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Du befindest Dich in der Rubrik NEUE SOUNDTRACK CDs. Hier findest Du die Infos & Rezensionen von aktuellen Soundtrack CDs sowie den Soundtrack Videoclip der Woche. Infos zu älteren Soundtrack CDs gibt es beim Link “Verzeichnis”. Zu allen Genres kommst Du mit einem Klick zur “Übersicht”.

Soundtrack CDs

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Rodrigo Amarante: “Entebbe” aka “7 Days In Entebbe”   Zurück zur Übersicht - Back to the previous page  

Soundtrack - Entebbe Movie

TRACKLISTING:

01. Looking Back
02. Boarding
03. Strategy
04. Ms. Martel Escapes
05. A Purpose
06. Innocence Lost
07. Passports
08. Arriving In Entebbe
09. Reasons
10. Cabinet
11. A Light
12. Prime Minister And The News
13. Silence
14. Close Enemies
15. The Last Hour
16. Operation Begins
17. Low Altitude
18. Aftermath
19. 0515 Beginning 2 Ski (Last Work)
20. Chair Dance (Echad Mi Yodeah)

Label: Lakeshore Records

SINFONIC ELECTRO

Für Fans der Filme: Baader Meinhof - Die 21 Stunden von München

BRASILIEN

Zwei Deutsche als Hauptakteure in der internationalen Gemeinschaftsproduktion “Entebbe” (der US-Titel lautet „7 Days In Entebbe“) - es ist die Verfilmung der dramatischen Ereignisse eines Passagierflugzeugs im Jahr 1976, als vier Terroristen die Maschine „kaperten“, um israelische Geiseln zu nehmen. um damit die Freilassung von  in Israel inhaftierten Staatsgefangenen zu erwirken. Daniel Brühl spielt Wilfried Böse und die englische Darstellerin Rosamund Pike (u. a. bekannt aus „Doom“, „Kampf der Titanen“, „Ein Schotte macht noch keinen Sommer“) die Baader- Meinhof-Sympathisantin Brigitte Kuhlmann, die beide zu den deutschen „Revolutionären Zellen“ gehörten, die anderen beiden Hijacker sind palästinensische Terroristen. Der brasilianische Songwriter und Komponist RODRIGO AMARANTE hat für stimmungsvolle Musik gesorgt, ohne Cineasten wie so oft auf den Wecker zu gehen mit viel dramaturgisch-dröhnendem Bombast. TV-Serien-Fans haben den Musiker, der auch in verschiedenen Gruppen aktiv ist, schon als Urheber des Soundtracks der Serie „Narcos“ hören können. Der Score wabert meistens bedrohlich im Hintergrund und schafft eine atmosphärische Grundlage aus Tristesse und Melodramatik und umspült die Verzweiflung der gefangenen Flugzeuginsassen.

In den Nebenrollen gibt es ein paar interessante altbekannte Gesichter zu sehen, u. a. den Londoner Nonso Anozie, der Film- und Serien-Fans unlängst begeistert hat durch seine Rollen in „Pan“, „Game Of Thrones“, „Conan“ und „Tut“ – hier spielt er den menschenverachtenden Uganda-Schlächter Idi Amin. Der „Chair Dance (Echad Mi Yodeah)“ nimmt eine wichtige Position ein im Film und beschließt den Soundtrack „7 Days In Entebbe“. Beim Tanz handelt es sich um ein traditionelles jüdisches Lied, das regelmäßig an einem der größten israelischen Feiertage, dem Pessach, gesungen wird. The Batsheva Dance Company aus Tel Aviv zeigt eine moderne Performance des Klassikers – die Freundin eines Soldaten, der an der Befreiung der Geiseln beteiligt ist, tanzt im Film als Mitglied des international renommierten Ensembles. Der Abspann läuft übrigens ungewohnt still und geräuschlos ohne Musik oder begleitende Sounds über die Leinwand – habe ich so bisher auch noch in keinem einzigen Kinofilm erlebt.

Kritikpunkte am Film selbst: 1) Dass der historisch und politisch nicht über die damaligen Zeiten informierte Zuschauer zunächst keinen Plan hat, worum es beim Film geht und erst recht nicht, wovon die Tanzszene zu Beginn handelt, da wäre ein bißchen Aufklärung – zumindest anhand von ein paar Schrifttafeln - hilfreich gewesen. 2) Die stereotypische Zeichnung der Charaktere: Die beiden deutschen Terroristen – ideologisch bestimmt, hektisch, in der Summe planlos und ein bißchen doof. Die fies dreinblickenden Palästeninser als ewige Unsympathen. Idi Amin: Uninteressiert, aber immer in Versuchung, trotz allem charmant zu wirken. Die israelischen Politiker: Verschlagen, undurchsichtig, das Leben der Geiseln zweitrangig. Da hat es sich der Regisseur etwas zu einfach gemacht und gibt dem Zuschauer die seit ewigen Zeiten vorgefasste Propaganda-Meinung der Allgemeinheit vor, ohne wirklich die Beweggründe hinter der Handlung verschiedener einzelner Personen abzuarbeiten.

VÖ: 06.04.18

Verfügbar: CD & Digitales Album

Empfehlung: K K K K K K K K K K

Web: https://entebbefilm.co.uk/  & https://soundcloud.com/rodrigoamarante

TRACKLISTING

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NORMAN COOPER “CALLS” (Season One)  Zurück zur Übersicht - Back to the previous page  

TV Serie Calls

TRACKLISTING:

01. CALLS (Main Theme)
02. The End Of My World
03. Submarin Discovery
04. One Call
05. New Messages
06. Rose’s Theme
07. Daydream
08. The Birth
09. First Departure
10. Second Departure
11. Interlude
12. CALLS (Original Version) (Original Short Film)
13. And ... Action (Unused Demo)
14. Lost In Space (Unused Demo)
15. Rose’s Theme (Demo Version)
16. Old Tapes (Departure) (Demo Version)
17. Old Tapes (Breakthrough) (Demo Version)
18. Old Tapes (Toy) (Demo Version)
19. Old Tapes (Lift) (Demo Version)
20. Old Tapes In Space (Unused Demo)

Label:  www.boriginal-music.com

SINFONIC ELECTRO

Für Fans von:  Mogwai - Trevor Morris - Philip Glass

FRANKREICH

Die französische TV-Serie „Calls“ ist bereits im Dezember 2017 in unserem Nachbarland von CANAL+ gezeigt worden, der dazugehörige von NORMAN COOPER (Geburtsname: Norman Tonnelier) komponierte Soundtrack ist erst jetzt veröffentlicht worden. Der Pariser Komponist hat bisher mit Musik für Kurzfilme und auch für die Serie „Thug Life“ auf sich aufmerksam gemacht. In der Serie geht es um Tonaufnahmen der Blackbox eines Flugzeugs, aufgezeichnete Telefonate beim Notruf und versteckte Botschaften auf einem Anrufbeantworter, die allesamt auf eine bevorstehende Apokalypse hinweisen. Das digitale Album beinhaltet den kompletten Score der 10 Folgen, einige beim Produktionsprozeß entstandene Demoaufnahmen und die Musik der im Herbst publizierten und der Serie vorangegangen Kurzfilms. Das tolle Serien-Hauptthema könnt Ihr Euch hier zum selbstbestimmbaren „Name Your Prize“ downloaden: https://normancooper.bandcamp.com/track/calls  und wer gut französisch kann, bekommt mit diesem Clip einen Einblick in den Entstehungsprozeß des Soundtracks: https://youtu.be/ajzUazgyRXo

 Hier kann – Französischkenntnisse wieder vorausgesetzt – eine komplette Episode (die 2. Folge trägt den Titel „Submarin Discovery“, spielt im Jahr 2026 im Atlantischen Ozean und dauert ca. 12 Minuten) angehört und angesehen werden - https://www.mycanal.fr/series/calls-10-enregistrements-10-histoires/p/1472440  - die Kraft der 7 ½ minütigen gleichnamigen Komposition zur Folge zeigt sich vor allem in der Umrahmung der immer hektischer zunehmenden Dialoge - die starke Cover Version des Spiritual-Klassikers „Swing Low“ (Sweet Chariot) von ROBERT J. WALSH im Outro gibt es allerdings nicht auf dem Soundtrack-Album. Der Filmkomponist aus Chicago hat schon des öfteren Songs bei Filmen beigesteuert und diese auch in einigen Fällen selbst umgesetzt, u. a. im 2010er Streifen “Justified”, im 2016er “Misconduct” oder in der TV-Serie “The Mentalist”, als er das mitreißende “Lay Me Down” gesungen hat: https://youtu.be/K4MAep-45SM

VÖ: 29.06.18

Verfügbar: Digitales Album

Empfehlung: K K K K K K K K K K

Web: https://soundcloud.com/normancoopermusic  &  www.youtube.com/c/normancoopermusic

TRACKLISTING

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ZACH ROBINSON & LEON BIRENBERG “COBRA KAI”   Zurück zur Übersicht - Back to the previous page  

Soundtrack - Cobra Kai TV Series Soundtrack - Cobra Kai

TRACKLISTING:

01.  Awake The Snake
02.  Ace Degenerate
03.  Miyagi Memories
04.  Strike First
05.  Father And Son
06.  50th Anniversary
07.  The All-Valley Tournament
08.  A Badass Name For A Dojo
09.  Miyagi-Do
10.  Slither
11.  Cobra Guy
12.  Balance
13.  Speak Up, Lip
14.  Stone Vs. Diaz
15.  Johnny’s Story
16.  You Earned It
17.  Quiver
18.  Venomous
19.  Bonsai Lessons
20.  Ophidiophobia
21.  The Wrong Path
22.  Final Match
23.  The Cobra And The Mongoose
24.  Time Out
25.  No Mercy
26.  Miyagi’s Tomb
27.  The New Champion
28.  King Cobra

Label: Madison Gate Records
Web: www.madisongaterecords.com

Regie: Diverse (Jon Hurwitz & Hayden Schlossberg,
Regie: Jennifer Celotta, Josh Heald, Steve Pink)
Musik: Zach Robinson Web: http://zachrobinsonmusic.com/ 
Musik: Leo Birenberg Web: http://leobirenberg.com/

Produktion: Hurwitz & Schlossberg Productions
Produktion: Overbrook Entertainment
Produktion: Sony Pictures Television

Stream auf: YouTube Red

 

SCORE

Für Fans von:  Brad Fiedel - Paul Gilreath - Graeme Revell

USA

Unglaublich, was in den letzten Jahren an Ideen für TV-Serien umgesetzt worden ist. Jetzt hat die amüsante Action-Martial-Arts-Comedy „The Karate Kid“ (1984 erstmals in den Kinos) eine Fortsetzung in Form einer 10teiligen Serie erhalten, die als 34 Jahre späterer Nachfolger des Originals verstanden werden kann. Das ulkige daran: Die damaligen Hauptdarsteller Ralph Macchio (Daniel Larusso) und William Zabka (Johnny Lawrence) spielen auch dieses Mal die Hauptrollen als gealterte Protagonisten. Die erste Episode steigt direkt ein mit der Finalsequenz des entscheidenden Schlußkampfes beim „All Valley Under 18 Karate Tournament“, das Daniel seinerzeit mit einer innovativen Fußtechnik (Kranich) sensationell für sich entscheiden konnte. Verlierer Johnny liegt am Boden – der Wecker klingelt – und der von seinem ewigen Loser-Traum Gepeinigte ist zu sehen, wie er entnervt nach dem Störenfried schlägt und dann noch im Halbschlaf nach einer Glasflasche mit lauwarmen, abgestandenem Bier greift. Der Soundtrack zur Serie ist von Zach Robinson und Leo Birenberg komponiert worden, letzterer hat bereits für die Musik in der TV-Serie „Sing!“ (ebenfalls im Programm des bisher nur in den USA und in Übersee buchbaren Pay-TV-Channels „youtubered“ zu sehen) gesorgt. Natürlich ist es auch szenebegleitende Musik von diversen Künstlern zu hören - der erste Song, der dem Zuschauer entgegenbrüllt, ist „Nothin‘ But A Good Time“ von der US Band POISON und es gibt bereits in der Auftakt-Epiosde weitere coole Stücke, die für eine stilistische Bandbreite sorgen (Lieder von Foreigner, dem Alan Parsons Project, Techila und sogar dem Filmkomponisten Basil Pouledoris). Diese Songs befinden sich jedoch nicht auf dem Soundtrack. Der Score zur TV-Serie orientiert sich interessanter Weise am Sound der 80er Jahre, als Midi und Synthies die Vorherrschaft übernahmen und fast alle damaligen Soundtrack-Veröffentlichungen dominierten. Gut zu hören im wuchtig-rockigen, fast sogar überdimensionierten Auftakt „Awake The Snake“. Aber keine Angst – es werden nicht nur bombastische Oi-Tsukis und Yama-Tsukis ausgepackt, neben rockigen Gitarrensounds sind auch gefühlsduselige Intermezzos („Ace Degenerate“ oder das gänsehautige „Miyagi Memories“) mit traditionellen japanischen Instrumenten zu hören.

Zur Story: Johnny Lawrence ist ein ewiger Loser und ernährt sich durch Aushilfsjobs, während der erfolgreiche Unternehmer Daniel Larusso eines von zwei konkurrierenden TOP-Autohäusern betreibt. Durch Zufall und einige Irritationen kommt es nach etlichen Jahren wieder zu einer Begegnung zwischen Daniel und Johnny und auch der Nachwuchs der beiden Kontrahenten bleibt nicht unbeteiligt - der in all den Jahren vernachlässigte Sohn von Johnny wird aus Trotz ein Schüler von Daniel und dessen Tochter schlägt sich auf die Seite des ehemaligen Schlägers, der in den ersten der rund 28minütigen Episoden sogar sympathisch rüber kommt. Johnny entschließt sich am Ende von Folge 1, die schon lange nicht mehr existierende Karateschule „Cobra Kai“ wieder zu eröffnen, aber die Zeiten haben sich geändert und das Vorhaben gestaltet sich als ein gar nicht so leichter Kampf mit Bürokratie und Teenagern, die zu Beginn ihres Unterrichts überhaupt nichts mit der Philosophie von fernöstlichen Kampfkünsten anfangen können. Und es gibt neben humorvollen Dialogen - Ein Handy klingelt in der Hosentasche eines Teens. <where’s that sound comin‘ from> will der Ältere wissen und danach <change that ring tone i think you should get some guns n’roses> - der Junge: <what’s guns and roses?>) - die üblichen Highschool-Loser-Boys-Rich-Girls-Drama-Szenarien.

Wer die Möglichkeit hat, den Kanal „youtube red“ zu empfangen (geht bei youtube, falls man bei google einen Account hat, über die Spracheinstellungen) - es gibt auch dort wie hierzulande bei „Dazn“  die Möglichkeit, 30 Tage lang kostenlos zu testen. Fakt ist, dass „Cobrai Kai“ äußerst unterhaltsam ist, wer das Original „The Karate Kid“ (und nicht das unansehnliche grottenlangweilige Remake) mochte, wird diese TV-Serie lieben und sich noch mehr darüber freuen, dass man sich mittlerweile dazu entschlossen hat, eine zweite Staffel zu produzieren, die 2019 veröffentlicht werden wird. Ich kann’s kaum erwarten – in diesem Sinne - wie sagte doch Mister Miyagi so schön im Jahr 1984? <Hab Geduld!> und  <Auftragen, rechte Hand. Polieren, linke Hand. Auftragen, polieren. Einatmen durch Nase, ausatmen durch Mund. Auftragen, polieren> ......

VÖ: 04.05.18

Verfügbar: CD &  Digitales Album

Empfehlung: K K K K K K K K K K

Infos: https://www.imdb.com/title/tt7221388/ & https://youtu.be/_rB36UGoP4Y (1. Episode/Englisch)

TRACKLISTING

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Soundtrack “Britannia” (Neil Davidge)   Zurück zur Übersicht - Back to the previous page  

Kriegerprinzessin Kerra wird gespielt von wem? Schreibe den Namen der Schauspielerin an verlosung@music-newsletter.de und gewinne den Soundtrack von "Britannia". Deadline ist der 31. März, danach wird der Gewinner von Glücksfee Ilona gezogen und per eMail oder Telefon - wie es Euch beliebt - benachrichtigt

TRACKLISTING:

01. Make Amends
02. The Sun Will Not Rise Tomorrow
03. You Spoke
04. The Scariest Thing
05. War With The Regni
06. Hope
07. The Romans Attack
08. Will Of The Gods
09. Where’s Islene
10. The Sacrifice Of Pellenor
11. The Gods Don’t Deal
12. You Still There Mate
13. Why The Fuck Am I Here
14. Who Wants To Go First
15. On A Nice Big Stick
16. The Prophecy
17. Dawn Of The Cantii

Label: 7Hz Productions
Web: http://7hzrecordings.com/

SOUNDTRACK SCORE

Für Fans von:  Eivor - Dario Marianelli - Trevor Morris - Jeff Danna

ENGLAND

Historien-Serien sind gefragt wie lange nicht mehr. In den 60er Jahren war es die abenteuerliche Serie um den Ritter „Ivanhoe“, später kamen die Landsleute „Robin Hood“ und „König Artus“, der leider nur eine Staffel lang die Schwerter schwingen durfte in „Camelot“, in den 10er Jahren trat dann „Game Of Thrones“ seine unvergleichliche Siegesserie durch deutsche (und internationale) Wohnzimmer an, davor, dazwischen und danach folgten „Rom“, „Spartacus“ „Vikings“, „The Last Kingdom“ und andere – „Britannia“ ist ein neuer Serienschinken, der wieder mal die damals noch überall unbeliebten Pizza-Bäcker aus Rom ins Schlachtengetümmel auf die britannische Insel führt. Gleich in der ersten Szene fällt ein bekanntes Gesicht auf - <mann, diese fiese arrogante fresse kenne ich doch!> entrutscht es mir und tatsächlich – David Morrissey hatte den „Governor“ in zwei Staffeln der TV-Serie „The Walking Dead“ gespielt, bevor sein Schädel verdientermaßen … äh … na gut, ich will nicht weiter über die Serie philosophieren und verraten, es gibt ja vielleicht Leute, die irgendwann Bock auf die beste Zombie-Serie aller Zeiten haben, zumal es sogar in der aktuellen „Bravo-Ausgabe eine Vorschau auf den zweiten Teil der 8. Staffel nebst auf einer bestimmen Seite im Web abgeschriebenen „Zombie-Survival-Guide“ für bevorstehende Apokalypsen gegeben hat. Witzig ist, dass eine Teenie-Zeitschrift eine blutrünstige FSK-18-TV-Serie propagieren darf. Da fehlt mir irgendwo das Verständnis für das nutzlose und absolut planlose Jugendschutz-Durcheinander in unserem Lande.

Nach der Intro-Sequenz der ersten Episode gibt es dann gleich den Hammer-Thema-Song: „Hurdy Gurdy Man“ von DONOVAN – einer meiner absoluten Faves aus den 60er Jahren – nach dem Hauptthema lullt zauberhafte sinfonisch-romantische Musik die Ohren des Hörers ein – passend zu den Bildern der keltischen Landschaft und der bevorstehenden Weihe von jungen, weißgewandeten Priesterinnen. Unheilschwangere Klänge umrahmen „The Sun Will Not Rise Tomorrow“, wenn ein Seher in den finsteren Wäldern die Hilfe von dort hausenden Druiden sucht, weil er durch eine Vorhersehung eine düstere Warnung erhalten hat, schamanische Ritualmusik bestimmt das Bild während der Sommersonnenwendfeier und wird abgelöst von einer sinister einsetzenden Brass-Sektion, als die römischen Horden mitten in der Nacht angreifen und sämtliche Einwohner der Dorfes ohne jegliche Vorwarnung niedermetzeln. Der Feldherr (aka Governor) erscheint schlußendlich, würgt seine Standarte in den schlammigen Boden in der Mitte des Dorfes und spottet <go home – gods of britannia – i am rom – and where i walk is rome> - ja, so waren sie halt früher, die Ahnen der hiesigen Pizzabäcker-Gilde. Völlig unverständlich allerdings ist, dass der großartige „Hurdy Gurdy Man“ auf dem Soundtrack fehlt! Leute, Leute! Ihr seid einfach so dröge – dieses Stück hätte bei einer Gesamtspielzeit von genutzten 55:45 Minuten noch locker auf die Disc gepasst. Da wurde wieder mal überhaupt nicht an die Musikfans gedacht! Das sind immerhin die Käufer, die mit ihrer sauerverdienten Kohle auch Euer Gehalt bezahlen! Abgesehen davon – die Filmmusik des englischen Songwriters NEIL DAVIDGE aus Bristol, der auch schon mit David Bowie und Snoop Dogg zusammengearbeitet hat, ist mehr als gelungen und ein opulenter Ohrenschmaus für Soundtrack-Fans! Weitere Anspieltipps sind „The Romans Attack“, „You Spoke“ (das vom Grundthema ein bißchen an Simon & Garfunkel’s „Scarbrough Fair“ erinnert), Die 10 ½ minütige Suite um “The Sacrifice Of Pellenor” und die elektronisch-sinfonische Achterbahnfahrt “Who Wants To Go First”.

Nach 24 Minuten betritt mit Jessica Kelly Siobhán Reilly eine der weiblichen Hauptpersonen in der Rolle der heroischen Kerra das Bühnenbild. Wie einst “Lost”-Beauty Evangeline “Kate” Lilly in der Trilogie “Der Hobbit” besticht auch sie mit dem Umgang von Pfeil und Bogen. „Britannia“ ist ein bißchen vergleichbar in dieser Hinsicht mit der TV-Serie „Vikings“ – auch dort begeistert das schwache Geschlecht mit starker Präsenz und sehr guten Rollen. „Xena – Die Kriegerprinzessin“ als großes Vorbild aller nachfolgenden Action-Ladies. Eines der Highlights der ersten Episode ist die rauschgewaltige Psychoterapie eines gefangenen römischen Soldaten, die diese bestätigt in ihrer Befürchtung, dass sie einen verlorenen Kampf führen gegen keltische Götter, paranormale Phänomene und die eigenen Alpträume. Fazit: Großartige Masken, opulente Bilder, gute Action, eine tolle mystische Rahmenhandlung und ein phantastisch passender Soundtrack. „Britannia“ wird zwar nicht konkurrieren können mit „Game Of Thrones“ oder ähnlichen Serien, weil auch die Kraft einer literarischen Vorlage fehlt, ist aber – wenn man mal nicht wieder jede historische Abweichung als Kritikpunkt nimmt, wie es viele von den Kritikerwürstchen tun – ein höchst unterhaltsamer 9-Episoden-Film, dem hoffentlich irgendwann eine zweite Staffel folgt.

VÖ: 19.01.18

Verfügbar:  Digitales Album

Empfehlung: K K K K K K K K K K

Trailer: https://vimeo.com/258961213    -  Komponist: http://www.neildavidge.com/ 

TRACKLISTING

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SOUNDTRACK “THE POLKA KING”   Zurück zur Übersicht - Back to the previous page  

Soundtrack - The Polka King

01.  Ole Ole Polka
02.  Pennsylvania Polka
03.  Everybody Polka
04.  Kosil Ojciec Siano
05.  Miala Baba Koguta
06.  Lou Laroue Show Polka
07.  More Is My Love
08.  Clarinetter’s Polka
09.  To Be An American
10.  Pierogy Baby Polka
11.  Polka Bubbles
12.  Red Apple Oberek
13.  Thank You So Much Jesus
14.  Rappin’ Polka

WORLD POP

Für Fans von: Weird Al Yankovic - Global Kryner - Haunted Cologne

USA

Holadi-Holadiadaa … JACK BLACK ist wieder für eine Menge Blödsinn gut. Und zwar heftig. In der musikalischen Comedy-Biographie spielt er einen polnischen Unternehmer und Polka-Sänger, der sich auf macht, um mit den unterbezahlten Musikern seiner im Bekanntenkreis zusammengestellten Band die Welt zu erobern. Den Soundtrack hat Black selbst eingespielt mit der auch im Film praktizierenden „Polka Band“ - es gibt knapp 40 Minuten vitalen Turbo-Pop und Polka-Rock, der Fans von Tony Marshall, Shantel oder Anhängern der Russen-Disko gleichermaßen gefallen dürfte. An traditionellen Instrumenten wird natürlich nicht gespart – neben kräftigen Bläsersätzen gibt es jede Menge Akkordeon-Vibes und Klezmer-Klarinetten zu hören. Mit der „Ole Ole Polka“ startet die Party und die Polka ist auch der dominierende Begriff in den 14 Songtiteln: Es gibt die “Pennsylvania Polka”, die „Everybody Polka“, die kohlenhydratreiche „Pierogi Baby Polka“, die rosaroten „Polka Bubbles“, die instrumentale „Clarinetter’s Polka“ und am Ende sogar eine „Rappin‘ Polka“. Auf Netflix gab es kurz nach dem Release den kompletten Film in deutscher Version, wer allerdings den kräftigen, schlüpfrigen Humor der Originalversion so richtig nachexerzieren möchte, sollte sich die englischsprachige Version ansehen, convenient wie fast immer bei Netflix haben Musik- oder Filmfans (im Gegensatz zu anderen Anbietern) aber die Möglichkeit, auch die deutschen Untertitel mitlaufen zu lassen. Mit „Red Apple Oberek“ hat Black sogar eine authentisch-wirbelnde 6/8tel getaktete Live Aufnahme von Jan Lewan & His Orchestra mit auf den Soundtrack gepackt. Lewan ist die reale Figur, deren biographische Aufbereitung im Film behandelt wird. Ausgelassene Atmo ist durchgehend angesagt und es würde mich auf jeden Fall nicht wundern, wenn demnächst in diesem Theater die eine oder andere bessere Bierzeltkapelle einen dieser Album-Songs aufgreift, um im Zelt für ausufernde Stimmung zu sorgen. Fazit: Tenacious D sind (zumindest im Moment) tot, es lebe die neue „Jack Black Polka Band“, die auf dem Soundtrack zum Film „The Polka King“ ein facettenreiches gutgelauntes Spektakel inszeniert. In den USA ist der Film vor allem deswegen erfolgreich, weil es dort in diversen Bundesstaaten (u. a. Wisconsin) eine große Polka-Szene gibt, die sich mit einigen Festivitäten rund ums Jahr regelmäßig selbst feiert. Eine der bekanntesten und beliebtesten Organisationen ist die in Chicago ansässige “International Polka Association”: http://www.ipapolkas.com/

VÖ: 05.01.18

Verfügbar: CD & Digitales Album

Empfehlung: K K K K K K K K K K

Web: https://www.netflix.com/de/title/80173395

TOURDATEN

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TYLER BATES “THE PUNISHER”   Zurück zur Übersicht - Back to the previous page  

Soundtrack - The Punisher TV Series

TRACKLISTING:

01.  The Punisher - Main Title
02.  Quiet Reflection
03.  The Runaround
04.  Dig Deep
05.  Misdirection
06.  Lewis Gets The Boot
07.  Rampage
08.  Billy Motivates
09.  Hiding Evidence
10.  Judas
11.  Family Dinner
12.  Just In Time
13.  Made An Enemey
14.  Keep It Running
15.  Escape The Base
16.  Like A Soldier
17.  Heads Will Roll
18.  Frank’s Choice
19.  Billy’s Lair
20.  No More War To Fight
21.  The Punisher - End Title

ROCK & ELECTRO

Für Fans von:  Graeme Revell - Carter Burwell - Marco Beltrami

USA

Hammergeile heavy-rockende Blues Riffs eröffnen die TV-Serie „The Punisher“, die seit 17. November 2017 beim VOD-Anbieter „Netflix“ zu sehen ist. Hauptrolle spielt der „The Walking Dead“-Cop „Shane“ (Jon Bernthal), der dort am Ende der 2. Staffel das Zeitliche segnet und hier einen rachelustigen Auftragskiller verkörpert. Die Story basiert auf den Kult Comics aus dem Hause „Marvel Comics“ und ist ein Spin-Off der „Daredevil“-Saga. 13 Folgen gibt es, schon der Trailer macht Bock auf mehr – vorausgesetzt man steht auf Action und lässt sich auch von gut gestylten Gewaltszenen nicht schrecken. Nach einer brutalen Eröffnungssequenz, der einige Verbrecher zum Opfer fallen, sieht man den Frank Castle, wie der richtige Name des Punishers lautet, an einem Abrißhochhaus mit einem Hammer die Wände der alten Bude zertrümmern. Der Einzelgänger, der von seinen Kollegen (zu denen er keinen Kontakt pflegt) gehänselt wird, ist ein schweigsamer Nerd, der sich nur auf seine Arbeit konzentriert und bis in die tiefe Nacht hinein seinen düsteren Gedanken nachhängt und weiterhin auf die Abbruchmauer einschlägt, bis die Hände bluten. Zwischendurch ist er mal während einer kurzen Pause zu sehen, wie er sich einem Wurst-Sandwich widmet. Abends wäscht er sich in einer kleinen Unterkunft, liest im Bestseller „Moby Dick“ und lässt sich von seinen Erinnerungen plagen. Nach und nach erfährt der Zuschauer, dass ... aber da möchte ich an dieser Stelle gar nicht vorgreifen, weil es bestimmt DEN oder DIE Eine(n) gibt, der/die sich die Serie mal angucken möchte.

Der Soundtrack zur bisher auf eine Staffel begrenzte Serie (da möchte man erst wissen, wie die Story ankommt) liegt ebenfalls bereits vor und man hat sich, was den Komponisten betrifft, nicht lumpen lassen und mit dem Action erprobten Fachmann TYLER BATES einen wirklich guten Griff getan. Der kalifornische Scorer, der ja auch in der Band “Marilyn Manson” als Gitarrist herumwütet, hat wieder einen grandiosen Mix aus ruhigen Stücken und kampflustigem Bombast zusammengestellt - die Liebhaber von Action-Soundtracks dürfen sich freuen, denn auch die heavyrockigen Einflüsse, die von ambienten Fuzz-Elektronik-Elementen geziert werden, gibt es fast an jeder Ecke zu hören. Die Highlights nach dem ersten Hörgang - ich bin aus Zeitgründen bisher nicht über die ersten beiden Episoden hinaus gekommen und möchte daher auch erstmal nicht auf die Konnektivität zu den Filmszenen eingehen - sind “Misdirection”, “Escape The Base”, “Hiding Evidence”, “Like A Soldier” und “The Runaround”.

Schade finde ich, dass man die CD (Spielzeit: 45:52 Minuten) nicht noch mit einigen der großartigen Songs, die in den Episoden zu hören sind, bestückt hat. Platz genug wäre genügend gewesen (80 Minuten passen ja mindestens auf die physikalische Disc) und so muss sich der TV-Gucker lediglich mit dem Schwelgen zu erstklassiger Musik wie der von Tom Waits (“Hell Broke Luce”), Dean Martin (“Ain't That a Kick In the Head”) oder von The White Buffalo (“Wish It Was True”) begnügen. Nur im Trailer (Link unten!) gibt es die Metallica-Hymne “One” zu hören.

VÖ: 17.11.17

Verfügbar: CD &  Digitales Album

Empfehlung: K K K K K K K K K K

Trailer: https://youtu.be/lIY6zFL95hE  -  Komponist: http://tylerbates.com/

TRACKLISTING

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Ennio Morricone “Western Music Collection Vol 2”   Zurück zur Übersicht - Back to the previous page

OLDIES

Für Fans von: Luis Cacalov - Lalo Schifrin - Henri Mancini

ITALIEN

Das zweite ENNIO MORRICONE Album, das einige der klassischen Western Melodien des italienischen Komponisten zusammenfasst. 2015 hatte es das erste Volumen gegeben, jetzt legt das Label „Bacci Bros“ nach und mischt erneut bekanntere Themen und weniger geläufigere kunterbunt durch. Vor allem für Fans der Italo-Western ein weiteres schönes Schmankerl, weil auch hier wieder jeder Titel einfach großartig ist. Ein Fest für Cineasten und Soundtrack-Liebhaber und – Mädels aufgepaßt – wenn Ihr noch kein passendes Geschenk für Euren sattelfesten Cowboy daheim habt – beglückt ihn mit beiden Teilen und er wird es Euch mit Sicherheit mit dem einen oder anderen Ritt (nach Laramie, ha, ha) danken - Fakt ist, dass da bestimmt noch mehr Teile kommen, denn einer meiner persofaves – das Hauptthema des 66er Films „Navajo Joe“ beispielsweise  - war nämlich bisher noch nicht der Auwahl.

Ennio Morricone - Western Music Collection Vol 2

VÖ: 17.11.17

Verfügbar: CD & Digitales Album

Kaufempfehlung:  K K K K K K K K K K

Web: http://www.enniomorricone.org/ & https://soundcloud.com/ennio-morricone

TRACKLISTING

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JOHN CARPENTER “Anthology: Movie Themes 1974-1998”   Zurück zur Übersicht - Back to the previous page  

John Carpenter - Anthology

TRACKLISTING:

01.  In The Mouth Of Madness
02.  Assault On Precint 13
03.  The Fog
04.  Prince Of Darkness
05.  Santiago
06.  Escape From New York
07.  Halloween
08.  Porkchop Express
09.  They Live
10.  The Thing
11.  Starman
12.  Dark Star
13.  Christine

FILM MUSIK

Für Fans von:  Ennio Morricone - Brad Fiedel - Harry Manfredini

USA

In den Credits und Produktionsnotizen von rund 50 Filmen hat er sich verewigt in der mittlerweile auch schon über 40 Jahre andauernden Karriere. In einigen davon hat er sogar das „Mädchen für alles“ gespielt, in dem er als Regisseur, Produzent, Screen Writer, Schauspieler und Filmkomponist gleichzeitig tätig gewesen ist. JOHN CARPENTER wird als Kultfigur gehandelt und er hat mit seinen Horrorfilmen das Genre wesentlich beeinflußt. „Halloween“, „Escape From New York“ (in den 80ern in den Videotheken mit dem Titel „Die Klapperschlange“ verfügbar), „The Fog“ oder das 2005er Remake des Kultfilms, in dem Carpenter als beratender Produzent fungierte. Neben den handelsüblichen Soundtracks gibt es in diesem Jahr nach den beiden „Lost Archives“-Alben bereits den dritten Longplay, der seine Werke auf einer Zusammenstellung bündelt, jedoch lediglich auf einige wenige Themen seiner Filme reduziert. Denn „Anthology – Movie Themes 1974-1998“ kann leider nur als halbfertige Werkschau betrachtet werden, weil a) einige seiner wichtigen Filme gar nicht berücksichtig worden sind und b) die Spielzeit der CD mit mauen 42:36 Minuten ein Witz ist. Warum lässt man sich nicht einfach herab und lässt Veröffentlichungen dieser Art produzieren von Fachleuten, die gleichzeitig Liebhaber sind? „Ghosts Of Mars“ mit geilem metallischen Gitarrensolo – eines seiner besten Titelthemen überhaupt – fehlt beispielsweise. Eine Schande.

Das bekannteste Thema ist natürlich der Titel des Klassikers „Halloween“, das wohl beliebteste ist gleichzeitig eines der Album-Highlights: Das Titelstück des dystopischen Thrillers „Assault On Precint 13“, der in den 80ern in den Videotheken unter dem Titel „Das Ende“ zu sehen gewesen ist. Die düstere klaustrophobische Atmosphäre, als diverse Protagonisten durch Zufall in einem seine Pforten schließenden Polizeirevier am Rande eines Stadtteils von einer gewalttätigen Gang angegriffen und belagert werden, ist auch heute noch unerreicht und konnte auch durch die Neuaufbereitung eines Remakes in den 00er Jahren nicht mal ansatzweise erreicht werden. Es ist der Hauch düsterer Endzeit-Atmosphäre, die sich durch die meisten Carpenter-Filme zieht, ob es nur das eben angesprochene „Das Ende“, „Die Fürsten der Finsternis“, „Die Klapperschlange“ oder die jüngeren „Ghosts Of Mars“ sind, die von oft beim oberflächlichen Hören minimalistisch wirkenden Klängen begleitet wurden. In „Mouths Of Madness“ und im bluesigen „Porkchop Express“ offenbarte Carpenter in späten Jahren sogar ein Faible für hardrockige Instrumentals. Weitere Highlights: Die Titelmelodien der Thrillers „They Live“ („Sie leben“) und des eiskalten SciFi-Krachers „The Thing“ (intelligenter deutscher Titel: „Das Ding aus einer anderen Welt“).

Eine Warnung vorab: Die Musik von JOHN CARPENTER ist nicht unbedingt geeignet für Musikliebhaber, die ihren Focus auf virtuose (Elektronik-)Spielereien setzen, denn die gibt es hier nicht. Carpenter-Musik taugt eher für Liebhaber seiner Filme, die einzelne Themen den jeweiligen Schinken zuordnen können/möchten und somit kommt natürlich auch dem Nostalgiefaktor eine wichtige Rolle zu. Aber wer Carpenter-Filme und Filmmusik von vorne herein mag, wird das meiste hier dargebotene wahrscheinlich sowieso schon in irgendeiner Medienform besitzen und daher erübrigt sich der Kauf in den meisten Fällen. „Halloween“-Freunde dürfen sich auf jeden Fall schon jetzt auf den 18. Oktober 2018 freuen, wenn ein völlig neuer „Halloween“-Film in die Kinos kommt, der die handelsübliche in diversen Sequels praktizierte Handlung ad acta setzt und eine direkte Fortsetzung des ursprünglichen zweiten Films aus dem Jahr 1981 sein soll. Ich bin schon gespannt – hoffentlich gibt es auch dann eine starke Release-Umsetzung wie vor 10 Jahren praktiziert beim ersten Rob-Zombie-Remake, als die DVD seinerzeit als superlimitierte und hochwertige Collector’s Edition für Liebhaber erschienen ist.

VÖ: 20.10.17

Verfügbar: CD & Vinyl & Digitales Album

Empfehlung: K K K K K K K K K K

Web: http://www.theofficialjohncarpenter.com/ & https://youtu.be/D9Edz3fD2fQ

TOURDATEN

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Bear McCreary “The Walking Dead” (TV-Soundtrack)    Zurück zur Übersicht - Back to the previous page

The Walking Dead - Season 8 All Out War

TRACKLISTING:

01. Theme From The Walking Dead
02.  Rick’s Despair
03.  Glenn’s Wheel
04.  Lord Of The Vatos
05.  Bag Of Guns
06.  Message To Morgan
07.  Herd On The Highway
08.  Sophia
09.  Coalescence
10.  Eulogy
11.  Carl
12.  Farm Invasion
13.  Beside The Dying Fire
14.  C-Section
15.  The Governor
16.  RAYA YARBROUGH: Bye, Baby Bunting
17.  A Return To Compassion
18.  The Badge
19.  Welcome To The Tombs
20.  Reconciliation
21.  Three Questions
22.  Negan
23.  The Day Will Come

Soundtrack Label: Lakeshore Records

SOUNDTRACK

Für Fans der Soundtracks: Black Sails - Defiance - Happy Death Day

SCORE

Die nach „Game Of Thrones“ wohl beliebteste TV-Serie geht am 22. Oktober 2017 in die lang erwartete spannende achte Runde. Für Comic-Maniacs ein alter Hut – die von Robert Kirkman und Tony Moore zur Jahrtausendwende ins Leben gerufene Comic-Reihe ist der Serie ja schon lange voraus – aber für TV-Gucker was das bisherige Jahr eine regelrechte Qual, weil man schon wissen wollte, wie der finale Kampf zwischen Rick Grimes und dem überaus üblen Gesellen Negan endet. Wer überlebt das postapokalyptische Gemetzel, in dem auch noch die in der letzten Staffel etwas ins Abseits geratenen Untoten – in der Serie liebevoll als „Beißer“ umschrieben – schließlich auch noch ein paar Häppchen vom leckeren Menschenfleisch abbekommen möchten? Einen  Soundtrack zur neuen Staffel gibt es zwar noch nicht, dafür aber kommt vom Label Lakeshore Records ein neues Album, das einige der interessanten Tracks aus allen vorangegangen Staffeln noch einmal zusammenfasst und einige dieser Kompositionen gibt es hier in ihrer kompletten und seinerzeit in den einzelnen Folgen nicht zu hörenden Version (von Cineasten oft als “Recording Sessions” bezeichnet). Mit „Glenn’s Wheel“, „Sophia“ oder „The Governer“ wird zudem einigen längst verschiedenen Personen Tribut gezollt, die Kompilation startet mit dem tollen Titel Thema – hier aber leider nur 49 Sekunden lang – und endet mit dem von Verzweiflung getriebenen Schwur von Hauptdarsteller Rick, der dem Lucille-schwingenden (“Supernatural”-Papa) Negan die Botschaft „The Day Will Come“ übermittelt. Der komplette sich mittlerweile auch schon über 8 Jahre erstreckende Score ist von BEAR McCREARY komponiert worden, in den bisherigen 99 Episoden gab es natürlich auch den einen oder anderen Song, angefangen bei „Mr. Splitfoot“ von PARIS MOTEL im 67minütigen Pilotfilm (der wie alle anderen Folgen beim Pay-TV-Würstchen Sky radikal gekürzt war) bis hin zum souligen Klassiker „Some Day We’ll All Be Free“ von DONNIE HATHAWAY in der letzten Episode der 7. Staffel, als sich Sasha für ihre Freunde opfert. Wie schon die letzten Staffel ist auch die kommende Acht zweigeteilt - die Folgen 01 - 08 werden im Herbst gesendet, die letzten 16 der Staffel kommen zu Beginn des Jahres 2018, in dem wohl auch im Oktober die DVD und die Blu-ray zur Season veröffentlicht werden. “The Walking Dead - All Out War”, wie die Staffel im Original heißt, kann ab Anfang November als stream bei amazon.de gesehen werden und dort ist die Serie wohltuend auch nicht gekürzt.

VÖ: 13.10.17

Verfügbar: CD & Vinyl & Digitales Album

Empfehlung: K K K K K K K K K K

Trailer zur 8. Staffel: https://vimeo.com/226699807

TRACKLISTING

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Soundtrack - Nightmare On Elm Street

Weitere Soundtrack CDs im Soundtrack-Verzeichnis

Im Soundtrack-Verzeichnis gibt es weitere Infos von Soundtrack CDs,
u. a. sind das die Filmmusiken von “Django Unchained”, “Hell On Wheels”,
“Les Miserables”, “Treme”, “Songs Of Anarchy”, “Dead In Tombstone”,
“13 Semester”, “The Hunger Games”, “Der Hobbit”, “Rambo”,
“Rosemary’s Baby”, “The Evil Dead” und “Zero Dark Thirty”

 

 

 

 

 

Legende KAUFEMPFEHLUNGEN

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NDS - 1,749

Sagenhaftes Album, gehört in JEDE Sammlung, für die einsame Insel

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NDS 1,750

Sehr gutes Album, genre-spezifisch unter den  besten  1000 aller Zeiten

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NDS 1,850

Empfehlenswertes Album, gehört in die gut sortierte Plattensammlung

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NDS 1,950

Ganz gut gelungen, es gibt aber vergleichbare Alben im Genre

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NDS 2,050

Kann man hören, rein in die Sammlung,  bei Bedarf wieder hervorholen

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NDS 2,150

Durchschnittliches Album,  nur für Edel-Fans empfehlenswert

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NDS 2,250

Nicht so gelungen, es gibt Bessere im Genre und auch von diesem Act

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NDS 2,350

Langweilig, Weihnachtsgeschenk für Feinde und Finanzbeamte

KKKKKKKKKK

NDS 2,450

Schwaches Album, CD und  Cover als Unterlage im Katzenklo

KKKKKKKKKK

NDS 2,550

Grauenhaftes Album, ab damit in die Verbrennungsanlage

KKKKKKKKKK

NDS 2,650

Kackastrophal, ein Verbrechen an der musikalischen Menschheit

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