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Du befindest Dich in der Rubrik NEUE JAZZ CDs. Hier findest Du Infos und Rezensionen von neuen und aktuellen Jazz CDs sowie den Jazz Videoclip der Woche. Infos zu älteren Jazz CDs gibt es beim Link “Verzeichnis”. Zu allen Genres kommst Du mit einem Klick zur “Übersicht”.

Neue Jazz CDs

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Jazz CDs 2015

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Art Pepper Presents West Coast Sessions! Vol 1: Sonny Stitt  Zurück zur Übersicht - Back to the previous page

Art Pepper - Presents West Coast Sessions Vol 1 Sonny Stitt

01.  Scrapple From The Apple
02.  Wee
03.  Bernie’s Tune
04.  How High The Moon
05.  Walkin’
06.  Groovin’ High
07.  Bernie’s Tune (Take 1, Bonus Track)
08.  Bernie’s Tune (Take 2, Bonus Track)
09.  Wee (Take 1, Bonus Track)
10.  Groovin’ High (Take 1, Bonus Track)
11.  Atlas Blues
12.  Lester Leaps
13.  Autumn In New York
14.  My Funny Valentine
15.  Lover Man
16.  Imagination

Label: Omnivore Recordings

MODERN JAZZ

Für Fans von: Charlie Parker - John Klemmer - Lester Young

USA

Gleich vier herausragende Alben von ART PEPPER bekommt der Jazz Fan vom Label „Omnivore Recordings“ serviert:  Der US Saxophonist hat diese Alben in den 70er und 80er Jahren jeweils eingespielt mit den Kollegen Sonny Stitt, Pete Jolly, Lee Konitz und Bill Watrous. Die damals nur in Japan veröffentlichten und hierzulande über den teuren Importweg verfügbaren Alben gibt es jetzt mit – teils noch nie erhältlichen – etlichen Bonus Tracks. Volume 1 mit dem Tenorsaxophonisten Stitt beinhaltet derer gleich vier Stück.  Das japanische kleine Label „Yupiteru“ hatte 1979 bei Art Pepper angefragt, ob er denn Interesse hätte, ein Album in Übersee für die dortigen Jazz Freunde einzuspielen. Weil es ihm aber vertrag untersagt war, unter eigenem Namen für ein anderes Label aufzunehmen, bediente er sich einer Vertragslücke und fragte einfach mal beim Kollegen Sonny Stitt an und gemeinsam nahmen sie die Alben „Groovin High“ und „Atlas Blues: Blow! & Ballade“ auf, Art Pepper fungierte hier offiziell nur als eingeladener Sideman. In Japan kamen die beiden LPs dann als „Sonny Stitt And His West Coast Friends“ auf den Markt. Die beiden Musiker sind bei den Aufnahmen von Carl Burnette (Schlagzeug), Cuck DeMonico (Kontrabass in den Stücken #01 - #10), Lou Levy (Piano, #01 – #10), John Heard (Bass, #11 - #16) Terry Gibbs (Vibraphon) und Russ Freeman (Piano, #11 - #16)) begleitet worden. Jetzt gibt es nach etlichen Jahren die beiden Alben gebündelt und mit Bonus Tracks erweitert auf einer CD auch in Europa und in den USA. Gleich zu Beginn steht die überragende Charlie-Parker-Bebop-Klassiker „Scrappe From The Apple“, den Sonny Stitt schon auf seinem eigenen 1963er Album „Stitt Plays Bird“ zum Besten gegeben hat. Und man spielt weiter munter durch die Standards der Jazz Geschichte: „How High The Moon“, „Lover Man“ oder „My Funny Valentine“ – es geht durchwegs virtuos zur Sache –  „Wee (Allen's Alley)“  ist gleich mit zwei alternativen Takes vertreten. Musikfans dürfen sich auf eine knapp 80minütige Modern-Jazz-Ladung auf höchstem Niveau freuen. Und auch wenn die Aufnahmen über 35 Jahre alt sind, der Sound ist kristallklar und einfach exzellent. Fazit: High Class Modern Jazz der allerfeinsten Güte!

VÖ: 03.02.17

Verfügbar: 2- CD & Digitales Album

Empfehlung: K K K K K K K K K K

Label Webseite: http://omnivorerecordings.com/artist/art-pepper/

TOURDATEN

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JAZZ VIDEO DER WOCHE

 SNARKY PUPPY “WHITE CAP”

Sinfonischen Klassik-Jazz und knackige Latin-Funk-Grooves - SNARKY PUPPY sind eine der zurzeit angesagtesten zeitgenössischen Jazz Formationen. Im New Yorker Kollektiv spielen rund 40 Musiker, die je nach Instrumentation eingesetzt werden. Das Stück “White Cap” vom 2010er Album “Tell Your Friends” zeigt, dass die personelle Besetzung keine Grenzen kennt, alleine das Ansehen des Videoclips animiert dazu, sich selbst sein Instrument umzuschnallen, um einfach mit zu jammen! Der Keyboarder, der im Stück so richtig nach Herzenlust losledert, ist SHAUN MARTIN, hat als Produzent schon ein paar Grammys eingeheimst und betreut u. a. den US Gospel Sänger “Kirk Franklin”.

Wer den Clip hier nicht sehen kann, klickt auf diesen Link:
https://vimeo.com/9816467

SNARKY PUPPY im Web: http://snarkypuppy.com/ 

WENN DU DEN VIDEO-CLIP NICHT SEHEN KANNST, DANN HAST DU JAVA-SCRIPT  DEAKTIVIERT

VARIOUS ARTISTS “JAZZ FOR A SUMMER DAY”    Zurück zur Übersicht - Back to the previous page 

NU JAZZ

Für Fans von: Acid Jazz - Modern Jazz - Lounge Jazz

SAMPLER

Der Album Titel trifft es perfekt: Auf der Terrasse sitzen – Wind in Deinem Haar – den Cocktail oder das Weinglass in der Hand – im Mund den leckeren Tropfen mit der Zunge umspülen – und aus den Lautsprechern bröselt der relaxt groovende Vibe eines der 25 Songs auf „Jazz For A Summer Day: Jazz Lounge Vintage Cafe“. Wie sie alle heißen, ist unerheblich, die meisten Acts kennt sowieso niemand: Papik – Lo Greco Bros – Massimo Guerra – Matteo Brancaleoni – Tiziano Bianchi. Und viele der hier präsentierten Protagonisten sind exzellente Musiker, die nicht danach streben, ausgelutschte Standards wieder 1:1 zu exerzieren, sondern sind eher daran interessiert, sich in neuen Kompositionen oder Sounds zu verwirklichen und das gelingt ihnen sehr gut. Das Gros ist schon seit einigen Jahren für das weltweit tätige Label Irma Records (Muttersitz: Bologna) aktiv und hat .... Tracklisting und weitere Infos auf musikverrueckt.de

Various Artists - Jazz For A Summer Day

VÖ: 23.06.17

Verfügbar: Digitales Album

Kaufempfehlung:  K K K K K K K K K K

Web: Das Digitale Album zum günstigen Download auf amazon.de

TRACKLISTING

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DIANA KRALL “TURN UP THE QUIET”   Zurück zur Übersicht - Back to the previous page  

Diana Krall - Turn Up The Quiet

TRACKLISTING:

01.  Like Someone In Love
02.  Isn’t It Romantic
03.  L-O-V-E
04.  Night And Day
05.  I’m Confessin’ (That I Love You)
06.  Moonglow
07.  Blue Skies
08.  Sway
09.  No Moon At All
10.  Dream
11.  I’ll See You In My Dreams

Label: Verve Records
Web: www.vervelabelgroup.com

VOCAL JAZZ

Für Fans von:  Eliane Elias - Patricia Barber - Cassandra Wilson

KANADA

Eines muss man DIANA KRALL zu Gute halten. Sie hat viele Menschen, die sich sonst nie im Leben mit dieser großartigen Musikrichtung beschäftigt hätten, zum Jazz gebracht. Und so sexy, wie sich die auch schon etwas in die Jahre gekommene, aber immer noch sehr attraktive Blondine auf dem Cover räkelt, werden natürlich wohl auch dieses Mal wieder ein paar Rookies dazu kommen. „Turn Up The Quiet“ lautet der Titel ihres neuen Albums und es ist der humorvolle Wink mit dem Zaunpfahl, die Lautstärke des hektischen Alltags zu dimmen und sich in den beschaulicheren Stunden des Tages dem neuen Material der Sängerin hin zu geben.

Und so beginnt die Jazz Lady ihr neues Album mit hauchzart geflüsterten Vocals, ihre Stimme scheint mir ein etwas dunkleres Timbre auszustrahlen als ich es von ihr gewohnt bin, aber vielleicht lasse ich mich optisch auch ein bißchen verführen, ist immerhin schon eine Zeit her, als ich ihre letzten Songs gehört habe. Und nach einer Minute überrascht „Like Someone In Love“ mit swingendem Tempoansteig (142,3 bpm), der sofort gute Laune entstehen lässt. Die begleitenden Musiker sind natürlich wie immer bei allen DK-Alben die leckere Sahne auf dem Häubchen – Christian McBride bedient den Kontrabass und Gitarrist Russell Malone liefert einen feinen bluesigen Solo ab. Später ist er noch einmal zu hören in „Blue Skies“ und der Ballade „Dream“. Mit Marc Ribot (Gitarre), Anthony Wilson (Gitarre), Karriem Riggins (Drums), Jeff Hamilton (Drums), John Clayton (Bass) und Stuart Duncan (Violine) gibt es weitere genre-erprobte Fachleute, die bei den Aufnahmen eingesetzt worden sind. Überwiegend sind klassische Standards zu hören wie „Night And Day“ (von Cole Porter komponiert), „L-O-V-E“ (Bert Kämpfert)  und die sentimale Ballade „Isn’t It Romantic“ (Rodgers & Hart), bei der – wie bei allen anderen Songs – die Sängerin auch als Pianistin eine hervorragende Figur abgibt. Weitere Highlights sind das gypsy-jazzige “I’ll See You In My Dreams” und das gefühlvoll groovende “I’m Confessin’ (That I Love You)”, ein Klassiker aus dem Jahr 1930, der schon von Louis Armstrong und dem legendären Gitarrenbauer Les Paul gesungen & gespielt worden ist.

Fazit: Überrschender Weise eine der bis dato besten Veröffentlichungen von DIANA KRALL, weil a) die Zusammenstellung der Songs hervorragend ist und b) die Wahl der exzellenten Session-Musiker in höchstem Maße gelungen ist. Und die Chefin? Bewegt sich ohne Kitsch und Pathos gut gelaunt und mit gut getimter Leidenschaft durch die 11 Songs von „Turn Up The Quiet“ und zeigt in allen Stücken und vor allem im David-Mann-Klassiker “No Moon At All”, dass sie auch eine klasse Pianistin ist! Sinnlich atemberaubend!

VÖ: 05.05.17

Verfügbar: CD & Digitales Album

Empfehlung: K K K K K K K K K K

Web: http://www.dianakrall.com/ & https://www.youtube.com/user/DianaKrallVEVO

TOURDATEN

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PATTI  LABELLE “BEL HOMMAGE”   Zurück zur Übersicht - Back to the previous page  

Patti Labelle - Bel Hommage

TRACKLISTING:

01.  The Jazz Is In You
02.  Wild Is The Wind
03.  Moanin
04.  Till I Get It Right
05.  Moody’s Mood (feat. Kem)
06.  Softly As I Leave You
07.  Peel Me A Grape
08.  Don’t Explain
09.  I Can Cook
10.  Folks On The Hill
11.  Go To Hell
12.  Song For Old Lovers
13.  Here’s To Life

VOCAL  JAZZ

Für Fans von:  Patti Austin - Barbra Streisand - Cassandra Wilson

USA

PATTI LABELLE goes Jazz. Die „grande dame“ des Soul hat es mit ihren 72 Jahren nicht mehr nötig, sich zu beweisen. Singen kann sie sowie so alles – egal ob R&B, Blues, Pop oder eben Jazz. Die stimmgewaltige Sängerin, die einst als „Lady Marmelade“ in den 70er Jahren mit der Gruppe “Labelle” ihren ersten großen Erfolg gefeiert hat, hat um die 25 Alben veröffentlicht, die Best Of und Greatest Hits Zusammenstellungen nicht mit einberechnet. Auf „Bel Hommage“ legt sie gleich im Auftakt „The Jazz In You“ eine grandiose Performance aufs Parkett. Mit Kieksern und intensiv eingebrachter Leidenschaft zeigt Patricia Louise Holt, wie sie mit Geburtsnamen heißt, dass sie immer noch topfit ist und sich auch der Herausforderung Jazz stellen und auf höchstem Niveau singen kann. Sogar eine eigentlich ausgelutschter Standard wie der balladeske Titelsong des 1957er Films „Wild Is The Wind“ wird bei ihr zum Ereignis, das von Dimitri Tomkin komponierte Original hatte im Original Johnny Mathis gesungen. Auch die restlichen Songs sind altbekannte Standards, aber auf soulige Elemente müssen Fans durchaus nicht verzichten, „Moanin“ kommt mit tollen funky Vibes und entwickelt sich zwischendrin zum fingerschnippenden Groove, umrahmt von Anthony Bell (Orgel) und der phätten Bäser-Sektion. Auch sonst wurde nicht gespart, was das Personal betraf, weitere Session-Legenden kommen zum Einsatz wie im gefühlvollen Tammy-Wynette-Klassiker „Till I Get It Right“ oder in “Don’t Explain” der Gitarrist Randy Bowland, der schon in den 80er und 90er Jahren seine Dienste den Kolleginnen Stephanie Mills, Tatyana Ali oder Vanessa Williams zu Verfügung gestellt hat. In „Moody’s Mood“ singt Patti ein feines Duett mit dem Soul-Partner KEM OWENS. Es ist das erste Jazz Album in der langen Karriere von PATTI LABELLE und ihr langjähriger Manager und Ex-Ehemann Armstead Edwards wird es wohlwollend zur Kenntnis genommen haben, nachdem er seine EX jahrelang bekniet hatte, es doch auch einmal in dieser benachbarten Fachrichtung zu versuchen. Weitere Highlights sind das bluesige „Peel Me A Grape“, das swingende humorvolle “I Can Cook” aus dem 1945er von Leonard Bernstein geschriebenem Musical “On The Town” und das von Produzent und Chefdirigent JAMAR JONES  mit fantastischem Arrangement geschmückte gospel-soulige “Go To Hell”.

VÖ: 05.05.17

Verfügbar: CD &  Digitales Album

Empfehlung: K K K K K K K K K K

Web: http://pattilabelle.com/ & https://youtu.be/vnDuExwDaxU

TOURDATEN

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THE NEW RICHIE BEIRACH TRIO “GAIA”   Zurück zur Übersicht - Back to the previous page  

The New Richie Beirach Trio

TRACKLISTING:

01.  Riddles
02.  The Last Rhapsody
03.  Chris’s House
04.  November Sketchg Nr 1 - 14. November
05.  Gaia
06.  Rectilinear
07.  Transparent Minor
08.  November Sketch Nr. 2 - Kolybelnaya (Wiegenlied)
09.  The Snow Leopard
10.  ZAL
11.  Faces
12.  Footprints
13.  November Sketch Nr. 3 - Tuman (Nebel)

Label: JazzSick Records

MODERN JAZZ

Für Fans von: Vijay Iyer Trio - Aziza Mustafa Zadeh - Bill Evans

USA

Der erste Eindruck: Spannender Modern Jazz, bei dem mal nicht die XX. Kopien diverser Standards aufgewärmt werden, sondern virtuos frickelnde Eigenkompositionen bis auf eine Ausnahme. Der New Yorker Pianist RICHIE BEIRACH hat gemeinsam mit der russischen Keyboarderin REVINA LITVINOVA und dem deutschen Schlagzeuger CHRISTIAN SCHEUBER das Album „Gaia“ eingespielt, ein wahres Feuerwerk an expressionistischer Eleganz. Minimalistische Besetzung, maximales Resultat! Gitarre? Bass? Gibt’s nicht, werden auch nicht benötigt, weil es dann wohl zu einer Kirmesveranstaltung verkommen wäre, soviel passiert hier im furiosen Auftakt „Riddles“. Die Finger fliegen über die Tastatur des elektrischen Pianos, das klanglich (speziell ab Minute 05:15) an die legendären Fusion-Jazz-Sachen von Jan Hammer (beim Mahavishnu Orchestra) erinnert, spontan möchte ich sogar meinen Beatcounter anschmeißen, um die Takte auszuzählen (yep, das mache ich am liebsten immer noch manuell, weil ich mich 1.) ungern auf eine Maschine verlasse und weil ich 2.) so auch einen besseren Draht zum Stück bekomme!) – Dancefloor-Jazz für progressive Tänzer bei 106,7 bpm!

Gefühlvoll geht aber auch. „The Last Rhapsody“ nimmt das Tempo zurück, eine kuschelige Ballade, die fast unmerklich vom zwischen den perlenden Läufen des Pianisten umher schleichenden Keyboard-Bass und dem beckenbetonten Spiel umrahmt wird. „Chris’s House“ ist vielschichtiger, ob das Stück wohl die räumlichen Umstände im Heim des Schlagzeugers beschreibt, konnte ich leider noch nicht in Erfahrung bringen, aber wenn es dort so aussieht, wie es hier im Stück virtuos drunter & drüber geht, muss es … na, ja – <Schuster, bleib bei Deinen eigentlichen Räumlichkeiten und räum da erst mal auf> denke ich mir dann lieber, ha, ha. Kann ja schließlich nicht nur einen “Messi” geben auf dieser Welt, oder?

Dem tristen mit grauen Wolken verhangenem sensiblem „November Sketsch Nr. 1-14“ folgt der Titelsong, der mit atemberaubendem mysteriösen Ambiente beginnt, hinter dem ich ganz kurz sogar ein Theremin vermutet habe (das ist ein von Leo Theremin in den 1920er Jahren erfundenens elektronisches Instrument, das ohne Berührung gespielt wird), aber die Musik hier ist natürlich dem experimentierfreudigem Keyboard-Spektakel von Reginia Litinova geschuldet, während Perkussionist Christian Scheuber zart bimmelnde Glöckchen bedient, bevor dann das Hauptthema des Stücks auf die Reise geht. „Gaia“ ist eine griechische Göttin der Antike, der die drei Musiker mit diesem anmutigen und gleichzeitig komplexen Beitrag Tribut zollen. Mehr zur Mutter der Zyklopen findet Ihr bei einem Klick auf diesen Link: http://www.theoi.com/Protogenos/Gaia.html - soll noch mal jemand behaupten, Musik ist nicht förderlich für die Weiterbildung, ha, ha!

„Rectilinear“ macht seinem Titel alle Ehre und schwillt arithmetisch an mit technoiden Loops und Bleeps, Chef Beirach sticht messerscharf mit Stakkato-Licks zwischen die ambivalenten Tonfolgen, Perkussionist Scheuber füllt die noch verbliebenen Lücken mit atemberaubend improvisierter Schwerelosigkeit . Der abenteuerlustige Faden wird weiter gesponnen mit „The Snow Leopard“, die ruhigeren Momente kommen in den beiden Beirach-Kompositionen „ZAL“ und „Faces“, in denen sich der Zuhörer relaxt zurücklehnen kann, um den feinen Melodiesprüngen durch die Kadenzen zu folgen. Ohne viel Akrobatik und technische Sperenzchien dominiert chillige Wohlfühlatmosphäre. Ein swingendes Jazz-Monster gibt es mit der Wayne-Shorter-Komposition „Footprints“. Die russische Pianistin Litinova imitiert meisterhaft das Spiel eines umher wuselnden Kontrabasses, ab Minute 02:20 legt sie einen starken Solo hin zum quirligen Feuerwerk des Schlagzeugers. Ganz klar: ”Gaia” ist das Jazz Album des Monats!

VÖ: 21.04.17

Verfügbar: CD & Digitales Album

Empfehlung: K K K K K K K K K K

Web: http://www.thenewrichiebeirachtrio.com/ & https://youtu.be/glm_hSYoOso

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SALVADOR SOBRAL “EXCUSE ME”   Zurück zur Übersicht - Back to the previous page  

Salvador Sobral - Excuse Me

TRACKLISTING:

01.  Excuse Me
02.  Nada Que Esperar
03.  Change
04.  Nem Eu
05.  Autumn In New York
06.  Ready For Love Again
07.  Something Real
08.  Ay Amor
09.  Beach Prision
10.  I Might Just Stay Away
11.  After You’ve Gone
12.  Glow

Label: Fado In A Box

MODERN JAZZ

Für Fans von:  Chet Baker - Billy Eckstine - Bobby McFerrin

PORTUGAL

Sensation beim Eurovision Song Contest 2017. Eine feine ruhige (Fado)-Jazz-Pop-Ballade gewinnt für Portugal den Wettbewerb. Portugal triumphiert zum ersten Mal überhaupt und steht nach dem Halbfinale-Ausscheiden der letzten Jahre auf dem Siegertreppchen. SALVADOR SOBRAL ist europäisch eine unbekannte Nummer, hat aber im eigenen Land bereits 2009 bei der Casting Show „Idalos“ (vergleichbar mit den „Pop Idols“) eine gute Vorstellung abgeliefert und ist im Finale auf den 7. Platz gekommen. 2016 hat er sein Debüt Album veröffentlicht, das 12 Titel beinhaltet, in denen er zu der Musik singt, die er liebt und mit der er - bedingt durch die Vorlieben der Eltern - groß geworden ist: Gepflegter Vocal Jazz – beeinflusst vom Bossanova oder von Modern Jazz Musikern wie Chet Baker. Der Titelsong „Excuse Me“ ist ein groovender (104,2 bpm) Crooner, „Nada Que Esperar“ taucht ein in den feingliedrigen Bossa-Jazz der 60er und 70er a la João Gilberto und Caetana Velosa und gewährt auch den begleitenden Musikern genügend Freiraum, um improvisierte Geschichten zu erzählen zwischen den Strophen. Der in Lissabon geborene Sänger liebt Jazz und hat auch schon an meheren renommierten Festivals teilgenommen, im Herbst 2016 hat er sich beim „Festival da Canção 2017“, dem portugiesischen Vorausscheid zum Eurovision Song Contest, beworben. 16 Teilnehmer sangen im zweigeteilten Halbfinale und die 4 jeweiligen Ersten qualifizierten sich fürs Finale am 03. März, das dann SALAVDOR SOBRAL mit den meisten Stimmen des Jury-Votings und den zweitmeisten Stimmen des Zuschauer-Televotings für sich entscheiden konnte. Am Samstag, dem 13. Mai, hat er in Kiew die Jurys von 41 Ländern und deren Musikfans gleichermaßen begeistert und gewann den ESC mit der ruhigen Ballade "Amar Pelos Dois" (Loving For The Both of Us)“ und einem Riesenvorsprung mit 143 Punkten vor dem zweitplatzierten bulgarischen Teilnehmer. Dem 27jährigen kann dabei gar nicht hoch genug angerechnet werden, dass er einer wenigen Acts gewesen ist, die in ihrer Landessprache gesungen haben.

Das Album „Excuse Me“ bietet wie schon oben angedeutet modernen Jazz mit Bossa-Elementen und wird für die meisten Radio-Pop zu komplex sein, weil nicht wie bei handelsüblichen Mainstream-Geschichten wie denen von Diana Krall oder Buble oder Cullam und wie sie alle heißen hauptsächlich die Stimme und tausend Mal gehörte Standards das Geschehen dominieren, sondern weil hier die anwesenden Musiker genügend Freiraum bekommen, sich zwischen den Texten auch mit improvisierten Solo-Elementen frei zu entfalten. Beispielhaft dafür stehen „Change“ mit jazziger Ragtime-Trompete (Diogo Duque) und extravagantem Pianospiel (Victor Zamora). Wie der Pianist sind auch Kontrabassist Romeu Tristao (bekommt vor allem im schnelleren “Something Real” Gelegenheit zu zeigen, was er drauf hat an technischen Finessen) und Schlagzeuger Andre Sousa Machado die langjährigen musikalischen Begleiter des Sängers. Weitere Highlights des Albums sind das sensible Liebeslied “Ay Amor” (das Original hat der kubanische Pianist Ignacio Jacinto Villa Fernández gesungen),  das vom US Songwriter Vernon Duke für das 1934er Musical „“Thumps Up!“ geschriebene „Autumn In New York“, die sinfonische von Carlos Garcia arrangierte Eigenkomposition „Ready For Love Again“ und die von Schwesterherz Luisa komponierte Ballade „I Might Just Stay Away“. Der portugiesische Gitarrist  Omar Lanuti lockert das Geschehen mit feinen „joe-pass“igen Bebop-Licks auf. Ein feiner Zug: Nach seinem ESC-Sieg ist die Schwester vom Sänger auch auf die große Bühne geholt worden, um den Siegertitel im Duett zu intonieren.

Frage: Wird der Eurovisionssieg von SALVADOR SOBRAL einen neuen Hype auslösen und den Song Contest revolutionieren? Kommen im nächsten Jahr die weltweiten Fado-Jazz-Pop-Sänger aus allen Löchern gekrochen, um etwas vom portugiesischen Ruhm abzustauben. Aus Deutschland etwa „Xavier Fadoo“? Hoffe ich jetzt mal nicht, aber schön wäre es, wenn es einigen Menschen, die sich vorher nicht mit dem Musikgenre Jazz beschäftigt haben, gelingt, auf den „Night Train“ aufzuspringen, um dort eine sternenklare „Night In Tunesia“ zu bewundern.

VÖ: 02.08.17

Verfügbar: CD & Digitales Album

Empfehlung: K K K K K K K K K K

Web: https://eurovision.tv/participant/salvador-sobral/info

TOURDATEN

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HANNO BUSCH TRIO “SHARE THIS ROOM”   Zurück zur Übersicht - Back to the previous page  

Hanno Busch Trio - Share This Room

01.  Sanctuary IV
02.  Cautious Tones
03.  In Every Heart
04.  Sanctuary II
05.  And So Will You Soon
06.  I Said Too Much
07.  My Silence Is My Self Defense
08.  Sanctuary I
09.  Share This Room
10.  And So It Goes
11.  Sanctuary III

Label: Frutex Tacks
Web: www.frutextracks.de

JAZZ

Für Fans von: George Benson - John Scofield - Pat Metheny

DEUTSCHLAND

Das HANNO BUSCH TRIO sind (natürlich logisch) Hanno Busch (Gitarre), Claus Fischer (Bass) und Jonas Burgwinkel. Die drei Musiker – wie es Genre-Insider schon vermuten - spielen Jazz und haben das gemeinsame Album „Share This Room“ veröffentlicht. Soweit die ersten Fakten. Den Gitarrist selbst haben viele deutsche Musikfans und TV-Gucker unbewußt schon auf dem Bildschirm gesehen. Hanno Busch hat viele Jahre in der Band “heavytones” gespielt, das war die Hausband der Show “TV Total”, die beim Sender “Pro 7” von Stefan Raab moderiert worden ist. Musikalisch das Album mit einem ambienten zarten Kleinod, das an die verlorenen mystischen Melodiebögen einer „Terye Rypdal“-Produktion und – auf das Gitarrenspiel des Chefs bezogen – an die filigrane Musik von Joe Scofield erinnert. Im nachfolgenden „Cautious Tones“ geht es lebhafter zu, „gefühlvoll“ trifft es aber auch und zudem ist des Zuhörers äußerste Konzentration gefordert, um das Dargebrachte schon beim ersten Male zu erfassen. Jeder Musiker erzählt kunstvoll sein eigenes schmuckvoll verziertes Geschichtchen und trotzdem driftet die Komposition zu keiner Zeit ins Free Jazz Lager ab, sondern bleibt als gemeinschaftliches gut arrangiertes Gebilde stehen. Nach 4 Minuten zieht das Tempo an – das Thema steigert sich zum ersten Höhepunkt. Ein gutgelauntes (fast fröhliches) Thema gibt es im darauf folgenden „In Every Heart“, Hanno Busch spielt komplexe Arpeggios mit spielerischer Leichtigkeit, während die Rhythmusfraktion ein scharfes Gemisch aus swingendem BeBop zelebriert.

Einen zu diesem Zeitpunkt nicht erwarteten Funky Groove gibt es im (leider nur) kurzen Intermezzo „Sanctuary II“, „Miles Davis“ trifft auf „Larry Coryell“ sind meine spontanen Gedanken. „And So You Will Soon“ schwebt zwischen mysteriösen verhallten Sounds, groovendem Lite-Jazz-Funk und explosiver Artistik. „I Said Too Much“ ist ein weiterer Funk Cracker und die nächste Überraschung kommt mit dem gar nicht so ruhigen „My Silence Is My Self Defense“, wo Hanno Busch so richtig heavyrockig losledert und damit zeigt, dass er sich auch in bluesrockigen Gefilden wohlfühlt. Das Titelstück ist eine Solonummer, hier zaubert der Gitarrist mit überlappenden Loops, wie Insider sie u. a. vom viel zu früh verstorbenen „Michael Hedges“ gekannt haben. Spontan fallen mir auch die experimentellen „Frippertronics“ ein, die hier ansatzweise gestreift werden.

Neben 10 spannenden Eigenkompositionen gibt es auch eine Cover Version. „And So It Goes“ gehört zu einem meiner Lieblingssongs des New Yorker Songwriters „Billy Joel“, seine instrumentale Cover Version hat Hanno Busch mit tollen Harmonien und sensiblen Phrasierungen dekoriert und er zeigt einmal mehr mit dieser gefühlvollen Interpretation, über welch umfangreiches Musikvokabular er verfügt.

FAZIT: Intellektuell-Artistischer Jazz im kunstvoll geschmückten Raum – „Share This Room“ fordert das HANNO BUSCH TRIO auf seinem zweiten Studio Album von seiner Zuhörerschaft – selten habe ich mich so wohl gefühlt, wenn experimentelle Klanggebilde gleichzeitig von virtuoser Performance geprägt werden. Definitiv eines der spannendsten Jazz Alben des Jahres! 

VÖ: 10.03.17

Verfügbar: CD & 2-Vinyl & Digitales Album

Empfehlung: K K K K K K K K K K

Web:  http://hannobusch.com/  &  https://youtu.be/aIV-br5m1YM (Album Teaser)

TOURDATEN

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CLINT HOLMES “RENDEZVOUS”   Zurück zur Übersicht - Back to the previous page  

Clint Holmes - Rendezvous

TRACKLISTING:

01.  Stop This Train (Original: John Mayer)
02.  At The Rendezvous
03.  I Loves You Porgy / There’s A Boat That’s Leavin’
03.  Soon For New York
04.  Every Time We Say Goodbye
05.  All Of Me (O: Sam Smith)
06.  Say Something (feat. Ledisi)
07.  Maria
08.  The Perfect Trance
09.  Marie (O: Randy Newman)
10.  My Way
11.  What You Leave Behind

VOCAL JAZZ

Für Fans von: Tony Bennett - Kurt Elling - Jamie Cullum

USA

Beim Song „Stop This Train“ denke ich natürlich unweigerlich an den Reggae Klassiker, der so oft mit Cover Versionen bedacht worden ist, aber beim genauen Hinhören und Lesen des Ttiels entpuppt sich der hier besungene angebliche Klassiker als ein ganz anderes Stück. Nicht „Stop That Train“, von „Clint Eastwood“ (natürlich nicht der Schauspieler) zu Hitehren gebracht und von der jamaikanischen Band „The Spanishtonians“ erstmals 1965 gespielt, sondern „Stop This Train“, ein Song von „John Mayer“ geschrieben für dessen Album „Continuum“ (2006). Anyway – CLINT HOLMES singt den Song in einer wundervollen vocal-jazzigen Version mit chillout-igem Lounge Groove und inbrünstig wirbelnder Violine. Clint Holmes ist ein in England geborener Sänger & Songwriter, dessen Talent zur Musik von den Eltern in die Wiege gelegt worden ist (Daddy: Jazz Musiker – Mutter: Opernsängerin).

1973 hatte er seinen ersten Hit „Playground In My Music“, auf den er noch heute festgenagelt wird, aber über all die Jahre hat er sich zu einem Jazz Sänger entwickelt, der auch in Las Vegas für ausgebuchte Shows sorgt und 16 Jahre nach seinem letzten Album mit einem in „Harrah's Hotel and Casino“ aufgenommenem Konzert wieder mal ein Lebenszeichen von sich gibt mit dem neuen Album „Rendezvous“. Er singt sich gemütlich durch 11 gutgelaunte Legenden der Musical-, Pop- und Jazz-Historie. Im fingerschnippenden und von feinem Hammondorgel-Sound (gespielt vom großartigen Joey DeFrancesco) unterlegten knapp 7minütigen „At The Rendevouz“ gibt er ein paar Details preis aus seinem Werdegang und wie er zum Jazz gekommen ist: <so when i was about 12 years old – my dad  edward louis holmes - took me to buffalo new york to hear his music – they started to do jam sessions three o’clock Sunday afternoon – some fathers took their kids to ballgames – my dad took me to the jazz>

Die Stimme gefällt des Sängers gefällt gut, die Musik klingt lange nicht so aufgesetzt wie die eines Michael Buble und am Ende zieht die Band das Tempo an und Holmes zeigt mit einer furiosen Scat-Einlage, das er sein „Handwerk“ von der Pieke auf gelernt hat. Im Medley „I Loves You Porgy/There's a Boat That's Leavin' Soon for New York“ wird er begleitet vom „Count Basie Orchestra“ und singt ein swingendes Duett mit DEE DEE BRIDGEWATER. Auch im Kuscheloldie „Every Time We Say Goodbye“ steht mit JANE MONHEIT keine Unbekannte an seiner Seite, in „What You Leave Behind“ sorgt Jazz Saxophonist DAVE KOZ für starke Fills und „Say Something“ entfernt sich überraschend aus den Vocal Jazz Räumlichkeiten und macht es sich auf dem gefühlvollen Soul-Pop-Teppich gemütlich, auch geschuldet dem starken Duett, das Holmes mit R&B-Göttin LEDISI bestreitet. Und was das Mädel aus New Orleans auch  singt – es ist einfach geil!

Eine schöne Version gibt es über „Maria“ aus der West Side Story, nicht verwandt & verschwägert mit der nachfolgenden „Marie“, die im Original von Songwriter Randy Newman für dessen 74er Album „Good Old Boys“ besungen worden ist. Mit „The Perfect Trance“ kommt noch ein romantischer Kuschel-Rumba, der von Holmes mit butterweichen Vocals gestreichelt wird. Es folgt dann leider noch das unvermeidliche „My Way“, das ich mittlerweile nicht mehr hören kann, egal von wem es auch interpretiert wird.

VÖ: 20.01.17

Verfügbar: CD & Digitales Album

Empfehlung: K K K K K K K K K K

Web: http://www.clintholmes.com/ & https://youtu.be/5RLOrqX2A3Y (Interview)

TOURDATEN

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WEBER “AUTUMN DANCE”   Zurück zur Übersicht - Back to the previous page  

Weber - Autumn Dance

TRACKLISTING:

01.  Resurrection Blues (Tutu)
02.  Apres La Mousson
03.  Shape Of My Heart
04.  Monkey Business
05.  Autumn Dance
06.  Face In The Crowd
07.  Fireplace

Label: Sonic Market
Web: zurzeit nicht aktiv

MODERN JAZZ

Für Fans von:  Grover Washington Jr - Steve Gadd - Steps Ahead

DEUTSCHLAND

Ein anerkennendes „Aaahhh!“ entspringt meinen Gedanken, als ich die ersten Töne vom „Resurrection Blues“ höre. Der in Klammern angefügte Beititel „Tutu“ verrät natürlich die Inspirationsquelle, der die Grundidee des Stücks entstammt. Bei WEBER handelt es sich um ein Modern Jazz Quartett aus Deutschland, bei dem Namensgeber Roland Weber am Schlagzeug sitzt und – großes Erstaunen – sogar singt. Singende Perkussionisten oder Schlagzeug sind gerade im modernen Jazz eine Rarität. Der Auftakt ist ein phantastisch klingendes kleines Meisterwerk, das mit spielerischer Eleganz und verführerischen Slow-Grooves begeistert. Wenn ich einem Stück sehr selten die Höchstnote vergebe beim ersten Hören, so ist das hier bei dieser (von Marcus Miller und Cassandra Wilson komponierten und auf dem 1999er Album “Travelin’ Miles” platzierten) Cover Version auf jeden Fall angesagt.

<the cold clear night - stillness before the light - the blues move thru - resurrective beyond to you - the song sleeps inside you - till you call it out> singt der Chef und schließt das erste Kapitel von „Autumn Dance“ Nicht weniger lebhaft, sogar noch eine Spur filigraner startet „Apres La Mousson“, eine von 5 Eigenkompositionen. Ein ganz starkes Solo gibt es zu hören von Pianist MARTIN SASSE, der sich relaxt vom Groove treiben lässt, dann das Tempo schlagartig anzieht, wieder zurückfällt mit versierten Anschlagsverzierungen und erneut eine Kostprobe seiner exzellenten Rhythmik gibt. Wem der Name des Pianisten bekannt vorkommt, er hat schon in Formationen von Till Brönner, Billy Cobham oder dem Gitarristen Tommy Emmanuel mitgewirkt. Saxophonist ALBERTO MENENDEZ darf sich im zweiten Teil des Stücks austoben. Der Musiker hat bisher ein Solo Album veröffentlicht, spielt in der Band von „Uwe Ochsenknecht“ und hat sogar schon in der Truppe des Salsa-Star-Pianisten Eddie Palmierie mitgewirkt. Komplettiert wird das Line Up von Bassist KONSTANTIN WIENSTROER, der den „Sting“-Klassiker „Shape Of My Heart“ mit einem schönen lyrischen Solo untermauert. Modern Jazz mit einer Portion Romantic Flavor und Roland Webers Stimme passt toll zum gefühlvollen Ambiente. Eine Nummer, wie sie „Sadé“ Fans gefallen dürfte, weil auch hier weichgezeichnete sonorore Saxophon-Licks den Raum zwischen den Strophen erwärmen. Auch der Titelsong und „Face In The Crowd“ überzeugen auf ganzer Linie mit ihrem Mix aus gutgelauntem Modern Jazz und relaxten Vibes, die ansatzweise zwar in die Ecke „Smooth Jazz“ hinein schielen, aber zu keiner Zeit mit der kitschigen Atmosphäre einer belanglosen Fahrstuhlfahrt konform gehen. Als besonderer Gast ist auf dem Album der im Alter von 2 Jahren erblindete Keyboarder JÖRG SIEBENHAAR zu hören.

VÖ: 03.01.16

Verfügbar: CD & Digitales Album

Empfehlung: K K K K K K K K K K

Web:  Keine aktuelle Webseite des Quartetts bekannt - Bezugsmöglichkeit bei amazon

TOURDATEN

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VARIOUS ARTISTS “FUTURE SOUNDS OF JAZZ VOL 13”    Zurück zur Übersicht - Back to the previous page

Various Artists - Future Sounds Of Jazz 13

Various Artists - Future Sounds Of Jazz 13 B

Tracklisting CD 1:

01. Van Hai: Dernier Amour
02.  Falty DL: Some Jazz Shit
03.  Mr. Raoul K: Sene Kela (ft. Sona Diabate)
04.  Gabriele Poso: Roots Of Soul
05.  Karim Sahraoui: Fathers Legacy
06.  Rancido: The Encounter (ft. Kems)
07.  Montezumas Rache: Wu Du Wu
08.  Matanza: Existencia (Acid Pauli Remix)
09.  Peter Kruder: Memento
10.  Marsmobil: Saan

Tracklisting CD 2:

01.  Butch & C Vogt: The Infamous
02.  Chaos In The CBD: Digital Harmony
03.  Axel Boman: Nokturn
04.  MLiR: Spanish Lo-Life
05.  Tribilin Sound: Negroide
06.  Tony Allen: African Man
07.  Manuel Tur: Ela
08.  Lagerfeltz: Uitaar
09. Johnny Faith: Dapple City
10.  Bing Ji Ling: Twilight

NU JAZZ & ACID JAZZ

Für Fans von:  Jamiroquai - Cinematic Orchestra - Parov Stelar

SAMPLER

Ihr tanzt gerne? Auf Jazz? Ihr hört gerne Jazz, aber seit eher interessiert an zeitgenössischem Material als an den uralten ausgelutschten Standards? Dann kommt die 13. Ausgabe der Reihe „Future Sounds Of Jazz“ gerade richtig! Jazz war vor rund 100 Jahren die Musik ohne Grenzen gewesen, bevor dann die Mainstream-Jazzer kamen und das Genre so gut wie beerdigten, bis dann wiederum Leute wie Miles (Davis), Al di (nein, nicht die Einkaufskette, sondern Meola) oder Bobby (McFerrin) kamen, die wieder für etwas innovative Strömungen sorgten. Mittlerweile ist die Angebotsvielfalt im Jazz genauso unübersichtlich geworden für fast (na ja, der Dumpfbackenschlager mal ausgenommen) alle anderen Musikrichtungen, auf diesem 20-Track-Sampler gibt es eine starke Übersicht über aktuelle Acts, die sich nicht streuben, über Grenzen hinauszugehen und so ziemlich alles zu verwerten, das irgendwo mal vertont worden ist. MONTEZUMAS RACHE stellt sich vor mit klapperndem Geklöppel, knackigem Funk-Bass und einer schummrig schönen Melodie, die sich fast so anhört, als ob mit dem für viele immer noch mysteriösen Theremonium konstruiert worden ist. Weitere Highlights sind der Afro-Jazz-House „Sene Kela“ von MR. RAOUL K mit der Stimme von SONA DIABATE, der Psychedelic-House-Jazzer „Saan“ von MARSMOBIL, die ebenfalls gut tanzbare und wunderbar in einer Chillout-LateNite-Runde einsetzbare „Digital Harmony“ von CHAOS IN THE CBD (122,0 bpm), der perkussiv klappernde Tribal-House-Kracher „Nokturn“ von AXEL BOMAN (130,0 bpm) und der Afro-Jazz-Funk-Hammer „African Man“ von TONY ALLEN im 12minütigen „Ricardo Villalobos & Max Loderbauer Remix“.

VÖ: 03.02.17

Verfügbar: 2-CD & 4-Vinyl & Digitales Album

Empfehlung: K K K K K K K K K K

Web:  https://compostrecords.bandcamp.com/album/future-sounds-of-jazz-vol-13

TRACKLISTING

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ANTILOOPS “LUCID DREAM”   Zurück zur Übersicht - Back to the previous page  

Antiloops - Lucid Dream

TRACKLISTING:

01.  Flutadelik
02.  Sasse
03.  Are We Gonnna Make It (feat. Milena Fattah)
04.  Automne One
05.  Party (feat. Edash Quata)
06.  Misty
07.  Boabab
08.  Fight (feat. Nina Attal)
09.  Leaf For The Others (feat. Adam Vadel)
10.  Eza
11.  Art
12.  Castor
13.  Titan

FUSION JAZZ

Für Fans von:  Defunkt - Rip Rig & Panic - Henry Kaiser

FRANKREICH

Eine der spannendsten Fusion-Jazz-Geschichten des noch jungen Jahres erzählen die ANTILOOPS mit ihrem zweiten Studio Album „Lucid Dream“. Angeführt wird die französische Truppe von der Querflötistin LUDIVINE ISSAMBOURG, die ungebunden an jegliche stilistischen Grenzen quer durchsämtliche Genres flattert. Das ganze Geschehen würzt die Band mit einer Menge elektronischer Spielereien und Klangabenteuern. Der in den letzten Jahren etwas stagnierende Acid Jazz erfährt durch diese Musiker wieder einmal einen Schritt in die nächsthöhere Ebene. „Flutadelik“ klingt, wie sich der Titel liest: Psychedelisch komplex. Und gibt gleichzeitig den grünen Faden vor für die Richtung, die den Hörer während der 13 Eigenkompositionen erwartet: Eine sehr schöne Mengelage an Avantgarde, freier Improvisation und wenn sich das eine Türchen (der Song) schließt, öffnet sich ein neuer Raum mit nicht vermuteter Wandfarbe. „Lucid Dream“ ist natürlich nicht für Jedermann gestrickt, man sollte sich frei machen können von musikalischen Grenzen, um diesen Nu Jazz zu genießen. Etwas konsumerfreundlicher und in die „Jamiroquai“-Ecke zielend ist das von Gastsängerin MILENA FATTAH vorgetragene „Are We Gonna Make It“, auch wenn nach wie vor die komplexen Melodien und Harmonien wie ein butterweicher Teppich schaukeln. „Autumn One“ wühlt in der flirrenden Trip Hop Schublade und wird von erlesenen Turntable-Scratch-Einlagen von DR TOPIC verziert.  Getanzt werden darf auch – funky Jazz-Hip-Hop- „Party“ wird von Rapper EDASH QUATA durchgeknetet, „Baobab“ ist zuckende Bewegungstherapie mit Funk-Bass und „Bobby-Byrd“-Sample für hyperaktive Jazzer. Auch sonst ist das Ideenreichtum vielfältig: Der mit einem Octave-Divider geschnuckelte Bass von TIMOTHEE ROBERT wühlt sich durch „Misty“, während Chefin Ludivine den vertrackten Klangraum mit experimentellen Melodien füllt. „Leaf For The Others“ kombiniert gekonnt Electronic Ambient mit Jazz Rap – eine Nummer, die auch dem experimentierfreudigen Miles Davis gut gestanden hätte.

VÖ: 03.02.17

Verfügbar: CD &  Digitales Album

Empfehlung: K K K K K K K K K K

Web:  http://www.antiloops.fr/https://soundcloud.com/ludivine-issambourg

TOURDATEN

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Axel Fischbacher Quintet “plays Charlie Parker: FIVE BIRDS”  Zurück zur Übersicht - Back to the previous page

Axel Fischbacher Quintet - Five Birds mc

TRACKLISTING:

01.  Au Privave
02.  Now’s The Time
03.  Segment
04.  Donna Lee
05.  Laura
06.  Moose The Mooche
07.  Ornithology
08.  My Little Suede Shoes
09.  Lover Man

Label: Jazz Sick Records
Web:  www.jazzsick.com

MODERN JAZZ

Für Fans von:  Joe Pass - Sonny Stitt Quartet - Charlie Parker

DEUTSCHLAND

Der US Jazz Saxophonist Charlie Parker war einer der einflussreichsten Musiker der Bebop-Ära gewesen, auch heute noch gilt er bei Kritikern und vielen Musikern als DIE Blaupause für zeitgenössische Jazzmusik.und ab und zu gibt es Kollegen, die den verstorbenen Musiker mit einem kompletten Album würdigen. Manchmal ist es sogar ein Gitarrist, der sich an die komplexen Geschichten und Vorlagen wagt, 1973 war es Joe Pass mit dem Album “I Remember Charlie Parker” und der Bogen spannt sich bis zum neuesten Tributalbum des in Deutschland beliebten AXEL FISCHBACHER QUINTET, das den Kultjazzer aus Kansas City glorifiziert mit “Five Birds”.

Die Aussage <exzellente Musik von herausragenden Musikern> ist eigentlich überflüssig, wiel die hier präsentierten 9 Kompositionen extraordinäres Musikverständnis und innovative Virtuosität erfordern, um das Ergebnis halbwegs ansprechend zu gestalten. Im Auftakt “Au Privave” ist es vor allem der hypnotisch durch die Komposition eilende Basslauf von NICO BRANDENBURG, der sich im Ohr manifestiert. Mein persofave kommt an zweiter Position: Der Klassiker “Now’s The Time” wird hier funky, groovy, schräg und expressionistisch dargeboten, die fünf Quintett-Members sprühen vor Energie und porträtieren den so oft gecoverten Song mit einem grandiosen frischen Anstrich. Fischbacher schiebt das Stück voran mit bluesigen Akkord-Licks, sein Solo swingt relaxt hinter dem Groove, um dann nuanciert in den Übergängen mit schnellen Legato-Einwürfen um sich zu werfen, Saxophonist DENIS GÄBEL antwortet mit einem ebenfalls brillanten Solo. “Segment” beginnt als intimes Zwiegespräch der Bläser und wird dann von einem hüftschwingenden Walking Bass und dem darüber von MATTHIAS BERGMANN gespielten aufsetzenden Fügelhornsolo fortgetragen. Drummer Tim Dudek verziert die Pausen mit wundervoll temperierten Fills. Die im originalen F-Dur-Modus gespielte “Miles-Davis”-Komposition “Donna Lee”, die CP erstmals 1947 aufgenommen hatte, zeigt Bandleader Fischbacher ein weiteres Mal als phänomenaler Gitarrist mit komplexen Soli, das vogelkundliche “Ornithology” glänzt mit einem wahren Feuerwerk an aufregenden Tempowechseln und auch hier bekommt jeder der Beteiligten genügend Freiraum für seine eigene Darstellung .Kuscheligen Modern Jazz gibt es in der Liebeserklärung an “My Little Blue Suede Shoes” zu hören - hier gefällt mir vor allem das formvollendet lyrische Spiel von Blechbläser Bergmann. Auch die Ballade “Lover Man” zeigt, wie einfühlsam instrumentaler Jazz sein kann, die weiche “Stimme” des Saxophonisten übernimmt zunächst die “erzählende” Hauptrolle - seine Kollegen geizen nicht mit Antworten und es entwickelt sich ein harmonisches Gespräch unter den Beteiligten. Das ist Kerzenlicht-Jazz par excellence!

FAZIT: Das AXEL FISCHBACHER QUINTET zelebriert Jazz-Klassiker von Charlie Parker, verfällt aber nicht schematisch in altbekannte Muster und Arrangements, sondern drückt jeder Komposition des Altmeisters ihren eigenen Stempel auf. Ende Oktober gibt es mehrere Möglichkeiten, diese Top Formation auch konzertant zu leben. Aktuelle Infos findet Ihr beim Klick auf den Link “Tourdaten”!

VÖ: 21.10.16

Verfügbar: CD & Vinyl & Digitales Album

Empfehlung: K K K K K K K K K K

Web:  http://www.axelfischbacher.com/  &  https://youtu.be/VpZcQOovPCA  (Making Of)

TOURDATEN

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Legende KAUFEMPFEHLUNGEN

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NDS - 1,749

Sagenhaftes Album, gehört in JEDE Sammlung, für die einsame Insel

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NDS 1,750

Sehr gutes Album, genre-spezifisch unter den  besten  1000 aller Zeiten

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NDS 1,850

Empfehlenswertes Album, gehört in die gut sortierte Plattensammlung

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NDS 1,950

Ganz gut gelungen, es gibt aber vergleichbare Alben im Genre

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NDS 2,050

Kann man hören, rein in die Sammlung,  bei Bedarf wieder hervorholen

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NDS 2,150

Durchschnittliches Album,  nur für Edel-Fans empfehlenswert

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NDS 2,250

Nicht so gelungen, es gibt Bessere im Genre und auch von diesem Act

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NDS 2,350

Langweilig, Weihnachtsgeschenk für Feinde und Finanzbeamte

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NDS 2,450

Schwaches Album, CD und  Cover als Unterlage im Katzenklo

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NDS 2,550

Grauenhaftes Album, ab damit in die Verbrennungsanlage

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NDS 2,650

Kackastrophal, ein Verbrechen an der musikalischen Menschheit

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Weitere Jazz CDs findest Du im Jazz-Verzeichnis

Im Jazz-Verzeichnis gibt es weitere Infos von erstklassigen Jazz CDs, klicke entweder auf den Link “Verzeichnis” oder bei Interesse auf die hier unten abgebildeten Cover (die jeweilige Rezension öffnet sich dann in einem neuen Fenster) - viel Spass beim Entdecken von hochkarätigen Bands & Acts!

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