Album der Bandhistorie und das war wohl auch der Grund für die etwas später folgenden Veränderungen das Lineup und auch die musikalische Ausrichtung betreffend. 

VÖ: 09.02.18

Verfügbar: 2-CD & Digitales Album

Empfehlung: K K K K K K K K K K

Die Einen http://wishboneash.com/  und die Anderen:  https://www.martinturnermusic.com/

TOURDATEN

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FLEETWOOD MAC “FLEETWOOD MAC” (Deluxe Edition)     Zurück zur Übersicht - Back to the previous page

Fleetwood Mac - Fleetwood Mac Deluxe

Fleetwood Mac - Fleetwood Mac Deluxe

Tracklisting CD 1:

01. Monday Morning
02. Warm Ways
03. Blue Letter
04. Rhiannon
05. Over My Head
06. Crystal
07. Say You Love Me
08. Landslide
09. World Turning
10. Sugar Daddy
11. I’m So Afraid
12. Over My Head (Single Version)
13. Rhiannon (Single Version)
14. Say You Love Me (Single Version)
15. Blue Letter (Single Version)
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Original Label: Reprise Records

Tracklisting CD 2:

01. Monday Morning (Early Take)
02. Warm Ways (Early Take)
03. Blue Letter (Early Take)
04. Rhiannon (Early Take)
05. Over My Head (Early Take)
06. Crystal (Early Version)
07. Say You Love Me (Early Version)
08. Landslide (Early Version)
09. World Turning (Early Version)
10. Sugar Daddy (Early Take)
11. I’m So Afraid (Early Version)
12. Over My Head (Burbank Studios 1976)
13. Rhiannon (Burbank Studios 1976)
14. Why (Burbank Studios 1976)
15. World Turning (Burbank Studios 1976)
16. Jam # 2 (Remastered)
17. I’m So Afraid (Early Take Instrumental)

Tracklisting CD 3:

01. Monday Morning
02. Warm Ways
03. Blue Letter
04. Rhiannon
05. Over My Head
06. Crystal
07. Say You Love Me
08. Landslide
09. World Turning
10. Sugar Daddy
11. I’m So Afraid
12. Over My Head (Single Version)
13. Rhiannon (Single Version)
14. Say You Love Me (Single Version)

Tracklisting DVD:

Identisch mit CD 1, alle Songs gibt es als
Surround 51 und 24/96 Stereo Mixes
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Lineup Fleetwood Mac bei den Aufnahmen:
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Christine McVie: Vocals
Stevie Nicks: Vocals
Lindsey Buckingham: Guitars
Mick Fleetwood: Drums, Percussion
John McVie: Bass
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Waddy Wachtel (Guitar on “Sugar Daddy”)
Produktion: Fleetwood Mac mit Keith Olsen)
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POP & SOFT ROCK

Für Fans von: Little River Band - Fotomaker - Eagles - Air Supply

USA / UK

Kein Anniversary- oder Jubiläums-Album, dafür kommt die Neuauflage des FLEETWOOD MAC Albums „Fleetwood Mac“ immerhin drei Jahre zu spät, aber der Trend der erweiterten Massen-Wiederveröffentlichungen setzt sich auch im neuen Jahr fort. 1975 war die Wiedergeburtsstunde der britisch-amerikanischen Band, die Ende der 60er Erfolge in der Besetzung mit Chef & Gründer Peter Green gefeiert hatte und einen langsamen Weg der Verwandlung von einer herausragenden Blues Rock Gruppe zur Pop Band mit softrockigem Ambiente und sinnlichen Melodien gegangen war. „Fleetwood Mac“ 1975 erklomm im Juli den ersten Platz der US TOP 200 Billboard Album Charts, hielt sich 122 Wochen lang unter den besten 200 und davon alleine 37 Wochen in der TOP 10. Der Erfolg wurde nur noch getoppt vom 1977er Nachfolger „Rumours“, der alleine 36 lange Wochen auf der TOP Position stand und auch heute noch zu den erfolgreichsten und besten Pop Alben der Musikhistorie gehört. Alternative Pop war geboren, lange bevor mit diesem Begriff überhaupt gehandelt wurde. Das Meisterwerk des 1975er Albums war natürlich „Rhiannon“, aber auch einige der anderen weniger spektakulären Album-Beiträge („Over My Head“, „Monday Morning“, das folk-bluesige „World Turning“) besitzen auch heute noch magisches Flair, die Stärke der Band war immer die Variabilität, in den einzelnen Songs mit unterschiedlichen Sänger(inne)n zu agieren. Die große Stunde von Stevie Nicks war damals noch nicht gekommen, sie sang die Lead Vocals lediglich in „Rhiannon“ und „Landslide“, (damals noch) Lebensgefährte Lindsey Buckingham sang die rockigeren Tracks (4 an der Zahl), Christine McVie war die Beauftrage in den ruhigeren melancholischen Balladen (ebenfalls 4), gemeinsam gab es von Buckingham und McVie ein Duett – die Ur-Männer im Hintergrund waren John McVie und Bandnamensgeber Mick Fleetwood, die mit Bass und Drums die elementaren Basis-Fäden in den Händen hielten. Die 2018er Neuauflage wurde um 4 Single-Versionen der Original-Klassiker erweitert. Und wer jetzt denkt <ja, ja, und wer braucht die zusätzlich?> . die Single Version „Over My Head“ unterscheidet sich wesentlich von der Album-Version in punkto Arrangement, Sound und Aufnahme.

Spannend wird es für die Fans der Gruppe auf Disc 2 – hier befinden sich alternative Demo Versionen und diverse bei Promo-Pressevorführungen Live gespielte Takes. Die dritte CD ist komplett gespickt mit Live Aufnahmen in diversen Locations, unter den Songs gibt es hier auch die beiden Klassiker „Oh Well“ und „The Green Manalishi“ aus der frühen Blues-Rock-Phase zu hören, allerdings erreicht Gitarrist Buckingham nicht mal ansatzweise das gigantische Niveau des ehemaligen Gitarrenvirtuosen Peter Green. CD 2 ist lediglich für Alles-Sammler interessant: Bei den „Early Takes“ macht der Zuhörer die Erfahrung, dass diese Aufnahmen im Gegensatz zu den perfekt gemasterten des Original Albums noch recht dünn und blutleer klingen, aber interessant auch zu hören, dass „Blue Letter“ mit astreinem Rock’n’Roll-Shuffle durchgezogen wurde und „Monday Morning“ beispielsweise noch viel perkussiver gespielt wurde – der Gesang von Buckingham klingt rein und unbehandelt, was wiederum bestätigt, was oft live in FM-Konzerten von ihm zu hören war, dass er nicht unbedingt einer der besten Sänger seines Fachs war, aber dieses Manko hat er oft mit Inbrunst und Leidenschaft ausgebügelt. Ich selbst habe die Macs 1980 live bei einem Open Air gesehen und war enttäuscht von der Musik und auch dem Gesang, der im Konzert lange nicht so ausgewogen und ausgereift klang wie auf den Alben. Wie man später dann auch überall nachlesen konnte, war das überwiegend dem damaligen Drogenkonsum einiger Personen geschuldet.

Das war im Sommer 1976 noch nicht der Fall gewesen, denn hier schmettert STEVIE NICKS beim in den kalifornischen “Burbank Studios” am 06. Dezember 1976 live gespielten 6 ½ minütigen “Rhiannon” eine ihrer besten Vocal Performances ever ins Mikrofon. Hammer! Das ist gleichzeitig die Brücke zur dritten Disc: Hier gibt es durchgehend Live Aufnahmen aus den Jahren 75 (Connecticut und New Jersey) und 76 (Santa Barbara). Mit dem bluesigen „Get Like You Used To Be“ geht’s munter los und in diesem Context geht’s weiter mit „Station Man“ und „Spare Me A Little“, bevor dann mit „Rhiannon“ der erste Hit vom 75er TOP-Album Fahrt aufnimmt. Das Lied, das sich eine Hexe aus dem mittelalterlichen Wales zum Thema gemacht hat gehört auch heute noch mit zum Besten, das die Post-Peter-Green-Band jemals aufgenommen hat. Die Beliebtheit dieses Stücks hat sich bei Musikfans bis heute erhalten,  bestes Beispiel sind die Eltern der heute erfolgreichen Folk-Rock-Songwriterin Rhiannon Giddens, die ihrem Töchterlein den Namen des FM-Klassikers verpasst haben.

Disc 4 ist nahezu identisch mit CD 1 – hier darf sich der Fleetwood-Mac-Maniac auf eine DVD mit den 5.1. Surround und 24/96 Stereo Mixes der 15 Lieder der ersten Disc freuen. Convenient zu den 4 CDs gibt es für FM Novizen, die sich damals nicht die LP gekauft haben, in dieser Deluxe Edition das Original Album auf Vinyl.

VÖ: 19.01.18

Verfügbar: 3 CDs + 1 DVD + Vinyl-LP

Empfehlung: K K K K K K K K K K

Web:  https://fleetwoodmac.com/ & https://soundcloud.com/fleetwoodmacofficial

TRACKLISTING

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MINNIE RIPERTON “PERFECT ANGEL”  (Deluxe Edition)     Zurück zur Übersicht - Back to the previous page

Minnie Riperton - Perfect Angel Deluxe

Minnie Riperton - Perfect Angel 1974

Tracklisting CD 1:

01.  Reasons
02.  It’s So Nice (To See Old Friends)
03.  Take A Little Trip
04.  Seeing You This Way
05.  The Edge Of A Dream
06.  Perfect Angel
07.  Every Time He Comes Around
08.  Lovin’ You
09.  Our Lives
10.  Lovin’ You (Single Version)

Tracklisting CD 2:

01. Reasons (Extended Version)
02.  It’s So Nice (Too See Old Friends) (Extended)
03.  Take A Little Trip (feat. Stevie Wonder)
04.  Seeing You This Way (Acoustic Version)
05.  The Edge Of A Dream (Extended)
06.  Perfect Angel (Extended)
07.  Every Time He Comes Around (Extended)
08.  Lovin’ You (Alternate Version mit Band)
09.  Our Lives (Extended)
10.  Don’t Let Anyone Bring You Down

CLASSIC SOUL

Für Fans von: Sunshine Anderson - Deniece Williams - Jill Scott

USA

Die US Soul Sängerin MINNIE RIPERTON ist vor allem Black Music Maniacs ein Begriff, in den hiesigen Dumpfbackenradiosender wird ihre Musik dagegen so gut wie gar nicht gespielt, was folgerichtig dazu führt, dass die Hits der viel zu früh im Alter von 31 Jahren verstorbenen Interpretin dem „normalen“ Musikvolk so gut wie unbekannt sind. Jetzt ist das zweite 1974 veröffentlichte Studio Album von Minnie Julia Riperton-Rudolph, wie sie mit komplettem Namen heißt, wieder neu aufgelegt worden als „Deluxe Edition“ mit damals nur als limitiert verfügbarem Maxi-Vinyl und hauptsächlich für DJs gepressten „Extended Versions“, dazu kommen einige Bonus Raritäten wie das mit Stevie Wonder im Duett gesungene „Take A Little Trip“, das es so auf dem Original Album nicht gegeben hatte. Stimmlich gehörte die Sängerin in den 70er Jahren bis zu ihrem Ableben im Sommer 1979 zu den Besten der Szene und wer sich immer schon einmal gefragt hat, wer beispielsweise Mariah Carey bezüglich ihrer ultrahohen Kiekser beeinflußt hat, hört sich einfach mal das Stück „Reasons“ an. Was die Technik betrifft, wurde MR zur Gilde der Koloratursopranistinnen gezählt, Fachleute bezeichneten sie sehr oft als die „Queen Of The Whistle Register“, was soviel bedeutet wie im höchsten Register der menschlichen Stimme zu singen. Wer sich faktisch weiter über dieses Thema informieren möchte, klickt hier: https://de.wikipedia.org/wiki/Pfeifregister

„Perfect Angel“ beinhaltet superfeine R&B-Balladen („The Edge Of A Dream“), Psychedelic Soul („Every Time He Comes Around“) und leicht-luftige Soul-Pop-Songs (einfach wundervoll: „Seeing You This Way“ und die Band, die das Album aufgenommen hatte, war nicht ohne: Die Gitarre wurde gespielt von einem gewissen Michael Sembello, der in den 80er Jahren den Riesenhit „Maniac“ feiern sollte, Schlagzeuger Ollie Brown hatte u. a. für die „Temptations“, die „Rolling Stones“ und „Diana Ross“ bei deren Studio Alben mitgespielt, am Piano saß der mysteriöse „El Toro Negro“, der sich viel später als Stevie Wonder entpuppte und im Quartett der Backgroundsängerinnen war die damals noch gänzlich unbekannte Deniece (hier als „Denise“ angegeben) Williams zu hören. Mit „Lovin‘ You“ gibt es zudem den erfolgreichsten Song der Sängerin zu hören, der es 1975 auf den ersten Platz der US Billboard TOP 100 geschafft hatte. Von der Bonus CD überzeugt vor allem die tolle „Acoustic Version“ von „Seeing You This Way“, in dem Produzent „Wonderlove“ (ebenfalls Stevie Wonder) schon ein paar Fragmente seines zwei Jahre später kommenden Mega-Meister-Albums „Songs In The Key Of Life“ preisgibt.

Fazit: Unglaublich schade, dass einer herausragenden Sängerin wie MINNIE RIPERTON nur so ein kurzes Dasein gegönnt war und einfach toll, dass nach und nach immer mal wieder solche Wiederveröffentlichungen mit raren Tracks unters Volk gebracht werden.

VÖ: 01.12.17

Verfügbar: 2-CD & Digitales Album

Empfehlung: K K K K K K K K K K

Web: https://de.wikipedia.org/wiki/Minnie_Riperton & https://vimeo.com/15023852

TRACKLISTING

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Hubert Porter & The Jamaican Calypsos “Calypsos From Jamaica”  Zurück zur Übersicht - Back to the previous page

CALYPSO-JAZZ

Für Fans von:  Byron Lee & The Dragonaires - Tabou Combo

JAMAIKA

In den 1950er Jahren war es lange vor dem populären Reggae vor allem der “Mento”, der auf der karibischen Insel Jamaika die Menschen zum Tanzen animierte. Und wenn sich lokale Musiker dann noch für den Jazz vom benachbarten amerikanischen Festland begeisterten, war es nur eine Frage der Zeit, dass die traditionelle Musik mit modernen Elementen verschmolz. HUBERT PORTER & THE JAMAICAN CALYPSONIANS gehörten seinerzeit zu den Lieblingsorchestern der Insel, das Label “Dub Store Records” hat jetzt deren Album “Calypsos From Jamaica” ausgegraben - für Nostalgiker ist diese bisher nur als 10” Vinyl verfügbare und längst nicht mehr verfügbare Wiederveröffentlichung ein richtig feines Schmankerl mit einem Ausflug in eine längst vergangene Epoche.

Hubert Porter  - Calypsos From Jamaica

VÖ: 11.01.18

Verfügbar: CD & Digitales Album

Kaufempfehlung:  K K K K K K K K K K

Web:  https://youtu.be/E8ooScpX4B0  und https://youtu.be/ibQcQ1rd60k

TRACKLISTING

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RUSH “A Farewell To Kings” (40th Anniversary Deluxe Edition)   Zurück zur Übersicht - Back to the previous page

PROG ROCK

Für Fans von:  Journey - ELO - 10cc - Genesis - Dream Theater

KANADA

Eine Deluxe Edition, die ihre Bezeichnung fürwahr verdient! Das fünfte Studio Album der kanadischen Formation RUSH war 1977 ihr erfolgreichstes und auch bei Fans und Kritikern gleichermaßen hoch angesehen und wird heute in vielen Listen der einflußreichsten Prog-Rock-Alben aller Zeiten geführt. Das von den drei exzellenten Multiinstrumentalisten Geddy Lee, Alex Lifeson und Neal Part eingespielte “A Farewell To Kings” erfährt jetzt seine wohlverdiente Wiederbelebung mit einem tollen Package, das auf CD 1 das Original Album, auf der zweiten Disc ein erstmals veröffentlichtes komplettes Konzert vom 20. Februar 1978, auf CD 3 diverse u. a. von Dream Theater und Big Wreck gespielte Cover Versionen der Album-Songs, 4 Vinyl-LPs, eine Blu-ray Audio-Disc mit neuen Mixes und weitere Fan-Schmankerl (Halskette, Poster, Litographien, Plattenspieler-Slipmat, Download-Card) beinhaltet. Hammer!!!

Rush - A Farewell To Kings 40th Anniversary

VÖ: 01.12.17

Verfügbar: Limitierte 4-Disc & 4-LP-Box

Kaufempfehlung:  K K K K K K K K K K

Web: https://www.rush.com/

TRACKLISTING

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EAGLES “HOTEL CALIFORNIA” (40th Anniversary Edition)   Zurück zur Übersicht - Back to the previous page

ROCK RE-ISSUE

Für Fans von:  Little River Band - Pure Prairie League - Poco

USA (KALIFORNIEN)

Das fünfte Studio Album der Gruppe war (und ist bis heute) ihr Bestes und hat bis zum heutigen Zeitpunkt weltweit über 30 Millionen Exemplare verkauft (Quelle: Billboard). Knapp 40 Jahre nach dem ersten Release am 08. Dezember 1977 gibt es die erweiterte “40th Anniversary Deluxe Edition” mit den 9 Original Songs und einer Bonus Disc, auf der sich Fans der Band 10 unveröffentlichte Stücke von einer im Oktober 1976 an drei Abenden im Los Angeles Forum gespielten Konzertreihe gönnen dürfen. Mit “Take It Easy”, “One Of These Nights”, “Witchy Woman” und dem “Funk #49” gibt es ein paar Klassiker der Vorgänger-Alben zu hören. “Hotel California” war noch nicht geschrieben worden. Co-Writer Glenn Frey hat das 40jährige Jubiläum nicht mehr erlebt. Der Musiker, der Musikfans durch seine Solo-Hits “The Heat Is On” und “Smuggler’s Blues” bekannt sein dürfte, ist am 18. Januar 2016 im Alter von 67 Jahren gestorben.

Eagles - Hotel California 40th Anniversary

VÖ: 24.11.17

Verfügbar: 2-CD & Vinyl & Digitales Album

Kaufempfehlung:  K K K K K K K K K K

Label: https://eagles.com/

TRACKLISTING

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Queen “News Of The World” (40th Anniversary Edition)   Zurück zur Übersicht - Back to the previous page

CLASSIC ROCK

Für Fans von:  Journey - ELO - 10cc - Genesis

ENGLAND

Wer QUEEN noch gar nicht kennt, holt sich besser erst einmal eine der beiden in den 80er Jahren veröffentlichten Greatest Hits Scheiben (Vol 1 oder 2) oder am besten Beide ins Haus, für alle Queen-Maniacs ist die Anschaffung dieses Super Deluxe Sets natürlich unverzichtbar, auch wenn aktuell dafür etwas mehr als ein „Hunnie“ über die Ladentheke geschoben werden muss. Dafür aber gibt es neben den audiophilen Leckerbissen (3 CDs und eine Vinyl-LP) noch eine DVD mit einer rund einstündigen Backstage-Doku über die 77er „News Of The World“ Tournee, drei starke Poster und ein 60seitiges Buch mit raren Fotos der Bandhistorie. Das Package beinhaltet das Original Album auf CD und Vinyl-Langspielplatte, die 11 originalen Songs in raren und bisher unveröffentlichten alternativen Versionen sowie auf der dritten CD diverse Live Aufnahmen und instrumentale Fassungen der Klassiker.

Queen - News Of The World 40th Anniversary

VÖ: 17.11.17

Verfügbar: 3-CD + LP + DVD + Buch (als Box-Set)

Kaufempfehlung:  K K K K K K K K K K

Web: http://queenonline.com/

TRACKLISTING

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Saturday Night Fever (40th Anniversary Deluxe Edition)   Zurück zur Übersicht - Back to the previous page

DISCO OLDIES

Für Fans der Filme: Thank God It’s Friday - Flash Dance

SAMPLER

Ende der 70er Jahre rollte die Disco-Welle über die 5 Kontinente. Der Film, der diese Begeisterung ausgelöst hatte, wurde von einem Soundtrack beschallt, der zwei Jahre später weltweit ein paar Millionen Exemplare verkauft hatte. Die Songs sind heute Klassiker: Allen voran die Beiträge der „The Bee Gees“ – darunter auch der Megahit „Stayin‘ Alive“, das viele Jahre später die „Scissor Sistors“ beeinflussen sollte zu deren größtem Hit „I Don’t Feel Like Dancing“. Jetzt gibt es für Oldies liebende Novizen und Fans des Films die Möglichkeit sich die „40th Anniversary Deluxe Edition“ zu holen mit einer Bonus Disc und wer mehr Kohle über den Ladentisch schiebt, holt sich die Super Deluxe Box, die das Vinyl-Doppel-Album, den Original-Soundtrack auf CD, die Bonus Disc und die DVD mit dem Director’s Cut des Films sowie einigen Boni.

Soundtrack - Saturday Night Fever Deluxe

VÖ: 06.11.17

Verfügbar: 2-CD & Super Deluxe Box & Digital

Kaufempfehlung:  K K K K K K K K K K

Infos zum Film: http://www.imdb.com/title/tt0076666/

TRACKLISTING

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Ice Cube “Death Certificate” (25th Anniversary Edition)”   Zurück zur Übersicht - Back to the previous page

HARDCORE

Für Fans von: Tim Dog - Silver Bullet - Compton’s Most Wanted

USA (KALIFORNIEN)

3 brandneue Tracks gibt es vom Westcoast Rapper ICE CUBE, die damals nicht im Rahmen des zweiten 1991er Solo Longplays „Death Certificate“ veröffentlicht worden sind. Hardcore-Ganxta-Rap-Lovers kommen gleich auf ihre Kosten, der Eiswürfel balzt mit Liebesgesülze wie <you can be my cum> und <ass motherfuckers>, „Good Cop, Bad Cap“ knallt genauso heftig rein und ist eine Reminiszenz an die good old days, als Cube noch sein großes Maul offen zur Schau trug und auch keine Abstriche machte an irgendwelche radiotauglichen Absatzmärkte. Was auch gilt für „Dominate The Weak“, in dem am Anfang ein zur Schlachtbank geführtes blökendes Schaf vorgeführt wird. Das unschuldige Lamm als ahnungslose black community, das sich mit dem (auch dieser Textschub kommt vor – Fuck The) Polizeiapparat auseinander setzen muss.

Ice Cube - Death Certificate 25th Anniversary sc

VÖ: 09.06.17

Verfügbar: CD & Vinyl & MC & Digital

Kaufempfehlung:  K K K K K K K K K K

Web: http://icecube.com/ & https://youtu.be/lydlE9y25BY

TRACKLISTING

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BOB MORRISON “COLUMBIA SINGLES”   Zurück zur Übersicht - Back to the previous page  

Bob Morrison - Columbia Singles

TRACKLISTING:

01.  Hey! Puppet Man
02.  I Looked In The Mirror
03.  Let Her Go, Little Heart
04.  The Shadow Of Your Smile
05.  I Fall To You
06.  The Suddenly
07.  I’m The Place
08.  Wait
09.  Santa Mouse
10.  It’s Christmas
11.  The Work Song
12.  Go Away

Label: Columbia Records / Legacy Records

60ies POP OLDIES

Für Fans von:  Oliver – Neil Diamond – Scott Walker

USA

Der US Songwriter BOB MORRISON hatte seine beste Phase Ende der 60er bis Mitte der 70er Jahre. Hierzulande ist der als Robert Edwin Morrison in Mississippi geborene Zwilling so gut wie unbekannt. Von ihm gibt es vier Studio Alben und mehrere Singles, die jetzt zusammengefaßt auf dem Album „Columbia Singles“ noch mal zu hören sind. Das 1965 veröffentlichte Debüt „Hey! Puppet Man“ sägt mit dem für die damalige Zeit typischen Gitarrensound und gutem Refrain und erinnert an die ersten Songs der britischen “The Beatles”, die B-Seite „I Looked In The Mirror“ folgt an zweiter Stelle und chronologisch geht es hinauf bis zum 1967er „The Work Song“ und „Go Away“, danach wurde der Vertrag mit Columbia Records aufgelöst, Morrison zog es Anfang der 70er nach Nashville, wo er sich als Komponist und Songwriter verdingte. Kurze Zeit später feierten George Jones, The Oak Ridge Boys, Conway Twitty u. v. a. Erfolge mit den von ihm geschriebenen Songs. Kenny Rogers gelang es sogar, mit „You Decorated My Life“ einen Grammy abzuräumen. Anspieltipps neben den oben erwähnten Songs sind „I Fall To You“, „I’m In The Place“, der gutgelaunte Tannenbaum-Popper “Santa Mouse” und „Wait“. Bob Morrison war noch bis Ende der 80er Jahre aktiv und wurde 2016 in die Nashville Songwriters Hall of Fame aufgenommen. Wer auf den nostalgischen Flower-Power-Sound der 60er steht, wagt einen Hörgang.

VÖ: 20.06.17

Verfügbar: CD & Digitales Album

Empfehlung: K K K K K K K K K K

Web: https://soundcloud.com/bobmorrisonofficial

TOURDATEN

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JETHRO TULL “SONGS FROM THE WOOD” (40th Anniversary)  Zurück zur Übersicht - Back to the previous page 

FOLK ROCK

Für Fans von: Mike Oldfield - Caravan - King Crimson

ENGLAND

Im Februar 1977 stellte sich die britische Band JETHRO TULL mit dem neuen Studio Album “Songs From The Wood” vor - die Band begeisterte mit einem erfrischenden Mix aus Folklore und progressivem Rock. Die 9 originalen Songs muss man keinem JT-Fan mehr vorstellen, wer die Musik der Gruppe und die charismatische Präsenz ihres Frontmans Ian Anderson schon immer mochte, dem bescherte dieses starke Album das eine oder andere Glücksgefühl. 40 Jahre später hat der Art Rock Musiker Steven Wilson  die Lieder mit einem neuen Stereo-Mix ummantelt, dazu gibt es unveröffentlichtes Material, von dem mir vor allem „Old Aces Die Hard“ und “Working John, Working Joe“ gefällt. Die Deluxe Edition kommt mit insgesamt fünf Discs, zwei beinhalten 2 Konzerte der 1977er US-Tour, eine Audio-DVD präsentiert klangliche Surround-Mix-Leckereien, eine weitere DVD seltenes unveröffentlichtes Archiv-Footage.

Jethro Tull - Songs From The Wood CD

VÖ: 12.05.17

Verfügbar: 5-CD & Vinyl & Digitales Album

Kaufempfehlung:  K K K K K K K K K K

Web: http://jethrotull.com/jethro-tull-songs-from-the-wood-40th-anniversary-edition/

TOURDATEN

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KREATOR “ENDLESS PAIN” (Remastered) (bt)  Zurück zur Übersicht - Back to the previous page

HEAVY METAL

Für Fans von:  Exciter - Exodus - Venom - Sodom 

DEUTSCHLAND

Eine der ältesten Metal Bands Deutschland sind KREATOR aus Essen. 1985 gab es das von ähnlichen gestrickten Bands „Metallica“ und „Exodus“ stark beeinflußte Debüt Album „Endless Pain“, das aber noch nicht ganz an das herausragende Niveau der Amis heranreichte. Shouter Mille Petrozza stimmlich hervorragend, aber gitarrentechnisch doch etwas hinter den speedmetallischen Ansprüchen der US Maestros Hammett, Hunolt oder Mustaine. Speziell in „Total Death“ gut zu hören – immer wenn es schneller wird, holt Petrozza ein paar bluesige Licks aus der Kiste, um speedige Runs zu kaschieren. Auch klangtechnisch sind die Songs nicht so transparent produziert von Horst Müller – es sollte seine einzige „Kreator“-Mitarbeit sein. Das Debüt ist jetzt wie einige weitere Kultalben der Band in neuem Remastering wiederveröffentlicht worden und zusätzlich zu den 10 Originalstücken gibt es 6 Bonus-Demo-Tracks.

Kreator - Endless Pain Remastered

VÖ: 09.06.17

Verfügbar:  CD & 2-LP &  Digitales Album

Kaufempfehlung:  K K K K K K K K K K

Web: http://kreator-terrorzone.de/ 

TOURDATEN

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SOUNDGARDEN “ULTRAMEGA OK” (Expanded Re-Issue)   Zurück zur Übersicht - Back to the previous page

Soundgarden - Ultramega OK

01.  Flower
02.  All Your Lies
03.  665
04.  Beyond The Wheel
05.  667
06.  Mood For Trouble
07.  Circle Of Power
08.  He Didn’t
09.  Smokestack Lightning
10.  Nazi Driver
11.  Head Injury
12.  Incessant Mace
13.  One Minute Of Silence
14.  Head Injury (Early Version)
15.  Beyond The Wheel (Early Version)
16.  Incessant Mace (Early Version)
17.  He Didn’t (Early Version)
18.  All Your Lies (Early Version)
19.  Incessant Mace (Extended Mix, Early Version)

HARD ROCK

Für Fans von: Aerosmith (70er) – Guns N’Roses – Monster Magnet

USA

So, so – da war’n se also nicht mit dem Endergebnis zufrieden gewesen und haben’s trotzdem veröffentlicht. Ein lange geplantes Remastering des Debüt Albums „Ultramega OK“ wurde ewig und immer verschoben, ich selbst habe die Band zum ersten Mal gehört im Jahr 1991, als sie „Badmotorfinger“ in die Umlaufbahn geschossen hatten und auch in Deutschland ein paar Konzerte gaben. Dieses 88er Album kannte ich bisher gar nicht, jetzt liegt es als erweiterte Re-Issue vor mit den 13 originalen (überarbeiteten) Songs und 6 zusätzlichen Tracks. Und wenn ich die erste Töne des Auftakters „Flower“ denke ich mir <aha, jetzt weiß ich auch, wo „Kula Shaker“ wahrscheinlich ihre Inspiration zum Hit „Govinda“ abgestaubt haben>. Der Rest des Albums ist ein ultraphättes Gemisch aus Hardrock, Sleaze, Grunge und headbängendem Stoner Rock. Schwachpunkte gibt es keine und im Nachhinein – ist aber vielleicht auch nur der Rookie-Bonus – gefällt mir das Teil sogar noch besser als die damaligen Nachfolger. Am Anfang von „Beyond The Wheel“ klingt Shouter Chris Cornell, als ob er doch gerade tatsächlich von einem Bagger überrollt worden ist, kurz danach schraubt er sich mit seinem Organ (ha, ha) in ultimative Höhen bis zur dreigestrichenen Oktave hinauf. „Mood For Trouble“ erinnert – auch die Stimme von Cornell – leicht an die 70er Jahre Stücke von „Aerosmith“ und meistens stehen ja Sänger und Gitarrist im Focus der Öffentlichkeit – was Bassist Hiro Yamamoto hier so treibt, ist einfach erste Sahne! Weitere Highlights: „Smokestack Lightning“, der „Nazi Driver“, der Psycho-Rock’n’Roller „Head Injury“ und der „Black Sabbath“-Klon „Incessant Mace“. Bei den 5 Bonus Tracks handelt es sich lediglich jeweils um die „Early Version“, den Unterschied hört man gut, wenn man die Stücke miteinander vergleicht, die neue „Head Injury“ klingt satter und druckvoller, das uralte Original dröhnt allerdings in seiner ungehobelten und ungeschliffenen Version sogar noch vehementer und outet sich als ein aufmüpfiges Brüderchen von „Train-Kept-A-Rollin“ (die Tyler-Perry-Band, ya know?). Vom Album gibt es auch eine limitierte (aquamarinblaue) Analog-MusiCassette, bei der sich die 13 Tracks von CD 1 auf Seite A und die 6 zusätzlichen “Early Birds” der CD-EP und der 12” Vinyl Maxi auf Seite B befinden. Zur Cassette gibt es den Download-Code für das komplette digitale Album. Sehr convenient!

VÖ: 10.03.17

Verfügbar: 2- CD & 2-Vinyl & MC & Digital

Empfehlung: K K K K K K K K K K

Web: http://www.soundgardenworld.com/ & https://www.youtube.com/user/SoundgardenVEVO

TOURDATEN

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Legende KAUFEMPFEHLUNGEN

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NDS - 1,749

Sagenhaftes Album, gehört in JEDE Sammlung, für die einsame Insel

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NDS 1,750

Sehr gutes Album, genre-spezifisch unter den  besten  1000 aller Zeiten

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NDS 1,850

Empfehlenswertes Album, gehört in die gut sortierte Plattensammlung

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NDS 1,950

Ganz gut gelungen, es gibt aber vergleichbare Alben im Genre

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NDS 2,050

Kann man hören, rein in die Sammlung,  bei Bedarf wieder hervorholen

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NDS 2,150

Durchschnittliches Album,  nur für Edel-Fans empfehlenswert

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NDS 2,250

Nicht so gelungen, es gibt Bessere im Genre und auch von diesem Act

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NDS 2,350

Langweilig, Weihnachtsgeschenk für Feinde und Finanzbeamte

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NDS 2,450

Schwaches Album, CD und  Cover als Unterlage im Katzenklo

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NDS 2,550

Grauenhaftes Album, ab damit in die Verbrennungsanlage

KKKKKKKKKK

NDS 2,650

Kackastrophal, ein Verbrechen an der musikalischen Menschheit

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