www.music-newsletter.de

 

 

 

 

Du befindest Dich in der Rubrik Neue Rock CDs. Hier findest Du Infos und Rezensionen von neuen und aktuellen Rock CDs sowie den Rock Videoclip der Woche. Infos zu älteren Rock CDs gibt es beim Link “Verzeichnis”. Zu allen Genres kommst Du mit einem Klick auf die “Übersicht”.

 

 

 

 

 

Neue Rock CDs

Übersicht

Verzeichnis

Neue Punk CDs

Startseite

xxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxx

xxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxx

xxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxx

xxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxx

xxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxx

LEISTUNGSFÄHIGE FIRMEN EMPFEHLEN SICH

 

 

 

VIOLENCE OF THE SUN “PERCEPTIONISM” Zurück zur Übersicht - Back to the previous page

STONER ROCK

Für Fans von: Foo Fighters - Monster Magnet - Baroness

ITALIEN

Italienische Rock Gruppen, die Heavy Metal oder Hardrock spielen, sind bekannt, Bands dagegen, die sich auch im Bereich Stoner Rock, Sludge oder Blues herumtreiben, weniger. Dem wird Abhilfe geschaffen mit VIOLENCE OF THE SUN, einer 2014 vom Gitarristen Andrea El Khaloufi und dem Schlagzeuger Mattia Maiorani gegründeten Formation. Mittlerweile wurden noch Gianluigi Di Giacomo (Gitarre) und Francsco Pacifici (Drums) rekrutiert und zu viert hat man ein Studio besucht, um das zweite Album „Perceptionism“ aufzunehmen. Herausgekommen sind stoisch-dröhnende Gitarrenwände, die sich nicht hinter der Musik ähnlich gestrickter Acts („Baroness“, „Bongzilla“) zu verstecken brauchen. Die Anspieltipps: Das donnernde „Feeding The Dolls“ (163 bpm), „The Devil’s Bell Rings Again“ und der Long-John “Rachel Jupiter” (11:15 Minuten)

Violence Of The Sun - Perceptionism

VÖ: 15.07.16

Verfügbar: Digitales Album

Kaufempfehlung: K K K K K K K K K K

Web: https://violenceofthesun1.bandcamp.com/album/perceptionism

TRACKLISTING

xxxxxxxxxx

xxxx

xx

xxxxxxxxxxxxxxxxxxxxx

xxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxx

xxxxxxxx

xxxxxx

xxx

xxx

xxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxx

ROCK VIDEOCLIP DER WOCHE

TY CURTIS “I KNOW”

Neues Album vom Gitarristen und Songwriter TY CURTIS! “Blame Me” bietet einen anspruchsvollen Mix aus bluesigem Rock und souligem Gesang - der Musiker aus Oregon ist bereits ein paar Jahre unterwegs in der Szene, hat mehrere gute Alben veröffentlicht, aus dem vierten Studio Album “Ty Curtis” stellen wir Euch in dieser Woche den Song “I Know” vor. Erinnert mich irgendwie an die alten Klassiker von “Robin Trower”, als dieser noch etewas jünger war in den 70er Jahren!

Wer den Clip hier nicht sehen kann, klickt auf diesen Link:
https://vimeo.com/53644964

TY CURTIS im Web:
http://tycurtis.net/

WENN DU DEN VIDEO-CLIP NICHT SEHEN KANNST, DANN HAST DU JAVA-SCRIPT DEAKTIVIERT

ACID MOTHERS TEMPLE & THE MELTING PARAISO UFO
“WAKE TO A NEW DAWN OF ANOTHER ASTRO ERA”  Zurück zur Übersicht - Back to the previous page 

PSYCHEDELIC

Für Fans von: Magma - Six Organs of Admittance - Palindrome

JAPAN

Zurzeit bewegt das Thema “Reise zum Mars” wieder einmal sämtlich Schlagzeilen in Wissensmagazinen und Rubriken diverser Journaillien. Im Jahr 2030 soll es soweit sein, dass das erste bemannte Raumschaft Station auf dem roten Planeten macht. Dabei ist der Japaner Kawabata Makoto mit seiner Band dort längst vor über 20 Jahre angekommen. Sein space-psychedelischer Underground schwirrt nun schon mit dem sage & schreibe 76. Album durchs kosmonautische Universum. Auch die drei überlangen Tracks der neuen CD machen da keine Ausnahme. Egal ob “Force In The Third”, “Nebulous Hyper Medi” oder “Meridian Dimension” - es dominieren überlange improvisationsfreudige Gitarrensoli und erdig-hypnotische Riff Orgien, die - wie alle Vorgänger - angereichert mit elektronischen Spielereien zum Non Plus Ultra der zeitgenössischen Rock Musik gehören. Vinyl gibt’s limitiert in “Pink”!

Acid Mothers Temple - Wake To A New Dawn

VÖ: 22.07.16

Verfügbar: CD & 2-Vinyl & Digitales Album

Kaufempfehlung: K K K K K K K K K K

Web: http://www.acidmothers.com/http://www.importantrecords.com/imprec/imprec439

TOURDATEN

xxxxxxxxxx

xxxx

xx

xxxxxxxxxxxxxxxxxxxxx

xxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxx

xxxxxxxx

xxxxxx

xxx

xxx

xxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxx

JEFF BECK “LOUD HAILER”  Zurück zur Übersicht - Back to the previous page

Jeff Beck - Loud Hailer

TRACKLISTING:

01. The Revolution Will Be Televised
02. Live In The Dark  VIDEO
03. Pull It
04. Thugs Club
05. Scared For The Children
06. Right Now
07. Shame
08. Edna
09. The Ballad Of The Jersey Wives
10. O.I.L. (Can’t Get Enough Of That Sticky)
11. Shrine

Label: Rhino Records
Web: www.rhino.com

ALTERNATIVE ROCK

Für Fans von: Philip Sayce - SuperHeavy - Alabama Shakes

ENGLAND

Bereits seit Mitte der 60er verzaubert JEFF BECK die Gitarrenfans mit seinen Künsten. Begonnen hat alles in der Band eines gewissen “John Mayall”, später hatte er seine Dienste in der “Pre-Led-Zeppelin”-Combo “The Yardbirds” zur Verfügung gestellt, bevor er sich 1968 mit seinem bahnbrechenden Solo Album “Truth” auf solistische Pfade begab. Bis zum heutigen Tage hat der Engländer 16 Studio Alben veröffentlicht, die Nummer 17 ist “Loud Hailer”, ein Album, auf dem er sich so rockig wie schon seit Jahrzehnten nicht mehr gibt. 72 Jahre ist der Musiker inzwischen alt, von seiner Präsenz und von seinem Können hat er nichts eingebüsst. Der Titel (deutsch: Megaphon) kommt nicht von ungefähr.

Bei den neuen 11 krachenden, lauten Songs wird er von zwei Mädels unterstützt, die schon seit einiger Zeit die Musikwelt in und um London herum mit ihrer eigenen Band begeistern. ROSIE BONES (Gesang) und CARMEN VANDENBERG (Gitarre) spielen und singen hauptberuflich in der Gruppe “Bones” und sie sorgen hier für deutlichen Wirbel. “Live In The Dark” ist der erste begeisternde Rock Hammer. Das instrumentale Monster “Pull It” dröhnt mit harten Fuzz-Gitarren, die durch einen Oktav-Devider gejagt wurden, der “Thugs Club” lädt ein zu garagen-rockigem Blues-Funk, die “beck”-schen Licks prasseln von links und rechts aus den Lautsprechern: Schräge wilde Blues-Licks, die in der Spitze vom vibrierenden Jammerhaken verziert werden.

Das sanfte “Sacred For The Children” outet den romantischen Jeff Beck - eine ruhige Ballade, wie er sie schon in den 80er Jahren gespielt hat, Rosie Bones wispert den Text gefühlvoll mit der Inbrunst einer “Janis Joplin” und “El Becko” glänzt einmal mehr mit tollem Gitarrensolo, in dem er wieder mal zeigt, dass Schnelligkeit nicht unbedingt alles ist. “Right Now” und “Edna” lassen die buchstäbliche Rock-Sau raus und “The Ballad Of The Jersey Wives” ist einfach ein cooles gutgelauntes funky Teil, in dem knackige Country-Licks und eine rattenscharf gespielte Slidegitarre dominieren. Komplettiert wurde das Lineup im Studio von Schlagzeuger Davide Sollazzi und Bassist Giovanni Pallotti, die beiden Musiker kommen aus dem Session-Umfeld von Filippo Cimatti, der das Album mit Meister Beck produziert hat.

FAZIT: “Loud Hailer” bietet nicht nur ein Feuerwerk für Gitarristen, sondern ist ein rundum tolles Album geworden, dem vor allem die Präsenz zwei junger Mädels seinen Stempel aufdrückt. Der 72jährige JEFF BECK veröffentlicht eines seiner “jüngsten” Alben und brilliert in den 11 Songs ein ums andere Mal und schlägt trotzdem wahrscheinlich altgebliebene Classic Radio Rocker in die Flucht. Recht so, denn diese werden das Album hassen und darum haben sie es aber auch nicht verdient!

VÖ: 15.07.16

Verfügbar: CD & Vinyl & Digitales Album

Kaufempfehlung: K K K K K K K K K K

Web: https://twitter.com/jeffbeckmusic & http://www.ainian.com/ & https://youtu.be/F6dsffOrOoI

TOURDATEN

xxxxxxxxxxxx

xxxxxxx

xxxx

xxxxxxxxxxxxxxxxxxx

xxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxx

x

xxxxxxxxxxxxxxx

xxxxxxxxxxxxxxxxxx

HEART “BEAUTIFUL BROKEN” Zurück zur Übersicht - Back to the previous page

ROCK

Für Fans von: Pat Benetar - Sheryl Crow - Joan Jett - Avril Lavigne

USA (WASHINGTON)

Ja Wahnsinn, die “Wilson”-Schwestern gibt’s immer noch! Die Mädels, die uns einst den “Magic Man”, den hardrockenden “Barracuda” gebracht haben und auch viel geile nie im Radio gespielten Knaller wie “Even It Up”, “Kick It Out” oder “Bebe Le Strange”, setzen ihr neues Album “Beautiful Broken” in die Umlaufbahn. Allerdings handelt es sich teilweise um Schnee von gestern, der fett hämmernde Titelsong war ein Bonus Track des 2012er Vorgängers, hier gibt es die aufgefrischte Version mit dem Gastbeitrag von James “Mister Metallica” Hetfield, “Sweet Darlin” gab’s schon mal 1980, “Johnny Moon” und “Language Of Love” 1983 und “City’s Burning” 1982, hier sind es neue Aufnahmen der alten Klassiker. Auch die 5 neuen Kompositionen überzeugen durchgehend. Wem die Musik von HEART bisher immer gefallen hat, dem sei gesagt: DIESES Album gehört unbedingt in die Sammlung!

Heart - Beautiful Broken

VÖ: 08.07.16

Verfügbar: CD & Vinyl & Digitales Album

Kaufempfehlung: K K K K K K K K K K

Web: http://www.heart-music.com/https://vimeo.com/171182079 (“Beautiful Broken”)

TOURDATEN

xxxxxxxxxx

xxxx

xx

xxxxxxxxxxxxxxxxxxxxx

xxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxx

xxxxxxxx

xxxxxx

xxx

xxx

xxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxx

RED POISON “RED POISON” Zurück zur Übersicht - Back to the previous page

HARD ROCK

Für Fans von: Saxon - Ratt - Krokus - Kix - Buckcherry

DEUTSCHLAND

Im Sound der 80er kommt die Band RED POISON aus Rostock und präsentiert ihr gleichnamiges Debüt Album. Knochentrockener Glam-Hard-Rock&Roll, wie ihn früher die Bands “Krokus”, “Coney Hatch” oder “Saxon” gespielt haben, “Best Days Of My Life” erinnert gar an die melodiösen Monstermelodien von “R.E.O. Speedwagon”. Robert Deströyer (Gesang, Gitarre), Hannes Galaxy Breaker(Leadgitarre), Felix Vice (Bass) und Dorian Tiger (Schlagzeug) sind die Protagonisten, die das Album unter der Fuchtel von Produzent Jimmy Gee aufgenommen haben. Bis auf die rockige Ballade “Searching For You” passt alles, nur hat hier wohl ein Anderer die Chefrolle am Mikro übernommen und das hätte er bleiben lassen, denn das grottige Schulenglisch rollt mir die Fußnägel bis zu den Ohren auf. Highlights: “Escalation”, “Love Me” und “Wanted Man”.

Red Poison - Red Poison

VÖ: 08.07.16

Verfügbar: CD & Digitales Album

Kaufempfehlung: K K K K K K K K K K

Web: http://www.redpoisonband.de/ & https://soundcloud.com/red-poison-1

TOURDATEN

xxxxxxxxxx

xxxx

xx

xxxxxxxxxxxxxxxxxxxxx

xxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxx

xxxxxxxx

xxxxxx

xxx

xxx

xxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxx

LOVE DE VICE “PILLS”  Zurück zur Übersicht - Back to the previous page

Love De Vice - Pills

TRACKLISTING:

01. No Escape
02. Ritual
03. Best Of Worlds
04. Afraid
05. Pills (feat. Kasia Granecka)
06. Hell On Earth
07. Wild Ride
08. Nobody Owns Me
09. Pictures From The Past
10. Winter Of Soul
11. Pills No. 2

Label: Fonografika
Web: http://fonografika.pl/

PROG & ART ROCK

Für Fans von: Lunatic Soul - Soma White -Bartosz Ogrodowicz

POLEN

Elf starke Pillen verabreichen LOVE DE VICE aus Warschau. Die polnische Band hat sich 2007 gegründet und spielt einen variablen Mix aus Psychedelic Retro Prog und Art Rock. In der Formation spielen Paweł Granecki (Gesang), Robert Wieczorek (Gitarre), der im Sommer 2011 ausgestiegene und jetzt wieder zurückgekehrte Krzysztof (sprich: Kschüschtof) Slaby(Keyboards), Robert Pelka (Bass) und Tomaz Kudelski (Schlagzeug). “Pills” ist das dritte Studio Album der Gruppe nach dem 2009er Debüt “Dreamland” und dem 2010er “Numaterial”. Nach dem zweiten Album hatte man sich eine Auszeit gegönnt, 2014 begannen die Musiker wieder an neuen Songs zu arbeiten und das Ergebnis kann sich wirklich hören lassen. Verstärkung gab es bei den Aufnahmen des balladesken Titelsongs vom sinfonischen “Fair Play Quarted” und von Kasia Granecka, der Schwester des Sängers, die hier die singende Hauptrolle übernimmt. Wer’s schwermütig und tragisch mag und auf die Musik von “Marillion” oder “Coldplay” steht, dem wird’s gefallen, ich selbst bevorzuge die krachenden Rocker des Albums. So wie das am Anfang stehende hardrockende “No Escape”, im nachfolgenden “Ritual” outen sich die Musiker als Fans der psychedelischen 60er Jahre, das Stück erinnert mich ansatzweise an die Elemente des “pink-floyd”schen “Astronomine Domine”. “Hell On Earth” macht Tempo (138 bpm) und auch den “Wild Ride”, die Kuschelrock Ballade “Pills No. 2” und das “beatles”-que “Nobody Owns Me” gebe ich gerne als empfehlenswerte Anspieltipps weiter.

VÖ: 24.06.16

Verfügbar: CD & Vinyl & Digitales Album

Kaufempfehlung: K K K K K K K K K K

Web: http://lovedevice.band/en/home/ & https://youtu.be/EZJRcwOuBPY (Audioclip “Afraid”)

TOURDATEN

xxxxxxxxxxxx

xxxxxxx

xxxx

xxxxxxxxxxxxxxxxxxx

xxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxx

x

xxxxxxxxxxxxxxx

xxxxxxxxxxxxxxxxxx

TASTE “LIFE ON EARTH”  Zurück zur Übersicht - Back to the previous page  (bt)

Taste - Life On Earth

01. Life On Earth
02. I Am God
03. Is It Just A Dream (Intro)
04. Is It Just A Dream
05. A Room Full Of Angels
06. The Fatal Shore
07. Remedy
08. On The Last Days (Intro)
09. On The Last Days
10. Blood
11. Magic
12. Sir Bob
13. Scream
14. I’ll Disappear
15. I Tired Buddy

Label: GoSet Music
Web: www.gosetmusic.com

ALTERNATIVE ROCK

Für Fans von: Alan Parson Project - Supertramp - Kayak - Foreigner

AUSTRALIEN

Beim Namen TASTE denkt der passionierte Classic Rocker oder Blues Rock Fan natürlich sofort an die legendäre in den 60er Jahren von Rory Gallagher gegründete Trio-Formation, die vier herausragende Alben veröffentlicht hatte, bevor sich besagter Rory aufmachte, seine sagenhafte Solokarriere in Gang zu setzen. Umso überraschender die Tatsache, dass es bei der vorliegenden CD um keine Veröffentlichung der irischen Kultband handelt, sondern um ein Album einer australischen Art- und Prog Rock Gruppe, die “downunder” bereits seit geraumer Zeit von den dortigen Fachmedien und Musikfans hochgejubelt wird. Affinitäten gibt es aber trotzdem, weil Gitarrist JOEY AMENTA ebenfalls ein exzellenter Musiker ist, die Musik im Titelsong “Life On Earth” kann als bunte Mischung aus “Dream Theatre”, “Mike Oldfield” und dem “Alan Parsons Project” angesehen werden.

In der Formation spielen neben dem Gitarristen noch KEN MURDOCH, der singt und die Keyboards bedient, Schlagzeuger DAMIAN CARNIOLA und Bassist MICHAEL TORTONI. Das erste Highlight gibt es dann mit dem lauten schwermetallischen Prog Rocker “I Am God” – Murdoch klingt wie „David Lee Roth“ on speed und Amenta wühlt auf den 6 Saiten wie ein wild gewordener „John Petrucci“ („Dream Theater“). Das war es dann aber auch schon ziemlich mit den Highlights: Das balladeske „Is It Just A Dream“ reisst nicht unbedingt vom Hocker, das Stück „A Room Full Of Angels“ wird im schönsten Solo ausgeblendet und der Gesang im „Alan Parsons“-Klone „The Fatal Shore“ ist höchst gewöhnungsbedürftig, mit seinen wie in „Remedy“ zu hörenden gut gemeinten Falsetto-Einschüben wäre Murdoch besser im radio-poppigen Bereich aufgehoben. Ist aber Geschmaxsache.

Blood“ ist die nächste Überraschung – ein Song, der auch der Band „R.E.O. Speedwagon“ (waren Ende der 70er bis Mitte der 80er sehr beliebt) sehr gut zu Gesicht gestanden hätte - ein guter Radio-Ohrwurm-Rocker mit (Worthülse) eingängiger Melodie, nur der kurze Mittelteil ist völlig fehl am Platze und stört. „Sir Bob“ und “Scream” nehmen wieder etwas Tempo auf und machen ordentlich Dampf, im tollen celtic-folk-rockigen „Magic“ treffen sich Gitarre und beseelt aufspielende Violinen zu einem intensiven Zwiegespräch.

FAZIT: Das herausragende Niveau der originalen „Taste“ wird zu keinem Zeitpunkt erreicht, aber „Life On Earth“ ist nichtsdestotrotz ein interessantes Rock Album einer australischen Band, die sich gut macht im Regel neben Bands wie „Foreigner“ oder „REO Speedwagon“. Mein Tipp: Das nächste Mal einen versierten Produzenten hinzunehmen, dem es gelingt, etwas Struktur in die Songs zu bringen.

VÖ: 27.05.16

Verfügbar: CD & Digitales Album

Kaufempfehlung: K K K K K K K K K K

Web:  http://www.taste-music.com/ & https://youtu.be/eGAaXBzUevA (Video “I Am God”)

TOURDATEN

xxxxxxxxxxxx

xxxxxxx

xxxx

xxxxxxxxxxxxxxxxxxx

xxxxx

xxxxx

xxxxx

xxxxx

x

xxxxxxxxxxxxxxx

xxxxxxxx

xxxxxxxx

RICH ROBINSON “FLUX”  Zurück zur Übersicht - Back to the previous page

Rich Robinson - Flux

TRACKLISTING:

01. The Upstairs Land
02. Shipwreck
03. Music That Will Lift Me
04. Everything’s Alright
05. Eclipse The Night
06. Life
07. Ides Of Nowhere
08. Time To Leave
09. Astral
10. For To Give
11. Which Way Your Wind Blows
12. Surrender
13. Sleepwalker

Label: Eagle Rock Entertainment

ALTERNATIVE ROCK

Für Fans von: Black Crowes – Amos Lee – Ronnie Van Zandt – Free

USA

RICH ROBINSON ist der „kleine“ Bruder von Chris Robinson, mit dem er Ende der 80er Jahre die 20 Jahre später längst in den Status einer Kultband erhobene Band „The Black Crowes“ gegründet hatte. „Flux“ ist das vierte Solo Album des Gitarristen und Songwriters, geholfen haben den Aufnahmen vorrangig Keyboarder Matt Slocum und Schlagzeugeer Joe Magistro, es gibt aber auch ein paar interessante Gastbeiträge in den 13 Songs. Erwarten dürfen die Fans eine ähnliche stilistische Ausrichtung wie bei der Musiker der „Crowes“, allerdings tendiert der Chef auf seinem neuen Solo Album verstärkt in Richtung „Soul-Gitarren-Rock“, wie ihn früher einmal „Steve Marriott“ und die englische Band „Free“ gespielt haben. Musik, die sich auf „den ersten Blick“ nicht unbedingt sehr spektakulär an hört, aber das hier ist Stoff, der nachhaltig infiziert und spätestens nach dem dritten Hörgang ist man der Magie der neuen „Robinson“-Perlen verfallen. Die Backing Vocals von DANIELIA COTTON in „Everything’s Alright“ ziehen die “Skynyrd-Southern-Rock”-Schublade auf, das Pianospiel von Slocum erinnert an die großen Klassiker der “Allman Brothers” und Chef Robinson verziert den Song mit süchtigmachenden Slidegitarrenlicks. Geiles Stück!

Auch in “For To Give” dominiert das Röhrchen auf dem Finger der linken Hand, das Stück erinnert stark an die 70er Jahre Phase von “Eric Clapton” zu dessen “Layla”-Zeiten. Weitere Faves: Das heavy-bluesige “Which Way Your Wind Blows”, “Sleepwalker” und der Auftakt “The Upstairs Land”. Und wen’s interessiert: Weil es derzeit keine Aktivitäten der “Black Crowes” gibt (die Gruppe hat 2015 bekanntlich ihre erneute Auflösung bekannt gegeben), hat sich Chris Robinson im Frühjahr 2016 dazu verpflichtet, die Gruppe “Bad Company” während deren Tournee durch die USA zu unterstützen.

VÖ: 24.06.16

Verfügbar: CD & Vinyl & Digitales Album

Kaufempfehlung: K K K K K K K K K K

Web: http://richrobinson.net/ &  http://www.blackcrowes.com/band/

TOURDATEN

xxxxxxxxxxxx

xxxxxxx

xxxx

xxxxxxxxxxxxxxxxxxx

xxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxx

x

xxxxxxxxxxxxxxx

xxxxxxxxxxxxxxxxxx

TY CURTIS “BLAME ME” Zurück zur Übersicht - Back to the previous page

BLUES ROCK

Für Fans von: Pat Travers - Jonny Lang - Tom Principato

USA (OREGON)

Für viele ist er ein noch unbeschriebenes Blatt, obwohl er bereits fünf ansprechende Alben veröffentlicht hat. TY CURTIS hat den Soul in der Stimme und wer ihn wie in “I Can Say” singen hört, denkt unweigerlich an den souligen Gesang von Teddy Pendergrass, während die Musik eher in die Blues-Rock-Ecke drängt. “Blame Me” ist sein neuestes Album und es ist wohl auch das erste, dass bequem über die internationalen Vertriebswege (zumindest digital) zu bekommen ist. Nach zwei in Eigenregie veröffentlichten Longplays ist er vom ehemaligen “Prince”-Mitstreiter “David Z” entdeckt worden und mit dessen Hilfe gab es das bis dato in Insiderkreisen sehr geschätzte Album “Cross That Line”, das ihm Live Konzerte quer durch die USA und auch in Europa ermöglichte. Weitere Highlights sind “Never Get My Love” und der Reggae Rocker “Urge And Temptation”.

Ty Curtis - Blame Me

VÖ: 01.07.16

Verfügbar: CD & Digitales Album

Kaufempfehlung: K K K K K K K K K K

Web: http://www.tycurtis.net/store/Ty-Curtis-Blame-Me-Album-Digital-Download.html

TOURDATEN

xxxxxxxxxx

xxxx

xx

xxxxxxxxxxxxxxxxxxxxx

xxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxx

xxxxxxxx

xxxxxx

xxx

xxx

xxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxx

DOROTHY “ROCKISDEAD” Zurück zur Übersicht - Back to the previous page

HARD ROCK

Für Fans von: Bikini Kill - Avril Lavigne - Heart - 7 Year Bitch

USA (KALIFORNIEN)

DOROTHY meinen “Rockisdead” und widerlegen den Albumtitel sofort mit dem hardrockbluesigen “Kiss It”. Hier ist eine junge Band aus dem sonnigen Kalifornien, die ein starkes Debüt Album vorlegt. Gegründet wurde das Quartett von Dorothy Martin, der Frontfrau mit Hammer-Stimme und von Gitarrist DJ Black, Bassist Greg Cash und Drummer Zac Morris, nach der 2014er EP, die von der US Fachpresse in den Himmel gelobt wurde, bestätigt die female-fronted Truppe die Lobhudeleien. 11 geile Songs gibt es, am besten gefallen mir der Harmonica Rocker “Wicked Ones”, der gospelige Slidegitarrenbrummer “Gun In My Head”, die Partynummer “Raise Hell” und “Whiskey Fever”, lediglich beim “Medicine Man” plagen mich schlimmste Befürchtungen, weil hier der nächste Plagiat-Prozess droht, zu sehr ähnelt das Stück dem Klassikers “Rock On” des englischen Songwriters David Essex.

Dorothy - Rockisdead

VÖ: 24.06.16

Verfügbar: CD & Vinyl & Digitales Album

Kaufempfehlung: K K K K K K K K K K

Web: http://www.itsdorothysucka.com/ & https://vimeo.com/124063509 (“After Midnight”)

TOURDATEN

xxxxxxxxxx

xxxx

xx

xxxxxxxxxxxxxxxxxxxxx

xxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxx

xxxxxxxx

xxxxxx

xxx

xxx

xxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxx

EMAROSA “131” Zurück zur Übersicht - Back to the previous page

ROCK

Für Fans von: The Fall Of Troy - Lungfish - Of Mice & Men

USA (KENTUCKY)

Zwei Jahre nach dem guten 2014er Album “Versus” gibt es neuen Stoff von der Post Hardcore Gruppe EMAROSA. Die permanenten Wechsel am Frontmikro der 2006 gegründeten Band scheinen endlich beendet zu sein, seitdem der von “Squid The Whale” zur Formation gestossene Bradley Scott Walden die singende Chefrolle ünernommen hat. Ganz neu im offiziellen Lineup ist der zweite Gitarrist Marcellus Wallace, der den abgewanderten Jonas Ladekjaer ersetzt und die verbliebenen Musiker aber schon auf deren letztjährigen Tour unterstützt hatte. Von den 11 neuen Songs des vierten Studio Albums “131” überzeugen vor allem “One Car Garage”, “Miracle”, die bereits im April veröffentlichte Single “Cloud 9”, der radiotaugliche Ohrwurm “Helpless“, “Young Lonely” und “Blue”.

Emarosa - 131

VÖ: 08.07.16

Verfügbar: CD & Vinyl & Digitales Album

Kaufempfehlung: K K K K K K K K K K

Web: http://emarosa.us/ & https://twitter.com/EMAROSA

TOURDATEN

xxxxxxxxxx

xxxx

xx

xxxxxxxxxxxxxxxxxxxxx

xxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxx

xxxxxxxx

xxxxxx

xxx

xxx

xxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxx

RED HOT CHILI PEPPERS “THE GET AWAY”  Zurück zur Übersicht - Back to the previous page  (bt)

Red Hot Chili Peppers - The Getaway

TRACKLISTING:

01. The Getaway
02. Dark Necessities
03. We Turn Red
04. The Longest Wave
05. Goodbye Angels
06. Sick Love
07. Go Robot
08. Feasting On The Flowers
09. Detroit
10. This Ticonderoga
11. Encore
12. The Hunter
13. Dreams Of A Samurai

Label: Warner Bros.

ALTERNATIVE ROCK

Für Fans von: Maroon 5 - Spin Doctors - Dave Matthews Band

USA

Fünf Jahre ist es schon wieder her, seitdem die RED HOT CHILI PEPPERS das letzte Album-Statement von sich gegeben haben. Jetzt liegt der lange erwartete Nachfolger “The Getaway” vor, 13 neue Songs gibt es und gleich zu Beginn die gute Nachricht, dass Chad Smith (drums), Anthony Kiedis (Vocals) und Flea (Bass) und der seit dem letzten Album in der Band spielende Josh Klinghoffer auch dieses Mal wieder für einen hörenswerten Alternative Rocker gesorgt haben, der aber nicht unbedingt für aufregende Momente sorgt. Der Titelsong steigt ein mit relaxt groovendem Rhythmus, das bereits im Mai als Single veröffentlichte ”Dark Necessities” swingt gut mit knackigem Funk-Bass, die fast identisch klingenden “We Turn Red” und “The Longest Wave” stecke ich gelangweilt in die Schublade ”Rock Musik für Hausfrauen, Frisösen und BWL-Studenten”, während in “Goodbye Angels” wenigstens am Ende die Lautstärke zunimmt mit ein paar schrillen Gitarrenlicks.

Es wird etwas besser mit “Sick Love” und “Go Robot”, aber weil auch in “Feasting Flowers” und dem dreampoppig kuschelrockigen “Encore” nicht viel aufregendes passiert, beginnt sogar die leicht limitierte Stimme von Chef Kiedis zu langweilen. Die RHCP bewegen sich teilweise - was die Arrangements betrifft - sogar auf den Spuren der “Beatles”, aber das war Musik der 60er und irgendwo stelle ich fest, dass dem Quartett wohl endgültig die innovativen Ideen ausgegangen sind. Kein neues “Give It Away”, kein neues “Dani California” oder “Higher Ground” in Sicht! Lediglich “Detroit” und das mit Stoner-Rock-Riffs ausgestattete “This Ticonderoga” überzeugen halbwegs, wobei ich in letzterem den ruhigeren Mittelteil schon wieder als störend empfinde.

FAZIT: Was waren das für Zeiten gewesen, als die RED HOT CHILI PEPPERS noch so geniale (von Rick Rubin und George Clinton produzierte) Alben wie ”Californication”, “Stadium Arcadium” oder gar “Blood, Sugar, Sex, Magic” rausgehauen haben. Sicherlich - die meisten der vom neuen Produzenten DANGER MOUSE inszenierten Rock Schlager sind wie geschaffen für einen Einsatz in den zahlreichen Dumpfbacken-Mainstream-Radiosendern und die vier Musiker gehören ja mittlerweile auch zur betagten Ü-50 Garde und genau so hört sich das neue Album leider auch an. Ganz nett alles, aber weil ich in all den Jahren zuvor von den 4 Boys musikalisch sehr verwöhnt worden bin, ist es nur allzu verständlich, wenn ich nach dem ersten Hördurchgang leicht gähnend vor den Lautsprechern sitze.

VÖ: 17.06.16

Verfügbar: CD & Vinyl & Digitales Album

Kaufempfehlung: K K K K K K K K K K

Web: http://redhotchilipeppers.com/ & https://twitter.com/chilipeppers 

TOURDATEN

xxxxxxxxxxxx

xxxxxxx

xxxx

xxxxxxxxxxxxxxxxxxx

xxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxx

x

xxxxxxxxxxxxxxx

xxxxxxxxxxxxxxxxxx

GOZU “REVIVAL” Zurück zur Übersicht - Back to the previous page 

STONER ROCK

Für Fans von: QOTSA - Kyuss - Black Sabbath - Kadavar

USA (MASSACHUSSETTS)

Brummender Stoner Rock, wie ihn die “Queens Of The Stone Age” zu ihrer besten Zeit Ende der 90er gespielt haben. Die Band GOZU hat ihren Standort in Boston, hat sich 2008 gegründet und spielt seitdem in unveränderter Formation: Marc Gaffney (Vocals, Guitar), Doug Sherman (Guitar), Joe Grotto (Bass) und Mike Hubbard (Drums) praktizieren nach eigenem Gusto “Bad Ass Rock & Roll” und haben mit der Wuchtbrumme “Revival” ihr drittes (und meiner Meinung nach ihr bisher bestes) Album veröffentlicht. Von den 8 Tracks überzeugen vor allem “Nature Boy”, “Bubble Time”, “Big Casino”, das zu Beginn stark an die kultigen “Sabbath”-Songs der 70er erinnernde “Lorenzo Llamas” und das zum Ende hin zu einem gewaltigen Riffmonster mutiert sowie “Dee Dee McCall”, das mit 192 bpm gleichzeitig schnellste Brett des Albums.

Gozu - Revival

VÖ: 01.07.16

Verfügbar: CD & Vinyl & Digitales Album

Kaufempfehlung: K K K K K K K K K K

Web: http://gozu.bandcamp.com/ & https://soundcloud.com/ripple-music/gozu-nature-boy

TOURDATEN

xxxxxxxxxx

xxxx

xx

xxxxxxxxxxxxxxxxxxxxx

xxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxx

xxxxxxxx

xxxxxx

xxx

xxx

xxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxx

THE K. “BURNING PATTERN ETIQUETTE”  Zurück zur Übersicht - Back to the previous page

The K - Burning Etiquette Pattern lc

TRACKLISTING:

01. Intrusive Behavior
02. Flatter Me (Caress Me Too)
03. Prude
04. The Mermaid of Venice
05. Sleeper Hold
06. 20 Seconds Of Discipline
07. Priggish
08. Delusive Meaning
09. Bland Young Man
10. Pink Hiss

Label: JauneOrange
Web: www.jauneorange.be

Lineup: Sébastien Von Landau (vocals, guitar), Geoffrey
xxxxxxxxMornard (bass), Sigfried Burroughs (drums)

ALTERNATIVE ROCK

Für Fans von: Butthole Surfers - Yeah Yeah Yeahs - Jesus Lizard

BELGIEN

Belgien die vierte Klappe: Innerhalb kürzester Zeit liegt das nächste Produkt aus dem Nachbarland auf dem Rezensionstisch, das auf seine Vorstellung wartet. THE K ist ein Trio, das bisher nur bei Insidern in Erscheinung getreten ist und beim Namen des Schlagzeugers Sigfried Burroughs klingelt es in der Redaktion allerdings sofort – der Mann hat unlängst auf dem aktuellen sehr guten Album der Avantgarde Rock Gruppe „Onmens“ getrommelt.

0815-Radio-Pop-Rock-Hörer dürfen sich schon mal verabschieden, auf dem Album „Burning Pattern Etiquette“ geht es experimentell, schräg und abenteuerlustig hardrockig zu. Allerdings würde ich die 12 Songs weniger im avantgardistischen Bereich ansiedeln, sondern eher in der Alternative Rock Ecke mit einem Schuss Goth Wave und Garagen-Fuzz. Mein persofaves sind „Sleeper Hold“ und „20 Seconds Of Discipline“, die beide die Intensität der „Red Hot Chilli Peppers“ mit dem metallischem Hip Hop Punk der „Beastie Boys“ kreuzen.

Intrusive Behavior“ beginnt mit dreckig verzerrtem Fuzz-Bass, Drummer Burroughs und die Gitarrenriffs teiben den Gesang von Sébastien Von Landau vor sich her und am Ende lässt Gitarrist (und Produzent) Xavier Guinotte ein hammergeiles an die Musik von „Snakefinger“ erinnerndes Solo aus den Lautsprechern brechen. „Flatter Me (Caress Me Too)“ beginnt ruhig, steigert sich aber dann mit einer kreischenden Performance des Sängers, weitere Highlights sind „Priggish“ und „Delusive Meaning“. Wen’s interessiert: Der Grafiker Bill Van Cutten hatte schon für das Debüt Album das ungewöhnlich gute Artwork geliefert. Der Franzose hat in Insiderkreisen sogar schon als Musiker auf sich aufmerksam gemacht: https://billvancutten.bandcamp.com/

FAZIT: In Belgien bereits im Oktober 2015 veröffentlicht vom Label JauneOrange, erfährt „Burning Pattern Etiquette“ von THE K. auch bei uns jetzt den wohlverdienten Release über den Vertrieb von „The Finest Records“. Es ist das zweite Album der Formation, 2012 hatte es den weitestgehend unbeachteten Vorgänger “My Flesh Reveals Millions of Souls” gegeben.

VÖ: 10.06.16

Verfügbar: CD & Vinyl & MC & Digitales Album

Kaufempfehlung: K K K K K K K K K K

Web: http://www.thek.be/https://soundcloud.com/theknoisehttp://theknoise.bandcamp.com/

TOURDATEN

xxxxxxxxxxxx

xxxxxxx

xxxx

xxxxxxxxxxxxxxxxxxx

xxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxx

x

xxxxxxxxxxxxxxx

xxxxxxxxxxxxxxxxxx

SVEN HAMMOND “IV”  Zurück zur Übersicht - Back to the previous page  

Sven Hammond - IV

TRACKLISTING:

01. Brother Drunk
02. Fly
03. Empire
04. Resonating Heartbeat
05. Diamond Drink
06. King
07. Mile For Mile
08. Pain
09. Shame
10. Kill Your Darlings

Label: Caroline Records
Web: www.popup-records.de

ALTERNATIVE ROCK

Für Fans von: Lenny Kravitz - Inxs - Kings Of Leon - Ben Harper

NIEDERLANDE

Ein pumpender Blues Rock Riff erfüllt den Raum, die schneidende Stimme von IVAN PEROTI sattelt einen knackigen Funk Groove, der von einem ultraverzerrtem Gitarrensolo aufgelockert wird. „Brother Drunk“ ist der fette Auftakt zum Album „IV“ einer Band namens SVEN HAMMOND, deren Songs sich auch sehr gut auf einem der Soundtracks der TV-Rocker-Serie „Sons Of Anarchy“ machen würden, wäre diese Serie nicht schon (leider, leider) abgedreht. Auch das nachfolgende „Fly“ dürfte Rock Fans, alte Classic Rocker und Motorbiker begeistern.

Die 2006 gegründete Gruppe stammt aus Holland, im Quintett spielen neben dem Sänger noch Sven Figee (Hammondorgel), Joost Kroon (Schlagzeug), Tim Eijmaal (Gitarre) und Glenn Daddum Jr (Bass), vor dem neuen Album sind bisher 5 Longplay-Veröffentlichungen dokumentiert (Live-Alben inklusive). „Empire“ erinnert an die Musik der „Red Hot Chili Peppers“, „Gloria“ ist ein Mix aus „bublé“schem Jazz-Pop und Rock-Ohrwurm und der „Resonating Heartbeat“ geht einfach gutgelaunt und disco-rockig straight nach vorne. Eine kleine Reminiszenz an den unlängst verstorbenen „Prince“ gibt es in „Diamond Drink“ zu hören, was vor allem am coolen Falsetto-Gesang von Chefsänger Peroti liegt. „King“ ist eine superfeine toll gesungene Rockballade und absolut geil ist der Sound der von Bandgründer Sven Figee gespielten Hammondorgel, die mich ansatzweise wie im dröhnenden „Pain“ an den schweren wuchtigen Klang der großen Klassiker von „Steppenwolf“ oder auch der modernen „zZz“ erinnert.

FAZIT: Die Niederlande fahren zwar nicht zur Europameisterschaft in Frankreich, aber wenn es um musikalische Qualität geht, sind unsere Nachbarn so gut wie immer dabei. Ganz oben in der Kategorie der besten und abwechslungsreichen Rock Alben 2016 wird am Ende des Jahres mit Sicherheit „IV“ von SVEN HAMMOND stehen. Ende Juni spielt die Band ein paar Konzerte in Deutschland (Tourdaten!). Im Nachbarland wurde das Album bereits 2015 veröffentlicht, bisher war es aber nur auf dem Importweg zu bekommen, das hat die deutsche Label-Agentur “Popup Records” jetzt zum Glück berichtigt!

VÖ: 17.06.16

Verfügbar: CD & Digitales Album

Kaufempfehlung: K K K K K K K K K K

Web: http://svenhammond.com/ & https://myspace.com/svenfigee/music/songs (ältere Songs)

TOURDATEN

xxxxxxxxxxxx

xxxxxxx

xxxx

xxxxxxxxxxxxxxxxxxx

xxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxx

x

xxxxxxxxxxxxxxx

xxxxxxxxxxxxxxxxxx

BUFFALO SUMMER “SECOND SUMMER”   Zurück zur Übersicht - Back to the previous page

Buffalo Summer - Second Sun

TRACKLISTING:

01. Money
02. Heartbreakin Floorshakin
03. Make You Mine
04. Neverend
05. As High As The Pines
06. Light Of The Sun
07. Levitate
08. Into Your Head
09. Little Charles
10. Priscilla
11. Bird On A Wire
12. Water To Wine

Label: UDR Music
Web: www.udr-music.com

SOUTHERN BLUES ROCK

Für Fans von: Blackfoot - The Black Crowes - Bad Company

WALES

Braucht die Welt eine weitere Southern Blues Metal Band? Klar, warum nicht, wenn’s so tolles Zeux wie das von BUFFALO SUMMER ist. Das Quartett besteht aus Andrew Hunt (Vocals), Johnny Williams (Gitarre), dem bärtigen Darren King (Bass) und Gareth Hunt (Schlagzeug) und gefällt vor allem Fans der Bands “Black Crowes” und “Bad Company”. Die ersten beiden Stücke “Money” und der mächtige Stadionrocker “Heartbreakin Floorshakin” donnern mit schaukelnden Heavy-Riffs los, den einen oder anderen Riff hat man mit Sicherheit schon von stilistisch ähnlichen Bands gehört, auch die Art, wie Hunt singt, erinnert an einen Mix aus Paul Rodgers und Chris Robinson, Brüderchen Gareth ist vom Produzenten BARRETT MARTIN, der bereits für die Gruppen “R.E.M.” und “QOTSA” an den Reglern gesessen hat, mit einem ultrafetten Drumsound ausgestattet worden und Gitarrist Williams schleudert dem Zuhörer eine Southern-Rock-Breitseite nach der anderen entgegen. Wem der Boogie-Rocker “Make You Mine” verdächtig bekannt vorkommt, hier kreuzen sich der Party Blues Rock von “ZZ Top” und der “Slowride” von “Foghat”. “As High As The Pines” zeigt, dass sich Axeman Williams wohl auch schon des öfteren mit dem finalen Solo von “Zep”s “Stairway To Heaven” beschäftigt hat, “Light Of The Sun” dürfte in einschlägigen Rock Sendern sogar sehr gute Chancen auf Airplay haben - (Achtung Worthülse!) eingängiger Gesang mit guten Harmonien und Ohrwurmcharakter. Hammergeil auch der Slidegitarren-Blues “Levitate”, der von der Wucht des wimmernden Dobros dominiert wird. Mächtig Dampf (183 bpm) macht der Uptempo-Rocker “Into Your Head”, der “Little Charles” dröhnt mit fetzigen Bläser-Sätzen. Auch wenn die Boys aus Swansea das Rad nicht neu erfinden, “Second Sun” ist eines der Schätzchen, das jeder Genre-Fan in seiner Sammlung haben MUSS!

FAZIT: Eine der geilsten Southern Party Rock Scheiben der letzten Monate - “Second Sun” ist das zweite Studio Album der walisischen 2010 gegründeten Band BUFFALO SUMMER und es kommt gerade rechtzeitig für zukünftige Grillfeten und nächtliche Saufgelage in der Pampa.

VÖ: 20.05.16

Verfügbar: CD & Vinyl & Digitales Album

Kaufempfehlung: K K K K K K K K K K

Web: http://buffalosummer.net/ & https://youtu.be/T8MWplpq2p0 (EPK “Second Sun”)

TOURDATEN

xxxxxxxxxxxx

xxxxxxx

xxxx

xxxxxxxxxxxxxxxxxxx

xxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxx

x

xxxxxxxxxxxxxxx

xxxxxxxxxxxxxxxxxx

SIR COLLAPSE “(15.14 mg) AUDIOFIL CITRATE” Zurück zur Übersicht - Back to the previous page 

ROCK

Für Fans von: QOTSA - Kyuss - Fu Manchu - Pencilcase

DEUTSCHLAND

Ein phättes Brett kommt hereingeschneit von einer Band namens SIR COLLAPSE aus dem schönen Nordrhein-Westfalen. Hätten die blutleeren Borussen am letzten Samstag ihr Pokalfinale mit solcher Vehemenz bestritten, wie sie das Quartett hier an den Tag legt, der FC Beh wäre aus dem Stadion gefegt worden. “Down” donnert los als Alternative-Metal-Stoner-Rock-Keule (ha,ha), “Wake Up” ist melodiöser - fast jazzig - gestrickt, ohne die Vorgabe “druckvolle, wuchtige Riffs” aus den Augen zu verlieren. “Tiny Rope” mutiert zur Mittte zum doomigen Headbänger-Crasher mit ultratiefen Bass-Schwingungen nach dem Motto <how low can you go>. Der schnellste Song “Stalker Walker” (152 bpm) variiert mit diversen Tempi, der Gitarrist lässt einen kurzen Solo vom Stapel, in “Me And My Bike” gibt es beatlesque Vokal- Harmonien zu hören. Frage: Wann kommt mehr von diesem geilen Stoff?

Sir Collapse - EP

VÖ: 03.06.16

Verfügbar: CD & Digitale EP

Kaufempfehlung: K K K K K K K K K K

Web: http://sircollapse.com/ & https://soundcloud.com/sircollapse

TOURDATEN

xxxxxxxxxx

xxxx

xx

xxxxxxxxxxxxxxxxxxxxx

xxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxx

xxxxxxxx

xxxxxx

xxx

xxx

xxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxx

SVENSON “AKKORDEON ROCKER”  Zurück zur Übersicht - Back to the previous page

Svenson - Akkordeon Rocker

01. Mist gebaut  VIDEO
02. Losziehn
03. Ace Of Spades
04. Besoffen  VIDEO
05. I Kissed A Girl
06. Du kommst immer
07. Where The Wild Roses Grow
08. Stay
09. Magische Zeiten
10. Back In Black
11. Come As You Are
12. Sie wartet nicht mehr
13. Hafen
14. Immer noch da

Label: Timezone Records

AKKORDEON ROCK

Für Fans von: Irxn - Elaiza - Flogging Molly - AlascA - Hillarius

DEUTSCHLAND

Es war im Jahr 1960 gewesen, als der Musiker Paul Tesluk sein Akkordeon abschnallte, sich an die Hammondorgel setzte und sich die Band „Johnny & The Hurricanes“ daraufhin über Nacht von einer Polkaband in einer Rock’n’Roll Band verwandelte und mit dem “Red River Rock” einen Riesenhit landete. Über all die Jahre dümpelte das Instrument von da an im Pop-Segment nur noch vor sich hin, abgesehen von gelegentlichen Einsätzen im bluesverwandten Zydeco oder im Tango-Jazz. Anders in der Volksmusik, da war das Akkordeon immer präsent, auch wenn dort die großartigen Instrumentalisten gefehlt haben. Doch in den letzten Jahren war schon während der Internationalen Musikmesse ein Trend hin zum Tasteninstrument wieder deutlich spürbar. Herausragende Musiker, tolle Instrumente vom Bandoneon bis hin zum Knopfakkordeon, in der kommerziellen Musik begeisterten u. a. zuletzt Musiker wie Hubert von Goisern oder der litauische Newcomer Martynas Levickis.

Und so ist es dann auch kein Wunder, dass mich das Album „Akkordeon Rocker“ von der deutschen Band SVENSON nicht unbedingt überrascht, sondern eher erfreut, weil dieses großartige Instrument jetzt wieder vermehrt in der Rock- und Pop Musik ein Standing bekommt. 14 Stücke gibt es auf dem abwechslungsreichen Album. Punkrockig geht’s los in „Mist gebaut“ – SVEN STUMPE aka HERR SVENSON singt sich den Frust von der Seele und viele Musikfans, die genau hinhören, werden feststellen: Hey, der singt ja über mich! <später in der schule war’s noch schlimmer – bei jeder prügelei war ich dabei> oder <ich stand ganz tief auf der karriereleiter – ich fand nur den feierabend toll> und spätestens nach dem dritten Anhören hat sich der Refrain als nicht los zu werdender Ohrwurm manifestiert.

Lemmy Kilmister wäre 100pro überrascht gewesen, hätte er seine „Ace Of Spades“ plötzlich als rootsrockiges Americana-Cover wiedergehört. Singen tun alle Drei, hier ist es JULIA KRUSE, die ansonsten ihren Mann am Bass steht (ha, ha) und das richtig gut hinbekommt. SVEN „Blues Brother“ STUMPE glänzt mit saucoolen Licks und einem technisch exzellenten Gitarrensolo. Es gibt noch weitere Cover Versionen: „I Kissed A Girl“ (Original: Katy Perry!) kommt als melancholischer Folk Rocker mit einer Packung Slidegitarre, das tierisch volxrocknrollende „Back In Black“ (O: AC/DC), der Grunge-Klassiker „Come As You Are“ (O: Nirvana!) und das romantische Duett „Where The Wild Roses Grow“ (O: Nick Cave & Kylie Minogue).

Besoffen“ erinnert an die trinkfreudige Musik irischer Pubrocker („The Dubliners“, „The Pogues“) und ist sogar extrem walzertanzbar. Der Rülpser am Ende des Stücks haut mich fast vom Hocker und hätte eigentlich einen dicken fetten „explicit lyric“ Sticker verdient, ha, ha. Humorvoll-frivole Party-Power mit wirbelndem Akkordeon und Kazoo macht Laune in „Du kommst immer“ und ganz am Ende stehen drei feinfühlige Balladen, von denen mir vor allem der „Hafen“ sehr gut gefällt.

PRODUKTIONSNOTIZEN: In der Band SVENSON spielen JULIA KRUSE (Gesang, Bass), MATTHIAS WILHELM (Akkordeon, Gesang) und SVEN STUMPE (Gesang, Gitarre, Perkussion). Bei den Aufnahmen zu “Akkordeon Rocker” haben FLORIAN SCHAUBE (Schlagzeug) und MARTIN GRIMSEL (Schlagzeug bei “Ace Of Spades” und “I Kissed A Girl”) assistiert. Produziert hat Sven Stumpe, für 6 der deutschsprachigen Titel hat WOLFGANG NIEMEYER die Texte geschrieben

VÖ: 20.05.16

Verfügbar: CD & Digitales Album

Kaufempfehlung: K K K K K K K K K K

Web: http://www.herrsvenson.de/ & https://youtu.be/URS0ZCR_wvw (das feuchtfröhliche Video)

TOURDATEN

xxxxxxxxxxxx

xxxxxxx

xxxx

xxxxxxxxxxxxxxxxxxx

xxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxx

x

xxxxxxxxxxxxxxx

xxxxxxxxxxxxxxxxxx

KORNELIUS FLOWERS “VINTAGE HEDONIST”  Zurück zur Übersicht - Back to the previous page

Kornelius Flowers - Vintage Hedonist

TRACKLISTING:

01. Abba
02. Buried As A Child
03. Fire In The Air  VIDEO
04. Evil Head   VIDEO
05. The Girl Who Lives On Heaven Hill
06. Thousand Times
07. I Declare War
08. When Will I Be Your Man
09. I Don’t Believe In Anything
10. The Way You Are
11. The Right Way
12. Hall Of Fame

Label: Sumo Rex Records
Web: www.sumorex.de

ROCK

Für Fans von: Tom Petty – Steve Gibbons – Greg Kihn - Nils Lofgren

DEUTSCHLAND

Eine Rock Gruppe, die über die schwedische Pop Gruppe „Abba“ singt und auch noch einen Songtitel mit den ehemaligen Eurovisionssiegern schmückt, ist mir während meiner bereits über 40jährigen Kritikerlaufbahn auch noch nicht untergekommen. KORNELIUS FLOWERS stellt sich vor mit einem tollen Album, aus dem wir auch spontan einen Song zum Videoclip der Woche gekürt haben. Seine Gitarren sind - wie auf den Fotos im wunderschönen Booklet zu sehen ist - u. a. die Fender Telecaster und die noch kultigere Rickenbacker. Es gibt massig Songs mit Hitpotential und würde KF in den USA praktizieren und Musik veröffentlichen, er würde mit seinen Songs die diversen Charts-Rubriken (von denen es dort etliche für fast jede Stilrichtung gibt) bevölkern, aber in Deutschland dominiert in den Verkaufslisten halt nur überwiegend der tagtäglich nudelnde Teenie und Hausfrauen-Pippifax. So - und nachdem diese Radiosender jetzt auch ihre wohlverdiente Breitseite abbekommen haben, endlich zur Musik:

Buried As A Child“ ist feiner romantischer Heartland-Rock, “Fire In The Air” ist ein Schmankerl für alle “Tom Petty”-Fans, was – gebe ich unumwunden zu – an der tollen von THOMAS HAUSEN gespielten Mundharmonika liegt. „The Girl Who Lives On Heaven Hill“ erinnert mich etwas an den „Breakup Song“ einer gewissen Greg Kihn Band (kennt die noch jemand?) aus den 80er Jahren und hat mindestens genauso viel Hitpotential, BERNIE BREDIN wühlt sich zwischendrin mit bluesigen Gitarrenlicks in den Vordergrund. Geil passend auch die kathedralisch wirbelnde Orgel von NORBERT SCHMITZ. Das Lied hat es - glaube ich spontan zu wissen - schon – ebenfalls in den 80ern – von „Husker Du“ gegeben. Ein Schuss aufs Gemüt ist „Thousand Times“ – ein wunderschöner Pop-Rock-Song! Ein Synthie-Bass-Fundament stützt das Post-Stoner-Rock-Donnerwetter „I Declare War“, das gemeinsam mit Veronique De La Chanson komponierte „When Will I Be Your Man?“ legt noch eine Schippe drauf, was Tempo (160 bpm) und Party Power angeht. Die Dame hat übrigens auch für das tolle Artwork und so nebenbei für den Gitarrensolo in „Abba“ gesorgt. Einen tollen Mix aus Country-Folk-Rock gibt es in „I Don’t Believe In Anything“ zu hören. Sehr schön auch der Einsatz der Pedalsteel (MATT DAWSON). Als Bubblegum-Glam-Rocker-Chapter entpuppt sich die Mannschaft (am Album waren 14 MusikerInnen beteiligt) um KF in „The Way You Are“. Alle Fotos der Beteiligten gibt es auf der offiziellen Webseite.

FAZIT: Wer den Namen KORNELIUS FLOWERS noch gar nicht kennt - der Musiker ist Frontman, Songwriter und Gitarrist der Rock Gruppe “The Shanes”, die ebenfalls schon mit ein paar starken Veröffentlichungen auf sich aufmerksam gemacht hat. Jetzt präsentiert er mit seinem ersten Solo Album “Vintage Hedonist” eine überaus geil produzierte Classic Rock Scheibe, die mit bis zum Besten im Segment gehört, das mir in den letzten Jahren aus deutschen Landen untergekommen ist.

VÖ: 03.06.16

Verfügbar: CD & Digitales Album

Kaufempfehlung: K K K K K K K K K K

Web: http://www.korneliusflowers.com/ & http://www.shanes.de/https://youtu.be/dxvfX9v_yIE

TOURDATEN

xxxxxxxxxxxx

xxxxxxx

xxxx

xxxxxxxxxxxxxxxxxxx

xxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxx

x

xxxxxxxxxxxxxxx

xxxxxxxxxxxxxxxxxx

DER KULTIGE ROCKCLIP DER WOCHE

HUMBLE PIE “HONKY TONK WOMEN”

Vom Original selbst existieren hunderte, wenn nicht sogar tausende von Cover Versionen. Eine der ersten Bands, die den “Rolling Stones”-Klassiker “Honky Tonk Women” adapiert hatten, waren die Soul-Rocker HUMBLE PIE aus England gewesen, eine weitere Version des Stücks gibt es auf dem 1974er Album “Eat It” der 1969 von Steve Marriott, Peter Frampton, Greg Ridley und Jerry Shirley gegründeten Rock Gruppe. Die Band hat bis zu ihrem Ableben im Jahr 1981 10 Studio Alben veröffentlicht, darunter die Kulthis “I Don’t Need No Doctor” und “Natural Born Bugie”. Bandleader und Frontman Steve Marriott ist am 20. April 1991 tragisch im Alter von 44 Jahren an den Folgen eines selbst durch Unachtsamkeit ausgelösten Schwelbrandes im Schlaf ums Leben gekommen.

Wer den Clip hier nicht sehen kann, klickt auf diesen Link:
https://vimeo.com/63625866

WENN DU DEN VIDEO-CLIP NICHT SEHEN KANNST, DANN HAST DU JAVA-SCRIPT DEAKTIVIERT

YVI WYLDE “THE SUPERSONIC KARMA”  Zurück zur Übersicht - Back to the previous page

Ivy Wylde - Supersonic Karma

TITELVERZEICHNIS:

01. Baby I Feel Alright (Radio Edit)
02. Supersonic Karma
03. Never Too Late
04. Stars
05. You Don’t Have To Be Strong
06. Pretty Electric
07. Somebody Stole My TV
08. Every Time You Leave
09. The Wedding Blues
10. Lipstick And Leather
11. Baby I Feel Alright

Label: Timezone Records
Web: www.timezone-records.com

DISCO BLUES ROCK

Für Fans von: Christina Aguilera – Orianthi – Avril Lavigne

DEUTSCHLAND

Britney Spears spielt Banjo, trifft sich in einem Café mit Lady Gaga, beide tanzen hin zum Tresen und treffen dort auf Taylor Swift, die sich gerade mit Brian Setzer unterhält, der auch ‘ne Menge zu sagen hat. Gibt es nicht? Könnte aber so passiert sein, wenn ich mir das erste Stück vom mir vorliegenden Album „The Supersonice Karma“ einer gewissen YVI WYLDE anhöre. Als “Glamrock – Disco – Blues“ wird es vom Label Timezone Records und als „ein bisschen speziell“ von einer Mitarbeiterin (Hi, Charlotte!) angekündigt. Ein Fall für Dr. Music? Yep!

Das scharfe Modell auf dem CD-Cover (ich meine natürlich die wunderschöne schwarze Fender-Axt – ich besitze auch noch eine aus den 70er Jahren) animiert mich dazu, das Album gleich mal in den Player zu hauen. Dass es sich dann doch nicht um eine Original-Fender handelt, erfahre ich erst später. Das erste gutgelaunte Stück “Baby I Feel Alright” ist auf jeden Fall ungewöhnlich – das Banjo wird übrigens selbst von Chefin IVY gespielt.

Im bläsersatz-bubblegum-poppigen Titelsong wirft die Blondine um sich mit einem Haufen bluesiger Licks, stimmlich liegt sie hier noch irgendwo zwischen Deborah Harry (Blondie) und Namensvetterin Kim Wilde, und dann plötzlich: Ab Minute 01:47 brüllt ein elektrisches lautes Gitarrensolo los und erfüllt den Raum: <oh yeah> ruft die Musikerin und mittlerweile ist die Geschichte zu einem harten Blues Rocker mutiert. Modische Vokalklangeffekte beschließen die abwechslunsreiche Songstruktur.

Never Too Late“ ist ein Disco-Rocker a la „Inxs“ und „Prince“ und zwischen den Strophen ist Zeit für einen jaulenden Jammerhakeneinsatz (Gitarristen wissen, was ich meine), der rockige Solo lässt auch nicht lange auf sich warten, in “Stars” gibt’s ebenfalls einen – dieses Mal sogar metallisch eingefärbt - mit technisch anspruchsvollem „Two-Hand-Tapping“. Der ersten “richtigen” Blues kommt mit „You Don’t Have To Be Strong“, in „Pretty Electric“ wird die Slidegitarre ausgepackt <everybody told me – Ivy you have to play the blues – but I always thought I couldn’t – cause in pop have been my roots – so I opened a bottle heineken and smoked a cigarette – suddenly I got the blues – and started playing my bottleneck> der biographische Zugang der Gitarristin zur Materie Blues. Und meine Herren der Schöpfung – auch das Ding mit dem Röhrchen auf dem Finger hat sie drauf! Der beste Song bisher! Es wird lauter: „Somebody Stole My TV“ brettert los mit Heavy Riffs, „Every Time You Leave“ zeigt, dass sich IVY in jungen Jahren auch die eine oder andere „Stevie-Ray-Vaughan“-Scheibe reingezogen haben muss. Ein dickes fettes Highlight kommt mit dem „Wedding Blues“: Knackige Funk-Rock-Gitarre mit artifiziellen Flageoletttönen und scharfer von ACHIM PUTZ gespielter Mundharmonika.

FAZIT: Kein Fall für eingefleischte Puristen! Die „Candy Dulfer“ der Blues-Rock-Gitarre überrascht auf ihrem Album “The Supersonic Karma” mit einem interessanten und gewagten Mix aus Blues, Rock, Disco und Teenie-Pop-Elementen. Unterstützt wurde die exzellent aufspielende Hammerfrau bei den Aufnahmen von Schlagzeuger & Pizzaliebhaber Rolf Hering sowie Bassist Hendrik Müller-Späth.

VÖ: 06.05.16

Verfügbar: CD & Digitales Album

Kaufempfehlung: K K K K K K K K K K

Web: http://www.yviwylde.de/ & https://www.youtube.com/user/WyldeYvi

TOURDATEN

xxxxxxxxxxxx

xxxxxxx

xxxx

xxxxxxxxxxxxxxxxxxx

xxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxx

x

xxxxxxxxxxxxxxx

xxxxxxxxxxxxxxxxxx

HANS SØLO “HEAD IN THE AIR”  Zurück zur Übersicht - Back to the previous page (bk)

Hans Solo - Head In The Air

TITELVERZEICHNIS:

01. Dionysos
02. Trust
03. Nicholas
04. /b/
05. Nausjetz
06. Assise
07. Comforting Song
08. Tour Diary
09. Mr. Daydream
10. Schöneweide
11. The Lonely Surfer Of Desert Planet

Label: Record Jet

ART FOLK ROCK

Für Fans von: Jethro Tull - Chris Friedrich - Fairport Convention

DEUTSCHLAND

Han Solo kennt wohl inzwischen jeder SciFi-Fan und Filmliebhaber weltweit, den Namen HANS SØLO sollten sich vor allem Musikfans merken, denn das ist einer der interessantesten Songwriter-Newcomer, die uns in den letzten Monaten untergekommen sind. Dem ruhigen Auftakt „Dionsysos“ folgt mit “Trust” ein erstes kammersinfonisches Highlight mit toll arrangiertem Gesang, schwermütig sägendem Cello und mittelalterlich klingenden Harpsichord. Und dazwischen thront der deutsche Musiker mit einer Stimme, die zunächst an den markant-männlichen Gesang eines gewissen Ian Anderson erinnert. Und als ob ich das entscheidende Stichwort gegeben habe, befinde ich mich urplötzlich in einem Burgareal des 12. Jahrhunderts, in dem die Musiker der Band “Jethro Tull” Platz genommen haben und vor dem Burgherren “Nicholas” ein bretonisch-keltisches Lied epischen Ausmasses zum Besten geben. Aber nachdem ich aus meinem Sekundenschlaf erwacht bin, stelle ich fest: Es sind definitiv nicht die Leute von “JT”, sondern HANS SØLO selbst an der akustischen Gitarre, AMUT und CAROLINE SCHLEMMER an den lieblich weinenden Violinen, BENNI BUTZ am dezent eingesetzten Schlagzeug sowie die beiden Cellisten JUIA GOTTHARD und RAINER JOOSCHULZ. Die eben genannten Musiker sind dann auch noch in den weiteren Stücken des Albums „Head In The Air“ zu hören.

Die große Überraschung wartet aber noch: Zu neoklassischen Schwingungen, wie sie auch einen Johann Sebastian Bach begeistert hätten, singt HANS SØLO in bestem Schwiizerdütsch-Dialekt. Und damit nicht genug: „Assise“ gibt’s mit Banjo und französischsprachigem Gesang, für die Harmoniestimme sorgt hier Gitarristin KATHARINA GNENDINGER. Und wie der (Fast)namensvetter Han Solo mit dem flauschigen Chewbacca immer wieder mal für überraschende cineastische Einfälle gesorgt hat, überrumpelt auch der deutsche Musiker seine Zuhörer mit verblüffendem Spektakel: Der gutgelaunt summende „Comforting Song“ ist erfüllt vom Klang der Ukulele, der südamerikanischen Charango, die Ohren umschmeichelnder Klarinette (CAROLIN ULMER), klingelndem Glockenspiel und steigert sich am Ende zu einem dezent-ambienten Reggae-Rausch. Meisterhaft.

Mit „Schöneweide“ nimmt sich der Komponist noch zwei Stadtteile im Berliner Distrikt Treptow-Köpenick vor und dabei selbst kein Blatt vor den Mund: <discos with music of the worst kind – but the people here don’t care – if police isn’t present – the nazis are – summing up all the small-mindedness>. Und das Beste habe ich mir bis zum Schluss aufgehoben habe, nämlich meinen persofave “/b/”, ein wundervolles Exponat zeitgenössischer rockmusikalischer Folklore. Ein fröhlliches “Chapeau!” an alle Beteiligten!

FAZIT: Um den intellektuellen Song-Mix zu beschreiben, bediene ich mich des Vergleichs „Jethro Tull“ trifft auf „Peter Gabriel“ trifft auf den barocken Folk von „Pentangle“ (das ist eine Kultfolkband aus England). HANS SØLO hat mit „Head In The Air“ ein folkrockiges Songwriter-Meisterwerk konstruiert, bei dem sich bei jedem Hörgang neue klangliche Entdeckungen offenbaren.

VÖ: 06.05.16

Verfügbar: CD & Digitales Album

Kaufempfehlung: K K K K K K K K K K

Web: http://hansprolo.blogspot.de/ & https://hanssolo.bandcamp.com/album/head-in-the-air

TOURDATEN

xxxxxxxxxxxx

xxxxxxx

xxxx

xxxxxxxxxxxxxxxxxxx

xxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxx

x

xxxxxxxxxxxxxxx

xxxxxxxxxxxxxxxxxx

Legende KAUFEMPFEHLUNGEN

KKKKKKKKKK

NDS - 1,749

Sagenhaftes Album, das in JEDE Sammlung gehört, für die einsame Insel

KKKKKKKKKK

NDS 1,750

Sehr gutes Album, genre-spezifisch unter den besten 1000 aller Zeiten

KKKKKKKKKK

NDS 1,850

Empfehlenswertes Album, gehört in die gut sortierte Plattensammlung

KKKKKKKKKK

NDS 1,950

Ganz gut gelungen, es gibt aber vergleichbare Alben im Genre

KKKKKKKKKK

NDS 2,050

Kann man hören, rein in die Sammlung, bei Bedarf wieder hervorholen

KKKKKKKKKK

NDS 2,150

Durchschnittliches Album, nur für Edel-Fans empfehlenswert

KKKKKKKKKK

NDS 2,250

Nicht so gelungen, es gibt Bessere im Genre und auch von diesem Act

KKKKKKKKKK

NDS 2,350

Langweiliges Album, Weihnachtsgeschenk für Feinde und Finanzbeamte

KKKKKKKKKK

NDS 2,450

Schwaches Album, Cover als Unterlage im Katzenklo - CD als Untersetzer

KKKKKKKKKK

NDS 2,550

Grauenhaftes Album, ab damit in die Verbrennungsanlage

KKKKKKKKKK

NDS 2,650

Kackastrophal, ein Verbrechen an der musikalischen Menschheit

xxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxx

xxxxxxxxxxxxx

xxxxxxxxxxxxx

xxxxxxxxxxxxx

xxxxxxxxxxxxx

xxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxx

Weitere starke Rock CDs findest Du im Rock-Verzeichnis

Im Rock-Verzeichnis gibt es weitere Infos von erstklassigen Rock CDs, klicke entweder auf den Link “Verzeichnis” oder bei Interesse auf die hier unten abgebildeten Cover (die jeweilige Rezension öffnet sich dann in einem neuen Fenster) - viel Spass beim Entdecken von hochkarätigen Bands & Acts!

Neue Rock CDs

Übersicht Genres

Verzeichnis

Rock CDs 2016

Startseite

 

 

 

 

 

Big Wreck - Albatross

Epitaph - Fire From The Soul

Underworld - Barbara Barbara

Santana - Santana IV

Giftones - Est 2014

BIG WRECK
“ALBATROSS”

EPITAPH

UNDERWORLD

SANTANA
“IV”

GIFTONES
“EST 2014”

xxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxx

xxxxxxxxxxxxxxxxxxxxx

xxxxxxxxxxxxxxxxxxxxx

xxxxxxxxxxxxxxxxxxxxx

xxxxxxxxxxxxxxxxxxxxx