www.music-newsletter.de

Die Zeitschriftenbeilage in Form eines Musikmediums hat seinen Ursprung in den 1960er Jahren und da habe ich sogar einige Exponate in meiner eigenen Sammlung. Die erste Beilage, an die ich mich erinnern kann, ist eine Schallfolie gewesen im Jugendmagazin “Bravo”. Ende der 80er gab es Schallfolien im musikexpress - die erste war eine EP mit drei Liedern des Schweizer Rockers VIC VERGAT, der als das nächste große Ding angepriesen wurde. Mitte der 80er dominierte das US Musikmagazin “Guitar Player”, in dem jahrelang in fast jeder Ausgabe eine Schallfolie mit exklusivem Content steckte. In den 90ern wurde es dann zur Pflicht, um halbwegs die Verkaufszahlen zu steigern und um mit der Konkurrenz gleichzuziehen. In dieser Rubrik gibt es Infos zu aktuellen Zeitschriftenbeilagen, im speziell dafür erstellten Verzeichnis auf meiner Seite musikverrueckt.de stelle ich Euch ab Januar 2020 auch ältere Beilagen vor aus meiner mittlerweile auf über 5000 Stück angestiegenen Sammlung.

CD-Beilagen

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Verschiedene Interpreten “Rare Trax 119: Abbey Road Revisited”  Zurück zur Übersicht - Back to the previous page 

Rare Trax - Abbey Road Revisited

TRACKLISTING:

01. Roberta Flack: Come Together
02. Romantica: Something
03. And The Golden Choir: Oh! Darling
04. Tom Liwa & Ronja Oppelt mit Blind Joe Black &
04. Kevin Berlauwt: Octopus’s Garden
05. Rod Ladgrove: Here Comes The Sun
06. The Truffauts: She Came In Through
06. The Bathroom Window
07. Erk: Golden Slumbers/Carry That Weight/The End

TT: 25:25 Minuten

CD-Beilage Rolling Stone Ausgabe # 300 / Oktober 2019

CD-BEILAGE

Für Fans von:  John - Paul - George - Ringo

SAMPLER

Viel besser als der “Metal Hammer” bedient der “Rolling Stone” (mittlerweile sind ja fast alle Musikmagazine vom Springer Verlag geschluckt worden) im aktuellen Monat mit einer exklusiven Vinyl Single (siehe Text unten!) und zusätzlich gibt es zum 50jährigen Jubiläum des Kult Albums “Abbey Road” von den BEATLES eine CD-Beilage mit (leider nur) 7 Cover Versionen dieses Albums. Die „große“ ROBERTA FLACK stand eigentlich nie soooo sehr im Focus hierzulande wie eine Aretha (Franklin), Whitney (Houston) oder Chaka (Khan). Einen richtigen Kracher-Hit hat sie nie abgeliefert, auch wenn die Sängerin aus North Carolina in den USA einige kleinere Hits abgeliefert hat (u. a. in den Black Music Charts der einschlägigen Hitparaden-Magazine „Billboard“ oder „Cashbox“). Hier singt sie eine ruhigere Version des „Beatles“-Klassikers „Come Together“ – original von Roberta erstmals veröffentlicht im Jahr 2012 auf ihrem Studio Album „Let It Be Roberta: Roberta Flack Sings The Beatles“. Ganz nett. Die anderen 6 Beteiligten sind größtenteils unbekannt – zumindest bei der Mainstream-Radio-Community. Die Beiträge, die ausgesucht worden sind, sind okay, wenn es auch mittlerweile gefühlte Tausende gibt von „Abbey Road“-Cover Versionen, die allesamt spannender und interessanter sind. Das von Ben Kyle gegründete Projekt ROMANTICA bleibt in „Something“ nahe an der „George-Harrison“-Vorlage, erreicht aber zu keinem Zeitpunkt das gesangliche Niveau geschweige die luftige Leichtigkeit des Originals. AND THE GOLDEN CHOIR singt „sein“ „Oh! Darling“, als ob er noch einen Kartoffelkloß vom Mittagessen im Hals stecken hat. Wer auf Lo-Fi-Alternative-Folk-Pop steht, dem wird vielleicht der Ausflug des Quartetts TOM LIWA, RONJA (nicht die Räubertochter) OPPELT, BLIND JOE BLACK & KEVIN BERLAUWT in den „Octopus’s Garden“ gefallen, die schrägen Harmonie-Vocals verstrahlen eine ebenso steif- humorige Brise wie die seinzerzeit von Ringo Starr gesungene Version. „Here Comes The Sun“ vom Londoner ROD LADGROVE tut in den Ohren weh, speziell wenn man das hüftsteife Fingerpicking mit dem tollen Gitarrenspiel von George Harrison vergleicht. Schon mal die Cover Version von George Benson, Coblie Caillat oder Jane Macdonal gehört, Ihr lieben Leute vom Rolling Stone? Das beste Stück kommt am Ende: Der deutsche Musiker ERK Wiemer singt ein mitreißendes Medley der Songs „Golden Slumbers / Carry That Weight / The End“ – die Idee der RS-Verantwortlichen war gut, die Umsetzung schwach, vielleicht hört man sich einfach mal Ende Oktober in die Playliste von Dr. Music auf www.laut.fm/crazy4music, wenn es in einem Weekend-Special die besten „Beatles“-Cover Versionen aller Zeiten zu hören gibt. Was bleib?: Für Fans von Cover Versionen und speziell die „Beatles“-Maniacs, die gerne mal eine alternative Version der Songs ihrer Heroen hören , ist die CD allemal ein schönes „Can Have“, egal ob man es gut findet oder einfach nur gepflegt darüber lästern kann. Übrigens: Einige „Beatles“-Fans werden verunsichert sein – da gab es doch schon mal … genau … ein Album gleichen Namens aus dem Jahr 2010 mit raren unveröffentlichten Demo-Versionen und Alternative Takes der Fab Four von einer obskuren israelischen Firma – diese CD-Beilage hier ist offiziell und hat nichts mit dem damaligen Bootleg am Hut.

VÖ: 26.09.19

Verfügbar: CD (Zeitschriftenbeilage)

Empfehlung: K K K K K K K K K K

Webseite des Musikmagazins:   https://www.rollingstone.de/

Next: 24.10.19

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Verschiedene Interpreten “ALL AREAS Volume 222”  Zurück zur Übersicht - Back to the previous page 

All Areas 222

TRACKLISTING:

01. The Menzingers: America (You’re Freaking Me Out)
02. Mando Diao: One Last Fire
03. Liam Gallagher: Shockwave
04. City And Colour: Strangers
05. Of Mice And Mine: Earth & Sky
06. Mars Red Sky: Collector
07. Swedish Death Candy: Interstellar Love Machine
08. Wives: Sold Out Seatz
09. Fister: Reaper
10. Last Train: Disappointed

TT: 38:04 Minuten

CD-Beilage Visions Ausgabe # 319 / Oktober 2019

CD-BEILAGE

Für Fans von:  Alternative Rock - Indie Rock - Punk Rock

SAMPLER

THE MENZINGERS haben die Ehre, die aktuelle CD-Beilage des Musikmagazins „Visions“ zu eröffnen. Ganz nett die Musik, die die 2006 in Pennsylvania gegründete Punk-Pop-Rock-Band spielt, aber irgendwo von der Zeit überholt – das haben „Green Day“ und andere schon in den 80er und 90er Jahren interessanter dargeboten. Etwas besser gefällt „One Last Fire“ von MANDO DIAO – die Boys aus Schweden machen das, was sie schon immer gut konnten: Druckvolle treibende alternative Rock Musik mit einem Schuß „Heavy“ im Cocktail. Typisch nach „Liam Gallagher“ hört sich LIAM GALLAGHER an – der EX-Beatle … äähhhh … Verzeihung … nach „beatles“quer „Oasis“- Melancholie. Mitreißend – die Melodien von Ohrwürmern durchzogen – der Mann kann machen was er will, es ist einfach immer gut. „Shockwave“ ist das kleine Aufwärmfläschchen für das neue kommende Studio Album „Why Me“. Auch gut: „Strangers“ von CITY AND COLOUR, „Earth & Sky“ von OF MICE AND MEN pegelt zwischen Schlager-Metal und Screamo-Metalcore, auch der „Collector“ reitet auf dem Crossover-Gleis mit metallischem Stoner-Sludge und melancholischem Post-Goth-Wave – MARS RED SKY haben das Stück schon auf der gleichnamigen EP veröffentlicht, wer’s noch nicht hat – am 27. September kommt das Studio Album „The Task Eternal“. Alternativ-rockig mit einem Hauch „Psychedelic“ stellt sich die „Interstellar Love Machine“ von SWEDISH DEATH CANDY vor, nicht die „Hives“, sondern die WIVES hasten mit 151 bpm durch „Sold Out Seatz“ mit garagen-rockiger Attitüde und geklontem „rush“igen Hypnose-Riff  - nicht schlecht, meine Herren! Das Trio kommt aus Queens im Bundesstaat New York – das Debüt Album „So Removed“ am 04. Oktober und die Band auf ihrer Europatour, die im November startet, auch in Deutschland, der Schweiz und in Österreich vorbei. Die Seele aus dem Leibe schreit sich der „Reaper“, der bei FISTER zuhause ist – die satanischen Doom-Sludger haben das Original von „Hellhammer“ noch eine Spur schwärzer angestrichen – die beste Nummer auf der CD! Dumm gelaufen für das finale „Disappointed“ von LAST TRAIN, das nichtsdestotrotz ein geiles Stück ist. Was haben die Jammerlappen vom „Juice“-Magazin neulich erzählt? Dass die CD-Beilage überholt wäre in der heutigen Zeit? Nicht, wenn es weiterhin solch hammerstarke Scheibchen gibt. Auch wenn der BVB zurzeit wieder einmal so richtigen Sheet zusammenspielt, die Dortmunder vom „Visions“-Mag bewegen sich auf TOP-Niveau!

VÖ: 25.09.19

Verfügbar: CD (Zeitschriftenbeilage)

Empfehlung: K K K K K K K K K K

Webseite des Musikmagazins:  https://www.visions.de/

Next: 23.10.19

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Verschiedene Interpreten “MAXIMUM METAL 250”   Zurück zur Übersicht - Back to the previous page

Maximum Metal 250

Für das 250. kleine Jubiläum hätte ich gedacht, dass sich die Verantwortlichen des „Metal Hammer“ etwas Besonderes einfallen lassen, aber Pustekuchen! 8 Lieder – zwei davon nur als gekürztes „Edit“- wenn das die ganze Breitseite der Metal Veröffentlichungen repräsentieren soll – armes Deutschland! Da sollte man sich ein Beispiel nehmen an den kollegialen Mags aus Saarbrücken oder Dortmund. Aber seitdem der MH vom Springer Verlag publiziert wird, versinkt das Heft im Mainstream, auch die CD ist fast schon wieder zu Ende, bevor sie Fahrt aufnimmt. „Procession Of Ghosts“ von DAWN OF DISEASE ist der erste Track, bei dem ich denke, das wäre ein Album interessant von dieser Band – es wird noch besser mit dem thrashigen Hammer „Fire And Brimstone“ von FATEFULL FINALITY und dem Death Metal Kracher „“Ovoviviparus Serpentes“ (mal versuchen, schnell zu sagen nach 10 Flaschen Kellerbier) von SURFACE. Na ja – abgelegt und rein in die Sammlung!

Genre:  Hard Rock - Heavy Metal

TRACKLISTING:

01.  Opeth: Svekets Prins (Edit)
02.  Epica: Martyr Of The Free World
03.  As I Lay Dying: Shaped By Fire
04.  Dawn Of Disease: Procession Of Ghosts
05.  Kadavar: Children Of The Night (Radio Edit)
06.  Fateful Finality: Fire And Brimstone
07.  Mister Misery: The Blood Waltz
08.  Surface: Ovoviviparus Serpentes

Label: Metal Hammer

VÖ: 18.09.19

Verfügbarkeit: CD-Beilage
Heft Oktober 2019

Kaufempfehlung:

KKKKKKKKKK

Webseite des Musikmagazins: https://www.metal-hammer.de/

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SACRED REICH “ALIVE 2019”    Zurück zur Übersicht - Back to the previous page

Sacred Reich Alive 2019

Tracklisting:

01.  Awakening
02.  Independent
03.  One Nation
04.  Who’s To Blame
05.  Love ... Hate

TT: 19:20

CD-Beilage Musikmagazin “Legacy” 04-2019

THRASH METAL

Für Fans von:  Anthrax - Exciter - Exodus - Flotsam And Jetsam

USA

Coole CD-Beilage des Musikmagazins „Legacy“! „Alive 2019“ ist eine 5-Track-EP, die den Titelsong des neuen im August erscheinenden fünften Studio Albums „Awakening“ beinhaltet – 23 Jahre nach dem letzten 1996er „Heal“! Dazu gibt es als Bonus 4 am 08. Mai 2019 im St. Vitus Club in Brooklyn (New York) aufgenommene Live Stücke. Der Titelsong kracht in gewohnt-tüchtig-grooviger Thrash-Manier (188 gut tanzbar-moshende bpm) und gefällt allen Fans von „Exodus“ oder „Anthrax“. Die Live-Aufnahmen reproduzieren das energetisch-authentische Flair der Gruppe bestens und dazu kommt die Tatsache, dass mit geilen Gitarrensoli – im Gegensatz zu vielen anderen Bands heutzutage – nicht gespart wird – vollmundiger Geschmaxverstärker für Shredder-Fetischisten und Luftgitarrenexperten – eigentlich ein absolutes Must Have für jeden Hardliner! SACRED REICH aus dem schönen Phoenix in Arizona waren Ende der 80er eine meiner Lieblinx-Metal-Bands und mit dieser EP bekräftigen sie diese Tatsache.

VÖ: 28.06.19

Verfügbar: CD-Beilage “Legacy”

Empfehlung: K K K K K K K K K K

Web: https://sacredreichofficial.bandcamp.com/https://www.legacy.de/

TOURDATEN

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Verschiedene Interpreten “JUICE CD No. 148”  Zurück zur Übersicht - Back to the previous page 

Juice CD 148

TRACKLISTING:

01. Binho: Streuner
02. Buddha feat. Ulysse: Stimmen
03. Der Buttler: Nicht mein Joint
04. Lockenumma19: Einkauf
05. $oho feat. Nate Gordo & Hugo Nameless: Pasta
06. James Jetski & Yung Isvvc: No Pain
07. Mrvin: Wo ich bin
08. Chari: Kein Wort
09. Luis: Champagne Rain
10. Ali Wahles & Smog: Sommerparkflavour

TT: 31:14 Minuten

CD-Beilage Juice Ausgabe # 148 / Juni/Juli 2019

CD-BEILAGE

Für Fans von:  Hip Hop - Street Rap - Gangster Rap - Hardcore Rap

SAMPLER

Das älteste deutsche Hip Hop Magazin „Juice“ ist nach wie vor „auf Sendung“. Die regelmässige (einhundertundachtundvierzigste!) CD-Beilage beinhaltet 10 Tracks, überwiegend deutschsprachige auf aktuellen Hip Hop Produktionen verfügbare Stücke. Den Anfang macht der Mannheimer Rapper BINHO mit dem „Streuner“ – ein cooler Track mit gutem Groove (82 bpm) und markanter Stimme. Noch besser gefällt „Stimmen“ von BUDDHA & ULYSSE und mit dem humorvollen „Nicht mein Joint“ kommt das erste phätte Highlight der CD. Wundervoller Philly-Soul-Blaxploitation-Background und eine klasse Stimme – DER BUTTLER ist der Kieler Rapper, der seine Debüt EP „Buttler bei die Fische“ im Sommer 2017 veröffentlicht hat. Hier gibt es den „Juice Exclusive Remix“ zu hören. Weitere Anspieltipps sind der in der Hardcore-Ganxta-Schiene von „Onyx“ oder der „M.O.P.“- ruckelnde „Einkauf“ von  LOCKENUMMA19 – spontan fällt mir dazu der Klassiker „Slam“ ein, auch wenn dieser mit 98 bpm etwas schneller und noch eine Spur aggresiver war - ein bisschen Reggaeton, etwas Trap und Ragamuffin-Dancehall Atmosphäre verbreitet das von Midnight17K produzierte „Pasta“ – am Ende gefällt „Sommerparkflavour“ von ALI WHALES & SMOG – wer mehr vom Bremer Nordlicht kennen lernen möchte – in seinem bandcamp-Profile bietet der Bremer die EP „alles auf moe“ als Free Download an. Und auch wenn es wie fast bei jeder CD-Beilage immer wieder einmal ein paar grottige Ausrutscher gibt (hier ist es das dünne digital aufgepimpte Stimmchen von CHARI und dessen Beitrag „Kein Wort“, das gruselige Gänsehaut verursacht) - mit der „Juice CD No. 148“ ist eine kleine, feine Auswahl der aktuellen deutschen „Untergrund“-Hip Hop Kultur gelungen. Der beste Beweis zudem, dass sich deutscher Hip Hop längst nicht mehr (abgesehen vom Mainstream-Scheibletten-Käse a la „Bushi-Do“, „Si-Do“ oder „Cro(Do)“ - hinter den amerikanischen „Vorbildern“ zu verstecken braucht. Am 22. August 2019 erscheint die 149. Ausgabe des Magazins, dann aber zum ersten Male ohne CD-Beilage. Eine Tatsache, die den Kaufgrund erheblich minimiert und ich vermute, dass dies ein erstes Anzeichen ist, dass sich die “Juice” ebenfalls auf den schleichenden Abstieg begibt, den schon weitere Musikmagazine betreten haben und die nach und nach eingestellt worden sind.

VÖ: 19.06.19

Verfügbar: CD (Zeitschriftenbeilage)

Empfehlung: K K K K K K K K K K

Webseite des Musikmagazins:  https://juice.de/ & https://soundcloud.com/derbuttler

Next: 22.08.19

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Verschiedene Interpreten “Cold Hands Seduction Vol. 210”  Zurück zur Übersicht - Back to the previous page

Sonic Seducer Cold Hands Seduction 210

TRACKLISTING:

01. Near Earth Orbit: Singularity
02. Versengold: Der Tag, an dem die Götter sich betranken
03. Theatre Of Tragedy: Motion (Funker Vogt Remix)
04. Astari Nite: As if You Were Dead
05. Golden Apes: Deliverance
06. Mondträume: All You Cannot See (Crytek Remix)
07. The Halo Trees: Bullets For Peace
08. Schwarzer Schnee: Schwarzer Schnee
09.Synapsyche: The Ghost DNA
10. The Devil & The Universe: Kali’s Tongue
11. Darkenhöld: Marche Des Betes Sylvestres
12. FIX8:SED8: Within Cells Interlinked
13. Kontrast: Plänterwald
14. Virgin In Veil: Kiss Kill
15. Sylker: Crack
16. Pythia: Spirits Of The Trees
17. Sherlock Holmes Chronicles:
17. Folge 43 - Das Familienritual (Hörspiel MP3)

CD-Beilage “Sonice Seducer” Juli/August 2019
TT: 79:31 Minuten (Hörspiel im Datenteil der CD)

CD-BEILAGE

Für Fans von:  Gothic Rock - Cold Wave - Dark Electro - EBM

SAMPLER

Die eiskalte Gruselkralle greift nach Dir, berührt Deine Seele und stürzt Dich in alptraumhafte Verzweiflung. Die Sampler der „Cold Hands Seduction“-Reihe sind bekannt dafür, dass sich auf diesen Samplern immer ein paar minderbemittelte Musiker herumtreiben, die halbwegs einen Synthesizer bedienen können und sich zusätzlich aus irgendeinem Grunde dazu herablassen, die Musikfans zu foltern mit dümmlich-dünnen gruseligen Jammer-Gesängen. Bei Volume 210 überkommt mich das Grauen gleich zu Beginn der CD. NEAR EARTH ORBIT heißt das Projekt, in dem ein untalentierter Sänger (wohl mit einer noch vom Mittagessen im Hals steckenden Kartoffel) seinen Text murmelt und weil auch die Musik nicht unbedingt aufregend ist, bin ich stolz auf mich, der Herausforderung getrotzt zu haben, nicht schon am Anfang einzuschlafen. Gottlob gibt es mit dem zweiten Track einen aufgeweckten Live-Song von VERSENGOLD, die gutgelaunt das Sauflied „Der Tag, an dem die Götter sich betranken“ vorstellen und schon bin wieder halbwegs versöhnt. Noch besser wird mit dem elektro-poppigen „Motion“ von THEATRE OF TRAGEDY, auch wenn der „Funker Vogt Remix“ nicht so ganz so knallt, dass er mich auf die Tanzfläche locken würde. Die nexte Gesanxkatastrophe folgt mit „As If You Were Dead“ von ASTARI NITE – der Vokalist klingt wie eine Mischung aus verkatertem Bryan Ferry und unausgeschlafenem Seniorenheimleiter. Wer sich die neue Single des Floridaners trotzdem antun möchte: https://officialastarinite.bandcamp.com/track/as-if-you-were-dead  - gewöhnungsbedürftig auch der Gothic-Schlager „Plänterwald“ von der deutschen Formation KONTRAST, in dem sich ein siedendheißer „Nebelgeist“ und drei ältere Senioren auf die ausgelatschten Pfade des unheiligen Grafen begeben haben. Highlights der CD sind der Electro-Brummer „The Ghost DNA“, das düstere Dark-Wave-Kunstwerk vom Ein-Mann-Projekt SCHWARZER SCHNEE, das Dark-Medieval-Schmuckstück „Kali’s Tongue“ von THE DEVIL & THE UNIVERSE aus Österreich und das treibende gothic-rockige „Kiss Kill“ von VIRGIN IN VEIL, einer seit 2015 aktiven Band aus dem finnischen Helsinki. Der schlechte Notendurchschnitt (2,390) ist den beiden grottigen Beiträgen (Track 01 und Track 04) geschuldet, die Hörspiel-Datei im ROM-Teil wurde nicht angehört und nicht bewertet.

VÖ: 18.06.19

Verfügbar: CD (Zeitschriftenbeilage)

Empfehlung: K K K K K K K K K K

Webseite des Musikmagazins: https://www.sonic-seducer.de/  & The Best Track

Next: 09.08.19

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Verschiedene Interpreten “NEW NOISES Vol 147”  Zurück zur Übersicht - Back to the previous page 

New Noises 147

TRACKLISTING:

01. Calexico And Iron & Wine: Fahter Mountain
02. The Divine Comedy: Norman And Norma
03. Bill Callahan: Ballad Of The Hulk
04. Purple Mountains: All My Happiness Gone
05. Mattiel: Keep The Change
06. Caamp: Penny, Heads Up
07. John Van Deusen: Fly Away To Hell

TT: 26:20 Minuten

CD-Beilage Rolling Stone Ausgabe # 297 / Juli 2019

CD-BEILAGE

Für Fans von:  Alternative Pop - Indie Folk Rock - Americana

SAMPLER

Neben der Vinyl-Single „In The Air Tonight“ von PHIL „würggg!“ COLLINS (ich bin nie PC-Fan ggewesen und gehöre zu den Miesmuscheln, die auch heute noch dem ehemaligen „Genesis“-Frontman Peter Gabriel nachtrauern) ist da natürlich auch noch die obligatorische CD-Beilage „New Noises“ mit 7 neuen Tracks. Bestandteil der 297. Ausgabe der deutschen Edition des Musikmagazins „Rolling Stone“ – bin gespannt, was sich das Mag einfallen lässt zur 300. Jubiläumsausgabe, die im Oktober ansteht. Die Mini-Beilage (Spielzeit: 26:20 Minuten) startet mit dem sentimental-romantischen „Father Mountain“ von CALEXICO AND IRON & WINE – ein toller Song im „Knockin‘-On-Heaven’s-Door“-Gedächtnis-Sound – macht so richtig Bock auf das neue Studio Album „Years To Burn“! Auch „Norman And Norma“ erzählt mit brüchiger Stimme von Neil Hannon ein balladeskes Geschichtchen, das sich irgendwo in der Schublade von „Supertramp“ oder „The Smiths“ wohlfühlt. Auch die nordirische Gruppe THE DIVINE COMEDY ist mit einem (dem zwölften insgesamt) Studio Album am Start. Es bleibt ruhig mit BILL CALLAHAN, der mit sonorem-schmusigen Vortrag die „Ballad Of The Hulk“ erzählt. Der US Songwriter versteht es immer noch glänzend, traumhaft schöne Atmosphäre mit seinen komplexen Alternative-Folk-Arrangements zu erzeugen. Feinen melancholischen Dream-Pop-Rock gibt es mit „All My Happiness Is Gone“ von PURPLE MOUNTAINS – das gleichnamige Debüt Album (VÖ: 12.07.19) des Singer-Songwriters aus Chicago wird auch als Vinyl-Scheibchen und analoge MusiCassette (limitiert über die bandcamp-Seite des Musikers) verfügbar sein. Vinyl gibt es auch vom neuen Album von Atina Mattiel Brown aus Atlanta (Georgia), die mit „Keep The Change“ fast sogar das beste Stück der CD beisteuert – ein treibender Glöckchen-Pop-Rocker, der locker die 70er bis 90er Jahre verarbeitet und der einen von der ersten bis zur letzten Minute packt – sicherlich auch der großartigen Stimme der Musikerin geschuldet. Abwechslungsreich geht es weiter mit „Penny, Heads Up“, eine Americana-Bluegrass-Perle, in der vor allem das sehnsüchtig scheppernde Banjo für das besondere Ambiente sorgt. Und weil auch das abschließende „Fly Away To Hell“ von JOHN VAN DEUSEN gut gefällt, ist es sehr bedauerlich, dass die EP so kurz geraten ist dieses Mal, aber dafür haben die Junx’n’Mädels vom RS 7 Vorlagen gegeben, die man anhand der aktuellen Alben der vorgestellten Protagonisten vergnüglich „abarbeiten“ kann. Im Handel ist das dieses Mal höchstlohnenswerte Mag noch bis einschließlich 24. Juli verfügbar. Und ein großes Lob geht an Birgit Fuss und Arne Willander: Ihr habt mit den „New Noises 147“ ein richtig geiles Scheibchen zusammengestellt!

VÖ: 27.06.19

Verfügbar: CD (Zeitschriftenbeilage)

Empfehlung: K K K K K K K K K K

Webseite des Musikmagazins:  https://www.rollingstone.de/ 

Next: 25.07.19

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KISS “NOTHIN’ TO LOSE / HELL OR HALLELUJAH”    Zurück zur Übersicht - Back to the previous page 

ROCK

Für Fans von:  Sammy Hagar - Alice Cooper - Twisted Sister

USA (NEW YORK)

Sehr schöne Beilage in der aktuellen Juli-Ausgabe des deutschen Musikmagazins “Metal Hammer”: Eine blutrote 7” Vinyl Single der Band KISS, “Nothin’ To Lose” klingt wie ein Relikt aus vergangengen 70er Jahre Zeiten und yep - es war 1974 die allererste Single der Glam Hardrocker aus New York City gewesen. Sympathisch: Damals wurde im Studio noch überwiegend ohne Klick-Track gearbeitet, was dem Song seinen schönen analogen Stempel aufdrückt. Coole Sache, auch wenn mir aber die B-Seite wesentlich besser gefällt: Das metallisch rockende “Hell Or Hallelujah” gab es im Original auf dem 2012er Studio Album “Monster” und erinnert mich spontan an einen Mix aus 80er Jahre “Sammy Hagar” und “Judas Priest”. Das rote Ding ist natürlich ein exklusiv-rares Objekt, das in jede “Kiss”-Sammlung gehört und bis einschließlich 07. Juli 2019 im Zeitschriftenhandel verfügbar ist.

Kiss - Nothin To Lose

VÖ: 19.06.19

Verfügbar:  Vinyl Single (Beilage Metal Hammer)

Kaufempfehlung:  K K K K K K K K K K

Web: https://www.kissonline.com/ & https://youtu.be/Lwke7d2I0T0

TOURDATEN

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Verschiedene Interpreten “OX CD 131”  Zurück zur Übersicht - Back to the previous page

Ox 144 Mag

TRACKLISTING:

01. Autogramm: R U Lookin’ 4 Love
02. E. T. Explore Me: Shine
03. Membranes: A Strange Perfume
04. Dream Boogie: Where I Turn
05. Soviac: Reklam
06. Not On Tour: Saw It Coming
07. Hands Off Gretel: Big Boy
08. Deathletics: Tonight
09. Statues On Fire: All Was Gone With You
10. Charger: Victim
11. Strongbow feat. Liam Marr: And We Ride
12. Los Fastidos: A Message Pour Toi
13. Le Iene: Un Nuovo Traguardo
14. Billy Liar: The Righteous & The Rats
15. Marathonmann: Nie genug
16. Tausend Löwen unter Feinden: Freunde
17. Luna Sol: Sometimes We Get It Right
18. Red Kate: You Don’t Speak For Me
19. Arlitos Way: Takin’ A Cab
20. Stromble Fix: Gloomy Sunday Morning
21. Krachmakers: The Anti-Patience Song

CD-BEILAGE

Für Fans von:  Punk Rock - Hardcore - Indie Rock - Street Punk

SAMPLER

62:44 Minuten. Meine Herren der Schöpfung, da wäre aber noch etwas draufgegangen auf die physikalische CD! Aber anders als bemitleidenswerte Musikgazetten wie der musikexpress (aktuell: 5 langweilige Lieder bei 21:21 Minuten) und der „Rolling Stone“ gibt es hier noch 21 punk-garagen-rockige Kracher, die den Preis von 05,90 Euro rechtfertigen. Die kanadischen AUTOGRAMM eröffnen den Reigen der 131. Beilage (*) des Musikmagazins „Ox“. Es folgen die niederländischen E.T. EXPLORE ME, die mit dem neo-psychedelischen-hardcore-Crossover „Shine“ überzeugen. In der selben Schiene fahren die MEMBRANES aus der Stadt des aktuellen englischen Fußballmeisters. Coole Bubblegum-„Bap-Bap-Bap“ Backing Vocals duellieren sich mit treibenden Fuzz-Gitarren und polterndem Drumming. Geile Nummer, die an die Anfänge von „Dinosaur Jr“ erinnern. Die internationale Genre-Werkschau führt zu den schwedischen DREAM BOOGIE und deren pubrockigem „Where I Turn“, während „Reklam“ von den ebenfalls schwedischen SOVIAC in einem dröhnenden Sumpf aus „björk’schem Gesang, garagen-psychedelischen Riffs und shoegaze-verzerrtem Ambiente versinkt. Bis hierhin mein absoluter persofave (= persönlicher Favorit), den ich mir gleich 3x hintereinander gegeben habe!

Schnell-rotzrockig mit rasiermesserscharfer Girlie-Stimme kommt „Saw It Coming“ von NOT ON TOUR aus Israel – wäre vielleicht beim letzten ESC vielleicht die bessere Wahl gewesen als dieser langweilige Balladenheuler Kobi Marimi. Die aktuelle ZBL wartet übrigens auf mit einer phätten Packung starker Frontfrauen – die von mir schon vorgestellten HANDS OFF GRETEL werden angeführt von Chefin Lauren Tate und was die hier vom Stapel tritt, ist so saugeil, dass ich in die Mitte der Redaxraumes springe, den Kopf schüttele und Bewegung in meine noch vom Vorabend müden Knochen bringe und einfach abtanze! Der „Big Boy“ bekommt von mir an dieser Stelle spontan die Note „1,25“, die ich in der Regel im gesamten Jahr vielleicht zwischen 5 bis 10 Mal vergebe. Dumm gelaufen für die Kölner DEATHLETICS, die ihr „Tonight“ nach dieser Wahnsinnsnummer trällern müssen. Als Entschädigung an dieser Stelle der Hinweis, dass die aktuelle Single der Band (und auch das 2017er Album ”Life Insurance”) im bandcamp-Profile zum selbst bestimmbaren „Name Your Prize“ verfügbar ist.

Die „ox“ige Rundreise führt nach Brasilien zu den STATUES ON FIRE und der Power-Melancholie „All Was Gone With You“, danach ins sonnige Kalifornien und dort speziell nach Oakland, wo CHARGER ihr Debüt Album veröffentlicht haben. Von diesem Werk gibt es die hardrockige Party-Nummer „Victim“. Von STRONGBOW aus Dresden und ihrem britischen Gast LIAM MARR kommt der Pubrockabilly „As We Ride“, hüpfende Ska-Klänge bieten die italienischen Bands LOS FASTIDIOS („A Message Pour Toi“) und LA EINE (das rockigere „Un Nuovo Traguardo“). Weitere Highs sind „Sometimes We Get It Right“ von LUNA SOL und das feuchtfröhlich-pubrockende „The Righteous & The Rats“ von BILLY LIAR aus der schottischen Hauptstadt Edinburgh, das klingt, als ob es geradewegs in einer einschlägigen Pinte aufgenommen worden ist. Drei deutschsprachige Beiträge gibt es ebenfalls  - „Nie genug“ von den Münchner Punk Rockern MARATHONMANN ist ganz nett, „Freunde“ von TAUSEND LÖWEN UNTER FEINDEN langweilt und „The Anti-Patience Song“ von den KRACHMAKERS aus Wetzlar hat – was die Idee betrifft – Potential, aber ist musikalisch so ziemlich das Schlechteste, was ich im letzten halben Jahr gehört habe. Manche „Musiker“ sollten lieber hunderte von schweisstreibenden Übungsstunden absolvieren, bevor sie sich aufmachen, die Ohren von Musikfans zu splattern.

(*) Bei der Rezi zur vorangegangen „OX“-CD-Beilage ist Dr. Music ein Fehler unterlaufen, den bitte ich förmlichst zu entschuldigen. Webseitenbesucher Björn aus Karlsruhe hat richtig bemerkt, dass es sich bei der CD nicht um die 143. Ausgabe, sondern um die 130. CD-Beilage des 143. Musikmagazins gehandelt hat. Für diese Info habe ich Dich belohnt – schau einfach mal in den kommenden Tagen in Deinen Briefkasten Applaus

VÖ: 06.06.19

Verfügbar: CD (Zeitschriftenbeilage)

Empfehlung: K K K K K K K K K K

Webseite des Musikmagazins: https://www.ox-fanzine.de/

Next: 01.08.19

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Verschiedene Interpreten “UNCUT: BOUND FOR GLORY”  Zurück zur Übersicht - Back to the previous page

Uncut Bound For Glory

01. Drugdealer: Lonely
02. Shana Cleveland: The Fireball
03. Kevin Morby: No Halo
04. Mekons: After The Rain
05. Weyes Blood: Movies
06. Chris Forsyth: Dream Song
07. Mdou Moctar: Anna
08. Daniel O’Sullivan: Time Elapsing Blue
09. Lee Fields & The Expressions: Blessed With The Best
10. Richard Dawson: The Almsgiver
11. Grup Ses And Ethnique Punch: Delidivane
12. Shovels & Rope: Carry Me Home
13. Fat White Family: Tastes Good With The Money
14. Stealing Sheep: Show Love
15. WH Lung: Inspiration!

TT: 72:02 Minuten

CD-BEILAGE

Für Fans von:  Indie Rock - Alternative Folk - Americana

SAMPLER

Das britische Musikmagazin „Uncut“ gab es erstmals im Mai 1997, seit Oktober 2006 gibt es eine regelmäßige CD-Beilage im Mag. Zu bekommen ist das Heft im gut sortierten Bahnhofsbuchhandel und natürlich in den internationalen Stores der Flughäfen (Frankfurt, München) – zwar etwas teuer (14,30 Euro) auf den ersten Blick, dafür aber gespickt mit aktuellen Informationen aus dem UK und vor allem was die Auswahl der Songs zur CD betrifft, dürfen sich die deutschen Musikmagazine – allen voran die vom Springer Verlag publizierten – eine gehörige Scheibe abschneiden. Viele der Bands und Acts dürften dem 08-15-Musikfan hierzulande relativ unbekannt sein, hinter dem Pseudonym DRUGDEALER verbirgt sich der US Songwriter Michael Collins, sein „Lonely“ erinnert an die Westcoast-Folk-Pop-Songs der „Eagles“ und von „Jackson Browne“ in den 70er Jahren. Die Songwriterin SHANA „Sue-Anne“ CLEVELAND hat 2011 ein eher unbeachtetes Album mit der von ihr gegründeten Band „Sandcastles“ veröffentlicht, hat in den letzten Jahren in der in Seattle ansäßigen Girl Group „La Luz“ gespielt und sich jetzt auf Solopfade begeben und ihr Solo Debüt „Night Of The Worm Moon“ veröffentlicht. Die Ballade „Fireball“ plätschert melancholisch-hauchzart an zweiter Stelle der Disc.

Ein Urgestein der britischen Folk-Rock-Szene dagegen sind die MEKONS, die Genre-Fans bereits seit Ende der 70er Jahre erfreuen, „After The Rain“ vom neuen Album „Deserted“ zieht regelrecht in den Bann und verbreitet die für die Musik der Band typische Magie. Sehr gut gefällt mir auch der 11minütige neopsychedelisch rockende „Dream Song“ von CHRIS FORSYTH, der so richtig Bock macht auf das neue Studio Album des Songwriters aus New Jersey. Mit „Anna“ gibt es seinen tollen neuen Beitrag vom Tuareg-Musiker Mahamadou Souleymane aus dem Niger – gefällt allen Fans, die sich für die Musik von „Tinariwen“ oder „Terakraft“ begeistern. Ganz heiß auch „Tastes Good With The Money“ von der Londoner FAT WHITE FAMILY, die ein scharfes Gemisch aus „Marc Bolan“ und „Jefferson Airplane“ abliefern. Vom Electro-Pop-Girlie-Trio STEALING SHEEP habe ich bisher nur gutes Zeux gehört, was sich mit „Show Me Your Love“ bestätigt, den Abschluß der tollen CD bleibt dem Trio WH LUNG aus Manchester vorbehalten – ihre Musik hört sich an, als ob „The Cure“ auf die „Simple Minds“ treffen.

VÖ: 21.03.19

Verfügbar: CD (Zeitschriftenbeilage)

Empfehlung: K K K K K K K K K K

Webseite des Musikmagazins: https://www.uncut.co.uk/

TRACKLISTING

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BAD RELIGION “ROCK AM RING 2018”  Zurück zur Übersicht - Back to the previous page 

Bad Religion - Rock am Ring

TRACKLISTING:

01.  Fuck You
02.  Streets Of America
03.  I Want To Conquer The World
04.  21st Century (Digital Boy)
05.  Wrong Way Kids
06.  Generator
07.  Sorrow
08.  You
09.  Infected
10.  Punk Rock Song

TT: 29:32 Minuten

CD-Beilage Visions Ausgabe # 314 Mai 2019

PUNK ROCK

Für Fans von:  Ramones - Bad Brains - Adolescents - Anti-Flag

USA

Ein Spur intensiver als die Studioaufahmen klingen die 10 Live beim ‚“Rock am Ring“ am 03. Juni 2018 aufgenommenen Kracher von BAD RELIGION, die der 314. Ausgabe des Dortmunder „Visions“ Magazin als Bonus CD beiliegen. Was den finalen Mix betrifft, ist das hier Gebotene nicht unbedingt das Gelbe vom Ei. Im zweiten Track „Streets Of America“ ist das Volumen im linken Kanal in den Minuten zeitweilig deutlich leiser zu hören, was den Spaßfaktor der CD deutlich trübt und logischer Weise auch zur Abwertung derselben führt. Die CD beinhaltet aber nur einen Auszug aus dem Konzert, insgesamt hat die Band damals 21 Stücke gespielt, mit „American Jesus“, „Los Angeles Burning“ und „Against The Grain“ fehlen einige der besten Songs des Auftritts. Aber als Appetithappen für einen eventuell irgendwann komplett veröffentlichten „Rock am Ring“-Gig (hoffentlich dann auch als DVD oder Blu-ray) dient das starke Scheibchen allemal und gleiches gilt für das am 03. Mai neu erscheinende 17. Studio Album „Age Of Unreason“, auf dem zum ersten Mal die neuen Members Mike Dimkich (Gitarre) und Jamie Miller (Drums) zu hören sind. Anspieltipps: „Generator“, „Sorrow“ und „21st Century (Digital Boy)“, natürlich der Mitgröl-Ohrwurm “Infected” und die Hymne “Punk Rock Song”.

VÖ: 24.04.19

Verfügbar: CD (Zeitschriftenbeilage)

Empfehlung: K K K K K K K K K K

Webseite des Musikmagazins:  https://www.visions.de/

TOURDATEN

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LORD OF THE LOST “TIMELESS”    

Lord Of The Lost - Timeless

Die 2007 von Chris Harms zunächst als Solo Projekt gegründete Band LORD OF THE LOST ist in der aktuellen Ausgabe (05-2019) des Musikmagazins „Sonic Seducer“ mit der exklusiven EP „Timeless“ vertreten. In den 6 Tracks gastieren  ein paar Genre-Kollegen, alle sind Cover Versionen diverser Klassiker aus den 80ern und 90ern, sehr gut gefällt mir „Lullabye“ (das Original gibt es von der Band „The Cure“), das in einer monströs-orchestralen Version wieder aufersteht. Auch das „Nine Inch Nails“-Cover „Sin“ und „Black No. 1“ (Original: „Type O Negative“) krachen richtig. Melancholisch-bittersweet dagegen die walzernde Ballade „Where The Wild Roses Groses“ (Original: Nick Dave & Kylie Minogue), in der Chef Harms vom zauberhaften Gesang des Newcomer-Girlies SCARLET DORN begleitet wird. Die Rock Songwriterin hat im August 2018 ihr Debüt Album „Lack Of Light“ veröffentlicht.

Genre:
Dark Rock & Gothic Wave

TRACKLISTING:

01. Black Celebration (feat. Jürgen Plangger)
02. Lullabye (feat. Dero Goi von “Oomph!”)
03. Black No. 1 (feat. Florian Grey)
04. Fade To Grey (feat. Syndro-Sys)
05. Sin (feat. Subway To Sally)
06. Where The Wild Roses Grow (Chris Harms feat. Scarlet Dorn)

LORDS OF THE LOST:

Chris Harms (Vocals, Guitar, Cello)
Klaas Helmecke aka Class Grenayde (Bass)
Gerrit Heinemann aka Gared Dirge (Keyboards, Percussion, Theremin)
Pi Stoffers aka π (Guitar)
Niklas Kahl (Drums)

Herkunft:
Deutschland (Hamburg)

VÖ: 18.04.19

Label:
Sonic Seducer / Napalm Records

Verfügbarkeit:
CD-Beilage Sonic Seducer 05-2019

Tourdaten

Kaufempfehlung:

KKKKKKKKKK

Web: http://lordofthelost.de/http://sonic-seducer.de/ (Seite des Musikmagazins)

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Legende KAUFEMPFEHLUNGEN

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NDS - 1,749

Sagenhaftes Album, gehört in JEDE Sammlung, für die einsame Insel

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NDS 1,750

Sehr gutes Album, genre-spezifisch unter den  besten  1000 aller Zeiten

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NDS 1,850

Empfehlenswertes Album, gehört in die gut sortierte Kollektion

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NDS 1,950

Ganz gut gelungen, es gibt aber vergleichbare Alben im Genre

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NDS 2,050

Kann man hören, rein in die Sammlung,  bei Bedarf wieder hervorholen

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NDS 2,150

Durchschnittliches Album,  nur für Edel-Fans empfehlenswert

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NDS 2,250

Nicht so gelungen, es gibt Bessere im Genre und auch von diesem Act

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NDS 2,350

Langweilig, Weihnachtsgeschenk für Feinde und Finanzbeamte

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NDS 2,450

Schwaches Album, CD und  Cover als Unterlage im Katzenklo

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NDS 2,550

Grauenhaftes Album, ab damit in die Verbrennungsanlage

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NDS 2,650

Kackastrophal, ein Verbrechen an der musikalischen Menschheit

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