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Du befindest Dich in der Rubrik NEUE REGGAE CDs. Hier findest Du Infos & Rezensionen von neuen und aktuellen Reggae CDs sowie den Reggae Videoclip der Woche. Infos zu älteren Reggae CDs gibt es beim Link “Verzeichnis”. Zu allen Genres kommst Du mit einem Klick zur “Übersicht”.

Reggae CDs

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Ras Michael & The Sons Of Negus “None A Jah Jah Children”    Zurück zur Übersicht - Back to the previous page

Ras Michael - None A Jah Jah Children

Ras Michael - None A Jah Jah Children

Tracklisting CD 1:

01. None A Jah Jah Children No Cry
02. Glory Dawn
03. Give Love
04. It Is No Secret
05. Sufferation
06. Mr. Brown
07. Birds In The Treetop
08. Truth And Right
09. In Zion
10. Jah Glory
11. Georges Lane

Tracklisting CD 2:

01. A New Name Jah Got
02. Mr. Wicked Man
03. No Hoppers
04. Zion Land
05. If You Only Knew
06. Babylon (Super Bomb)
07. Booma Yeah
08. Over The Mountain
09. Chant Out The Wicked
10. A New Dub
11. No Hoppers (Dub Version)

ROOTS REGGAE

Für Fans von:  The Upsetters – Twinkle Brothers – Royal Rasses

JAMAIKA

Bereits seit Mitte der 70er unterwegs ist der Rastafari (sprich: Rass-tah-fareih) Michael George Henry, Musik Fans besser bekannt als RAS MICHAEL. Zahlreiche Alben und noch mehr Vinyl Singles – oft nur über den Importweg zu bekommen – hat er auf seinem Wege ins Jahr 2018 hinterlassen und auch im neuen Jahr ist der Musiker aus Jamaika noch aktiv mit seiner Band „The Sons Of Negus“. Beim jüngsten „None A Jah Jah Children“, allerdings handelt es sich jedoch um größtenteils schon veröffentlichte Lieder, den Löwenanteil gab es schon 1975 auf dem Studio Album „Rastafari“ (8 Lieder) und dem 77er „Kibir am Lak“ (7 Songs), einige davon dagegen waren bisher lediglich als B-Seite von längst vergriffenen und damals auch in geringer Stückzahl verfügbarer Vinyl-Singles erhältlich. Das Album ist wahlweise als Vinyl (dort aber nur 8 Songs, womit sich eigentlich die Anschaffung der schwarzen Rille im vorliegenden Fall erübrigt) oder als Doppel-CD mit insgesamt 22 Titeln und 16seitigem informativem Booklet verfügbar – Reggae Fans dürfen sich auf jeden Fall über eine astreine unverfälschte Ladungs Roots Reggae freuen. Ganz authentisch wird es in Stücken wie „It Is No Secret“, „Over The Mountain“ und „A New Name Jah Got“, in denen der Songwriter mitsamt Band der auf Jamaika tief verwurzelten Nyabinghi-Tradition huldigt. Die Highlights: Der Titelsong aus dem Jahr 1975, „Sufferation“, „Glory Dawn“, das hypnotisch schaukelnde „Truth And Right“ und natürlich auch das in mystifizierte Dub-Gewölbe abtauchende „Jah Glory“.

VÖ: 26.01.18

Verfügbar:  2-CD & Vinyl ( 8 Songs) & Digitales Album

Empfehlung: K K K K K K K K K K

Web: https://soundcloud.com/greensleeves-records

TOURDATEN

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Mo Kalamity meets Sly & Robbie “One Love Vibration”   Zurück zur Übersicht - Back to the previous page 

Mo Kalamity - One Love Vibration

TRACKLISTING:

01.  Kingdoms Of Africa
02.  Open Your Eyes
03.  Fire
04.  Moonlight
05.  Leave Out Babylon
06.  Strength Of A Woman
07.  What Kind Of World
08.  Throw Down Your Guns
09.  Kingdoms Of Africa Dub

Web: Sofia Thea Records

REGGAE

Für Fans von:  Marcia Griffiths - Etana - Carline Davis

KAP VERDE

Der Zusatz „Sly & Robbie“ elektrisiert natürlich jeden Reggae-Fan, der sofort weiß, auf was er sich freuen darf: Roots-Reggae kombiniert mit zeitgenössischen Dancehall-Pop-Soul-Vibes. Das trifft auch zu auf das neue Album der kapverdischen Sängerin MO’KALAMITY. Wer den relaxt swingenden Reggae der „Royal Rasses“ oder den von Sängerinnen wie „Marcia Griffiths“ mag, kann unbenklich zugreifen bei „One Love Vibration“. Der gesangliche Vortrag allerdings ist etwas gewöhnungsbedürftig. Die Sängerin würde ich nicht unbedingt im Reggae-Genre sehen, mit dem Tempo hat sie so ihre Schwierigkeiten und auch in den höchsten Tönen klingt es nicht unbedingt so sattelfest, aber Geschmäcker sind halt nun mal verschieden – ich denke, gefühlvolle soulige oder weltmusikalische Pop-Balladen würden ihr auf jeden Fall besser zu Gesicht stehen – auch weil ihre englische Aussprache eher belustigend und bemüht wirkt. Schade, dass sie nicht in der Landessprache singt, aber da waren wohl wieder die berühmt-berüchtigen Marketingstrategieen maßgeblich. Ob aber immer mehr Kohle verdient wird, wenn man die eigentliche Seele der Musik vernachlässigt? Fraglich. Aber sei es wie es ist – die Grooves – klar - bei DEM Produzententeam - sind gut, die Anspieltipps des 9-Track-Albums sind „Fire“, „What Kind Of World” und „Strength Of A Woman“.

VÖ: 26.01.18

Verfügbar: CD & Vinyl & Digitales Album

Empfehlung: K K K K K K K K K K

Web: http://www.mokalamity.com/ & https://soundcloud.com/sofiathearecords

TOURDATEN

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THE BEAT “HARD TO BEAT - BEST OF THE BEAT”    Zurück zur Übersicht - Back to the previous page

The Beat - Hard To Beat

The Beat - Hard To Beat B

Tracklisting CD:

01.  Mirror In The Bathroom
02.  Tears Of A Clown
03.  Ranking Full Stop
04.  Can’t Get Used To Loving You
05.  Hands Off ... She’s Mine
06.  Twist & Crawl
07.  Too Nice To Talk To
08.  Jackpot
09.  Rough Rider
10.  I Am Your Flag
11.  Doors Of Your Heart
12.  Sole Salvation
13.  Best Friend

Tracklisting CD 2:

14.  I Confess
15.  Drowning
16.  Save If For Later
17.  Big Shot
18.  Noise In This World
19.  Two Swords
20.  Get-A-Job
21.  Whine & Grine: Stand Down Margaret
22.  Ackee 1-2-3
23.  End Of The Party

Label: BMG Rights Management
Web: http://www.bmg.com/de/

SKA KLASSIKER

Für Fans von: The Selecter - The Specials - The Nighthawks

ENGLAND

THE BEAT hatten ihre beste und erfolgreichste Zeit Ende der 70er und Anfang der 80er, als sie im Zuge der hippen „Second Wave Of Ska“ mit frischem Sound geile Hit Singles wie „Mirrors In The Bathroom“ „Hands Off … She’s Mine“ und „Twist & Crawl“ (allesamt vom 80er Debüt Album „I Just Can’t Stop It“) kreierten. Die Briten segelten in der Erfolgsspur von „The Police“ und „Madness“ und als die Ska-Welle langsam, aber sicher wieder verebbte und von anderen Substilrichtungen verschluckt wurde, widmeten sich die einzelnen Musiker Boys wieder ihrer stilistischen Herkunft (Garagen-Rock und Brit-Rock) und 1983 war die 8köpfige Originalbesetzung  von THE BEAT bereits Geschichte. Bassist David Steele und Gitarrist Andy Cox gründeten etwas später die international erfolgreichen „Fine Young Cannibals“. Später gab es vereinzelte Wiederbelebungsversuche ehemaliger Bandmembers mit hier und da bei Festivals gespielten Konzerten. Die meisten der originalen Songs funktionieren auch heute noch gut im genreverwandten Umfeld und können gebündelt auf dem starken Album „Hard To Beat – Best Of The Beat“ ins heimische CD-Regal gestellt werden. Highlights neben oben bereits erwähnten sind „Tears Of A Clown“ (geniale Cover Version des „Smokey-Robinson“-Klassikers), „Ranking Full Stop“, “Jackpot” und “I Confess” vom finalen 82er Studio Album “Special Beat Service”, mit dem sich die Band langsam dem Sound der britischen Kollegen von “Spandau Ballett” oder “Graham Parker” näherte.

VÖ: 25.08.17

Verfügbar:  CD & Digitales Album

Empfehlung: K K K K K K K K K K

Web: http://www.thebeatofficial.com/ & http://www.thebeatuk.com/

TRACKLISTING

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NEW KINGSTON “A KINGSTON STORY: COME FROM FAR”   Zurück zur Übersicht - Back to the previous page 

New Kingston - A Kingston Story Come from Far

TRACKLISTING:

01.  Come From Far
02.  Honorable And The Beast
03.  Starlight (feat. Pressure Busspipe)
04.  Browne’s Inerlude
05.  Agape
06.  Stereotypes
07.  Medidation
08.  Solid As A Rock
09.  Reggae Music’s Playing
10.  Kingston Fyah Dub

Web: EasyStar Records

REGGAE

Für Fans von:  Third World - Israel Vibration - Steel Pulse

USA

Die wirklich guten Reggae Veröffentlichungen eines Jahres kann man zurzeit wohl an einer Hand abzählen, das Genre hat sich irgendwie tot gelaufen und zehrt nur noch von den Erfolgen bekannter Künstler. Die breite Masse kennt sowieso nur Bob Marley oder Peter Tosh, wenn man von den meisten Musikfans wissen möchte, was sie mit dem Wort Reggae assoziieren. Eigentlich sehr schade, weil es einige gute Bands gibt wie die New Yorker NEW KINGSTON, die 2010 von den Brüdern Tahir, Courtney Jr., und Stephen Panton gegründet worden ist. Das erste noch in Eigenregie veröffentlichte und bei eigenen Konzerten von der Bühne weg verkaufte Album beinhaltete noch modernere Strömungen wie Rock, Soul und Jazz, aber Daddy Courtney Sr. hörte nicht auf, seine Söhne mit der originären jamaikanischen Musik zu konfrontieren und mittlerweile spielt die mit dem Gitarristen Stephen Suckarie zum Quartett erweiterte Formation astreinen Roots Reggae in der Tradition von Steel Pulse, Third World oder den Wailings Souls. „A Kingston Story: Come From Far“ ist das vierte Studio Album der Gruppe und das zweite, das vom Genre-Label „Easy Star Records“ auch international vertrieben wird. Wer Marley mag, wird sich auch sehr schnell für NEW KINGSTON begeistern, das Highlight der 10 neuen Songs ist das “Starlight“ mit einer Einlage des Dancehall-Spezialisten PRESSURE BUSSPIPE. Ebenfalls groovy: “Honorable And The Beast”.

VÖ: 25.08.17

Verfügbar: CD & Vinyl & Digitales Album

Empfehlung: K K K K K K K K K K

Web: http://www.newkingstonmusic.com/ & https://soundcloud.com/newkingston

TOURDATEN

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TANYA ASAKI “SIMPLY ME”   Zurück zur Übersicht - Back to the previous page 

Tanya Asaki - Simply Me

01.  Baby Come To Me
02.  Dance All Night (feat. Freddie McGregor)
03.  I Love You Still
04.  Long Time (feat. Agent Sasco)
05.  Rapture
06.  You Say
07.  Take My Time
08.  Let’s Not Talk
09.  Tell Me What You Want
10.  Love’s Gone Away

Label: Treasure Chest Productions

REGGAE

Für Fans von:  Tanya Stephens - Regina Belle - CeCile

KANADA

Hip Hop ja, aber eine Reggae Sängerin aus Kanada? Muss man auch lange überlegen, dass einem da jemand Vergleichbares einfällt. Egal, die Verwandtschaft in Jamaika hat TANYA ASAKI davon überzeugt, es mit dem Singen zu versuchen und das klappt ganz gut. Denn eigentlich wollte die Beauty Philosophie studieren, was aber auch wieder hilfreich ist, weil sie dort angeeignete Erkenntnisse in ihre Texte einfließen lassen kann. „Simply Me“ ist das Debüt Album der jungen Sängerin, los geht es mit dem gefühlvollen Reggae-Crooner „Baby Come To Me“, in dem sich aber ein Saxophonist so schrecklich durch das Liedchen dudelt, dass ich ihm am liebsten seine Tröte über das Hirn klopfen würde. Er lässt sich auch nicht im Mindesten davon beirren, dass gesungen wird - schon mal was davon gehört, dass man sich nur bei den Fills miteinbringt und gefälligst zu schweigen hat, wenn gesungen wird? Der Produzent muss auch was an den Ohren gehabt haben, dass er die Spur des Bläsers nicht einfach weggemischt hat. Auch im nachfolgenden “Dance All Night”, in dem Reggae Legende FREDDIE McGREGOR der Newcomerin am Mikrofon zu Seite steht, wird die Zuhörerschaft grausam mit dem Getröte gefoltert. Das schlimme Befürchtung, dass der limitierte Musiker seine wenigen sich ständig wiederholenden Licks während des kompletten Albums aufrecht erhält, bestätigt sich dann aber zum Glück nicht.

Denn es wird danach schlagartig besser. Dem ambitionierten Gastauftritt von Dancehall-Spezialist AGENT SASCO in „Long Time“ folgt mit „Rapture“ ein gutes „Anita-Baker“-Cover,, in dem die TANYA ASAKI ihre beste Vocal Performance abliefert. Ebenfalls hörenswert: „Say“ und der kuschelige Lovers Reggae „Let’s Not Talk“. Fazit: Gute Sängerin mit viel Potential, Musik und Produktion sind teilweise nicht mehr zeitgemäß und empfehlen sich daher nur bedingt für einen Kauf. Tipp: Die guten Titel einfach digital herunterladen (die einzelnen Stücke gibt’s u. a. bei iTunes -  die dort angegebenen 1,29 $ entsprechen derzeit 1,07 €), wer mal kucken möchte, wo es das Album gibt - hier ist der dementsprechende Link:  https://itunes.apple.com/us/album/simply-me/id1273765669

VÖ: 15.09.17

Verfügbar: CD & Digitales Album

Empfehlung: K K K K K K K K K K

Web:  https://youtu.be/Px3-TgW3dSU  & https://youtu.be/cTPmIw3Ed6w (Interview)

TOURDATEN

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PASSAFIRE “LONGSHOT”   Zurück zur Übersicht - Back to the previous page

Passafire - Longshot

TRACKLISTING:

01.  Growing Up
02.  Longshot
03.  Drifter
04.  Bright
05.  Find My Way
06.  Rapunzel
07.  Blow
08.  Fireside
09.  One Blink
10.  Tacoma
11.  Gone Yesterday
12.  Hard To Find

Label: Easy Star Records

REGGAE ROCK

Für Fans von: Fischer Z - Rebelution - The Police - Dread Zeppelin

USA

PASSAFIRE sind eine der noch jüngeren Reggae Bands, die Roots Reggae mit alternativem Rock und poppigen Melodien garnieren. Die Gruppe ist 2003 gegründet worden von Studenten und hat bisher 5 Studio und 2 Live Alben veröffentlicht. Gespielt wird ein variabler Mix, der eingefleischte Puristen weniger begeistern dürfte, aber bei jüngeren (und aufgeschlosseneren) Musikfans Interesse fürs Genre auslösen könnte. Das sicherlich vom Songwriter-Rock von Ed Sheeran beeinflußte „Growin Up“ beispielsweise könnte sich auch locker in den aktuellen internationalen Radiolisten herumtreiben, weil die Ohrwurm-Melodien eingängig sind und der gutgelaunte 108 bpm-Groove sogar die Tanzbeinmuskulatur in Schwung bringt. In der 4köpfigen Band spielen Ted Bowne (Vocals, Gitarre), Mike DeGuzman (Keyboards) und die Brüder Nick (Drums) und Will Kubley (Bass, Vocals). Der Titelsong zielt dann schon eher mit halligen Dub-Effekten und Melodica-Klängen in die Reggae-Ecke, während der „Drifter“ überraschend anfangs ultrahartes Kaliber draufpackt. Doch die versiert aufpielende Band wechselt zwischendrin auch gekonnt zu Reggae-Rhythmen, Gitarrist Ted lässt ein kurzes Gitarrensolo dröhnen und währenddessen mutiert das Stück zum ultimativen Crossover-Monster. Es beibt ideenreich mit RHCP-Rasta-Vibes und rock-poppiger Songstruktur in „Bright“, thin-lizzy-hardrockig in „Find My Way“ und in „Gone Yesterday“ höre ich sogar – meiner Horrorfilmvorliebe geschuldet – Elemente aus einem 70er Jahre Dario-Argento-Gallio-Thriller. Sehr interessant.

VÖ: 12.05.17

Verfügbar: CD & Vinyl & Digitales Album

Empfehlung: K K K K K K K K K K

Web:   https://passafiretheband.com/ & https://youtu.be/xRBSjOpUv0Q

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JACKIE MITTOO “THE KEYBOARD KING AT STUDIO ONE”   Zurück zur Übersicht - Back to the previous page  

Jackie Mitto - Keyboard King

01.  Get Up And Get It
02.  Black Organ
03.  Killer Diller
04.  Totally Together
05.  Hot Tamale
06.  Reggae Rock
07.  Oboe
08.  Juice Box
09. Summer Breeze
10.  Drum Song
11.  P. Cafe
12.  Black Organ
13.  Stereo Freeze
14.  Wall Street
15.  Darker Shade Of Black

REGGAE OLDIE

Für Fans von: The Skatalites - Desmond Dekker - The Melodians

JAMAIKA

Den Namen JACKIE MITTOO halt wohl bisher kaum einer irgendwo so richtig wahrgenommen, dabei ist der Mann mit 100%iger Sicherheit schon seit etlichen Jahren in den weltwweiten Wohnzimmern von Genre-Fans gespielt worden, ohne dass diese irgendwo den gerade erwähnten Musiker überhaupt zur Kenntnis genommen haben. Bei  gerade älteren und vor allem Reggae Platten oder CDs war es früher leider so, dass biographische Informationen zu Bands oder Interpret(inn)en sehr spärlich mitgeteilt wurden – die Titelliste auf dem Back Cover und das war es auch meistens schon. Natürlich gab es interessierte und gute Labels wie Island Records beispielsweise, die tiefgründiger informierten. Jackie Mittoo ist ein Member der Gruppierung „The Skatalites“ gewesen und jetzt klingelt es (wie bei mir) auch bei den meisten Reggae- oder Rock Steady-Fans. Songs wie „Guns Of Navarone“, „Coconut Rock“ oder „Jumbo Malt“ hat bestimmt jeder in seinem Regal oder heutzutage in der modischen Cloud. 1990 ist Mittoo gestorben und zurzeit gibt es wieder mal eine Flut an Wiederveröffentlichungen der Oldies des Musikers, die – vorausgesetzt man begeistert sich für den Sound der 60er und 70er – empfehlenswert für die jede Genre-Kollektion sind.

„They Keyboard King At Studio One“ beinhaltet 15 coole Tracks für Old School Reggae Fans, die sich für den authentischen Rock Steady von „Desmond Dekker“ oder von „Toots And The Maytals“ begeistern. Diverse Songs des Albums sind irgendwann in den 60er und 70ern als Vinyl Singles veröffentlicht worden und waren hierzulande nur über den Import-Weg (meistens übers englische online-shops, okay, das war jetzt nur ein Scherz) zu bekommen gewesen. 2000 gab es den ersten CD-Release beim Londoner Label „Universal Sound“ (in keinster Weise verwandt & verschwägert mit dem Major Label „Universal Music“). Musikalisch ist das hier Dargebotene erste Sahne, Mittoo selbst lässt seine Hammondorgel oft swingen und brummen wie ein gut aufgelegter Bienenschwarm und natürlich haben auch einige Musiker seiner originären Band für starke instrumentale Soli oder hypnotisch groovende Perkussion gesorgt. Klangtechnisch gibt die Scheibe nicht allzuviel her, die meisten Stücke wurden damals aus Zeit- und Kostengründen in einem Take eingespielt und auch das damalige Aufnahme Equipment gehörte nicht unbedingt zur Creme de la Cremo eines gut ausgerüsteten Studios. Highlights: „Totally Together“ (eine swingende instrumentale Variable des „Santana“-Klassikers „Evil Ways“), „Get Up And Get It“, „Reggae Rock“, das 9 ½ minütige „Oboe“ und die an die Musik von „Booker T. & The M.G.s“ erinnernde „Juice Box“.

Am 16. Dezember 1990 ist JACKIE MITTOO im Alter von 42 Jahren im kanadischen Toronto gestorben. In seinem musikalischen Vermächtnis stehen heute ungefähr um die 20 Solo Studio Alben und ungefähr halb so viele „Best Of“-Zusammenstellungen. Mindestens eine davon sollte jeder „true Reggae Lover“ in seiner Sammlung haben, dieses Album hier ist sehr empfehlenswert! Und jetzt wo die ersten sonnigen Frühlingstage kommen – auf den Balkon setzen - „was“ Gutes rauchen und die Nachbarn teilhaben lassen an diesen geilen gutgelaunten Classics!

VÖ: 10.03.17

Verfügbar: CD & Digitales Album

Empfehlung: K K K K K K K K K K

Web: https://soundsoftheuniverse.com/sjr/product/jackie-mittoo-the-keyboard-king-at-studio-one

TOURDATEN

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ASWAD “LIVE AT ROCKPALAST - Cologne 1980”      Zurück zur Übersicht - Back to the previous page 

Aswad - Live At Rockpalast DVD

TITELVERZEICHNIS:

01.  Only Jah Children
02.  I A Rebel Soul
03.  Back To Africa
04.  Sons Of Criminals
05.  Concrete Slaveship
06.  Rainbow Culture
07.  Not Guilty
08.  Three Babylon
09.  Natural Progression

Line up:

Brinsley Forde (Guitar, Vocals)
Angus Gaye (Drums, Vocals)
Tony Robinson (Vocals)
Dennis Levi (Percussion)
Clifton Morrison (Keyboards)
Martin Augustine (Leadguitar)

Dauer: 60 Minuten
Screen Format: 4:3
VÖ: 25.11.16

ROOTS REGGAE

Für Fans von: Israel Vibration - Steel Pulse - Third World - Matumbi

ENGLAND

AWAD - neben “Steel Pulse”, “Third World”, “Black Uhuru” und dem meiner Meinung nach - auch wenn jetzt gleich wieder ein paar Droh-Mails aus Eisingen kommen - viel zu hoch eingeschätzten “Bob Marley” eine meiner Lieblings-Reggae-Bands der 80er und 90er Jahre. Viele Jahre, bevor die Gruppe ihre kommerziell erfolgreichste Phase durchlebte mit den Hits “Don’t Turn Around”, “Give A Little Love”, “Best Of My Love” (eine Cover Version des US Gruppe “The Eagles”) und “Fire”, ist die 1975 gegründete Formation von den Rockpalast-Machern - was auch wieder Beleg ist für deren innovative Herangehensweise - eingeladen, um ein Konzert im Kölner WDR-Studio B für den Westdeutschen Rundfunk zu spielen. Das Konzert vom 03. Juli 1980 gibt es jetzt als feines Häppchen für die “real reggae lovers” als DVD, DVD+2CD und als 3er Vinyl-LP-Set.

Beim Start der DVD gibt es keine nervende Werbung, sondern gleich das Menü, in dem man zwischen “Concert”, der “Setlist” und “Trailer” auswählen kann. In der Trailer-Sektion stehen je ein Song von “Black Uhruru”, “Joe Jackson”, “Jackie Levon” und “Jimmy Lindsey” zur Verfügung. Der Sound ist gut und kommt wuchtig (PCM Stereo 2.0) und der Ansage <how ya feelin? ya feelin’ good? Come on!> folgt dann gleich ein zackiger Uptempo Einstieg in das 60minütige Konzert. Von Beginn an wird Tempo gemacht, das zackige “Only Jah Children” - so verrät das 8saitige Booklet - gibt es bisher auf keinem einzigen Studio Album der Band. Am liebsten möchte ich auch gleich von der Couch aufspringen und mittanzen - die Kamera ist ganz nah dran an Sänger Brinsley Forde und zeigt, dass der Mann damals noch keine Goldkronen oder ähnliche Schätze im Mund/Hals hatte. Leadgitarrist Martin Augustine startet seinen ersten feinen gut temperierten Solo.

Der faszinierende Mix aus Roots Reggae, New Wave Rock und schaukelndem Rock Steady setzt sich fort mit “I A Rebel Soul”- im Hintergrund fällt das nostalgische “Rockpalast”-Emblem ins Auge - Bassist Tony Robinson trägt einen saucoolen Hut, der mich spontan zur Aussage <so einen möchte ich auch> veranlasst. “Back To Africa” ist das romantisch-melancholische Brüderchen von “Third World”s “Cold Sweat” - der Song handelt ebenfalls von  Sklaverei, dem menschenverachtendem  Ku Glucks Klan und die Rückführung der schwarzen Volkes ins Mutterland. Ist gleichzeitig einer der Titel meiner ersten gekauften “Aswad”-Platte aus dem Jahr 1981 - veröffentlicht von Island Records als “Showcase” - die Originalbesetzung bestand neben Gaye, Forde zurzeit der Aufnahme (1976) aus Donald Griffiths (Gitarre), George Oban (Bass), Courtney Hemmings (Keyboards).

Das (sitzende!) Publikum applaudiert artig zwischen den Stücken und fordert am Ende noch eine Zugabe, die mit der “Natural Progression” erfüllt wird: Eine Perkussion-Reggae-Dub-Roots-Rock-Orgie”, bei der sämtliche Musiker noch mal richtig aufdrehen - 9 ½ Minuten, die man am liebsten in einer Endlosschleife laufen lassen möchte. Ein weitere Zugabe habe ich mir dann selbst ausgesucht in der Trailer-Sektion - das Live Video “Guess Who’s Coming To Dinner” von “Black Uhuru”, die ein Jahr später in der langen Rocknacht im Oktober 1981 dafür sorgen sollten, dass der noch junge “Reggae” die Wahrnehmung der rockmusikalischen Öffentlichkeit erhöhen sollte. Das damalige Konzert der Band aus dem jamaikanischen Kingston ist im Oktober 2016 von MIG Music veröffentlicht worden.

FAZIT: Authentischer Roots Reggae, der auch 36 Jahre später nichts von seiner Faszination verloren hat. Das knapp 60minütige Konzert vom Juli 1980 bringt das nostalgische Flair der ersten Rockpaläste ins Wohnzimmer. Sich mit Bier und und ’ner Tüte Sinsemilla versorgen und zur DVD schwoofen! Und ein Schmankerl zum Angeben bei Euren Kumpels: Wenn Ihr mal nach der Bedeutung des Namens “Aswad” gefragt werden solltet - das ist ein männlicher arabischer Name, der mit “Schwarz” übersetzt wird.

VÖ: 25.11.16

Verfügbarkeit: DVD & DVD+CD & 2-Vinyl-LP

Empfehlung: K K K K K K K K K K

Web: http://www.mig-music.de/en/releases/aswad-2/  &   https://myspace.com/aswaduk/

TOURDATEN

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ALBOROSIE “ALBOROSIE presents HIS MAJESTY RIDDIM”   Zurück zur Übersicht - Back to the previous page

Alborosie - Presents His Majesty Riddim

TRACKLISTING:

01.  Alborosie: Red
02.  Gentleman & Clay: Dunns River Falls
03.  Mr. Vegas: Unite
04.  Sizzla Kalonji: No Waste No Time
05.  Etana: Healing Tree
06.  Christopher Martin: B4 It’s Too Late
07.  Dann I: Put In The Work
08.  Yung Jr: Mr. Boss Man
09.  Sandy Smith: Crying Out
10.  Skygrass: Blessed
11.  Martei Korley: Toxic Love
12.  Alborosie: Majesty Riddim

Label: Greensleeves Records

REGGAE

Für Fans von:  Tarrus Riley - Stephen Marley - Freddie McGregor

ITALIEN

Der italienische Reggae-Gott ALBOROSIE ist sehr umtriebig und meldet sich bereits ein halbes Jahr nach seinem letzten Studio Album zurück mit neuem Output. Für „Alborosie Presents His Majesty Riddim“ hat er eine erlesene Künstlerschar ins Studio gebeten. Nach dem Motto „One Riddim Under A Groove“ haben sich einige seiner Genre-Kumpels den Song „Red“ vorgenommen und haben diesem ihre eigenen alternativen Versionen verpasst. Einer der hierzulande bekanntesten Vertreter ist natürlich GENTLEMAN, der sich in „Dunns River Falls“ mit CLAY das Mikrofon teilt, die meisten anderen „männlichen“ Stimmen ähneln sich größtenteils, was nicht gerade für eine abwechslungsreiche Darbietung spricht. Eine sehr gute Figur macht allerdings Reggae Sängerin ETANA, die mit ihrem „Healing Tree“ über eines der favorisierten Themen im Leben eines Rastas singt, nämlich „Ganja“, „Sinsemilla“ und Marihuana“. Sollten sich einige Ministranten auf diese Webseite verirrt haben – das sind keine Erzengel oder Mädels, sondern weltweit beliebte Heilkräuter. Mit SANDY SMITH darf später “Crying Out” ein weiteres Mädel ans Mikro. Seit ihrem Hit “No Joking Thing” ist die Sängerin immer öfter auf diversen Samplern zu finden. Den Song kennt Ihr gar nicht? Klick: https://youtu.be/b68qg0UArYg  - Gut auch das jamaikanische Weißbrot  Damarah Danni, der seit einigen Jahren als DANN-I für Furore sorgt. Die Version des ehemaligen Sängers der Band “Que” trägt den Titel “Put In The Work”, einfach groovy und mit gutem Timing! Ababa Jahnoi Reid aka YUNG JR. lässt sich über den “Mr. Boss Man” aus. Der Newcomer ist der Sohnemann von Dancehall-Legende “Junior Reid”. Deutsche Reggae-Fans kennen den jungen Jamaikaner spätestens seit dessen Beitrag auf der CD-Beilage des Musikmagazins “Riddim” im Oktober 2013. Und am Ende hat Alberto D'Ascola (Geburtsname von Alborosie) natürlich auch die instrumentale Version übrig gelassen, über der sich alle aufstrebenden Reggae-Sänger austoben können.

VÖ: 28.10.16

Verfügbar: CD & Digitales Album

Empfehlung: K K K K K K K K K K

Web:  https://www.youtube.com/results?search_query=alborosie+presents+his+majesty+riddim

TOURDATEN

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Legende KAUFEMPFEHLUNGEN

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NDS - 1,749

Sagenhaftes Album, gehört in JEDE Sammlung, für die einsame Insel

KKKKKKKKKK

NDS 1,750

Sehr gutes Album, genre-spezifisch unter den  besten  1000 aller Zeiten

KKKKKKKKKK

NDS 1,850

Empfehlenswertes Album, gehört in die gut sortierte Plattensammlung

KKKKKKKKKK

NDS 1,950

Ganz gut gelungen, es gibt aber vergleichbare Alben im Genre

KKKKKKKKKK

NDS 2,050

Kann man hören, rein in die Sammlung,  bei Bedarf wieder hervorholen

KKKKKKKKKK

NDS 2,150

Durchschnittliches Album,  nur für Edel-Fans empfehlenswert

KKKKKKKKKK

NDS 2,250

Nicht so gelungen, es gibt Bessere im Genre und auch von diesem Act

KKKKKKKKKK

NDS 2,350

Langweilig, Weihnachtsgeschenk für Feinde und Finanzbeamte

KKKKKKKKKK

NDS 2,450

Schwaches Album, CD und  Cover als Unterlage im Katzenklo

KKKKKKKKKK

NDS 2,550

Grauenhaftes Album, ab damit in die Verbrennungsanlage

KKKKKKKKKK

NDS 2,650

Kackastrophal, ein Verbrechen an der musikalischen Menschheit

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