www.music-newsletter.de

Die Zeitschriftenbeilage in Form eines Musikmediums hat seinen Ursprung in den 1960er Jahren und da habe ich sogar einige Exponate in meiner eigenen Sammlung. Die erste Beilage, an die ich mich erinnern kann, ist eine Schallfolie gewesen im Jugendmagazin “Bravo”. Ende der 80er gab es Schallfolien im musikexpress - die erste war eine EP mit 3 Liedern des Schweizer Rockers VIC VERGAT, der als das nächste große Ding angepriesen wurde. Mitte der 80er dominierte das US Musikmagazin “Guitar Player”, in dem jahrelang in fast jeder Ausgabe eine Schallfolie mit exklusivem Content steckte. In den 90ern wurde es dann zur Pflicht, um halbwegs die Verkaufszahlen zu steigern und um mit der Konkurrenz gleichzuziehen. Die 00er Jahre waren ein Fest für Musikfans, weil jedes Musikmag eine CD-Beilage anbot. In dieser Rubrik gibt es Infos zu aktuellen Zeitschriftenbeilagen, im speziell dafür erstellten Verzeichnis auf meiner Seite musikverrueckt.de stelle ich Euch auch ältere Exemplare vor aus meiner mittlerweile auf über 5000 Stück angestiegenen Sammlung. Die Spalte “Next” (rechts unten) gibt Euch das Datum an, bis zu dem die hier vorgestellte CD-Beilage offiziell im Handel verfügbar ist. Sehr oft aber gibt es noch die Möglichkeit, das ältere Heft inklusive Beilage über die Webseite des Mags zu beziehen.

CD-Beilagen

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Various Artists “Songperlen 1972”  Zurück zur Übersicht - Back to the previous page 

Songperlen 1972 A

TRACKLISTING:

01. Nektar: Desolation Valley / Waves
02. Twenty Sixty Six And Then: At My Home
03. Frame: Frame Of Mind
04. Procol Harum: Conquistador
05. Out Of Focus: When I’m Sleeping
06. Pell Mell: The Clown And The Queen
07. Odin: Turnpike Lane
08. Eiliff: King Of The Frogs
09. Mythos: Oriental Journey
10. Demon’s Eye: Highway Star (Live)

TT: 59:06 Minuten

CD-Beilage Eclipsed Ausgabe 07/08-2022

CD-BEILAGE

Für Fans von:  Art Rock - Jazz Rock - Kraut Rock

SAMPLER

Irgendwie scheint den Junx des Musikmagazins “Eclipsed” die Luft auszugehen - vielleicht aber haben die Verantwortlichen auch keine richtige Motivation mehr, ihre CDs mit ansprechendem Material zu befüllen. Sicherlich - es ist halt nun einmal so, dass man sich mit dem behelfen muss, was gerade von Bands oder deren Management Heinis angeboten wird, aber auf eine CD-Beilage mit dem Titel “Songperlen 1972” ein Stück draufzupacken, dass im Jahr 2021 aufgenommen worden ist, ist einfach riesiger Bullshit und irgendwo Verarsche der kaufenden Kunden - egal wie gut oder nicht das Stück ist! Klar - das (sehr gute) Original gab es im Jahr 1972 von einer Band “Deep Purple”, aber das rechtfertigt immer noch nicht diese lahme Cover Version auf einer CD mit diesem Titel, oder? Und wenn die “Purples” schon kein Interesse hatten, sich mit ihrem Klassiker auf der CD zu platzieren (wahrscheinlich hat man ja auch gar nicht angefragt, oder vielleicht ist ja ein Musiker der deutschen Band Cover Band auch mit einem Redakteur des Musikmagazins verwandt?) - und sicherlich hätte es noch eine Menge anderer “Songperlen” aus dem Jahr 1972 gegeben, aber da hat wohl der Bock gefehlt, ein paar passende Titel zu finden! Und warum wurde das Medium CD mit einer Spielkapazität von 80 Minuten nicht vollständig ausgereizt? Habt Ihr Junx nicht mehr guten Stoff aus dem Jahr 1972 gefunden oder kennt Ihr einfach nicht mehr, weil Ihr zu jung seid für solch ein Projekt?

Und wer es ganz genau nehmen möchte - auch “When I’m Sleeping” von den Münchnern OUT OF FOCUS ist kein Track aus dem Jahr 1972, sondern ist erst 1992 erstmals auf der remasterten CD-ReIssue des Albums “Four Letter Monday Afternoon” aufgetaucht. Die restlichen Tracks versöhnen dann aber etwas - auch wenn die älteren Hounddogs, die sich schon damals mit dieser Art von Musik (Art Rock, Krautrock, Jazz Rock) befasst haben, wohl wahrscheinlich die meisten (oder alle?) Stücke bereits in ihrer Sammlung haben werden. Und das schauderhafte Geplärre von “Pell Mell”-Sänger Rudolf Schön empfinde ich auch 50 Jahre später immer noch als peinvolle Folter für die Gehörgänge. Für jüngere Musikfans lohnt es sich trotzdem, vereinzelt die Spuren der diversen Künstler weiter zu verfolgen, auch wenn die großartige Truppe 2066 AND THEN nur ein einziges Studio Album veröffentlicht hat, von dem auch der hier vertretene geile Prog Rocker “At My Home” stammt. Die Re-Issue des Meisterwerks “Reflections On The Future” habe ich bereits vor ein paar Jahren vorgestellt, wer mal lesen will, klickt hier! Weitere Highlights der Oldie-CD-Beilage sind “Turnpike Lane” von der Londoner Gruppe “Odin” und die psychedelische  “Oriental Journey” von einer 1969 zunächst als “Kraftwerk” gegründeten Band. Als die Berliner Musiker dann herausfanden, dass es schon eine Formation dieses Namens gab, benannte man sich schleunigst um in MYTHOS.

VÖ: 08.07.22

Verfügbar: CD (Zeitschriftenbeilage)

Empfehlung: K K K K K K K K K K

Webseite des Musikmagazins:   https://www.eclipsed.de/de

Next: 26.08.22

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Various Artists “A Maximum Tribute To Pantera”  Zurück zur Übersicht - Back to the previous page 

A Maximum Tribute To Pantera

TRACKLISTING:

01. Cataract: Fucking Hostile
02. Aborted: Slaughtered
03. TYR: Cemeteray Gates
04. Hellsongs: Walk
05. Whitechapel: Strength Beyond Strength
06. Nonpoint: 5 Minutes Alone
07. O’Keefe Music Foundation: Drag The Waters
08. Steve’n’Seagulls: I’m Broken
09. Angelus Apatrida: Domination

TT: 41:26 Minuten

CD-Beilage Metal Hammer Ausgabe 02-2022

CD-BEILAGE

Für Fans von:  Nu Metal - Death Metal - Bluegrass Cover Pop

SAMPLER

Einer riesengroßen Herausforderung haben sich diverse Bands gestellt, in dem sie sich an den Klassikern der Legende „Pantera“ versucht haben. „A Maximum Tribute To Pantera“ ist die CD-Beilage der Februar-Ausgabe des Musikmagazins „Metal Hammer“ und sie zeigt auch, dass sich kein einziges dieser Cover Stücke mit den Originalen messen kann. Es reicht halt nicht, wenn man die Noten nur nachspielt, aber die Wucht, Intensität und den Klang der Originale nicht einmal ansatzweise erreicht. Der Versuch von CATARACT, mit „Fucking Hostile“ eines der besten Stücke der Band um Dimebag Darrel und Phil Anselmo zu covern, geht gründlich schief – das Original klingt transparenter und leidenschaftlicher – die Kopie kommt zudem mit einem Rhythmusfehler, weil der Drummer das Tempo nicht halten kann und auch das Gitarrensolo ist nicht so wundervoll-raffiniert. Es reicht halt nicht, wenn man ein bißchen den Jammerhaken bearbeiten kann. Natürlich sind Vergleiche nur möglich, wenn man die Originale kennt – ich besitze sämtliche „Pantera“-Alben und habe die auch jeweils wahrscheinlich mindestens 500x gehört in all den Jahren. „Pantera“ ist für mich in den 90ern, was „Exodus“ oder „Anthrax“ in den 80ern und „Deep Purple“ oder „Black Sabbath“ in den 70ern gewesen sind – das Nonplusultra einer musikalischen Stilrichtung. Die etwas besser gelungenen Anspieltipps: Der „brutal-death“ige Geschwindigkeitsbrecher „Strength Beyond Strength“ (215 bpm) von WHITE CHAPEL und das death-metallische „Slaughtered“ von den belgischen ABORTED (die Belgier haben’s halt drauf! Wahrscheinlich weil sie alle irgendwo vom dämonischen Fürsten Beliar abstammen und . Mit „Walk“, das hier vom Trio HELLSONGS dargeboten wird, weiß ich nichts anzufangen – das Original ist ein metallisch-rockiger Kracher – die Cover Version dagegen ein Mix aus Folk, Pop & Southern Country Rock – sehr gewöhnungsbedürftig, was die „Mädels“ der Band aus dem „Pantera“-Klassiker – übrigens im Original einer meiner „P“-Lieblingssonx!) - gemacht haben. Was keinem der hier vertretenen Aktivisten gelingt: Dem Gitarrengott Dimebag Darrell halbwegs das berühmte Wasser zu reichen. Keiner der anwesenden Gitarristen schafft, es ein Solo der DD-Güteklasse zu spielen. Die STEVE’N’SEAGULLS treiben es sogar noch doller – aus dem Mega-Metal-Monster „I’m Broken“ haben sie eine schauderhafte Bluegrass-Adaption in die Mikrophone gebolzt. Zwar musikalisch-technisch auf gutem Niveau gespielt, aber der viel zu früh von einem saublöden Arschloch ermordete Darrell Lance Abbott würde sich im Grabe umdrehen, müsste er diese grauenvolle Cover Version hören. <Die spinnen, die Finnen> wäre wohl der Kommentar vom etwas korpulenten Gallier Obelix. Die spanischen ANGELUS APATRIDA und vor allem deren Drummer Víctor Valera wirken beim Versuch „Domination“ nachzuspielen, sichtlich überfordert. Alles in allem – ein interessantes Cover-Album mit Licht & Schatten, aber wer die Musik von PANTERA liebt, wird das hier Dargebotene sicherlich mit einer ordentlichen Portion Humor zu schätzen wissen.

VÖ: 12.01.22

Verfügbar: CD (Zeitschriftenbeilage)

Empfehlung: K K K K K K K K K K

Webseite des Musikmagazins:  https://www.metal-hammer.de/

Next: 10.02.22

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Verschiedene Interpreten: ”Cold Hands Seduction Vol 235”  Zurück zur Übersicht - Back to the previous page 

TRACKLISTING:

01. The Birthday Massacre: Dreams Of You
02. In Mitra Medusa Inri: Home
03. Ghosting: Die Baby Die
04. Cat O’Nine: Too Long At Sea
05. fIREsOUL: The House
06. Bianca Stücker: Neljä Elementtiä
07. Joran Elane: Starveil
08. Elvis de Sade: Word For Us
09. Sururration: Rot im Schwarz
10. Fractal Age: The Beauty Of Truth
11. Neuroklast: Beyond The Blackwall
12. Orange Sector: Gold
13. Firn: Firn (Edit)
14. Eden Synthetic Corps: Phantom
15. Light Of The Morning Star: One Night Hours
16. Foul Body Autopsy: Shadows Without Light, Pt 1
17. Redwing Blackbird: Space Bridge

TT: 71:08 Minuten

CD-Beilage Sonic Seducer 02-2022

CD-BEILAGE

Für Fans von:  Gothic Rock - Electro - Medieval Folk - Industrial

SAMPLER

Die 235. Ausgabe der „Cold Hands Seduction“ vom Magazin Sonic Seducer bietet so ziemlich alles, was das schwarze Herz begehrt. Synthie Pop gibt es von THE BIRTHDAY MASSACRE, unheilsschwangeren Gothic Rock von IN MITRA MEDUSA INRI, grausamen grottigen Gesang von fiREsOUL – da nützt auch die abenteuerliche Anreihung der Buchstaben im Projektnamen nichts – scheiße ist einfach scheiße – und überhaupt: Warum Singen, wenn man auch Bäcker, Frisör oder Automechaniker werden kann? Ebenfalls sehr gruselig: Der „singende“ Jammerhaken ELVIS DE SADE, der sich anhört, als ob ihm gerade seine Katze auf den Schwanz getreten ist. Englisch kann er auch nicht wirklich <wenn auer luff woss jong, sär woss no teim tu luhs>, heutzutage muss sich ja jede Wurst an der englischen Sprache versuchen zur Tragik derjenigen, die sich diesen Müll zufällig anhören. Der wohltuende Ausgleich für Ohren und Seele sind das folk-rockige „Too Long At Sea“ von CAT O’NINE oder das phantastische medieval-pagan-folkige „Neljä Elementitä“ von BIANCA STÜCKER, für mich DIE Entdeckung und gleichzeitig DAS Highlight dieser CD-Beilage. Die deutsche Musikerin ist auch als Autorin tätig und hat ihren Debüt Roman „Schaulaufen für Anfänger“ bereits 2007 veröffentlicht. Mit den Projekten „Violet“, „The Violet Tribe“ und dem „Ensemble Violetta“ ist sie bereits auf einigen CDs zu hören. 2017 gab es das Solo Debüt „The Glass Coffin“. Das hier präsentierte Stück gibt es auf dem 2022er Album „De Alchemia“, auf dem sich die Komponisten mit den Instrumenten Nyckelharpa, Hackbrett, Cembalo, Tagelharpa und Cornamuse austobt. Auch nicht schlecht: Das kuschelige „Starveil“ von JORAN ELANE, die ihren Schwerpunkt auf die Tin Whistle und eher ruhigere Medieval Themen setzt und dabei Erinnerungen an die Musik von „Enya“ oder (entfernt) an psychedelische Momente der melodiöseren „Golbin“-Klassiker (u. a. im Film „Suspiria“ zu hören) freisetzt. Gut tanzbar: Der EBM-Stomper „The Beauty Of Truth“ von FRACTAL AGE, der Industrial-Electro-Hammer „Beyond The Blackwall“ von NEUROKLAST und von ORANGE SECTOR kommt eine „Gold“ige Reminiszenz an die Dancefloor-Knaller von „DAF“ oder „Atrocity“. Aus harzhaften finsteren Wäldern gibt es einen pagan-black-metallischen Beitrag von Horda Wolf, der sein Solo Projekt FIRN vorstellt. Industrial Metal ist auch: „Phantom“ vom portugiesischen EDEN SYNTHETIC CORPS – erinnert an die Musik von „Marilyn Manson“. Von Vampirismus und Teufelsanbetung handeln die düsteren Schlager der britischen Gothic Metal Truppe LIGHT OF THE MORNING STAR

VÖ: 28.01.22

Verfügbar: CD (Zeitschriftenbeilage)

Empfehlung: K K K K K K K K K K

Webseite des Musikmagazins: https://www.sonic-seducer.de

Next: 25.02.22

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AMORPHIS “THE MOON & MORE EP”    

Amorphis - The Moon & More EP

Die Musik von AMORPHIS ist nicht unbedingt mein Ding – zu seicht, zu belanglos. Schlager Pop Melodien vermischen sich mit harten gutturalen Schlachtgesängen, die von Melodic Death Metal Klängen unterwandert werden. Ganz nett gespielt, aber irgendwo langweilig. Der Auftakt „The Moon“ gestaltet sich neo-prog-rockig und erinnert an einen Mix aus 80er „Pink Floyd“, 90er „Flower Kings“ und 00er „Audioslave“. „On The Dark Waters“ gefällt etwas besser, aber die matschige Keyboard-Gitarren-Produktion ist ein Downturner und macht keinen Bock auf das neue 2022er Album. Im folk-metallischen „Brother And Sister“ kann die von Esa Holopainen gespielte Leadgitarre punkten – das Stück gibt es als Bonus auf der Vinyl und Digipack Edition des 2018er Vorgänger-Albums „Queen Of Time“. Den Rest der ZBL bilden drei Tracks vom 2021er Live Album „Live At Helsinki Ice Hall“, das am 07. Dezember 2019 aufgenommen worden ist.

Genre: Melodic Death Metal

TRACKLISTING:

01.  The Moon
02.  On The Dark Waters
03.  Brother And Sister
04.  Into Hiding (Live)
05.  The Golden Elk (Live)
06.  House Of Sleep (Live)

TT: 32:38

CD-Beilage Rock Hard Magazin 416 (Ausgabe 02-2022)

Herkunft: Finnland

VÖ: 26.01.22

Label: Rock Hard

Verfügbarkeit: CD

Kaufempfehlung:

KKKKKKKKKK

Web: https://amorphis.net/ & https://www.rockhard.de/

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Various Artists: “The Art Of Sysyphus 117”    Zurück zur Übersicht - Back to the previous page 

TAOS 117

TRACKLISTING:

01. Jethro Tull: The Zealot Gene
02. Beth Hart: No Quarter/Babe I’m Gonna Leave You
03. Magnum: The Monster Roars
04. Wovenhand: Temple Timber
05. T: The Idiot’s Prayer
06. The Ancestry Program: Tiny Monsters
07. Incredible Pack: Time For A Decision
08. Norbert Egger: Slidin’ To Call For Action (Instr)
09. Einseinseins: Regit E Tarak (Instr)
10. Marianne Sveen: Look Away

TT: 49:56 Minuten

CD-Beilage Eclipsed Ausgabe 02- 2022

CD-BEILAGE

Für Fans von:  Art Rock - Alternative Songwriter Pop - Blues Rock

SAMPLER

Mit dem Song „The Zealot Gene“ startet die 117. Ausgabe der Reihe „The Art Of Sysyphus“, die seit nunmehr 21 Jahren regelmäßig vom Musikmagazin „Eclipsed“ veröffentlicht wird. Etwas antiquiert klingen JETHRO TULL aus den Lautsprechern – aber JT sind immer noch JT oder besser gesagt Ian Anderson, dessen Stimme mittlerweile Alterspatina angesetzt hat, aber immer noch gut gefällt. Sound und Arrangements scheinen sich ebenfalls nicht viel verändert zu haben, was allemal Grund für die Tull-Maniacs sein sollte, sich auch dieses Album ins Regal zu stellen. BETH HART versucht sich an zwei „Led Zeppelin“-Klassikern. Die Dame aus Los Angeles hat ein komplettes Album „A Tribute To Led Zeppelin“ aufgenommen, mit „No Quarter/Babe I’m Gonna Leave You“ gibt auf dem „TAOS“-Sampler zwei Stücke aus den Jahren 1973 („The Song Remains The Same“) und 1969 („Led Zeppelin“), obwohl letzterer selbst ein Cover Song der britischen Band gewesen ist. Den originalen Folk-Song hat eine gewisse Anne Bredon in den 1950er Jahren erstmals gesungen. Das von Beth Hart interpretierte Medley ist übrigens grandios performed und macht richtig Laune, sich das komplette Tribute-Album zu geben. Dem müden Seniorenrocker „The Monster Roars“ von MAGNUM folgt das episch-bombastische „Temple Timber“ von WOVENHAND. Die von David Eugene Edwards angeführte Truppe hat ein Faible für besondere Stimmungen und vermittelt auch in diesem Song hervorragend dystopsich gruselige Atmosphäre. „Silver Sash“ heißt das neue Album der Band aus Colorado. Erstaunlich wie eine Reinkarnation von David Bowie klingt Thomas Thielen, der sein Projekt ganz einfach nur T genannt hat und damit mit „The Idiot’s Prayer“ vertreten ist. „Pareidoliving“ heißt sein 2022er Album und irgendwo ist es verwunderlich, dass ich bisher kaum etwas gehört habe von diesem deutschen Musiker, der - wie es aussieht, sämtliche Tracks des Albums im Alleingang aufgenommen hat. THE ANCESTRY PROGRAM präsentieren in „Tiny Monsters“ einen starken prog-rockigen Mix aus „Dream Theater“, 90er „Pink Floyd“ und „Porcupine Tree“. Sehr schön auch, dass es hier den kompletten Song zu hören und nicht wie auf vielen ähnlichen Samplern nur eine verkürzte „Edited“ Version. Gutgelaunten Blues Rock mit Ohrwurmcharakter gibt es vom INCREDIBLE PACK, einer deutschen Formation, in der Musikerlegende Manni von Rohr am Schlagzeug sitzt. Die geile Reibeisenstimme gehört Gitarrist Andreas Schmidt-Martelle, Bassist Tony Spagnone komplettiert das Trio. „Time For A Decision“ ist der Titelsong des 2021er Albums. Es bleibt bluesig mit dem Guitar-Instrumental „Slidin‘ To Call For Action“ von NORBERT EGGER und der krönende Abschluß der CD bleibt der norwegischeSongwriterin MARIANNE SVEEN vorbehalten mit dem wundervollen kuschelig-folk-rockigen „Look Away“.

VÖ: 21.01.22

Verfügbar: CD (Zeitschriftenbeilage)

Empfehlung: K K K K K K K K K K

Webseite des Musikmagazins: https://www.eclipsed.de/de

Next: 18.02.22

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Legende KAUFEMPFEHLUNGEN

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NDS - 1,749

Sagenhaftes Album, gehört in JEDE Sammlung, für die einsame Insel

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NDS 1,750

Sehr gutes Album, genre-spezifisch unter den  besten  1000 aller Zeiten

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NDS 1,850

Empfehlenswertes Album, gehört in die gut sortierte Kollektion

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NDS 1,950

Ganz gut gelungen, es gibt aber vergleichbare Alben im Genre

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NDS 2,050

Kann man hören, rein in die Sammlung,  bei Bedarf wieder hervorholen

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NDS 2,150

Durchschnittliches Album,  nur für Edel-Fans empfehlenswert

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NDS 2,250

Nicht so gelungen, es gibt Bessere im Genre und auch von diesem Act

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NDS 2,350

Langweilig, Weihnachtsgeschenk für Feinde und Finanzbeamte

KKKKKKKKKK

NDS 2,450

Schwaches Album, CD und  Cover als Unterlage im Katzenklo

KKKKKKKKKK

NDS 2,550

Grauenhaftes Album, ab damit in die Verbrennungsanlage

KKKKKKKKKK

NDS 2,650

Kackastrophal, ein Verbrechen an der musikalischen Menschheit

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