www.music-newsletter.de

Du befindest Dich in der Rubrik NEUE POP CDs. Hier findest Du die Infos & Rezensionen von aktuellen Pop CDs sowie den Pop Videoclip der Woche. Infos zu älteren Pop CDs der letzten Jahre gibt es beim Link “Verzeichnis”. Zu allen Genres kommst Du mit einem Klick zur “Übersicht”.

Neue Pop CDs

Pop CDs 2018

Verzeichnis

Neue CDs

Startseite

xxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxx

xxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxx

xxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxx

xxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxx

xxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxx

LEISTUNGSSTARKE FIRMEN EMPFEHLEN SICH

Einfach auf das Bild klicken, um Dir die Produkte des Unternehmens anzusehen. Die Webseite öffnet sich in einem neuen Fenster

Einfach auf das Bild klicken, um Dir die Produkte des Unternehmens anzusehen. Die Webseite öffnet sich in einem neuen Fenster

 

 

 

HOLLOW HEARTS “PETER”    Zurück zur Übersicht - Back to the previous page

Hollow Hearts - Peter

TRACKLISTING:

01.  Now That All Is Said And Done
02.  A Sailor’s Warning
03.  I’ve Got Hope
04.  Wait For Me
05.  Cold River
06.  High Time
07.  A Night Time Walk
08.  Checking Out
09.  Home For Him
10.  Bells

Label: Westergaard Records
Web: www.backseat-pr.de

INDIE POP FOLK

Für Fans von: Okkervil River - Mumford & Sons - Tegan And Sara

NORWEGEN

Am Anfang bin ich leicht verunsichert. PETER steht unten auf dem Cover – und oben „Hollow Hearts“. Songwriter/Musiker/Sänger und Album-Titel. Denke ich. Aber hier singt eindeutig eine Frau. Habe ich beim ersten Vorab-Check (Scannen, digitalisieren) eine falsche CD in die Digipack-Hülle gesteckt? Ein weiterer Blick in die Produktionsnotizen auf der Innenseite klärt dann aber schnell auf – nö – HOLLOW HEARTS ist das Projekt, das hier ein Album mit Namen „Peter“ veröffentlicht hat. Und spätestens jetzt dämmert es ganz hinten im Gehirn – da gab es doch schon vor einiger Zeit ein Album mit diesem Projektnamen und da sind ja auch schließlich noch die Label Infos und die schaffen endgültige Klarheit: Es handelt sich bei HOLLOW HEARTS um eine 2016 gegründete Band aus Norwegen, in der zwei Mädels (Ida Løvheim – Gesang, Gitarre, Akkordeon; Ida Karoline Nordgård – Gesang, Bass) und zwei Junx (Mikael Pederson Jacobsen – Gesang, Schlagzeug; Christoffer Nicolai Mathise – Gesang, Gitarren, Pedal Steel) spielen. Mittlerweile höre ich den zweiten Track „A Sailor’s Warning“ – ein wundervolles Stückchen mit zauberhaft arrangiertem Satzgesang und superfeiner Instrumentierung. Der polyphone Stimmen-Mix bleibt, „Wait For Me“ erinnert dazu an die legendären Performances des „Woodstock“-Acts „Crosby, Stills, Nash & Young“ – mit dem Unterschied zum damaligen 1969er Auftritt, dass hier wirklich jede Note perfekt sitzt – vor meinem geistigen Auge sehe ich einen bunt schillernden Regenbogen entstehen – wieviele Stunden die vier Musiker verbracht haben, um diese Aufnahme genau so hinzubringen, möchte ich an dieser Stelle gar nicht wissen. Produziert hat die Band selbst gemeinsam mit Are Simonsen und Henning Svoren in ihrer Heimatstadt Tromsø und an dieser Stelle auch hier ein Lob – das Klangbild des Albums ist gewaltig und entfaltet vor allem über den Kopfhörergenuß oder eine Hi-End-Anlage seine besondere Magie. Weitere Highlights: Einen Hauch verträumten Americana-Wüsten-Pop verstrahlt „Cold River“, „High Time“ ist bester „skandinavischer“ Alternative Country und am Ende steht die tolle Ballade „Bells“. Vinyl gibt es auch, ist aber lediglich auf 100 Exemplare limitiert, dürfte also längst mittlerweile vergriffen sein. Was das musikalische Niveau der Band betrifft - ich denke mal nicht, dass ich zu hoch greife, wenn ich HOLLOW HEARTS als die norwegischen “Abba” der 2010er bezeichne. Ganz starkes Album!

VÖ: 06.09.19

Verfügbar: CD & Digitales Album

Empfehlung: K K K K K K K K K K

Web: https://www.hollowhearts.no  & https://soundcloud.com/hollowheartsofficial

TOURDATEN

xxxxxxxxxxxx

xxxxxxx

xxxx

xxxxxxxxxxxxxxxxxxx

xxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxx

x

xxxxxxxxxxxxxxx

xxxxxxxxxxxxxxxxxx

ANNA AKANA  “CASUALTY”    Zurück zur Übersicht - Back to the previous page

Anna Akana - Casualty

TRACKLISTING:

01.  Intervention
02.  Let Me Go
03.  Not My Proudest Moment
04.  Pretty Girls Don’t Cry
05.  Pick A Fight
06.  Bad News
07.  Disappointment
08.  Alone Together
09.  Selfish
10.  Casualty
11.  Quicksand
12.  Spoken For
13.  Anymore

ALTERNATIVE POP

Für Fans von: Janelle Monae - Melanie Martinez - Madonna

USA

Ulkig – kurz nachdem das Stückchen „Intervention“ in der Playlist „Aktuelle Neuerscheinungen“ spielte, kam schon eine erste Anfrage, ob es noch mehr von der Sängerin gibt. Dabei ist ANNA AKANA schon mehrere Jahre im Geschäft – auf youtube hat sie zahlreiche Videos hochgeladen, als Schauspielerin ist sie in TV-Serien – wenn auch bisher nicht mit einer Hauptrolle gesegnet – zu sehen gewesen, jetzt aber stellt sie ihren großen Longplay-Erstling „Casuality“ vor und der ist richtig gut geworden mit starken Songs und – so ganz nebenbei – singen kann sie besser als so manche routiniertere (und bekanntere) Kollegin. Das toll inszenierte farbenprächtige Video zum Song gibt es bereits seit dem Frühjahr https://youtu.be/GiOYo-OSANw  - die beiden Nachfolge-Singles „Not My Proudest Moment“ und „Pretty Girls Don’t Cry“ befinden sich ebenfalls auf dem Debüt Album. Die Language zielt zeitgemäß ein kleines bißchen explizit unter die Gürtellinie, spricht auf jeden Fall die jüngere Käuferschicht an, aber auch die gut produzierte Musik überzeugt und erinnert an den Auftritt einer gewissen „Madonna Ciccone“, als diese Ende der 80er und Anfang der 90er Jahre noch richtig geile TOP Songs publiziert hat.

Die 30jährige verarbeitet in ihren Songs Beziehungserfahrungen und die eine oder andere Lebenskrise – ihre jüngere Schwester hat an einem Valentinstag Selbstmord begangen, sie selbst wurde schon früh von Panikattacken geplagt – wer gutgelaunte Lieder hören will, verkriecht sich besser in der fröhlich-verlogenen Schlagerecke – hier geht es größtenteils um „Bad News“, Selbstzweifel („Disappointment“) und soziale Einsamkeiten, die aber ähnlich wie die sozialkritischen Themen im Reggae-Genre in tanzbare Grooves und ideenreiche Arrangements gebettet worden sind. Teilweise nicht ganz radiotauglich, aber vielleicht sogar deshalb eines der besseren Pop Alben des Jahres!

VÖ: 04.10.19

Verfügbar: CD & Digitales Album

Empfehlung: K K K K K K K K K K

Web:   https://annaakana.com/  &  https://www.youtube.com/user/AnnaAkana

TOURDATEN

xxxxxxxxxxxx

xxxxxxx

xxxx

xxxxxxxxxxxxxxxxxxx

xxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxx

x

xxxxxxxxxxxxxxx

xxxxxxxxxxxxxxxxxx

LITTLE HOURS “NOW THE LIGHTS HAVE CHANGED”    Zurück zur Übersicht - Back to the previous page

Little Hours mc

TRACKLISTING:

01.  Something Better
02.  Dream, Girl
03.  Walk On By
04.  Isn’t It Funny?
05.  Favourite Clothes
06.  Feeling Never Goes
07.  Lost Boys
08.  Keep Talking
09.  How Could I Love You?
10.  Water
11.  Wires

Label: Rubyworks / Sony Music
Vertrieb: The Orchard Germany

INDIE SOUL POP

Für Fans von: Simply Red - Hozier - James Arthur - Bon Iver

IRLAND

Dass die Iren (nein, nicht die Irren, sondern die Menschen von der grünen Insel!) den „Soul“ haben, ist hinlänglich bekannt seit dem 1991er Kultfilm „The Commitments“, in dem ein soul-begeisterter Musikfan eine fiktive Band zusammenstellt, um in den Pubs von Dublin den Soul zu predigen. In der damaligen von ihm zusammengestellten Gruppe waren starke Musiker und Sänger(innen) unterwegs, die etwas später sogar mit diversen Solo Projekten für Schlagzeilen sorgten. Seitdem dem bahnbrechenden Kinofilm gehört beispielsweise der Klassiker „Mustang Sally“ zum Standard Programm einer jeden halbwegs begabten Cover-Rock-Blues-Band. Für Maria Doyle Kennedy, Andrew Strong, Glen Hansard und Andrea Corr ging es auf der musikalischen Karriereleiter nach diesem Film steil nach oben. Die Tradition erstklassiger Sänger von der grünen Insel führt der Songwriter John Doherty (nicht zu verwechseln mit dem legendären irischen 1980 verstorbenen Geiger) fort, der sich wie die oben genannte Gruppe neben Pop und Folk auch für das „schwarze“ Musikgenre (das allerdings schon lange nicht mehr ausschließlich „tiefschwarz“ ist) begeistert und jetzt ein superbes Album veröffentlicht hat mit Songs, die er laut Info 5 Jahre lang verfeinert, live getestet und produziert hat. „Now The Lights Have Changed“ ist gleichzeitig der Debüt Longplay des Musikers aus Dublin, der neben seinem Platz am Mikrofon auch Gitarre, Bass und Klavier spielt, was ihm beim Songwriting und der Produktion zur umfassenden Kontrolle über seine Songs verholfen hat.

Die Stimme von Doherty erinnert mich an eine Kreuzung aus „mick-hucknall“ ischem Charakter, dem sanften Vortrag eines „Paul Simon“ und der zeitgenössichen Songwriter-Musik von „Ed Sheeran“. „James Blunt“ fällt mir auch noch ein. Das Album beginnt mit der wundervollen epischen Ballade „Something Better“ und meinem persofaves, dem etwas schnelleren „Dream, Girl“, das ich mir mit einem passenden Remix sogar gut als tanzbaren Disco-Fox vorstellen könnte. Weitere Highlights sind die balladesken Songs „Lost Boys“ und „Favourite Clothes“, der Soul-Indie-Popper „Feeling Never Goes“ und das zauberhaft-zarte „Wires“, das einmal mehr unterstreicht, welch starker Songwriter sich hier vorstellt. Wer mehr Bock hat auf LITTLE HOURS, auf seiner Bandcamp-Seite gibt es die gleichnamige 2014er EP mit 4 Songs zum selbstbestimmbaren Preis digital als „Name Your Prize“-Version, die 2017er Nachfolge-EP „Too Much Patience“ ist dort ebenfalls verfügbar – mit dem gospel-souligen Streaming-Hit „Water“, der mittlerweile über 4 Millionen Klicks bekommen hat im Web und den es auch – sehr convenient - auf diesem großartigen Debüt gibt. Ende Oktober bis Mitte November kann LITTLE HOURS auf deutschen Bühnen begutachtet werden, alle Konzerttermine stehen im Tourdatenverzeichnis.

VÖ: 20.09.19

Verfügbar: CD & Vinyl & Digitales Album

Empfehlung: K K K K K K K K K K

Web:  https://www.littlehours.com/ & https://littlehours.bandcamp.com/

TOURDATEN

xxxxxxxxxxxx

xxxxxxx

xxxx

xxxxxxxxxxxxxxxxxxx

xxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxx

x

xxxxxxxxxxxxxxx

xxxxxxxxxxxxxxxxxx

DRY DUDES “GROW”    Zurück zur Übersicht - Back to the previous page

Dry Dudes - Grow

Tracklisting:

01.  Grow
02.  Looking For Two
03.  As Good As New
04.  Your River
05.  Tonight
06.  Undefined
07.  Paradise
08.  Fire In My Soul
09.  The Unknown Boy
10.  Every Step (Bonus Track)
11.  What Did I Do Wrong (Bonus Track)

Label: Timezone Records

ALTERNATIVE POP

Für Fans von:  Ed Sheeran - Jack Johnson - Daniel Powter

DEUTSCHLAND

Überrascht war ich schon gewesen, als die DRY DUDES plötzlich im Vorjahr der Casting-Show „Deutschland sucht den Suppenkaspar … ähh … sorry … den Superstar“ auftauchten. Was machen zwei intelligente Junx aus Niedersachsen, die mir schon vor einiger Zeit mit zwei sehr guten Studio Alben aufgefallen sind, in solch einer Dumpfbacken-Proletarier-Sendung? Die beiden Boys aus dem beschaulichen Nordhümmling trugen die Eigenkomposition ”Orange House” vor – die anwesenden „Juroren“-Pfeifen waren mit dem Vortrag sichtlich überfordert, gaben aber – weil es am Auftritt gar nichts auszusetzen gab – ein paar banale, nichtssagende Nettigkeiten von sich und mit den drei grünen Buzzern das Freilos in die nächste Runde, die aber hinter den Kulissen nochmals regelmäßig - wohl nach den Wünschen von Großmeister Bohlen - neu gestaffelt wird mit dem Ergebnis, dass man die beiden Musiker danach nie mehr gesehen hat. Sei’s drum – eine nette Erfahrung, wie es eigentlich um das kommerzielle Business bestellt ist in Deutschland, ist es sicherlich gewesen für das Songwriter-Duo und der Name war schon mal präsent in millionen Haushalten zur besten Sendezeit an einem Samstagabend. Beim superfeinen Label „Timezone Records“ sind die DRY DUDES auf jeden Fall wesentlich besser aufgehoben als beim schnelllebigen Austausch-Geschäft der Bohlen/RTL/Sony-Maschinerie. Gewachsen sind sie sicherlich an diesem Ereignis, auch was die Erfahrung auf einer größeren TV-Bühne betrifft und so trägt das neue (dritte) Studio Album den Titel „Grow“ und genauso klingt es auch. Strotzten die Vorgänger noch vor jugendlicher unbekümmerter Begeisterung, ist „Grow“ erwachsener und eleganter gelungen mit 11 neuen Titeln, darunter auch der (warum eigentlich so deklariert?) Bonus Track „What Did I Do Wrong“, der mir – ohne den Text zunächst gehört zu haben – ein Wink mit dem Zaunpfahl auf die Geschehnisse beim „Supertalent“ zu sein scheint. Die Lyrics sind wieder convenient im 24seitigen Booklet abgedruckt, dazu gibt es niedliche Nostalgiefotos aus der Jugend von Erwin Holm und Patrick Schütte. Bis das Album (auch die CD) am 04. Oktober verfügbar ist (am gleichen Tag steigt die Release-Party in der Stadthalle Papenburg), dauert es noch ein paar Tage, mit „Tonight“, dem dance-poppigen gutgelaunten „Looking For Two“ und dem ohrwurmträchtigen Titelsong sind bereits drei Songs als Videoclips verfügbar. Die alternative Indie-Pop-Komponente wurde gekonnt erweitert mit groovigen Neo-Soul-Pop-Vibes, die Kraft des stimmlichen Vortrags liegt nach wie vor im gut arrangierten Wechselgesang, der supersofte Gesang der beiden Musiker erinnert mich stark an die Klassiker der in den 70er Jahren erfolgreichen Westcoast-Pop-Gruppe „America“ und auch die Produktion (Tobi Schneider, der auch am Bass und an den Keyboards ausgeholfen hat) ist mehr als gelungen, die wundervollen Beiträge an der Violine stammen wieder von Judith Kuntz, die „hauptberuflich“ im barockigen Osnabrücker Streichquartett spielt. Weitere Anspieltipps sind das kuschelige „As Good As New“ und die dynamische Power-Ballade „Fire In My Soul“. Und noch etwas, Junx! Ich bin froh, dass Ihr beim „Supertalent“ nichts gewonnen habt, denn so habt Ihr Euch Eure Authentizität bewahrt, die sonst hochgradig verloren gegangen wäre. Und mit einem starken Stück wie „Looking For Two“ solltet Ihr Euch im nächsten Jahr für die Vorausscheidung zum kommenden Eurovision Song Contest bewerben! Wer will und schnell ist: Am 04. Oktober gibt es eine leider nur auf 100 Exemplare nummerierte Fan-Box mit signierter Autogrammkarte, Sonnenblumensamen, ein Armband und sogar einem Turnbeutel mit dem “Dry Dudes”-Logo sowie auch einen Download-Link zu einer unveröffentlichten Akustikversion des Titelsongs.

VÖ: 04.10.19

Verfügbar: CD & Digitales Album

Empfehlung: K K K K K K K K K K

Web: https://www.drydudes.de/  & www.youtube.com/channel/UCLIy7827-og1FEm0PbflgiQ

TOURDATEN

xxxxxxxxxxxx

xxxxxxx

xxxx

xxxxxxxxxxxxxxxxxxx

xxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxx

x

xxxxxxxxxxxxxxx

xxxxxxxxxxxxxxxxxx

MELANIE MARTINEZ “K-12”    Zurück zur Übersicht - Back to the previous page

Melanie Martinez - K-12

Tracklisting:

01.  Wheels On The Bus
02.  Class Fight
03.  The Principal
04.  Show & Tell
05.  Nurse’s Office
06.  Drama Club
07.  Strawberry Shortcake
08.  Lunchbox Friends
09.  Orange Jucie
10.  Detention
11.  Teacher’s Pet
12.  High School Sweethearts
13.  Recess

CHAMBER POP

Für Fans von:  Emilie Autumn - Sky Ferreira - Janelle Monáe

USA

Ungewöhnlich ist die Idee allemal! Die Songwriterin MELANIE MARTINEZ hat mehrere Jahre hart gearbeitet, um ein geniales Konzept zu entwickeln: Zum neuen Studio Album hat sie gleich den Skript eines begleitenden Kinofilms geschrieben, der wie ein bunter Gesamtvideoclip die Erlebnisse der Schülerin „Cry Baby“ (spielt sie selbst) und deren engen Freundin „Angelita“ (gespielt von Elita Harkov) in der „K-12 Sleepaway School“ dokumentiert. Das 92minütige dystopische Fantasy-Märchen, das es auf youtube.com kostenlos zu sehen gibt, ist innerhalb von drei Tagen via stream schon über 10 Millionen Mal abgerufen worden. Und betrachtet man die Statistik aktiv: Am letzten Sonntag stieg die Zahl der Streamingabrufe innerhalb einer einzigen Stunde um knappe 400.000 Views. Die Handlung: Mädchen verliebt sich in Jungen, dessen Freundin eifersüchtig ist und beginnt, die Rivalin zu mobben und mit Rufmord zu schädigen. Als es zum eskalierenden Kampf der beiden Protagonistinnen kommt, outet sich “Cry Baby” als Teenager mit mysteriösen Superkräften. Ein (farbiger) Schüler, der sich weigert, während des Unterrichts den Fahneneid zu leisten, wird mit brutaler Gewalt von zwei hausmeisternden Soldaten aus dem Raum geschleppt. Schüler werden gezwungen, sich einer Pillen-Medikation zu unterwerfen, damit sie von der Schulleitung kontrolliert werden können. Ansatzweise erinnert der Plot mit subversiven politisch-revolutionären Texten sogar an das “Metropolis” im neuen Jahrtausend und zwischendrin wird der Schuldirektor auch mal kurzerhand von seinen Schüler(inne)n in 4 Stücke gerissen. Die Schüler übernehmen die Regie und gestalten Unterricht und Freizeit nach ihrem eigenen Gusto. Ob es ein Happy-End gibt, verrate ich an dieser Stelle lieber nicht. Ansonsten dominieren märchenhafte Fantasy-Bilder (u. a. gibt es den handelsüblichen gelben School Bus in kuscheligem Pink, die Mädels stolzieren herum in rosa Kleidchen, die Boys ausschließlich im modischen baby-blau – die Uniformen erinnern u. a. an die Gewänder der asiatischen J-Pop und K-Pop-Horden) werden umrahmt von quietschbunten Kostümchen, schrägen Charakteren (darunter eine übel gelaunte kokain-schnupfende Lehrerin) und dem großartigen zartsensiblen-verträumten Alternative Pop der New Yorker Musikerin, die sich seit dem Ausscheiden als Sechstplazierte in der dritten Staffel der Casting Show „The Voice USA“ im Jahr 2011 nur noch auf Eigenkompositionen spezialisiert. Aus der 2014er EP „Dollhouse“ wurde der Song „Carousel“ ausgewählt, um den Trailer der TV-Serie „American Horror Story: Freak Show“ zu beschallen und spätestens ab diesem Zeitpunkt ging es mit der Karriere des Girlies steil nach oben. Das Album “K-12” ist als CD + DVD, Vinyl-Scheibchen und digitale Kopie verfügbar - den zauberhaften Film gibt es mit deutschen Untertiteln: https://youtu.be/2HtaIvb61Uk

VÖ: 06.09.19

Verfügbar: CD+DVD & Vinyl & Digitales Album

Empfehlung: K K K K K K K K K K

Web: https://www.melaniemartinezmusic.com/ & https://youtu.be/2HtaIvb61Uk

TOURDATEN

xxxxxxxxxxxx

xxxxxxx

xxxx

xxxxxxxxxxxxxxxxxxx

xxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxx

x

xxxxxxxxxxxxxxx

xxxxxxxxxxxxxxxxxx

DEYYESS “NO MAN’S LAND”    Zurück zur Übersicht - Back to the previous page

Deyyess - No Mans Land

Tracklisting:

01.  No Man’s Land
02.  Control
03.  Addicted
04.  Escher Heart
05.  Control (Stripped Acoustic Version)

SOUL POP

Für Fans von:  Lorde - Rihanna - Sophie Hunger - Gabriella Cilmi

ENGLAND

Das in früheren Jahren so oft verteufelte oder bejammerte Sommerloch ist längst nicht mehr vorhanden in einer Zeit, in der Musiker(innen), Labels und Bands täglich weltweit so um die 100 neue Releases veröffentlichen, egal ob Single, EP oder Album. In diesem Jahr ist es wirklich extrem, was alles auf Fachpresse und Medien zukommt und das „Schlimme“ daran ist, dass es sich bei den meisten Promosendungen um wirklich herausragendes Material handelt. Ein Newcomer-Girlie aus London macht bereits seit Beginn des Jahres von sich reden – die im November 2018 veröffentlichte Single „Escher Heart“ war eine erste Duftnote, der im Januar und April 2019 weitere starke Songs (das im 6/8tel getaktete „Control“ und „Addicted“) folgten. Stilistisch ordne ich die Sängerin DEYYESS irgendwo ein zwischen dem soft-melancholischen Indie-Pop von „Lorde“ und dem sich immer wieder auf der Suche nach neuen Ideen und Sounds befindenden Neo-R&B einer „Rihanna“. Was die Stimme betrifft, erinnert mich die Britin nuanciert an den Gesang von Landsfrau „Annie Lennox“. „No Man’s Land“ ist die Debüt-EP, die alle vorangegangen Singles bündelt und mit dem electro-dance-poppigen Titelsong ist dem Mädel einmal mehr ein tolles ohrwurm-infizierendes Stück gelungen, von „Control“ gibt es dazu die schmusige „Stripped Acoustic“ Version.

VÖ: 22.08.19

Verfügbar: Digitale EP

Empfehlung: K K K K K K K K K K

Web: https://soundcloud.com/deyyess & https://youtu.be/gryaKUwHITU

TOURDATEN

xxxxxxxxxxxx

xxxxxxx

xxxx

xxxxxxxxxxxxxxxxxxx

xxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxx

x

xxxxxxxxxxxxxxx

xxxxxxxxxxxxxxxxxx

SADIE NENCINI “SUPER BLUE BLOOD MOON”    Zurück zur Übersicht - Back to the previous page 

INDIE POP

Für Fans von:  I Blame Coco - Skylar Grey - Kate Bush

ENGLAND

Wenig ist bisher bekannt über die englische Songwriterin SADIE NENCINI. Die Musikerin, die unlängst ihr Debüt Album „Super Blue Blood Moon“ veröffentlicht ist, kommt aus der Stadt Norwich City, deren Fußballteam im Frühsommer in die „Premier League“ aufgestiegen ist und ebenso wie das hier vorgestellte Newcomer-Girlie in den kommenden Monaten in einschlägigen Liebhaberkreisen in aller Munde sein wird. Das Potential dazu ist auf jeden Fall verhanden, „SBBM“ beinhaltet 16 feine, größtenteils gefühlvoll-sentimentale Songs, die – was das musikalische Niveau betrifft – an „Adele“ erinnern, gesangstechnisch eher an die “Sting”-Tochter „I Blame Coco“ oder „KT Tunstall“. Sehr gut gefallen die beiden auch als Single veröffentlichen „Roses / Not 4 U“ und „Freaky“, das experimentell angehauchte art-poppige “King”, das leidenschaftlich intonierte “Frostbite” und die zauberhafte Dream-Pop-Perle „Some Dumb Feeling“.

Sadie Nencini - Super Blue Blood Moon

VÖ: 26.07.19

Verfügbar:  CD & Digitales Album

Kaufempfehlung:  K K K K K K K K K K

Web: https://soundcloud.com/sadienencini

TOURDATEN

xxxxxxxxxx

xxxx

xx

xxxxxxxxxxxxxxxxxxxxx

xxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxx

xxxxxxxx

xxxxxx

xxx

xxx

xxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxx

SAIL BY SUMMER “CASUAL HEAVEN”   Zurück zur Übersicht - Back to the previous page  

Sail By Summer - Casual Heaven

Tracklisting:

01.  Fetch You Roses
02.  Facing Dulness
03.  The Overcast
04.  Corner Kid
05.  Lower Tide Exit
06.  LowLowLow
07.  Invisible
08.  Lower Your Voices

Label: Apollon Records
Web: www.apollonrecords.no

INDIE POP ROCK

Für Fans von: A-Ha - Tears For Fears - Villagers - The Decemberists

DEUTSCHLAND

Passend zum Titel ist im Intro der Schrei einer Seemöwe zu hören – die kathedralisch klingende Orgel verleiht dem Einstieg „Fetch You Roses“ etwas majestätisches, während nach ruhigem Beginn ein dance-pop-rockiger Groove seine Tätigkeit aufnimmt. Mittlerweile wird der Zuhörer von epoachal-synthetischem Ambiente umrahmt, das mich – auch dem sanften Gesang von William Hut geschuldet – an die Musik von „A-ha“ und „Death Cab For Cutie“ erinnert. SAIL BY SUMMER sind ein Duo aus Norwegen und auch hier ist also eine Parallele zum Trio mit Morton Harket, Magne Furuholmen und Paul Waaktaar gegeben. Der Leadvokalist hat früher einmal in der Gruppe „Poor Rich Ones“ gesungen – die Älteren erinnern sich sicherlich gerne an die 90er Jahre Songs „Mummy“ und „This Great Standing Still“ und gegebenfalls auch an die Cover Version „Hunting High And Low“. Der Musiker hat Anfang des Jahres mit dem Landsmann und Keyboarder Jens Kristian ein ambitioniertes Indie-Pop-Rock-Projekt ins Leben gerufen. Das folgende „Facing Dullness“ ist ein Sammelsurium an feinen Melodien, die verschachtelt miteinander verwoben sind und nach und nach für Ohrwurmcharakter sorgen werden, während sich mit „The Overcast“ ein weiteres Album-Highlight anmeldet. Ein wundervolles Stück, das auch – einen dementsprechenden Remix verausgesetzt – sehr gut in Clubs/Diskotheken funktionieren könnte. 165 bpm sorgen für wohliges „Arme-ausbreiten-und-fliegen“ Ambiente – die romantische Wellenlinie, auf der Hut mit zauberhaftem Gesang schaukelt, dürfte vor allem die Mädels ansprechen. „Corner Kid“ und „Low Tide Exit“ sind etwas rockiger konzipiert, während „LowLowLow“ mit „duran-duran“schem Elektro-Groove zu afro-groovigen Gitarrenlicks wummert. Nach dem kuscheligen „Lower Your Voice“ ist der Spuk dann auch nach leider nur 32 Minuten schon wieder vorbei und es bleibt zu hoffen, dass es von diesem Projekt in Zukunft noch mehr dieser großartigen Musik geben wird. Die internationale Fachpresse zeigt sich ohne Ausnahme auf jeden Fall schon mal begeistert von diesem „Casual Heaven“.

VÖ: 09.08.19

Verfügbar: CD & Digitales Album

Empfehlung: K K K K K K K K K K

Web: https://sailbysummer.com/  &  https://soundcloud.com/sailbysummerofficial

TOURDATEN

xxxxxxxxxxxx

xxxxxxx

xxxx

xxxxxxxxxxxxxxxxxxx

xxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxx

x

xxxxxxxxxxxxxxx

xxxxxxxxxxxxxxxxxx

GOSPEL DATING SERVICE “SUN OVER MOON”   Zurück zur Übersicht - Back to the previous page

Gospel Dating Service - Sun Over Moon

Auweia, da hätte ich doch – wenn ich es nicht besser wüsste durch die Label Infos – das Album „Sun Over Moon“ den 80ern zugeordnet. Die Musik des österreichischen Trios erinnert an einen gelungenen Mix aus souligem Pop a la „Spandau Ballet“ und „prince“igem Disco-Funk  Die Musiker (Christoph Ertl – Keyboards & Gesang, David Resch - Bass, David Ruhmer - Schlagzeug) haben 2012 zusammengefunden, 2016 ihr Debüt „Champagne“ veröffentlicht und sie legen jetzt nach mit dem zweiten Werk. Ein Ohrwurm-Kracher folgt dem nächsten – spätestens beim dritten Hören von „Terrified Of Butterflies“ sägt sich der Refrain in die Großhirnrinde https://youtu.be/KRBjyXQ7K8o und das gilt auch für „Like Wolves“ mit einem Gast Feature von Sängerin Tanja Peinsipp – Fans besser bekannt als AUNTY. Überraschend: GDS spielen ohne Gitarren und ich habe mein Lieblingsinstrument eigentlich gar vermisst, weil die Musik so dicht und facettenreich produziert (David Furrer) klingt.

Genre:
Alternative Pop - Neo Indie Soul

TRACKLISTING:

01.  Modern Millennium
02.  Terrified Of Butterflies
03.  Like Wolves (feat. Tanja Peinsipp aka Aunty)-
04.  Flower
05.  Sweet Applejam
06.  Hoover Danny K.
07.  Deep Sea
08.  Rip Roto
09.  Sun Over Moon
10.  Deja Vu

Label: Ink Music

Webseite: https://inkmusic.at/

Für Fans von:
Spandau Ballet – Wet Wet Wet -
Everything But The Girl

VÖ: 07.06.19

Verfügbarkeit:
CD & Vinyl & Digitales Album

Kaufempfehlung:

KKKKKKKKKK

Web: http://www.gospeldatingservice.com/ & https://soundcloud.com/gospel-dating-service

-------

-------

-------

-------

-------

-------

-------

-------

-------

-------

-------

-------

-------

-------

-------

-------

-------

-------

CLAUDE VIOLANTE “ARMANI”    Zurück zur Übersicht - Back to the previous page 

INDIE POP

Für Fans von: Ke$ha – Lykke Li – Alice Merton – Bebe Rexha

FRANKREICH

Die französische Indie-Electro-Pop Sängerin Camille Petitjean meldet sich nach zwei ambitionierten EPs zurück mit ihrem ersten Studio Longplay „Armani“. Der tolle Titelsong eröffnet den 13teiligen Songreigen und dürfte weltweit in englischsprachigen (und nicht nur diesen) Ländern für vehementen Radioeinsatz sorgen. Die komplette Musik komponiert und spielt CLAUDE VIOLANTE, wie sich die Pariser Musikerin mit Künstlernamen nennt, selbst mit ihrem wachsenden Arsenal an Synthesizern, stimmlich bewegt sie sich in den Sphären von „Lykke Li“ oder „Natasha Khan“ (aka „Bat For Lashes“). Die Musik ist inspiriert vom 80er Jahre Sound von Formationen a la „Thompson Twins“, „Animotion“ oder dem britischen Synthie-Wizard „Howard Jones“. Weitere Highlights neben dem Auftakt sind das experimentell klappernde “Kamikaze”, „Louisiana“, „Do That Thing“ und „When We Sync“.

Claude Violante - Armani

VÖ: 21.06.19

Verfügbar:  Digitales Album

Kaufempfehlung:  K K K K K K K K K K

Web:  https://soundcloud.com/claudeviolante & https://youtu.be/bOkI5rgOKaY

TOURDATEN

xxxxxxxxxx

xxxx

xx

xxxxxxxxxxxxxxxxxxxxx

xxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxx

xxxxxxxx

xxxxxx

xxx

xxx

xxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxx

BUELOW “VON POP-POETEN & MONETEN”   Zurück zur Übersicht - Back to the previous page  

Buelow - Von Pop Poeten

Tracklisting:

01.  Mehr
02.  2 Die gut auseinander passen
03.  Das nächste grosse Ding
04.  Pop Poet
05.  Panama Mond
06.  König ohne Land
07.  Wenn ein Mensch lebt
08.  Nimm Dich in 8!
09.  Auf Deinem Weg
10.  Kann ich bleiben heute Nacht
11.  Ewig Leben?

Label: Tap-Water Music

SONGWRITER POP

Für Fans von:  Marius Müller-Westernhagen - Wolf Maahn

DEUTSCHLAND

Max Mutzke, bist Du’s etwa? Mit souliger Stimme und swingendem 6/8th Shuffle wird die mir vorliegende CD eröffnet – ein super Sound, der gleich von Anfang an für Begeisterung sorgt. <Und schon wieder ein deutschsprachiges Album? > habe ich zunächst gedacht und bin dann aber angenehm angetan von dem, was ich da höre. „2 Die Gut auseinander passen“ kommt im gepflegten „Peter Gabriel“-Ambiente, während die schmusige Stimme eher in die Richtung ”Paul Simon” tendiert. Satte Bläsersätze (werden gespielt von der „Buster Horn Section“) und romantisches Flair – endlich wieder einmal eine Ballade, die nicht langweilig und banal, sondern richtig gelungen ist! Und je länger die CD fortschreitet, desto mehr bestätigt sich die Aussage des Sängers: „Das nächste grosse Ding“ sind wir, meint er  – Musik, Arrangement, Gesang, Backing Vocals – alles klingt TOP und ist  international absolut konkurrenzfähig. Und über wen schreibe ich überhaupt? Frank Bülow ist dieser deutsche Sänger, der für mich ein bis dato unbeschriebenes Blatt ist, obwohl er sich eigentlich auch schon seit den 90er Jahren in der Szene herumtreibt. Und ich bin mir jetzt sogar sicher, dass ich ihn irgendwann wahrscheinlich schon persönlich getroffen habe, weil er Mitte der 90er als Backing Sänger für „Culture Club“ gesungen hat und dieses Dancefloor Projekt seinerzeit auch in der Diskothek, in der ich als DJ aufgelegt habe, ein paar Gigs absolviert hat.

BUELOW hat als Songwriter und Session Musiker „gearbeitet“, u. a. für Marianne Rosenberg, Ana Depenbusch, Haddaway und Pe Werner – musikjournalistisch ist er für das Darmstädter Magazin „Vorhang auf“ tätig gewesen. „Von Pop-Poeten & Moneten“ schwelgt in der jugendlichen Vergangenheit der 80er, huldigt der Songwriter-Passion des 1967 in Darmstadt geborenen Musikers und öffnet die eine oder andere Beziehungskiste. Mittlerweile groove ich auf dem highlightigen reggae-poppigen „Panama Mond“ und das Rätsel, das mich die ganze Zeit gefoltert hat, löst sich endlich Wohlgefallen auf. Kennt Ihr bestimmt – irgendeine Stimme, die Ihr gerade hört, erinnert Euch an eine ganz bekannte – und hier fällt es mir wie die berühmtberüchtigten Schuppen von den Augen – Marius Müller Westernhagen! Und speziell dessen Hit ”Verzeih’n Sie Madame“ ist es, den ich durch die Blume versteckt diesem Song bzw der besonderen Klangfarbe von BUELOW zu ordne. Im übrigen einer der besten deutschgesungenen Reggae-Songs seit Jahren! Klasse. „Wenn ein Mensch lebt“ ist die deutsche Reinkarnation des „Beatles“-Klassikers „With  A Little Help From My Friends“. Weitere Anspieltipps: Die country-poppige Ballade “Auf Deinem Weg” (mit tollem Gitarrenspiel von Christoph Kaiser) und “Kann ich bleiben heute Nacht”.

VÖ: 24.05.19

Verfügbar: CD & Digitales Album

Empfehlung: K K K K K K K K K K

Web: http://www.buelowmusic.de/  &  https://www.youtube.com/user/Buelowmusic

TOURDATEN

xxxxxxxxxxxx

xxxxxxx

xxxx

xxxxxxxxxxxxxxxxxxx

xxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxx

x

xxxxxxxxxxxxxxx

xxxxxxxxxxxxxxxxxx

MADONNA “MADAME X” (Deluxe Edition)    Zurück zur Übersicht - Back to the previous page

Madonna - Madame X

Tracklisting:

01. Medellin (feat. Maluma)
02. Dark Ballet   VIDEO
03. God Control
04. Future (feat. Quavo)
05. Batuka
06. Killers Who Are Partyng
07. Crave (feat. Swae Lee)
08. Crazy
09. Come Alive
10. Extreme Occident (nur Deluxe Edition)
11. Faz Gostoso (feat. Anitta)
12. Bitch I’m Loca (feat. Maluma)
13. I Don’t Search I Find
14. Looking For Mercy (nur Deluxe Edition)
15. I Rise

Label: Interscope Records

POP & DANCE POP

Für Fans von: Kylie Minogue - Jennifer Lopez - Britney Spears

USA

Was hat die Frau für einen riesigen Shit-Storm über sich ergehen lassen müssen nach dem katastrophalen Auftritt beim Eurovision Song Contest. Und die größten Kritiker waren seltsamer Weise diejenigen, die sich parallel ungeniert die Musik von Losern wie Pietro Lombardi oder Pseudo-Produzenten wie Dieter Bohlen kaufen – Menschen also, die eigentlich nicht viel Ahnung haben von der Materie Musik. Nun – wer schon einmal auf einer größeren Bühne gestanden hat und nicht gerade mit Playback-Konserven beschallt worden ist – der weiß, dass “Live” nur ein kleiner gesanglicher Ausrutscher oder eine Unstimmigkeit mit der Monitoranlage in einer Katastrophe enden kann. MADONNA war sowieso nie eine der besten Sängerinnen gewesen und sie hat diese Tatsache auf ihren Veröffentlichungen immer geschickt kaschiert mit Studiotechnik und außerdem Songs, die genau auf ihre gesanglichen Fähigkeiten abgestimmt worden sind. Ob der ESC-Flop was ändert an ihrem Starkult? Glaube ich nicht – in den USA sowieso nicht – die sind schlimmeres gewohnt von Live-Auftritten a la Taylor Swift oder Ariana Grande – die “Madame X”-Tour ist dort drüben schon so gut wie ausverkauft. In Deutschland ist es halt immer noch so, das viele „Künstler“ „Live“ auftreten und eigentlich kommt aber alles aus der Konserve. Und einen schlechten Tag sollte man jedem Sänger oder jeder Sängerin einmal zugestehen, auch wenn sich danach trotzdem ein paar Milliönchen mehr auf dessen oder deren Konto befinden. Es gibt schlimmeres - bestes Beispiel ist der Fußballer Özil, der saugut verdient, obwohl er eigentlich nie eine demensprechende Leistung auf die Wiese bringt.

Ob sich MADONNA für ihr neues Album-Cover die Lippen hat zunähen lassen, weil sie nicht mehr über den ESC-Gig reden möchte? Egal – Das neue Album „Madame X“ von Frau Ciccone erfindet – wie ich vorab vermutet habe –  das Rad nicht neu. Teilweise klingt sie wie ein betagtere Kopie von Kylie Minogue – der Auftakt „Medellin“ ist ein Pop-Trallala-Liedlichen im seniorenheim-groovenden Cha-Cha-Rumba-Takt – Feature-Gast MALUMA verfügt ebenfalls nur über ein dünnes Durchschnittsstimmchen, das elektronisch aufgepeppelt worden, aber das gehört zum Konzept – geht ja gar nicht, dass der Chefin ein(e) technisch bessere(r) Sänger(in) zur Seite gestellt wird. <it’s a beautiful life – but i’m not concerned> gibt sie dann auch von sich in der langweiligen (Hip Hop?) Ballade „Dark Ballet“, von der ich mich spätestens nach 2 Minuten mit Grausen abwende. Mag ja sein, dass dieser Song visuell ganz anders wirkt, aber hier packt mich der neoklassische Musical-Approach überhaupt nicht. „God Control“ ist – nach lauem Beginn – der erste Song, der halbwegs überzeugt und mit Sicherheit noch einige (bessere) Remixe nach sich ziehen wird. „Future“ mit dem ebenfalls stimmlich nicht sonderlich gesegneten Rapper QUAVO gab es auch schon in Tel Aviv zu hören – nette reggae-poppige Vibes mit einer Menge Ohrwurmpotential und auch hier gilt die schon für den vorherigen Song getätigte Aussage bezüglich zusätzlicher Remixes.

„Batuka“ ist nicht verwandt und verschwägert mit dem gleichnamigen 70er Jahre „Santana“-Klassiker, sondern eine Gemeinschaftskomposition von Madame Ciccone selbst mit dem französischen Produzenten Mirvais, der die Interpretin in insgesamt 7 Stücken unterstützt hat. Afrikanische Musik erlebt derzeit wieder einen Riesen-Boom – der Song orientiert sich stark am aktuellen GQOM-Hype aus Südafrika. Ganz nett. Das ruhige „Killers Who Are Partyng“ kombiniert portugiesischen Fado mit dem melancholischen Ambiente der kalabrischen 'Ndrangheta-Lieder. Weitere Anspieltipps sind die beiden reggaeton-poppigen „Faz Gostoso“ (mit der brasilianischen Sängerin ANITTA) und „Bitch I’m Loca“ (mit einem weiteren Beitrag von MALUMA), „I Don’t Search I Find“ ist ein hübsches Schwesterchen des 90er Jahre „Madonna“-Hits „Vogue“, über die beiden langweiligen “Looking For Mercy” und “I Rise” dagegen decke ich lieber den Mantel des Schweigens.

„Madame X“ gibt es in mehreren Variationen – das Standard Album stellt sich mit 13 Songs vor, die „Deluxe Edition“ beinhaltet ein leicht verändertes Tracklisting mit den zusätzlichen Tracks „Extreme Occident“ und „Looking For Mercy“, die physikalische „Deluxe Edition“ kommt mit zweiter CD und drei weiteren neuen Stücken („Funana“, „Back That Up To The Beat“, „Ciao Bella“). Vinyl gibt es auch als Doppel-Album mit den 15 Stücken der „Deluxe Edition“ und der Möglichkeit, sich die digitale Kopie via Download-Code zu sichern. Die teurere Deluxe-Box beinhaltet zusätzlich ein Poster, die MusiCassette (auch einzeln verfügbar) sowie den Song „I Rise“ als Vinyl-Single mit eingearbeitetem Konterfei der Sängerin (Picture Disc).

VÖ: 14.06.19

Verfügbar: Diverse Editionen (siehe Text ganz unten!)

Empfehlung: K K K K K K K K K K

Web: https://www.madonna.com/  &  https://www.flickr.com/photos/madonnaphotos/

TOURDATEN

xxxxxxxxxxxx

xxxxxxx

xxxx

xxxxxxxxxxxxxxxxxxx

xxxxx

xxxxx

xxxxx

xxxxx

x

xxxxxxxxxxxxxxx

xxxxxxxx

xxxxxxxx

ODREII “RUNS IN MI BLOOD”   Zurück zur Übersicht - Back to the previous page  

Odreii - Runs In Mi Blood

Tracklisting:

01.  Runs In Mi Blood
02.  Secret
03.  True Colors
04.  No Love
05.  Link Up (feat. DJ Kleancut)
06.  Driver
07.  Always Been You

Label: Higher Reign Music Group
Web:  www.hrmusicgroup.com

CROSSOVER POP

Für Fans von:  Etana - Tracy Chapman - Lorina Chia - ReNeda

KANADA

Ein neues Gesicht in der reggae-soul-poppigen Landschaft! ODREII veröffentlicht ihr Mini-Debüt-Album „Runs In Mi Blood“: 7 superfeine Perlen, die eigentlich auch perfekt in jedes herkömmliche Radioformat passen sollten. Der Titelsong kommt mit lateinamerikanischen Ambiente, erinnert etwas an die junge „Shakira“ oder auch ansatzweise an die heute nur noch als Eintagsfliege herumflatternde Songwriterin „Asa“ (remember: „Fire On The Mountain“ aus dem Jahr 2007: https://youtu.be/9jIhNOrVG58 ?), auch wenn deren Songs eher die gefühlvollere Sparte bedienten. Im Frühling 2018 hat ODREII erstmals in einem größeren Rahmen auf sich aufmerksam gemacht mit der Single „Gold For Water“, die es hier leider nicht zu hören gibt, auch das im Februar gemeinsam mit dem Rapper veröffentliche „Criminal“  fehlt leider. So hat diese (digitale) EP gerade mal eine 22:21 Minuten lange Spieldauer. Musikalisch fällt der Apfel nicht weit vom Stamm: Daddy war der Frontman einer Reggae Band – aufgewachsen ist die Sängerin mit jamaikanischen Roots im kanadischen Montreal – in der heimischen Plattensammlung pflügte sie sich begeistert durch die Werke von Stevie Wonder, Tracy Chapman und Bob Marley und nahm in jungen Jahren an diversen Talentshows teil, die bei ihr vermehrt den Wunsch auslösten, eine professionelle Musikkarriere anzustreben. Empfehlenswerte Anspieltipps sind neben dem Titel noch das reggae-lastige „No Love“, “Always Been You” und das zauberhaft gesungene “Driver”, in dem das Newcomer-Girlie zeigt, wieviel Potential hier vorhanden ist. Den Produzenten dieser Nummer – Albert Chambers – sollte man ebenfalls unbedingt im Auge behalten: https://youtu.be/SyFhRgt0RZ4 ).

VÖ: 03.05.19

Verfügbar: Digitale EP

Empfehlung: K K K K K K K K K K

Web: www.odreii.com/https://youtu.be/csMGJYcImco & https://youtu.be/JNeU24uXOSc

TOURDATEN

xxxxxxxxxxxx

xxxxxxx

xxxx

xxxxxxxxxxxxxxxxxxx

xxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxx

x

xxxxxxxxxxxxxxx

xxxxxxxxxxxxxxxxxx

Legende KAUFEMPFEHLUNGEN

KKKKKKKKKK

NDS - 1,749

Sagenhaftes Album, gehört in JEDE Sammlung, für die einsame Insel

KKKKKKKKKK

NDS 1,750

Sehr gutes Album, genre-spezifisch unter den  besten  1000 aller Zeiten

KKKKKKKKKK

NDS 1,850

Empfehlenswertes Album, gehört in die gut sortierte Kollektion

KKKKKKKKKK

NDS 1,950

Ganz gut gelungen, es gibt aber vergleichbare Alben im Genre

KKKKKKKKKK

NDS 2,050

Kann man hören, rein in die Sammlung,  bei Bedarf wieder hervorholen

KKKKKKKKKK

NDS 2,150

Durchschnittliches Album,  nur für Edel-Fans empfehlenswert

KKKKKKKKKK

NDS 2,250

Nicht so gelungen, es gibt Bessere im Genre und auch von diesem Act

KKKKKKKKKK

NDS 2,350

Langweilig, Weihnachtsgeschenk für Feinde und Finanzbeamte

KKKKKKKKKK

NDS 2,450

Schwaches Album, CD und  Cover als Unterlage im Katzenklo

KKKKKKKKKK

NDS 2,550

Grauenhaftes Album, ab damit in die Verbrennungsanlage

KKKKKKKKKK

NDS 2,650

Kackastrophal, ein Verbrechen an der musikalischen Menschheit

xxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxx

xxxxxxxxxxxxx

xxxxxxxxxxxxx

xxxxxxxxxxxxx

xxxxxxxxxxxxx

xxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxx

Weitere aktuelle POP Musik findest Du im Pop-Verzeichnis

Im Pop Verzeichnis gibt es weitere Infos zu aktuellen und POP Alben und EPs, klicke entweder
auf den Link “POP CDs” oder eines auf eines der unten abgebildeten Cover- wenn Du Dir einen
Überblick verschaffen möchtest, welche Pop Alben wir in den letzten Jahren vorgestellt haben,
klicke auf den Link “Verzeichnis”! Viel Spass beim Entdecken von hochkarätigen Bands & Acts!

Neue Pop CDs

Genres

Verzeichnis

Pop CDs 2018

Startseite

 

 

 

 

 

Im Not A Blonde

Camila Cabello - Camila

The Cool Quest - Vivid

Zulu - Analogue Heart vsc

Christina Martin - Impossible To Hold

I’M NOT
A BLONDE

CAMILA
CABELLO

THE COOL
QUEST

ZULU

CHRISTINA
MARTIN

xxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxx

xxxxxxxxxxxxxxxxxxxxx

xxxxxxxxxxxxxxxxxxxxx

xxxxxxxxxxxxxxxxxxxxx

xxxxxxxxxxxxxxxxxxxxx

Startseite

musikverrueckt

Impressum

Datenschutz

www.music-newsletter.de

www.music-newsletter.de

www.music-newsletter.de

www.music-newsletter.de