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Du befindest Dich in der Rubrik Neue Rock CDs. Hier findest Du Infos und Rezensionen von neuen und aktuellen Rock CDs sowie den Rock Videoclip der Woche. Infos zu älteren Rock CDs gibt es beim Link “Verzeichnis”. Zu allen Genres kommst Du mit einem Klick auf die “Übersicht”.

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ABNEY PARK “UNDER THE FLOOR, OVER THE WALL”   Zurück zur Übersicht - Back to the previous page  

Abney Park - Under The Floor

TRACKLISTING:

01.  Mister Overkill
02.  Your Escape
03.  Armor And Flight
04.  His Imaginary World
05.  Gimme A Reason
06.  No Way Out
07.  Creep (2016 Mix)
08.  Under The Floor, Over The Wall
09.  Ripples Of Epiphany
10.  Cut Anchor
11.  The Vilainizer
12.  Don’t Wanna Worry
13.  Souls From Lullabys
14.  The Traveler’s Curse

STEAMPUNK

Für Fans von:  Underworld - Vernian Process - Beat Circus

USA

Die Könige des Steampunk sind derzeit so hpyeraktiv wie selten zuvor. „Under The Floor, Over The Wall“ ist das dritte Album im Jahr, das wie die beiden Vorgänger über die eigene Webseite (CD & digitale Kopie) vertrieben wird. < As a small independent band, we make our living soley from dedicated fans like you buying music from us. Sites like Youtube, Pandora, and Spotify don't pay us enough to live on. But if you keep buying music directly from us, we'll keep making music, videos, novels, and games for you> heißt es in einer offiziellen Mitteilung der von Robert Brown 1997 gegründeten Gothic Rock Band. In der Steampunk-Ecke sehen sie sich freilich erst seit 2005, nachdem es einige Lineup-Umbesetzungen gegeben hatte und die einst als Gothic-Industrial-Electro-Act gestartete Formation ihr musikalisches Spektrum speziell im postapokalyptischen Gefüge enorm erweitert hatte. Das neue Album durchstreift eine enorme stilistische Vielfalt an Schubladen, die nach Bedarf auf und zu gezogen werden – Dark Wave – Kuschelpop – Neoklassik – Chamber Pop – Alternative Rock – Synthie Pop Dance - Celtic Folk – Garagenpunk – und auch frühere Gothic Schwingungen werden natürlich nicht vernachlässigt – es ist so ziemlich alles drin in der neuen ABNEY PARK Packung. Highlights: „Your Escape“, „No Way Out“, der  2016er Mix von “Creep” (die originale Cover Version des “Radiohead”-Klassikers gibt es auf dem 2005er Album “Taxidermy”) und das romantisch inszenierte “Ripples Of Epiphany”, das mich an den Gothic Pop der deutschen Band “Wolfsmond” erinnert. Sogar geneigte Disco-Fox-Tanzbären werden bedient mit “Cut Anchor”, in dem flamenco beeinflusste Glitzergitarren für mediterranes Ibiza-Feeling sorgen. Mit peruanischen Macchu-Picchu-Andenflöten startet “The Vilainizer” und mutiert dann schnell mit dicken Bläsersätzen zum feuchtfröhlichen Pub-Ska-Rocker. Am Ende eines wieder interessanten Albums steht der kammersinfonische Walzer “The Traveler’s Curse”.

INFO:  Bei STEAMPUNK handelt es sich absolut nicht um Punk Musik im herkömmlichen Sinne, die STEAMPUNK Bewegung ist eine Subkultur, die Fantasy, Science Fiction und post- oder neoapokalyptische Szenarien vermischt. Hypermoderne Zukunft wird dabei meistens abgelöst von archaischen dampfbetriebenen Maschinen des 19. Jahrhunderts. In Filmen gab es die ersten Steampunk-Szenarien im 1981er “Mad Max: Road Warrior”, dem 1982er neuseeländischen “Kampfkoloß” oder dem 1983er “Spacehunter”. Seit Mitte der 80er Jahre gibt es auch massig Bands und Musiker, die das Subgenre mit Leidenschaft betreiben - die bekanntesten Acts sind EMILIE AUTUMN, THE FEAR LESS VAMPIRE KILLERS, STEAMPOWERED GIRAFFE und THE DRESDEN DOLLS. Mehr zum Thema in einem Special im Januar!

VÖ: 06.11.16

Verfügbar: CD &  Digitales Album (Nur über Website)

Empfehlung: K K K K K K K K K K

Web:   http://www.abneypark.com/2015site/  &  https://soundcloud.com/abneypark

TOURDATEN

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ROCK VIDEOCLIP DER WOCHE

DORIS ENCRENQUIERA “A OUTRA”

In der Band DORIS ENCRENQUIERA spielen keine Mädels, sondern vier harte Junx, die in ihrer Jugend von “Aerosmith”, “Guns N’ Roses” und (klar!) “AC/DC” beeinflusst worden sind. Eduardo Cabreira (Bass), Eduardo Schuler (Schlagzeug), Henrique Cabreira (Gitarre) und Pedro Lipatin(Gitarre, Leadvocals) haben 2012 im brasilianischen Porte Alegre zusammengefunden und hämmern seitdem ihre Eigenkompositionen dem “samba”-verseuchten Jungvolk des ehemaligen Fußballweltmeisters um die Ohren. 3 CDs hat die Band veröffentlicht, “A Outra” gibt’s auf dem aktuellen 2015er Album.

Wer den Clip hier nicht sehen kann, klickt auf diesen Link:
https://vimeo.com/191819452

DORIS ENCRENQUEIRA im Web:
https://soundcloud.com/doris-encrenqueira/acabe-bem-doris-encrenqueira 

DIESEN VIDEOCLIP FINDEST DU WIE VIELE ANDERE AUCH AB JANUAR 2017 IM NEUEN VIDEOCLIP-VERZEICHNIS

PRETTY MAIDS “KINGMAKER”  Zurück zur Übersicht - Back to the previous page

Pretty Maids - Kingmaker

TITELVERZEICHNIS:

01.  When God Took A Day Off
02.  Kingmaker   VIDEO
03.  Face The World
04.  Humanize Me
05.  Last Beauty On Earth
06.  Bull’s Eye
07.  King Of The Right Here And Now
08.  Heavens Little Devil
09.  Civilized Monsters
10.  Sickening
11.  Was That What You Wanted

Label: Frontiers Records

HARD ROCK

Für Fans von:  Bon Jovi - Tesla - Night Ranger - Sammy Hagar

DÄNEMARK

 Ein PRETTY MAIDS Album, das mit Mönchsgesängen beginnt. Hatten wir auch noch nicht, ob sich die Dänen wohl auf einen Eroberungszug begeben haben und dabei die Studios von Michel Cretu zertrümmert haben und durch Zufall auf alte „Enigma“-Bänder gestoßen sind? Mitnichten, der erste Song „When God Took A Day Off“ mutiert dann schnell zum rockriffigen Monster, wenn da nur nicht diese verdammten von Ronnie Atkins intonierten Schlagermelodien (vor allem in der Strophe) wären. Hansi Hinterseer als Produzent? Stimmt auch nicht, es ist wieder Jacob Hanson, der seine Finger bereits beim 2014er Vorgänger „Louder Than Ever“ an den Reglern gehabt hat. Zum Glück kommt der Titelsong dann doch mit dem gewohnten Maß an Härte, thrashige Mörder-Grooves hämmern aus den Lautsprechern und verbreiten das erste Mal so richtig Partystimmung, iTunes-Käufer und Japaner erfreuen sich der um 1 ½ Minuten längeren Version – eine regelrechte Frechheit gegenüber allen anderen Fans, die sich aufgrund dieser Tatsache mit einem Nichtkauf gegen dieses Album entscheiden sollten. Zwar gibt es auch noch eine auf 1000 Exemplare limitierte hochwertige Box, die eine 18cm große Figur des Cover Artworks beinhaltet, aber auch die hat nur die regulären 11 Tracks zu bieten. Vinyl gibt’s auch in rot.

Auch noch gut: „Humanize Me“, “Sickening” und die (6saitige) Axt schwingenden “Civilized Monsters”. Auch die restlichen Songs sind ganz nett zu hörende, aber größtenteils massentaugliche Radio-Mainstream-Ware wie das poppige „Last Beauty On Earth“, das in ein Ohr hinein und zum anderen wieder herausrauscht. Die Keyboards fallen erstmals so richtig auf in “Heavens Little Devil”, die Tasten wurden bei den Aufnahmen bedient von “Anubis Gate”-Member Kim Olesen, der den im Februar 2016 ausgeschiedenen Morten Sandager ersetzt hat.

FAZIT:  Die hübschen Mägde als trauriger „Bon Jovi“-Verschnitt. Es kommt mir vor als ob die Texte der dänischen PRETTY MAIDS dieses Mal stark von den Geschehnissen der TV-Serie “Vikings” geprägt sind, aber das hier Dargebotene ist allenfalls „etwas“ härterer Rock (als „Avenue Sunrise“) – gut geeignet als Beschallung für Seniorenheime betagter Motorbiker und halbtauber Classic Rocker.

VÖ: 04.11.16

Verfügbar: CD & Vinyl & Digitales Album

Empfehlung: K K K K K K K K K K

Web: http://www.prettymaids.dk/  &  https://myspace.com/pmaids/music/songs 

TOURDATEN

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THE NOSE “WHO’S THE MONSTER NOW?”   Zurück zur Übersicht - Back to the previous page 

The Nose - Monster

TRACKLISTING:

01.  Dee
02.  Lonesome Rider
03.  Now
04.  Hope
05.  Spoon Of Sugar
06.  And
07.  On My Demand
08.  Jusqu’a Toi
09.  Happy Zombie Army
10.   Pirate Queen
11.  What?
12.  They Took The Tank

Label: Gash Records

ALTERNATIVE ROCK

Für Fans von: PJ Harvey - Garbage - Juliette Lewis - Sugarcubes

ÖSTERREICH

THE NOSE? Da war doch was – yep! Vor zwei oder drei Jahren ist eine „blaue“ CD ins Redaktionsbüro geflattert. Wenn ich mich erinnere aus Österreich und wieder richtig! Hinten auf dem Cover der CD steht „Wien“. Das ist – für die deutschen geographieschwachen Mädels – die Metropolhauptstadt Österreichs. Die Stadt mit Charme – mehr sogar als München jemals haben wird. Und die Stadt, aus der die Mozartkugeln kommen, die Ihr so gerne verdrückt, ha, ha! Mittlerweile hat mich der erste Song „Dee“ fast aus dem Sessel gehoben – druckvoller Alternative Rock mit 160 bpm und dicken fettem Heavy-Anstrich. Auch der „Lonesome Rider“ zieht mit breitwandig wummernden Riffs seine Bahnen, die sexy voice gehört – ich hoffe, ich hab’s richtig gelesen im 8seitigen Booklet, in dem übrigens alle Texte abgedrückt sind - RONITA RUBIA! Eine Stimme zum Verlieben – und schon schraubt sie die Vocals eine Nuance höher – einer der beiden Gitarristen wirft einen schrägen Lick in den Schlussakkord – geil! „Now“ brummt ebenfalls punkheavyrockig aus den Lautsprechern – ist mit 138,2 bpm so was wie ein erster Höhepunkt des Albums. Und in diesem Kontext geht es munter weiter – ein Highlight jagt das andere – die Band ist definitiv erwachsener geworden, was die musikalische Ausrichtung, die Produktion, das Arrangements der Songs und die Ideenvielfalt betrifft.

Ranita (das „o“ habe ich mittlerweile ich durch das wahrhaftige „a“ ersetzt) zieht die Intensität unmerklich nach oben, die Band folgt ihr bedingungslos, „Spoon Of Sugar“ (160 bpm) gefällt mir sogar noch besser als alles Vorangegangene, die Band hat spürbar und hörbar immensen Spaß. „And“ ist komplexer als die vorherigen Tracks, ein dreckiger kurzer Fuzz-Gitarrensolo erfreut jeden Sechssaiten-Fan und dann kommt mit „On My Demand“ der nächste Hammer-Track, der richtig Dampf macht, auch hier gibt’s wieder fettesten Gitarrenstoff. Gitarrist EL MARIACHI möchte ich auch nicht unbedingt bei Nacht begegnen – obwohl – ich bin mir sicher, einem gemütlichen Umtrunk wäre er nicht abgeneigt, vielleicht trifft man sich ja mal während eines Konzertes, ha, ha. Aber eigentlich - wenn ich mir die die Ranita auf der WS der Band ansehe - mit Lockenwicklern sieht die auch zum Fürchten aus!

E.E jun unterwandert den zweisprachig gesungenen Titel „Jusqu’a Toi“  mit einem hypnotischen Basslauf – unerwartete perfekt arrangierte Schlager-Eurovisions-Gesangsharmonien im Mittelteil - <lock the door i want more> singt Ranita in bester „B-52s-Manier“ zwischendrin – mittlerweile hat sich der Song zum Ohrwurm mit starker Hookline entwickelt - geiler Track – ich betätige zum ersten Mal spontan die Repeat-Taste. Das brüllende Gegenstück folgt auf dem Fuße. Müssen Horrorfilm-Fans sein, da habe ich eine „Nose“ dafür. „Happy Zombie Army“ – wer den Film „Scouts VS Zombies“ gesehen hat, weiß mittlerweile, dass auch Untote sehr musikalisch sind und ich bin mir sicher, hier klappern die Knochen zu 153 satten bpm! Hammer Album!

VÖ: 05.08.16

Verfügbar: CD &  Digitales Album

Empfehlung: K K K K K K K K K K

 www.the-nose.at  & https://myspace.com/thenoseaut/music/songs & https://youtu.be/w42I9nK_eSY

TOURDATEN

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CRIPPLED BLACK PHOENIX “BRONZE”   Zurück zur Übersicht - Back to the previous page 

Crippled Black Phoenix - Bronze

01.  Dead Imperial Bastards
02.  Deviant Burals
03.  No Fun
04.  Rotten Memories
05.  Champions Of Disturbance
06.  Goodbye Then
07.  Turn To Stone
08.  Scared And Alone (feat. Belinda Kordic)
09.  Winning A Losing Battle
10.  We Are The Darkeners
11.  A Future Shock
12.  Denisovans

Label: Season Of Mist
Web: www.season-of-mist.com

PSYCHEDELIC ROCK

Für Fans von: Black Mountain - QOTSA - The Fiery Furnaces

ENGLAND

Shoegaze-mässig geht’s los auf dem neuen Album von CRIPPLED BLACK PHOENIX, im Intro passiert erst mal gar nichts, dann aber kommen schon die ersten breitwandig gezimmerten Gitarrenakkorde, und ein Gesang, der irgendwo an die lange vergessenen großen Tage der „Grunge“-Ära erinnert. Das englische vom Multiinstrumentalisten Justin Greaves gegründete Alternative Rock Art Grindhouse Projekt geht in sein zehntes Jahr. Wer finanziell kann, besorgt sich auf jeden Fall die auf 350 Exemplare limitierte orangefarbene Vinyl-Edition, weil – die CD-Käufer und digitalen Daunlohder verzeihen mir bitteschön – halt nun mal Vinyl immer noch das Maß aller musikalischen Dinge ist. Sound – Bass – Transparenz – Handling – Präsenz im Plattenregal usw. Welche Editionen außerdem noch angeboten werden, erfahrt Ihr bei einem Klick auf die Seite des Labels. Die Musik ist – vorausgesetzt man hat ein Faible für psychedelisch angehauchte Musik der 70er – absolutely geil – wer sich für das Megaprojekt von „Acid Mothers Temple“ begeistert, kann unbedenklich zugreifen bei „Bronze“, dem zehnten Studio Album von CBP. Highlights sind der 9minütige Monsterjam „Champions Of Disturbance“, das kolossale „Turn To Stone“ und die Post-Rock-Ballade „Scared And Alone“ mit der zuckersüßen Stimme der schwedischen Songwriterin Belinda Kordic. „Pink-Floyd“iges gibt’s in „Losing A Battle“ zu hören, „We Are The Darkeners“ geht  – was am Gesang von Greaves liegt – in Richtung „Black-Ozzy-Sabbath“. Standard gibt’s mit 10 und Deluxe mit den um „A Future Shock“ und „Denisovans“ erweiterten Bonus Tracks.

VÖ: 04.11.16

Verfügbar: CD & 2-Vinyl & MC & Digital Copy

Empfehlung: K K K K K K K K K K

Web: www.crippledblackphoenix.co.uk/   &  https://riseupandfight.bandcamp.com/album/bronze

TOURDATEN

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VAN DER GRAAF GENERATOR “DO NOT DISTURB”   Zurück zur Übersicht - Back to the previous page 

Van Der Graaf Generator - Do Not Disturb

TRACKLISTING:

01.  Aloft
02.  Alfa Berlina
03.  Room 1210
04.  Forever Falling
05.  Shikata Ga Nai
06.  (Oh No! I Must Have Said) Yes
07.  Brought To Book
08.  Almost The Words
09.  Go

Label: Esoteric Recordings
Web: www.esotericrecordings.com

ART ROCK

Für Fans von:  David Bowie - Tin Machine - The Velvet Underground

ENGLAND

Überra-schung! Vor einigen Wochen haben wir noch die exzellente Rockpalast-Veröffentlichung des 1981er Konzerts von Peter Hammill mit dessen K-Group besprochen. Ihr erinnert Euch sicher: Das war der Gründer & Betreiber der 60er Jahre Kultband VAN DER GRAAF GENERATOR, die damals wie heute als Insidertipp und als eine der Pioniergruppen in Sachen Art & Progressive Rock galt/gilt. Und ehe man sich versieht, liegt eine nagelneue Scheibe der selbigen Gruppe auf dem Rezensionstisch. Der englische Musiker hat das Album wie schon den 2012er Vorgänger mit Hugh Banton (Orgel, Bass) und Guy Evans (Drums) eingespielt und bedient wieder sämtliche Erwartungen, die man an einen Musiker und Songwriter seines Formats hat.

Angeblich soll es mal wieder laut Aussage der Beteiligten das letzte Albumin dieser Besetzung sein, aber mittlerweile braucht man ja nichts mehr auf solche Äußerungen zu geben (letzte Tour, letztes Konzert, letzte Zigarette usw - kennt man u. a. von den “Scorpions”) und das bleibt auch hoffentlich auch so. Es gibt jede Menge von „strange moments”, bereits der Auftakt „Aloft“ ruckelt sich abenteuerlich durch diverse Rhythmusfiguren und wechselt so oft Tempo und Gemütsverfassung, wie es manche Bayern mit ihren Unterhosen im ganzen Leben tun.

„Alfa Berlina“ startet mit Polizeisirenen und gruseligen „Poltergeist“-Soundeffekten, bis einen dann die (verdammt nach „Procol Harum“) klingelnde Orgel von Banton abholt. Hammill füllt den Song mit seinem sonoren Mix aus leidenschaftslosem Sprechgesang und intensiv-spartanischem Gefühlsausbruch. Ein Stück, das vor allem den Anhängern des zu Jahresfrist verstorbenen David Bowie gut gefallen dürfte. Erstes Highlight des Albums, deff! „Room 1210“ lädt ein zu einigen „Alan Parsons“ Reminiszenzen, das Stück bedient sich (wohl unbewusst) an einem fragmentarischen Mix aus „The Raven“ und „The Cask Of Amontillado“, lediglich das (wieder von Banton gespielte) Akkordeon zieht eher in die düstere „Tom Waits“-Richtung. Während die ersten drei Stücke sich um das Attribut „Kopfmusik“ verdient machen, zielt „Forever Falling“ wave-punk-rockig auf die Tanzbeine intellektueller Musikfans, die vertrachten Rhythmusverschiebungen in der Mitte dürften allerdings schnell für einen Knoten in den Haxen sorgen. Nevertheless – ein geiles Stück!

„Zappa“-eskes Jazz-Rock-Flair im humorvollen „(Oh No! I Must Have Said) Yes“, “Brought To Book” dagegen führt in eine Cocktail-Bar um halb drei am frühen Morgen, der Barkeeper hängt gelangweilt am Tresen, während sich ein Pärchen in einer dunklen Ecke kichernd auf einer Plüschcouch vergnügt. In Minute 03:37 kommt der Türsteher und wird handgreiflich, um alle Beteiligten vor die Tür zu setzen. Hach ja, die liebe Fantasie .....und wen’s interessiert: Im 16seitigen Booklet und auf dem “Inner Sleeve” der Vinyl-LP sind alle Text abgedruckt. Die Vinyl-LP ist von der Tochterfirma “Esoteric Antenna” veröffentlicht worden.

VÖ: 30.09.16

Verfügbar: CD &  Vinyl & Digitales Album

Empfehlung: K K K K K K K K K K

Web: http://www.vandergraafgenerator.co.uk/  &   http://sofasound.com/

TOURDATEN

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STUCK IN TRAFFIC “MIDNIGHT SHOW”   Zurück zur Übersicht - Back to the previous page 

Stuck In Traffic - Midnight Show

TRACKLISTING:

01.  Midnight Show
02.  Highway
03.  Need None
04.  Mother
05.  Should’ve Done Better
06.  Perfect Circle
07.  Lost Summer
08.  Destiny
09.  Roxanne
10.  Good Girl For A Boy

Web: www.stuck-in-traffic.ch 

CLASSIC BLUES ROCK

Für Fans von:  ZZ Top - Wishbone Ash - Pat Travers - Robin Trower

SCHWEIZ

STUCK IN TRAFFIC sind ein 2002 gegründeter Vierer aus der Schweiz. Erdiger Blues und Alternative Rock sind die bestimmenden Elemente der musikalischen Ausrichtung. „Midnight Show“ heißt das aktuelle Album und wer des langen Wartens auf neue Musik von „ZZ Top“ überdrüssig ist, bedient sich einfach bei den Songs dieser Band. „Highway“ beispielsweise klingt wie ein übrig gebliebenes Schätzchen aus der 70er Jahre Phase des texanischen Trios um „Billy Gibbons“. „Need None“ geht als Brüderchen des Klassikers „La Grange“ durch und was die beiden Gitarristen Dino Sabanovic und Andreas Schwendener veranstalten, dürfte die Seele eines jeden Classic Rock Fans durchkneten. Im 6/8tel Shuffle „Mother“ glänzt Drummer Lionel Hasheer mit filigranen Fills, geiles Georgel (ha, ha) gibt’s in „Should’ve Done Better“ – der besondere Special Guest an der Hammond Orgel ist Mahir Sarihodzic, in dessen „Longplay Studio“ in Sarajewo das Album aufgenommen worden ist. Der bosnische Musiker ist übrigens mit Maja Sar verheiratet, die ihr Heimatland 2010 beim Eurovision Song Contest vertreten hat und seinerzeit mit "Korake ti znam" in der Endabrechnung auf dem 18. Platz (von 26 Teilnehmern) gelandet ist.

Perfect Circle“ führt dann plötzlich in eine ganz andere Richtung – erinnert ein bisschen an die balladesken Meisterwerke der englischen Band „Wishbone Ahs“ (z. b. „Throw Down The Sword“) und hier zeigt Vokalist Dino, dass er sich mit seiner rauchig-kraztigen Stimme auch in den höheren Lagen behaupten kann. Stark auch der lyrische Mittelteil, der seinen Höhepunkt in einem mitreißenden Gitarrensolo erfährt. Variabel geht es weiter – die gutgelaunten Akkorde im „Lost Summer“ wecken Erinnerungen an die 80er („Van Halen“, „Stretch“) und hier wissen die Boys sogar mit fein arrangiertem Satzgesang zu punkten. Schöner sonniger Radio-Rock-Song! Der Rest des Albums („Destiny“, Roxanne“ – nicht verwandt & verschwägert mit dem „Police“-Mädel - und „Good Girl For A Boy“) besteht aus einer weiteren phätten Ladung Blues-Rock. Die digitale Kopie des Albums gibt es seit März 2015 in den handelsüblichen online-shops, seit August 2016 ist “Midnight Show” auch als CD verfügbar.

FAZIT: Echte Schweizer Wertarbeit - der handgemachte Blues Rock von STUCK IN TRAFFIC überzeugt durchgehend - eine unterhaltsame “Midnight Show”, die nach Wiederholung schreit!

VÖ: 26.08.16

Verfügbar: CD & Digitales Album

Empfehlung: K K K K K K K K K K

Web:  http://www.stuck-in-traffic.ch/  &  https://soundcloud.com/stuck-in-traffic

TOURDATEN

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RANI CHATOORGOON “SAMSARA”   Zurück zur Übersicht - Back to the previous page 

Rani Chatoorgoon - Samsara

TRACKLISTING:

01.  The Grey
02.  Lonely Witness
03.  Unbearable
04.  Let Me Go
05.  My Prison
06.  Maybe
07.  Heartbeat
08.  Breathe
09.  The Will
10.  Keeper Of Truth
11.  Sweet Solace
12.  Guardian Of Souls

ORIENTAL ROCK

Für Fans von:  Within Temptation – Enya – Carice Van Houten

KANADA

Einen minimalen Hauch Bollywood-Atmosphäre gibt es zu Beginn zwar auch zu hören, aber dann überwiegt ein fetter Crossover-Mix aus weltmusikalischem Fusion-Rock und traditionellen indischen Elementen. RANI CHATOORGOON ist eine aufstrebende Musikerin aus Kanada, die erstmals 2011 mit der EP “Weightless Blood” auf sich aufmerksam gemacht hat und jetzt den ersten in Eigenregie aufgenommenen und mit Gerry Mosby gemeinsam produzierten Longplay vorlegt. Musik für Insider und Kenner und spätestens wenn die metallische Gitarre von Ruud Jolie im zweiten Stück “Loneley Witness” losdröhnt, weiß ich, dass ich richtig bin. Erinnert ein bisschen an die Lieder von Natasha Atlas, weil diese sich auch oft einen feuchten Kehricht gekümmert hat um altbekannte Strukturen und obwohl die Kanadierin wagemutig diverse Genres miteinander verknüpft, wirkt es doch nie zerfahren oder konzeptionslos. Der Auftakt “The Grey” klingt mystisch, um dann von einem 103 bpm-Groove abgeholt zu werden, der von harten Gitarrenwänden und einer zart zirpenden Sitar umrahmt wird. Ab Minute 03:36 ist sowieso alles egal, weil spätestens jetzt die transzendentale Tanzparty startet. Das nächste Stück gibt dem Zuhörer genau 01:23 Minuten Zeit, bevor auch hier der Rhythmus Fahrt aufnimmt, der Song erinnert ansatzweise an die Klassiker der legendären “Alanis Morissette”-Scheibe “Jagged Little Pill”, wird auch hier voran geschoben von den oben schon erwähnten Riff-Akkorden des niederländischen Gitarristen, den die meisten Rock Fans durch seine hauptberuflichen Aktivitäten in der Band “Within Temptation” kennen. Würde mich nicht wundern, wenn Missus Chatoorgoon irgendwann im Lineup der Symphonic Metal Band auftaucht (Sharon Den Adel, ick habe Dir jewarnt!).

Unbearable” überrascht mit mediterranen Akustik-Klängen, eine weinerlich singende Violine sorgt zwar immer noch für indisches Pathos, aber Melodie und  rockiges Arrangement offenbaren enorme Ohrwurmqualitäten, singen kann die Kanadierin auch sehr gut und zwischendrin sorgen die punktiert eingesetzten Gitarrenlicks  für freudige Momente im Herzen eines jeden Gitarrenfans. Ein Hammer von einem Song! Tabla, Santoor, Sitar und Dholak führen zusammen mit “Let Me Go” zurück in die weltmusikalische Schiene, hier traut sich Jolie sogar einmal ans Mikrofon. Weitere Highlights sind die Power-Rock-Ballade „Maybe“ mit der Klangvielfalt orientalischer Instrumente, auch in „Breathe“ funktioniert die Symbiose aus indischer Musik und westlich gestricktem Rock hervorragend. “Sweet Solace” ist ein weiterer radiotauglicher Song mit Ohrwurmcharakter. Die Musikerin bietet verschiedene Bundles in Eigenvertrieb an. Die CD gibt es einzeln, mit signiertem Autogram als Digipack oder in weiteren Versionen. Auf besonderen Wunsch kann man die Künstlerin auch direkt buchen, dann kommt sie mit ihrer Band und spielt in Eurem Wohnzimmer. Man darf gespannt sein, wie sich die Karriere der Songwriterin entwickelt. Die Voraussetzungen musikalisch erfolgreich zu sein, hat sie auf jeden Fall schon mal mit diesem tollen Album unter Beweis gestellt. Einer der besten Songs des Albums steht am Ende: Die 7 ½ minütige Hymne “Guardian Of Souls” ist ein tolles Beispiel für die Konnektivität östlicher und westlicher Musik und sollte eigentlich jeden Musikfan von Jung bis Alt begeistern. Keltisch-romantische “Enya”-Folklore mit phantastischen Gänsehaut verursachenden Melodiebögen paaren sich mit anspruchsvollem Medieval-Ambiente.

VÖ: 16.09.16

Verfügbar: Diverse CD-Bundles & Digitales Album

Empfehlung: K K K K K K K K K K

Web: https://soundcloud.com/ranichatoorgoon   &  https://youtu.be/aALqUeO0U3o

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AGAINST ME! “SHAPE SHIFT WITH ME”   Zurück zur Übersicht - Back to the previous page 

Against Me - Shape Shift With Me

TRACKLISTING:

01.  Provision L-3
02.  12:03
03.  Boyfriend
04.  Crash    VIDEO
05.  Delicate, Petite & Other Things I’ll Never Be
06.  333    VIDEO
07.  Haunting, Haunted, Haunts
08.  Dead Rats
09.  Rebecca
10.  Norse Truth
11.  Suicide Bomber
12.  All This (And More)

Label: Xtra Mile Recordings

ALTERNATIVE ROCK

Für Fans von:  Smashing Pumpkins - The Hives - The Weakerthans

USA (FLORIDA)

Von Beginn an ordentlich Dampf machen AGAINST ME! auf ihrem neuen Album „Shape Shift With Me“, „Provision L-3“ setzt dort an, wo man 2014 mit dem Vorgänger „Transgender Dysphoria Blues“ aufgehört hatte. Das Stück verteufelt den auf internationalen Flughafen eingesetzten Security-Scanner Auch „12:03“ geht flott zur Sache, Chefsänger LAURA JANE GACE erwartet den Anruf eines Mädels, das aber nichts von sich hören lässt. Das Quartett aus Florida predigt sein munteres Gemisch aus Garagen Punk und Alternative Rock, hat jetzt auch sein eigenes Label “Total Treble Music” gegründet, der internationale Vertrieb geht über “Xtra Mile Recordings” vonstatten. Drei Songs waren vorab schon verfügbar gewesen zum kostenlosen streaming und in den online-shops, zum einen „Crash“, zu dem es auch einen von der wieder propulären „Star Wars Saga“ inspirierten Videoclip gibt: https://vimeo.com/178894498, in dem ein vermummter „Darth Vader“ durchs Bild hüpft, zum anderen die Single „Haunting, Haunted, Haunts“, bei der es um Phobien und Angstzustände geht. Eines der Album-Highlights ist das mit 60ies-Retro-Rhythm’n’Blues- Philosophie ausgestattete und den vibrierenden Gitarrenwänden von James Bowman geschuldete „Delicate, Petite & Other Things I’ll Never Be“ – erinnert mich spontan an die Musik des  Detroiter Rockers „Mitch Ryder“. „333“ bedeutet nicht <drei drei drei - bei Issos Keilerei> (Witz für Latein-Jünger), sondern bezieht sich auf drei Gemälde, die es den Boys bei einem privaten Besuch zwischen zwei Konzerten  im „Guggenheim-Art-Museum“ im spanischen Bilbao angetan hatten, u. a. dieses hier vom US Künstler Andy Warhol: https://www.guggenheim-bilbao.es/en/works/one-hundred-and-fifty-multicolored-marilyns / - über Geschmack lässt sich natürlich wie immer streiten. Der “Suicide Bomber” ist kurz nach dem Sprengstoffattentat im Pariser Club “Bataclan” entstanden, bei dem Terroristen 130 Menschen getötet haben und setzt sich darüber hinaus auseinander mit der Gefühlswelt der geschockten Eltern, die sich Vorwürfe machen, warum ihre Söhne in der Lage waren, eine solch üble Mordtat zu vollbringen. Beim Stück hat sich übrigens der im Studio verantwortliche Tontechniker MARC HUDSON den Bass umgeschnallt und sorgt für die tiefen Töne. Doppel Vinyl gibt es in der limitierten Edition auch als weiße und klare Rille, der Download-Code fürs digitale Album liegt allen Vinyl-Ausgaben bei.

VÖ: 16.09.16

Verfügbar: CD &  2-Vinyl & Digitales Album & MC

Empfehlung: K K K K K K K K K K

Web: http://www.againstme.net/  &  https://vimeo.com/181459925 (“333”)

TOURDATEN

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HARDLINE “HUMAN NATURE”   Zurück zur Übersicht - Back to the previous page

Hardline - Human Nature

TRACKLISTING:

01.  Where Will We Go From Here
02.  Nobody’s Fool
03.  Human Nature
04.  Trapped In Muddy Waters
05.  Running On Empty
06.  The World Is Falling Down
07.  Take You Home
08.  Where The North Wind Blows
09.  In The Dead Of The Night
10.  United We Stand
11.  Fighting The Battle

Label: Frontiers Music
Web: www.frontiers.it

HARD ROCK

Für Fans von:  Def Leppard - Whitesnake - Poison - Angel - Foreigner

USA

HARDLINE pflegen das heavyrockmusikalische Klangbild der 80er Jahre – wer auf Musik a la „Def Leppard“, „White Lion“ oder „Skid Row“ steht, wird durchaus Gefallen finden an „Human Nature“, dem neuen Album der Band aus dem Osten der USA. Mir selbst ist es ein bisschen zu sehr „Old School“, aber nichtsdestotrotz habe ich mich dabei ertappt beim leicht verhaltenen Bängen zu einigen der 11 Songs – die Highlights sind „Where Will We Go From Here“, deer Ohrwurm „Nobody’s Fool“ mit gut arrangierten Surf-Rock-Backing-Vocals und sogar ich, der sonst mit schwülstigen Balladen gar nichts am Hut hat, bin angenehm überrascht vom Kuschelrocker „Human Nature“ – der langsame Titelsong besticht mit schöner Gesangsmelodie von  Johnny Gioeli, der die Band bereits 1991 mit Brüderchen Joey gegründet hatte. Im Quintett haben mit Neal Schon, Todd Jensen und Deen Castronovo schon einige Größen gespielt. Nachdem die Gruppe aber nach nur einem Album von der Plattenfirma fallen gelassen wurde, wendeten sich die Musiker anderen Projekten zu, Castronovo ging zu „Ozzy“Heute ist von der Originalbesetzung nur noch Chef Johnny am Regiestuhl, das restliche Personal besteht aus Josh Ramos (Gitarre), Alessandro Del Vecchio (Keyboards), Francesco Jovino (Schlagzeug) und Tieftönerin Anna Portalupi, die während des Albums zwar recht unauffallend im Hintergrund bleibt, aber nichtsdestotrotz eine Supermusikerin ist, wie dieser Videoclip hier gut unter Beweis stellt: https://youtu.be/d4GaZo1aEbQ - „Trapped In Muddy Waters“ macht seinem Titel alle Ehre und beginnt mit bluesiger Slidegitarre, die direkt im Delta an einem Sumpf zu sitzen scheint, dann geht es wieder zum Melodic Hardrock, der das ganze Album durchzieht. Ebenfalls gut: Der Dampfhammer (164 bpm) „Running On Empty“ (kein Cover von „Jackson Browne“) und „The World Is Falling Down“. Der Rest ist gut produzierte Routine, der neben dem Frontman vor allem Gitarrist Ramos den Stempel mit guten Soli und sattem Sound aufdrückt.

VÖ: 14.10.16

Verfügbar: CD &  Digitales Album

Empfehlung: K K K K K K K K K K

Web: http://www.hardlinerocks.com/site/

TOURDATEN

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2 IN THE CHEST “IRON SMOKE AND SPIT”  Zurück zur Übersicht - Back to the previous page

2 In The Chest - Iron Smoke And Spit

TRACKLISTING:

01.  Dawg
02.  Ghost Rider
03.  Hangman
04.  The Watchman
05.  Kings Over Jacks
06.  Iron Smoke And Spit
07.  Mary Lou
08.  Gunz Raised
09.  Mama Cried
10.  No Oh More
11.  Pony Express

SOUTHERN HARD ROCK

Für Fans von:  Molly Hatchet - ZZ TOP - Kid Rock - Papa Roach

USA (ARIZONA)

Eine neues Southern Hard Rock Brett bahnt sich seinen Weg durch den internationalen Mediendschungel. 2 IN THE CHEST heißt die Band, ist 2010 gegründet worden und besteht aus den Musikern Reverend Black Jack McBride (Vocals, Gitarre), Velvet De Blonko (Schlagzeug), Mortimer Butterfield (Bass) und James Jack Coburn (Leadguitar). Wer auf die Musik von „Motörhead“, „ZZ Top“ und „Molly Hatchet“ steht, wird begeistert sein über die angebotene Alternative, die es auf „Iron Smoke And Spit“ zu hören gibt. Nach dem Betrachten des Covers hatte ich zwar eher auf eine neue Variante der indianischen Rocker „Blackfoot“ oder „Redbone“ gehofft, aber die metallisch groovenden Rock&Roller „Ghost Rider“ und „Hangman“ lassen ebenfalls keine Wünsche offen. Slidegitarrentöne läuten den headbängenden Wüstenrocker „The Watchman“ ein, der wie die anderen Songs eine von 11 legendären von der Band im Booklet propagierten Wild West Stories zum Besten gibt: Verlassene Wüstenstädte, knüppeldicke Salonschlägereien, paranormale Mystery im Navajo-Reservat, verstimmt klimpernde Honkytonk-Pianos, schlitzohrige Pokergefechte und knallharte Outlaw-Auseinandersetzungen - am Ende macht sich die Band aus dem Staub mit dem donnernden „Pony Express“. Bleibt zu hoffen, dass die maskierte Gang bald wieder von sich hören lässt.

VÖ: 23.08.16

Verfügbar: CD & Digitales Album

Empfehlung: K K K K K K K K K K

Web:  http://www.2inthechest.net/  &  https://www.reverbnation.com/2inthechest

TOURDATEN

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BLACKFOOT “SOUTHERN NATIVE”  Zurück zur Übersicht - Back to the previous page

Blackfoot - Southern Tide

TRACKLISTING:

01.  Need My Ride
02.  Southern Native
03.  Everyman
04.  Call Of A Hero
05.  Take Me Home
06.  Whiskey Train
07.  Satisfied Man
08.  Ohio
09.  Love This Town
10.  Diablo Loves Guitar

Label: Loud & Proud Records
Web: http://loudandproudrecords.com/

SOUTHERN ROCK

Für Fans von:  Molly Hatchet - Foghat - Texas Hippie Coalition

USA (FLORIDA)

Über 20 Jahre ist es her, als das letzte BLACKFOOT Album „After The Reign“ die heimischen Wände und Vitrinen zittern ließ. Die in den 70er Jahren von Rickey Medlocke, Charlie Hargrett, Jakson Spires und Greg T. Walker gegründete „Indianer“-Rock Band meldet sich zurück mit dem Comeback „Southern Tide“ – allerdings in komplett neuer Besetzung. BRIAN CARPENTER (Bass), TIM ROSSI (Gitarre), MATT ANASTASI (Drums) und RICK KRASOWSKI (Vocals, Gitarre) bilden das Lineup der 2012 reformierten Truppe, die der ehemalige Firmengründer Medlocke ins Leben gerufen hat, selbst aber weiter bei Lynyrd Skynyrd spielt und hier lediglich als Produzent und unterstützender Berater in Aktion bleibt. Im aktuellen Videoclip des Titelsongs ist er zu sehen mit seiner Gibson Les Paul neben der Schauspielerin & Rockröhre STACEY MICHELLE.

Der Auftakt „Need My Ride“ und der Titelsong strotzen wie die meisten der insgesamt 10 Songs strotzen vor Kraft, die junge Truppe spielt den für die Band atypischen Mix aus Southern Rock & Metal. Mit  der von Krasowski toll gesungenen Ballade „Everyman“ hat  man sogar einen kuschel-romantischen Rocker im Angebot, die Überraschung des Albums kommt ganz am Ende mit dem flamenco-tex-mex-rockigen Instrumental „Diablo Loves Guitar“ . „Southern Native“ ist ein routiniert gut gespieltes und modern produziertes Album, dessen Motto <down in the swamps of florida - i’m a southern born native> man in jeder Minute verspürt, aber das exzellente Niveau der kultigen BLACKFOOT-Scheiben der 80er und 70er Jahre erreicht’s dann doch nicht so ganz.

VÖ: 05.08.16

Verfügbar: CD & Digitales Album

Empfehlung: K K K K K K K K K K

Web: http://www.blackfootband.com/  &  https://youtu.be/ewaZHjFVzl4  (“Southern Native”)

TOURDATEN

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zZz “JUGGERNAUT”   Zurück zur Übersicht - Back to the previous page

zZz - Juggernaut

TRACKLISTING:

01.  Blood
02.  Wild Girl
03.  When I Come Home
04.  Dead End
05.  My Girl
06.  Doze
07.  Red Beat
08.  Juggernaut

Label: Excelsior Recordings
Web: www.excelsior-recordings.com
Promotion: Popup Records
Web: www.popup-records.de

RETRO PSYCH ROCK

Für Fans von:  Doors – Zlang Zlut – The White Stripes

NIEDERLANDE

 Die niederländischen „Doors“ präsentieren nach 7jähriger Pause das vierte Studio Album. Im Nachbarland bereits im März 2015 veröffentlicht, beinhaltet „Juggernaut“ 8 neue Songs im retro-psychedelic-dark-wave-Gewand. Immer noch als minimalistischste aller Bandbesetzung - nämlich zu zweit unterwegs - von Organist und Sänger Björn Ottenheim und Schlagzeuger Daan Schinkel 2001 gegründet – halten die beiden Musiker als zZz das musikalische Konzept aufrecht, das die Fans der Gruppe – dazu gehöre auch ich - seit dem ersten Album begeistert. Es war im kalten schneereichen Winter 2005 gewesen, als ich das erste Mal durch München von Geschäft zu Geschäft stapfte, um mir das damalige schwer zu bekommende Debüt Album „Sound Of zZz“ zu besorgen. In einer Zeit, in der die internationalen Web-Vertriebswege erst am Entstehen waren. Das letzte Album „Sleeping With The Beast“ gab es 2008, zwischendrin kamen mal ein paar Singles und News, dass die Band den einen oder anderen Soundtrack-Song oder einen Beitrag zu einem Videogame (z. b. im 2010er “Driver: San Francisco”) geleistet hat und jetzt hat das Hamburger Label Popup Records den Vertieb für Deutschland übernommen und bringt die neue CD ab 02. September auch hierzulande an den Mann und die progressiv hörende Frau. In „Dead End“ klingt Ottenheim nach wie vor wie eine Mixtur aus Jim Morrison und Depeche-Mode-Sänger Dave Gahan, für dunkelromantische Gewölberkeller-Atmosphäre sorgt die Ballade „Doze“, im instrumentalen „Red Beat“ zeigen die beiden Musiker einmal mehr ihre virtuosen Fähigkeiten, der Titelsong ist ein 20minütiges Jam-Rock-Monster und der Rest („Wild Girl“, „When I Come“ und „My Girl“) dürfte auf der Tanzfläche innovativer Rock Clubs für Wallungen sorgen. Für Einsteiger wäre mit Sicherheit natürlich auch mal ein „Best Of“-Scheibchen interessant mit den bisher nur auf Maxis verfügbaren Raritäten. Vieleicht dann auch mit diversen Remixes? Im September spielen sich zZz durch ein paar deutsche Clubs, die Termine findet Ihr wie gehabt bei den Tourdaten.

VÖ: 02.09.15

Verfügbar: CD & 2-Vinyl &  Digitales Album

Empfehlung: K K K K K K K K K K

Web:  http://www.soundofzzz.nl/  &  https://youtu.be/WPxzf2K_ln8  (“When I Come Home”)

TOURDATEN

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DER KULTIGE ROCKCLIP DER WOCHE

AT THE DRIVE IN “ONE ARMED SCISSOR”

Der Weltuntergang war hundertfach angepriesen worden (von Bild & Spiegel & Stern & Playboy) und  irgendwo war ich dann auch enttäuscht, dass er nicht zustande gekommen war - und sorry für die Ausdruxweise - scheiß auf alle Offenbarungen - denn als ich die CD “Relationship Of Command” von der Hardcore-Band AT THE DRIVE-IN plötzlich in den Händen hielt, wusste ich, dass mich die musikalische Erlösung im neuen Jahrhundert ereilt hatte. Und genau so hatten es wohl die Besucher der amerikanischen “Conan O’Brian Talkshow” empfunden, wie der Jubel nach der Performance von “One Armed Scissor” zeigt. Den genialen Rock Track findet Ihr auf dem 2000er Album der Band und wenn Ihr das Album nicht schon längst im Regal habt, dann ein wildes und ernstgemeintes “Shame On U!”

Wer den Clip hier nicht sehen kann, klickt auf diesen Link:
https://vimeo.com/35807445

AT THE DRIVE-IN im Web:
http://www.atthedriveinmusic.com/

DIESEN VIDEOCLIP FINDEST DU WIE VIELE ANDERE AUCH AB JANUAR 2017 IM NEUEN VIDEOCLIP-VERZEICHNIS

TY CURTIS “BLAME ME”  Zurück zur Übersicht - Back to the previous page

BLUES ROCK

Für Fans von:  Pat Travers - Jonny Lang - Tom Principato

USA (OREGON)

Für viele ist er ein noch unbeschriebenes Blatt, obwohl er bereits fünf ansprechende Alben veröffentlicht hat. TY CURTIS hat den Soul in der Stimme und wer ihn wie in “I Can Say” singen hört, denkt unweigerlich an den souligen Gesang von Teddy Pendergrass, während die Musik eher in die Blues-Rock-Ecke drängt. “Blame Me” ist sein neuestes Album und es ist wohl auch das erste, dass bequem über die internationalen Vertriebswege (zumindest digital) zu bekommen ist. Nach zwei in Eigenregie veröffentlichten Longplays ist er vom ehemaligen “Prince”-Mitstreiter “David Z” entdeckt worden und mit dessen Hilfe gab es das bis dato in Insiderkreisen sehr geschätzte Album “Cross That Line”, das ihm Live Konzerte quer durch die USA und auch in Europa ermöglichte. Weitere Highlights sind “Never Get My Love” und der Reggae Rocker “Urge And Temptation”.

Ty Curtis - Blame Me

VÖ: 01.07.16

Verfügbar: CD & Digitales Album

Kaufempfehlung:  K K K K K K K K K K

Web: http://www.tycurtis.net/store/Ty-Curtis-Blame-Me-Album-Digital-Download.html

TOURDATEN

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Legende KAUFEMPFEHLUNGEN

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NDS - 1,749

Sagenhaftes Album, gehört in JEDE Sammlung, für die einsame Insel

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NDS 1,750

Sehr gutes Album, genre-spezifisch unter den  besten  1000 aller Zeiten

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NDS 1,850

Empfehlenswertes Album, gehört in die gut sortierte Plattensammlung

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NDS 1,950

Ganz gut gelungen, es gibt aber vergleichbare Alben im Genre

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NDS 2,050

Kann man hören, rein in die Sammlung,  bei Bedarf wieder hervorholen

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NDS 2,150

Durchschnittliches Album,  nur für Edel-Fans empfehlenswert

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NDS 2,250

Nicht so gelungen, es gibt Bessere im Genre und auch von diesem Act

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NDS 2,350

Langweilig, Weihnachtsgeschenk für Feinde und Finanzbeamte

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NDS 2,450

Schwaches Album, CD und  Cover als Unterlage im Katzenklo

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NDS 2,550

Grauenhaftes Album, ab damit in die Verbrennungsanlage

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NDS 2,650

Kackastrophal, ein Verbrechen an der musikalischen Menschheit

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