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Du befindest Dich in der Rubrik Neue Rock CDs. Hier findest Du Infos und Rezensionen von neuen und aktuellen Rock CDs sowie den Rock Videoclip der Woche. Infos zu älteren Rock CDs gibt es beim Link “Verzeichnis”. Zu allen Genres kommst Du mit einem Klick auf die “Übersicht”.

 

 

 

 

 

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DOROTHY “ROCKISDEAD” Zurück zur Übersicht - Back to the previous page

HARD ROCK

Für Fans von: Bikini Kill - Avril Lavigne - Heart - 7 Year Bitch

USA (KALIFORNIEN)

DOROTHY meinen “Rockisdead” und widerlegen den Albumtitel sofort mit dem hardrockbluesigen “Kiss It”. Hier ist eine junge Band aus dem sonnigen Kalifornien, die ein starkes Debüt Album vorlegt. Gegründet wurde das Quartett von Dorothy Martin, der Frontfrau mit Hammer-Stimme und von Gitarrist DJ Black, Bassist Greg Cash und Drummer Zac Morris, nach der 2014er EP, die von der US Fachpresse in den Himmel gelobt wurde, bestätigt die female-fronted Truppe die Lobhudeleien. 11 geile Songs gibt es, am besten gefallen mir der Harmonica Rocker “Wicked Ones”, der gospelige Slidegitarrenbrummer “Gun In My Head”, die Partynummer “Raise Hell” und “Whiskey Fever”, lediglich beim “Medicine Man” plagen mich schlimmste Befürchtungen, weil hier der nächste Plagiat-Prozess droht, zu sehr ähnelt das Stück dem Klassikers “Rock On” des englischen Songwriters David Essex.

Dorothy - Rockisdead

VÖ: 24.06.16

Verfügbar: CD & Vinyl & Digitales Album

Kaufempfehlung: K K K K K K K K K K

Web: http://www.itsdorothysucka.com/ & https://vimeo.com/124063509 (“After Midnight”)

TOURDATEN

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ROCK VIDEOCLIP DER WOCHE

JULY JONES “CATCH ME BY SURPRISE”

JULY JONES ist Schauspielerin, Model und am liebsten Sängerin. Das Mädel ist im slowenischen Ljubljana geboren, residiert zurzeit in London und ist bisher bekannt gewesen für einen starken Mix aus Pop und Soul, die neue Single “Catch Me By Surprise” ist dagegen - wie schon der Titel verrät - überraschender Weise im rockigen Segment angesiedelt. Wir halten sonst nichts von all diesen überfrachteten Lobhudeleien, aber dieses 19jährige Girlie wird die Musikwelt im Sturm erobern.

Wer den Clip hier nicht sehen kann, klickt auf diesen Link:
https://vimeo.com/168751739 

JULY JONES im Web:
http://www.julyjones.com/ 
https://soundcloud.com/JulyJonesOfficial

In diesem Live-Clip trägt JULY JONES übrigens das Sennheiser-Kopfhörermodell, mit dem viele der hier besprochenen Alben mindestens einmal durchgehört werden: https://youtu.be/F_XIZjl8WMg

WENN DU DEN VIDEO-CLIP NICHT SEHEN KANNST, DANN HAST DU JAVA-SCRIPT DEAKTIVIERT

EMAROSA “131” Zurück zur Übersicht - Back to the previous page

ROCK

Für Fans von: The Fall Of Troy - Lungfish - Of Mice & Men

USA (KENTUCKY)

Zwei Jahre nach dem guten 2014er Album “Versus” gibt es neuen Stoff von der Post Hardcore Gruppe EMAROSA. Die permanenten Wechsel am Frontmikro der 2006 gegründeten Band scheinen endlich beendet zu sein, seitdem der von “Squid The Whale” zur Formation gestossene Bradley Scott Walden die singende Chefrolle ünernommen hat. Ganz neu im offiziellen Lineup ist der zweite Gitarrist Marcellus Wallace, der den abgewanderten Jonas Ladekjaer ersetzt und die verbliebenen Musiker aber schon auf deren letztjährigen Tour unterstützt hatte. Von den 11 neuen Songs des vierten Studio Albums “131” überzeugen vor allem “One Car Garage”, “Miracle”, die bereits im April veröffentlichte Single “Cloud 9”, der radiotaugliche Ohrwurm “Helpless“, “Young Lonely” und “Blue”.

Emarosa - 131

VÖ: 08.07.16

Verfügbar: CD & Vinyl & Digitales Album

Kaufempfehlung: K K K K K K K K K K

Web: http://emarosa.us/ & https://twitter.com/EMAROSA

TOURDATEN

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RED HOT CHILI PEPPERS “THE GET AWAY”  Zurück zur Übersicht - Back to the previous page  (bt)

Red Hot Chili Peppers - The Getaway

TRACKLISTING:

01. The Getaway
02. Dark Necessities
03. We Turn Red
04. The Longest Wave
05. Goodbye Angels
06. Sick Love
07. Go Robot
08. Feasting On The Flowers
09. Detroit
10. This Ticonderoga
11. Encore
12. The Hunter
13. Dreams Of A Samurai

Label: Warner Bros.

ALTERNATIVE ROCK

Für Fans von: Maroon 5 - Spin Doctors - Dave Matthews Band

USA

Fünf Jahre ist es schon wieder her, seitdem die RED HOT CHILI PEPPERS das letzte Album-Statement von sich gegeben haben. Jetzt liegt der lange erwartete Nachfolger “The Getaway” vor, 13 neue Songs gibt es und gleich zu Beginn die gute Nachricht, dass Chad Smith (drums), Anthony Kiedis (Vocals) und Flea (Bass) und der seit dem letzten Album in der Band spielende Josh Klinghoffer auch dieses Mal wieder für einen hörenswerten Alternative Rocker gesorgt haben, der aber nicht unbedingt für aufregende Momente sorgt. Der Titelsong steigt ein mit relaxt groovendem Rhythmus, das bereits im Mai als Single veröffentlichte ”Dark Necessities” swingt gut mit knackigem Funk-Bass, die fast identisch klingenden “We Turn Red” und “The Longest Wave” stecke ich gelangweilt in die Schublade ”Rock Musik für Hausfrauen, Frisösen und BWL-Studenten”, während in “Goodbye Angels” wenigstens am Ende die Lautstärke zunimmt mit ein paar schrillen Gitarrenlicks.

Es wird etwas besser mit “Sick Love” und “Go Robot”, aber weil auch in “Feasting Flowers” und dem dreampoppig kuschelrockigen “Encore” nicht viel aufregendes passiert, beginnt sogar die leicht limitierte Stimme von Chef Kiedis zu langweilen. Die RHCP bewegen sich teilweise - was die Arrangements betrifft - sogar auf den Spuren der “Beatles”, aber das war Musik der 60er und irgendwo stelle ich fest, dass dem Quartett wohl endgültig die innovativen Ideen ausgegangen sind. Kein neues “Give It Away”, kein neues “Dani California” oder “Higher Ground” in Sicht! Lediglich “Detroit” und das mit Stoner-Rock-Riffs ausgestattete “This Ticonderoga” überzeugen halbwegs, wobei ich in letzterem den ruhigeren Mittelteil schon wieder als störend empfinde.

FAZIT: Was waren das für Zeiten gewesen, als die RED HOT CHILI PEPPERS noch so geniale (von Rick Rubin und George Clinton produzierte) Alben wie ”Californication”, “Stadium Arcadium” oder gar “Blood, Sugar, Sex, Magic” rausgehauen haben. Sicherlich - die meisten der vom neuen Produzenten DANGER MOUSE inszenierten Rock Schlager sind wie geschaffen für einen Einsatz in den zahlreichen Dumpfbacken-Mainstream-Radiosendern und die vier Musiker gehören ja mittlerweile auch zur betagten Ü-50 Garde und genau so hört sich das neue Album leider auch an. Ganz nett alles, aber weil ich in all den Jahren zuvor von den 4 Boys musikalisch sehr verwöhnt worden bin, ist es nur allzu verständlich, wenn ich nach dem ersten Hördurchgang leicht gähnend vor den Lautsprechern sitze.

VÖ: 17.06.16

Verfügbar: CD & Vinyl & Digitales Album

Kaufempfehlung: K K K K K K K K K K

Web: http://redhotchilipeppers.com/ & https://twitter.com/chilipeppers 

TOURDATEN

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GOZU “REVIVAL” Zurück zur Übersicht - Back to the previous page 

STONER ROCK

Für Fans von: QOTSA - Kyuss - Black Sabbath - Kadavar

USA (MASSACHUSSETTS)

Brummender Stoner Rock, wie ihn die “Queens Of The Stone Age” zu ihrer besten Zeit Ende der 90er gespielt haben. Die Band GOZU hat ihren Standort in Boston, hat sich 2008 gegründet und spielt seitdem in unveränderter Formation: Marc Gaffney (Vocals, Guitar), Doug Sherman (Guitar), Joe Grotto (Bass) und Mike Hubbard (Drums) praktizieren nach eigenem Gusto “Bad Ass Rock & Roll” und haben mit der Wuchtbrumme “Revival” ihr drittes (und meiner Meinung nach ihr bisher bestes) Album veröffentlicht. Von den 8 Tracks überzeugen vor allem “Nature Boy”, “Bubble Time”, “Big Casino”, das zu Beginn stark an die kultigen “Sabbath”-Songs der 70er erinnernde “Lorenzo Llamas” und das zum Ende hin zu einem gewaltigen Riffmonster mutiert sowie “Dee Dee McCall”, das mit 192 bpm gleichzeitig schnellste Brett des Albums.

Gozu - Revival

VÖ: 01.07.16

Verfügbar: CD & Vinyl & Digitales Album

Kaufempfehlung: K K K K K K K K K K

Web: http://gozu.bandcamp.com/ & https://soundcloud.com/ripple-music/gozu-nature-boy

TOURDATEN

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THE K. “BURNING PATTERN ETIQUETTE”  Zurück zur Übersicht - Back to the previous page

The K - Burning Etiquette Pattern lc

TRACKLISTING:

01. Intrusive Behavior
02. Flatter Me (Caress Me Too)
03. Prude
04. The Mermaid of Venice
05. Sleeper Hold
06. 20 Seconds Of Discipline
07. Priggish
08. Delusive Meaning
09. Bland Young Man
10. Pink Hiss

Label: JauneOrange
Web: www.jauneorange.be

Lineup: Sébastien Von Landau (vocals, guitar), Geoffrey
xxxxxxxxMornard (bass), Sigfried Burroughs (drums)

ALTERNATIVE ROCK

Für Fans von: Butthole Surfers - Yeah Yeah Yeahs - Jesus Lizard

BELGIEN

Belgien die vierte Klappe: Innerhalb kürzester Zeit liegt das nächste Produkt aus dem Nachbarland auf dem Rezensionstisch, das auf seine Vorstellung wartet. THE K ist ein Trio, das bisher nur bei Insidern in Erscheinung getreten ist und beim Namen des Schlagzeugers Sigfried Burroughs klingelt es in der Redaktion allerdings sofort – der Mann hat unlängst auf dem aktuellen sehr guten Album der Avantgarde Rock Gruppe „Onmens“ getrommelt.

0815-Radio-Pop-Rock-Hörer dürfen sich schon mal verabschieden, auf dem Album „Burning Pattern Etiquette“ geht es experimentell, schräg und abenteuerlustig hardrockig zu. Allerdings würde ich die 12 Songs weniger im avantgardistischen Bereich ansiedeln, sondern eher in der Alternative Rock Ecke mit einem Schuss Goth Wave und Garagen-Fuzz. Mein persofaves sind „Sleeper Hold“ und „20 Seconds Of Discipline“, die beide die Intensität der „Red Hot Chilli Peppers“ mit dem metallischem Hip Hop Punk der „Beastie Boys“ kreuzen.

Intrusive Behavior“ beginnt mit dreckig verzerrtem Fuzz-Bass, Drummer Burroughs und die Gitarrenriffs teiben den Gesang von Sébastien Von Landau vor sich her und am Ende lässt Gitarrist (und Produzent) Xavier Guinotte ein hammergeiles an die Musik von „Snakefinger“ erinnerndes Solo aus den Lautsprechern brechen. „Flatter Me (Caress Me Too)“ beginnt ruhig, steigert sich aber dann mit einer kreischenden Performance des Sängers, weitere Highlights sind „Priggish“ und „Delusive Meaning“. Wen’s interessiert: Der Grafiker Bill Van Cutten hatte schon für das Debüt Album das ungewöhnlich gute Artwork geliefert. Der Franzose hat in Insiderkreisen sogar schon als Musiker auf sich aufmerksam gemacht: https://billvancutten.bandcamp.com/

FAZIT: In Belgien bereits im Oktober 2015 veröffentlicht vom Label JauneOrange, erfährt „Burning Pattern Etiquette“ von THE K. auch bei uns jetzt den wohlverdienten Release über den Vertrieb von „The Finest Records“. Es ist das zweite Album der Formation, 2012 hatte es den weitestgehend unbeachteten Vorgänger “My Flesh Reveals Millions of Souls” gegeben.

VÖ: 10.06.16

Verfügbar: CD & Vinyl & MC & Digitales Album

Kaufempfehlung: K K K K K K K K K K

Web: http://www.thek.be/https://soundcloud.com/theknoisehttp://theknoise.bandcamp.com/

TOURDATEN

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SVEN HAMMOND “IV”  Zurück zur Übersicht - Back to the previous page  

Sven Hammond - IV

TRACKLISTING:

01. Brother Drunk
02. Fly
03. Empire
04. Resonating Heartbeat
05. Diamond Drink
06. King
07. Mile For Mile
08. Pain
09. Shame
10. Kill Your Darlings

Label: Caroline Records
Web: www.popup-records.de

ALTERNATIVE ROCK

Für Fans von: Lenny Kravitz - Inxs - Kings Of Leon - Ben Harper

NIEDERLANDE

Ein pumpender Blues Rock Riff erfüllt den Raum, die schneidende Stimme von IVAN PEROTI sattelt einen knackigen Funk Groove, der von einem ultraverzerrtem Gitarrensolo aufgelockert wird. „Brother Drunk“ ist der fette Auftakt zum Album „IV“ einer Band namens SVEN HAMMOND, deren Songs sich auch sehr gut auf einem der Soundtracks der TV-Rocker-Serie „Sons Of Anarchy“ machen würden, wäre diese Serie nicht schon (leider, leider) abgedreht. Auch das nachfolgende „Fly“ dürfte Rock Fans, alte Classic Rocker und Motorbiker begeistern.

Die 2006 gegründete Gruppe stammt aus Holland, im Quintett spielen neben dem Sänger noch Sven Figee (Hammondorgel), Joost Kroon (Schlagzeug), Tim Eijmaal (Gitarre) und Glenn Daddum Jr (Bass), vor dem neuen Album sind bisher 5 Longplay-Veröffentlichungen dokumentiert (Live-Alben inklusive). „Empire“ erinnert an die Musik der „Red Hot Chili Peppers“, „Gloria“ ist ein Mix aus „bublé“schem Jazz-Pop und Rock-Ohrwurm und der „Resonating Heartbeat“ geht einfach gutgelaunt und disco-rockig straight nach vorne. Eine kleine Reminiszenz an den unlängst verstorbenen „Prince“ gibt es in „Diamond Drink“ zu hören, was vor allem am coolen Falsetto-Gesang von Chefsänger Peroti liegt. „King“ ist eine superfeine toll gesungene Rockballade und absolut geil ist der Sound der von Bandgründer Sven Figee gespielten Hammondorgel, die mich ansatzweise wie im dröhnenden „Pain“ an den schweren wuchtigen Klang der großen Klassiker von „Steppenwolf“ oder auch der modernen „zZz“ erinnert.

FAZIT: Die Niederlande fahren zwar nicht zur Europameisterschaft in Frankreich, aber wenn es um musikalische Qualität geht, sind unsere Nachbarn so gut wie immer dabei. Ganz oben in der Kategorie der besten und abwechslungsreichen Rock Alben 2016 wird am Ende des Jahres mit Sicherheit „IV“ von SVEN HAMMOND stehen. Ende Juni spielt die Band ein paar Konzerte in Deutschland (Tourdaten!). Im Nachbarland wurde das Album bereits 2015 veröffentlicht, bisher war es aber nur auf dem Importweg zu bekommen, das hat die deutsche Label-Agentur “Popup Records” jetzt zum Glück berichtigt!

VÖ: 17.06.16

Verfügbar: CD & Digitales Album

Kaufempfehlung: K K K K K K K K K K

Web: http://svenhammond.com/ & https://myspace.com/svenfigee/music/songs (ältere Songs)

TOURDATEN

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BUFFALO SUMMER “SECOND SUMMER”   Zurück zur Übersicht - Back to the previous page

Buffalo Summer - Second Sun

TRACKLISTING:

01. Money
02. Heartbreakin Floorshakin
03. Make You Mine
04. Neverend
05. As High As The Pines
06. Light Of The Sun
07. Levitate
08. Into Your Head
09. Little Charles
10. Priscilla
11. Bird On A Wire
12. Water To Wine

Label: UDR Music
Web: www.udr-music.com

SOUTHERN BLUES ROCK

Für Fans von: Blackfoot - The Black Crowes - Bad Company

WALES

Braucht die Welt eine weitere Southern Blues Metal Band? Klar, warum nicht, wenn’s so tolles Zeux wie das von BUFFALO SUMMER ist. Das Quartett besteht aus Andrew Hunt (Vocals), Johnny Williams (Gitarre), dem bärtigen Darren King (Bass) und Gareth Hunt (Schlagzeug) und gefällt vor allem Fans der Bands “Black Crowes” und “Bad Company”. Die ersten beiden Stücke “Money” und der mächtige Stadionrocker “Heartbreakin Floorshakin” donnern mit schaukelnden Heavy-Riffs los, den einen oder anderen Riff hat man mit Sicherheit schon von stilistisch ähnlichen Bands gehört, auch die Art, wie Hunt singt, erinnert an einen Mix aus Paul Rodgers und Chris Robinson, Brüderchen Gareth ist vom Produzenten BARRETT MARTIN, der bereits für die Gruppen “R.E.M.” und “QOTSA” an den Reglern gesessen hat, mit einem ultrafetten Drumsound ausgestattet worden und Gitarrist Williams schleudert dem Zuhörer eine Southern-Rock-Breitseite nach der anderen entgegen. Wem der Boogie-Rocker “Make You Mine” verdächtig bekannt vorkommt, hier kreuzen sich der Party Blues Rock von “ZZ Top” und der “Slowride” von “Foghat”. “As High As The Pines” zeigt, dass sich Axeman Williams wohl auch schon des öfteren mit dem finalen Solo von “Zep”s “Stairway To Heaven” beschäftigt hat, “Light Of The Sun” dürfte in einschlägigen Rock Sendern sogar sehr gute Chancen auf Airplay haben - (Achtung Worthülse!) eingängiger Gesang mit guten Harmonien und Ohrwurmcharakter. Hammergeil auch der Slidegitarren-Blues “Levitate”, der von der Wucht des wimmernden Dobros dominiert wird. Mächtig Dampf (183 bpm) macht der Uptempo-Rocker “Into Your Head”, der “Little Charles” dröhnt mit fetzigen Bläser-Sätzen. Auch wenn die Boys aus Swansea das Rad nicht neu erfinden, “Second Sun” ist eines der Schätzchen, das jeder Genre-Fan in seiner Sammlung haben MUSS!

FAZIT: Eine der geilsten Southern Party Rock Scheiben der letzten Monate - “Second Sun” ist das zweite Studio Album der walisischen 2010 gegründeten Band BUFFALO SUMMER und es kommt gerade rechtzeitig für zukünftige Grillfeten und nächtliche Saufgelage in der Pampa.

VÖ: 20.05.16

Verfügbar: CD & Vinyl & Digitales Album

Kaufempfehlung: K K K K K K K K K K

Web: http://buffalosummer.net/ & https://youtu.be/T8MWplpq2p0 (EPK “Second Sun”)

TOURDATEN

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SIR COLLAPSE “(15.14 mg) AUDIOFIL CITRATE” Zurück zur Übersicht - Back to the previous page 

ROCK

Für Fans von: QOTSA - Kyuss - Fu Manchu - Pencilcase

DEUTSCHLAND

Ein phättes Brett kommt hereingeschneit von einer Band namens SIR COLLAPSE aus dem schönen Nordrhein-Westfalen. Hätten die blutleeren Borussen am letzten Samstag ihr Pokalfinale mit solcher Vehemenz bestritten, wie sie das Quartett hier an den Tag legt, der FC Beh wäre aus dem Stadion gefegt worden. “Down” donnert los als Alternative-Metal-Stoner-Rock-Keule (ha,ha), “Wake Up” ist melodiöser - fast jazzig - gestrickt, ohne die Vorgabe “druckvolle, wuchtige Riffs” aus den Augen zu verlieren. “Tiny Rope” mutiert zur Mittte zum doomigen Headbänger-Crasher mit ultratiefen Bass-Schwingungen nach dem Motto <how low can you go>. Der schnellste Song “Stalker Walker” (152 bpm) variiert mit diversen Tempi, der Gitarrist lässt einen kurzen Solo vom Stapel, in “Me And My Bike” gibt es beatlesque Vokal- Harmonien zu hören. Frage: Wann kommt mehr von diesem geilen Stoff?

Sir Collapse - EP

VÖ: 03.06.16

Verfügbar: CD & Digitale EP

Kaufempfehlung: K K K K K K K K K K

Web: http://sircollapse.com/ & https://soundcloud.com/sircollapse

TOURDATEN

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SVENSON “AKKORDEON ROCKER”  Zurück zur Übersicht - Back to the previous page

Svenson - Akkordeon Rocker

01. Mist gebaut  VIDEO
02. Losziehn
03. Ace Of Spades
04. Besoffen  VIDEO
05. I Kissed A Girl
06. Du kommst immer
07. Where The Wild Roses Grow
08. Stay
09. Magische Zeiten
10. Back In Black
11. Come As You Are
12. Sie wartet nicht mehr
13. Hafen
14. Immer noch da

Label: Timezone Records

AKKORDEON ROCK

Für Fans von: Irxn - Elaiza - Flogging Molly - AlascA - Hillarius

DEUTSCHLAND

Es war im Jahr 1960 gewesen, als der Musiker Paul Tesluk sein Akkordeon abschnallte, sich an die Hammondorgel setzte und sich die Band „Johnny & The Hurricanes“ daraufhin über Nacht von einer Polkaband in einer Rock’n’Roll Band verwandelte und mit dem “Red River Rock” einen Riesenhit landete. Über all die Jahre dümpelte das Instrument von da an im Pop-Segment nur noch vor sich hin, abgesehen von gelegentlichen Einsätzen im bluesverwandten Zydeco oder im Tango-Jazz. Anders in der Volksmusik, da war das Akkordeon immer präsent, auch wenn dort die großartigen Instrumentalisten gefehlt haben. Doch in den letzten Jahren war schon während der Internationalen Musikmesse ein Trend hin zum Tasteninstrument wieder deutlich spürbar. Herausragende Musiker, tolle Instrumente vom Bandoneon bis hin zum Knopfakkordeon, in der kommerziellen Musik begeisterten u. a. zuletzt Musiker wie Hubert von Goisern oder der litauische Newcomer Martynas Levickis.

Und so ist es dann auch kein Wunder, dass mich das Album „Akkordeon Rocker“ von der deutschen Band SVENSON nicht unbedingt überrascht, sondern eher erfreut, weil dieses großartige Instrument jetzt wieder vermehrt in der Rock- und Pop Musik ein Standing bekommt. 14 Stücke gibt es auf dem abwechslungsreichen Album. Punkrockig geht’s los in „Mist gebaut“ – SVEN STUMPE aka HERR SVENSON singt sich den Frust von der Seele und viele Musikfans, die genau hinhören, werden feststellen: Hey, der singt ja über mich! <später in der schule war’s noch schlimmer – bei jeder prügelei war ich dabei> oder <ich stand ganz tief auf der karriereleiter – ich fand nur den feierabend toll> und spätestens nach dem dritten Anhören hat sich der Refrain als nicht los zu werdender Ohrwurm manifestiert.

Lemmy Kilmister wäre 100pro überrascht gewesen, hätte er seine „Ace Of Spades“ plötzlich als rootsrockiges Americana-Cover wiedergehört. Singen tun alle Drei, hier ist es JULIA KRUSE, die ansonsten ihren Mann am Bass steht (ha, ha) und das richtig gut hinbekommt. SVEN „Blues Brother“ STUMPE glänzt mit saucoolen Licks und einem technisch exzellenten Gitarrensolo. Es gibt noch weitere Cover Versionen: „I Kissed A Girl“ (Original: Katy Perry!) kommt als melancholischer Folk Rocker mit einer Packung Slidegitarre, das tierisch volxrocknrollende „Back In Black“ (O: AC/DC), der Grunge-Klassiker „Come As You Are“ (O: Nirvana!) und das romantische Duett „Where The Wild Roses Grow“ (O: Nick Cave & Kylie Minogue).

Besoffen“ erinnert an die trinkfreudige Musik irischer Pubrocker („The Dubliners“, „The Pogues“) und ist sogar extrem walzertanzbar. Der Rülpser am Ende des Stücks haut mich fast vom Hocker und hätte eigentlich einen dicken fetten „explicit lyric“ Sticker verdient, ha, ha. Humorvoll-frivole Party-Power mit wirbelndem Akkordeon und Kazoo macht Laune in „Du kommst immer“ und ganz am Ende stehen drei feinfühlige Balladen, von denen mir vor allem der „Hafen“ sehr gut gefällt.

PRODUKTIONSNOTIZEN: In der Band SVENSON spielen JULIA KRUSE (Gesang, Bass), MATTHIAS WILHELM (Akkordeon, Gesang) und SVEN STUMPE (Gesang, Gitarre, Perkussion). Bei den Aufnahmen zu “Akkordeon Rocker” haben FLORIAN SCHAUBE (Schlagzeug) und MARTIN GRIMSEL (Schlagzeug bei “Ace Of Spades” und “I Kissed A Girl”) assistiert. Produziert hat Sven Stumpe, für 6 der deutschsprachigen Titel hat WOLFGANG NIEMEYER die Texte geschrieben

VÖ: 20.05.16

Verfügbar: CD & Digitales Album

Kaufempfehlung: K K K K K K K K K K

Web: http://www.herrsvenson.de/ & https://youtu.be/URS0ZCR_wvw (das feuchtfröhliche Video)

TOURDATEN

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YVI WYLDE “THE SUPERSONIC KARMA”  Zurück zur Übersicht - Back to the previous page

Ivy Wylde - Supersonic Karma

TITELVERZEICHNIS:

01. Baby I Feel Alright (Radio Edit)
02. Supersonic Karma
03. Never Too Late
04. Stars
05. You Don’t Have To Be Strong
06. Pretty Electric
07. Somebody Stole My TV
08. Every Time You Leave
09. The Wedding Blues
10. Lipstick And Leather
11. Baby I Feel Alright

Label: Timezone Records
Web: www.timezone-records.com

DISCO BLUES ROCK

Für Fans von: Christina Aguilera – Orianthi – Avril Lavigne

DEUTSCHLAND

Britney Spears spielt Banjo, trifft sich in einem Café mit Lady Gaga, beide tanzen hin zum Tresen und treffen dort auf Taylor Swift, die sich gerade mit Brian Setzer unterhält, der auch ‘ne Menge zu sagen hat. Gibt es nicht? Könnte aber so passiert sein, wenn ich mir das erste Stück vom mir vorliegenden Album „The Supersonice Karma“ einer gewissen YVI WYLDE anhöre. Als “Glamrock – Disco – Blues“ wird es vom Label Timezone Records und als „ein bisschen speziell“ von einer Mitarbeiterin (Hi, Charlotte!) angekündigt. Ein Fall für Dr. Music? Yep!

Das scharfe Modell auf dem CD-Cover (ich meine natürlich die wunderschöne schwarze Fender-Axt – ich besitze auch noch eine aus den 70er Jahren) animiert mich dazu, das Album gleich mal in den Player zu hauen. Dass es sich dann doch nicht um eine Original-Fender handelt, erfahre ich erst später. Das erste gutgelaunte Stück “Baby I Feel Alright” ist auf jeden Fall ungewöhnlich – das Banjo wird übrigens selbst von Chefin IVY gespielt.

Im bläsersatz-bubblegum-poppigen Titelsong wirft die Blondine um sich mit einem Haufen bluesiger Licks, stimmlich liegt sie hier noch irgendwo zwischen Deborah Harry (Blondie) und Namensvetterin Kim Wilde, und dann plötzlich: Ab Minute 01:47 brüllt ein elektrisches lautes Gitarrensolo los und erfüllt den Raum: <oh yeah> ruft die Musikerin und mittlerweile ist die Geschichte zu einem harten Blues Rocker mutiert. Modische Vokalklangeffekte beschließen die abwechslunsreiche Songstruktur.

Never Too Late“ ist ein Disco-Rocker a la „Inxs“ und „Prince“ und zwischen den Strophen ist Zeit für einen jaulenden Jammerhakeneinsatz (Gitarristen wissen, was ich meine), der rockige Solo lässt auch nicht lange auf sich warten, in “Stars” gibt’s ebenfalls einen – dieses Mal sogar metallisch eingefärbt - mit technisch anspruchsvollem „Two-Hand-Tapping“. Der ersten “richtigen” Blues kommt mit „You Don’t Have To Be Strong“, in „Pretty Electric“ wird die Slidegitarre ausgepackt <everybody told me – Ivy you have to play the blues – but I always thought I couldn’t – cause in pop have been my roots – so I opened a bottle heineken and smoked a cigarette – suddenly I got the blues – and started playing my bottleneck> der biographische Zugang der Gitarristin zur Materie Blues. Und meine Herren der Schöpfung – auch das Ding mit dem Röhrchen auf dem Finger hat sie drauf! Der beste Song bisher! Es wird lauter: „Somebody Stole My TV“ brettert los mit Heavy Riffs, „Every Time You Leave“ zeigt, dass sich IVY in jungen Jahren auch die eine oder andere „Stevie-Ray-Vaughan“-Scheibe reingezogen haben muss. Ein dickes fettes Highlight kommt mit dem „Wedding Blues“: Knackige Funk-Rock-Gitarre mit artifiziellen Flageoletttönen und scharfer von ACHIM PUTZ gespielter Mundharmonika.

FAZIT: Kein Fall für eingefleischte Puristen! Die „Candy Dulfer“ der Blues-Rock-Gitarre überrascht auf ihrem Album “The Supersonic Karma” mit einem interessanten und gewagten Mix aus Blues, Rock, Disco und Teenie-Pop-Elementen. Unterstützt wurde die exzellent aufspielende Hammerfrau bei den Aufnahmen von Schlagzeuger & Pizzaliebhaber Rolf Hering sowie Bassist Hendrik Müller-Späth.

VÖ: 06.05.16

Verfügbar: CD & Digitales Album

Kaufempfehlung: K K K K K K K K K K

Web: http://www.yviwylde.de/ & https://www.youtube.com/user/WyldeYvi

TOURDATEN

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HANS SØLO “HEAD IN THE AIR”  Zurück zur Übersicht - Back to the previous page (bk)

Hans Solo - Head In The Air

TITELVERZEICHNIS:

01. Dionysos
02. Trust
03. Nicholas
04. /b/
05. Nausjetz
06. Assise
07. Comforting Song
08. Tour Diary
09. Mr. Daydream
10. Schöneweide
11. The Lonely Surfer Of Desert Planet

Label: Record Jet

ART FOLK ROCK

Für Fans von: Jethro Tull - Chris Friedrich - Fairport Convention

DEUTSCHLAND

Han Solo kennt wohl inzwischen jeder SciFi-Fan und Filmliebhaber weltweit, den Namen HANS SØLO sollten sich vor allem Musikfans merken, denn das ist einer der interessantesten Songwriter-Newcomer, die uns in den letzten Monaten untergekommen sind. Dem ruhigen Auftakt „Dionsysos“ folgt mit “Trust” ein erstes kammersinfonisches Highlight mit toll arrangiertem Gesang, schwermütig sägendem Cello und mittelalterlich klingenden Harpsichord. Und dazwischen thront der deutsche Musiker mit einer Stimme, die zunächst an den markant-männlichen Gesang eines gewissen Ian Anderson erinnert. Und als ob ich das entscheidende Stichwort gegeben habe, befinde ich mich urplötzlich in einem Burgareal des 12. Jahrhunderts, in dem die Musiker der Band “Jethro Tull” Platz genommen haben und vor dem Burgherren “Nicholas” ein bretonisch-keltisches Lied epischen Ausmasses zum Besten geben. Aber nachdem ich aus meinem Sekundenschlaf erwacht bin, stelle ich fest: Es sind definitiv nicht die Leute von “JT”, sondern HANS SØLO selbst an der akustischen Gitarre, AMUT und CAROLINE SCHLEMMER an den lieblich weinenden Violinen, BENNI BUTZ am dezent eingesetzten Schlagzeug sowie die beiden Cellisten JUIA GOTTHARD und RAINER JOOSCHULZ. Die eben genannten Musiker sind dann auch noch in den weiteren Stücken des Albums „Head In The Air“ zu hören.

Die große Überraschung wartet aber noch: Zu neoklassischen Schwingungen, wie sie auch einen Johann Sebastian Bach begeistert hätten, singt HANS SØLO in bestem Schwiizerdütsch-Dialekt. Und damit nicht genug: „Assise“ gibt’s mit Banjo und französischsprachigem Gesang, für die Harmoniestimme sorgt hier Gitarristin KATHARINA GNENDINGER. Und wie der (Fast)namensvetter Han Solo mit dem flauschigen Chewbacca immer wieder mal für überraschende cineastische Einfälle gesorgt hat, überrumpelt auch der deutsche Musiker seine Zuhörer mit verblüffendem Spektakel: Der gutgelaunt summende „Comforting Song“ ist erfüllt vom Klang der Ukulele, der südamerikanischen Charango, die Ohren umschmeichelnder Klarinette (CAROLIN ULMER), klingelndem Glockenspiel und steigert sich am Ende zu einem dezent-ambienten Reggae-Rausch. Meisterhaft.

Mit „Schöneweide“ nimmt sich der Komponist noch zwei Stadtteile im Berliner Distrikt Treptow-Köpenick vor und dabei selbst kein Blatt vor den Mund: <discos with music of the worst kind – but the people here don’t care – if police isn’t present – the nazis are – summing up all the small-mindedness>. Und das Beste habe ich mir bis zum Schluss aufgehoben habe, nämlich meinen persofave “/b/”, ein wundervolles Exponat zeitgenössischer rockmusikalischer Folklore. Ein fröhlliches “Chapeau!” an alle Beteiligten!

FAZIT: Um den intellektuellen Song-Mix zu beschreiben, bediene ich mich des Vergleichs „Jethro Tull“ trifft auf „Peter Gabriel“ trifft auf den barocken Folk von „Pentangle“ (das ist eine Kultfolkband aus England). HANS SØLO hat mit „Head In The Air“ ein folkrockiges Songwriter-Meisterwerk konstruiert, bei dem sich bei jedem Hörgang neue klangliche Entdeckungen offenbaren.

VÖ: 06.05.16

Verfügbar: CD & Digitales Album

Kaufempfehlung: K K K K K K K K K K

Web: http://hansprolo.blogspot.de/ & https://hanssolo.bandcamp.com/album/head-in-the-air

TOURDATEN

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KORNELIUS FLOWERS “VINTAGE HEDONIST”  Zurück zur Übersicht - Back to the previous page

Kornelius Flowers - Vintage Hedonist

TRACKLISTING:

01. Abba
02. Buried As A Child
03. Fire In The Air  VIDEO
04. Evil Head   VIDEO
05. The Girl Who Lives On Heaven Hill
06. Thousand Times
07. I Declare War
08. When Will I Be Your Man
09. I Don’t Believe In Anything
10. The Way You Are
11. The Right Way
12. Hall Of Fame

Label: Sumo Rex Records
Web: www.sumorex.de

ROCK

Für Fans von: Tom Petty – Steve Gibbons – Greg Kihn - Nils Lofgren

DEUTSCHLAND

Eine Rock Gruppe, die über die schwedische Pop Gruppe „Abba“ singt und auch noch einen Songtitel mit den ehemaligen Eurovisionssiegern schmückt, ist mir während meiner bereits über 40jährigen Kritikerlaufbahn auch noch nicht untergekommen. KORNELIUS FLOWERS stellt sich vor mit einem tollen Album, aus dem wir auch spontan einen Song zum Videoclip der Woche gekürt haben. Seine Gitarren sind - wie auf den Fotos im wunderschönen Booklet zu sehen ist - u. a. die Fender Telecaster und die noch kultigere Rickenbacker. Es gibt massig Songs mit Hitpotential und würde KF in den USA praktizieren und Musik veröffentlichen, er würde mit seinen Songs die diversen Charts-Rubriken (von denen es dort etliche für fast jede Stilrichtung gibt) bevölkern, aber in Deutschland dominiert in den Verkaufslisten halt nur überwiegend der tagtäglich nudelnde Teenie und Hausfrauen-Pippifax. So - und nachdem diese Radiosender jetzt auch ihre wohlverdiente Breitseite abbekommen haben, endlich zur Musik:

Buried As A Child“ ist feiner romantischer Heartland-Rock, “Fire In The Air” ist ein Schmankerl für alle “Tom Petty”-Fans, was – gebe ich unumwunden zu – an der tollen von THOMAS HAUSEN gespielten Mundharmonika liegt. „The Girl Who Lives On Heaven Hill“ erinnert mich etwas an den „Breakup Song“ einer gewissen Greg Kihn Band (kennt die noch jemand?) aus den 80er Jahren und hat mindestens genauso viel Hitpotential, BERNIE BREDIN wühlt sich zwischendrin mit bluesigen Gitarrenlicks in den Vordergrund. Geil passend auch die kathedralisch wirbelnde Orgel von NORBERT SCHMITZ. Das Lied hat es - glaube ich spontan zu wissen - schon – ebenfalls in den 80ern – von „Husker Du“ gegeben. Ein Schuss aufs Gemüt ist „Thousand Times“ – ein wunderschöner Pop-Rock-Song! Ein Synthie-Bass-Fundament stützt das Post-Stoner-Rock-Donnerwetter „I Declare War“, das gemeinsam mit Veronique De La Chanson komponierte „When Will I Be Your Man?“ legt noch eine Schippe drauf, was Tempo (160 bpm) und Party Power angeht. Die Dame hat übrigens auch für das tolle Artwork und so nebenbei für den Gitarrensolo in „Abba“ gesorgt. Einen tollen Mix aus Country-Folk-Rock gibt es in „I Don’t Believe In Anything“ zu hören. Sehr schön auch der Einsatz der Pedalsteel (MATT DAWSON). Als Bubblegum-Glam-Rocker-Chapter entpuppt sich die Mannschaft (am Album waren 14 MusikerInnen beteiligt) um KF in „The Way You Are“. Alle Fotos der Beteiligten gibt es auf der offiziellen Webseite.

FAZIT: Wer den Namen KORNELIUS FLOWERS noch gar nicht kennt - der Musiker ist Frontman, Songwriter und Gitarrist der Rock Gruppe “The Shanes”, die ebenfalls schon mit ein paar starken Veröffentlichungen auf sich aufmerksam gemacht hat. Jetzt präsentiert er mit seinem ersten Solo Album “Vintage Hedonist” eine überaus geil produzierte Classic Rock Scheibe, die mit bis zum Besten im Segment gehört, das mir in den letzten Jahren aus deutschen Landen untergekommen ist.

VÖ: 03.06.16

Verfügbar: CD & Digitales Album

Kaufempfehlung: K K K K K K K K K K

Web: http://www.korneliusflowers.com/ & http://www.shanes.de/https://youtu.be/dxvfX9v_yIE

TOURDATEN

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MARIUS TILLY “NEBULA RISING”  Zurück zur Übersicht - Back to the previous page  (ys)

Marius Tilly - Nebula Rising mc

TRACKLISTING:

01. Dinosaur
02. Danger  VIDEO
03. Vespa  AUDIOCLIP
04. Colder Below
05. Animal Serenade
06. Palooza You
07. Solar Woman
08. Orion
09. Slender man
10. Revel Outer Space
11. Son Of A Siren
12. Nebula Rising

Label: MIG Music GmbH
Web: www.mig-music.de 

ALTERNATIVE ROCK

Für Fans von: Lenny Kravitz - Red Hot Chili Peppers - Velvet Revolver

DEUTSCHLAND

MARIUS TILLY verlässt das westfälische terrestrische Bochum und startet durch in die Stratosphäre. Sein neues Monsterkonzept-Album „Nebula Rising“ liegt vor und donnert gleich mit dem monumentalen „Dinosaur“ los. Heavyrockiges Swamp-Feeling wechselt sich ab mit knackig zustechenden Akkord-Kaskaden im Ohrwurm „Danger“, „mothersfiner“ Funk Rock und ein paar psychedelische Schrägelemente bestimmen das Klangbild in „Vespa“, das wir vielleicht sogar demnächst als Hymne der italienischen Motoroller-Community wiederhören, wenn es denn dort jemand entdeckt. Vielleicht schicke ich den Verantwortlichen dort ja einfach mal eine Email? Wer mir zuvorkommen möchte: http://www.vespa.com/de_DE/kontaktier-uns.html Cooler Brother

Soweit so gut, aber den deutschen Musiker lediglich auf den Term „Blues Rock“ festzunageln, würde ihm nicht gerecht. MARIUS TILLY vermischt wie in der „Animal Serenade“ harten Alternative Rock mit poppigen aber keinesfalls kitschig klingenden Elementen und was hat der Mann für einen geilen Gitarrensound (Wen es interessiert: Er spielt ein Modell der “Legacy”-Reihe des von Leo Fender Ende der 70er gegründeten US Herstellers „G&L“)! Mal kucken? http://www.glguitars.com/instruments/TributeSeries/guitars/Legacy-GC-winter-2016/index.asp 

Vor allem in „Palooza You“ ist zu hören, dass der Gitarrist auch ein passabler Sänger ist, Stücke wie „Solar Woman“ und besonders „Orion“ erinnern mich an die Musik eines gewissen „Lenny Kravitz“, als dieser noch mit guten Songs und Ideen aufwartete, ohne sich nur selbst noch zu kopieren. In letztgenanntem Stück gibt es eine geile Fuzz-Gitarre, starke Satzgesänge und zum Ende driftet das Szenario ab in grandiose Space-Rock-Gefilde und da hat er auf dem Weg ins ultraviolette Asteroidenmeer wohl die dort schon seit den 70er Jahren im fernen Kosmos treibenden Funkateers George Clinton und Bootsy Collins getroffen und deren Fans kommen auch richtig fett auf ihre Kosten im psychedelisch schleppenden „Slender Man“ und in „Revel Outer Space“. 

FAZIT: Ohne dem Bochumer Musiker zu nahe zu treten: Der deutsche „Lenny Kravitz“ heißt MARIUS TILLY. Allerdings handelt es sich bei den Songs auf „Nebula Rising“ nicht um einen poppigen Abklatsch der Songs des US-Musikers, sondern um die weiterentwickelte krachende Space-Rock-Variante.

VÖ: 22.04.16

Verfügbar: CD & Vinyl & Digitales Album

Kaufempfehlung: K K K K K K K K K K

Web: http://www.mariustilly.com/ & https://mariustilly.bandcamp.com/album/nebula-rising

TOURDATEN

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ZAKK WYLDE “BOOK OF SHADOWS II”  Zurück zur Übersicht - Back to the previous page (bt)

Zakk Wylde - Book Of Shadows 2

01. Autumn Changes
02. Tears Of December
03. Lay Me Down
04. Lost Prayer
05. Darkest Hour
06. The Levee
07. Eyes Of Burden
08. Forgotten Memory
09. Yesterday’s Tears
10. Harbors Of Pity
11. Sorrowed Regrets
12. Useless Apologies
13. Sleeping Dogs
14. The King

Label: Entertainment One Music

KUSCHEL ROCK

Für Fans von: Wet Willie - Lynyrd Skynyrd - Hank Williams Jr.

USA

Wie es der Zufall will, liegt in dieser Woche ganz oben auf dem Stapel der zu rezensierenden CDs ein weiteres “wyldes” Album. Der hier vorgestellte Musiker ist aber nicht mit der bereits vorgesellten Saitenspezialistin “Yvy Wylde” verwandt oder verschwägert. Auf den US Rock Gitarristen ZAKK WYLDE ist die Musikwelt zum ersten Male aufmerksam geworden, als ihn der Sänger Ozzy Osbourne in den 80er Jahren völlig überraschend als Nachfolger für den aus seiner Band ausgeschiedenen Jake E. Lee präsentiert hat. Die Album-Performance auf „No Rest For The Wicked“ ließ keine Wünsche offen. Hier stand auf einmal ein junger Newcomer im Focus, der Musiker und Fans gleichermaßen begeisterte. Knapp 33 Jahre später ist der damals 21jährige US Musiker längst im Rockolymp angekommen, nach den „Ozzy“-Aktivitäten und in der von ihm gegründeten Band „Black Label Society“ präsentiert der mittlerweile auch schon 49jährige 20 Jahre nach dem ersten Solo Album „Book Of Shadows“ jetzt die zweite Ausgabe. Wer mit radikallautem Rock rechnet, wird zunächst enttäuscht: „Autumn Changes“ und die „Tears Of December“ sind melodiöse (herbstliche) Rock Balladen ohne metallisches Gedöns. Auch der Rest der 14 Songs schwimmt in ruhigem Fahrwasser und passt sehr gut in die Schublade „Kuschelrock für alte Motorbiker“. Teilweise klingt’s – wie in „Lay Me Down“ – als ob mein Plattenspieler einen Schaden hat und zu langsam läuft – gut gespielt ist zwar alles, aber irgendwie langweilig („Lynyrd Skynyrd“ für Seniorenheime) und tausendfach schon gehört, auch wenn die Gitarrensoli von Mr. Wylde natürlich weiterhin jeden Gitarrenfan erfreuen dürften und den einen oder anderen Song aus seiner Lethargie reissen.. Und je länger das Album fortschreitet, desto mehr entpuppt sich der musikalische Literat als designierter Fan der Southern Rock Bands „Lynyrd Skynyrd“, „Allman Brothers“ und wie sie alle heißen und wer ganz dringend ein Stück benötigt, das die Atmosphäre des Klassikers „Freebird” aufwärmt, muss sich unbedingt „The Levee“ reinziehen, auch wenn der spontane finale Outburst des Originals am Ende komplett fehlt. Und was „Yesterday’s Tears“ betrifft – da hat sich der gute Zakk aba Jeffrey Phillip Wielandt wohl zu oft mit Klassiker „Tuesday’s Gone“ (auch ein „Skynyrd“-Oldie) beschäftigt.

FAZIT: ZAKK WYLDE spielt Southern Rock für Senioren – speziell in den USA dürfte er mit seinem „Book Of Shadows II“ sicherlich eine riesengroße Zielgruppe erreichen, nämlich die stetig ansteigenden „Harley-Davidson-Clubs“ in den dortigen Altersheimen. Gesamtgesehen ganz nett – ich selbst ziehe die Originale von „Skynyrd“, „Allman“, „Molly Hatchet“ und „Little Feat“ vor, weil diese – auch 40 Jahre nach ihrem Release – immer noch mehr Substanz besitzen als diese Kuschel-Klone.

VÖ: 08.04.16

Verfügbar: CD & Vinyl & Digitales Album

Kaufempfehlung: K K K K K K K K K K

Web:  http://www.zakkwylde.com/ & https://twitter.com/zakkwyldebls

TOURDATEN

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STAR DANCER “WELCOME TO MY WORLD” Zurück zur Übersicht - Back to the previous page  (bt)

SLEAZE ROCK

Für Fans von: Mötley Crue - Def Leppard - Skid Row

USA (MICHIGAN)

Etwas “Guns N’Roses”, ein bisschen “Skid Row” und noch mehr “Mötley” und fertig ist das Gemisch von STAR DANCER, einer neuen Sleaze-Rock-Gruppe aus Detroit, die sich mit dem Debüt Album “Welcome To My World” vorstellt. Knackige groovige Gitarrenriffs, die geile Blues-Stimme von Powerfrau TOSHA OWENS und ein zum himmelschreiendes Gitarrensolo sind das signifikante Merkmal des starken Titelsongs, der mir auch am besten vom gesamten Album gefällt. Der Rest der ingesamt 12 Songs bietet zwar wie “The High & Mighty” und “Unbelievable” (Original von “EMF”) genug Stoff für kommende Pool-Parties und Cruising-Fahrten, klingt aber noch zu sehr wie eine Cover Rock Band beim Versuch, die eigene Identität zu finden. Auch der Bubblegum-Rocker “She’s In Love” mit einem Gastbeitrag von JOAN JETT bleibt recht blass.

Star Dancer - Welcome

VÖ: 20.04.16

Verfügbar: CD & Digitales Album

Kaufempfehlung: K K K K K K K K K K

Der Titelsong des Debüt Albums: https://youtu.be/5T9ULtirv18

TOURDATEN

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PATRICIA VONNE “RATTLE MY CAGE”  Zurück zur Übersicht - Back to the previous page  (bk)

Patricia Vonne - Rattle My Cage

TRACKLISTING:

01. Rattle My Cage
02. Dark Mile
03. Ravage Your Heart
04. Que Maravilla
05. This Cat’s In The Doghouse
06. Bitter Need
07. Dulce Refugio
08. Paris Trance  VIDEO
09. Tequileros
10. Mexicali De Chispa
11. Bitter Need (Rock Version - Bonus Track)

Label: MIG Music GmbH
Web: www.mig-music.de

AMERICANA & TEX MEX

Für Fans von: Imelda May - Linda Ronstadt - Karen Rodriguez

USA (TEXAS)

Die Queen of Americana Roots Rock mit – ich verrat’s gleich am Anfang – einem Hammer-Album! Die als Patricia Rodriguez geborene Sängerin hatte sich zunächst als Schauspielerin versucht und im 1995er Film “Desperado” eine Nebenrolle ergattert, was ihr aber nicht sonderlich schwer gefallen sein dürfte, weil Brüderchen Robert der mittlerweile berühmte Regisseur war und er sollte das Schwesterlein auch in späteren Filmen (“Four Rooms”, “Sin City”) für seine Zwecke einspannen. Parallel begann PATRICIA VONNE, wie sich die Sängerin jetzt nannte, mit ihrer Gesangskarriere, die durch ihren Beitrag “Traeme Paz” zum Soundtrack “Once Upon A Time In Mexico” so richtig in Schwung kommen sollte. In der Tourband von “Tito & Tarantula” sammelte sie genug Erfahrungen, die sie beim 2003er Debüt und auch den nachfolgenden Alben mit einbringen konnte.

Das fünfte Studio Album “Rattle My Cage” ist allerdings bereits 2013 veröffentlicht worden, war damals nur als Import verfügbar, und ist jetzt auch hierzulande - um einen Bonus Track erweitert - endlich regulär zu bekommen. Das Album ist voll bepackt mit Highlights: “Ravage Your Heart” ist bester Heartland Rock mit einem Schluss Country Folk - sein Song zum Tanzen & zum Träumen, “Que Maravilla” eine superbe Midtempo-Rock-Ballade mit phantastisch gespielter Violine von DAVID PERALES, der Rock’n’Roller “This Cat’s In The Doghouse” begeistert mit sattem Bläserarrangemnet (das Tenorsaxophon wird gespielt von JOHNNY RENO).

Mitreissend der latineske Flamenco-Rocker „Dulce Refugio“ mit akustischen Gitarren & Kastagnetten, bluesigen Zydeco-Western-Swing gibt es mit „Paris Trance“, zum Champagne Dinner schrammelt ein Akkordeon, im Vordergrund übernimmt die „Django-Reinhard“-Gedächtnis-Gypsy-Jazz-Gitarre die Führung, die Mikronfonista wechselt gekonnt ins französischsprachige. Mit schwermütigem Tex-Mex-Rock (a la „Tito & Tarantula), zitternden Tremolo-Gitarren und einer leidenschaftlich spanisch intonierenden Sängerin stellen sich die „Tequileros“ vor. Beim Bonus Track “Bitter Need” überrascht, wie sich eine ursprünglich melancholische Ballade (Track 6) plötzlich in ein rockiges Schmankerl (Track 11) verwandeln kann. Und wer jetzt Bock bekommen hat auf das besondere Konzerterlebnis, besorgt sich ein Ticket für eines der 27 Konzerte, die ab 21. September in deutschen Locations geplant sind. Näheres dazu im Tourdatenverzeichnis!

VÖ: 22.04.16

Verfügbar: CD & Vinyl & Digitales Album

Kaufempfehlung: K K K K K K K K K K

Web: http://www.patriciavonne.com/ & https://vimeo.com/156210828 (Video “Paris Trance”)

TOURDATEN

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CANDLEBOX “DISAPPEARING IN AIRPORTS” Zurück zur Übersicht - Back to the previous page  (bt)

ROCK

Für Fans von: Bon Jovi - Aerosmith - 3 Doors Down

USA (WASHINGTON)

Seit Anfang der 90er Jahre sind die US-Rocker CANDLEBOX im Geschäft. 2000 gab es nach dem dritten Album die kurzzeitige Auflösung und 2006 die erneute Wiederbelebung der Band. Nach vier Jahren Wartezeit und einigen personellen Umbesetzungen (die Gitarristen Mike Leslie und Brian Quinn sind erstmals mit von der Partie und mit Schlagzeuger Dave Krusen wurde ein verschollen geglaubtes Gründungsmitglied rekrutiert) gibt es wieder mal ein neues Album. „Disappearing In Airports“ ist die Nummer Sechs in der Studio-Alben-Diskographie und stellt 11 neue Songs vor. „Only Because Of You“, „Alive At Last“ und „Crazy“ zeigen die melodiösere und gefühlvolle Seite des Quartetts, „Vexatious“, mein Lieblingsstück „The Bridge“, “Gods Gift” und „I’ve Got A Gun“ stehen für den gutgelaunten altbewährten Party-Rock der Band um den exzellenten Sänger Kevin Martin.

Candlebox - Disappearing In Airports

VÖ: 22.04.16

Verfügbar: CD & Vinyl & Digitales Album

Kaufempfehlung: K K K K K K K K K K

Web: http://www.candleboxrocks.com/ & Album Highlight: https://vimeo.com/163349646

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SANTANA “SANTANA IV”  Zurück zur Übersicht - Back to the previous page  (bk)

Santana - Santana IV

01. Yambu
02. Shake It
03. Anywhere You Want To Go
04. Fillmore East
05. Love Makes The World Go Round
06. Freedom In Your Mind
07. Choo Choo
08. All Aboard
09. Suenos
10. Caminando
11. Blues Magic
12. Echizo
13. Leave Me Alone
14. You And I
15. Come As You Are
16. Forgiveness

LATIN ROCK

Für Fans von: Bersuit Vergarabat - Los Lobos - Mano Negra

USA

Obwohl überall bejubelt, stimmt’s nicht ganz: Die Originalbesetzung der originären “Santana”-Band ist es nicht ganz geworden. Woodstock-Veteran und Bassist David Brown ist vor ein paar Jahren gestorben und die wichtigste Figur im Perkussionsensemble fehlt auch mit dem Timales-Genie Chepito Areas. Aber alle anderen sind gekommen zu den Aufnahmen von “Santana IV”: Organist & Sänger GREGG ROLIE, NEAL SCHON (der damals aber lediglich beim dritten und vierten Album mit von der Partie gewesen ist), Kongaexperte MICHAEL CARABELLO und Drummer MICHAEL SHRIEVE. Die für den “Santana”-Sound so wichtigen Timbales wurden dieses Mal gespielt von KARL PERAZZO und den Bass bediente BENNY RIETVELD.

Der Auftakt “Yambu” ist eher afrikanisch denn lateinamerikanisch, das heavyrockige “Shake It” dagegegen ähnelt der Musik des dritten Bandalbums aus dem Jahr 1971 schon eher, als damals ein uneschriebenes Blatt namens Neal Schon zum ersten Male mit von der Partie gewesen ist im Devadip-Universum, versprüht zwar nicht ganz die Magie alter Zeiten, aber wer wird denn meckern, wenn solch eine Urgewalt wie SANTANA wieder einmal zusammen kommt, um ein neues Album aufzunehmen? Die Gitarre wühlt sich heavyelektronisch in sonische Sphären, lässt den Jammerhaken mit leichtem Feedback wimmern, der gute Carlos hat sich inspirieren lassen vom Miteinander der alten Gefährten und lässt seine PRS nach dem “Schon”-Solo ordentlich pfeifen. Und dann: “Anywhere You Want To Go”! Da ist er - der alte SANTANA Sound! “Oye Como Va”, “Evil Ways” und “No One To Depend On” lassen herzlichst grüssen. Geiler Song! Schön swingendes Orgelsolo, der legendäre Cha-Cha-Rumba-Rhythmus. Instrumentales gibt es mit “Fillmore East”, „You And I“, dem geil abrockenden „Echizo“ und der Klassiker “Europa (Earth's Cry Heaven's Smile)" vom 76er Album „Amigos“ hat mit dem romantischen „Suenos“ ein Brüderchen/Schwesterchen bekommen – lediglich der damalige Gitarrensound bleibt unerreicht, der Meister spielte seinerzeit eine Gibson und die ist - was den Klang betrifft - seinen heutigen “Paul Reed Smith” Modellen auch heute noch meilenweit überlegen, aber das ist lediglich meine subjektive Einschätzung, der Eine zieht nun mal den “Gibson” Sound vor, Andere stehen wiederum auf ganz andere Klampfen.

Gastsänger RONALD ISLEY ist jedenfalls mit dem Tempo in “Love Makes The World Go Round” leicht überfordert, “Choo Choo” macht sogar einen Schwenker in Richtung Disco-Funk-Rock, dazu gibt es sehr gutes Keyboard-Playing von Gregg Rolie. Weitere Highlights des sehr guten Albums sind der gutgelaunte Latin-Rocker „Leave Me Alone“, “All Aboard” und der Perkussions-Party-Ohrwurm „Come As You Are“.

FAZIT: Schade, dass es nicht gelungen ist, die ehemaligen Members Greg Walker und Alex Ligertwood für die Position am Mikrofon zu rekrutieren, aber Keyboarder GREGG ROLIE liefert als Sänger für seine 68 Jahre immer noch eine TOP Leistung ab und schliesslich hat er mit “Black Magic Woman” und “Evil Ways” mit seinem Gesang schon vor knapp 50 Jahren ein paar Rock Klassiker veredelt. Was bleibt? Wo “Santana” draufsteht, steckt “Santana” drin, das neue Album ist absolut keine Enttäuschung, gehört in jede Rock-Sammlung und reiht sich - was die Rangordnung aller bewerteten “Santana”-Alben angeht, mit einem Notendurchschnitt von 1,867 auf dem elften Platz hinter dem 1977er “Festival” ein.

VÖ: 15.04.16

Verfügbar: CD & 2-Vinyl & Digitales Album

Kaufempfehlung: K K K K K K K K K K

Web: http://www.santana.com/   & https://youtu.be/r3vHslfio7A (“Making Of” zum Album)

TOURDATEN

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DER KULTIGE ROCKCLIP DER WOCHE

BLUES IMAGE “RIDE CAPTAIN RIDE”

In den meisten Listen wird die Gruppe BLUES IMAGE als “One Hit Wonder” geführt, weil sie im heißen Sommer 1970 mit dem Klassiker “Ride Captain Ride” den einzigen TOP Hit gefeiert hat. Allerdings haben Mike Pinera (Gitarre, Vocals), Skip Konte (Keyboards), Malcolm Jones (Bass), Manny Bertematti (Schlagzeug) und Joe Lala (Perkussion) noch zwei sehr gute Studio Alben abgeliefert mit starken bluesrockigen Songs wie diesem hier: https://youtu.be/w3RkFSWh1dM - “Pay My Dues” war seinerzeit die B-Seite der Single “Ride Captain Ride” gewesen - den Song habe ich damals zeitweise mindestens 100 x am Tag gehört und damit Eltern, Nachbarn und meinen Wellensittich “Dizzy” in den Wahnsinn getrieben. Die Original Version gibt es auf dem 1970er Album “Open”.

Wer den Clip hier nicht sehen kann, klickt auf diesen Link:
https://vimeo.com/166698594 

WENN DU DEN VIDEO-CLIP NICHT SEHEN KANNST, DANN HAST DU JAVA-SCRIPT DEAKTIVIERT

BLACK MOUNTAIN “IV” Zurück zur Übersicht - Back to the previous page

SPACE ROCK

Für Fans von: Soundgarden - The Dandy Warhols - Sinoia Caves

KANADA

Neues von den kanadischen BLACK MOUNTAIN. “IV” ist, wie schon der Titel verrät, das vierte Studio Album der 2004 in Vancouver gegründeten Stoner Rock & Psychedelic Space Gruppe, in der seit Anbeginn der Zeiten Stephen McBean, Amber Webber, Matt Camirand, Jeremy Schmidt und Joshua Wells spielen. Sechs Jahre hat es gedauert bis zum neuen Album, das Warten hat sich gelohnt: “Mothers Of The Sun” beginnt mit wuchtigen Gitarrenriffs, das Video besitzt schon jetzt Kultfaktor und auch die “Florian Saucer Attack” wurde visuell mit gelbgrünen Aliens umgesetzt (startet automatisch beim Aufrufen der Website). Das zweistimmig gesungene “You Can Dream” ist eine Reminiszenz an den Psychedelic Pop von “Jefferson Airplane” und das 9minütige “Space To Bakersfield” dürfte vor allem “Pink-Floyd”-Fans umhauen, die sich für die “Dark Side Of The Moon”begeistert haben.

Black Mountain - IV

VÖ: 01.04.16

Verfügbar: CD & Vinyl & Digitales Album

Kaufempfehlung: K K K K K K K K K K

Web: http://www.blackmountainarmy.com/ & https://youtu.be/_USHKQ4Ntc8 (“Mothers ...”)

TOURDATEN

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BOSSK “AUDIO NOIR” Zurück zur Übersicht - Back to the previous page

POST METAL

Für Fans von: Deafheaven - AYWKUBTTOD - Intronaut

ENGLAND

Nach der Vorstellung des “Cult Of Luna”-Albums in dieser Rubrik kamen ein paar eMails, die ”Mariner” lieber bei den “Metal CDs” gesehen hätten. Ist aber “Kokolores”, um es mit den Worten von Otto Rehagel zu sagen. Post Metal ist kein astreiner Metal und auch wenn’s schwermetallisch wummert, haben wir uns entschlossen, Musik aus diesem Subgenre bei den “Rock CDs” einzustellen. Gleiches gilt für BOSSK, die auf “Audio Noir” abwechselnd “atmospheric ambient rock” und “sludge metal” Elemente darbieten. 47 Minuten lang gibt es Stoff für die postmetallische Shoegaze-Abteilung, ”Kobe” erinnert an die gruseligen Stücke der italienischen “Goblin” und wenn “Sänger” Begley die Sau raus lässt, hört es sich an, als ob sämtliche höllische “Argento-Dämonen” aufeinander treffen. Am 16.04. spielt die Band ihren einzigen Deutschland-Gig beim “Doom Over Leipzig

Bossk - Audio Noir

VÖ: 01.04.16

Verfügbar: CD & Vinyl & Digitales Album

Kaufempfehlung: K K K K K K K K K K

Web: http://www.bosskonline.com/ & https://bosskband.bandcamp.com/album/audio-noir

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PALINDROME “STRANGE PATTERNS”  Zurück zur Übersicht - Back to the previous page

Palindrome - Strange Patterns

TITELVERZEICHNIS:

01. Carve The Pattern
02. Gone Before
03. Timelessness
04. Mountain Desert
05. Won’t Wake Up
06. Random Accumulation
07. Strange Patterns  VIDEO
08. Infinity

Label: Pantare R&E
Web: www.pantare.com

PROGRESSIVE ROCK

Für Fans von: Skin Diary - Yes (70er) - Mars Volta - Muse

ÖSTERREICH

Die Gruppe, die uns 2013 mit der phantastischen Debüt EP „Bundle These Last Scattered Synapes“ beschenkt hat, meldet sich zurück mit „Strange Patterns“ und dieses Mal ist das Mini Album „eligible“ aufgrund seiner Spielzeit für die Wahl zur CD des Monats respektive des Jahres. (*)

Von vorne: PALINDROME sind eine österreichische Band, die Alternative Rock, Art Prog und experimentellen Psychedelic kombiniert: „Yes“ (der 70er Jahre), „King Crimson“, „Gentle Giant“, aber auch zeitgenössische Ingredienzen wie die bei „Jagga Jazzist“ oder – der Frontfrau geschuldet – der deutschen „Skin Diary“. Die Urgewalt am Mikrofon ist ROSA NENTWICH-BOUCHAL, die alle Register zieht von gefühlvoll melodiös bis rockig laut, die fünf Boys hinter ihr spielen einen komplexen und vielschichtigen Mix, der sich wohl den Terminus tempo rubato zum Vorbild genommen hat und wahrscheinlich visuell als Vorlage für das Cover Artwork gedient hat, das hier als Asteroidengewitter dokumentiert ist. Vielleicht sind’s aber auch lediglich die Biomakromoleküle, die gerade in der Blutbahn des Schlagzeuger-Handgelenks verrückt spielen.

Wild durcheinander geht es vor allem in der „Mountain Desert“, in der Gitarrist MICHEL ANDRIESSEN sich mit einem geilen Shredder-Solo behaupten kann gegen die Kollegen, „Timelessness“ begeistert vor allem durch quer übereinander gelegte Satzgesänge, die sich schräg gegenüberstehen und böse anblitzen, um wütend auseinander zu driften und sich dann doch am Ende harmonisch vereinigen. In „Won’t Wake Up“ verschmilzt die Frontfrau, die ihre Stimme gekonnt wie ein Instrument einsetzt, mit dem dichten instrumentalen Teppich und schmettert komplexe Gesangslinien in atemberaubendem Tempo ins Mikrofon und führt den Artrock-Gesang auf eine neue Evolutionsstufe. Ich kann mir munter vorstellen, dass die Protagonisten der Band nach einer Übungssession erst mal eine beruhigende Dusche benötigen, um die Gemüter zu beruhigen, soviel Energie steckt hier in jedem der Songs drin.

Weiteres Highlight ist „Strange Patterns“: Beginnt mit schwelenden JH-Licks, bei denen ich jeden Moment auf ein jaulendes Feedback warte, ganz kurz blitzt sogar so etwas wie eine poppige Gesangshookline durch und nach einem kurzen ruhigeren Mittelteil übernimmt am Ende apokalyptisches Tohuwabohu wieder die Oberhand. Das finale „Infinity“ ist eine Wahnsinns-Reminiszenz – zumindest empfinde ich das so – an zwei der besten heute unbekannteren Bands der 70er Jahre: Der Fusion-Jazz-Rock von „Backdoor“ und „Ashton, Gardner & Dyke“ trifft aufeinander – was an der schwirrenden Psych-Orgel von MARIO NENTWICH und der artistischen Intensität liegt, mit der Baritonsaxophonist TOM WEBER diesen Song ausschmückt.

FAZIT: Keine Musik für die weichgespülten Ohren der Radiokonsumgesellschaft, sondern ein intellektuelles Prog Rock Meisterwerk, das die Band sogar selbst produziert hat. Das Cover steht ab Anfang April wie 49 weitere zur Wahl in der neuen Rubrik „Cover Artwork des Monats“. Wer wissen möchte, wer für die grafische Umsetzung verantwortlich gewesen ist: www.michaela-hochrathner.com 

VÖ: 08.04.16

Verfügbar: CD & Vinyl & Digitales Album

Kaufempfehlung: K K K K K K K K K K

Web: http://www.palindrome.at/ &  https://youtu.be/RBXHCTvUnoo (Videoclip “Strange Patterns”)

TOURDATEN

(*) INFO IN EIGENER SACHE: Eine Veröfffentlichung wird nur dann in der Longplay-Kategorie als konkurrenzfähig bewertet, wenn sie eine Mindestlänge von 30 Minuten aufweist. Die 2013er EP “Bundle These Last Scattered Synapes” ist mit ihren 24:53 Minuten Spielzeit nicht in die Album-Kategorie aufgenommen, aber damals in der Rubrik “Neue EPs” vorgestellt und mit einen Notendurchschnitt von 1,650 bewertet worden. Wer die Bewertung lesen möchte, ,klickt auf diesen Link!

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TOWN OF SAINTS “NO PLACE LIKE THIS”  Zurück zur Übersicht - Back to the previous page

Town Of Saints - No Place Like This

TITELVERZEICHNIS:

01. Modern Life
02. Needle In The Way
03. Short Circuit Breakdown
04. Legions
05. Win
06. Do Ya Say
07. Wurttemberg Calm
08. No Place Like This
09. Shapes
10. It’s Beautiful
11. Hold On

Label: Snowstar Records

ALTERNATIVE ROCK

Für Fans von: Kings Of Leon - Mando Diao - Inxs - The Police

NIEDERLANDE

Unglaublich, wie sich doch manche Stimmen ähneln. Bei den ersten Tönen des vorliegenden Albums glaube ich, einen Song der australischen Band „Inxs“ zu hören. Das kann aber nicht sein, weil deren Sänger Michael Hutchence bereits vor 19 Jahren gestorben ist. Und das Gesamtkonzept der hier präsentierten Formation ist dann doch etwas anders gestrickt als das der Gruppe, deren internationale Karriere mit einem weltweit übertragenen TV-Auftritt beim 84er „Live-Aid“-Festival begonnen hatte. TOWN OF SAINTS heißt die Band, die sich vorstellt mit dem Studio Album „No Place Like This“. „Modern Life“ und „Needle In The Way“ sind die beiden ersten Songs – starker Alternative Pop-Rock mit toll gespielte Violine und gerade hier liegt auch ein bisschen das Alleinstellungsmerkmal dieser Formation – neben der exzellenten Stimme von HARMEN RIDDERBOS und den teils sogar ins afrikanische Griotlager abdriftenden Rhythmusgitarre. Das erste Highlight folgt mit dem schnellen „Short Circuit Breakdown“ – gut tanzbar – erinnert leicht an die Klassiker der schwedischen „Mando Diao“, wenn da nicht – klar – die inbrünstig zwischen den Strophen dudelnde Geige wäre. Aber auch die Schweden haben ja schon einmal mit einem Orchester aufgenommen. Gespielt wird das Instrument übrigens von HETA SALKOLAHTI. Die Gruppe kommt aus dem niederländischen Groningen – die Musiker haben sich vor der Bandinitialisierung als Straßenmusikanten in Österreich getroffen und seit damals sind sie laut Bio zusammen unterwegs. Auch das luftig-leichte „Win“ gefällt gut, im romantisch-ruhigen „Shapes“ übernimmt die Violinistin die singende Hauptrolle, „It’s Beautiful“ macht wieder etwas mehr Tempo und mit dem finalen „Hold On“ ist der Band ein sehr guter Abschluss mit epischem Charakter gelungen. Für den Mai 2016 hat das niederländische Quintett bisher zwei Konzerte für den deutschsprachigen Raum (Hamburg, 11.05. und Berlin, 12.05.) angekündigt.

VÖ: 01.04.16

Verfügbar: CD & Vinyl & Digitales Album

Kaufempfehlung: K K K K K K K K K K

Web: http://townofsaints.com/ &  https://twitter.com/townofsaints

TOURDATEN

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Legende KAUFEMPFEHLUNGEN

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NDS - 1,749

Sagenhaftes Album, das in JEDE Sammlung gehört, für die einsame Insel

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NDS 1,750

Sehr gutes Album, genre-spezifisch unter den besten 1000 aller Zeiten

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NDS 1,850

Empfehlenswertes Album, gehört in die gut sortierte Plattensammlung

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NDS 1,950

Ganz gut gelungen, es gibt aber vergleichbare Alben im Genre

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NDS 2,050

Kann man hören, rein in die Sammlung, bei Bedarf wieder hervorholen

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NDS 2,150

Durchschnittliches Album, nur für Edel-Fans empfehlenswert

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NDS 2,250

Nicht so gelungen, es gibt Bessere im Genre und auch von diesem Act

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NDS 2,350

Langweiliges Album, Weihnachtsgeschenk für Feinde und Finanzbeamte

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NDS 2,450

Schwaches Album, Cover als Unterlage im Katzenklo - CD als Untersetzer

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NDS 2,550

Grauenhaftes Album, ab damit in die Verbrennungsanlage

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NDS 2,650

Kackastrophal, ein Verbrechen an der musikalischen Menschheit

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