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Du befindest Dich in der Rubrik Neue Re-Issues und Wiederveröffentlichungen. Hier findest Du die Infos, Ankündigungen oder Rezensionen von wiederveröffentlichten Alben - quer durch alle Genres.

Neue Re-Issues

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Neue CDs

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CELTIC FROST “INTO THE PANDEMONIUM”  Zurück zur Übersicht - Back to the previous page

Celtic Frost - Into The Pandemonium

01.  Mexican Radio
02.  Mesmerized
03.  Inner Sanctum
04.  Tristesses de la lune
05.  Babylon Fell (Jade Serpent)
06.  Caress Into Oblivion (Jade Serpent II)
07.  One In Their Pride (Porthole Mix)
08.  I Won’t Dance (The Elders Orient)
09.  Rex Irae (Requiem)
10.  Oriental Masquerade
11.  Sorrows Of The Moon
12.  The Inevitable Factor
13.  In The Chapel In The Moonlight
14.  One In Their Pride (Re-Entry Mix)
15.  The Inevitable Factor (Alternative Vocals)

Label: Noise Records

HEAVY METAL

Für Fans von:  Armored Saint - Hellhammer - Saint Vitus

SCHWEIZ

CELTIC FROST sind eines der metallischen Urgesteine der Schweiz. Seit 1984 firmieren sie unter dem bekannten Bandnamen, die Gruppe mit dem charakteristischen Frontman Tom Gabriel Fischer hatte ihre beste Zeit bis zur Auflösung im Jahr 1993. Das Album „Into The Pandemonium“, dass jetzt als remasterte Version als Doppel Vinyl oder wahlweise CD-Mediabook mit diversen Extras wieder veröffentlicht wurde, war stark beeinflußt von der damaligen thrashigen Speed-Metal-Strömung, wie sie von Formationen wie „Megadeth“ oder „Exodus“ praktiziert wurde.  Aber das Trio (recht ungewöhnlich für eine Zusammenstellung in diesem Genre) war variabel genug, um sich an einer ausgedehnten stilistischen Vielfalt zu bedienen. Es gab zwar genügend „Knüppel-aus-dem-Sack“-Hämmer wie „Inner Sanctum“ (230 bpm) oder „Babylon Fell (Jade Serpent)“ mit geilem Gitarrensolo vom Chef, aber zwischendrin immer wieder komplexe Tempowechsel oder ausgeklügelte Songideen, denen schon damals ein Hauch von Metal-Avantgarde anhaftete. So gibt es klassisch-sinfonisches („Tristesses de la Lune“ mit der zarten Stimme von Manü Moan und den Geigen von Malgorzata Blaiejewska Woller und Eva Cieslinski), elementare Anleihen mit einem Hauch Orientalik („Caress Into Oblivion“), gothic-wave-rockiges („Rex Irae Requiem“ mit dem Sirenengesang von Claudia Maria Mokri) oder dröhnende Electronic-EBM-Rock-Einlagen mit Radionachrichten-Sprachfetzen („One In Their Pride“). Aber Rock Gruppen aus der Schweiz sind ja auch heute noch dafür beliebt, dass sie nicht unbedingt dem Mainstream huldigen, sondern immer wieder eigene Wege aus ausgelutschten Talsohlen suchen. Das Original Album war übrigens 1987 mit 10 Songs veröffentlicht worden, die CD beinhaltete damals (eine Frechheit gegenüber Vinyl Käufern) zwei Bonus Tracks. Das jetzige Tracklisting gab es bereits 1999 auf der ersten “Remastered Edition” von “Into The Pandemonium”. Im Westen also nichts Neues!

VÖ: 30.06.17

Verfügbar: CD & 2-Vinyl & Digitales Album

Empfehlung: K K K K K K K K K K

Web:  http://www.celticfrost.com/ & https://youtu.be/ySijB9hUvBM

TOURDATEN

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LEISTUNGSSTARKE FIRMEN EMPFEHLEN SICH

 

 

 

JETHRO TULL “SONGS FROM THE WOOD” (40th Anniversary)  Zurück zur Übersicht - Back to the previous page 

FOLK ROCK

Für Fans von: Mike Oldfield - Caravan - King Crimson

ENGLAND

Im Februar 1977 stellte sich die britische Band JETHRO TULL mit dem neuen Studio Album “Songs From The Wood” vor - die Band begeisterte mit einem erfrischenden Mix aus Folklore und progressivem Rock. Die 9 originalen Songs muss man keinem JT-Fan mehr vorstellen, wer die Musik der Gruppe und die charismatische Präsenz ihres Frontmans Ian Anderson schon immer mochte, dem bescherte dieses starke Album das eine oder andere Glücksgefühl. 40 Jahre später hat der Art Rock Musiker Steven Wilson  die Lieder mit einem neuen Stereo-Mix ummantelt, dazu gibt es unveröffentlichtes Material, von dem mir vor allem „Old Aces Die Hard“ und “Working John, Working Joe“ gefällt. Die Deluxe Edition kommt mit insgesamt fünf Discs, zwei beinhalten 2 Konzerte der 1977er US-Tour, eine Audio-DVD präsentiert klangliche Surround-Mix-Leckereien, eine weitere DVD seltenes unveröffentlichtes Archiv-Footage.

Jethro Tull - Songs From The Wood CD

VÖ: 12.05.17

Verfügbar: 5-CD & Vinyl & Digitales Album

Kaufempfehlung:  K K K K K K K K K K

Web: http://jethrotull.com/jethro-tull-songs-from-the-wood-40th-anniversary-edition/

TOURDATEN

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KREATOR “ENDLESS PAIN” (Remastered) (bt)  Zurück zur Übersicht - Back to the previous page

HEAVY METAL

Für Fans von:  Exciter - Exodus - Venom - Sodom 

DEUTSCHLAND

Eine der ältesten Metal Bands Deutschland sind KREATOR aus Essen. 1985 gab es das von ähnlichen gestrickten Bands „Metallica“ und „Exodus“ stark beeinflußte Debüt Album „Endless Pain“, das aber noch nicht ganz an das herausragende Niveau der Amis heranreichte. Shouter Mille Petrozza stimmlich hervorragend, aber gitarrentechnisch doch etwas hinter den speedmetallischen Ansprüchen der US Maestros Hammett, Hunolt oder Mustaine. Speziell in „Total Death“ gut zu hören – immer wenn es schneller wird, holt Petrozza ein paar bluesige Licks aus der Kiste, um speedige Runs zu kaschieren. Auch klangtechnisch sind die Songs nicht so transparent produziert von Horst Müller – es sollte seine einzige „Kreator“-Mitarbeit sein. Das Debüt ist jetzt wie einige weitere Kultalben der Band in neuem Remastering wiederveröffentlicht worden und zusätzlich zu den 10 Originalstücken gibt es 6 Bonus-Demo-Tracks.

Kreator - Endless Pain Remastered

VÖ: 09.06.17

Verfügbar:  CD & 2-LP &  Digitales Album

Kaufempfehlung:  K K K K K K K K K K

Web: http://kreator-terrorzone.de/ 

TOURDATEN

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THIRD EYE BLIND “THIRD EYE BLIND (20th Anniversary)  Zurück zur Übersicht - Back to the previous page

ROCK

Für Fans von:  Everclear - Matchbox Twenty - Starsailor

USA (KALIFORNIEN)

THIRD EYE BLIND haben sich 1993 gegründet und nach dem Ergattern eines Labelvertrags ihr erstes gleichnamiges Album 1997 veröffentlicht. Der frisch-fröhliche Mix aus Alternative Rock und poppigen Melodien begeisterte Kritiker und Fans gleichermaßen. Highlights des Debüts waren „Losing A Whole Year“, „Semi-Charmed Life“, der Southern-Rocker „Graduate“ und der Besuch in der Metropole „London“ gewesen. 20 Jahre später wird das Album neu aufbereitet mit einer „20th Anniversary Edition“, die auf einer Bonus Disc 8 bisher unveröffentlichte Songs und rare Demos der Originale beinhaltet. Von den neuen Songs überzeugt vor allem der Kuschelrocker „Alright Caroline“ (unglaublich, dass dieses Stück seinerzeit nicht für das Original Album berücksichtig worden ist, aber eventuell hat man ja damals die Parallelen zu der Musik von Bands wie „Wet Wet Wet“ oder „Take That“ gescheut).

Third Eye Blind Anniversary

VÖ: 09.06.17

Verfügbar:  2-CD &  Digitales Album

Kaufempfehlung:  K K K K K K K K K K

Web:  http://www.thirdeyeblind.com/  & https://soundcloud.com/thirdeyeblind

TOURDATEN

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BAD COMPANY “BURNIN’ SKY (Anniversary Deluxe Edition)”   Zurück zur Übersicht - Back to the previous page

Bad Company - Burnin Sky Anniversary

Bad Company - Burnin Sky Anniversary

Tracklisting CD 1:

01.  Burnin’ Sky
02.  Morning Sun
03.  Leaving You
04.  Like Water
05.  Knapsack (The Happy Wanderer)
06.  Everything I Need
07.  Heartbeat
08.  Peace Of Mind
09.  Passing Time
10.  Too Bad
11.  Man Needs Of Woman
12.  Master Of Ceremony

Originale Versionen remastered

Tracklisting CD 2:

01. Burnin Sky (Alternative Vocal & Guitar)
02. Morning Sun (Early Version)
03. Leaving You (Alternative Vocal)
04. Like Water (Rough Mix)
05. Knapsack (Early Run Through)
06. Everything I Need (Rough Mix)
07. Peace Of Mind (Alternative Version)
08. Passing Time (Alternative Vocal)
09. Too Bad (Full Version)
10. Man Needs Woman (Alternative Vocal & Guitar)
11. Too Bad (Early Version, Mick Ralphs Vocals)
12. Man Needs Woman (Early Version)
13. Burnin’ Sky (Alternative Vocal)
14. Unfinished Storyxxxxx

CLASSIC ROCK

Für Fans von:

ENGLAND

„Burnin Sky“ war das vierte Studio Album der britischen Band BAD COMPANY gewesen, die zunächst ihre größten Erfolge in den USA gefeiert hatte mit den Songs „Can’t Get Enough“, „Feel Like Makin‘ Love“ und „Good Lovin Gone Bad“ von den ersten beiden Studio Alben. Alle Songs erfreuten sich einer guten Platzierung in den USA Hot 100 Singles Charts in einer Zeit, als Rock Schlager in den Chartlisten noch zur Normalität des musikalischen Alltags gehörten. Die von Paul Rodgers und Simon Kirke gegründete Band gehörte vor allem zu den Lieblingen des amerikanischen AFN-Senders und dort dudelten ihre Lieder Tag und Nacht. In Deutschland wurden die Alben ebenfalls von den Fans geliebt, von den Kritikern – allen voran Blätter wie der musikexpress – verrissen oder mies gemacht. Jetzt wird das ursprünglich mit 12 Tracks ausgestattete Album “Burnin’ Sky” mit einer exquisiten 40 Year Anniversary-Edition honoriert, die Bonus CD mit 14 Stücken beinhaltet alternative Studio Takes und rare oder bisher noch nicht veröffentlichte Demo-Aufnahmen. Über das Album selbst braucht man dem Classic Rock Fans nicht mehr viel erzählen, den jüngeren Musikfans sei gesagt, dass die Musik der Band eine Weiterentwicklung der bluesrockigen „Free“ und eine abgespeckte Version von Art Rock Gruppen a la „King Crimson“ war. Von letzter Band war der Bassist Boz Burrell gekommen, Gitarrist Mick Ralphs (von „Mott The Hoople“) komplettierte das Quartett. In „Morning Sun“ sind – auch dem querflötenden Gastbeitrag von Mel Collins (hauptberuflich ebenfalls in „KC“ aktiv) geschuldet – deutliche Art Rock Elemente zu hören, während „Leaving You“ klingt, wie ein übrig gebliebenes oder wieder neuentdecktes Brüderchen aus dem „Free“-Fundus. Zwischendrin gibt es auch mal Amüsantes wie das 1 ½ minütige „Knapsack“ – eine englische Version des deutschen Volksgutes „Mein Vater war ein Wandersmann“. Mit dem seltsamen Punk-Pop-Zwidder „Everything I Need“ haben BAD COMPANY zudem ihren grottigsten Song überhaupt auf diesem Album verewigt. „Man Needs Woman“ bedient sich versteckt  am „Rolling Stones“-Riff „Can’t You Hear Me Knockin“ und auch „Too Bad“ wärmt Altbekanntes auf und so nimmt „Burnin‘ Sky“ dann gesamtgesehen in der Bewertung der Diskographie-Totale nur einen der hinteren Ränge ein.

CD 2 beginnt mit der ersten alternativen Version von „Burnin Sky“ – die Gitarre ist komplett anders arrangiert, die Vocals aber nur leicht verändert. Etwas souliger. Etwas bluesiger. Dass man sich für die auf dem Original-Album platzierte Version entschieden hat, kann ich gut verstehen, denn diese bisher unveröffentlichte geht dann doch wieder stark in Richtung „Free“. Am Anfang von „Morning Sun“ wird kurz diskutiert, wie man das Stück spielen könnte. Ein netter Übungsraum-Demo-Take. Auch der „Rough Mix“ von „Everyhing I Need“ ist schauderhaft, Paul Rodgers versucht hier, wie „Steve Marriott“ zu singen – einfach grauenvoll. So fürchterlich wie er hier singt, habe ich ihn davor und danach nie mehr gehört. Was hat ihn damals nur geritten, solch eine Nummer zu veröffentlichen? Die „Early Version“ von „Too Bad“ unterscheidet sich wesentlich vom Original, während die 10 Sekunden (!!) längere „Full Version“ heavyrockig abgeht, ist dieser bisher unbekannte Take ein relaxt groovende an Die Musik von Robin Trower erinnernde Blues-Rock Version. In diesem und in “Man Needs A Woman ”war Mick Ralphs der Sänger.

Fazit: „Burnin Sky Anniversary Edition“ ist allenfalls für die Super-Truper-Die-Hard-Fans von BAD COMPANY interessant, Classic Rock Fans, die das Original Album besitzen, brauchen keine Schweißausbrüche zu bekommen, wenn sie dieses Teil nicht in ihrer Sammlung haben. Und Neuankömmlingen sei sowieso erstmal das 1974er Debüt Album oder noch besser die 1999er 2-CD-Zusammenstellung  „The 'Original' Bad Co Anthology“ empfohlen, auf der es neben den bekanntesten Songs der Band auch 4 neue aus dem Jahr 1998 und ein paar unveröffentlichte Rare Takes zu entdecken gibt.

VÖ: 26.05.17

Verfügbar: 2-CD & Digitales Album

Empfehlung: K K K K K K K K K K

Web: http://www.badcompany.com/  & http://www.paulrodgers.com/

TRACKLISTING

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Doug Sahm Presents THE TEXAS MAVERICKS “Who Are These
Masked Men” + “Who Are These Masked Men Live In Bremen 1987”    Zurück zur Übersicht - Back to the previous page

The Texas Mavericks CD

The Texas Mavericks

Tracklisting CD 1:

01. I Fought The Law
02. Rock’n’Roll Ruby
03. Just Let Her Go
04. One More Time
05. Brown Eyed Girl
06. Hillbilly Soulmind And A Rockabilly
07. Loven You Best
08. Redneck Rock
09. Sister Terry
10. Mother In Law Bikes

Original Album VÖ: 1987

Line Up:

Doug Sahm (vocals)
John Reed (guitar)
Miller “Speedy” Sparks (bass)
Frosty Smith (drums)
Alvin Crow (violin, vocals)
Mike Buck (drums beim Konzert in Bremen)

Label: MIG-Music GmbH
Web: www.mig-music.de/en/mig-music/

Tracklisting CD 2:

01. That’ll Be The Day
02. Texas Tornado
03. One More Time
04. Not Fade Away
05. Brown Eyed Girl
06. She’s About A Mover
07. Rave On
08. Sometimes
09. Give Back The Key To My Heart
10. Don’t Slander Me
11. Starry Eyes
12. Redneck Rock
13. Mendocino
14. Johnny B. Goode
15. You’re Gonna Miss Me
16. La Bamba

Das Konzert wurde am 13. April 1987 in Bremen im “Bürgerhaus Weserterassen” gespielt und von Radio Bremen aufgenommen.
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ROCKABILLY & CTRY

Für Fans von:  Tom Petty - Steve Gibbons - Los Lobos - Brian Setzer

USA

Mein Gott, was für eine Ewigkeit ist es her, dass ich mir die Lieder vom legendären „Sir Douglas Quintet“ angehört habe. Die Band, die Ende der 60er den internationalen Hit „Mendocino“ vorgelegt hatte, der dann von einem deutschen Grölaffen namens Michael Holm vergelustwerkelt (mittelalterlicher Slang) worden war. Die 1964 gegründete US Truppe hatte später noch (international weniger beachtete) tolle Songs wie „Dynamite Woman“, „It Didn't Even Bring Me Down“ und „Nuevo Laredo“ nachgelegt, die sich allesamt in den höheren Regionen der US Billboard Charts herumtrieben und vor allem beim Soldatensender AFN zu den meist gespielten Hits gehörten. Das SDQ war eine der ersten Bands, die einen quirligen Mix aus Tex-Mex, Country Rock, Americana und Roots Rock spielte, und der Erfolg war mit Sicherheit der damals populären Psychedelic-Frisco-Rock-Szene geschuldet. Bandgründer & Chef Songwriter war nach dem Ableben der Band im Jahr 1973 weiterhin umtriebig und spielte in diversen Projekten, darunter das später wieder aktivierte Quintett, eine eigene Blues Band und die Gruppe „The Texas Tornados“. 1987 stellt er seine eigentlich als Fun-Projekt und für gelegentliche Live-Auftritte ins Leben gerufene neue Rock’n’Roll & Rockabilly Gruppe THE TEXAS MAVERICKS vor mit dem Album „Who Ware These Masked Men?“, das innerhalb von nur drei Tagen im Studio eingespielt worden war. Das Album begeisterte Fans des Multinstrumentalisten (Gitarre, Fiddle, Mandoline) und Genre-Insider und wurde während einer Europa Tournee im gleichen Jahr präsentiert. Radio Bremen hat das damalige Konzert in Bremen aufgezeichnet – jetzt gibt es das 1987er Studio Album und den kompletten Gig als tolles Doppel-Album für die „real music lovers“.  Kurios: Die einzelnen Musiker wussten bis 2016 nichts vom damaligen Mitschnitt und sind jetzt höchst erfreut: <these recordings have captured all that what the band was about at that time: pure energy, enthusiasm und simply class> erzählt Bassist Miller „Speedy“ Sparks in den 12seitigen Liner Notes des Doppel-Albums.

Auf dem 10-Track Original Album dominiert der typische SDQ-Sound mit „Mendocino“-Orgel („Hillbilly Soulmind And A Rockabilly“), es gibt knackige schnelle Rock’n’Roller („Redneck Rock“ und die von Johnny Cash geschriebene „Rock’n’Roll Ruby“), ein Eddie-Cochran-Brüderchen („One More Time“) und eine wundervolle Van Morrison Cover Version („Brown Eyed Girl“), eine superfeine Country-Ballade („Sister Terry“) und mit „Mother In Law Bikes“ und „I Fought The Law“ zwei weitere Klassiker. Die Doug-Sahm-Komposition „Loven You Best“ dürfte jedem „CCR“-Fan gefallen, der sich seinerzeit für die „Proud Mary“ oder „Have You Ever Seen The Rain“ begeistert hat. Wen’s interessiert - der bewertete Notendurchschnitt des Original-Albums: 1,825

Das Konzert startete mit einer furiosen Version von „That’ll Be The Day“ (Original: Buddy Holly), es gibt auf dem Live Album Songs ein paar Klassiker aus dem SDQ-Portfolio wie das gutgelaunte „Texas Tornado“ und natürlich durfte auch nicht auf „Mendocino“ verzichet werden. Der Party Charakter der Veranstaltung wird während des ganzen Sets aufrecht erhalten (Spielzeit: 57:15 und nicht wie auf dem CD-Cover angegeben 47:46), die Rockabilly & Rock’n’Roll Fetzer kommen live sogar noch eine Spur leidenschaftlicher – mit „Don’t Slander Me“ und „You’re Gonna Miss Me“ gibt es diese Fraktion betreffend zwei Knaller von Psychedelic-Rock-Legende Roky Erikson (das war der Meister, der einst die „13th Floor Elevators“ gegründet hatte), in letzterem darf sich Gitarrist John Reed mit einer coolen Feedback-Orgie austoben.

THE TEXAS MAVERICKS waren kurze Zeit später leider schon wieder Geschichte, Chef Doug Sahm war einfach in zu viele Projekte involviert. Das Album “Who Are These Masked Men?” hat mittlerweile unter Genre Fans Kultstatus. Um so schöner, dass es jetzt eine hochwertige Wiederveröffentlichung mit einem Konzert aus der damaligen Ära gibt. Kurz und knackig – „The Masked Men Live In Bremen 1987“ ist mit Sicherheit eines der besten Live-Rock-Alben des Jahres 2017! Bandleader Sahm hat diese Re-Issue nicht mehr erlebt, er ist am 18. November 1999 im Alter von 58 Jahren gestorben. Sein Sohn Shawn führt das Vermächtnis des Vaters fort und spielt in der US Tex Mex Band “Experience”. Ein Solo Album gibt es von ihm aus dem Jahr 2002. Hier ist ein Blick auf die letzte Ruhestätte von Douglas Wayne Sahm im “Sunset Memorial Park” in seinem Geburtsort San Antonio im Bexar County im Bundesstaat Texas: https://www.findagrave.com/cgi-bin/fg.cgi?page=gr&GRid=18163

VÖ: 31.03.17

Verfügbar: 2-CD & Digitales Album

Empfehlung: K K K K K K K K K K

Web: http://www.dougsahmdoc.com/ & https://youtu.be/rnPV6dt66mA

TOURDATEN

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SOUNDGARDEN “ULTRAMEGA OK” (Expanded Re-Issue)   Zurück zur Übersicht - Back to the previous page

Soundgarden - Ultramega OK

01.  Flower
02.  All Your Lies
03.  665
04.  Beyond The Wheel
05.  667
06.  Mood For Trouble
07.  Circle Of Power
08.  He Didn’t
09.  Smokestack Lightning
10.  Nazi Driver
11.  Head Injury
12.  Incessant Mace
13.  One Minute Of Silence
14.  Head Injury (Early Version)
15.  Beyond The Wheel (Early Version)
16.  Incessant Mace (Early Version)
17.  He Didn’t (Early Version)
18.  All Your Lies (Early Version)
19.  Incessant Mace (Extended Mix, Early Version)

HARD ROCK

Für Fans von: Aerosmith (70er) – Guns N’Roses – Monster Magnet

USA

So, so – da war’n se also nicht mit dem Endergebnis zufrieden gewesen und haben’s trotzdem veröffentlicht. Ein lange geplantes Remastering des Debüt Albums „Ultramega OK“ wurde ewig und immer verschoben, ich selbst habe die Band zum ersten Mal gehört im Jahr 1991, als sie „Badmotorfinger“ in die Umlaufbahn geschossen hatten und auch in Deutschland ein paar Konzerte gaben. Dieses 88er Album kannte ich bisher gar nicht, jetzt liegt es als erweiterte Re-Issue vor mit den 13 originalen (überarbeiteten) Songs und 6 zusätzlichen Tracks. Und wenn ich die erste Töne des Auftakters „Flower“ denke ich mir <aha, jetzt weiß ich auch, wo „Kula Shaker“ wahrscheinlich ihre Inspiration zum Hit „Govinda“ abgestaubt haben>. Der Rest des Albums ist ein ultraphättes Gemisch aus Hardrock, Sleaze, Grunge und headbängendem Stoner Rock. Schwachpunkte gibt es keine und im Nachhinein – ist aber vielleicht auch nur der Rookie-Bonus – gefällt mir das Teil sogar noch besser als die damaligen Nachfolger. Am Anfang von „Beyond The Wheel“ klingt Shouter Chris Cornell, als ob er doch gerade tatsächlich von einem Bagger überrollt worden ist, kurz danach schraubt er sich mit seinem Organ (ha, ha) in ultimative Höhen bis zur dreigestrichenen Oktave hinauf. „Mood For Trouble“ erinnert – auch die Stimme von Cornell – leicht an die 70er Jahre Stücke von „Aerosmith“ und meistens stehen ja Sänger und Gitarrist im Focus der Öffentlichkeit – was Bassist Hiro Yamamoto hier so treibt, ist einfach erste Sahne! Weitere Highlights: „Smokestack Lightning“, der „Nazi Driver“, der Psycho-Rock’n’Roller „Head Injury“ und der „Black Sabbath“-Klon „Incessant Mace“. Bei den 5 Bonus Tracks handelt es sich lediglich jeweils um die „Early Version“, den Unterschied hört man gut, wenn man die Stücke miteinander vergleicht, die neue „Head Injury“ klingt satter und druckvoller, das uralte Original dröhnt allerdings in seiner ungehobelten und ungeschliffenen Version sogar noch vehementer und outet sich als ein aufmüpfiges Brüderchen von „Train-Kept-A-Rollin“ (die Tyler-Perry-Band, ya know?). Vom Album gibt es auch eine limitierte (aquamarinblaue) Analog-MusiCassette, bei der sich die 13 Tracks von CD 1 auf Seite A und die 6 zusätzlichen “Early Birds” der CD-EP und der 12” Vinyl Maxi auf Seite B befinden. Zur Cassette gibt es den Download-Code für das komplette digitale Album. Sehr convenient!

VÖ: 10.03.17

Verfügbar: 2- CD & 2-Vinyl & MC & Digital

Empfehlung: K K K K K K K K K K

Web: http://www.soundgardenworld.com/ & https://www.youtube.com/user/SoundgardenVEVO

TOURDATEN

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Twenty Sixty Six And Then “Reflections On The Future”    Zurück zur Übersicht - Back to the previous page

Twenty Sixty Six And Then - Reflections On The Future

Twenty Sixty Six And Then - Reflections Artwork

Tracklisting CD 1:

01.  At My Home
02.  Autumn
03.  Butterking
04.  Reflections On The Future
05.  How Would You Feel
06.  At My Home (Studio Live Version) (07:58)

Line Up:

Geff Harrsion (vocals)
Neit Marvos (organ)
Steve Robinson (organ, piano, vibraphon)
Gagey Mrozeck (guitar)
Dieter Bauer (bass)
Konstantin Heinrich Bommarius (drums)

Special Guest:

Wolfgang Schönbrot (flute, Track 06)

Tracklisting CD 2:

01. The Way I Feel Today (Studio Live V) (11:11)
02. Spring (Duet For Two Hammonds) (13:02)
03. I Wanna Stay (Munich Session) (03:59)
04. Time Can’t Take It Away (Munich Session) (04:40)
05. Winter (Demo 1970)
06. I Saw The World (Demo 1970)
07. Steve Robinson (You Are Under My Skin) (04:34)

Special Guests:

Donna Summer (vocals, Track 04)
Wolfang Schönbrot (flute, sax, Track 01)
Curt Cress (drums, Tracks 03 & 04)
Davy Crockett (bass, Track 03)

Label:

MIG Music GmbH
Web: www.music-gmbh.de

PROGRESSIVE ROCK

Für Fans von: Babe Ruth – King Crimson – King Pin Meh – Yes (60er)

DEUTSCHLAND

GEFF HARRISON – der Name ist natürlich Programm bei jedem, der sich halbwegs in der deutschen Rock Szene auskennt. Der Mann mit englischem Namen ist nach Deutschland „ausgewandert“, wurde Anfang der 70er heimisch im Mannheimer Raum und war dort auch Bestandteil einer der interessantesten Rock Bands der 70er Jahre.  Damals gab es leider noch nicht die Medienvielfalt der heutigen Zeit, im Jahr 2017 würde diese Gruppe wohl zu einer der herausragenden Erscheinungen der jetzigen Musikszene gehören. Im Jahr 1972 haben TWENTY SIXTY SIX AND THEN das Album „Reflections On The Future“ veröffentlicht – ein spritziges Feuerwerk, das mit einem furiosen Mix aus Fusion-Jazz-Rock, Psychedelic Kraut und progressivem Art Rock begeistert. Das originale Album (5 Stücke) ist jetzt um (auf CD 1) einen plus (auf der Bonus Disc 2) sieben Tracks ergänzt worden und stellt mit diesem Package ein absolutes Must Have für Prog Rock Fans und Musiksammler dar. Der ausgedehnte Titelsong (15:47 Minuten) erinnert an die epischen 60er Jahre Meisterwerke der britischen Gruppe „Yes“, wobei ab & an die Musiker auch auf Fragmente der damals zeitgenössischen Musik zurückgegriffen haben (in Minute 02:30 vermeine ich einen kurzen “Ray-Charles-Hit The Road Jack-Gedächtnis”-Riff zu erkennen), STEVE ROBINSON war damals neben seiner Tätigkeit als Keyboarder zudem noch einer der wenigen Vibraphonisten im Genre. Und wer sich seinerzeit an den Gitarrenorgien von Jimmy Page (auf den ersten Zep-Alben) ergötzen konnte, bekommt hier mit GAGEY MROZECK einen Saitenspezialisten zu hören, der damals mindestens auf dem Niveau wie der Zep-Gitarrist gespielt hat. Mit „Reflections On The Future“ hatten die 6 Protagonisten der Band ein Meisterwerk geschaffen, das auch heute noch einzigartig ist und mitreißt. Leider sollte es das einzige Album der Band bleiben.

Auch die Querflöte fand damals ihre Einsatzberechtigung in „At My Home“. Und zwar auf der Re-Issue in der „Studio Live Version“, einer weiteren alternativen Hammer-Version dieses Stücks! Gespielt von WOLFGANG SCHÖNBROT, der auf CD 2 ebenfalls zu hören ist in der 11:11 Minuten langen „Studio Live Version“ von „The Way I Feel Today“, einem Track, der damals ebenfalls nicht auf die Original LP gepackt worden war. Einer der Gründe war - hat mir Steve Robinson bei einem Telefonat erzählt - dass das Medium Vinyl-Schallplatten seinerzeit nicht die klangtechnische Kapazität für überlange Alben besaß.  Ich habe die ganze Zeit überlegt, an wen mich die charismatische Reibeisenstimme von Harrison erinnert und spätestens beim Hören dieses Bonus Tracks erlebe ich mein Deja Vu: Der Mann hört sich an wie Leslie West (von der Gruppe „Mountain“) zu dessen besten Zeiten.

Im „Spring (Duet For Two Hammonds)“ – sicherlich irgendwo inspiriert vom „Deep Purple“-Monster „Child In Time“ – orgeln VEIT MARVOS und Komponist STEVE ROBINSON um die Wette, von letzterem Musiker gibt es noch eine (ebenfalls bis dato) neuere unveröffentlichte soul-jazzige Nummer „You Are Under My Skin“, in dem der Gitarrist THOMAS KLAMA mit coolen hardrockigen „Steve-Vai“-Licks herumwühlt. Das Stück war seinerzeit für das Album geschrieben worden, wurde aber nicht berücksichtigt. Später hat Rainer Geyer, wie der Komponist mit Geburtsnamen heißt, den Song in den 80er Jahren auf einem Vierspurrekorder neu aufgenommen. Gesang und Gitarre wurden in einem Take eingespielt. Die elektronischen Drums hat “Konni” Bommarius beigesteuert.

Bei einer Münchener Recording Session waren die Tracks „I Wanna Stay“ und „Time Can’t Take It Away“ eingespielt worden, am Schlagzeug saß mit dem Jazz Drummer Curt Cress (u. a. auch für „Passport“ aktiv) kein Unbekannter, im Hintergrund ist eine gewisse DONNA SUMMER (!!) zu hören, die einige Jahre später unter der Fuchtel von Giorgio Moroder den internationen Hit „Love To Love You, Baby“) landen sollte. Geil wie in fast jedem Stück das Gitarrensolo von GAGEY MROZECK und Chefsänger GEFF HARRISON drückt eine seiner eindringlichsten Performances ins Mikrofon. Ein sensationelles Kultstück! Zwei rare 1970er Demo Versionen von „Winter“ und „I Saw The World“ komplettieren die phantastische Re-Issue des Albums „Reflections On The Future“ – im Nachhinein betrachtet ein kultiges Meisterwerk deutscher Rockgeschichte!

Das für damalige Zeiten gut passende futuristische Cover hat der Freiburger Künstler Günter Karl Bose entworfen. Aufgenommen hatte man das Album im Studio von Dieter Dirks, der Anfang der 70er neben Conny Planck in Musikerkreisen als einer beliebtesten Produzenten  gehandelt wurde. Im 12seitigen Booklet gibt es dokumentarische Infos zur Entstehungsgeschichte der Band und zum weiteren Werdegang der Musiker. Schlagzeuger Konstantin Heinrich „Bommi“ Bommarius, der danach bis 1976 in der Gruppe „Karthago“ gespielt hat, ist 2014 bei einem Autounfall tödlich verunglückt. Ihm ist die Re-Issue auch gewidmet worden. Hier ist die diesbezügliche  Archivmeldung vom Nachrichtenportal Rhein-Neckar. Weitere Infos zu den Musikern und ihren späteren Nachfolge-Projekten gibt es im Mai in unserem exklusiven Special “Art & Fusion Rock in Deutschland”.

VÖ: 24.02.17

Verfügbar: 2-CD & Digitales Album

Empfehlung: K K K K K K K K K K

Web: http://www.mig-music.de/en/releases/twenty-sixty-six-and-then-2/

TOURDATEN

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ANDREA TRUE ”DISCO-POP”   Zurück zur Übersicht - Back to the previous page  

Andrea True - Disco Pop

TRACKLISTING:

01.  But Is That Love
02.  Hootchie Kootchie Floozies
03.  Makin’ Music For Money
04.  More, More, More
05.  Open Up Baby
06.  Still Goin Down
07.  The Unkidest Cut
08.  War Machine
09.  Whatever Happend To Love

Label: Novoson Music
Web: www.novoson.es

NEW WAVE OLDIE

Für Fans von:  Blondie - The B-52s - The Motels - Talking Heads

USA

ANDREA TRUE war eine US Sängerin, die vor allem Mitte der 70er Jahre ein paar Diskothekenhits und mit „More, More, More“ sogar einen internationalen Chart Hit gelandet hatte. Nach ihrer Karriere als Porno-Sternchen traf sie den Produzenten Gregg Diamond, der sie unter die Fittiche nahm und sie mit ein paar Disco-Songs ausstaffierte. Die Andrea True Connection veröffentlichte zwei Studio Alben, dann war erst mal der Disco-Zug abgefahren für das ehemalige Starlet. 1980 gab es für das italienische Label „Ricordi International“ einen Reanimationsversuch mit dem Album „War Machine“, das auf die erfolgreiche „Blondie“-Schiene sprang und so präsentierte die damals 37jährige 9 Songs im new-wave-rockigen Kleidchen. Andrea Marie Truden, wie die Interpretin mit Geburtsnamen heißt, ist am 07. November 2011 im Alter von 68 Jahren gestorben und natürlich gibt es  diverse Billiglabel wie das spanische Unternehmen „Novoson“, das dafür bekannt ist, dass es gerne Musik posthum verramscht. Auf manchen Webseiten wird das Album sogar in der Kategorie „Nu Disco“ angeboten, was natürlich absoluter Schwachsinn ist. Auf „Disco-Pop“ ist nichts neu, 8 der „War Machine“-Songs wurden unbearbeitet (mit dünnem 1980er Sound) übernommen und der einstige Philly-Soul-Pop-Knaller „More, More, More“, den es als Bonus gibt anstelle des originalen Album Tracks „Rock 'N Roll-Let It Go“, ist immer noch (auch klanglich) das beste Stück dieser verdeckten ReIssue. Anspieltipps: Der „The B-52s“-Klon „Hootchie Kootchie Floozies“ (ein Duett mit Schlagzeuger Tony D'ambra) und der Disco-Boogie „Still Goin‘ Down“.   

VÖ: 22.03.17

Verfügbar: Digitales Album

Empfehlung: K K K K K K K K K K

Web Infos: https://de.wikipedia.org/wiki/Andrea_True

TOURDATEN

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JAMES BROWN “BLOWBALL”   Zurück zur Übersicht - Back to the previous page  

James Brown - Blowball

01.  Don’t Let It Happen To Me
02.  Strange Things Happen
03.  Gonna Try
04.  It Was You
05.  Fine Old Foxy Self
06.  Can’t Be The Same
07.  I Want You So Bad
08.  Messing With The Blues
09.  Try Me
10.  I Won’t Plead No More
11.  It Hurts To Tell You
12.  You’re Mine, You’re Mine
13.  I’ve Got To Change
14.  Got To Cry
15.  Why Do You Do Me
16.  There Must Be A Reason

SOUL OLDIES (50ies)

Für Fans von:  Otis Redding - Johnny Ace - Sam Cooke

USA

Natürlich sorgt die Entdeckung, dass es ein neues (digitales) Album von JAMES BROWN gibt, für freudige Nervosität bei Soul- und vor allem den Fans des Sängers, der am 25. Dezember 2006 im Alter von 73 verstorben ist. Aber hinter dem Fantasie-Titel „Blowball“ verbirgt sich eine Mogelpackung, denn sämtliche Titel befinden sich auf dem zweiten Studio Album von „James Brown And The Famous Flames“ aus dem Jahr 1959. Es war damals eine Ansammlung von Outtakes und Single-B-Seiten, die es nicht auf das im gleichen Jahr veröffentlichte Debüt Album  „Please Please Please“ geschaffen hatten. Größtenteils  sind weniger bekannte Raritäten , die es bisher kaum auf „Greatest Hits“ oder „Best Of“-Kompilationen gab. 1984 ist das Album als CD-Re-Issue von Polydor veröffentlicht worden. 16 Songs sind es an der Zahl, allesamt im bluesig-souligen 60ies R’n’B-Shuffle-Kleidchen aus einer Zeit als R’n’B noch nicht R&B war, sondern als sich der Soul eigenständig machte, um das heimelige Blues-Wohnzimmer zu verlassen. Das Baby “Funk” war noch nicht geboren, die „Sex Machine“ steppte noch etwas schüchtern über die Bühnen der USA, aber stimmlich war der spätere „Godfather Of Soul“ schon damals in TOP-Form, wie das groovige „Fine Old Foxy Self“ (mit starkem Saxophonsolo von Clifford Scott) zeigt: https://youtu.be/6hL0bwtFTZU  und wer mal wissen wollte, wo der Song „At The Hop“ von Woodstock-Legende „Sha Na Na“ seinen Ursprung hat, hört sich „Can’t Be The Same“ an: https://youtu.be/oE-n3gUKpek  Ulkiger Weise wird dieses „neue“ digitale Album bei amazon.de für 9,99 Euro angeboten, aber wer ein bißchen sucht, findet das Original sogar zum digital wesentlich günstigeren Preis von gerade Mal 3,99 Euro: Klick! Eine derzeit nicht verfügbare “Hörkassette” hat es auch mal gegeben: Klick! und Vorsicht: Im worldwideweb werden mehrere obskure Alben unter dem Titel „Try Me!“ angeboten, das authentisch Orginale ist nur das mit dem hier angegebenem Tracklisting.

VÖ: 07.01.17

Verfügbar: Digitales Album

Empfehlung: K K K K K K K K K K

Das 1959er Album mit originalem Tracklisting: https://en.wikipedia.org/wiki/Try_Me!

TOURDATEN

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Miller Anderson “Collectors Premium: Bluesheart / Chameleon” Zurück zur Übersicht - Back to the previous page

Tracklisting ”Bluesheart” (2007):

01.  High Tide And High Water
02.  Fallin’ Back Into Blue
03.  Little Man Dancing
04.  Help Me
05.  House Of The Rising Sun
06.  Runnin’ Blues
07.  Smokestack Lightnin / Wang Dang Doodle
08.  Sending Me Angels
09.  Houston (Scotland)
10.  Vigilante Man / Crossroads
11.  Jon Lord Blues Project: Houston (Live)
12.  Little Man Dancing (Solo Acoustic Live)

Tracklisting “Chameleon” (2008):

01.  City Blues
02.  By The Light
03.  Bad Mouth Mama
04.  Fog On The Highway
05.  Little Brother
06.  Me And My Woman
07.  Rich Man, Poor Man
08.  Eye On The Prize
09.  The Dreamer
10.  Sing Your Song
11.  Nothing Is Any Fun (unreleased Demo)
12.  Late At Night (unreleased Demo)

BLUES ROCK

Für Fans von:  Eric Clapton - Delbert McClinton - Roy Buchanan

ENGLAND

Manchmal muss ich mich schon sehr über die Technik wundern, die auch – wie halt die Menschen auch – sehr wankelmütig ist. Im einem Player wird eine Laufzeit von 66 Minuten und 54 Sekunden angezeigt, im nächsten steht dann plötzlich wieder 66:53 im Display. Aber egal – während ich mich mal wieder wundere (hatte die Katja Ebstein doch irgendwo recht ) – erfüllen starke Vibes die gute Stube – MILLER ANDERSON ist ein Blues Gitarrist, der sich schon seit mehreren Jahren einer stetig wachsenden Fangemeinde erfreut. Der Mann hat natürlich schon ein paar tolle Schoko-Alben veröffentlicht, seit kurzem gibt es sogar noch eine äußerst deliziöse „Pralinenschachtel“ von MIG Music in Form eines Doppel-Albums, das die beiden 2007 und 2008 veröffentlichten Alben „Bluesheart“ und „Chameleon“ beinhaltet, ergänzt um 4 Bonus Tracks.

Wer auf die Musik von Gallagher, Principato, Vaughan, Trower, Marino und was weiß ich steht, wird jedenfalls begeistert sein vom hier Dargebotenen. Angefangen beim blues-funk-groovigen „High Tide And High Water“, eine von 14 starken Eigenkomposition über die Klassiker „House Of The Rising Sun“ und „Crossroads“ bis hin zum Extra Track „Houston (Scotland)“, den der Musiker gemeinsam mit dem „Jon Lord Blues Projekt“ aufgenommen hatte und der bis dato in dieser Live Version auch nur auf dem Projekt-Album verfügbar war.

Highlights sind neben dem Auftakt der sumpfige Delta-Blues-Rocker „Fallin‘ Back Into The Blue“ mit vibrierenden „CCR-Run-Through-The-Jungle“-Gitarren und der vom Chef selbst gespielten phantastisch klingenden Mundharmonika. „Little Man Dancing“ mit zackigen Wah-Wah-Stakkatos und federnden „Hendrix“-Licks, bei denen Miller seine gesamte Blues-Trick-Kiste (Pull-Offs, Hammer-Ons, Bendings, Vibrato) aus dem Handgelenk packt. Knackig & erfrischend: Der schnelle (176 bpm) Rock’n’Roller „Houston (Scotland)“. Mit nicht ganz so viel Tempo (165 bpm) ist die Live-Version mit dem Jon Lord Blues Project unterwegs und der zweite Bonus Track ist eine erstklassige live gespielte „Solo Acoustic Version“ von „Little Man Dancing“, die zeigt, dass MA sogar nicht einmal unbedingt eine Band hinter sich brauchen würde.

Wen’s interessiert: Die Vinyl LP ist damals auch als auf 750 limitierte dunkelblaue Pressung veröffentlicht worden, da allerdings nur ohne die auf der CD befindlichen Cover Version des „Sonny Boy Williamson”- Klassikers „Help Me“ und auch ohne die 2-Stück-Kombi „Vigilante Man / Crossroads“.

Mit phätter Slidegitarre geht’s hinein in das „Chameleon“ und wie das Viech seine Farbe ändert, genauso abwechslungsreich war ist das ein Jahr später auf den Markt gekommene Nachfolger-Album gewesen. Die Besetzung war – bis auf Drummer Paul Burgess – eine andere – hier spielten Kris Gray am Bass und Frank Tischer an den Tasten. Aufgenommen wurde – man höre & staune – im hessischen Fulda und wieder darf sich der Musikfan über einen richtig satten Mix und eine starke transparente & ausgewogene HiFi-Produktion freuen. Die Instrumente klingen, als ob die Band direkt vor einem steht. „By The Light“ ist feinster Gospel-Blues,  „Bad Mouth Mama“ geht southern-rockig nach vorne, „Fog On The Highway“ ist ein Slow Blues in der Tradition von „B.B.“ oder „Albert“ oder „Freddie“ (alles Kings, ha, ha!), aber auch hier wird nicht einfach routiniert heruntergeschrubbt, wie es viele tun, sondern besonders in den Turnarounds ist die virtuose Spielfreudigkeit in jeder Note zementiert.

Auch den „Boss“ hat der Miller Anderson drauf, der „Little Brother“ ist ein schöner „Heartland“-Rocker und würde sich zwischen den altbekannten „Springsteen“-Songs wohl fühlen. Ob der gut klingende „Dulcimer“ selbst vom Chef gespielt wurde oder ob er der Tastatur von Frank Tischer entlockt wird, vermag ich nicht 100%ig  zu bestätigen. Für die Fans des Chicago-Blues gibt’s „Me And My Woman“ und mit „Rich Man, Poor Man“ guckt sogar der Bruder des „Rory-Gallagher-Out-On-A-Western-Plane“-Klassikers kurz mal um die Ecke, geil! Den souligen „Otis“ (Redding) holt er raus in „Sing Your Song“. Am Ende gibt es zwei intime Einblicke in das (gar nicht mal so schlecht klingende) Übungsraumszenario der Band mit zwei bisher unveröffentlichten Demo-Versionen.

VÖ: 29.07.16

Verfügbar: 2-CD-Collector’s Edition & Digitales Album

Empfehlung: K K K K K K K K K K

Webseite des veröffentlichenden Labels: http://www.mig-music.de/en/releases/miller-anderson-8/

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LONNIE DONEGAN MEETS LEINEMANN “Collectors Premium:
Lonnie Donegan Meets Leinemann / Country Roads” Zurück zur Übersicht - Back to the previous page

Lonnie Donegan Meets Leinemann Collectors Premium

Lonnie Donegan - Collectors Premium Inlay

Tracklisting CD 1:

01.  Casey’s Last Ride
02.  Bottle Of Wine
03.  Dixie Darling
04.  Frankie And Johnny
05.  Tops At Loving You
06.  Gloryland
07.  Leinemann’s Potatoes
08.  Me And Bobby McGee
09.  Does Your Chewing Gum Lose It’s Flavour
10.  Becky Deen
11.  Jack O’Diamonds

Musizierendes Personal / Lineup:

Lonnie Donegan (Vocals, Guitar, Percussion))
Gottfried Böttger (Piano)
Lorenz Westphal (Violin, Vocals)
Christoph Seelenmeier (Banjo, Gitarre, Vocals)
Ulli Salm (Bass, Vocals)
Jerry Bahrs (Guitar, Harmonica, Vocals)

Tracklisting CD 2 (“Country Roads”):

01.  Country Roads
02.  Rock Island Line
03.  Keep On The Sunny Side
04.  Dixie Lily
05.  Louisiana Man
06.  Dead Or Alive
07.  Midnight Special
08.  Mule Skinner Blues
09.  Roll In My Sweet Baby’s Arms
10.  Lost John
11.  Have A Drink On Me
12.  Dublin O’Shea
13.  Midnight Special
14.  Rock Island Line
15.  Lonnie D (Medley)

Webseite Label:

Label: MIG Music In Germany
Web: www.mig-music.de

FOLK & COUNTRY

Für Fans von:  Sunshine Skiffle Band - Doug Kershaw - Jim Kewskin

SCHOTTLAND

Von LONNIE DONEGAN habe ich zum ersten Male 1976 gehört, als der Name in einem mit “Rory Gallagher” geführten Interview im US Musikmagazin „Guitar Player“ erwähnt worden ist. Die irische Gitarrenlegende hatte Donegan damals als einen seiner Haupteinflüsse der Jugendzeit bezeichnet. Danach ist mir der Name immer wieder mal begegnet in diversen Gazetten. Kult- und Insidertipp – Platten oder CDs habe ich – warum eigentlich – nie gekauft. Jetzt liegt eine erstklassige Wiederveröffentlichung von MIG Music vor, die 1974er und 1976 veröffentlichten Alben „Lonnie Donegan Meets Leinemann“ und „Country Roads“ gibt es als ”Collectors Premium” Package. Überraschend ist der transparente Sound, Musik gespielt von exzellenten Musikern, die ein Niveau hinlegen, das von Beginn an begeistert. Wer die Musik der “Pogues”, ”Van Morrison” oder ”Steve Earle” liebt, wird hin & weg sein von der puren Skiffle-Power in „Casey’s Last Ride“, die sofort mitreißt und  für den Rest des Albums anhält. „Dixie Darling“ ist ein Feuerwerk, das von der virtuos fiedelnden Geige (LORENZ WESTPHAL) vorangetrieben wird. Akustische Gitarren dominieren „Frankie And Johnny“, eine Komposition der Band LEINEMANN, die bei den Aufnahmen beider Alben zugegen war. In den Linernotes des Booklets steht irgendwo „Skiffle + Rock’n’Roll = Beat“ – trifft hier genau zu, das klimpernde Honkytonk-Klavier haucht dem Stück gutgelauntes „Mungo-Jerry“-Flair ein (erinnert mich stark an „Movin’ On“ vom 70er MJ-Debüt-Album). Die Country-Schublade wird aufgezogen mit „Tops At Loving You“, Studio-Gast PETER HESSLEIN spielt ein cooles bluesiges Gitarrensolo.

Die Pedalsteel startet den Klassiker „Gloryland“ – hier ein megastarker Mix aus New-Orleans-Dixie-Jazz, Country-Hillbilly und spiritueller Gospel-Power, eine der besten Versionen, die ich bisher überhaupt von diesem Stück gehört habe! Die von den beiden Leadern geschriebene Komposition „Leinemann’s Potatoes“ ist ein superschneller Boogie-Woogie-Rockabilly mit ultraschnellem Gitarrensolo, ULF KRÜGER bedient virtuos das Waschbrett, eine schmusige Cover Version (vom US Songwriter Kris Kristofferson) ist „Me And Bobby McGee“ (das Original hat  Kris Kristofferson komponiert, die bekannteste gesungene Version kennt man von Janis Joplin) „Becky Deen“ ist original von (der ebenfalls von Roy Gallagher verehrten) Blueslegende „Leadbelly“ gesungen worden, hier einmal als starke Country-Honkytonk-Version zu hören (gefällt vor allem „Stones“-Fans, die den Song „Dead Flowers“ vom 70er Kultalbum „Sticky Fingers“ mochten). Der schnelle Gospel-Knaller „Jack O’Diamonds“ rundet eines der besten Folk-Rock-Alben der 70er Jahre ab!

Mit der Cover Version von „John Denver“ beginnt des Titelsong des 1976er Albums „Country Roads“, dem zweiten, dass der irische Skiffle Musiker LONNIE DONEGAN gemeinsam mit der deutschen Band LEINEMANN aufgenommen hatte. 12 Lieder gab es auf dem 1976er Original Album, die 2016er Re-Issue beinhaltet 3 Bonus Tracks. Auch hier brannten die beteiligten Musiker wieder einen Feuerwerks-Mix aus Folk, Rock, Bluegrass und Blues ab. Das erste Highlight kommt gleich an zweiter Stelle, das schnelle „Rock Island Line“ – in der von Donegan umarrangierten Country Rock Version geht die Post ab, nach kurzem Intro legen die Beteiligten los, als ob sie auf der Flucht wären. Auch hier wieder ein herausragendes Gitarrensolo!

Gutgelaunte Fiddle-Power gibt’s zu hören in „Keep On The Sunny Side“ (O: „The Carter Family“), der Pianist glänzt mit klasse Honkytonk-Piano-Fills und wer spätestens nicht beim einsetzenden Geigensolo mitwippt, ist wirklich bewegungsfaul. Vielleicht kann das Stück ja bei therapeutischen Maßnahmen eingesetzt werden. Das Piano-Solo swingt groovy zu Salon-Atmosphäre. Ein 2 Minuten 40sekündiges Meisterwerk! Das Tempo wird aufrecht erhalten, denn um die Ecke biegt die „Dixie Lily“, der „Louisiana Man“ suggeriert einen Spaziergang durch die Sümpfe Floridas, wo gerade – meine Fantasie geht mit mir durch – ein wilde Cajun-Party auf einem Hausboot tobt. Ich gucke auf den Namen des Komponisten und alles ist klar. Geschrieben von Country-Legende Doug Kershaw, dem Principale der amerikanischen Bluegrass-Bewegung. Die Donegan-Leinemann-Connection haucht dem Stück neues Leben ein und sorgt ein weiteres Mal für ausgelassene Party-Stimmung. Verträumte Pedalsteel-Klänge gibt es in der Country-Roots-Ballade „Dead Or Alive“, „Midnight Special“ ist ein alter Bekannter, die meisten kennen das Stück von „Wilson“ (Pickett) oder „CCR“, hier gibt es eine wundervolle Mountain-Music-Edition.

Weitere Highlights sind der gejodelte „Mule Skinner Blues“ (auch hier wieder meisterhaft wirbelnde Gitarrenkunst), der feuchtfröhliche Mandolinen-Walzer-Ohrwurm „Have A Drink On Me“, der sich anhört, als ob direkt in einem der verräucherten britischen Pubs aufgenommen. Die Bonus Tracks haben es ebenfalls in sich: Der „Midnight Special“ kommt – dieses Mal von Ulf Krüger arrangiert – als bisher nie so gehörter Folk-Rock’n’Roller (147 bpm), auch die „Rock Island Line“ sprüht vor Energie als moderner Disco-Polka-Stampfer mit Computer-Loops, elektronischem Banjo und Synthie-Licks und im etwa 5minütigen Live-Medley stellt LONNIE DONEGAN dem anwesenden Publikum eine kleine Werkschau seiner Klassiker vor. Der am 29. April 1931 in Glasgow geborene Musiker ist am 03. November 2002 im Alter von 71 Jahren gestorben und hat ein Vermächtnis von 21 Studio Alben und über 70 Singles, von denen sich 31 in den britischen Charts platzieren konnten, hinterlassen. Der Schotte wird heute oft als einer der Pioniere des Country-Rock bezeichnet und hat zahlreiche Kollegen wie Mark Knopfler, Eric Clapton, Pete Townshend, Rory Gallagher und Van Morrison beeinflusst. Die 1969 gegründete Hamburger Gruppe LEINEMANN hat sich 1983 aufgelöst, Bassist Uli Salm hatte sich 1975er das Pseudonym Rudolf Rock zugelegt und im gleichen Jahr die heute noch aktive Band “Rudolf Rock & Die Schocker” gegründet.

INFO: (*) Erst beim Durchschmökern des Booklets fällt es mir wie die berühmten Schuppen von den Augen. Lorenz Westphal ist LONZO, der Ende der 70er in der „NDW“-Hysterie den Hitparaden-Einzeller „Die Dinosaurier werd’n immer trauriger“ feierte. Da bin ich jetzt auch irgendwo platt, was für’n begnadeter Violinist der Musiker gewesen ist. 2001 übrigens viel zu jung im Alter von gerade Mal 49 Jahren gestorben. 24 Jahre war der deutsche Musiker alt, als er bei den Aufnahmen zu „Lonnie Donegan Meets Leinemann“ mitwirkte.

FAZIT: Der einzig wahre „King Of Skiffle“ mit zwei abwechslungsreichen Party-Scheiben aus den 70er Jahren, authentische „handgemachte“ Musik der Güteklasse 1a – Musik, die auch nach über 40 Jahren nichts von ihrer Strahlkraft verloren hat und das wird wohl auch in weiteren 40 Jahren so sein. Zeitlose Klassiker, die so frisch klingen, als ob sie gerade aus dem Aufnahmestudio gesprungen sind.

VÖ: 30.09.16

Verfügbar: 2-CD & Digitales Album

Empfehlung: K K K K K K K K K K

Web:  https://de.wikipedia.org/wiki/Lonnie_Donegan & https://de.wikipedia.org/wiki/Leinemann

TOURDATEN

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Legende KAUFEMPFEHLUNGEN

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NDS - 1,749

Sagenhaftes Album, gehört in JEDE Sammlung, für die einsame Insel

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NDS 1,750

Sehr gutes Album, genre-spezifisch unter den  besten  1000 aller Zeiten

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NDS 1,850

Empfehlenswertes Album, gehört in die gut sortierte Plattensammlung

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NDS 1,950

Ganz gut gelungen, es gibt aber vergleichbare Alben im Genre

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NDS 2,050

Kann man hören, rein in die Sammlung,  bei Bedarf wieder hervorholen

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NDS 2,150

Durchschnittliches Album,  nur für Edel-Fans empfehlenswert

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NDS 2,250

Nicht so gelungen, es gibt Bessere im Genre und auch von diesem Act

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NDS 2,350

Langweilig, Weihnachtsgeschenk für Feinde und Finanzbeamte

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NDS 2,450

Schwaches Album, CD und  Cover als Unterlage im Katzenklo

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NDS 2,550

Grauenhaftes Album, ab damit in die Verbrennungsanlage

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NDS 2,650

Kackastrophal, ein Verbrechen an der musikalischen Menschheit

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