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Du befindest Dich in der Rubrik Neue Rock CDs. Hier findest Du Infos und Rezensionen von neuen und aktuellen Rock CDs sowie den Rock Videoclip der Woche. Infos zu älteren Rock CDs gibt es beim Link “Verzeichnis”. Zu allen Genres kommst Du mit einem Klick auf die “Übersicht”.

 

 

 

 

 

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BLACKFOOT “SOUTHERN NATIVE” Zurück zur Übersicht - Back to the previous page

Blackfoot - Southern Tide

TRACKLISTING:

01. Need My Ride
02. Southern Native
03. Everyman
04. Call Of A Hero
05. Take Me Home
06. Whiskey Train
07. Satisfied Man
08. Ohio
09. Love This Town
10. Diablo Loves Guitar

Label: Loud & Proud Records
Web: http://loudandproudrecords.com/

SOUTHERN ROCK

Für Fans von: Molly Hatchet - Lynyrd Skynyrd - Texas Hippie Coalition

USA (FLORIDA)

Über 20 Jahre ist es her, als das letzte BLACKFOOT Album „After The Reign“ die heimischen Wände und Vitrinen zittern ließ. Die in den 70er Jahren von Rickey Medlocke, Charlie Hargrett, Jakson Spires und Greg T. Walker gegründete „Indianer“-Rock Band meldet sich zurück mit dem Comeback „Southern Tide“ – allerdings in komplett neuer Besetzung. BRIAN CARPENTER (Bass), TIM ROSSI (Gitarre), MATT ANASTASI (Drums) und RICK KRASOWSKI (Vocals, Gitarre) bilden das Lineup der 2012 reformierten Truppe, die der ehemalige Firmengründer Medlocke ins Leben gerufen hat, selbst aber weiter bei Lynyrd Skynyrd spielt und hier lediglich als Produzent und unterstützender Berater in Aktion bleibt. Im aktuellen Videoclip des Titelsongs ist er zu sehen mit seiner Gibson Les Paul neben der Schauspielerin & Rockröhre STACEY MICHELLE.

Der Auftakt „Need My Ride“ und der Titelsong strotzen wie die meisten der insgesamt 10 Songs strotzen vor Kraft, die junge Truppe spielt den für die Band atypischen Mix aus Southern Rock & Metal. Mit der von Krasowski toll gesungenen Ballade „Everyman“ hat man sogar einen kuschel-romantischen Rocker im Angebot, die Überraschung des Albums kommt ganz am Ende mit dem flamenco-tex-mex-rockigen Instrumental „Diablo Loves Guitar“ . „Southern Native“ ist ein routiniert gut gespieltes und modern produziertes Album, dessen Motto <down in the swamps of florida - i’m a southern born native> man in jeder Minute verspürt, aber das exzellente Niveau der kultigen BLACKFOOT-Scheiben der 80er und 70er Jahre erreicht’s dann doch nicht so ganz.

VÖ: 05.08.16

Verfügbar: CD & Digitales Album

Kaufempfehlung: K K K K K K K K K K

Web: http://www.blackfootband.com/ & https://youtu.be/ewaZHjFVzl4 (Video “Southern Native”)

TOURDATEN

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ROCK VIDEOCLIP DER WOCHE

TY CURTIS “I KNOW”

Neues Album vom Gitarristen und Songwriter TY CURTIS! “Blame Me” bietet einen anspruchsvollen Mix aus bluesigem Rock und souligem Gesang - der Musiker aus Oregon ist bereits ein paar Jahre unterwegs in der Szene, hat mehrere gute Alben veröffentlicht, aus dem vierten Studio Album “Ty Curtis” stellen wir Euch in dieser Woche den Song “I Know” vor. Erinnert mich irgendwie an die alten Klassiker von “Robin Trower”, als dieser noch etewas jünger war in den 70er Jahren!

Wer den Clip hier nicht sehen kann, klickt auf diesen Link:
https://vimeo.com/53644964

TY CURTIS im Web:
http://tycurtis.net/

WENN DU DEN VIDEO-CLIP NICHT SEHEN KANNST, DANN HAST DU JAVA-SCRIPT DEAKTIVIERT

ZODIAC “GRAIN OF SOUL”  Zurück zur Übersicht - Back to the previous page  (bt)

Zodiac - Grain Of Soul

TRACKLISTING:

01. Rebirth By Fire
02. Animal
03. Follow You
04. Down
05. Faithless
06. Crow
07. Ain’t Coming Back
08. Get Out
09. Like The Sun
10. Sinner
11. Grain Of Soul

Label: Napalm Records
web: www.napalmrecords.com

HARD ROCK

Für Fans von: Black Star Riders - Year Long Disaster - The Lions

DEUTSCHLAND

 Und noch eine Band, die wie die Reinkarnation von “Guns N’Roses” klingt. Zumindest will mich das der Auftakt „Rebirth By Fire“ glauben lassen. Das nachfolgende und auch als Videoclip verfügbare „Animal“ zieht Tempo und Lautstärke an und geht riffmäßig in Richtung dünne Lizzy, 70er „Sabbath“ oder zeitgenössisch passender „Black Star Riders“. ZODIAC sind ein Vierer aus dem westfälischen Münster und sie spielen den einzigen wahren gitarrendröhnenden Hardrock, der uns Genre-Fans seit Beginn aller Zeiten verzückt. Leadvokalist Nick Van Delft lässt dann auch noch einen starken Solo vom Stapel, der das iTüpfelchen auf diesen Song schraubt. Weitere Highlights sind die Rocker “Faithless”, „Crow“, der Headbänger “Sinner” und das schnellste Stück “Like The Sun” (196 bpm). Gutes viertes Studio Album von ZODIAC mit starken Songs, lediglich das nach Radioeinsatz schielende „Follow You“ geht mir am A.....allerwertesten vorbei. In der 2010 gegründeten Band spielen Nick Van Delft (Leadvocals, Leadguitar), Stephan Gall (Guitar), Ruben Claro (Bass, Keyboards, Backing Vocals) und Janosch Rathmer (Drums, Percussion). Lustig finde ich die auf der Band-Website gefundene Jugendschutzwarnung zum Videoclip von “Animal”: <it contains some explicit content that some of you might not find that appealing .. but had to be shown to underline the (core) message of the song. you might want to keep it away form your kids but they can surley listen to the song! stay tuned and keep it loud just above the acceptable level> und wer sich für den im Clip gezeigten Wandschrank interessiert, klickt hier: https://orangeamps.com/

VÖ: 29.07.16

Verfügbar: CD & Digitales Album

Kaufempfehlung: K K K K K K K K K K

Web: http://zodiac-rock.com/ & das oben erwähnte Video: https://youtu.be/ZTc0hjxqv_I

TOURDATEN

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zZz “JUGGERNAUT”  Zurück zur Übersicht - Back to the previous page

zZz - Juggernaut

TRACKLISTING:

01. Blood
02. Wild Girl
03. When I Come Home
04. Dead End
05. My Girl
06. Doze
07. Red Beat
08. Juggernaut

Label: Excelsior Recordings
Web: www.excelsior-recordings.com
Promotion: Popup Records
Web: www.popup-records.de

RETRO PSYCH ROCK

Für Fans von: Doors – Depeche Mode – Zlang Zlut – The White Stripes

NIEDERLANDE

 Die niederländischen „Doors“ präsentieren nach 7jähriger Pause das vierte Studio Album. Im Nachbarland bereits im März 2015 veröffentlicht, beinhaltet „Juggernaut“ 8 neue Songs im retro-psychedelic-dark-wave-Gewand. Immer noch als minimalistischste aller Bandbesetzung - nämlich zu zweit unterwegs - von Organist und Sänger Björn Ottenheim und Schlagzeuger Daan Schinkel 2001 gegründet – halten die beiden Musiker als zZz das musikalische Konzept aufrecht, das die Fans der Gruppe – dazu gehöre auch ich - seit dem ersten Album begeistert. Es war im kalten schneereichen Winter 2005 gewesen, als ich das erste Mal durch München von Geschäft zu Geschäft stapfte, um mir das damalige schwer zu bekommende Debüt Album „Sound Of zZz“ zu besorgen. In einer Zeit, in der die internationalen Web-Vertriebswege erst am Entstehen waren. Das letzte Album „Sleeping With The Beast“ gab es 2008, zwischendrin kamen mal ein paar Singles und News, dass die Band den einen oder anderen Soundtrack-Song oder einen Beitrag zu einem Videogame (z. b. im 2010er “Driver: San Francisco”) geleistet hat und jetzt hat das Hamburger Label Popup Records den Vertieb für Deutschland übernommen und bringt die neue CD ab 02. September auch hierzulande an den Mann und die progressiv hörende Frau. In „Dead End“ klingt Ottenheim nach wie vor wie eine Mixtur aus Jim Morrison und Depeche-Mode-Sänger Dave Gahan, für dunkelromantische Gewölberkeller-Atmosphäre sorgt die Ballade „Doze“, im instrumentalen „Red Beat“ zeigen die beiden Musiker einmal mehr ihre virtuosen Fähigkeiten, der Titelsong ist ein 20minütiges Jam-Rock-Monster und der Rest („Wild Girl“, „When I Come“ und „My Girl“) dürfte auf der Tanzfläche innovativer Rock Clubs für Wallungen sorgen. Für Einsteiger wäre mit Sicherheit natürlich auch mal ein „Best Of“-Scheibchen interessant mit den bisher nur auf Maxis verfügbaren Raritäten. Vieleicht dann auch mit diversen Remixes? Im September spielen sich zZz durch ein paar deutsche Clubs, die Termine findet Ihr wie gehabt bei den Tourdaten.

VÖ: 02.09.16

Verfügbar: CD & 2-Vinyl & Digitales Album

Kaufempfehlung: K K K K K K K K K K

Web: http://www.soundofzzz.nl/ & https://youtu.be/WPxzf2K_ln8 (Video “When I Come Home”)

TOURDATEN

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FOCUS “8.5 BEYOND THE HORIZON”  Zurück zur Übersicht - Back to the previous page

Focus - 8 p 5 Beyond

TRACKLISTING:

01. Focus Zero
02. Hola, Come Estas
03. Rock 5
04. Millennium
05. Inalta
06. Talking Rhythms
07. Surrexit Christus

Label: Cherry Red Records
Web: www.cherryred.co.uk

JAZZ ART ROCK

Für Fans von: Jethro Tull - Camel - Anekdoten - Soft Machine

NIEDERLANDE

Es war eines der ersten Alben gewesen, das ich meiner damals noch recht kleinen Sammlung einverleibte. Langspielplatte war der noch offiziell geläufige Terminus, “At The Rainbow” war 1973 das vierte und gleichzeitig das erste Live Album der niederländischen Jazz Rock Formation FOCUS gewesen. In der Band spielten seinerzeit der Querflötist und Gitarrist-Organist Thijs Van Leer, Bassist Bert Ruiter, Schlagzeuger Pierre Van Der Linden und Jan Akkerman, als Gitarrist. Seine Karriere habe ich im Gegensatz zu den anderen Musikern eigentlich immer am Rande verfolgt und ich habe auch einige seiner Solo Alben im Besitz. Fusion Jazz Rock befand sich Mitte der 70er Jahre in der Blütezeit mit so ungewöhnlichen Formationen wie „Backdoor“, Ashton, Gardner & Dyke“ oder dem „Mashavishnu Orchestra“ mit dem phänomenalen Gitarristen John McLauhglin upfront. Und jetzt kralle ich mir das nächste Album aus meiner Rezi-Kiste und lese „Focus – 8.5. Beyond The Horizon“ und tatsächlich – es sind DIE Focus, die jetzt mittlerweile 46 Jahre unterwegs sind und wohl immer noch existieren.

Musikalisch hat sich – abgesehen vom Klang und dem fretless (bundlosen) Bass – nicht viel geändert zu den Anfängen. FOCUS – jetzt neben Van Leer und Van der Linden mit Bassist Bobby Jacobs und dem Gitarristen Menno Gootjes im Lineup – geben einen schillernden Fusion Mix zum Besten, allen voran immer noch die eindringlich zwitschernde Querflöte des Chefs, ohne aber die Performance der anderen Musiker schmälern zu wollen. Einige Songs erhalten vor allem durch Gastbeiträge brasilianischer Musiker (Arthur Maia, Mario Seve und Marcio Bahi) ihre spezielle Note, „Hola, Coma Estas“ ist anspruchsvoller Jazz auf höchstem Niveau. Der Auftakt „Focus Zero“ löst sich nach wilder solistischer Hatz in einem wohlgefälligen Blues-Turnaround auf. In „Millennium“ gibt es neben dem starkem Gitarrenspiel von Dumée sogar noch eines der immer seltener gespielten Schlagzeugsoli.

VÖ: 08.07.16

Verfügbar: CD & Digitales Album

Kaufempfehlung: K K K K K K K K K K

Web: http://www.focustheband.com/ & https://youtu.be/VV-4DDSbWsw (Track 5: “Inalta”)

TOURDATEN

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VIOLENCE OF THE SUN “PERCEPTIONISM” Zurück zur Übersicht - Back to the previous page

STONER ROCK

Für Fans von: Foo Fighters - Monster Magnet - Baroness

ITALIEN

Italienische Rock Gruppen, die Heavy Metal oder Hardrock spielen, sind bekannt, Bands dagegen, die sich auch im Bereich Stoner Rock, Sludge oder Blues herumtreiben, weniger. Dem wird Abhilfe geschaffen mit VIOLENCE OF THE SUN, einer 2014 vom Gitarristen Andrea El Khaloufi und dem Schlagzeuger Mattia Maiorani gegründeten Formation. Mittlerweile wurden noch Gianluigi Di Giacomo (Gitarre) und Francsco Pacifici (Drums) rekrutiert und zu viert hat man ein Studio besucht, um das zweite Album „Perceptionism“ aufzunehmen. Herausgekommen sind stoisch-dröhnende Gitarrenwände, die sich nicht hinter der Musik ähnlich gestrickter Acts („Baroness“, „Bongzilla“) zu verstecken brauchen. Die Anspieltipps: Das donnernde „Feeding The Dolls“ (163 bpm), „The Devil’s Bell Rings Again“ und der Long-John “Rachel Jupiter” (11:15 Minuten)

Violence Of The Sun - Perceptionism

VÖ: 15.07.16

Verfügbar: Digitales Album

Kaufempfehlung: K K K K K K K K K K

Web: https://violenceofthesun1.bandcamp.com/album/perceptionism

TRACKLISTING

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GOOD CHARLOTTE “YOUTH AUTHORITY”   Zurück zur Übersicht - Back to the previous page 

ROCK

Für Fans von: The All-American Rejects - 5 Seconds Of Summer

USA (MARYLAND)

Das 20jährige Band-Jubiläum feiern GOOD CHARLOTTE mit dem neuen (und sechsten) Studio Album “Youth Authority”. Das erste Lebenszeichen nach rund 6 Jahren Veröffentlichungspause war im November 2015 die starke Single “Makeshift Love” gewesen, auf dem regulären Album gibt es weitere 11 neue Songs, wer bei iTunes kauft, bekommt den Bonus Track “Rise” und wer in Australien lebt oder sich das Album über die Einkaufsketten “Best Buy” (in den USA) und “HMV” (Großbritannien) besorgt, freut sich über zwei weitere Tracks (“We’ll Let It All Out” und “Life Is Hard), was wiederum die Frage nach dem Warum für diese schwachsinnige Veröffentlichungspolitik stellt. Warum nicht gleiches Material für Alle? Anyway - die Highlights: Das sommerliche “40 oz. Dream”, “Keep Swingin”, “Reason To Stay”, “Stray Dogs” und das kuschelrockige “Cars Full Of People”.

Good Charlotte - Youth Authority

VÖ: 15.07.16

Verfügbar: CD & Vinyl & Digitales Album

Kaufempfehlung: K K K K K K K K K K

Web:  http://www.goodcharlotte.com/ & https://twitter.com/goodcharlotte 

TOURDATEN

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ACID MOTHERS TEMPLE & THE MELTING PARAISO UFO
“WAKE TO A NEW DAWN OF ANOTHER ASTRO ERA”  Zurück zur Übersicht - Back to the previous page 

PSYCHEDELIC

Für Fans von: Magma - Six Organs of Admittance - Palindrome

JAPAN

Zurzeit bewegt das Thema “Reise zum Mars” wieder einmal sämtlich Schlagzeilen in Wissensmagazinen und Rubriken diverser Journaillien. Im Jahr 2030 soll es soweit sein, dass das erste bemannte Raumschaft Station auf dem roten Planeten macht. Dabei ist der Japaner Kawabata Makoto mit seiner Band dort längst vor über 20 Jahre angekommen. Sein space-psychedelischer Underground schwirrt nun schon mit dem sage & schreibe 76. Album durchs kosmonautische Universum. Auch die drei überlangen Tracks der neuen CD machen da keine Ausnahme. Egal ob “Force In The Third”, “Nebulous Hyper Medi” oder “Meridian Dimension” - es dominieren überlange improvisationsfreudige Gitarrensoli und erdig-hypnotische Riff Orgien, die - wie alle Vorgänger - angereichert mit elektronischen Spielereien zum Non Plus Ultra der zeitgenössischen Rock Musik gehören. Vinyl gibt’s limitiert in “Pink”!

Acid Mothers Temple - Wake To A New Dawn

VÖ: 22.07.16

Verfügbar: CD & 2-Vinyl & Digitales Album

Kaufempfehlung: K K K K K K K K K K

Web: http://www.acidmothers.com/http://www.importantrecords.com/imprec/imprec439

TOURDATEN

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JEFF BECK “LOUD HAILER”  Zurück zur Übersicht - Back to the previous page

Jeff Beck - Loud Hailer

TRACKLISTING:

01. The Revolution Will Be Televised
02. Live In The Dark  VIDEO
03. Pull It
04. Thugs Club
05. Scared For The Children
06. Right Now
07. Shame
08. Edna
09. The Ballad Of The Jersey Wives
10. O.I.L. (Can’t Get Enough Of That Sticky)
11. Shrine

Label: Rhino Records
Web: www.rhino.com

ALTERNATIVE ROCK

Für Fans von: Philip Sayce - SuperHeavy - Alabama Shakes

ENGLAND

Bereits seit Mitte der 60er verzaubert JEFF BECK die Gitarrenfans mit seinen Künsten. Begonnen hat alles in der Band eines gewissen “John Mayall”, später hatte er seine Dienste in der “Pre-Led-Zeppelin”-Combo “The Yardbirds” zur Verfügung gestellt, bevor er sich 1968 mit seinem bahnbrechenden Solo Album “Truth” auf solistische Pfade begab. Bis zum heutigen Tage hat der Engländer 16 Studio Alben veröffentlicht, die Nummer 17 ist “Loud Hailer”, ein Album, auf dem er sich so rockig wie schon seit Jahrzehnten nicht mehr gibt. 72 Jahre ist der Musiker inzwischen alt, von seiner Präsenz und von seinem Können hat er nichts eingebüsst. Der Titel (deutsch: Megaphon) kommt nicht von ungefähr.

Bei den neuen 11 krachenden, lauten Songs wird er von zwei Mädels unterstützt, die schon seit einiger Zeit die Musikwelt in und um London herum mit ihrer eigenen Band begeistern. ROSIE BONES (Gesang) und CARMEN VANDENBERG (Gitarre) spielen und singen hauptberuflich in der Gruppe “Bones” und sie sorgen hier für deutlichen Wirbel. “Live In The Dark” ist der erste begeisternde Rock Hammer. Das instrumentale Monster “Pull It” dröhnt mit harten Fuzz-Gitarren, die durch einen Oktav-Devider gejagt wurden, der “Thugs Club” lädt ein zu garagen-rockigem Blues-Funk, die “beck”-schen Licks prasseln von links und rechts aus den Lautsprechern: Schräge wilde Blues-Licks, die in der Spitze vom vibrierenden Jammerhaken verziert werden.

Das sanfte “Sacred For The Children” outet den romantischen Jeff Beck - eine ruhige Ballade, wie er sie schon in den 80er Jahren gespielt hat, Rosie Bones wispert den Text gefühlvoll mit der Inbrunst einer “Janis Joplin” und “El Becko” glänzt einmal mehr mit tollem Gitarrensolo, in dem er wieder mal zeigt, dass Schnelligkeit nicht unbedingt alles ist. “Right Now” und “Edna” lassen die buchstäbliche Rock-Sau raus und “The Ballad Of The Jersey Wives” ist einfach ein cooles gutgelauntes funky Teil, in dem knackige Country-Licks und eine rattenscharf gespielte Slidegitarre dominieren. Komplettiert wurde das Lineup im Studio von Schlagzeuger Davide Sollazzi und Bassist Giovanni Pallotti, die beiden Musiker kommen aus dem Session-Umfeld von Filippo Cimatti, der das Album mit Meister Beck produziert hat.

FAZIT: “Loud Hailer” bietet nicht nur ein Feuerwerk für Gitarristen, sondern ist ein rundum tolles Album geworden, dem vor allem die Präsenz zwei junger Mädels seinen Stempel aufdrückt. Der 72jährige JEFF BECK veröffentlicht eines seiner “jüngsten” Alben und brilliert in den 11 Songs ein ums andere Mal und schlägt trotzdem wahrscheinlich altgebliebene Classic Radio Rocker in die Flucht. Recht so, denn diese werden das Album hassen und darum haben sie es aber auch nicht verdient!

VÖ: 15.07.16

Verfügbar: CD & Vinyl & Digitales Album

Kaufempfehlung: K K K K K K K K K K

Web: https://twitter.com/jeffbeckmusic & http://www.ainian.com/ & https://youtu.be/F6dsffOrOoI

TOURDATEN

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HEART “BEAUTIFUL BROKEN” Zurück zur Übersicht - Back to the previous page

ROCK

Für Fans von: Pat Benetar - Sheryl Crow - Joan Jett - Avril Lavigne

USA (WASHINGTON)

Ja Wahnsinn, die “Wilson”-Schwestern gibt’s immer noch! Die Mädels, die uns einst den “Magic Man”, den hardrockenden “Barracuda” gebracht haben und auch viel geile nie im Radio gespielten Knaller wie “Even It Up”, “Kick It Out” oder “Bebe Le Strange”, setzen ihr neues Album “Beautiful Broken” in die Umlaufbahn. Allerdings handelt es sich teilweise um Schnee von gestern, der fett hämmernde Titelsong war ein Bonus Track des 2012er Vorgängers, hier gibt es die aufgefrischte Version mit dem Gastbeitrag von James “Mister Metallica” Hetfield, “Sweet Darlin” gab’s schon mal 1980, “Johnny Moon” und “Language Of Love” 1983 und “City’s Burning” 1982, hier sind es neue Aufnahmen der alten Klassiker. Auch die 5 neuen Kompositionen überzeugen durchgehend. Wem die Musik von HEART bisher immer gefallen hat, dem sei gesagt: DIESES Album gehört unbedingt in die Sammlung!

Heart - Beautiful Broken

VÖ: 08.07.16

Verfügbar: CD & Vinyl & Digitales Album

Kaufempfehlung: K K K K K K K K K K

Web: http://www.heart-music.com/https://vimeo.com/171182079 (“Beautiful Broken”)

TOURDATEN

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RED POISON “RED POISON” Zurück zur Übersicht - Back to the previous page

HARD ROCK

Für Fans von: Saxon - Ratt - Krokus - Kix - Buckcherry

DEUTSCHLAND

Im Sound der 80er kommt die Band RED POISON aus Rostock und präsentiert ihr gleichnamiges Debüt Album. Knochentrockener Glam-Hard-Rock&Roll, wie ihn früher die Bands “Krokus”, “Coney Hatch” oder “Saxon” gespielt haben, “Best Days Of My Life” erinnert gar an die melodiösen Monstermelodien von “R.E.O. Speedwagon”. Robert Deströyer (Gesang, Gitarre), Hannes Galaxy Breaker(Leadgitarre), Felix Vice (Bass) und Dorian Tiger (Schlagzeug) sind die Protagonisten, die das Album unter der Fuchtel von Produzent Jimmy Gee aufgenommen haben. Bis auf die rockige Ballade “Searching For You” passt alles, nur hat hier wohl ein Anderer die Chefrolle am Mikro übernommen und das hätte er bleiben lassen, denn das grottige Schulenglisch rollt mir die Fußnägel bis zu den Ohren auf. Highlights: “Escalation”, “Love Me” und “Wanted Man”.

Red Poison - Red Poison

VÖ: 08.07.16

Verfügbar: CD & Digitales Album

Kaufempfehlung: K K K K K K K K K K

Web: http://www.redpoisonband.de/ & https://soundcloud.com/red-poison-1

TOURDATEN

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LOVE DE VICE “PILLS”  Zurück zur Übersicht - Back to the previous page

Love De Vice - Pills

TRACKLISTING:

01. No Escape
02. Ritual
03. Best Of Worlds
04. Afraid
05. Pills (feat. Kasia Granecka)
06. Hell On Earth
07. Wild Ride
08. Nobody Owns Me
09. Pictures From The Past
10. Winter Of Soul
11. Pills No. 2

Label: Fonografika
Web: http://fonografika.pl/

PROG & ART ROCK

Für Fans von: Lunatic Soul - Soma White -Bartosz Ogrodowicz

POLEN

Elf starke Pillen verabreichen LOVE DE VICE aus Warschau. Die polnische Band hat sich 2007 gegründet und spielt einen variablen Mix aus Psychedelic Retro Prog und Art Rock. In der Formation spielen Paweł Granecki (Gesang), Robert Wieczorek (Gitarre), der im Sommer 2011 ausgestiegene und jetzt wieder zurückgekehrte Krzysztof (sprich: Kschüschtof) Slaby(Keyboards), Robert Pelka (Bass) und Tomaz Kudelski (Schlagzeug). “Pills” ist das dritte Studio Album der Gruppe nach dem 2009er Debüt “Dreamland” und dem 2010er “Numaterial”. Nach dem zweiten Album hatte man sich eine Auszeit gegönnt, 2014 begannen die Musiker wieder an neuen Songs zu arbeiten und das Ergebnis kann sich wirklich hören lassen. Verstärkung gab es bei den Aufnahmen des balladesken Titelsongs vom sinfonischen “Fair Play Quarted” und von Kasia Granecka, der Schwester des Sängers, die hier die singende Hauptrolle übernimmt. Wer’s schwermütig und tragisch mag und auf die Musik von “Marillion” oder “Coldplay” steht, dem wird’s gefallen, ich selbst bevorzuge die krachenden Rocker des Albums. So wie das am Anfang stehende hardrockende “No Escape”, im nachfolgenden “Ritual” outen sich die Musiker als Fans der psychedelischen 60er Jahre, das Stück erinnert mich ansatzweise an die Elemente des “pink-floyd”schen “Astronomine Domine”. “Hell On Earth” macht Tempo (138 bpm) und auch den “Wild Ride”, die Kuschelrock Ballade “Pills No. 2” und das “beatles”-que “Nobody Owns Me” gebe ich gerne als empfehlenswerte Anspieltipps weiter.

VÖ: 24.06.16

Verfügbar: CD & Vinyl & Digitales Album

Kaufempfehlung: K K K K K K K K K K

Web: http://lovedevice.band/en/home/ & https://youtu.be/EZJRcwOuBPY (Audioclip “Afraid”)

TOURDATEN

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RICH ROBINSON “FLUX”  Zurück zur Übersicht - Back to the previous page

Rich Robinson - Flux

TRACKLISTING:

01. The Upstairs Land
02. Shipwreck
03. Music That Will Lift Me
04. Everything’s Alright
05. Eclipse The Night
06. Life
07. Ides Of Nowhere
08. Time To Leave
09. Astral
10. For To Give
11. Which Way Your Wind Blows
12. Surrender
13. Sleepwalker

Label: Eagle Rock Entertainment

ALTERNATIVE ROCK

Für Fans von: Black Crowes – Amos Lee – Ronnie Van Zandt – Free

USA

RICH ROBINSON ist der „kleine“ Bruder von Chris Robinson, mit dem er Ende der 80er Jahre die 20 Jahre später längst in den Status einer Kultband erhobene Band „The Black Crowes“ gegründet hatte. „Flux“ ist das vierte Solo Album des Gitarristen und Songwriters, geholfen haben den Aufnahmen vorrangig Keyboarder Matt Slocum und Schlagzeugeer Joe Magistro, es gibt aber auch ein paar interessante Gastbeiträge in den 13 Songs. Erwarten dürfen die Fans eine ähnliche stilistische Ausrichtung wie bei der Musiker der „Crowes“, allerdings tendiert der Chef auf seinem neuen Solo Album verstärkt in Richtung „Soul-Gitarren-Rock“, wie ihn früher einmal „Steve Marriott“ und die englische Band „Free“ gespielt haben. Musik, die sich auf „den ersten Blick“ nicht unbedingt sehr spektakulär an hört, aber das hier ist Stoff, der nachhaltig infiziert und spätestens nach dem dritten Hörgang ist man der Magie der neuen „Robinson“-Perlen verfallen. Die Backing Vocals von DANIELIA COTTON in „Everything’s Alright“ ziehen die “Skynyrd-Southern-Rock”-Schublade auf, das Pianospiel von Slocum erinnert an die großen Klassiker der “Allman Brothers” und Chef Robinson verziert den Song mit süchtigmachenden Slidegitarrenlicks. Geiles Stück!

Auch in “For To Give” dominiert das Röhrchen auf dem Finger der linken Hand, das Stück erinnert stark an die 70er Jahre Phase von “Eric Clapton” zu dessen “Layla”-Zeiten. Weitere Faves: Das heavy-bluesige “Which Way Your Wind Blows”, “Sleepwalker” und der Auftakt “The Upstairs Land”. Und wen’s interessiert: Weil es derzeit keine Aktivitäten der “Black Crowes” gibt (die Gruppe hat 2015 bekanntlich ihre erneute Auflösung bekannt gegeben), hat sich Chris Robinson im Frühjahr 2016 dazu verpflichtet, die Gruppe “Bad Company” während deren Tournee durch die USA zu unterstützen.

VÖ: 24.06.16

Verfügbar: CD & Vinyl & Digitales Album

Kaufempfehlung: K K K K K K K K K K

Web: http://richrobinson.net/ &  http://www.blackcrowes.com/band/

TOURDATEN

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TY CURTIS “BLAME ME” Zurück zur Übersicht - Back to the previous page

BLUES ROCK

Für Fans von: Pat Travers - Jonny Lang - Tom Principato

USA (OREGON)

Für viele ist er ein noch unbeschriebenes Blatt, obwohl er bereits fünf ansprechende Alben veröffentlicht hat. TY CURTIS hat den Soul in der Stimme und wer ihn wie in “I Can Say” singen hört, denkt unweigerlich an den souligen Gesang von Teddy Pendergrass, während die Musik eher in die Blues-Rock-Ecke drängt. “Blame Me” ist sein neuestes Album und es ist wohl auch das erste, dass bequem über die internationalen Vertriebswege (zumindest digital) zu bekommen ist. Nach zwei in Eigenregie veröffentlichten Longplays ist er vom ehemaligen “Prince”-Mitstreiter “David Z” entdeckt worden und mit dessen Hilfe gab es das bis dato in Insiderkreisen sehr geschätzte Album “Cross That Line”, das ihm Live Konzerte quer durch die USA und auch in Europa ermöglichte. Weitere Highlights sind “Never Get My Love” und der Reggae Rocker “Urge And Temptation”.

Ty Curtis - Blame Me

VÖ: 01.07.16

Verfügbar: CD & Digitales Album

Kaufempfehlung: K K K K K K K K K K

Web: http://www.tycurtis.net/store/Ty-Curtis-Blame-Me-Album-Digital-Download.html

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DER KULTIGE ROCKCLIP DER WOCHE

HUMBLE PIE “HONKY TONK WOMEN”

Vom Original selbst existieren hunderte, wenn nicht sogar tausende von Cover Versionen. Eine der ersten Bands, die den “Rolling Stones”-Klassiker “Honky Tonk Women” adapiert hatten, waren die Soul-Rocker HUMBLE PIE aus England gewesen, eine weitere Version des Stücks gibt es auf dem 1974er Album “Eat It” der 1969 von Steve Marriott, Peter Frampton, Greg Ridley und Jerry Shirley gegründeten Rock Gruppe. Die Band hat bis zu ihrem Ableben im Jahr 1981 10 Studio Alben veröffentlicht, darunter die Kulthits “I Don’t Need No Doctor” und “Natural Born Bugie”. Bandleader und Frontman Steve Marriott ist am 20. April 1991 tragisch im Alter von 44 Jahren an den Folgen eines selbst durch Unachtsamkeit ausgelösten Schwelbrandes im Schlaf ums Leben gekommen.

Wer den Clip hier nicht sehen kann, klickt auf diesen Link:
https://vimeo.com/63625866

WENN DU DEN VIDEO-CLIP NICHT SEHEN KANNST, DANN HAST DU JAVA-SCRIPT DEAKTIVIERT

EMAROSA “131” Zurück zur Übersicht - Back to the previous page

ROCK

Für Fans von: The Fall Of Troy - Lungfish - Of Mice & Men

USA (KENTUCKY)

Zwei Jahre nach dem guten 2014er Album “Versus” gibt es neuen Stoff von der Post Hardcore Gruppe EMAROSA. Die permanenten Wechsel am Frontmikro der 2006 gegründeten Band scheinen endlich beendet zu sein, seitdem der von “Squid The Whale” zur Formation gestossene Bradley Scott Walden die singende Chefrolle ünernommen hat. Ganz neu im offiziellen Lineup ist der zweite Gitarrist Marcellus Wallace, der den abgewanderten Jonas Ladekjaer ersetzt und die verbliebenen Musiker aber schon auf deren letztjährigen Tour unterstützt hatte. Von den 11 neuen Songs des vierten Studio Albums “131” überzeugen vor allem “One Car Garage”, “Miracle”, die bereits im April veröffentlichte Single “Cloud 9”, der radiotaugliche Ohrwurm “Helpless“, “Young Lonely” und “Blue”.

Emarosa - 131

VÖ: 08.07.16

Verfügbar: CD & Vinyl & Digitales Album

Kaufempfehlung: K K K K K K K K K K

Web: http://emarosa.us/ & https://twitter.com/EMAROSA

TOURDATEN

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GOZU “REVIVAL” Zurück zur Übersicht - Back to the previous page 

STONER ROCK

Für Fans von: QOTSA - Kyuss - Black Sabbath - Kadavar

USA (MASSACHUSSETTS)

Brummender Stoner Rock, wie ihn die “Queens Of The Stone Age” zu ihrer besten Zeit Ende der 90er gespielt haben. Die Band GOZU hat ihren Standort in Boston, hat sich 2008 gegründet und spielt seitdem in unveränderter Formation: Marc Gaffney (Vocals, Guitar), Doug Sherman (Guitar), Joe Grotto (Bass) und Mike Hubbard (Drums) praktizieren nach eigenem Gusto “Bad Ass Rock & Roll” und haben mit der Wuchtbrumme “Revival” ihr drittes (und meiner Meinung nach ihr bisher bestes) Album veröffentlicht. Von den 8 Tracks überzeugen vor allem “Nature Boy”, “Bubble Time”, “Big Casino”, das zu Beginn stark an die kultigen “Sabbath”-Songs der 70er erinnernde “Lorenzo Llamas” und das zum Ende hin zu einem gewaltigen Riffmonster mutiert sowie “Dee Dee McCall”, das mit 192 bpm gleichzeitig schnellste Brett des Albums.

Gozu - Revival

VÖ: 01.07.16

Verfügbar: CD & Vinyl & Digitales Album

Kaufempfehlung: K K K K K K K K K K

Web: http://gozu.bandcamp.com/ & https://soundcloud.com/ripple-music/gozu-nature-boy

TOURDATEN

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THE K. “BURNING PATTERN ETIQUETTE”  Zurück zur Übersicht - Back to the previous page

The K - Burning Etiquette Pattern lc

TRACKLISTING:

01. Intrusive Behavior
02. Flatter Me (Caress Me Too)
03. Prude
04. The Mermaid of Venice
05. Sleeper Hold
06. 20 Seconds Of Discipline
07. Priggish
08. Delusive Meaning
09. Bland Young Man
10. Pink Hiss

Label: JauneOrange
Web: www.jauneorange.be

Lineup: Sébastien Von Landau (vocals, guitar), Geoffrey
xxxxxxxxMornard (bass), Sigfried Burroughs (drums)

ALTERNATIVE ROCK

Für Fans von: Butthole Surfers - Yeah Yeah Yeahs - Jesus Lizard

BELGIEN

Belgien die vierte Klappe: Innerhalb kürzester Zeit liegt das nächste Produkt aus dem Nachbarland auf dem Rezensionstisch, das auf seine Vorstellung wartet. THE K ist ein Trio, das bisher nur bei Insidern in Erscheinung getreten ist und beim Namen des Schlagzeugers Sigfried Burroughs klingelt es in der Redaktion allerdings sofort – der Mann hat unlängst auf dem aktuellen sehr guten Album der Avantgarde Rock Gruppe „Onmens“ getrommelt.

0815-Radio-Pop-Rock-Hörer dürfen sich schon mal verabschieden, auf dem Album „Burning Pattern Etiquette“ geht es experimentell, schräg und abenteuerlustig hardrockig zu. Allerdings würde ich die 12 Songs weniger im avantgardistischen Bereich ansiedeln, sondern eher in der Alternative Rock Ecke mit einem Schuss Goth Wave und Garagen-Fuzz. Mein persofaves sind „Sleeper Hold“ und „20 Seconds Of Discipline“, die beide die Intensität der „Red Hot Chilli Peppers“ mit dem metallischem Hip Hop Punk der „Beastie Boys“ kreuzen.

Intrusive Behavior“ beginnt mit dreckig verzerrtem Fuzz-Bass, Drummer Burroughs und die Gitarrenriffs teiben den Gesang von Sébastien Von Landau vor sich her und am Ende lässt Gitarrist (und Produzent) Xavier Guinotte ein hammergeiles an die Musik von „Snakefinger“ erinnerndes Solo aus den Lautsprechern brechen. „Flatter Me (Caress Me Too)“ beginnt ruhig, steigert sich aber dann mit einer kreischenden Performance des Sängers, weitere Highlights sind „Priggish“ und „Delusive Meaning“. Wen’s interessiert: Der Grafiker Bill Van Cutten hatte schon für das Debüt Album das ungewöhnlich gute Artwork geliefert. Der Franzose hat in Insiderkreisen sogar schon als Musiker auf sich aufmerksam gemacht: https://billvancutten.bandcamp.com/

FAZIT: In Belgien bereits im Oktober 2015 veröffentlicht vom Label JauneOrange, erfährt „Burning Pattern Etiquette“ von THE K. auch bei uns jetzt den wohlverdienten Release über den Vertrieb von „The Finest Records“. Es ist das zweite Album der Formation, 2012 hatte es den weitestgehend unbeachteten Vorgänger “My Flesh Reveals Millions of Souls” gegeben.

VÖ: 10.06.16

Verfügbar: CD & Vinyl & MC & Digitales Album

Kaufempfehlung: K K K K K K K K K K

Web: http://www.thek.be/https://soundcloud.com/theknoisehttp://theknoise.bandcamp.com/

TOURDATEN

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SVEN HAMMOND “IV”  Zurück zur Übersicht - Back to the previous page  

Sven Hammond - IV

TRACKLISTING:

01. Brother Drunk
02. Fly
03. Empire
04. Resonating Heartbeat
05. Diamond Drink
06. King
07. Mile For Mile
08. Pain
09. Shame
10. Kill Your Darlings

Label: Caroline Records
Web: www.popup-records.de

ALTERNATIVE ROCK

Für Fans von: Lenny Kravitz - Inxs - Kings Of Leon - Ben Harper

NIEDERLANDE

Ein pumpender Blues Rock Riff erfüllt den Raum, die schneidende Stimme von IVAN PEROTI sattelt einen knackigen Funk Groove, der von einem ultraverzerrtem Gitarrensolo aufgelockert wird. „Brother Drunk“ ist der fette Auftakt zum Album „IV“ einer Band namens SVEN HAMMOND, deren Songs sich auch sehr gut auf einem der Soundtracks der TV-Rocker-Serie „Sons Of Anarchy“ machen würden, wäre diese Serie nicht schon (leider, leider) abgedreht. Auch das nachfolgende „Fly“ dürfte Rock Fans, alte Classic Rocker und Motorbiker begeistern.

Die 2006 gegründete Gruppe stammt aus Holland, im Quintett spielen neben dem Sänger noch Sven Figee (Hammondorgel), Joost Kroon (Schlagzeug), Tim Eijmaal (Gitarre) und Glenn Daddum Jr (Bass), vor dem neuen Album sind bisher 5 Longplay-Veröffentlichungen dokumentiert (Live-Alben inklusive). „Empire“ erinnert an die Musik der „Red Hot Chili Peppers“, „Gloria“ ist ein Mix aus „bublé“schem Jazz-Pop und Rock-Ohrwurm und der „Resonating Heartbeat“ geht einfach gutgelaunt und disco-rockig straight nach vorne. Eine kleine Reminiszenz an den unlängst verstorbenen „Prince“ gibt es in „Diamond Drink“ zu hören, was vor allem am coolen Falsetto-Gesang von Chefsänger Peroti liegt. „King“ ist eine superfeine toll gesungene Rockballade und absolut geil ist der Sound der von Bandgründer Sven Figee gespielten Hammondorgel, die mich ansatzweise wie im dröhnenden „Pain“ an den schweren wuchtigen Klang der großen Klassiker von „Steppenwolf“ oder auch der modernen „zZz“ erinnert.

FAZIT: Die Niederlande fahren zwar nicht zur Europameisterschaft in Frankreich, aber wenn es um musikalische Qualität geht, sind unsere Nachbarn so gut wie immer dabei. Ganz oben in der Kategorie der besten und abwechslungsreichen Rock Alben 2016 wird am Ende des Jahres mit Sicherheit „IV“ von SVEN HAMMOND stehen. Ende Juni spielt die Band ein paar Konzerte in Deutschland (Tourdaten!). Im Nachbarland wurde das Album bereits 2015 veröffentlicht, bisher war es aber nur auf dem Importweg zu bekommen, das hat die deutsche Label-Agentur “Popup Records” jetzt zum Glück berichtigt!

VÖ: 17.06.16

Verfügbar: CD & Digitales Album

Kaufempfehlung: K K K K K K K K K K

Web: http://svenhammond.com/ & https://myspace.com/svenfigee/music/songs (ältere Songs)

TOURDATEN

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SIR COLLAPSE “(15.14 mg) AUDIOFIL CITRATE” Zurück zur Übersicht - Back to the previous page 

ROCK

Für Fans von: QOTSA - Kyuss - Fu Manchu - Pencilcase

DEUTSCHLAND

Ein phättes Brett kommt hereingeschneit von einer Band namens SIR COLLAPSE aus dem schönen Nordrhein-Westfalen. Hätten die blutleeren Borussen am letzten Samstag ihr Pokalfinale mit solcher Vehemenz bestritten, wie sie das Quartett hier an den Tag legt, der FC Beh wäre aus dem Stadion gefegt worden. “Down” donnert los als Alternative-Metal-Stoner-Rock-Keule (ha,ha), “Wake Up” ist melodiöser - fast jazzig - gestrickt, ohne die Vorgabe “druckvolle, wuchtige Riffs” aus den Augen zu verlieren. “Tiny Rope” mutiert zur Mittte zum doomigen Headbänger-Crasher mit ultratiefen Bass-Schwingungen nach dem Motto <how low can you go>. Der schnellste Song “Stalker Walker” (152 bpm) variiert mit diversen Tempi, der Gitarrist lässt einen kurzen Solo vom Stapel, in “Me And My Bike” gibt es beatlesque Vokal- Harmonien zu hören. Frage: Wann kommt mehr von diesem geilen Stoff?

Sir Collapse - EP

VÖ: 03.06.16

Verfügbar: CD & Digitale EP

Kaufempfehlung: K K K K K K K K K K

Web: http://sircollapse.com/ & https://soundcloud.com/sircollapse

TOURDATEN

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YVI WYLDE “THE SUPERSONIC KARMA”  Zurück zur Übersicht - Back to the previous page

Ivy Wylde - Supersonic Karma

TITELVERZEICHNIS:

01. Baby I Feel Alright (Radio Edit)
02. Supersonic Karma
03. Never Too Late
04. Stars
05. You Don’t Have To Be Strong
06. Pretty Electric
07. Somebody Stole My TV
08. Every Time You Leave
09. The Wedding Blues
10. Lipstick And Leather
11. Baby I Feel Alright

Label: Timezone Records
Web: www.timezone-records.com

DISCO BLUES ROCK

Für Fans von: Christina Aguilera – Orianthi – Avril Lavigne

DEUTSCHLAND

Britney Spears spielt Banjo, trifft sich in einem Café mit Lady Gaga, beide tanzen hin zum Tresen und treffen dort auf Taylor Swift, die sich gerade mit Brian Setzer unterhält, der auch ‘ne Menge zu sagen hat. Gibt es nicht? Könnte aber so passiert sein, wenn ich mir das erste Stück vom mir vorliegenden Album „The Supersonice Karma“ einer gewissen YVI WYLDE anhöre. Als “Glamrock – Disco – Blues“ wird es vom Label Timezone Records und als „ein bisschen speziell“ von einer Mitarbeiterin (Hi, Charlotte!) angekündigt. Ein Fall für Dr. Music? Yep!

Das scharfe Modell auf dem CD-Cover (ich meine natürlich die wunderschöne schwarze Fender-Axt – ich besitze auch noch eine aus den 70er Jahren) animiert mich dazu, das Album gleich mal in den Player zu hauen. Dass es sich dann doch nicht um eine Original-Fender handelt, erfahre ich erst später. Das erste gutgelaunte Stück “Baby I Feel Alright” ist auf jeden Fall ungewöhnlich – das Banjo wird übrigens selbst von Chefin IVY gespielt.

Im bläsersatz-bubblegum-poppigen Titelsong wirft die Blondine um sich mit einem Haufen bluesiger Licks, stimmlich liegt sie hier noch irgendwo zwischen Deborah Harry (Blondie) und Namensvetterin Kim Wilde, und dann plötzlich: Ab Minute 01:47 brüllt ein elektrisches lautes Gitarrensolo los und erfüllt den Raum: <oh yeah> ruft die Musikerin und mittlerweile ist die Geschichte zu einem harten Blues Rocker mutiert. Modische Vokalklangeffekte beschließen die abwechslunsreiche Songstruktur.

Never Too Late“ ist ein Disco-Rocker a la „Inxs“ und „Prince“ und zwischen den Strophen ist Zeit für einen jaulenden Jammerhakeneinsatz (Gitarristen wissen, was ich meine), der rockige Solo lässt auch nicht lange auf sich warten, in “Stars” gibt’s ebenfalls einen – dieses Mal sogar metallisch eingefärbt - mit technisch anspruchsvollem „Two-Hand-Tapping“. Der ersten “richtigen” Blues kommt mit „You Don’t Have To Be Strong“, in „Pretty Electric“ wird die Slidegitarre ausgepackt <everybody told me – Ivy you have to play the blues – but I always thought I couldn’t – cause in pop have been my roots – so I opened a bottle heineken and smoked a cigarette – suddenly I got the blues – and started playing my bottleneck> der biographische Zugang der Gitarristin zur Materie Blues. Und meine Herren der Schöpfung – auch das Ding mit dem Röhrchen auf dem Finger hat sie drauf! Der beste Song bisher! Es wird lauter: „Somebody Stole My TV“ brettert los mit Heavy Riffs, „Every Time You Leave“ zeigt, dass sich IVY in jungen Jahren auch die eine oder andere „Stevie-Ray-Vaughan“-Scheibe reingezogen haben muss. Ein dickes fettes Highlight kommt mit dem „Wedding Blues“: Knackige Funk-Rock-Gitarre mit artifiziellen Flageoletttönen und scharfer von ACHIM PUTZ gespielter Mundharmonika.

FAZIT: Kein Fall für eingefleischte Puristen! Die „Candy Dulfer“ der Blues-Rock-Gitarre überrascht auf ihrem Album “The Supersonic Karma” mit einem interessanten und gewagten Mix aus Blues, Rock, Disco und Teenie-Pop-Elementen. Unterstützt wurde die exzellent aufspielende Hammerfrau bei den Aufnahmen von Schlagzeuger & Pizzaliebhaber Rolf Hering sowie Bassist Hendrik Müller-Späth.

VÖ: 06.05.16

Verfügbar: CD & Digitales Album

Kaufempfehlung: K K K K K K K K K K

Web: http://www.yviwylde.de/ & https://www.youtube.com/user/WyldeYvi

TOURDATEN

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Legende KAUFEMPFEHLUNGEN

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NDS - 1,749

Sagenhaftes Album, das in JEDE Sammlung gehört, für die einsame Insel

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NDS 1,750

Sehr gutes Album, genre-spezifisch unter den besten 1000 aller Zeiten

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NDS 1,850

Empfehlenswertes Album, gehört in die gut sortierte Plattensammlung

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NDS 1,950

Ganz gut gelungen, es gibt aber vergleichbare Alben im Genre

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NDS 2,050

Kann man hören, rein in die Sammlung, bei Bedarf wieder hervorholen

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NDS 2,150

Durchschnittliches Album, nur für Edel-Fans empfehlenswert

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NDS 2,250

Nicht so gelungen, es gibt Bessere im Genre und auch von diesem Act

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NDS 2,350

Langweiliges Album, Weihnachtsgeschenk für Feinde und Finanzbeamte

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NDS 2,450

Schwaches Album, Cover als Unterlage im Katzenklo - CD als Untersetzer

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NDS 2,550

Grauenhaftes Album, ab damit in die Verbrennungsanlage

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NDS 2,650

Kackastrophal, ein Verbrechen an der musikalischen Menschheit

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Weitere starke Rock CDs findest Du im Rock-Verzeichnis

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