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Du befindest Dich in der Rubrik Neue Heavy Metal CDs. Hier findest Du Infos & Rezensionen von neuen & aktuellen Metal CDs sowie den Heavy Metal Clip der Woche. Infos zu älteren Metal CDs findest Du beim Link “Verzeichnis”. Zu allen Genres kommst Du mit einem Klick zur “Übersicht”.

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BUTCHER BABIES “LILITH”   Zurück zur Übersicht - Back to the previous page  

Butcher Babies - Lilith

TRACKLISTING:

01.  Burn The Straw Man
02.  Lilith
03.  Headspin
04.  Korova
05.  #iwokeuplikethis
06.  The Huntsman
07.  Controller
08.  Oceana
09.  Look What We’ve Done
10.  Pomona (Shit Happens)
11.  Underground And Overrated

Label: Century Media Records
Web: www.centurymedia.com

METALCORE

Für Fans von:  Arch Enemy - In This Moment - Blackbriar - Otep

USA

Das Cover und der Name suggerieren, das es sich hier wohl um eine härtere Gangart handelt. Die BUTCHER BABIES spielen knüppelnden Metalcore, aus dem gleich zu Beginn der Auftakt „Burn The Straw Man“ herausragt, bei dem sie sich wahscheinlich von der Legende um den „Wicker Man“ haben beeinflußen lassen, der hier in hellen Flammen steht. Danach stellt sich die titelgebende Heldin „Lilith“ vor, deren Beliebtheit und Bekanntheitsgrad spätestens seit der TV-Serie „Supernatural“ (gespielt von der US Blondine Katie Cassidy) wieder immens gestiegen ist. Das Quintett veröffentlicht das dritte Studio Album, upfront wüten gleich zwei scharfe Mädels, die einen gutturalen Growl-Orkan am Mikrofon lostreten, wie es auch eine Angela Gossow von „Arch Enemy“ nicht besser gekonnt hätte. Sieht man sich diverse Videos der Vergangenheit an, stellt man(n) schnell fest, dass Carla Harvey und Heidi Shepherd hier nicht einfach einen Job erledigen, sondern diesen auch noch mit viel Leidenschaft und Spaß versehen. Da bleibt der männlichen Fraktion (Jason Klein, Bass – Chris Warner, Drums – Henry Flury, Gitarre) nur noch die Aufgabe, für die metallischen Randerscheinungen zu sorgen. Wurde bei den beiden Vorgänger-Alben (2013: Goliath – 2015: Take It Like A Man) noch die hardrockigere Komponente betont, hat sich die Formation nun in den brachialen Niederungen des ultraradikalen Metal niedergelassen und zündet ein Feuerwerk, mit dem sich das neue Album ganz nach oben in den Jahresranglisten katapultieren wird. Die weiteren Highlights sind: “Oceana”, “Pomona (Shit Happens)” und “Underground And Overrated”.

VÖ: 27.10.17

Verfügbar: CD & Digitales Album

Empfehlung: K K K K K K K K K K

Web: https://butcherbabiesofficial.com/ & https://soundcloud.com/butcherbabiesofficial/sets/lilith-5

TOURDATEN

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MENSCHENFRESSER “KANNIBALISTISCHE REITER”   Zurück zur Übersicht - Back to the previous page  

Menschenfresser - Kannibalistische Reiter

TRACKLISTING:

01.  Zombiemarsch
02.  Das Nebeltor
03.  Kannibalistische Reiter
04.  Kannibale
05.  Tanz der Vampire
06.  Menschheit

Label: Hochwald Rappel Records

Die kannibalistischen Menschenfresser:

Knegge (Gitarre)
Holly (Gesang, Schlachtzeug)
Robert (Bass)

HORROR METAL

Für Fans von:  Six Feet Under - Bastard's Breed - Lordi

DEUTSCHLAND

Langes Wochenende gehabt. Ein übler Montag-Morgen-Kater hält mich im Schraubstock. So wie man sich einen Wochenbeginn absolut nicht wünscht. Doch dann: Die Post kommt. Die sympathische heavy-metal-liebende Postbotin drückt mir neben anderem Zeux einen Umschlag in die Hand. Ich lese den Namen des Absenders und das zaubert mir sofort ein breites Grinsen ins Gesicht. Christian Knecht aus Igel, einem Örtchen aus Rheinland-Pfalz mit einer Bevölkerungsdichte von 287 Einwohnern. Es gab dort einmal wesentlich mehr, aber die sind - wenn man den urbanen Legenden glauben möchte - aus unerfindlichen Gründen in den letzten Jahrzehnten nach und nach verschwunden. <Die Menschenfresser sind wieder da> rufe ich begeistert und strahle weiter. Die Heavy Metal Band aus Trier, deren Gitarristen ich vor einigen Jahren beim Summerbreeze Festival in Dinkelsbühl kennen gelernt habe und deren CDs seitdem als Promos zugeschickt werden, hat ein neues Mini-Album veröffentlicht. Klar, dass ich da sofort in der Pflicht stehe und die CD aus dem Umschlag schäle. Saucooles „kannibalistisches“ Cover – tolles Artwork und starke genre-affine Songtitel. Rein in den Player mit dem Ding!

Der groove-metallische „Zombiemarsch“ – wie alle anderen Stücke - so besagt die Info - <aufgenommen in der hölle> eröffnet das 26:24 Minuten lange Mini-Album – brettert kurz danach durch „Das Nebeltor“ und inmitten atmosphärisch-gruseliger kündigt sich durch aufgeregtes Wiehern schon der beinharte Titelsong an. Beim Betrachten des Covers kommt mir natürlich einer meiner absoluten Kult-Horror-Lieblingsfilme in den Sinn: „Die Nacht der reitenden Leichen“ aus dem Jahr 1968 – mit doomigem 82,6 bpm-Tempo gallopieren „Kannibalistische Reiter“ durch den Gehörgang – Knegge lässt ein dröhnendes Gitarrensolo aufschreien und Schlachtzeuger Holly drückt seine Stimme wie gehabt - wie man es von ihm kennt - in den gutturalen Untergrund. Das dazugehörige Video bestätigt mich: https://youtu.be/4hdtZtBcr2U - wer den Film noch nie gesehen hat und behauptet, er kennt sich aus im Horror Genre - sehr unglaubwürdig. Die ungekürzte Version (101 Minuten) des Film ist heute allerdings auch nur noch - wenn überhaupt - über den teuren Importweg zu bekommen. Stimmlich noch tiefer pflügt der „Kannibale“, der das Tempo zwischenzeitlich auch anzieht und ganz am Ende steht mit dem Abgesang an die “Menschheit” ein saustarker Death Metal Hammer, gleichzeitig der schnellste (151 bpm) Track des Party Albums, das auch gerade rechtzeitig angekommen ist, um künftige “Halloween”-Feten vollzudröhnen!

Neben der regulären Standard CD (inklusive einem wundervollen “Schädel-Shirt”) gibt es auch eine auf 100 Exemplare limitierte Edition in einem Metalcase, dem eine Bonus CD mit drei Live Tracks beliegt, zu den ich aber nichts sagen kann, weil sie uns leider nicht als Promo zur Verfügung gestellt worden sind.

VÖ: 01.10.17

Verfügbar: CD & Metalbox CD & Digitales Album

Empfehlung: K K K K K K K K K K

Web: https://menschenfresser.band/ & https://soundcloud.com/knecke

TOURDATEN

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GUTTED SOULS “THE ILLUSION OF FREEDOM”   Zurück zur Übersicht - Back to the previous page

Gutted Souls - The Illusion Of Freedom

GUTTED SOULS spielen einen Mix aus galoppierendem Thrash und Technical Death, die 2004 gegründete Truppe aus Brasilien hat einige Namensänderungen hinter sich und veröffentlicht jetzt den ersten „abendfüllenden“ Longplay. Von der Urformation ist nur noch Shouter Iron dabei, er hat neben dem schon länger zur Gruppe gehörenden Gitarristen Wellington Ferrari drei neue Mitstreiter um sich geschart, die ihre Brötchen bisher in diversen Genre-Bands verdient haben. Den ehemaligen „Paul DiAnno“-Schlagzeuger Braulio Azambuja brachte er von der Band „Incognosci“ mit, in der unser eiserner Jüngling zwischenzeitlich drei Jahre lang „gesungen“ hatte. Die unbedingten Anspieltipps der deathmetallischen Dröhnung sind die Zombie-Allegorie „Mondo Psycho“, „Snakes In Suits“, das die Korruptheit und Unfähigkeit der führenden Politikerschicht anprangert und mit dem „Psychopathic Ruler“ bekommt auch das ungeliebte „Trump“letier seinen verdienten Hieb ab.

Genre: Technical Death Metal

TRACKLISTING:

01.  Being Human
02.  The Authoritarian Follower
03.  Mondo Psycho
04.  The Undying Stars
05.  Snakes In Suits
06.  Psychopathic Ruler
07.  Addicted To Power
08.  Unconscious Automaton (Curse Of Wetiko)
09.  Dancing To The Sound ... Of The Powers That Be

Herkunft: Brasilien

VÖ: 08.08.17

Label: Dharma Music

Verfügbar: CD & Digital

Aktiv seit: 2004

Kaufempfehlung:

KKKKKKKKKK

Web: https://guttedsouls.bandcamp.com/ & https://youtu.be/BZe9iGU8dZg

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THE PROVIDENCE “EVIL DREAD”  (EP)   Zurück zur Übersicht - Back to the previous page  

The Providence - Evil Dread

TRACKLISTING:

01.  Tall Man (New 2017 Version)
02.  Creatures Of The Night
03.  Andres (“L7”-Cover)
04.  Wicked Woman (“Coven”-Cover)
05.  The Witch (“The Rattles”-Cover)
06.  Daughter (Live Version)

The Providence Lineup:

Bloody Hansen (Vocals)
Kriss Laurent (Guitar, Bass, Keyboards)
Jeff Riversa (Drums)

HORROR THRASH

Für Fans von:  Anthrax - Exciter - Rob Zombie - Megadeth

ITALIEN

Halloween naht in schnellen Schritten und wie eigentlich jedes Jahr um diese Zeit flattern diverse Promos von Bands ins Haus, die sich dem Genre Horror verschrieben haben. THE PROVIDENCE aus Italien habte ich vor einigen Jahren durch Zufall entdeckt und ab und zu schaue vorbei ich auf der Webseite der Truppe, die es seit 2008 gibt und auch dieses Mal werde ich fündig. Die aktuelle EP „Evil Dread“ bietet das aus Bloody Hanson (vocals), Kriss Laurent (Gitarre, Bass) und Jeff Rivera (Drums) bestehende Trio als „free download“ an. Mit einer gehörigen Portion Thrash ackern die drei Musiker durch zwei neue Eigenkompositionen und drei Cover Versionen, darunter eine Hammer Version eines Uralt-Rockers der deutschen Band „The Rattles“. „The Witch“ kommt hier zwar nicht mit den markerschütternden Hexen-Vocals von Sängerin Edna Bejarano, dafür aber mit der groove-metallischen Wucht eines Berserkers, dass man sich beim Headbängen am liebsten den Schädel auf der Tischplatte blutig schlagen möchte. Das sechste Stück wurde live bei einem Konzert in Rio de Janeiro aufgenommen. 

VÖ: 06.09.17

Verfügbar: CD & Metalbox CD & Digitales Album

Empfehlung: K K K K K K K K K K

Web: https://theprovidencehorrormetal.bandcamp.com/album/evil-dread-ep-2017

TOURDATEN

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BLACK MESSIAH “WALLS OF VANAHEIM”   Zurück zur Übersicht - Back to the previous page  

Black Messiah - Walls Of Vanaheim

01.  Prologue - A New Threat
02.  Mimir’s Head
03.  Father’s Magic (Interlude)
04.  Mime’s Tod
05.  Call To Battle (Interlude)
06.  Die Bürde des Njörd
07.  Satisfaction And Revenge
08.  The March (Interlude)
09.  The Walls Of Vanaheim
10.  Decisions (Interlude)
11.  Mit Blitz und Donner
12.  The Ritual (Interlude)
13.  Kvasir
14.  A Feast Of Unity
15.  Epilogue Farewell

VIKING METAL

Für Fans von:  Ensyferum - Vrankenvorde  - Crom - Obscurity

DEUTSCHLAND

Als ich mir das gesprochene Intro „Prologue – A New Threat“ anhöre, fällt mir siedenheiß ein, dass ja Ende November auch schon wieder die neue Staffel der TV-Saga „Vikings“ ansteht – TX für diese Memo, Junx! BLACK MESSIAH sind eine deutsche Viking Metal Band aus … äh… Herne-West – if U no watt Eye meen! BVB-Scherz beiseite, die 1992 gegründete Band kommt aus Gelsenkirchen und gehört damit zum harten Kern aller immer noch praktizierenden nationalen Metal Truppen. Die „Walls Of Vanaheim“ sind nach vierjähriger Paus  das siebte Studio Album der sechsköpfigen Band, thematisch gibt es wieder einen Streifzug durch die nordische Sagenhistorie, gesungen wird abwechselnd in englisch und auf deutsch, musikalisch darf man sich auf epische Schlachtgesänge, sinfonischen Bombast und brüllende Gitarrenriffs freuen, die mit manchem geilen Solo garniert werden. Einzig das sporadisch eingebundene Gequatsche zwischen den einzelnen Stücken (5 x) geht mir beim ersten Anhören auf den Senkel – so kommt keine Partystimmung auf. Ist dann letzten Endes aber auch egal, das Album ist ebenso geeignet  zum medidativen Hören mit einem fetten Metkrug in der Hand. Anspieltipps sind das medieval-metallische „Mime’s Tod“ mit starkem Violinenspiel von Chefsänger ZAGAN, “Mit Blitz und Donner” und “Kvasir”.

VÖ: 30.06.17

Verfügbar: CD & Digitales Album

Empfehlung: K K K K K K K K K K

Web: https://youtu.be/c314P0MLiDo  &  https://youtu.be/b3gREdnsQqg

TOURDATEN

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VARIOUS ARTISTS “RELAPSE SAMPLER 2017”   Zurück zur Übersicht - Back to the previous page

HEAVY METAL

Für Fans von:  Death - Grindcore - Sludge - Thrash - Doom

SAMPLER

Das führende Metal Label Relapse Records stellt 34 Acts vor mit aktuellen und neuen Songs. Legende ORBITUARY bestreiten den Anfang mit dem Brecher (210 bpm!) „Brave“ und es geht weiter in diesem Kontext. DYING FETUS, DEATH, GRUESOME oder EXHUMEND – alles Bands, von denen der Metal Fan mit Sicherheit schon das eine oder andere Scheibchen im heimischen Regal hat, wenn man sich nicht gerade für den Schlager Metal von „Metallica“ oder „Avantasia“ erwärmt. Hier gibt es wahren Metal für echte Männer & Kenner! Ein 35seitiges pdf mit Infos zu allen Bands rundet das digitale Album eindrucksvoll ab. Der Fan bestimmt selbst den Preis, den er für das Album ausgeben möchte. Auf die üblichen Highlights verzichte ich daher an dieser Stelle, weil ich Euch nicht abhalten möchte, sich so schnell wie möglich auf die bandcamp-Seite des Labels zu verlinken, um sich dieses ultrageile Teil zu holen.

Various Artists - Relapse Samper 2017

VÖ: 25.09.17

Verfügbar:  Digitales Album

Kaufempfehlung:  K K K K K K K K K K

Web: https://relapsesampler.bandcamp.com/album/relapse-sampler-2017

TRACKLISTING

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PeroPero “LIZARDS”   Zurück zur Übersicht - Back to the previous page  

PeroPero - Lizards

TRACKLISTING:

01.  The Royal Banquet Hall
02.  Ehm    VIDEO
03.  Tongue    VIDEO
04.  Lizards
05.  Heloderma Spectrum
06.  Molting Day
07.  RPS
08.  TOCCAC

Label: Panta R&E

PROG & MATH METAL

Für Fans von:  Rush - Skin Diary - Zlang Zlut - Animals As Leaders

DEUTSCHLAND

PeroPero aus Berlin stellen sich vor mit „Lizards“ und ähnlich schlüpfrig wie das Urviech wechselt die 2012 gegründete Formation die Klangfarbe, die vom illustren frickelnden Art Rock bis hin zu mitreißenden Alternative Metal Riffs mäandert. Der Auftakt „The Royal Banquet Hall“ bietet ein wahres Sammelsurium an excessiver Virtuosität und intelligentem zeitgenössischem Rock Songwriting. Um so erstaunlicher, dass es sich bei PeroPero lediglich um ein Duo handelt – zwei Männeken, die ein solches furioses Feuerwerk abbrennen – ungewöhnlich. Auch „Ehm“ (siehe auch Link zum Video) steht dem ersten Stück nicht nach, was die neo-proggige Richtung betrifft, die nur um headbängende Groove Metal Elemente angereichert werden. Hammergeiler Song!

Es darf geshreddert werden – Geschwindigkeit pur zu Beginn von „Tongue“ – die thrashmetallische Komponente beherrschen die beiden Boys auch locker, vom Gesang erinnert’s mich etwas an die Stammesgesänge von „zZz“, <there is something funny in my mouth – something strange is happening> beschreibt Sänger Julian das gerade Gehörte und wandert mühelos vom tiefen Growl bis in die höhere Screamo-Lage in diesem explosiven „Furioso Con Fuoco“. Die komplexen Rhythmus-Breaks im ebenfalls aufregenden Titelsong würde ich in das Subgenre Math Metal hineinpacken. Tribale indianische – oder wenn man will - japanische Kodo-Trommeln führen zum instrumentalen „Heloderma Spectrum“, dessen markerschütternde Doom-Grooves von dystopisch klingenden Sirenen und schrillenden Synthie-Bögen markiert werden. Das rauschende Finale ist “TOCCAC”, in dem wuchtiges “Dream Theater”-Szenario auf den fusion-jazzigen Bombast vom “Mashavishnu Orchestra” trifft.  Und wer sich jetzt noch die beiden Videos angesehen und Bock auf mehr bekommen hat - während der letzten Tour durch Japan hat der Regisseur Zoltan Paul mit der Band einen halbdokumentarischen Film gedreht, die Veröffentlichung ist für den Herbst angekündigt: http://peropero-in-japan.com/

Fazit: Ein Neo-Prog-Metal-Meisterwerk, das Julian Adam Pajzs und Valentin Schuster erschaffen haben mit ihrem zweiten Longplay „Lizards“. Ein Album, das die Messlatte hochlegt für künftige Vergleiche und das wohl am Ende dieser Dekade als Jahrzehnt- und Kultalbum des Genres gehandelt werden wird.

VÖ: 01.09.17

Verfügbar: CD & Vinyl & Digitales Album

Empfehlung: K K K K K K K K K K

Web: https://peropero.bandcamp.com/ & https://youtu.be/QXO6ffeADWc (Making Of)

TOURDATEN

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NUMP “SUN IS CYCLING”     Zurück zur Übersicht - Back to the previous page

Nump - Sun Is Cycling

TRACKLISTING:

01.  Fire
02.  Social Cancer   VIDEO
03.  Cold At Night
04.  Modern Slaves
05.  So Far Away
06.  How Sad A Fate
07.  Bloodlines
08.  Blood On Their Hands
09.  Sun Is Cycling

Label: Timezone Records
Web: www.timezone-records.com

ALTERNATIVE METAL

Für Fans von:  Rob Zombie – Clawfinger - Extreme - Audioslave

DEUTSCHLAND

Gefühlvolle akustische Gitarren klimpern in den Ohren, ich mache mich bereit – habe bisher keine Label Infos und gar nichts zum Produkt gelesen – auf eine schöne sonntagnachmittägliche Chillout-Muße a la „Al Di Meola“ oder „Bob James“, als plötzlich nach 43 Sekunden ein schwermetallischer Riff aus den Lautsprechern bläst. Groovy (Zitat: Ash Williams aka Bruce Campbell) und gut rockig tanzbar (89 bpm) und jetzt bin ich dann doch sehr neugierig geworden. Das hier vorgestellte Quintett trägt den Namen NUMP und hat sich 2004 in Nenzenheim im Würzburger Raum gegründet. Der dortige Fußballverein dümpelt zwar seit Jahren nur im Mittelfeld der Kreisklasse herum, die Gruppe allerdings spielt starken Alternative Metal von internationalem TOP-Format. Und dass die Boys aus Underfrangn mehr drauf haben als nur die brachiale Keule auszupacken, gibt es durchgehend während der 52:45 Minuten zu hören, bereits im Auftakt überrascht eine melancholisch-ruhigere Passage, die immer wieder von tobenden Rhythmen umrahmt wird. Klare Gesänge wechseln mit Screamo-Shouts und gutturalem Gedröhne, sogar prog-art-rockige Keyboard-Elemente stören den Gesamteindruck nicht. <we are loud> singt Christian Seynstahl und recht hat er! Turn It Up Loud! sollte die klare Vorgabe sein für das Album, dessen Cover man mit einem schicken schaurig-schönen Foto geschmückt hat. Alle Texte sind im gut gestalteten Booklet abgedruckt. Groove-metallisch und mit wechselnden Tempi geht es zügig durch den „Social Cancer“, in „Cold At Night“ erwärmen zweistimmige Gitarrenmelodien das Herz des Brit-Rock-Fans („Maiden“ und „Wishbone Ash“ lassen grüßen) und überrascht bin ich ein wenig, dass der Chefsänger stilistisch das komplette Album im Alleingang bestreitet. Ein sehr versierter Sänger, der es richtig drauf hat! Ach ja, ein Mädel gibt’s auch zu hören und zwar in „Modern Slaves“: ALEXANDRA GOESS-SCHMITT steht ihren Mann am Mikro, die Blondine ist hauptberuflich in der Hochszeits- und Partyband „Hautnah“ unterwegs und zeigt, dass sie mit saugeiler Performance locker auch dicken fetten Rock kann. Ein starkes Gitarrensolo gibt’s oben drauf! Die Band wird komplettiert von Thorsten Geschwandtner an der Leadgitarre, Jochen Waigandt am Schlagzeug und Stefan Benak am Bass. Seit 2016 spielt Gitarrist Dominik Heidinger bei NUMP.  Weitere Album Highlights sind die groove-metallischen Bretter “So Far Away”, “Bloodlines” und das epische “Blood On Their Hands”, das mich an die Monster-Hymnen der kalifornischen “Deftones” erinnert. Am Ende des großartigen vierten Studio Albums begeistert der kuschelmetallische Titelsong mit satten Riffen und erneuter phantastischer Vokal Performance von Frontman Christian.

VÖ: 20.10.17

Verfügbar: CD & Digitales Album

Empfehlung: K K K K K K K K K K

Web: http://www.nump.de/ & https://nump.bandcamp.com/

TOURDATEN

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UFOMAMMUT “8”   Zurück zur Übersicht - Back to the previous page

SLUDGE METAL

Für Fans von:  Black Spring Monolith - Cavernlord - Gortaigh

ITALIEN

Die italienischen UFOMAMMUT machen ihrem Namen alle Ehre und holzen durch 8 neue Stücke des 8. Studio Albums „8“. Entdeckt habe ich die Band durch den Beitrag auf dem 2000er Sampler „Blue Explosion: A Tribute To Blue Cheer“, als sie den Song „Peace Of Mind“ gespielt haben. Die Musik des 1999 gegründeten Trios lässt sich gut in der Kategorie Psychedelic Stoner Metal unterbringen. Bis zum Geht nicht mehr tiefer gestimmte Instrumente verleihen dem alptraumhaften Szenario einen Hauch von „dystopian doom & sludge“, dafür steht „Babel“ mit dem Wirrwarr an Sprechfetzen als Beispiel für die Anmaßung der Irdenen, einen Turm bis zum Himmel zu bauen, um dem göttlichen Jahwe den Sitz streitig zu machen. Auch sonst geht’s biblisch, düster und okkult zur Sache, Highlights der Noise-De-Force sind die 9minütige Monsterdröhnung „Zodiac“ und das sludge-metallische Donnerwetter „Psyrcle“.

Ufomammut - 8

VÖ: 22.09.17

Verfügbar:  CD & Vinyl & Digitales Album

Kaufempfehlung:  K K K K K K K K K K

Web: https://ufomammut.bandcamp.com/track/warsheep  (Track # 2)

TOURDATEN

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VARIOUS ARTISTS “METAL HAMMER GOES 90s”   Zurück zur Übersicht - Back to the previous page  

Various Artists - Metal Hammer UK 299

TRACKLISTING:

01. Stone Sour: Bombtrack (Rage Against The Machine)
02. Halestorm: Fell On Black Days (Soundgarden)
03. Prophets Of Rage: Shut Em Down (Public Enemy)
04. Epica: Replica (Fear Factory)
05. Hatebreed: Refuses/Resist (Sepultura)
06. Powerwolf: Night Crawler (Judas Priest)
07. Enslaved: Jizzlobber (Faith No More)
08. Cult Of Luna: Bodies (Smashing Pumpkins)
09. 36 Crazyfists: We Die Young (Alice In Chains)
10. Fleshgod Apocalypse: Heartwork (Carcass)
11. Whitechapel: Strength Beyond Strength (Pantera)
12. Palm Rader: Bachelorette (Björk)
13. The One Hundred: New Skin (Incubus)
14. Eighteen Visions: March Of The Pigs (Nine Inch Nails)
15. Were I Blind: Enjoy The Silence (Depeche Mode)

Zeitschriftenbeilage Metal Hammer UK August 2017

Der deutsche Metal Hammer erschien erstmals im Jahr 1984 mit einem “belederten” Rob Halford auf dem Cover, mittlerweile wirdd der Hammer neben Großbritannien auch in Italien, Spanien und sogar in Ouzo-nien publiziert.

SAMPLER

Für Fans von:  Heavy Metal - Metalcore - Grindcore - Nu Metal

ENGLAND

Das Musikmagazin „Metal Hammer“ – eines der ältesten deutschen Genre-Fachmagazine, wenn nicht sogar DAS älteste überhaupt – besinnt sich der 90er Jahre und bringt auf der CD-Beilage des August-Heftes das Motto „Metal Hammer Goes 90s“. Und es werden keine originalen Uraltkamellen aufgewärmt, sondern 15 aktuelle Metal Bands dürfen ihre Lieblinge der 90er Jahre präsentieren in geilen, interessanten Cover Versionen, die es allerdings auch schon auf den diversen Alben der einzelnen Gruppen zu hören gab. Schade nur, dass die deutschen Fans in die buchstäbliche Röhre schauen, denn diese CD gibt es nur in den englischen Ausgabe des Mags, bestellt werden kann die Ausgabe hier: https://www.myfavouritemagazines.co.uk/music/metal-hammer-magazine-subscription/  - wer sich generell für internationale Musikmagazine interessiert – in der Regel gibt es eine ganze Menge davon in den besser sortierten Bahnhofsbuchhandlungen der größeren Städte (Frankfurt, München, Aschaffenburg) oder natürlich in den internationalen Shops der Flughäfen (Frankfurt ist hier besonders empfehlenswert, die bieten dort sogar französische, asiatische und sogar gelegentlich südamerikanische Musikmagazine an).

Cool: Es gibt nicht nur Cover Versionen von Metal Klassikern, sondern auch metallische Alternativen von genrefremden Songs  – PROPHETS OF RAGE spielen den „Public Enemy“-Meilenstein „Shut Em Down“, WERE I BLIND haben sich „Enjoy The Silence“ von Depeche Mode vorgenommen und PALM READER versuchen sich an „Bachelorette“ von Avantgarde-Pop-Nudel „Björk“. Highlights des Albums sind das thrashige „Night Crawler“ (im Original von “Judas Priest”) von POWERWOLF, das ultraröhrende “We Die Young” (O: Alice In Chains) von den 36 CRAZYFISTS, der todesbleierne Strahl “Strength Beyond Strength” (O: Pantera) von WHITECHAPEL und das elektronische Crossover-Monster “March Of The Pigs” (O: Nine Inch Nails) von EIGHTEEN VISIONS!

VÖ: Juli 17

Verfügbar: CD Beilage “Metal Hammer UK”

Empfehlung: K K K K K K K K K K

Web:  http://teamrock.com/metal-hammer & https://youtu.be/BFAaoehHQHU

TRACKLISTING

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CELTIC FROST “INTO THE PANDEMONIUM”  Zurück zur Übersicht - Back to the previous page

Celtic Frost - Into The Pandemonium

01.  Mexican Radio
02.  Mesmerized
03.  Inner Sanctum
04.  Tristesses de la lune
05.  Babylon Fell (Jade Serpent)
06.  Caress Into Oblivion (Jade Serpent II)
07.  One In Their Pride (Porthole Mix)
08.  I Won’t Dance (The Elders Orient)
09.  Rex Irae (Requiem)
10.  Oriental Masquerade
11.  Sorrows Of The Moon
12.  The Inevitable Factor
13.  In The Chapel In The Moonlight
14.  One In Their Pride (Re-Entry Mix)
15.  The Inevitable Factor (Alternative Vocals)

Label: Noise Records

HEAVY METAL

Für Fans von:  Armored Saint - Hellhammer - Saint Vitus

SCHWEIZ

CELTIC FROST sind eines der metallischen Urgesteine der Schweiz. Seit 1984 firmieren sie unter dem bekannten Bandnamen, die Gruppe mit dem charakteristischen Frontman Tom Gabriel Fischer hatte ihre beste Zeit bis zur Auflösung im Jahr 1993. Das Album „Into The Pandemonium“, dass jetzt als remasterte Version als Doppel Vinyl oder wahlweise CD-Mediabook mit diversen Extras wieder veröffentlicht wurde, war stark beeinflußt von der damaligen thrashigen Speed-Metal-Strömung, wie sie von Formationen wie „Megadeth“ oder „Exodus“ praktiziert wurde.  Aber das Trio (recht ungewöhnlich für eine Zusammenstellung in diesem Genre) war variabel genug, um sich an einer ausgedehnten stilistischen Vielfalt zu bedienen. Es gab zwar genügend „Knüppel-aus-dem-Sack“-Hämmer wie „Inner Sanctum“ (230 bpm) oder „Babylon Fell (Jade Serpent)“ mit geilem Gitarrensolo vom Chef, aber zwischendrin immer wieder komplexe Tempowechsel oder ausgeklügelte Songideen, denen schon damals ein Hauch von Metal-Avantgarde anhaftete. So gibt es klassisch-sinfonisches („Tristesses de la Lune“ mit der zarten Stimme von Manü Moan und den Geigen von Malgorzata Blaiejewska Woller und Eva Cieslinski), elementare Anleihen mit einem Hauch Orientalik („Caress Into Oblivion“), gothic-wave-rockiges („Rex Irae Requiem“ mit dem Sirenengesang von Claudia Maria Mokri) oder dröhnende Electronic-EBM-Rock-Einlagen mit Radionachrichten-Sprachfetzen („One In Their Pride“). Aber Rock Gruppen aus der Schweiz sind ja auch heute noch dafür beliebt, dass sie nicht unbedingt dem Mainstream huldigen, sondern immer wieder eigene Wege aus ausgelutschten Talsohlen suchen. Das Original Album war übrigens 1987 mit 10 Songs veröffentlicht worden, die CD beinhaltete damals (eine Frechheit gegenüber Vinyl Käufern) zwei Bonus Tracks. Das jetzige Tracklisting gab es bereits 1999 auf der ersten “Remastered Edition” von “Into The Pandemonium”. Im Westen also nichts Neues!

VÖ: 30.06.17

Verfügbar: CD & 2-Vinyl & Digitales Album

Empfehlung: K K K K K K K K K K

Web:  http://www.celticfrost.com/ & https://youtu.be/ySijB9hUvBM

TOURDATEN

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CELLAR DARLING “THIS IS THE SOUND”  (bt)    Zurück zur Übersicht - Back to the previous page

Cellar Darling - This Is The Sound

TRACKLISTING:

01.  Avalanche
02.  Black Moon
03.  Challenge
04.  Hullaballoo
05.  Six Days
06.  The Hermit
07.  Water
08.  Fire, Wind & Earth
09.  Rebels
10.  Under The Oak Tree ...
11.  ... High Above These Crowns
12.  Starcrusher
13.  Hedonia
14.  Redemption

MELODIC METAL

Für Fans von:  The Gathering - Lacuna Coil - Nightwish

SCHWEIZ

Erster Eindruck beim ersten Stück: Ganz nett, tausendfach gehört, belanglos. Und einen Titel „Avalanche“ gibt es bereits gefühlte hundert Mal von anderen Bands und Acts. Songs von „Leonard Cohen“, „Walk The Moon“ und „Bring Me The Horizon“ fallen mir spontan ein. Das nachfolgende „Black Moon“ macht etwas mehr Dampf mit schwermetallischen Riffs, aber die Sängerin … die Sängerin ….  Sängerin ANNA MURPHY würde auch gut in den Schlagerbereich passen, wie sie die Melodien mit fröhlicher Gelassenheit trällert. Schon mal daran gedacht, dass sich auch Gesang (wie Gitarren oder Bässe) dem vorgegebenen Rhythmus anpassen kann? Als ich dann die Label Infos durchforste, wird mir alles klar. Das Trio von CELLAR DARLING hat früher in der Band „Eluveitie“ gespielt und gesungen und deren Musik war ja auch nicht unbedingt das Gelbe vom hardrockigen Ei gewesen. Gitarrist IVO HENZI und Schlagzeuger MERLIN SUTTER nehme ich mal aus von der Kritik, sie erledigen einen guten Job, aber was den Gesang betrifft, versinkt die Musik der Schweizer Gruppe neben ähnlichen Acts („Within Temptation“, „Lacuna Coil“) nur in belangloser Mittelmäßigkeit. Bestes Beispiel: „“Fire, Wind & Earth“ startet mit zackigen Riffs und gutem Tempo, aber Madame Murphy nimmt dann schnell mit ihren lahmen Phrasierungen den Wind aus den Segeln. Wer sich trotzdem auf diesen Mix aus „Enya“-Folk Metal und Alternative Schlager-Rock einlassen möchte – die Anspieltipps sind „Hullaballo“ (heißt wirklich so), das eurovisions-pop-metallische „Rebels“ (das aber alles andere als rebellisch rüberkommt) und „Under The Oak Tree…“, in dem die Sängerin zumindest zeigt, dass sie auch eine ambitionierte Spezialistin an der Drehleier ist. Fazit: CELLAR DARLING spielen recht anspruchslosen Melodic Metal für Frisösen, GZSZ-Gucker und Radio Gong Hörer. Auf der Band-Webseite steht derzeit ganz groß die Drohung <the new wave of folk rock - with a bite> ja, aber mit einem zahnlosen leider nur!

VÖ: 29.06.17

Verfügbar: CD & Digitales Album

Empfehlung: K K K K K K K K K K

Web: http://www.cellardarling.com/ & https://youtu.be/NWMiBj0yDJg

TOURDATEN

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SUFFOCATION “... OF THE DARK LIGHT”   Zurück zur Übersicht - Back to the previous page

Suffocation - Of The Dark Light

Die Death Metal Spezialisten SUFFOCATION präsentieren mit Gitarrist Charlie Errigo und Schlagzeuger Eric Morotti gleich zwei Lineup Changes. Geändert hat sich die musikalische Ausrichtung nicht: Es wird nach Herzenslust getrümmert, “Sänger” Frank Mullen durchpflügt den Keller mit ultratiefen Growls und die Rhythmus-Fraktion vollführt mit Leichtigkeit die komplexesten Tempowechsel. Highlights: “Your Last Breaths”, das seit April als digitale Kopie und (auf wenige Stückzahlen limitiert) als Vinyl-Single verfügbar ist, der neue Drummer legt eine irrsinnige Geschwindigkeit vor, die den olympischen Goldmedaillenabonnenten Usain Bolt auf hinterste Plätze verweisen dürfte. Die abgrundtief-philosophische Mördernummer “Return To The Abyss”, in dem Leadgitarrist Terrance Hobbs einen seiner besten Soli übers Griffbrett fliegen lässt. Die Neuaufnahme des Band-Klassikers “Epitaph Of The Credulous” (im Original auf dem 1993er Album „Breeding The Spawn“).

Genre: Technical Death Metal

TRACKLISTING:

01.  Clarity Through Deprivation
02.  The Warmth Within The Dark
03.  Your Last Breaths
04.  Return To The Abyss
05.  The Violation
06.  ... Of The Dark Light
07.  Some Things Should Be Left Alone
08.  Caught Between Two Worlds
09.  Epitaph Of The Credulous

Herkunft: USA (New York)

VÖ: 09.06.17

Label: Nuclear Blast

Verfügbar: CD & Vinyl & Digital

Aktiv seit: 1988

Kaufempfehlung:

KKKKKKKKKK

Web: www.suffocationofficial.com/  & https://soundcloud.com/suffocation-official 

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WHITE SKULL “WILL OF THE STRONG”   Zurück zur Übersicht - Back to the previous page  

White Skull - Will Of The Strong

TRACKLISTING:

01.  Endless Rage (Instrumental)
02.  Holy Warrior
03.  Grace O’Malley
04.  Will Of The Strong
05.  Lady Of Hope
06.  I Am Your Queen
07.  Hope Has Wings
08.  Metal Indian
09.  Shieldmaiden
10.  Sacrifice
11.  Lay Over
12.  Warrior Spirit

Label: Dragonheart Records

POWER METAL

Für Fans von:  Edenbridge - Crystal Viper - Unsun - Arch Enemy

ITALIEN

In Italien sind Frauen am Mikrofon einer Heavy Metal Band eher eine nicht alltägliche Erscheinung, obwohl es in unserem Nachbarland durchaus einige Mädels gibt, die über eine kratzbürstige Rock Stimme verfügen. In der Band WHITE SKULL ist das Federica De Boni, die eine wirklich gute Figur abgibt in den 11 Power Metal Brettern des mittlerweile zehnten Studio Albums der Gruppe aus Vicenza. „Will Of The Strong“ ist das erste Lebenszeichen des Sextetts seit 5 Jahren (2012: Under This Flag) und überzeugt auf kompletter Linie mit brachialen Power Riffs und geilem Leadgitarren-Gedröhne von Danilo Bar, der einen gepflegten Crossover-Mix aus Malmsteen und John Norum (der Gitarrist von „Europe“) die Saiten rauf & runter marschieren lässt. Die Highlights sind der Titelsong, ein krachendes Viking Metal Monster, in dem die Frontfrau ihr komplettes Register aus tiefen Growls und atemberaubenden Höhen abruft, die Rhythmus-Fraktion (Alex Mantiero, Drums – Jo Raddi (Bass) legt ein knackiges 150 bpm-Tempo vor, das aber aus unerfindlichen Gründen nach 3 Minuten von einem zwar kurzen, aber saublöden langsamen Intermezzo unterbrochen wird. Ebenfalls interessant der mit tribalen Stammestrommeln umrahmte „Metal Indian“ – indianischen Rock habe ich schon oft gehört, aber indianischen Metal – einmal abgesehen von ein paar „Blackfoot“-Anleihen bisher weniger. Und die Skalpiermaschine Geronimo & Metal – das würde auf jeden Fall passen! Mit der „Shieldmaiden“ huldigen die Italiener wohl der GoT-TV-Serie und diesbezüglich speziell der holden Maid Brienne von Tard. Für alle Sehnsüchtigwartenden – die 7. Staffel startet endlich am 16. Juli bei HBO: https://youtu.be/giYeaKsXnsI - Leadgitarrist Danilo Bar kredenzt einmal mehr einen heißen Solo für die flambierte Schlachtplatte. Und normaler Weise sind ja Metal Balladen absolut überhaupt nicht mein Ding, aber die Performance, die Sängerin Federica in “Sacrifice” abliefert, macht das Teil zu einem richtigen Ereignis!

VÖ: 07.04.17

Verfügbar: CD &  Digitales Album

Empfehlung: K K K K K K K K K K

Web: http://whiteskull.band/  &  https://youtu.be/eXUWArv8Pkk (“Will Of The Strong”)

TOURDATEN

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SCHAMMASCH “The Maldoror Chants: Hermaphrodite” (bt)   Zurück zur Übersicht - Back to the previous page  

Schammach - The Maldoror Chants Hermaphrodite

TRACKLISTING:

01.  Prologue (05:10)
02.  The Weighty Burdon Of An Eternal Street (06:25)
03.  Along The Road That Leads To Bedlam (03:38)
04.  These Tresses Are Sacred (01:40)
05.  May His Illusion Last Until Dawn’s Awakening (04:48)
06.  Chimerical Hope (04:25)
07.  Do Not Open Your Eyes (04:19)

Label: Prosthetic Records
Web: https://prostheticrecords.bandcamp.com/

BLACK METAL

Für Fans von:  Triptykon - Deathspell Omega - As Sanity Fades

SCHWEIZ

Eine Hermaphrodite bezeichnet in der Mythologie ein doppelgeschlechtliches Individuum – Unterfranken, die jetzt vor diesen Zeilen sitzen und denken <hääh?>  der, die oder das Conchita Wurst – österreichische(r) Eurovisionssieger(in) 2016 – ist ähnlich konzipiert. Okay, Scherz meinerseits, bei der Hermadinx  – hat auch nichts zu tun mit einer ähnlich lautenden Transportfirma, bei der nur Bulgaren oder Russen arbeiten, oder gar mit der Hermaphrotitis (oder so) gemeinsam – bei diesem mythologischen Urviech sind männliche und weibliche Keimzellen gleichermaßen vorhanden. Asiatische Kampfsportler kennen es auch unter dem Begriff Yin & Yang. Na gut, zu den Fakten: Die Schweizer Black Metal Band widmet sich auf ihrer neuen umwerfenden EP „The Maldoror Chants: Hermaphrodite“ diesem Thema und hat auch auf dem Cover der EP eine dieser knackigen Püppis abgebildet. Hier gibt es das Bild „en groß“. Und gleich an dieser Stelle möchte ich den Hinweis anbringen, dass Newsletter-Leser ab Anfang Juli regelmäßig ihr schönstes Cover des Monats wählen dürfen. 3 Studio Alben hat die 2009 gegründete Band aus Basel bisher veröffentlicht. Thematisch gibt es die Verarbeitung von okkulten Texten und Sachverhalten, die begleitende Musik ist bester „Atmospheric Black Metal“, der null Probleme hätte, als Soundtrack für diverse Horrorstreifen herzuhalten. Und so gibt es auch feinste düstere und gruselige Stimmung im „Prologue“, ein anschwellendes Stimmengewirr leitet über in „The Weighty Burden Of An Eternal Secret“ – im Hintergrund wühlen ultraverzerrte Gitarren, schamanische dumpfe Trommelorgien bilden das hypnotische Fundament, auf dem wie durch einen undurchdringlichen Nebel ein mysteriöser Gitarrensolo dröhnt, während Shamash, der Sonnengott der babylonischen Mythologie versucht, sich einen Weg zu bahnen. Der Abspann des Stücks erinnert mich an die erste Jackson-Hobbit-Verfilmung, als der Zwergenkönig in Bilbo‘s Hütte seinen brummenden epischen Gesang anstimmt.

„Les Chants de Maldoror“ sind eine poetische 6teilige Novelle des französischen Autoren Comte de Lautréamont, der es faustdick hinter den Ohren hatte und der zahlreiche Surrealisten des 19. Jahrhunderts (Dali, Breton, Artaud) zu ihren Arbeiten inspiriert hat, einiger seiner morbiden Verse sind auch später in der gothischen Literatur (Lord Byron, Goethe’s Faust) aufgetaucht und jetzt haben sie Einlaß gefunden in die sieben Songs der neuen EP der Schweizer Band SCHAMMASCH. Die musikalischen Highlights der etwas über 30minütigen EP sind „May His Illusion Last Until Dawn’s Awakening“ und „Chimerical Hope“, der schnellste Track des Mini Albums. Wen die französischen Originaltexte interessieren: https://fr.wikisource.org/wiki/Les_Chants_de_Maldoror

VÖ: 09.06.17

Verfügbar: CD & 2-LP  & Digitales Album

Empfehlung: K K K K K K K K K K

Web:  https://schammasch.bandcamp.com/https://soundcloud.com/schammasch

TOURDATEN

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KREATOR “ENDLESS PAIN” (Remastered) (bt)  Zurück zur Übersicht - Back to the previous page

HEAVY METAL

Für Fans von:  Exciter - Exodus - Venom - Sodom 

DEUTSCHLAND

Eine der ältesten Metal Bands Deutschland sind KREATOR aus Essen. 1985 gab es das von ähnlichen Thrash Bands wie „Metallica“ und „Exodus“ stark beeinflußte Debüt Album „Endless Pain“, das aber nicht ganz an das herausragende Niveau der Amis heranreichte. Shouter Mille Petrozza stimmlich hervorragend, aber gitarrentechnisch  noch hinter den speedmetallischen Ansprüchen der US Maestros Hammett, Hunolt oder Mustaine. Speziell in „Total Death“ gut zu hören – immer wenn es schneller wird, holt Petrozza bluesige Licks aus der Kiste, um speedige Runs zu kaschieren. Auch klangtechnisch ist die Produktion von Horst Müller nur Mittelmaß – es sollte seine einzige „Kreator“-Mitarbeit bleiben. Das Debüt ist wie weitere Kultalben der Band in neuem Remastering wiederveröffentlicht worden und zu den 10 Originalen gibt es 6 Bonus-Tracks. Trotz Demo-Radaugepolter im Übungsraum ein Must Have für Fans.

Kreator - Endless Pain Remastered

VÖ: 09.06.17

Verfügbar:  CD & 2-LP &  Digitales Album

Kaufempfehlung:  K K K K K K K K K K

Web: http://kreator-terrorzone.de/ 

TOURDATEN

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Legende KAUFEMPFEHLUNGEN

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NDS - 1,749

Sagenhaftes Album, gehört in JEDE Sammlung, für die einsame Insel

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NDS 1,750

Sehr gutes Album, genre-spezifisch unter den  besten  1000 aller Zeiten

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NDS 1,850

Empfehlenswertes Album, gehört in die gut sortierte Plattensammlung

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NDS 1,950

Ganz gut gelungen, es gibt aber vergleichbare Alben im Genre

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NDS 2,050

Kann man hören, rein in die Sammlung,  bei Bedarf wieder hervorholen

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NDS 2,150

Durchschnittliches Album,  nur für Edel-Fans empfehlenswert

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NDS 2,250

Nicht so gelungen, es gibt Bessere im Genre und auch von diesem Act

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NDS 2,350

Langweilig, Weihnachtsgeschenk für Feinde und Finanzbeamte

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NDS 2,450

Schwaches Album, CD und  Cover als Unterlage im Katzenklo

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NDS 2,550

Grauenhaftes Album, ab damit in die Verbrennungsanlage

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NDS 2,650

Kackastrophal, ein Verbrechen an der musikalischen Menschheit

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