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Du befindest Dich in der Rubrik Neue Heavy Metal CDs. Hier findest Du Infos & Rezensionen von neuen & aktuellen Metal CDs sowie den Heavy Metal Clip der Woche. Infos zu älteren Metal CDs findest Du beim Link “Verzeichnis”. Zu allen Genres kommst Du mit einem Klick zur “Übersicht”. Wollt Ihr Euch die neusten TOP Metal Songs anhören - die gibt es immer am Donnerstag ab 21 Uhr im Web Radio - regelmäßig am Samstag ab 23 Uhr dröhnt dort auch die 4stündige apokalyptische “Metal War Machine”!

Neue Metal CDs

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LEISTUNGSSTARKE FIRMEN EMPFEHLEN SICH

 

 

 

High Reeper & Hippie Death Cult “Doom Sessions, Vol. 5”     Zurück zur Übersicht - Back to the previous page

High Reeper Hippie Death Cult - Doom Sessions Vol 5

Tracklisting:

01. High Reeper: Vermillion Iron
02. High Reeper: Winter King/Devil’s Grip
03. High Reeper: Withering Decay
04. Hippie Death Cult: Fill The Fires
05. Hippie Death Cult: Towards Infinity

Label: Heavy Psych Sounds
Web: https://heavypsychsoundsrecords.bandcamp.com

DOOM METAL

Für Fans von:  Black Sabbath - Mastodon - Dunbarrow - Arteaga

USA

Die Legende „Black Sabbath“ lebt! Könnte man meinen, wenn man das furiose „Winter King/Devil's Grip“ von HIGH REEPER, einer Band aus dem US Bundesstaat Delaware hört. Dela – wer? Genau so spricht’s sich aus und liegt zwischen den Bundesstaaten Maryland im Süden, Pennsylvania im Norden und New Jersey im Osten. Benannt nach dem Delaware River, der wiederum seinen Namen vom englischen Kolonialgouverneur De La Warr verpasst bekommen hat. Soweit die heutige Geographie-Stunde. Bekannte Musiker sind der Songwriter David Bromberg, der Jazz Musiker Clifford Brown und natürlich die Gitarristen George Thorogood und Vinnie Moore.

Bei “Winter King/Devil’s Grip“ handelt es sich um keinen „sabbath“schen Kommerzschinken, wie es in den 80ern und 90ern von der britischen Band gab, sondern der Pfad des Hiergehörten führt viel mehr way back zu den archaischen metallischen Donnerwettern der ersten drei BS-Sabbath-Alben Ende der 60er und Anfang der 70er Jahre. Richtig geile Nummer! Zu bestaunen gibt es das Kleinod auf dem 5-Track EP-Sampler „Doom Sessions, Vol. 5“, den sich die beiden Bands HIPPIE DEATH CULT und besagte HIGH REEPER teilen. Der dritte Track „Withering Decay“ dröhnt als Zwidder-Blending von „Iron Man“ und „War Pigs“ aus den Boxen – und ist mindestens ebenso genial wie das vorangegangene Stück! Hammer! Und auch wenn’s wie eine Reinkarnation der alten BS klingt – durchaus empfehlenswert! Die beiden Beiträge der zweiten Gruppe (HDC) erreichen nicht ganz das exzellenten Niveau von HR, sind aber durchaus ebenfalls unterhaltsam und sorgen dafür, dass ich mich etwas tiefgründiger beschäftigen werde mit den bisherigen Nachlassenschaften der von Bassistin Laura Phillips und Gitarrist Eddie Brnabic gegründeten Band aus Oregon, die seit 2018 aktiv ist. Das Deluxe Bundle mit CD, Splatter-Vinyl, T-Short und Poster ist auf lediglich 50 Exemplare limitiert und dürfte daher schnell vergriffen sein.

VÖ: 14.05.21

Verfügbar: CD &  Vinyl & Diverse Bundles

Empfehlung: K K K K K K K K K K

Web:  https://www.hippiedeathcultband.com/ & https://highreeper.bandcamp.com/

TOURDATEN

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[STÖMB] “FROM NIHIL”   

Stömb - From Nihil

Tracklisting:

01.  Dimension Zero
02.  Void Divine
03.  Extrasensory
04.  Ephemeral
05.  The Hologram
06.  Embrace The Nihil
07.  The Threshold
08.  Final Transmission
09.  Through The Cosmic Depth
10.  Towards Deliverance

INSTRU-METAL

Für Fans von:  Algorithm - Bongripper - Behind Closed Doors

FRANKREICH

Und wieder erobert ein weitere Instrumental Rock Gruppe die Herzen der Fan Community, die sich bereits seit einigen Jahren für Bands wie „Animals As Leaders“ oder Genre-Musiker a la „Buckethead“ begeistern. Die Gruppe selbst ist bereits 2012 gegründet worden und mir noch nicht sonderlich aufgefallen, aber wenn ich in mich gehe, krame ich dann doch eine 2013er EP namens „Fragment“ aus dem Hinterstübchen, die mir seinerzeit ganz gut gefallen hat, aber in der Flut der Veröffentlichungen leider wieder aus meinem Fokus verschwunden ist. [STÖMB] (vorzugsweise in eckigen Klammern geschrieben – englisch „Square Brackets“ genannt) bestanden anfangs aus den Gitarristen Aurélien De Freitas und Tom Bonetto sowie Bassist Alex Garachon und Schlagzeuger Olivier Riva, der 2017 von Tom Gadonna abgelöst wurde. Nachdem man lange vergeblich nach einem geeigneten Sänger gesucht hatte, der die komplexen Melodien der Eigenkomposition umsetzten kann, verwarf man die Rekrutierung nach einem solchen und konzentrierte sich vordergründig auf instrumentale Kompositionen, bei denen es letztenendes dann auch nicht mehr so wichtig erschien, ob ein singender Frontman den Melodiepart übernahm. Und die Musik? Der Opener „Dimension Zero“ beginnt mit deathmetallischen Gitarrenriffs, die mit verminderten und hexatonischen Skalen ausgeschmückt sind, die dem Ganzen eine dystopisch-darkambiente Atmosphäre aufdrücken. Dazu gesellen sich knackige Perkussion-Elemente, die zwischen Doppelfußmaschinentempoorgien (herrliches Wort, oder?) und relaxt wabernden Momenten variieren. In „Void Divine“ vermischen sich knüppelharte Grooves mit angsterfüllten Schreien von (wohl gerade) gefolterten Opfern, die im Background zu hören sind. Das 71minütige Konzeptalbum „From Nihil“ ist eine bunte Gradwanderung zwischen kosmischem Chaos und spirituellen Noise-Orgien - zwischen der offen zur Schau getragenen Virtuosität dürfte aber auch der eine oder andere Dark Ambient Fan bestens auf sein Vergnügen kommen – am besten kommt dieser starke Stoff natürlich, wenn man die Volumenregler stark nach oben ausrichtet. Weitere Highlights sind neben erwähnten Songs das auch als Videoclip produzierte „Ephemeral“ und die mächtigen Bretter-”Djent”-Orgien “Embrace The Nihil” und “Through The Cosmic Depth”. Wer sich für den Kauf des CD-Bundles (mit T-Shirt) entscheidet, kann sich aus suchen, ob er die zusätzliche digitale Kopie als MP3 oder FLAC (transparenterer Klang) möchte. T-shirt, Sweatshirt oder Kappe mit dem Band-Logo sind auch einzeln über die bandcamp-Seite verfügbar. Das kunstvolle Cover Artwork ist von der französischen Malerin Sylvie Gedda entworfen worden: https://www.art-gedda.com/

VÖ: 31.01.20

Verfügbar: CD &  Digitales Album

Empfehlung: K K K K K K K K K K

Web:  http://www.stombofficial.com/ & https://stomb.bandcamp.com/album/from-nihil

TOURDATEN

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MILKING THE GOATMACHINE
“FROM SLUMM TO SLAM: THE UDDER STORY”  

Milking The Goatmachine - From Slum to Slam The Udder Story

Tracklisting:

01. Now We Are Old School
02. Milking Me Softly
03. Like An Everflowing Cream
04. Wolverized
05. Metal Liker
06. 1234 Leckstein
07. Udder Pressure
08. Candy Shed
09. Grass Appeal Madness
10. Goatz With Attitudes
11. Strawpocalypse
12. Blumen
13. Shed Boyz
14. Finger oder Zeh
15. Prost Mortem
16. Bullet Hoof
17. From Slum To Slam

DEATHGRIND

Für Fans von: Köstritzer  - Guiness Stout - Keiler Weizen Dunkel

DEUTSCHLAND

Wären Lemmy (Kilmister) und seine Boyz in den Tausender Jahren groß geworden, dann würden sie klingen wie …. MILKING THE GOATMACHINE. Der derbe Humor und die knackigen Punk Metal Riffs sind für mich klar die hyper-moderne Variante der britischen „Motörhead“, auch wenn viele Puristen oder in den 80er und 90er Jahren steckengebliebene Senioren wohl jetzt die Hände über den Köpfen zusammenschlagen. Bei der Musik und den Texten geht es um viel Spaß, ums Saufen, natürlich auch irgendwo um leckere Ziegenmilch und nicht ganz ernst gemeinte Splatter-Texte, die mit monströsen Bretter-Riffs unterlegt werden. Bestes Beispiel hierfür das aktuelle Kracher-Album mit kuscheligen Songs wie dem groove-metallischen „Milking Me Softly“. Chefsänger Goatleeb Udder bewegt sich mit grandioser Kellerbierstimme vokalistisch auf den Pfaden von „Six Feet Under“-Mastergrinder Chris Barnes (Fans wissen, dass das der Lieblinxmusiker der deutschen Indizierer ist), die Songs sind kurz und knackig und überschreiten gerade 3x die Mindestlänge von 3 Minuten und bieten auf diesem Wege viel abwexelnde Unterhaltung. Weitere Highlights sind „Finger oder <dess riecht aber gut> Zeh“, „Prost Mortem“, der Kindergartenreim „1234 Leckstein“, „Goats With Attitudes“, die gnadenlose „Strawpocalypse“ und die vom romantischen Walzeroldie “Theme From A Summer Place” eingeläutete Grunzorgie “Shed Boyz”. Am Ende des Tages möchte ein aufgeregter Reporter wissen: <at the end of the days – what is heavy metal?> Die Antwort: <it’s ass metal – huge – great big majomba metal – women with massive knockers> - „From Slum To Slam: The Udder Story“ ist ein weiterer Partymeilenstein in der todesbleiernen Diskographie der deutschen Deathgrinder! Darauf ein feuchtfröhliches und gutgelauntes “Prost Mortem”!

VÖ: 13.12.19

Verfügbar: CD & Vinyl & Digitales Album

Empfehlung: K K K K K K K K K K

Web:  Keine offizielle Webseite bekannt

TOURDATEN

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BOTANIST “ECOSYSTEM”   

Botanist - Ecosystem

Tracklisting:

01.  Biomass
02.  Alluvial
03.  Harvestman
04.  Sphagnum
05.  Disturbance
06.  Acclimation
07.  Abiotic
08.  Red-Crown

Label: Aural Music
Web: www.auralmusic.com

GREEN METAL

Für Fans von:  Alcest - Solstafir - Negura Bunget - Xasthur

USA

BOTANIST aus San Francisco spielen von allen regulären Formen freigelösten atmosphärischen Black Metal mit einem Hang zum experimentellen Avantgarde. In der Band, die ihren Stil selbst gerne als „Green Metal“ umschreibt, spielen die Musiker Nicholas Katich, Alex Lindo, Roberto Martinelli, Dylan Neal aka Golem und R. Chiang. Der Legende nach gibt es einen im selbst auferlegten Exil hausenden Einsiedler namens „The Botanist“, der auf heiligem Boden (“Verdant Realm”) lebt, umgeben von Heilpflanzen und grüner Natur und der auf die Erfüllung der Prophezeiung wartet, in der vorausgesagt wird, dass sich die Menschheit selbst auslöscht, damit sich die Natur  runderneuert und die Erde wieder zu einem grünen friedvollen Planeten wird. Hatten wir - glaube ich - noch nicht in dieser Form, oder? Anyway – wer gerne die Musik von ähnlich klingenden Genre-Bands wie „Fen“, „Alcest“ oder „Solstafir“ hört, kann unbedenklich zugreifen. Sämtlich Songs gibt es als zum Kennenlernen auf der bandcamp-Seite der Truppe. Über das Label “Aural Music”, bei dem Fans weitere ungewöhnliche Genre-Bands finden, ist auch schwarzes und rotes (warum nicht auch „grünes“?) Vinyl verfügbar. Die Band operiert mit herkömmlichen Instrumenten, aber auch mit eher im folkloristischen Bereich eingesetztem Dudelsack, einer  Harfe oder einem Dulcimer. Wer von letztgenanntem Instru noch nie gehört hat – der Instrumentenbauer James Jones hat schon ein paar Modelle für die Band angefertigt, hier seine Webseite: https://www.jamesjonesinstruments.com/  Anspieltipps des aktuellen (und neunten) Albums sind „Biomass“, „Alluvial“, “Red-Crown” und „Disturbance“. Mit dem avantgard-folkloristisch angehauchten „Abiotic“ taucht die Band sogar ein in die psychedelische Flower-Power-Ära der frühen 60er Jahre. Eigentlich harter Tobak für 08-15-Mainstream-Schlager-Metal-Fans (oder Leser des Magazins „Metal Hammer“, ha, ha), aber allemal eine interessante Reise für Nerds, die mal ausgetretene Pfade verlassen möchten.

VÖ: 25.10.19

Verfügbar: CD & Vinyl & Digitales Album

Empfehlung: K K K K K K K K K K

Web:  https://verdant-realm-botanist.bandcamp.com/album/ecosystem

TOURDATEN

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Verschiedene Interpreten “MAXIMUM METAL 253”   

Maximum Metal 253

TRACKLISTING:

01. Sepultura: Last Time
02. Rage: True (Edit)
03. Delain: Burning Bridges
04. Kirk Windstein: Dream In Motion
05. Marko Nietala: Stones (Edit)
06. Sylosis: Calcified
07. Lorna Shore: King Ov Deception

TT: 30:50 Minuten

CD-Beilage Metal Hammer Ausgabe Januar 2020

CD-BEILAGE

Für Fans von:  Thrash Metal - Death Core - Heavy Metal

SAMPLER

Zwar sieben Tracks nur, aber die “Schneewittchen”-Zwerge waren auch nur zu siebt und weil das silberne Scheibchen auf eine Spielzeit von 30:50 Minuten kommt, darf es in der Kategorie <bewertete Alben> antreten, in die alles hineingesteckt wird, das die Länge von mindestens 30 Minuten überschreitet. Und wenn nicht, wird’s halt als EP bewertet. Anyway (zu deutsch: das immer öfter in deutschen Synchronisationen zu hörende „wie auch immer“) – die 7 Titel haben es in sich und kündigen kommende neue Alben der präsentierten Acts an. Von den brasilianischen SEPULTURA – schon immer eine meiner Lieblinx-Metal-Bands – gibt es den mächtigen Proll-Thrasher „Last Time“ mit starken Hammer-On-Pull-Off-Licks im Intro – das mörderische Tempo (228 bpm) sorgt für beste Laune – das nagelneue Studio Werk der Truppe wird am 07. Februar 2020 erwartet. Einen Monat vorher steht das neue Album der deutschen RAGE in den Läden – hier gibt das Stück „True“ – als Edit angegeben und einer Länge von 04:59 Minuten – was ich als Schwachsinn empfinde, weil die originale Album-Version  05:01 Minuten lang ist. Aber – siehe oben – anyway – muss der Metalhammer halt aus Kostengründen angeben, weil sonst die allseits beliebte GEMA mehr kassieren würde. Seltsam – der Springer Verlag müsste doch genügend Kohle auf dem Konto haben, um die Metalheads zu beglücken. Anyway – wo viel Kohle ist, muss noch mehr hin. Ist schon der Grundsatz der Reichsverweser (heute die „Controller“) im Mittelalter gewesen. Wie auch immer – „True“ brummt schön thrashig mit der intensiv knödelnden Stimme von Mastermind „Peavy“ Wagner und entwickelt sich nach den ersten Sekunden zur hpyeraktiven Partynummer, wie man es von der deutschen Legende gewohnt ist. Und beim Solo zeigt Marcos Rodriguez, dass er sich nicht hinter den erstgenannten brasilianischen Göttergitarristen verstecken muss.

DELAIN spielen bombastischen Gothic-Sinfonic-Power-Metal-Bombast – eigentlich nicht schlecht, wenn da nur nicht das dünne Schlagerstimmchen von Frontfrau Charlotte Wessels wäre, aber weil die niederländische Sängerin optisch immer noch zum anschaulichsten im Genre gehört, sei ihr das verziehen! Ich stelle mir gerade vor, wie es sich anhören würde, wenn die gute „Helene Fischer“ bei der Band am Mikro stehen würde, ha, ha! KIRK WINDSTEIN nimmt das Tempo etwas zurück – der Mann hat in den 90er Jahren eine meiner absoluten Lieblings-Metal-Bands („Crowbar“) mitbegründet, hat danach in den Bands „Down“ und „Kingdom Of Sorrow“ gespielt und veröffentlicht jetzt am 24. Januar sein erstes Solo Album überhaupt. Der hier vorgestellte Titelsong ist ganz nett, haut mich aber nach den ersten Krachern dieser CD nicht unbedingt um. Eine ganz andere Story erzählt MARKO NIETALA mit dem mittelalterlich angehauchten Metal-Folkie „Stones“ (auch hier gibt es einen 04:59 Minuten-Edit), tolle Melodien – starker Gesang – nach ruhigerem Intro steigert sich der Song zum epischen Climax, der einen (in diesem Falle natürlich: Mich) unweigerlich mitgrooven/bangen lässt. Wer mit dem Namen Marko Tapani "Marco" Hietala absolut gar nix anfangen kann – hey, boys – der Mann ist Bassist und Sänger der finnischen Band „Nightwish“ und kommt ebenfalls am 14. Jänner (so sagen die Ösis) mit seinem ersten Solo Output auf den Markt. Über SYLOSIS muss selbstredend nicht viel erzählt werden – die britische Band gehört – (ditto - siehe oben) – seit Jahren zu einer meiner Lieblinx-Gruppe im Genre – „Calcified“ ist Track Nummer 5 vom für den 07. Februar 2020 angekündigten Studio Album „Cycle of Suffering“. Das grandiose Finale dieser ZBL ist LORNA SHORE vorbehalten, die ihr drittes Studio Album „Immortal“ am 31. Januar auf die Metal Community loslassen und der Vorgeschmack „King Ov Deception“ ist ein „zombie“esker bluttriefender Deathcore-Smasher, in dem Axe-Grinder Adam De Micco einmal mehr zeigt, dass er nach wie vor zu den besten Heavy Metal Gitarristen gehört.

Und wenn das Jahr 2020 das hält, was diese starke Zeitschriftenbeilage des “Metal Hammer” verspricht, dann wird das neue junge Jahr defintiv eines der bisher besten metallischen Jahre des aktuellen Jahrtausends!

VÖ: 15.01.20

Verfügbar: CD (Zeitschriftenbeilage)

Empfehlung: K K K K K K K K K K

Webseite des Musikmagazins:  https://www.metal-hammer.de/

Next: 12.02.20

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CONJURER X PALM READER “SPLIT EP”  

HEAVY METAL

Für Fans von:  Metalcore - Hardcore - Thrash Metal

ENGLAND

Viel ist ihnen nicht eingefallen, dafür aber haben sie eine Menge daraus gemacht. Die beiden Bands CONJURER und PALM READER treffen sich auf der Split EP ”Conjurer X Palm Reader”, um der Vorliebe für diverse Heroen ihrer Jugend zu frönen. CONJURER stammen aus dem UK und dort aus Rugby (das Örtchen mit 70.000 Einwohnern liegt zwischen Birmingham und Cambridge) – sie wüten sich durch zwei Klassiker der Gruppen „Mastodon“ und „Slipknot“, wobei mir die Wuchtbrumme „Blood And Thunder“ von ersteren etwas besser gefällt. Von den aus dem etwa 60km entfernten Nottingham stammenden PALM READER gibt es zwei Cover Versionen von “Rage Against The Machine” (“Tire Me”) und “Thrice” (“Circles”) und das sind eindeutig die Punktsieger dieser 4-Track-EP, vor allem das RATM-Stück kommt mit einer intensiver Brachialität, die der originalen Komposition bestens gerecht wird.

Conjurer X Palm Reader

VÖ: 13.12.19

Verfügbar: CD & Vinyl & Digitale EP

Kaufempfehlung:  K K K K K K K K K K

Web: https://conjureruk.bandcamp.com/album/conjurer-x-palm-reader-split

TOURDATEN

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Various Artists “Doomed & Stoned In Belgium”  

HEAVY METAL

Für Fans der epochalen Sampler-Reihe “Stoned & Doomed”

SAMPLER

Die Reihe „Doomed & Stoned“ geht in die nächste Runde. Das Sampler-Label, das sich auf die Subgenres „Doom Metal“ und „Stoner Metal“ eingeschworen hat, führt den Musikfan ins benachbarte Belgien, wo es seit mehreren Jahrzehnten eine muntere Metal-Szene mit Hochkarätern wie „Leng T’che“ oder „The Black Heart Rebellion“ gibt, unbekanntere Insider-Acts wie die hier vorgestellten aber bisher meistens im Untergrund wüteten, was sich jetzt ändern sollte. Natürlich ist das hier Dargebotene wie auch schon bei den Vorgänger-Samplern nur für den harten Kern geeignet und nicht für vom Mainstream bedudelte Schlager-Metal-Hörer a la „Metallica“ oder „Avantasia“. Zwei der zahlreichen Highlights der fetten 48teiligen belgischen Wuchtbrumme sind das psychedelische 11minütige „Burning Warriors“ von BLACK MIRRORS und die instrumentale Volldröhnung “Wind” von ATOMIC VULTURE.

VA - Doomed And Stoned In Belgium

VÖ: 13.12.19

Verfügbar: Digitales Album

Kaufempfehlung:  K K K K K K K K K K

Web: https://doomedandstoned.bandcamp.com/album/doomed-stoned-in-belgium

TRACKLISTING

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MAYHEM “DAEMON” (Limited Deluxe Edition)   

Mayhem - Daemon Limited Deluxe Edition

Tracklisting:

01.  The Dying False King
02.  Agenda Ignis
03.  Bad Blood
04.  Malum
05.  Falsified And Hated
06.  Aeon Aemonium
07.  Worthless Abominations Destroyed
08.  Daemon Spawn
09.  Of Worms And Ruins
10.  Invoke The Oath
11.  Everlasting Dying Flame (Bonus Track)
12.  Black Glass Communion (Bonus Track)
13.  Evil Dead (“Death” Cover Version)
14.  The Truth (“Death Strike” Cover Version)
15.  Disgusting Semla (“Morbid” Cover Version)

BLACK METAL

Für Fans von:  Watain - Gorgoroth - Immortal - 1349 - Marduk

NORWEGEN

Kommt die Sprache auf die Ursprünge des Subgenres Black Metal, ist die Band MAYHEM nicht selten weit entfernt, wobei ich die 1984 gegründete Formation wohl viel eher zur “Second Wave Of Black Metal” rechnen würde. Die Gruppe wird oft vielerorts als Begründer der „true norwegian black metal“ Szene betrachtet, was dann der Sache schon etwas näher kommt, zumindest kann man nicht leugnen, dass sie heute eine der einflußreichsten Bands im Genre ist. Die meisten Stories um die Truppe ranken sich um die berühmtberüchtigten Ereignisse um den Selbstmord von Sänger „Dead“ und die tragische Ermordung des Bandleaders „Euronymus“ durch seinen “Weggefährten” Vark Virgernes – zuletzt war es der bedrückende Film „Lords Of Chaos“, der diese Thematik neu aufleben ließ und der vor allem jüngere Fans und dazu viele Neueinsteiger bediente. Dem Film vorangegangen war Ende der 90er Jahre das gleichnamige Buch, das sich eingiebig und höchst informativ mit der internationalen Black Metal Szenerie beschäftigte, das allerdings vom jetzigen Band Member Jørn Stubberud (aka Necrobutcher) als eines der schlechtesten jemals geschriebenen Bücher bezeichnet worden ist. Wie auch immer – nach dem Tod von Euronymus wurde das Kult Album „De Mysteriis Dom Sathanas“ fertig gestellt und dieses gilt auch noch heute als eines der besten Veröffentlichungen im Genre. Viele Jahre und einige Umbesetzungen später präsentieren MAYHEM ihr sechstes Studio Album “Daeomn” und wer mag (und schnell war), konnte sich eine superfeine auf gerade Mal 555 Exemplare beschränkte „Limited Deluxe Edition“ sichern. Die limitierte Box gab es nur über das Label „Century Media Records“ und ist mittlerweile restlos ausverkauft. In der Box befinden sich zwei Vinyl Scheiben, eine CD, ein Riesenposter mit dem Cover Artwork, 3 weitere wundervolle Artworks, 2 Kerzen zur „homemade“ schwarzen Messe und ein metallischer Pin-Anstecker.

Die Vinyl Scheibe im Klapp-Cover beinhaltet 10 neue Songs, die CD die gleichen 10 aufgestockt um 2 Bonus Tracks, die zweite Vinyl LP stellt auf Seite 1 die beiden Bonus Tracks der CD sowie drei Cover Versionen vor, darunter auch mit dem grandios gespielten „Evil Dead“, in dem sich MAYHEM mit 205 bpm in einen regelrechten Geschwindigkeitsrausch spielen. Übrigens eines meiner Lieblingstücke der leider nicht mehr aktiven US Metal Band „Death“. Auch das “Death Strike” Cover “The Truth” ist nicht von schlechten Eltern (181 bpm), das finale “Disgusting Semla” (Original: “Morbid”) ist wie auch die beiden anderen Cover ein phantastisches Beispiel dafür, dass die beiden Axtfetischisten der Band (Ghul und Teloch) nach wei vor zu den besten Gitarristen im Genre Heavy Metal gehören. Die Rückseite von LP 2 ist nicht bespielbar, besticht aber dafür mit einem eingravierten großen Totenkopf, der mir spontan das Wörtchen „saugeil“ entlockt. Die LP-Texte sind alle abgedruckt im 12seitigen Booklet, auch die Lyrics der Bonus Tracks finden sich in einem kleinem Einlegeblatt der physikalischen CD. Sehr Lobenswert. Auch sonst ist das Drumherum der Deluxe Box „Daeomon“ richtig gut gelungen. Da haben sich dieses Mal einige Leute wirklich etwas gedacht dabei. Das digitale Album war am 25. Oktober 2019 verfügbar, der Release der physikalischen Medien hatte sich um 14 Tage nach hinten auf den 08. November verschoben.

Die Band bleibt natürlich ihrem Stil treu und bestreitet den musikalischen Weg weiter konsequent, das neue Material bietet wieder eine gelungene Mischung aus Old School Blackened Death und atmosphärisch dichtem Black Metal, ohne die avantgardistischen Ausflüge der Vorgänger-Album ganz außer Acht zu lassen  - „Daemon“ startet durch mit dem routiniert gespielten „The Dying False King“, es folgt die erste infernale Granate „Agenda Ignis“ mit irren Tempowechseln, krachenden Thrash-Akkorden und donnernder Doppelfußmaschine. „Bad Blood“ legt noch eine gewaltige Schippe drauf an Intensität – die geile moderne Produktion trifft auch hier den Hörer mit voller Breitseite, „Teloch“ shreddert sein erstes etwas längeres Gitarrensolo. „Falsified And Hated“ lässt sämtliche Dämonen der Hölle auferstehen und obwohl Shouter Attila in irgendeinem Interview behauptet hat <wir sind keine satanisten> die neuen Schlager sprechen ganz eindeutig eine andere Sprache, wer sich durch die blasphemisch-misanthropischen Texte pflügt, wird zudem den einen oder anderen Hinweis entdecken, dass sich die norwegische Truppe einmal mehr in etlichen dämonologischen Schriften und okkulten Lehrbüchern bedient hat, Absu, Tiamat und andere düstere Gesellen geben sich die Klinke in die Hand – empfehlenswert an dieser Stelle auch das Video, das zum Stück produziert worden ist und am besten rüberkommt bei voll aufgedröhntem Sound und im Fullscreen-Format. Schade, dass der Limited Edition keine DVD beiliegt mit einigen visuellen Highlights. Das wäre dann wohl das Non-Plus-Ultra gewesen!  Es folgt mit „Aeon Daemonium“ das Meisterwerk des Albums: Alchemischer Düstersound mit sludge-doomigem Szenario, Attila Csihar schwingt sich auf zum Großmeister aller Metal-Shouter und variiert gekonnt zwischen gutturalem und hymnenhaftem Spagat, Drummer Hellhammer inszeniert ein sonic-spektrales Perkussionsgewitter und stellt mit treibenden, schnellen Blasts eindeutig unter Beweis, warum er auch im fortgeschrittenen Alter von 50 Jahren immer noch zu den besten Genre Drummern gezählt wird. Seit dem 31. Oktober 2019 präsentieren MAYHEM ihre neuen Songs auch Live, die Tourdaten findet Ihr wie gehabt, wenn Ihr dem Link im Kasten unten links folgt.

VÖ: 08.11.19

Verfügbar: Limited Box & Vinyl & CD & Digital

Empfehlung: K K K K K K K K K K

Web: http://www.thetruemayhem.com/ & https://mayhemofficial.bandcamp.com/

TOURDATEN

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BLUT AUS NORD “HALLUCINOGEN”  

BLACK METAL

Für Fans von: The Ruins Of Beverast - Aenaon - Dodecahedron

FRANKREICH

VINDSVALL und Genossen melden sich zurück dem neuen (und dreizehnten) Opus “Hallucinogen”. Fröhlich-munter wird knapp 45 Minuten drauf losgerockt, Drummer Gionata Potenti treibt seine Boys meisten mit circa 150 beets in der Minute durch das Album, einziger Kritikpunkt ist der Bass, der meiner Meinung zu sehr unter geht im atmosphärisch-black-metallischen Soundgeflecht, aber das ist auch schon beim 2017er Vorgänger “Deus Salutis Meæ” der Fall gewesen. Auch dieses Mal hat der französische Musiker Bruno Varea beim Mastering das Volumen der tiefen Tönezu sehr zurückgenommen. Lobenswert dagegen die Editionenvielfalt, die von der Band angeboten wird über die Bandcamp-Seite - Doppel-Vinyl und auch die limitierte MusiCasette beinhalten selbstredend den Download-Code für die digitale Kopie. Die besten Tracks: “Nomos Nebuleam”, “Sybelius” und “Mahagma”.

Blut aus Nord - Hallucinogen

VÖ: 11.10.19

Verfügbar: CD & 2-LP-Vinyl & MC & Digital

Kaufempfehlung:  K K K K K K K K K K

Web: https://blutausnord.bandcamp.com/  &  https://soundcloud.com/blutausnord

TOURDATEN

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Legende KAUFEMPFEHLUNGEN

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NDS - 1,749

Sagenhaftes Album, gehört in JEDE Sammlung, für die einsame Insel

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NDS 1,750

Sehr gutes Album, genre-spezifisch unter den  besten  1000 aller Zeiten

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NDS 1,850

Empfehlenswertes Album, gehört in die gut sortierte Kollektion

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NDS 1,950

Ganz gut gelungen, es gibt aber vergleichbare Alben im Genre

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NDS 2,050

Kann man hören, rein in die Sammlung,  bei Bedarf wieder hervorholen

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NDS 2,150

Durchschnittliches Album,  nur für Edel-Fans empfehlenswert

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NDS 2,250

Nicht so gelungen, es gibt Bessere im Genre und auch von diesem Act

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NDS 2,350

Langweilig, Weihnachtsgeschenk für Feinde und Finanzbeamte

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NDS 2,450

Schwaches Album, CD und  Cover als Unterlage im Katzenklo

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NDS 2,550

Grauenhaftes Album, ab damit in die Verbrennungsanlage

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NDS 2,650

Kackastrophal, ein Verbrechen an der musikalischen Menschheit

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