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In einer ultralangen (und feuchtfröhlichen) Redaktionssitzung haben wir uns im Zuge der Erstellung diverser neuer Verzeichnisse dazu entschlossen, künftig auch die CD-Beilagen der Musikzeitschriften in einer extra dafür erstellten Rubrik vorzustellen. Ein Grund ist auch, dass wir in letzter Zeit immer mehr Musik-Sampler bekommen haben und diesen Bereich mit den CDs der Musikhefte zusätzlich nicht überfrachten möchten. Am Ende des Jahres stellen wir Euch auch die besten CD-Zeitschriftenbeilagen des Jahres vor und ab Herbst 2017 gibt es dann ein umfangreiches Verzeichnis mit älteren Zeitschriftenbeilagen, die sich über die Jahre im Bestand von Dr. Music angesammelt haben.

CD-Beilagen

Genres

Verzeichnis

Neue Sampler

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VARIOUS ARTISTS “METAL HAMMER GOES 90s”   Zurück zur Übersicht - Back to the previous page  

Various Artists - Metal Hammer UK 299

TRACKLISTING:

01. Stone Sour: Bombtrack (Rage Against The Machine)
02. Halestorm: Fell On Black Days (Soundgarden)
03. Prophets Of Rage: Shut Em Down (Public Enemy)
04. Epica: Replica (Fear Factory)
05. Hatebreed: Refuses/Resist (Sepultura)
06. Powerwolf: Night Crawler (Judas Priest)
07. Enslaved: Jizzlobber (Faith No More)
08. Cult Of Luna: Bodies (Smashing Pumpkins)
09. 36 Crazyfists: We Die Young (Alice In Chains)
10. Fleshgod Apocalypse: Heartwork (Carcass)
11. Whitechapel: Strength Beyond Strength (Pantera)
12. Palm Rader: Bachelorette (Björk)
13. The One Hundred: New Skin (Incubus)
14. Eighteen Visions: March Of The Pigs (Nine Inch Nails)
15. Were I Blind: Enjoy The Silence (Depeche Mode)

Zeitschriftenbeilage Metal Hammer UK August 2017

Der deutsche Metal Hammer erschien erstmals im Jahr 1984 mit einem “belederten” Rob Halford auf dem Cover, mittlerweile wirdd der Hammer neben Großbritannien auch in Italien, Spanien und sogar in Ouzo-nien publiziert.

SAMPLER

Für Fans von:  Heavy Metal - Metalcore - Grindcore - Nu Metal

ENGLAND

Das Musikmagazin „Metal Hammer“ – eines der ältesten deutschen Genre-Fachmagazine, wenn nicht sogar DAS älteste überhaupt – besinnt sich der 90er Jahre und bringt auf der CD-Beilage des August-Heftes das Motto „Metal Hammer Goes 90s“. Und es werden keine originalen Uraltkamellen aufgewärmt, sondern 15 aktuelle Metal Bands dürfen ihre Lieblinge der 90er Jahre präsentieren in geilen, interessanten Cover Versionen, die es allerdings auch schon auf den diversen Alben der einzelnen Gruppen zu hören gab. Schade nur, dass die deutschen Fans in die buchstäbliche Röhre schauen, denn diese CD gibt es nur in den englischen Ausgabe des Mags, bestellt werden kann die Ausgabe hier: https://www.myfavouritemagazines.co.uk/music/metal-hammer-magazine-subscription/  - wer sich generell für internationale Musikmagazine interessiert – in der Regel gibt es eine ganze Menge davon in den besser sortierten Bahnhofsbuchhandlungen der größeren Städte (Frankfurt, München, Aschaffenburg) oder natürlich in den internationalen Shops der Flughäfen (Frankfurt ist hier besonders empfehlenswert, die bieten dort sogar französische, asiatische und sogar gelegentlich südamerikanische Musikmagazine an).

Cool: Es gibt nicht nur Cover Versionen von Metal Klassikern, sondern auch metallische Alternativen von genrefremden Songs  – PROPHETS OF RAGE spielen den „Public Enemy“-Meilenstein „Shut Em Down“, WERE I BLIND haben sich „Enjoy The Silence“ von Depeche Mode vorgenommen und PALM READER versuchen sich an „Bachelorette“ von Avantgarde-Pop-Nudel „Björk“. Highlights des Albums sind das thrashige „Night Crawler“ (im Original von “Judas Priest”) von POWERWOLF, das ultraröhrende “We Die Young” (O: Alice In Chains) von den 36 CRAZYFISTS, der todesbleierne Strahl “Strength Beyond Strength” (O: Pantera) von WHITECHAPEL und das elektronische Crossover-Monster “March Of The Pigs” (O: Nine Inch Nails) von EIGHTEEN VISIONS!

VÖ: Juli 17

Verfügbar: CD Beilage “Metal Hammer UK”

Empfehlung: K K K K K K K K K K

Web:  http://teamrock.com/metal-hammer & https://youtu.be/BFAaoehHQHU

TRACKLISTING

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Verschiedene Interpreten “NEW NOISES Vol. 135”  Zurück zur Übersicht - Back to the previous page

Various Artists - New Noises 135

TRACKLISTING:

01. Ron Sexsmith: Breakfast Ethereal
02. J. Bernardt: My Own Game
03. Stephan Sulke: Marilyn
04. Peter Berrett: How The West Was Won
05. Der Plan: Lass die Katze stehn!
06. Jason Isbell And The 400 Unit: Last Of My Kind
07. Eric Pfeil: Zuckergewehr
08. The Deslondes: Nelly

TT: 29:27 Minuten

CD-Beilage Rolling Stone Ausgabe Juli 2017

CD BEILAGE

Für Fans von:  Indie Rock - Alternative Folk - Songwriter Pop

SAMPLER

Und nach der richtig guten „Rare Trax“ CD (“Sgt. Pepper’s Fantastic Cover Bands”) in der deutschen Ausgabe des Musikmagazins Rolling Stone im Juni gibt es im darauffolgenden Heft wieder in der Reihe „New Noises“ den üblichen gewohnten Mix aus Studenten-Indie-Müsli-Alternative-Rock-Folk-Pop. 8 Stücke bei einer Spielzeit von 29:27 Minuten – damit wurde auch die Gesamtspielzeit des pyhsikalischen Mediums mit 80 Minuten wieder mal so richtig schön ausgereizt. Und die besten Stücke sind „Breakfast Ethereal“ von RON SEXSMITH, “How The West Was Won”, in dem PETER BERRETT ein bißchen vom ”Walk On The Wild Side” Klassiker von Lou Reed abstaubt und das humorvolle “Lass die Katze stehn” von der deutschen Electronic-Kultband DER PLAN. Der bubblegum-poppige Ohrwurm befindet sich auch auf “Unkapitulierbar”, dem ersten neuen Album der Band seit über 10 Jahren. Fans der nostalgischen “Mädels vom Immenhof”-Filme dürften sich zudem am genuschelten Deutsch-Chanson “Marilyn” vom in China geborenen deutschen Songwriter STEPHAN SULKE erfreuen, in dem im Hintergrund eine sensible flötende “Martin-Böttcher-Karl-May-Wild-West”-Mundharmonika für den gewissen Kuschelfaktor sorgt.

VÖ: Juni 2017

Verfügbar: CD (Zeitschriftenbeilage)

Empfehlung: K K K K K K K K K K

Webseite des Musikmagazins:  https://www.rollingstone.de/ 

TRACKLISTING

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Verschiedene Interpreten “Sgt. Pepper’s Fantastic Cover Bands”  Zurück zur Übersicht - Back to the previous page

Various Artists - Sgt Peppers Fantastic Cover Bands

TRACKLISTING:

01. The Strides: Sgt. Pepper’s Lonely Heart’s Club Band
02. Judy Collins: When I’m Sixty-Four
03. Ekki Maas: Getting Better
04. The Triffids: Good Morning Good Morning
05. Sonic Youth: Within You Without You
06. The Wood Brothers: Fixing A Hole
07. Billy Bragg with Cara Tivey: She’s Leaving Home
08. Jason Falkner: Lucy In The Sky With Diamonds
09. Robyn Hitchcock: A Day In The Life (Live)

TT: 31:06 Minuten

CD-Beilage Rolling Stone Ausgabe Juni 2017

COVER VERSIONEN

Für Fans von:  Neo Psychedelic - Alternative Pop & Rock - Beatles

SAMPLER

Der Hype um die erweiterte und mit einigen Deluxe Packungen wiederaufbereitete Re-Issue des Klassikers „Sgt. Pepper’s Lonely Heart’s Club Band“ ging quer durch alle Medien, ich selbst fand – jetzt kommen wahrscheinlich wieder ein paar Drohmails – das Original Album schon immer ganz nett, aber doch irgendwie langweilig und – popmusikalisch gesehen - nicht ganz vom Niveau späterer Werke wie „Abbey Road“ oder „The White Album“. Aber jedem die eigene Meinung und dem Hype möchte ich mich gar nicht verschließen, schon alleine weil ich jetzt eine CD-Beilage aus dem Musikmagazin „Rolling Stone“ herausschäle, auf dem sich 10 Cover Versionen des 1967er „Beatles“-Album befinden. Bekannte Meister wie SONIC YOUTH, JUDY COLLINS oder BILLY BRAGG wurden von – so das rückwärtige Cover – Maik Brüggemeyer und Martin Hossbach zusammengestellt, die spannenderen Songs sind die von eher unbekannteren Künstlern. Der Kölner Musiker & Produzent EKKI MAAS singt das gutgelaunte und optimistisch in die Zukunft blickende „Getting Better“, THE TRIFFIDS aus Australien veranstalten ein furioses Radau-Neo-Psychedelic-Spektakel mit „Good Morning Good Morning“, das heute auch schon wieder fast 20 Jahre alt ist und seinerzeit 1988 lediglich auf der Single „Holy Water“ als B-Seite veröffentlicht worden war. Auch sehr schön: Der relaxt groovende Blues-Folkie “Fixing A Hole” von THE WOOD BROTHERS, die den Song platziert haben auf ihrer 2009er EP “Up Above My Head”, auf der sich weitere coole Cover Versionen von Steve Earle, Allen Toussaint und Sister Rosetta Tharpe befinden.

VÖ: Mai 2017

Verfügbar: CD (Zeitschriftenbeilage)

Empfehlung: K K K K K K K K K K

Webseite des Musikmagazins:  https://www.rollingstone.de/ 

TRACKLISTING

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VARIOUS ARTISTS “ORKUS COMPILATION 123”   Zurück zur Übersicht - Back to the previous page  

VArious Artists - Orkus 123

TRACKLISTING:

01. POS.:2: Neonlicht (Cyborgdrive Remix)
02. Messer Brüder: Public Self-Defense
03. SD-KRTR feat. Noemi Aurora: Rise (Retro Version)
04. Evo-Lution: Looking Forward (Stompmix)
05. Junksista: Drug
06. ΣNΣMY I: Heartbeat Decline
07. Metroland: Cube (Small)
08. Eden weint im Grab: In der Toten-Taverne
09. Noise Forest: Boiling Blood
10. M W Wild: Dark All Over
11. Elane: More Stars Shine On Earth
12. The Autumn Sighs: The Autumn Sighs

Zeitschriftenbeilage Orkus Magazin Mai / Juni 2017

SAMPLER

Für Fans von:  Gothic - Electro - Dark Wave - EBM - Post Rock

SAMPLER

So müssen sich die Trojaner gefühlt haben, als der schrecklichbärtige Prolet Odysseus mit seinen Mannen wild tobend nächtens in der antiken Metropole herumwütete. Nun – auch auf dem Sampler Nummer 123 der regulären Zeitschriftenbeilage „Orkus“ vom gleichnamigen Magazin hat sich ein trojanisches „Pferd“ eingeschlichen und versaut den Abend (gleichbedeutend mit dem Notendurchschnitt der bewerteten CD). Thorsten Krüger und Matthias Grod haben ihr Pferd POS:2 genannt und sind im dämmernden „Neonlicht“ heimlich über die Mauern des Aufnahmestudios geklettert, um sich mit grottigem Genöle zu verewigen. Die Musik ist ja eigentlich nicht mal so schlecht, aber was der Sänger hier (ich will gar nicht wissen, wer das ist) von sich gibt, ist so furchterregend, dass er mit seinem knödelnden dünnen Stimmchen wohl auch die Mauern von Jericho zum Einsturz gebracht hätte. Brrrrr.....! Mein Tipp: Entweder nur noch Musik machen, oder sich zumindest einen halben Liter Essigsäure in den Schlund schütten und danach flambieren, das gibt dann wenigstens bestimmt eine halbwegs interessante Reibeisenstimme, die ertragbar sein sollte. Zum Glück bleibt es das einzige schauderhafte Stück der CD, die Besten sind „Rise“ von SD-KRTR mit den phanastischen Stimme von NOEMI AUROA (kennen wir vom Projekt „Helalyn Flowers“), die metallische Wucht „Boling Blood“ von NOISE FOREST, das romantisch-gothic-poppige „More Stars Shine On Earth“ von ELANE und der Electro-EBM-Knaller „Drug“ von JUNKSISTA. Übrigens auch hörenswert: Der gut tanzbare “AESTHETISCHE remix” von “Rise” - den Link zur EP habe ich unten im Kasten eingefügt.

VÖ: Mai 17

Verfügbar: CD (Zeitschriftenbeilage “Orkus”)

Empfehlung: K K K K K K K K K K

Web: http://www.orkus.de/ & https://alfamatrix.bandcamp.com/album/rise-ep

TRACKLISTING

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Verschiedene Interpreten “CLASSIC ROCK MIXTAPE 60”  Zurück zur Übersicht - Back to the previous page

Various Artists - Rock Classics Mixtape 60

TRACKLISTING:

01. Life Of Agony: A Place Where There’s No More Pain
02. JD Miller: Journey Through The Past
03. Astral Doors: Walls
04. Ayreon: Into The Ocean
05. Fischer-Z: Damascus Disco
06. Current Swell: Use Me Like You Do
07. Coco Hames: Tiny Pieces
08. The Black Angels: I’d Kill For Her
09. Biters: Stone Cold Love
10. The Doomsday Kingdom: The Never Machine

CD-Beilage Classic Rock Ausgabe Mai 2017

ROCK MIX

Für Fans von:  Heavy Rock - Blues Rock - Alternative Rock

SAMPLER

„A Place Where There’s No More Pain“ wünschen sich LIFE OF AGONY und meinen damit nicht alleine die Trommelfelle der Zuhörer, die Drummer Sal Abruscato mit 207,5 bpm durchknetet. Die Band aus Brooklyn hat vor ein paar Tagen am 27. April ihr neues Album „A Place Where There's No More Pain“ veröffentlicht, von dem es den Auftakt zur neuen CD-Beilage des Musikmagazins „Classic Rock“ zu hören gibt. Wie immer präsentiert das Mag, das vom Münchener Piranha Media Verlag vertrieben wird, eine saugesunde Mischung aus Hard Rock, Heavy Metal Maisntream und allerlei alternativem Subgenre-Krimskrams. Jeder der hier vorgestellten Acts ist bereits oder in Kürze mit einem neuen Album am Start, überraschend dabei auch die New Wave Legende John Watts mit seiner Band FISCHER Z, die Ende der 70er für so coole Songs wie „Remember Russia“ und „The Worker“ gesorgt hatte. Den damaligen Mix aus Reggae und Rock gibt es heute nicht mehr, aber hörenswert ist die „Damascus Disco“ allemal. Auch der restliche Stoff der CD kann sich hören lassen: JD Miller mit der Gerade-Aus-Nummer „Journey Through The Past“, AYREON tauchen mit einem Mix aus „Uriah Heep“, „Purple“ und „Maiden“ hinein „Into The Ocean“, die niedliche Stimme von COCO HAYMES verzaubert im Americana-Roots-Rocker „Tiny Pieces“. Das Mädel aus Memphis (in Tennessee) singt nicht nur, sondern spielt neben der Gitarre noch Piano und Harpsichord und wird ihr Solo Debüt Album im September auch in Europa live präsentieren.

VÖ: 20.04.17

Verfügbar: CD (Zeitschriftenbeilage)

Empfehlung: K K K K K K K K K K

Webseite des Musikmagazins:   http://classicrock.net/

TRACKLISTING

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Verschiedene Interpreten “A TRIBUTE TO IRON MAIDEN”  Zurück zur Übersicht - Back to the previous page

Various Artists - Tribute To Iron Maiden Metalhammer

TRACKLISTING:

01.  Kreator: The Number Of The Beast
02.  Trivium: Iron Maiden
03.  Stone Sour: Running Free
04.  Iced Earth: The Trooper
05.  Powerwolf: The Evil That Men Do
06.  Testament: Powerslave
07.  Arch Enemy: Aces High
08.  Destruction: Killers
09.  TYR: Where Eagles Dare
10.  Doro & Blaze Bayley: Fear Of The Dark (Live)

CD-Beilage Metal Hammer Ausgabe Mai 2017

HEAVY METAL

Für Fans von:  Hardrock - Heavy Metal - NWOBHM - Thrash Metal

SAMPLER

Wenn eine Thrash Metal Band sich an „Iron Maiden“ versucht, kann es durchaus für den Metal Fan eine neue Erfahrung sein, das Musikmagazin Metal Hammer hat in seiner aktuellen Mai-Ausgabe auf der regulären monatlichen CD-Beilage dieses mal 10 Bands versammelt, die sich jeweils einen Klassiker der englischen Legende vorgenommen haben. KREATOR haben sich an „The Number Of The Beast“ versucht und zeigen, dass sie ihre Brötchen auch ganz gut als Cover Band verdienen könnten, auch wenn ihre Version nicht mal ansatzweise die Klasse des Originals erreicht, was größtenteils an Shouter Miland "Mille" Petrozza liegt, der halt stimmlich in irgendwelchen anderen Sphären unterwegs ist als Bruce Dickinson. TRIVIUM haben sich das Initialstück „Iron Maiden“ vorgenommen und machen es etwas besser als Kreator, aber Geschwindigkeit ist nun mal nicht alles und das Stück verliert durch das lieblose Geschrubbe ein bißchen seiner ursprünglichen Intensität. Der Song ist übrigens „Asbach Uralt“ und war schon Bestandteil der CD-Beilage des britischen Musikmagazins „Kerrang!“ im Juli 2008. Mittlerweile gibt es ja auch schon eine ganz schöne Menge von “Iron Maiden”-Tribut-Kollektionen.

STONE SOUR gefallen mir bisher am besten mit ihrer punkmetalrotzrockigen Version von „Running Free“ – ist natürlich auch etwas leichter, weil die ersten beiden Maiden-Alben mit Sänger Paul Di‘Anno noch nicht solch ein riesige Herausforderung für Sänger waren wie die späteren Veröffentlichungen mit Dickinson. Aber auch die beiden Gitarristen spielen hier supergeil miteinander. Auch „The Trooper“ von ICED EARTH überzeugt auf ganzer Linie und da bin ich besonders kritisch, weil das Stück einer meiner absoluten Faves der Briten ist. TESTAMENT begeistern mit einem hammergeilen „Powerslave“,  ARCH ENEMY knüppeln ein starkes „Aces High“ durch den Äther, noch vor der Growl-Masterin Angela Gossow hat am Mikrofon der Schweden Johan Liivia gestanden. Die Original-Cover-Version gibt es auf „A Collection of Rare & Unreleased Songs from the Arch Enemy Vault“. Die deutschen DESTRUCTION können’s auch – ihr „Killers“ ist der donnergrollende Beweis. Beim Beitrag von DORO war ich sehr skeptisch, zur Verstärkung hat sich die Sängerin den ehemaligen Maiden-Frontier Blaze Bayley geholt, aber das war die Phase gewesen, wo mir die Eisernen Jungfrauen am wenigsten gefallen haben und hier hört es sich an, als ob Helene Fischer zusammen mit Meat Loaf singt. „Fear Of The Dark“ ist voll daneben!

VÖ: 19.04.17

Verfügbar: CD (Zeitschriftenbeilage)

Empfehlung: K K K K K K K K K K

Webseite des Musikmagazins:  https://www.metal-hammer.de/

TOURDATEN

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VARIOUS ARTISTS “ORKUS COMPILATION 121”   Zurück zur Übersicht - Back to the previous page  

Various Artists - Orkus 121

TRACKLISTING:

01.  Schwarzschild: Bis zum Ende der Zeit
02.  Holygram: Daria
03.  The Whereabouts Of J. Albert:
03.  Even Love Won’t Help The Haunted
04.  Skemdry: Quiet (Extended Version 2016)
05.  Sin.Sin: Moving Sands
06.  X-O-Planet: Passengers
07.  Helalyn Flowers: Frozen Star
08.  Neikka RPM: Battle Scars (Cutoff: Sky Mix)
09.  Cold Grey Rain: Blank Apple
10.  Descendants Of Cain: These Hands

SAMPLER

Für Fans von:  Gothic - Electro - Dark Wave - EBM - Post Rock

SAMPLER

Eine CD, die man sich eigentlich schon wegen des wunderschönen Cover-Bildes ins Regal stellen sollte. Natürlich wäre ein süßes Madel auf einem Vinyl-Cover ganz anders in Szene gesetzt worden, aber vielleicht gibt’s die holde Maid ja auch irgendwann als Poster. Wäre Toll! Was man von den letzten „Orkus“-CDs nicht uneingeschränkt behaupten kann, die waren zum Teil langweilig und richtig gute Songs waren die Ausnahme. Ist aber natürlich wie immer Geschmaxsache des objektiven Hörers. Auch die 121. Ausgabe beginnt mit einem lahmen Track von SCHWARZSCHILD, wo ein Nicht-Sänger sein Unwesen treibt „Bis zum Ende der Zeit“. Die Stimme wurde aufgepeppelt mit allerlei elektronischen Effekten, damit es einigermaßen ertragbar ist. Der wuchtige Synthiesound ist gut, aber ich stelle mir gerade vor, wie sich dieser Frontman wohl live ohne die ganzen Studiospielereien aus der Affäre zieht. Da gefällt mir „Daria“ von HOLYGRAM schon besser – ein Mix aus „The Cure“ und „Sisters Of Mercy“ und „Even Love Won’t Help The Haunted“ von THE WHEREABOUTS OF J. ALBERT legt sogar noch ne Schippe drauf, was Dynamik, Arrangement und Melodie betrifft: Geile Slidegitarren, starker Wave-Rock-Riff und ein Sänger, der weiß, wie er seine Stimme gut einsetzt in diesem Kontext. Hammer-Gitarren-Solo gegen Ende – eine Band, die man auf jeden Fall im Auge und noch mehr im Ohr behalten muß! „Quiet“ heißt der nächste Song und das hätte ich mir auch von der Sängerin gewünscht, die mit fürchterlichem Schulenglisch herum quengelt, die „Musiker“ hauen – obwohl es wohl eine Studioaufnahme ist – so grottig daneben, dass mich fröstelt – schon mal mit Klicktrack gearbeitet? Eine Note 5 für diesen Song ist sogar noch eine gutmeinte Gefälligkeit. Manchmal frage ich mich schon, warum gewisse Bands der bundesweiten Leserschaft vorgestellt werden. Bestechungsgelder? Drohungen?

SIN SIN bedient sich antiquierter 80er Jahre Drumloops,  die Maschine spielt zumindest fehlerfrei, das Stück ist auch okay, bis sich die belgische Sängerin dann in höhere Lagen schwingt, da haut es mich dann doch fast aus den Socken obgleich des plötzlich einsetzenden ohrenbetäubenden Gebrülles. Hmmmm …… Technoid-elektronisch knüppeln die Beets im folgenden „Passenger“ von X-O-PLANET – geile EBM-Electro-Vibes und hier passen dann auch die Vocals gut – Manja Kaletka ist die Vokalistin, die auch in der Band „x-perience“ aktiv ist und die sich hier anhört, als ob die poppigen „Bangles“ zum harten Knüppel von „Atrocity“ herumspringen. Coole Nummer. Mit „Frozen Star“ von HELALYN FLOWERS gibt es einen Song, der bereits im März 2016 auf dem Album „Sonic Foundation“ veröffentlicht worden ist, da hätte man schon ruhig den „Simon Carter Clubbed Up Remix“ von der limitierten Bonus CD der Deluxe Edition auf die CD packen können, um dem Käufer des Heftes mal etwas Exclusives zu bieten. Dafür überzeugt der „Cutoff Sky Mix“ von „Battle Scars“, den NEIKKA PM zu diesem Sampler beigesteuert haben, auf vollster Linie. Hämmernde Electro-Schlagbohrer-Grooves nageln die Tanzfläche mit treibenden 130,6 beets in der Minnit. Die gleichnamige EP des Duos ist Anfang Februar erschienen. In die „Depeche Mode“-Schiene drückt der „Black Apple“ von COLD GREY RAIN – auch ne ganz nette Nummer – und am Ende sorgt der kuschelige Gothic Rocker von den DESCENDANTS OF CAIN mit „These Hands“ noch für eine gelungene Wiedergutmachung für die lauen Stücke der CD zuvor.

VÖ: Januar 17

Verfügbar: CD (Zeitschriftenbeilage “Orkus”)

Empfehlung: K K K K K K K K K K

Das Mag im Web: http://www.orkus.de/ & https://alfamatrix.bandcamp.com/album/battle-scars-ep

TRACKLISTING

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Legende KAUFEMPFEHLUNGEN

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NDS - 1,749

Sagenhaftes Album, gehört in JEDE Sammlung, für die einsame Insel

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NDS 1,750

Sehr gutes Album, genre-spezifisch unter den  besten  1000 aller Zeiten

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NDS 1,850

Empfehlenswertes Album, gehört in die gut sortierte Plattensammlung

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NDS 1,950

Ganz gut gelungen, es gibt aber vergleichbare Alben im Genre

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NDS 2,050

Kann man hören, rein in die Sammlung,  bei Bedarf wieder hervorholen

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NDS 2,150

Durchschnittliches Album,  nur für Edel-Fans empfehlenswert

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NDS 2,250

Nicht so gelungen, es gibt Bessere im Genre und auch von diesem Act

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NDS 2,350

Langweilig, Weihnachtsgeschenk für Feinde und Finanzbeamte

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NDS 2,450

Schwaches Album, CD und  Cover als Unterlage im Katzenklo

KKKKKKKKKK

NDS 2,550

Grauenhaftes Album, ab damit in die Verbrennungsanlage

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NDS 2,650

Kackastrophal, ein Verbrechen an der musikalischen Menschheit

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