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Du befindest Dich in der Rubrik NEUE POP CDs. Hier findest Du die Infos & Rezensionen von aktuellen Pop CDs sowie den Pop Videoclip der Woche. Infos zu älteren Pop CDs der letzten Jahre gibt es beim Link “Verzeichnis”. Zu allen Genres kommst Du mit einem Klick zur “Übersicht”.

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BETH DITTO “FAKE SUGAR”   Zurück zur Übersicht - Back to the previous page  

Beth Ditto - Fake Sugar

TRACKLISTING:

01.  Fire
02.  In And Out
03.  Fake Sugar
04.  Savoir Faire
05.  We Could Run
06.  Oo La La
07.  Go Baby Go
08.  Oh My God
09.  Love In Real Life
10.  Do You Want Me To
11.  Lover
12.  Clouds

Label: Sony Music Entertainment

ALTERNATIVE POP

Für Fans von:  Gossip - The Ting Tings - Chromatics

USA

Lange, lange hat’s gedauert, bis die Powerfrau BETH DITTO, die bis dato als Frontfrau des Rock Trios „Gossip“ für Schlagzeilen und musikalisches Niveau gesorgt hatte, ihr erstes Solo Album präsentiert. Fünf Jahre nach dem letzten Gossip-Album „Joyful Noise“ (2012) stellt das Girlie mit der brachialen Pop Stimme 12 neue Songs vor. Der Auftakt „Fire“ erinnert ob des Titels natürlich an die Vorgänger von Bruce Springsteen, den Pointer Sisters, Ed Sheeran oder der Ohio Players, ist aber nur bedingt vergleichbar aufgrund einiger melodiöser Similaritäten. Die als Mary Beth Patterson in einer Kleinstadt in Arkansas (bei iTunes hatten sie den Ort doch tatsächlich mal kurzerhand nach Alaska verlegt) am 19. Februar 1981 geborene Wasserfrau, gefällt auch mit den restlichen Songs, die alle irgendwo klangtechnisch in der von der 2016 aufgelösten Band praktizierten Indie Pop Ecke eingeordnet werden können, stimmlich ist sie in Top-Form, reizt aber ihr enormes vokalistisches Potential nur ganz selten aus - ein richtiges Feuerwerk wird von der 36jährigen nur bedingt abgebrannt, auf die rockige Tangente wurde in Zusammenarbeit mit Jennifer Decilveo leider fast komplett verzichtet. Bisher war die Grammy-nominierte Produzentin für Interpreten und Acts wie Andra Day (das ist die Sängerin mit dem grauenvollen Abspann-Song im Remake von „Ben Hur“), Cody Simpson, Leslie Clio, Boyz II Men oder Melanie Martinez tätig und da hat sie meistens als Songwriterin kommerziell erfolgreiche, aber höchst unoriginelle soul-poppige Lieder abgeliefert und genau diese gibt es auch größtenteils auf „Fake Sugar“ zu hören. Am Ende ist zwar erfreulich, dass BETH DITTO jetzt auf Solofüßchen umherwandelt, aber das belanglos-poppige Resultat klingt, als ob sich der polnische Fußballer Roberto Lewandowoski (Namen von der Redaktion geändert) ein Jahr lang in der Mannschaft vom SV Sandhausen verdingen würde oder als ob man einen hochwertigen Lambrusco Rotwein (echt, jetzt?) zu einer Packung Knäckebrot kredenzt. Und irgendwie kommt es mir vor wie der deutsche Beitrag beim diesjährigen Eurovision Song Contest in Kairo ... äh ... Kiew. Da wird die Zusammenarbeit mit dem hochdekorierten erfolgreichen Songwriter und Produzenten angeleiert, das Endergebnis ist allerdings höchst enttäuschend, weil die Komponente A (die Lieder und der Sound der Produzenten) absolut oder nur bedingt zur Komponente B (der Sängerin) passen. Erwähnenswert vielleicht noch als Anspieltipps: „Oo La La“ und die romantische Indie Pop Ballade „Love In Real Life“. Gesamt gesehen bleibt das Fazit: Ganz nett das Ganze, aber doch völlig belanglos.

VÖ: 16.06.17

Verfügbar: CD & Vinyl & Digitales Album

Empfehlung: K K K K K K K K K K

Web: http://www.bethditto.com/  &  https://soundcloud.com/bethditto

TOURDATEN

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SHAKIRA “EL DORADO”   Zurück zur Übersicht - Back to the previous page  

Shakira - El Dorado

TRACKLISTING:

01.  Ma Enamore
02.  Nada
03.  Chantaje (feat. Maluma)
04.  When A Woman
05.  Amarillo
06.  Perro Fiel (feat. Nicky Jam)
07.  Trap (feat. Maluma)
08.  Comme Moi (feat. Black M)
09.  Coconut Tree
10.  La Bicicleta (feat. Carlos Vives)
11.  Deja Vu (feat. Prince Royce)
12.  What We Said (English Version Comme Moi)
13.  Toneladas

LATIN POP

Für Fans von:  Gloria Estefan - Julieta Venegas - Paulina Rubio

KOLUMBIEN

Die Mutter aller Latino-Pop-Sängerinnen meldet sich zurück. SHAKIRA beendet die dreijährige Pause nach dem 2014er „Shakira“ und präsentiert ihr elftes Studio Album „El Dorado“. Und sie hat sich Zeit gelassen. Über ein Jahr hat sie an den neuen Songs – überwiegend spanischsprachig – herumgewerkelt. Und das Warten hat sich gelohnt. Im locker-luftigen Pop-Kleidchen springt sie auf die Bühne mit „Me Enamoré“ und zeigt ohne viel Aufsehen und ohne jegliche Mühen, dass sie immer noch eine der Besten ist im Fach. Sexy, gefühlvoll und trotzdem mit Leidenschaft bestreitet sie den tollen Auftakt. Der inbrünstig gesungenen Ballade „Nada“ folgt das erste peppige Duett mit Landsmann MALUMA, einem Sänger, der bisher selbst mit zwei Alben in Erscheinung getreten ist (2012: Magia; 2015: Pretty Boy, Dirty Boy). Die beiden Stimmen ergänzen sich sehr gut. Shakira-Fans kennen das als Single veröffentlichte Stück natürlich schon seit dem letzten Herbst: https://vimeo.com/192525216

Der erste englischsprachige Song ist die Uptempo-Ballade „When A Woman“, den sie mit dem norwegischen DJ & Songwriter Magnus August Høiberg geschrieben hat, der selbst seit April mit seinem ersten Longplay am Start ist. Das Stück reiht sich ein in die Liste der zurzeit weltweit plärrenden belanglosen Mainstream-Radio-Pop-Titel skandinavischer Produzenten. Besser sind das romantische „Amarillo“ und der gemeinsam mit NICKY JAM gesungene Reggaeton-Pop-Titel „Perro Fiel“, mit „Comme moi“ erschließt sich SHAKIRA sogar den französischen Markt, in dieser Version wird sie vom Rapper Alpha Diallo aka BLACK M begleitet, später gibt es noch die englische Version („What We Said“) mit Unterstützung der kanadischen Band „Magic!“. Weitere Anspieltipps sind das kuschelige Verweilen unter dem „Coconut Tree“, der supertolle Rumba-Cha-Cha-Salsa „Deja Vu“ (mit PRINCE ROYCE) und „La Bicicleta“, das aber ein kleines bißchen benötigt, bis es auf Touren kommt. Und: Ein Megaknaller wie „Rabiosa“, „Loca““, „Waka Waka“ oder „Hips Don’t Lie“ ist dieses Mal nicht dabei!

VÖ: 26.05.17

Verfügbar: CD & Digitales Album

Empfehlung: K K K K K K K K K K

Web: http://www.shakira.com/  &  https://soundcloud.com/shakira

TOURDATEN

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BLONDIE “POLLINATOR”    Zurück zur Übersicht - Back to the previous page 

PUNK POP

Für Fans von: Missing Persons - Romeo Void - Gwen Stefani

USA (NEW YORK)

BLONDIE melden sich zurück mit neuem Album und 11 Songs. Im Hintergrund teilt Kollegin Joan Jett die Backing Vocals im Auftakt “Doom Or Destiny”. Gutgelaunt wie immer singt Debbie Harry und lässt sich durchs fröhlich-punk-poppige Album treiben. „Long Time“ klingt, als ob keine Zeit vergangen ist seit den 80ern, in denen die Band ihre größten Erfolge gefeiert hat. Wer die Gruppe damals mochte und nie aus den Augen verloren hat, dürfte auch mit dem neuen Material keine Probleme haben. In Deutschland ist die Popularität ungebrochen wie eh und je – für das 2014er Album hatte es hierzulande die höchste Chartnotierung gegeben. Highlights auf „Pollinator“ sind „Fun“ und das mit viel Hall und Reverb zugekleisterte spacige „Gravity“ und über den Song, bei dem sich die Sängerin etwas neben den Spur herumtreibt („When I Gave Up On You“), decke ich aus Respekt vor den guten alten Zeiten den Mantel des Schweigens.

Blondie - Pollinator

VÖ: 05.05.17

Verfügbar: CD & Vinyl & Digitales Album

Kaufempfehlung:  K K K K K K K K K K

Web: http://www.blondie.net/ & https://youtu.be/vwAkMlsgrGY

TOURDATEN

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CHUNG HA “HANDS ON ME”   (EP)    Zurück zur Übersicht - Back to the previous page 

DANCE POP

Für Fans von: Michelle Lee - Min Hae-kyung - Kang Susie

SÜDKOREA

Kim Chung-ha ist über eine Casting Show zur Girl Group “I.O.I” gekommen, die Band hat sich 2015 aufgelöst und seitdem ist CHUNG HA auf dem Weg zur Solo Karriere. “Hands On Me” ist die aktuelle (und fünfte) EP der 21jährigen Sängerin. 5 Titel gibt es, der für europäische Ohren am eingängigsten ist wohl “Why Don’t You Know” (mit einem Gastbeitrag des koreanischen Rappers NUCKSAL. Disco-Fox mit dem mittlerweile wohl weltweit eingesetzten dümmlichen Gitarren-Sample und auch wenn für hiesige Geschmäcker die Sprache trotz des erfolgreichen “Psy” immer noch recht gewöhnungsbedürftig sein dürfte, sind die Melodien eingängig und können den Kauf der CD vorausgesetzt sogar mitgesungen werden, weil die Texte komplett (auch in englisch) abgedruckt sind. Am besten gefällt mir das jazz-poppige gutgelaunte “Make A Wish”, den ich auch gleich mal loswerde an das Label: Mehr von diesem Zeux!

Chung Ha - Hands On Me

VÖ: 07.06.17

Verfügbar: CD & Digitale EP

Kaufempfehlung:  K K K K K K K K K K

Web: https://youtu.be/VAArOgaeKoU & https://youtu.be/MNgSrzppYjs 

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AILBHE REDDY “ATTACH TO MEMORY”   Zurück zur Übersicht - Back to the previous page  

Ailbhe Reddy - Attach To Memory

TRACKLISTING:

01.  Fingertips (Clean Version)
02.  Fingertips (Explicit Version)
03.  Never Loved
04.  Disconnect
05.  Loose

Label: popuprecrods
Web: www.popup-records.com

SONGWRITER POP

Für Fans von:  Carly Rae Jepsen - Tasmin Archer - Sade Adu

IRLAND

Eine tolle Stimme aus Irland verzaubert derzeit die Musik Fans diverser Streaming-Formate mit dem feinen Song „Fingertips“, ein superber Mix aus Songwriter-Pop-Alternative-Folk mit einer atemberaubenden Hookline, die unmißverständlich im Gehörgang hängenbliebt, wenn man das Stück zwei oder dreimal gehört hat. AILBE REDDY ist eine Sängerin/Songwriterin aus Irland, der Vorname kommt ursprünglich aus dem Gälischen und bedeutet soviel wie „weiß“. Auf der grünen Insel ist es ein sehr beliebter Name für Männlein und Weiblein, in der Legende gibt es sogar eine Kriegerin, die diesen Namen einst zu Ehren brachte. Die phonetische Aussprache pegelt irgendwo  zwischen „Äl-Wä“ und „Ejl-Wieh“. Gekonnt jongliert die Irin mit kräftiger Bruststimme und ab und an zart eingeworfenem Falsetto. Im Sommer 2016 hat sie ihre Debüt EP „Hollowed Out Sea“ mit der Single „Distrust“ veröffentlicht: https://vimeo.com/159313262  - wir hatten die Sängerin schon vor ein paar Jahren mal in einem unserer Newsletter vorgestellt mit diesem Stück in der Rubrik „Discovery Channel“: https://vimeo.com/101042714 und nach den feinen und ebenfalls stark gesungenen Balladen „Never Loved“ und „Disconnect“ kommt mit „Loose“ ein weiterer Hammersong, der wohliges Gänsehaut-Feeling verursacht und sehr an die Klassiker der britischen Sängerin „Sade Adu“ erinnert und ganz klar sind hier leichte Einflüsse zu hören. Wieder mal ein wunderbares Stück aus der Kategorie „Arme ausbreiten und davonfliegen wollen“. Eine der aufregendsten Stimmen im Jahr 2017!

VÖ: 26.05.17

Verfügbar: CD & Digitale EP

Empfehlung: K K K K K K K K K K

Web: http://www.ailbhereddy.com/  & https://soundcloud.com/ailbhe-reddy 

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PRISCILLA BETTI “LA VIE SAIT”   Zurück zur Übersicht - Back to the previous page  

Priscilla Betti - La Vie Sait

TRACKLISTING:

01.  Changer Le Monde
02.  La Vie Sait
03.  T’es Beau Mais T’es Toi
04.  Je Rêve Encore
05.  Au Fil De Ma Vie
06.  Nuits Blanches
07.  On Pourrait
08.  Amnésie
09.  Le Coeur Au Sud
10.  Laissez-moi rêver
11.  Regarde-moi (teste-moi, déteste-moi)
12.  What A Feeling

Web: Universal Music France

CHANSON POP

Für Fans von:  Hélène Ségara - Vanessa Paradis - Nolwenn Leroy

FRANKREICH

Zur Zeit läuft alles bestens für die französische Sängerin (und Schauspielerin) PRISCILLA BETTI. Im Musical „Flashdance“ spielt sie eine der Hauptrollen und das neue Album „La Vie Sait“ ist ebenfalls gelungen. Der als Single veröffentlichte romantisch-poppige Titelsong erfreut schon seit einigen Wochen die Nation und konnte sich in der TOP 10 platzieren. Auch der Rest der insgesamt 12 Songs überzeugt, am Ende gibt es für die Fans als Bonus sogar die englischsprachige von Priscilla gesungene Musical-Version des Klassikers „What A Feeling“. Die 27jährige „Jungfrau“ (* am 02. August 1989) hat bereits im Alter von 12 Jahren erste Erfolge gefeiert, 2002 gab es das Debüt Album „Cette Vie nouvelle“ mit den vier Hits „Quand je serai jeune“, „Cette Vie Nouvelle“, “Regarde-moi (teste-moi, déteste-moi)” und „Bla Bla Bla“. Auf dem neuen Album gefallen neben den Chansons „Je rêve encore“ und „Amnesie“ auch das dance-poppige „T’es beau amis t’es toi“, die sommerliche Latino-Melancholie „Au Fil De Ma Vie“ und mein persönliches Highlight „Le Couer Au Sud“. Sehr viel Gefühl gibt es in der neu aufgenommenen akustischen Version von “Regarde-moi”.

VÖ: 19.05.17

Verfügbar: CD &  Digitales Album

Empfehlung: K K K K K K K K K K

Web: http://www.priscillabetti.fr/ & https://soundcloud.com/priscillabetti

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PSY “4x2=8”   Zurück zur Übersicht - Back to the previous page  

Psy - 4 times 2 equals 8

TRACKLISTING:

01.  I Luv It
02.  New Face
03.  Majimag Jangmyeon (feat. Lee Suzngkyoung)
04.  Love (feat. Taeyang)
05.  Bomb (feat. Kim Ji-won & Kim Han-bin aka B.I.)
06.  We Are Young
07.  Paegteupoghaeng (feat. G-Dragon)
08.  Rock Will Never Die
09.  Gidaelgot
10.  Otoribeoseu (feat. Tablo)

Label: YG Entertainment Inc.
Web: http://ygfamily.com/

HIP HOP & DANCE POP

Für Fans von: Major Lazor - Microdot - LFMAO - Masta Wu

SÜDKOREA

Nicht ganz der Megakracher wie der „Gangnam Style“ oder das nachfolgende „Gentleman“, aber in richtigen Momenten eingesetzt, dürfte auch der jüngste PSY-Knaller „I Luv It“ für Partystimmung auf’m Floor sorgen. „4x2=8“ ist das neue Album des südkoreanischen Rappers und damit sorgt er zugleich für elementaren Englischunterricht bei wißbegierigen Musikfans (Four times two equals eight = die mathematische Formel für Vier multipliziert mit Zwei ist gleich Acht). Auch „New Face“ bedient sich – was die Samples betrifft -  im Funk & Soul Fundus der 70er und 80er Jahre und erinnert mich sogar an einen Hip-Hop-Crossover aus „Sir-Mix-A-Lot“ und „Kool Moe Dee“ und staubt zwischendrin beim kultigen Miami-Freestyler “We Want Some Pussy” von der „Two Live Crew“ ab. Balladeskes gibt es auch – die Schauspielerin LEE SKUNKYOUNG darf ans Mikro mit zuckersüßer Stimme im schmusigen „Majimag Jangmyeon“. Ganz nett. Mit „Love“ allerdings schielt mir der Rapper zu sehr nach dem europäischen Markt – der „Haddaway“-Klon und auch der recht bemühte Gesang von TAEYANG (hauptberuflich in der Boy Group „Big Bang“) sind schlichtweg langweilig und belanglos. Auch die „Bomb“ zündet nicht, erst Rapper Kwon Ji-yong aka G-DRAGON sorgt wieder halbwegs für aufgeräumte Old-School-Stimmung in „Paegteupoghaeng“ („Fact Assault“). Mit „Rock Will Never Die“ wagt Park Jae-sang, wie Psy in seinem Reisepass heißt, einen kurzen Ausflug in hardockige (und radiotaugliche) Mainstream-Gefilde. Das Stück ist eine Gemeinschaftsproduktion mit dem Songwwriter und Produzenten Yoo Gun-hyung, der schon einen erheblichen Anteil am Erfolg vom „Gangnam Style“ gehabt hat. Ernst wird es dann in der Flüchtlingsballade „Otoribeoseu“ („Refugee“), in der sich PSY u. a. auch über die aktuelle in Europa vorherrschende Imigrations-Situation auslässt.

VÖ: 10.05.17

Verfügbar: CD (Import) & Digitales Album

Empfehlung: K K K K K K K K K K

Koreanische Infos beim Label  & die aktuelle Single “I Luv It”: https://vimeo.com/217363928

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TEXAS “JUMP ON BOARD”   Zurück zur Übersicht - Back to the previous page  

Texas - Jump On Board

TRACKLISTING:

01.  Let’s Work It Out
02.  Can’t Control
03.  For Everything
04.  It Was Up To You
05.  Tell That Girl
06.  Sending A Messsage
07.  Great Romances
08.  Won’t Let You Down
09.  Midnight
10.  Round The World

Label: BMG Rights Management UK
Web: https://www.bmg.com/

ALTERNATIVE POP

Für Fans von:  Everything But The Girl - Hipsway - Ace Of Base

SCHOTTLAND

Texas. „Die“ TEXAS? Jawoll, es sind tatsächlich TEXAS, die ausnahmsweise nicht aus Texas kommen, sondern aus Schottland und die Ende der 80er gleich mit ihrer ersten Single den internationalen Hit „I Don’t Want A Lover“ gelandet haben. Es sollte ihr einziger Song bleiben, den sie jemals veröffentlicht hatten. Ha, ha. Natürlich nur ein Scherz. Aber glaubt man den ganzen Dumpfbackenradiosendern, ist es tatsächlich so, weil immer nur dieser eine Song gespielt wird. TEXAS haben 8 Studio Alben, 34 Singles und 3 Best Of  Alben veröffentlicht und mit dem dritten „Texas 25“ wurde gleichzeitig vor zwei Jahren das 25jährige Bandjubiläum gefeiert. Summa summarum sind das ungefähr (geschätzte) 100 Lieder, gespielt wird immer nur das Eine.

„Let’s Work It Out“ könnte das ändern, denn der Opener des zehnten Studio Albums „Jump On Board“ hat regelrechte Ohrwurmqualitäten, drei Mal gehört und schon summt mann/frau mit und nach dem fünften Mal ist das Stück drin im Kopf und will nicht mehr raus. 10 neue Lieder gibt es, allesamt toll produziert, mit glöckchenklingelndem Groove geht es in „Can’t Control“, eine inbrünstig plärrende Vokalschleife und Americana-Gitarre im Hintergrund vermitteln ambientes „Morricone-Western“-Flair und Sängerin SHARLEEN SPITERI haucht verführerisch mit samtener Stimme. „For Everything“ ist eine weitere Perle aus dem „Texas“-Fundus – wundervoll arrangiert mit feiner Melodie ausgestattet, auch „It Was Up To You“ ist ein schmusiger Groover mit sattem Kuschelambiente – was Gitarrist Ally McErline rhythmisch zwischen den Zeilen (Minute 01:36 – 01:54) treibt, ist ebenfalls erste Sahne!

Mit „Tell That Girl“ gibt es einen etwas schnelleren (136,3 bpm) Pop-Rocker, der mich stark an die Musik von Debbie Harry und ihrer Band „Blondie“ erinnert, mit der Ballade „Sending A Message“ und der weinenden Slidegitarre nehmen die Schotten den Hörer etwas später sogar mit hinein in eine staubige windverwehte „Americana“-Wüste – und in „Won’t Let You Down“ fehlt eigentlich nur noch die Mundharmonika, sonst würde ich es für einen neuen „Tom Petty“-Song halten. Mit „Midnight“ und „Round The World“ folgen zwei rockigere Titel, die das rundum gelungene Album abrunden. Fazit: TEXAS ist es überraschender Weise gelungen, ihren Sound der 80er Jahre zu konservieren und mit einem zeitgenössischem Klanggeflecht zu versehen, dazu kommen ein paar Songs, die der Band passen wie die berühmte Faust aufs Auge. ”Jump On Board” ist ein Super Album, das die erwachsene Fan Gemeinde der Gruppe hochgradig beglücken sollte!

VÖ: 21.04.17

Verfügbar: CD & Vinyl & Digitales Album

Empfehlung: K K K K K K K K K K

Web: http://www.texas.uk.com/  &  https://vimeo.com/198475502  (“Let’s Work It Out”)

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BETTY WHO “THE VALLEY””   Zurück zur Übersicht - Back to the previous page  

Betty Who - The Valley

01.  The Valley
02.  Some Kinda Wonderful
03.  You Can Cry Tomorrow
04.  Mama Say
05.  Human Touch
06.  Free To Fly (feat. Warren G.)
07.  Wanna Be
08.  Pretend You’re Missing Me
09.  Blue Heaven Midnight Crush
10.  Make You Memories
11.  Reunion
12.  Beautiful (feat. Superfruit)
13.  I Love You Always Forever

Label: RCA Records

RADIO (DANCE) POP

Für Fans von:  Katy Perry - Ke$ha - Demi Lovato - Miley Cyrus

AUSTRALIEN

Natürlich möchte man als „Frauenversteher“ wissen, wem die knackigen Beine auf dem Cover des Albums „The Valley“ gehören. Es sind wohl Bestandteile von Jessica Anne Newham, die seit dem Frühjahr 2013 als BETTY WHO unterwegs ist und ihr zweites Studio Album “The Valley” veröffentlicht hat. Mit „I Love You Always Forever“ hat sie inihrem Heimatland Australien ihren bis dato größten Erfolg gefeiert, die Cover Version des 1996er „Donna Lewis“-Hits gibt es natürlich auch auf dem neuen Release, der 12 weitere Songs beinhaltet, von denen einige schon in diversen Radioformaten rauf & runter gespielt werden. Das Album beginnt mit der schönen Acapella-Einlage des Titelsongs, danach geht’s in den gutgelaunten Teenie-Popper „Some Kinda Wonderful“, der „Katy-Perry“-Ambiente mit aufregenden „M.I.A.“-Elementen vermischt, gut tanzbar (103,0 bpm). Aber die Songwriterin hat auch noch mehr drauf, als nur gängige Radio-Pop-Formate zu bedienen, wie „You Can Cry Tomorrow“ und „Blue Heaven Midnight Crush“ zeigen, die sich als Zielgruppe eher das etwas erwachsenere Publikum auserkoren haben. Natürlich gibt es wie in „Human Touch“ auch genügend der zurzeit überall umher schwirrenden Electro-Pop-Komponenten zu hören.  Weitere Anspieltipps sind das hiphoppige „Mama Say“, das funky groovende „Free To Fly“ mit einem Feature des US Westcoast Rappers WARREN G. und “Beautiful” mit Mitch Grassi & Scott Hoying von der Band “Pentatonix”.

VÖ: 24.03.17

Verfügbar: CD & Digitales Album

Empfehlung: K K K K K K K K K K

Web: http://www.bettywhomusic.com/  &  https://soundcloud.com/bettywhomusic

TOURDATEN

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THE CHAINSMOKERS “MEMORIES ... DO NOT OPEN”     Zurück zur Übersicht - Back to the previous page

The Chainsmokers - Memories

TITELVERZEICHNIS:

01.  The One
02.  Break Up Every Night
03.  Bloodstream
04.  Don’t Say (feat. Emily Warren)
05.  Something Just Like This
06.  My Type (feat. Emily Warren)
07.  It Won’t Kill Ya (feat. Louane)
08.  Paris
09.  Honest
10.  Wake Up (feat. Jhene Aiko)
11.  Last Day Alive (feat. Florida Georgia Line)

Label: Disruptor Records
Web: www.disruptorrecords.com

ALTERNATIVE POP

Für Fans von: Mike Posner - Jonas Blue - Kygo - Wave Racer

USA

Das lange erwartete Debüt Album des US Duos THE CHAINSMOKERS ist endlich da! Zunächst müssen sich die Verantwortlichen (wer auch immer) die Frage stellen lassen – warum bekommen die Japaner wieder mal drei zusätzliche Bonus Tracks? Zwar alles nur bereits veröffentlichte Songs der diversen EPs der letzten Jahre („Closer“, „Don’t Let Me Down“, „Roses“), aber in Betracht gezogen, dass es auch in Europa oder in den USA Fans geben könnte, die diese Singles noch nicht im eigenen Bestand haben, hat man wohl nicht. Schwach. „Memories … Not Open“ startet mit der neuen Single „The One“ (VÖ: 26.03.17), einem schönen kuschelrockigen Auftakt, der nach 01:02 Minuten dann Fahrt und Tempo aufnimmt (100,0 bpm) und dessen Refrain nach 3-4 Durchgängen im Ohr haften bleibt. Erreicht aber trotzdem nicht ganz die Strahlkraft bisheriger Hits. „Break Up Every Night“ hat dagegen mehr Pepp (150,2 bpm) und dampft ab in Richtung Tanzfläche, wobei da mit Sicherheit auch noch wie beim Ohrwurm „Paris“ ein paar alternative Remixes nachgeschoben werden. „Bloodstream“ ist nett und klingt nicht ganz so blutig wie es der Titel verspricht, in „Don’t Say“ gibt es gesangliche Unterstützung von EMILY WARREN, die schon drei Titel des Duos erfolgreich begleitet hat und auch in „My Type“ zu hören ist. Einer besten Songs ist der knackige „Dub-Pop-Step“-Abräumer „It Won’t Kill Ya“, auf dessen fetten Bässen und Grooves (85,0 bpm) die französische Schauspielerin & „The Voice“-Halbfinalistin (2013 in Frankreich) Anne Peichert aka LOUANE herumstolziert. Bitte auch hier ein paar Remixe nachlegen! Auch die Gastbeiträge von US R&B Songwriterin JHENE AIKO („Wake Up Alone“) und dem Country Rock Duo FLORIDA GEORGIA LINE sind hörenswert. „Last Day Alive“ wird mit tollen Satzgesängen und bombastischem Synthie-Sound aufgemöbelt.

FAZIT: Das US Duo THE CHAINSMOKERS bedient sich zeitgenössischer Radio-Pop-Arrangements und Synthie-Pop-Dance-Songstrukturen und macht dabei nichts falsch, weil das eigene Bankkonto und das der Tonträgerfirma gut gefüllt wird. Allerdings reiht man sich nahtlos in die Riege der Künstler ein, deren Musik wie die von tausend anderen/ähnlichen Acts klingt. Ganz nett, aber ohne Nachhaltigkeit.

VÖ: 07.04.17

Verfügbarkeit: CD & Vinyl & Digitales Album

Empfehlung: K K K K K K K K K K

Web: http://www.thechainsmokers.com/home & https://soundcloud.com/thechainsmokers

TOURDATEN

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VANBOT “SIBERIA”    Zurück zur Übersicht - Back to the previous page 

AMBIENT POP

Für Fans von: Euphoria - Sky Ferreira - Charlotte Perrelli

SCHWEDEN

VANBOT ist die schwedische DJane Ester Ideskog und sie praktiziert einen gelungenen Mix aus synthetischem Pop und verträumtem Chillout-Ambiente. Zwei Longplay Alben hat sie bisher veröffentlicht, mit “Siberia” begibt sie sich auf bisher unerschlossene Pfade und nimmt mit vertrackten Stücken wie “Stay With Me” sogar Platz auf einer experimentellen “björk”schen Parzelle. Mit den Kollegen Petter Winnberg (Keyboarder der Band “Amason”) und Johannes Berglund (Gitarrist bei “Cobolt”) hat sie ein Abteil in der transibirischen Eisenbahn gebucht und die 11 Songs während der Fahrt durch karge Landschaften komponiert und aufgenommen. Vielleicht werden ja einheimische Musiker inspiriert und wir dürfen uns künftig freuen auf musizierende Songwriter & Bands in Bussen, Zügen, Taxis, Straßenbahnen und Ausflugsdampfern. Highlights sind die beiden dreampoppigen Schmuckstücke “Louder (Ulan-Ude)” und “Wasted (Terelj)”.

Vanbot - Siberia

VÖ: 07.04.17

Verfügbar: CD & Digitales Album

Kaufempfehlung:  K K K K K K K K K K

Web: http://vanbotmusic.com/  & https://youtu.be/ZFPppvurAdc

TOURDATEN

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BRIAN MAY - KERRY ELLIS “GOLDEN DAYS”   Zurück zur Übersicht - Back to the previous page

Brian May Kerry Ellis - Golden Days

TRACKLISTING:

01.  Love In A Rainbow
02.  Roll With You
03.  Golden Days
04.  It’s Gonna Be All Right
05.  Amazing Grace
06.  One Voice
07.  If I Loved You
08.  Born Free
09.  Parisienne Walkways
10.  I Who Have Nothing
11.  The Kissing Me Song
12.  Story Of A Heart
13.  Can’t Help Falling In Love

CHAMBER POP

Für Fans von:  ELO – Meat Loaf – Queen – REO Speedwagon

ENGLAND

Zweites Duo Album von Musical & Opernsängerin KERRY ELLIS und dem Gitarristen BRIAN MAY, der einige Jahrzehnte für das rockige Fundament der Band „Queen“ gesorgt hatte. Wieder gibt es paar Versionen von Klassikern aus 50 Jahren Musikgeschichte, die den beiden Protagonisten über die Jahre gut gefallen haben und dazu auch 5 “neue” Kompositionen aus der Feder von May und Ellis. Das Album beginnt mit dem tollen „Love In A Rainbow“, einem gelungenen Mix aus „queen“schem Bombast und einfühlsamem „Adele“-Melodic-Soul, das rockigere „Roll With You“ addiere noch theatralisch-dramaturgisches „Meat Loaf“-Ambiente und natürlich läßt es sich May nicht nehmen, wie auch in „It’s Gonna Be All Right“ einen seiner bezüglich Sound (Gibson!) & Spieltechnik atypischen Soli beizusteuern. Das erste Highlight ist der mit fernöstlichem Ambiente und dem Klang einer phantastisch passenden Koto (japanische Harfe) verzierte Titelsong. Beim Uralt-Spiritual „Amazing Grace“ gibt es keine neuen Erkenntnisse, dazu hat man das Stück zu oft (und spannender & gefühlvoller gesungen) gehört, „One Voice“ dagegen ist jüngeren Alters, das Stück hat das kanadische Folk Trio „The Wailin‘ Jennys“ erstmals auf seinem 2004er Debüt Album „40 Days“ veröffentlicht. Die May-Kellis-Version geht in Richtung Celtic-Pop und gefällt gut. War ursprünglich für das Album „Anthems II“ geplant gewesen, das aber nie (zumindest nicht bis jetzt) veröffentlicht wurde und so musste das neue Album Golden Days“ als Platzhalter herhalten.

„Born Free“ ist ein vom „James-Bond“-Komponisten John Barry für den gleichnamigen Film (deutscher Titel: Frei geboren – Königin der Wildnis) geschriebener und von Matt Monro gesungener Song aus dem Jahr 1966. Der Versuch, das „Gary-Moore“-Balladenmonster „Parisienne Walkways” neu zu interpretieren, ist ein gewaltiger Schuß in den berühmten Ofen. Brian May lässt die Gitarre zwar heftig grölen, kommt aber klangtechnisch und spielerisch nicht mal in die unmittelbare Nähe der Qualitätsgüte des nordirischen Gitarristen und die auf Heimorgelniveau dudelnden Keyboards und der seichte Gesang von Kerry verleihen dem Stück zusätzlich üblen Cover-Rock-Band- Schlager-Pop-Charakter. Au weia! Bestes Beispiel dafür, dass laut nicht immer unbedingt gut sein muss.

„I Who Have Nothing“ ist – gefühlt – von einer Million Sänger(inne)n interpretiert worden. Und darunter gibt es solch hochklassige Versionen wie die von Tom Jones oder Shirley Bassey – das hier ist einfach nur ein wirres Durcheinander an Musical-Pop-Gegröle und der Versuch, den Klassiker gleichmal zweisprachig vorzutragen, ist zwar nett, macht das Stück auch nicht besser. Brian May will unbedingt zeigen, dass er’s zweifelsohne noch kann mit der Rockgitarre, aber er macht einfach zu viel, indem er den einen oder anderen eigentlich gefühlvollen Song regelrecht erschlägt mit unpassendem Rockgedröhne. Nach dem Stück hier sitze ich erstmal da und denke <was war das denn? Tornado Kerry May?> „The Kissing Me“ ist ein Stück der Beiden aus dem Jahr 2013, das mit neuem Arrangement einen poppigeren („Abba“)-Anstrich bekommen hat und hier bestätigt sich, dass May und Ellis am Besten sind, wenn sie sich auf ihre Stärken besinnen und eigene Songs bringen, mit denen sie sich auch wohl fühlen. Am Ende des Albums steht eine unspektakuläre Nummer von „Elvis Presley“ – „Can’t Help Falling In Love“ – eine akustische Version, die an und für sich kein Mensch braucht, aber vielleicht für einige „Queen“-Fans aus irgendwelchen sammeltechnischen Gründen interessant ist. Und nach dem Motto <man sieht den Wald vor lauter Bäumen nicht> wäre Brian May vielleicht gut beraten - ohne ihm seine musikalischen Qualitäten abzusprechen - beim nächsten Mal einen neutralen & versierten Produzenten hinzu zu ziehen, dem es gelingt, die Protagonisten mit Leidenschaft anzutreiben und zur Höchstleistung zu animieren. Fazit: Ganz nett, aber gesamtgesehen langweilig1

VÖ: 14.04.17

Verfügbar: CD & Vinyl & Digitales Album

Empfehlung: K K K K K K K K K K

Web: http://brianmay.com/ & http://www.kerryellis.com/

TOURDATEN

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JAMES BLUNT “THE AFTERLOVE”   Zurück zur Übersicht - Back to the previous page

James Blunt Afterlove

TRACKLISTING:

01.  Love Me Better
02.  Bartender
03.  Lose My Number
04.  Don’t Give Me Those Eyes
05.  Someone Singing Along
06.  California
07.  Make Me Better
08.  Time Of Our Lives
09.  Heartbeat
10.  Paradise
11.  Courtney’s Song
12.  2005
13.  Over

SONGWRITER POP

Für Fans von:  Ed Sheeran - Nick Howard - Daniel Powter

ENGLAND

Mit ausgelutschtem Gitarren-Sample beginnt das neue Album von JAMES BLUNT und schon die ersten Töne (mitsamt übertriebenem Falsetto-Gesang) hauen mir die Gedanken <Abschalten! Abschalten! Abschalten!> ins Hirn. Ich unterdrücke die negative Stimmung und nehme mir vor, mich konzentriert durch „The Afterlove“ zu quälen, um wenigstens zu einer halbwegs brauchbaren Bewertung zu kommen. Warum überhaupt bewerten, warum überhaupt vorstellen? <Dieser Radio-Mainstream-Müll wird auch ohne weiteres Zutun genug verkauft werden, da gibt es doch ganz anderen qualitativ viel besseren Stoff, der darauf wartet, unseren Besuchern vorgestellt zu werden> will mir das Teufelchen in meinem Hinterstübchen einreden. Mittlerweile habe ich den grauenvollen Auftakt „Love Me Better“ hinter mich gebracht. Was ist nur aus dem Songwriter geworden, der einst so tolle Songs wie „You’re Beautiful“ und „1973“ geschrieben hat. Ideenmangel? Vorgabe vom Label, so zu klingen wie “dieser” oder “jener”? Auch der „Bartender“ hockt mit verkatertem Gitarren-Retorten-Beitrag am Thresen, wenigstens ist hier die Melodie etwas besser, wenn auch gekünstelt artifziell wie sie derzeit von Kohorten ähnlicher Sänger dargeboten wird – alle auf den ausgetretenen Pfaden von “Ed Sheeran”, um sich ein kleines Bißschen vom Erfolgsscheibchen des weltweit derzeit erfolgreichsten Songwriters abzuscheiden. Der Song erinnert irgendwo auch an die fröhlich-aufgezwungen Songs von Nick Howard (Kennt den noch jemand? Das war der Sänger, dem vor ein paar Jahren von Rae Garvey aus marketingtechnischen Gründen zum Gewinn der Casting Show „The Voice Of Germany“ verholfen wurde). Der Rest des neuen “Blunt”-Albums ist ein Suchen nach Eigenständigkeit und verzweifeltem Schielen nach zeitgenössischen Radio-Hit-Plattitüden. Und als ich dann höre, wie seine Stimme im „Bee-Gees“-Klon „Don’t Give Me Thoses Eyes“ auch noch elektronisch geschönt wird, ist bei mir die Schmerzgrenze komplett erreicht. „Someone Singing Along“ erinnert an die tolle Musik von Alexander Rybak, erreicht aber keine einzige Sekunde das Niveau des norwegischen Eurovision Song Contest Siegers. Vier Jahre nach dem 2013er „Moon Landing“ ist „The Afterlove“ das bisher langweiligste und enttäuschendste Album des mittlerweile auch schon 43jährigen Engländers. Ist aber auch egal, seine noch vorhandenen Fans werden auf jeden Fall dafür sorgen, dass bei Universal Music die Kasse stimmt. Warum es das Album als Standard CD (10 Tracks) und als Deluxe Edition (13 Tracks) gibt, erschließt sich mir auch nicht. Passt doch sowie alles auf eine einzige Disc. Natürlich gibt’s auch modisches Vinyl, allerdings dort ebenfalls nur 10 Songs, warum daher teures Vinyl kaufen, wenn dort drei Stücke fehlen? Die besten Songs: „Make Me Better“, “Heartbeat”, “Over” und “2005”, weil hier die tolle Atmosphäre früherer JB-Perlen ansatzweise erreicht wird.

VÖ: 24.03.17

Verfügbar: CD & Vinyl & Digitales Album

Empfehlung: K K K K K K K K K K

Web: http://www.jamesblunt.com/ & https://vimeo.com/210471585 (“California”)

TOURDATEN

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FRANCES “THINGS I’VE NEVER SAID”      Zurück zur Übersicht - Back to the previous page

Frances - Things Ive Never Said

TRACKLISTING:

01.  Don’t Worry About Me
02.  Love Me Again
03.  Drifting
04.  Cloud 9
05.  Let It Out
06.  No Matter
07.  Under Our Feet
08.  Grow
09.  Say It Again
10.  Sublime
11.  The Last Word
12.  When It Comes To Us
13.  It Isn’t Like You
14.  Cry Like Me
15.  Borrowed Time
16.  The Smallest Thing

SONGWRITER POP

Für Fans von:  Adele - Natasha Bedingfield - Amy Macdonald

ENGLAND

Und ein weiteres Mädel aus dem United Kingdom (Großbritannien) drängt auf den stark überfüllten Markt der Songwriterinnen, die Jahr für Jahr zu Hunderten aus den Übungsräumen kommen und sich einen Platz auf den internationalen Bühnen erhoffen. Sophie FRANCES Cooke überrascht mit einem außerordentlich guten Album, mit toller Stimme und „simplen“ Songs, die mal nicht im R&B-Pop-Radio-Mainstream-Sound untergehen, sondern klar strukturiert und perfekt ausgewogen in der Produktion überzeugen. Schon der Auftakt, eine Ballade (die sonst gar nicht so mein Ding sind) überzeugt mit feinen Satzgesängen und gefühlvollem Vortrag. Ihre Songs schreibt das Girlie überwiegend am Klavier, die Grundlagen hierfür hat sich die 23jährige Krebsfrau während ihrer Zeit am „Liverpool Institute For Performing Arts“ drauf geschafft. Eine erste kaum beachtete Single („Fire May Save You“) hat sie für das französische Label „Kitsune“ aufgenommen, es folgten zwei EPs für das Indie Label „Communion Records“ und im letzten Jahr hat sie sich der Major Capitol Records gekrallt, nachdem sie bei den 2016er Brit Awards in der Kategorie „Critic’s Choice Award“ nominiert gewesen ist. Gewonnen hat dann zwar Jack Garratt, der mit seinem Debüt auch in Deutschland punkten konnte, aber jetzt ist es schlußendlich so weit, dass auch FRANCES mit ihrem ersten Solo Album in das kunterbunte Licht der Öffentlichkeit eintritt.

Die Deluxe Edition von „Things I’ve Never Said“ beinhaltet gebündelt Songs der vorangegangen EPs, aber auch neue Songs wie die Hammerballade „Love Me Again“, die jedem „Adele“-Fan gefallen dürfte oder das romantische pop-rockige „Drifting“ und ist auf jeden Fall der Standard Version (nur 11 Songs) vorzuziehen. Und je länger das Album fortschreitet, desto mehr lasse ich mich sogar von belanglosen „Britney-meets-Kylie-meets-Ke$ha“-Pop Stückchen wie „No Matter“ vereinnahmen. Einer guten Stimme verzeiht man halt manchmal jede Sünde ha, ha. Die weiteren Anspieltipps sind das toll gesungene und mit kammersinfonischen Celtic-Folk-Pop-Elementen ausgeschmückte „Sublime“ und das dance-poppige „Borrowed Time“.

VÖ: 17.03.17

Verfügbar: CD & Deluxe CD & Digitales Album

Empfehlung: K K K K K K K K K K

Web:  http://www.francesmusic.com/  & https://vimeo.com/165020803 (“Don’t Worry About Me”)

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DRY DUDES “FAIRYTALE”     Zurück zur Übersicht - Back to the previous page

Dry Dudes - Fairytale

TITELVERZEICHNIS:

01.  Dreams (feat. Schola Surworld)
02.  Wrong Man
03.  Nobody’s Perfect
04.  Nothing Left
05.  Runaway
06.  She
07.  That Was Love
08.  The One
09.  Sunset
10.  U!
11.  Safety Glass
12.  Fairytale

Label: timezone Records
Web: www.timezone-records.com

ALTERNATIVE POP

Für Fans von:  Ed Sheeran - Daniel Powter - Mumford & Sons

DEUTSCHLAND

Akustische Gitarrenakkorde eröffnen die „Fairytale“, die von zwei jungen Musikern aus dem norddeutschen Raum erzählt wird, ansatzweise erinnert der Auftakt an die Musik von „Ed Sheeran“, toll abgestimmte Satzgesänge runden das Stück ab <everything you’ve built in hours – can be destroyed in seconds for you – never give up your dreams, realize – you should never let the go, just hold on tight> mahnt der Sänger dass sich selbst auferlegte „Dreams“ (Träume) eigentlich nie aufgegeben werden sollten, bis man sie verwirklicht hat, auch wenn sich mal der eine oder andere größere Stein in den zu beschreitenden Weg gerollt hat.

Alle Texte gibt es in der 16seitigen Beilage. In den Produktionsinfos lese ich dann auch, dass der zauberhaft klingende und wundervoll arrangierte Chorgesang von „Schola Surworld“ getätigt worden sind. Ein Schülerchor der Pfarreigemeinschaft St. Barbara im niedersächsischen Börger. Weitere Infos dazu im Infokasten unten. Erstaunlicherweise handelt es sich bei den DRY DUDES um deutsche Künstler, Erwin Holm singt und Patrick Schütte spielt Gitarre. Beide haben sich im Sommer 2015 bei einem Musikwettbewerb getroffen, sie stellten fest, dass musikalischer Anspruch und Songideen auf einer Wellenlinie liegen und beschlossen, den musikalischen Trampelpfad durchs unwegsame Dickicht hinein ins Licht miteinander zu beschreiten.

Sehr schön die zart angedeutete Mundharmonika im „bob-dylan“esquen „That Was Love“, vom Stück gibt es einen (etwas älteren) Videoclip – der Song selbst (die Album-Version) ist ein hypnotisches Ohrwurm-Monster, das Gefühle freisetzt und was die Gitarren betrifft, mich an die großen Klassiker der wohl besten Acoustic Westcoast Pop Gruppe aller Zeiten, nämlich „America“ erinnert. Mein absoluter persofave des Albums!

In „U!“ begeistert Gitarrist Patrick mit filigranen Akkorden, der Rhythmus wird dezent angedeutet durch perkussives Klopfen auf dem Holz des Instruments und Erwin flattert gekonnt zwischen Laut & Leise, Gefühl und Ausbruch und so verleihen die beiden Protagonisten dem Begriff Musikperle eine gänzlich neue Bedeutung - so einfach gestrickt und doch meisterhaft inszeniert kann ein simpler Song sein. Das Tempo wird wieder angezogen in „Safety Glass“, in dem Erwin toll akzentuierte Phrasierungen ins Mikro wirft, atmosphärisch geht’s etwas in Richtung „U2“, „Simple Minds“ oder „Water Boys“. Weitere Highlights sind „Nobody’s Perfect“, in dem Patrick in einem kurzen Solo zeigt, dass er richtig abrocken kann, die Ballade „Nothing Left“ entwickelt sich nach ruhigem Beginn zur epischen Hymne und das pop-rockige „The One“, das den oft getätigten Vergleichen zu „Ed Sheeran“ wohl am nächsten kommt. Und während Otis Redding am “Dock Of The Bay” die Ankunft der Baumwolldampfer beobachtet, haben sich die DRY DUDES zu einem romantisch-musikalischen Tête-à-Tête in der idyllischen Kulturlandschaft im Emsland niedergelassen und betrachten den Emotionen freisetzenden „Sunset“.

FAZIT: In der heutigen Zeit sind Tonträgerfirmen, Fans und manchmal auch die Kritiker immer schnell mit Lobeshymnen und Huldigungen an der Tagesordnung, im Falle DRY DUDES muss ich gestehen, dass ich einfach nur feststelle, dass „Fairytale“ ein Hammer von einem Album ist mit 12 klasse Songs, von denen jeder durch seine Einfachheit und trotzdem einen bunt gebündelten Strauß an Melodien und  Performance besticht. Und einen wichtigen Teil dazu hat – das sollte nicht unerwähnt bleiben – mit Sicherheit Produzent Jörg Seemann von den „Noiseless Studios“ aus Rhede beigetragen, der den beiden Musikern einen tollen Mix gebastelt hat, bei dem einfach jede Note dort ist, wo sie hingehört.

VÖ: 20.01.17

Verfügbarkeit: CD & Digitales Album

Empfehlung: K K K K K K K K K K

Web: http://www.drydudes.de/ & https://youtu.be/fYQWfwMy94E

TOURDATEN

INFO: Gitarrist Patrick Schütte engagiert sich auch in seiner Pfarrgemeinde und betreut den Schülerchor “Schola Surworld”, der eine tragende Rolle im Song “Dreams” übernimmt. Wer in der Nähe der Gemeinde wohnt, gerne singt und sich in einem zeitgenössischen Kirchenchor verwirklichen möchte, ist jederzeit willkommen, sich bei Patrick zu melden. Hier ist der Gitarrist als Dirigent einer power-poppigen Version des “Queen”-Klassikers “Another One Bites The Dust”: https://youtu.be/O3sIVwiU8w8

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Musikinstrumente & Modeschmuck gibt es bei www.terre.de

 

 

 

WAAKTAAR & ZOE “WORLD OF TROUBLE”   Zurück zur Übersicht - Back to the previous page  

Waaktaar And Zoe - World Of Trouble mc

TRACKLISTING:

01.  Beautiful Burnout
02.  Tearful Girl
03.  World Of Trouble
04.  Laundromat
05.  Mammoth
06.  They To Me And I To Them
07.  Winter Wants Me Empty
08.  Ancient Arches
09.  Open Face
10.  The Sequoia Has Fallen

Label: Drabant Music
Web: www.drabantmusic.no

ALTERNATIVE POP

Für Fans von:  Ace Of Base - Phoenix - The Human League

NORWEGEN

Mitte der 80er Jahre marschierte ein Trio aus Norwegen durch die internationalen Charts mit seinem ersten Videoclip, der a) die Karriere der Band ins Rollen brachte und b) kurze Zeit danach zu einem auch noch heute sehr beliebten Kultvideo der 80er Jahre erklärt wurde. Meistens war damals – abgesehen von den Jüngern der „Bravo“ - nur Sänger Morton Harket vielfach gefragter Interviewpartner der Fachgazetten gewesen, aber in der Band waren auch noch Magne Furuholmen und Pål Waaktaar-Savoy aktiv, der letztgenannte Gitarrist ist für seine Verdienste um die norwegische Pop Musik sogar ausgezeichnet worden mit dem bedeutungsschwangeren Ehrentitel „Knights First Class of the Order of St. Olav by King Harald“.

Gitarrist Waaktaar-Savoy stellt sich jetzt mit seinem neuen Duo Projekt WAAKTAAR & ZOE vor und die Frage, ob der Norweger auch gesangstechnisch was drauf hat, stellt sich eigentlich gar nicht, denn lange schon vor „A-ha“ hat er in der von ihm gegründeten Band „Bridges“ gespielt und einer der Songs aus dem Nachlaß dieser Gruppe war sogar die Grundidee für den späteren Mega Erfolg „Take On Me“ gewesen.  Für sein Duo Projekt hat er sich mit Zoe Gneco die Tochter des US Rockers Jimmy Gnecco gekrallt, mit dem er selbst schon 2011 die Gruppe „Weatherwane“ ins Leben gerufen hatte. Der gleichnamige Song wurde auch für den Soundtrack des norwegischen Thrillers “Headhunters” ausgewählt: https://vimeo.com/25595453 

Die 10 Songs des Duos bringen einen netten Mix aus Indie-Pop und funky Disco-Rock, die Stimme von Zoe ist gewöhnungsbedürftig und bewegt sich in einigen Songs allenfalls auf „Britney“, „Kylie“ oder „Madonna“-Niveau, aber das ist ja – wie die meisten wissen – nicht unbedingt ausschlaggebend für eine erfolgreiche Karriere. Bis auf „Tearful Girl“ ist kaum kein Song dabei, der mich beim ersten Eindruck halbwegs vom Hocker reißt. Beim zweiten Hördurchgang gefallen dann noch das dark-wave-rockige „Winter Wants Me Empty“, die Country-Folk-Ballade „The Sequoia Has Fallen“ und der synthie-poppige Ohrwurm „Open Face“.

VÖ: 10.03.17

Verfügbar: CD & Vinyl &  Digitales Album

Empfehlung: K K K K K K K K K K

Web:  http://waaktaar.com/

TOURDATEN

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AMARA “PACE”     Zurück zur Übersicht - Back to the previous page 

ITALO POP

Für Fans von: Gianna Nannini - Laura Pausini - Iva Zanicchi

ITALIEN

Beim 2015er San Remo Festival hat sie erstmals das nationale Musikpublikum so richtig begeistert. Aus 651 Bewerbungen gelang der im Internet zu einer vielfach geklickten Web Personality hochgejubelten Erika Mineo aka AMARA der Sprung unter die besten 8 Nominierten in der Rubrik „Nuove Proposte“ (bester Newcomer des Jahres), am Ende gab es dann zwar das Aus im Halbfinale der Show, aber zumindest war schon kurz vorher das Label „Believe“ auf die 30jährige aufmerksam geworden und hatte sie sich mit einem Vertrag auf die Lohnliste geschrieben. AMARA glänzt mit inbrünstigem Vortrag, der irgendwo zwischen den Reibeisenstimmen von Gianna Nannini und Giusy Ferreri und dem dunklen Timbre einer Milva pegelt. Das neue Album „Pace“ beinhaltet 8 neue Rock-Pop-Schlager, die besten davon sind der mit PAOLO VALLESI leidenschaftlich gesungene Titelsong, “La terra e il pane” und das luftig swingende “Ci vuole fantasia”.

Amara - Pace

VÖ: 13.02.17

Verfügbar: CD  & Digitales Album

Kaufempfehlung:  K K K K K K K K K K

Web: http://www.isoladegliartisti.it/amara.html & https://youtu.be/aATAiRxSyAE

TOURDATEN

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MOZART’S SISTER “FIELD OF LOVE”     Zurück zur Übersicht - Back to the previous page 

CHAMBER POP

Für Fans von: Lana Del Rey - Zola Jesus - Bat For Lashes

KANADA

Schräger Gesang und komplexe Arrangements? Kommt einem irgendwie bekannt vor und spontan fällt mir natürlich die Isländerin Björk ein. Isses aber nich, hier präsentiert sich ein neues Kleinod der Avantgarde-Indie-Pop-Szenerie. Hinter dem Künstlernamen MOZART’S SISTER versteckt sich das kanadische Mädel Caila Thompson-Hannant aus der Hauptstadt Montreal, das Video “Angel” kann schon seit Nov 16 im Web begutachtet werden, jetzt kommt die neue EP “Field Of Love” mit weiteren heißen Schlummerliedern für intellektuelle Pop Fans, die gleichzeitig eine völlige Gratwanderung zum überwiegend radiotauglichen electro-poppigen Stoff ihres 2014er Debüts “Being” bedeutet und die zeigt, dass die neuen Lieder erwachsener als die des Debüts klingen. Highlights sind das atemberaubend hyperaktive “Eternally Girl” und das art-prog-poppige “Bump”.

Mozarts Sister - Field Of Love sc

VÖ: 17.02.17

Verfügbar: CD  & Vinyl Digitale EP

Kaufempfehlung:  K K K K K K K K K K

Web: https://mozartssister.bandcamp.com/album/field-of-love

TOURDATEN

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VARIOUS ARTISTS “BRAVO HITS 96”    Zurück zur Übersicht - Back to the previous page

Various Artists - Bravo Hits 96

Various Artists - Bravo Hits 96 B

Tracklisting CD 1:

01. Sean Paul ft. Dua Lipa: No Lie
02. Clean Bandit: Rockaybe
03. Alan Walker: Alone
04. Nevada ft. Mark Morrison: The Mack
05. Martin Jensen: Solo Dance
06. Alle Farben: Bad Ideas
07. Robin Schulz & David Guetta: Shed A Light
08. Starley: Call On Me (Ryan Riback Remix)
09. Mahmut Orhan ft. Sena Sener: Feel
10. Bakermat: Baby
11. Maroon 5: Don’t Wanna Know
12. Martin Solveig ft. Ina Wroldsen: Places
13. Steve Akoi & Louis Tomlinson: Just Hold On
14. Kungs ft. Ephemerals: I Feel So Bad
15. Jax Jones ft. Raye: You Don’t Know Me
16. Penthox: Cigarette
17. ALOK & Bruno Martini: Hear Me Now
18. Rhodes Vs. Felix Gähn: Your Soul (Holding On)
19. Milky Chance: Cocoon
20. The Weeknd ft. Daft Punk: Starboy
21. Mike Singer: Karma
22. David Guetta: Would I Lie To You
23. The Chainsmokers: Paris

Tracklisting CD 2:

01. Sia: Never Give Up (aus dem Film “Lion”)
02. Kaleo: Way Down We Go
03. Rag’n’Bone Man: Skin
04. Maitre Gims ft. Dany Synth: Loin
05. Martin Garrix & Dua Lipa: Scared To Be Lonely
06. Sage The Gemini: Now And Later
07. Fitz And The Tantrums: Hand Clap
08. SDP: So schön kaputt
09. Shakira ft. Maluma: Chantaje
10. Alice Merton: No Roots
11. Rae Sremmurd ft. Gucci Mane: Black Beatles
12. Max Giesinger: Wenn sie tanzt
13. John Legend: Love Me Now
14. OneRepublic: Let’s Hurt Tonight
15. Calum Scott: Dancing On My Own
16. Yvonne Catterfield: Irgendwas
17. Amy Macdonald: Dream On
18. Bruno Mars: 24K Magic
19. Luke Christopher: Lot To Learn
20. Tim Bendzko: Leichtsinn
21. Wincent Weiss: Feuerwerk
22. Robbie Williams: Love My Life
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RADIO POP

Für die Hörer von Antenne Bayern - Radio Gong - Hitradio 03 - FM1

SAMPLER

BRAVO HITS – Runde 96! Die – mal abgesehen von einigen internationalen hierzulande nur über den Importweg erhältlichen Sampler-Reihen – erfolgreichste nationale Serie steht kurz vor ihrem dreistelligen Jubiläum. Auch Nummer 96 ist voll gespickt mit aktuellen Chartstürmern (The Chainsmokers, Bakermat) und einigen mit dem Auge der ständig fortschreitenden Veränderung gesehenen uralten abgehangenen Schinken ähhh…. Hits  (Alle Farben, The Weeknd, Starley und mit Kaleo und Maitre Gims gibt es sogar Stoff vom August 2015!) – 45 Songs auf 2 CDs, die internationale „Seite“ präsentiert wie gehabt den eher tanzbareren Bereich mit Acts wie David Guetta, Milky Chance, Sean Paul, Steve Akoi und Martin Solveig. Und sogar über den (warum auch immer) überall hochgejubelten Robin Schulz kann ich dieses Mal nicht meckern. Er und DAVID GUETTA haben sich für ihren coolen Song „Shed A Light“ die Dienste des US Trios CHEAT CODES gesichert.

 Die „deutsche“ Seite (CD 2) kommt mir dieses Mal ein bißchen spärlich vor, gerade mal 6 Songs aus hiesigen Landen sind insgesamt vertreten (einer davon – Mike Singer - befindet sich auf CD 1), darunter auch Thomas Giesinger und sein vor allem bei Hausfrauen ungemein beliebtes “Wenn sie tanzt”, von der Schweiz und aus Österreich gibt’s allerdings gar nix, obwohl auch unsere Nachbarn sicherlich nicht über einen Mangel an tollen Interpreten und Bands klagen können, aber wahrscheinlich stehen die allesamt nicht beim Label Sony Music unter Vertrag, ha, ha. Und schade, dass man auf das aktuelle „Eurovisionsvorausscheidungsdarling“ (habe ich selbst erfunden, diesen Ausdruck) Isabelle Lueen – besser bekannt als LEVINA – verzichtet hat. Die im Februar bestimmte deutsche ESC-Vertreterin ist doch schließlich auch bei Sony untergekommen. Aber da wollte man wohl erst mal ein paar Euro mit der fast zeitgleich (09.02.) veröffentlichten EP verdienen.

Highlights: „I Feel So Bad“ von KUNGS feat. EPHEMERALS, „Rockabye“ von CLEAN BANDIT, „Black Beatles“ von RAE REMMURD feat. GUCCI MANE, “I Feel So Bad” von KUNGS feat. EPHEMERALS, der tierische Filmbeitrag “Never Give Up” von SIA und – klar – der derzeitige Liebling aller Radiostationen und Musikfans – ALICE MERTON mit ihrem gutgelaunten Soul-Pop-Knaller „No Roots“.

VÖ: 03.02.17

Verfügbar: 2-CD & Digitales Album

Empfehlung: K K K K K K K K K K

Web: http://www.bravohits.de/ & https://www.sonymusic.de/home (Label)

TRACKLISTING

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Legende KAUFEMPFEHLUNGEN

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NDS - 1,749

Sagenhaftes Album, gehört in JEDE Sammlung, für die einsame Insel

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NDS 1,750

Sehr gutes Album, genre-spezifisch unter den  besten  1000 aller Zeiten

KKKKKKKKKK

NDS 1,850

Empfehlenswertes Album, gehört in die gut sortierte Plattensammlung

KKKKKKKKKK

NDS 1,950

Ganz gut gelungen, es gibt aber vergleichbare Alben im Genre

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NDS 2,050

Kann man hören, rein in die Sammlung,  bei Bedarf wieder hervorholen

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NDS 2,150

Durchschnittliches Album,  nur für Edel-Fans empfehlenswert

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NDS 2,250

Nicht so gelungen, es gibt Bessere im Genre und auch von diesem Act

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NDS 2,350

Langweilig, Weihnachtsgeschenk für Feinde und Finanzbeamte

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NDS 2,450

Schwaches Album, CD und  Cover als Unterlage im Katzenklo

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NDS 2,550

Grauenhaftes Album, ab damit in die Verbrennungsanlage

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NDS 2,650

Kackastrophal, ein Verbrechen an der musikalischen Menschheit

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