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In der Rubrik CD des Tages findest Du immer ab 12 Uhr Mittags (High Noon) das Album, das am Vortag in der Redaktion gehört wurde und mit dem besten Notendurchschnitt aller angehörten Alben bedacht wurde. Dabei kann es sich an dieser Stelle auch durchaus um ein älteres Album handeln.

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Mother’s Finest “Love Changes: The Anthology 1972-1983”    Zurück zur Übersicht - Back to the previous page

Mothers Finest - Love Changes The Anthology 1972-1983

Mothers Finest - Love Changes The Anthology 1972-1983 B 350

Tracklisting CD 1:

01. You Move Me
02. Dear Sir And Brother Mann
03. Monster People
04. Bone Song
05. Living Hero
06. Middle Of The Night
07. Funky Mountain
08. Run Joe
09. Fire
10. Dontcha Wanna Love Me
11. Rain
12. My Baby
13. Give You All The Love (Inside Of Me)
14. Baby Love
15. Thank You For The Love
16. Dis Go Dis Way, Dis Go Dat Way
17. Mickey’s Monkey
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Label: SoulMusic Records
Web: http://www.soulmusic.com/

Tracklisting CD 2:

01. Hard Rock Lover
02. Piece Of The Rock
03. Truth’ll Set You Free
04. Don’t Wanna Come Back
05. Love Changes
06. Can’t Fight The Feeling
07. Watch My Stylin’
08. Somebody To Love (Live Version)
09. U Turn Me On
10. Evolution
11. Secret Service
12. What Kind Of Fool
13. Victory
14. Love Me Too
15. Everybody Needs Somebody
16. Big Shot Romeo
17. What You Do To Me
18. In My Baby’s Arms
19. Some Kind Of Madness
20. Take Me To The Middle (Of Your Luv)xxxxx

FUNK ROCK & SOUL

Für Fans von: Graham Central Station - Ike & Tina Turner

USA (GEORGIA)

MOTHER’S FINEST. Kult. Legende. Tags: Energetische Live Band – Black Hard Rock & Roll – Atlanta Georgia - Funk Rock – Joyce Kennedy – Mo Moses – Glenn Murdock. Und in Deutschland natürlich: WDR Rockpalast. Die legendäre bundesweit übertragene 2. Rocknacht. MF haben die versammelte deutsche Zuschauer Community damals regelrecht aus ihren Sesseln und Sofas geblasen mit dem 57minütigen Auftritt. Am Montag darauf waren – und das stimmt – binnen eines Tages sämtliche MF-Platten bundesweit ausverkauft. Die erste (eigentlich die Zweite) kannte ich damals bereits – hatte sie über einen GI bekommen, die zweite „Another Mother Further“ konnte ich erst eine Woche später in Beschlag nehmen – dafür musste sie dann zur Strafe ca. eine Woche lang in „Repeatschleife“ auf dem Plattenteller rotieren. Auch mittlerweile nach 39 Jahren bin der Meinung, dass dieser Auftritt von MF eines der besten im TV übertragenen Konzerte aller Zeiten ist. Und weil ich schon damals der musikverrueckte Sammler war, hatte ich die komplette Rocknacht auf meiner HiFi-Anlage mitgeschnitten.

Los geht’s mit einem eher unspektakulären Soul Song. „You Move Me“ – war mir irgendwo gar nicht mehr bewusst, dass es diesen Song gibt. Weil man wohl  immer drüber hört und die klassischen Funk Rock Hämmer rauf & runter nudelt. Joyce singt hier mit der Inbrunst einer Aretha – tja, die Boys & das Gal konnten auch anders, wenn sie wollten – mit viel Gefühl, wie sie später auch in der superben Ballade ”Love Changes” bewiesen haben – die beste Version gab es auf der 1979er Live LP. Auch „Dear Soul And Brother Mann” glaube ich noch nicht gehört zu haben, hier schrubbt der Gitarrist schon ein paar funky Akkorde und zeigt, dass er auch einen coolen Blues Solo spielen kann. Organist Mike Keck erinnert mit seinem Spiel (und Sound) an die Musik von „Grand Funk Railraod“ auf deren 70er Scheiben (z. b. „E Pluribus Unum“) – MF waren mit Sicherheit auch irgendwo beeinflußt von Mike Farner und dessen Band – aber wer eigentlich damals nicht? Beide Songs repräsentieren eine 1972 veröffentlichte Single vom eigentlichen Debüt Album der Band, das bis zum 2010er Re-Issue nicht mehr verfügbar gewesen ist. Viele Fans (auch ich) hielten damals das gleichnamige 1976er Album für das Debüt der Truppe. Die funkrockigen „Monster People“ kannte ich bis zum heutigen Punkt überhaupt nicht. Göttlicher Gesang von Missus Kennedy in der phantastischen „Philly“-Soul-Ballade „Living Hero“ – ein Schande, dass dieser Song erst jetzt veröffentlicht wird. Auch „Middle Of The Night“ und „Funky Mountain“ sind zwei Hammersongs, die seinerzeit für ein zweites Studio Album geplant waren, aber erst 2010 vom Label „Wounded Bird Records“ auf eine 2-CD-ReIssue des 1972er Debüt Albums gepackt worden war. Geil, dass diese geilen Stücke wie auch „Run Joe“ jetzt auch international verfügbar gemacht worden sind. Vom 1983er Album “Another Mother Further” gibt es auf der zweiten Disc übrigens die komplette Breitseite (alle 10 Stücke), vom 1981er “Iron Age” nur 2 Songs, vom 1978er “Mother Factor” 4 Stücke und vom 1977er Meilenstein “Another Mother Further” bis auf “Burning Love” ebenfalls die volle Pracht!

Die Highlights sind natürlich die altbekannten Klassiker für die Ewigkeit: „Fire“, „Mickey’s Monkey“, „Dis Go Dis Way, Dis Go Dat Way“ oder „Truth’ll Set You Free“.Am 09. September gastieren MOTHER’S FINEST nahezu in der Originalbesetzung im Aschaffenburger Colos-Saal und da werde ich mich zum bereits dritten Mal (nach 1982 und 1986, als sie als “Vorgruppe” von Ted Nugent spielten!) volldröhnen lassen und das wird bestimmt DAS geilste Konzert im Jahr 2017. Fazit: 8 Songs, die bis auf einer 2010er Re-Issue des 1972er Debüt Albums noch nie veröffentlicht worden sind und die in bombastischem Sound in die Birne hämmern, machen diese Anthologie für die Fans der besten Funk-Rock-Gruppe aller Zeiten zum absoluten Must Have. Und jetzt warte ich in freudiger Erregung auf einen Nachfolger, der die Jahre 1983 bis heute abdeckt. Und vielleicht lassen sich die Verantwortlichen da etwas einfallen und packen ein paar Stücke der Soloprojekte der einzelnen Bandmitglieder mit drauf. Und wenn nicht, dann mach ich mir’s halt selber (ha, ha!)

VÖ: 17.03.17

Verfügbar: 2-CD & Digitales Album

Empfehlung: K K K K K K K K K K

Web: http://www.mothersfinest.com/  &  https://youtu.be/6BcdaRmGtoU

TOURDATEN

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Legende KAUFEMPFEHLUNGEN

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NDS - 1,749

Sagenhaftes Album, gehört in JEDE Sammlung, für die einsame Insel

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NDS 1,750

Sehr gutes Album, genre-spezifisch unter den  besten 1000 aller Zeiten

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NDS 1,850

Empfehlenswertes Album, gehört in die gut sortierte Plattensammlung

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NDS 1,950

Ganz gut gelungen, es gibt aber vergleichbare Alben im Genre

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NDS 2,050

Kann man hören, rein in die Sammlung,  bei Bedarf wieder hervorholen

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NDS 2,150

Durchschnittliches Album,  nur für Edel-Fans empfehlenswert

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NDS 2,250

Nicht so gelungen, es gibt Bessere im Genre und auch von diesem Act

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NDS 2,350

Langweilig, Weihnachtsgeschenk für Feinde und Finanzbeamte

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NDS 2,450

Schwaches Album, CD und  Cover als Unterlage im Katzenklo

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NDS 2,550

Grauenhaftes Album, ab damit in die Verbrennungsanlage

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NDS 2,650

Kackastrophal, ein Verbrechen an der musikalischen Menschheit

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