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Du befindest Dich in der Rubrik NEUE POP CDs. Hier findest Du die Infos & Rezensionen von aktuellen Pop CDs sowie den Pop Videoclip der Woche. Infos zu älteren Pop CDs der letzten Jahre gibt es beim Link “Verzeichnis”. Zu allen Genres kommst Du mit einem Klick zur “Übersicht”.

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MATY NOYES “NOYES COMPLAINT”      Zurück zur Übersicht - Back to the previous page 

TEENIE POP

Für Fans von:  Demi Lovato  - Selena Gomez - Halsey

USA (MISSISSIPPI)

Die US Sängerin Madeline Ashley "Maty" Noyes hat bereits die Songs „Stay“ vom norwegischen Dancefloor Produzenten „Kygo“ und „Angel“ des US Sängers „The Weeknd“ mit bärenstarken Vocals versorgt, jetzt war es Zeit für die erste Solo Attacke auf die Charts und mit den 5 Songs der Debüt EP dürfte ihr das Vorhaben nicht sonderlich schwer fallen, die Single “In My Mind” läuft in diversen US Sendern schon rauf & runter und konnte sich sogar in den Billboard-Heatseekers Charts platzieren, wo viele Newcomer einst ihre erfolgreiche Karriere begonnen haben. Noch besser als der Ohrwurm gefallen mir “Lil’ Bit Wrong” und der dreampoppige Hip-Trap-Hop-Groover “Take One To Love One”. Und dass das Girlie auch wundervolle Pop Songs mit Gehalt schreiben kann, zeigt die Uptempo-Ballade “Falling Out Of Love” - Arianas, Rihannas und Gagas - zieht Euch warm an, hier kommt echte Konkurrenz!

Maty Noyes - Noves Complaint

VÖ: 28.10.16

Verfügbar: CD & Digitale EP

Kaufempfehlung:  K K K K K K K K K K

Web: http://www.matynoyes.com/  &  https://vimeo.com/193572411 (“In My Mind”)

TOURDATEN

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KERO KERO BONITO “BONITO GENERATION”      Zurück zur Übersicht - Back to the previous page 

BUBBLE-POP

Für Fans von:  Psy - M.I.A. - Britney Spears - Katy Perry

ENGLAND

”Britney Spears” lebt - und zwar im Vereinigten Königreich. Okay, nicht ganz richtig - aber was die  Sängerin der Band KERO KERO BONITO auf deren Album “Bonito Generation” stimmlich anbietet, klingt schon stark wie der Gesang der US-Britney. Das limitierte pentatonische Geträller ist nicht schön, aber lustig und erinnert an die Reime, von denen man im Kindergarten nicht genug bekommen konnte. Sarah Midori Perry ist der Name der Frontfrau, die von den ”Produzenten”  Gus Lobban und  Jamie Bulled mit Musik gefüttert wird, die sich schonungslos im japanischen J-Pop-Fundus bedient und die hauptsächlich auf einem Billigheimer-Casio entworfen wurde und mir den spontanen Ausbruch “Devo für Arme!” entlockt. Anyway - wer den “Gangnam Style” von “Psy” mochte, kann sich eventuell auch für  “Graduation”, das zweisprachig gesungene “Try Me”, “Waking Up” und das sportliche groovende “Trampoline” erwärmen

Kero Kero Bonito - Bonito Generation

VÖ: 21.10.16

Verfügbar: CD & Digitales Album

Kaufempfehlung:  K K K K K K K K K K

Web: http://kerokerobonito.com/  &  https://youtu.be/6iV-5CpJsmU (“Graduation”)

TOURDATEN

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AGNES OBEL “CITIZEN OF GLASS”   Zurück zur Übersicht - Back to the previous page

Agnes Obel - Citizen Of Glass

TRACKLISTING:

01.  Stretch Your Eyes
02.  Familiar
03.  Red Virgin Soil
04.  It’s Happening Again
05.  Stone
06.  Trojan Horses
07.  Citizen Of Glass
08.  Golden Green
09.  Grasshopper
10.  Mary

Label: Play It Again Sam

CHAMBER POP

Für Fans von:  Ane Brun - Lana Del Rey - Björk - Bat For Lashes

DÄNEMARK

Schwermütige Melancholie und tiefgründig wimmernde Violinen (gespielt von John Corban, der in der Gruppe „Ensemble Portmantô“ spielt) und Celli (Frederique Labbow) dominieren im Auftakt „Stretch Your Eyes“, mit dem die Songwriterin & Sängerin AGNES OBEL ihr neues Album „Citizen Of Glass“ eröffnet. Keine fröhliche Vorweihnachtsstimmung, sondern trübe Weltuntergangs-Chemie. Auch „Familiar“ bleibt zunächst in der ruhigen Spur, überrascht dann aber spätestens nach dem dritten Hörgang, weil sich die Melodie beginnt, im Ohr festzusetzen. „Red Virgin Soil“ verstärkt das kammersinfonische Ambiente, ist aber lebhafter und dürfte in der klassischen Musik als freudig umherhüpfendes Andante durchgehen. Gesang? Pustekuchen! Instrumental wie auch der später auf der Bildfläche erscheinende “Grasshopper”. Dreampoppiger Hall erfüllt „It’s Happening Again“ – Daniel Matz bedient das in Pop-Produktionen selten gehörte „Trautonium“, der Berliner Sounddesigner hat vor vielen Jahren einmal unter seinem Pseudonym Ziggy36 einen Remix für den deutschen Hip Hopper Peter Fox gefertigt („Haus am See“ – der „Rock Paper Scissor Mix“). Zartgliedrige Akustik ornamentiert das akustische „Stone“ und die „Trojan Horses“ nähern sich im Walzer-Takt vorsichtig an mit sinfonisch-anmutiger Behutsamkeit. Mein Damen & Herren, liebe Mädels, liebe Junx - das Highlight: „Björk“sche Polyphonie verziert „Golden Green“ – die dänische Musikerin verzaubert die Zuhörerschaft mit einem melodisch-modalen Zuckerguß.

FAZIT: Feingliedriger Chamber Pop durch & durch, wer Spektakuläres möchte, greift besser zu “Taylor” oder “Gaga”, wer einen Sinn für atemberaubende Schönheit hat, muss „Citizen Of Glass“ unbedingt in sein CD-Regal stellen. Vinyl gibt’s auch und dazu den Download-Code fürs digitale Album. Mitte November ist die dänische Songwriterin zu Gast in München und in Berlin - neben Zürich und Lausanne die einzigen Konzerte im deutschsprachigen Raum.

VÖ: 21.10.16

Verfügbar: CD & Vinyl & Digitales Album

Empfehlung: K K K K K K K K K K

Web:  http://www.agnesobel.com/  &  https://soundcloud.com/agnes-obel-1

TOURDATEN

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MISSILIA “HEARTBEAT OF LIFE”   Zurück zur Übersicht - Back to the previous page 

Missilia - Heartbeat Of Life

TRACKLISTING:

01.  Where Is My Home
02.  Jungle World
03.  Heartbeat Of Life
04.  Im Regen Stehen
05.  Spirit In The Sky
06.  Lieb Dich Selbst

Label: Timezone Records
Web: www.timezone-records.com

SONGWRITER POP

Für Fans von: Wir sind Helden - Christina Stürmer - Sara Bareilles

DEUTSCHLAND

Es stellt sich vor: MISSILIA, eine Sängerin aus Leipzig, die ihrem 2014er Debüt “Metanorpos” die neue EP „Heartbeat Of Life“ folgen lässt. „Where Is My Home“ ist der tolle Auftakt zum 6-Tracker, in dem sie zweisprachig zwischen deutschem und englischem Gesang durchwechselt, mitunter sogar im gleichen Lied, was zumindest international für Verwirrung sorgen dürfte. Aber soweit ist es noch nicht um die Karriere der privat auch als Hochzeitssängerin aktiven Newcomerin bestellt, die mit wohltemperierter Stimme überzeugt und auch das instrumentale Drumherum, das man um sie gestrickt hat, sorgt für gute Laune. Das Pianospiel, das die versierte Pianistin selbst besorgt, erinnert mich spontan an den 80er Jahre Hit „The Way It Is“ von Bruce Hornsby.

Jungle World“ startet mit dezent platziertem Reggae-Vibe (die junge Sängerin war zu Beginn der gesanglichen Karriere sogar mal in einer Ska Band beschäftigt gewesen), zu dem ALEXANDER WURLITZER (nanu, den Namen kennen wir doch, oder?*) einen feinen Gitarrensolo beisteuert.  Überraschende Töne dann im Titelsong, eine feinfühlig weinende Pedalsteel verbreitet Country-Flair, die Rhythmus-Fraktion (Toni Wendenburg – drums; Kevin Rödiger – Bass) sorgt für guten Drive, auf dem sich die Sängerin gekonnt treiben lässt und für zauberhafte Momente sorgt mit ihrer tollen Stimme. Den einzigen Kritikpunkt, den ich an dieser Stelle anbringen möchte – der deutsche Gesang kann hier bei mir nicht so gut punkten, ist aber Ansichtssache – das Lied ist toll, aber die wichtigen Schattierungen hätte meines Erachtens ein englischsprachiger Text besser gesetzt.

 Die Uptempo-Ballade „Spirit In The Sky“ dagegen überzeugt wieder komplett, hier stimmt alles von erstklassig auch in die höchsten Falsettotöne intonierten bis hin zu den von der Sängerin selbst eingebrachten Backing Vocals. Dass sie aber “Deutsch” ebenfalls gut abkann, zeigt sie  dann doch  in „Lieb dich selbst“: Lauschiges akustisches Feeling, hier passt die ”Synchro” und die kuschelromantische Stimmung ist einfach genial – mit dem Auftakt der beste Song dieser feinen EP.

(*) Ein Blick in unsere auf erstaunliche 4,2 GB angewachsene Musiker-Excel-Datei zeigt: Alexander Wurlitzer hatten wir Euch bereits vorgestellt im Rahmen des Albums “Singers & Players” vom Leipziger Country Rock Songwriter Stefan Saffer, dessen Album im September 2015 mit einem NDS von 1,800 bewertet wurde.

VÖ: 07.10.16

Verfügbar: CD &  Digitales Album

Empfehlung: K K K K K K K K K K

Web: https://www.missilia.de/  &  https://soundcloud.com/missilia-musikerin

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AVEC “WHAT IF WE NEVER FORGET”   Zurück zur Übersicht - Back to the previous page

Avec - What If We Never Forget

01.  Waiting For
02.  Darling
03.  Oh Boy
04.  Granny
05.  Youth
06.  NFYT
07.  Dead
08.  Bones
09.  Heartbeats
10.  Hold On
11.  For Me
12.  Shadows

Label: Ear Candy Recordings
Web:  http://earcandy.at/

SONGWRITER POP

Für Fans von: Amy Macdonald - Katie Melua - Paolo Nutini - Lenka

ÖSTERREICH

AVEC ist ein relativ neuer Fleck auf der musikalischen Landkarte im benachbarten Alpenland, “What If We Never Forget” heißt der erste signifikante Weckruf der Sängerin aus dem oberösterreichischen Vöcklabruck. Der Auftakt ist schon mal „großes Kino“. Die zarte Midtempo-Ballade „Waiting For“ beginnt das tolle Debüt Album der Songwriterin, 12 Lieder gibt es, die meisten davon bewegen sich melancholisch-temperierten Bereich, umrahmt vom gefühlvollen, hauchzarten Gesang des Girlies. Vergleichsweise fällt mir spontan die Musik der schottischen Songwriterin Amy Macdonald ein. „Darling“ und „Oh Boy“ bleiben in der kuschelpoppigen und hitverdächtigen Spur, „Granny“ ist ein sehr persönlicher Tributsong an die eigene Großmutter und zieht das Tempo wieder leicht an, ohne jedoch zu voluminös zu dröhnen. Die wundervolle Pop-Perle bewegt sich schön zeitgenössisch irgendwo zwischen Ed Sheeran, Lana Del Rey und Martha Wainwright und ist eines der Highlights des Albums. Mit der traumatischen Beziehungskrise „Dead“ folgt gleich das Zweite. <black ist the colour for the dark - inside me - bright is the one for our love -  no one will hurt you - he said and left me> und zieht sich jedoch selbst  wieder aufmunternd aus dem emotionalen Loch. Zum Tanzen und zum verträumten Abhängen gleichzeitig geeignet. “Bones” besticht durch dynamische Tempo-Variierungen, im sensiblen „Hold On“ gefallen die bombastisch arrangierten Backing Vocals und im feingliedrigen „For Me“ glänzt die Österreicherin einmal mehr mit eindringlicher Performance.

FAZIT: Grandioser Pop mit markanter Stimme und romantisch-sentimentaler Intonation. ”What If We Never Forget” ist der Titel des Debüt Albums von AVEC aus Österreich und trifft den Nagel auf den berühmten Kopf - diese grazilen Songwriter-Perlen werden so schnell nicht  in Vergessenheit geraten.

VÖ: 23.09.16

Verfügbar: CD & Digitales Album

Empfehlung: K K K K K K K K K K

Web: https://soundcloud.com/avec_official  &  http://earcandy.at/produkt/avec-heartbeats/ 

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GERRY BECKLEY “CAROUSEL”   Zurück zur Übersicht - Back to the previous page

Gerry Beckley - Carousel

TRACKLISTING:

01.  Tokyo      VIDEOCLIP
02.  Nature’s Way
03.  Minutes Count
04.  Don’t Let The Sun Catch You Crying
05.  Lifeline
06.  Widows Weed
07.  No Way I’m Gonna Love You
08.  Once A Distant Heart
09.  To Each And Everyone
10.  Fly
11.  Serious
12.  Carousel

Label: Blue Elan Records
Web: www.blueelan.com

FOLK ROCK POP

Für Fans von:  America - Andrew Gold - Al Stewart - Ed Sheeran

USA (TEXAS)

Irgendwie erinnert es mich dann doch an den berüchtigten “Holzmichel”: <ja er lebt noch - yeah er lebt noch!> Was auch zutrifft für den US Musiker GERRY BECKLEY, bei dessen Namensnennung die Meisten jetzt wohl ein <häh, wer?> von sich geben dürften. Natürlich (echt jetzt!) klingelt es bei mir sofort, weil ich in den 70er Jahren so oft mit einem über die Ohren gestülpten Kopfhörer, einer filterlosen “Pall Mall” und einem Gläschen Hennessy mitten in der Nacht nach einem langen Arbeitstag dagesessen habe, um mir eines der Alben  einer gewissen Band “America” rein zu ziehen und dabei starrrte ich auf das Cover-Artwork der Vinyl-Platte, die ich vor mir hielt, um Texte, Infos, Namen der Musiker, Produktionsnotizen und was weiß ich in mich aufzusaugen.

Und obwohl mittlerweile über 45 Jahre ins Land gezogen sind, klingt die Stimme des 64jährigen Texaners immer noch erstaunlich jung und passt gut zum “America”-Sound, den er auf seinem sechsten Solo Album “Carousels” wieder aufleben lässt. Der Auftakt “Tokyo” überzeugt, lediglich das im schönsten Gitarrensolo ausgeblendete Outro hätte ich mir anders gewünscht, ansonsten - coole Vocal Harmonien und ein starkes folkrockiges Arrangement.

Wer allerdings den seichten bemühten Mainstream-Pop der letzten Band-Alben erwartet mit Liedern wie “You Can Do Magic” oder “The Last Unicorn”, sollte erstmal einen Hörgang wagen, bevor er sich das Album besorgt. Beckley war sowieso schon immer der versiertere Songwriter der Gruppe gewesen und das zeigt er in Songs wie “Nature’s Way” oder dem aufgrund seiner Bläsersätze an die Musik der Jazzrock Gruppe “Chicago” erinnerndem “Lifeline”, auch wenn es ihm nicht ganz gelingt, seine romantische Ader zu verleugnen. Sehr gut  zu hören im kuscheligen “Minutes Count” und dem mit butterweicher Stimme gesungenen “Don’t Let The Sun Catch You Crying”. Wer die “America”-Scheiben “Hearts” und “Holiday” mochte, wird “Carousels” lieben. Weitere Anspieltipps sind “Once A Distant Heart”, “Fly” und “Serious”.

VÖ: 09.09.16

Verfügbar: CD &  Digitales Album

Empfehlung: K K K K K K K K K K

Web:  www.gerrybeckley.com/  &  www.venturahighway.com/  & https://youtu.be/x9DIcSO462g

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SOPHIE ELLIS-BEXTOR “FAMILIA”   Zurück zur Übersicht - Back to the previous page

Sophie Ellis-Bextor - Familia

TRACKLISTING:

01.  Wild Forever
02.  Death Of Love
03.  Crystallize
04.  Hush Little Voices
05.  Here Comes The Rapture
06.  Come With Us
07.  Cassandra
08.  My Puppet Heart
09.  Unrequited
10.  The Saddest Happiness
11.  Don’t Shy Away

Label: EBGB’s Red Essential

SONGWRITER POP

Für Fans von:  Madonna - Ellie Goulding - Sarah Bareilles

ENGLAND

Mit elektronischem Loop und drei „Pink Floyd“ Akkorden beginnt das neue Album “Familia” von SOPHIE ELLIS-BEXTOR, der Rest der insgesamt 11 Songs verliert sich in poppiger Nachhaltigkeit, die von der Sängerin und ihrem Produzenten Ed Harcourt komponiert worden sind. „Wild Forever“ geht zunächst weg vom souligen R&B, der die ersten beiden Alben der Engländerin durchzog. Gefällt „Madonna“ und „Amy Macdonald“-Fans. Auch der „Death Of Love“ erinnert an die Midtempo-Songs von Luise Ciccone in den 90er Jahren, in der kammersinfonischen Ballade „Crystallise“ lässt die 37jährige aus Hounslow, einem Vorort der Metropole London, erstmals ihr hauchzartes Tremolo klingen,  der wunderbare Ohrwurm “Hush Little Voices” taucht ab in trompetengeschwängertes Tex-Mex-Americana-Flair, das beste Stück bisher.

Funky wird’s zum ersten Mal im rockigen “Come With Us” - Produzent Harcourt hat ein paar “Nile-Rodgers” Gitarrenlicks abgestaubt (“We Are Family”), umgarnt das Ganze mit sanften Phillysoul-Geigen und zeigt, dass er über ein fundiertes Sammelsurium an Musikkenntnissen verfügt, um daraus einen eigenständigen Song zu basteln. Ist bereits als Single im Juli veröffentlicht worden und mit 120 bpm ganz gut tanzbar. DJs besorgen sich die Maxi mit alternativen Versionen, sehr gut vor allem dort der “Freemasons F9 Extended Disco Mix” (122 bpm). Auch die akustische Live-Version mit Seton Daunt an der Gitarre ist toll: https://youtu.be/Q_Oyy-1fYvE - weitere Anspieltipps sind “The Saddest Happiness” und das latin-poppige “Don’t Shy Away”. Die Deluxe CD gibt’s als Hardcover Büchlein mit zusätzlichen Illustrationen,  wer etwas mehr Kohle investieren möchte, bekommt als hochwertiges Bundle die Delxue CD und das Klappcover-Vinyl-Album mit handsigniertem Autogrammfoto.

VÖ: 02.09.16

Verfügbar: CD & Deluxe CD & Vinyl & Digit. Album

Empfehlung: K K K K K K K K K K

Web:  http://sophieellisbextor.net/  &  https://twitter.com/SophieEB

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BRITNEY SPEARS “GLORY”   Zurück zur Übersicht - Back to the previous page

Britney Spears - Glory

01.  Invitation
02.  Do You Wanna Come Over?
03.  Make Me ... (feat. G-Eazy)
04.  Private Show
05.  Man On The Moon
06.  Just Luv Me
07.  Clumsy
08.  Slumber Party
09.  Just Like Me
10.  Love Me Down
11.  Hard To Forget Ya
12.  What You Need
13.  Better
14.  Change Your Mind (No Seas Cortes)
15.  Liar
16.  If I’m Dancing
17.  Coupure Electrique

TEENIE DANCE POP

Für Fans von:  Icona Pop - Ke$ha - Ariana Grande -  Paris Hilton

USA

<das ist jetzt nicht euer ernst, leute, oder?> denke ich, als ich die neue BRITNEY SPEARS aus meinem Rezensionskistchen heraushole. Hatte wirklich keiner Lust darauf, das neue Album dieser großartigen Sängerin durchzuhören und zu bewerten? Wie auch immer – die gut gemeinte„Invitation“ haucht die Vokalistin zartbitter über eine echovernebelte Klangwolke, in der im Hintergrund modische Hip-Hop-R&B-Radio-Pop-Mainstream-Elemente zu hören sind. Das erste Stück bestätigt die Erwartungen: Belanglos & langweilig. Mit einem affektierten „Ah-hah“ startet das bubblegumpoppige „Do You Wanna Come Over“ – Samantha Fox trifft auf Lady Gaga – computerisierte Flamenco-Synthie-Gitarren, die mit dem ersten mit blubberndem funky Rhythmus unterlegtem Refrain Fahrt aufnehmen und direkt auf die Tanzfläche einer Kinderdiskogeburtstagsparty führen. Der Hall bleibt, die Langeweile auch. Featuring G-EAZY bedeutet, dass sich in „Make Me....“ (was auch immer) einer der immer wieder mal auftauchenden “Weißbrot”-Rapper herumtreibt. Wäre aber auch nicht sonderlich aufgefallen, wenn er gar nicht da gewesen wäre. Sein Beitrag hilft dem Song auch nicht weiter. Erschrocken habe ich mittlerweile festgestellt, dass mir sogar die „Deluxe Edition“ vorliegt mit einem Mehranteil von 5 Bonus Tracks.

Mit viel gutem Willen erkenne ich in der träge groovenden „Private Show“ ein paar gute Ansätze, die Produzenten haben diese auch gefunden, indem sie die Stimme der US Sängerin elektronisch und mit zahlreichen Studioeffekten aufzumotzten - wohl, um die wahren Gesangsqualitäten zu übertünchen. Pop im Jahre 2016.  „Clumsy“ beginnt überraschend mit kaum definierbarem Blues-Element, versinkt dann aber wieder recht schnell im Mainstream-Sound und ohne das obligatorische „Oops“ geht es bei Britney natürlich auch nicht. Trotzdem noch einer der Lichtblicke des neunten Studio Albums des Ami-„Mädels“. Auch ganz nett: Das reggae-dubstep-trap-ige „Love Me Down“ und im knackig-souligen „What You Need“ bewegt sich Britney sogar auf dem hip-hoppigen Terrain – ganz klar zurückzuführen auf die Mithilfe der englischen Songwriterin Carla Marie Williams, die an diesem Song mit dem US Produzenten Young Fyre gebastelt hat.  Insider wissen, dass die Londonerin schon für „Beyonce“ das Stück „Freedom“ für deren aktuelles Album „Lemonade“ geliefert hat. <that was fun> meint Britney am Ende des Songs. Yep! Dem ist nichts entgegen zu setzen. Warum gibt’s nicht mehr von diesem geilen Zeux?

Von der Deluxe Edition gefällt „Better“ (ha, ha, zum Ende hin ist das Album - wie die US Sängerin dann selbst zugibt - <it’s so much better> dann doch noch ganz unterhaltsam geworden), empathisch habe ich mich natürlich – soweit es mir möglich gewesen ist - auch während des Anhörens in meine Teenagerzeit versetzt mit Lakritzestange und süßsaurem Schwippschwapp-Gesöff. Auch „Change Your Mind (No Seas Cortes)“ überrascht mit latineskem elektronisch eingefärbtem Rumba-Cha-Cha-Beat und dem Klang einer akustischen Ukulele, gespielt von Mattias Larrson, der einen Hälfte des schwedischen Duos „Mattman & Robin“.

INFO: Die größte Sängerin war BRITNEY SPEARS noch nie gewesen, auch 20 Jahre im Business haben ihrer Stimme nicht zur besseren Performance verholfen. Seltsam, dass gerade Britney als Jurorin & Mentorin bei der Gesangscastingshow „X-Factor“ zur Bewertung von talentiertem Gesangsgut angestellt war, was wiederum die Wertigkeit solcher Wettbewerbe dick unterstreicht. Aber auch Madonna oder oben bereits erwähnte Samantha Fox verfügten nicht über Mega-Stimmen und waren trotzdem dank guter Produzenten erfolgreich. Gleiches trifft auf BS zu, deren Fans vor allem im asiatischen Raum (in Japan und Korea gibt es zusätzlich einen weiteren 18. Song) dafür sorgen werden, dass „Glory“ die erwarteten Verkaufszahlen erreichen wird.

VÖ: 26.08.16

Verfügbar: CD & Deluxe CD & Digitale EP

Empfehlung: K K K K K K K K K K

Web: www.britneyspears.com/ & https://twitter.com/britneyspears 

TOURDATEN

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JORDAN RAF “DOUBLE NEGATIVE”     Zurück zur Übersicht - Back to the previous page

EMO POP

Für Fans von:  James Blake - D’Angelo - Bon Iver - Lorde

USA (KALIFORNIEN)

Ein Pop Album, das mit dem dröhnenden Sound einer Kirchenorgel beginnt, hört man auch nicht jeden Tag. Mit “Double Negative” stellt JORDAN RAF seinen Debüt Longplay vor - eine Stimme, die gewöhnungsbedürftig ist. Im ersten Stück “King Prince” dominiert emotionsüberladenes Wirrwarr aus Gesang, Geschrei und wild   dudelnden Rockgitarren, “Badlands” ist minimalistisch gestrickt mit elektronischen Loops, über die verzerrte Echos und wimmernde Vocals gelegt wurden. Wer den Londoner Emo-Spezialisten “James Blake” für den Jammerhaken aller zeitgenössischen Klagesänger hält, bekommt mit den 11 Songs des kalifornischen Vokalisten noch eine Schippe drauf. In L. A. geboren, zeigt der Mann ganz und gar nichts vom sonnigen Gemüt, das Musikern der Westcoast sonst zu eigen ist. Wer sich selbst die Kugel geben möchte - das hier ist der perfekt passende Soundtrack!

Jordan Raf - Double Negative

VÖ: 02.09.16

Verfügbar: CD & Digitales Album

Kaufempfehlung:  K K K K K K K K K K

Web:  https://soundcloud.com/jordyraf   &  https://twitter.com/jordanbyjordan

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COCOON “WELCOME HOME”   Zurück zur Übersicht - Back to the previous page

Cocoon - Welcome Home

TRACKLISTING:

01.  Retreat (feat. Natalie Prass)
02.  Get Well Soon
03.  I Can’t Wait
04.  Grandaddy
05.  Watch My Back (feat. Natalie Prass)
06.  Middle Finger
07.  Out Of Tune
08.  Shooting Star
09.  Legacy
10.  Miracle
11.  Cross
12.  Up For Sale (feat. Matthew E. White)
13.  I Can’t Wait (Freddy Verano Mix)

Label: Universal Music

SONGWRITER POP

Für Fans von:  Ed Sheeran - Belle & Sebastian - Mumford & Sons

FRANKREICH

„Cocoon“ war in den 80er Jahren – glaube ich – ein Science Fiction Film gewesen, der auch meinem holden Eheweib gut gefallen hat, den ich allerdings nur als recht langweilig empfunden habe, weil darin weder Zombies, Vampire oder nicht tot zu kriegende Massenmörder vorkamen. Dahin schweifen natürlich erste Gedanken, als ich das Album der Band COCOON aus dem Cellophan schäle und natürlich ist es Ehrensache, dass ich mir selbst das Album gebe und die ersten Töne lassen mich auch irgendwo im Zweispalt zwischen interessiert und gelangweilt stehen. Hinter dem Pseudonym verbergen sich der französische Songwriter Mark Daumail und die Keyboarderin  Morgane Imbeaud, die beim Major Label Universal untergekommen sind und in der zuckersüßen Folk-Pop-Schiene von Ed Sheeran oder Nick Howard (das war der von Rae Garvey in der Casting-Show „The Voice“ zum Sieger protegierte irische Sänger, den außer den Verantwortlichen der Tonträgerfirma keiner mehr kennt und der jetzt trotzdem wieder ein neues Album veröffentlicht hat, dass die mediale Öffentlichkeit kaum wahrnimmt) schwimmen. Dem ersten moderat plätschernden Stück „Retreat“ folgt dann mit „Get Well Soon“ auf einmal ein richtig feines Pop Kleinod, dem sich sogar das noch schönere „I Can’t Wait“ anschließt und spätestens jetzt revidiere ich meine erste übereilte Meinung. Mark Daumail hat sich in seiner Jugend bestimmt mit der Musik der „Eagles“, „America“ und „Jackson Browne“ beschäftigt! Dieser dritte Song packt bereits beim ersten Hörgang sofort zu und infiziert mit einem Refrain, der mir den ganzen Tag nachhängt. Der nachfolgende „Grandaddy“ nimmt das Tempo etwas zurück und schleimt sich ein mit warmen Americana-Country-Folk-Fiddles, weinender Pedalsteelguitar und superkuscheligem Gesang. Ebenfalls ein Hammersong! Das kammersinfonische Arrangement sorgt dazu für Gänsehaut!

Im folkrockakustischen „Watch My Back“ gastiert wie beim ersten Stück die Songwriterin NATALIE PRASS (die 2015 ihr Debüt veröffentlicht hat und die im letzten Jahr auch in der TV-Show von Jools Hooland mit einem umwerfenden Auftritt begeistert hat), weitere Highlights sind der americana-poppige Fingerzeig mit dem „Middle Finger“ und der „Freddy Verano Mix“ von „I Can’t Wait“. Fazit: “Welcome Back” ist ein Anwärter in der Kategorie „Album des Monats“, was aber in diesem Monat jedoch nicht so schwer fällt, weil die wirklich herausragenden Veröffentlichungen wohl in der Masse erst wieder im September kommen.

VÖ: 26.08.16

Verfügbar: CD &  Digitales Album

Empfehlung: K K K K K K K K K K

Web:  http://www.markdaumail.fr/ & https://youtu.be/HbjAjFm5fDQ (Videoclip “I Can’t Wait”)

TOURDATEN

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OLIVIA HOLT “PHOENIX” (The Remixes)  Zurück zur Übersicht - Back to the previous page

DANCE POP

Für Fans von: Britney Spears - Jennifer Lopez - Selina Gomez

USA

Die nächste US Schauspielerin, die ihre ersten musikalischen  Schritte in einem Walt Disney Film getätigt hat. Wie die blonde Miley Cyrus (als „Miley Stewart“ in „Hannah Montana“) bedient OLIVIA HOLT – ebenfalls blond - (bekannt durch die TV-Serien „Kickin’ It“ und „I Didn’t Do It“) die Schublade „zeitgenössischer Dance Pop“ trifft auf “beschwingte belanglose Teenager-Plattitüden”. Die im Juli veröffentlichte Single „Poenix“ (zu finden auf der 2016er Debüt EP „Oliva“) ist jetzt mit 4 tanzbaren Remixes versehen worden. Für den harten Club-Einsatz sind die alternativen Versionen allerdings nur bedingt tauglich, der „Jakwob Remix“ beispielsweise benötigt ewig lange (fast 2 Minuten), bis er in halbwegs in Schwung kommt, lediglich der „Perry Twins Remix“ vermittelt Partylaune, minimiert den Spaßcharakter aber aufgrund einfallsloser langsamerer Mittelsequenzen.

Olivia Holt - Phoenix Remixes

VÖ: 12.08.14

Verfügbar: 12” Maxi & CD & Digitale EP

Kaufempfehlung:  K K K K K K K K K K

Web:  http://oliviaholt.com/  &  https://vimeo.com/174286881 (Videoclip Single Version)

TRACKLISTING

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ANNE HALL “WONDERFUL”   Zurück zur Übersicht - Back to the previous page

POP & R&B

Für Fans von:  Amy Winehouse - Stefanie Heinzmann

USA (KALIFORNIEN)

Gefühlvoller Mix aus Indie-Pop und Vocal-Jazz ohne Pauken, dafür mit Trompeten und Saxophon. ANNE HALL kommt aus dem sonnigen Kalifornien, hört sich ein bisschen an wie Amy Winehouse ohne deren prägnante Stimme und dann in den ruhigeren Momenten wieder wie die britische Songwriterin Corinne Bailey Rae, allerdings haut mich das hier Präsentierte nicht vom Hocker. “Wonderful” heißt das zweite Album des Mädels, die Umschreibung der 13 Songs ist stark übertrieben, auch wenn einige der Songs ganz nett klingen, aber  irgendwo empfinde ich die Produktion als lasch & leidenschaftslos, beiliegende Infos wollen mir die Sängerin als moderne “Billie Holiday” verkaufen, allerdings bezweifele ich, dass die Marketingleute jemals was von Miss Holiday gehört haben. Beispielhaft dafür steht die müde Cover Version von “You Send Me” (Original: Sam Cooke).

Anne Hall - Wonderful

VÖ: 10.08.16

Verfügbar:  CD & Digitales Album

Kaufempfehlung:  K K K K K K K K K K

Web: http://www.annehallmusic.com  & http://annehall1.bandcamp.com/album/wonderful

TOURDATEN

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TELEGRAPH “BEYOND GOOD AND EVIL”       Zurück zur Übersicht - Back to the previous page

SYNTHIE POP

Für Fans von:  Depeche Mode - Howard Jones - Thomas Dolby

ITALIEN

Ganz netter, aber antik klingender Mix aus Synthie Pop und New Wave Elektronik aus Italien. Davide Colella hat das Projekt TELEGRAPH im Jahr 2011 gegründet, zwei Jahre später kam Francesco Romeo Sacco dazu und seitdem funktioniert die Band als Duo, das nach diversen EPs und Maxis im Frühjahr das Debüt Album “Beyond Good And Evil” veröffentlicht hat. Jenseits von Gut & Böse trifft auch auf die 10 Songs, die ins rechte Ohr hinein und zum linken wieder hinaus rauschen ohne erkennbare Nachhaltigkeit zu hinterlassen. Dazu kommt das holprige Englisch von Leadvokalist Colella, der mir mit seinem müden “Game Over” schon ein Fazit vorgibt. Lediglich der “Klaak Remix” von “The Loser” und der “Jens Polger Dynamic Master Remix” von “I Prefer Machines” verführen halbwegs dazu, das Tanzbein schwingen zu wollen. Muss man nicht haben!

Telegraph - Beyond Good And Evil

VÖ: 29.04.16

Verfügbar: CD & Digitales Album

Kaufempfehlung:  K K K K K K K K K K

Web:  https://soundcloud.com/telegraph_it & https://telegraph-it.bandcamp.com/

TOURDATEN

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THE ROSE & CROWN “ALL I WANNA SAY”   Zurück zur Übersicht - Back to the previous page

The Rose And Crown - All I Wanna Say

TRACKLISTING:

01.  Tic Toc
02.  Addict
03.  Move On
04.  Makes Me
05.  Bound To You
06.  All I Wanna Say

Label: Timezone Records
Web: www.timezone-records.com

Lineup:

Julia Fischer (Vocals, Keyboards)
Christof Stahl (Drums)
Mercan Kumbolu (Vocals)

ALTERNATIVE POP

Für Fans von:  Katharina Franck - Tanita Tikaram - Sarah Bareilles

DEUTSCHLAND

Was für eine Stimme! Und der Gesang entpuppt sich nach einigen Sekunden sogar als zweistimmig getragener Einstieg in das erste Stück „Tic Toc“ - <time is running out> singen Julia Fischer und Mercan Kumbolu und werden begleitet von Julia’s romantisch „klimperndem“ Piano und dem dezent-filigranen Schlagzeugspiel von Christofer Stahl. Die minimale Instrumentenausstattung lässt den drei Protagonisten unheimlich viel Spielraum, die melodische Komponente auszuschmücken. Fast lasse ich mich dazu hinreissen, dem Auftaktstück schon die Höchstnote zu geben beim ersten Anhören. Weil ich das aber nie tue, belasse ich es bei einer „1.5“. Mit News-Sprachfetzen gleitet der Zuhörer hinein in „Addict“ – der Schlagzeuger macht Dampf, der stark arrangierte Satzgesang gefällt ebenfalls, die Stimmen driften dabei gekonnt und gewollt kurz atonal auseinander und sorgen für zusätzliche Spannung – im Song geht es u. a. um die Sucht der Internetabhängigen, die vergessen haben, wie es ist, persönliche Kontakte zu pflegen. Wundervolle Pianokaskaden durchziehen „Move On“, „Makes Me“ haben die drei Musiker(innen) mit feingliedriger Romantik ausgestattet – ein Lied zum Schwelgen – ein Lied zum Verlieben – der groovende Rhythmus  lässt mich gleich mal zum Beatcounter greifen, um zu wissen, zu viel bpm ich demnächst alleine über die Tanzfläche schweben werde (Yep, ich zähle immer noch manuell aus, weil ich die DIY-Kontrolle brauche – hier sind es übrigens 147,2 bpm). Mit zarten Becken-Streichlern bestreitet Christof Stahl das Intro von „Bound To You“ und was danach folgt, erinnert mich an die tollen Songs einer kalifornischen Art Pop Rock Gruppe namens „Steely Dan“ – die Stimmen der beiden Mädels passen perfekt zusammen und auch Schlagzeug und Klavier klingen gut aufeinander abgestimmt. Die melancholische Ballade „All I Wanna Say“ bildet nach leider nur 24:52 Minuten den Abschluss dieser großartigen EP, der – das hoffe ich einfach – noch weitere Veröffentlichungen folgen werden.

FAZIT: Geniale minimalistische Zusammensetzung, starke Arrangements, die sogar Fans der Art Pop Rock Gruppe „Steely Dan“ gefallen dürften, THE ROSE & CROWN spielen keinen blassen, überfrachteten Radio-Pop, sondern ideenreiche Songs mit Kultcharakter. Schade, dass die intelligenten Texte nicht mit einem beiliegenden Textblatt vorgestellt werden.

VÖ: 25.03.16

Verfügbar: CD & Digitale EP

Empfehlung: K K K K K K K K K K

Web:  www.theroseandcrown.de  &  http://soundcloud.com/theroseandcrown

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LEISTUNGSSTARKE FIRMEN EMPFEHLEN SICH

 

 

 

THOMAS MOOK “WHAT YOU LEAVE BEHIND”  Zurück zur Übersicht - Back to the previous page

POP & SOUL

Für Fans von:  Billy Joel - Bruce Hornsby - Richard Marx

NIEDERLANDE

Neues Gesicht - großartige Stimme - tolle Songs! Als Teenager ist THOMAS MOOK vor allem durch die Lieder, die ihm sein vor drei Jahren verstorbener und musikbegeisterter Vater vorgespielt hat, beeinflusst worden. Das zeigt er jetzt auf dem Debüt Album “What You Leave Behind”. 28:53 Minuten gibt es zu hören - der junge Niederländer spielt und singt einen Mix aus Pop, Soul, Blues und Rock. Gleich das erste Stück “Lonely Child” zieht richtig  in den Bann, auch “Only In America” trägt er mit wohltemperierterLeidenschaft vor, die Backing Vocals sind durchgehend ebenfalls gut arrangiert. Weitere Highlights sind das rockige “When You Wish Upon A Star” mit starkem, bluesigen Gitarrensolo, der kuschelrockige “Last Kiss” und die romantische Piano-Ballade “A Lazy Night In Brooklyn”. In der Liste der interessantesten Newcomer des Jahres wird dieser Sänger ganz oben stehen!

Nein! Ich habe es auch erst gedacht beim ersten Betrachten des CD-Covers, aber es handelt sich bei diesem jungen Mann NICHT um Hoyt Fortenberry aus der TV-Serie True Blood :-)

VÖ: 28.07.16

Verfügbar: CD  & Digitales Album

Kaufempfehlung:  K K K K K K K K K K

Web: www.thomasmook.com   & https://youtu.be/B_M3Xmt0o_M  (“Lonely Child”)

TOURDATEN

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Legende KAUFEMPFEHLUNGEN

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NDS - 1,749

Sagenhaftes Album, gehört in JEDE Sammlung, für die einsame Insel

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NDS 1,750

Sehr gutes Album, genre-spezifisch unter den  besten  1000 aller Zeiten

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NDS 1,850

Empfehlenswertes Album, gehört in die gut sortierte Plattensammlung

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NDS 1,950

Ganz gut gelungen, es gibt aber vergleichbare Alben im Genre

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NDS 2,050

Kann man hören, rein in die Sammlung,  bei Bedarf wieder hervorholen

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NDS 2,150

Durchschnittliches Album,  nur für Edel-Fans empfehlenswert

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NDS 2,250

Nicht so gelungen, es gibt Bessere im Genre und auch von diesem Act

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NDS 2,350

Langweilig, Weihnachtsgeschenk für Feinde und Finanzbeamte

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NDS 2,450

Schwaches Album, CD und  Cover als Unterlage im Katzenklo

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NDS 2,550

Grauenhaftes Album, ab damit in die Verbrennungsanlage

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NDS 2,650

Kackastrophal, ein Verbrechen an der musikalischen Menschheit

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