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Du befindest Dich in der Rubrik NEUE JAZZ CDs. Hier findest Du Infos und Rezensionen von neuen und aktuellen Jazz CDs - die Infos zu älteren Jazz CDs findest Du im “Verzeichnis”.

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Jazz CDs 2017

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ALLEGRA LEVY “LOOKING AT THE MOON”    Zurück zur Übersicht - Back to the previous page 

VOCAL JAZZ

Für Fans von: Dionne Warwick - Norah Jones - Sarah Vaughan

USA

Als „frisch“ und „exotisch“ hat sie die New York Times bezeichnet. Mit fruchtigem Obst würde ich die Sängerin ALLEGRA LEVY nicht unbedingt vergleichen, dazu schmeckt der Cocktail, den die durchaus talentierte Sängerin auf ihrem dritten Album „Looking At The Moon“ serviert, viel zu abgehangen. Natürlich plätschert der Vocal Jazz der jungen Dame angenehm im Fahrtwasser einer jungen Norah Jones oder von Diana Krall, aber mittlerweile haben sich die beiden genannten Damen weiter entwickelt, während den Genre-Fan keine großen Überraschungen erwarten. Wer auf Chillout-Fahrstuhl-Jazz steht, kann durchaus einen Hörgang wagen. Neben dem brünetten Girlie, die sich mit dunklem und warmem Timbre durch die 13 Lieder singt, haben am Album Alex Goodman (Gitarre), Carmen Staaf (Piano) und Tim Norton (Kontrabass) mitgewirkt. Highlight: Die Cover Version des Neil Young-Klassikers “Harvest Moon”.

Allegra Levy - Looking At The Moon

VÖ: 15.06.18

Verfügbar: CD & Digitales Album

Kaufempfehlung:  K K K K K K K K K K

Web:  https://www.allegralevy.com/ & https://youtu.be/zowoSL0OXZk

TOURDATEN

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MAXIME BENDER “UNIVERSAL SKY”   Zurück zur Übersicht - Back to the previous page  

Maxime Bender - Universal Sky

TRACKLISTING:

01.  Infinity
02.  Movement Of The Unknown
03.  Holocene
04.  Missing Piece
05.  Glow
06.  Helical
07.  Fly
08.  Dust Of Light
09.  The Core
10.  Song Of Fire & Ice

Label: CAM Jazz
Web: www.camjazz.com

MODERN JAZZ

Für Fans von: Weather Report - Brecker Brothers - Yellowjackets

LUXEMBURG

Ungewöhnliche Töne beim Auftakt der vorliegenden CD, auf der ich eigentlich gefühlsmäßig rockigen Content erwartet habe. Jazzige Stakkato Töne einer Orgel und ein fein-nerviger Lounge Groove. Das Outfit, das sich hier mit dem Album „Universal Sky“ präsentiert, spielt einen ebensolchen unkonventiellen Mix aus Modern Jazz, Fusion und filigranen Melodien. Das Saxophonspiel von Chef MAXIME BENDER, einem Musiker aus dem Nachbarland Luxemburg, übernimmt dann im ersten Stück „Infinity“ solistisch die führende Rolle. Mittlerweile erinnert mich das Stück an die Musik der Kult Gruppe „Weather Report“ aus den 80er Jahren. Und tatsächlich – auf dem rückwärtigen CD-Cover steht dann auch u. a. in den Ausführungen eines gewissen „Brian Morton“: <Maxime Bender is a performer in the Wayne Shorter mode>. Shorter war der Hornist in der US Gruppe gewesen, die noch heute von vielen Musik-Fans als eine der innovativsten und ersten Formationen im Fusion-Genre gehandelt werden.

Auch die anderen Bandmembers – selbst wenn deren der Allgemeinheit Namen nicht unbedingt geläufig sind – exerzieren hochgradige Qualität – Manu Codija mit einem komplexen (wie Musikexperten immer so gerne erzählen) frickelnden Gitarrensolo, in „Movement Of The Unknown“ sorgt er für spannende Synkopen, die sich – so scheint es - dem eigentlichen Rhyhtmus in den Weg stellen möchten, aber beim jazzbegeisterten Hörer für ausgelassenes Hörvergnügen sorgen und den Mitmusikern die Spielweise bieten, sich ebenfalls mit ihren Soli breit zu machen. Die hier vom Sopranosaxophon ausgelöste Eruption fließt wie ein heißer Lavastrom zwischen die punktierten Noten. Auch im fusion-funk-orientierten „Glow“ wirft der Gitarrist mit extravaganten Licks nur so um sich und erinnert an die leidenschaftlichen Phrasierungen des Genre-Kollegen Allan Holdsworth, umrahmt werden die solistischen Eskapaden – je nachdem, wer gerade an der Reihe ist  - von Schlagzeuger Jerome Klein und Keyboarder Jean-Yves Jung, Beide haben jedoch auch genügend Gelegenheit, ihr Können zu zeigen, ohne dass der eigentliche Song/die Komposition darunter leidet - vor allem im abschließenden „Song Of Fire & Ice“ gibt es einen starken Keyboard-Solo zu hören. Ob die Grundkonzeption des Songs wohl von der legendären Historiensage von R. R. Martin beinflußt ist? Angaben darüber gibt es jedenfalls keine im zweisprachig gehaltenen 8seitgen Inlay-Booklet. Weitere Highlights und  Anspieltipps sind „Fly“ und „Helical“. Der offizielle Album-Trailer: https://youtu.be/V-L8fSlwXTk

VÖ: 30.03.18

Verfügbar:  CD & Digitales Album

Empfehlung: K K K K K K K K K K

Web: http://maximebender.com/ & https://soundcloud.com/maxime-bender

TOURDATEN

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THE STANLEY CLARKE BAND “THE MESSAGE”   Zurück zur Übersicht - Back to the previous page  

The Stanley Clarke Band - The Message

TRACKLISTING:

01. And Ya Know We’re Missing You:
01. Dedicated to Leon Ndugu Chancler, Darryl Brown,
01. Al Jarreau, Tom Petty, Chuck Berry & my good friend
02. After The Cosmic Rain/Dance Of The Planetary Prince
03. The Rugged Truth
04. Combat Continuum
05. The Message
06. Lost In A Word (ft. Trevor Wesley & Skyeler Kole)
07. Alternative Facts
08. Back Cello Suite 1 (Prelude)
09. The Legend Of The Abbas And The Sacred Talisman
10. Enzo’s Theme (feat. Mark Isham)
11. To Be Alive (feat. Steve Blum)

FUSION JAZZ

Für Fans von:  George Duke - Bunny Brunel - Herbie Hancock

USA

Funky Bass Slappings und perkussive Beat Box Elemente eröffnen das neue Album der STANLEY CLARKE BAND. „And Ya Know We’re Missing You“ ist ein Tribute an die verstorbenen Musiker-Kollegen Al Jarreau, Tom Petty, Chuck Berry und Leon Ndugu Chancler. Mit dem vor allem in den 80er Jahren sehr beliebten DOUG E. FRESH ist hier wieder einmal einer der ersten kommerziell erfolgreichen Rapper der Old School Hip Hop Historie zu hören. Die neuen 11 Songs auf „The Message“ kommen im altbekannten fusion-jazzigen Ambiente, das weichgezeichnete „After The Cosmic Rain“ erinnert leicht an alte „Weather Report“-Gemälde der 80er Jahre, als sich Pop und Jazz miteinander vermischten, weltmusikalische Elemente dagegen an die afro-kubanischen Werke von Herbie Hancock, die von Cameron Graves aufgebauten Synthie-Keyboard-Wände verdecken zunächst den Bass, der im zweiten Teil des Stücks wieder Oberhand gewinnt und dem Namen „Dance Of The Planetary Prince“ alle Ehre macht. „The Rugged Truth“ gibt sich frei improvisierend und bewegt sich am Rande des avantgardistisch-jazzigen Bereichs, den Schlagzeuger Mike Mitchell mit furiosem Drumming ausweitet – schade, dass das spannende Stück nach nur 3 ½ Minuten ein abruptes etwas uninspiertes Ende findet.

Der Rest: Nichts für Anhänger des traditionellen Jazz und auch nichts für die Fans zeitgenössischer weichgespülter Jazz-Pop-Soaps, die Lieder des Meisters werden kaum irgendwo auf Radioeinsätze hoffen dürfen, aber sie sind klanglich wie bei allen Clarke-Alben meisterhaft – teils sogar fast schon zu glatt – produziert, was aber daran liegt, dass Studio Koryphäen halt heutzutage immer noch gerne mit Excitern, Limitern und anderen Produktionsschnuckeln hantieren, anstatt lediglich die Musik für sich alleine sprechen zu lassen, was wiederum jedoch voraussetzen würde, dass man manche Ecke und Kante des Endproduktes stehen lässt. Die berühmte Ausnahme von der Regel ist die soulige und von TREVOR WESLEY und SKYELER KOLE (superbes Duett!) gesungene Ballade „Lost In A World“ – hier hat Mister Clarke ein feines Händchen bei der Auswahl der Vokalisten gezeigt. Zwischen den Strophen lässt Beka Gochiashvili ein starkes Piano-Solo aufsteigen. Weitere Garanten für Sinnesfreuden sind das post-boppige „Alternative Facts“ und „The Legend Of The Abbas And The Sacred Talisman“, für einen kleinen Downturner sorgt das an den mittelmässigen Sound der 80er erinnernde plastisch-elektronische Drum-Programming im „Enzo’s Theme“, auch wenn hier mit Altmeister MARK ISHAM kurz ein weiterer exzellenter Musiker an der Trompete zu hören ist. Fazit: „The Message“ ist bei weitem nicht das beste Album von STANLEY CLARKE und kann sich auch nicht messen mit legendären Kultmeisterwerken wie „School Days“ oder „Rocks, Pebbles and Sand“, aber unterhaltsam ist es allemal geworden.

VÖ: 29.06.18

Verfügbar:  CD & Digitales Album

Empfehlung: K K K K K K K K K K

Web: http://stanleyclarke.com/ 

TOURDATEN

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John Coltrane “Both Directions At Once: The Lost Album”   Zurück zur Übersicht - Back to the previous page

John Coltrane - Both Directions

TRACKLISTING CD 1:

01. Untitled Original 11383 (Take 1)
02. Nature Boy
03. Untitled Original 11386 (Take 1)
04. Vilia (Take 3)
05. Impressions (Take 3)
06. Slow Blues
07. One Up, One Down (Take 1)

TRACKLISTING CD 2:

01. Vilia (Take 5)
02. Impressions (Take 1)
03. Impressions (Take 2)
04. Impressions (Take 4)
05. Untitled Original 11386 (Take 2)
06. Untitled Original 11386 (Take 5)
07. One Up, One Down (Take 6)

FREE JAZZ

Für Fans von:  Modern Jazz Quartet - David Murray - Eric Dolphy

USA

JOHN COLTRANE ohne Ende. Seit dem 2017er Doku-Film „Chasing Coltrane“ hat die Industrie den viel zu früh am 17. Juli 1967 im Alter von 40 Jahren verstorbenen Musiker neu entdeckt und wirft ein weiteres posthumes Album auf den Markt. „Both Directions At Once: The Lost Album“ präsentiert verschollene und angeblich noch nie in dieser Form veröffentlichte Aufnahmen vom 06. März 1963, die wie eigentlich alle bisherigen Coltrane-Releases in erstaunlich guter Qualität vorliegen. Eingespielt wurde die damalige Session mit Jimmy Garrison (Kontrabass), McCoy Tyner (Piano) und Elvin Jones (Drums), die um eine zweite Disc erweiterte Deluxe Edition bringt es auf insgesamt 14 Tracks, von denen einige in zwei („Vilia“) oder gar vier („Impressions“) Takes (Aufnahmen) vorliegen. Natürlich wurde wieder alles ohne nachträgliche Bearbeitung in einem Rutsch aufgenommen, es gibt Improvisationen zuhauf und die 4 Musiker des Quartetts, das in dieser Formation auch das ein Jahr zuvor 1962 veröffentlichte originale Studio Album eingespielt hat, zeigten sich in unbändiger Spielfreude. Die Highlights: „One Up, One Down (Take 1)“, der “Slow Blues” und das „Untitled Orginal 11386 (Take 1)“, das aufgrund des latinesken Spiels von Pianist Tyner am Anfang an den Brubeck-Klassiker „Take Five“ erinnert, dann aber mit einer wilden Improvisationsorgie von Meister Coltrane völlig eigene Wege geht und einmal mehr zeigt, warum der Saxophonist damals wie heute zu einem der besten Virtuosen an diesem Instrument gezählt wird. Groovender free-jazziger Avantgarde-Swing der Meisterklasse! Das Stück ist fast schon alleine den Erwerb dieses Albums wert!

VÖ: 29.06.18

Verfügbar: CD & Digitales Album

Empfehlung: K K K K K K K K K K

Web:  https://www.johncoltrane.com/  &  https://de.wikipedia.org/wiki/John_Coltrane

TRACKLISTING

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GREG ROBBINS “ON YOUR WAY”   Zurück zur Übersicht - Back to the previous page  

Greg Robbins - On Your Way

TRACKLISTING:

01.  Don’t Call It Love
02.  On Your Way
03.  Meadowlarks
04.  I Fall In Love Too Easily
05.  Cat Meets Chicks
06.  Sweet Pumpkin
07.  Tell Me Friend
08.  Helplessness Blues
09.  Everlong
10.  It’s Got To Be Love
11.  Tell Me Friend

Label: Greg Robbins Music LLC

VOCAL JAZZ

Für Fans von:  Gregory Porter - Kurt Elling - Nat King Cole

USA

GREG ROBBINS ist ein relativ neuer Sänger aus Atlanta im US Bundesstaat Georgia. „On Your Way“ ist das Debüt Album, mit dem er sich der Vocal Jazz Community vorstellt. 11 Songs gibt es – bei allen handelt es sich zwar um Cover Versionen, aber nicht um ausgelutschte Jazz Standards, die man schon tausendfach gehört hat, sondern um Kompositionen diverser Musiker, die nicht unbedingt geläufig sind wie beispielsweise von Jule Styne, Ronnell Bright oder dem britischen Jazzpianisten Leonard Feather. Stimmlich erinnert Robbins in der Bariton-Lage mit markantem Timbre an Bobby McFerrin, ohne allerdings die variablen Qualitäten dieses Ausnahmevokalisten zu erreichen, was aber auch sehr schwierig ist. Robbins beherrscht zwischendrin auch die sanften Töne, verschätzt sich aber ab und zu, was die Intonation betrifft, aber diese Tatsache dürfte in den meisten Fällen sowieso wohl nur geübten Ohren auffallen. Aber die haben vor allem nun mal besonders die Jazz Fans und das dürfte deren Hörgenuß dann doch etwas trüben in der Summe der Dinge. Der Versuch, Jazz & Hip Hop zu kombinieren, ist zwar nichts Neues, geht aber hier ebenfalls leicht daneben, weil sich Gast-Rapper SHO BARAKA nicht im mindesten um die Seele des Songs bemüht, sondern einfach mit belanglosen Textphrasen langweilt. Die Highlights des Albums sind die Ballade „On Your Way“ mit feinem Solo vom Tenorsaxophonisten John Sandfort, die solistische Hauptrolle im slow groovenden Blues „Cat Meets Chick“ fällt Trompeter Melvin Jones zu, in „It’s Got To Be Love“ brilliert Kevin Bales am Flügel und Robbins gelingt es, auf den swingenden gutgelaunten Vibe zu springen. Fazit: Ganz nettes Debüt - Musik exzellent – Gesang – eventuell benötigt GREG ROBBINS im Studio noch etwas Guidance – die Funken sprühen hier auf jeden Fall noch nicht so, wie sie es eigentlich tun müssten bei dieser Besetzung.

VÖ: 06.04.18

Verfügbar:  CD & Digitales Album

Empfehlung: K K K K K K K K K K

Web: http://gregrobbinsmusic.com/

TOURDATEN

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OWANE “YEAH WHATEVER”   Zurück zur Übersicht - Back to the previous page  

Owane - Yeah Whatever

TRACKLISTING:

01.  Groove Of Satan
02.  Love Juice
03.  Rock Is Too Heavy
04.  Saturday Ends
05.  Indian Explosion Bowling
06.  One Curl In Bangkok
07.  Born In Space
08.  Japanese Bonus Track

FUSION JAZZ ROCK

Für Fans von:  Azymuth - Koinonia - Al di Meola - Orange Pekoe

NORWEGEN

OWANE ist eine vom norwegischen Musiker Øyvind Pedersen ins Leben gerufene Prog-Jazz-Funk-Formation, bei dem der Multiinstrumentalist bis auf die Drums und das Saxophon alle anderen Instrumente selbst eingespielt hat. Vor einigen Jahren hatte Pedersen noch in der Melodic Death Metal Band „Recreate The Sun“ gespielt, umso verwunderlicher, dass er jetzt ein astreines Fusion-Jazz-Album vorlegt.  Erstes Highlight des neuen Albums ist „Love Juice“, das mit dem Charme einer frischen Brise von der amerikanischen Westküste daherkommt und an die Musik ähnlich konzipierter Gruppen wie „Seawind“ oder „Azymuth“ erinnert. Die Rockkeule wird ebenfalls einige Male ausgepackt, u. a. in – wie es der Titel schon verrät – „Rock Is Too Heavy“, in dem Genre-Fans vor allem bei den solistischen Einlagen denken dürften <Hey, das klingt ja wie Al Di Meola!“> und damit haben sie völlig Recht. Auch für High-End-Maniacs ist die TOP-Produktion brauchbar, beim Kauf des digitalen Albums hat man die Wahl zwischen den gängigen Formaten FLAC (unbedingt!) oder MP3 und bekommt ein digitales Booklet mit sämtlichen Credits & Infos dazu. Die weiteren Highlights des Albums sind das funky-knackige „Saturday Ends“ und „Born In Space“, in dem Øyvind Pedersen zeigt, dass er auch gitarrentechnisch eine ganze Menge drauf hat mit wirbelnder „Allan-Holdsworth-Legato-Virtuosität“. Warum der „Japanese Bonus Track“ diesen Namen trägt, entzieht sich meiner Kenntnis, weil das Stück ja eigentlich in diesem Falle auch der europäischen Minderheit zugänglich ist und nach dem Hören des Crackers hätte ich mich schon geärgert, wenn das nicht so gewesen wäre.

VÖ: 23.03.18

Verfügbar:  Digitales Album

Empfehlung: K K K K K K K K K K

Web: https://owane.bandcamp.com/album/yeah-whatever

TOURDATEN

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SHATABDI “EISMETALLEN”   Zurück zur Übersicht - Back to the previous page  

Shatabdi - Eismetallen

TRACKLISTING:

01.  Passing II
02.  Eismetallen
03.  Shatabdi
04.  Tendu
05.  Tumburu
06.  Thillana
07.  Be Cheerful
08.  Malev

Label: JazzSick Records
Web: www.jazzsick.com

MODERN JAZZ

Für Fans von:  Shadowfax - Wayne Shorter - L. Subramaniam

DEUTSCHLAND

Was indisch anmutet aufgrund des Namens, entpuppt sich zunächst als gefühlvoller Modern Jazz mit ansprechendem Chillout-Faktor, der aber nicht als weichgespülte Einschlafhilfe, sondern - den kontrastreichen Melodiebögen geschuldet - als couch-gerechtes angenehmes Chillvergnügen daherkommt, das trotz allem ein gewisses Maß an Konzentration erfordert. Jarry Singla an Piano und Indian Harmonium (aha!) und Johannes Lemke (Altosaxophone) haben sich zusammengetan, um für ihr Duo-Projekt SHATABDI ein hochgeistiges und charaktervolles Jazz-Festival namens „Eismetallen“ einzuspielen. Ein bißchen erinnert mich der Auftakt „Passing II“ an die ruhigeren Trance-Age-Nummern der Band „Shadowfax“ aus den 70ern und 80er Jahren.

Wesentlich lebhafter geht es zu im Titelsong, der leichtfüssig mit Lemke’s Tenorsax einsteigt, dann mit kunstvoll geschmückten Piano-Kaskaden aufbaut und ab der dritten Minute das Tempo bis zum rasenden Furioso anzieht (in der Spitze auf 203 bpm), angekommen beim Climax veranstalten die beiden Protagonisten ein wirbelndes Feuerwerk. Lemke unterminiert die in diesem Teil der Veranstaltung umherjagenden Klavier-Licks mit akzentuierten Sax-Spritzen und übernimmt wieder die solistische Führung im ruhigen Intermezzo, im Schlußspurt pushen sich die Instrumentalisten vom Allegretto zum finalen Vivacissimo. Ich gehe davon aus, dass das „Eismetallen“ mittlerweile geschmolzen ist. Ein indischer Schauplatz wird dann doch gestreift im dritten Stück, JS bedient zu Beginn das oben bereits erwähnte Harmonium, ich bin mir sicher, dass viele Musikfans das Instrument kennen, das zwar auch im europäischen Raum, aber überwiegend in der indischen Mystik eingesetzt wird. Der schon verstorbene pakistanische Musiker Nusrat Fateh Ali Khan beispielsweise war ein Meister des Harmoniums gewesen. Aber das ist eine andere umfangreiche Geschichte, hier für alle Harmonium-Novizen ein Link: https://youtu.be/wfwufGm1Grg  – in der rechten youtube-Leiste gibt es ein paar weitere interessante Clips zum Thema. Diese JL-Komposition ist dem Perkussionisten „Ramesh Shotham“ gewidmet, der im Mai 2018 seinen 70. Geburtstag feiert und mit dem Jerry Singla schon im Trio „Eastern Flowers“ zusammengespielt hat. Mit Sicherheit auch eine Überlegung wert, mal was von diesem Trio auf unserer Seite vorzustellen, ha, ha! Auch hier verlieren sich die beiden Musiker wieder in einem wundervollen Rausch aus introvertiert-extrovertierter Zweisamkeit.

Unisono brillieren die beiden Musiker in „Tendu“, das Wort kenne ich eigentlich aus dem Französischen und aus dem Ballett und dort bedeutet es sinngemäß soviel wie „auseinander bewegen, während A bleibt und sich B fort bewegt“ und das tun JS und JL dann auch - Jeder erzählt auf spritzige Art & Weise sein eigenes Geschichtchen – intellektuelles Kopfkino für Modern Jazz Liebhaber. „Tumburu“ bezieht seine Kraft aus augmentierten Tonsprüngen, mit „Thrillana“ gibt es die einzige Fremdkomposition, die vom indischen Violinisten Lalgudi Jayaraman geschrieben worden ist, der vor allem in der karnatischen Musik zu Hause gewesen ist. Klassische Musik aus Südindien, deren Grundlagen sich aus altertümlichen Hindu Traditionen entwickelt hat. Auf jeden Fall eine mutige und sehr gelungene Umsetzung des Duos! Fazit: Jarry Singla und Johannes Lemke zelebrieren mit SHATABDI einen spannenden Mix aus New Age-Jazz und esotherisch angehauchtem und gleichzeitig virtuosem Cool Jazz. Ein audiophiles Vergnügen für Sinne und Ohren! Bemerkenswert: Sämtliche Stücks sind live in einem Take eingespielt und aufgenommen worden von Christian Heck im Kölner „Loft“. Chapeau!

VÖ: 12.01.18

Verfügbar: CD &  Digitales Album

Empfehlung: K K K K K K K K K K

Web: https://soundcloud.com/johanneslemke-music/sets/eismetallen

TOURDATEN

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Legende KAUFEMPFEHLUNGEN

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NDS - 1,749

Sagenhaftes Album, gehört in JEDE Sammlung, für die einsame Insel

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NDS 1,750

Sehr gutes Album, genre-spezifisch unter den  besten  1000 aller Zeiten

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NDS 1,850

Empfehlenswertes Album, gehört in die gut sortierte Plattensammlung

KKKKKKKKKK

NDS 1,950

Ganz gut gelungen, es gibt aber vergleichbare Alben im Genre

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NDS 2,050

Kann man hören, rein in die Sammlung,  bei Bedarf wieder hervorholen

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NDS 2,150

Durchschnittliches Album,  nur für Edel-Fans empfehlenswert

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NDS 2,250

Nicht so gelungen, es gibt Bessere im Genre und auch von diesem Act

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NDS 2,350

Langweilig, Weihnachtsgeschenk für Feinde und Finanzbeamte

KKKKKKKKKK

NDS 2,450

Schwaches Album, CD und  Cover als Unterlage im Katzenklo

KKKKKKKKKK

NDS 2,550

Grauenhaftes Album, ab damit in die Verbrennungsanlage

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NDS 2,650

Kackastrophal, ein Verbrechen an der musikalischen Menschheit

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