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Du befindest Dich in der Rubrik NEUE HEAVY METAL CDs. Hier findest Du Infos & Rezensionen von neuen & aktuellen Metal CDs sowie den Heavy Metal Clip der Woche. Infos zu älteren Metal CDs findest Du beim Link “Verzeichnis”. Zu allen Genres kommst Du mit einem Klick zur “Übersicht”.

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UFOMAMMUT “8”   Zurück zur Übersicht - Back to the previous page

SLUDGE METAL

Für Fans von:  Black Spring Monolith - Cavernlord - Gortaigh

ITALIEN

Die italienischen UFOMAMMUT machen ihrem Namen alle Ehre und holzen durch 8 neue Stücke des 8. Studio Albums „8“. Entdeckt habe ich die Band durch den Beitrag auf dem 2000er Sampler „Blue Explosion: A Tribute To Blue Cheer“, als sie den Song „Peace Of Mind“ gespielt haben. Die Musik des 1999 gegründeten Trios lässt sich gut in der Kategorie Psychedelic Stoner Metal unterbringen. Bis zum Geht nicht mehr tiefer gestimmte Instrumente verleihen dem alptraumhaften Szenario einen Hauch von „dystopian doom & sludge“, dafür steht „Babel“ mit dem Wirrwarr an Sprechfetzen als Beispiel für die Anmaßung der Irdenen, einen Turm bis zum Himmel zu bauen, um dem göttlichen Jahwe den Sitz streitig zu machen. Auch sonst geht’s biblisch, düster und okkult zur Sache, Highlights der Noise-De-Force sind die 9minütige Monsterdröhnung „Zodiac“ und das sludge-metallische Donnerwetter „Psyrcle“.

Ufomammut - 8

VÖ: 22.09.17

Verfügbar:  CD & Vinyl & Digitales Album

Kaufempfehlung:  K K K K K K K K K K

Web: https://ufomammut.bandcamp.com/track/warsheep  (Track # 2)

TOURDATEN

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CELTIC FROST “INTO THE PANDEMONIUM”  Zurück zur Übersicht - Back to the previous page

Celtic Frost - Into The Pandemonium

01.  Mexican Radio
02.  Mesmerized
03.  Inner Sanctum
04.  Tristesses de la lune
05.  Babylon Fell (Jade Serpent)
06.  Caress Into Oblivion (Jade Serpent II)
07.  One In Their Pride (Porthole Mix)
08.  I Won’t Dance (The Elders Orient)
09.  Rex Irae (Requiem)
10.  Oriental Masquerade
11.  Sorrows Of The Moon
12.  The Inevitable Factor
13.  In The Chapel In The Moonlight
14.  One In Their Pride (Re-Entry Mix)
15.  The Inevitable Factor (Alternative Vocals)

Label: Noise Records

HEAVY METAL

Für Fans von:  Armored Saint - Hellhammer - Saint Vitus

SCHWEIZ

CELTIC FROST sind eines der metallischen Urgesteine der Schweiz. Seit 1984 firmieren sie unter dem bekannten Bandnamen, die Gruppe mit dem charakteristischen Frontman Tom Gabriel Fischer hatte ihre beste Zeit bis zur Auflösung im Jahr 1993. Das Album „Into The Pandemonium“, dass jetzt als remasterte Version als Doppel Vinyl oder wahlweise CD-Mediabook mit diversen Extras wieder veröffentlicht wurde, war stark beeinflußt von der damaligen thrashigen Speed-Metal-Strömung, wie sie von Formationen wie „Megadeth“ oder „Exodus“ praktiziert wurde.  Aber das Trio (recht ungewöhnlich für eine Zusammenstellung in diesem Genre) war variabel genug, um sich an einer ausgedehnten stilistischen Vielfalt zu bedienen. Es gab zwar genügend „Knüppel-aus-dem-Sack“-Hämmer wie „Inner Sanctum“ (230 bpm) oder „Babylon Fell (Jade Serpent)“ mit geilem Gitarrensolo vom Chef, aber zwischendrin immer wieder komplexe Tempowechsel oder ausgeklügelte Songideen, denen schon damals ein Hauch von Metal-Avantgarde anhaftete. So gibt es klassisch-sinfonisches („Tristesses de la Lune“ mit der zarten Stimme von Manü Moan und den Geigen von Malgorzata Blaiejewska Woller und Eva Cieslinski), elementare Anleihen mit einem Hauch Orientalik („Caress Into Oblivion“), gothic-wave-rockiges („Rex Irae Requiem“ mit dem Sirenengesang von Claudia Maria Mokri) oder dröhnende Electronic-EBM-Rock-Einlagen mit Radionachrichten-Sprachfetzen („One In Their Pride“). Aber Rock Gruppen aus der Schweiz sind ja auch heute noch dafür beliebt, dass sie nicht unbedingt dem Mainstream huldigen, sondern immer wieder eigene Wege aus ausgelutschten Talsohlen suchen. Das Original Album war übrigens 1987 mit 10 Songs veröffentlicht worden, die CD beinhaltete damals (eine Frechheit gegenüber Vinyl Käufern) zwei Bonus Tracks. Das jetzige Tracklisting gab es bereits 1999 auf der ersten “Remastered Edition” von “Into The Pandemonium”. Im Westen also nichts Neues!

VÖ: 30.06.17

Verfügbar: CD & 2-Vinyl & Digitales Album

Empfehlung: K K K K K K K K K K

Web:  http://www.celticfrost.com/ & https://youtu.be/ySijB9hUvBM

TOURDATEN

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CELLAR DARLING “THIS IS THE SOUND”  (bt)    Zurück zur Übersicht - Back to the previous page

Cellar Darling - This Is The Sound

TRACKLISTING:

01.  Avalanche
02.  Black Moon
03.  Challenge
04.  Hullaballoo
05.  Six Days
06.  The Hermit
07.  Water
08.  Fire, Wind & Earth
09.  Rebels
10.  Under The Oak Tree ...
11.  ... High Above These Crowns
12.  Starcrusher
13.  Hedonia
14.  Redemption

MELODIC METAL

Für Fans von:  The Gathering - Lacuna Coil - Nightwish

SCHWEIZ

Erster Eindruck beim ersten Stück: Ganz nett, tausendfach gehört, belanglos. Und einen Titel „Avalanche“ gibt es bereits gefühlte hundert Mal von anderen Bands und Acts. Songs von „Leonard Cohen“, „Walk The Moon“ und „Bring Me The Horizon“ fallen mir spontan ein. Das nachfolgende „Black Moon“ macht etwas mehr Dampf mit schwermetallischen Riffs, aber die Sängerin … die Sängerin ….  Sängerin ANNA MURPHY würde auch gut in den Schlagerbereich passen, wie sie die Melodien mit fröhlicher Gelassenheit trällert. Schon mal daran gedacht, dass sich auch Gesang (wie Gitarren oder Bässe) dem vorgegebenen Rhythmus anpassen kann? Als ich dann die Label Infos durchforste, wird mir alles klar. Das Trio von CELLAR DARLING hat früher in der Band „Eluveitie“ gespielt und gesungen und deren Musik war ja auch nicht unbedingt das Gelbe vom hardrockigen Ei gewesen. Gitarrist IVO HENZI und Schlagzeuger MERLIN SUTTER nehme ich mal aus von der Kritik, sie erledigen einen guten Job, aber was den Gesang betrifft, versinkt die Musik der Schweizer Gruppe neben ähnlichen Acts („Within Temptation“, „Lacuna Coil“) nur in belangloser Mittelmäßigkeit. Bestes Beispiel: „“Fire, Wind & Earth“ startet mit zackigen Riffs und gutem Tempo, aber Madame Murphy nimmt dann schnell mit ihren lahmen Phrasierungen den Wind aus den Segeln. Wer sich trotzdem auf diesen Mix aus „Enya“-Folk Metal und Alternative Schlager-Rock einlassen möchte – die Anspieltipps sind „Hullaballo“ (heißt wirklich so), das eurovisions-pop-metallische „Rebels“ (das aber alles andere als rebellisch rüberkommt) und „Under The Oak Tree…“, in dem die Sängerin zumindest zeigt, dass sie auch eine ambitionierte Spezialistin an der Drehleier ist. Fazit: CELLAR DARLING spielen recht anspruchslosen Melodic Metal für Frisösen, GZSZ-Gucker und Radio Gong Hörer. Auf der Band-Webseite steht derzeit ganz groß die Drohung <the new wave of folk rock - with a bite> ja, aber mit einem zahnlosen leider nur!

VÖ: 29.06.17

Verfügbar: CD & Digitales Album

Empfehlung: K K K K K K K K K K

Web: http://www.cellardarling.com/ & https://youtu.be/NWMiBj0yDJg

TRACKLISTING

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SUFFOCATION “... OF THE DARK LIGHT”   Zurück zur Übersicht - Back to the previous page

Suffocation - Of The Dark Light

Die Death Metal Spezialisten SUFFOCATION präsentieren mit Gitarrist Charlie Errigo und Schlagzeuger Eric Morotti gleich zwei Lineup Changes. Geändert hat sich die musikalische Ausrichtung nicht: Es wird nach Herzenslust getrümmert, “Sänger” Frank Mullen durchpflügt den Keller mit ultratiefen Growls und die Rhythmus-Fraktion vollführt mit Leichtigkeit die komplexesten Tempowechsel. Highlights: “Your Last Breaths”, das seit April als digitale Kopie und (auf wenige Stückzahlen limitiert) als Vinyl-Single verfügbar ist, der neue Drummer legt eine irrsinnige Geschwindigkeit vor, die den olympischen Goldmedaillenabonnenten Usain Bolt auf hinterste Plätze verweisen dürfte. Die abgrundtief-philosophische Mördernummer “Return To The Abyss”, in dem Leadgitarrist Terrance Hobbs einen seiner besten Soli übers Griffbrett fliegen lässt. Die Neuaufnahme des Band-Klassikers “Epitaph Of The Credulous” (im Original auf dem 1993er Album „Breeding The Spawn“).

Genre: Technical Death Metal

TRACKLISTING:

01.  Clarity Through Deprivation
02.  The Warmth Within The Dark
03.  Your Last Breaths
04.  Return To The Abyss
05.  The Violation
06.  ... Of The Dark Light
07.  Some Things Should Be Left Alone
08.  Caught Between Two Worlds
09.  Epitaph Of The Credulous

Herkunft: USA (New York)

VÖ: 09.06.17

Label: Nuclear Blast

Verfügbar: CD & Vinyl & Digital

Aktiv seit: 1988

Kaufempfehlung:

KKKKKKKKKK

Web: www.suffocationofficial.com/  & https://soundcloud.com/suffocation-official 

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WHITE SKULL “WILL OF THE STRONG”   Zurück zur Übersicht - Back to the previous page  

White Skull - Will Of The Strong

TRACKLISTING:

01.  Endless Rage (Instrumental)
02.  Holy Warrior
03.  Grace O’Malley
04.  Will Of The Strong
05.  Lady Of Hope
06.  I Am Your Queen
07.  Hope Has Wings
08.  Metal Indian
09.  Shieldmaiden
10.  Sacrifice
11.  Lay Over
12.  Warrior Spirit

Label: Dragonheart Records

POWER METAL

Für Fans von:  Edenbridge - Crystal Viper - Unsun - Arch Enemy

ITALIEN

In Italien sind Frauen am Mikrofon einer Heavy Metal Band eher eine nicht alltägliche Erscheinung, obwohl es in unserem Nachbarland durchaus einige Mädels gibt, die über eine kratzbürstige Rock Stimme verfügen. In der Band WHITE SKULL ist das Federica De Boni, die eine wirklich gute Figur abgibt in den 11 Power Metal Brettern des mittlerweile zehnten Studio Albums der Gruppe aus Vicenza. „Will Of The Strong“ ist das erste Lebenszeichen des Sextetts seit 5 Jahren (2012: Under This Flag) und überzeugt auf kompletter Linie mit brachialen Power Riffs und geilem Leadgitarren-Gedröhne von Danilo Bar, der einen gepflegten Crossover-Mix aus Malmsteen und John Norum (der Gitarrist von „Europe“) die Saiten rauf & runter marschieren lässt. Die Highlights sind der Titelsong, ein krachendes Viking Metal Monster, in dem die Frontfrau ihr komplettes Register aus tiefen Growls und atemberaubenden Höhen abruft, die Rhythmus-Fraktion (Alex Mantiero, Drums – Jo Raddi (Bass) legt ein knackiges 150 bpm-Tempo vor, das aber aus unerfindlichen Gründen nach 3 Minuten von einem zwar kurzen, aber saublöden langsamen Intermezzo unterbrochen wird. Ebenfalls interessant der mit tribalen Stammestrommeln umrahmte „Metal Indian“ – indianischen Rock habe ich schon oft gehört, aber indianischen Metal – einmal abgesehen von ein paar „Blackfoot“-Anleihen bisher weniger. Und die Skalpiermaschine Geronimo & Metal – das würde auf jeden Fall passen! Mit der „Shieldmaiden“ huldigen die Italiener wohl der GoT-TV-Serie und diesbezüglich speziell der holden Maid Brienne von Tard. Für alle Sehnsüchtigwartenden – die 7. Staffel startet endlich am 16. Juli bei HBO: https://youtu.be/giYeaKsXnsI - Leadgitarrist Danilo Bar kredenzt einmal mehr einen heißen Solo für die flambierte Schlachtplatte. Und normaler Weise sind ja Metal Balladen absolut überhaupt nicht mein Ding, aber die Performance, die Sängerin Federica in “Sacrifice” abliefert, macht das Teil zu einem richtigen Ereignis!

VÖ: 07.04.17

Verfügbar: CD &  Digitales Album

Empfehlung: K K K K K K K K K K

Web: http://whiteskull.band/  &  https://youtu.be/eXUWArv8Pkk (“Will Of The Strong”)

TOURDATEN

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SCHAMMASCH “The Maldoror Chants: Hermaphrodite” (bt)   Zurück zur Übersicht - Back to the previous page  

Schammach - The Maldoror Chants Hermaphrodite

TRACKLISTING:

01.  Prologue (05:10)
02.  The Weighty Burdon Of An Eternal Street (06:25)
03.  Along The Road That Leads To Bedlam (03:38)
04.  These Tresses Are Sacred (01:40)
05.  May His Illusion Last Until Dawn’s Awakening (04:48)
06.  Chimerical Hope (04:25)
07.  Do Not Open Your Eyes (04:19)

Label: Prosthetic Records
Web: https://prostheticrecords.bandcamp.com/

BLACK METAL

Für Fans von:  Triptykon - Deathspell Omega - As Sanity Fades

SCHWEIZ

Eine Hermaphrodite bezeichnet in der Mythologie ein doppelgeschlechtliches Individuum – Unterfranken, die jetzt vor diesen Zeilen sitzen und denken <hääh?>  der, die oder das Conchita Wurst – österreichische(r) Eurovisionssieger(in) 2016 – ist ähnlich konzipiert. Okay, Scherz meinerseits, bei der Hermadinx  – hat auch nichts zu tun mit einer ähnlich lautenden Transportfirma, bei der nur Bulgaren oder Russen arbeiten, oder gar mit der Hermaphrotitis (oder so) gemeinsam – bei diesem mythologischen Urviech sind männliche und weibliche Keimzellen gleichermaßen vorhanden. Asiatische Kampfsportler kennen es auch unter dem Begriff Yin & Yang. Na gut, zu den Fakten: Die Schweizer Black Metal Band widmet sich auf ihrer neuen umwerfenden EP „The Maldoror Chants: Hermaphrodite“ diesem Thema und hat auch auf dem Cover der EP eine dieser knackigen Püppis abgebildet. Hier gibt es das Bild „en groß“. Und gleich an dieser Stelle möchte ich den Hinweis anbringen, dass Newsletter-Leser ab Anfang Juli regelmäßig ihr schönstes Cover des Monats wählen dürfen. 3 Studio Alben hat die 2009 gegründete Band aus Basel bisher veröffentlicht. Thematisch gibt es die Verarbeitung von okkulten Texten und Sachverhalten, die begleitende Musik ist bester „Atmospheric Black Metal“, der null Probleme hätte, als Soundtrack für diverse Horrorstreifen herzuhalten. Und so gibt es auch feinste düstere und gruselige Stimmung im „Prologue“, ein anschwellendes Stimmengewirr leitet über in „The Weighty Burden Of An Eternal Secret“ – im Hintergrund wühlen ultraverzerrte Gitarren, schamanische dumpfe Trommelorgien bilden das hypnotische Fundament, auf dem wie durch einen undurchdringlichen Nebel ein mysteriöser Gitarrensolo dröhnt, während Shamash, der Sonnengott der babylonischen Mythologie versucht, sich einen Weg zu bahnen. Der Abspann des Stücks erinnert mich an die erste Jackson-Hobbit-Verfilmung, als der Zwergenkönig in Bilbo‘s Hütte seinen brummenden epischen Gesang anstimmt.

„Les Chants de Maldoror“ sind eine poetische 6teilige Novelle des französischen Autoren Comte de Lautréamont, der es faustdick hinter den Ohren hatte und der zahlreiche Surrealisten des 19. Jahrhunderts (Dali, Breton, Artaud) zu ihren Arbeiten inspiriert hat, einiger seiner morbiden Verse sind auch später in der gothischen Literatur (Lord Byron, Goethe’s Faust) aufgetaucht und jetzt haben sie Einlaß gefunden in die sieben Songs der neuen EP der Schweizer Band SCHAMMASCH. Die musikalischen Highlights der etwas über 30minütigen EP sind „May His Illusion Last Until Dawn’s Awakening“ und „Chimerical Hope“, der schnellste Track des Mini Albums. Wen die französischen Originaltexte interessieren: https://fr.wikisource.org/wiki/Les_Chants_de_Maldoror

VÖ: 09.06.17

Verfügbar: CD & 2-LP  & Digitales Album

Empfehlung: K K K K K K K K K K

Web:  https://schammasch.bandcamp.com/https://soundcloud.com/schammasch

TOURDATEN

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KREATOR “ENDLESS PAIN” (Remastered) (bt)  Zurück zur Übersicht - Back to the previous page

HEAVY METAL

Für Fans von:  Exciter - Exodus - Venom - Sodom 

DEUTSCHLAND

Eine der ältesten Metal Bands Deutschland sind KREATOR aus Essen. 1985 gab es das von ähnlichen Thrash Bands wie „Metallica“ und „Exodus“ stark beeinflußte Debüt Album „Endless Pain“, das aber nicht ganz an das herausragende Niveau der Amis heranreichte. Shouter Mille Petrozza stimmlich hervorragend, aber gitarrentechnisch  noch hinter den speedmetallischen Ansprüchen der US Maestros Hammett, Hunolt oder Mustaine. Speziell in „Total Death“ gut zu hören – immer wenn es schneller wird, holt Petrozza bluesige Licks aus der Kiste, um speedige Runs zu kaschieren. Auch klangtechnisch ist die Produktion von Horst Müller nur Mittelmaß – es sollte seine einzige „Kreator“-Mitarbeit bleiben. Das Debüt ist wie weitere Kultalben der Band in neuem Remastering wiederveröffentlicht worden und zu den 10 Originalen gibt es 6 Bonus-Tracks. Trotz Demo-Radaugepolter im Übungsraum ein Must Have für Fans.

Kreator - Endless Pain Remastered

VÖ: 09.06.17

Verfügbar:  CD & 2-LP &  Digitales Album

Kaufempfehlung:  K K K K K K K K K K

Web: http://kreator-terrorzone.de/ 

TOURDATEN

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ARCH ENEMY “AS THE STAGES BURN! Live Wacken 2016”   Zurück zur Übersicht - Back to the previous page  

Arch Enemy - As The Stages Burn

01.  Khoas Overture
02.  Yesterday Is Dead And Gone
03.  War Eternal
04.  Ravenous
05.  Stolen Life
06.  My Apocalypse
07.  You Will Know My Name
08.  Bloodstained Cross
09.  Under Black Flags We March
10.  As The Pages Burn
11.  Dead Eyes See No Future
12.  Avalanche
13.  No Gods, No Masters
14.  We Will Rise
15.  Nemesis
16.  Fields Of Desolation

MELODIC DEATH

Für Fans von:  At The Gates - Sinergy - In This Moment - The Agonist

SCHWEDEN

ARCH ENEMY waren Anfang der 00er Jahre bis zum Jahr 2014 eine der besten female-fronted Metal Bands aller Zeiten gewesen, dann ging die Supersängerin Angela Gossow und der Nachfolgerin Alissa White-Gluz aus Kanada ist es meiner Meinung danachg nur ansatzweise gelungen, in die ”riesigen” Fußstapfen der ausgeschiedenen deutschen Growl-Meisterin zu treten. Madame Gossow ist allerdings noch als Managerin in beratender Funktion tätig für die Truppe. Jetzt gibt es die Möglichkeit, sich davon zu überzeugen – zumindest für alle, die in den letzten Jahren nicht im Konzert der Gruppe gewesen sind (soll es geben) – dass die Kanadierin Live lebenfalls eine gute Stimme abgibt. „As The Stages Burn“ ist das dritte Live Album der schwedischen Melodic Death Formation und das erste mit der „blau“haarigen Brünetten am Mikrofon.  Musikalisch wird natürlich großes Kino geboten – es gibt das komplette 2016 beim Wacken Open Air gespielte Konzert – Ausschnitte gab es bereits im WDR-Rockpalast zu sehen. Den Löwenanteil der 16 Tracks stellen die letzten beiden Alben (2014: War Eternal, 2011: Khaos Legions), die mörderischen Hammer-Songs sind immer noch „Ravenous“ (2001) und „My Apocalypse“ (2005) und mit „Fields Of Desolation“ gibt es am Ende sogar ein Stück des 1996er Debüt Albums. Und wer die 31jährige Krebsfrau (auf der DVD) dann auf der Bühne herumtoben sieht, wird letztenendes die „früher-war-alles-besser“ Gedanken schnell über Bord werfen, denn das Metal-Mädel lebt & liebt diese Musik so leidenschaftlich wie ihre exzellenten Bandkollegen. Weitere Anspieltipps sind „Stolen Life“, „Bloodstained Cross“, der hyperschnelle Bänger „Nemesis“ und „We Will Rise“, in dem der Gitarrist zeigt, wie gerne er sich vom genialen Meister Eddie Van Halen hat beeinflußen lassen.

Vom Album gibt es mehrere Versionen - die reguläre CD, die reguläre Doppel-LP, beide als limitierte Deluxe Editionen aufgestockt um die Konzert-DVD, der limitierte Deluxe-Box-Set beinhaltet CD, DVD+Blu-ray (inklusive einer “Behind The Scenes”-Doku und diversen Videoclips) sowie ein 36seitiges Artbook.

VÖ: 31.03.17

Verfügbar: CD & 2-LP+DVD & Digitales Album

Empfehlung: K K K K K K K K K K

Web:  http://www.archenemy.net/  &  https://soundcloud.com/arch-enemy

TOURDATEN

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FLESH OF THE LOTUS “VISCISSITUDE” (EP)   Zurück zur Übersicht - Back to the previous page

Flesh Of The Lotus - Vicissitude

Mit der zittrigen Inbrunst von “Chris Barnes” (“Six Feet Under”) und der Wucht eines Lemmy Kilmister wühlt sich Shouter Rodger Facer durch die  Tracks der Debüt EP “Vicissitude” von FLESH OF THE LOTUS und verselbstherrlicht sich gleich einmal im ersten Stück “Creator Defiled”: <Your so-called god - Just an illusion - You think he’ll save you - He never saved me  He makes you beg and plead - Beg And Plead - Venerate Me - Worship Me - Pray To Me - I Am The Fucking Idol> grunzt und grölt er gutgelaunt in sein Mikro. Beim Quintett, das Knüppel- Deathcore mit doomigem Slam Metal vermischt, handelt es sich um eine 2015 gegründete Band aus Pennsylvania. Zu den Aufnahmen von “Beguiler” wurde “Dysentery”-Frontman Scott Savaria eingeladen, der mit seinen Vocals in tiefste Kellergewölbe hinein spaziert. Lustig: In “Stranglehold” (nicht verwandt & verschwägert mit dem “Ted Nugent”-Klassiker) ist kurz das Klingeln eines Telefons zu hören.

Genre: Brutal Death Metal

TRACKLISTING:

01.  Creator Defiled
02.  Still Suffering (feat. Tyler Beam)
03.  Stranglehold
04.  Beguiler (feat. Scott Savaria)

LINE UP:

Keith Ugly Jr. (Gitarre)
Hunter Heilig (Gitarre)
Rodger Facer (The Unholy Microphone Demon)
Brent Raudenbush (Schlagzeug)
Randy Taylor (Bass)

Herkunft: USA (Pennsylvania)

VÖ: 07.04.17

Label: Black Venom Promotion

Verfügbar: CD & Digitale EP

Aktiv seit: 2015

Kaufempfehlung:

KKKKKKKKKK

Web: https://fleshofthelotus.bandcamp.com/album/vicissitude

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SLEEPLESS “EMILY DOE”   Zurück zur Übersicht - Back to the previous page  

Sleepless - Emily Doe

TRACKLISTING:

01.  Our Demons
02.  Adynamia
03.  Little Red House (feat. Peter Kelner)
04.  Rise Unconscious
05.  Levitation
06.  Ordinance
07.  Holy Deed
08.  Sanity Gone
09.  Abyss

DEATHCORE

Für Fans von: Bring Me The Horizon - All Shall Perish - Carnifex

UNGARN

Nicht der legendäre John Doe, sondern „Emily Doe“. Mit Sicherheit haben sich SLEEPLESS und der verantwortliche Grafikkünstler bei der Gestaltung ihres furchterregend dreinblickenden Cover Mädels Anleihen bei der TV-Serie „The Walking Dead“ und beim Blockbuster „Resident Evil“ geholt, denn auch dort gibt es so eine Göre mit einem Teddybär in den Pfoten. Hinter ihr Öde und Verwüstung und das ist auch, was die Musik der Band aus Ungarn auszeichnet. Sie hinterlassen – wie man immer so schön sagt – keine Gefangenen und natürlich wird mit der Kapelle im Hintergrund auch ein weiteres schönes & modisches Satanisten-Klischee bedient. Die Musik bedient selbstredend alle gängigen Muster, die man(n) – frau eher weniger – erwartet von ultrahartem Deathcore-Geprügel: Gutturale Gesänge (CEO Milan Lucsanyi), kraftstrotzende Rhythmus-Fraktion (Norbert Hujak, Drums – Janos Keleman, Bass) und knüppeldicke Metal-Riffs (Gitarrist Jozsef Juhaz). Die Band präsentiert sich als gut funktionierende Einheit, solistisch sticht bis auf ein kurzes Gitarrensolo in „Levitation“ (29 Sekunden) und in der zweistimmig inszenierten „Iron-Maiden“-Gedächtnis-Orgie „Holy Deed“ keiner der vier Musiker heraus, was ich sehr schade finde, weil der Saitenschlächter solche Spielereien mit Sicherheit auch noch drauf hat. Gleichzeitig der vielseitigste Song des Albums. Weitere Anspieltipps: „Our Demons“, “Abyss” und „Little Red House“ mit einem Vocal-Gastbeitrag des ungarischen Metallurgen Peter Kelner. Das starke Cover Artwork stammt übrigens von Krisztián Hujber: http://www.fotonoid.hu/grafika.html

VÖ: 10.04.17

Verfügbar: CD &  Digitales Album

Empfehlung: K K K K K K K K K K

Web:  https://sleeplesshorde.bandcamp.com/album/emily-doe & https://youtu.be/vozjHnQYkas

TOURDATEN

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STIMULANT “STIMULANT”   Zurück zur Übersicht - Back to the previous page

GRINDCORE

Für Fans von: Carcass - Haemorrhage -  Pussy Galore

USA (NEW YORK)

STIMULANT sind ein neues phätter Grindcore Brett aus New York, in dem Thomas Leyh (Vocals, Drums) und Ian Wiedrich (Vocals, Gitarre) wüten. Wie es einst in den 80er Jahren auch die Kultband „Carcass“ getan hat, schrubben sich die beiden Musiker durch 21 mehr oder weniger kurze Tracks, in denen sich Hardcore Punk, Powerviolence und radikaler Grind-Noise ohne Grenzen vermischen. Starker Stoff, um seinen Lautsprechern den letzten Funken Leben aus zu blasen. Vinyl is limitiert auf 400/100 (schwarze Rille/Fensterglas-Rille) und kann beim Label Nerve Altar bestellt werden. Inklusive ist der Code fürs digitale Album, das es auch für kurze Zeit zum selbst bestimmbaren „Name Your Prize“ Download auf der bandcamp-Seite des Labels gibt. Highlights: “Bending Form”, “Vicious Cycle”, “Heretic” und “Postal”, mit 03:35 Minuten der längste Titel des Albums. Buy Or Die!

Stimulant - Stimulant

VÖ: 03.03.17

Verfügbar: Vinyl & Digitales Album

Kaufempfehlung:  K K K K K K K K K K

Web: https://nervealtar.bandcamp.com/album/stimulant & http://nervealtar.blogspot.de/

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ABORYM “SHIFTING.NEGATIVE”   Zurück zur Übersicht - Back to the previous page   (bb)

Aborym - Shifting Negative

TRACKLISTING:

01.  Unpleasantness
02.  Precarious
03.  Decadence In A Nutshell
04.  10050 Cielo Drive
05.  Slipping Through The Cracks
06.  You Can Handle The Truth
07.  For A Better Past
08.  Tragedies For Sales
09.  Going New Places
10.  Big H

Label: Agonia Records
Web: www.agoniarecords.com

INDUSTRIAL METAL

Für Fans von:  KMFDM - Nine Inch Nails - Die Warzau

ITALIEN

Schwere krachende Synthesizer Riffs und ein stampfender Hau-Ruck-Rhythmus verraten gleich zu Beginn, was angesagt ist. ABORYM praktizieren phätten Industrial-Metal, den sie mit verzerrten Aggro-Electro-Punk-Wänden angestrichen haben. Die italienische Band gibt es schon seit 1993, ihren Namen haben sie gefunden in den dämonischen Schriften der „Clavicula Salomonis Regis“, das astrologische Regeln, Zaubersprüche und Anleitungen zum Herbeirufen von magischen Wesen enthalten soll, da fällt mir doch spontan der Fluch eines Castingteilnehmers beim Supertalent ein: <dieter bohlen – komm mich holen> -  Haborym Sadek Aym war im 17. Jahrhundert ein Visionär, der die Ankunft von 26 höllischen Legionen vorausgesagt haben soll. Wobei wiederum die Zahl 26 auch interpretiert werden kann mit – so zumindest die Gematrie (jüdische mystische Buchstabenauslegung) - der Bezeichnung für Gott selbst, aber wer seine Gedanken in diese Richtung vertiefen möchte, kann ja auch mal hier schauen: http://www.spwa.de/numerologie/geburtstagszahlen/html/26.html

Die Musik der mittlerweile zum Trio geschrumpften Italiener (von der Urbesetzung ist nur noch Bassist Malfeitor Fabban dabei) ist anfangs etwas gewöhnungsbedürftig und unterscheidet sich wesentlich von üblichen Haudrauf-Elektro-Metal-Geschichten, beispielhaft dafür einer der besten Tracks des Albums: „Decadence In A Nutshell“ vereinigt fuzz-psychedelische „Alice Cooper“-Anleihen, vertrackte Tempo-wechsel und headbängende „Rob-Zombie“-Groove-Elemente. Gitarrist Giulio Moschini, der auch noch in der römischen Brutal Death Metal Band „Hour of Penance“ gespielt hat, darf sich ordentlich austoben. In der gleichen Formation aktiv ist auch Paolo Pieri, der dritte Member von ABORYM. Für „Precarioius“ gibt es auch einen Videoclip mit apokalyptisch-traumatischen Bildern, weiterer Anspieltipp ist „Going New Places“. Die Gästeliste präsentiert ein “Who’s Who” im Industrial Rock Genre:: Gitarrist SIN QUIRIN von Ministry, Gitarrist RICKTOR von der Band „The Electric Hellfire Club“ oder VICTOR LOVE von Dope Stars Inc. waren bei den Aufnahmen im Studio zugegen. Wer sich die auf 500 Exemplare limitierte CD-Box besorgt, bekommt mit „Sukeban“ (Gast: der japanische Black-Metal-Avantgardist YOUKO HEIDY) und „Trauma“ noch zwei zusätzliche Stücke, die es nicht auf Vinyl oder der regulären CD gibt.

VÖ: 25.01.17

Verfügbar: CD &  Digitales Album

Empfehlung: K K K K K K K K K K

Web: http://www.aborym.it/https://soundcloud.com/aborymofficial

TOURDATEN

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SEPULTURA “MACHINE MESSIAH”   Zurück zur Übersicht - Back to the previous page  

Sepultura - Machine Messiah

TRACKLISTING:

01.  Machine Messiah
02.  I Am The Enemy
03.  Phantom Self   VIDEO
04.  Alethea
05.  Iceberg Dances
06.  Sworn Oath
07.  Resistant Parasites
08.  Silent Violence
09.  Vandals Nest
10.  Cyber God
11.  Chosen Skin
12.  Ultraseven No Uta

Label: Nuclear Blast Records

HEAVY METAL

Für Fans von: Steve Vai - Sarcófago - Cavalera Conspiracy - Soulfly

BRASILIEN

In die 14. Longplayrunde gehen die brasilianischen SEPULTURA. „Machine Messiah“ beginnt melodiös und ruhiger, als ich es von den südamerikanischen Metal Heroen eigentlich gewohnt bin. Auch der Bass von Paolo Pinto blubbert im Hintergrund bedächtig und erst ab Minute 04:24 beginne ich meine abweisende Lethargie abzulegen, als der erste kurze Solo von Chefgitarrist Andreas Kisser losröhrt und das Stück in die groove-metallische Thrash-Ecke hineinschiebt. Das darauf folgende „I Am The Enemy“ donnert dann los im altbekanntem tobenden Fahrwasser – 202 bpm beseitigen alle restlichen Zweifel – DAS sind DIE SEPULTURA, wie ich sie kenne und liebe. Brasilianische Perkussion eröffnet das Spektakel „Phantom Self“, über anfängliche (überraschende) orientalische Melodien (die sich im Mittelteil mit sinfonischen Passagen paaren) wird die Keule gezogen und am Ende steht ein gewaltiges Gemisch aus komplexen Art Death Prog Metal. Wahnsinn – die Boys werden auch nicht älter. Schon jetzt ein Metal Klassiker für die Ewigkeit und kein Vergleich mit der Musik der lahmen Mainstream-Metal-Opis von „Metallica“. Auch „Alethea“ bleibt in der Spur und mit „Iceberg Dances“ gibt es eines der besten instrumentalen Metal Stücke, die ich seit langer Zeit gehört habe. Zu den druckvollen Hammer-Riffs gesellt sich  ab Minute 02:20 eine Hammondorgel (die hier an die alten „Purple“-Zeiten erinnert und die gespielt wird vom tunesischen Musiker Elyes Bouchoucha, der in der Prog Oriental Metal Band „Myrath“ tätig ist und der auch seine virtuosen Künste als Violinist zur Verfügung stellt), Gitarrist Kisser kramt kurz in der „Alex-Lifeson-Rush“-Gedächtniskiste und schüttelt zwischendrin (Minute 03:06) ein geniales 25sekündiges akustisches Flamenco-Intermezzo aus dem Handgelenk, bevor er mit zweistimmigen Läufen des abrupte Ende einläutet. 

„Sworn Oath“ ist ein pures Thrash Monster zur Auflockerung der Nackenmuskulatur und auch die restlichen Friedhofsgänger (Fans wissen, dass der Name „Sepultura“ an das portugiesische Wort „Pulcre“ = „Grab“ angelehnt ist) wie „Resistant Parasites“ und der Geschwindigkeitsrekordler „Vandals Nest“ wirbeln dermaßen Staub auf, dass ich ganz nah in Versuchung bin, die neue „Machine Messiah“ als „best Sepultura so far“ zu veredeln.

VÖ: 13.01.17

Verfügbar: CD  & 2-Vinyl & Deluxe CD & Digital

Empfehlung: K K K K K K K K K K

Web: http://sepultura.com.br/  & https://vimeo.com/196856176 (Video “Phantom Self”)

TOURDATEN

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FEASTING ON DARKNESS “THE BLACK CLOUD”   Zurück zur Übersicht - Back to the previous page

Feasting On Darkness - The Black Cloud

”The Black Cloud” gehört heute zu den frühen Klassikern der britischen Science Fiction Literatur, geschrieben wurde der Roman von Fred Hoyle, der seinem Erstling noch weitere Werke folgen ließ. Den gleichen Titel hat sich die US Prog Death Metal Band FEASTING ON DARKNESS für ihr zweites Studio Album auserkoren. Wie es auch die “Animals As Leaders” bevorzugen, gibt es die 12 Brecher instrumental, wenn auch das Niveau nicht ganz heranreicht an die virtuosen Spektakel, die das hier verglichene Trio zelebriert. Die besten Tracks sind “Bleeding Spawn”, “Ignite” und der “Nuclear Winter”, der Drummer zimmert mit höllischem Tempo und Doppelußmaschine durch das Album, verzerrte Gitarren-Riffs werden ab & an von einem netten Solo verziert, aber irgendwo wirkt alles zu leidenschaftslos konstruiert und so ist es auch kein Wunder, dass sich nach einer halben Stunde erste Langweile breit macht. Wem die Musik von “Buckethead” gefällt, sollte auf jeden Fall mal reinhören.

Genre: Instrumental Death Metal

TRACKLISTING:

01.  Reborn
02.  Circle Of Seven Serpents
03.  Inner Thorn (Sinister)
04.  Bleeding Spawn
05.  Fallen Empire
06.  Ignite
07.  Nuclear Winter
08.  Beautiful Nightmare
09.  The Black Cloud
10.  The Dead Will Rise
11.  Spineless Follower
12.  Hollowed Sous

Herkunft: USA

VÖ: 12.01.17

Label: Devatation Inc.

Tourdaten

Für Fans von:

Animals As Leaders
Buckethead
Cacophony

Kaufempfehlung:

KKKKKKKKKK

Web: https://youtu.be/X0LBEhCv2YA (Video “Ignite”)

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Legende KAUFEMPFEHLUNGEN

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NDS - 1,749

Sagenhaftes Album, gehört in JEDE Sammlung, für die einsame Insel

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NDS 1,750

Sehr gutes Album, genre-spezifisch unter den  besten  1000 aller Zeiten

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NDS 1,850

Empfehlenswertes Album, gehört in die gut sortierte Plattensammlung

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NDS 1,950

Ganz gut gelungen, es gibt aber vergleichbare Alben im Genre

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NDS 2,050

Kann man hören, rein in die Sammlung,  bei Bedarf wieder hervorholen

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NDS 2,150

Durchschnittliches Album,  nur für Edel-Fans empfehlenswert

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NDS 2,250

Nicht so gelungen, es gibt Bessere im Genre und auch von diesem Act

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NDS 2,350

Langweilig, Weihnachtsgeschenk für Feinde und Finanzbeamte

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NDS 2,450

Schwaches Album, CD und  Cover als Unterlage im Katzenklo

KKKKKKKKKK

NDS 2,550

Grauenhaftes Album, ab damit in die Verbrennungsanlage

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NDS 2,650

Kackastrophal, ein Verbrechen an der musikalischen Menschheit

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