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Du befindest Dich in der Rubrik Neue Soundtracks. Hier findest Du die News & Infos zu aktuellen Soundtrack Alben. Infos zu älteren Soundtracks findest Du im “Verzeichnis” oder im neu angelegten Verzeichnis “Soundtracks”. Zu allen Genres kommst Du mit einem Klick auf “Music Genres”.

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KARIM SEBASTIAN ELIAS “OF FATHERS AND SONS”   Zurück zur Übersicht - Back to the previous page

SCORE

Für Fans der Filme:  Last Men in Aleppo - Peshmerga - Red Lines

DEUTSCHLAND

„Of Fathers And Sons“ ist ein deutscher Dokumentarfilm (deutscher Titel: Die Kinder des Kalifats), der eintaucht im kriegsverwüsteten Syrien in das Familienleben von radikalen Jihad-Islamisten und erzählt die Geschichte aus der Sicht der Kinder, die von diesem Haß und Radikalismus betroffen sind. Der von Talal Derki umgesetzte Film ist erstmals 2017 beim Sundance Festival gezeigt worden, Der deutsche Filmkomponist Karim Sebastian Elias hat die bedrückenden Bilder mit einem atmosphärisch-düsteren 165minütigen Soundtrack beschallt, den es jetzt als digitale Edition gibt. Einen kleinen Eindruck davon gibt der kurze Trailer, in dem der Opener „Intro Soccer & Title“ zu hören ist: https://youtu.be/Zd0bRdYb8AI  - der 99minütige Film zeigt auch, wie schön es die Kinder unseres zivilisierten Westens haben, die weitab von diesen fanatischen kriegsgeilen Neanderthal-Schwachköpfen aufwachsen. 

Soundtrack - Of Fathers And Sons

VÖ: 08.02.19

Verfügbar: Digitales Album

Kaufempfehlung:  K K K K K K K K K K

Webseite des veröffentlichenden Labels: http://koenigskinder-music.de/

TRACKLISTING

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WILL BATES “NIGHTFLYERS” (Season One)   Zurück zur Übersicht - Back to the previous page  

Movie-Nightflyers 2018 Soundtrack - Nightflyers 2018 mc

Tracklisting (TT: 60:57)

01.  Greywing
02.  Nightflyers Main Title
03.  All That We Left Behind
04.  Memory Paused
05.  What We Did Wrong
06.  Frozen In Time
07.  Crystal Matrix
08.  Helpless
09.  Icarus
10.  Breaking Orbit
11.  The Beating Heart
12.  A  Thousand Years
13.  Psychic Feedback
14.  Becoming Something New
15.  Nothing To Explain
16.  Gravity Run
17.  Transmission
18.  Millions Of Tiny Voices
19.  The Sacred Gift
20.  Mother Is Angry
21.  Behind The Rainbow
22.  Shutting Down
23.  White Rabbit
24.  Woman Of Bees
25.  Thale’s Nightmare
26.  There Are Others
27.  All That We Have Found
28.  Soon Baby Soon

Label: Lakeshore Records
Web: www.lakeshorerecords.com

TV-Start: 02. Dezember 2018
10 Episoden der I. Staffel
Romanvorlage: George R. R. Martin
Stream auf Netflix verfügbar

SOUNDTRACK

Für Fans der Soundtracks: Zero Days - I Origins - Sea Of Hope

ENGLAND

Eine Blondine fliegt durch den Raum. Nichts alltägliches. Oder? Nicht ganz. Noch einmal von vorne: Eine mit einem coolen Kurzhaarschnitt frisierte und auch sonst ganz niedlich aussehende Blondine wird nicht durch eigenen Antrieb durch den Raum geworfen. Das Oberteil ist blutverschmiert und als die Schwerkraft plötzlich nachlässt, fällt sie auf den Boden und versucht schleunixt noch einen letzten Funkspruch abzusetzen – da hört sie plötzlich ein fröhlich-schaurig-übertriebenes Pfeifen und versteckt sich unter einem naheliegenden Tisch. Negan? Bist du’s? Mit der Keule und Lucille? Der bärtige Mann, der ins Zimmer – besser: Die Kabine - des Raumfrachters tritt, sieht mindestens ebenso unsympathisch aus wie die von Jeffrey Dean Morgan gespielte TWD-Hauptfigur, wedelt aber dieses Mal nur mit einer Axt vor sich her. Das panisch agierende Mädel wird gespielt von der Schauspielerin Gretchen (sprich: Grett-schen) Mol, die unlängst in der Cop-Thriller-Serie „Seven Seconds“ zu sehen gewesen ist und auch schon in der humorig-ulkigen TV-Serie „Life On Mars“ eine der wichtigeren Rollen gespielt hat. Der fies drein blickende Unhold bemerkt die Flüchtende (zunächst) nicht, wankt suchend aus dem Zimmer. Dr. Agatha Matheson (aka Gretchen Mol) beendet ihre Nachricht mit dem Satz <this is a warning – do not bringt the „nightflyer“ back to earth> - der Axt schwingende Mann kommt zurück, nach einem kurzen und heftigen Techtelmechtel sendet sie ihre Botschaft an den oder die Empfänger und schlitzt sich selbst die Kehle auf. Zack. Was für ein rasanter Beginn. Thema Melodie. Szenenwechsel. Die Serie spielt im Jahr 2093 und folgt einem Wissenschaftler-Team, das sich mit der „Nightflyer“ auf ins All macht, um nichtmenschliche Lebensformen zu entdecken. Ihre Mission bringt sie bis an den Rand des Sonnensystems und dort beginnt der eigentliche Wahnsinn. Aber der Feind - der kommt nicht von außerhalb, sondern weilt bereits unter der Besatzung.

Den Soundtrack hat WILL BATES (aka William Pasteur Bates, * 1977 in Hammersmith, London, England, UK) geschrieben, der zuletzt die Musik für die Serien „Charmed“,  „Charmed“, „The Looming Tower“, „Rise“ und „The Magicians“ geliefert hat. Die Musik des Briten driftet in ruhigeren Szenen angenehm im Hintergrund, ohne den Zuschauer/Zuhörer wie es viele andere Filmkomponisten tun, zu sehr einzulullen, ist aber in kritischen Momenten jederzeit auf der Höhe der Handlung, um diese effektiv voranzutreiben. Das kurze Hauptthema beginnt leise und fährt hoch zum saftig-pompösen Neo-Sinfonik-Electronic-Bombast und hätte ruhig noch ein paar Minütchen länger andauern können. Ansonsten dominiert während der 61 Minuten ein unterschwellig bedrohliches Gemisch aus ruhigeren Klängen und space-elektronischem Minimalismus. Highlights sind „Icarus“, „Breaking Orbit“ und das düster wabernde “Woman Of Bees”. Die Serie muss man nicht unbedingt gesehen haben - wer gerne in das Subgenre Dark Ambient oder Psy-Downtempo abtaucht, kann sich den Soundtrack-Score ebenfalls  jederzeit reinziehen!

Die erste Folge der TV-Serie ist unterhaltsam (weiter bin ich noch nicht gekommen), es gibt coole Effekte, eine spannende Story, die auf einer Kurzgeschichte des „Feuer und Eis / Game Of Thrones“ Autoren George R. R. Martin basiert. Sämtliche 10 Folgen sind im Dezember 2018 als Stream zur Verfügung gestellt werden. Auffallend: Während die erste Episode im Original 63 Minuten lang dauert, hat die deutsche Umsetzung nur eine Länge von 58 Minuten. Wieder mal tpyisch. Und wer vergleichen möchte: Bereits 1988 hatte es den australischen Sci-Fi-Thriller „Nightflyers“ gegeben, der ebenfalls auf der gleichnamigen Martin-Kurzgeschichte aufsetzt.

VÖ: 14.12.18

Verfügbar:  CD & Digitales Album

Empfehlung: K K K K K K K K K K

Web: https://www.netflix.com/de-en/title/80202133  & http://www.fallonyoursword.com/

TRACKLISTING

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ELENI KARAINDROU “TOUS DES OISEAUX”   Zurück zur Übersicht - Back to the previous page  

Eleni Karaindrou - Tous Des Oiseaux

TRACKLISTING:

Tous Des Oiseaux:
The Wind Of War - The Dark Secret - Encounter - Between Two Worlds - David’s Dream - Towards The Unknown - Lament - The Confession - Separation - Why? - The Impossible Journey - Je Ne Me Consolerai Jamais

Bomb, yek asheghaneh (Bomb, A Love Story):
A New Beginning - Love Theme - The Waltz Of Hope - Mitra’s Theme - Walking In Tehran - Lonely Lives - Reconciliation Theme - Mitra’s Theme - Captured Heart - Reconciliation Theme - Love’s First Call

Label: ECM Records
Web: www.ecmrecords.com

ETHNIC AMBIENT

Für Fans von:  Philip Glass - Nadia Boulanger - Sussan Deyhim

USA

ELENI KARAINDROU ist eine griechische Komponistin, die wohl erstmals so richtig im Mittelpunkt des öffentlichen Interesses wahrgenommen wurde, weil zwei ihrer Werke im 2015er Action-Film „Mad Max: Fury Road“ vorgestellt worden waren. Aktuell ist ihre Filmusik im iranischen Filmdrama „Bomb, yek asheghaneh“ (internationaler Titel: „Bomb: A Love Story“) zu hören. Zu Jahresbeginn gibt es das neue Studio Album „Tous des Oiseaux“, das neben der für ein Theaterstück des kanadischen Regisseurs Wajdi Mouawad inszenierten 11teiligen gleichnamigen Suite auch den kompletten Score des von Payman Maadi inszenierten Film beinhaltet. Den 2018 erstmals gezeigten Film gibt es bisher nur im Originalton mit englischen Untertiteln. Die Griechin sitzt bei allen Stücken des Albums selbst am Piano und wird begleitet von genre-erprobten TOP Musiker(inne)n wie Vangelis Christopoulos (Oboe), Dinos Hadjiiordanou (Akkordeon) oder Maria Bildea (Harfe). Ebenfalls zu hören ist die mystisch-esoterisch klingende Stimme von SAVINA YANNATOU, dis seit Mitte der 90er  mit ungewöhnlichen Avantgarde Veröffentlichungen erfreut. Das 22-Track-Album passt genau in diese Schublade und erfreut mit zart-ambienter weltmusikalischer Atmosphäre, in der nicht alltäglich zu hörende Instrumente wie die kretische Lyra oder die arabische Ney für chilliges Wohlbehagen sorgen. In „Tous De Oiseaux“ möchte Eitan, ein Sohn eines fundamentalistisch gestrickten Juden eine Araberin heiraten und stößt dabei in seiner Familie – vor allem von väterlicher Seite – auf heftigsten Widerstand. Das vierstündige Stück spielt vor dem Hintergrund des jahrzehntelang andauernden Nahostkonflikts und Komponistin Karaindrou ist es glänzend gelungen, einen einfühlsamen Soundtrack zu diesem rund 4stündigen modernen Märchen über Schuld und sich nach und nach offenbarenden Verwicklungen zu schreiben.

VÖ: 25.01.19

Verfügbar: CD & Digitales Album

Empfehlung: K K K K K K K K K K

Web: https://youtu.be/0qnct88JkeE (Film-Trailer) & www.musicolog.com/eleni.asp#.XFRRbFxKiUk

TOURDATEN

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Ennio Morricone “Spiel mir das Lied vom Tod” (50th Anniversary)   Zurück zur Übersicht - Back to the previous page  

Soundtrack - Spiel mir das Lied vom Tod 50th Anniversary Soundtrack - Spiel mir das Lied DVD

Tracklisting (TT: 66:43)

01. C’era Una Volta Il West (feat. Edda Dell'Orso)
02. L’Uomo
03. Il Grande Massacro  **
04. Arrivo Alla Stazione  **
05. L’Orchestraccia
06. L’America Di Jill
07. Armonica  **
08. La Posada N. 1
09. Un Letto Troppo Grande  **
10. Jill  **
11. Frank  **
12. Cheyenne  **
13. La Posada N. 2
14. La Posada N. 3  **
15. Epilogo  **
16. Sul Tetto De Treno  **
17. L’Uomo Dell’ Armonica
18. In Una Stanza Con Poca Luce
19. L’Attentato
20. Ritorno Al Treno  **
21. Morton  **
22. Como Una Sentenza
23. Duello Finale  **
24. L’Ultimo Rantolo
25. Nascita Di Una Citta  **
26. Addio A Cheyenne
27. Finale
28. Harmonica Sound Tests (feat. Franco De Gemini) **

** nicht auf dem 1968er Original-Album

Original Label: RCA Records
Label 50th Anniversary Issue: Beat Records Company
Web: http://www.beatrecords.it/

Kinostart: 20. Dezember 1968

Spielzeit: 165 Minuten
Director’s Cut: 175 Minuten

 

SOUNDTRACK

Für Fans der Soundtracks: Django - Navajo Joe - Johnny Yuma 

ITALIEN

Wahnsinn, wie schnell doch die Zeit vergeht. Erst vor einem Jahr habe ich den Kultwestern „Spiel mir das Lied vom Tod“ wieder einmal angesehen mit den ganzen Special Contents der Deluxe DVD, die vor einigen Jahren sogar in einem Ledereinband mit Mundharmonika und einer Maxi-CD der deutschen Band „Regenmann“ mit dem Song „Ich leb für Dich“ (mit dem legendären Morricone-Harmonica-Sample) wiederveröffentlicht worden war. Die Hard Rock Gruppe aus Mannheim, die kurz danach ihr Studio Debüt Album „Nur Gemeinsam“ veröffentlicht hatte, gibt es leider schon lange nicht mehr. „Spiel mir das Lied vom Tod“ (englischer Titel: „Once Upon A Time In The West – italienischer Originaltitel „C’era Una Volta Il West“) ist ein Film, der auch 50 Jahr,  nachdem er erstmals in die Kinos gekommen ist, bildgewaltig und episch erzählt, immer noch modern ist und nie altert wie viele andere Oldie-Filme. Das liegt zum einen an der hochkarätigen TOP-Schauspieler-Regie, zum anderen an der herausragenden Regiearbeit von Sergio Leone und logischerweise auch am exzellenten Soundtrack-Score von Ennio Morricone. Einfach Kult das mundharmonika-geschwängerte „L’Uomo Dell Armonica“, das damals sogar als Single mit der B-Seite „C’era Una Volta Il West“ mit der engelsgleichen Stimme von Sängerin Edda Dell'Orso veröffentlicht worden war. Mir selbst haben andere Tracks des Soundtracks fast besser gefallen – ich konnte mich damals als Jugendlicher nicht satt hören am urkomischen Saloon-Honkytonker „L’Orchestraccia“ oder am relaxt galoppierenden „Addio A Cheyenne“, als eine der wenigen sympathischen Figuren des Films aus dem Sattel kippte. 50 Jahre nach dem Erst-Release kommt der um 15 Stücke erweiterte Soundtrack als „50th Anniversary Deluxe Edition“ – ein Must Have für Filmmusik-Fans und natürlich für alle Fans dieses immer noch großartigen Films. Allerdings: Einige Cineasten haben eventuell schon die von GDM Music veröffentlichte limitierte 2005er Edition mit 27 Stücken – diese Version ist mit der 50th Anniversary Edition bis auf das finale „Harmonica Sound Tests“ identisch. Dabei natürlich auch das grandiose “Duello Finale” in seiner kompletten Herrlichkeit und das wunderschön-melancholische “Morton” - beide gab es damals nicht auf dem Original-Soundtrack zum großen Bedauern aller Filmmusikfreunde.

Es war zudem eine Zeit, in der Filmkomponisten noch richtig geniale Musik schrieben und nicht so ein hilfloses, planloses Gedudel, wie es heutzutage so oft in Filmen – und speziell in deutschen – zu hören ist. Da wird wirklich jede Szene zugemüllt, egal ob manchmal auch gar keine Musik erforderlich ist – diese schlimmen Klangverbrecher holen sich ihre Musik aus der Retorte (PC) und noch schlimmer ist, dass manche unmusikalischen „Regisseure“ bei der Endproduktion die Ohren verschließen vor solchem Müll. Das war in diesem Leone-Film noch ganz anders: Die starke Anfangsszene, die ganz acht Minuten lang dauert und während der überhaupt keine Musik zu hören ist, nur das nervöse Summen einer im Revolverlauf eingesperrten Fliege, das monotone Geräusch von sich auf einem Hut sammelnden Wassertropfen, das Knacken von steifen Fingerknochen und das nervenzerfetzende hypnotische Gequietsche eines Windrades, während drei finstere verlumpte Gestalten, die aussehen, als ob sie geradewegs aus der Hölle heraufgestiegen sind, warten auf … ja … auf wen denn? Nach der wohl längsten Eröffnungssequenz, die es bis dato in einem Film gegebeben hat, steigt dann endlich (Bernd Clüver sei’s gedankt!) der Junge mit der Mundharmonika aus dem Zug, um …. wenn Ihr etwas Zeit habt, seht selbst: https://youtu.be/QML28YQBvyc

Mehr verraten möchte ich an dieser Stelle nicht, weil es mit Sicherheit jüngere Western-Fans gibt, die diesen Film noch gar nicht kennen – wenn Euch „The Revenant“ gefallen hat oder auch „Django Unchained“, dann nehmt Euch Zeit für diesen Streifen und genießt vor allem auch die großartige Musik, die Ennio Morricone komponiert hat – „C’era Una Volta II West“ war einer seiner besten Soundtracks, auch wenn er nicht unbedingt als Blaupause für Italo-Western dienen kann, weil nämlich die ebenfalls coolen Filme „Django“ und „Navajo Joe“ mit ebenfalls exzellenten Soundtracks schon ein paar Jährchen vorher in den Filmtheatern gezeigt wurden, auch wenn diese natürlich das Format von „Spiel mir das Lied vom Tod“ nicht ganz erreichen. Was vor allem die Gitarristen interessieren dürfte: Die Gitarre wurde damals vom italienischen Multiinsstrumentalisten und Komponisten  Alessandro Alessandroni (ist am 26. März 2017 im Alter von 92 Jahren gestorben) gespielt, der die meisten Songs mit seinen ultraverzerrten Fuzz-Sounds belebte, für die legendären Mundharmonika-Riffs zeichnete der ebenfalls schon verstorbene Musiker Franco De Gemini (* 10. September 1928 + 20. Juli 2013) verantwortlich.

Dessen Sohn Daniele De Gemini - gleichzeitig der Labelchef der italienischen “Beat Records Company” - hat im 24seitigen illustrierten Bookelt die Produktionsnotizen dokumentiert, die CD ist auf 500 Exemplare limitiert.

VÖ: 14.12.18

Verfügbar:  CD & Digitales Album

Empfehlung: K K K K K K K K K K

Web: Bezugsmöglichkeit bei der Beat Records Company  & https://youtu.be/oiKtsOCP6Hc

TRACKLISTING

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Various Artists” WESTSIDE - The Music”   Zurück zur Übersicht - Back to the previous page  

Soundtrack - Westside Movie Soundtrack - Westside The Music

Tracklisting:

01.  Cast: We Are The Onesour Face
02. Arika Gluck: Be-You-Tiful
03. Taz Zavala, Leo Gallo & Arika Gluck: Vibe
04. James Byous: 2 Grams
05. Caitlin Ary & Alexandra Kay: Sure As Hell Hope
06. Sean Murray: All I Wanna Be
07. Caitlin Ary: Can’t Find The Words
08. Taz DZavala: Back At The Bottom
09. Cast: Lights Of The City
10. Austin Kolbe: Everybody Loves The Sinner
11. Pia Toscano: Candle In A Hurricane
12. Leo Gallo: Future Is In My Hands
13. Alexandra Kay & Pia Toscana: Champagne High
14. James Byous & Caitlin Ary: Feed That Flame
15. Taz Zavala & Arika Gluck: Beauty & The Struggle
16. Alexandra Kay: You Think You Know Someone
17. Leo Gallo & Pia Toscano: For The Love
18. Pia Toscano: Believe In Dreams
19. Cast: Love In Action
20. Cast: Westside Finale

Label: Warner Bros. Records
Web: www.warnerbrosrecords.com

Regie: James Carroll
Web: https://www.imdb.com/name/nm2899506/

Trailer: https://youtu.be/ZEa8U7_8p90

TV-Start Netflix: 09. November 2018

Vid “Be-You-Tiful”: https://youtu.be/9m5npgW2djk

Vid: “Vibe”: https://youtu.be/0vNu7YB8yS8

Vid: “2 Grams”: https://youtu.be/O0ddFLsMGFw

 

SOUNDTRACK

Für Fans von:  Glee - Pitch Perfect - Roadies - The Get Down

USA

Im Streaming-Zeitalter erlaubt es die weltweite digitale Vernetzung immer mehr, Inhalte kennen zu lernen, die man sonst wahrscheinlich nie im Leben so vielfältig erlebt hätte. Brandneu ist die TV-Serie „Westside“ auf Netflix, alle 8 Folgen der Reality-Soap sind am 09. November online gegangen – die Serie kann auch hierzulande im Originalton mit deutschen Untertiteln angesehen werden. Ein Soundtrack mit den von den Schauspieler(inne)n gesungenen Liedern ist zeitgleich veröffentlicht worden. Ein Regisseur möchte ein völlig neues Team zusammen stellen mit einer Show, die vor allem die individuellen Charaktere der Akteure und deren Songs in den Vordergrund stellt und nicht wie in vielen zahlreichen Casting Shows gesehen, ein Kunstprodukt . Die Crew besteht aus diversen Akteuren, die teilweise schon Erfahrungen in diversen Casting Shows gesammelt haben und denen der musikalische Durchbruch bisher – aus unterschiedlichen Gründen – versagt geblieben ist. Die Doku-Soap dürfte Fans gefallen, die sich für die Serien „Glee“, „Roadies“ oder auch für Musik-Serien wie „Nashville“ begeistert haben. In der ersten Episode wird das „Ensemble“ vorgestellt und wie und weshalb die einzelnen Protagonisten zur Musik gefunden haben und welche Talente sie mitbringen, aber auch wo die einzelnen menschlichen Schwächen liegen und welch eine Herausforderung es ist, ein zusammen passendes Team zu formen. Eine Methode, die vor allem die japanischen und koreanischen Labels schon seit Jahrzehnten erfolgreich praktizieren, denn in diesen beiden asiatischen Ländern gibt es wohl gefühlt tausende von zusammen ge-casteten (aber auch jederzeit austauschbaren) Girl- und Boy-Groups.

PIA TOSCANO beispielsweise singt, seitdem sie 4 Jahre alt ist, sie fühlte sich ihr Leben lang als Außenseiterin, war 2010 sogar eine Finalistin in der siebten TV-Casting-Show „American Idol“ (vergleichbar mit dem tumben „DSDS“ in Deutschland), wurde kurzfristig danach auch von Interscope Records mit einem Plattenvertrag ausgestattet, aber das Label ließ sie dann nach der Debüt Single „This Time“ ( https://vimeo.com/27679872 ) an der langen Leine verhungern und schlußendlich fallen wie eine heiße Kartoffel. Es schimmert auch durch, dass so gut wie keine Casting Show an der eigentlichen Identität eines Talentes interessiert ist, sondern nur an der Verformung zum Produkt, das die monetären Interessen des unterstützenden und geldgebenden Unternehmens umsetzt. Dass heutzutage die weltweiten Casting Shows die Rolle der Talentsucher übernommen haben, um massenweise Talente aus zu schlachten (die sie bei Nichtgebrauch einfach wieder wegwerfen können), dürfte mittlerweile längst jedem halbwegs Musikinteressierten klar sein.

Der Sampler-Soundtrack beinhaltet 20 Stücke, in denen die Teilnehmer entweder gemeinsam oder auch mit Solo Verträgen zu Wort kommen. 20 x starke radio-pop-orientierte Songs für Musikhörer, die schon etwas weiter in der Entwicklung und dem Teenager- oder Kindergartenalter entwachsen sind. Den Auftakt macht das gutgelaunte „We Are The Ones“, danach sind alle der 9 Vokalist(inne)n zu hören, sehr gut hat mir beim ersten Hörgang der starke Hip Hop Knaller „Be-You-Tiful“ von ARIKA GLUCK gefallen, die bereits im Alter vonebenfalls  4 Jahren ihre ersten Rollen als Kinderdarstellerin in TV-Werbespots gespielt hat und als 10jährige sogar im Horrorfilm „Mirrors“ als filmische Tochter von Kiefer Sutherland zu sehen gewesen ist. Jetzt ergattert sie über ihre Managerin eine Rolle in der Serie und präsentiert sich als 20jähriger Jungstar: https://youtu.be/9m5npgW2djk 

Nahezu jeder der 20 Songs besitzt potientielle Hit-Qualitäten und ist für Musikfans, die sich gerne mit superben Pop-R&B-Radio-Rock-Songs beschallen, ein absolutes Must Have! Weitere Highs sind der Solo Auftritt „Can’t Fight The Words“ von CAITLIN ARY, das wundervolle Songwriter-Pop-Duett „Sure As Hell Hope“ , das die Sängerin gemeinsam mit ALEXANDRA KAY singt sowie das dance-poppige „Vibe“

Neben der guten Musik bekommt der Zuschauer auch einiges mit vom Verschleiß von Talenten in Casting Shows, schmunzelt über die Neurosen und starren Ideologien diverser Musiker, von denen einige Spontanität nur als Fremdwort kennen. Bei einer geplanten „Open Mike Night“, tritt einer der Members gleich ins Fettnäpfchen, in dem er eine komplette Band anschleppt und damit fast die gesamte restliche Belegschaft gegen sich aufbringt. Bei diesem ersten kleineren selbstorganisierten Auftritt in einem Pub offenbaren sich zudem gesangliche Schwächen (das dünne Falsetto von Austin), die – zu diesem Zeitpunkt der Partystimmung geschuldet – ignoriert werden, aber die auch offensichtlich werden lassen, dass noch eine ganze Menge harter Arbeit vor den Protagonisten liegt. Alexandra Kay bringt es auf den Punkt: <there are million other people who are doing exactly the same thing as i do – they’re all look similar – we’re all performing the same stuff – you feel like a small fish in a big pot> und mit <it’s crazy that something so beautiful could be so dangerous> spricht sie auch an, dass sie eine von Vielen ist, die genau so schnell wieder abstürzen können, bevor sie überhaupt ansatzweise nach Oben gekommen sind. Am Ende der ersten Episode kommt es während einer Training-Session mit einem Motivations-Coach zur Eskalation zwischen zwei streitenden Personen, von denen die eine – musikalisch sehr gut umrahmt vom diesbezüglichen Song - die Gruppe verlässt. Mit “Westside” ist den Verwantwortlichen um Regisseur James Carroll eine rasante Reality-Soap gelungen, die vor allem oder auch wegen der tollen Songs beste Unterhaltung bietet.

VÖ: 09.11.18

Verfügbar: 2-CD & Vinyl &  Digitales Album

Empfehlung: K K K K K K K K K K

Web: https://piatoscanomusic.com/ & https://alexandrakaymusic.net/ & www.tazofficialmusic.com/

TRACKLISTING

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THOM YORKE “SUSPIRIA 2018”   Zurück zur Übersicht - Back to the previous page  

Suspiria 2018 Movie Soundtrack - Suspiria

Tracklisting CD 1:

01.  A Storm That Took Everything
02.  The Hooks
03.  Suspirium
04.  Belongings Thrown In A River
05.  Has Ended
06.  Klemperer Walks
07.  Open Again
08.  Sabbath Incantation
09.  The Inevitable Pull
10.  Olga’s Destruction
11.  The Conjuring Of Anke
12.  A Light Green
13.  Unmade
14.  The Jumps

Tracklisting CD 2:

01.  Volk
02.  The Universe Is Indifferent
03.  The Balance Of Things
04.  A Soft Hand Across Your Face
05.  Suspirium Finale
06.  A Choir Of One
07.  Synthesizer Speaks
08.  The Room Of Compartments
09.  An Audition
10.  Voiceless Terror
11.  The Epiologue

Label: XL Recordings
Web: https://xlrecordings.com/

Regie: Luca Guadagnino
Web: https://www.imdb.com/name/nm0345174/

Musik: Thom Yorke

Kinostart USA: 28. Oktober 2018

Kinostart Deutschland: 31. Oktober 2018

Stream auf: ---

 

SCORE

Für Fans von:  Joseph LoDuca - Thomas Dolby – Philip Glass

USA

Das Remake des legendären Kultfilms, den ich im Jahr 1982 ihn in einer kleinen feinen auf Grusel- und Horrorfilme spezialisierte Videothek entdeckt habe und auch heute noch zu einem der besten Genre-Filme und auch zu einer der besten Regiearbeiten von Dario Argento zähle. Lange war die Originalversion des Films indiziert, 2001 gab es dann die ultraexzellente Limited Edition mit diversen special features und dem kompletten Kult-Soundtrack der italienischen Prog-Rock-Gruppe GOBLIN. Wie die ersten Bilder des Trailers zeigen, wird die Neuverfilmung zwar moderner inszeniert sein, aber das herausragende gruselige Niveau des Originals nicht einmal ansatzweise erreichen. Vor allem die geniale Musik hat seinerzeit sehr viel beigetragen zur Stimmung des 1979 erstmals im Kino gezeigten Horrorstreifens und hier liegt der erste Knackpunkt. Komponist Thom Yorke, der hauptberuflich aktiv ist für die Rock Gruppe „Radiohead“, arbeitet mit genre-typischen Bombast-Schock-Elementen und diversen mysteriös-sinfonischen Fragmenten a la Hitchcock („Psycho“), anstatt die hier nötige sinistre Stimmung mit fragil-schräger Beschallung zu erzeugen. Gut – nach eigener Aussage wollte sich der Musiker absichtlich nicht an den originalen Goblin-Soundtrack heranwagen und da muss ich ihm rechtgeben, denn ein Versuch diese megakultige Filmmusik zu kopieren, wäre ganz sicher in die berühmte Hose gegangen. Allerdings hat sich der englische Musiker nach eigener Aussage vom Szenario des Kultfilms „Bladerunner“ beinflußen lassen, gut zu hören im ambient-poppigen „Unmade“ und an dieser Stelle entsteht bei mir der heimliche Wunsch, dass sich die Verantwortlichen einen anderen Komponisten gesucht hätten zur Beschallung dieses Hexengruslers. Aber egal – wie auch immer - der Musikfan darf sich über einen halbwegs gelungenen netten schaurig-schön-gruseligen Score freuen, über die selbst vom Meister schauderhaft gesungenen Tracks wie „Suspirium“ decke ich abwinkend den Mantel des Schweigens – Bla-Bla-Gesülze, das eher in einen weichgespülten Film der „Twilight“-Kuschel-Grusel-Reihe passen würde. Einige der Kompositionen („Klemperer Walks“) erinnern zudem an den synthetisch-schaurigen Kult-Score von Thomas Dolby zum 80er Jahre Klassiker „Gothic“ (mit Gabriel Byrne und Julian Sands in den Hauptrollen) – natürlich nicht verwandt & verschwägert mit dem legendären gleichnamigen Rollenspiel aus dem Jahr 1997. Aber auch Regisseur Luca Guadagnino ist unerfahren, was die Umsetzung von Horrorfilmen betrifft und das zeigt sich im Endergebnis des mit 20 Millionen budgetierten Films, der am Ende zu gut gebilderten Kunstfilm ausartet anstatt mit den Splatterszenen des Originals zu protzen. Auch die ursprünglich in Freiburg spielende Geschichte wurde - weil es gerade “chique” ist, nach Berlin verlegt. “Babylon Berlin” lässt grüssen, der “historische” Hintergrund von Hexenkönigin Helena Markos wurde gänzlich ignoriert.

Auch wenn das mainstream-getrimmte Arthouse Remake das Niveau des Originals nicht mal ansatzweise erreicht – ein halbwegs kommerzieller Erfolg wird Supiria wie auch den Remakes von Freitag, der 13. oder Nightmare On Elmstreet aufgrund ein paar geschickt eingesetzter Hochglanz-Effekte und dem medialen Hype geschuldet trotzdem nicht erspart bleiben. Vergleichsweise fallen mir auch die US Remakes der Filme ”The Ju-On” oder der dreiteiligen “Ring”-Saga ein. Auch hier hatte man versucht, die etwas schwer verdauliche Thematik dem US Mainstream Publikum schmackhaft zu machen. Vergeblich. Tilda Swindon trägt zum Gelingen des Remakes einenn wesentlichen Teil bei in der Rolle der überheblich-arroganten und undurchsichtigen Ballettschulen-Vorsteherin Madame Blanc. Die durchgeknallte Miss Tanner, die im Original von der italienischen Schauspielerin Alida Valli genial dargestellt worden ist, wird im Remake eher blass von Angela Winkler verkörpert. Die damalige Hauptrolle der Studentin Susie Bannion wurde übrigens Dakota Johnson zugeteilt. Wer die kunstvoll inszenierten Gore-Schock-Szenen des Originals liebte, wird krass enttäuscht sein von „Suspiria 2018“. Was den Soundtrack betrifft: Thom Yorke hat einen routinierten Mix aus Cold Wave, Gothic Rock und Dark Chillout zusammengestellt. Anspieltipps sind „Has Ended“, der geisterhafte Choral „Sabbath Incantation“, die melancholisch-polyphone Perle „The Conjuring Of Anke“, das dark-ambiente 14minütige „A Choir Of One“ sowie das kurze alptraumhaften Intermezzos „The Inevitable Pull“. Das Soundtrack-Album ist digital, als 2-CD-Set und sogar als Vinyl-Scheibe verfügbar.

VÖ: 26.10.18

Verfügbar: 2-CD & Vinyl &  Digitales Album

Empfehlung: K K K K K K K K K K

Web: https://www.suspiria.movie/ & https://youtu.be/BY6QKRl56Ok  (Trailer)

TRACKLISTING

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Weitere Soundtracks findest Du im Verzeichnis

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Legende KAUFEMPFEHLUNGEN

KKKKKKKKKK

NDS - 1,749

Sagenhaftes Album, gehört in JEDE Sammlung, für die einsame Insel

KKKKKKKKKK

NDS 1,750

Sehr gutes Album, genre-spezifisch unter den  besten  1000 aller Zeiten

KKKKKKKKKK

NDS 1,850

Empfehlenswertes Album, gehört in die gut sortierte Sammlung

KKKKKKKKKK

NDS 1,950

Ganz gut gelungen, es gibt aber vergleichbare Alben im Genre

KKKKKKKKKK

NDS 2,050

Kann man hören, rein in die Sammlung,  bei Bedarf wieder hervorholen

KKKKKKKKKK

NDS 2,150

Durchschnittliches Album,  nur für Edel-Fans empfehlenswert

KKKKKKKKKK

NDS 2,250

Nicht so gelungen, es gibt Bessere im Genre und auch von diesem Act

KKKKKKKKKK

NDS 2,350

Langweilig, Weihnachtsgeschenk für Feinde und Finanzbeamte

KKKKKKKKKK

NDS 2,450

Schwaches Album, CD und  Cover als Unterlage im Katzenklo

KKKKKKKKKK

NDS 2,550

Grauenhaftes Album, ab damit in die Verbrennungsanlage

KKKKKKKKKK

NDS 2,650

Kackastrophal, ein Verbrechen an der musikalischen Menschheit

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