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Du befindest Dich in der Rubrik NEUE HEAVY METAL CDs. Hier findest Du Infos & Rezensionen von neuen & aktuellen Metal CDs sowie den Heavy Metal Clip der Woche. Infos zu älteren Metal CDs findest Du beim Link “Verzeichnis”. Zu allen Genres kommst Du mit einem Klick zur “Übersicht”.

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ARCH ENEMY “AS THE STAGES BURN! Live Wacken 2016”   Zurück zur Übersicht - Back to the previous page  

Arch Enemy - As The Stages Burn

01.  Khoas Overture
02.  Yesterday Is Dead And Gone
03.  War Eternal
04.  Ravenous
05.  Stolen Life
06.  My Apocalypse
07.  You Will Know My Name
08.  Bloodstained Cross
09.  Under Black Flags We March
10.  As The Pages Burn
11.  Dead Eyes See No Future
12.  Avalanche
13.  No Gods, No Masters
14.  We Will Rise
15.  Nemesis
16.  Fields Of Desolation

MELODIC DEATH

Für Fans von:  At The Gates - Sinergy - In This Moment - The Agonist

SCHWEDEN

ARCH ENEMY waren Anfang der 00er Jahre bis zum Jahr 2014 eine der besten female-fronted Metal Bands aller Zeiten gewesen, dann ging die Supersängerin Angela Gossow und der Nachfolgerin Alissa White-Gluz aus Kanada ist es meiner Meinung danachg nur ansatzweise gelungen, in die ”riesigen” Fußstapfen der ausgeschiedenen deutschen Growl-Meisterin zu treten. Madame Gossow ist allerdings noch als Managerin in beratender Funktion tätig für die Truppe. Jetzt gibt es die Möglichkeit, sich davon zu überzeugen – zumindest für alle, die in den letzten Jahren nicht im Konzert der Gruppe gewesen sind (soll es geben) – dass die Kanadierin Live lebenfalls eine gute Stimme abgibt. „As The Stages Burn“ ist das dritte Live Album der schwedischen Melodic Death Formation und das erste mit der „blau“haarigen Brünetten am Mikrofon.  Musikalisch wird natürlich großes Kino geboten – es gibt das komplette 2016 beim Wacken Open Air gespielte Konzert – Ausschnitte gab es bereits im WDR-Rockpalast zu sehen. Den Löwenanteil der 16 Tracks stellen die letzten beiden Alben (2014: War Eternal, 2011: Khaos Legions), die mörderischen Hammer-Songs sind immer noch „Ravenous“ (2001) und „My Apocalypse“ (2005) und mit „Fields Of Desolation“ gibt es am Ende sogar ein Stück des 1996er Debüt Albums. Und wer die 31jährige Krebsfrau (auf der DVD) dann auf der Bühne herumtoben sieht, wird letztenendes die „früher-war-alles-besser“ Gedanken schnell über Bord werfen, denn das Metal-Mädel lebt & liebt diese Musik so leidenschaftlich wie ihre exzellenten Bandkollegen. Weitere Anspieltipps sind „Stolen Life“, „Bloodstained Cross“, der hyperschnelle Bänger „Nemesis“ und „We Will Rise“, in dem der Gitarrist zeigt, wie gerne er sich vom genialen Meister Eddie Van Halen hat beeinflußen lassen.

Vom Album gibt es mehrere Versionen - die reguläre CD, die reguläre Doppel-LP, beide als limitierte Deluxe Editionen aufgestockt um die Konzert-DVD, der limitierte Deluxe-Box-Set beinhaltet CD, DVD+Blu-ray (inklusive einer “Behind The Scenes”-Doku und diversen Videoclips) sowie ein 36seitiges Artbook.

VÖ: 31.03.17

Verfügbar: CD & 2-LP+DVD & Digitales Album

Empfehlung: K K K K K K K K K K

Web:  http://www.archenemy.net/  &  https://soundcloud.com/arch-enemy

TOURDATEN

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METAL VIDEO DER WOCHE

BETRAYING THE MARTYRS “LOST FOR WORDS”

In regelmäßigem dreijährigen Turnus veröffentlicht die französische Deathcore Truppe BETRAYING THE MARTYRS ihre lustigen Scheibchen. Nach 27 Tagen im neuen Jahr ist es wieder so weit und das neue Album “The Resilient” steht in den Läden und wartet mit 12 knackigen Ohrwürmern auf Euch, einer davon ist “Lost For Words” und den stellen wir Euch heute als Video vor. In der aktuellen Band spielen Aaron Matts (Chefgrunzer), Lucas D’Angelo (Gitarre), Baptiste Vigier (Gitarre), Victor Guillet (Keyboards und Schlagergesänge), Valentin Hauser (Bass) und Boris Le Gal (am Trümmerholz).

Wer den Clip hier nicht sehen kann, klickt auf diesen Link:
https://vimeo.com/200391673

BETRYING THE MARTYRS im Web:
http://www.betrayingthemartyrs.com/

AB JANUAR 2017 FINDEST DU ALLE VIDEOCLIPS IM NEUEN VIDEOVERZEICHNIS

FLESH OF THE LOTUS “VISCISSITUDE” (EP)   Zurück zur Übersicht - Back to the previous page

Flesh Of The Lotus - Vicissitude

Mit der zittrigen Inbrunst von “Chris Barnes” (“Six Feet Under”) und der Wucht eines Lemmy Kilmister wühlt sich Shouter Rodger Facer durch die  Tracks der Debüt EP “Vicissitude” von FLESH OF THE LOTUS und verselbstherrlicht sich gleich einmal im ersten Stück “Creator Defiled”: <Your so-called god - Just an illusion - You think he’ll save you - He never saved me  He makes you beg and plead - Beg And Plead - Venerate Me - Worship Me - Pray To Me - I Am The Fucking Idol> grunzt und grölt er gutgelaunt in sein Mikro. Beim Quintett, das Knüppel- Deathcore mit doomigem Slam Metal vermischt, handelt es sich um eine 2015 gegründete Band aus Pennsylvania. Zu den Aufnahmen von “Beguiler” wurde “Dysentery”-Frontman Scott Savaria eingeladen, der mit seinen Vocals in tiefste Kellergewölbe hinein spaziert. Lustig: In “Stranglehold” (nicht verwandt & verschwägert mit dem “Ted Nugent”-Klassiker) ist kurz das Klingeln eines Telefons zu hören.

Genre: Brutal Death Metal

TRACKLISTING:

01.  Creator Defiled
02.  Still Suffering (feat. Tyler Beam)
03.  Stranglehold
04.  Beguiler (feat. Scott Savaria)

LINE UP:

Keith Ugly Jr. (Gitarre)
Hunter Heilig (Gitarre)
Rodger Facer (The Unholy Microphone Demon)
Brent Raudenbush (Schlagzeug)
Randy Taylor (Bass)

Herkunft: USA (Pennsylvania)

VÖ: 07.04.17

Label: Black Venom Promotion

Verfügbar: CD & Digitale EP

Aktiv seit: 2015

Kaufempfehlung:

KKKKKKKKKK

Web: https://fleshofthelotus.bandcamp.com/album/vicissitude

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SLEEPLESS “EMILY DOE”   Zurück zur Übersicht - Back to the previous page  

Sleepless - Emily Doe

TRACKLISTING:

01.  Our Demons
02.  Adynamia
03.  Little Red House (feat. Peter Kelner)
04.  Rise Unconscious
05.  Levitation
06.  Ordinance
07.  Holy Deed
08.  Sanity Gone
09.  Abyss

DEATHCORE

Für Fans von: Bring Me The Horizon - All Shall Perish - Carnifex

UNGARN

Nicht der legendäre John Doe, sondern „Emily Doe“. Mit Sicherheit haben sich SLEEPLESS und der verantwortliche Grafikkünstler bei der Gestaltung ihres furchterregend dreinblickenden Cover Mädels Anleihen bei der TV-Serie „The Walking Dead“ und beim Blockbuster „Resident Evil“ geholt, denn auch dort gibt es so eine Göre mit einem Teddybär in den Pfoten. Hinter ihr Öde und Verwüstung und das ist auch, was die Musik der Band aus Ungarn auszeichnet. Sie hinterlassen – wie man immer so schön sagt – keine Gefangenen und natürlich wird mit der Kapelle im Hintergrund auch ein weiteres schönes & modisches Satanisten-Klischee bedient. Die Musik bedient selbstredend alle gängigen Muster, die man(n) – frau eher weniger – erwartet von ultrahartem Deathcore-Geprügel: Gutturale Gesänge (CEO Milan Lucsanyi), kraftstrotzende Rhythmus-Fraktion (Norbert Hujak, Drums – Janos Keleman, Bass) und knüppeldicke Metal-Riffs (Gitarrist Jozsef Juhaz). Die Band präsentiert sich als gut funktionierende Einheit, solistisch sticht bis auf ein kurzes Gitarrensolo in „Levitation“ (29 Sekunden) und in der zweistimmig inszenierten „Iron-Maiden“-Gedächtnis-Orgie „Holy Deed“ keiner der vier Musiker heraus, was ich sehr schade finde, weil der Saitenschlächter solche Spielereien mit Sicherheit auch noch drauf hat. Gleichzeitig der vielseitigste Song des Albums. Weitere Anspieltipps: „Our Demons“, “Abyss” und „Little Red House“ mit einem Vocal-Gastbeitrag des ungarischen Metallurgen Peter Kelner. Das starke Cover Artwork stammt übrigens von Krisztián Hujber: http://www.fotonoid.hu/grafika.html

VÖ: 10.04.17

Verfügbar: CD &  Digitales Album

Empfehlung: K K K K K K K K K K

Web:  https://sleeplesshorde.bandcamp.com/album/emily-doe & https://youtu.be/vozjHnQYkas

TOURDATEN

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STIMULANT “STIMULANT”   Zurück zur Übersicht - Back to the previous page

GRINDCORE

Für Fans von: Carcass - Haemorrhage -  Pussy Galore

USA (NEW YORK)

STIMULANT sind ein neues phätter Grindcore Brett aus New York, in dem Thomas Leyh (Vocals, Drums) und Ian Wiedrich (Vocals, Gitarre) wüten. Wie es einst in den 80er Jahren auch die Kultband „Carcass“ getan hat, schrubben sich die beiden Musiker durch 21 mehr oder weniger kurze Tracks, in denen sich Hardcore Punk, Powerviolence und radikaler Grind-Noise ohne Grenzen vermischen. Starker Stoff, um seinen Lautsprechern den letzten Funken Leben aus zu blasen. Vinyl is limitiert auf 400/100 (schwarze Rille/Fensterglas-Rille) und kann beim Label Nerve Altar bestellt werden. Inklusive ist der Code fürs digitale Album, das es auch für kurze Zeit zum selbst bestimmbaren „Name Your Prize“ Download auf der bandcamp-Seite des Labels gibt. Highlights: “Bending Form”, “Vicious Cycle”, “Heretic” und “Postal”, mit 03:35 Minuten der längste Titel des Albums. Buy Or Die!

Stimulant - Stimulant

VÖ: 03.03.17

Verfügbar: Vinyl & Digitales Album

Kaufempfehlung:  K K K K K K K K K K

Web: https://nervealtar.bandcamp.com/album/stimulant & http://nervealtar.blogspot.de/

TOURDATEN

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ABORYM “SHIFTING.NEGATIVE”   Zurück zur Übersicht - Back to the previous page   (bb)

Aborym - Shifting Negative

TRACKLISTING:

01.  Unpleasantness
02.  Precarious
03.  Decadence In A Nutshell
04.  10050 Cielo Drive
05.  Slipping Through The Cracks
06.  You Can Handle The Truth
07.  For A Better Past
08.  Tragedies For Sales
09.  Going New Places
10.  Big H

Label: Agonia Records
Web: www.agoniarecords.com

INDUSTRIAL METAL

Für Fans von:  KMFDM - Nine Inch Nails - Die Warzau

ITALIEN

Schwere krachende Synthesizer Riffs und ein stampfender Hau-Ruck-Rhythmus verraten gleich zu Beginn, was angesagt ist. ABORYM praktizieren phätten Industrial-Metal, den sie mit verzerrten Aggro-Electro-Punk-Wänden angestrichen haben. Die italienische Band gibt es schon seit 1993, ihren Namen haben sie gefunden in den dämonischen Schriften der „Clavicula Salomonis Regis“, das astrologische Regeln, Zaubersprüche und Anleitungen zum Herbeirufen von magischen Wesen enthalten soll, da fällt mir doch spontan der Fluch eines Castingteilnehmers beim Supertalent ein: <dieter bohlen – komm mich holen> -  Haborym Sadek Aym war im 17. Jahrhundert ein Visionär, der die Ankunft von 26 höllischen Legionen vorausgesagt haben soll. Wobei wiederum die Zahl 26 auch interpretiert werden kann mit – so zumindest die Gematrie (jüdische mystische Buchstabenauslegung) - der Bezeichnung für Gott selbst, aber wer seine Gedanken in diese Richtung vertiefen möchte, kann ja auch mal hier schauen: http://www.spwa.de/numerologie/geburtstagszahlen/html/26.html

Die Musik der mittlerweile zum Trio geschrumpften Italiener (von der Urbesetzung ist nur noch Bassist Malfeitor Fabban dabei) ist anfangs etwas gewöhnungsbedürftig und unterscheidet sich wesentlich von üblichen Haudrauf-Elektro-Metal-Geschichten, beispielhaft dafür einer der besten Tracks des Albums: „Decadence In A Nutshell“ vereinigt fuzz-psychedelische „Alice Cooper“-Anleihen, vertrackte Tempo-wechsel und headbängende „Rob-Zombie“-Groove-Elemente. Gitarrist Giulio Moschini, der auch noch in der römischen Brutal Death Metal Band „Hour of Penance“ gespielt hat, darf sich ordentlich austoben. In der gleichen Formation aktiv ist auch Paolo Pieri, der dritte Member von ABORYM. Für „Precarioius“ gibt es auch einen Videoclip mit apokalyptisch-traumatischen Bildern, weiterer Anspieltipp ist „Going New Places“. Die Gästeliste präsentiert ein “Who’s Who” im Industrial Rock Genre:: Gitarrist SIN QUIRIN von Ministry, Gitarrist RICKTOR von der Band „The Electric Hellfire Club“ oder VICTOR LOVE von Dope Stars Inc. waren bei den Aufnahmen im Studio zugegen. Wer sich die auf 500 Exemplare limitierte CD-Box besorgt, bekommt mit „Sukeban“ (Gast: der japanische Black-Metal-Avantgardist YOUKO HEIDY) und „Trauma“ noch zwei zusätzliche Stücke, die es nicht auf Vinyl oder der regulären CD gibt.

VÖ: 25.01.17

Verfügbar: CD &  Digitales Album

Empfehlung: K K K K K K K K K K

Web: http://www.aborym.it/https://soundcloud.com/aborymofficial

TOURDATEN

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METAL AROUND THE WORLD

BLACK INFINITY “THE SECRET”

In dieser Woche unternehmen wir einen Trip nach Vietnam. Dass es in der dortigen Szene hunderte, wenn nicht gar Tausende von geilen Gitarristen gibt, dürfte vor allem Worldmusic Fans bekannt sein, die regelmäßig von Dr. Music mit Infos über den großartigen “Ngyuen Le” zugeschüttet werden. Aber auch in der Metal Szene ist schwer was los, BLACK INFINITY haben sich 2006 gegründet und spielen ein Gemisch aus Hardcore und Melodic Death, zwei Alben stehen bisher in der Discographie des Quintetts, den hier vorgestellten Song “The Secret” findet Ihr auf dem 2009er Debüt Longplay “Metal 666”.

Wer den Clip hier nicht sehen kann, klickt auf diesen Link:
https://youtu.be/uOlf18wuBAg

BLACK INFINITY im Web:
https://soundcloud.com/black-infinity & https://666metal.net/

Und in der kommenden Woche tätigen wir einen Blick auf die Metal Szene in “Guatemala”!

AB JANUAR 2017 FINDEST DU ALLE VIDEOCLIPS IM NEUEN VIDEOVERZEICHNIS

SEPULTURA “MACHINE MESSIAH”   Zurück zur Übersicht - Back to the previous page  

Sepultura - Machine Messiah

TRACKLISTING:

01.  Machine Messiah
02.  I Am The Enemy
03.  Phantom Self   VIDEO
04.  Alethea
05.  Iceberg Dances
06.  Sworn Oath
07.  Resistant Parasites
08.  Silent Violence
09.  Vandals Nest
10.  Cyber God
11.  Chosen Skin
12.  Ultraseven No Uta

Label: Nuclear Blast Records

HEAVY METAL

Für Fans von: Steve Vai - Sarcófago - Cavalera Conspiracy - Soulfly

BRASILIEN

In die 14. Longplayrunde gehen die brasilianischen SEPULTURA. „Machine Messiah“ beginnt melodiös und ruhiger, als ich es von den südamerikanischen Metal Heroen eigentlich gewohnt bin. Auch der Bass von Paolo Pinto blubbert im Hintergrund bedächtig und erst ab Minute 04:24 beginne ich meine abweisende Lethargie abzulegen, als der erste kurze Solo von Chefgitarrist Andreas Kisser losröhrt und das Stück in die groove-metallische Thrash-Ecke hineinschiebt. Das darauf folgende „I Am The Enemy“ donnert dann los im altbekanntem tobenden Fahrwasser – 202 bpm beseitigen alle restlichen Zweifel – DAS sind DIE SEPULTURA, wie ich sie kenne und liebe. Brasilianische Perkussion eröffnet das Spektakel „Phantom Self“, über anfängliche (überraschende) orientalische Melodien (die sich im Mittelteil mit sinfonischen Passagen paaren) wird die Keule gezogen und am Ende steht ein gewaltiges Gemisch aus komplexen Art Death Prog Metal. Wahnsinn – die Boys werden auch nicht älter. Schon jetzt ein Metal Klassiker für die Ewigkeit und kein Vergleich mit der Musik der lahmen Mainstream-Metal-Opis von „Metallica“. Auch „Alethea“ bleibt in der Spur und mit „Iceberg Dances“ gibt es eines der besten instrumentalen Metal Stücke, die ich seit langer Zeit gehört habe. Zu den druckvollen Hammer-Riffs gesellt sich  ab Minute 02:20 eine Hammondorgel (die hier an die alten „Purple“-Zeiten erinnert und die gespielt wird vom tunesischen Musiker Elyes Bouchoucha, der in der Prog Oriental Metal Band „Myrath“ tätig ist und der auch seine virtuosen Künste als Violinist zur Verfügung stellt), Gitarrist Kisser kramt kurz in der „Alex-Lifeson-Rush“-Gedächtniskiste und schüttelt zwischendrin (Minute 03:06) ein geniales 25sekündiges akustisches Flamenco-Intermezzo aus dem Handgelenk, bevor er mit zweistimmigen Läufen des abrupte Ende einläutet. 

„Sworn Oath“ ist ein pures Thrash Monster zur Auflockerung der Nackenmuskulatur und auch die restlichen Friedhofsgänger (Fans wissen, dass der Name „Sepultura“ an das portugiesische Wort „Pulcre“ = „Grab“ angelehnt ist) wie „Resistant Parasites“ und der Geschwindigkeitsrekordler „Vandals Nest“ wirbeln dermaßen Staub auf, dass ich ganz nah in Versuchung bin, die neue „Machine Messiah“ als „best Sepultura so far“ zu veredeln.

VÖ: 13.01.17

Verfügbar: CD  & 2-Vinyl & Deluxe CD & Digital

Empfehlung: K K K K K K K K K K

Web: http://sepultura.com.br/  & https://vimeo.com/196856176 (Video “Phantom Self”)

TOURDATEN

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KULT METAL VIDEO DER WOCHE

SODOM “NAPALM IN THE MORNING”

Auch schon wieder 15 Jahre her, seitdem die deutschen SODOM ihr Album “M-16” veröffentlicht haben. Die 1981 in  Herne-West gegründete Band hatte sich über eine anfangs kleine Fangemeinde mit harter Arbeit und exzellentem Thrash Metal spätestens mit dem dritten Studio Album “Agent Orange” zu einem internationalen TOP Act entwickelt. Filmfans haben natürlich erkannt, dass der Anfang des Videos “Napalm In The Morning” eine Szene aus dem legendären Film “Apocalypse Now” ist.

Wer den Clip hier nicht sehen kann, klickt auf diesen Link
https://vimeo.com/21978312  

SODOM im Web:
http://www.sodomized.info/

AB JANUAR 2017 FINDEST DU ALLE VIDEOCLIPS IM NEUEN VIDEOVERZEICHNIS

FEASTING ON DARKNESS “THE BLACK CLOUD”   Zurück zur Übersicht - Back to the previous page

Feasting On Darkness - The Black Cloud

”The Black Cloud” gehört heute zu den frühen Klassikern der britischen Science Fiction Literatur, geschrieben wurde der Roman von Fred Hoyle, der seinem Erstling noch weitere Werke folgen ließ. Den gleichen Titel hat sich die US Prog Death Metal Band FEASTING ON DARKNESS für ihr zweites Studio Album auserkoren. Wie es auch die “Animals As Leaders” bevorzugen, gibt es die 12 Brecher instrumental, wenn auch das Niveau nicht ganz heranreicht an die virtuosen Spektakel, die das hier verglichene Trio zelebriert. Die besten Tracks sind “Bleeding Spawn”, “Ignite” und der “Nuclear Winter”, der Drummer zimmert mit höllischem Tempo und Doppelußmaschine durch das Album, verzerrte Gitarren-Riffs werden ab & an von einem netten Solo verziert, aber irgendwo wirkt alles zu leidenschaftslos konstruiert und so ist es auch kein Wunder, dass sich nach einer halben Stunde erste Langweile breit macht. Wem die Musik von “Buckethead” gefällt, sollte auf jeden Fall mal reinhören.

Genre: Instrumental Death Metal

TRACKLISTING:

01.  Reborn
02.  Circle Of Seven Serpents
03.  Inner Thorn (Sinister)
04.  Bleeding Spawn
05.  Fallen Empire
06.  Ignite
07.  Nuclear Winter
08.  Beautiful Nightmare
09.  The Black Cloud
10.  The Dead Will Rise
11.  Spineless Follower
12.  Hollowed Sous

Herkunft: USA

VÖ: 12.01.17

Label: Devatation Inc.

Tourdaten

Für Fans von:

Animals As Leaders
Buckethead
Cacophony

Kaufempfehlung:

KKKKKKKKKK

Web: https://youtu.be/X0LBEhCv2YA (Video “Ignite”)

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Weitere Heavy Metal CDs findest Du im Metal-Verzeichnis

Im Metal-Verzeichnis gibt es weitere Infos zu aktuellen Heavy Metal CDs, klicke entweder auf den
Link “Verzeichnis” oder bei Interesse auf die unten abgebildeten Cover - es handelt sich hierbei um
fünf der besten Metal Alben der letzten Jahre (die jeweilige Rezension öffnet sich dann in einem
neuen Fenster) - viel Spass beim Entdecken von hochkarätigen Bands & Acts!

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Legende KAUFEMPFEHLUNGEN

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NDS - 1,749

Sagenhaftes Album, gehört in JEDE Sammlung, für die einsame Insel

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NDS 1,750

Sehr gutes Album, genre-spezifisch unter den  besten  1000 aller Zeiten

KKKKKKKKKK

NDS 1,850

Empfehlenswertes Album, gehört in die gut sortierte Plattensammlung

KKKKKKKKKK

NDS 1,950

Ganz gut gelungen, es gibt aber vergleichbare Alben im Genre

KKKKKKKKKK

NDS 2,050

Kann man hören, rein in die Sammlung,  bei Bedarf wieder hervorholen

KKKKKKKKKK

NDS 2,150

Durchschnittliches Album,  nur für Edel-Fans empfehlenswert

KKKKKKKKKK

NDS 2,250

Nicht so gelungen, es gibt Bessere im Genre und auch von diesem Act

KKKKKKKKKK

NDS 2,350

Langweilig, Weihnachtsgeschenk für Feinde und Finanzbeamte

KKKKKKKKKK

NDS 2,450

Schwaches Album, CD und  Cover als Unterlage im Katzenklo

KKKKKKKKKK

NDS 2,550

Grauenhaftes Album, ab damit in die Verbrennungsanlage

KKKKKKKKKK

NDS 2,650

Kackastrophal, ein Verbrechen an der musikalischen Menschheit

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