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Du befindest Dich in der Rubrik NEUE SOUNDTRACK CDs. Hier findest Du die Infos & Rezensionen von aktuellen Soundtrack CDs sowie den Soundtrack Videoclip der Woche. Infos zu älteren Soundtrack CDs gibt es beim Link “Verzeichnis”. Zu allen Genres kommst Du mit einem Klick zur “Übersicht”.

Soundtrack CDs

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TYLER BATES “THE PUNISHER”   Zurück zur Übersicht - Back to the previous page  

Soundtrack - The Punisher TV Series

TRACKLISTING:

01.  The Punisher - Main Title
02.  Quiet Reflection
03.  The Runaround
04.  Dig Deep
05.  Misdirection
06.  Lewis Gets The Boot
07.  Rampage
08.  Billy Motivates
09.  Hiding Evidence
10.  Judas
11.  Family Dinner
12.  Just In Time
13.  Made An Enemey
14.  Keep It Running
15.  Escape The Base
16.  Like A Soldier
17.  Heads Will Roll
18.  Frank’s Choice
19.  Billy’s Lair
20.  No More War To Fight
21.  The Punisher - End Title

ROCK & ELECTRO

Für Fans von:  Graeme Revell - Carter Burwell - Marco Beltrami

USA

Hammergeile heavy-rockende Blues Riffs eröffnen die TV-Serie „The Punisher“, die seit 17. November 2017 beim VOD-Anbieter „Netflix“ zu sehen ist. Hauptrolle spielt der „The Walking Dead“-Cop „Shane“ (Jon Bernthal), der dort am Ende der 2. Staffel das Zeitliche segnet und hier einen rachelustigen Auftragskiller verkörpert. Die Story basiert auf den Kult Comics aus dem Hause „Marvel Comics“ und ist ein Spin-Off der „Daredevil“-Saga. 13 Folgen gibt es, schon der Trailer macht Bock auf mehr – vorausgesetzt man steht auf Action und lässt sich auch von gut gestylten Gewaltszenen nicht schrecken. Nach einer brutalen Eröffnungssequenz, der einige Verbrecher zum Opfer fallen, sieht man den Frank Castle, wie der richtige Name des Punishers lautet, an einem Abrißhochhaus mit einem Hammer die Wände der alten Bude zertrümmern. Der Einzelgänger, der von seinen Kollegen (zu denen er keinen Kontakt pflegt) gehänselt wird, ist ein schweigsamer Nerd, der sich nur auf seine Arbeit konzentriert und bis in die tiefe Nacht hinein seinen düsteren Gedanken nachhängt und weiterhin auf die Abbruchmauer einschlägt, bis die Hände bluten. Zwischendurch ist er mal während einer kurzen Pause zu sehen, wie er sich einem Wurst-Sandwich widmet. Abends wäscht er sich in einer kleinen Unterkunft, liest im Bestseller „Moby Dick“ und lässt sich von seinen Erinnerungen plagen. Nach und nach erfährt der Zuschauer, dass ... aber da möchte ich an dieser Stelle gar nicht vorgreifen, weil es bestimmt DEN oder DIE Eine(n) gibt, der/die sich die Serie mal angucken möchte.

Der Soundtrack zur bisher auf eine Staffel begrenzte Serie (da möchte man erst wissen, wie die Story ankommt) liegt ebenfalls bereits vor und man hat sich, was den Komponisten betrifft, nicht lumpen lassen und mit dem Action erprobten Fachmann TYLER BATES einen wirklich guten Griff getan. Der kalifornische Scorer, der ja auch in der Band “Marilyn Manson” als Gitarrist herumwütet, hat wieder einen grandiosen Mix aus ruhigen Stücken und kampflustigem Bombast zusammengestellt - die Liebhaber von Action-Soundtracks dürfen sich freuen, denn auch die heavyrockigen Einflüsse, die von ambienten Fuzz-Elektronik-Elementen geziert werden, gibt es fast an jeder Ecke zu hören. Die Highlights nach dem ersten Hörgang - ich bin aus Zeitgründen bisher nicht über die ersten beiden Episoden hinaus gekommen und möchte daher auch erstmal nicht auf die Konnektivität zu den Filmszenen eingehen - sind “Misdirection”, “Escape The Base”, “Hiding Evidence”, “Like A Soldier” und “The Runaround”.

Schade finde ich, dass man die CD (Spielzeit: 45:52 Minuten) nicht noch mit einigen der großartigen Songs, die in den Episoden zu hören sind, bestückt hat. Platz genug wäre genügend gewesen (80 Minuten passen ja mindestens auf die physikalische Disc) und so muss sich der TV-Gucker lediglich mit dem Schwelgen zu erstklassiger Musik wie der von Tom Waits (“Hell Broke Luce”), Dean Martin (“Ain't That a Kick In the Head”) oder von The White Buffalo (“Wish It Was True”) begnügen. Nur im Trailer (Link unten!) gibt es die Metallica-Hymne “One” zu hören.

VÖ: 17.11.17

Verfügbar: CD &  Digitales Album

Empfehlung: K K K K K K K K K K

Trailer: https://youtu.be/lIY6zFL95hE  -  Komponist: http://tylerbates.com/

TRACKLISTING

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Ennio Morricone “Western Music Collection Vol 2”   Zurück zur Übersicht - Back to the previous page

OLDIES

Für Fans von: Luis Cacalov - Lalo Schifrin - Henri Mancini

ITALIEN

Das zweite ENNIO MORRICONE Album, das einige der klassischen Western Melodien des italienischen Komponisten zusammenfasst. 2015 hatte es das erste Volumen gegeben, jetzt legt das Label „Bacci Bros“ nach und mischt erneut bekanntere Themen und weniger geläufigere kunterbunt durch. Vor allem für Fans der Italo-Western ein weiteres schönes Schmankerl, weil auch hier wieder jeder Titel einfach großartig ist. Ein Fest für Cineasten und Soundtrack-Liebhaber und – Mädels aufgepaßt – wenn Ihr noch kein passendes Geschenk für Euren sattelfesten Cowboy daheim habt – beglückt ihn mit beiden Teilen und er wird es Euch mit Sicherheit mit dem einen oder anderen Ritt (nach Laramie, ha, ha) danken - Fakt ist, dass da bestimmt noch mehr Teile kommen, denn einer meiner persofaves – das Hauptthema des 66er Films „Navajo Joe“ beispielsweise  - war nämlich bisher noch nicht der Auwahl.

Ennio Morricone - Western Music Collection Vol 2

VÖ: 17.11.17

Verfügbar: CD & Digitales Album

Kaufempfehlung:  K K K K K K K K K K

Web: http://www.enniomorricone.org/ & https://soundcloud.com/ennio-morricone

TRACKLISTING

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JOHN CARPENTER “Anthology: Movie Themes 1974-1998”   Zurück zur Übersicht - Back to the previous page  

John Carpenter - Anthology

TRACKLISTING:

01.  In The Mouth Of Madness
02.  Assault On Precint 13
03.  The Fog
04.  Prince Of Darkness
05.  Santiago
06.  Escape From New York
07.  Halloween
08.  Porkchop Express
09.  They Live
10.  The Thing
11.  Starman
12.  Dark Star
13.  Christine

FILM MUSIK

Für Fans von:  Ennio Morricone - Brad Fiedel - Harry Manfredini

USA

In den Credits und Produktionsnotizen von rund 50 Filmen hat er sich verewigt in der mittlerweile auch schon über 40 Jahre andauernden Karriere. In einigen davon hat er sogar das „Mädchen für alles“ gespielt, in dem er als Regisseur, Produzent, Screen Writer, Schauspieler und Filmkomponist gleichzeitig tätig gewesen ist. JOHN CARPENTER wird als Kultfigur gehandelt und er hat mit seinen Horrorfilmen das Genre wesentlich beeinflußt. „Halloween“, „Escape From New York“ (in den 80ern in den Videotheken mit dem Titel „Die Klapperschlange“ verfügbar), „The Fog“ oder das 2005er Remake des Kultfilms, in dem Carpenter als beratender Produzent fungierte. Neben den handelsüblichen Soundtracks gibt es in diesem Jahr nach den beiden „Lost Archives“-Alben bereits den dritten Longplay, der seine Werke auf einer Zusammenstellung bündelt, jedoch lediglich auf einige wenige Themen seiner Filme reduziert. Denn „Anthology – Movie Themes 1974-1998“ kann leider nur als halbfertige Werkschau betrachtet werden, weil a) einige seiner wichtigen Filme gar nicht berücksichtig worden sind und b) die Spielzeit der CD mit mauen 42:36 Minuten ein Witz ist. Warum lässt man sich nicht einfach herab und lässt Veröffentlichungen dieser Art produzieren von Fachleuten, die gleichzeitig Liebhaber sind? „Ghosts Of Mars“ mit geilem metallischen Gitarrensolo – eines seiner besten Titelthemen überhaupt – fehlt beispielsweise. Eine Schande.

Das bekannteste Thema ist natürlich der Titel des Klassikers „Halloween“, das wohl beliebteste ist gleichzeitig eines der Album-Highlights: Das Titelstück des dystopischen Thrillers „Assault On Precint 13“, der in den 80ern in den Videotheken unter dem Titel „Das Ende“ zu sehen gewesen ist. Die düstere klaustrophobische Atmosphäre, als diverse Protagonisten durch Zufall in einem seine Pforten schließenden Polizeirevier am Rande eines Stadtteils von einer gewalttätigen Gang angegriffen und belagert werden, ist auch heute noch unerreicht und konnte auch durch die Neuaufbereitung eines Remakes in den 00er Jahren nicht mal ansatzweise erreicht werden. Es ist der Hauch düsterer Endzeit-Atmosphäre, die sich durch die meisten Carpenter-Filme zieht, ob es nur das eben angesprochene „Das Ende“, „Die Fürsten der Finsternis“, „Die Klapperschlange“ oder die jüngeren „Ghosts Of Mars“ sind, die von oft beim oberflächlichen Hören minimalistisch wirkenden Klängen begleitet wurden. In „Mouths Of Madness“ und im bluesigen „Porkchop Express“ offenbarte Carpenter in späten Jahren sogar ein Faible für hardrockige Instrumentals. Weitere Highlights: Die Titelmelodien der Thrillers „They Live“ („Sie leben“) und des eiskalten SciFi-Krachers „The Thing“ (intelligenter deutscher Titel: „Das Ding aus einer anderen Welt“).

Eine Warnung vorab: Die Musik von JOHN CARPENTER ist nicht unbedingt geeignet für Musikliebhaber, die ihren Focus auf virtuose (Elektronik-)Spielereien setzen, denn die gibt es hier nicht. Carpenter-Musik taugt eher für Liebhaber seiner Filme, die einzelne Themen den jeweiligen Schinken zuordnen können/möchten und somit kommt natürlich auch dem Nostalgiefaktor eine wichtige Rolle zu. Aber wer Carpenter-Filme und Filmmusik von vorne herein mag, wird das meiste hier dargebotene wahrscheinlich sowieso schon in irgendeiner Medienform besitzen und daher erübrigt sich der Kauf in den meisten Fällen. „Halloween“-Freunde dürfen sich auf jeden Fall schon jetzt auf den 18. Oktober 2018 freuen, wenn ein völlig neuer „Halloween“-Film in die Kinos kommt, der die handelsübliche in diversen Sequels praktizierte Handlung ad acta setzt und eine direkte Fortsetzung des ursprünglichen zweiten Films aus dem Jahr 1981 sein soll. Ich bin schon gespannt – hoffentlich gibt es auch dann eine starke Release-Umsetzung wie vor 10 Jahren praktiziert beim ersten Rob-Zombie-Remake, als die DVD seinerzeit als superlimitierte und hochwertige Collector’s Edition für Liebhaber erschienen ist.

VÖ: 20.10.17

Verfügbar: CD & Vinyl & Digitales Album

Empfehlung: K K K K K K K K K K

Web: http://www.theofficialjohncarpenter.com/ & https://youtu.be/D9Edz3fD2fQ

TOURDATEN

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Bear McCreary “The Walking Dead” (TV-Soundtrack)    Zurück zur Übersicht - Back to the previous page

The Walking Dead - Season 8 All Out War

TRACKLISTING:

01. Theme From The Walking Dead
02.  Rick’s Despair
03.  Glenn’s Wheel
04.  Lord Of The Vatos
05.  Bag Of Guns
06.  Message To Morgan
07.  Herd On The Highway
08.  Sophia
09.  Coalescence
10.  Eulogy
11.  Carl
12.  Farm Invasion
13.  Beside The Dying Fire
14.  C-Section
15.  The Governor
16.  RAYA YARBROUGH: Bye, Baby Bunting
17.  A Return To Compassion
18.  The Badge
19.  Welcome To The Tombs
20.  Reconciliation
21.  Three Questions
22.  Negan
23.  The Day Will Come

Soundtrack Label: Lakeshore Records

SOUNDTRACK

Für Fans der Soundtracks: Black Sails - Defiance - Happy Death Day

SCORE

Die nach „Game Of Thrones“ wohl beliebteste TV-Serie geht am 22. Oktober 2017 in die lang erwartete spannende achte Runde. Für Comic-Maniacs ein alter Hut – die von Robert Kirkman und Tony Moore zur Jahrtausendwende ins Leben gerufene Comic-Reihe ist der Serie ja schon lange voraus – aber für TV-Gucker was das bisherige Jahr eine regelrechte Qual, weil man schon wissen wollte, wie der finale Kampf zwischen Rick Grimes und dem überaus üblen Gesellen Negan endet. Wer überlebt das postapokalyptische Gemetzel, in dem auch noch die in der letzten Staffel etwas ins Abseits geratenen Untoten – in der Serie liebevoll als „Beißer“ umschrieben – schließlich auch noch ein paar Häppchen vom leckeren Menschenfleisch abbekommen möchten? Einen  Soundtrack zur neuen Staffel gibt es zwar noch nicht, dafür aber kommt vom Label Lakeshore Records ein neues Album, das einige der interessanten Tracks aus allen vorangegangen Staffeln noch einmal zusammenfasst und einige dieser Kompositionen gibt es hier in ihrer kompletten und seinerzeit in den einzelnen Folgen nicht zu hörenden Version (von Cineasten oft als “Recording Sessions” bezeichnet). Mit „Glenn’s Wheel“, „Sophia“ oder „The Governer“ wird zudem einigen längst verschiedenen Personen Tribut gezollt, die Kompilation startet mit dem tollen Titel Thema – hier aber leider nur 49 Sekunden lang – und endet mit dem von Verzweiflung getriebenen Schwur von Hauptdarsteller Rick, der dem Lucille-schwingenden (“Supernatural”-Papa) Negan die Botschaft „The Day Will Come“ übermittelt. Der komplette sich mittlerweile auch schon über 8 Jahre erstreckende Score ist von BEAR McCREARY komponiert worden, in den bisherigen 99 Episoden gab es natürlich auch den einen oder anderen Song, angefangen bei „Mr. Splitfoot“ von PARIS MOTEL im 67minütigen Pilotfilm (der wie alle anderen Folgen beim Pay-TV-Würstchen Sky radikal gekürzt war) bis hin zum souligen Klassiker „Some Day We’ll All Be Free“ von DONNIE HATHAWAY in der letzten Episode der 7. Staffel, als sich Sasha für ihre Freunde opfert. Wie schon die letzten Staffel ist auch die kommende Acht zweigeteilt - die Folgen 01 - 08 werden im Herbst gesendet, die letzten 16 der Staffel kommen zu Beginn des Jahres 2018, in dem wohl auch im Oktober die DVD und die Blu-ray zur Season veröffentlicht werden. “The Walking Dead - All Out War”, wie die Staffel im Original heißt, kann ab Anfang November als stream bei amazon.de gesehen werden und dort ist die Serie wohltuend auch nicht gekürzt.

VÖ: 13.10.17

Verfügbar: CD & Vinyl & Digitales Album

Empfehlung: K K K K K K K K K K

Trailer zur 8. Staffel: https://vimeo.com/226699807

TRACKLISTING

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Ramin Djawadi “Game Of Thrones Season 7” (Soundtrack)    Zurück zur Übersicht - Back to the previous page

Soundtrack - Game Of Thrones Season 7

TRACKLISTING:

01. Main Titles
02.  Dragonstone
03.  Shall We Beginn?
04.  The Queen’s Justice
05.  A Game I Like To Play
06.  I Am The Storm
07.  The Gift
08.  Dragonglass
09.  Spoils Of War, Pt 1
10.  Spoils Of War, Pt 2
11.  The Dagger
12.  Home
13.  Gorgeous Beasts
14.  The Long Farewell
15.  Against All Odds
16.  See You For What You Are
17.  Casterly Rock
18.  A Lion’s Legacy
19.  Message For Cersei
20.  Ironburn
21.  No One Walks Away From Me
22.  Truth
23.  The Army Of The Dead
24.  Winter Is Here

Soundtrack Label: WaterTower Music

TV Stream Deutschland bei amazon
DVD-Veröffentlichtung ab Dezember 2017

SOUNDTRACK

Für Fans der Soundtracks: Westworld - Prison Break - Clash Of Titans

SCORE

Natürlich mit dem unvergleichlich mega-schönen Titelthema beginnt auch der Soundtrack zur siebten Staffel der Action-Fantasy-Thriller-TV-Serie „Game Of Thrones“, die den Geschehnissen des lange erwarteten nächsten Buches so viel voraus hat. Komponiert hat selbstverständlich wie auch bei allen vorangeganen Staffeln wieder RAMIN DJAWADI. Chronologisch geht es durch die sieben Folgen der Staffel. Die Drachenmutter Daenerys landet an der Küste der Festung Drachenstein, die Fans schon kennen, als der längst verschiedene Stannis Baratheon dort hauste mit seiner Familie und der Priesterin Melisandre, die in den neuen Folgen nur einen kurzen Mini-Auftritt hat. Dramatisch-melancholische 5 Minuten, die den Reigen um die kommenden Geschehnisse eröffnen, die letzten Endes in der Hammer-Folge „The Dragon And The Wolf“ bündeln, als sich die Ereignisse überschlagen.

Dazwischen erlebt der Musikfan und Serien-Fan noch einmal die Ereignisse der Schlacht um Casterly Stein, den Schock des neu- oder besser wiedergeborenen untoten Eisdrachen Viserion (erinnert mich irgendwo an eine Episode aus dem RPG Gothic 2, als der namenlose Held im Endkampf gegen einen untoten Drachen antritt – ich verrate es Euch: Der namenlose Held war ich und gewonnen habe ich auch – aber das ist eine andere Geschichte ��) oder das brachiale „I Am Storm“, das als musikalischer Rahmen zur vom neuen Serien-Bösewicht Euron entfachten Seeschlacht über das Wasser tobt. Melancholisches gibt es auch zuhauf, beispielsweise wenn Aria Stark ihre Heimat Winterfell nach etlichen Jahren wieder sieht. Zu hören in „Home“. Weitere Highlights des Soundtracks-Albums sind die 8minütige Suite „Against All Odds“, das zweigeteilte „Spoils Of War“ und das alptraumhaft arrangierte „The Army Of The Dead“, das den Angriff der White Walkers beschallt auf die Ostwacht, einer der bemannten kleineren Festungen der Nachtwache. Die letzte Hammerszene der siebten Staffel zeigt den untoten Drachen, der mit eisigem Strahl die Mauer in nur wenigen Sekunden zum Einstürzen bringt. „Winter Is Here“ beschließt das Album mit donnernder Sinfonik und bösartig kratzenden Celli. Es wird eine verdammt harte Wartezeit bis zur finalen achten Staffel, die eventuell 2018, wahrscheinlich erst im Jahr 2019 über die Glotze flimmern wird. Valar Morgulis!

VÖ: 25.08.17

Verfügbar: CD & Digitales Album

Empfehlung: K K K K K K K K K K

Web: http://www.hbo.com/game-of-thrones & https://youtu.be/gFILxPMnknE

TRACKLISTING

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Soundtrack “Hellraiser” (30th Anniversary / Christopher Young)  Zurück zur Übersicht - Back to the previous page

Soundtrack - Hellraiser Anniversary Edition

01.  Hellraiser
02.  Resurrection
03.  Hellbound Heart
04.  The Lament Configuration
05.  Reunion
06.  A Quick Death
07.  Seduction And Pursuit
08.  In Love’s Name
09.  The Cenobites
10.  The Rat Slice Quartet
11.  Re-Surrection
12.  Uncle Frank
13.  Brought On By Night
14.  Another Puzzle

Label: Lakeshore Records

SOUNDTRACK

Für Fans der Soundtracks:  The Uninvited - Exorcism Of Emily Rose

USA

Die Horrorthriller der Reihe „Hellraiser“ gehören zu den Filmen, die zum Leidwesen aller Gruselfans Ende der 80er Jahre im Rahmen einer regelrechten Hexenjagd von der schwachsinnigen FSK-Behörde als „indiziert“ und jugendgefährdet eingestuft worden sind. Diverse Teile der von Horror Ikone Clive Barker initierten Film-Serie waren danach nur noch auf dem mysteriösen Import-Wege über Österreich oder die Niederlande zu bekommen. Seinerzeit trug ich mich erstmals mit dem Gedanken, in eines dieser schönen Nachbarländer überzusiedeln. Den originalen Soundtrack habe ich noch als Vinyl LP über einen Hamburger Musikhändler bekommen. CHRISTOPHER YOUNG hatte mit dem Soundtrack eines seiner sinfonischen Frühmeisterwerke abgeliefert, das renommierte und auf Filmmusik spezialisierte Label Lakeshore Records hat jetzt den lange nicht mehr erhältichen Score wieder als „30th Anniversary Edition“ verfügbar gemacht. Neue Tracks gibt es allerdings nicht, die 14 Kompositonen sind lediglich in einer remasterten Version aufbereitet worden, unterscheiden sich aber klangtechnisch kaum von den Originalen. Wer sich zu den glücklichen Besitzern der Original Vinyl-Aufnahmen schätzen darf und zudem noch einen halbwegs ordentlichen Plattenspieler besitzt, kann sich diese Wiederveröffentlichung sparen. Musikfans, die den 2008 auch schon vom Label „Silva Screen“ als CD veröffentlichten Soundtrack noch gar nicht kennen, dürfen sich auf einen der besten Grusel-Score der 80er Jahre freuen mit düsteren, alptraumhaften und unheilschwangeren Kompositionen. Wer den Film noch nicht gesehen hat: Eine abgespeckte FSK-16-Version (nur 87 Minuten statt der ursprünglichen 93) kann bei amazon.de gestreamt werden. Mittlerweile gibt es 9 „Hellraiser“-Filme, ein Zehnter ist für 2017 angekündigt mit Heather Langenkamp (Horror-Fans wissen natürlich sofort, dass die mittlerweile 53jährige als ihre erste Rolle im 1982er Kultstreifen „Nightmare On Elm Street“ gespielt hatte). Anspieltipps des Soundtrack-Albums: „Resurrection“, „Seduction And Pursuit“, die Blutorgie „Uncle Frank“ und „The Cenobites“.

VÖ: 08.09.17

Verfügbar: CD & Digitales Album

Empfehlung: K K K K K K K K K K

Web: http://officialchristopheryoung.com/ & https://youtu.be/0qTOSgV38WM

TRACKLISTING

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Soundtrack “ATOMIC BLONDE” (various artists / Tyler Bates)  Zurück zur Übersicht - Back to the previous page

Soundtrack - Atomic Blonde

01.  David Bowie: Cat People
02.  Peter Schilling: Major Tom
03.  Health: Bue Monday
04.  Tyler Bates: C*cks*cker
05.  Nena: 99 Luftballons
06.  George Michael: Father Figure
07.  After The Fire: Der Komissar
08.  Siouxsie And The Banshees: Cities In Dust
09.  Re-Flex: The Politics Of Dancing
10.  Marilyn Manson & Tyler Bates: Stigmata
11.  Tyler Bates: Demonstration
12.  A Flock Of Seagulls: I Ran (So Far Away)
13.  Kaleida: 99 Luftballons
14.  ‘Til Tuesday: Voices Carry
15.  The Clash: London Calling
16.  Tyler Bates: Finding The UHF Device

Label: Backlot Music

SOUNDTRACK

Für Fans der Filme: Der Baader-Meinhof Komplex - Zero Dark Thirty

SAMPLER

Lustig, dass der Soundtrack des Films „Atomic Blonde“  mit dem Titelsong eines anderen Kultfilms beginnt. DAVID BOWIE singt über die schaurig-schönen-gruseligen „Cat People“, die ihren großen Auftritt in den 80ern hatten. U. a. war das Nastassja Kinski in der ersten internationalen Rolle nach ihren vielumjubelten „Tatort“-Auftritt gewesen. Der deutsche Kinostart ist für den 24. August avisiert, den dazugehörigen Soundtrack gibt es bereits eine Woche früher. Thematisch geht es um einen Spezialagenten, der den Auftrag bekommen hat, die Hintergründe eines Mordes an einem Kollegen zu untersuchen und gleichzeitig versuchen soll, das mysteriöse Verschwinden einiger Doppelagenten aufzuklären. In den Hauptrollen sind u. a. Charlize “Aeon Flux” Theron, John Goodman, Toby Jones und Sofia Boutella zu sehen. Die explosive Blondine Lorraine Broughton mischt halb Berlin auf und bewirbt sich schlagkräftig als Nachfolgerin von Uma “The Bride” Thurman und “Wonderwoman”.

Auch sonst gibt es jede Menge Klassiker aus den 80er Jahren zu hören. Regisseur David Leitch war es wichtig, den überwiegend in Berlin spielenden Film authentisch mit der Musik der damaligen Ära zu beschallen. NENA trötet ihre „99 Luftballons“, PETER SCHILLING schickt die englischsprachige Version von „Major Tom“ in die Stratosphäre, TIL TUESDAY singen „Voices Carry“ (die inzwischen solistisch tätige Frontfrau Aimee Mann hat unlängst auch ein neues Studio Album veröffentlicht), lediglich den Meilenstein „Blue Monday“ gibt es in einer neuen (nicht ganz so aufregenden) Version von HEALTH. Im Trailer (Link unten donnert neben dem nicht auf dem Soundtrack vorhandenen “Personal Jesus” von Depeche Mode das Original von New Order. Drei hämmernde instrumentale Tracks befinden sich auf dem Album vom Filmkomponisten TYLER BATES, der mit MARILYN MANSON noch eine starke Gemeinschaftsproduktion („Stigmata“) beigesteuert hat. Die beiden Musiker hatten ja bereits gemeinsam für den Soundtrack zur gruseligen TV-Serie „Salem“ grandiose Arbeit abgeliefert. Dafür bleibt der englische „Komissar“ von AFTER THE FIRE etwas blaß und erreicht bei weitem nicht die Strahlkraft wie das Original von Falco.

Großartig dagegen der Wave-Punk-Rocker „Cities In Dust“ von SIOUXIE AND THE BANSHEES, deren Name gleichzeitig für Schockstarre in den deutschen Synchronisationsstudios gesorgt haben dürfte, weil man dort noch bis in die frühen 80er Jahre in altbekannter Sturheit den Namen des Indianerstamms falsch interpretiert hatte. Die restlichen Songs sind ebenfalls erstklassig – „The Politics Of Dancing“ von RE-FLEX, „I Ran (So Far Away)“ von A FLOCK OF SEAGULLS und „London Calling“ von THE CLASH sind seinerzeit in den alternativen Clubs und Discos rund um den Globus gefeiert worden.

Fazit: Regisseur DAVID LEITCH führt Zuschauer und Zuhörer in die musikalische Ära der 80er und hat mit seiner erstklassigen Auswahl für das gelungene Fundament seines Films „Atomic Blonde“ gesorgt. Zwischendrin läßt der Originalkomponist TYLER BATES mit einigen Instrumentals richtig Dampf ab.

VÖ: 18.08.17

Verfügbar: CD & Digitales Album

Empfehlung: K K K K K K K K K K

Web: http://www.atomicblonde.com/ & https://youtu.be/yIUube1pSC0

TRACKLISTING

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Soundtrack “Nashville Season 5 Volume 2” (various artists)  Zurück zur Übersicht - Back to the previous page

Soundtrack - Nashville Season 5 Vol 2 Deluxe

01. Nashville Cast: You’re Mine
02. Chris Carmack: By Your Side
03. Jonathan Jackson: Eye Of The Storm
04. Lennon & Maisy: Back Again
05. Will Chase: Wide Open
06. Lennon Stella: Saved
07. Clare Bowen & Sam Palladio: The Hell Of It
08. Joseph David-Jones: Before You
09. Rhiannon Giddens: Sourwood Mountain
10. Connie Britton: Can’t Remember Loving You
11. Charles Eston: A Life That’s Good
12. Lennon & Maisy: In Love
13. J. David-Jones: World Don’t Owe Me Nothing
14. R. Giddens: Can’t Nobody Do Me Like Jesus
15. Lennon & Maisy: Your Best (Acoustic Version)
16. Jessie Early: I’ll Fly Away

Label: Big Machine Records

SOUNDTRACK

Für Fans der Soundtracks: Nashville - Roadies - Tremé

SAMPLER

Rayna James und Juliette Barnes singen gemeinsam einen Song? So weit ist es jetzt schon gekommen? Das ist ja, als ob J. R. Ewing und Cliff Barnes einen gemeinsamen Kinobesuch absolvieren würden! Ich muss gestehen, ich habe die Country-TV-Serie „Nashville“ ein bißchen aus den Augen verloren nach der 2. Staffel und bin einfach nicht mehr nachgekommen mit dem Kucken. Mittlerweile sind die beiden Konkurrentinnen Connie Britton und Hayden Panettiere als Hauptdarstellerinnen in die 6. Staffel der Serie gegangen – in Deutschland hinkt die Ausstrahlung immer etwas und während sich der marodierende Pay-TV-Sender Sky nur noch in langweiligen Wiederholungen verliert und keine einzige Folge ungekürzt zeigt, können deutschen Musik- und Country-Fans bei amazon prime mittlerweile die ersten fünf Staffeln komplett ansehen. Einen Soundtrack gab es bisher ebenfalls zu jeder Staffel, „Nashville Season 5 Vol. 2“ ist der jüngste Output mit – und aufgepasst, nur die Deluxe Edition beinhaltet statt der 11 auf der Standard Version nämlich – 16 neuen Songs, die wie immer von der Schauspielerriege gesungen werden und das – bis auf das Duett von Hayden und Connie – richtig gut! Die Highlights des vorliegenden Albums sind der krachende Country Rocker „Eye Of The Storm“ von (Bad Boy) JONATHAN JACKSON, das absolut hitverdächtige „By Your Side“ von CHRIS CARMACK, das zuckersüße „Back Again“ des kanadischen Songwriter-Girlie-Duos LENNON & MAISY, die in der TV-Serie die Töchter von Rayna James mimen.

Auch die niedliche CLARE BOWEN und ihr Duettpartner SAM PALLADIO singen noch in der Serie, hier stellen sie das rootsrockige „The Hell Of It Is“ vor und natürlich gibt es ab und an einen Gastauftritt in der Serie von genre-verwandten und international bereits erfolgreichen Künstlern, dieses Mal ist die Alternative Folk & Bluegrass Songwriterin RHIANNON GIDDENS zu hören mit gleich zwei Titeln, nämlich „Sourwood Mountain“ und dem nur auf der Deluxe Edition verfügbaren starken Gospel-Song „Can't Nobody Do Me Like Jesus“, der die Vielseitigkeit der Sängerin unterstreicht. Die Musikerin spielt in der 5. Staffel die Rolle der Sozialarbeiterin Hallie Jordan.

VÖ: 01.06.17

Verfügbar: CD & Deluxe CD & Digitales Album

Empfehlung: K K K K K K K K K K

Web:  www.cmt.com/shows/nashville & https://soundcloud.com/nashville-cast

TRACKLISTING

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Soundtrack “Wonder Woman” (Rupert Gregson-Williams)   Zurück zur Übersicht - Back to the previous page

Soundtrack - Wonderwoman

01.  Amazons Of Themyscira
02.  History Lesson
03.  Angel On The Wing
04.  Ludendorff, Enough!
05.  Pain, Loss & Love
06.  No Man’s Land
07.  Fausta
08.  Wonder Woman’s Wrath
09.  The God Of War
10.  We Are All To Blame
11.  Hell Hath No Fury
12.  Lightning Strikes
13.  Trafalgar Celebration
14.  Action Reaction
15.  Sia feat. Labrinth: To Be Human

Label: Sony Classical Records
Web: www.sonyclassical.com/home

SOUNDTRACK

Für Fans der Soundtracks: Assassin’s Creed - Kong: Skull Island

KINO: 15.06.17

Nach Superman, Supergirl, Batman, Spidergirl und hundert anderen Comic-Figuren, die mittlerweile mit einem Film bedacht worden sind, jetzt als das „Wonder Woman“. Auf der Leinwand ist das Mädel zum ersten Mal aufgetaucht im Film „Batman VS. Superman“ und jetzt bekommt sie ihre eigene Story. Der Film startet am 15. Juni in deutschen Kinos, einen Soundtrack gibt es schon jetzt. Die Musik hat RUPERT GREGSON-WILLIAMS komponiert, der auch schon fast zwei Jahrzehnte unterwegs ist in der Welt des vertonten Films, er ist der „kleinere“ Bruder von Harry Gregson-Williams, der ebenfalls schon hunderte von Filmen mit Musik versorgt hat und der bis dato aufgrund der bearbeiteten Blockbuster-Projekte den bekannteren Namen hat. Die Thema Melodie „Amazons Of Themyscira“ lässt aber – was das Niveau betrifft – keinen Unterschied erkennen zu den großen Meistern des Fachs. Die meisten Musikfans kennen ihn wohl durch die von Paul Yates umgesetzte Neuverfilmung des Klassikers “The Legend of Tarzan” im Jahr 2016. Zocker konnten erstmals im Jahr 2005 zu seiner Musik durch die fiktive Welt im PC-Game „Battlefield 2: Modern Combat“ umherstreifen. Die Hauptrollen im Film spielen GAL GADOT (als die 5000 Jahre alte Amazonenprinzessin Wonder Woman und bezogen auf ihr Alter ist die alte Dame höchst ansehnlich und dazu noch Top-Fit), DAVID THEWLIS (spielt ganz köstlich den “Zeus”-Sohnemann “Ares”), DANNY HUSTON (hat zuletzt toll in der TV-Serie “American Horror Story: Feakshow” ein jazzliebhabenden Metzelmörder gespielt), ROBIN WRIGHT und CONNIE NIELSEN. Ansonsten dürfen sich die Zuschauer auf eine gehörige Menge gutaussehender und selbstbewusst agierender kriegerischer Weiber freuen. Und da sich Geschichte immer mal wiederholt, befindet sich wohl auch unser heutiges Zeitalter auf dem besten Wege zu einem neuen Amazonenstaat. In der Beh-Ärr-Däh gibt es ja jetzt schon seit geraumer Zeit eine Kanzlerin und eine wildgewordene Kriegsministerin, die auch schon im Cross-Trainings-Verfahren ein paar Tage als Familienministerin hinter sich gebracht hat.

Der Beginn des Films führt den Zuschauer ins sagenhafte Themyscira, die Hauptstadt von Amazonien und gleichzeitig die Geburtsstadt unseres Wundergirlies, zum ersten Mal hat der Autor Charles Moulton die paradiesische Insel 1941 in einem seiner Comics erwähnt. Der Name ist an einen Begriff der griechischen Mythologie angelehnt. Den Film habe ich noch nicht gesehen, die Musik jedoch schon komplett gehört, Komponist RGW inszeniert einen Mix aus sinfonischem Bombast und gefühlvoller Melancholie, auch gefühlsduselige Momente wie in „Pain, Loss & Love“ werden von zauberhaften Melodien umgarnt. Wer die Musik von James Horner, Hanz Zimmer oder Basil Pouledoris mag, dem dürfte auch dieser Soundtrack sehr gut gefallen. Anspieltipps sind „Angel On The Wing“, das brachial dröhnende „Wonder Woman’s Wrath“, der “Terminator”-Klon “Action Reaction” und „No Man’s Land“, in dem die musikalische Spannung bis zum Zerreißen aufgebaut wird bis hin zum krönenden epischen Abschluss.

Info: William Moulton Marston war neben dem Verfassen von Comic Geschichten auch als Psychologe und Erfinder aktiv. Beim Erschaffen von “Suprema”, wie das “Wonder Woman” am Anfang hieß, wurde er von seiner Ehegattin und einer nahen Freundin der Familie inspiriert. Grob gesehen kann man ihn als einen der ersten männlichen Feministen betrachten, weil er eine fiktive Geschichte erzählte, in der die Hauptrollen von Frauen besetzt waren. Die erste Geschichte wurde im Oktober 1941 publiziert in einer Zeit, als Europa vom 2. Weltkrieg erschüttert wurde. Der Autor ist am 02. Mai 1947 im Alter von 53 Jahren gestorben. Die originalen Graphic Novels um Princess Diana of Themyscira aka Wonder Woman werden auch heute noch regelmäßig als Relaunch-Editionen veröffentlicht.

VÖ: 02.06.17

Verfügbar: CD & Digitales Album

Empfehlung: K K K K K K K K K K

Offizieller Trailer: https://youtu.be/1Q8fG0TtVAY  &  http://wonderwomanfilm.com/

TRACKLISTING

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Various Artists: 13 REASONS WHY (TV-Serie Netflix)   Zurück zur Übersicht - Back to the previous page

Soundtrack - 13 Reasons Why - Sampler

TRACKLISTING:

01. Selena Gomez: Only You (episode 01)
02. Selena Gomez: Kill Em With Kindness (e13)
03. Billie Ellish: Bored (e13)
04. Joy Division: Love Will Tear Us Apart (e01)
05. Chromatics: Into The Black (e03)
06. Lord Huron: The Night We Met (e05)
07. Hamilton Leithauser + Rostam: A 1000 Times (e11)
08. Roman Remains: The Killing Moon (e12)
09. Sir Sly: High (e01)
10. The Japanese House (e01)
11. The Cure (Fascination Street) (e04)
12. The Call: The Walls Come Down (e07)
13. The Alarm: The Stand (Long Version) (e10)

Label: Interscope Records

SOUNDTRACK

Für Fans der Soundtracks: Girls - Twilight - Fifty Shades Of Grey

TV: 31.03.17

Eine der derzeit interessantesten TV-Serien – obwohl ich eigentlich ein blutrünstiger Horror- und Grusel-Fan bin – die Drama-Highschool-Teenie-Thriller-Serie „13 Reasons Why“ basiert wie viele anderen Serien auf einer literarischen Vorlage von Jay Asher. Brian Yorkey hat den Roman fürs TV umgesetzt. In der Story geht es um die Schülerin Hannah Baker, die Selbstmord verübt und vor ihrem Tode sieben Audio-Cassetten aufgenommen hat und die - chronologisch abgehört - die Gründe für ihren Suizid offenlegen. Der Mitschüler Clay Jensen (auf dem Cover des Albums abgebildet, gespielt wird er vom US Schauspieler Dylan Minnette, den Serien-Fans schon in diversen Folgen von “Lost”, “Grey’s Anatomy” oder “Supernatural” gesehen haben dürften) findet ein durch einen mysteriösen noch unbekannten Zusteller vor seiner Haustüre platziertes Päckchen, das sieben Audiocassetten beinhaltet. Sieben Kassetten, die laut Verfügung der toten Hannah wie eine Art Kettenbrief weitergegeben werden müssen nach dem Anhören und auf jeder Kassettenseite (13 insgesamt, eine für jede Folge, ha, ha) wird das Geheimnis um ihren Suizid ein bißchen transparenter. Die Tapes wurden an 12 Personen (11 Schüler und ein Lehrer) weitergegeben, bei denen es sich um die Personen handelt, die letzten Endes zum Selbstmord von Hannah beigetragen haben. Und so macht sich Clay daran, Seite für Seite abzuhören und durchlebt mit dem Zuschauer durch die Augen der Verstorbenen pro Folge die auf jeweils einer Cassettenseite dokumentierten Ereignisse. In Episode Eins beispielsweise kommt heraus, dass ein Schüler ein Date mit Hannah genutzt hat, um erotische Fotos von ihr aufzunehmen, um diese im Social Network zu posten. “Schlampe” und “Bitch” (eigentlich das selbe) sind noch die harmlosesten Verunglimpfungen, die plötzlich auf die überraschte Schülerein einprasseln. Am Ende der Serie macht der Zuschauer die eigentlich gar nicht mehr überraschende Feststellung, wie abgrund tief und wie versifft doch die heutige amerikanische Jugend ist. Äußerst besorgniserregend, zumal diese Verrohung der Gesellschaft auch immer mehr in unseren Breitengraden zu beobachten ist.

Natürlich gibt es auch einen – oder besser gesagt – zwei Soundtracks. Lobenswert vom Label „Interscope Records“: Getrennt in den Score (von ESKMO) und den Sampler mit 13 Songs aus der TV-Serie. Natürlich nur ein Bruchteil der meist tollen knapp über 70 Lied-Beiträge, die in den 13 Folgen zu hören sind. SELENA GOMEZ darf gleich zwei mal mit den Balladen „Only You“ und „Kill Em With Kindness“, Die Musik ist hervorragend gewählt zu den einzelnen Szenen, sehr gut kommen natürlich die Oldie-Klassiker („Love Will Tears Us Apart“ von JOY DOVISION oder „Fascination Street“ von THE CURE im Auftakt von Episode 4), weitere Highlights sind die geile balladeske Cover-Version des Neil Young-Songs „Hey Hey, My My (Into the Black)“ von den CHROMATICS, das funk-pop-groovige „High“ von SIR SLY, einer kalifornischen Indie Pop Band, die schon zum Soundtrack des Spiels „Assassin’s Creed IV: Black Flag“ einen vielbeachteten Song beigesteuert haben („Gold“). Wunderschön auch die Vokal Harmonien in „Cool Blue“ von THE JAPANESE HOUSE (aus Episode 1) und augenzwinkernd stelle ich fest, dass sich Amber Bain, die hinter dem Soloprojekt steckt, beim Komponieren des Songs wohl ein bißchen von der Band „Tears For Fears“ hat beeinflußen lassen. Passt aber gut zu ihrer verträumten Stimme. Toller Song, den man am liebsten gleich nochmal hören möchte.

Die besten Titel, die in der Serie vorkommen und sich nicht auf dem Sampler-Soundtrack befinden, sind „Darklands“ von THE JESUS AND MARY CHAIN, „Young And Unafraid“ von THE MOTH & THE FLAME, „Doing It To Death“ von THE KILLS,  die romantisch-gefühlvolle Songwriter-Hymne „The Only Boy Awake“ von MEADOWS, „Skeleton“ von JR JR (nur kurz angespielt), „Everything Always“ von CTZNSHP (Abspann Episode 4) und „Hollow Visons“ von den EAGULLS, als die beiden Hauptpersonen Clay und Hannah in Episode 5 zusammen tanzen. Eines muss ich unbedingt noch loswerden. Wer hat sich nur wieder den bescheuerten deutschen Titel “Tote Mädchen lügen nicht” ausgedacht - mein Gott, Leute! Fällt Euch wirklich nichts besseres ein? Das ist ja fast genau so stupide wie die Klassiker “Todessprung vom Teppichrand” oder “Doppelmord im Schlüsselloch”.

Und natürlich gibt es wieder jede Menge Idioten, die vor psychologischen Schäden warnen, die entstehen könnten beim Betrachten der Serie, vor Nachahmung wir gewarnt. Die “tz” (natürlich eine Tageszeitung aus dem erzkatholischen Bayern) hat schon mehrere Telefonnummern von Pseudopsychologen, an die man sich im schlimmsten Fall weden kann, abgedruckt. Warum hatte denn vor einigen Jahren niemand etwas gegen die bevorstehende Zombie Invasion getan, als die TV-Serie “The Walking Dead” begonnen hatte. Zu spät, denn die sind jetzt bereits in Dortmund unterwegs und legen Sprengsätze in irgendwelche Hecken. Trotzdem, bevor uns jemand auf den nicht vorhandenen Schlipps tritt: http://www.krisendienst-psychiatrie.de/ - dort kann auch gerne angerufen werden, falls die neue CD von Eurer Lieblingsgruppe gerade wieder mal ausverkauft ist.

VÖ: 30.03.17

Verfügbar: CD &  Digitales Album

Empfehlung: K K K K K K K K K K

Web: https://www.netflix.com/de/title/80117470   &  Label: https://www.interscope.com/

TRACKLISTING

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SOUNDTRACK: ESKMO “13 REASONS WHY”     Zurück zur Übersicht - Back to the previous page 

SOUNDTRACK

Für Fans von:  The Glitch Mob - Darkstar - Throwing Snow

USA (KALIFORNIEN)

Der Score (sinfonischer oder instrumentaler Soundtrack) wurde von ESKMO beschallt, ein kalifornischer Electronic Producer mit Geburtsnamen Brendan Angelides.  Er war auch zuständig für die Musik der TV-Serie „Billions“, die im Januar 2016 im US-TV gelaufen ist. Am Anfang gibt es noch mal ein Stück von SELENA GOMEZ, das sich auch auf dem Sampler befindet. Warum? Selena Gomez hatte ursprünglich in der Serie mitspielen sollen, hat dann aber auf einem der Produzentenstühle Platz genommen. Der Score ist empfehlenswert für Fans, die sich die Serie auf DVD besorgt haben und das cereale (ha, ha) Ereignis voll ausschöpfen möchten. Die Musik ist ambient und ruhigerer Natur, teils düster, teils gefühlvoll wundervoll. Die meisten Titel tragen die Namen der einzelnen Protagonisten, die eine Hauptrolle auf den 13 ominösen Kassetten spielen. Anspieltipps sind „Riding“ (episode 1), “Sheri” (e8) und “Bryce” (e2).

Soundtrack - 13 Reasons Why - Score

VÖ: 30.03.17

Verfügbar: CD & Digitales Album

Kaufempfehlung:  K K K K K K K K K K

Web: http://www.eskmo.com/https://www.netflix.com/de/title/80117470

TRACKLISTING

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Various Artists / Alan Van Menken “Beauty And The Beast”    Zurück zur Übersicht - Back to the previous page 

SOUNDTRACK

Für Fans der Filme: Cinderella - The Little Mermaid - Shrek

KINOSTART:  16.03.17

CELINE DION singt in einem Film. Oje! Das letzte Mal ist danach (vielleicht sogar nur deswegen) der ganze Dampfer untergegangen mitsamt der Belegschaft. Und dieses Mal? Fällt dem Hauptdarsteller (dem Monster) vielleicht sogar der Kopf ab. Meiner wackelt verdächtig, als ich die inbrünstig geträllerte und mit künstlichem Gefühl verzierte Ballade „How Does A Moment Last Forever“ vernehme – und das gleich zu Beginn des Albums. Der Moment dauert dann doch gottlob keine Ewigkeit und findet nach 3 Minuten und 37 Sekunden (die mir dann fast doch wie die unendliche Eternity vorkommen) sein qualvolles Ende. Ich hoffe, das „Beast“ hat dieses Geträller nicht gehört, weil es wohl dann die Flucht ergreifen würde und dann stünde der deutsche Kinostart in der nächsten Woche vor der Herausforderung, so schnell jemanden zu finden, der diese Rolle übernimmt   ....   Tracklisting und weitere Infos auf musikverrueckt.de

Soundtrack - Beauty And The Beast

VÖ: 10.03.17

Verfügbar: CD &  Digitales Album

Kaufempfehlung:  K K K K K K K K K K

Offizieller Trailer: https://youtu.be/e3Nl_TCQXuw

TRACKLISTING

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Various Artists “BIG LITTLE LIES” (Soundtrack)    Zurück zur Übersicht - Back to the previous page

Soundtrack - Big Little Lies

01. Michael Kiwanuka: Cold Little Heart
02. Charles Bradley: Victim Of Love
03. Martha Wrainwright: Bloody Fucking Asshole
04. Leon Bridges: River
05. Kinny feat. Diesler: Queen Of Boredness
06. Agnes Obel: September Song
07. Alabama Shakes: This Feeling
08. Charles Bradley: Changes
09. Irma Thomas: Straight From The Heart
10. Villagers: Nothing Arrived
11. Zoe Kravitz: Don’t
12. Conor O’Brien: The Wonder Of You
13. Daniel Agee: How’s The World Is Treating You
14. Ituna: You Can’t Alway Get What You Want

Label: Abkco Music & Records
Web: http://www.abkco.com/

SOUNDTRACK

Für Fans der Soundtracks: Almost Famous - Roadies - Blues Brothers

SAMPLER

Jetzt ist die neue von sämtlichen Medien hochgelobte TV-Serie “Big Little Lies” also auch in Deutschland angekommen, zumindest im Pay-TV. Sky Atlantic zeigt den 7teiler jeweils am Donnerstag, Start war der 06. April gewesen. Die Serie wurde nach der literarischen Vorlage von Liana Moriarty von den Schauspielerinnen Nicole Kidman, Reese Witherspoon und Regisseur Jean-Marc Vallée angestoßen, im Thriller-Drama geht es um eine ermordete Person und die Suche nach dem Täter, das kuriose dabei ist, dass man erst ganz am Ende weiß, wer überhaupt um die Ecke gebracht worden ist. Die erste Folge begann damit, dass eine junge Mutter (gespielt von Shailene Woodley) in ein Kaff zieht und dort ihren Sohn einschulen möchte. Gleich am ersten Tage wird dieser von einem gleichaltrigen Mädel beschuldigt, sie geschlagen zu haben. Die Mutter (Laura Dern) des Girlies ist außer sich und zettelt eine Hetzkampagne gegen den Jungen an, der vehement bestreitet, irgend etwas getan zu haben.

Einen Soundtrack gibt es natürlich auch, von den zahlreichen Songs, die in den 7 Folgen angespielt werden, haben es allerdings nur 14 auf das Album (CD & Digital) geschafft. Der Opener und Thema Song “Cold Little Heart” von Soul Sänger MICHAEL KIWANUKA und aus Episode 1 noch das hypergeile “Victim Of Love” von CHARLES BRADLEY, der phantastische Acoustic-Folkie “Bloody Mother Fucking Asshole” (einer der Gründe für den “explicit lyric” Sticker, ha, ha!) von MARTHA WRAINWRIGHT und der “September Song” von AGNES OBEL, den es später nochmal in der dritten Folge zu hören gibt. Nicht auf dem Album sind (leider) PJ Harvey, Babe Ruth (eine meiner Lieblings Rockgruppen der 70er!), Janis Joplin, das tolle “Casimir Pulaski Day” und weitere starke Songs! Bei einem solchen Überangebot an tollen Song-Beiträgen hätte man ruhige die volle Kapazität der CD (80 Minuten) nutzen können. Oder eine limitierte digitale Edition mit zusätzlichen Songs anbieten.

Ansonsten sind noch die großartigen ALABAMA SHAKES, Blues Legende IRMA THOMAS und sogar Lenny Kravitz Tochter ZOE KRAVITZ (die ebenfalls eine der Mütter in der TV-Serie spielt) vertreten und von der Bossa Nova Gruppe ITUANA gibt es eine wundervolle Chillout Cover Version des “Rolling Stones” Klassikers “You Can’t Always Get What You Want” (kommt am Ende der 7. Folge): https://youtu.be/MdLv6XATrAM

Weitere Anspieltipps des Albums: Das funk-soul-bluesige “Queen Of Boredness” der schwedischen Sängerin KINNY (im Original vom Hammer-Album “Idle Forest Of Chit Chat”) und eine zweite Soul-Ballade “Changes” von CHARLES BRADLEY, der erst spät als 62jähriger 2011 sein Solo Debüt Album für “Daptone Records” veröffentlicht hat und bei dem im letzten Herbst eine schwere Krankheit (Magenkrebs) diagnostiziert worden ist.

FAZIT: Eigentlich eine TV-Serie für Frauen, die es lieben, sich mit den Profilneurosen zickiger Mütter auseinanderzsetzen, aber ein mit supertollen Liedern und Interpeten gespickter Soundtrack, der auch begeistert, wenn man die Serie überhaupt nicht gesehen hat. Das Erfreuliche daran ist, dass viele Musikfans mit diesem Album auch einige Künstler für sich entdecken dürften, die sie aufgrund der sich ewig ähnelnden langweiligen Beschallung der hiesigen Dumpfbackenradiosender wohl nie gehört hätten.

VÖ: 31.03.17

Verfügbar: CD & Digitales Album

Empfehlung: K K K K K K K K K K

Web: http://www.hbo.com/big-little-lies/  &  https://vimeo.com/209695544

TRACKLISTING

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Various Artists “FIFTY SHADES DARKER” (Soundtrack)    Zurück zur Übersicht - Back to the previous page

Movie - Fifty Darker Shades

TRACKLISTING:

01. Zayn + Taylor Swift: I Don’t Wanna Live Forever
02. Halsey: Not Afraid Anymore
03. JRY: Pray
04. Tove Lo: Lies In The Dark
05. Toulouse: No Running From Me
06. John Legend: One Woman Man
07. The-Dream: Code Blue
08. Nick Jones feat. Nicki Minaj: Bom Bidi Bom
09. Sia: Helium
10. Kygo feat. Andrew Jackson: Cruise
11. Corinne Bailey Rae: The Scientist
12. Jose James: They Can’t Take That Away From Me
13. JP Cooper: Birthday
14. The Avener ft. Mark Asari: I Need A Good One
15. Joseph Angel: Empty Pack Of Cigarettes
16. Anderson East: What Would It Take
17. Sophie Frances Cooke: What Is Love
18. Danny Elfman: On His Knees
19. Danny Elfman: Making It Real

Label: Universal Pictures
Web: www.universalpictures.com

Label: Republic Records
Web: www.republicrecords.com

Kinostart USA: 10. Februar 2017
Kinostart BRD: 09. Februar 2017

SOUNDTRACK

Für Fans der Soundtracks: Sex Lies And Videotape - Safe Heaven

SAMPLER

Nö, den Film habe ich noch nicht gesehen, nicht einmal den ersten aus dem Jahr 2015, weil er mich schlichtweg nicht interessiert, der Hype um ein paar weichgespülte Sadomaso-Spielereien. „Gefährliche Liebe“ lautet der reisserische deutsche und wieder mal völlig bescheuerte Untertitel. Ich stelle mir gerade Herrn Schäuble und Frau ehemalige Familienministerin und jetzt Kriegsministerin (ist aber eigentlich auch dasselbe) beim vergnügten Techtelmechtel vor.  Auch die deutsche Synchronisation so absolut - wie meist - grottenschlecht sein, wenn man dem riesigen “Shitstorm” im Web glauben darf. Also Leute - wenn Ihr wirklich so gut englisch könnt, wie Ihr immer tut - schaut Euch den Film unbedingt in der Originalfassung an!

Sei es wie es ist: Darum mag ich auch gar nicht beurteilen, ob die einzelnen Songs zu den filmischen Szenen passen – Sabrina (aha! Jetzt hast Du Dich verraten!) meint, dass es im Film gar nicht so viel Musik des Soundtracks zu hören gibt. Das Album startet mit dem grauenvollen Kastratengesang von ZAYN, der von der ehemaligen Country Sängerin TAYLOR SWIFT umgarnt wird. Seltsames Duett. „I Don’t Want To Live Forever“ murmeln sie im Einklang. Nö, möchte ich auch nicht, wenn es nur noch solche Musik oder solche Filme gibt. Aber der Rest der insgesamt 19 Lieder kann sich aber eigentlich ganz gut hören lassen, sogar wenn man den Film nicht gesehen hat. Und welche Glanzlichter gibt es zu vermelden? „Pray“ – ein schönes Duett von John Ryan (hat vor geraumer Zeit mit „Pitbull“ den Hit „Fireball“ gesungen) und Songwriterin Ruth-Anne Cunningham (aka Rootsy), das blues-poppige „No Running From Me“ von TOULOUSE aka Toluwanimi Adeyemo, der Uptempo-Soul „I Need A Good One“ von THE AVENER, der sich für diesen Song die Dienste des Sängers MARK ASARI gesichert hat, das von ANDERSON EAST geschriebene (ha, ha, sehr witzig) „What Would It Take“, das sau-sauverdächtig nach dem Beatles-Klassiker „Don’t Let Me Down“ klingt. Das riecht förmlich nach dem nächsten Plagiat-Prozess.

VÖ: 31.03.17

Verfügbar: CD & Digitales Album

Empfehlung: K K K K K K K K K K

Web: http://www.fiftyshades-film.de/ & https://youtu.be/8EA9le0RDQg (Trailer)

TRACKLISTING

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SOUNDTRACK “808 - THE MUSIC”   Zurück zur Übersicht - Back to the previous page

808 The Movie

TITELVERZEICHNIS:

01.  Afrika Bambaataa & The Soulsonic Force:
01.  Planet Rock https://vimeo.com/45000500
02.  Beastie Boys: Paul Revere
03.  Public Enemy: Yo! Bum Rush The Show
04.  Man Parrish: Hip Hop, Be Bop (Don’t Stop)
05.  Planet Patrol: Play At Your Own Risk
06.  Shannon: Let The Music Play
07.  Strafe: Set It Off
08.  T La Rock & Jazzy J: It’s Yours
09.  808 State: Flow Coma
10.  Felix Da Housecat: Kickdrum
11.  Lil Jon & The East Side Boyz feat. Lil Scrappy:
11.  What U Gon’ Do https://youtu.be/1jyk4YkvCJ8  
12.  Flux Pavilion: Vibrate
13.  Jamie xx: Gosh
14.  Lil Wayne & Charlie Puth: Nothing But Trouble
14.  (Instagram Models) https://vimeo.com/142409944

Label: Big Beat Records
Web: www.wearebigbeat.com

SOUNDTRACK

Für Fans von:  Hip Hop - Electro Funk - Breakbeat - Garage House

DIVERSE

Fantastische Dokumentation über die Geschichte der legendären TR-808 Drum Machine und parallel wird die Entstehungsgeschichte von Hip Hop, Electro Funk, Breakbeat, Miami Bass, Detroit House und Acid Garage erzählt. Zu Wort kommen neben Legende Afrika Bambaataa, der mit seinem „Planet Rock“ eine wahre Urban Revolution ausgelöst hat, weitere Größen: Arthur Baker, Rick Rubin, Hank Schocklee, Fatboy Slim, Goldie, Lady Tigra von L‘Trimm, Tood Terry, DJ Mr. Mixx, die Beastie Boys, Phil Collins, Felix Da Housecat, Jellybean Benitez u. v. a. - LL Cool J hatte die 808 auf seinem Debüt Album (u. a. „Rock The Bells“), Public Enemy („Yo! Bum Rush The Show“), die Beastie Boys, sogar im Pop und R&B Sektor wurde die Maschine immer populärer und bald ein unverzichtbares Studio Item. „Sexual Healing“ von Marvin Gaye lebte vom 808-Groove, die „S.O.S. Band“ hatte ihren legendären Disco-Sound um die Drum Machine gestrickt und wahrscheinlich hätte sogar Jimi Hendrix – hätte er damals noch gelebt  – die 808 zweckentfremdet. The 808 Drum Machine ist auch heute noch in Gebrauch, einer der aktuelleren Hits war „99 Problems“ von JAY Z und mit „Yeah!“ (von USHER) hat Produzent LIL JON sogar einen seiner größten kommerziellen Erfolge gelandet. Die Schlußminuten des Films gehören Ikutaro Kakehashi, dem Firmengründer von Roland. Er spricht über die Entwicklung der TR-808 und wie er über sein Hobby als Elektronikbastler eines der weltweit erfolgreichsten Unternehmen aufgebaut hat. Der japanische Elektronikpapst ist am 01. April 2017 im Alter von 87 Jahren gestorben. Im Abspann gibt es die Auflistung sämtlicher im Film gehörter Songs, ein kleiner Bruchteil davon befindet sich auf dem begleitenden Soundtrack „808 - The Music“. Einer der besten fehlt dort leider: https://soundcloud.com/buffalhoes/bassnectar-the-808-track-feat-mighty-high-coup

Bewegte Bilder des Doku-Films gibt’s bei amazon.de zu leihen oder zu kaufen.  Die Soundtrack CD (68:37 Minuten) beinhaltet natürlich den Bambaataa-Klassiker „Planet Rock“ in voller Länge, den Hip-Hop-Funk „Paul Revere“ von den BEASTIE BOYS, den Hardcore-Rap-Kracher „Yo! Bum Rush The Show“ von PE und den damaligen Diskotheken-Knaller „Let The Music Play“ von SHANNON. Am interessantesten sind aber die nur bei Insidern bekannten und auch heute noch geschätzten Stücke wie „Set If Off“ von STRAFE aka Steve Standard. Der US Produzent bekennt sich auch offen zur Fan-Community der Kultband Kraftwerk und überhaupt werden die deutschen Elektronikpioniere mehrere Male in den Interviews genannt, was musikalische Einflüsse und jugendliche Vorlieben betrifft. Auch hier baut das Rhythmus-Fundament auf dem legendären „Trans Europa Express“ auf. Weitere nostalgische Highlights sind „It’s Yours“ von T LA ROCK & JAZZY J und die Acid-House-Hymne „Flow Come“ vom 88er Debüt Album der britischen Manchester-Band 808 STATE. Aus dem neuen Jahrtausend gibt es den Mega-Crunk-Brecher „What U Gon‘ Do“ von LIL JON https://youtu.be/1jyk4YkvCJ8  und am besten bringt es FLUX PAVILION (der britische DJ Joshua Steele) auf den Punkt: <we come from 808 - we bring the beats to make you vibrate> teilt er sich mit im dröhnenden Dubstep-Monster „Vibrate“: https://youtu.be/0mdUKB267Jw  

VÖ: 25.11.16

Verfügbar: CD & 2-LP & Digitales Album

Empfehlung: K K K K K K K K K K

Web: http://808themovie.com/

TOURDATEN

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Soundtrack - Nightmare On Elm Street

Weitere Soundtrack CDs im Soundtrack-Verzeichnis

Im Soundtrack-Verzeichnis gibt es weitere Infos von Soundtrack CDs,
u. a. sind das die Filmmusiken von “Django Unchained”, “Hell On Wheels”,
“Les Miserables”, “Treme”, “Songs Of Anarchy”, “Dead In Tombstone”,
“13 Semester”, “The Hunger Games”, “Der Hobbit”, “Rambo”,
“Rosemary’s Baby”, “The Evil Dead” und “Zero Dark Thirty”

 

 

 

 

 

Legende KAUFEMPFEHLUNGEN

KKKKKKKKKK

NDS - 1,749

Sagenhaftes Album, gehört in JEDE Sammlung, für die einsame Insel

KKKKKKKKKK

NDS 1,750

Sehr gutes Album, genre-spezifisch unter den  besten  1000 aller Zeiten

KKKKKKKKKK

NDS 1,850

Empfehlenswertes Album, gehört in die gut sortierte Plattensammlung

KKKKKKKKKK

NDS 1,950

Ganz gut gelungen, es gibt aber vergleichbare Alben im Genre

KKKKKKKKKK

NDS 2,050

Kann man hören, rein in die Sammlung,  bei Bedarf wieder hervorholen

KKKKKKKKKK

NDS 2,150

Durchschnittliches Album,  nur für Edel-Fans empfehlenswert

KKKKKKKKKK

NDS 2,250

Nicht so gelungen, es gibt Bessere im Genre und auch von diesem Act

KKKKKKKKKK

NDS 2,350

Langweilig, Weihnachtsgeschenk für Feinde und Finanzbeamte

KKKKKKKKKK

NDS 2,450

Schwaches Album, CD und  Cover als Unterlage im Katzenklo

KKKKKKKKKK

NDS 2,550

Grauenhaftes Album, ab damit in die Verbrennungsanlage

KKKKKKKKKK

NDS 2,650

Kackastrophal, ein Verbrechen an der musikalischen Menschheit

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