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Du befindest Dich in der Rubrik NEUE JAZZ CDs. Hier findest Du Infos und Rezensionen von neuen und aktuellen Jazz CDs - die Infos zu älteren Jazz CDs findest Du im “Verzeichnis”.

Neue Jazz CDs

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Jazz CDs 2017

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TOMASZ KOWALCZYK TRIO “CHANGING PERCEPTIONS”   Zurück zur Übersicht - Back to the previous page  

Tomasz Kowalczyk - Changing Perceptions

Tracklisting:

01.  Intro
02.  There’s Always Sun Behind The Clouds
03.  Schlaraffenland
04.  Himmelkopf
05.  One More Moment
06.  Into The Light
07.  Lost Sailor

Besetzung:

Tomasz Kowalczyk: Piano
Niklas Müller: Kontrabass
Janosch Pangritz: Drums

MODERN JAZZ

Für Fans von:  Red Garland Trio - Bill Evans Trio - Hank Jones

DEUTSCHLAND

Mit dem atmosphärisch rauschenden „Intro“ gleitet der Zuhörer in das Album „Changing Perfections“ vom TOMASZ KOWALCZYK TRIO – brandende Wogen – perkussives Geklingel – passend dazu die Anmerkung im 8seitigen Mini-Booklet: „Gespräch, 324520 km über dem Meeresspiegel“ von Niklas Müller, der im Ensemble den Bass bedient. Das folgende „There’s Always Sun Behind The Clouds“ erinnert mich an einen Mix aus „Pat Metheny“ und „new-age“igem Zauber a la „Bob James“ oder „Dave Gruisin“ – relaxt und gleichzeitig virtuos mit spielerischer Eleganz vibrierend – in der Hälfte des Stücks unterbricht ein perkussiver Schauer das nach Regen aussehende Firmament, mit weinendem Bogenspiel imitiert Kontrabassist in der Ferne aufblitzende Gewitterelemente, perlende Pianoläufe wechseln mit „präparierten“ Klavier-Stakkatos und am Ende schaut die Sonne tatsächlich durch den wolkenverhangenen Himmel und ein gutgelauntes Finale Furioso löst das Thema lieblich-melodiös-akzentuiert auf.

Thomas Kowalcyzk hat seine beiden Mitstreiter im Jahr 2005 bei einem Jazz Workshop in Polen kennen gelernt, nach einigen gemeinsamen Konzerten trennten sich die Wege aber berufsbedingt. 2017 haben die drei Musiker auf wundersame Weise in Norddeutschland wieder zueinander gefunden und daraufhin beschlossen, das „Tomasz Kowalczyk Trio“ wieder aufleben zu lassen. Das vorliegende Ergebnis ist ein bunter Strauss aus Modern Jazz und (in den ruhigeren Momenten) sogar elitärer Neo-Klassik. Etwas besinnlicher geht es zunächst zu im „Schlaraffenland“. Ein Stück, das aber trotzdem vor Intensität und Feeling sprüht und ich kann mir gut vorstellen, wie sich die drei Musiker bei der Aufnahme gedankenverloren mit geschlossenen Augen haben treiben lassen in diesem opulenten Szenario voller musikalischer Leckerbissen und edler aus den Handgelenken fallenden Tröpfchen. „Himmelkopf“ tendiert zunächst mit aufregendem 7/8tel Gefüge in die Richtung Fusion-Jazz und mutiert nach kurzem Intermezzo zu einer wilden free-jazz-rockigen Impro-Hatz, bei der es vom Zuhörer einiges an Aufmerksamkeit fordert, jedem Instrument die gebührliche Zuwendung zukommen zu lassen. Extraordinary exciting, indeed! „One More Moment“ taucht ein in schummrige Beleuchtung und wird vom (Schlagzeug)Besen gestreichelt, während die darauf folgende Niklas-Müller-Komposition „Into The Light“ wieder in hyperaktiverem Fahrwasser treibt. „Changing Perceptions“ ist ein weiteres grandioses Modern-Jazz-Album aus Deutschland, das einmal mehr zeigt, dass sich hiesige Musiker längst auf dem TOP Niveau der internationalen Elite bewegen.

VÖ: 20.12.18

Verfügbar:  CD & Digitales Album

Empfehlung: K K K K K K K K K K

Web:  https://www.tktrio.com/  &  https://youtu.be/iWvXX2j1yLY  (Making Of Video)

TOURDATEN

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PHILIPP VAN ENDERT “CARTOUCHE”   Zurück zur Übersicht - Back to the previous page  

Philipp Van Endert - Cartouche

Tracklisting:

01.  Cartouche
02.  K & The Waves
03.  Salvia E Rosmarino
04.  With A Pirate Smile
05.  Wait A Second
06.  Fantasy Return Date
07.  Road To Peka
08.  Peace

Label: JazzSick Records
Web: www.jazzsick.com

MODERN JAZZ

Für Fans von:  Joe Pass - Pat Metheny - Herb Ellis - Grant Green

DEUTSCHLAND

Wenn man einen Namen liest, den man bewußt noch nicht wahrgenommen hat und wenn es sich dabei sogar um einen Musiker handelt, der schon seit etlichen Jahren in der Szene unterwegs ist und eine ganze Latte an Musik veröffentlicht hat, dann frage ich mich immer, was ich wohl falsch gemacht habe, wenn ich bis jetzt noch nichts gehört habe von diesem Künstler. PHILIPP VAN ENDERT ist so ein Beispiel. Der Gitarrist kommt aus Deutschland und hat bereits auf zahlreichen Konzerten und Aufnahmen gespielt, hat u. a. mit dem von mir sehr geschätzten Mike Stern oder anderen renommierten Cracks wie Danny Gottlieb und Kenny Wheeler zusammen gearbeitet. Gut, dass es solch großartige Labels wie JazzSick Records gibt, die an das Gute im Menschen glauben und mir das neue Studio Album des Musikers zugeschickt haben. „Cartouche“ heißt das neue Album - der Titel weckt in mir sofort Erinnerungen an den längst vergessenen Seeräuberfilm mit dem französischen Schauspieler Belmondo. Der knapp 11minütige Titelsong besticht mit ruhigem Ambiente und der ins Mark schneidenden Trompete von Christian Kappe, der neben solistischer Feinarbeit auch ein paar relaxt groovende Unisono-Licks mit dem Gitarristen spielt. Das Trio wird komplettiert von Bassist Andre Nendza (jetzt aber!), dessen Name ich schon des öfteren gelesen habe – der Mann ist u. a. Autor im Szene-Magazine „JazzThing“ und hat auch vor kurzem ein tolles Duo-Album gemeinsam mit der Sängerin Inga Lühning veröffentlicht. Infos dazu hier! Die “Cartouche”-Musik erinnert zunächst an einen Mix aus Joe Pass und Charlie Byrd, Schlagzeug gibt es gar nicht zu hören, was aber kaum ins Gewicht fällt, weil die drei Musiker auch ohne perkussive Instrumente faszinierende Grooves hinbekommen, die den Zuhörer relaxt und trotzdem angespannt in Erwartung der Fülle von aus dem Handgelenk des Gitarristen herausperlender Noten swingen lassen.

Wundervoll das Funky Outro in „K & The Waves“, in dem Bassist Nendza mit traumhaften Lick-Kaskaden glänzt und in mir unweigerlich Erinnerungen an den Solo-Part im legendären Fusion-Jazz-Klassiker „School Days“ von Stanley Clarke erweckt. Beim Hören der mediterran säuselnden Brise „Salvia E Rosmarino“ denke ich <so müsste es sich anhören, wenn Pat Metheny und der leider schon verstorbene Michael Hedges aufeinander getroffen wären>, aber Van Endert erledigt hier alles selbst in einer Person. Bis auf das finale „Peace“ (von Horace Silver) sind alles Eigenkompositionen, was ich noch erstaunlicher finde, weil hier mal nicht wie so oft in letzter Zeit auf ausgelutschtes Material zurückgegriffen worden ist. „With A Pirate Smile“ greift meine anfänglich aufgestellte Seeräuber-These wieder auf, liebäugelt zu Beginn mit dem athmosphärischen Niveau einiger Windham Hill Records Elemente, spaziert dann aber schwungvoll auf eine grüne Modern Jazz Wiese, auf der sich die drei Musiker auf einem bunten Teppich niederlassen und mit technischen Leckerbissen und virtuosen Crackern nur so um sich werfen – herrlich!

Der am “Berklee College Of Music” promovierte PVE ist seit 2009 auch am Institut Für Musik und Medien der Robert Schumann Hochschule Düsseldorf tätig, in der balladesken “Road To Peka” kommunizieren die drei Jazzer einmal mehr wundervoll miteinander und es kommt mir vor, als ob auch hier jeder der Protagonisten eine kleine und feine instrumentale Reisegeschichte zum besten gibt, der es einfach Spaß macht, zu folgen. Am heutigen Freitag Abend gastieren Endert, Nendza und Kappe im Dortmunder “Domicil”, Anfang Mai bis Juni folgen weitere Konzerte, deren Termine ab sofort auch regelmäßig im Tourdatenverzeichnis eingepflegt werden und ich habe es mir auch als Pflicht auferlegt, dieses großartige Trio in den nächsten Monaten irgendwann - sofern es die Zeit erlaubt - mindestens einmal live genießen zu können.

VÖ: 26.04.19

Verfügbar:  CD & Digitales Album

Empfehlung: K K K K K K K K K K

Web:  http://www.pve.de/ & http://www.andre-nendza.de/  &  https://www.christiankappe.com/

TOURDATEN

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THE RIPPINGTONS “OPEN ROAD”   Zurück zur Übersicht - Back to the previous page  

The Rippingtons - Open Road

Tracklisting:

01.  Silver Arrows
02.  Lost Highway
03.  Follow The Stars
04.  Before Sunrise
05.  Travels Among The Ruins
06.  Open Road
07.  She’s Got The Magic
08.  Midnight Ride
09.  Luca
10.  Gran Via
11.  Tangerine Skyline

Label: Entertainment One Music
Web: www.entertainmentone.com

SMOOTH JAZZ

Für Fans von:   Fourplay – Pieces Of A Dream – Earl Klugh

USA

THE RIPPINGTONS sind eine 1985 von Russ Freeman gegründete Jazz Gruppe, die im Fahrwasser der „Crossover Jazz“ Bewegung unterwegs ist und deren Musik vielfach an die von ”Fattburger” oder auch den “Yellowjackets” erinnert. „Smooth Jazz“ – oft von dummen Kritikern verhöhnt als Fahrstuhl oder „Elevator“-Jazz – dominiert auch auf dem neuen (und zwanzigsten) Album „Open Road“ – zur aktuellen Formation gehören seit nunmehr 10 Jahren Bill Heller (Piano), Rico Belled (Bass), Brandon Fields (Saxophon) und Dave Karasony (Drums). Sensationell Neues muß nicht erwartet werden, beim Hören der 11 Eigenkompositionen entsteht schnell der Eindruck, alles schon mal ähnlich oder wo anders gehört zu haben, weil es Musik dieser Art mittlerweile fast auf jedem der täglich neu erscheinenden Downtempo-Chillout-Sampler gibt. Vorteil hier ist aber, dass man nahezu komplett auf elektronische Spielereien verzichtet hat – hier ist alles noch „handmade“ und authentisch von TOP Musikern gespielt worden. Highlights/Anspieltipps: „Silver Arrows“, das funky groovende „Before Sunrise“, das bombast-sinfonische „Travels Among The Ruins“ mit tollem Slidegitarrenspiel des Bandleaders und der mediterran surfende „Midnight Ride“. Und dass die Band durchaus auch für ein furioses Fusion-Jazz-Szenario sorgen kann, stellt sie im finalen “Tangerine Skyline” unter Beweis. Genre-Fans, die sich in den 70er und 80er Jahren für die Veröffentlichungen des Labels „Windham Hill Records“ begeisterten, können unbedenklich zugreifen. Das Cover Artwork ist wieder wie bei vorangegangen „Rippingtons“-Alben von Bill Mayer entworfen worden: http://www.thebillmayer.com/

VÖ: 22.03.19

Verfügbar:  CD & Vinyl & Digitales Album

Empfehlung: K K K K K K K K K K

Web:  http://www.rippingtons.com/ 

TOURDATEN

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ROBYN ADELE ANDERSON “VOL 2”   Zurück zur Übersicht - Back to the previous page  

Robyn Adele Anderson - Vol 2

01.  American Idiot
02.  Poker Face
03.  My Humps (ft. Vanessa Dunleavy & Darcy Wright)
04.  Crazy In Love
05.  It’s Gonna Be Me
06.  As Long As You Love Me
07.  Party In The USA (ft. Sarah Krauss & Darcy Wright)
08.  In The End
09.  Chop Suey
10.  What’s My Age Again
11.  My Own Worst Enemy
12.  I Put A Spell On You (ft. Darcy Wright & Sarah Krauss)
13.  Free Fallin# (ft. Brielle Von Hugel & Von Smith)
14.  Work It (ft. Mark Martin)
15.  Suerte (Whenever, Wherever)

COVER JAZZ POP

Für Fans von:  Music Caroyln - Pearl Josefzoon - Gretchen Parlato

USA

Das Cover zeigt ein hübsches Mädel mit einer Blüte im Haar und Frisur und Klamotten führen mich stark in Versuchung, die Sängerin optisch gleich mal in die Rock’n’Roll und Rockabilly-Schublade zu stecken, aber das beiliegende Info teilt mir das Genre „Jazz“ mit. Beim Betrachten des Tracklisting schwanke ich wieder leicht (und nicht weil ich am frühen Morgen etwa schon zu viel vom guten Gerstensaft getrunken habe – das tue ich in der Regel nur, wenn ich mir Spiele vom BVB oder von Liverpool – in letzter Zeit auch von „Leeds“ - am TV betrachte oder  ich natürlich beim Hören von Extreme Metal oder Hardcore Punk), denn „American Idiot“ kenne ich ja im Original von „Green Day“ und „Poker Face“ von der blonden Vampirella „Lady Gaga“. Desweiteren gibt es Cover Versionen von „Chop Suey!“ („System Of A Down“) und „My Humps“ („The Black Eyed Peas“) und mit „I Put A Spell On You“ hat sich die New Yorkerin sogar einen meiner Alltime-Faves vorgenommen, der schon von hunderten von Künstlern gesungen und gespielt worden ist. Ganz schön mutig! Das gleiche Späßchen hat sich Madame Anderson schon im Februar erlaubt mit „Volume 1“, das ich allerdings noch nicht kenne. Wer sich überwiegend auf „youtube“ herumtreibt, wird schon über die Sängerin gestolpert sein, denn dort hat sie schon für ihre diversen Aktivitäten – wenn man den Statistiken glauben mag – über 200 Millionen View-Klicks bekommen und da war es wohl an der Zeit, diese Zahlen mit einem bzw. gleich drei offiziellen Solo Releases zu belohnen, denn mittlerweile ist auch schon „Vol 3“ erschienen mit weiteren jazz-poppigen Cover Versionen („Numb“, „Hips Don’t Lie“, „Livin‘ La Vida Loca“, „American Jesus“) die ganz nett klingen, aber die wohl eigentlich niemand braucht, oder?) Stimmlich gefällt Robyn Adele gut, auch wenn sie ab und an etwas zu viel mit ihrem Flatter-Tremolo herumhantiert, aber das ist Geschmaxsache, klar. Musikalisch ist nichts auszusetzen, die instrumentalen Arrangements klingen nett, bringen das Flair der 20er und 30er Jahre des vorangegangen Jahrhunderts in die gute Stube und hören sich an, als ob in einem Rutsch aufgenommen, das Album  macht Spaß und verstrahlt gutgelaunten Musical Charme. Allerdings – weil ich dann am Ende das Gesamtpaket nur wie die Musik einer routiniert gut aufspielenden Cover Band empfinde, wie sie mittlerweile auf jedem kleineren Stadtfest zu hören sind, ist das schlußendlich meiner Begeisterung abträglich - und wer würde sich von diesen Combos schon einmal ein Album kaufen wollen, wohl doch nur die hartgesottenen jeweiligen Fans, oder?

VÖ: 16.03.19

Verfügbar:  Digitales Album

Empfehlung: K K K K K K K K K K

Web:  https://www.youtube.com/channel/UCam8VtqRmUKCD-HWZgHtMEg

TOURDATEN

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THE BIG CHRIS BARBER BAND “AS WE LIKE IT”    

Chris Barber Band - As We Like It

Das Live-Album gab es 2008 schon als Konzert-DVD (20 Tracks, 108 Min), besonderer Gast ist Andy Fairweather-Low, den vor allem einige der älteren Musikfans noch kennen dürften durch Aktivitäten in den Gruppen „Amen Corner“ und „Fairweather“, die in den 60ern ein paar starke Hits abgeliefert hatten. Im gleichen Jahrzehnt war CHRIS BARBER bei Jazzern angesagt, bevor es dann in den 70ern ruhiger um ihn wurde. „As We Like It“ beinhaltet einen gutgelaunten Mix aus Big Band Jazz, traditionellen Klassikern (u. a. „Petite Fleur“ und „All Blues“) und Ragtime und Dixie, in dem auch die  Musiker der 11köpfigen Besetzung genügend Freiraum für improvisatorische Soli haben. Einziger Kritikpunkt ist, dass bei einigen Ansagen das Ohr weit aufgesperrt werden muss, damit man mitbekommt, welche humorvollen Jokes der Meister in sein recht leise abgemischtes Mikrofon hineinmurmelt. Highlights: „Bourbon Street Parade“, „Jubilee Stomp“ und der „C Jam Blues“.

Genre:
Ragtime - Dixie - Skiffle Blues

TRACKLISTING:

01.  Bourbon Street Parade
02.  Rent Party Blues
03.  Jungle Nights In Harlem
04.  The Spell Of The Blues
05.  Jubilee Stomp
06.  Precious Lord
07.  The Martinique
08.  Wildcat Blues
09.  Merry-Go-Round
10.  I Can’t Stop Now
11.  Black And Tan Fantasy
12.  The Mooche
13.  C Jam Blues
14.  All Blues
15.  Cornbread, Peas & Black Molasses
16.  Watcha Gonna Do
17.  Hot And Bothered
18.  Petite Fleur
19.  It Takes A Worried Man
20.  Lay My Burdon Down (feat. Andy Fairweather-Low)
21.  Will The Circle Be Unbroken? (feat. Andy Fairweather-Low)
22.  When The Saints (Go Marching In) (feat. Andy Fairweather-Low)

Konzert vom 30. August 2007 in den “Shepperton Film Studios” in der Ortschaft Shepperton in der englischen Grafschaft Surrey

Herkunft:
England

VÖ: 09.01.19

Label:
The Store For Music Ltd.

Verfügbarkeit:
CD - Digitales Album - DVD

Besetzung:

Chris Barber (Posaune, Kontrabass)
Bob Hunt (Posaune, Trompete)
Pete Rudeforth (Posaune, Flugelhorn)
Mike Henry (Trompete, Kornett)
Amy Roberts (Klarinette, Saxophone)
David Horniblow (Saxophone)
Joe Farler (Banjo, Gitarre)
Jackle Flavelle (Kontrabass, Bass)
Gregor Beck (Schlagzeug)
Mike Snelling (Klarinette, Sax)
Andy Kuc (Gitarre)

Kaufempfehlung:

KKKKKKKKKK

Web: https://www.chrisbarber.net/  &  https://youtu.be/wG-UqxqcFag 

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SUSAN HANLON “LOUDER EVERY MINUTE”   Zurück zur Übersicht - Back to the previous page  

Susan Hanlon - Louder Every Minute

Tracklisting:

01.  I Am A Warrior
02.  Blindsided
03.  Let Go
04.  Talk To Me
05.  You Take My Breath Away
06.  Up On The Roof
07.  Wild Oranges & Butterflies
08.  Find The Good
09.  It’s Been A Long, Long Time

Label: Armored Records
Web: http://armoredrecords.com/

VOCAL JAZZ

Für Fans von:  Dinah Shore - Diana Krall - Dee Dee Bridgewater

USA (TEXAS)

Ein Vocal Coach, der es allen zeigen möchte, dass neben theoretischen Fachkenntnissen auch eine Menge gesangliches Potential vorhanden ist. Die Musik im ersten Stück „I Am Warrior“ grooved gut, die Instrumentalisten überzeugen, allen voran der Keyboarder, der Drummer und sogar der Saxophonist, der zwischen den Vocals ein paar coole Licks einstreut und sich gelegentlich anhört, als ob Maestro David Sanborn im Hintergrund herumflötet. Die Stimme ist auch okay, SUSAN HANLON wirft alle vorhandenen technischen Fertigkeiten in die 9 Songs hinein, nur eines das kommt nicht rüber - zumindest nicht bei mir: Gefühl. Intensität. Auch mit der Klangfarbe der Stimme mag ich mich nicht unbedingt anfreunden. Klar – chromatisch – alterierend – scatting - augmented scales, verminderte Arpeggios – das alles beherrscht sie bis ins FF – besser als die hochgejubelten Sängerinnen Norah Jones oder Diana Krall – aber das ist nicht alles, was die Qualität der Musik ausmacht. Ulkig, dass die Dame einst bei Tom McKinney Unterricht genommen hat, dieser wiederum ist ein Schüler des legendären Seth Riggs gewesen, der wiederum als Vocal Coach für Michael Jackson, Prince, Madonna und hunderte von anderen Kultfiguren der popmusikalischen Historie tätig gewesen ist. Wer technisch hochstehenden Vocal Jazz mag, der wird von „Louder Every Minute“ auf jeden Fall angetan sein – wer sich für Songs und vor allem die emotionalen Inhalte begeistert, wohl eher nicht. Anspieltipps: “Up On The Roof”, “Talk To Me”, “Blindsided” und der beste Song “Find The Good”, der mit gutgelaunter Leichtigkeit aus den Lautsprechern flattert und mich sogar an den Burt-Bacharach-Soundtrack-Klassiker “Raindrops Keep Fallin’ On My Head” erinnert.

VÖ: 14.01.18

Verfügbar:  CD & Digitales Album

Empfehlung: K K K K K K K K K K

Web:  https://susanhanlonvocalstudio.com/home

TOURDATEN

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VIAGGIO “II”   Zurück zur Übersicht - Back to the previous page  

Viaggio - II

Tracklisting:

01.  Di Dumba
02.  Hope For Mel
03.  If He Had Ever Visited Bulgaria
04.  L’Adieu Des Amoureuses
05.  Tarantella
06.  Jovano
07.  Schwarzwaldexpress
08.  Beym Rebn
09.  Miriam Astor
10.  Tangorinho Waltz
11.  Clemente

Label: The Finest Noise
Web: www.finestnoise.de 

WORLD JAZZ

Für Fans von: World Sinfonia - Dino Saluzzi - Cuarteto Darsena Sur

DEUTSCHLAND

Im schlichten gedämpften Türkis-Grün stellt sich das Album „II“ von einer Formation namens VIAGGIO vor. Die ersten Töne des Auftakts „Di Dumba“ erinnern mich spontan an den furiosen World-Jazz des Ausnahmegitarristen Al di Meola, als dieser Anfang der 90er mit seinem Projekt „World Sinfonia“ unterwegs gewesen ist. Auch damals gehörten die akustische Gitarre, Akkordeon, Kontrabass zum erlesenen Besetzng. Was das musikalische Niveau betrifft, sind zunächst kaum Unterschiede zu hören, aber wo beim US Gitarristen eher der lateinamerikanische Tango von Wichtigkeit war, spielt das von Arne Gloe ins Leben gerufene deutsche Quartett einen quicklebendigen Mix aus Modern Jazz und traditionell inspirierten Liedern, bei denen – wie in „Jovano“ - vor allem der Balkan eine Rolle spielt. Das aufregend arrangierte „If He Had Ever Visited Bulgaria“ unterstreicht diese These und pendelt zwischen den Welten aus Melancholie und Kunstfertigkeit. Klezmer-Freunde werden bestens bedient mit dem jiddischen „Beym Rebm“, das superfein groovende „L’Adieu Des Amoureuses“ taucht ein in die Gemütlichkeit des Chanson-Jazz, während „Tarantella“ dem ursprünglichen italienischen Volkstanz alle Ehre Macht, auch hier wirbeln die Instrumentalisten im hyperaktiven schweißtreibenden 3/8 Takt – mit Gerd Bauder taucht ein renommierter Name in den Credits auf. Der Bassist, der zuletzt mit dem „Massoud Godeman Trio“ das Album „Hope“ aufgenommen hat, ist hier mit einem feinen Solo zu hören. Auch die Kollegen (Perkussionist und Gitarrist Fain S. Duenas und Klarinettist Stefan Back in der Eigenkomposition „Schwarzwaldexpress“) bekommen genügend Freiraum, um auf ihre exzellenten Fähigkeit hinzuweisen. Zum instrumentalen Können kommt eine meisterhaft gelungene Produktion, die sich auch klangtechnisch jederzeit mit den so oft in Hochglanzmagazinen vorgestellten Referenzscheiben messen kann. Akkordeon und Astor Piazzolla sind zwei Begriffe, die seit vielen Jahrzehnten miteinander verflochten sind - mit „Miriam Astor“ und dem „Tangorinho Waltz“ zollen VIAGGIO dem großen argentinischen Meister Tribut.

VÖ: 14.01.18

Verfügbar:  CD & Digitales Album

Empfehlung: K K K K K K K K K K

Web: www.viaggio-european-jazz.de & www.arnegloe.de & www.kontrabass-hamburg.de

TOURDATEN

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KAREL RUZICKA QUARTET  “GRACE & GRATITUDE”   Zurück zur Übersicht - Back to the previous page  

Karel Ruzicka - Grace And Gratitude

Tracklisting:

01.  Brooklyn Brotherhood
02.  Grace To You And Peace
03.  Seven Hills
04.  Milagros
05.  Modus Karelius
06.  On Earth As It Is In Heaven
07.  Flight
08.  Grace And Gracitude

Label: Animal Music
Web: https://animalmusic.cz/

MODERN JAZZ

Für Fans von: Joe Henderson - Eric Dolphy  - Wayne Shorter

USA

KAREL RUZICKA ist einer der alten Haudegen der Jazz Szene, der den in den 70er und 80er Jahren unter Insidern so beliebte Ostblock-Jazz wiederbelebte. Allerdings lebt der Saxophonist (er ist der Sohn des gleichnamigen tschechischen im Jahr 2016 verstorbenen Jazz Pianisten) schon seit über 20 Jahren in der Metropole New York und er hat bereits mit etlichen Größen der US Szene (George Benson, Ravi Coltrane, Mike Stern, Roy Hargrove) zusammengearbeitet. Für sein neues Album „Grace & Gratitude“ hat er einen elitären Kreis von TOP Musikern engagiert, herausgekommen ist ein toller Modern Jazz Longplay mit acht  Eigenkompositionen. Empfehlenswerte Anspieltipps sind der Auftakt „Brooklyn Brotherhood“, das den Kreis des vor 14 Jahren veröffentlichten Vorgängers „Brooklyn Moods“ öffnet, das funk-groovige „Seven Hills“ (ein instrumentaler Seitenhieb, der die Stadt New York, die wie das „babylonische“ Rom auf sieben Hügel entstanden ist, auf humorvolle Weise auf die phrohezeiten 10 Hörner der Apokalypse nimmt), der „school-days“ige Fusion-Jazz-Rocker „Flight“ sowie das free-jazzig-bost-boppige „Modus Karelius“, in dem seine Mitstreiter mit technisch feinen Kapriziosen nur so um sich werfen. John Patitucci am Bass, der Pianist Jon Cowherd dürfte vielen bekannt sein durch sein Mitwirken bei Aufnahmen von Norah Jones, Cassandra Wilson oder für die Band „Brian Blade Fellowship“ und Drummer Nate Smith ist auch schon lange kein unbeschriebenes Blatt mehr in der Szene. Fazit: 14 Jahre nach den „Brooklyn Moods“ hat sich der Saxophonist KAREL RUZICKA wieder ins Studio begeben, um ein neues Album aufzunehmen, herausgekommen ist ein fast einstündiges intellektuelles Post-Bop-Modern-Jazz-Feuerwerk, das vor Virtuosität nur so sprüht, auch wenn die ganz großen überraschenden Ideen dieses Mal ausbleiben.

VÖ: 02.11.18

Verfügbar:  CD & Digitales Album

Empfehlung: K K K K K K K K K K

Web:  https://www.karelruzickajr.com/  &  https://youtu.be/Pqe96LU7ak8  (Promo Video)

TOURDATEN

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ALLEGRA LEVY “LOOKING AT THE MOON”   Zurück zur Übersicht - Back to the previous page  

Allegra Levy - Looking At The Moon

01.  Moon River
02.  I Got The Sun In The Morning
03.  Harvest Moon
04.  Blue Moon
05.  Moon Ray
06.  Moonlight In Vermont
07.  Moonshadow
08.  Moonglow
09.  Palkadots And Moonbeams
10.  No Moon At All
11.  It’s Only A Paper Moon
12.  Pink Moon
13.  I’ll Be Seeing You

Label: SteepleChase

VOCAL JAZZ

Für Fans von: Dionne Warwick - Norah Jones - Sarah Vaughan

USA

Als „frisch“ und „exotisch“ hat sie die New York Times bezeichnet. Mit fruchtigem Obst würde ich die Sängerin ALLEGRA LEVY nicht unbedingt vergleichen, dazu schmeckt der Cocktail, den die durchaus talentierte Sängerin auf ihrem dritten Album „Looking At The Moon“ serviert, viel zu abgehangen. Natürlich plätschert der Vocal Jazz der jungen Dame angenehm im Fahrtwasser einer jungen Norah Jones oder von Diana Krall, aber mittlerweile haben sich die beiden genannten Damen weiter entwickelt, während den Genre-Fan hier wirklich keine großen Überraschungen erwarten. Routiniert wirft Allegra nach fast jeder gesungenen Zeile ein vibrierendes Tremolo in den Song, aber spätestens nach dem dritten Stück langweilt diese Technik. Die Scat-Einlage in „Moonglow“ kommt viel zu hölzern und künstlich rüber. Aber wer auf Chillout-Fahrstuhl-Jazz steht, kann durchaus einen Hörgang wagen. Neben dem brünetten Girlie, die sich mit dunklem und warmem Timbre durch 13 Mond-Lieder singt, haben am Album Alex Goodman (Gitarre), Carmen Staaf (Piano) und Tim Norton (Kontrabass) mitgewirkt, aber auch die drei Musiker können mich mit ihrem durchaus gekonnten, aber irgendwie seelenlos wirkenden Spiel nicht begeistern und als sie die Möglichkeit haben, einmal richtig los zu swingen wie in „No Moon At All“, verlieren sie sich lieber in extravaganten solistischen Spielereien, anstatt den Song als gesamtes Ganzes zu betrachten. Vielleicht hat einfach auch nur ein versierter Produzent oder Arrangeur gefehlt, der im Hintergrund die Fäden zieht. Viel besser gelingt das dann im nachfolgenden gypsy-jazzig angehauchten „It’s Only A Paper Moon“ und hier zeigt die Sängerin auch seltsamer Weise plötzlich, dass sie eigentlich ganz gut „scatten“ kann. Weitere Anspieltipps sind die gefühlvolle Cover Version des Neil Young-Klassikers “Harvest Moon” und das leicht experimentell angehauchte „Moonshadow“.

VÖ: 15.06.18

Verfügbar:  CD & Digitales Album

Empfehlung: K K K K K K K K K K

Web:  https://www.allegralevy.com/ & https://youtu.be/zowoSL0OXZk

TOURDATEN

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MAXIME BENDER “UNIVERSAL SKY”   Zurück zur Übersicht - Back to the previous page  

Maxime Bender - Universal Sky

TRACKLISTING:

01.  Infinity
02.  Movement Of The Unknown
03.  Holocene
04.  Missing Piece
05.  Glow
06.  Helical
07.  Fly
08.  Dust Of Light
09.  The Core
10.  Song Of Fire & Ice

Label: CAM Jazz
Web: www.camjazz.com

MODERN JAZZ

Für Fans von: Weather Report - Brecker Brothers - Yellowjackets

LUXEMBURG

Ungewöhnliche Töne beim Auftakt der vorliegenden CD, auf der ich eigentlich gefühlsmäßig rockigen Content erwartet habe. Jazzige Stakkato Töne einer Orgel und ein fein-nerviger Lounge Groove. Das Outfit, das sich hier mit dem Album „Universal Sky“ präsentiert, spielt einen ebensolchen unkonventiellen Mix aus Modern Jazz, Fusion und filigranen Melodien. Das Saxophonspiel von Chef MAXIME BENDER, einem Musiker aus dem Nachbarland Luxemburg, übernimmt dann im ersten Stück „Infinity“ solistisch die führende Rolle. Mittlerweile erinnert mich das Stück an die Musik der Kult Gruppe „Weather Report“ aus den 80er Jahren. Und tatsächlich – auf dem rückwärtigen CD-Cover steht dann auch u. a. in den Ausführungen eines gewissen „Brian Morton“: <Maxime Bender is a performer in the Wayne Shorter mode>. Shorter war der Hornist in der US Gruppe gewesen, die noch heute von vielen Musik-Fans als eine der innovativsten und ersten Formationen im Fusion-Genre gehandelt werden.

Auch die anderen Bandmembers – selbst wenn deren der Allgemeinheit Namen nicht unbedingt geläufig sind – exerzieren hochgradige Qualität – Manu Codija mit einem komplexen (wie Musikexperten immer so gerne erzählen) frickelnden Gitarrensolo, in „Movement Of The Unknown“ sorgt er für spannende Synkopen, die sich – so scheint es - dem eigentlichen Rhyhtmus in den Weg stellen möchten, aber beim jazzbegeisterten Hörer für ausgelassenes Hörvergnügen sorgen und den Mitmusikern die Spielweise bieten, sich ebenfalls mit ihren Soli breit zu machen. Die hier vom Sopranosaxophon ausgelöste Eruption fließt wie ein heißer Lavastrom zwischen die punktierten Noten. Auch im fusion-funk-orientierten „Glow“ wirft der Gitarrist mit extravaganten Licks nur so um sich und erinnert an die leidenschaftlichen Phrasierungen des Genre-Kollegen Allan Holdsworth, umrahmt werden die solistischen Eskapaden – je nachdem, wer gerade an der Reihe ist  - von Schlagzeuger Jerome Klein und Keyboarder Jean-Yves Jung, Beide haben jedoch auch genügend Gelegenheit, ihr Können zu zeigen, ohne dass der eigentliche Song/die Komposition darunter leidet - vor allem im abschließenden „Song Of Fire & Ice“ gibt es einen starken Keyboard-Solo zu hören. Ob die Grundkonzeption des Songs wohl von der legendären Historiensage von R. R. Martin beinflußt ist? Angaben darüber gibt es jedenfalls keine im zweisprachig gehaltenen 8seitgen Inlay-Booklet. Weitere Highlights und  Anspieltipps sind „Fly“ und „Helical“. Der offizielle Album-Trailer: https://youtu.be/V-L8fSlwXTk

VÖ: 30.03.18

Verfügbar:  CD & Digitales Album

Empfehlung: K K K K K K K K K K

Web: http://maximebender.com/ & https://soundcloud.com/maxime-bender

TOURDATEN

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THE STANLEY CLARKE BAND “THE MESSAGE”   Zurück zur Übersicht - Back to the previous page  

The Stanley Clarke Band - The Message

TRACKLISTING:

01. And Ya Know We’re Missing You:
01. Dedicated to Leon Ndugu Chancler, Darryl Brown,
01. Al Jarreau, Tom Petty, Chuck Berry & my good friend
02. After The Cosmic Rain/Dance Of The Planetary Prince
03. The Rugged Truth
04. Combat Continuum
05. The Message
06. Lost In A Word (ft. Trevor Wesley & Skyeler Kole)
07. Alternative Facts
08. Back Cello Suite 1 (Prelude)
09. The Legend Of The Abbas And The Sacred Talisman
10. Enzo’s Theme (feat. Mark Isham)
11. To Be Alive (feat. Steve Blum)

FUSION JAZZ

Für Fans von:  George Duke - Bunny Brunel - Herbie Hancock

USA

Funky Bass Slappings und perkussive Beat Box Elemente eröffnen das neue Album der STANLEY CLARKE BAND. „And Ya Know We’re Missing You“ ist ein Tribute an die verstorbenen Musiker-Kollegen Al Jarreau, Tom Petty, Chuck Berry und Leon Ndugu Chancler. Mit dem vor allem in den 80er Jahren sehr beliebten DOUG E. FRESH ist hier wieder einmal einer der ersten kommerziell erfolgreichen Rapper der Old School Hip Hop Historie zu hören. Die neuen 11 Songs auf „The Message“ kommen im altbekannten fusion-jazzigen Ambiente, das weichgezeichnete „After The Cosmic Rain“ erinnert leicht an alte „Weather Report“-Gemälde der 80er Jahre, als sich Pop und Jazz miteinander vermischten, weltmusikalische Elemente dagegen an die afro-kubanischen Werke von Herbie Hancock, die von Cameron Graves aufgebauten Synthie-Keyboard-Wände verdecken zunächst den Bass, der im zweiten Teil des Stücks wieder Oberhand gewinnt und dem Namen „Dance Of The Planetary Prince“ alle Ehre macht. „The Rugged Truth“ gibt sich frei improvisierend und bewegt sich am Rande des avantgardistisch-jazzigen Bereichs, den Schlagzeuger Mike Mitchell mit furiosem Drumming ausweitet – schade, dass das spannende Stück nach nur 3 ½ Minuten ein abruptes etwas uninspiertes Ende findet.

Der Rest: Nichts für Anhänger des traditionellen Jazz und auch nichts für die Fans zeitgenössischer weichgespülter Jazz-Pop-Soaps, die Lieder des Meisters werden kaum irgendwo auf Radioeinsätze hoffen dürfen, aber sie sind klanglich wie bei allen Clarke-Alben meisterhaft – teils sogar fast schon zu glatt – produziert, was aber daran liegt, dass Studio Koryphäen halt heutzutage immer noch gerne mit Excitern, Limitern und anderen Produktionsschnuckeln hantieren, anstatt lediglich die Musik für sich alleine sprechen zu lassen, was wiederum jedoch voraussetzen würde, dass man manche Ecke und Kante des Endproduktes stehen lässt. Die berühmte Ausnahme von der Regel ist die soulige und von TREVOR WESLEY und SKYELER KOLE (superbes Duett!) gesungene Ballade „Lost In A World“ – hier hat Mister Clarke ein feines Händchen bei der Auswahl der Vokalisten gezeigt. Zwischen den Strophen lässt Beka Gochiashvili ein starkes Piano-Solo aufsteigen. Weitere Garanten für Sinnesfreuden sind das post-boppige „Alternative Facts“ und „The Legend Of The Abbas And The Sacred Talisman“, für einen kleinen Downturner sorgt das an den mittelmässigen Sound der 80er erinnernde plastisch-elektronische Drum-Programming im „Enzo’s Theme“, auch wenn hier mit Altmeister MARK ISHAM kurz ein weiterer exzellenter Musiker an der Trompete zu hören ist. Fazit: „The Message“ ist bei weitem nicht das beste Album von STANLEY CLARKE und kann sich auch nicht messen mit legendären Kultmeisterwerken wie „School Days“ oder „Rocks, Pebbles and Sand“, aber unterhaltsam ist es allemal geworden.

VÖ: 29.06.18

Verfügbar:  CD & Digitales Album

Empfehlung: K K K K K K K K K K

Web: http://stanleyclarke.com/ 

TOURDATEN

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John Coltrane “Both Directions At Once: The Lost Album”   Zurück zur Übersicht - Back to the previous page

John Coltrane - Both Directions

TRACKLISTING CD 1:

01. Untitled Original 11383 (Take 1)
02. Nature Boy
03. Untitled Original 11386 (Take 1)
04. Vilia (Take 3)
05. Impressions (Take 3)
06. Slow Blues
07. One Up, One Down (Take 1)

TRACKLISTING CD 2:

01. Vilia (Take 5)
02. Impressions (Take 1)
03. Impressions (Take 2)
04. Impressions (Take 4)
05. Untitled Original 11386 (Take 2)
06. Untitled Original 11386 (Take 5)
07. One Up, One Down (Take 6)

FREE JAZZ

Für Fans von:  Modern Jazz Quartet - David Murray - Eric Dolphy

USA

JOHN COLTRANE ohne Ende. Seit dem 2017er Doku-Film „Chasing Coltrane“ hat die Industrie den viel zu früh am 17. Juli 1967 im Alter von 40 Jahren verstorbenen Musiker neu entdeckt und wirft ein weiteres posthumes Album auf den Markt. „Both Directions At Once: The Lost Album“ präsentiert verschollene und angeblich noch nie in dieser Form veröffentlichte Aufnahmen vom 06. März 1963, die wie eigentlich alle bisherigen Coltrane-Releases in erstaunlich guter Qualität vorliegen. Eingespielt wurde die damalige Session mit Jimmy Garrison (Kontrabass), McCoy Tyner (Piano) und Elvin Jones (Drums), die um eine zweite Disc erweiterte Deluxe Edition bringt es auf insgesamt 14 Tracks, von denen einige in zwei („Vilia“) oder gar vier („Impressions“) Takes (Aufnahmen) vorliegen. Natürlich wurde wieder alles ohne nachträgliche Bearbeitung in einem Rutsch aufgenommen, es gibt Improvisationen zuhauf und die 4 Musiker des Quartetts, das in dieser Formation auch das ein Jahr zuvor 1962 veröffentlichte originale Studio Album eingespielt hat, zeigten sich in unbändiger Spielfreude. Die Highlights: „One Up, One Down (Take 1)“, der “Slow Blues” und das „Untitled Orginal 11386 (Take 1)“, das aufgrund des latinesken Spiels von Pianist Tyner am Anfang an den Brubeck-Klassiker „Take Five“ erinnert, dann aber mit einer wilden Improvisationsorgie von Meister Coltrane völlig eigene Wege geht und einmal mehr zeigt, warum der Saxophonist damals wie heute zu einem der besten Virtuosen an diesem Instrument gezählt wird. Groovender free-jazziger Avantgarde-Swing der Meisterklasse! Das Stück ist fast schon alleine den Erwerb dieses Albums wert!

VÖ: 29.06.18

Verfügbar: CD & Digitales Album

Empfehlung: K K K K K K K K K K

Web:  https://www.johncoltrane.com/  &  https://de.wikipedia.org/wiki/John_Coltrane

TRACKLISTING

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Legende KAUFEMPFEHLUNGEN

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NDS - 1,749

Sagenhaftes Album, gehört in JEDE Sammlung, für die einsame Insel

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NDS 1,750

Sehr gutes Album, genre-spezifisch unter den  besten  1000 aller Zeiten

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NDS 1,850

Empfehlenswertes Album, gehört in die gut sortierte Kollektion

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NDS 1,950

Ganz gut gelungen, es gibt aber vergleichbare Alben im Genre

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NDS 2,050

Kann man hören, rein in die Sammlung,  bei Bedarf wieder hervorholen

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NDS 2,150

Durchschnittliches Album,  nur für Edel-Fans empfehlenswert

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NDS 2,250

Nicht so gelungen, es gibt Bessere im Genre und auch von diesem Act

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NDS 2,350

Langweilig, Weihnachtsgeschenk für Feinde und Finanzbeamte

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NDS 2,450

Schwaches Album, CD und  Cover als Unterlage im Katzenklo

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NDS 2,550

Grauenhaftes Album, ab damit in die Verbrennungsanlage

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NDS 2,650

Kackastrophal, ein Verbrechen an der musikalischen Menschheit

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