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Various Artists “Once Upon A Time In Hollywood”   Zurück zur Übersicht - Back to the previous page  

Soundtrack - Once Upon A Time In Hollywood Movie_Once Upon A Time In Hollywood

Tracklisting

01. Roy Head & The Traits: Treat Her Right
02. The Bob Seger System: Ramblin’ Gamblin’ Man
03. Deep Purple: Hush
04. KHJ - Mug Root Beer Advertisement
05. The Village Callers: Hector
06. Buchanan Brothers: Son Of A Lovin’ Man
07. Chad & Jeremy: Paxton Quigley’s Had The Curse
08. Tanya Tanning Butter Advertisement
09. Paul Revere & The Raiders: Good Thing
10. Paul Revere & The Raiders: Hungry
11. The Box Tops: Choo Choo Train
12. Mitch Ryder: Jenny Take A Ride
13. Deep Purple: Kentucky Woman
14. Buffy Sainte-Marie: The Circle Game
15. Simon & Garfunkel: Mrs. Robinson
16. I Profumi Di Capri Numero Uno Cologne Advertisement
17. Los Bravos: Bring A Little Lovin’
18. Harold E. Weed (Dana Classic Fragrances):
18. Suddenyl / Heaven Sent Advertisement
19. KHJ - Vagabond High School Reunion
20. KHJ - KHJ Los Angeles Weather Report
21. The Illustrated Man Advertisement / Ready For Action
22. Dee Clark: Hey Little Girl
23. Coty Inc - Summer Blonde Advertisement
24. Neil Diamond: Brother Love’s Traveling Salvation Show
25. Robert Corff: Don’t Chase Me Around
26. Paul Revere & The Raiders: Mr. Sun, Mr. Moon
27. Jose Feliciano: California Dreamin’
28. I Cantori Moderni Di Alessandroni: Dinamite Jim
29. Vanilla Fudge: You Keep Me Hangin’ On
30. Maurice Jarre: Miss Lily Langtry
31. KHJ - KHJ Batman Promotion

TT: 73:15 Minuten

Label: Columbia Records
Web: www.columbiarecords.com

Kinostart USA: 26. Juli 2019
Kinostart Deutschland: 15. August 2019
DVD Start Deutschland: noch nicht bekannt

SOUNDTRACK

Für Fans der Sampler: The Devil’s Rejects - Death Proof - Kill Bil 2

SAMPLER

Ein interessant gemischter Sampler-Soundtrack begleitet die Kinobilder des Blockbusters „Once Upon A Time In Hollywood“ – aber etwas anderes war eigentlich nicht zu erwarten bei einem Film, den Quentin Tarantino inszeniert. Natürlich frönt der Regisseur seiner musikalischen Vorliebe für die 70er und – passend zum chronologischen Szenario – die 60er Jahre, indem er mit Songs von Bob Seger und Mitch Ryder ein paar richtig geile Klassiker ausgegraben hat. Dazu gibt es DEEP PURPLE („Hush“ und „Kentucky Woman“ von der Urformation mit Rod Evans am Mikrofon), der auch schon in zahlreichen anderen Filmen anwesenden „Mrs Robinson“ (SIMON & GARFUNKEL) – daneben eine Menge feiner hierzulande relativ unbekannter Raritäten wie den „Son Of A Lovin‘ Man“ von den BUCHANAN BROTHERS (die 1969 ihr einziges Studio Album veröffentlicht haben) oder „Paxton Quigley's Had The Course“ vom englischen Duo CHAD & JEREMY aus dem Jahr 1968.

Im schwarzweißen Intro des Films stellen sich die beiden Hauptfiguren vor – TV-Schauspieler Rick Dalton (Leonardo DiCaprio) und sein Stuntman Cliff Booth (Brad Pitt – sieht mit seiner Frisur aus wie der junge Robert Redford), bevor es dann nach 3 Minuten in den eigentlichen Hauptfilm geht - die ersten Szenen werden von dem Blues Klassiker „Treat Her Right“ beschallt. Tarantino hat sich für das Original von ROY HEAD & THE TRAITS entschieden, die meisten Musikfans haben mit Sicherheit schon eine der zalreichen Cover Versionen (Wilson Pickett, The Commitments, Tom Jones u. a.) gehört. Auch der Rest der Schauspielerriege kann sich sehen lassen – Dakota Fanning, Bruce Dern, Luke Perry, Damian Lewis, Al Pacino – es ist ein Schaulaufen vieler Tarantino-Lieblinge geworden, lediglich Danny Trejo hatte dieses Mal wohl etwas Besseres zu tun. Der Film spielt Ende der 60er – im Focus stehen der alternde TV-Star und sein Stunt Double, die auf der Suche nach einer Hauptrolle in einem Hollywood-Film sind – zur gleichen Zeit bereitet der Regisseure die Gräueltaten (formerly known as “Greueltaten”) der Manson-Sekte vor – der durchgeknallte Charlie Manson ist allerdings im Film nicht zu sehen. Die damals bestialisch massakrierte Sharon Tate wird von Margot Robbie dargestellt, die bereits im 2017er Film „I, Tony“ über die ehemalige US Eiskunstläuferin Tonya Harding die Hauptrolle spielen durfte.

Der Wermutstropfen: Zwischen den meisten Songs sind immer wieder originale Werbespots und auch mal der Wetterbericht oder die Ankündigung eines Jubiläums-Klassentreffens zu hören, von einigen gibt es die Radio Announcements des Moderatoren zum Anfang oder am Ende des Stücks (im obigen Tracklisting sind diese Tracks in dunkelgrauer Farbe gekennzeichnet) – wen das nicht stört, der bekommt mit diesem Soundtrack einen guten Sampler mit coolen und garantiert bisher nicht von den Radiosendern totgedudelten Oldies. Dazu gehören „Good Thing“ von PAUL REVERE & THE RAIDERS oder die wunderschöne Cover Version von JOSE FELICIANO des von Barry McGuire erstmals 1965 gesungenen Klassikers “California Dreaming” (die wohl bekannteste Version dieses Stücks haben etwas später THE MAMAS & THE PAPAS zu Hitehren gebracht).

VÖ: 26.07.19

Verfügbar:  CD & Digitales Album

Empfehlung: K K K K K K K K K K

Web: https://www.onceuponatimemag.com/ & https://www.imdb.com/title/tt7131622/

TRACKLISTING

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HILDUR GUDNADOTTIR “CHERNOBYL”   Zurück zur Übersicht - Back to the previous page  

Soundtrack - Chernobyl mc

TRACKLISTING:

01.  The Door
02.  Bridge Of Death
03.  Turbine Hall
04.  Homin Lviv Municipal Choir: Vichnaya Pamyat
05.  Pump Room
06.  Clean Up
07.  Dealing With Destruction
08.  Waiting For The Engineer
09.  Gallery
10.  12 Hours Before
11.  Corridors
12.  Líður  (Chernobyl Version)
13.  Evacuation

SOUNDTRACK

Für Fans von:  Dark Ambient - New Age - Avantgarde

ISLAND

Eigentlich gar keine Horror-Serie im eigentliche Sinne, aber was damals im Jahr 1986 im heute ukrainischen Chernobyl passiert ist, darf man als blanken Horror bezeichnen. Die Katastrophe im Kernkraftwerk hat ihren wahren Horror erst durch krasses menschlisches Versagen erfahren. Krasses und ignorantes Fehlversagen von (wieder einmal) Politikern, die ihre eigenen Vorteile in den Vordergrund gestellt und dadurch etliche von Menschenleben zu verantworten haben. Hat man schon so gut wie in jedem anderen Land und vor allem auch in Deutschland erlebt. Der von deutschen Politikern ausgelöste 2. Weltkrieg hat seinerzeit geschätzte 55 Millionen Tote gekostet.

Die 5-teilige TV-Serie „Chernobyl“ ist düster, genau so wie der Ende Mai veröffentlichte Soundtrack zu den 5 Episoden, den die isländische Cellistin Hildur Ingveldardottir Gudnadottir komponiert hat. Die Musikerin hat auch schon für diverse New Age und Dark Ambient Bands („Throbbing Gristle“, „Mum“ und „Pan Sonic“) gespielt, auf deren Touren unterstützte sie u. a. die Avantgarde Formationen „Animal Collective“ und „Sunn O)))“, 2018 ist sie erstmals solistisch in Erscheinung getreten mit ihrem Solo Projekt „Lost in Hildurness“ und mit dem für den Film „Sicario: Day Of The Soldado“ komponierten Score.

13 Tracks gibt es zur Serie und wer die bisherigen Werke der Komponistin kennt, der weiß,  was ihn erwartet. Die erste Episode handelt zum einen von den Arbeitern im KKW, die sich anfangs nicht der Katastrophe bewußt sind oder mögliche Auswirkungen zunächst ignorien und zum anderen von den Rettungsmannschaften, die versuchen, dem Feuer Herr zu werden oder Überlebende in den Trümmern zu bergen. Nach und nach zeigen sich erste Ausmaße der Verstrahlung, wähend im ein paar Kilometer entfernten Dorf, in dem die Familien untergebracht sind, gefeiert wird, weil man glaubt, am Horizont das Spektakel eines überraschenden Feuerwerks oder einer Lightshow wahrzunehmen. Doch die radioaktive Wolke kommt immer näher. „The Door“, „Bridge Of Death“ und „Turbine Hall“ umrahmen das finstere apokalyptische Szenario. Der Isländerin ist es hervorragend gelungen, die bedrückende Atmosphäre einzufangen und die desaströsen Bilder mit elektronischem Minimalisum und schaurig-schönem Ambiente musikalisch zu dokumentieren. Keine Musik für fröhlich-feuchte Abende. Die realen Bilder der Katastrophe werden im Finale der fünften und letzten Episode vom HOMIN LVIV MUNICIPAL CHOIR besungen.

VÖ: 31.05.19

Verfügbar: Digitales Album

Empfehlung: K K K K K K K K K K

Web:  https://hildurgudnadottir.bandcamp.com/ & https://www.hildurness.com/

TOURDATEN

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ACHTUNG SPOILER: Wenn Ihr die letzte und achte Staffel von
“Game Of Thrones” bisher noch nicht gesehen habt, solltet Ihr den
nachfolgenden Text und die Soundtrack-Review auf keinen Fall lesen!

RAMIN DJAWADI “GAME OF THRONES - Season 8”   Zurück zur Übersicht - Back to the previous page  

Soundtrack - Game Of Thrones Season 8 Game Of Thrones Season 8

Tracklisting

01. Main Title
02. The Rains Of Castamere (feat. Serj Tankian)
03. Arrival At Winterfell
04. Flight Of Dragons
05. Heir To The Throne
06. Jenny Of Oldstones
07. A Knight Of The Seven Kingdoms
08. The Battle Of Winterfell
09. The Dead Are Already Here
10. Battle For The Skies
11. The Long Night, Pt. 1
12. The Long Night, Pt 2
13. The Night King
14. Dead Before The Dawn
15. Not Today
16. Farewell
17. Outside The Gates
18. The Bells
19. The Last War
20. Into The Fire
21. For Cersei
22. Believe
23. Stay A Thousand Years
24. Nothing Else Matters
25. Master Of War
26. Be With Me
27. The Iron Throne
28. Break The Wheel
29. You Have A Choice
30. The White Book
31. The Last Of The Starks
32. A Song Of Ice And Fire

TT: 119:33 Minuten

Label: WaterTower Music
Web: www.watertower-music.com

SOUNDTRACK

Für Fans von:  Paul Haslinger - Basil Poledouris - Steve Jablonsky

USA

Nichts hat die TV-Serien-Fans in den letzten Wochen und Monaten so sehr in den Bann geogen wie die finale und achte Staffel der Saga „Game Of Thrones“. Mit einem knapp 2stündigen „Best Of“ der 25 „Greatest Moments“ aus den vorangegangenen sieben Staffeln schürte HBO das Fieber und die Spannung bis zum Siedepunkt. Das folgende 90minütige “The Story So Far” brachte noch einmal die komplette bisherige Story in Erinnerung.

Umso enttäuschender dann der Schlußpunkt! Das Finale wirkte wie die meisten Folgen der vorangegangen Staffeln im Zeitraffer lieblos dahingeklatscht. Die letzte Folge war zwar nicht so schwachsinnig unausgegoren wie die letzte Doppelfolge der Mystery-Serie „Lost“ vor einigen Jahren, wartete aber doch mit einigen völlig unlogischen nicht beendeten Plots auf. Ein Charakter, der in den vorigen Staffeln gar nicht zu sehen war, taucht plötzlich auf, hat aber nicht viel zu erzählen. Hätte man sich sparen können - welche Amateur hat denn diesen Script geschrieben und noch schlimmer - wer hat diesen authorisieert? Von allen Personen, die in der 1. Staffel mitwirkten, bleiben am Ende nur noch 5 übrig. Man(n) kann mit dem Finale leben, aber richtig zufriedenstellend ist es nicht. Ich hoffe nur, das sich Autor George R. R. Martin beim Erzählen seiner beiden noch zu publizierenden Büchern nicht von dieser blödsinnigen “Endlösung” irritieren lässt und seine bisher großartige Handlung weiterstrickt.

Kurz nach der letzten Episode bin ich gefragt worden: <Und, wie war das Ende?> <Muss ich erst einmal sacken lassen> entgegnete ich. Aber je länger ich über diesen Schluß nachdenke, desto enttäuschter bin ich und desto blöder und – wie oben schon erwähnt – lieblos dahingeklatscht empfinde ich das Ende. TAFKAJS (= the artist formerly known as Jon Schnee) pfeift auf sämtliche ehrenvollen Prinzipien, die ihm in allen vorigen Folgen so wichtig waren, und mutiert zum - als der alte bereits unter Schutt und Asche jiegt – neuen Königs- bzw. Königinnenmörder. „Ich liebe Dich und Du wirst auf ewig meine Königin sein“ haucht er Denaerys ins Ohr und sticht sie im nächsten Moment feige ab. Jon Schnee – der feige Mörder der Frau, die er in den siebten Staffel noch flachgelegt hatte. Der Frau, die es überhaupt ermöglicht hatte, dass die Armee der Untoten besiegt werden konnte. Die es ermöglicht hat, dass der fiese Drecksack Euron mit seiner Eisenmännerflotte baden gehen durfte. Und die es ermöglicht hat, dass die noch fiesere Cersei ihren Traum von einer tyrannischen Herrschaft aufgeben musste.

Sansa Stark entpuppt sich als das, was sie eigentlich von der ersten Episode an war – als verschlagene Bitch. Wir erinnern uns: In der ersten Staffel lügt sie alle Anwesenden an und bezichtigt ihre Schwester Arya der Lüge, worauf der erste Schattenwolf sein Leben lassen muss. In der letzten Staffel steckt sie Tyrion Lennister bewußt das Geheimnis, das ihr TAKKAJS verraten und um dessen Bewahren er sie gebeten hatte. „Grauer Wurm“ wütet in der kaputten Stadt herum und tötet alles, was noch kreucht und fleucht und spielt sich als großer Heerführer und Getreuer der Königin auf. Wo war er denn eigentlich, als TAFKAJS die Königin abschlachtete? Seit „D“ sich die Krone aufgesetzt hatte, war sie immer von mindestens einem ihren Leibwächter umgeben. Haben die Script-Writer wohlwollend übersehen wie auch den lächerlichen Vorfall mit dem in der Serie zu sehenden ”Starbucks” Becher. Und überhaupt? Wo sind denn auf einmal die Dothrakys geblieben? In Rente geschickt? Der letzte übrig gebliebene Drache schmilzt nach dem feigen Mord an “D” wütend den eisernen Thron ein und erhebt sich mit der toten “Mutter der Drachen” in der Kralle in die Lüfte und verschwindet auf Nimmerwiedersehen. Recht hat er, was soll er auch noch bei dieser armseligen Menschenbrut, die seiner blonden Mamma so übel mitgespielt hat.

Der Witz des Jahrhunderts im Jahre 350 n. A.E. (nach Aegon’s Eroberung): Tyrion wird zur neuen Hand des Königs ernannt. Ein König, der in den letzten Staffeln nur faul an einem Baum herumgelegen hat und eigentlich die ganzen Greueltaten hätte verhindern können, er hat es doch angeblich schon alles vorausgesehen! Der Meister der Münze wird Ser Bronn vom Schwarzwasser. Yep, der jenige, der vorher jede verdiente Kröte in Huren und Alkohol investiert hat. Der (immer noch) verdammt dicke  Samwell Tarly wird der Großmaester des zerstörten Königsmunds  – ohne jemals irgendeine Prüfung abgelegt zu haben. Wäre in Deutschland, im Vatikan oder auch – um beim Thema zu bleiben – in Altsass niemals möglich gewesen: Maester zu werden, bevor man die Gesellenprüfung abgelegt hat. Königinnenmörder TAFKAJS trifft in der letzten Szene seinen Schattenwolf wieder und verpisst sich dann mit einem kleinen Haufen Wildlinge jenseits der Schwarzen Festung. Dort soll er auch bleiben, wir wollen ihn nicht mehr sehen, den feigen Mörder! Und wenn er nicht gestorben ist, dann zeugt er wohl auch heute noch jede Menge Wildlingsbastarde. Einzig Arya scheint das Beste aus ihren Möglichkeiten gemacht zu haben. Mit “Nadel “ - nein - nicht mit “Naddel”, dem ehemaligen Bohlen-Liebchen  - besteigt sie ein Schiff und macht sich auf zur Reise zum Ende der Welt. Sehen wir sie irgendwann wieder? In Narnia vielleicht? Am Ende bleibt der Eindruck, dass die „Starks“ doch gar nicht so blöde waren, wie es anfangs schien, weil sie gut geplant haben, dass die eigentliche Drecksarbeit (Weiße Wanderer, Lennister-Armee) von Anderen erledigt wird und man mit geschicktem Ränkespiel  die eigentlichen „Thronfolger“ ausmanövriert bzw. um die Ecke gebracht hat. Und noch etwas: Für eines haben die verantwortlichen Scriptwriter, Regisseure und Produzenten gesorgt: Dass – so gerne ich die Serie auch angesehen habe – und mir vor jeder neuen gleich sogar noch mal vorab alle vorangegangen Staffeln gegeben habe – ich jetzt  nach diesem saublöden Schluß überhaupt keinen Bock mehr haben werde, mir die Serie irgendwann noch einmal  anzutun. Habt Ihr echt gut gemacht und damit bewiesen, dass Euch jegliches Gespür für ein gutes, anspruchsvolles Ende fehlt. Was die Produktion betrifft mit Bauten, Ausstattung, Special Effects, Design und Kamera, bewegte sich „Game Of Thrones“ auf höchstem Niveau, aber handlungstechnisch war die immer mehr gegen Ende kontinierlich abflachende und erbärmlich finalisierte Story eine regelrechte Enttäuschung. Der Shitstorm im Web war riesengroß und es haben sich auch schon einige schlaue Köpfe zu Wort gemeldet, die einen völlig neuen Schluß vorgeschlagen haben. Gibt doch noch intelligente Menschen auf unserer Erde.

Anders dagegen Komponist RAMIN DJAWADI, der mit der Musik zur 8. Staffel der „Westeros“-Saga sein bisheriges Meisterwerk abgeliefert und einen grandiosen Score geschrieben und umgesetzt hat. Los geht’s natürlich mit dem Hauptthema, zu dem in dieser finalen Staffel auch die nach wie vor großartige visuelle Umsetzung dementsprechend angepasst wurde. „Main Title“ ist bereits 9 Jahre nach dem ersten Hörgang ein regelrechter Klassiker, den ich sogar einem Brautpaar, bei dessen Gothic-Hochzeit ich unlängst als DJ tätig gewesen bin, als Eröffnungswalzer empfohlen habe und den die Brautleute dann auch begeistert angenommen haben. Die legendären „Rains Of Castamere“ gibt es in neuer – von Serj Tankian gesungenen – Version. Das ist hauptberuflich der Rock Gruppe “System Of A Down”, sollte Euch der Name noch nicht so geläufig sein. 119:51 bombastisch-spannende Minuten führen noch einmal durch die mittlerweile gezeigte finale Runde. Auch dabei der „Night King“, den Djawadi bereits zeitgleich mit der epochalen Schlacht um Winterfell vor einigen Wochen vorgestellt hatte und der im April in der Kategorie „Streaming Charts“ an zweiter Stelle der Billboard Charts mit 2,2 Millionen Streams stand. Das Stück war gleichzeitig im selben Monat das viertbeste der i-Tunes-Download-Charts. Neben krachendem Battle-Bombast und düster-atmosphärisch-berdrohlichen Winterflocken gibt es aber auch einige tolle fein-nervige melancholische Highlights wie „Farewell“, in dem die Überlebenden der Winterfall-Schlacht ihre zahlreichen Toten den Flammen übergeben. Weitere Anspieltipps sind „Outside The Gates“, „The Bells“, „For Cersei“, “A Song Of Ice And Fire” (in dem Jon “jetzt keinen Bock mehr auf Targaryen” Schnee und der wilde “Tormund” in den nicht vorhandenen Sonnenuntergang hineinreiten) und „Stay A Thousand Years“, das wie auch „Not Today“ für die Serie nicht berücksichtigt worden war. Käufer physikalischer Medien (es soll sie noch irgendwo geben in Westeros .... äh ... Verzeihung - hierzulande!) müssen sich - warum überhaupt - bis zum 19. Juli gedulden, bis eine Doppel-CD vom Soundtrack kommt und irgendwann später im Jahr - so das Label “WaterTower Music” soll auch Vinyl folgen.

VÖ: 19.05.19

Verfügbar:  Digitales Album  - 2-CD - Vinyl

Empfehlung: K K K K K K K K K K

Web:  https://www.hbo.com/game-of-thrones/season-8 & https://www.ramindjawadi.com/

TRACKLISTING

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THOMAS NEWMAN “TOLKIEN”   Zurück zur Übersicht - Back to the previous page  

Soundtrack - Tolkien Soundtrack - Tolkien Movie mc

Tracklisting (TT: 51:35)

01.  Dragons
02.  Impecunious Circumstances
03.  The Great War
04.  The TCBS
05.  White As Bone
06.  John Ronald
07.  Vinitta (Friendship)
08.  Rugby
09.  Kings And Queens
10.  Army Of The Dead
11.  Luthien Tinuviel
12.  “A Good Man In The Dirt”
13.  Dutch Courage
14.  Sunlit
15.  Starlit
16.  Everything That’s Good
17.  Geoffrey
18.  Eik (Oak)
19.  The Ascanius
20.  Black Rider
21.  Scuppered (Ancient Things)
22.  Other Sorts Of Scars
23.  Dark Magic
24.  Fellowship
25.  Helheimr (End Crawl)

Label: Sony Music Classicals
Web: https://sonyclassical.com/home
Web: https://www.sonyclassical.de/

Kino-Start UK: 03. Mai 2019
Kino-Start Deutschland 20. Juni 2019

Filmregie: Dome Karukoski

Schauspieler: Nicholas Hoult (J. R. R. Tolkien), Patrick Schauspieler: Gibson (R.Q. Gilson), Laura Donnelly (Mabel Schauspieler: Tolkien), Pam Ferris (Mrs. Faulkner), Lily Schauspieler: Collins (Edith Pratt), Colm Meaney (Father Schauspieler: Francis Morgan), Genevieve O'Reilly (Mrs. Schauspieler: Smith), Derek Jacobi (Professor Wright),
 

SOUNDTRACK

Für Fans der Soundtracks: Outlander - Brothers - Towelhead

USA

Der biographische Film „Tolkien“ erzählt die Geschichte des Autoren J. R. R. TOLKIEN, der vor allem durch die „Der Herr der Ringe“-Saga bekannt geworden ist, der Engländer hat auch die Romane „Der Hobbit“, „Das Silmarillion“ und viele andere Kurzgeschichten geschrieben. Filmisch umgesetzt wurde „The Lord Of The Rings“ erstmals in den späten 70er Jahren, aber das als Animation inszenierte Spektakel kam eigentlich überwiegend nur bei Hardcore-Fans der Romane an, beinhaltete jedoch nur den ersten Band („The Fellowship“), wurde nie weitergeführt und tauchte dann in den 80ern in besseren Videotheken in deren Fantasy-Regalen auf. Die neue Autobiographie erzählt u. a. die Geschichte von 4 Freunden, die sich für das Schreiben und die Literatur begeistern und die eine „Brotherhood“ gründen mit dem Ziel die Welt zu verändern durch eigens geschaffene „Power and Art“. Die Freunde unternehmen zusammen Reisen und tauschen sich viele Jahre untereinander aus, bis der zweite Weltkrieg ausbricht. Diese „Fellowship“ und andere selbst erlebte Ereignisse und Dramen inspirierten die Hauptfigur letztendlich zu seinem monumentalen Gesamtwerk. Den Soundtrack gibt es zeitgleich mit dem offiziellen Kinostart in Großbritannien, die Filmmusik hat THOMAS NEWMAN geschrieben, der zuletzt den Score für die Filme „Bridge Of Spies“ und „The Highwaymen“ abgeliefert hat. Den Film habe ich noch nicht gesehen, das Album schon durchgehört, der überwiegende Anteil der 25 Tracks ist ruhiger Natur, teilweise empfinde ich die Kompositionen als sehr beeinflußt vom grandiosen Score zur von Howard Shore beschallten Jackson-Trilogie, die Hälfte der Stücke bewegt sich bei einer Spielzeit unter 2 Minuten. Die Stimmung changiert zwischen lyrisch-ruhigen Passagen und einer Kombination aus schönen keltisch-„enya“-zarten und orchestralen Melodiebögen. Kein Fall für Fans, die bombastisch-dramatisch konzipierte Action-Soundtracks bevorzugen! Als Anspieltipps empfehle ich „The TCBS“, „John Ronald“, „Everything That’s Good“, „Black Rider“ und das berauschende finale „Helheimr (End Crawl)“.

VÖ: 03.05.19

Verfügbar:  CD & Digitales Album

Empfehlung: K K K K K K K K K K

Web:  http://www.foxsearchlight.com/tolkien/ & https://youtu.be/wZ1vn85iQRE

TRACKLISTING

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RAMIN DJAWADI “THE NIGHT KING”   Zurück zur Übersicht - Back to the previous page

SINFONIC

Für Fans der Soundtracks:  Game Of Thrones - The OA

USA

Ohne viel verraten zu wollen - “The Night King” ist angekommen vor den Toren von Winterfell - mit ihm die Armee der “Weißen Wanderer” (aka Zombies/Untote) - die Verteidiger der Menschheit bereiten sich in den ersten 10 Minuten der 80 Minuten lang dauernden dritten Episode der finalen 8. Staffel fieberhaft und hektisch vor auf die alles entscheidende Schlacht vor. Und es wird eine Mega-Schlacht, die es sonst noch nie so im Kino oder im TV gegeben hat und die alles bisher dagewesene in den Schatten stellen wird. Das knapp 9minütige anfangs ruhige und minimal-melancholische instrumentale Stück nimmt am Ende Fahrt auf und und marschiert bedrohlich anschwellend auf das Hauptthema der TV-Serie zu. Das Thema, das die Fans der Reihe lieben, das geniale Thema, an dem man sich nicht satthören möchte. Ein superfeines Aufwärmhäppchen, bevor hoffentlicht bald der komplette Soundtrack erscheint.

Ramin Djawadi - The Night King

VÖ: 28.04.19

Verfügbar:  Digitale Single

Kaufempfehlung:  K K K K K K K K K K

Web:  https://youtu.be/k1frgt0D_f4 & https://www.ramindjawadi.com/

TOURDATEN

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Various Artists / Ben Salisbury & Geoff Barrow “Hanna Season 1”   Zurück zur Übersicht - Back to the previous page  

Soundtrack - Hanna Movie

Tracklisting (TT: 50:54)

01. We Have Heller (feat. The Insects)
02. Anti-Lullabye (Karen O)
03. Training
04. Connections (Simon Ashdown)
05. Escaping The Hotel
06. The Ghost Of Her Mother
07. Relentless/Forest Memories (with Simon Ashdown)
08. Bullet With Butterfly Wings (Karen O)
09. The Insects: Berlin Night Drive
10. Always Hunted (with Simon Ashdown)
11. Eric’s Theme
12. Sensing Danger (with Yann McCullough)
13. Beyond
14. A Cornered Animal
15. Marisa Held Hostage (with Yann McCullough)
16. Eric Leaves Hanna (with Karen O)
17. Nice Paris Life
18. Runaway Ambush
19. Beak>: Wulfstan

Label: Invada Records

Stream auf amazon prime seit: 29. März 2019

SOUNDTRACK

Für Fans der Filme:  Bedrag - Dream House - Zero Dark Thirty

SAMPLER

Bei der TV-Serie „Hanna“ bin ich hin’n’her gerissen zwischen <ja, schaue ich voll gerne> und <nö, muss ich nicht unbedingt sehen>. amazon prime bietet die komplette 8teilige Serie an seit dem 29. März 2019. Ja, weil die Bilder gut sind, der Thrill ist auch ganz nett – nein, weil es mich doch zu sehr an „Nikita“ oder ähnliche Filme und Serien erinnert – auch ein bißchen an „Killing Eve“ – wo junge Mädels zu alles-in-grund-und-boden-stampfenden Heldinnen ausgebildet werden. Bedingt sogar an den „Firestarter“ von Stephen King, weil sich auch dort ein Vater mit seinem Töchterlein auf der Flucht befindet vor einer fiesen Untergrund-Militärtruppe, wie es sie wohl mittlerweile in jedem Land der Welt gibt. Die Hauptrolle spielt die 18jährige Esme Creed-Miles, die bisher kaum großartig in irgendwelchen Serien oder Filmen in Erscheinung getreten ist. Einen Soundtrack gibt es ebenfalls schon - Ben Salisbury, Geoff Barrow, The Insects & Yann McCullough haben die meisten der insgesamt 21 Tracks komponiert und eingespielt, in der Serie selbst sind ein paar richtig coole Songs zu hören, die sich leider nicht auf dem Album befinden, u. a. sind das in der ersten Episode kurz die Band „Yeah Yeah Yeahs“ mit „Skeletons“ und der polnische Rapper PAKTOFONIKA mit „Jestem Bogiem“. Beim Abspann läuft „Together“ von ARNO COST und NORMAN DORAY. Die Musik des Soundtracks ist überwiegend atmosphärisch-düster, passt gut zur Szenerie und wird ab und an neben den oben bereits erwähnten und sich nicht auf dem Soundtrack befindenden Songs durchbrochen von gefühlvollen Beiträgen wie „Anti-Lullabye“ oder dem indie-elektronischen „Bullet With Butterfly Wings“ von Karen Lee Orzolek – Musikfans besser bekannt als KAREN O und da als Leadsängerin der Rock Gruppe „Yeah Yeah Yeahs“. Eines sollte klar sein: Das ist keine Musik zum eben mal so nebenbei hören, sondern wie in „Escaping The Hotel“ und „Marisa Held Hostage“ teils sogar experimenteller Stoff für die wahren „Score-Lovers“. Dazu gehört auch das drone-kraut-rockig-psychedelische „Wulfstan II“ des Avantgardisten Santiago Naura aka BLEAK>.

VÖ: 29.03.19

Verfügbar:  Digitales Album

Empfehlung: K K K K K K K K K K

Web: https://www.primevideo.com/region/eu/detail/Hanna/0GDQD61DFTIOW70O03Z2KDUY84

TRACKLISTING

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John Lunn & Eivør: The Last Kingdom”   Zurück zur Übersicht - Back to the previous page  

Soundtrack - The Last Kingdom

TRACKLISTING:

01.  The Last Kingdom
02.  Lívstræðrir
03.  Lighting The Beacons
04.  Helig
05.  Destiny Is All
06.  Icicle
07.  The Hall Of The Fallen
08.  Aeternum
09.  Blood Moon
10.  My England

Label: Sony Classical

SOUNDTRACK

Für Fans von:  TV-Serie Vikings - Björk - Andreas Vollenweider

ENGLAND

War aber auch an der Zeit, dass etwas von der großartigen Musik zur TV-Serie „The Last Kingdom“ veröffentlicht wird. Die Serie sollte allen TV-Glotzern gefallen, die sich für für die Serie „Vikings“ begeistert haben, auch wenn die auf Bernard Cornwell’s basierende Story am Anfang nicht ganz die Spannung und Ausmaße der Handlung um Ragnar Lothbrock und Lagertha erreicht. Aber: Auch hier gibt es einen starken im Vordergrund stehenden Helden, gute weibliche Charaktere und das ewige Hin & Her zwischen ins Land einfallenden Dänen/Nordmännern und dem noch zerrissenen und in viele Kleinstaaten gespaltene künftige Königreich Britannien. Die Geschichte basiert auf der Romanvorlage des britischen Autoren Bernard Cornwell - mittlerweile gibt es von “The Saxon Stories” (deutsch: Die Uthred Saga) 11 Bücher - eine leichte Parallele zur “Game Of Thrones”-Saga von R. R. Martin - die deutsche Übersetzung des 11. Bandes ist in der Mache.  Die Musik zur Serie hat der schottische Altmeister John Lunn gemeinsam mit der Songwriterin  Eivør Pálsdóttir von den Färöischen Inseln geliefert. Schon das Thema Stück „The Last Kingdom“ besticht mit nordischer Atmosphäre und den phantastisch-esoterich klingenden Vocals der Sängerin, die üblicher Weise in ihrer Landessprache oder auch in isländisch singt.

Die erste Staffel habe ich mir schon vor zwei Jahren angesehen und bin angenehm überrascht gewesen, weil ich zunächst nur mit einem billigen „Vikings“-Abklatsch gerechnet habe. Allerdings habe ich das Weitersehen der zweiten und dritten Staffel erst einmal zurückgestellt, um nicht mit den aktuell noch laufenden „Vikings“ durcheinander zu kommen. Jetzt ist die 5. “Vikings”-Staffel zu Ende (enttäuschend!) und so pflüge ich mich durch die insgesamt 26 Episoden von “The Last Kingdom” (die übrigens alle bei „Netflix“ zur Verfügung stehen) und freue mich gleichzeitig schon jetzt auf Staffel 4, die in diesem Jahr produziert und ausgestrahlt werden wird.

Ulkig: Die Serie ist größtenteils in Ungarn gedreht worden und nicht in England oder in Irland. Im Jahr 866 führt der dänische Graf Ragnar seine Flotte an die Küste von Northumbria, wo er nach mehreren Schlachten den Sohn eines sächsichen Lords als Sklaven nach Skandinavien nimmt. Der geraubte Uthred erweist sich als nützlich und rettet die Familie des Grafen bei einem Anschlag eines Rivalen und wird mit großem Brimborium in die Familie aufgenommen. Als Uthred erwachsen ist, macht er sich auf den Heimweg, um in der Heimat seine Ansprüche durchzusetzen, nachdem er erfahren hat, dass sein Onkel Aelfric sein Erbe an sich gerissen hat.

Vom Score – es gibt leider bisher nur 10 Kompositionen zu hören – gefallen vor allem noch das mit elektronischer Perkussion aufgemotzte „Lighting The Beacons“, in dem die Gesangsartistik nuanciert an die bulgarischen Frauenstimmen erinnert – ein Stück, das mit Sicherheit auch den Fans der isländischen Sängerin Björk gefällt und das ich mir mit einem geeigneten Remix auch als krachenden Schmachtfetzen auf den hiesigen Tanzflächen vorstellen könnte. Der Rest ist ein toller Mix aus New Age Bombast und keltischem Dark Ambient Chillout, den man auch genießen kann, ohne nur eine einzige Minute der Serie gesehen zu haben.

Die Darsteller sind im übrigen meistens aus anderen Serien bekannt, Hauptdarsteller Alexander Dreymon (“Uthred”) hat schon in der dritten Staffel der “American Horror Story” mitgewirkt - die ebenfalls in England geraubte “Brida” wird gespielt von Emily Cox, die vor allem Horrorfans kennen durch ihre Rolle der “Anita” in dem kultigen deutschen Zombie-Kurzfilm “Rammbock” aus dem Jahr 2010.

VÖ: 09.11.18

Verfügbar: CD & Digitales Album

Empfehlung: K K K K K K K K K K

Web: www.bbcamerica.com/shows/the-last-kingdom/  & www.bernardcornwell.net/

TOURDATEN

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Various Artists / Vik Sharma “Fighting With My Family”   Zurück zur Übersicht - Back to the previous page  

Soundtrack - Fighting With My Family Soundtrack - Fighting With My Family

Tracklisting (TT: 60:57)

01. Jack Lowden, Dwayne Johnson & Florence Pugh:
01. Dialogue - The Rock’s Speech
02. James Alan Johnson: Electrifying
03. Ellie Goulding: Do You Remember
04. Florence Pugh, Julia Davis, Stephen Merchant, Nick Frost,
04. Lena Heady, Jack Lowdon & Hannah Rae:
04. Dialogue - Meet The Parents
05. Iron Maiden: Bring Your Daughter ... To The Slaughter
06. Florence Pugh & Vince Vaughn: Dialogue - Promo Class
07. Cayetana: Certain For Miles (Live Version)
08. Dwayne Johnson, Nick Frost & Florence Pugh:
08. Dialogue - The Rock Calls Ricky
09. Animal Liberation Orchestra: Christmas Time
10. Thunderpussy: Taking Care Of Business
11. Motörhead: Born To Raise Hell
12. Florence Pugh: Dialogue - Paige’s Final Speech
13. CFO$: Stars In The Night
14. The Big Moon: She’s Electric
15. Vik Sharma ft. Graham Coxon: Sibling Match
16. Vik Sharma ft. Graham Coxon: Meet The Knights
17. Vik Sharma ft. Graham Coxon: Tryout
18. Vik Sharma ft. Graham Coxon: Zak’s Goodbye
19. Vik Sharma ft. Graham Coxon: Welcome To The Suck
20. Vik Sharma ft. Graham Coxon: Beach Drill
21. Vik Sharma ft. Graham Coxon: This Is My House

Label: Island Records
Web: www.lakeshorerecords.com

Regie: Stephen Merchant
Web: www.stephenmerchant.com

Saraya-Jade Bevis aka “Paige” im Web:
https://thesarayastore.com/
https://de.wikipedia.org/wiki/Saraya-Jade_Bevis

Kinostart USA: 14. Februar 2019

SOUNDTRACK

Für Fans der Filme: The Glow - Million Dollar Baby - The Wrestler

SAMPLER

Die 2012er Doku „The Wrestlers: Fighting With My Family“ ist jetzt mit einer gleichnamigen Filmadaption bedacht worden. Der Film handelt von der aufstrebenden Wrestlerin Saraya-Jade Bevis aka „Paige“ (dargestellt von Florence Pugh, die erstmals in der Mini-Serie „The Little Drummer Girl“ so richtig aufgefallen ist und mittlerweile zu einem der hoffnungsvollsten Newcomer-Girlies der Szene gehört), die von keinem anderen als dem US-Star Dwayne Johnson in seiner Rolle als “The Rock” ge-coached und protegiert wird. Film wie Doku basieren auf tatsächlichen Ereignissen um das britische Mädel, das bereits als 13jährige bei der “World Association of Wrestling,” debütierte und im Alter von 21 Jahren später die jüngste Gewinnern der “Divas Championship” wurde. Ebenfalls zu sehen sind Lena „Cersei“ Headey (die ich fast gar nicht erkannt habe mit ihrer roten Perücke außerhalb des „roten Bergfrieds“ – ha, ha!), Jack Lowden (zuletzt in „Mary Queen Of Scots“), Nick Frost (u. a. in “Shaun Of The Dead” und in der coolen TV-Serie “Into The Badlands”) und Vince Vaughan (“Hacksaw Ridge” und die TV-Serie “True Detective”).

Den Soundtrack zum Film hat der Engländer Vik Sharma geschrieben, 7 Titel sind auf dem dazugehörigen Album zu hören neben 9 Songs diverser Künstler und fünf Original-Dialog-Sequenzen zwischen dem Tracklisting. Es geht quer durch alle Genres – ELLIE GOULDING singt das dance-poppige „Do You Remember“ (einer ihrer neuen und bis dato unveröffentlichten Songs), IRON MAIDEN donnern mit dem metallischen „Bring You Daughter … To The Slaughter“ (vom 1990er Album „No Prayer For Dying“), THUNDERPUSSY lassen es krachen mit der geilen Cover Version „Takin‘ Care Of Business“ (im Original von “Bachman Turner Overdrive” – 1974) und auch MOTÖRHEAD erhöhen den Spaßfaktor wesentlich mit dem 1993er „Born To Raise Hell“. Der Score von Vik Sharma hebt sich vom üblichen Retorten-Gesäusel ab, weil er mit dem hauptberuflich für die Rock Band tätigen Gitarristen und Songwriter Graham Coxon ein paar authenthische „hand-made“-pop-rock Instrumentals eingespielt hat und in „Tryout“ und „Welcome To The Suck“ lassen es die beiden Musiker es sogar hardrockig richtig krachen.

VÖ: 22.02.19

Verfügbar:  CD & Digitales Album

Empfehlung: K K K K K K K K K K

Web: https://www.fightingwithmyfamily.movie/ & https://youtu.be/I-X5WnMzOvA (Trailer)

TRACKLISTING

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THOM YORKE “SUSPIRIA UNRELEASED MATERIAL”   Zurück zur Übersicht - Back to the previous page

ELECTRONIC

Für Fans von: Steve Reich - Jean-Claude Risset - Suspiria 2018

USA

Der US Musiker THOM YORKE (spielt hauptberuflich für die Rock Gruppe “Radiohead”) hat die Musik zum 2018er “Remake” des 70er Hexengrusels “Suspiria” komponiert, den Soundtrack habe ich bereits vorgestellt, jetzt gibt es eine knapp 14minütige digitale EP mit bis dato nicht veröffentlichtem, aber im Film selbst in diversen Sequenzen zu hörendem Klangmaterial. Wer immer wieder mal auf der Suche nach schaurig-gruseligem instrumentalen Stoff ist oder den Original-Score von Yorke schon besitzt, sollte hineinhören in “Suspiria Unreleased Material”, vor allem das mit einer Länge von 05:17 Minuten ausgestattete “A Conversation With Just Your Eyes” ist ein empfehlenswerter Anspieltipp - hier gefallen trist-melancholische Pianotöne zu furiosen elektronischen Rückwärtschleifen - vom ambienten Stück “Volk” (erster Link unten!) gibt es drei kurze alternative Spin-Off-Versionen.

Thom Yorke - Suspiria Unreleased

VÖ: 22.02.19

Verfügbar: Digitale EP

Kaufempfehlung:  K K K K K K K K K K

Web: https://youtu.be/vpULWBT1WEg & https://youtu.be/CfSFyLo0FXE (Interview)

TRACKLISTING

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KARIM SEBASTIAN ELIAS “OF FATHERS AND SONS”   Zurück zur Übersicht - Back to the previous page

SCORE

Für Fans der Filme:  Last Men in Aleppo - Peshmerga - Red Lines

DEUTSCHLAND

„Of Fathers And Sons“ ist ein deutscher Dokumentarfilm (deutscher Titel: Die Kinder des Kalifats), der eintaucht im kriegsverwüsteten Syrien in das Familienleben von radikalen Jihad-Islamisten und erzählt die Geschichte aus der Sicht der Kinder, die von diesem Haß und Radikalismus betroffen sind. Der von Talal Derki umgesetzte Film ist erstmals 2017 beim Sundance Festival gezeigt worden, Der deutsche Filmkomponist Karim Sebastian Elias hat die bedrückenden Bilder mit einem atmosphärisch-düsteren 165minütigen Soundtrack beschallt, den es jetzt als digitale Edition gibt. Einen kleinen Eindruck davon gibt der kurze Trailer, in dem der Opener „Intro Soccer & Title“ zu hören ist: https://youtu.be/Zd0bRdYb8AI  - der 99minütige Film zeigt auch, wie schön es die Kinder unseres zivilisierten Westens haben, die weitab von diesen fanatischen kriegsgeilen Neanderthal-Schwachköpfen aufwachsen. 

Soundtrack - Of Fathers And Sons

VÖ: 08.02.19

Verfügbar: Digitales Album

Kaufempfehlung:  K K K K K K K K K K

Webseite des veröffentlichenden Labels: http://koenigskinder-music.de/

TRACKLISTING

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ELENI KARAINDROU “TOUS DES OISEAUX”   Zurück zur Übersicht - Back to the previous page  

Eleni Karaindrou - Tous Des Oiseaux

TRACKLISTING:

Tous Des Oiseaux:
The Wind Of War - The Dark Secret - Encounter - Between Two Worlds - David’s Dream - Towards The Unknown - Lament - The Confession - Separation - Why? - The Impossible Journey - Je Ne Me Consolerai Jamais

Bomb, yek asheghaneh (Bomb, A Love Story):
A New Beginning - Love Theme - The Waltz Of Hope - Mitra’s Theme - Walking In Tehran - Lonely Lives - Reconciliation Theme - Mitra’s Theme - Captured Heart - Reconciliation Theme - Love’s First Call

Label: ECM Records
Web: www.ecmrecords.com

ETHNIC AMBIENT

Für Fans von:  Philip Glass - Nadia Boulanger - Sussan Deyhim

USA

ELENI KARAINDROU ist eine griechische Komponistin, die wohl erstmals so richtig im Mittelpunkt des öffentlichen Interesses wahrgenommen wurde, weil zwei ihrer Werke im 2015er Action-Film „Mad Max: Fury Road“ vorgestellt worden waren. Aktuell ist ihre Filmusik im iranischen Filmdrama „Bomb, yek asheghaneh“ (internationaler Titel: „Bomb: A Love Story“) zu hören. Zu Jahresbeginn gibt es das neue Studio Album „Tous des Oiseaux“, das neben der für ein Theaterstück des kanadischen Regisseurs Wajdi Mouawad inszenierten 11teiligen gleichnamigen Suite auch den kompletten Score des von Payman Maadi inszenierten Film beinhaltet. Den 2018 erstmals gezeigten Film gibt es bisher nur im Originalton mit englischen Untertiteln. Die Griechin sitzt bei allen Stücken des Albums selbst am Piano und wird begleitet von genre-erprobten TOP Musiker(inne)n wie Vangelis Christopoulos (Oboe), Dinos Hadjiiordanou (Akkordeon) oder Maria Bildea (Harfe). Ebenfalls zu hören ist die mystisch-esoterisch klingende Stimme von SAVINA YANNATOU, dis seit Mitte der 90er  mit ungewöhnlichen Avantgarde Veröffentlichungen erfreut. Das 22-Track-Album passt genau in diese Schublade und erfreut mit zart-ambienter weltmusikalischer Atmosphäre, in der nicht alltäglich zu hörende Instrumente wie die kretische Lyra oder die arabische Ney für chilliges Wohlbehagen sorgen. In „Tous De Oiseaux“ möchte Eitan, ein Sohn eines fundamentalistisch gestrickten Juden eine Araberin heiraten und stößt dabei in seiner Familie – vor allem von väterlicher Seite – auf heftigsten Widerstand. Das vierstündige Stück spielt vor dem Hintergrund des jahrzehntelang andauernden Nahostkonflikts und Komponistin Karaindrou ist es glänzend gelungen, einen einfühlsamen Soundtrack zu diesem rund 4stündigen modernen Märchen über Schuld und sich nach und nach offenbarenden Verwicklungen zu schreiben.

VÖ: 25.01.19

Verfügbar: CD & Digitales Album

Empfehlung: K K K K K K K K K K

Web: https://youtu.be/0qnct88JkeE (Film-Trailer) & www.musicolog.com/eleni.asp#.XFRRbFxKiUk

TOURDATEN

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Weitere Soundtracks findest Du im Verzeichnis

Im Soundtrack-Verzeichnis findest Du weitere Infos zu aktuellen und auch älteren Soundtracks, klicke
 entweder auf den Link “Verzeichnis” oder “Soundtracks”. Wenn Du Fragen zu einem bestimmten
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Legende KAUFEMPFEHLUNGEN

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NDS - 1,749

Sagenhaftes Album, gehört in JEDE Sammlung, für die einsame Insel

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NDS 1,750

Sehr gutes Album, genre-spezifisch unter den  besten  1000 aller Zeiten

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NDS 1,850

Empfehlenswertes Album, gehört in die gut sortierte Sammlung

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NDS 1,950

Ganz gut gelungen, es gibt aber vergleichbare Alben im Genre

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NDS 2,050

Kann man hören, rein in die Sammlung,  bei Bedarf wieder hervorholen

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NDS 2,150

Durchschnittliches Album,  nur für Edel-Fans empfehlenswert

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NDS 2,250

Nicht so gelungen, es gibt Bessere im Genre und auch von diesem Act

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NDS 2,350

Langweilig, Weihnachtsgeschenk für Feinde und Finanzbeamte

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NDS 2,450

Schwaches Album, CD und  Cover als Unterlage im Katzenklo

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NDS 2,550

Grauenhaftes Album, ab damit in die Verbrennungsanlage

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NDS 2,650

Kackastrophal, ein Verbrechen an der musikalischen Menschheit

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