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Hier gibt es Rezensionen von CDs, die vor allem für Gitarristen (unabhängig vom Genre) interessant sind. CDs, die in den letzten 4 Wochen besprochen worden sind, findest Du hier - ältere “Gitarren-CDs” findest du, wenn Du auf den Button “Verzeichnis” klickst. Jede zugesandte CD oder Demo wird rezensiert, allerdings kann es aufgrund der Vielzahl von Einsendungen bis zu acht Wochen dauern, bis die Rezension hier erscheint. Sobald die CD-Besprechung hier erscheint, erhaltetet Ihr die Benachrichtigung per eMail.
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RODRIGO Y GABRIELA “HANUMAN”
Das Gitarren Duo in eine musikalische Schublade zu legen, ist eine der grössten Herausforderungen, die sich einem Sammler stellen. Die Musik von Gabriela Quintero und Rodrigo Sanchez besteht aus instrumentalem Rock, Flamenco, Tango, Gipsy Music oder traditionellen Folk Fingerpicking Styles. Getroffen haben sich die beiden Saiten-Experten beim Spielen in einer Thrash Metal Band (!!), 2001 gab es das erste Ergebnis der fruchtbaren Zusammenarbeit. Dem Album “Foc” sollten noch drei weitere Studio- und eben soviel Live Alben folgen. Das jüngste davon heisst “Live In France” und wurde im Juli 2011 veröffentlicht. Die hier im Videoclip gezeigte Studio Version gibt es auch auf der neuen CD.
Wer den Clip hier nicht sehen kann, klickt auf diesen Link: http://www.youtube.com/watch?v=ueEZwp1sRXI
RODRIGO Y GABRIELA im Web: http://www.rodgab.com/ http://www.muzu.tv/de/rodygab/ http://www.myspace.com/rodrigoygabriela
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WENN DU DEN VIDEO-CLIP NICHT SEHEN KANNST, DANN HAST DU JAVA-SCRIPT DEAKTIVIERT DEN METAL-CLIP DER WOCHE GIBT ES HIER IMMER JEDEN SONNTAG MORGEN!
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RODRIGO Y GABRIELA “LIVE IN FRANCE”
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TITELVERZEICHNIS:
1. Hanuman 2. Triveni 3. Chac Mool 4. Hora Zero 5. Santo Domingo 6. Gabriela Solo 7. Buster Voodoo 8. 11:11 9. Rodrigo Solo 10. Savitri 11. Tamacun
Label: Rubyworks Records Webseite: www.rubyworks.com
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Zeit:
4:47 4:28 1:10 5:51 6:27 4:11 5:26 5:16 6:32 4:01 6:01
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AKUSTIK ROCK
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Für Fans von: Chambao - Apocalyptica - Gipsy Kings - Ojos De Brujo
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MEXIKO
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Ich weiss noch, wie mir vor etwa SECHS Jahren zum ersten Mal vor Begeisterung Ohren ab- und Augen rausgefallen sind, als ich einen Videoclip des Gitarren Duos RODRIGO Y GABRIELA gesehen hatte. „Stairway To Heaven“, den Led Zeppelin Klassiker hatten die beiden damals zelebriert. Auf der neuen neuen Live CD gibt es selbstverständlich wieder das gewohnte akustische Feuerwerk („Hanuman“ bringt Flamenco-Touch, „Triveni“ mixt andalusisches mit klassischen Gitarrenetüden (den Track gibt es übrigens auf der Webseite des Duos als Belohnung für die Newsletter-Registrierung zum kostenfreien Download), die von auf dem Gitarrenkorpus klappernden und pochenden Fingern & Handgelenken aufgepeppt werden. Nervend sind nur ab und an die mit hineingemischten johlenden & pfeifenden Begeisterungsstürme des Publikums, die ausnahmslos jeden originellen Pups des Duos bejubeln. Hätte man anders lösen können. Natürlich präsentiert sich jede der beiden Hauptpersonen mit einem Solo Spot (Gabriela Quintero - macht 4 Minuten lang Power - in Track 6 und Rodrigo Sanchez – mit einem „etwas ruhigeren“, aber komplexeren 6 ½ minütigen Beitrag – in Track 9).
Richtig funky wird’s in „Hora Zero“, das mich am Ende des Stücks stark an die knackigen Rock-Riffs von Peter Green’s „Oh, Well“ erinnert, und dass sich eine akustische Gitarre auch mit einem Wah-Wah-Effektgerät paaren kann, beweist „Santo Domingo“, das zeitweilig regelrecht zum „ver-woodstockten-Hendrix-Klon“ mutiert. Einfach nur exzellent! Wäre ich Live vor Ort gewesen, hätte ich mich mittlerweile wahrscheinlich sogar vom tobenden & johlenden Pöbel mitreissen lassen. Auch „Buster Voodoo“ ist ein herausragendes Beispiel, in wieweit Technik & Spielfertigkeit auf der akustischen Gitarre noch ausgereizt werden können, vor allem was Schnelligkeit und saubere Rhythmik betrifft. Am Ende der CD steht das furiose virtuose „Tamacun“ und das Duo RODRIGO Y GABRIELA bestätigt seinen Ruf als eine der besten Gitarrengruppen der Welt – lediglich wer sich entspannende akustische Fahrstuhlmusik für den geruhsamen Feierabend wünscht, sollte die CD gar nicht erst in die Hand nehmen und lieber nach Zeitgenossen wie Ricky King oder Konsorten googeln.
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Fazit: Musik für Gitarristen, die technische Feinheiten zu schätzen wissen – aber ebenso für Metal Fans (die sowieso toleranter als alle anderen Musikfans sind), die sich für Alternativen zum brachial verstärkten Knüppelsound interessieren.
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VÖ: 19.07.11
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Verfügbar: CD & MP3 Album
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Kaufempfehlung: K K K K K K K K K K
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Webseite: http://www.rodgab.com/ & http://www.myspace.com/rodrigoygabriela
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LEISTUNGSSTARKE FIRMEN EMPFEHLEN SICH
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GEORGE LYNCH “KILL ALL CONTROL”
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TITELVERZEICHNIS:
1. Kill All Control 2. Done 3. Fly On The Wall 4. Brand New Day 5. Wicked Witch 6. Voices In My Head 7. RYS 8. Rattlesnake 9. Sun 10. Man On Fire 11. My Own Enemy 12. Son Of Scary 13. Go It Alone
Label: Rocket Science Records Webseite: http://myrocketscience.com/
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Zeit:
2:57 3:07 3:48 4:32 5:21 4:04 4:53 3:53 5:17 5:54 4:27 4:29 4:02
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ROCK
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Für Fans von: Lynch Mob – Sammy Hagar – L. A. Guns - Ratt
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USA
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GEORGE LYNCH ist einer der Musiker, der sich am Anfang seiner musikalischen Aktivitäten nie vehement in den Vordergrund gedrängt hatte. Die Show überliess er Frontman Don Dokken, der offiziell der Leader (und Namensgeber) der Classic Heavy Rock Band “Dokken” gewesen war. Natürlich wussten Musikfans in den USA und hierzulande auch ein paar Insider, wem die Gruppe ab 1980 ihre Erfolge zu verdanken hatte und spätestens seit dem instrumentalen Brecher „Mr. Scary“, den Lynch zum 1987er Album „Back For The Attack“ beigesteuert hatte, wusste auch jeder andere Musikfan Bescheid, wer eigentlich die treibende Kraft hinter der Band “Dokken” war.
Dieses Stück und auch noch ein paar weitere metallischgeniale Eskapaden katapultierten den Saitenschwinger in die erste Liga der besten harten Gitarristen der 80er Jahre. Ziemlich kurz glänzte Sänger Don Dokken durch Grössenwahn, die Gruppe löste sich auf, Lynch kreierte jedoch ziemlich schnell seine eigene Band Lynch Mob, die 1990 ein klasse Debut („Wicked Sensation“) veröffentlichte. 1993 kam das erste Solo Album, dem 9 weitere folgen sollten im Laufe der Zeit. „“Kill All Controll“ ist bereits der elfte Solo Output des Gitarristen. 13 Stücke gibt es (Spielzeit: 56:33) – es kracht an allen Ecken & Enden, wer handwerklich erstklassige Rockgitarrenarbeit erwartet, wird nicht enttäuscht, einzig die Auswahl der Sänger lässt zu wünschen übrig (Will Martin, Keith St. John, Marq Torien, Londen LeGrand wechseln sich ab am Mikrofon), wobei das natürlich wieder dem Geschmack jedes einzelnen Musikhörers obliegt.
Wer sich für die Musik der britischen Band „Queen“ erwärmt, der wird sich für die Vocal Harmonien in „Fly On The Wall“ begeistern. Mir persönlich gefallen vor allem das (geile) bluesrockige „Wicked Witch“ mit akustischem Steelstring-Ambiente, das sleazige Stadionrock-Monster „Rattlesnake“, die druckvollen Partyrocker „Man On Fire“ und „Go It All Alone“ und natürlich das Brüderchen des oben erwähnten instrumentalen Klassikers, das in der 2011er Version „Son Of Scary“ heisst.
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Fazit: Wer’s laut & gitarrenrockig mag, kommt an dieser Scheibe nicht vorbei – der mainstreamige Heavy Rock Kompott von GEORGE LYNCH schmeckt wie ein gut gelagertes altes Rotweintröpfchen – einfach lecker!
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VÖ: 19.07.11
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Verfügbar: CD & MP3 Album
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Kaufempfehlung: K K K K K K K K K K
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Webseite: http://www.georgelynch.com/ & http://www.myspace.com/georgelynch
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GLEN DROVER “METALUSION”
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Er hat für die Heavy Metal Grupen „King Diamond“ und „Megadeth“ gespielt – eine Tatsache, die normaler Weise Musikfans, die sich gar nicht für Heavy Rock & Metal interessieren, abschrecken dürfte. Die ersten Töne des Solo Albums „Metalusion“ von GLEN DROVER aber überraschen. Ich schliesse kurz die Augen und glaube, inmitten einer dicken phätten “Progressive Rock” Packung zu sitzen und vergleiche die Musik, die ich hier höre, mit den kanadischen „Rush“, „Steve Vai“, aber auch den Kompositionen von „Greg Howe“ oder sogar „Al di Meola“, wenn ich an dessen rasante „Return To Forever“ Zeiten zurückdenke. Die CD „Metalusion“ ist ein gewaltiges Heavy-Prog-Rock-Fusion-Geschoss. Aber erst einmal langsam - hier gibt es kurze Infos zu den besten Songs dieser starken CD:
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SLUDGE METAL
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Für Fans von: The Dillinger Escape Plan - Bloodsimple - Coalesce
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USA (GEORGIA)
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„Ground Zero“ beginnt mit einem 7/4 Rhythmus und beinhaltet alles, was ein Gitarrist an einer tollen Platte schätzen kann: Rasante Soli, starke “Riffings”, Tempowechsel an allen Ecken & Kanten und eine dicke phätte Soundwand, die sogar noch Raum lässt für ein elektrisches Piano – wem Joe Satriani in den letzten Jahren zu langweilig geworden ist – hier kommt die kanadische Alternative.
Mit „Egyptian Danza“ gibt es sogar ein obligatorisches Al DiMeola Cover (Glen Drover bezeichnet den amerikanischen Fusion Gitarristen als einen seiner Haupteinflüsse). Und da das Stück im Original zu einer meiner Lieblingskompositionen des mehrfach ausgezeichneten Di Meola gehört, kann ich beide Versionen gut vergleichen. Den Bolero Shuffle zur Mitte des Songs überbrückt Drover mit zweistimmigen Melodielinien, das Problem ist hier der Sound, dem etwas zu viel Hall oder Reverb beigemischt wurde meiner Meinung nach. Technisch steht er dem Maestro in nichts nach, aber die Anschlagtechnik der rechten Hand klingt bei Meola noch ausgereifter, feiner akzentuiert und das Arrangement ist bei Di Meola zudem feiner, von einer fast zarten Transparenz, die hier durch Geschwindigkeit zerschlagen wird wie von einer Keule – ansonsten ist der ägyptische Tänzer immer noch eine riesige Spassnummer – für alle, die den Di Meola-Song noch gar kennen, allemal! Gut nachgespielt, aber einen „Glen Drover“ erkenne ich hier nicht. Der Bassist (der Multiinstrumentalist, Produzent und Mixing Engineer PAUL YEE) spielt ebenfalls klasse, muss an dieser Stelle unbedingt angemerkt werden.
Eines der Highlights ist „Don’t Let The World Pass You By“ – er legt einen starken Groove vor, über den er einen majestätischen Soli zündet, wie sie von Carlos Santana in den 70er Jahren während dessen bester Phase (“Caravanserei”) gespielt worden sind,. Hier gibt es alles vom technisch hochgradigen “Sweeping” bis hin zu rasenden “Pull-Offs”, “Hammer-Ons” oder verminderten & verschachtelten Tonleitersequenzen, die bis in die höchsten Lagen hinauf sprinten. Auch das folgende „Mirage“ ist eine hammergeile Mördernummer – unsere Hauptperson kombiniert hier die melancholische Stimmung gewisser Heavy Rock Klassiker von Gary Moore mit der technischen Finesse eines Joe Satriani.
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Fazit: Ganz klar – eine Platte für Gitarristen – oder für Musikfans, die sich an einer toll gespielten elektrischen Gitarrenorgie ergötzen – und für jeden, der Bock hat auf eine 50minütige breitwandige instrumentale Party.
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VÖ: 05.04.11
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Verfügbar: CD & MP3 Album
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Kaufempfehlung: K K K K K K K K K K
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Webseite: http://www.glendroverband.com/
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KONZERTDATEN
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TOMMY EMMANUEL “LITTLE BY LITTLE”
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Mann, hat der Mann eine Energie! „Schon wieder?“ werden sich Andere zu Recht fragen, wenn sie gehört haben, dass der australische Gitarren-Virtuose TOMMY EMMANUEL erneut eine Doppel-CD mit instrumentalen akustischen Liedern veröffentlicht hat. Im legendären US „Guitar Player Magazine“ ist er 2010 wieder einmal zum besten akustischen Gitarrist gewählt worden wie vor ihm bereits Grössen wie Al di Meola, Paco DeLucia, Michael Hedges und wie sie alle heissen. “Little By Little” ist das 17. Studio Album des 55jährigen Musikers, sein Solo Debut gab er zwar 1979 mit “From Out Of Nowhere”, aber zunächst verdiente er sich “seine Brötchen”, in dem er für die Interpreten Tina Turner oder John Farnham spielte, erst 2000 wurde die Welt auf ihn aufmerksam, als er bei der Eröffnungszeremonie zur Olympiade spielte.
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GITARREN-VIRTUOSE
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Für Fans von: Leo Kottke - Michael Hedges - Earl Klugh
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AUSTRALIEN
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24 Stücke (Spielzeit 40:09 und 42:11) auf 2 CDs gibt es auf dem Doppel Album „Little By Little“, darunter eine Menge Rags, Fingerpicking-Donnerwetter, perkussive Begleitung zu Hauf („Waiting For A Plane“) und bei einigen Stücken hat er sich mit Pam Rose (im brasilianisch angehauchten Bossa-Mega-Mopps „Haba Na Haba“, der mir sowohl in der Vocal-Version auf CD 2 als auch in der instrumentalen Fassung erstklassig gefällt), Keith Russell (in der superb gespielten Ballade „He Ain’t Heavy, He’s My Brother“, die im Original 1968 von der britischen Gruppe „The Hollies“ gesungen wurde) oder Johnny Mercer & (jawoll, der „Pink Panther-Komponist) Henri Mancini (im jazzig-„gehauchten“ „Moon River“) ein paar Gäste ins Boot geholt. Stark das westcoastbluesfunkige „Willie’s Shades“ mit Anthony Snape & Dough Ashton und der akustische Rocker “Guitar Boogie”, den Tommy im Duett mit Arthur Smith spielt, verdient nur eine einzige subjektive & objektive Beurteilung: Fantastisch!
Auch die Solo-Tracks sind nicht ohne: Die „Tears Of Jerusalem“ schwelgen in wunderbarem melancholischen Sound, „The Welch Tonado“ gleicht einem regelrechten Picking-To“R“nado, die „Mighty Mouse“ entpuppt sich lebhaft als “funky Kangooroo” und in „The Trails“ arbeitet er mit einem „Open D-Tuning“ (für Outsider: Die “offenen” Saiten der Gitarre werden auf einen D-Akkord eingestimmt) und lässt dabei mit seinen Fingern bergige Landschaften & einsame Täler vor dem geistigen Auge des Zuhörers entstehen.
Fazit: Kann man eigentlich gar nicht genug kriegen von dieser erstklassigen Musik! Natürlich gibt es jede Menge technischer Spielereien, die aber Tommy Emmanuel allesamt mit einer dicken Portion seiner „Soul“ ausgestattet hat. Und: Es muss nicht immer laut & heftig sein – um gut zu sein und ich denke, dass mit „Little By Little“ sogar der eine oder andere Metal-Rabauke eine neue Bewusstseinssteigerung erfahren dürfte.
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FAQ: Aus den bestbewertesten Platten der Vorwoche (Freitag - Donerstag) wird nach sieben Tagen die beste neue CD aller Stilrichtungen zum “Ohrgasmus” der Woche gekürt und jeweils am Freitag Morgen an dieser Stelle vorgestellt .
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VÖ: 11.03.11
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Verfügbar: CD & MP3 Album
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Kaufempfehlung: K K K K K K K K K K
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Webseite: http://www.tommyemmanuel.com/ & http://www.myspace.com/tommyemmanuel
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KONZERTDATEN
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Legende KAUFEMPFEHLUNGEN
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Sagenhafte Platte, gehört in JEDE Sammlung! Die Platte für die einsame Insel
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Sehr gute Platte, ist genre-spezifisch unter den besten 1000 aller Zeiten an zu siedeln
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Gute Platte, sehr empfehlenswert, gehört in die gut sortierte Plattensammlung
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Ganz gut gelungen, sollte man haben, es gibt aber vergleichbare Platten im Genre
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Kann man hören, rein in die Sammlung und bei Bedarf wieder hervorholen
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Durchschnittliche Platte, sollte man umtauschen dürfen. Nur für Edel-Fans
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Nicht so gelungen, eigentlich überflüssig, nur für dicke Geldbeutel interessant
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Langweilige Platte, kann man seinem Feind zu Weihnachten schenken
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Schwache Platte, das Cover als Unterlage im Katzenklo und die CD als Untersetzer
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Grauenhafte Platte, ab damit in den Müllcontainer oder in die Verbrennungsanlage
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