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Hier gibt es Rezensionen der Rock-CDs, die in den letzten 14 Tagen besprochen worden sind. Infos zu älteren Rock CDs findest Du, wenn Du auf den Button “Übersicht” klickst. Welche CD zur besten Rock CD des vorangegangen Monats gekürt worden ist, siehst Du bei “Rock CD des Monats”!
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RAIN “WHISKEY ON THE ROUTE 666”
Ein bisschen erinnert mich die Stimme des Sängers an den legendären Barry Hay von den niederländischen “Golden Earring”, aber bei Francesco Il Biondo Grandi handelt es sich um den Frontman der italienischen Rockgruppe RAIN, die am 10. Oktober ihr Album “XXX - 30 Years On The Road” veröffentlicht hat. Die Gruppe hatte sich 1980 gegründet und weil es bisher nach 8 Studio Alben noch keine “Best Of” Scheibe gegeben hatte, werden jetzt 13 der besten Songs aus der 30jährigen Bandgeschichte präsentiert, natürlich mit dem hardrockigen Ohrwurm “Whiskey On The Route 666”
Wer den Clip hier nicht sehen kann, klickt auf diesen Link: http://www.youtube.com/watch?v=GHdnR7rceRk
RAIN im Web: http://www.raincrew.com/ http://www.facebook.com/raincrew1980?ref=ts
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WENN DU DEN VIDEO-CLIP NICHT SEHEN KANNST, DANN HAST DU JAVA-SCRIPT DEAKTIVIERT
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PANS PARK “TAGE WIE DIESE”
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TITELVERZEICHNIS:
1. Boomerang 2. Tage wie diese (feat. Alexa) 3. Der Weg VIDEOCLIP 4. Anders 5. Stalkerleben 6. Dreck 7. Sternenstaub 8. Feuer meiner Seele 9. Was für ein Morgen 10. Wenn der Blitz 11. Weite See
Label: Busch Alternate Sound Web: www.busch-alternate-sound.de
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ALTERNATIVE ROCK
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Für Fans von: Accept – Buckcherry – Ohrenfeindt
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DEUTSCHLAND
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Ein Blick aufs Cover – ich sehe deutsche Titel und denke spontan: „Ah, eine weitere deutschsprachige Platte, achte aber irgendwie gar nicht auf die abgebildeten Musiker – es ist bereits die achte oder neunte Scheibe, die ich heute an diesem Tag hintereinander rezensiere und dann wirft mich der erste gespielte Riff fast vom Hocker. Das ist ja Hardrock! Deutschsprachiger Hardrock. Zeit, sich näher zu befassen mit dem Dargebotenen. „Er kommt im tiefen Flug – weil dich die Wahrheit schlug – genau so wird es sein – lässt sich auf keinen Deal mehr ein – Boom – Boom – hör seinen Klang – Boom – Boom – jetzt bist du dran!” ist das Motto des ersten Songs “Boomerang”.
PANS PARK heisst die Band, die sich mit gefährlichen Tattoos und genervtem Blick auf dem Rücken der CD präsentieren, weil ich sie anfanx gar nicht beachtet habe. Sorry, Boys! Es gibt halt „Tage wie diese“ und genau so heisst auch das zweite Stück, in dem eine gewisse (mir bis dato unbekannte) ALEXA am Mikrofon gastiert. Die hardrockigen Riffs bleiben, Sänger Ralf Lorenzen-Klein singt mit erdig-kratziger Stimme, intoniert aber jetzt in der Strophe gefühlvoll und wird gedoppelt vom Satzgesang der eben erwähnten Dame. „Die Welt scheint verloren – nichts ist geworden – kein Weg aus der Krise – Tage wie diese“ – Zeit für einen Gitarrensolo, aber Ralf flüstert „Du hast das Pech geküsst“ - der Refrain wächst an zum hardpunkrockigen Crescendo. Und leider: Kein „freebird’scher“ Gitarrensolo. Hat das Zeug zur Hymne. Aber nur mit Solo!
„Der Weg“ ist noch holprig, staubig & mühsam. Der Bass gibt vor, Drums ziehen nach, Gitarren übernehmen druckvoll, aber der Stopp in Minute 01:52 gefällt mir nicht so ganz (gibt es da keine andere Lösung, Junx?). Minute 03:48 – der Riff ist geil und sollte ausgebaut werden und nicht wieder in Minute 04:00 abgewürgt werden. So – genug gelästert – meine Lieblinxstücke der Scheibe sind zum einen der druckvolle Rocker „Stalkerleben“, ein Stück mit internationalem Hitformat: „Jede Nacht steh ich vor deiner Tür - meine Sinne sind allein bei dir – wenn du glaubst, dass du geborgen bist – seh ich dein Gesicht!” Shouter Ralf mit starker Performance, Markus Ritzmann und Roi Varandas sorgen mit ihren Gitarren für „Blue Öyster Cult“ Flair und Christian Knauer (drums) und Peter Kalinowski (bass) komplettieren das kompakte Rhythmsgeflecht. Befindet sich ab sofort in meinem DJ-Set, wenn ich eine Rockparty beschalle!
„Was für ein Morgen“ versetzt mich zunächst in helle Aufregung! Ein Wecker brüllt in ohrenbetäubender Lautstärke und ich renne mitten in der Nacht durchs Redaktionsbüro, um das Teil an die Wand zu schmeissen – stelle dann aber schnell fest, dass PANS PARK den gleichen Folterknecht zu Hause stehen haben müssen wie ich hier im Büro. Unglaublich! Da habt Ihr mich aber drangekriegt! „Auch die Sonne braucht den Regen“ singt die Band vereint, darauf erst einmal ein kühles Göller Pilsken! Ist zwar schon 4 Uhr Morgen, aber dem Bier ist die Zeit egal! „Und ich fühle, fühle, dass ich lebe – auch wenn die Welt am wanken ist!“ recht haben die Boys um Sänger Ralf Lorenzen-Klein und so headbänge ich weiter zur Musik dieser Kölner Gruppe bis zum Morgengrauen!
Die rockige, epische Hymne gibt’s dann schlussendlich doch noch mit dem romantisch-rockigen Seeräuberabenteuer „Weite See“. Feuerzeuge hoch – Arme ausgebreitet – ich schwebe durch das nächtliche Büro - ein letztes Prosit auf die 5 Piraten von PANS PARK, bevor es nach einem langen Arbeitstag in die Kajüte geht und wenn mich am Morgen der Wecker wieder aus der Kiste schmeisst, dann weiss ich auch sofort, an welchen Song ich ab sofort immer denke beim Aufstehen.
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Fazit: Rockige Party Scheibe, die einen Fehler hat – Hardrock ohne dröhnende Leadgitarren (mal abgesehen von 2 bis 3 minikurzen Soloeskapaden) – in welchem Jahrhundert sind wir denn? Ich stelle mir vor, was ein Gary Moore mit diesen Songs veranstalten würde – also: Entweder Ihr stellt noch einen Leadgitarristen ein (ich stelle mich gerne zur Verfügung) oder ihr macht es selbst, sonst wird det nix mit der internationalen Karriere – und das wollt Ihr doch, oder? Potential ist auf jeden Fall vorhanden. Und: Die Produktion hätte ich mir in der Breite etwas saftiger gewünscht. Wie “Molly Hatchet” ... oder so.
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VÖ: 19.09.09
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Verfügbar: CD
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Kaufempfehlung: K K K K K K K K K K
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Webseite: http://www.pans-park.de/ & http://www.myspace.com/panspark
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LEISTUNGSSTARKE FIRMEN EMPFEHLEN SICH
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NIRVANA “NEVERMIND” (20th Anniversary Edition)
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Die Platte, auf die Edel-Fans der Gruppe NIRVANA lange gewartet haben. Das beste „Smells Like Teen Spirit” Package aller Zeitung. Wenn das der gute Kurt Cobain noch miterlebt hätte! Das hat er jetzt davon, dass er sich in jungen Jahren die Kugel gegeben hat (Der Sänger & Gitarrist der US Gruppe hatte sich dem Report des Leichenbeschauers zufolge am 05. April 1994 erschossen). Neben den 12 Klassikern (mit dem genialen „Breed“, dem Kracher „Come As You Are“, dem radikalen „Territorial Pissings“, dem donnernden „Stay Away“ und “Endless Nameless“, das damals (nur) auf der CD als „Hidden Track“ versteckt war und das wohl sogar Jimi Hendrix zu anerkennendem Kopfnicken veranlasst hätte. Weil ich damals Vinyl gekauft hatte, musste ich bisher immer auf dieses geile Stück verzichten.
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GRUNGE
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Für Fans von: Iggy Pop – MC 5 – Pearl Jam – Mudhoney
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USA
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Dann folgt noch auf CD 1 die Abteilung mit den neuen Bonus-Stücken: Auftakt bilden die damalige B-Seiten „Even In His Youth“ (A-Seite war „Smells Like Teen Spirit“), „Aneurysm“ und „Curmudgeon“. Wie es in Nirvana- Konzerten abging, dafür sind die drei exzellent gespielten und im Paramount Theater von Washington mitgeschnittenen „Been A Son“, „School“ und „Drain You“ bestes Beispiel.
Auf der zweiten Disc gibt es 8 Stücke aus der Smart Studio Session, weitere 8 wurden bei den „Boombox Rehearsals“ aufgenommen (der Sound dieser Rehearsals (*) ist jedoch mehr als schrecklich und klingt – Musiker kennen das – als ob man während der Probe im Übungsraum zur Überprüfung der eigenen Stücke einen dieser kleinen Billigcassettenrecorder hat mitlaufen lassen – sollte jeder Fan selbst entscheiden, welchen Wert solche völlig übersteuerten Aufnahmen für ihn haben – ich finde sie authentisch wertvoll. Für Hi-End-Freaks sind diese Tracks allerdings – ums im Jargon eines Kurt Cobain zu sagen - ein Schlag in die so oft zitierte Fresse), 2 stammen aus verschiedenen BBC Sessions und diese beiden („Drain You“ vom 03. September 1991 und „Something In The Way“ vom 09. November 1991) sind klangtechnisch die besten Stücke der zweiten Disc. Weitere Highlights: „Breed“, das beim Zeitpunkt der Aufnahme noch den Titel „Immodium“ trug, „Pay To Play“, und “Smells Like Teen Spirit“ (Cobain schreit sich hier in dieser Version regelrecht seine Seele aus dem Leib)
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FAZIT: Cobain, Grohl und Novoselic waren auch während dieser bisher noch nicht veröffentlichten Sessions gut in Form und für Fans der Band, die noch keine der obskuren Raritäten-Scheiben (mit B-Seiten und diversen Live-Aufnahmen) besitzen und schon lange über einen Neukauf dieses Albums nachgedacht haben, kommt diese Anniversary Edition gerade Recht. Abgesehen von der „Super Deluxe Edition“, die auch noch eine DVD mit einem Konzert (vom 31. Oktober 1991) im Paramount Theatre von Seattle beinhaltet, die bisher beste Inszenierung dieses Klassikers!
INFO: (*) “Rehearsel” (sprich: Riehörsäl) ist das englische Wort für “Probe”.
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VÖ: 16.09.11
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Verfügbarkeit: Info auf der Seite musikverrueckt.de
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Kaufempfehlung: K K K K K K K K K K
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Tracklisting: www.musikverrueckt.de/html/nirvana_-_nevermind.html
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COLD CHISEL “THE BEST OF COLD CHISEL: ALL FOR YOU”
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ROCK
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Für Fans von: Bob Seger – Eagles – Smokie – Frankie Miller
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AUSTRALIEN
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Kennt jemand die australische Gruppe COLD CHISEL noch nicht? Diese Band, die sich 1973 gegründet hat und seit dem ersten Longplay 1978 Musikfans in ihrem Heimatland und in Neuseeland begeistert mit ihrer Musik, die allen Fans von “Bob Seger”, den “Eagles”, “America” oder “Tom Petty” gefallen dürfte. Seltsamer Weise hat es in den USA und in Europa nie zum richtig grossen Bekanntheitsgrad gereicht. Dann gibt es jetzt mit dem Album „The Best Of Cold Chisel: All For You“ die beste Möglichkeit, diese tolle Gruppe kennen zu lernen. Red Eye Records hat für Edelfans gleich ein Doppel Album veröffentlicht, auf dem Musikliebhaber 32 der besten Stücke der Band bekommen.Musik, die zeitlos ist – die Klassiker von COLD CHISEL dürfen auch heute noch zu Recht als musikalische Sahneschnittchen bezeichnet werden. Das Traurige: Leider bisher nur als Import verfügbar.
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VÖ: 14. 10. 11
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Verfügbar: Standard CD & Doppel Album (Deluxe)
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Kaufempfehlung: K K K K K K K K K K
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Web: http://www.musikverrueckt.de/html/cold_chisel_-_best_of.html
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DUM DUM GIRLS “ONLY IN DREAMS”
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TITELVERZEICHNIS:
1. Always Looking 2. Bedroom Eyes VIDEO CLIP 3. Just A Creep 4. In My Head 5. Heartbeat 6. Caught In One 7. Coming Down 8. Wasted Away 9. Teardrops On My Pillow 10. Hold Your Hand
Line Up:
Dee-Dee (vocals, guitar) Jules (guitar, vocals) Bambi (bass, vocals) Sandy (drums, vocals)
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INDIE ROCK POP
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Für Fans von: The Pretenders - L7 - The Raveonettes
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USA
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Treibender, mitreissender Indie Rock, wie er gut in den Film „Kill Bill“ von Quentin Tarantino hineingepasst hätte. Denke ich zumindest beim ersten Titel „Always Looking“. Keine überbordende Virtuosität, aber eine indierockige Melange, die von der ersten bis zur letzten Sekunde fasziniert. „Bedroom Eyes“: Das zweite Stück bedient sich am 60er Jahre Flower-Power-Psych-Surf-Pop, ist nicht weniger aufregend und ich nehme es Leadvocalistin Dee-Dee sofort ab, wenn sie singt „Oh, I need Your Bedroom Eyes!“ Geile Nummer, die mich an die grossen Klassiker von Chrissie Hynde und ihren “Pretenders” erinnert.
Die Arrangements der 10 wundervollen Perlen sind klebrig & zuckersüss, aber trotzdem von einer Konsistenz, mit der man sich gerne “vollsaut”. Highlights fällt mir schwer zu nennen, weil jeder Track einzigartige Magie ausstrahlt, was mit Sicherheit auch daran liegt, dass hier vier Musikerinnen miteinander spielen, die ihre Seele in jeder gesungenen Note spazieren tragen. „You can tell me time can heal – but you don’t know the way I feel – I never had imagined death – beyond the vague and cold last breath – but now I see his many forms – the way he builds up like a storm – and all the pain and all the sighs – the world I’m in – my mother’s eyes” steht beispielhaft mit dem Song “Caught In One”. Und: “Coming Down” ist eine traumhafte Ballade, die es verdient hätte, an der Spitze der Charts zu stehen, was wiederum eine Präsenz auf der nexten Kuschelrock CD mit sich ziehen würde. Und im letzten Stück „Hold Your Hand“ erlebe ich mein „Deja Vu“ – die Art, wie Dee Dee geschickt ihre Phrasierungen zwischen Molldreiklängen mit einer hinzugefügten None (Cmadd9) platziert und wie die Band sie mit waberndem, warmen R’n’B-Sound umgibt, erinnert mich an die phantastischen Songs von Tommy James & The Shondells (US Gruppe mit den Hits „Crimson & Clover“, „Ball Of Fire“ u. a.)
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Fazit: Indie-Rock-Pop der erstklassigen Sorte – eine Platte, die Genrefans in einen regelrechten Rausch versetzt.
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VÖ: 26.09.11
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Verfügbar: CD & digitales Album & Vinyl
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Kaufempfehlung: K K K K K K K K K K
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Webseite: http://wearedumdumgirls.com/ & http://twitter.com/#!/dumdumgirls
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NOEL GALLAGHER’S HIGH FLYING BIRDS
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TITELVERZEICHNIS:
1. Everybody’s On The Run 2. Dream On 3. If I Had A Gun ... 4. The Death Of You And Me 5. Record Machine 6. AKA ... What A Life! 7. Soldier Boys And Jesus Freaks 8. AKA ... Broken Arrow 9. (Stranded On) The Wrong Beach 10. Stop The Clocks
Line Up:
Noel Gallagher (vocals, guitars, bass) Dave Sardy (drum programming) Mike Rowe (keyboards) Jeremy Stacey (drums)
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Time:
5:30 4:29 4:09 3:29 4:23 4:24 3:22 3:35 4:02 5:04
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BRIT ROCK
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Für Fans von: Oasis – Robbie Williams – Beatles - Kula Shaker
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ENGLAND
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Es war einmal ein vereinigtes Königreich. In dem lebte eine Band namens Oasis, die sehr nach der Musik der Beatles klang. Die Band war sehr erfolgreich, aber wie es sich über die Jahre ergab, wollte einer der Kronprinzen viel lieber klingen wie sein gesangliches Vorbild Robbie Williams. Und so kam es, dass sich die Musiker in Unmut ergingen, es kam zum Krieg innerhalb des Königreichs, der dazu führte, dass die Prinzen letzten Endes getrennte Wege gingen. Der eine Kronprinz, der auch der Robbie Williams Fan war, hörte auf den Namen Noel Gallagher – er hat vor kurzer Zeit eine neue Band zusammengestellt, die für dieses Album mit erlesenen Musikern wie dem Perkussionisten Lenny Castro oder dem Multiinstrumentalisten Jon Graboff erweitert wurde und klingt heute, wie es sich wohl anhören würde, wenn der Magier Robbie Williams zu der zauberhaften Musik der „Fab Four“ sänge.
Warum das erste Stück „Everybody’s On The Run“ allerdings mit einem „raucherhustenden“ Hüsteln beginnt, weiss wohl der Teufel alleine, der sich schon auf diese eine Seele freut. Ganz netter Song mit altbekannten Harmonien und gitarrenrockigem Ambiente. „Dream On“ ist besser, präsentiert die altbekannten beatlesquen Züge und - natürlich - robbie-williams’schen Gesang, „The Death Of You And Me“, kommt mit Trompeten, Tuba und ohne Pauken, dafür mit einer druckvollen Schlagzeugwand von Drummer Jeremy Stacey, das starke ”(I Wanna Live In A Dream In My) Record Machine“ ist mit indisch-ambientem Falir ausgestattet, was aber dem Instrumentenmix, der den Sound einer Sitar beinhaltet, geschuldet ist und nicht der Affinität zu john lennon’schen experimentellen Ideen. Hat der Musiker NOEL GALLAGHER sowieso nicht nötig, er hat neben dem kompletten Songwriting auch noch sämtliche Gitarren, Bässe, Banjos und bei diversen Tracks auch die Keyboards eingespielt.
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FAZIT: Und die Moral von der Geschicht, es hat sich viel geändert nicht. Noel Gallagher’s High Flying Birds klingen wie Oasis und das aber verdammt gut. Musikalisch um zwei Klassen besser als Brüderchen Liam’s Combo “Beady Eye”
VERFÜGBARKEIT DIVERSER EDITIONEN: http://www.noelgallagher.com/store/eur.php
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VÖ: 17.10.11
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Verfügbar: siehe Link im oberen Kasten
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Kaufempfehlung: K K K K K K K K K K
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Webseite: http://www.noelgallagher.com/#home
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LEISTUNGSSTARKE FIRMEN EMPFEHLEN SICH
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JACE EVERETT “MR. GOOD TIMES”
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TITELVERZEICHNIS:
1. Great American Hero 2. The Drugs Aren’t Getting It Done 3. Business Is Booming 4. Let’s Begin Again 5. God Made You Mean 6. Nothing 7. Good Times 8. Angry Hostile Ugly 9. Don’t Look Down 10. Tricky Thing 11. Autumn
Label: Humphead Records Web: www.humpheadcountry.com
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Time:
4:22 2:52 3:59 4:51 5:41 5:03 5:15 3:30 3:16 4:20 5:17
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ROOTS ROCK
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Für Fans von: Steve Earle - Mink DeVille - John Fogerty
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USA (INDIANA)
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Mister „True Blood“ ist zurück. Mit seinem neuen Album „Mr. Good Times“. Und wie! Gleich der erste Song „Great American Hero“ ist ein dickes phättes Roots-Rock-Songwriter-Brett! Im folgenden „The Drugs Aren’t Getting It Done“ erinnert mich der Gesang von JACE EVERETT an die rauchig-weiche Stimme von Derek Trucks, dazu gibt es schöne „Beach-Boys-Backing-Vocals”. Mit dem Song „Business Is Booming“, für den er sich einen schaurig-schönen Rumba-Vibe hateinfallen lassen, kratzt er verdächtig nah an der Qualität seines (oben bereits angesprochenen) eckzahnigen Vampir-Soundtrack-Schlagers. Ein Stück wie gemacht für alle Fans von Tom Waits & Mink DeVille! Fällt in die Kategorie: Lieder, die gar nicht lange genug sein können- hier „boomt“ es immerhin 4 Minuten lang. Verträumte Americana-Klänge gibt es in „Let’s Begin Again“, einer gefühlvollen & akustischen Ballade. In spacig-psychedelische Gefilde taucht Everett ab in „God Made You Mean“.
Überhaupt ist dem Songwriter aus Indiana sein bisher abwechslungsreichstes Album gelungen, – wer sich noch nie mit dem Begriff „Country-Bubblegum“ auseinandergesetzt hat, kann das mit dem groovigen „Nothing“ nachholen und mit dem bluesigen „Good Times“ gibt es ein weiteres starkes Highlight! Auch stark: Der Mundharmonika-Boogie-Rocker „Tricky Thing“ (140.9 bpm)
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FAZIT: Sein bestes Album bisher. Nach dem ewigen Hin- und Her um diverse Wiederveröffentlichungen seines vorigen Albums, das es mittlerweile in drei verschiedenen Editionen gibt, zeigt JACE EVERETT eindeutig, dass der TV-Serien-Hit “Bad Things” (der Titelsong der erfolgreichen Vampire-Serie “True Blood”) keine Eintagsfliege war. Geiler neuer Stoff!
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VÖ: 27.09.11
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Verfügbar: CD & digitales Album
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Kaufempfehlung: K K K K K K K K K K
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Webseite: http://jaceeverett.com/ & http://twitter.com/#!/jaceeverett
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LOU REED & METALLICA “LULU”
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TITELVERZEICHNIS DISC 1:
1. Brandenburg Gate 2. The View 3. Pumping Blood 4. Mistress Dread 5. Iced Honey 6. Cheat On Me
TITELVERZEICHNIS DISC 2:
1. Frustration 2. Little Dog 3. Dragon 4. Junior Dad
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Zeit:
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AVANTGARDE ROCK
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Für Fans von: Tom Waits - The Velvet Underground - Frank Zappa
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USA
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Okay, es gibt Platten, die man als eingefleischter Fan eines Musikgenres gar nicht als solcher hören sollte. Verstand ausschalten – neu sortieren – die Welt (Musik) mit anderen Augen hören – Toleranz – ein großes Wort – aber in der Musikwelt nahezu ein unmögliches Ding. Musikalische Toleranz – ein Thema für ausufernde Musikstammtischnächte. Es gibt ja bereits seit einigen Wochen auf VOX diese unsägliche Reihe, in der Schlagersänger einen Song eines deutschen Hip Hoppers covern und dieselben Möchtegern-Gänxter-Hip Hopper im Gegenzug den Song des Schlagersängers quälen und diesem seltsamer Weise dann auch noch Respekt bekunden.
Im vorliegenden Falle hat sich die einstige Thrash Metal Band METALLICA (heutzutage leider zur Kommerzmetal Band verkommen) mit dem New Yorker Rock Songwriter LOU REED zusammen getan und lässt es 10 x spektakulär dröhnen. Bereits Wochen vor dem Veröffentlichungstermin überschlagen sich Presse, Kritiker und viele Fans mit negativen Kommentaren. Natürlich ist solch ein Experiment auch für die Redaktion von Dr. Music interessant, also erst einmal her mit dem Promo Album und dann (Zitat Kaiser Franz) „Schau’ ‚mer mal!“
Bei den zehn Songs handelt es sich NICHT um Cover Versionen, sondern um neu von Reed (der ausschliesslich auch für die Texte zuständig war) & Metallica geschriebene Kompositionen, die eine Geschichte der fiktiven Tänzerin „Lulu“ erzählen, deren Figur wiederum von einer vom deutschen Autoren Frank Wedekind erfundenen Figur inspiriert wurde (aus dessen Drama „Erdgeist“ aus dem Jahr 1895).
Zum Album: „Brandenburg Gate“ beginnt akustisch-sentimental mit der sonoren Stimme des 69jährigen Songwriters Reed, der es schafft “Klaus Kinski”, “Nosferatu” und ”Friedhof” in einem Satz unterzubringen. Nach 49 Sekunden bricht dann der erste Heavy Riff los mit der quäkenden Stimme von James Hetfield, Reed versucht sich auch Gehör zu verschaffen, in dem er versucht, die laute Musik zu überdröhnen, aber irgendwie hört es sich an, als ob ein aufgeregter Vater an die verschlossene Tür seines Teenagers klopft und brüllt, er solle doch die Musik etwas leiser drehen. „Ganz schön alt geworden Deine Stimme, mein lieber Lou!“ denke ich in diesem Moment. Erst mal weiss ich gar nicht genau, ob ich diesen Song in der Kategorie „gut“ oder „böse“ einordnen soll.
Es bleibt heavy in „The View“, der Riff ist irgendwo von Black Sabbath’s „Iron Man“ geklaut. Lou Reed spricht jetzt lieber vorsichtshalber, wahrscheinlich kommt er nicht mit der Tonart zurecht – irgendwie hört’s sich an, als ob sich Johnny Cash gerade auf einer Crack-Tour befindet. Auch Hetfield schleppt sich jetzt durch den Song. Das Gleiche genascht, oder? „Worship. Worship“ skandiert Reed weiter zum eisernen Klon-Riff. „I Wanna See You Suicide“ meint er, bevor Gitarrist Kirk Hammett im Hintergrund herumwühlt. Der Song ist laut & wuchtig, aber in der Spitze irgendwie langweilig. Hetfield übernimmt wieder: „I am the view, I am the table, I am all this, I am ….“ Aha! In der letzten Minute darf Hammett dann doch tatsächlich sogar einen Gitarrensolo vom Stapel lassen.
„Pumping Blood“ beginnt wieder akustisch, bevor der nexte Heavy Riff das Thema vorantreibt. Lou Reed murmelt den Titel des Songs und abgesehen von seinen Vocals ist dieses dritte Stück das Beste bisher auf dem Album. Der folgende Track ist schneller, thrashiger – Reed hat sich inzwischen darauf festgelegt, dass er die Songs nur noch mit seinem Sprechgesang kommentiert. Wer die abenteuerlichen Gesangeskapaden von Björk mag (die auch meistens zu einem ganz anderen Stück in einer anderen Tonlage singt), findet hier das männliche Gegenstück. Schade, dass es den Begriff Thrash Punk bereits gibt, spätestens hier wäre er erfunden worden.
„Iced Honey“ – Reed singt wieder mit brüchiger Stimme. Oder isses (altfränkischer Ausdruck für: „Ist es“) der Country Sänger Johnny Cash, der doch noch lebt?
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Fazit: Seltsame Scheibe, die allenfalls für Metallica Fans interessant ist, die alles von ihren Lieblingen brauchen und nicht unbedingt auf musikalische Qualität achten. Eigentlich hört es sich nur an, als ob eine beliebige drittklassige Combo zum ersten Mal in einem Übunxraum herumdudelt und zu allem Übel noch einen lausigen Sänger am Mikrofon stehen hat. Eventuell wird das Teil in ein paar Jahren zur obskuren Kultplatte deklariert. Auch ein Thema für den nexten Musikerstammtisch.
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VÖ: 28.10.11
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Verfügbar: 2-CD & Vinyl & digitales Album
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Kaufempfehlung: K K K K K K K K K K
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Webseite: http://www.loureed.com/loureedandmetallica/
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KONZERTDATEN
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STEVE HACKETT “BEYOND THE SHROUDED HORIZON”
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TITELVERZEICHNIS:
1. Loch Lomond 2. The Phoenix Flown 3. Wanderlust 4. Til These Eyes 5. Prairie Angel 6. A Place Called Freedom 7. Between The Sunset And The Coconut Palms 8. Walking To Life (feat. Amanda Lehmann) 9. Two Faces Of Cairo 10. Looking For Fantasy 11. Summer’s Breath 12. Catwalk 13. Turn This Island Earth
Label: Inside Out Music Webseite: www.insideoutmusic.com
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Zeit:
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ART ROCK
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Für Fans von: Gary Moore – Peter Green – Jeff Beck
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ENGLAND
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STEVE HACKETT ist der ehemalige Genesis Musiker, der wohl als einziger die progartrockige Vergangenheit seiner ehemaligen Band aufrecht erhält. In den 70er Jahren war auch noch der Sänger Peter Gabriel für die Ideen zuständig, dann übernahm Phil Collins nach dessen Ausstieg das Zepter und von da an gingen Genesis nur noch popkommerziellere (erfolgreiche) Weg bis hin zum unsäglichen Schreihals-Thema „I Can’t Dance“, das mittlerweile von tumben Sendern wie Antenne Bayern totgedudelt wurde (besitzen diese Leute eigentlich nur diesen einen Song von Genesis?). Steve Hackett hatte bereits in den 80er Jahren Solo Alben veröffentlicht, seine Musik war aber bisher meistens nur Insidern und den „real music lovers“ vorbehalten, weil die Medien wahrscheinlich immer dachten (und es wohl auch heute noch tun), Steve Hackett wäre ein Unternehmer aus Solingen, der Fleischklopfer herstellt.
Der Auftakt „Loch Lochmond“ bietet schwere Gitarrenwände, romantische Melodien und tolle kanonartig aufbauende Vocal Harmonien, die sich Steve Hackett mit Amanda Lehmann teilt. Der Gitarrensolo, den er nach 04:42 Minuten aus den Lautsprechern drückt, kommt fett & breitwandig produziert mit tollem Sound.
Nach dem kurzen gitarrenakustischen „Wanderlust“ geht es über zur (mit keyboardigen Violinen bestückten) kammersinfonischen Ballade „Til These Eyes“ und nach dem instrumentalen „Prairie Angel“ folgt das erste grosse Highlight des Albums: Das kathedralische „A Place Called Freedom“ wird aber noch getoppt von dem von (der renommierten Session Musikerin) Amanda Lehmann gesungenen „Walking To Life“, das mit indischen Sitars und poppigem (tanzbaren) Electro- Groove gewürzt wurde.
Eine der Stärken des Albums ist der abwechslungsreiche Mix aus rockigem und balladeskem, ruhigem Material. Dem ätherischen Instrumental „Two Faces Of Cairo“ folgt die schöne Ballade „Looking For Fantasy“ (für alle Chris De Burgh- oder Barclay James Harvest-Fans), an die sich wiederum das heavybluesige “Catwalk” mit exzellenter metallischer Gitarrenarbeit und punktiert eingestreuten Mundharmonika-Fills das nächste Highlight anschliesst. Am Ende gibt es mit „Turn This Island Earth“ ein furioses Artrock-Meisterstück.
Käufer der Deluxe Edition bekommen noch eine zweite (Bonus) CD, auf der es (bis auf den gesungenen Titel „Enter The Night“ nur instrumental & mehr in die virtuose Tiefe geht. In „Four Winds: South“ glänzt Hackett beispielsweise mit Flamenco-Klängen, die von perlenden Piano-Kaskaden überschattet werden. In „Four Winds: East“ schraubt sich der Gitarrist mit schreiendem Feedback und langgezogenen Tönen in die Nähe einstiger Space- Psych-Rock-Klassiker von Peter Green. In „Four Winds: West“ wühlt er in seiner „Classical Guitar Kiste“ und zaubert einige schöne Etüden ans Licht und im finalen „Reconditioned Nightmare“ wird es noch mal richtig laut.
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FAZIT: Nicht unbedingt so spektakulär wie die Scheiben von Joe Satriani, Steve Vai oder anderen, Gitarristen, aber dieser „Show Off“ war sowieso noch nie wichtig gewesen für den Musiker Steve Hackett. In jede seiner Kompositionen hat er die Seele seines erstklassigen Songwritings hineingesteckt und gerade das macht diese Songs des Doppel Albums so einzigartig. Multifunktionaler Spasscharakter garantiert – nicht nur für Gitarristen!
INFO: Das komplette Tracklisting der Deluxe Edition mit dem Line Up der beiden Discs gibt es ab Montag auf der Webseite musikverrueckt.de. Einfach auf diesen Link klicken und Ihr kommt hin! (Ab Montag, habe ich gesagt!)
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VÖ: 26.09.11
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Verfügbar: CD & Deluxe Edition & digitales Album
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Kaufempfehlung: K K K K K K K K K K
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Webseite: http://www.hackettsongs.com/
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KONZERTDATEN
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ROCK KULT AUS DEUTSCHLAND
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CAPTAIN DUFF “SEASIDE CURSE”
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TITELVERZEICHNIS:
1. Motorwolf 2. I’m Haunted 3. Stoneface 4. Witchdoctor 5. From Coast To Coast 6. Broken Hearts & Motorcycles 7. Real Hardcore 8. Longboat Funeral 9. Time To Pay 10. Captain Duff
Besetzung: Cpt. Dave, Dirty el Hons, Mr Obi Licks, Seemanni, Tommy Hellfighter
Artwork: Christian Peters
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HEAVY PUNK & ROLL
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Für Fans von: Danzig – Motörhead – Ramones – Molly Hatchet
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DEUTSCHLAND
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Tatort Umsonst & Draussen Karlstadt. Sängerin SANDRA BULLFROG von der Band „Rick Tick Evil“ gibt mir den Tipp, eine Band namens CAPTAIN DUFF anzusehen. Zwei Stunden später bin ich um eine neue Erfahrung reicher. „Molly Hatchet“ müssen ausgewandert sein aus den USA und haben „Lemmy“ von „Motörhead“ verpflichtet. So hört sich auch der erste Song des aktuellen Albums der Band an, das ich mir natürlich gleich mitgenommen habe. „Motorwolf“ donnert mit der Urgewalt texanischer-Zombie-Rocker. Musik, die Spass macht und infiziert. „I’m Haunted By A Fucking Bloody Ghost“ singt Captain Dave in der Bier-Party-Spass-Dröhnung „I’m Haunted“. 190 bpm – das Stück ist zurzeit der Oberfetisch in meiner rockigen DJ-Kiste.
Wer ist die Band? CAPTAIN DUFF kommen aus dem Würzburger Raum: Neben oben erwähntem Shouter Dave gibt es noch folgende Musiker: Seemanni ist der “Basstard”, Tommy Hellfighter spielt seine “Gallen Drums”, Mr. Obi Licks quält den “Guitarliquor”, und Dirty el Hons hat bestimmt früher in Cimmerien gelebt und bedient - wohl in Anlehnung an den Buccaneer Conan & weil er mit der Axt so fit ist wie der olle Barbar – die “Guitaneer”. „It’s A Story -It’s A Story - Must Be Told“ – Stoneface is coming for you all“ metzelt der Sänger in “Stoneface” und dann kommt er schon – der herrlich-bluesige Gitarrensolo. 10 Tracks gibt es auf dem Album “Seaside Curse” (Spielzeit leider nur: 33:28 Minuten), 2 davon stammen vom 2007er Demo „Herbipolitan Nightmare“
Weitere Highlights: Der Volle-Pulle-Rocker „From Coast To Coast“ (194 bpm), das noch schnellere (198 bpm) “Broken Hearts & Motorcylcles”, das selbst eine Gruppe wie „Motörhead“ zur Kindergartenband degradiert. Sollte beim bayerischen Innenministerium als Lehrstück für angehende Stagediver & Headbanger eingereicht werden. „We Want To Rock, We Want To Fuck, We Want So Suck Some Blood“ ist das Motto in „Real Hardcore“ – erinnert mich an die ersten Scheiben (Mitte der 80er Jahre) einer kalifornischen Band namens Beowülf (falls die noch jemand kennen sollte!)
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Fazit: Awesome F***ing Bloody Punk’n’Roll! Absolute Mega-Rockparty-Scheibe! Eine Platte, nach der sämtliche Motorbiker ihr Leben lang gesucht haben! Ab sofort bin ich Fan & inoffizielles Mitglied im Motorwolf-Club von CAPTAIN DUFF. „You R The One I Want“ hat er im gleichnamigen Stück gesungen – passt doch!
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VÖ: 19.09.09
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Verfügbar: CD
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Kaufempfehlung: K K K K K K K K K K
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Webseite: http://www.myspace.com/captainduff & http://de-de.facebook.com/captainduffband
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Hier gibt es Infos zu weiteren Rock-CDs
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Legende KAUFEMPFEHLUNGEN
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Sagenhafte Platte, gehört in JEDE Sammlung! Die Platte für die einsame Insel
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Sehr gute Platte, ist genre-spezifisch unter den besten 1000 aller Zeiten an zu siedeln
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Gute Platte, sehr empfehlenswert, gehört in die gut sortierte Plattensammlung
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Ganz gut gelungen, sollte man haben, es gibt aber vergleichbare Platten im Genre
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Kann man hören, rein in die Sammlung und bei Bedarf wieder hervorholen
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Durchschnittliche Platte, sollte man umtauschen dürfen. Nur für Edel-Fans
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Nicht so gelungen, eigentlich überflüssig, nur für dicke Geldbeutel interessant
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Langweilige Platte, kann man seinem Feind zu Weihnachten schenken
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Schwache Platte, das Cover als Unterlage im Katzenklo und die CD als Untersetzer
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Grauenhafte Platte, ab damit in den Müllcontainer oder in die Verbrennungsanlage
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