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Sei’s drum! Seit Anfang April 2012 gibt es hier die neue Rubrik NEUE BASSISTEN CDs. Nachdem ich in letzter Zeit doch einige sehr gute Alben der tieftönenden Musiker in die Hände bekommen habe, möchte ich den Besuchern meiner Webseiten auch diese tollen Teile nicht vorenthalten. Wobei der Rubrikname “Neue Bassisten CDs” nicht allzu wörtlich gekommen werden sollte und auch ”Aktuelle Bassisten CDs” lauten könnte. Neu angekommene Solo Alben von Bassisten - egal wie alt - werden ab sofort an dieser Stelle vorgestellt. Sollte ein Bassist über diese Webseite stolpern & neugierig sein, was ein Dr. Music über seine CDs denkt, Adresse & Rezensionsvoraussetzungen stehen im Impressum. Also - Ihr seid Bassist & habt ein oder mehrere Alben? Keep “them” coming & let it flow!

 

 

 

 

BASSISTEN CDs

Übersicht

Verzeichnis

Startseite

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RALF GAUCK “FIELDS OF GOLD” 

Ralf Gauck - Fields Of Gold 2006

TITELVERZEICHNIS:

1. Englishman In New York
2. Every Little Thing She Does Is Magic
3. Fields Of Gold
4. Message In A Bottle
5. Fragile
6. My Funny Valentine
7. Every Breath You Take
8. Walking On The Moon
9. Zwischen den Jahren
10. Roxanne

Label: Wonderland Records
Web: www.acoustic-music.de

Aufgenommen wurde im Rainbow Studio in Oslo

ACOUSTIC JAZZ

Für Fans von: Niels-Henning Ørsted Pedersen - Arild Andersen

DEUTSCHLAND

Ein Bassist gibt seinen Job auf und schult um als Polizist. Hört sich wie ein schlechter Musikwitz an. Ist aber wahr! Na, gut - Scherz beiseite. Seit einigen Jahren gibt es in Deutschland einen herausragenden Musiker, der sich mit Leib & Seele den tiefen Tönen verschrieben hat. RALF GAUCK kommt aus Worms und wechselt gekonnt ab zwischen den Instrumenten Kontrabass, E-Bass und akustischer Bass.

Auf seinem 2006er Album „Fields Of Gold“ spielt er 8 Kompositionen des „Polizisten“ Sting, einen Standard von Rodgers & Hart sowie eine Eigenkomposition. Ein Mann und sein Bass. Mehr nicht. Geht das? Es geht. „Englishman In New York“ ist höchst unterhaltsam und langweilt keine einzige Sekunde, auch wenn Drums, Gitarren und weitere Instrumente fehlen. Es gibt neben jeder Menge komplex gegriffener Akkorde eine durch den Handballen auf den abgedämpfte Saiten des Instrumentes geklopfte perkussive Rhythmus-Untermalung, die dem Ganzen ein groovendes Ostinato verleihen.

Every Little Thing She Does Is Magic“ hört sich an, als ob der Song für niemand anderen als für einen Bassisten geschrieben worden ist. RALF GAUCK begeistert mit lyrischem Spiel, er lässt den Bass auch zwischen den Zeilen sprechen und so erhält der Zuhörer auf wundersame Art & Weise zwei Stories. Die von Sting und die des deutschen Musikers. Wunderbar.

Zwei meiner „Police“ Lieblingstücke sind auch dabei: „Message In The Bottle“ und „Walking On The Moon“ – klar, dass ich da gespannt war auf die „gauck’sche“ Umsetzung. Gleich die ersten Töne der „Message“ lassen mich mitwippen. Der Wormser legt ein schönes Tempo vor, spielt mehrstimmige Akkorde und brilliert dazwischen mit der originalen Melodie und legt ab Minute 01:34 mit einem tollen Solo los. Musik für Kenner, Bassisten (klar) und (natürlich) „Police“-Fans, weil es an dieser Cover Version nichts, aber auch gar nichts auszusetzen gibt. Der 47jährige Musiker lebt das Stück mit Leib & Seele.

FAZIT: Ich glaube, von einem Instrumentalisten habe ich bisher keine solch perfekte Inszenierung von Cover Versionen gehört wie auf dem Album „Fields Of Gold“ des Bassisten RALF GAUCK. Musik, der man andächtig lauscht und die man mit Spannung verfolgt – Musik, die von der Seele aufgesaugt wird wie es ein trockener Schwamm machen würde in der Wüste, wenn ein paar Tropfen fallen. Und bei aller Virtuosität vergisst der Musiker vor allem Eines nicht: Die originalen Gesangmelodien, die bereits nach dem zweiten Anhören der CD in meinem Kopf spazieren gehen. „Smooth Jazz“ war gestern – mit dieser CD hat Jazz eine neue Schublade bekommen: Gauck-Jazz

VÖ: 2006

Verfügbar: CD & digitales Album

Kaufempfehlung: K K K K K K K K K K

RALF GAUCK im Web: http://www.ralf-gauck.de/ & http://www.gauck.info/

TOURDATEN

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LARS LEHMANN “MUSIC LIKE PICTURES”    Zurück zur Übersicht - Back to the previous page

Lars Lehmann - Music Like Pictures

TITELVERZEICHNIS:

1. Fat Whale
2. Give U My Love
3. I Want To Live
4. Bassmann
5. Daddies Arms
6. Get The Funk Out Ma Way
7. Musik Like Pictures
8. Hello From The Old World
9. I’ll Never Stop Remembering You
10. 9 PM in Bagdhad (9:30 In Teheran)
11. Higher Love
12. Talk 2 Me

Label: Eve’s Apple

Time:

4:02
4:12
4:32
3:47
7:48
3:56
4:04
1:40
4:24
6:47
2:23
4:58

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FUNK - JAZZ - POP

Für Fans von: Stanley Clarke – Larry Graham – Brothers Johnson

DEUTSCHLAND

Auf der Musikmesse in Frankfurt hat LARS LEHMANN auf der Bühne der Agora Stage gezeigt, dass er einen der flinkesten Daumen in Deutschland hat und als er dann noch den Klassiker „School Days“ von Stanley Clarke (US-Bassist) zum Besten gab, war ich hin’n’weg! Tags darauf bin ich dann durch die Heiligen Hallen der Messe geschlendert – und wer befand sich dort an einem Stand der Halle 4.0? LARS LEHMANN – nach einem munteren Gespräch, indem ich natürlich meine Begeisterung für seinen halbstündigen Gig des Vortages zum Ausdruck brachte, bekam ich dann seine aktuelle CD „Music Like Pictures“, die der Gute dann auch gleich – auf Wunsch natürlich – signiert hat.

Auf der CD gibt es in den 12 Stücken alles, was eines Bassisten Herzerl höher hüpfen lässt. Der „Fat Whale“ begeistert mit knackigen „Slapping“ und „Thumpin“ Techniken, die wie Nadelstiche aus den Lautsprechern schiessen, „Pull Offs“ und „Hammer Ons“ zaubert er genauso locker und schnell aus dem Handgelenk wie einst der „lonesome Cowboy“ Lucky Luke seinen Schatten ausser Gefecht setzte - zusätzlich wird dieses Highlight mit einem phätten Wah-Wah Groove garniert.

Aber wer gedacht hat – okay, ne “Technikplatte” nur für Musiker – falsch gedacht, Baby! „Give U My Love“ ist ein vorwärts drückendes, schwarzes Funkmonster, wie es sie früher auf den Platten der US Gruppe „Graham Central Station“ gab. TINA LUX gehört die tolle Stimme am Mikrofon – ich habe sie zum ersten Male auf der 2009er Platte der deutschen (wiederbelebten) Rock Band „Eloy“ gehört (auf dem Album „Visionary“ hat sie den Titel „The Secret“ gesungen), ein Jahr später hat sie beim Molly Hatchet Album „Justice“ für die Backing Vocals gesorgt. Und wenn nach 02:14 Minuten ein dicker Bass Solo aus der Membrane rollt, stehe ich angeturnt auf dem Redaktionstisch und schwenke vor Begeisterung meinen BVB-Schal (Borussia Dortmund hat 4 Stunden zuvor wieder einmal die Bayern aus München geschlagen).

Ruhige Elemente gibt es auch auf dem Album – „I Want To Live“ geht in Richtung Smooth Jazz, aber ohne eine einzige Minute lang ins Kitschige abzudriften und mit „Bassmann“ gibt es sogar erstaunlicher Weise einen deutschsprachigen Hip Hop Funk. Überraschend, weil ich diese immense Vielfältigkeit bisher auf kaum einer Solo Scheiben eines Bassisten erleben durfte, egal ob diese Tieftöner bisher Clarke (oben bereits erwähnter Stanley), Miller (Marcus), Hamm (Stuart) oder gar King (Mark) hiessen. Der Rap wird übrigens von Rafael Szulc (hat 2011 unter dem Pseudonym SPAX ein Solo Album „Die Profis“ veröffentlicht) beigesteuert.

Mystisch gibt sich „Daddies Arms“ - hier (wie auch im finalen „Talk 2 Me“) sorgt BRITT PETERS für schöne spacige Vocals. Starke Nummer, die auch ganz gut auf eine der moderneren Pink Floyd oder David Gilmour Scheiben gepasst hätte. Der Hannoveraner Ralli King (vor allem in der Szene bekannt durch seine Arbeiten für Chris DeBurgh oder Randy Crawford) sorgt für ein kurzes Gitarrensolo. „Get The Funk Out“ ist instrumental-funky, hier glänzt Thomas Zander mit tollem Saxophonspiel. Auch hier wird der kurze Soloteil, der ab Minute 02:13 losbricht, für den einen oder anderen “Ohrgasmus” bei praktizierenden Tieftönern sorgen. Spontanes Gelächter zeigt am Ende der Aufnahme, wieviel Spass die Musiker bei diesem Stück gehabt haben.

Das technisch erstklassige Titelstück “Music Like Pictures” erinnert mich an die mitreissenden High Speed Orgien von Tacuma Jamaaladeen. In der gefühlvollen “Bass-A-Pella” Nummer “Higher Love” zaubert der Bassist aus Hannover ein paar schöne “Flageolett Töne” aufs Griffbrett.

INFO: LARS LEHMANN zeigt die hohe Schule modernen Bassspiels und präsentiert ausserdem mit ”Music Like Pictures” eines der vielseitigsten Solo Alben, das jemals von einem Bassisten veröffentlicht worden ist. Nicht nur eine intellektuelle Scheibe für Musiker, sondern schlicht weg „High Quality Entertainment“ für jeden anspruchsvollen Musikfan.

VÖ: 2010

Verfügbarkeit: CD (siehe Website von Lars Lehmann)

Kaufempfehlung: K K K K K K K K K K

Webseite: http://www.larslehmann.com/

TOURDATEN

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Bevor falsch gedacht wird - die persönliche Signierung des Albums hat die Bewertung von "Music Like Pictures" in keiner Weise beeinflusst!

HATTLER “THE KITE”  Zurück zur Übersicht - Back to the previous page

JAZZ

Für Fans von: Tab Two - Jamaaladeen Tacuma - Bunny Brunel

DEUTSCHLAND

Bei HATTLER denkt der Jazz Rock Kenner natürlich an die deutsche Bass Legende Hellmut Hattler, die in den 70er Jahren mit der Gruppe „Kraan“ unterwegs war. Und richtig vermutet. Bei „The Kite“ handelt es sich um das mittlerweile siebte Solo Album des 62jährigen Musikers, der sich im Studio mit versierten Künstlern wie Torsten De Winkel und Peter Musebrink verabredet hat, um einen unterhaltsamen 61minütigen Mix aus elektronischem Jazz Funk & poppigem Nu Dancefloor Jazz einzuspielen. Neben 8 instrumentalen gibt es 5 gesungene Stücke, die vom Allround Talent Fola Dada (bereits für die „Söhne Mannheims“ aktiv) veredelt werden. Highlights: „Ballhaus Rubeau“, der triphoppige „Moola Bulla Jive“, das afrikanisch angehauchte „Tag 2“ mit gefühlvollem Trompetenspiel von Joo Kraus - Indien-Fans dürfen sich einer musikalischen Reise mit der „Vibecontrol“ erfreuen.

Hattler - The Kite

VÖ: 02.08.13

Verfügbar: CD & digitales Album

Kaufempfehlung: K K K K K K K K K K

Webseiten: http://www.hellmut-hattler.de/ & http://www.kraan.de/

TOURDATEN

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ROLAND KASCHUBE “BASS LUST”  Zurück zur Übersicht - Back to the previous page

FUNK - JAZZ

Für Fans von: Stanley Clarke - Lars Lehmann - Louis Johnson

DEUTSCHLAND

Er gilt als musikalisches Chamäleon, das sich mit seinem Instrument an keine Stilrichtung gebunden fühlt. Während er hier auf seinem Solo Album eher die technischen Vorzüge des Instrumentes vorstellt und dabei den Funkmaster oder Jazzvirtuosen raushängen lässt, spielte er auch schon Heavy Metal in der “Judas Priest Tribute” Band. Vier Mädels beschäftigen sich auf dem Cover der vorliegenden CD mit einem Riesengerät, das ich so auch noch nicht gesehen habe. Wer jetzt schon falsches gedacht hat – das Gerät ist schwer, hat einen überdimensionalen Body, ist sehr lang (kicher!) und hat – jetzt kommt’s: 4 Hälse! Die Rede ist von einer Bass“Gitarre“, die der Musiker ROLAND KASCHUBE spielt. Zu hören auf dem Album „BassLust“, dessen 15 Tracks irgendwann zwischen .... WEITERLESEN AUF MUSIKVERRUECKT.DE

Roland Kaschube - Bass Lust

VÖ: 2010

Verfügbar: CD

Kaufempfehlung: K K K K K K K K K K

Webseite: www.myspace.com/rolandkaschube 

TRACKLISTING

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Legende KAUFEMPFEHLUNGEN

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Sagenhafte Platte, gehört in JEDE Sammlung!
Die Platte für die einsame Insel

Platte für die einsame InselPlatte für die einsame InselPlatte für die einsame Insel

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Sehr gute Platte, ist genre-spezifisch unter den besten 1000 aller Zeiten an zu siedeln

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Gute Platte, sehr empfehlenswert, gehört in die gut sortierte Plattensammlung

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Ganz gut gelungen, sollte man haben, es gibt aber vergleichbare Platten im Genre

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Kann man hören, rein in die Sammlung und bei Bedarf wieder hervorholen

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Durchschnittliche Platte, sollte man umtauschen dürfen. Nur für Edel-Fans

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Nicht so gelungen, eigentlich überflüssig, nur für dicke Geldbeutel interessant

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Langweilige Platte, kann man seinem Feind zu Weihnachten schenken

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Schwache Platte, das Cover als Unterlage im Katzenklo und die CD als Untersetzer

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Grauenhafte Platte, ab damit in den Müllcontainer oder in die Verbrennungsanlage