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Du befindest Dich in der Rubrik Neue Rock CDs. Hier findest Du Infos und Rezensionen von aktuellen Rock Alben. Weitere aktuelle Genre Veröffentlichungen und Releases findest Du, wenn Du auf den Link “Rock CDs” klickst und Infos zu älteren Rock CDs der letzten 5 Jahre gibt es beim Link “Verzeichnis”.

Neue Rock CDs

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Mutz & The Lurking Extras  “Mutz & The Lurking Extras”    Zurück zur Übersicht - Back to the previous page

Mutz And The Lurking Extras

01.  Golden Age Of Crime
02.  Check Me Out
03.  King Of Sleep
04.  Lurking Extras
05.  Something Is Wrong With My Spaceship
06.  Mexico By UFO
07.  Mutz’ Morricone
08.  Second Summer
09.  Surprising Charlie
10.  Prgfaya
11.  Back Home
12.  The Man Who Never Said Goodbye
13.  Vampires & Campfires

Label: Valve Records

ALTERNATIVE ROCK

Für Fans von: Steely Dan - Todd Rundgren - Dave Matthews Band

DEUTSCHLAND

Ein abenteuerlicher Name mit Kultfaktor schmückt das Cover des mir vorliegenden Albums. LUTZ & THE LURKING EXTRAS stellt sich nach näherem Betrachten der CD-Infos als Trio heraus, das gleich mit der Schlagzeile <no animals were harmed during the making of this album> aufwartet - grob übersetzt: „es wurden bei den Musikaufnahmen keine Hühnerbeine oder Schweinefleisch verzehrt oder so…“ Ganz im Gegensatz zu mir, der seit einigen Jahren in Myrtana regelmäßig jede Menge Lurker ab- und ausschlachtet. Scherz beiseite: Die Band besteht aus Namensgeber & Multiinstrumentalist Ralf Mutz, Philip Mancarella (keyboards, backing vocals) und Nico Stallmann (drums, percussion, backing vocals). Dem art-rock-psychedelischen Auftakt „Golden Age Of Crime“ folgt das gutgelaunte Indie-Rock-Stückchen „Check Me Out“, in dem ich plötzlich aus unerfindlichem Grund die Grundmelodie des 60er Jahre Hits „Green Tambourine“ von den „Lemon Pipers“ mitsummen möchte. Seltsam – eventuell sind da einige Akkordfolgen identisch – muss ich demnächst einmal nachprüfen. Der komplex-vielschichtige Gesang in „King Of Sleep“ erinnert mich – auch aufgrund der Klangfarbe des Vokalisten – an die Klassiker von „Steely Dan“, während ich beim Keyboardspiel an das „Alan Parsons Project“ denke. Musikalisch bewegen sich Ralf Mutz & CO mindestens auf gleichem guten Niveau. „Lurking Extras“ rennt über eine grüne „zappa“-esque Wiese, auf der sich einige „tarantino“-americana-Blüten sanft im Winde wiegen. Filmfan MUTZ huldigt dem großen Maestro Ennio Morricone mit einem coolen western-rockigen Instrumental. „Surprising Charlie“ gefällt mir neben dem fuzz-rockigen Gitarrensolo auch wegen der sich virtuos zum Climax aufbauenden Artrock-Komponente. Auch beim Beginn von „Back Home“ erlebe ich mein kurzes Deja Vu – kommt mir vor wie eine schnellere abgewandelte „Urgent-Foreigner“-Variante, das Stück driftet dann aber schnell in sein eigenständiges Szenario ab. Weitere Anspieltipps sind das „david-lindley“esque „The Man Who Never Said Goodbye“ und “Second Summer”.

Ein bunter Strauss an Ideen, geiler Musik und starken Melodien, die anderen Bands für mehrere Alben dienen dürften. Das Tieftraurige ist, dass Künstler wie diese leider so oft im Untergrund bleiben anstatt von einer wesentlich größeren Öffentlichkeit gehört zu werden, während sich stattdessen die zahlreichen „DSDS“- oder „Universal Music“- Mülltütchen nach wie vor wie warme Semmeln verkaufen.

VÖ: 13.04.18

Verfügbar: CD & Digitales Album

Empfehlung: K K K K K K K K K K

 https://soundcloud.com/mutzthelurkingextras/sets/mutz-the-lurking-extras & http://mutzmutz.de 

TOURDATEN

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LARKIN POE “VENOM & FAITH”    Zurück zur Übersicht - Back to the previous page

Larkin Poe - Venom And Faith

TRACKLISTING:

01.  Sometimes
02.  Beach Blonde Bottle Blues
03.  Honey Honey
04.  Mississippi
05.  California King
06.  Blue Ridge Mountains
07.  Fly Like An Eagle
08.  Ain’t Gonna Cry
09.  Hard Time Killing Floor Blues
10.  Good And Gone

Label: Tricki-Woo Records

BLUES FOLK ROCK

Für Fans von: Kitty, Daisy & Lewis - Detroit Cobras - Lovell Sisters

USA (GEORGIA)

Mädels-Power pur! Die beiden Schwestern Rebecca und Megan Lovell haben 2005 begonnen, Musik zu machen als „Lovell Sisters“, damals noch zu dritt mit Sissie Jessica, die heute als Art Director für „Vaynermedia“ tätig ist. 2010 gab es die Umbenennung in den Namen eines ihrer Urahnen und nach einigen selbstproduzierten EPs und Alben ergatterten die Girlies einen Label Vertrag bei „RH Music“, einem Unternehmen, das in den USA der Masse eigentlich als Möbelfabrikant bekannt ist. 2014 gab es dort das erste Studio Album „Kin“ und seitdem geht so richtig die Post ab mit den blues-roots-rockigen Songs des Duos. Rebecca favorisiert die Fender Telecaster und die Fender Deluxe als ihre Hauptinstrumente, während Megan sich auf eine umhängende Rickenbacker Lap Steel (Baujahr 1940) spezialiert hat und mit dieser dem Sound des Duos neben dem aufwühlenden Gesang das signifikante Markenzeichen verabreicht. Wichtig war den beiden Musikerinnen vor allem, traditionelle Einflüsse mit einer modernen Produktion in Einklang zu bringen und das ist mehr als hervorragend gelungen! Der aktuelle Longplay, gleichzeitig der zweite für das Label „Tricki-Woo Records“, trägt den Namen „Venom & Faith“ und beinhaltet wieder mitreißende Blues Rocker, einer davon das phätte Slidegitarren-Monster „Bleach Blonde Bottle Blues“: https://vimeo.com/292793997 - Ähnlich wie bei „Kitty, Daisy & Lewis“ ist oberflächlich gar nicht so leicht, die Band in einem einzigen Genre unter zu bringen, der weitegefächerte Crossover wildert auf der großen Country-Blues-Americana-Rock-Wiese. Weitere Highlights sind das elektro-funk-bluesige „Fly Like An Eagle“ (nicht verwandt & verschwägert mit dem „Steve-Miller“-Klassiker), der “Hard Time Killing Floor Blues” (im Original von „Skip James) und der gospel-bluesige Spiritual „Mississippi“ mit einem Gast-Feature des texanischen Songwriter-Gitarristen Tyler Bryant am Dobro. Im November 2018 stolzierte „Venom & Faith“ auf die Nummer Eins der US Billboard Charts und ich bin mir ganz sicher, dass damit mindestens eine Nominierung für die kommenden Grammy Awards gesichert ist.

VÖ: 09.11.18

Verfügbar: CD & Vinyl & Digitales Album

Empfehlung: K K K K K K K K K K

Web:   http://www.larkinpoe.com/  &  https://youtu.be/Wy0RGsd2-JA

TOURDATEN

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HANDS OFF GRETEL “I WANT THE WORLD”    Zurück zur Übersicht - Back to the previous page

Hands Off Gretel - I Want The World

TRACKLISTING:

01.  Kiss Me Girl
02.  S-A-S-S
03.  Big Boy
04.  It’s My Fault
05.  I Want The World
06.  Blame Myself
07.  Alien
08.  Freaks Like Us
09.  Milk
10.  Fingers
11.  My Friend Said
12.  Rot (All The Good Things)

ALTERNATIVE ROCK

Für Fans von: Juliette Lewis - Rick Tick Evil - Yeah Yeah Yeahs

ENGLAND

Wenn ich mir das Cover so ansehe von dem auf dem Foto grimmig drein blickenden „Mädel“, möchte ich am liebsten das Gegenteil von dem tun, vor dem mich HANDS OFF GRETEL (zu deutsch: Hände weg von Gretel) warnt, aber ich begnüge mich dann doch mit der Ersatzdroge CD, die den Titel „I Want The World“ trägt. Da hat man sich ja eine Menge vorgenommen, aber was den musikalischen Content betrifft, gibt es gute Chancen, die Treppchen der Erfolgsleiter schnell nach oben zu steigen, auch es wohl keine Unterstützung gibt von einem der Major Labels, die mittlerweile so ziemlich das ganze Business bestimmen und sogar ganze Casting Shows (u. a. „The Voice Of Germany“) unter ihrer Fuchtel haben und dort auch nur die hineinlassen, wer beim Label einen Vertrag besitzt, aber das ist eine ganz andere Geschichte.

Als ich beginne, die begleitenden Infos durchzupflügen, stelle ich erstmal überrascht vor, dass es sich bei HOG nicht um eine einzelne Person, sondern um eine Rock Gruppe aus dem englischen South Yorkshire handelt. Gegründet hat man sich 2015 in England, das Longplay Debüt „Burn The Beauty Queen“ gab es ein Jahr später und weitere drei Jahre danach liegt jetzt ein neues Studio Album vor. Die erste Gitarren-Breitwand trifft den Hörer gleich mit dem Auftakt „Kiss Me Girl“ – gefällt gut – mein erster Eindruck <aha, wieder eine neue Riot-grrrl-Punk-Rock Band“> wird gleich revidiert vom nacholgenden „S-A-S-S“, das synkopisch-rhythmisch und funky ruckelt – das letzte Mal, dass ich eine Band mit weiblicher Frontstimme von ähnlicher Intensität gehört habe, ist schon ein paar Jahre her. Damals tobte noch eine gewisse Juliette Lewis über die internationalen Bühnen mit ihrer Band „The Licks“.

Gretel heißt in Wirklichkeit Lauren Tate und sie sieht nicht nur heiß aus, sondern singt sich auch mit einer grandiosen Growl-Reibeisenstimme durch die Songs und macht sogar in den etwas melodiöseren-radio-poppigeren Stücken („It’s My Fault“, die wundervolle walzer-getaktete Rockballade „Freaks Like Us“) eine gute Figur. Von den britischen Medien ist sie völlig zu Recht mit dem Attribut „Scream Queen“ geadelt worden und genau das stellt sie in den Kick-Ass-Punk-Rockern „Big Boy“, „I Want The World“ und „Milk“ unter Beweis. Weitere Anspieltipps: Das über einen latinesken Bolero-Rhythmus reitende „Fingers“ und „Rot (All The Good Things)“. Für das brachiale Klanggewitter hinter der urgewaltigen Chefin sorgen Sean McAvinue (Guitar, Bass) und Sam Hobbins (Drums, Bass, Guitar), das Album gibt es neben der digitalen Edition als Vinyl-Scheibchen, als CD und für die Hardcore-Sammler sogar als handsignierte limitierte MusiCassette. Ab 03. Oktober sind HANDS OFF GRETEL in Deutschland unterwegs, die Konzerttermine der auf der Bühne mit Bassistin Becky Baldwin spielenden Gruppe findet Ihr wie gehabt im Tourdatenverzeichnis.

VÖ: 24.05.19

Verfügbar: CD & Vinyl & MC & Digitales Album

Empfehlung: K K K K K K K K K K

Web:  https://www.handsoffgretel.co.uk/  &  https://handsoffgretel.bandcamp.com/releases

TOURDATEN

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SIR COLLAPSE “WALK TO THE MOON”    Zurück zur Übersicht - Back to the previous page

Sir Collapse - Walk To The Moon

TRACKLISTING:

01.  Lower Principles
02.  Suitcase
03.  Mono Mantra
04.  One Man Show
05.  Happy Planet Celebration
06.  The Great Escape
07.  Like Me
08.  Too Late
09.  Hey Ben
10.  The Family
11.  Nine To Five

ALTERNATIVE ROCK

Für Fans von: Fu Manchu - Clutch - Monster Magnet - Foo Fighters

DEUTSCHLAND

SIR COLLAPSE? Na, da war doch was vor einiger Zeit, das mir regelrecht die Ohren weggeblasen hat, wenn ich mich recht erinnere. Zunächst dachte ich, ich habe ein neues Album der Formation „Walk To The Moon“ vor mir liegen, aber beim Schielen auf die rechte untere Ecke des Covers entdecke ich dann den Namen, der mir mein klangliches Deja Vu beschert. SIR COLLAPSE sind ein Rock Quartett aus dem nordrhein-westfälichen Neuss und sie sind schon seit 2013 aktiv. Ich gucke in meine bpm-Listen und da finde ich die Boyz auch schon – Auf dem 34. Kollektiv-Sampler des deutschen Labels „The Finest Noise“ waren sie draufgewesen und folgedem hat mir – thankUverymuchnochmalaufdiesemwege – Labelchef Keule auch die damalige EP „Audiofil Citrate“ zugeschickt. Kennt Ihr noch gar nicht? Dann wird’s aber Zeit: http://www.ep.music-newsletter.de/html/sir_collapse.html

Das neue Album - eigentlich auch der erste Longplay - brüllt mich gleich zu Beginn an mit dem siedend-heißen Radaubruder „Lower Principles“, der kurz und knackig mit hardcore-punkrockiger Attitüde herumwütet. Der druckvolle „Suitcase“ erinnert mich an die Musik der kalifornischen „Fu Manchu“, deren Songs so oft in der TV-Serie „Sons Of Anarchy“ dröhnten, „Mono Mantra“ beginnt mit schnarrend-tieftönender „boss-hoss“-Stimme und bleibt in der groovenden Stoner-Rock-Schublade, der Refrain <cause you waste your time – your life – your life> entpuppt sich bereits beim zweiten Hördurchgang als Ohrwurm. In der Band spielen Lukas Küppers (Vocals), Philipp (ha, ha!) Krach (Guitars), Dennis Özmen (Bass) und Martin Herrmann (Drums) – Produktionsinfo und Texte gibt es im schön gestalteten 24seitigen Booklet, in dessen Mitte ein(e) Musiker(in) die akustische Klampfe zupft und gedankenverloren auf einen Panzer und ein in der Ferne liegendes Atomkraftwerk (Chernobyl?) blickt, die Texte sind sozialkritisch und nehmen kein Blatt vor den Mund: <save the nature – clear the water – clear the air – what really happens – you don’t care> - zu hören in „Happy Planet Celebration“. Alleine – nützen wird’s wohl nicht, weil die degenerierten Politiker niemals so’ne geile Musik hören, leider. Das sludge-metallische „The Great Escape“ ist eines der zahlreichen Album Highlights mit 184 pogo-geilen-bpm, das schleppend-bedrohliche „Like Me“ beweist doomigen Charakter (83,4 bpm), „The Family“ pegelt gekonnt zwischen 4/4-Common-Time und frickelndem 7/4tel und „Nine To Five“ ist der krönende Abschluß eines supergeilen deutschen Rock Albums, in dem sogar kurz ein rockig-schunkelnder Walzertakt eingebunden ist. Habe ich so auch noch nicht gehört. Muss ich noch erwähnen: Gitarrist Philipp hat mir die CD persönlich mit einem handgeschriebenen Beiblatt zugeschickt – was für ein edles Sammlerobjekt! Hängt jetzt eingerahmt über meinem Schreibtisch. Im Text steht unter anderem, dass die Band selbst produziert und dabei auf sämtliche externe Samples verzichtet hat, im Auftaktlied gibt es die Eieruhr der elterlichen Küche zu hören und im letzten Song eine Kinderrassel als gefährliche Klapperschlange. Zum Schluß das derzeitige Lieblingszitat meines 3jährigen Enkels: Voll tool (deutsch: Voll cool)!

VÖ: 19.10.18

Verfügbar: CD & Digitales Album

Empfehlung: K K K K K K K K K K

Web: https://sircollapse.bandcamp.com/album/walk-to-the-moon & https://www.sircollapse.com/

TOURDATEN

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BOOL “FLY WITH ME”    Zurück zur Übersicht - Back to the previous page

Bool - Fly With Me

01.  Here We Are
02.  Soul Train
03.  Shut Up
04.  Kick Arse
05.  My Own Heaven
06.  Revolution
07.  Hey You
08.  You And Me
09.  Desire
10.  Same Mistake
11.  Yesterday
12.  Love Is The Answer
13.  Right Or Wrong

Label: Boersma Records

ALTERNATIVE ROCK

Für Fans von:  The Cult - Soundgarden - Wolfmother - Pearl Jam

DEUTSCHLAND

Krachende Rock Riffs eröffnen das vorliegende Album „Fly With Me“. Der Aufforderung folge ich doch gerne, wenn’s so weitergeht! Musik, die zunächst – was die Intensität betrifft -  an die US Rocker „Nirvana“ erinnert, der Gesang dagegen tendiert in Richtung diverser Brit Rock Sänger a la Graham Parker oder Ian Ashbury („The Cult“). Laut bleibt‘s, der Leadgitarrist des Quartetts beherrscht seinen Job – im 16seitigen CD-Booklet erfahre ich zu meinem Erstaunen, dass – den Namen der Musiker geschuldet – es sich wohl um eine Band aus deutschen Landen handelt. Passiert halt, wenn man sich nicht gleich auf die Label Infos stürzt, aber das tue ich immer erst, nachdem ich meinen ersten Senf niedergeschrieben habe, weil ich mich nicht von vorgefertigten Hülsen beeinflussen lassen möchte. Erfreut springe ich auf den nachfolgenden „Soul Train“ und lasse mich durch 13 tolle Eigenkompositionen spazieren fahren. Produziert hat ein gewisser Jon Caffery und die rockenden Insider horchen natürlich auf bei diesem Namen, weil dieser Mann schon für einige Prods der „Toten Hosen“ verantwortlich gewesen ist und spätestens jetzt sollte jedem klar sein, was einen auf „Fly With Me“ erwartet. Satt-wuchtig-produzierten donnernden „Kick-Ass“-Rock ohne Kompromisse, das bezeichnende „Kick Arse“ ist ein dröhnender Heavy-Prügel, in dessen Zwischenräumen sogar kurz zweistimmige „Wishbone-Ash“-Licks durchblitzen. Aber die Boys können auch melodisch, gut zu hören in „My Own Heaven“, das zwar im modisch-wogenden Alternative-Rock-Fahrwasser schwimmt, aber sich trotzdem (und das gilt  für die alle Tracks) nicht mal ansatzweise der Richtung von anbiederndem Radio-Rock-Pseudo-Metal („Scorpions“, „Bon Jovi“, „Bonfire“) annähert. Desweiteren empfehlenswert: „Shut Up“, “Revolution” und “You And Me”.

BOOL sind eine deutsche Rock Gruppe, die sich auf – wenn nicht sogar über – dem Niveau vieler kommerziell erfolgreicher Bands bewegt, die aber im Gegenteil zu diesen leider viele Jahre kaum einer kannte, weil die Dumpfbackenmedien halt nach wie vor immer nur ihre stupiden und von Marketing“fach“leuten erstellten Playlisten rauf & runter dudeln. Ende 2017 sind Karsten Dittberner (Vocals, Guitar), Marc Fröhlking (Bass), Uwe Fischer (Guitar) und Jens Geiler (Drums) dann aber endlich für ihre seit 2008 andauernden Aktivitäten belohnt worden - “Fly With Me” wurde beim 35. Deutschen Rock und Pop Preis in den Kategorien “Bestes Rock Album 2017” und “Bestes Hard Rock Album 2017” mit Gold belohnt. Selten war eine Auszeichnung mehr verdient!

VÖ: 25.08.17

Verfügbar: CD & Digitales Album

Empfehlung: K K K K K K K K K K

Web: https://boolofficial.com/ & www.youtube.com/channel/UC9byN1H_ey_HYtiDIYTGV5A

TOURDATEN

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QUEEN OF DISTORTION “RISING FROM THE FALLEN”    

Queen Of Distortion - Rising From The Fallen

<here comes the queen> flüstert die Stimme im Intro - Und dann ist sie auch schon da! Mit rotzig-dreckiger Stimme erinnert sie an die Rock-Frolleins der 70er (Edna Bejarano / Inga Rumpf). Der Leadgitarrist (Torsten Schirmer? Geronimo Stade?) schmeißt einen starken Solo in die Umlaufbahn – „God Of Games“ ist ein Party-Rocker in der Tradition der 80er Sleaze-Metal-Heroen! „Hellfire“ nimmt Tempo auf (214 bpm), gefällt mir noch besser, weil auch hier Chris T’anti (aka Christine Krüger) zeigt, warum ich sie spontan zu meiner Lieblingssängerin im Jahr 2019 erkläre. Zweistimmige Soli erinnern kurz an „Maiden“ und auch die mehrstimmig gesungen Gesangsmelodien gefallen gut. Können QUEEN OF DISTORTION den zweiten Kracher toppen? Zwar nicht, aber die restlichen Songs bewegen sich ebenfalls auf spieltechnisch sehr gutem Niveau und die Frontfrau – ich wiederhole mich – ist Hammer und schwingt sich am Ende von „Rise“ mühelos hoch hoch zum viergestrichenen „e“.

Genre:
Hard Rock

TRACKLISTING:

01.  Arrival Of The Queen (Intro)
02.  God Of Games
03.  Hellfire
04.  Rise
05.  Hell Inside My Head
06.  Broken Music Box (Outro)

LINE UP:

Chris T’anti (Christine Krüger): Lead Vocals
Torsten Schirmer: Gutairs
Geronimo Stade: Guitars
Carsten Bätge: Bass, Backing Vocals
Holger Schilling: Drums

Herkunft:
Deutschland (Braunschweig)

VÖ: 04.01.19

Label:
Akasa Records

Verfügbarkeit:
CD - Digitale EP

Tourdaten

Kaufempfehlung:

KKKKKKKKKK

Web: http://www.q-o-d.de/   & https://youtu.be/fpasXF1RCrs 

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Various Artists  “The Finest Noise Vol 37”   Zurück zur Übersicht - Back to the previous page

Various Artists - The Finest Noise 37

01. Neoton: Wir Sagen Nein
02. Ptolemea: Twisted Mind
03. Dagger In Hand: Coindiction
04. Last Memorial: River Of Life
05. Vellocet: Do It
06. Burning Wire: Falling Hard
07. Plurals: Eden
08. All Fucked Up: Broken
09. Arcadien: Walk Alone
10. Built To Resist: Come On
11. Nest: Nearly Faded
12. Kwirl: So Stupid
13. Stelise: Voices
14. Mr. Bones: Mile In My Shoes
15. Premortal Breath: Terrorize
16. Apeiron: Ulterior In Space
17. Uhrwerk: Ein Mann Ein Wort
18. Killing Your Idols: Break Free

SAMPLER

Für Fans von: Alternative Rock - Metalcore - Punk - Hard Rock

DEUTSCHLAND

Sampler Numero 37 aus dem Hause „The Finest Noise“! Freuen darf man erneut sich auf 18 Independent Kracher, die nicht im Radio gespielt werden, die von keinem TV-Sender propagiert werden und auch sonst nirgendwo irgendwann in Erscheinung treten dürften! „Wir sagen Nein“ brüllt mir die Band NEOTON punk-rockig ins Ohr und wie recht haben die Boyz! 76:12 Minuten gibt es wieder – wie schon bei vorangegangen Samplern des Labels – das aktuell Beste aus deutschen Landen und benachbarten Nationen wie den Luxemburgern PTOLOMEA, die mich inklusive Sängerin Priscila Da Costa unlängst mit ihrem Studio Album „Tome 1“ begeistert haben. Hier gibt es den wundervollen art-melodic-rockigen Beitrag „Twisted Mind“.

Eine Stufe härter gehen DAGGER IN HAND zur Sache, die es mit „Coindiction“ dermaßen krachen lassen, dass wahrscheinlich selbst den bösen Buben der britischen „Sex Pistols“ die Spucke weg geblieben wäre. Kultige 154 bpm für die rockige Untergrund-Disko! Und „Sänger“ David Schmidt ist eine Urgewalt! Die Band kommt aus Bad Dürkheim, das bisher überregional nur für seinen Wurstmarkt bekannt war. Das sollte sich nun schleunixt ändern! Und noch einmal geht das Volume-o-Meter deutlich nach oben mit dem metal-core-death-prolligen „River Of Life“ einer Band namens LAST MEMORIAL.  Die Intensität wird beibehalten mit dem Kraftpaket „Do It“ von VELLOCET, das sich anhört wie ein furioser Mix aus „Motörhead“ und „The Cult“, was wiederum am geilen Gesang von Jens „Yenn“ liegt. Breitwandig-metallischen Riff-Rock gibt es von BURNING WIRE – „Falling Hard“ erinnert an eine Fusion aus Molly Hatchet (Southern Metal Band aus Florida) und „ratt“igem Sleaze Rock.

Gut gefällt mir auch das gothic-wave-poppige „Walk Alone“ von ARCADIEN, das nach kurzem Intro mit strammem „the-cure“igem Rhythmus losmarschiert. Den melancholisch-klagenden des Leadvokalisten ordne ich irgendwo in der „robert-smith-morrissey“-Schublade ein, das Quartett aus der Eiffel ist im Vorjahr vom Radiosender „Radio Bob!“ als einer der besten Newcomer des Jahres vorgestellt worden. Die von Katharina Meßner angeführten BUILT TO RESIST spielen eine muntere Mischung aus melodischem Punk Rock mit einem Hauch fröhlich drauflos rockendem Indie-Garage – hat was!  Kann man auch sagen von KWIRL, einer Band, deren aktuelles Studio Album ich schon vorgestellt habe – wüsste ich es nicht besser, würde ich behaupten dass diese Formation aus dem UK kommt und astreinen Brit-Pub-Rock spielt – iss aber nicht so, das Quintett hat seinen Sitz in NRW.

Geheimnisvoll wird’s danach in Beitrag # 13 – dem psychedelisch-krautrockigen Intro folgt ein toll gesungener shoegaze-funk-rockiger Groove – wenn ich es richtig verstanden habe, haben Elise Nunes und Steve Richer die zunächst als Duo und dann zur 6köpfigen Formation aufgestockte Gruppe STELISE 2017 gegründet – ein 2018er Studio Album gibt es auch, das ich aber bisher nicht kenne. „Voices“ ist einer der besten Tracks des Samplers! Gegen Ende des Albums wird’s noch einmal „thrashig“ mit PREMORTAL BREATH und „Terrorize“ – ein Kracher, der vor allem Fans der Bands „Exodus“ oder „Anthrax“ gefällt! Und mit dem melodischen Mittelteil zeigen die Boyz aus Baden-Württemberg, das sie nicht nur mit der Keule draufhauen müssen, um zu gefallen. Die beiden Axe-Grinder (Sebastian Herbold und Tobias Eymer) ergänzen sich auch hervorragend und glänzen mit geilen Soli!

In den gutturalen Keller geht es mit APEIRON, die nicht verwandt & verwschwägert sind mit der gleichnamigen italienischen Band, sondern seit einigen Jahren im hessischen Heppenheim herumwüten. „Ulterior Space“ ist ein Track ihres 2017 veröffentlichten und bei bandcamp.com verfügbaren Studio Albums „Voiceless Prophet“. Ein richtig guter bierseeliger Party-Song! Es folgt deutschsprachiger Hardrock im satten „Marshall“-Sound mit Old-School-Judas-Priest-Tendenzen - hört man heutzutage eher selten – „Ein Mann Ein Wort“ von UHRWERK aus Kaiserslautern erinnert mich an die Riff-Rocker des 1974er Priest-Albums „Rock A Rolla“. Geile Nummer!

By The Way: Den Sampler “The Finest Noise Vol. 37” gibt es zum ultragünstigen Preis von gerade einmal einer Briefmarke (01,45 Euro) und rückfrankiertem Umschlag - Bands oder Acts, die interessiert sind, sich und ihr Material bundesweit vorzustellen, hämmern einfach unten auf den Link “dersampler.de”.

VÖ: 17.05.19

Verfügbar: CD

Empfehlung: K K K K K K K K K K

Label Webseite & Bezugsmöglichkeit: http://www.dersampler.de/ & http://www.finestnoise.de/   

TRACKLISTING

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ALLES MIT STIL “GEGEN JEDE VERNUNFT”    Zurück zur Übersicht - Back to the previous page

HARD ROCK

Für Fans von:  Clawfinger - Callejon - Malm - Parkway Drive

ÖSTERREICH

Austria rockt! Metallische Riffs eröffnen das neue Studio Album der Band ALLES MIT STIL – „Die Gang“ erinnert stark an einen Mix aus „rap“pigem Crossover a la „Body Count“ und Groove Metal a la „Clawfinger“. Cool. Die tanzbare und moshbare Mucke wird durchgehend beibehalten - „Keine Zeit“, „Bipolar“, „Verrat an der Wirklichkeit“ oder “1000 Zeichen” – allesamt radikale Kracher, die ungemein Spaß machen und dazu noch mit intelligentem (deutschsprachigen) und sozialkritischem content geschmückt sind. 2014 ist die Gruppe gegründet worden von den beiden Sängern Markus Oberbichler und Alexander Walder, letzterer hat die Formation 2017 verlassen und aktuell ist das ehemalige Septett als Quartett unterwegs in der Grundformation Gesang, Gitarre (Johannes Jakober), Gitarre (Samuel Neuwirther) und Schlagzeug (Dominik Sauper). “Gegen jede Vernunft” ist das zweite Studio Album der Osttiroler.

Alles mit Stil - Gegen jede Vernunft

VÖ: 12.04.19

Verfügbar: CD &  Digitales Album

Kaufempfehlung:  K K K K K K K K K K

Web: http://www.allesmitstil.at/ & https://www.rookiesandkings.com/ (Label)

TOURDATEN

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MODESTE “LANDALE”    Zurück zur Übersicht - Back to the previous page

Modeste - Landale

Tracklisting:

01.  Alles in Scherben
02.  Bis die Sonne wieder aufgeht
03.  Wiedersehen
04.  Wenn die Sonne blutet
05.  Ich will ans Meer

Label: The Finest Noise
Web: www.finestnoise.de

INDIE ROCK

Für Fans von:  Tomte - Tocotronic - Kettcar - Ton

DEUTSCHLAND

Nicht die Kinder-Rock-Band „Randale“, sondern eine CD von LANDALE beglückt mich am frühen Morgen. Straffe Drum-Percu-Grooves – genau das Richtige, um den Tag musikalisch zu beginnen – 130,1 bpm – „Alles in Scherben“ heißt das Auftaktstück der EP, 5 deutschsprachig gesungene Texte – musikalisch werde ich im ersten Song an ein Blending aus „Depeche Mode“, „Tears For Fears“ und „Alphaville“ erinnert. Infos zur Band gibt es leider nicht im beiliegenden 4seitigen CD-Inlay, in dem aber convenient alle Texte abgedruckt sind. „Bis die Sonne wieder aufgeht“ strahlt mit feinen Gitarren-Arpeggios und sehr gutem Gesang, der noch einiges an Intensität zulegt im rockigeren „Wiedersehen“ – mein persofave und Highlight der CD! Mittlerweile – war ja noch mitten in der Nacht um 09:30 Uhr – habe ich herausgefunden, dass ich einer Täuschung aufgesessen bin aufgrund des Covers – „Landale“ ist der Titel der EP und das sich hier vorstellende Projekt/die Band/der Act heißt MODESTE, aber meine Befürchtung, dass es sich um den ehemals abtrünnigen Kölner Kicker Anthony Modeste handelt (mittlerweile reumütig aus China zum FC Kölle zurückgekehrt), bestätigt sich nicht. Zum Tanz bitten Marian Bellaire (Vocals, Gitarre), Mario Bueker (Gitarre, Vocals), Lukas Kölsch (Drums, Programming) und Jannis Burk (Bass, Vocals) die vier Boys kommen aus Landau in der Nähe von Karlsruhe und sie verquirlen den Sound der 80er „NDW“-Bewegung mit top-modernen Produktionen der 00er Jahre und umschreiben ihre Musik mit dem Attribut „Elektronischer Rock/Indie“. Das im Proberaum gedrehte “Track By Track” Video (siehe Link unten!) outet die Musiker übrigens als “Astra”-Trinker - hätte gar nicht gedacht, dass dieses Bier so weit unten im Süden populär ist. Gesamtgesehen ist “Landale” eine sehr gute Debüt EP dieser noch jungen Band und in Erwartung weiterer toller Songs nehme ich den Song “Wiedersehen” beim Wort.

VÖ: 21.12.18

Verfügbar: CD & Digitale EP

Empfehlung: K K K K K K K K K K

Web: https://www.modeste.de/ & www.youtube.com/channel/UC7Axa_5GJrbPBpeBFJNPdMA

TOURDATEN

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PTOLEMEA “TOME 1”   Zurück zur Übersicht - Back to the previous page  

Ptolemea - Tome 1

TRACKLISTING:

01.  Twisted Mind
02.  Let It All Go (feat. Remo Cavallini)
03.  Fallin’
04.  I Wish I Could
05.  Won’t Go Down
06.  Trying To Forgive

Label: 855199 Records DK

ROCK

Für Fans von:  Skin Diary - Melissa Etheridge - Paramore

LUXEMBURG

Rock im 3/4 tel / 6/8 tel Takt – ungewöhnlich. Ein Cover Artwork, hinter dem ich eigentlich zunächst irgendeinen Psytrance/Goa Act vermutet hätte – die ersten Töne allerdings kommen mit komplexer Riffstruktur, auf denen eine intensiv-markante weibliche Stimme herumreitet. PTOLEMEA ist der Name der Band / des Künstlers – mittlerweile – nach 4 Minuten – dröhnt der erste Song „Twisted Mind“ mit inbrünstiger Melodie, der man sich so schnell nicht entziehen kann. „Let It All Go“ kommt bluesig – als Gast Feature ist ein gewisser REMO CAVALLINI angegeben – die spärlichen Infos verraten nichts – im Web werde ich fündig. Das ist ein Gitarrist aus Luxemburg, der mit eigener Band schon im Vorprogramm von „Ten Years After“ und „Johnny Winter“ gespielt hat. Die melancholisch-triefende Stimme gehört Priscila Da Costa,, die ebenfalls aus dem kleinen Nachbarland kommt und seit Jahren als Vocal Coach unterwegs ist und wenn ich mir so anhöre, welche Kapriolen sie in „Fallin“ ins Mikro schmettert, kann ich mir durchaus vorstellen, dass sie ihren Schüler(inne)n eine ganze Menge Stoff vermitteln kann, wie sie ihre Stimme gekonnt einsetzen und verbessern. „Tome 1“ ist ein furioses Gemisch aus Wave Rock und Post Grunge – die elektrische – von Christoph Reitz gespielte – Violine vermittelt gemeinsam mit den frickelnden Arrangements schnuckeliges Art Rock Feeling. Mein Album-Liebling ist „Won’t Go Down“ - ein schnellerer Song mit wundervoller Celtic-Pub-Rock-Atmosphäre und irgendwo werde ich auch – der Geige geschuldet – an die poppigen Knaller von Alexander Rybak erinnert. Warum gibt’s nicht mehr von dieser Musik auf unserer Welt? Und an dieser Stelle – muss ich einfach tun – eine dicke Arschkarte an all die Radiosender, die diesen Song nie spielen werden, obwohl es eigentlich eine Schande ist, weil solch großartige Musik von jedem mindestens einmal gehört werden sollte. Die Band PTOLEMEA stellt sich vor  - ganz vorne mit Priscila Da Costa eine der besten Rock Sängerinnen, die ich in den letzten Jahren gehört habe. Bleibt nur zu hoffen, dass diese starke EP nicht das Einzige Statement dieser tollen Band sein wird.

VÖ: 28.04.18

Verfügbar:  CD & Digitale EP

Empfehlung: K K K K K K K K K K

Web: https://ptolemea.bandcamp.com/releases

TOURDATEN

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BUCKET BOYS “DUSK AND DAWN”  Zurück zur Übersicht - Back to the previous page

Bucket Boys - Dusk And Dawn

Bucket Boys - Dusk And Dawn B

Dusk: The Instrumentals

01. Intro Mescadero
02. Tijuna By Night
03. Longing Island
04. Alcatraz Attack
05. Sundown Surfer
06. La Revolucion
07. Tarantella Tarantina
08. Ride The Mustang
09. Aeroplane
10. Senor Power

Vocal Bonustracks:
11. Longing Island (Vocal Version)
12. Bullriding * (Vocal Version)
13. Leaving Hometown * (Vocal Version)
14. Aeroplane (Vocal Version)

* Die instrumentale Version ist verfügbar
* auf dem 2014er Album “Burn Baby Burn”

Dawn: The Instrumentals

01 Dusk And Desperados
02. Spanish Night
03. The Final Curtain
04. Dirty Delgado
05. Jailbreak
06. Kill Piano Bill
07. Roots Of Rodriguez
08. Django Is Alive
09. Route 666
10. Outro Acapulco

Vocal Bonustracks:
11. Cool Cat * (Vocal Version)
12. Spanish Night (Vocal Version)
13. Tequila Love * (Vocal Version)
14. The Final Curtain (Vocal Version)

* Die instrumentale Version ist verfügbar
* auf dem 2014er Album “Burn Baby Burn”

AMERICANA ROCK

Für Fans von: Tito & Tarantula - Los Lonely Boys - The Cruzados

DEUTSCHLAND

Inspiriert von den Quentin Tarantino-Filmen „From Dusk Till Dawn“ und „Django Unchained“ und vom staubigen Wüstensand, der das ehemalige und mittlerweile abgerissene Fußballstadion am Bökelberg bedeckt, hat die Mönchengladbacher Band BUCKET BOYS (nicht verwandt und verschwägert mit dem australischen Craft Beer!) ein ungewöhnliches Album aufgenommen, das größtenteils aus instrumentalen Americana-Blues-Red-Dirt-Rockern besteht, die sich dem trockenen-fuzz-rockigen Sound der 60er und 70er Jahre annähern und wie sie überwiegend in den Italo-Western zu hören waren. Zusätzlich zu den 20 Instrumentals gibt es 8 gesungene Vocal Versionen, fein säuberlich dargestellt auf 2 CDs mit der arithmetischen Formel 10+4. In der 1995 gegründeten Gruppe, die ich schon mal mit dem hervorragendem 2014er Album „Thoughts“ vorgestellt habe, spielen die berüchtigten (und wohl auch vielfach gesuchten) Lange Brothers (Helge: Guitars, Vocals – Michael: Leadvocals, Keyboards) mit den Gang Members Andreas Kehren (Bass, Vocals) und Joe Vandeer (Drums) und mit Petra Lange befindet sich auch eine Gängsterbraut an Board. Neben den Vocals wohl auch zuständig fürs Kochen, für die Buchhaltung und eventuell sogar für die produktive Planung der musikalischen Raubzüge. Der knapp 2stündige Stoff eignet sich bestens zum relaxten Chillen & Relaxen auf der Terasse, dem Balkon beim gleichzeitigen Grillen diverser Phosphatschläuche oder knackiger Rindersteaks. Sehr gut gefallen mir die funk-bluesige „Alcatraz Attack“, der boogie-rockige „Sundown Surfer“ und von der zweiten Disc das an die Musik von „ZZ TOP“ erinnernde „Dusk And Desperados“, die mit tex-mex-spanischen Bolero-Rhythmen tanzende „Spanish Night“, “Route 666” und im relaxt-schaukelnden verträumten „The Final Curtain“ kommt sogar eine längst vergessene Talk-Box zum Einsatz. Ganz großartig auch die gesungenen Vocal Versionen von “Spanish Night” und “Tequila Love”, in dem die zerbrechlich wirkende Stimme von Michael Lange hervorragend zur Geltung kommt und an die Klassiker von Tom Waits oder David Hidalgo (von den “Los Lobos”) erinnert.

VÖ:  Juni 2018

Verfügbar: 2-CD  Edition

Empfehlung: K K K K K K K K K K

Web: https://bucket-boys.com/ & https://www.youtube.com/user/BIAgency

TOURDATEN

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REBELS OF THE JUKEBOX “WAYFARERS”  Zurück zur Übersicht - Back to the previous page

Rebels Of The Jukebox - Wayfarers

TRACKLISTING:

01.  Chains
02.  Paths
03.  When We Were Younger
04.  Hazy Eyes
05.  Paper Heart
06.  Keep Calm And Love Pandas
07.  Tonight We Dance
08.  Demons
09.  Hold On
10.  Wayfarers
11.  Porch Light

Label: The Finest Noise
Web: www.finestnoise.de

INDIE ROCK

Für Fans von:  The Ting Tings - The Headpins - Gossip - Dragonette

DEUTSCHLAND

Ein bisher unbeschriebenes „Blatt“ liegt vor mir und der Inhalt sorgt gleich mal für ein dröhnendes Vergnügen mit krachenden Rock Riffs und zweistimmig geschmettertem Gesang – REBELS OF THE JUKEBOX heißt die Band, die sich mit dem Album „Wayfarers“ präsentiert und die Musik spielt, die ich mir auch locker hätte vorstellen können als Vinyl-Scheibchen in einer nostalgischen Musikbox der Musik- oder früheren Bahnhofskneipen, die es in dieser Form ja schon seit Jahrzehnten nicht mehr gibt. Der erste Eindruck, hier ein Produkt einer Hardrock-Combo zu hören, wird gleich beim nachfolgenden „Paths“ außer Kraft gesetzt – ein wuchtiger Crossover aus Country-Rock und eingängiger Pop-Melodik. Auch hier wieder tolle Harmonien - gesungen von Carolin Rieger und Benjamin Bernotat, der neben seinem Job am Mikrofon auch noch Gitarre, Piano, die Mundharmonika und die Mandoline bedient. Zu meiner Überraschung kommt die Band, die hier auf internationalem TOP-Niveau spielt, aus dem Süden Deutschlands. „When We Were Young“ erinnert nuanciert an die genialen Pop Ohrwürmer der „Pretenders“ (das war die US Gruppe mit Chrissie Hynde als Frontfrau) und dann wieder an das alternative-pop-rockige Duo “The Ting Tings”.

Unterhaltsam und abwechslungsreich geht es weiter während der insgesamt 44:42 Minuten, sehr gut gefallen ebenfalls die Rock Ballade „Paper Heart“, in der Sängerin Carolyn so richtig zeigt, was sie drauf hat von zart gehauchten Vocals bis zum inbrünstig-kraftvollen Ausbruch. Das humorvolle „Keep Calm And Love Pandas“ ist ein Mix aus „van-halen“esquer Eleganz und kraftvoll-„ratt“igem Sleaze-Glam-Rock, gut tanzbar und aufgrund des exzellenten Gesangs muss ich auch an die starken Songs der hierzulande kaum bekannten und nicht mehr existierenden kanadischen Gruppe „Headpins“ denken, die damals mit Darby Mills ebenfalls eine supertolle Sängerin im Lineup gehabt haben. Kennt Ihr nicht? Jetzt aber: https://youtu.be/6sMl1Ci4WYI - Country-celtic-pub-rockiges gibt es mit „Tonight We Dance“ – richtig fein zum mitgrölen:: <tonight is the night – we’ve been waiting for so long – so storm on those stages – and sing your song> - Sämtliche Texte sind übrigens abgedruckt im liebevoll aufbereiteten 12seitigen faltbaren Inlay-Booklet, „Wayfarers“ ist – wenn ich richtig recherchiert habe – nach dem 2015er „Sinking Ships And Cracked Up Towns“ das zweite Album des Quintetts, das von – sind natürlich genau so wichtig wie die beiden Frontleute – Berrnhard Magg (Gitarre, Vocals), Sebastian Grünwald (Bass, Vocals) und Johannes (starkes Playing in „Demons“) Göppel (Drums, Vocals) komplettiert wird.

VÖ: 26.10.18

Verfügbar: CD &  Digitales Album

Empfehlung: K K K K K K K K K K

Web:  https://www.rebelsofthejukebox.de/ & https://www.youtube.com/user/TheROTJB

TOURDATEN

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THE HOWLING MUFFS “GENUINE”  Zurück zur Übersicht - Back to the previous page

The Howling Muffs - Genuine

TRACKLISTING:

01.  Genuine
02.  Booze
03.  April
04.  Demon
05.  Sitting In The Fire
06.  The King
07.  Electric Illusion
08.  Three Swans (Interlude)
09.  Roots
10.  Find Me
11.  Destiny
12.  Cheated
13.  Ship

Label: Sun King Music

BLUES FUNK ROCK

Für Fans von:  zZz -  Mother Black Cat - Zlang Zlut - Blue Cheer

ÖSTERREICH

Psychedelisch rockende Klänge gibt es von der Band THE HOWLING MUFFS, die den Zuhörer mit dem Titelstück des Albums „Genuine“ direkt in die letzten Jahre der 60er Jahre hineinführt, als Gruppen wie „The Velvet Underground“, „The 13th Floor Elevators“ oder „Iron Butterfly“ ihr Unwesen trieben und die damals noch nicht so stark vertretene aber stetig wachsende Fan Community begeisterten. Im nacholgenden „Booze“ ist nach drei Minuten sogar im Hintergrund eine kurze „led-zeppelin’ige „Whole Lotta Love“-Reminiszenz zu hören – es gibt vor allem für Gitarrenliebhaber die volle Lotte an verzerrten Fuzz-Riffs, guttural brüllenden Wah-Wah-Licks und knarzenden Bassläufen und Gitarrist Lukas Schmidt zeigt in einem geilen Solo, dass auch er irgendwo von Altmeister „Jimi Hendrix“ beeinflußt worden ist. Schnell ist er – das bluesige Pentatonik-Mantra beherrscht er bis ins „ff“ und Bassist Valentin Lehner zeigt nebenbei, dass er ein erstklassiger Sänger ist, dessen Stimme wundervoll zum Soundteppisch passt, den Lukas Klingeisen mit akzentuierten und virtuosen Perkussionswirbeln zusammenhält.

Ein funky Bass-Lick beginnt die Hommage an den Monat „April“ (nicht verwandt & verschwägert mit der „Deep Purple“-Nummer) – der Stakkato-Gitarren-Rhythmus animiert zum Tanzen, bis ein spacig-verträumter ”UFO”-Riff die Oberhand übernimmt und am Ende fegt Lukas mit hartem Besen (Sweep-Technik) durch den stürmischen Frühlingsmonat. Weitere Highlights – eigentlich trifft dieses Synonym auf jeden Track zu – sind „Sitting In The Fire“, „Electric Illusion“ - ein illustrer Mischmasch aus Sludge Metal und Shoegaze-Blues mit sinistrem Gesang und fettem Keyboard-Sound, den Organist Oliver Kerschbaumer beisteuert. „Roots“ erinnert mich an den Funk-Rock einer US Band namens „Nitzinger“, eine hammergeile „Pat Travers“-Reminiszenz gibt es mit „Find Me“ und im rauschenden  “Cheated” gastiert mit Tanja Peinsipp eine der besten weiblichen Rockstimmen Österreichs.

Fazit: Das Prog-Crossover-Rock-Funk-Trio hat seinen Sitz in Österreich und hat mit „Genuine“ sein außerordentlich gutes Debüt Album veröffentlicht. Wem die Musik von Stevie Ray Vaughan, Jimi Hendrix, Frank Marino, Robin Trower und Joe Bonamassa gefällt, bekommt auf „Genuine“ so ziemlich von jedem etwas ab – aber THE HOWLING MUFFS sind nicht einfach eine billige Cover Kopie der oben genannten, sondern überzeugen eigenständig mit einem fetten-intensiven Mix aus hartem Blues und psychedelisch-nostalgischem Art Rock – verpackt als top-modern-produziertes Donnerwetter, das jede Bude zum Wackeln bringt!

VÖ: 28.09.18

Verfügbar: CD &  Digitales Album

Empfehlung: K K K K K K K K K K

Web:  https://thehowlingmuffs.bandcamp.com/album/genuine

TOURDATEN

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Bloodsucking Zombies From Outerspace “All These Fiendish Things”  Zurück zur Übersicht - Back to the previous page

Bloodsucking Zombies - All These Fiendish Things

TRACKLISTING:

01.  Prelude
02.  This Ain’t No Halloween Costume
03.  Bela Kiss
04.  Good Day Rag Doll
05.  Nice Day For An Exorcism
06.  Janet Leigh
07.  Night Flier
08.  Sleepaway Camp ‘95
09.  Rebel Heart
10.  Rock’n’Roll Vampires
11.  Don’t Anwer The Phone
12.  Hellucinations
13.  God’s Own Mistake

HORROR-BILLY

Für Fans von:  Mötley Crue -  Vampire Lovers - Green Jelly

ÖSTERREICH

Wißt Ihr noch, wann ein Zombie offiziell erstmals in das Licht der Öffentlichkeit getreten ist? Es gibt mannigfaltige Theorien, die einen (die Jüngeren) meinen, das sei der von der mittlerweile viel zu früh verstorbenen Sängerin Dolores O’Riordan besungene „Zombie“ gewesen, den die Musikerin mitsamt ihrer Band „The Cranberries“ glorifiziert hat. Andere behaupten, das sind doch die Viecher im amerikanischen Kaufhaus gewesen, die nach Menschenfleisch lechzend durch einen von George Romero inszenierten Film taumelten – im Volxmund ist der Film als „Kaufhauszombie“ bekannt. Insider wissen, dass Romero seine Kreaturen schon Jahre vorher 1968 durch „The Night Of The Living Dead“ geschickt hat. Was die filmische Umsetzung betrifft, ist das Zombie-Thema noch viel älter – Großväterchen „White Zombie“ war einer der wenig sprechenden Hauptdarsteller im gleichnamigen schwarz-weiß Film aus dem Jahre 1932. Das Wort selbst ist wohl erstmals 1819 in einem Roman des britischen Schriftstellers Robert Southey aufgetaucht und schon bald wusste man, ein Zombie ist ein „spirit that is supposed to wander the earth to torment the living“ (ein toter Geist, der auf der Erde unter den Lebenden wandelt) und so dürfen wir faktisch sogar zurückblicken in das Neue Testament, als dort ein gewisser Jesus Christus drei Tage nach seinem Kreuzigungstod plötzlich wieder unter den Lebenden weilte. Theorien gibt es tausende, mittlerweile sind die Zombies überall unter uns – im deutschen Fernsehen („The Walking Dead“, „DSDS“), in der Politik, in Finanzämtern und sogar in der deutschen Fußballbundesliga sind schon Spieler gesichtet worden (u. a. in Diensten des 1. FC Nürnberg), die sich noch langsamer übers Spielfeld bewegen als die fiesen Kreaturen. Und es wird immer schlimmer!

In Österreich sind sie zu Beginn des neuen Jahrtausends gelandet. Die BLOODSUCKING ZOMBIES FROM OUTER SPACE sind beeinflußt von oben genanntem Regisseur George Romero, aber auch von den genialen Meisterwerken dessen Kollegen Dario Argento, Wes Craven, Tobe Hooper, Mario Bava und Lucio Fulci, dem Schlimmsten alljeniger, die ihre Lieblinge je auf Zelluloid gebannt haben. Als „Horrorbilly“ umschreibt die Band ihre Musikrichtung, spielt einen furiosen Mix aus Punk-Rock, Hardcore und Rockabilly und phantasiert seit Jahren gekonnt über Mumien, Serienmörder, Neokromantik und halbverweste lebende Leichen.  Mittlerweile ist mit „All These Fiendish Things“ das siebte Studio Album  der Band erschienen, ein „Greatest Hits“, ein Live- und ein Weihnachtsalbum gibt es ebenfalls schon im diskographischen Katalog der BZFOS.

Das „Prelude“ klimpert bedächtig in schmachtender „Für Elise“-Elegie, gespielt von The Reverend Bloodbath, während Vokalist Dead Gein (wohl der Erbe eines real-existierenden amerikanischen Metzgermeisters namens Ed, der seine Lieblingsmenschen gehäutet und aufgefressen hat) seinem furchtvoll säuselnden Söhnchen beim Nachtgebet und dem im Hintergrund krachenden Gewitter suggeriert, dass es gar keine Monster gibt. Die Party startet kurz danach mit dem fröhlichen power-pop-rock-melodischen Donnerwetter „This Ain’t No Halloween Costume“. „Bela Kiss“ ist eine Hommage an den ersten filmischen Vampir überhaupt – Bela Lugosi ist bis heute neben Christopher Lee immer noch der beste aller Dracula-Darsteller. In den restlichen Stücken passiert nicht wirklich aufregendes Neues – die Ösis schrubben sich routiniert-gekonnt durch den Album-Content und tun das locker immer noch besser als viele andere ähnlich gestrickte Bands, weil sie wie auf den vorangegangen Longplays druckvolle Rock Schlager mit Humor, Krach, Intensität und tanzbarem Club-Grusel kombinieren. Klasse Musik für Bier-Pubs, Bikerfeten und natürlich auch das tägliche Alltagsrockvergnügen! Persofaves: „Janet Leigh“ (mit 241 bpm der schnellste Song des Albums), das mich ganz stark an den „Blue Öyster Cult“-Klassiker „Don’t Fear The Reaper“ erinnernde „Rebel Heart“, „Don’t Answer The Phone“, die tolle Rockballade “God’s Own Mistake” und das krachende „Hellucinations“, leider der einzige Track, in dem die Österreicher ihre Psychobilly Roots aufleben lassen.

VÖ: 08.02.19

Verfügbar: CD & Vinyl &  Digitales Album

Empfehlung: K K K K K K K K K K

Web:  http://www.zombies.at/ & https://soundcloud.com/bloodsuckingzombiesfromouterspace

TOURDATEN

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COLLECTIF 13 “CHANT LIBRE”    

Collectif 13 - Chant Libre

COLLECTIF 13 sind eine Multikulti-Truppe aus Frankreich, die ihre Fans seit einigen Jahren mit einem quicklebenden Mix aus Rock, Hip Hop, Reggae und Chanson-Pop erfreut. Auch das neue Album „Chant Libre“ des 11köpfigen Ensembles ist da keine Ausnahme, der variable 15-Track-Set besticht mit treibendem Swamp Rock („Tu Vas T’y Faire“), gut gelauntem Reggae Pop („Place au soleil“), der sozialkritische Rap-Crossover „Trumperie“ wartet mit hypnotisch-sonorem Satzgesang und zart im Hintergrund flötenden Digeridoos auf, im nouvelle-chanson-cajunesken zirpt eine südamerikanische Charango zum melancholischen Akkordeon-Sound, die stampfende Funk-Keule mit slappenden Bass-Licks wird ausgepackt in „Réseau“ und„Collectif et Tondus“ ist ein munterer Ska-Rocker, der an die genialen Party-Songs von „Toots And The Maytals“ erinnert. Und bereits Ende Januar habe ich den Verdacht, dass ich schon jetzt das Super-TOP-Album des Jahres 2019 gehört habe!

Genre:
Rock-Hip-Hop-Reggae-Crossover

TRACKLISTING:

01.  Collègues
02.  Place au soleil
03.  Tu vas t’y faire
04.  Trumperie
05.  Invisible
06.  Collectif et tondus
07.  Réseau
08.  Tout petit déjà
09.  Last Black Friday
10.  Ce qui nous plaît
11.  Rien à foutre
12.  Il arrive
13.  Dubaï
14.  Welcome
15.  Mon frère

Herkunft:
Frankreich

VÖ: 18.01.19

Label:
Salut Ô Productions

Verfügbarkeit:
CD - Vinyl - Digitales Album

Tourdaten

Kaufempfehlung:

KKKKKKKKKK

Web: https://collectif13.fr/groupe/https://soundcloud.com/collectif13

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Weitere starke Rock CDs findest Du im Rock-Verzeichnis

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Death By Unga Bunga

STANFIELDS
“LIMBOLAND”

EPITAPH

JACK
WHITE

VIECH

DEATH BY
UNGA BUNGA

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Legende KAUFEMPFEHLUNGEN

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NDS - 1,749

Sagenhaftes Album, gehört in JEDE Sammlung, für die einsame Insel

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NDS 1,750

Sehr gutes Album, genre-spezifisch unter den  besten  1000 aller Zeiten

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NDS 1,850

Empfehlenswertes Album, gehört in die gut sortierte Sammlung

KKKKKKKKKK

NDS 1,950

Ganz gut gelungen, es gibt aber vergleichbare Alben im Genre

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NDS 2,050

Kann man hören, rein in die Sammlung,  bei Bedarf wieder hervorholen

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NDS 2,150

Durchschnittliches Album,  nur für Edel-Fans empfehlenswert

KKKKKKKKKK

NDS 2,250

Nicht so gelungen, es gibt Bessere im Genre und auch von diesem Act

KKKKKKKKKK

NDS 2,350

Langweilig, Weihnachtsgeschenk für Feinde und Finanzbeamte

KKKKKKKKKK

NDS 2,450

Schwaches Album, CD und  Cover als Unterlage im Katzenklo

KKKKKKKKKK

NDS 2,550

Grauenhaftes Album, ab damit in die Verbrennungsanlage

KKKKKKKKKK

NDS 2,650

Kackastrophal, ein Verbrechen an der musikalischen Menschheit

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