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Du befindest Dich in der Rubrik NEUE POP CDs. Hier findest Du die Infos & Rezensionen von aktuellen Pop CDs sowie den Pop Videoclip der Woche. Infos zu älteren Pop CDs der letzten Jahre gibt es beim Link “Verzeichnis”. Zu allen Genres kommst Du mit einem Klick zur “Übersicht”.

Neue Pop CDs

Pop CDs 2017

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THE COOL QUEST “VIVID”  Zurück zur Übersicht - Back to the previous page

The Cool Quest - Vivid

TRACKLISTING:

01:  Runnin’     Liveclip
02.  Goodlife     Audioclip
03.  Rain
04.  Coastline    VIDEO
05.  Spacious
06.  Level Ya Head
07.  Full Throttle
08.  Push Up
09.  The Game
10.  Dark Matter
11.  Fallin’
12.  Storm    Audioclip

Label: Phonic
Web: www.wearephonic.com

HIP HOP & POP’N’SOUL

Für Fans von:  3rd Bass - Jamiroquai - Black Eyed Peas - Bruno Mars

NIEDERLANDE

Gerade das Richtige nach einer langen (durchzechten) Nacht, um früh Morgens um 12 Uhr in Schwung zu kommen. Aufmunternder Alternativ rockiger Hip Hop, wie ihn THE COOL QUEST spielen. Das erste Stück „Runnin“ erinnert an die Musik von „3rd Bass“ (kennt die noch jemand?) und „De La Soul“ und eröffnet das Album „Vivid“. Wer die Band noch nicht kennt – trifft auch auf mich zu bis kurz vorher – die Musiker kommen aus unserem Nachbarland aus dem schönen Zwolle, das irgendwo zwischen Amsterdam und Enschede liegt. Kenner wissen: Musik aus Holland – bürgt für außerordentlich gute Qualität. Ich kenne eigentlich kein negatives Beispiel über miese Musik von unseren Nachbarn. Anders als die Fußballer, ha, ha. Ohne Holland fahren wir … und so weiter.

Das niederländische Quintett vermischt niveauvoll Electro-Pop, Soul, Rap und Rock, zwei Studio Alben gab es bisher, 2013 das hierzulande kaum beachtete „In Spite Off“ und 2014 das von Medien und Fans gut angenommene „Funkin Badass“, die nachfolgenden Singles „Heatwaves“ und das sich auch auf dem neuen Album befindende „Coastline“ sorgten für erste Chart-Erfolge. In der Band, die mittlerweile schon weltweit auf mehreren hundert Festivals gastiert hat, spielen Ilse de Vries (Bass), Vadim Neef (Guitar), Sander Moorlag (Keyboards), Thies Bouwhuis (Drums) – am Mikrofon glänzt Vincent Bergsma mit starker Performance aus Rapping-Flows und Top Gesang. Backing Vocals gibt es von Emma Poppink (sorgt für die „vrouw“ Hip Hop Einlage in „Push Up“) und Astrid Zijlstra, einer Sängerin aus Groningen, die schon auf dem 2013er Debüt mitgewirkt hatte. Weitere Highlights sind die kuschelige Hip Hop Ballade „Level Ya Head“, das an die coole Soul-Funk-Atmo der 70er Jahre und hier speziell an die Klassiker des US Kult Duos “Brothers Johnson” erinnernde “Goodlife”, das fully tanzbare “Full Throttle”, das sich wie die meisten anderen Album-Teilnehmer als schnell manifestierender Ohrwurm beweist und „Spacious“, das die Sonne in die Seele bringt und das mit relaxt-groovendem „Summertime“-Hip Hop (a la “DJ Jazzy Jeff & The Fresh Prince”) dazu verführt, den Boulevard mit dröhnender Anlage und offenem Verdeck entlang zu cruisen. Und am Ende bleibt mir nach 43 Minuten eigentlich nur noch das Fazit: „Vivid“ ist eines der besten europäischen Alternative Hip Hop Soul Alben, das ich in den letzten Jahren gehört habe. Im 24seitigen CD-Booklet sind die Texte abgedruckt - wer auf Vinyl warten möchte - eine Doppel-LP wird am 08. Juni 2018 veröffentlicht.

VÖ: 23.03.18

Verfügbar: CD & 2-LP-Vinyl &  Digitales Album

Empfehlung: K K K K K K K K K K

Web: https://thecoolquest.com/ & https://soundcloud.com/thecoolquest-music

TOURDATEN

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DRY DUDES “MEMORIES”  Zurück zur Übersicht - Back to the previous page

Dry Dudes - Memories

TRACKLISTING:

01.  Take Me Home
02.  Break It Down
03.  Cupid’s Arrow
04.  Last Night
05.  Different Ways
06.  Travelling Around The World
07.  Changes
08.  Orange House
09.  ‘95
10.  Marry Me
11.  Head Over Heals
12.  Pain

Label: Timezone Records
Web: www.timezone-records.com

SONGWRITER POP

Für Fans von:  Billy Joel – America – Jackson Browne - Paul Simon

DEUTSCHLAND

Die DRY DUDES haben wir vor Jahresfrist vorgestellt mit ihrem Debüt Album. Die „Fairytales“ begeisterten uns alle und das Album belegte in der Jahresendwertung auch einen sehr guten zehnten Platz und wurde zudem in der Kategorie „Songwriter Album des Jahres“ als Album des Jahres ausgezeichnet. Der 2018er Nachfolger startet mit einem Hammer-Pop-Song und wenn das kein Hit werden sollte, dann geht es wirklich nicht mit rechten Dingen zu in unserem noch etwas – was die Platzierung von exzellenten Newcomer Bands oder Acts im medialen Focus der Öffentlichkeit betrifft – hilfsbedürftigen Lande. „Take Me Home“, „Break It Down“ oder die Liebeserklärung „Cupid’s Arrow“ – alles klasse Songs mit enormen Ohrwurmpotential, die dazu noch von Tobi Schneider im Osnabrücker Docmaklang Studio mit einer starken Produktion versehen worden sind. Da ertappe ich mich immer wieder bei der Frage, wieso es so etwas nicht im Radio gibt? Die DRY DUDES sind hauptsächlich Vokalist Erwin Holm und Gitarrist Patrick Schütte, die für alle 12 Eigenkompositionen verantwortlich zeichnen. Auch das tolle „Last Night“ bedient alle Kriterien, die für vermehrten Radioeinsatz und eine gute Chartplatzierung sprechen – gutgelaunte TOP Melodien und eine Performance mit internationalem Anspruch. Und die ganze Zeit überlege ich mir, woher mir die Klangfarbe der Stimme von Sänger Holm bekannt vorkommt – spätestens jetzt fällt es mir wie die berühmten Schuppen von den Augen: „America“! Remember die grandiosen Hits dieser US Band aus den 70ern? „Tin Man“, „Sister Golden Hair“, „Horse With No Name“? Dennis Holm könnte als Bruder im Geiste von  “Dewey Bunnell” durchgehen. Im schwungvollen „95“ überrascht Sänger Holm zudem mit der Tatsache, dass er sich auch locker – was den rhythmischen Flow betrifft – jederzeit im Genre Hip Hop behaupten könnte. Bei „Marry Me“ habe ich gedacht <oh, cool! eine neue cover version von „train“!>, aber weit gefehlt! Das hier ist eine Eigenkomposition und gleichzeitig eine wunderschöne neue Hochzeits-Midtempo-Ballade, wie geschaffen für künftige Feierlichkeiten oder Heiratsanträge: < i would die for you, honey / this heart is beating for you / together we can watch every sunset / up high on cloud with you / i would die for you, honey>. Das finale „Pain“ schunkelt im pop-psychedelischen Walzertakt der 60er Jahre und erinnert an eine Symbiose aus „Moody Blues“ und „Eagles“.

Fazit: DRY DUDES sind zwei norddeutsche Musiker, die nach einem sehr guten Debüt Album noch einmal einen draufsetzen. „Memories“ klingt noch runder, noch ausgewogener und - da bin ich mir sicher - diese beiden Boys aus dem Emsland haben ihre Ideenvielfalt und ihr Songwriter-Potential noch lange nicht ausgereizt. Dazu kommt eine TOP-Produktion, die internationale Vergleiche auf höchstem Niveau nicht zu scheuen braucht.

VÖ: 16.03.18

Verfügbar: CD & Digitales Album

Empfehlung: K K K K K K K K K K

Web: http://www.drydudes.de/ & https://youtu.be/MFgDbdlYr8w (Video “Take Me Home”)

TOURDATEN

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YVOEREE “MILKFROTH”  Zurück zur Übersicht - Back to the previous page

Yvoeree - Milkfroth

TRACKLISTING:

01.  Rooftop
02.  So Soft
03.  Koloss
04.  Song For Agnes
05.  Vivo
06.  Mr. Chapman
07.  Birdies
08.  Ivory Tower
09.  Josephina
10.  Encore. Irgendwo auf dieser Welt

Label: Timezone Records
Web: www.timezone-records.com

ART POP

Für Fans von:  Diamanda Galás - Brigitte Fontaine - Judy Collins

DEUTSCHLAND

Das Album-Cover wird mit Sicherheit als eines der Ungewöhnlichsten im Jahr 2018 eingehen, wenn es nicht sogar für viele Zartbesaitete abschreckend ist. Was das für ein Zeux im Gesicht der Sängerin ist, überlasse ich am besten der Fantasie eines jeden Betrachters, des könnte aber auch etwas mit dem Albumtitel zu tun haben. Das Projekt YVOEREE sind Yvonne Peters aka Yvoe Ree (Vocals) und Vincent „zum Glück nicht Weiss“ Dombrowski  (Piano, Seaboard(?). Das Album „Milkfroth“ beginnt sehr ruhig mit ersten Pianotönen und zunächst nicht identifizierbarem Kunstgesang, der kurz an die außergewöhnlichen Eskapaden einer ”Marlui Miranda” erinnert, danach wechselt die Frontfrau (wenn man bei einem Duo von überhaupt von einer solchen sprechen kann) in den Strophen zur englischen und später in der Bridge/Brücke zur deutschen Sprache. Texte liegen nicht bei – vielleicht ein Manko, weil es auch in unserem Lande noch immer genügend Menschen gibt, die weder der englischen noch der deutschen (ha, ha) Sprache mächtig sind. Es bleibt ungewöhnlich experimentell, ohne die bei einem Duo mit minimaler Instrumentierung nun einmal vorgegebenen Pfade zu verlassen. Aufgenommen hat man in Osnabrück bei Fattoria Musica und wenn man sich die Räumlichkeiten ansieht, wird einem schnell klar, dass man sich gerade dort von der exklusiven Atmo anstecken lassen kann, vor allem was die Inspiration und die Ideenfindung für besondere Arrangements betrifft: http://www.fattoriamusica.de/pages/credits.php

Mittlerweile gibt die ebenfalls in der niedersächsischen Stadt lebende Sängerin in „So Soft“ eine beeindruckende Acapella Vocal Performance ab, die an einen starken Mix aus „Bobby McFerrin“ und „Björk“ erinnert – tonal kennt sie überhaupt keine Grenzen und die polyphonische Aufbereitung ihres Gesangs ist richtig fesselnd und packend und verliert sich einem zerbrechlichen feintemperierten Ganzen. „Koloss“ kommt nicht als solcher und ist nur ein kurzes 59sekündiges Intermezzo, das zum „Song For Agnes“ überleitet, der dann auch wohl einer der ersten ist, der halbwegs die Bedürfnisse des Mainstream-Radio-Konsumenten erfüllt. In „Vivo“ zirpt, scattet, lacht und kuschelt die Sängerin zu Ostinato-Licks und dann wieder dezent gesetzten Akkorden des Pianisten – ein wundervolles lyrisches Stück, das sich zwischen „A Capriccio“ (in beliebigem Tempo) und „Accelerando“ (langsam beschleunigend) bewegt. „Mr Chapman“ bringt dann erstmals kurz das sogenannte „Seaboard“ zum Einsatz. Wer mal kucken möchte, worum es sich bei dem Instrument handelt, das von dem Hersteller als die „Zukunft des Keyboards“ gelobpriesen wird: http://www.youtube.com/watch?v=1zk6HnGj4GM

Auch in den folgenden Stücken wechseln ungewöhnliche Fragmente mit feinen Melodien. Den „Ivory Tower“ sehe ich als Wortspiel zum Namen der Sängerin (wenn man ihn englisch ausspricht) und hier steigt sich mit gefühlvollem Vortrag ihren Elfenbeinturm herunter, um sich auf „Josephina“, einen der schönsten Songs des Albums vorzubereiten. Fazit: Ich bin zwar hin & her gerissen, das Album „Milkfroth“ zwischen Neoklassik und Avantgarde einzuordnen, aber irgendwie ist es gar nicht so leicht, den Release von YVOEREE in eine einzige Schublade zu stecken und am Ende lasse ich das Erste ganz außen vor, aufgrund der Ungewöhnlichkeit der Situation packe ich es in die zweitgenannte Rubrik und weil es sich bis auf einen Track um Eigenkompositionen handelt, sehe ich es dann hauptsächlich in der Kategorie „Songwriter“ und dort ist es wohl eine der außergewöhlichsten Veröffentlichungen im Jahr 2018. Trotz der Latte macchiato im Gesicht :-)

VÖ: 09.03.18

Verfügbar: CD & Digitales Album

Empfehlung: K K K K K K K K K K

Web: https://www.yvoeree.de/https://youtu.be/awFyYC-YFeo (Album Trailer)

TOURDATEN

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ZULU “ANALOGUE HEART // DIGITAL BRAIN”  Zurück zur Übersicht - Back to the previous page

Zulu - Analogue Heart

TRACKLISTING:

01.  Inactive Life
02.  Digital Brain
03.  Retrofuturism
04.  Neukölln
05.  Science
06.  Hidden People
07.  Analogue Heart
08.  Wilderness
09.  Yes
10.  Open At The Close

Label: AdP Records
Promotion: Backseat Labelservices
Web: www.backseat-pr.de

INDIETRONIC

Für Fans von: Coldplay – Tears For Fears – Björk – Beach House

DEUTSCHLAND

Natürlich denke ich beim Namen ZULU sofort an die großartige traditionalle Volksmusik der afrikanischen Bantu-Völker. Aber erstaunt lese ich, dass es sich beim vorliegenden Projekt um ein deutsches Trio handelt, das – und die Hüllkurve des Überaschungsmomentes steigt weiter nach oben – mit einem genialen Crossover aus Alternative Pop, Indietronic und irgendwie doch nuanciert eingesetzter tribaler Perkussion aufwartet. Musik, die wohl größtenteils in keinem der gängigen Radiosender laufen wird, weil sie einfach zu intelligent und zerbrechlich gestrickt ist. Die CD-Infos zum Trio sind spärlich gesät, der Musikfan bekommt ein zweiseitiges kunstvoll gestaltetes Pösterchen mit dem Cover Artwork und einer weiteren Grafik von Maximilian Seeger, der auch gleichzeitig Sänger, Gitarrist und Songwriter des Trios ist. Will man die Musik genauer umschreiben, fallen mir eine Menge Attribute ein – viel zu viel, als dass ich sie in einem einzigen Wort unterbringen kann – „Human League“, „Coldplay“, „Fankie Goes To Hollywood“, „U2“, „The Cure“, „Pet Shop Boys“, „Animal Collective“, „Tears For Fears“, - von all diesen Gruppierungen gibt es klangliche Schnipsel zu hören, aber ZULU kopieren die alten Meister in den seltensten Fällen, sondern sie haben auf ihrem Debüt Album „analogue heart // digital brain“ eine eigenständige hochintellektuelle Chemie-Formel entworfen, die fasziniert von der ersten bis zur letzten Sekunde.

Mit butterweicher Stimme singt man sich durch das ambient-wunderschöne „Inactive Life“, „Retrofuturism“ erfreut mit verträumtem Dream-Pop-Gitarren-Arrangement, das „Digital Brain“ manifestiert sich im Kopf mit Ohrwurmqualitäten und das erste Album-Highlight „Neukölln“ wühlt sich mit verführerischer Melodie in die Seele des Musikfans und erweckt kurz danach mit polternden Electronic-Percussion, während „Laurie-Anderson“-reminiszente Vocals mit Art-Rock-Canon-Einschüben a la „Yes/Jon Anderson“ wechseln. „Science“ ist mein persofave – der zweistimmige Gesang geht unter die Haut, während der zauberhaft-kuschelromantische Groove für aufkommende Gänsehaut sorgt. „Wilderness“ ist ein weiteres Beispiel für die intelligenten Songwriter-Qualitäten des Trios, auch hier haben die Boys aus Underfrangen ein polyphonisches Meisterwerk auf die sphärische Musik gesetzt. Fazit: ZULU zaubern ein popmusikalisches Kunstwerk, das die kraftvollen Ideen und Arrangenemts einer „Björk“ mit dem kuschelromantischen Ambiente dreampoppiger Acts wie „Beach House“ oder „My Bloody Valentine“ verquirlt.

VÖ: 23.03.18

Verfügbar: CD & Digitales Album

Empfehlung: K K K K K K K K K K

Web: http://www.adp-records.net/ & https://www.youtube.com/zulumusic

TOURDATEN

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K-BUST “FEARLESS”  Zurück zur Übersicht - Back to the previous page

K-Bust - Fearless

Titelverzeichnis:

01.  Shoot
02.  Just A Simple Taste
03.  That Sound
04.  Tonight
05.  Run
06.  Mirror, Mirror
07.  Push
08.  Torn
09.  Over
10.  Love Is A Battlefield
11.  Fight (The Fear)

Label: Indi-K Records

ELECTRO POP

Für Fans von:  Madonna - Ke$ha - Lady Gaga - Christina Aguilera

KANADA

K-Pop, K-Girls, K-Rock. Klar! Klar habe ich gleich an Musik aus dem fernen Südkorea gedacht, als ich den Namen gelesen habe, aber die Label-Infos verraten dann auch sofort, dass es sich beim auf dem Cover abgebildeten Mädel um eine aufstrebende Künstlerin handelt, die in Chile geboren ist und mittlerweile aber in Kanada residiert, damit es was wird mit der internationalen Karriere. International heißt in diesem Falle USA und eben Kanada, eventuell auch noch das europäische United Kingdom. Die Musik des ersten Stücks “Shoot” erinnert mich an einen Mix aus „Shakira“ und „Madonna“ und auch der Rest der insgesamt 11 Stücke findet sich in dieser Schublade wieder. Elektronischer Dance Pop, wie ihn auch die Sängerin “Ke$ha” oder “Lady Gaga” zelebrieren, wenn auch nicht auf den ersten Blick mit der gleichen Nachhaltigkeit. Karla Bustamente (a-ha, daher der Name!) heißt das aufstrebende Girlie mit Geburtsnamen, bereits vor 6 Jahren hat sie ein Studio Album veröffentlicht, das sich aber nicht sonderlich aus der Masse der zahlreichen Konkurrenz abhob, das soll sich jetzt auf jeden Fall ändern, den meisten Stücken wurde ein pop-rockiges Arrangement verpasst mit passenden Ohrwurmmelodien, mit dem selbst gegründeten Label „Indie-K-Records“ hat sie zumindest den Grundbetrieb in die eigenen Hände genommen, der internationale Vertrieb erfolgt über Universal Music. Lediglich bei der Produktion hat sie sich vom renommierten Produzenten Albert Chambers helfen lassen. Und wenn ich vergleiche, was die derzeit überall mit neuer Musik aus den Startlöchern kommenden Kolleginnen zurzeit fabrizieren, gebe ich der Sängerin auf jeden Fall gute Chancen, zumindest auf dem nordamerikanischen Kontinent zu punkten. Und abgesehen von der erotischen Sensibilisierung, die unverkennbar vorhanden ist, ist die talentierte Songwriterin aber auch auf dem Piano und der akustischen Gitarre einigermaßen sattelfest, wie dieses ältere Video zeigt: https://youtu.be/-K77Tc_qO80  und eines der aktuellen Videos könnt Ihr ebenfalls ansehen, die gothisch gruselige Wald & Wiesen Umsetzung hat der Visualist und Musiker Mariano Franco inszeniert: https://youtu.be/XEdbK8UGgNY - die weiteren Anspieltipps des Albums sind: “Run”, “Push”, “Mirror Mirror” und die Cover-Version des “Pat Benetar”-Klassikers “Love Is A Battlefield”.

VÖ: 09.03.18

Verfügbar: CD & Digitales Album

Empfehlung: K K K K K K K K K K

Web: https://kbust.com/ & https://soundcloud.com/kbust

TOURDATEN

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CHRISTIAN FALK “FARBE & DUNKEL”  Zurück zur Übersicht - Back to the previous page

Christian Falk - Farbe und Dunkel mc

Titelverzeichnis:

01.  Salzwasser
02.  Europa
03.  Farbe
04.  Steig mit mir um
05.  Dein Geruch bleibt
06.  Hallo Fremder
07.  Wenn die Welt schlafen geht
08.  Orangenbaum
09.  Einer von mir
10.  Fantasie

Label: Timezone Records
Web: www.timezone-records.com

SONGWRITER POP

Für Fans von:  Sportfreunde Stiller - Adel Tawil -  Roman Wreden

BREMEN

Bei vorliegendem Album handelt es sich nicht um die Dunkle Seite der Macht, sondern um „Farbe & Dunkel“, das Longplay Debüt des deutschen Songwriters CHRISTIAN FALK. Wobei ich jetzt natürlich – den Namen vergleichend – humorvoll einen anderen Helden aus einer längst vergessenen (Comic) Zeit zitieren könnte, aber das unterlasse ich und bleibe beim Hero der Jetztzeit, denn ein Solcher ist der Musiker aus Bremen, der wie ein Turm in der Landschaft steht und wohlwollend herausragt zwischen zahlreichen überall aus dem Erdboden wurzelnden “Ed Sheeran”-Kopisten. Und der übrigens nicht verwandt & verschwägert ist mit dem schwedischen Disco-Produzenten gleichen Namens. Unser ”Christian Falk” spielt bis zu 100 Konzerte im Jahr und beglückt dabei manchmal sogar Privatpersonen in deren Behausungen bei sogenannten zurzeit modisch chiquen „Wohnzimmerkonzerten“, die über die Webseite des Künstlers gebucht werden können (Link siehe unten!). Vor rund 2 Jahren hat sich CF vorgestellt mit der tollen EP „Mauern“, von der wir begeistert waren und jetzt liegt das langerwartete Longplay Debüt vor mit 10 intimen teils melancholischen teils hitverdächtigen Folk-Pop-Rock-Perlen.

Am Anfang gibt er uns „Salzwasser“ (Texte und Produktionsinfos gibt es im 20seitigen Booklet), das kraftvolle Spiel von Cellist Friedemann Eich verstärkt die melancholische Intensität der grazilen Akustik-Ballade. Lauter und funk-poppig wird es in „Europa“ – hinter CF agiert eine komplette Band, das tanzbare Tempo (141 bpm) wird beibehalten und sogar angezogen im Ohrwurmkracher „Farbe“ – der Klang der Gitarre erinnert nuanciert an die Sounds der 60er, produziert hat Tobias Schneider, der sich in diesem Song auch die E-Gitarre umgeschnallt hat. Wunderschön die Ballade „Steig mit mir um“ – einfach zSzAauD (zum Schwelgen zum Arme ausbreiten und Davonfliegen). Gewarnt werden muss vor „Dein Geruch bleibt“ – die Ode an den Liebeskummer sollte man sich keinesfalls antun, wenn einen gerade der Partner verlassen hat. CF singt den Song samtweich und leidenschaftlich ergriffen und dabei so authentisch, als ob er ihm selbst gerade passiert sei. Das kammersinfonische Ende verursacht zusätzliche Gänsehaut und zeigt nebenbei, was für ein klasse Songwriter CHRISTIAN FALK ist. Weitere Anspieltipps sind die kraftvolle Elegie „Wenn die Welt schlafen geht“ und die beiden episch-kuschelrockigen Schlussworte “Einer von mir” und  „Fantasie“. Die aktuellen Konzerttermine findet Ihr, wenn Ihr unten rechts auf den Link “Tourdaten” klickt und eventuell steht dieser TOP Musiker ja demnächst auch in Eurem Wohnzimmer!

VÖ: 16.03.18

Verfügbar: CD & Digitales Album

Empfehlung: K K K K K K K K K K

Web: http://www.christianfalkmusik.de/ & https://youtu.be/S3KFMKpqc-I (“Farbe” Live)

TOURDATEN

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AARON CARTER “LOVE”   Zurück zur Übersicht - Back to the previous page

RADIO POP

Für Fans von: Justin Bieber - Nick Carter - Daniel Bedingfield

USA (FLORIDA)

Lange vor Justin Bieber war AARON CARTER, der Ende der 90er Jahre den gleichen Status besaß wie Ende der 00er der kanadische Teenie-Liebling. Umso erstaunlicher, dass der US Sänger plötzlich nach 15jähriger Pause ein neues Album veröffentlicht. 5 der Songs hatte es bereits auf der im Februar 2017 publizierten EP gleichen Namens gegeben, dazu kommen 12 neue Stücke, von denen vor allem das dubstep-poppige „Bad 2 Good“, ”What Did You Want To Say” und ”Champion” gefallen. Ob der mittlerweile 30jährige immer noch als Teenie Idol durchgeht, mögen andere beurteilen – Fakt ist, dass ihm der Sprung ins zeitgenössische Klangzeitalter gut gelungen. Natürlich gibt es den einen oder anderen banalen Moment, aber die Produktion (Michel Schulz) ist erstklassig und wer sich für den Adult-Pop von Bieber und Big Time Rush interessiert, dürfte auch hier das eine oder andere Highlight für sich entdecken.

Aron Carter - Love

VÖ: 16.02.18

Verfügbar: CD & Digitales Album

Kaufempfehlung:  K K K K K K K K K K

Web: http://aaroncarter.com/ & https://soundcloud.com/aaroncarter

TRACKLISTING

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CHRISTINA MARTIN “IMPOSSIBLE TO HOLD”   Zurück zur Übersicht - Back to the previous page  

Christina Martin - Impossible To Hold

TACKLISTING:

01.  Impossible To Hold
02.  Always Reminding
03.  Deep Dark Red
04.  Keep Me Calm
05.  Foreign
06.  Winter
07.  Lungs Are Burning    VIDEO
08.  Noise And Toys
09.  Where The Dark Meets The Light
10.  Lay You Down

Label: Tonetoaster Records
Web: http://tonetoaster.com/

SONGWRITER

Für Fans von:  The Pretenders – Sheryl Crow – Melissa Etheridge

KANADA

Als ich das Digipack aufklappe, präsentieren sich auf der linken Seite gleich drei Beauties, aber es handelt sich auf keinen Fall um ein neues Girl Trio, sondern um eine attraktive Sängerin, eine wunderschöne Duesenberg-Gitarre (die heißen tatsächlich so!) und – die älteren Hounddogs unter Euch können sich noch an diesen Begriff mit einem Schmunzeln erinnern – um einen „Kofferverstärker“ der Marke „Fender“. Vor mir liegt das Album „Impossible To Hold“ von der kanadischen Songwriterin CHRISTINA MARTIN – der Auftakt und gleichzeitige Titelsong erinnert mich ganz stark an die Musik und den eindringlichen Gesang von Chrissie Hynde und ihren „Pretenders“, ein bißchen mainstream-rock-poppiges „Cher“ blitzt auch irgendwo zwischen den Zeilen durch. Dieser Eindruck bestätigt sich im tollen (tanzbaren) „Always Reminding“, das die Musikerin gemeinsam mit Produzent und Ehegatten Dale Murray geschrieben hat. CM wurde im Studio von gestandenen Instrumentalisten begleitet – Dale Murray ist schon seit den 90ern unterwegs, Frontman der Band „Cuff The Duke“ und er hat schon ein paar Solo Alben veröffentlicht und ist so ganz nebenbei der Neffe der Sängerin Anne Murray – ja – genau! Das ist die Dame mit dem bei Tanzschulen auch heute noch sehr beliebten „Tennesse Waltz“. Bassist Jason Vautour hat als JV schon für die Bands „The Improvements“ und „Ruby Jean And The Thoughtful Bees“ gespielt, und Drummer Jordi Comstock ist auch kein Unbekannter, er hat vor ein paar Jahren ein Alternative-Pop-Projekt mit seinem Bruder Kirk (Gitarre) betrieben.

Mit „Deep Dark Red“ betritt Christina Martin einen kleinen stilistischen Nebenpfad, mit zarter weicher Stimme gleitet sie in diesen relaxten Americana-Roots-Rocker, in dessen Mitte ein verträumt-verzerrtes „U2“-Gitarrensolo klingt. „Keep Me Calm“ erweckt mit zweistimmigen Gitarrenlicks und klasse arrangierten Backing Vocals das Westcoast-Flair der 70er Jahre, als Gruppen wie die kalifornischen „Eagles“ oder „Firefall“ ihre größten Erfolge feierten. Ein Tolles Stück! Mit „Foreign“ gibt es eine weitere Richtungsänderung, der Song brummt in bester, brachialer „P.J.Harvey“-Manier und ein weiteres Highlight gibt es mit dem rockigen „Lungs Are Burning“. Den starken Song gibt es auch als offiziellen Videoclip (Link oben neben dem Tracklisting). Mit „Noise And Toys“ bleibt die Songwriterin im Americana-Bereich und die saftige Sound-Wand von „Where The Dark Meets The Light“ erinnert mich an den Heartland-Rock-Klassiker von Meister Bruce „The Boss“ Springsteen.

“Impossible To Hold” ist das fünfte Studio Album der Kanadierin, vorher gab es “Pretty Things” (2002), “Two Hearts” (2008), “I Can Too” (2010), “Sleeping With A Stranger” (2012), “It’ll Be Alright” (2015) und das 2011 über pledgemusic.com veröffentlichte Acoustic Live Album “A House Concert”. Zurzeit befindet ist Christina Martin in Europa unterwegs und gibt auch einige Konzerte im deutschsprachigen Raum. Hier sind die Termine!

VÖ: 23.03.18

Verfügbar: CD & Vinyl & Digitales Album

Empfehlung: K K K K K K K K K K

Web:  http://christinamartin.net/ & https://soundcloud.com/christinamartinmusic

TOURDATEN

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PHOTOTAXIS “NEVERLANDER”   Zurück zur Übersicht - Back to the previous page  

Phototaxis - Neverlander

TACKLISTING:

01.  Neverlander
02.  Scissors
03.  All Eyes On Me
04.  Salvation
05.  Grow Up
06.  Identify
07.  Embrace Her
08.  Aid
09.  Same Turn
10.  Annie The Ripper

Label: Backseat Promotion
Web: www.backseat-pr.de

ELECTRO SOUL

Für Fans von: Tori Amos – Kate Bush – Annie Lennox

ISRAEL

Was auf den ersten Blick aussieht wie eine neue Scheibe von “Sinead O‘Connor”, entpuppt sich nach dem oberflächlichen Betrachten des Covers nicht als schwermütige neue emotionalgeschwängerte Pop Ausgabe der irischen Sängerin, sondern als hierzulande größtenteils noch unbekannte Formation, die vor ein paar Jahren mit einer ungewöhnlichen tollen Cover Version des „Prince“-Klassikers „When Doves Cry“ auf sich aufmerksam gemacht hat. Der Titelsong ist zauberhaft zart gesungener Dream Pop, „Neverlander“ heißt das Album von PHOTOTAXIS, einer Band, in der wohl – den Credits geschuldet - 6 Musiker agieren. Die Vocals werden regelrecht zelebriert von YAEL FELDINGER, die eine Stimme besitzt, die mich an Björk, Tori Amos und dann wieder die Goth-Pop-Queen Anne Clarke erinnert. Auch das zweite Stück gleitet über ein synthie-poppiges Rhythmusprogramming und bleibt im getragenen ruhigeren Fahrwasser. In „All Eyes On Me“ mutiert die Frontfrau plötzlich zur Furie und wartet mit einer kratzenden „Gianna-Nanini“-Stimme auf und verleiht so dem Album der Band den ersten rockigen Anstrich. Der auch beibehalten wird in „Salvation“ – mittlerweile habe ich die Label-Infos durchgepflügt – PHOTAXIS kommen aus Israel und kredenzen eine gelungene Mischung aus Indie Rock und Electro Pop, wie es ihn so nicht oft zu hören gibt. Keine Musik, wie man sie mal so ganz nebenbei im Radio hören wird, sondern Stoff mit intellektuellem Anspruch, intelligenten Arrangements und variabel wechselnden Sounds. „Aid“ ist ein gelungener Mix aus Acoustic Pop, feinnervigem Indie-Electro und pefekt ausgewogenem Satzgesang. Einfach Superb wie auch die meisterhaft inszenierte düstere Ballade “Annie The Ripper”, die das Album beschließt. PHOTOTAXIS sind neben der oben schon erwähnten Frontfrau noch Neta Mimon (Cello), Yael Geva (Trompete, Vocals), Itai Tsuk (Gitarre, Keyboards), Alex Rotman (Schlagzeug) und Nir Blum (Bass), in “Salvation” gastiert Itamar Gross an der Hammondorgel.

VÖ: 26.01.18

Verfügbar: CD &  Vinyl & Digitales Album

Empfehlung: K K K K K K K K K K

Web: https://www.phototaxismusic.com/ & https://phototaxis.bandcamp.com/

TOURDATEN

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MARION FIEDLER “ROLLING ON”  Zurück zur Übersicht - Back to the previous page

Marion Fiedler - Rolling On

TRACKLISTING:

01.  Good Morning
02.  Rolling On
03.  Summertime At Best
04.  Give It All
05.  You Will Fly
06.  It’s Not Impossible
07.  Dear Life
08.  Hungry To Love
09.  Away
10.  Funky Monkey
11.  Oh, Africa
12.  Sleepy Sun

Label: Ballroom Records Dresden

ALTERNATIVE POP

Für Fans von:  Sarah Bareilles - Gabriella Cilmi - Maria Mena

DEUTSCHLAND

Ein kleiner, dicker und wohl auch dummer Mann hat sich in seiner Funktion als Host (Moderator) lustig gemacht darüber, warum bei den diesjährigen Grammy Verleihungen so wenig Frauen auf dem Siegerpodest standen und dass sich diese etwas mehr anstrengen sollten, um es ihren männlichen Kollegen gleich zu tun. Nun, wer ein bißchen die Hintergründe dieses oder ähnlicher Events kennt, der weiß, dass diese Verleihungen eine eigentliche Farce sind und selten nur noch mit dem Niveau der Musik zu tun haben. Das Potential, international erfolgreich zu sein, besitzt auf jeden Fall die deutsche Songwriterin MARION FIEDLER, die unlängst den Longplay „Rolling On“ veröffentlicht hat. Die multitalentierte Künstlern schreibt ihre Lieder selbst, spielt diverse Instrumente (Gitarre, Posaune, Ukulele, Piano, Banjo) und dürfte 2018 als eine der hochtalentiertesten Newcomerinnen gehandelt werden, wobei die Musikerin schon etwas länger im Geschäft ist, wie der unten angegebene myspace-Link unter Beweis stellt, denn dort gibt es klangliche Auszüge ihres 2007er Albums “.

Der gutgelaunte Auftakt „Good Morning“ erinnert mich musikalisch an die soul-poppigen Songs von Gabriella Cilmi oder (Aimee An) Duffy, stimmlich geht es in Richtung Stefanie Heinzmann, zur Mitte gibt es sogar ein cooles bluesiges Gitarrensolo zu hören. Der Titelsong „Rolling On“ ist schon im letzten Oktober 2016 als Video veröffentlicht worden: https://youtu.be/90vRAFxAaJs  - auch hier gibt es im Background sehr viel „handgemachtes“ zu hören, das die Produktion von zahlreichen anderen elektronisch geschönten hervorhebt. So wie die Dresdnerin phrasiert und ihre Stimme am Ende des Songs einsetzt, muss ich unweigerlich an den folkrockigen Pop von Woodstock-Legende Melanie (Safka) denken, die älteren Hounddogs würden mich sicherlich bestätigen. Folk-Bluesig bleibt es auch in „Summertime At Best“, ein Stück, zu dem die Musikerin durch einen Besuch in der französischen Betragne inspiriert worden ist. MF pendelt gekonnt zwischen gefühlvollem Ausdruck, unkompliziert eingesetztem Falsetto und punktiert platziertem kratzigen Timbre. Hammer! Guck mal: https://youtu.be/ecVYi-090BU

Vom Rest der insgesamt 12 Lieder können vor allem „Dear Life“, der „Funky Monkey“ und die zauberhafte akustische und erneut großartige gesungene Ballade „Oh, Africa“ punkten. Fazit: Ist wohl noch etwas zu früh, um von einer neuen Songwriter-Sensation zu sprechen, aber nichtdestotrotz ist „Rolling On“ von MARION FIEDLER so ziemlich das Beste, was ich seit langem von einer deutschen Künstlerin gehört habe.

VÖ: 02.02.18

Verfügbar: CD & Digitales Album

Empfehlung: K K K K K K K K K K

Web: http://marionfiedler.com/ & https://myspace.com/marionfiedler/music/songs

TOURDATEN

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Various Artists “JE T’AIME 2018”   Zurück zur Übersicht - Back to the previous page

KUSCHEL POP

Für Fans der Sampler: Kuschel Rock - Essential Love Songs

SAMPLER

Wohlwissend, dass der nächste Valentinstag ins Haus steht, hat Universal Music Italia 22 gefühlvolle Schmachtfetzen auf einen Sampler gestellt und was gibt es Schöneres, als die bessere Hälfte mit einem passenden Love-Story-Album zu beglücken. Neben den üblichen Kandidaten (Justin Bieber, James Blunt, Sam Smith), gibt es starke Songs aus Italien, die im Jahr 2017 veröffentlicht worden sind. Die besten kommen von der Gruppe TIROMANCINO (zu hören mit „Dove Tutto E A Meta“), FRANCESCA MICHIELIN („Vulcano“) und von der blondierten ELODIE („Semplice“) und schon beim vierten Stück („Fino All’Imbrunire“ von NEGRAMARO) zeigt sich, das Liebesbotschaften nicht immer unbedingt in schnulzige Balladen verpackt werden müssen, sondern auch sehr gut in knalligen pop-rockigen Songs klingen. ”Je t’aime 2018” findet Ihr bei amazon.it zum günstigen Preis!

Various Artists - Je Taime 2018

VÖ: 26.01.18

Verfügbar: Digitales Album

Kaufempfehlung:  K K K K K K K K K K

Das Label im Web & der Sampler bei amazon.it

TRACKLISTING

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Legende KAUFEMPFEHLUNGEN

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NDS - 1,749

Sagenhaftes Album, gehört in JEDE Sammlung, für die einsame Insel

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NDS 1,750

Sehr gutes Album, genre-spezifisch unter den  besten  1000 aller Zeiten

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NDS 1,850

Empfehlenswertes Album, gehört in die gut sortierte Plattensammlung

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NDS 1,950

Ganz gut gelungen, es gibt aber vergleichbare Alben im Genre

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NDS 2,050

Kann man hören, rein in die Sammlung,  bei Bedarf wieder hervorholen

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NDS 2,150

Durchschnittliches Album,  nur für Edel-Fans empfehlenswert

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NDS 2,250

Nicht so gelungen, es gibt Bessere im Genre und auch von diesem Act

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NDS 2,350

Langweilig, Weihnachtsgeschenk für Feinde und Finanzbeamte

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NDS 2,450

Schwaches Album, CD und  Cover als Unterlage im Katzenklo

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NDS 2,550

Grauenhaftes Album, ab damit in die Verbrennungsanlage

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NDS 2,650

Kackastrophal, ein Verbrechen an der musikalischen Menschheit

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