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Du befindest Dich in der neuangelegten Rubrik TIME TUNNEL. Hier findest Du Infos und Rezensionen von Oldie CDs, Vinyl Platten oder MusiCassetten, die von der Redaktion auf Flohmärkten oder bei anderen Begebenheiten entdeckt worden und besonders empfehlenswert sind. Auch diverse Kultalben, die sich Dr. Music wieder mal vorgenommen hat und die es wert sind, vor allem jüngeren Musikfans vorgestellt zu werden, sind hier zu finden. Bands & Musiker, die ältere (mindestens 10 Jahre alt!) von der Öffentlichkeit bisher unbeachtete Schätzchen vorstellen möchten, können uns diese Alben oder EPs zukommen lassen. JEDE Zusendung wird in dieser Rubrik nach Eingang zeitnah vorgestellt. Einen Update der Rubrik gibt es am ersten Montag des Monats. Weitere Infos zu älteren CDs aus allen Genres findest zu beim Link “Verzeichnis”, der ein neues Fenster öffnet und Dich auf die ebenfalls von Dr. Music betriebene Seite musikverrueckt.de bringt. Viel Spass beim Neuentdecken von alten Schätzen!

 

 

 

 

TIME TUNNEL

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AMON DÜÜL “TANZ DER LEMMINGE” Zurück zur Übersicht - Back to the previous page

KRAUTROCK

Für Fans von: Pink Floyd (60er) - Can - Frank Zappa - Guru Guru

DEUTSCHLAND

Eine der geilsten Kultplatten meiner Sammlung ist die Doppel-LP „Tanz der Lemminge“ von der deutschen Krautrock-Legende AMON DÜÜL II. Irgendwann Anfang der 70er gekauft, habe ich die Platte immer dann auf den Teller (den Plattenteller natürlich) gelegt, wenn ich gerade wieder mal eine psychedelische Phase durchlebte. In den 70er Jahren war ich selbst einmal in der – schon wieder das Wort – legendären Herrenstraße in München unterwegs. In der Kommune, in der sich auch all die Musiker wie Henriette Krötenschwanz, Chris Karrer und Al Gromer herumtrieben. Mein Ministrantenkumpel und ich waren seinerzeit das erste Mal von zuhause abgehauen, um uns nicht mehr von den Eltern terrorisieren zu lassen, was die Ausgehzeiten und das Taschengeld betraf, ha, ha. Andere Zeiten, andere Sitten. WEITERLESEN AUF MUSIKVERRUECKT.DE

Amon Düül 2 - Tanz der Lemminge

VÖ: 1971

Verfügbar: 2-Vinyl & CD

Kaufempfehlung: K K K K K K K K K K

Web: http://www.amonduul.de/intro.html

TRACKLISTING

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TIME TUNNEL KULT OLDIE

 AMON DÜÜL “BETWEEN THE EYES”

Auf der B-Seite der Single “Rattlesnakeplumcake” dröhnte der Underground-Hammer “Between The Eyes”, die Single der Gruppe AMON DÜÜL II gab es seinerzeit auf keinem Album. Dr. Music im Glück, denn der hatte das 7” Teil auf einem Wühltisch der damals sehr beliebten Marktkette “Woolworth” in der Würzburger Kaiserstraße gefunden. “Between The Eyes” ist auch 1970 in einer Ausstrahlung der TV-Reihe “Beatclub” gezeigt worden. Interessierte Musikfans finden das Video neben anderen Kult-Oldies auf der DVD “The Story of Beat-Club: 1970 - 1972 (Vol. 3)”

Wer den Clip hier nicht sehen kann, klickt auf diesen Link:
https://youtu.be/7szufq3CRrk  

AMON DÜÜL im Web:
http://www.amonduul.de/intro.html

WENN DU DEN VIDEO-CLIP NICHT SEHEN KANNST, DANN HAST DU JAVA-SCRIPT DEAKTIVIERT

PRINCE “PRINCE”  Zurück zur Übersicht - Back to the previous page

Prince - Prince 1979 A

Prince - Prince 1979 Inlay

Titelverzeichnis Seite A:

01. Wanna Be Your Lover
02. Why You Wanna Treat Me So Bad
03. Sexy Dancer
04. When We’re Dancing Close And Slow
05. xxxx

Titelverzeichnis Seite B:

01. With You
02. Bambi
03. Still Waiting
04. I Feel For You
05. It’s Gonna Be Lonely

SOUL & FUNK OLDIE

Für Fans von: Bootsy Collins - Declaime - Tonex

USA (MINNESOTA)

Herbst 1979. Der Gefreite Tim Garner steht in meinem Büro (des Unit Entertainment Centers in den Würzburger Emery Barracks, für das ich damals zuständig gewesen bin) und wedelt vor mir mit einer Schallplatte herum. Begeistert teilt er mir mit <this guy’s reaaaallly bad, you gotta listen to this!>. Es war die erste kommerziell erfolgreiche Veröffentlichung eines gewissen PRINCE, der das komplette 1979er Album nahezu im Alleingang aufgenommen, eingespielt und produziert hatte. „Wanna Be Your Lover“ war die dem Album vorausgeschickte Single, die binnen weniger Wochen auf den ersten Platz der R&B Charts und in die TOP 10 der Hot 100 der Billboard Charts kletterte. Übrigens: „Prince“ war seinerzeit von Deutschland so entfernt wie der Planet Jupiter es heute ist von der Erde. Und somit proklamiere ich für mich, einer der ersten deutschen „Prince“-Fans überhaupt gewesen zu sein, ha, ha. Genug mit der Selbstbeweihräucherung – ich war begeistert vom mir in die Hände gedrückten Album. Auch „Why You Wanna Treat Me So Bad“ war ein poppiger Soul-Funk-Song – getragen vom damals schon vorhandenen Mix aus Synthie-Keyboards und Stakkato-Gitarren – und obendrauf thronte das Falsetto des Musikers aus Minneapolis, das so viele versucht haben zu kopieren und daran sagenhaft gescheitert sind. In diesem Stück hat er auch erstmals so richtig losgeledert mit einem heavyrockigen Gitarrensolo, das gleich zeigte, wie sehr er von einem gewissen Ernie Isley beeinflusst gewesen ist. „Sexy Dancer“ ist astreiner Soul-Funk, wie es ihn später noch sehr oft zu hören gab von „Prince Rogers Nelson“, wie der Songwriter mit Geburtsnamen hieß. Wusste damals aber kaum jemand, Internet gab es nicht, Infos über Musiker so gut wie gar nicht und die Infos auf dem Plattencover waren spärlich bis gar nicht vorhanden. <Produced, Arranged, Composed And Performed By Prince“ hieß es dort und dass in den Alpha Studios des kalifornischen Burbank aufgenommen worden war.

When We’re Dancing Close And Slow“ war dann die erste Schlafzimmer-Soul-Ballade gewesen, die ich von PRINCE gehört habe. Ist Geschmaxsache – Balladen waren damals nicht so mein Ding und auch heute noch halte ich es damit wie „Chucky“ von den „Sons Of Anarchy“: <das kann ich akzeptieren/ i can live with that>. Seite B beginnt mit „With You“, das ich ebenfalls in die Kategorie „Lieder, die die Welt nicht braucht“ hineinstecke, aber das war halt schon immer der Fall gewesen mit den leidigen Soul-Scheiben, dass sie sehr oft einige balladeske Schnarchnasen-Titel enthielten, die man wohl in der industriellen Verpackungsbranche als „Füllmaterial“ bezeichnen würde. Dafür holt der gute PRINCE dann aber als Entschädigung die metallische Brechstange raus. Sein „Bambi“ war überhaupt nicht filigran und zart gebaut, sondern rockte mit knackigem Riff. Ein erster Fingerzeig, dass er schon damals den „hendrix“schen Spirit in sich trug. Der aber sollte so richtig erst aus ihm herausbrechen in genialen Mördertracks wie „Let’s Go Crazy“ vom 1986er „Purple Rain“-Album. Und bei seinen Live Konzerten hat er immer wieder bewiesen, welch großartiger und genialer (leider auch oft unterbewerteter) Gitarrist er gewesen ist. Bluesigen Pop gibt’s mit dem zauberhaften 6/8 Shuffle „Still Waiting“, knackigen Funk wiederum mit „I Feel For You“, die Prince-Komposition sollte etwas später der Sängerin „Chaka Khan“ im Jahr 1984 zu einem ihrer größten Solo-Hits verholfen. Später haben sich noch weitere Bands & Künstler erfolgreich an seinen Songs bedient (z. b. die irische Sängerin Sinead O’Connor mit “Nothing Compares 2 U” oder die Band “The Bangles“ mit “Manic Monday”).

FAZIT: Noch heute denke ich gerne an den Tag zurück, als mir Private Garner – selbst ein leidenschaftlicher und exzellenter Jazz Schlagzeuger – zum Einsteig in die „Prince“-Materie geholfen hat. Dafür noch einmal ein wohl temperiertes „TX to you Tim, wherever you may be today“ und ein sehr trauriges „R.I.P.“ an den wahrscheinlich irgendwo in der Zwischenwelt schwebenden Geist von Prince Rogers Nelson – natürlich auf der Suche nach neuen Songideen, die er dann mit seinen auch bereits verstorbenen Idolen Jimi Hendrix, James Brown und Miles Davis teilen kann.

Anm. d. Red.: Das Album “Prince” aus dem Jahr 1979 wurde anlässlich des Todestages von PRINCE am 20. April 2016 von Dr. Music neu bewertet und im Rahmen der “R.I.P.”-Rubrik vorgestellt.

VÖ: 19.10.79

Verfügbarkeit: CD & Vinyl & Digitales Album

Kaufempfehlung: K K K K K K K K K K

Nachruf auf findagrave: www.findagrave.com/cgi-bin/fg.cgi?page=gr&GRid=161442923 

NDS:

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THE ROLLING STONES “ANOTHER TIME ANOTHER PLACE” Zurück zur Übersicht - Back to the previous page

ROCK OLDIES

Für Fans von: The Yardbirds - The Pretty Things - The Animals

ENGLAND

Nein – es ist nicht das für den Herbst angekündigte Blues Album der ROLLING STONES, sondern ein Nostalgie-Package für alle “Stones”-Hardliner! 6 CDs beinhaltet die Box „Another Time, Another Place“. Die erste Disc trägt den Untertitel „The Lost U.S. Tapes“ und ist auch als Vinyl-Scheibe einzeln verfügbar. HiFidelity Fans sind aussen vor, hier geht es nur um den Sammelwert authentischer Klangdokumente einer längst vergessenen Zeit, dazu kommen bei den 13 Stücken die hpyerventiliert kreischenden Teenager, die zu Beginn und am Ende jedes Stückes zu hören sind, speziell bei der Ballade „As Tears Go By“, glaubt man, einem Konzert der „Bay City Rollers“ beizuwohnen anstelle einem der „Stones“. Die Anspieltipps dieser Disc (oder Vinyl - für Sammler interessanter) sind „The Last Time“, (logisch) „(I can’t Get No) Satisfaction“, und (auch klar) “Paint It Black”.

The Rolling Stones - Another Time Another Place

VÖ: 15.07.16

Verfügbar: CD (in der 6er Box) & Vinyl

Kaufempfehlung: K K K K K K K K K K

Web: http://www.rollingstones.com/http://www.rodneymatthews.com/ (Cover Artwork)

TRACKLISTING

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